Ach du grüne Neune!

Die Grünen sind seit einiger Zeit im Aufwind, drohen die nächste Volkspartei zu werden. Selten zuvor hat sich eine grüne Parteispitze so deutlich für den Marktfundamentalismus geäußert, wie es die aktuelle tut. Ein bisschen alternativ zu tun heißt nicht, dass man eine Alternative ist.

Während Robert Habeck mittlerweile der beliebteste Politiker Deutschlands ist, mausert sich seine Partei zur nächsten Volkspartei. Öko liegt im Trend, Umweltbewusstsein und Klimaschutz, wenn man sie politisch so inszeniert, dass sie auch bloß ein bisschen aufrichtig wirken, sind die halbe Miete. Wenn man das Angebot in diesen Zeiten noch um Weltoffenheit und unkritischem Europageist anreichert, kommt man offenbar als Alternative zur müden politischen Realität noch ein bisschen mehr in Frage. Man verstehe das richtig, die Grünen bieten das nicht an, sie jonglieren nur mit Worthülsen, einen adäquaten Plan zu einer ökologischen Wende, der ja zwangsläufig mit unserer kannibalistischen Weltordnung kollidieren würde, kennen sie nicht. Sie repetieren nur gerne ökologisch, ökologisch, ökologisch und geraten so in der Wahrnehmung der Menschen zur ökologischen Alternative.

Antithese zur AfD

Ganz ähnlich läuft es, wenn sich die Grünen als Alternative zur Alternative aufstellen. Nicht, dass sie mit Inhalten punkten würden. Sie beteuern einfach, dass die AfD europafeindlich ist und betonen wie europafreundlich sie seien: Und das muss bitte reichen, um die Wählerinnen und Wähler zu überzeugen.

Für das Neue Deutschland schrieb ich vor einigen Monaten, dass »die Grünen […] inhaltlich schwach aufgestellt« seien. »[…] sie bedienen ein urbanes liberales Publikum, das irgendwie gesund und bio leben will, aber gleichzeitig viel jettet und urlaubt. Die Bedienung dieser Klientel hat sie mit Moralin durchbrochen – und das gelang mit freundlicher Hilfe eines politischen Gegenspielers, dessen Antithese man mimt: der AfD. Eigentlich ist es nämlich so: Die Grünen haben ein existenzielles Interesse daran, dass die AfD nicht politisch oder thematisch bekämpft wird und dass sie eine gewisse Größe beibehält. Denn sie ist schließlich dafür verantwortlich, dass man ohne inhaltliche Weichenstellungen, nur mit einem reinen Image- und Moraldiskurs zu einer neuen Volkspartei heranwächst.«

Die neue Volkspartei äußerte sich zuletzt zudem auch ökonomisch, sagen wir mal, indifferent – nämlich eindeutig für den Markt. Der soll sein Versprechen, den Menschen Wohlstand zu bringen, wieder erfüllen. Woher genau beziehen denn Habeck und Baerbock dieses Verständnis des Marktes? Wer, außer vielleicht die Chicago Boys, die Freiburger Schüler oder die Vertreter der österreichischen Schule, hat je behauptet, dass der Markt diese Aufgabe, nämlich die Schaffung des Wohlstandes für alle, erfüllen müsse? Ja, nicht mal die genannten haben das so gesehen – für sie war der Markt eine Matrix, innerhalb der sich vereinzelte und auf sich selbst zurückgeworfene Protagonisten bewegen könnten, um bei geeigneter Verwertbarkeit darin wohlständig aufzugehen. Die Kritiker dieses Marktfundamentalismus waren nun wahrlich nie der Ansicht, dass der Markt ein Garant für etwas anderes als Profite darstellte.

Markt, Kapitaldeckung, Hartz IV-Ende, Enteignungen: Alles kann, nichts muss

Die Altersvorsorge soll nicht klassisch duch Umlagefinanzierung aufgestellt werden, sondern durch einen Bürgerfond, sprich: Der Aktienmarkt soll die Rente sichern. Etwaige Erfahrungen mit kapitalgedeckter, durch Aktien abgesicherte Rentenkonzepte, speziell in Zeiten der Wirtschaftskrise, werden eben mal ausgeblendet. Die Grünen tun so, wie es schon Generationen von neoliberalen Apologeten vorher gehalten haben: Man erklärt die demographischen Verwerfungen nur mit der Stabilität des Marktes umgehen zu können – alter Trick: Alternativen zu einer Krise sehen im ersten Augenblick immer wie Lösungsvorschläge aus, selbst dann, wenn sie selbst nichts als eine weitere Krise sind.

Markt und Kapitaldeckung – und trotzdem irgendwie gegen Hartz IV sein, trotzdem Enteignungen ins Auge fassen: Die Quadratur des Kreises scheint gefunden. Oder einfach nur ein nicht näher geschärftes Portfolio, die komplette Beliebigkeit, die sich nicht außerhalb neoliberaler Vorstellungswelten zu orientieren vermag. Alles kann, nichts muss auf dem Weg zur Volkspartei.

Einerseits haben wir bei der Union eine eventuelle Nachrückerin, die dem puren, dem radikalen Neoliberalismus eine Renaissance in Aussicht stellt. Andererseits formiert sich ein etwaiger Koalitionspartner für diese Nachrückerin, der ein Programm erwürfelt hat, das gar nicht schlecht zur Richtlinieninkontinenz einer solchen Konstellation passen würde. Kurz und gut, die Grünen bringen sich als Alternative für Deutschland in Stellung und sind, wie die Partei dieses Namens, eines auch nicht: Nämlich eine Alternative für Deutschland. Das, was da so als Lösung angeboten wird, haben wir alles schon so oder doch sehr ähnlich gehabt. Mit den Folgen haben wir zu tun. Sie haben Instabilität erzeugt und Unzufriedenheit und Wut generiert. Die Grünen bieten das Problem als Lösung an. Ach du grüne Neune!

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Willi
Willi
3 Jahre zuvor

Es hätte genügt zu sagen, dass die Grünen keine Linken mehr sind. Der Rest
der journalistischen Enthüllung steckt z.B. im Begriff „Soziale Marktwirtschaft“
Mit ihrem Bauchladen voller Beliebigkeiten ist Merkel sehr weit gekommen.
Wenns den Grünen gelingt, warum nicht ? Die SPD ist damit gestrandet. Alles ohne
„öko“ scheitert. Die Linke auch.

Vergessen ist der Vorwurf der Bevormundungspartei. Der Habeck macht nen bissl
auf emanzipatorisch und der Laden läuft.
Man muss die Wähler heute freundlich und offen ins Gesicht bescheißen. Nicht
hinten rum. Offensiver Beschiss als Wahlkampftaktik. Was versprechen aber
gleichzeitig auf die Unmöglichkeit der Umsetzung hinweisen. So läuft ditt heute !

Roberto De Lapuente
Roberto De Lapuente
Reply to  Willi
3 Jahre zuvor

Es hätte genügt zu sagen, dass die Grünen keine Linken mehr sind.

Meistens genügt ja eine generalisierende Überschrift. Zum Beispiel die Überschrift „Alles scheiße!“, die passt fast immer. Aber so kann man keinen Blog betreiben oder eine Debatte führen. Daher erlaubte ich mir Ausführungen.

Tom J. Wellbrock
Reply to  Roberto De Lapuente
3 Jahre zuvor

Aber so kann man keinen Blog betreiben

Wenn ich teilweise auf Facebook lese, wie viele Kommentare sich offenbar ausschließlich auf die Headline beziehen, neige ich dazu, dir zu widersprechen.

Knackige Headline, und gut is‘ …

Willi
Willi
Reply to  Roberto De Lapuente
3 Jahre zuvor

Oder: “ Alles Plattitüden wie immer “ wär auch ne treffende Überschrift.

Oder: “ Wir schreiben nur nebenbei, nehmt uns das nicht übel “

Oder: “ Lieber so als arbeiten gehen “

Oder : “ Ich geh kaputt, geh mit ! „

Schnörch
Schnörch
Reply to  Willi
3 Jahre zuvor

Die Grünen waren niemals Linke. Sie waren schon immer in der Stadt die Kinder des gehobenen Bürgertums. Auf dem Land die künftigen Erben landwirtschaftlicher Betriebe. Es gab nichts zu verschenken und umzuverteilen, man ärgerte höchstens etwas die künftigen Erblasser.

Rickki
Rickki
Reply to  Schnörch
3 Jahre zuvor

Auf dem Land aber nur die Erben reicher, sprich großer Betriebe (und hier nur solange bis diese den Mammutbetrieb übernahmen!)… und den Ersatz/Ersatzbefriedigungslandwirtschaften, den Grünen Bio-Höfen.
So konnte -auch gerade unter urbaner/städtischer Grünen Verachtung- die Agraindustrialisierung immer mehr voran getrieben werden!

Tv
Tv
Reply to  Rickki
2 Jahre zuvor

Entschuldigung, daß ich:

a) nochmal hier aufkreuze und
b) diese Debatte vom April noch einmal aufwärme. Bitte nicht hauen.

Aber ich wollte nur ein Lon aussprechen: der Artikel von Herrn de la Puente bringt es auf den Punkt, und auch vielen Kommentaren hier auf der Seite kann ich zustimmen 🙂

Aber ich hätte noch zweimal „Grünen-Kritisches“ hinzuzufügen: a) die Hintertreibung des Straßenbaus in NRW zur Zeit von MPin Kraft geht auf das „Wirken“ dieser pseudolinken Horrorpartei zurück.

Und jetzt kommt die Sahne auf dem Kuchen: es gab b) gleichzeitig nicht nur keinen Ausbau der Eisenbahnen, sondern die Rotgrünen in D’dorf haben auch die Wiederinbetriebnahme stillgelegter Bahnstrecken – die dringend nötig gewesen wären, z. B. die der Rheinbahn – unterbunden.

Man mag es wirklich kaum glauben! (kopfschüttel) 🙁

Rudi
Rudi
3 Jahre zuvor

Roberto:

Die Grünen bieten das Problem als Lösung an.

Eigentlich müsste jetzt erörtert werden, weshalb sich die Grünen zur nächsten Volkspartei mauserten, wie du schreibst. Sind die Wählerinnen und Wähler so blöd, dass sie das nicht merken und bei dieser Partei wie verrückt ihr Wahlkreuz setzen? Kann eventuell sogar Die Linke davon lernen, denn sie verharrt auf Bundesebene im einstelligen Prozentbereich.

Roberto De Lapuente
Roberto De Lapuente
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Ich glaube, man hat Menschen auf Labels konditioniert. Wenn auf der Packung steht, dass der Schokoriegel eine gesunde Portion Milch beinhaltet, glaubt man das hat wenigstens ansatzweise. Bei der Grünen läuft es ähnlich. Siehe auch den Text dazu:
https://www.neulandrebellen.de/2019/04/menschenrechte-wir-verpackungsweltmeister/

Rudi
Rudi
Reply to  Roberto De Lapuente
3 Jahre zuvor

Ich glaube, man hat Menschen auf Labels konditioniert.

Dem Gedanken kann ich nähertreten. Zu untersuchen wäre, wer dieses „man“ ist. Beispiel: Die europäischen Milchkonzerne konnten ihren Absatz in China in den letzten Jahren enorm steigern, obwohl die dortigen Bewohner nahezu keine Milchprodukte in ihr traditionelles Alltagsessen integriert haben und damit gut zurechtgekommen sind. Ein Argument spielt für die Konsumsteigerung eine zentrale Rolle. Es kommt aus dem Konditionierungsbereich: Milch lasse die Menschen größer werden.

niki
niki
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Noch viel interessanter wird es, da die allermeisten Chinesen eine Laktoseintoleranz haben…
Wobei dann kaum ein Chinese Milch trinkt, sondern es um Käse geht, wo viele Sorten von „Natur“ aus Laktosefrei sind, da sie keine Molke enthalten.

Pen
Pen
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Ich fürchte, das Ganze ist viel simpler. Der Wähler hat endlich begriffen, daß die SPD eine Verräterpartei und an der gegenwärtigen Misere Schuld ist. Daß die Grünen, vom Krieg gegen Jugoslawien bis zu den Hartzgesetzen und TTIP an allem Mist, den die SPD verzapft hat, genauso Schuld sind, ist irgendwie verborgen geblieben, weil die es verstanden haben, sich trotz Regierungsbeteiligung immer im Windschatten des prominenteren Partners zu bewegen und in erster Linie durch lächerliche Vorschläge wie Veggieday, Gendergeschwafel oder nicht ernstzunehmende Clownereien aus der rothen Ecke von sich reden zu machen.

Nichts davon hat dem grünen Image schaden können, denn zu groß ist die Sehnsucht nach einer heilen Welt, und wir suchen alle das Paradies. Habeck, Typ unkomplizierter Schwiedersohn mit Drei-Tage-Bart entspricht perfekt dem Gegenbild des SPD Bonzen im feinen Zwirn. Daß er so leer ist wie ein schwarzes Loch und absolut nichts zu sagen hat, fällt den meisten nicht weiter auf. Niemand eignet sich besser für Projektionen, als ein leerer Mensch. So einem kann man schlicht alles anhängen.

Also auf keinen Fall die SPD, aber etwas ähnlich Vertrautes sollte es schon gerne sein. „Keine Experimente“ eben, das kommt der deutschen Mentalität entgegen. Der SPD die rote Karte zeigen, ohne etwas riskieren zu müssen, das ist genial, und ein bischen daneben ist auch daneben.

Daß sich im sozialen Bereich, in der Wirtschaft und auch sonst überhaupt nichts ändern wird, daß die,Grünen außerdem noch die eifrigsten Kriegshetzer dieser Republik sind und allesamt die transatlantische Ausbildung durchlaufen haben, fällt da nicht weiter auf. Hauptsache die SPD bekommt ihre Quittung.

Wenn wir so lange überleben, werden die Grünen die Volkspartei der nächsten 20 Jahre werden. Keine Experimente.

Rickki
Rickki
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

Sag ich seit Jahren! Nur wieso kamen Grüne damit durch? Auch so genannte links-kritische haben sich komplett auf SPD konzentriert und den Koalitionspartner aussen vor gelassen! übrigens damit einhergehend auch viele so genannte Linke!

Diese unverarbeiteten Schröder/Fischer Jahre sind ein Graus!
WAS das bei den Wählern (auch bei mir!) für eine demokratische Gewalterfahrung hinterlassen hat, wird nicht gesehen! Diese höchst dramatische Wendehälsigkeit der SPD/Grün/Linken steckt mir noch in den Knochen!
-Krieg von der Friedenspartei!
-Hintergehen der demokratischen Struktur UN!
-Reichenförderung,
-Renten“verprivatiserung“ zugunsten der Millionäre!
-Espertokratie (Abbau der staatseigenen Fachressourcen)
-Stiftungsindustrialisierung! Quasi das FDP der Grünen: man schafft ‚leistungslose‘ Blasen-Institutionen, die einer Partei, Arbeitsplätze sichern!
-Scheinprivatisierungen ohne Ende zu Lasten der Allgemeinheit! (das Volk übernahm die 33 Milliarden Schulden der Bahn, sicherte regelmässige Unterhaltszahlungen zu!) Und schwups konnten Bahn-Interimsmanager alles was nicht niet- und nagelfest war zum Vorteil ihrer eigenen ICH AGs verkaufen!
Und daran konnte man die #Eiterbeulen packen, die wiederum Leistungslose Berater/Aufsichtsrats/Vortragshonorare in die ICH AG Kassen spülen
.
.

„…..es kamen die späten 90er- und die frühen 2000er-Jahre, es gab die erste rot-grüne Regierung, und vor allem die Sozialdemokraten (aber auch Grüne und selbst Regierungs-Linke) begannen, mit eifrigem „Herr Lehrer, ich weiß was!“-Gesicht hinter einem vulgarisierten Neoliberalismus herzulaufen, nach dem Motto: Jeder ist seines Glückes Schmied; wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht; „privat vor Staat“.
Angefeuert wurden die Regierung Schröder/Fischer und ihre Gehilfen damals von einer bürgerlichen Presse, die ihre eigenen politischen Bataillone niemals in einen vergleichbaren Marktradikalismus hätte treiben können – denn damals gab es in der Union und sogar bei den Grünen noch echte Konservative. Und mit echten Konservativen funktioniert die Ideologie der Nutzenmaximierung einfach nicht.“
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article191900651/Neoliberalismus-Private-koennen-es-besser-als-der-Staat-Von-wegen.html

Rickki
Rickki
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Seit Jahren weise ich darauf hin: die AfD wurde so hochgehypt, damit das Wählervolk in die richtige Bahnen gelenkt werden:
Wie hörte ich letztens aufner Demo: lieber Grün als AfD. „Lieber einen Besenstiel kreuzen als AfD!“

anton
anton
3 Jahre zuvor

AFD und Grüne beide haben etwas! Grüne Frauen sind teilweise der Emo-Wahnsinn, Repekt. Ich muss nicht für 42 Geschlechter und Masseneinwanderung sein, um die glaubwürdig zu finden!Die Linke wählte ich seit 2002auf Bundesebene, alles vergeht!Die AFD macht natürlich auch Spass,!

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  anton
3 Jahre zuvor

….wieso riecht das hier wieder so braun….?

anton
anton
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
3 Jahre zuvor

Der Kriminelle Hosenmatz weiß doch nicht, was braun ist Keine Villa zu beobachten?

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  anton
3 Jahre zuvor

was redest du immer für abstruses Zeug ohne jeglichen Zusammenhang und Sinn ? Wer soll dein Geseier eigentlich deuten ?

anton
anton
Reply to  anton
3 Jahre zuvor

Anton C, Deine Laufbahn ist hier mehr als bekannt. Narrendoof war eher Dein Niveau.

anton
anton
Reply to  Roberto J. De Lapuente
3 Jahre zuvor

Naja, Du bist doch der Bahnfan! es ist doch so, die Linke kann im polit. Wettbewerb stärker werden, niemand hindert die daran.

Willi
Willi
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
3 Jahre zuvor

Ringel, Rangel, Rose – Kacka in der Hose !

Schweigsam
Schweigsam
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
3 Jahre zuvor

Sag mal, gehts noch blöder?
Der Kindergarten ist dein zuhause…

Willi
Willi
Reply to  Schweigsam
3 Jahre zuvor

Du bist ein Intellektueller…..Ich habs gleich gewusst…..Deine urbane Spritzigkeit,
deine Argumentation mit vielen Haken drin, dein Geistreichtum plus Wortgewalt
haben dich schon vor vielen Jahren beim Spiegelfechter als Genius verraten.
Du hättest ganz groß rauskommen können….ein schwarzes Loch könntest du
fotografiert haben können….

Franco
Franco
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
3 Jahre zuvor

Wegen des Kotes in deinem Grünen-Islamistenbart? 😆

Rudi
Rudi
3 Jahre zuvor

Die derzeitige und künftige Grundfrage, an der sich alle Parteien messen müssen, ist die: Kann mit dem kapitalistischen Wirtschaftsmodell das ökologische Gleichgewicht der Erde gerettet werden?

Alle bisherigen Erfahrungen zeigen, dass dies nicht gelingen kann. Das ökologische Gleichgewicht kann nur gegen den Kapitalismus erhalten bzw. wieder hergestellt werden. Denn Kapitalismus zielt auf Wachstum, um sich selbst zu erhalten. Er ist anti-ökologisch. Hauptsache ist, egal wie, Mehrwert zu schaffen. Die von den Produkten abstrahierte Form ist das sich anhäufende Geld und die damit verbundene Zunahme an Macht. Der Kapitalismus schädigt nicht nur die Lebensgrundlagen. Er zerstört die Gesellschaften, indem er die Zahl der Präkarisierten, Verhungernden und Kranken steigen lässt. Die parlamentarischen Politiker denken in ihrer übergroßen Mehrzahl nur in kapitallogischen Strukturen, so dass auf sie zu setzen nur eine Beruhigungspille wäre. Sie werden das ökologische Desaster nicht abwenden.

Energetische Verhaltenstoene
Energetische Verhaltenstoene
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Den direkten Zusammenhang zu einer Agenda
der Kontrolle und Angst hingegen…

SKILLSHARING-CAMP IM HAMBI
SKILLSHARING-CAMP IM HAMBI
3 Jahre zuvor
SKILLSHARING-CAMP
SKILLSHARING-CAMP
Reply to  SKILLSHARING-CAMP IM HAMBI
3 Jahre zuvor

Hambacher Forst – Der Film – Teil 1

https://www.youtube.com/watch?time_continue=489&v=K-Sfys0sUok

Alfons
Alfons
Reply to  SKILLSHARING-CAMP
3 Jahre zuvor

Kommt in den Hambacher Forst !

Aktuell Hausbesetzungen in Morschenich. Morschenich und Manheim sind
Abrissdörfer der RWE die den Braunkohlebaggern weichen sollen.

Der Hambi ist erneut besetzt. Fast alle Baumhäuser weitgehend wieder instandgesetzt.

Pen
Pen
3 Jahre zuvor

Das wäre doch mal eine Aufgabe für die Grünen:

Fahrradfreundliche Städte schaffen, Beispiele Amsterdam und Kopenhagen. Das kann doch nicht so schwer sein. : -))

Guter Artikel von Jens Berger auf den Nachdenkseiten. Heute.

Pen
Pen
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor
niki
niki
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

Ein grüner, aber dennoch mit mir befreundeter, Lokalpolitiker versucht genau das hier ansatzweise durch zu bringen… Mit identischer Argumentation!
Allerdings ist oft so, dass man die Lokalpolitiker absolut nicht mit den Politikern im Bundestag vergleichen kann…

Pen
Pen
Reply to  niki
3 Jahre zuvor

,

„dennoch“.. .. da hab ich wohl etwas zu sehr verallgemeinert. : -)

Gerade unter den Lokalpolitikern gibt es noch viele, die was verändern möchten. Aber die da oben? Von denen traue ich keinem mehr. Dabei hab ich die mal gewählt.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

Sehr gut! Wählen Sie nicht die da oben, wählen Sie die Alternative für Deutschland! Oder lassen Sie das wählen, um denen da oben zu zeigen, was Sie von ihnen halten. Tun Sie’s oder lassen Sie’s, Sie können ES sowieso nicht ändern. Das ist Ihr Schicksal, so hart und grausam wie jedes andere Schicksal auch, das so hart und grausam wie das Ihre ist. Und Sie gehörten zu ihnen.

(Das war jetzt ein Blindtexttest, so leer wie die randvolle Milchkanne an der Eiche vor Haus 47 in Oberunterbach.)

Rickki
Rickki
Reply to  niki
3 Jahre zuvor

Ich würde mal sagen: nicht die Parteifarbe machts, sondern die Eier!
In Schuttgart wird Kuhn Tunix genannt! Und Kretschmann ist hechelnd nach der 1.Wahl sofort bei Daimer angetanzt!

Energetische Verhaltenstoene
Energetische Verhaltenstoene
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

„Ihr wollt die Welt friedlicher und bequemer und schon jetzt etwas für euch und eure Nachkommen tun – Fahrt doch mit dem Fahrrad zur Arbeit“ -Disclaimer Greta mag diesen Werbespot“ -verschwörerisch, bei uns lief Gestern „Dr.Strange“, ein Chirurg der einen Nervenschaden davontrug, wodurch er arbeitslos und seiner Krankenversicherung beraubt, an Drogen und eine Weltverbesserer-Sekte gerät -sozusagen der epische Kampf gut gegen böse. Die Leute fahren also mit dem Rad und bekommen dann nach einigen Jahren das Fahrradfahrer-Syndrom „Loge de Guyon“?