Linke, hör die Signale!

Sahra Wagenknecht tritt nicht mehr an: Die Linke ist damit an ihr Ende gelangt. Übrig bleibt ein blasser Haufen Funktionärslaien und Politikerchargen. Dem traurigen Schicksal könnte man entgehen: Mit neuer Radikalität.

Es hat sich nicht nur abgezeichnet, die Genossinnen und Genossen haben darauf hingearbeitet: Sahra Wagenknecht wird nicht mehr für die Linkspartei antreten. Innerhalb der Partei erschüttert das keinen: Ganz im Gegenteil – man ist glücklich, endlich sei man diese Frau los. Es ist die Freude von Leuten, die auf dem Weg zum Schafott sind. Denn ohne Wagenknecht wird es für die Linke nicht aufwärts gehen: Sie ist der Grund, warum die Partei überhaupt noch eine Rolle spielt. Ohne sie ist der Fall in die endgültige politische Bedeutungslosigkeit nahe.

Dabei muss das nicht sein: Auch ohne Sahra Wagenknecht könnte diese Partei überleben. Es wäre ja sogar wünschenswert eine Partei im Bundestag zu haben, die linke Positionen vertritt. Aber genau damit fängt das Problem ja an: Sich nur das Label links anzuheften reicht ja nicht. Was nützt es, wenn man sich Linke nennt, aber wie eine moderate Rechte auftritt? Es wird wieder Zeit für eine Betonung linker Positionen. Nur dann gibt es eine Zeit nach Wagenknecht.

Mehr Asleepness statt Wokeness

Wach zu sein, ist ja löblich. Aber aufgeweckt sind die Jungs und Mädchen, die sich als woke betrachten ganz und gar nicht. Sie sind Schlafwandler – und sie schlafwandeln dieses Land in einen Totalitarismus hinein. Das ist die geschönte Version. Die unschöne Wahrheit ist leider wohl, dass sie es nicht im Schlafwandeln vollziehen, sondern bei wachem Bewusstsein: Sie nehmen diesen Schritt in totalitäre Strukturen nicht nur in Kauf, sie machen ihn gezielt.

Es mag ja aufgeweckt sein, einen dunkelhäutigen Mitbürger zu schützen, wenn er Opfer übergriffiger Aussagen wird: Aber wem ist geholfen, wenn sich Schlafmützen vor einer Mohren-Apotheke treffen, um dort die Gesellschaft von »rassistischen Komponenten« zu befreien? Es ist löblich, wenn man Frauen und Männer gleichgestellt sehen möchte: Wieso aber so tun, als gäbe es Frauen und damit Männer im eigentlichen Sinne gar nicht? Und ja, auch Randgruppen wie Transsexuelle haben natürlich Anspruch auf Bürger- und Menschenrechte: Hilft es uns aber irgendwas, wenn jetzt 14-Jährige Herr oder Herrin über ihr Geschlecht sein dürfen, je nach pubertärer Laune?

Ist es wirklich notwendig, die Welt als einen von Grund auf niederträchtigen und bösartigen Platz zu betrachten, weil sie einst nur von weißen, alten Männern bestellt wurde? Haben die nicht auch Errungenschaften aufzuweisen? Nächstenliebe etwa? Diplomatie? Schöne Künste? Waren das damals schon das Produkte von Frauen? Falls die Antwort bejaht wird, kurze Zwischenfrage: Wie hat das weibliche Geschlecht, unterdrückt von der Knute des Männerteufels, sich da durchsetzen können?

Kurz und gut: Die Wokeness ist keine Emanzipationsbewegung. Ihre Absicht liegt nicht darin, Randgruppen zur Gleichberechtigung zu verhelfen. Sie ist ein Rachefeldzug: Hätte Nelson Mandela mit dieser Einstellung als südafrikanischer Präsident regiert, wäre seine politische Agenda gewesen: Revanche an den Weißen. Mag sein, dass er jedes gefühlte Recht dazu gehabt hätte: Nur wäre dann Bürgerkrieg ausgebrochen. Dass sich die Woken mit Gandhi oder Martin Luther King schmücken, ist ein Hohn. Beide waren nicht rachsüchtig.

Vielleicht sollte man es statt mit Wokeness mal mit »Asleepness« versuchen: Mit etwas mehr Schlafmützigkeit. Die garantiert vielleicht, dass man nicht dauernd auf Feldzug ist, sondern eben auch auf Kurs von Friedensverhandlungen: Für ein linkes Projekt scheint so ein Schwenk dieser Tage dringend notwendig zu sein.

Ohne wenn und aber waffenfrei

Sahra Wagenknecht hatte aus vielen Gründen Probleme in der Linkspartei. Als sie vor Jahren eine Schokoladentorte ins Gesicht geschmissen bekam, nahm man ihr ihre realistischen Einschätzungen zur Flüchtlingspolitik übel. Zuletzt verurteilte man sie, weil sie etwas geradezu Skandalöses in die Welt setzte: Ein Krieg sollte mit Verhandlungen beendet werden. Und zwar so schnell als möglich! Der Aufschrei erfolgte mit der quietschenden Stimme von Leuten, die sich ertappt fühlen.

Wie konnte es diese Frau nur wagen, etwas zu fordern, was innerhalb der Linken eigentlich stets Geltung hatte? Friedenspolitik nämlich? Die Ächtung des Krieges obendrein? Die Ablehnung von Waffenlieferungen noch dazu? Und ganz grundsätzlich die Anfechtung von Kriegskult als solchem?

Eigentlich linke Selbstverständlichkeiten, ja linke Grundzüge und traditionelle Werte. Die Linke in der SPD hat sich einst sogar abgespalten, als die Sozialdemokratie 1914 dem Sondervermögen zustimmte. Aus den Abweichlern wurde die USPD, eine linke Splitterpartei, recht machtlos zwar, aber sich der Tradition bewusst. Es auf diplomatischen Wege zu probieren, das Schlachtfeld als größtes Verbrechen an den kleinen Leuten, besser gesagt an den kleinen Männern, nicht zu dulden: Was wenn nicht das ist eigentlich linker Auftrag? Für diese Haltung sollte man innerhalb einer Linken nicht mal Applaus bekommen: Weil es Selbstverständlichkeit ist, der Wesenskern dessen, was links geschehen sollte.

Jeder, der es dieser Tage wagt, diesen Wesenskern zu beschwören, kann sich etwas anhören: Solche Leute seien böse, eigentlich die wirklichen Kriegstreiber, sie würden den Tod tolerieren. Nur Waffen, schweres Gerät zumal, würden Frieden stiften. Aus Panzerrohren knallt die Harmonie, aus Gewehrläufen das Wohlgefühl: Nur die Todesindustrie kreiert Friede, Freude, vegane Eierkuchen. Sie ist die Schöpferin der Liebe. Wer das auch nur zögerlich hinterfragt, gilt als Hassredner, als boshafter Zyniker, als Mensch ohne Anstand und Rückgrat. Selbst Linke verbitten sich so viel kritisches Hinterfragen.

Es gibt in dieser Angelegenheit nur einen Kurs, den eine Linke, die auch weiterhin eine nennenswerte Linke bleiben will, einschlagen kann: Sie hat radikal gegen diese Zeitenwende aufzustehen. Ganz egal, welche Ächtung sie in Medien und im Politbetrieb erfährt – ihre Aufgabe ist dagegenhalten.

Weniger auf die urbanen Zirkel schielen

Es wird Zeit, den Blick von der Urbs zu nehmen: Von jener großstädtischen Klientel, die dekadent so tut, als sei sie das Zentrum linker Lebensauffassung. Ist sie nicht! War sie nie! Diese vermeintlich linke Städter zelebrieren einen »Lifestyle der Bionaden-Bourgeoisie«, wie der Autor Artur Becker das mal bezeichnete. Zwischen Veganismus und Non-Binärismus, zwischen politisch-korrektem Pidgin und wokem Schlafwandeln, hat man die Idee geboren, man sei die eigentliche Linke, das eigentlich Gute, weil mit dem Lastenfahrrad pedalierende auserwählte Volk: Millennial-Proletarier, die der ganzen Republik, von den Weiten Mecklenburg-Vorpommerns bis in die Einsamkeit des Odenwalds erklären, wie sie das Leben endlich so in den Griff bekommen, dass es moralisch einwandfrei ist.

Das Hipster-Wesen lässt nicht nur das Land genesen, sondern die ganze Welt soll auf das therapeutische Sofa dieser veganen Handtaschen spazierendführender Psychotiker, die nicht wissen, ob Männlein, ob Weiblein, ob Sächlein zu  sein gerade dem Chic entspricht. Denn es sind ganz oft genau diese urbanen Weder-Fisch-noch-Fleisch-Gefühlsdusel, die jetzt grün gewandet in einen Krieg führen möchten.

Kampfpanzer ins Herzen eines Krisenherdes zu senden, das geht für sie in Ordnung. Dass man sie aber als Herr Sonstwie bezeichnet, weil sie einen Schnurbart in der angeekelten Visage tragen, sie sich aber doch eigentlich heute Morgen als Fräulein wähnen, daher kein Herr sein wollen: Da fangen sie zum Heulen an, brechen Debatten vom Zaun, heizen ihrem Twitter-Account ein, sind im Kampfmodus wie weiland Großvater Heinrich in den Weiten der Ukraine oder Russlands.

Was hat das alles mit den Sorgen und Nöten von Menschen zu tun, die diese akademisch-verweichlichten Kreise, diese großstädtischen Schlappschwanz-Reserveheere nur aus abgeschmackten Vorabendserien kennen? All die ganz normalen Leute, die den Sündenpfuhl der Urbs nur vom Hörensagen kennen, wenn man ihnen erzählt, dass junge Städterinnen den Berlin-Look nacheifern: Kochtopf-Frisur, Hochwasserhosen, bis ans Kinn zugeknöpftes Holzfällerblüschen. Was wollen denn diese seltsamen Gestalten, diese mit Perlenketten geschmückten Kerle, die stolz behaupten, dass der Penis auch ein weibliches Geschlechtsteil sein könne, wenn man nur inbrünstig daran glaube? Sind das Comic-Figuren aus Fleisch und mit Rote-Beete-Saft gefärbtem Kunstblut auf veganer Basis?

Eine Partei, die ihren Anspruch zur Durchsetzung von Interessen auf so eine lachhafte Klientel setzt, verliert zwangsläufig den Anschluss. Deutschland ist nicht Berlin. Und Berlin nicht Deutschland. Über 26 Millionen Menschen leben zwar laut Statistik in einer deutschen Großstadt. Aber davon darf man größere Weiler wie Moers, Pforzheim oder Ingolstadt abziehen: Allesamt offiziell Großstädte. In Ingolstadt war der Autor dieses Traktätchens kürzlich erst: Er kann berichten, dass das Leben dort dem in Berlin oder Frankfurt in keiner Weise gleicht. Es war ein Aufenthalt in der Provinz. Deutschland ist mehr Provinz als Urbs: Die Linkspartei sollte das verflixt nochmal verinnerlichen.

Stillstand heißt Arschtritt

Tut sie das alles nicht, macht sie weiter wie gehabt, dann bedeutet dieser Stillstand nicht etwa einfach Rückschritt – er heißt: Arschtritt. Und was für einen. Warum braucht sie eigentlich noch einen? Bei der letzten Bundestagswahl war das Projekt einer Linkspartei gescheitert. Die Sperrklausel hätte fast gegriffen, wenn nicht drei linke Abgeordnete ein Direktmandat eingefahren hätten. Man sprach von Aufarbeitung, aber verändert hat sich einzig, dass man den Holzweg, auf dem man schreitet, mit einem Geländer ausstattete, damit die Mitglieder sich festhalten können, wenn die Fahrt in den Abgrund Geschwindigkeit aufnimmt.

Nun geht Sahra Wagenknecht von Bord: Die Genossinnen und Genossen haben ganze Arbeit geleistet. Gratulation. Im Jahr 2 vor C. – vor Corona! – habe ich ein Buch geschrieben. Darin ließ ich meinen ehemaligen Kollegen Jürgen auftreten. Einen, der meist in seinem Leben die Union gewählt hat. Aber die Wagenknecht beeindruckte ihn dennoch. Als Frau, als Politikerinnen, als Sachverständige: Wenn er je die Linken wählen würde, so sagte er, dann wegen dieser Frau.

Sahra Wagenknecht war so gesehen jene Kraft in der Partei, die parteiübergreifend Wählerschaft animieren konnte. Wer soll diese Rolle übernehmen? Weit und breit ist da niemand, der für die Allgemeinheit wählbar wäre. Die Linke braucht aber dringend Leute, die aus der Normalität kommen und nicht aus einem diversen Paralleluniversum.

Doch statt sich zu sorgen, freuen sich die Linken: In den Ausschnittsdiensten, in denen sie ihre Realität herbeischwurbeln, äußerten sich nicht wenige freudig erregt ob der Aussicht, ohne diese Frau auskommen zu dürfen. Sie spüren gar nicht, was das eigentlich bedeutet: Das Ende ihrer Partei nämlich. Jedenfalls als Faktor der Bundespolitik. Sie sind ab jetzt zu einer Existenz an den Rändern der politischen Mitbestimmung verurteilt. Dürfen zuschauen, von besseren Zeiten träumen: Mehr nicht! Es sei denn, sie bewegen sich: Und zwar zurück, in die Gefilde, aus denen sie stammen.

Hoffnung gibt es da wenig, denn das Gemüt üblicher Linker tickt so: Lieber blütenweiße Weste und irgendwo am Friedhof sitzen, als auch nur mit einem leicht versprenkelten Hemd Schalthebel zu bedienen. Moral über Macht; Prüderie über Parteipräsenz. Sie harren lieber in Bedeutungslosigkeit aus, als sich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Die Linke ist keine Bewegung mehr: Sie ist ein Stillleben.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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N.B.
N.B.
11 Monate zuvor

Die sind mit ihren Schädel voll woke gegen den Schrank geballert und haben nun übelsten Faschismus im Hirn!

Links sind die beim besten Willen nicht (mehr)… Höchstens link!

Schwitzig
Schwitzig
11 Monate zuvor

Unabhängig von einem Erfolg oder Misserfolg einer neuen Partei lockt schon die befriedigende Aussicht, dass diese pervertierte Karikatur einer linken Partei – „Die LINKE“ – endlich in der völligen Bedeutungslosigkeit verschwinden wird.
Das schafft Platz für Politiker, welche nicht der Organisierten Kriminalität oder der totalen Idiotie angehören.

Robert
Robert
11 Monate zuvor

Kein Mensch widerspricht. Wokeschismus, der ja nicht von der LINKEn erfunden wurde und von dem nicht nur sie befallen sind, ist ein geschlossenes Wahnsystem und seine destruktiven Möglichkeiten noch gar nicht zu übersehen. Die haben erst angefangen und sind noch lange nicht am Ende. Dass die LINKE dabei zu Grunde gehen kann, spielt keine Rolle. Nicht für Wokeschisten.

Ich kann zu diesem Text kaum mehr schreiben, als das ich ihm in (fast) jeder Hinsicht zustimme. Nur zu einer Aussage möchte ich Widerspruch anmelden. Berlin ist sicher das Zentrum der woken deutschen Irren und ja, Berlin ist nicht Deutschland. Aber Berlin ist auch nicht mehrheitlich woke. Auch wenn meine Stadt diese Dummköpfe magisch anzuziehen scheint, auch wenn ein Spaziergang durch Friedrichshain am Vormittag einen anderen Eindruck vermittelt – wir sitzen auch nicht den ganzen Tag mit dem Notebook im Cafe, um an einem „spannenden Projekt “ zu arbeiten und mehrheitlich sprechen wir alle möglichen Sprachen, aber nicht das woke Idiotendeutsch, das sie uns vorschreiben wollen und mit dem sie die Mitarbeiter unserer Verwaltungen quälen.
Insofern ist Berlin wie Deutschland und Deutschland wie Berlin. Obwohl bei uns, und das ist wahrhaft nicht schön, mehr Irre frei rumlaufen. Auch wenn es nur ein schwacher Trost sein mag : je mehr davon wir anziehen, um so weniger davon sind in Bochum oder Bruchsal. Ja, ich weiß schon, dass diese Annahme Unfug ist, aber wie geschrieben, kann man sich damit trösten, wenn man schon sonst nichts hat.

N.B.
N.B.
Reply to  Robert
11 Monate zuvor

Wokeschisten

Nicht verkürzen, sondern bitte genau bleiben, damit es auch der letzte kapiert!

Es sind Wokefaschisten.

Jörg Köhler
Jörg Köhler
11 Monate zuvor

Ich denke nach dem nächsten Wahldebakel wird man sich das Ganze auch noch schönreden: „Mit Sahra wäre es noch schlimmer gekommen…etc.“ Das hat man ja bei „Corona“-„Impfungen“ auch schon durchexerziert…
Wetten dass?

Maku
Maku
11 Monate zuvor

Lieber Roberto De Lapuente, schmerzhaft wahre worte, dennoch ist es geboten, Sevim Dagdelen und Andrej Hunko zu nennen, die unermüdlich Stachel im Fleisch der Regierung sind, und sich nicht in den Orkus des sonstigen Parteikurses haben ziehen zu lassen.

Diese beiden mit dem traurigen Rest der Linken in einen Topf zu werfen wäre unfair.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Maku
11 Monate zuvor

Sie haben sich doch selbst in diesen Topf geworfen.
Das ist wie mit den Bullen – uniformiert.

Mensch
Mensch
Reply to  Horst Kevin
11 Monate zuvor

Ne,ne!

Der Topf in dem sie mitschwimmen, ist zwar derselbe wie noch vor 3,4,5 Jahren, nur ist neben den beiden der mitschwimmende Inhalt mittlerweile umgekippt, sprich verdorben.

Da ist also nix wie mit den uniformierten Bullen🤫😃✌️☺️😉

Last edited 11 Monate zuvor by Mensch
Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Mensch
11 Monate zuvor

Na dann sag mir mal, wie lange so ein Politfrosch (oder Bulle) mitschwimmen darf, bis er merkt, daß es zu heiß wird?

Mensch
Mensch
Reply to  Horst Kevin
11 Monate zuvor

Oder Bulle(n) passt in dem Fall mal so gar nicht☺️

Geh‘ bitte bei den beiden davon aus, dass sie sich in dem Topf nicht weichkochen lassen!

BTW: Setzt Du etwa auf die Wagenknecht als Einzelkämpferin, die übrigens auch noch im selben Topf sitzt🤔🤫

Zuviel Rambo geschaut🤔😉🤫😃✌️

AusdieMaus
AusdieMaus
Reply to  Mensch
10 Monate zuvor

Vielleicht hüpfen sie mit Sarah aus dem Topf, wer weiß?

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Mensch
10 Monate zuvor

Oder Bulle(n) passt in dem Fall mal so gar nicht☺️

Wieso? Biste etwa Bulle?

Groucho Marx ist dir ein Begriff? Von dem gibts ein sehr passendes Zitat: https://gutezitate.com/zitat/168222 Das war der lustige Teil.

Sieh dir einfach an, wie die Bullen derzeit in Frankreich agieren. Denk dabei an Korpsgeist, Niedertracht und Dummheit. Denk an Fraktionszwang oder wie wenig „Linke“ während der Carolascheiße das Maul aufmachten. Nimm gern auch das Beispiel der FDP, die ihre Leute nach bester Art per guter/böser Bulle verarscht haben.

Du wirst bei Parteien oder Bullen immer „gute“ Menschen finden, selbst wenn der Rest des Ladens noch so viel Müll veranstaltet.
Was diese Leute bewegt, ist mir ein Rätsel! Sind sie zu faul, da rauszukommen oder sind sie auf den Posten angewiesen, also korrumpiert, weil sie nix anderes können?

Mir wäre es definitiv zu niedrig, mein Leben als Alibistimmchen zu fristen.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Mensch
10 Monate zuvor

BTW: Setzt Du etwa auf die Wagenknecht als Einzelkämpferin, die übrigens auch noch im selben Topf sitzt🤔🤫

Ehrlich gesagt, weiß ich überhaupt nicht, auf was, außer Hoffnung der Verzweiflung, ich da setzen könnte.

Wagenknecht ist die Einzige, die tatsächlich den Schnabel aufreißt. In dieser Funktion hat sie quasi die „Linke“ am Leben erhalten.
Warum sie tut, was und wie sie es tut, kann ich nicht einschätzen, auch wenn ich womöglich ebenso handeln würde. Das hat bei mir was mit Konsequenz zu tun. Ich bin aber auch kein „Machtmensch“, obwohl ich (im sehr Kleinen) relativ viel Macht habe, aber nie nach dieser strebe. Ist einfach so. Da kann ich nix gegen machen. Selbst mein derzeitiger Chef hat begriffen, daß es besser ist, mich die Kommandos geben zu lassen. Immer, wenn ich ihn darauf hinweise, daß aber er doch der Chef sei, meint er, daß das doch egal wäre. Er entschuldigt sich sogar bei mir, wenn er mal zu spät kommt.

Rambo hab ich einmal gesehen. Das war ausreichend, aber evtl. auch zu viel. 🙂

Mensch
Mensch
Reply to  Horst Kevin
10 Monate zuvor

Was die Hoffnung auf eine Sahra Wagenknecht Partei betrifft, schau Dir bitte an, was gerade durchsickert bzw zu Sahra Wagenknecht rausposaunt wurde.792.961,43 Euro Nebeneinkünfte seit 2021, soll die gute Dame gehabt haben.

Was meinste, warum das rausposaunt wird?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
10 Monate zuvor

@Mensch

Ob sich da Jemand ärgert, dass er/sie/es den vollen Ladenpreis für ihre Bücher zahlen mußte? 😉

Bis Ostern sollen wir ja erfahren, was die anderen Abgeordneten im selben Zeitraum so eingeheimst haben. Gewinnbringende Bücher dürften die wenigsten geschrieben haben, außer vieleicht ein bejkannter Kinderbuchautor mit einem Insolvenzberater für die Grundschule mit dem Titel:

„Ich bin gar nicht sitzen geblieben, sondern habe einfach keine guten Noten mehr produziert“. 😀

Mensch
Mensch
Reply to  Robbespiere
10 Monate zuvor

Rob: Schön zu sehen, dass Du zu denen gehörst, die die Gabe haben das mit Sahras Nebeneinkünften richtig einzuordnen und nicht gleich von neidvoller Schnappatmung befallen wirst👍

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
10 Monate zuvor

@Mensch

Man sollte sich immer erstmal die Hintergründe anschauen, bevor man sich von den Medien das Denken abnehmen läßt.

Passend dazu auch:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=95316

Mensch
Mensch
Reply to  Robbespiere
10 Monate zuvor

Da haste selbstverständlich recht!

Nur bestimmen die sogenannten Leitmedien leider den Diskurs. Der gemeine Bürger ist, was diese Leitmedien betrifft im Allgemeinen immer noch viel zu unkritisch, so das was hängen bleiben wird.

Wir alle sind gerade, was Frau Wagenknecht betrifft, Zeitzeugen einer Inquisition.

Die werden es eh solange treiben, bis Frau Wagenknecht aufgibt😥😡

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
10 Monate zuvor

@Mensch

Wir alle sind gerade, was Frau Wagenknecht betrifft, Zeitzeugen einer Inquisition.

Als Inquisitor sollte man aber schon selbst eine blütenreine Weste haben, sonst kann der schuss leicht nach Hinten los gehen.

Wenn mich nicht alles trügt, sinkt das Vertrauen in die Mainstreammedien und die Politik peu a peu.

Im Übrigen dürfte auch Sahra Wagenknecht im Laufe der Zeit genug Material angesammelt haben, mit dem sie um sich werfen kann.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
10 Monate zuvor

Als Inquisitor sollte man aber schon selbst eine blütenreine Weste haben,

Etwa so, wie der Kalbauterbach bei seinen Angriffen auf den Guttenzwerg. 🙂

Wenn mich nicht alles trügt, sinkt das Vertrauen in die Mainstreammedien und die Politik peu a peu.

Du immer mit deinen maßlosen Untertreibungen. 😀

Im Übrigen dürfte auch Sahra Wagenknecht im Laufe der Zeit genug Material angesammelt haben, mit dem sie um sich werfen kann.

Und wenn sie klug ist, macht sie genau sowas nie, weil sie sonst sofort genauso mies wäre, wie der Rest der Politik.
Sowas hat man vielleicht im Ärmel und macht Andeutungen, die nur der Adressat versteht.

spartacus
spartacus
Reply to  Mensch
10 Monate zuvor

Bleibt zu hoffen, daß kaum jemand noch so blöd ist, darauf reinzufallen. Wurde ja schon früher bei Lafontaine so getrieben, weil er gerne gut ist und Rotwein trinkt.
Denke, das bleibt ein Sturm im Wasserglas und zeitgt nur die Angst der Eliten.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=95316

Mensch
Mensch
Reply to  Maku
11 Monate zuvor

Wahre Worte gelassen ausgesprochen! Danke😃✌️

Robert-B.
Robert-B.
11 Monate zuvor

Danke, Roberto, schöner Artikel, der es auf den Punkt bringt.
Es wird nichts ändern, da die Linkspartei längst den Bezug zur Realität verloren hat (ok, da sind sie nicht die Einzigen) und mit oder ohne Wagenknecht auf dem Weg in den Untergang ist.
Wenn Sahra jetzt keine eigene Partei gründet, dann bleibt als demokratische Alternative – ich hätte nie gedacht, daß ich sowas mal sagen würde – nur noch die AfD.
Und das will was heißen!

Lasse Machen
Lasse Machen
Reply to  Robert-B.
11 Monate zuvor

„dann bleibt als demokratische Alternative nur noch die AfD.“

Ist die AfD für Sie nur deshalb die Alternative, weil die Partei schon im BT vertreten ist, oder stimmen Sie auch inhaltlich mit ihr überein? Es gibt außerhalb des BT sicherlich Parteien, die sich in allen Punkten für Frieden, Völkerverständigung und Soziales in sämtlichen Bereichen, einsetzen und dies alles auch umsetzen würden, wenn sie eine Mehrheit im Volk hätten. Ich denke da z.B. an die DKP.
Wer das Parteiprogramm der AfD studiert hat, weiß, die sie die Erhöhung des Wehretats verlangt, weiß, dass sie für NATO steht und weiß zu guter Letzt, dass diese Partei ein absolut neoliberales Wirtschaftsprogramm verfolgen würde. Frau Weidel, als ehemalige Spitzenkraft bei Goldman Sachs, hat sicher nichts verlernt.
Ich stimme Ihnen völlig zu: Der Artikel von Roberto ist in sich stimmig. Wagenknecht muss aber – sollte sie eine neue Partei aus der Taufe heben, was ich begrüßen würde -, aufpassen, dass die neuen Mitglieder/Funktionäre, diese Partei nicht korrumpieren, von innen aushöhlen und ähnlich wie die Partei „die Linke“ nach geraumer Zeit von Karrieristen und ähnlichen Typen vor die Wand gefahren wird. Bei mir verfestigt sich zunehmend der Eindruck, dass etliche von den Funktionären der „Linken“ bewusst in diese Partei geschleust wurden, um genau das zu erreichen, was jetzt offensichtlich wird. Die hatten nie etwas mit Sozialismus am Hut. Wagenknecht sollte sich an die Leninsche Order erinnern und sich dann daran halten: Funktionär in wichtiger Stellung wird man nachdem man sich für die Partei, für das Volk, bewährt und eingesetzt hat. Zeit: mindestens 2 Jahre.

Robert-B.
Robert-B.
Reply to  Lasse Machen
11 Monate zuvor

Sie haben natürlich Recht, daß es jenseits der sichtbaren Parteienlandschaft auch Kräfte (auch in Parteiform) gibt, die sich für Frieden, und einen echten Ausgleich mit Russland, sowie echte Politik für das Volk statt für Wirtschaft, Kapital und den Dienstherren in Übersee einsetzen und dabei nicht gleichzeitig die Nachteile einer AfD im Paket mitbringen.
Ich bezog mich tatsächlich auf die sichtbaren, weil im BT vertretenen Parteien, was verkürzend war.
Dennoch ist es erstaunlich und fast erschreckend, und darum ging es mir, daß man heute – zumindest für den BT konstatieren muß – daß eine Partei wie die AfD noch am ehesten die demokratischen Standards vertritt, die ich als akzeptabel betrachten würde.
Alle anderen (im BT) sind so durchsetzt von Karrieristen, Lobbyisten, Mitläufern, und diensteifrigen Erfüllungsgehilfen, deren einzige Qualifikation die ist, sich für nichts zu schade zu sein, daß nicht mal ansatzweise noch die Stimme der Vernunft aus ihrer Mitte zu vernehmen ist.
Und was eine mögliche Parteigründung durch Frau Wagenknecht angeht, da haben Sie erst recht einen wichtigen Punkt angesprochen: Diese neue Partei liefe vermutlich schnell Gefahr, ebenfalls, so wie die Linke, von Karrieristen und Mitläufern gekapert zu werden. Das wäre eine weitere Gefahr, neben der zu erwartenden medialen Hetzkampagne und einer natürlich erfolgenden Beobachtung durch den Verfassungsschutz.
Ich frage mich in diesem Zusammenhang schon lange, ob und welche Hoffnung überhaupt auf einer gesellschaftlichen Veränderung durch immer wieder neue Parteien in einem korrupten und korrumpierenden semidemokratischen System zu erwarten ist.
Daß Frau Wagenknecht das nicht so sehr anders sieht, das entnehme ich der Tatsache, daß ihr erster Versuch einer neuen Form der Opposition nicht in Form einer neuen, weiteren Partei, sondern in Form der (aus meiner Sicht leider erfolglosen) Bewegung „Aufstehen“ bestand.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robert-B.
11 Monate zuvor

daß eine Partei wie die AfD noch am ehesten die demokratischen Standards vertritt,

Unter den Blinden ist der Einäugige König.

Das ändert nichts daran, das es töricht wäre, in den Haufen Hoffnung setzen zu wollen.

Mensch
Mensch
Reply to  Horst Kevin
11 Monate zuvor

Auch Du kannst wahre Worte gelassen aussprechen✌️😃

Dafür danke ich Dir ebenso👍

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Mensch
11 Monate zuvor

Jegliche Gelassenheit in solchen Dingen ist bei mir nur vorgetäuscht. 😉

Mensch
Mensch
Reply to  Horst Kevin
11 Monate zuvor

Bei Dir sieht das jedenfalls täuschend echt, ja geradezu nach hoher (Schauspiel)Kunst aus✌️😃😉

AusdieMaus
AusdieMaus
Reply to  Horst Kevin
10 Monate zuvor

So siehts aus, die AfDler wollen nichts “anders“ machen, sondern “besser“ (also schlimmer).

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robert-B.
11 Monate zuvor

„…daß man heute – zumindest für den BT konstatieren muß – daß eine Partei wie die AfD noch am ehesten die demokratischen Standards vertritt, die ich als akzeptabel betrachten würde.“

WHAT? Das Buch vom Führer in Warteschleife nicht gelesen, wo er den Gegnern dieser seiner Partei für den Fall der „Machtergreifung“ schon mal höchstes Ungemach angedroht hatte?
Sowas betrachte ich keinesfalls als „akzeptablen demokratischen Standard“!

Mordred
Mordred
Reply to  Robert-B.
10 Monate zuvor

Dennoch ist es erstaunlich und fast erschreckend, und darum ging es mir, daß man heute – zumindest für den BT konstatieren muß – daß eine Partei wie die AfD noch am ehesten die demokratischen Standards vertritt, die ich als akzeptabel betrachten würde.

Alle anderen (im BT) sind so durchsetzt von Karrieristen, Lobbyisten, Mitläufern, und diensteifrigen Erfüllungsgehilfen, deren einzige Qualifikation die ist, sich für nichts zu schade zu sein, daß nicht mal ansatzweise noch die Stimme der Vernunft aus ihrer Mitte zu vernehmen ist.

Großer Quatsch. Da sitzen auch genügend Lobbyisten etc. des Großkapitals. Wählen Sie lieber das moderate Original aka FDP.
Da sind u.a. Leute drin, die das Wahlrecht für Leute abschaffen wollen, die arbeitslos sind.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Mordred
10 Monate zuvor

„Da sind u.a. Leute drin, die das Wahlrecht für Leute abschaffen wollen, die arbeitslos sind.“

Ex-MdB der LINKE zB? 😉

Mordred
Mordred
Reply to  Draussen vor der Tür
10 Monate zuvor

Ja im Ernst: Wie groß soll eigentlich der Papiertiger werden, nach dem entschieden wird, wer es entzogen bekommt? „Nur“ Menschen, die Leistungsbzieher vom Staat sind? Pesionäre auch? Oder nur Hartzer? Was wäre dann bspw. mit Aufstockern? Und gäbe es Übergangfristen…ab 1 Jahr Hartz oder so? Gleichzeitig schreien diese Typen ja immer nach Bürokratieabbau^^

jjkoeln
jjkoeln
Reply to  Robert-B.
10 Monate zuvor

Bei allem, die AfD ist aus linker Sicht nicht wählbar.

Aber die Frage, was dann, ist sehr berechtigt.

Die Piraten: ebenso wokes Pack. Geht garnicht.

Aber unter den Kleinen gibt es eine Perle, die zu lange belächelt wurde.
Wenn ich mir anschaue, was der Sonneborn in Brüssel macht, werde ich neugierig.
Und es ist ja nicht mehr die Satire-One-Man-Show.
Und selbst wenn sind die ein echter Stachel, der nur schwer einzuengen ist.
Aktuell sind sie mein Favorit.

PS: An alle, die nicht wählen gehen oder ungültig wählen: Gebt bei Umfragen „Die Partei“ an. Und wählt eine der Kleinen. Nix faschistisches. Von mir aus die Tierschützer oder die bekloppten Trotzkisten. Am besten bündelt man es auf ein oder zwei je nach Umfragen kurz vorm Wahltag. Nur so bekommen die im Bundestag und in den Medien mit, dass wir sie nicht wollen.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  jjkoeln
10 Monate zuvor

Ja, der Sonneborn ist ein Stachel im Fleisch des EU-Parlaments; sein Buch „Herr Sonneborn geht nach Brüssel“, wenngleich nicht ganz frisch, kann ich jedem empfehlen, der mal ein wenig hinter die Kulissen dort schauen möchte.

Semsrott als Nummer zwei hatte mich aber entäuscht – daher bin ich der PARTEI inzwischen vorsichtiger geworden, eine direkte Empfehlung auszusprechen, weil man bei den Kandidaten nie wissen kann, wie sie wirklich ticken…

Wütender Bürger
11 Monate zuvor

Lange Zeit habe ich diese Partei gewählt, seit ihrer Gründung, weil ich vom Parteiprogramm überzeugt war. In den letzten Jahren wurde dann Frau Wagenknecht der Hauptgrund, warum ich die Linke immer noch gewählt und unterstützt habe. Doch seit auch diese Partei zu den Corona-Maßnahmen lauthals geschwiegen und vor der CDU und SPD gekuscht hat, reicht auch die Kompetenz und das Engagement von Frau Wagenknecht nicht mehr aus, um mich zum Wählen dieser Partei zu bewegen.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
11 Monate zuvor

Ich bin vor einigen Jahren über ein Zitat von Umberto Eco aus 1997 (!) gestolpert, der damals schon zu ahnen schien, worauf das alles hinauslaufen würde:

„Man denke nur an an das Phänomen der political correctness in Amerika. Sie ist entstanden, um die Toleranz und die Anerkennung aller religiösen, ethnischen und sexuellen Unterschiede zu fördern, aber sie entwickelt sich immer mehr zu einem neuen Fundamentalismus, der in fast ritueller Weise die Alltagssprache durchdringt und sich zum Schaden des Geistes an den Buchstaben klammert. Inzwischen darf man einen Blinden notfalls auch diskriminieren, solange man nur das Feingefühl hat, ihn einen „Nichtsehenden„ zu nennen,…“

und jetzt kommt des Entscheidende

„…und vor allem darf man diejenigen diskriminieren, die sich nicht an die Regeln der political correctness halten.“

Das alles ist zum heutigen Markenkern des woken Teils der Gesellschaft, vornehmlich der GRÜNEN und eines Teils der LINKE, geworden:
Eine üble fundamentalistische Sekte mit missionarischem Auftrag, die keinen Widerspruch duldet. Bei denen gibts im Gegensatz zu anderen fundamentalistischen Sektierern früher und heute dann zwar nicht mehr direkt die Rübe ab, dafür dann die gesellschaftliche Ächtung…

Lasse Machen
Lasse Machen
Reply to  Draussen vor der Tür
11 Monate zuvor

„Eine üble fundamentalistische Sekte mit missionarischem Auftrag, die keinen Widerspruch duldet. Bei denen gibts im Gegensatz zu anderen fundamentalistischen Sektierern früher und heute dann zwar nicht mehr direkt die Rübe ab, dafür dann die gesellschaftliche Ächtung…“

Sehr schöne Formulierung! Danke dafür. ….. und „das mit der Rübe“, das werden diese Gutmenschen, diese Widerlinge, in absehbarer Zeit auch noch bewerkstelligen. Kommt Zeit, kommt Hofreiter.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Lasse Machen
11 Monate zuvor

Deshalb meine Einflechtung des Wörtchens „direkt“… 😉

Die Geschichte solch fundamentalistischer Bewegungen lehrt uns ja, dass früher oder später ein solcher „Hofreiter-Effekt“ eigentlich unvermeidlich ist, wenn man ihren Aufstieg zulässt und ihnen nicht rechtzeitig Einhalt gebietet.

Lasse Machen
Lasse Machen
Reply to  Draussen vor der Tür
11 Monate zuvor

Danke. Der Aufstieg wurde vom Kapital schon zugelassen, und für das „rechtzeitig Einhalt gebieten“ scheint der Zeitpunkt vorbei. Das Volk der Untertanen steht lieber auf der Seite der Gutmenschen. Doof, aber gut. Das lehren uns Baerbock, Habück und die Küchenhilfe.
Aber ansonsten stehe ich weitaus lieber mit Ihnen „Draussen vor der Tür“.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Draussen vor der Tür
11 Monate zuvor

Danke, schön geschrieben.

Meine Erkenntnis daraus: Diesen woken Mist gab es schon immer. Er hieß früher nur Opportunismus.

Pentimento
Pentimento
Reply to  Horst Kevin
11 Monate zuvor

Da hast Du recht.

Bernie
Bernie
11 Monate zuvor

Gute Analyse Roberto J. de Lapuente – Ich kann deine Verzeifelung verstehen, aber frage mich schon seit Jahren warum sich Frau Wagenknecht das antut. Sie hat ja schon einmal einen „BurnOut“ gehabt und Politik ist ein schmutziges Geschäft.

Übrigens, es gibt in der Linkspartei durchaus vergleichbare Charakter wie Frau Wagenknecht, die ihrem „Lager“ zugerechnet werden. Sollten die die Linke auch verlassen, was ich mal dystopisch vermute, dann sieht es wirklich düster aus für eine Partei, die sich anmaßt „Die Linke“ Deutschlands zu vertreten, aber in Wahrheit regierungsseitig „rechtsneoliberal“ tickt…..

Nichts für ungut, aber meine Sicht. Ich bin übrigens auch mal in der Linkspartei gewesen, aber damals schnell wieder ausgetreten – irgendwie roch ich den Braten früher als Lafontaine und Wagenknecht…..schade, aber ein Nichtwähler mehr seither – nämlich ich.

Die AfD – egal wie die bezeichnet wird bzw. angeblich ideologisch drauf ist – ist auch keine Alternative für Deutschland….die paßt sich auch der „Scheindemokratie“ in .de an, und geht in Versenkung über….bzw. sind Lobbyisten-Korrupt…..da bin ich sicher….

Tja, die totalst parteienverdrossenen Nichtwähler haben die Mehrheit im Land.

Ich frage mich nur? Woran liegt das?

Zum Abschluß noch eine kommunale Beobachtung -bei uns traten 3 Kandidaten zur BM-Wahl an und keiner gab an in welcher Partei er denn ist…..tja, soweit sind wir schon, BM-Kandidaten einer kleinen Kommunalgemeinde (ca. 20.000 Einwohner – mit Ortsteilen) verkaufen sich als „unabhängig“ – oder nennen gleich ihre berufliche Qualifikation, dass die gewählt werden als Bürgermeister – Kann das auch ein Zeichen sein für einen Mangel in Vertrauen in das politische Parteiensystem Deutschlands? Nachtigall ick hör dir trapsen würde der Berlner wohl dazu sagen…..*sarkasmus

Gruß
Bernie

Last edited 11 Monate zuvor by Bernie
Horst Kevin
Horst Kevin
11 Monate zuvor

daher kein Herr sein wollen:

Haha, bei der ostischen Kinderarmee nannte ich mal sonen „Vorgesetzten“ „Herr sowieso“, worauf der mich anbrüllte, daß es hier keine Herren gäbe, sondern ausschließlich Genossen.
Ich dachte mir nur, daß mich das jetzt nicht für den Verein begeistern könnte, vom „Genossen“ angebrüllt zu werden.
Ich fresse auch jeden Besen, wenn der nicht PG war.

Ein Ende dieser Partei halte ich für verspätet. Sie hätte 1990 begraben gehört.

Einen Gysi hätte ich immer gewählt – diese Partei – da würden mir eher die Finger abfaulen!

Die Westsicht, auch wenn ich sie nicht wirklich nachvollziehen, wohl aber verzeihen kann, ist gewiss eine andere, weil wohl jede Erfahrung mit der SED fehlt.

Dieser Haufen hat sich selbst erledigt. Da der Wagenknecht, und darauf könnt Ihr euch verlassen, daß es so kommen wird, die Schuld zuzuschreiben ist eben so dürftig und mies, wie die Nummer mit Gorbatschow, wobei es da mit Sicherheit eine Schnittmenge der Brüllaffen geben wird.

Eine wirkliche Linke Kraft halte ich für dringend notwendig, habe aber nur geringe Hoffnung, daß es je wieder zu einer solchen (ernstzunehmenden) kommen wird – ganz einfach wegen der Obsoleszenz jeglicher Parteien.

PS: Jetzt gehe ich wieder in meine Ecke und denk mir was optimistischeres aus. 🙂

spartacus
spartacus
11 Monate zuvor

Viel richtiges gesagt, ich möchte noch eine weitere Perspektive anbieten.
Der abzusehende Absturz der Linken ist gewissermaßen der endgültige Vollzug der deutschen Einheit, so wie sie ihre Architekten (Kohl, Schäuble) vollzogen haben.
Oberste Prämisse dieser Architektur war, alles sozialistische und damit auch vieles originär ostdeutsche zu vernichten. Nach dreißig Jahren Diffamierung ist dies wohl endgültig gelungen. Wo waren denn in dieser Zeit die ganzen angeblichen Altstalinisten, vor denen permanent gewarnt wurde? Die gab es vielleicht bei den Wählern und einfachen Mitgliedern, bei den Funktionsträgern fällt mir niemand ein (außer daß mich der Bartsch schon irgendwie immer ein bißchen an derartige Funktionäre erinnert hat).
Letztendlich hat die Partei immer nur versucht, sich dem neuen System irgendwie anzupassen, um darin Einfluß zu gewinnen. In diesem „Modernisierungsprozeß“ haben sie das Menetekel nicht erkannt, sondern sich sogar zum Vorbild genommen, die Grüninnen. In der Hoffnung sich junge, linke Wähler zu erschließen wurde einerseits nicht wahrgenommen, daß diese oft über gar kein Bewußtsein verfügen, sondern nur über antrainierte Reflexe (z.B. shitstorms), mit denen sie ihren Seelenfrieden in Form einer für sie heilen Welt herstellen. Diesen Menschen geht es fast nie um irgendwelche Opfer, sondern immer nur um sich selbst, sie sind somit für eine tatsächlich solidarische Gesellschaft als Substanz untauglich, maximal zum Mitläufer zu gebrauchen. Auf der anderen Seite hat sie anscheinend nicht wahrgenommen, daß die Grüninnen nur deshalb so erfolgreich waren, weil sie zu einer grotesken, fiesen Karikatur ihrer selbst verkommen sind. Nach dem wohl bevorstehenden Absturz der Linken kann sich Schäuble dann endlich zufrieden zurückziehen.

Natürlich wird man versuchen, Wagenknecht (Spaltung) für das Debakel verantwortlich zu machen, was etwas schwerer fallen dürfte, wenn sie auf eine Parteigründung verzichtet. Es sind halt immer die formellen Renegaten schuld, nie die substanziellen, inhaltlichen. Die SPD hat ja 15 Jahre gebraucht, um auch nur ansatzweise zu erkennen, daß nicht Lafontaine ihren Absturz bewerkstelligt hat, sondern Schröder und seine Erfüllungsgehilfen.

Ist die Linke erstmal draußen, gibt es keine Partei im Bundestag mehr, die zumindest ansatzweise nicht neoliberal ist. Die AfD ist natürlich keine Alternative für Deutschland, sie taugt höchstens dazu, sie den Altparteien um die Ohren zu hauen. In der oben angeführten Sichtweise (deutsche Einheit) ist sie der dialektische Rückschlag, soz. die Rache der Ostdeutschen am westlichen Einheitssystem. Gleichzeitig dient sie als Watschengesicht der Blockparteien, als Oppositionssimulation mit der sich jederzeit eine faschistische Bedrohung inszenieren läßt, um vom eigenen Faschismus abzulenken.

Bleibt nur abzuwarten, wie es in zwei Jahren aussieht. Stand jetzt hat das System gesiegt.

flurdab
flurdab
Reply to  spartacus
10 Monate zuvor

Bedankt.

„Erst kommt das Fressen, dann die Moral“
Hat sich nüscht dran geändert.

Juergen Wehrse
Reply to  spartacus
10 Monate zuvor

Stand jetzt hat das System gesiegt.

Und wie, spartacus, leider. Auch wenn ich noch an Friedensmärschen teilnehme und mir eine „Linke“ wünsche, die diesen Titel zu Recht trägt, muss ich mir jetzt so langsam mal eingestehen: Dieses verwöhnte dicke Kind ist in den Brunnen gefallen. Plitsch! Platsch! Ende der Veranstaltung. Nichts geht mehr. Wir sind definitiv massiv verarscht worden – das sagt ein notorischer Optimist.

Die – noch – dominierenden Kapitalisten führen uns jetzt ganz offen am Nasenring durch die Manege. Wir werden instrumentalisiert für einen Stellvertreter-Krieg, der ganz sicher nicht in unserem eigenen Interesse sein kann.
US-General (gestern?): „Beseitigung eines Gegners ohne Einsatz eigener Truppen ist Gipfel der Professionalität“

Wir haben eine derart schwache Führung, dass selbst Demütigungen unterster Schublade scheinbar wirkungslos abprallen. Was Scholz so einsteckt, kann und muss schließlich dazu führen, dass er „sein“ Volk dafür bluten lässt, um manchmal noch einen Rest an Würde bewahren zu können. Grauenhaft, dieses kaputte reaktionäre System!

Zitat, dazu, von James H. Künstler vom frankophonen saker:
Und das „Du“ schließt das arme, betrogene Deutschland ein, angeführt vom größten Narren, der je von einer angeblich fortgeschrittenen Nation gewählt wurde, Olaf Scholz, dessen Name für immer als Synonym für „Idiot“ in der Geschichte widerhallen wird.

Apropos saker: Den Weinberg des Würgefalken gibt es nun leider nicht mehr. Schade! Sind so reizende, possierliche Tierchen, diese Würgefalken . . .

spartacus
spartacus
Reply to  Juergen Wehrse
10 Monate zuvor

Wir haben eine derart schwache Führung

Gerade fällt mir tatsächlich wieder ein, wie er im TV mal den Kernigen gegeben hat. „Wer von mir Führung will, bekommt sie auch.“
Vielleicht hat er nicht damit gerechnet, daß das keinen interessiert.
Vermutlich dachte er, er könne sich durchmerkeln. Da hat er sich dann mit dem Krieg aber gewaltig geschnitten. Auf mich wirkt er etwas wie ein Getriebener. Bei den ganzen Waffendiskussionen kam es mir vor, als hätte man ihm immer erst am Abend vorher gesagt, daß er das jetzt machen muß. Der Kotau, als Biden das mit Nordstrom rausgehauen hat, war ganz bitter. Selbst wenn er direkt nichts dazu sagt, kann man sich die Nummer nicht grußlos bieten lassen. Ich versuche mir gerade auszumalen, was los gewesen wäre, wenn Sleepy Joe das mit einem französichen Staatschef gemacht hätte. 🙂
Aber wir haben Prinz Valium und die grünen Trolle. 🙁

Last edited 10 Monate zuvor by Spartacus
Corinna
Corinna
10 Monate zuvor

Ich habe gerade das Buch „Scheindemokratie“ von Hansjörg Müller, einem ehemaligen Bundestagsabgeordneten der AfD, gelesen. Sehr zu empfehlen. Allerdings kommt man schlussendlich dazu, festzustellen, dass eine Neugründung einer Partei nicht ansatzweise etwas bringt, so schnell wie diese infiltriert und unterwandert wird. Frau Wagenknecht wird das wissen und genau aus diesem Grund zögern.

Bernie
Bernie
Reply to  Corinna
10 Monate zuvor

@Corinna

Ich hab den im Interview gehört, und leider hat er, auch bezogen auf die AFD, recht behalten – wie ich weiter oben schon schrieb, alle sind korruptionsanfällig – durch die Bank.

Deswegen sollte Frau Wagenknecht zur Satirepartei DIE PARTEI wechseln, Herr Marco Bülow sagt schon lange vor Hansjörg Müller, dass wir in einer korrupten Lobbykratie leben…..Martin Sonneborn (Die Partei) nimmt das ja immer wieder schon sarkastisch, und satirisch auf`s Korn – wie schon gesagt eine reine Satire-Partei – Hofnarren der EU? – und deswegen nehme ich die ernster als alle anderen Parteien zusammen…..

„Europa nicht den Laien (Leyen) überlassen – Originalton Martin Sonneborn im EU-Parlament *grins*

Gruß
Bernie

Mordred
Mordred
10 Monate zuvor

Die Woken nehmen doch nur das, was in der Merheit eh schon seit Jahrzehnten Konsens ist und radikalisieren das. Oder war vor 20 Jahren etwa die Merheit gegen LGBTQ? Und daher erfahren sie kaum Gegenwehr, weil wer würde sich enrsthaft gegen (mehr) Schwulenrechte etc. aussprechen? Dass da intern diese community völlig inkompatibele Konzepte hat (z.B. Transfrauen vs. fluide) juckt spannender Weise bisher keinen.
Der ganze Quatsch ist ne Modeerscheinung, weswegen Konzerne bzw. das Kapital das ganze zwecks Reibach auch supportet. Damit kann man wunderbar von den beiden Hauptthemen der Linken (Kapitalismuskritik und Frieden) ablenken.
Ich hätte gerne mal ne Statistik zu den Woken, welchen Berufsgruppen und Bildungsabschlüssen die angehören.

Last edited 10 Monate zuvor by Mordred
flurdab
flurdab
10 Monate zuvor

Da verweise ich mal auf Mathias Broeckers „Notizen vom Ende der unipolaren Welt -72“
https://www.broeckers.com/2023/03/03/notizen-vom-ende-der-unipolaren-welt-72/

Und hier im besonderen auf die Zitate von CJ Hopkins. Hier nur der letzte Satz.

…und die Menschheit ansonsten in eine Masse von hyperkonformistischen Konsumenten verwandelt hat, die alle wie Models in einer Benetton-Werbung aussehen und wie Kundendienstmitarbeiter reden.”

Last edited 10 Monate zuvor by flurdab
Memi
Memi
10 Monate zuvor

Soll sie machen, dann gibt es nach der nächsten Bundestagswahl wahrscheinlicher Rot-Grün bzw. Grün-Rot. CDU+FDP haben keine Mehrheit.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Memi
10 Monate zuvor

Rechnen ist nicht so dein Ding. Oder glaubst Du, daß Rot + Grün über 50% kommen könnten?!
Zur Not machen die die Ampel + Schwarz und ein paar Jahre später holen sie noch die AFD mit rein, um knapp über die 50% zu kommen.

Denk (in ein paar Jahren) an meine Worte!

PS: Die Klimawichteln wollen auch noch ne Partei gründen. Die kannste der Einheitsfront gleich addieren.

Last edited 10 Monate zuvor by Horst Kevin
Memi
Memi
Reply to  Horst Kevin
10 Monate zuvor

Es geht um 50% der Sitze im Bundestag. Wenn die Linke rausfliegt, wird es fur die anderen Parteien leichter eine Mehrheit zu organisieren. Dann kann Wagenknecht gar nicht mehr im Bundestag reden. Gottseidank.

Die kann ja mit Kanzler Fuellmich in Moskau den Corona Ausschuss neu auflegen. 🤣

Last edited 10 Monate zuvor by Memi
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Memi
10 Monate zuvor

@Memi

So ganz funktioniert das mit deinen Mathematik-Synapsen wohl nicht, oder?
Die Allparteien -Allianz gibt e ja schon, nur ws sollte die dem gewöhnlichen Bürger nützen?

Ohne Opposition hast du da nix von.
Ob als Memi oder Sukram, du ziehst die Arschkarte. 😉
Wer in Zukunft noch dümmlich mit seinem Wohlstand protzen will, bekommt Liebesgrüße von Onkel Molotow. 😉

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Memi
10 Monate zuvor

Wenn die Linke rausfliegt, wird es fur die anderen Parteien leichter eine Mehrheit zu organisieren.

Weil Du meinst, daß sich diese Stimmen entweder absentieren oder auf die Blockparteien verteilen müssten…

Klar, die Linkenwähler waren nur verirrte Schäfchen. 😀 😀 😀

So rechen wohl die Milchmädchen. 🙂

Memi
Memi
Reply to  Horst Kevin
10 Monate zuvor

Wenn dje Wagenknecht ne eigene Partei aufmacht, ist jedenfalls die Linke nicht mehr im Bundestag und die Wagenknecht auch nicht.

Juergen Wehrse
Reply to  Memi
10 Monate zuvor

Nur für dich, mein tapferer „Waffen-Bruder US-Memi, der viel geträumet von der US-Navy“ (und der vom Krieg bisher sträflich „missachtet“), präge dir die Zeilen gut ein, du „Held“. Mein Betthupferl heute:

An die Soldaten

Von Erich Mühsam
 
Sauft, Soldaten!
daß das Blut
heißer durch die Adern rinnt!
Saufen macht zum Sterben Mut.
Sauft! Die Zeit der Heldentaten
fordert saftige Teufelsbraten.
Sauft! Der heilige Krieg beginnt.
 
Sauft und betet!
Gott erhört
liebvoll der Gläubigen Ruf.
Wünscht, daß er den Feind zerstört!
Wenn ihr über Leichen tretet,
dankt dem Herrn, zu dem ihr flehtet,
daß er euch zu Mördern schuf.
 
Feindeskissen
bettet weich.
Wo des Feindes Witwe weint,
ist des Siegers Himmelreich.
Fremde Weiber – Leckerbissen –
Schnaps, Gebet und kein Gewissen –
Krieg ist Krieg und Feind ist Feind.
 
Tapfrer Krieger,
der vergißt,
daß ein Herz im Leibe schlägt,
daß er Mensch gewesen ist,
eh er Kämpfer war und Sieger.
Edler Held, der gleich dem Tiger
blutige Beute heimwärts trägt.
 
Heldenscharen
kehrt ihr heim,
fielt ihr nicht von Feindeshand.
In der Brust den Todeskeim,
Krüppel mit gebleichten Haaren,
sucht, wo eure Stätten waren
im zerwühlten Vaterland.
 
Qual und Lasten
sind der Dank.
Weib und Kind in bittrer Not.
Euer Heldentum versank.
Darben lernt ihr nun und fasten.
Bettelnd mit dem Leierkasten
winselt ihr ums Gnadenbrot.

Juergen Wehrse
Reply to  Juergen Wehrse
10 Monate zuvor

Kleiner Nachtrag, ganz anderes Thema, nur, der kleine Beweis, wie offen inzwischen gelogen wird. Ich habe gegoogelt: Ändert sich der Wasserstand wenn Eis schmilzt?

Es gab die physikalische Variante: natürlich nicht, keinen Millimeter.
Es gab bei meinem Aufruf aber auch die ideologische Variante, dass der Wasserstand sich ändert.

A. Baerbock hat diese – de facto – falsche Theorie mehrfach geäußert, ich habe diese Theorie auch im Radio gehört, quasi wissenschaftlich abgesegnet.

Die Wahrheit – zugunsten einer Ideologie – zu verzerren, ist natürlich der „Fahrstuhl zum Schafott.“

Es ist vielleicht aber auch ein gutes Zeichen – für die Konsequenz der unzähligen Lügen, in denen sich die Eliten ihren eigenen Strick enger um den fetten Hals ziehen. Mit jeder Lüge – mehr. Mehr Lügen, bitte! Da geht noch was: IHR „GUTEN“ FASCHISTEN!

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Juergen Wehrse
10 Monate zuvor

Lieber Juergen,

wenn das Eis im Wasser schwimmt, trifft es zu. Lag das Eis an Land und plätschert nun ins Meer, wirds mehr.
Dafür kann allerdings auch eine wärmere Luft mehr Wasser aufnehmen, welches dann wieder in höheren Lagen abschneien kann…oder gar irgendwo als Regen niedergeht und das arme Grundwasser päppelt.

Ich halte das Ganze für viel zu komplex, für diese simplen 1:1-Schlüsse.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
10 Monate zuvor

@Horst Kevin

Ich halte das Ganze für viel zu komplex, für diese simplen 1:1-Schlüsse.

Stimmt, aber das gilt ebenso für die Klimahysteriker und Weltuntergangs-Propheten. 😉

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
10 Monate zuvor

Nix anderes meinte ich. 🙂

flurdab
flurdab
Reply to  Horst Kevin
10 Monate zuvor

So ein „statistischer“ Mensch gibt pro Stunde zwischen 60 und 100 Watt Wäremleistung ab.
1974 beim Club of Rom gab es davon rund 4 Milliarden.
Heute rund 8 Milliarden.
Das bedeutet das sich die Anzahl der „Heizungen“ verdoppelt hat.
Da schon mal was drüber gelesen?
Warum eigentlich nicht?
Das scheint keinen dieser „Wissenschaftler“ auch nur im Geringsten zu stören.
Finde ich komik.

Mensch
Mensch
Reply to  flurdab
10 Monate zuvor

…noch interessanter wäre der Wirkungsgrad, sprich wieviele Energiezufuhr für die 60 Wh bis 100 Wh bei den einzelnen Menschengruppen (ohne Schubladen geht schließlich nichts mehr!) nötig ist um die Wärmeleistung abgeben zu können?

Wer hat da dann tatsächlich die Nase vorne? Der (Soja)Bohnen- oder der Fleischfresser?

…und was wären wissenschaftliche Studien heutzutage ohne Ökonomisierungspotenzial, die entscheidende Frage: Wie lässt sich das enorme Wärmepotenzial nutzbar machen?

BTW: Was hältst Du davon, wenn wir bei der EU Forschungsgelder beantragen, damit wir der Sache ordentlich auf den Grund gehen können 🤔😉

flurdab
flurdab
Reply to  Mensch
10 Monate zuvor

Nein, das ist völlig uninteressant.
Die erzeugte Abwärme ist der einzig interessante Graf.
Dein bemühter Vergleich zwischen unterschiedlichen Ernährungsweisen ist Nonsens.

Du hast leider die Konsequenz meiner Aussage überhaupt nicht verstanden.
Das wird so nichts.

Mensch
Mensch
Reply to  flurdab
10 Monate zuvor

Was an Deiner banalen Aussage sollte schwer zu verstehen sein?

Es mag für Dich uninteressant sein, hat aber viel mehr mit Deiner Aussage zu tun, als Du offensichtlich zu erfassen in der Lage bist🤫

Mensch
Mensch
Reply to  Mensch
10 Monate zuvor

…und was immer Du meinst in mir zu sehen, was Dich von negativen Emotionen getrieben nicht mehr klar denken lässt, befrei‘ Dich davon.

Das bin ich nicht und hat mit mir auch nicht das Geringste zu tun.

Aber ich überlasse Dir hier gern das Spielfeld, auf dem Du offensichtlich all zu gern den Diskurs bestimmen möchtest. Ich habe auf unsinnigen Kleinkrieg einfach keinen Bock mehr🤫

Ich schau‘ dann immer Sommer mal wieder vorbei✌️

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Mensch
10 Monate zuvor

Lieber Mensch und lieber flurdab,
bitte fühlt Euch von mir am Hals gepackt und mit den Köpfen zusammengerammelt. 😉

Was ist mit der Wärmeabgabe wenn jemand etwas tut, im Vergleich zu dem, der nur rumsitzt. Welche Wärme geben Ricardas nach …Burgern ab, im Vergleich zu untätigen Körnerfressern, welche aber wieder ihren Fresswahn im Internet missionieren müssen, was ihre Klimabilanz in Regionen pfurzender Kühe verfrachten dürfte…

Es scheint schwer Gutes zu tun, aber so einfach Dünnschiß zu produzieren. 🙂

Last edited 10 Monate zuvor by Horst Kevin
Mordred
Mordred
Reply to  Memi
10 Monate zuvor

Hä? Habe ich was verpasst oder seit wann sieht es so aus, dass die paar % der Linken reichen würden, um rot-grün auf 50% zu bringen? Und wer sagt Dir eigentlich, dass 100% der jetzigen Linkenwähler rot-grün wählen würden?

flurdab
flurdab
Reply to  Horst Kevin
10 Monate zuvor

Was ich am meisten an Dir mag ist dein Optimismus11 🙂

Denk (in ein paar Jahren) an meine Worte!

Der war wirklich gut. 😉

ShodanW
ShodanW
10 Monate zuvor

Würde Wagenknecht wirklich aus der Partei treten, wäre es wirklich interessant, was sich dann in harter Wählerwährung darstellen würde. Momentan ist es ja noch ein Streit im Konjunktiv. Die Apparatschicks der Partei suggerieren dann einen neuen Aufbruch und steigende Prozente, andere wie wir sehen den Untergang der Partei. Ich kann nur für mich hineindeuteln, dass alles, was bisher anti Wagenknecht oder Lafontaine gelaufen ist, einen Wählerschwund bedeutete, siehe Umfragen und Wahlen in der Gesamtbetrachtung.

Andererseits wäre es auch ehrlicher, wenn gerade bei der Linken eine Besinnung auf die Wurzeln einkehren würde. Alle anderen, die Woken und Opportunen, sollen sich auf die Altparteien und vor allem bei den Grünen versammeln, weil man wohl wirksamer bei den Originalen ist statt bei der Kopie. Das wäre wenigstens eine Rückbesinnung auf die alte, klare Parteienlandschaft, auch wenn das wohl nicht mehr so wird, wie wir es mal gewohnt waren.

Mensch
Mensch
Reply to  ShodanW
10 Monate zuvor

Du schriebst:
„Andererseits wäre es auch ehrlicher, wenn gerade bei der Linken eine Besinnung auf die Wurzeln einkehren würde. Alle anderen, die Woken und Opportunen, sollen sich auf die Altparteien und vor allem bei den Grünen versammeln, weil man wohl wirksamer bei den Originalen ist statt bei der Kopie.“

Das wird eher selten bis nie geschehen. Weder auf Bundes- noch auf Landesebene. Selten vielleicht auf kommunaler Ebene.

Ganz real dürfte das eher umgekehrt der Fall gewesen sein. Also das ehemalige Grüne der Linken beitraten, was auch zum Teil für das „Umgekrempelt-sein-worden“ herhalten kann.

Mitglied im Europarat, Bundes- oder Landtag zu sein, sollte weniger idealisiert gesehen werden. Es ist lukrativ und eröffnet Perspektiven für die Zukunft danach in monetärer Hinsicht.

Was für Dich und mich als „die Pickel am Arsch der Gesellschaft“ angesehen wird, sprich die Lobbyisten, sind für Abgeordnete nicht selten die monetäre Absicherung, wenn es mit der Abgeordnetenkarriere zu Ende geht. Deshalb werden sie auch nen Teufel tun, Lobbyisten aus dem parlamentarischen Umfeld zu verbannen.

Als Linker (Politiker/Abgeordneter) wird Dir kaum eine andere Partei einen begehrten weil gut bezahlten Listenplatz zugestehen. Da wäre Sahra Wagenknecht eine Ausnahme. Aber wohl nur bei der AfD. Das dürfte aber eher nie geschehen.

Augenblick wird Sahra Wagenknecht von allen Seiten zugesetzt. Innerparteilich schon seit vielen Jahren. Der neuste Scheiß sind nun ihre offengelegten Nebeneinkünfte. Ihre Glaubwürdigkeit als Friedensaktivistin zu beschädigen, ist nicht gelungen. Das mit den Nebeneinkünften könnte sie glatt als Vorsitzende (Führerin wollte ich nicht schreiben 😉) einer linken Partei untragbar machen. Was wohl auch das Ziel der Kampagne sein dürfte.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Mensch
10 Monate zuvor

Das mit den Nebeneinkünften

Ach, da gabs wohl auch mal nen Porschefahrer…

Die Frage könnte, wenn überhaupt, sein, wie diese Einkünfte zustande kamen.

flurdab
flurdab
Reply to  ShodanW
10 Monate zuvor

Na ja, die Linke würde feststellen das Sie von den errechneten 25 Millionen Transsexuellen nicht gewählt worden wurden.
Niemand von den Intellektuellen Linken würde die Berechnung der wahrscheinlich 25 Millionen Transen in Frage stellen.
Die Transen werden Schuld sein, vielleicht wird man auch wieder den Spruch vom Abholen hören.
Bei Hitler und Stalin wurde ja auch ständig abgeholt.

Mensch
Mensch
Reply to  flurdab
10 Monate zuvor

Soll das witzig sein🤔

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  flurdab
10 Monate zuvor

Und ich hab schon überlegt, gelegentlich mein Geschlecht amtlich ändern zu wollen. Man muß sie ja beschäftigt halten, bevor sie ernsthaften Unfug anstellen können. 🙂

Horst Kevin
Horst Kevin
10 Monate zuvor

OT: Eben in den Nachrichten: Der Windbeutel macht einen „Windgipfel“!
Ich hau mich weg.

PS: Leider kann ich nur mich weghauen…

PPS: Könnt Ihr euch noch an die drei kleinen Schweinchen erinnern? „Und ich blase und blase…!“

Last edited 10 Monate zuvor by Horst Kevin
jjkoeln
jjkoeln
10 Monate zuvor

Moral ist wenn man moralisch ist.

Sollen doch die ganzen Fürsprecher der Ukraine wirklich was Gutes tun.
Sie sollten sich freiwillig in Kiew melden. Im Schlamm die Ukrainer unterstützen, statt hier das Maul aufreißen und ukrainische Männer und Jungen in den Tod zu schicken.
Einfach mal die moralische Fresse halten und ein einziges mal im Leben konsequent sein als internationale Brigaden.

Es wird das einzige mal sein, denn das Leben ist dann scheiße kurz.

jjkoeln
jjkoeln
Reply to  jjkoeln
10 Monate zuvor

Ach ja, die ganzen Feministinn:en, die sich über ungebetene Blumensträuße als sexistisch aufregen, kapieren nicht, dass Krieg eben schlimmster Sexismus ist.
Da wird nicht der Gleichstellung das Wort geredet, das sollen mal schön die Männer erledigen.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  jjkoeln
10 Monate zuvor

Warum meldest du dich denn nicht beim Wagner seinen Söldnern? Das wäre doch auch sinnvoller als hier im Blog blöd rumzublöken!