Edel sei der Mensch, verdammt nochmal!

Braucht der Mensch Anreize oder nicht? Sanktionen bei Hartz IV: Ja oder nein? Ist er ein fauler Hund oder grundsätzlich Beschäftigungstherapeut? Von einem Extrem des Menschenbildes taumeln die Macher der Agenda 2010, Sozis und Grüne, ins andere Extrem hinüber.

Oh Mann, wie sich die Zeiten doch ändern. Die Koalitionsparteien von 1998 bis 2005 haben dem Edlen, dem Gutem, dem Wahren im Menschen eine Renaissance verordnet. Hartz IV müsse nämlich – weg! Ein Bürgergeld müsse hingegen her. Der Mensch, so hört man, sei ja nicht per se ein antriebsloser Strick. Am eloquentesten hat es der grüne Schwiegersöhnchenphilosoph Bertl Habeck formuliert, »der Mensch [sei] kein fauler Hund«, diktierte er ins Protokoll, auch ohne Sanktionen und Verfolgungsbetreuung seitens der Jobcenter wolle er, also der Mensch, ja etwas tun. So eine unglaubliche Kehrtwende am Menschenbild-Markt! Über Jahre haben dieselben Parteien, die jetzt den Menschen als edles Wesen wiederentdeckt haben, genau das Gegenteil behauptet.

Anreize brauche der faule Schlingel nämlich. Druck sei unumgänglich, sonst sitzen am Ende alle daheim herum und gucken Familien im Brennpunkt. Faulheit müsse eine abschreckende Wirkung haben. Der Mensch sei halt nun mal so – schade eigentlich, aber nicht zu ändern. Verhaltenspsychologen wurden bemüht, bezahlt, hofiert: Die Misanthropie brauchte schließlich eine akademische Note.  Ein Sozialgesetz musste daher dringend die menschliche Natur im Blick haben – sonst wird es weltfremd und buchstäblich unmenschlich.

Jetzt nun die Kehrtwende: Der Mensch steht wieder im Mittelpunkt. Und zwar der edle, der gute, der wahre Mensch und nicht das Bild des Menschen, das wir bis kürzlich pflegten, als wir die Agenda 2010 in die Köpfe gekloppt bekamen. Ach ja, der Mensch! Der gute alte Mensch … Wer kennt ihn eigentlich, den Menschen? Der Mensch ist bekanntlich gut, nur die Leute sind schlecht. Ich indes kenne den Mensch gar nicht so besonders gut – wen ich allerdings kenne: Die Menschen – viele davon, verschiedene von ihnen. Wenn Leute anfangen über »den Menschen« im Singular zu politisieren, sitzt man entweder am Stammtisch oder im Philosophieseminar. Beide Einrichtungen sind nicht sonderlich bekannt dafür, erquickliche Erkenntnisse zu Tage zu fördern.

Anders gesagt: Wer sagt, dass der Mensch so oder ganz anders sei, den halte ich persönlich für ziemlich verdächtig. Pauschaleinordnungen sind meist der Zeitvertreib von Leuten, die gelinde gesagt zu doof für Komplexität sind. Denn die vielen Menschen, die ich so kenne, sind meist recht verschieden. Anders als der Liebling der pauschal erdachten Schwiegermutter, anders als Herr Habeck meint, sind darunter durchaus auch faule Hunde. Fleißige Bienchen kenne ich ebenfalls. »Der Mensch« muss folglich ein Durchschnittswert aus beiden Haltungen sein. Ganz einfach ist so ein Konzept zugegebenermaßen nicht.

Noch was anderes: Warum zum Henker spricht Habeck eigentlich über die conditio humana und definiert das Menschliche als einen Hund? Steckt da mehr als ein Logikproblem dahinter?

Ich will ja gar nicht sagen, dass wir unbedingt auf Deibel komm raus sanktionieren müssen. Dagegen bin ich ja auch. Aber ich erlaube mir als Linker doch schon ie Frage, ob es so ganz ohne Bedingungen und Vorgaben klappen kann, wie die Wiederentdecker des guten Menschen jetzt behaupten. Hartz IV ist ja nicht ungerecht, weil es gewisse Handlungsweisen sanktionierte – es ist ungerecht, weil es alle möglichen Handlungen für sanktionsfähig erachtet und das Erlassen einer Regelsatzkürzung so einfach und unbürokratisch genehmigt. Es ist ungerecht, weil Fallmanager wie Kaiser im Kolosseum den Daumen nach oben oder unten richten können, ohne sich dafür großartig erklären zu müssen. Das ist die eigentliche spätrömische Dekadenz in diesem System.

Das Menschenbild, das man in das SGB II diktiert hat, war natürlich eine total pervertierte Form eines ursprünglich humanistischen Gedankenbildes: Der Mensch sei nämlich ein autonomes, ein selbstverantwortliches Wesen. Aus seiner Unmündigkeit muss er, ganz im Sinne Kants, selbst einen Ausgang finden. Der Mensch ist demnach kein Opfer, muss nicht warten, bis man es errettet. »Es rettet uns kein höh’res Wesen / Kein Gott, kein Kaiser noch Tribun / Uns aus dem Elend zu erlösen / Können wir nur selber tun.« Dieser Satz, der aus der Internationalen stammt, atmet einen aufklärerischen, einen humanistischen Geist. Menschen müssen nicht fatalistisch warten, auf ein paternalistisches Gönnernicken warten – sie können es anpacken. Das ist ein positives Menschenbild. Damals hatte das Wort Eigenverantwortung noch keinen so schlechten Ruf.

Die neoliberalen Vordenker haben sich diesen Ansatz angeeignet und ihn dann pervertiert. Sie haben wohl vernommen, dass der Mensch kein Opfer ist. Und weil sie die Welt gerne in einfache Modelle segmentieren, daher nicht sonderlich gerne in Schattierungen und Grauvariationen ticken, haben sie daraus abgeleitet, dass alle, die keine Opfer sind, eigentlich einen Täterkomplex in sich tragen. Daher brauche es scharfe Überwachungselemente, finanziellen Druck und eine Behörde, die tief in die Psyche der Leistungsbezieher eindringt. Das autonome, das selbstverantwortliche Menschenbild wurde auf dieser Ebene gänzlich aus dem gesellschaftlichen Kontext gerissen – ursprünglich war der bei Kant und anderen Aufklärern noch ein zentraler Punkt. Irgendwo dort liegt der Ursprung der Soziologie als Fach begründet. Denn »der Mensch« kam in dieser Wahrnehmung als sittliches Wesen innerhalb eines Gemeinwesens vor – die Pervertierer des Gedankens taten jedoch so, als gäbe es Gesellschaft gar nicht, als könne man soziologische Denkweisen ad acta legen.

Das Gegenteil von dieser Denkweise ist es nun, alles das zu leugnen und ins andere Extrem zu tendieren. Dort kommt dann »der Mensch« als edler Wilder vor, als ein Wesen, das von der (sozial-)staatlichen Betreuung versaut wurde und erst wieder zu seiner Mitte, zur inneren Ruhe findet, wenn er gar keine Bedingungen mehr erfüllen muss. Das Gegenteil vom Guten im Menschen ist das gut Gemeinte vom Menschen.

Wie gesagt, es ist dringend notwendig, dass man Hartz IV reformiert – und das grundlegend. Ob es weg muss, wie viele immer wieder fordern, ist ja nur eine Frage des Namens. Eine Lohnersatzleistung braucht es ja so oder so. Ob man jetzt aber mit dem edlen Wesenskern des Menschen hausierengehen muss, wie das viele Grüne und Sozis heute tun, sei mal dahingestellt. Letztlich ist es doch so, dass immer dann, wenn jemanden von »dem Menschen« quakt, nur ein Modell damit gemeint ist. In der Wirklichkeit geht es vielfältiger zu. Da gibt es Menschen, die auch ohne Arbeit immer auf der Suche nach Beschäftigungsfeldern sind – und es gibt welche, die lieber auf dem Sofa bleiben. Manchmal haben Menschen auch Phasen, sind eine Weile umtriebig, dann wieder träge. Und zu guter Letzt gibt es auch Arbeitende, denen es ganz genauso geht.

Man kann halt so schlecht pauschalisieren. Nur bei den Grünen und den Sozis lohnt sich nach wie vor ein pauschales Urteil: Sie sind unglaubhaft – allesamt.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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73 Gedanken zu „Edel sei der Mensch, verdammt nochmal!

  • 3. Dezember 2018 um 8:31
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    Und wie möchtest du es nun haben…? Als Opfer des H4-Regimes steht für eine Abschaffung der Sanktionen im Vordergrund. Ich möchte nie wieder so fühlen müssen. Es hatte mich schwerkrank gemacht und hatte mich über 5 Jahre meines Lebens gekostet. Spätschäden nicht eingerechnet. Auf jeden Fall bin ich konditioniert bis ans Ende meiner Tage. Obwohl ich mit dem Jobcenter nichts mehr zu tun habe, wird mir körperlich schlecht, alleine wenn ich in Nähe des Gebäudes muss. Ich fahre gar manches mal einen Umweg wenn ich Zeit genug habe.
    Mir ist das Menschenbild vom Habeck so etwas von egal, wichtig ist was hinten rauskommt…!
    Und die paar die lieber auf dem Sofa bleiben kann eine Gesellschaft leicht verkraften, im Gegensatz zu einem Regime gegen Arbeitslose, welches mit schwarzer Erziehung arbeitet.
    Auch vom reinem Gedanken her, ist es so, dass diejenigen die zur Arbeit gezwungen werden, niemals die Arbeit leisten können und werden die man bei einer wirklich freiwilligen Arbeit leistet. Normalerweise sollten alle Firmenleitungen da hinterher sein, dass niemand zu irgendetwas gezwungen wird.
    Unter Umständen geht der Betrieb auch kaputt, weil dieser vom Zwangsarbeiter zurecht sabotiert wird… Und ich meine so wie ich das schreibe…
    Und wenn ich solche Bäckereifuzzi wie im Fernsehen bei den üblichen Diskussionsrunden höre, dass die jungen Menschen nicht mehr in ihrer Bäckerei arbeiten wollen und stattdessen nach ein paar Tagen lieber zu hause bleiben, gezwungen werden müssen mit Sanktionen, sollte man sich überlegen, wie er die Jugendlichen und Mitarbeiter behandelt sobald die Kamera abgeschaltet ist.
    Aber nein… Er ist ja der „Edle“ Unternehmer der Arbeitplätze schafft und gar ausbildet.

    Antwort
    • 3. Dezember 2018 um 10:29
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      Moin, Niki,

      das kann ich nur bestätigen! Ich selbst war zwar nie auf das Sanktionsamt angewiesen, habe aber gute Freundinnen, die darunter zu leiden haben.
      wir bekamen in unserem städtischen Busbetrieb immer öfter auch von der ARGE zugewiesene Leute, die erstmal den Busführerschein machen mussten, keinen Bock dazu hatten, weil sie aus anderen Berufen kamen und eigentlich nie Lust auf Autofahren verspürt hatten…Die bekamen nach dem Führerschein einen Knebelvertrag, der sie für mindestens zwei Jahre festnagelte, es sei denn, sie hätten mehr als 10.000 Euro für die Ausbildungskosten zurückbezahlt!
      Dementsprechend fuhren auch die meisten…alles andere als Fahrgastfreundlich, manche bauten überdurchschnittlich viele Unfälle oder meldeten sich krank wegen des ungewohnten Schichtdienstes.
      Ich kann das gut verstehen, nicht jeder Mensch kommt mit Dreischicht-Arbeit klar!

      Zwangsarbeit nützt niemandem, da es grundsätzlich sinnentleerte , fremdbestimmte Maloche ist, die in der Regel auch noch schlecht bezahlt wird!

      Alloah

      Christine

      Antwort
    • 3. Dezember 2018 um 12:52
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      Kann ich voll verstehen!
      Das Ekelhafte an den Habecks: sie repräsentieren eine Partei, die mit Bertlsmanns Hilfe Hartz rausgehauen haben und wollen abe dafür nicht haftbar gemacht werden!
      (Die Generation die ihre Großeptern hart kritisiert haben ob deren Weggucken idt jetzt auch nicht in der Lage eigen Fehleranalysen zu machen! A la „so schlecht war Hitler auch nicht..?hat doch Autobahnen gebracht“ schwurbeln die Grün-Kens und Grün-Barbies sich die Welt zurecht!
      Man müsste mal ausrechnen wieviel Geld und Tafelsilber seit Hartz den Reichen zugeschanzt wurde, während man den Mittelstand und die Unties knechtete!
      Die Milliardärsquote ist explodiert!

      Antwort
    • 3. Dezember 2018 um 18:40
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      @Niki

      Und die paar die lieber auf dem Sofa bleiben kann eine Gesellschaft leicht verkraften, im Gegensatz zu einem Regime gegen Arbeitslose, welches mit schwarzer Erziehung arbeitet.

      Eine Gesellschaft, die sowas nicht verkraften kann (und dazu zähle ich auch obdachlose Menschen und solche, die betteln) ist als Gesellschaft nichts Wert. Zwangsmaßnahmen haben in einer Gesellschaft aus freien Einzelnen nichts zu suchen. Sanktionen sind nichts anderes, als schwarze Pädagogik, das sehe ich auch so. Schlimm was Dir passiert ist und Scheiße, daß man niemanden zur Verantwortung ziehen kann. Habe Ähnliches erlebt, und kann Deine Empörung nachvollziehen. Schwarze Pädagogik macht nicht nur den Einzelnen krank, sondern die ganze Gesellschaft. Ist doch kein Wunder, daß sich hier niemand auf die Straße traut.

      BTW für die Grünen habe ich nur noch Verachtung übrig, und die Erneuerung der SPD ist eine Utopie. Da müßten die ersten Reihen komplett und der Rest nach und nach erneuert werden. Das wird Generationen brauchen, und die Zeit haben wir nicht mehr.

      Antwort
    • 3. Dezember 2018 um 20:34
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      Seine T-Shirt-Beschriftung in der Referenzdoku sprach Bände …

      Antwort
  • 3. Dezember 2018 um 9:02
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    Ich finde die Diskussion schon als solches elendich (wie der Mensch doch als solches zu funktionieren hat und dann, für wen?)
    Lasst die Menschen endlich so Leben wie sie es sich selbst wünschen und für sich verantworten können. Das ist ein großer schritt in richtung – Freiheit

    Da brauch es auch keine klugscheißer bzw. wichtigtuer

    Antwort
    • 3. Dezember 2018 um 9:17
      Permalink

      Freiheit ist ein Begriff, den man nicht richtig fassen kann. Daher ist die Einsicht, hier sei ein großer Schritt Richtung Freiheit getan, irgendwie nicht richtig einschätzbar.

      Antwort
      • 3. Dezember 2018 um 9:30
        Permalink

        Nicht? Zwar ist Freiheit relativ, aber für die Betroffenen ist es existenziell sobald einem die Freiheit zur Entscheidung, ob und was man arbeiten möchte, genommen wird. Wenn man für unabsehbare Zeit zu etwas gezwungen wird, was man beim besten Willen nicht machen will, zerbricht man daran. Vor allem wenn man vorher sich quasi den Arsch aufgerissen hat und innerhalb von kürzester Zeit alles wertlos wird.
        Dann fühlt man sich alles andere als frei, sondern missbraucht bis aufs tiefste.

        Antwort
        • 3. Dezember 2018 um 9:39
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          Hegel nannte die Freiheit „die Einsicht in die Notwendigkeit“ – Marx hatte diese Interpretation an vielen Stellen übernommen. An vielen Stellen bin ich geneigt, es so wie die beiden zu sehen. Das bloße Abwerfen von Ketten kann ein erster Akt sein – aber es ist nicht das ganze Stück.

          Antwort
          • 3. Dezember 2018 um 13:05
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            Mir ist es ehrlich gesagt vollkommen egal was Marx und Hegel diesbezüglich sagten. Für mich wirkt das wie ein Hohn und ich kann nur sagen, dass ich mich im höchstem Maße unfrei fühlte.
            Ich spare mir nun aus Selbstschutz Details.

            Zwar habe ich mich mit professioneller Hilfe aus der Situation befreien können, aber Nachwirkungen spüre ich täglich noch heute.

          • 3. Dezember 2018 um 14:41
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            @niki

            Chapeau…manchmal ist doch einfach die beste Verbindung die direkte, wie du es so schön zeigst.
            Da hilft eben nicht immer der Umweg zum Hegel etc. Marx oder sonst so ein Denkmal.
            Mein Problem besteht in diesem Zusammenhang daran, dass unsere Lebensweise grundsäztlich nicht richtig ist und diese Leute (Marx, Hegel, Engels) lebten alle in deren Welt und daraus stammten eben ihre Thesen. Und viele Menschen brauchen scheinbar unverrückbare Konstanten (u.a. wohl als Wegweiser, und vllt. auch die klügeren unter ihnen um andere hinters Licht zu führen, um für sich Vorteile zu erreichen).

    • 3. Dezember 2018 um 12:11
      Permalink

      Lasst die Menschen endlich so Leben wie sie es sich selbst wünschen und für sich verantworten können. Das ist ein großer schritt in richtung – Freiheit

      Das sind so Sachen, die man schnell schreibt, heftig nickend bestätigt- und dann kommen die Menschen mit Wünschen, die sich gegenseitig ausschliessen und mit einer Definition von Verantwortung, die jedesmal neu verhandelt werden muss. Und wat nu?

      Antwort
      • 3. Dezember 2018 um 12:44
        Permalink

        Das sind so Sachen, die man schnell schreibt, heftig nickend bestätigt- und dann kommen die Menschen mit Wünschen, die sich gegenseitig ausschliessen und mit einer Definition von Verantwortung, die jedesmal neu verhandelt werden muss. Und wat nu?

        Kurz, prägnant und sooo richtig. Freiheit birgt Notwendigkeiten. Jedenfalls wenn man sie im gesellschaftlichen, also im kollektiven Ausmaß meint. Solche Aussagen zeigen letztlich nur, wie der Liberalismus der letzten Jahre auch die vereinnahmt hat, die ihn als Neoliberalismus ablehnen.

        Antwort
  • 3. Dezember 2018 um 9:16
    Permalink

    Deutschland ist Beuteland. Die organisierte Kriminalität hat die deutschen Sozialsysteme
    als zuverlässige Einanhmequelle entdeckt und bereits Schäden im dreistelligen Millionenbereich
    verursacht. Zahllose europäische Freizügler, mit und ohne gefälschte Papiere, sickern ins System
    ein und begreifen Sozialleistungen zunehmend als leistungslose Einkommen.
    Trotz Sanktionsmöglichkeiten und Generalverdacht wird erheblich beschissen.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/goman-clan-in-leverkusen-eine-luxuswohnung-bezahlt-vom-sozialamt-a-1240538.html

    Was könnte der arme deutsch-türkische Michel falsch machen damit andere seine Existenz in frage stellen dürfen ?
    …….um ihm ein paar Kröten aus der Tasche ziehen zu dürfen die er dringend braucht … !?

    Das gerichtlich garantierte Existenzminimum, garantiert ein Minimum an Existenz …. Die Sanktionsfrage stellt sich
    demnach nicht.
    Es gibt wichtigere Fragen, z.B. die, warum die Herkunftsländer der Freizügler nicht für eine Grundversorgung einstehen.

    Antwort
    • 3. Dezember 2018 um 13:32
      Permalink

      Also die größten Sozialstaats-Beutejäger sind die Cumexes, die Bänkster, die Finanzsüchtigen!
      Die Staatl.Institutionen sind mit ihrer Kriegsfront2 tatkräftige Unterstützer der Neofeudalisierung!
      Und echt: ja es rutscht hier und da einer durch! (Evtl Absicht? Damit solche Malorca-Sozialhilfe Storys den MittelschichtyNeider auf den Plan rufen? Und sie wunderbar von den wirklichen Beutejägern abgelenkt werden?)
      Aber die #unten Masse ist knallhart und bestens sanktioniert und überwacht!
      Staatl.Institutionen ‚ersparen‘ sich so zweistellige Milliardenbeträge!
      Und
      Viel wichtiger:
      Mit Hilfe der Mittelschichts institutionellen Mitarbeiter hält man die Masse in Schach!

      „Und warum die Herkunftsländer nicht….
      Findest du nicht, dass wir die Herkunftsländer ganz schön (aus-) bluten lassen? Wir nehmen deren Ausbildung, deren Man-Power, wir nehmen deren Ressourcen, wir benutzen deren Land als Munitionsübungsplatz….

      Antwort
      • 3. Dezember 2018 um 14:16
        Permalink

        Ich schrieb bereits: “ Deutschland ist Beuteland. “
        Die Liste würde nicht abreißen. Beginnt man mit der Treuhand und Plünderung der DDR ? Wenn ja, wo hört man auf ?
        Es geht nicht um Schuldzuweisungen an arme Schlucker aus Ost-, und Südeuropa die hier mitnehmen was geht und ausgebeutet werden.
        Die europäische Rechtslage ist kein Naturgesetz. Es lässt sich ändern, dass die europäischen Mitgliedländer in einen Unterbietungswettbewerb geraten was die Höhe der Sozialstandards betrifft.
        Ich bin ohnehin einer der Bürger Europas, der keinen Pfifferling mehr auf den Bestand Euro-Europas gibt.
        In Frankreich hat man die Situation mit Macron überzogen, Italien wackelt und den Brexit haben wir noch nicht unbeschadet überstanden.
        Die Zeichen stehen auf Zerfall und Neuordnung. Mir ist das recht.

        Antwort
      • 3. Dezember 2018 um 14:17
        Permalink

        Aber die #unten Masse ist knallhart und bestens sanktioniert und überwacht!
        Staatl.Institutionen ‘ersparen’ sich so zweistellige Milliardenbeträge!

        Das ist glaube ich ein großer Irrtum. Der Sanktionsapparat kostet einiges. Seltenst dürfte ein Hart4-Fahnder seine Kosten (Arbeitslohn, Wagen…) monatlich über die Sanktionen wieder reinholen. Des weiteren werden glaube ich 1/3 der Sanktionen durch Gerichte wieder aufgehoben. Anwälte der Hartz4-Kläger zahlt auch der Staat.

        Antwort
        • 3. Dezember 2018 um 14:44
          Permalink

          Es handelte sich früher um ein gewachsenes System das über Jahrzehnte im gegenseitigen
          Einvernehmen zwischen Bürgern und Politik entstanden ist. Das funktionierte soweit ohne Zwang
          durch Existenzbedrohung. Die Sozialgerichte hatten wenig mit faschistoiden Alleingängen überforderter
          Sachbearbeiter zu tun. Der Laden lief einwandfrei.

          Antwort
      • 3. Dezember 2018 um 19:15
        Permalink

        Ich würde so aufgrund nicht zusammengerechneten Vorwissens blind tippen, dass Steuerbetrug (nicht -vermeidung) = 10 x Sozialbetrug. Dürfte vielleicht noch eine Null mehr sein…

        Antwort
        • 3. Dezember 2018 um 19:44
          Permalink

          @Jarek

          Steuervermeidung ist auch Steuerbetrug, nur eben legalisiert durch willfährige Volksvertreter, bei dem die Gilde der Unternehmens- und steuerberater auf Kosten der Allgemeinheit gemästet wird und von der nur eine wohlhabende Minderheit profitiert.
          Das mit der zusätzlichen Null könnte hinkommen, wenn man keine Trennlinie zwischen Steuerbetrug und Steuervermeidung zieht.
          Die Verteilung des Billionenvermögens, das zehnfache Volumen des Derivatehandels ggü. dem globalen BIP, Panamapapers, Lux Leaks, Cum-Ex und Cum-Fake sind sicher nur die Spitze des Eisbergs.

          Antwort
  • 3. Dezember 2018 um 12:09
    Permalink

    Ob jetzt alle Hartzer edle Arbeitstiere oder faule Säcke sind…ich frage mich ja schon seit Jahren, wie anmaßend Leute solche Urteile fällen. Wenn jemand tatsächlich nicht arbeiten will, weil er faul ist und mit H4 zurecht kommt – dann soll er das doch bitte gerne tun. Gibt ja eh zu wenig Arbeit.
    Wichtig ist das Lohnabstandsgebot. Da kommt Lohn von „sich lohnen“ 😉

    Antwort
    • 3. Dezember 2018 um 12:46
      Permalink

      Wichtig ist das Lohnabstandsgebot. Da kommt Lohn von “sich lohnen” ?

      Richtig. Meine Erfahrung ist allerdings, dass man das in einem bestimmten Teil der Hartz-Kritiker nicht allzu laut sagen darf, weil man dort auch den Lohnabstand schon als eine Art Sanktion empfindet, die man Menschen ohne Arbeit aufhalst. Ohne Bedingungen, so nehme ich zudem an, funktioniert kein System der Lohnersatzleistung. Wobei nicht gesagt ist, dass die Sanktionsunkultur der letzten Jahre auch nur im Ansatz richtig wäre.

      Antwort
      • 3. Dezember 2018 um 14:22
        Permalink

        Ohne Bedingungen, so nehme ich zudem an, funktioniert kein System der Lohnersatzleistung.

        Inwiefern funktioniert es nicht? Und kannst Du das begründen?

        Antwort
        • 3. Dezember 2018 um 14:39
          Permalink

          Dazu müsste man die Debatte auf Ebene des BGE hieven. Und dazu wurde bereits so viel geschrieben und gesagt – auch hier.

          Antwort
          • 3. Dezember 2018 um 21:13
            Permalink

            @Roberto J. De Lapuente:
            M.E. reicht eine einzige Bedingung für eine Lohnersatzleistung und das ist die Bedürftigkeit. Keine Ahnung wie hoch der Vermögensfreibetrag sein sollte, kann man diskutieren, aber nicht unter 50000.- Euro (vielleicht nach Lebensalter gestaffelt) + das selbstbewohnte Häuschen.
            Sanktionen komplett weg.
            Wenn ein Bedürftiger sich weiterbildet, einem Ehrenamt o. vergleichbares nachgeht, gibt es extra Geld.

          • 3. Dezember 2018 um 21:18
            Permalink

            Ja zum Wohneigentum
            Sanktionsobergrenze ja bitte

          • 4. Dezember 2018 um 11:42
            Permalink

            Sehe es ähnlich wie Niki. Wenn Du keinen Job hast, gibts sanktionsfreies H4. Es wird nicht gefragt, warum Du keinen Job hast.

          • 4. Dezember 2018 um 12:12
            Permalink

            Kann jeder so sehen, wie es ihm beliebt!

      • 4. Dezember 2018 um 6:33
        Permalink

        Moin Roberto,

        Ohne Bedingungen, so nehme ich zudem an, funktioniert kein System der Lohnersatzleistung.

        Das sehe ich anders, und es wundert mich, daß gerade Du so denkst. Als Autor solltest Du wissen, daß eine wichtige Voraussetzung für Kreativität die Muße ist, das scheinbare Nichtstun. Nur so kann man seine Gedanken und Ideen sortieren und ausfühlen, wo es lang gehen soll, um diese zu verwirklichen. Man arbeitet nicht nur, wenn man einen Spaten in der Hand hat. Ich bin überzeugt davon, daß der Mensch grundsätzlich Lust hat, aktiv und kreativ zu sein, es sei denn, die Lust und die Freude (=Lebenskraft) daran werden ihm durch Zwang und schwarze Pädagogik ausgetrieben. Der Sinn dieser hirnlosen Maßnahmen und Sanktionen ist doch vor allem, den Menschen keine Zeit zum Nachdenken zu lassen.

        Sieh Dir Kinder an. Die sind lebendig und voller Phantasie, sie strotzen nur so vor Lebensfreude und Tatendrang, bevor ihnen dies durch Zwänge, Regeln und das bekannte, zerstörerische „du sollst/mußt/darfst nicht…“ ausgetrieben wird.

        Das gilt für jeden Menschen und jede Tätigkeit, nicht nur für die Kulturschaffenden und deren Schöpfungen. Hilfe nur unter Bedingungen ist eine unmenschliche, typisch deutsche Einstellung. Sie kommt gleich hinter dem ekelhaften „Strafe muß sein“. Wie Niki sagt, die einzige Bedingung ist die Bedürftigkeit. Menschen in Not brauchen Hilfe ohne Bedingungen. Das hat nichts mit Lohn oder „Lohnersatzleistung“ (schöne, typisch deutsche Wortschöpfung!) zu tun.

        Leben ist keine Belohnung. Es ist ein Recht. Eine reiche Gesellschaft sollte in der Lage sein, allen Bedürftigen Hilfe ohne Bedingungen zu gewähren. Was bitte ist in dieser Hinsicht der Unterschied zwischen einem Kriegsflüchtling und einem bedürftigen Bürger dieses Landes? Es gibt keinen. Beide brauchen Hilfe. Punkt.

        Antwort
    • 3. Dezember 2018 um 16:13
      Permalink

      Wichtig ist das Lohnabstandsgebot. Da kommt Lohn von “sich lohnen”

      Das gesetzliche Lohnabstandsgebot existiert nicht mehr, das wurde gestrichen, sonst gäbe es kein „Aufstocken“.
      Das Niveau der erzielbaren Nettoarbeitsentgelte liegt heute vielfach unterhalb der Regelsätze.
      Das ist der Wahnsinn. In bestimmten Branchen ist es gleich ob man arbeitet oder nicht.
      Entweder arbeitet man und stockt auf, oder arbeitet nicht und bekommt das Gleiche vom Amt.
      Bei Single-Haushalten ist das noch nicht so auffällig, bei größeren „Bedarfsgemeinschaften mit
      Frau/Mann und Kindern schon.
      Wem soll mans verübeln wenn er dahein bleibt ? Die „Aufstockerei“ ist dann doch bloß nerviger
      Papierkram der keinen Euro mehr bringt.

      Antwort
      • 3. Dezember 2018 um 16:27
        Permalink

        Es war ja damals kein „Recht auf Faulheit“ sondern ein Recht darauf sich nicht unter Wert verkaufen zu müssen.
        Die Mühe sich auszubilden, Meistertitel zu machen, zu studieren und sich fortzubilden musste sich ja
        irgendwann rechnen. Hartz tritt den Wert von Bildung und damit die Qualität von Arbeit mit Füßen.
        Was dann am Ende der Fahnenstange noch als „Made in Germany“ verkauft wird, kann den alten
        Qualitätsansprüchen nicht mehr genügen. Ganz Deutschland verschrottet wegen Hartz.

        Antwort
        • 4. Dezember 2018 um 8:04
          Permalink

          Moin RKL,

          Ganz Deutschland verschrottet wegen Hartz.

          Das trifft den Nagel auf den Kopf, und genau das ist gewollt. Warum wohl der wachsende Lehrermangel und verrottende Schulen? Bildung und Ausbildung sind nicht mehr gefragt. Ungebildete und Unausgebildete sind die besseren Sklaven.

          In Zeiten der Globalisierung geht es nicht mehr um Qualität und Nachhaltigkeit, sondern um Wachstum, schnellen Profit und Ausbeutung aller – auch der menschlichen! – Ressourcen, bis nichts mehr herausgepreßt werden kann. Wie die Ausbeutung menschlichen Materials funktioniert, hat man in den deutschen Konzentrationslagern ausprobiert. Das ist Faschismus pur, dazu braucht es keine AfD.

          Für Nachschub des menschlichen Materials sorgen Waffenindustrie und die Dreckspolitik. Angemessen bezahlte, weil gut Ausgebildete sind zum Glück überflüssig. Ab in Hartz4. Das Ziel der EU ist erreicht. Es lebe die Freizügigkeit. Militärische Kriege und der Krieg gegen die Armen ergänzen und bedingen einander.

          Das Volk, der große Lümmel, wird sich das nicht mehr lange bieten lassen. Gut, daß die Franzosen noch wissen, wie Revolution geht. Dieser EU werde ich keine Träne nachweinen. Macron und Merkel Demission.

          https://www.ebay.de/p/Portwest-Signalfarbe-Band-und-klammer-weste-C470/1944846350?iid=172099276925&var=470

          Antwort
          • 4. Dezember 2018 um 9:34
            Permalink

            @Robbespiere

            Rote Zipfelmützen sind bei uns für Gartenzwerge reserviert

            🙂

          • 4. Dezember 2018 um 16:27
            Permalink

            @Pentimento

            Auch Zwerge können einen großen Schatten werfen, wenn sie nahe genug am Licht stehen. 🙂

          • 4. Dezember 2018 um 15:27
            Permalink

            Ich habe das sehr verkürzt dargestellt. Der Agenda-Elefant im Porzellan-Laden war größer und ungestümer.
            Hartz IV ist der Kern. Wegen der Zumutungsregelung im SGB II können die Löhne nicht steigen, wegen Niedriglöhnen machen unsere europäischen Nachbarn kaum einen Stich, mit guter Miene im bösen Spiel.
            Hartz IV streut Hass von klein nach groß. Die Spirale reicht vom unterbezahltem Aufstocker bis ins Wirtschaftsgefüge der Währungsunion. Wer das verteidigt ist ein verkommenes Subjekt.

            Die Privatisierung von Sozialdienstleistungen, frei jeder staatlichen Kontrolle, ist ein weiteres Thema das
            mit Qualitätsdumping der Ausbildung und Dienstleistung einher geht. Letztendlich weil nach Masse, nicht nach Klasse bezahlt wird.
            Dies hat Streueffekte erzeugt die linear nicht mehr fassbar sind und ins Chaotische umschlagen. Der Mensch existiert nunmal nicht als Variable im Zahlengefüge. Er möchte heute wissen was in etwa zehn Jahren sein könnte. Ein Mangel an Planungssicherheit ist der soziale Sprengstoff unserer Zeit.
            Wofür das alles ? Wir wollen leben und nicht gelebt werden.

          • 4. Dezember 2018 um 16:31
            Permalink

            Wer die Post als ewigen und verbeamteten Staatsbetrieb haben möchte, der ist natürlich nicht verkommen

          • 4. Dezember 2018 um 17:02
            Permalink

            Hörma, wenn du nen Riss in der Platte hast, dann dreh sie doch einfach mal rum und hör dir die andere Seite an.

            „Der arbeitslose Verkäufer Wolfgang übt sich in Zweckoptimismus, sein Freund Günther ist Realist: Die Lage ist beschissen! Da findet Tierpfleger Günther bei seinem dementen Nachbarn einige Hunderttausend Euro, die der „nicht mehr auf dem Schirm hat“. Die Kumpels übernehmen die Kohle – aus schlechtem Gewissen aber auch die Pflege des alten Herrn.“

      • 3. Dezember 2018 um 16:54
        Permalink

        Das gesetzliche Lohnabstandsgebot existiert nicht mehr, das wurde gestrichen, sonst gäbe es kein “Aufstocken”.

        Der Lohnabstand wird mit dem Freibetrag gedeichselt. Ist der Leistungsbezieher erwerbstätig, wird ein monatlicher pauschaler Freibetrag von 100 Euro vom Einkommen abgezogen. Diese 100 Euro sind komplett anrechnungsfrei auf die Leistungen.
        Darüberhinaus verbleiben weitere Beträge prozentual gestaffelt nach Einkommenshöhe anrechnungsfrei und zwar bei einem Bruttoeinkommen zwischen:
        – 100,01 Euro und 1.000,00 Euro 20 Prozent
        – 1.000,01 Euro und 1.200,00 Euro nochmals 10 Prozent
        Dieser Betrag erhöht sich von 1.200 Euro auf 1.500 Euro, wenn ein minderjähriges Kind mit in der Bedarfsgemeinschaft lebt.

        Natürlich reden wir hier von einem Lohnabstandsgebot auf unterem Niveau. Aber noch existiert es, denn man kann sagen, dass ein Aufstocker in jedem Falle mehr Geld zur Verfügung hat als ein Leistungsbezieher ohne Arbeit.

        Antwort
        • 3. Dezember 2018 um 17:14
          Permalink

          Der Freibetrag hat mit dem Lohnabstand nichts zu tun. Freibeträge sind Zuverdienstgrenzen die entweder auf den Regelsatz angerechnet werden, zum Teil oder gar nicht.

          Antwort
  • 3. Dezember 2018 um 12:45
    Permalink

    Leute, leute
    Wenn auch LinksGerichtete das Fabulieren der Konservativen übernehmen ist „Holland in Not“!
    Seit Jahrzehnten zu beobachten: ca 6 Wochen vor Weihnachten entdeckt das Establishmnet den Armen! Plotzlich werden die Leute aus den anonymisierten Massenkasten rausgeholt, und in EinzelMensch-wesen umgewandelt! Plötzlich gibt es armen Kinder (wichtigeste goodwashing Gruppe) arme Witwen, arme Gestrauchelte etc pp….
    Unsere Briefkästen, die Medien, die Gutsituierten bis Reichen, die neuen Christen überschlagen sich vor Mitgefühl…
    Bis
    Zum 24 mittags…
    Ab dann erfreut man sich seiner neuen WohlstandsUberproduktionsWachstumsWegwerfGesellschaft ReichenGeschenke!
    Das neue smartphone 10 rutscht besser wenn man vorher den Armen gedacht hat! Die Brillis funkeln mit Charity einfach edler, und die 10 000 euro HiFi Anlage klingt einfach reiner!
    Ablass jetzt auch bei den LiberalLinken?

    Puh…und dann ab dem 24.ist erst mal wieder für 11 Monate Ruhe vom Mitgefühl, der Empathie, der Fürsorge, des nach #unten gucken! Dann heißt es wieder „Igitt, ne Flaschensammlerin, Looser, Bestrafen statt Unterstützen, Alle eine Mischpocke!“
    Dann gehts wieder „die Augen geradeaus, bzw nach oben gerichtet“!

    Könnte Mann seit Jahrzehnten beobachten…. tun mann aber irgendwie nicht!
    Alle Jahre wieder wird 4 Wochen ein riesen Geschäft gemacht:
    hier die Luxusgeschenke und dort die Armen-Gedenk-Geschenkele! (die zu beobachtende Schere ist gigantisch!)
    Ich fands immer schon und heute mehr denn je: ekelhaft und menschenverachtend!

    Antwort
    • 3. Dezember 2018 um 12:52
      Permalink

      Ich glaube in dem Fall nicht, dass das das übliche Weihnachtsgeschäft ist. Die SPD spürt, dass sie was ändern muss. Hat lange genug gedauert. Und ob sie es durchhalten, ist dann eh nochmal eine andere Nummer. Die Grünen positionieren sich jetzt als „die Linke“ im Lande, Abschottung zur AfD und ein bisschen fabulieren: So schinden sie Eindruck beim liberalen Publikum.
      Und nein, ich denke nicht, dass hier das Fabulieren der Konservativen übernommen wird. Ob nun der aktuelle „Linksschwenk“ oder das konservative Gerede zum Thema: Beides sind Extremismen. Zwischendrin liegt die Machbarkeit.

      Antwort
      • 3. Dezember 2018 um 13:01
        Permalink

        Oh, Mann, lieber Roberto, hoffentlich hast Du Recht mit der SPD!

        Ich habe als Kleinkind schon den Spruch gelernt.“ Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er gleich die Wahrheit spricht!“
        Und der SPD kann ich nicht mehr glauben, sie hat ja schon vor hundert Jahren die Stammkundschaft verraten!
        Die Linke folgt leider grad ihrem Beispiel, also hilft langfristig nur eine Vernetzung von #aufstehen und Gilets Jaunes!!!
        Warum soll net auch mal Berlin den Duft brennender Reifenstapel kennenlernen? Ich weiss, Gewalt ist keine LÖsung…aber was ist mit der Gewalt des Systems, die uns alle kaputt macht? Da wäre eine Bewegung nach französischem Vorbild doch höchstens „Notwehr“.
        Politische Notwehr sozusagen.

        Aber, aua, bin aus nem Tagtraum aufgeschreckt…- ich bin ja grad in Täuschland…

        Allez, les Jaunes!

        Christine

        Antwort
        • 3. Dezember 2018 um 13:56
          Permalink

          Ich weiss, Gewalt ist keine LÖsung…

          Gewalt gegen die ganz unten ist es allerdings schon immer gewesen. So auch heute in Form von lebensbedrohenden Repressionen auch in einem so fortschrittlichen Staat wie Deutschland. Wird Zeit dass wir das umdrehen, oder zumindest abschaffen…

          Antwort
          • 3. Dezember 2018 um 15:14
            Permalink

            Mein Reden…

        • 3. Dezember 2018 um 19:06
          Permalink

          @ChrissieR

          Gewalt ist keine LÖsung…aber was ist mit der Gewalt des Systems, die uns alle kaputt macht? Da wäre eine Bewegung nach französischem Vorbild doch höchstens “Notwehr”.

          Da stimme ich dir zu, nur ob es hilft, wenn man die Symbole der Mitteschicht wie Autos oder Läden zerstört, bezweifle ich stark, schließlich braucht man die für einen erfolgreichen Wechsel.
          Warum kommt Niemand auf die Idee, mal eine Villa oder ein Chalet zu stürmen, wo die Verursacher des Elends sitzen?

          Zum Thema Linke gab es Heute einen interessanten Artikel auf Makroskop:

          https://makroskop.eu/2018/12/die-linke-und-der-fall-open-borders/

          Antwort
          • 3. Dezember 2018 um 19:35
            Permalink

            Auf youtube ist ein langes Video von Sonntag, da sieht man einen Güllewagen, der seinen Tankinhalt an eine feine Villa spritzte, d.h. voll rein, denn eine Balkontür öffnete sich unter dem Druck des Strahls. Die traun dich was.

          • 3. Dezember 2018 um 19:49
            Permalink

            @Pentimento

            Am Ende müssen wieder Niedriglöhner den Dreck bei „feinen Pinkels“ wegwischen.
            Abrissbirne wäre konsequenter, damit diese ganze Bagage kapiert, was die Uhr geschlagen hat.

          • 3. Dezember 2018 um 20:50
            Permalink

            Zum Thema Linke gab es Heute einen interessanten Artikel auf Makroskop:

            https://makroskop.eu/2018/12/die-linke-und-der-fall-open-borders/

            Ja, das Problem der Open-Borders…
            Natürlich sollte man langfristig das anstreben. Allerdings muss erst ein sozialer Ausgleich nach oben für die jeweiligen Regionen stattfinden und nicht umgekehrt erst die Grenzen öffnen und das automatisch damit ein sozialer Ausgleich für alle nach unten stattfindet, wie es die neoliberalen Soziopathen vorhaben.
            Ich halte gar die EU-Freizügigkeit für einen gewaltigen Fehler, solange nicht überall ein ähnlich guter Sozialstandard herrscht, welcher, wenn nötig, in den jeweiligen Mitgliedsländern nach oben angepasst wurde.

            In die Falle unbedingt konträr sich von Rechts abzuheben sind einige führende Politiker der Linken getappt…
            Dabei könnte man das sehr einfach kommunizieren.

          • 3. Dezember 2018 um 21:31
            Permalink

            „Linke“ sollten eigentlich Marxens „Industrielle Reservearmee“ kennen und wissen wie und warum diese als Druckmittel gegen die gesamte Arbeiterschaft eingesetzt wird. Wer sich mit Marx nur oberflächlich beschäftigt hat, käme nie auf den Gedanken die Grenzen zu öffnen. „Linke“ die dies fordern, sind irgendwelche libertären Spinner die die Lohnabhängigen für ein Butterbrot verkaufen wollen. Die sollten selbst über die Grenze geprügelt werden. Sollen se in Rumänien Kohlköpfe anbauen und hier nicht die Luft verschmutzen mit ihrem Bläh.

            Der Artikel steht leider hinter einer Werbung die nicht verschwindet.

          • 4. Dezember 2018 um 8:52
            Permalink

            Auch ein guter Artikel. Man wird dem Lafo und seiner Frau noch bescheinigen, historisch betrachtet, richtig gehandelt zu haben. Vom Wie bin ich nicht begeistert. Das Warum steht außer frage.

            Noch ergänzend zu oben. Auch der „Marxsche Internationalismus“ verbietet es die Grenzen wie beabsichtigt zu öffnen. Nicht das da jemandem etwas durcheinander gerät.

          • 4. Dezember 2018 um 9:17
            Permalink

            @Robbespiere,

            Danke für den link. Kluger Artikel. Die Wahl Macrons war wohl auch „das kleinere Übel“. Eine echte Lösung der Probleme ist das nicht. Sie ist nur aufgeschoben.

          • 3. Dezember 2018 um 21:43
            Permalink

            @niki

            Ich halte gar die EU-Freizügigkeit für einen gewaltigen Fehler, solange nicht überall ein ähnlich guter Sozialstandard herrscht, welcher, wenn nötig, in den jeweiligen Mitgliedsländern nach oben angepasst wurde.

            Die EU-Osterweiterung und die Freizügigkeit hatten in erster Linie den Zweck, den Investoren billige Arbeitssklaven und ein Druckmittel gg. die eigene Arbeitnehmerschaft zuzuführen.
            Es war nie das Ziel, gleiche Verhältnisse innerhalb der EU-Staaten zu schaffen, denn ohne Wohlstandsgefälle ist Ausbeutung unmöglich.
            Selbst die deutschen Mitbürger im Osten der Republik hat man den reichen Verbrechern zum Fraß vorgeworfen und sie als Konkurrenz für die abhängig Beschäftigten hier im Westen mißbraucht, indem man ihre Wirtschaft schredderte und die freigesetzten, einkommenslosen Arbeitskräfte gg. uns einsetzte.
            Das Alles war kein bedauerlicher Fehler der Regierung Kohl, sondern minutiös geplant und es gab leider auch im Osten Lumpen, die sich auf Kosten ihrer Mitbürger profiliert haben.
            Der Beruf des Scharfrichters hat m.M.n. noch lange nicht ausgedient.
            Wenn das Haus Deutschland schon dem Verfall preisgegeben werden soll, dann gefälligst auf allen Etagen.

          • 3. Dezember 2018 um 21:12
            Permalink

            Was gehen Dich die Reichen an?

          • 3. Dezember 2018 um 21:56
            Permalink

            Was gehen Dich die Reichen an?

            Reicher Mann und armer Mann
            standen da und sahn sich an.
            Und der Arme sagte bleich:
            »Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«.

            Berthold Brecht

          • 4. Dezember 2018 um 9:37
            Permalink

            Beamtin sagt zur Ärztin, mein Streik wäre schlimmer als Deiner und dem Robbes geht einer ab!

      • 3. Dezember 2018 um 13:15
        Permalink

        Die Grünen positionieren sich jetzt als “die Linke” im Lande, Abschottung zur AfD und ein bisschen fabulieren:

        Das macht mir momentan am meisten Angst! Blut und Boden war vor Jahrzehnten der Renner, jetzt ist Klima und Sonne angesagt- kann man ja wohl nix gegen sagen! Und damit kann dann nochmal eine Parlamentsaufstockung auf 800 Sitzende resultieren, Hartz4 ein bißchen anmalen, Niedriglohnsektor so lassen…same procedure- langsam geht mir die Lebenszeit aus.

        Antwort
    • 3. Dezember 2018 um 13:14
      Permalink

      Echt schlimm, der schmierig-sentimentale Scheiß vor Weihnachten. Zu Weihnachten bekommen Obdachlose
      einmalig Gulasch mit Knödeln und Rotkohl, den Rest des Jahres werden sie in ihren Schlafsäcken angezündet.
      Alles wie ein furchtbarer Streifen aus den 50ern mit Carry Grant, da wo Carry Grant über Weihnachten bemerkt,
      dass er ein Arschloch ist und vom Christkind geleutert wird….Kennze, nä ?!

      Antwort
    • 3. Dezember 2018 um 18:39
      Permalink

      @Mannoman

      Leute, leute Wenn auch LinksGerichtete das Fabulieren der Konservativen übernehmen ist “Holland in Not”!

      Das ist das beste zum Artikel was ich bis jetzt gelesen habe! Wenn sich nun schon Linke darüber diskutieren, ob ein Mensch würdig das Existenzminimum zu erhalten oder nicht, weil er als möglicherweise fauler Hund dann doch besser mal zu seinem Besten sanktioniert werden sollte, ist das m.E. schon ein dicker Hund!

      Da fällt mir wirklich nichts mehr ein! 🙁

      Beste Grüße

      Antwort
  • 3. Dezember 2018 um 16:36
    Permalink

    „Aber ich erlaube mir als Linker doch schon ie Frage, ob es so ganz ohne Bedingungen und Vorgaben klappen kann, wie die Wiederentdecker des guten Menschen jetzt behaupten.“

    2003 wurde der erste bundesweite Mindestlohn Deutschlands eingeführt und zwar im Baugewerbe. In zwei Gruppen (unqualifiziert, qualifiziert) aufgeteilt, betrug er für den Westen 10,36 € und 12,47 €. 15 Jahre später lauten die Beträge 11,45 € bzw. 14,95 €.

    In den 15 JAhren ist das Volkseinkommen (also Summe aller Einkommen) um fast genau 50% (nominal) gestiegen. Diese Löhne gerade um 10% bzw. 20%. Die Arbeit wird immer weniger wert. Jedenfalls die Arbeit von immer mehr Menschen wird immer weniger wert. In solch einer Situation ist jede Form des Arbeitszwangs, egal wie „mild“ die Konditionen nicht sein mögen, kontraproduktiv.

    Antwort
  • 3. Dezember 2018 um 18:49
    Permalink

    Da gibt es Menschen, die auch ohne Arbeit immer auf der Suche nach Beschäftigungsfeldern sind – und es gibt welche, die lieber auf dem Sofa bleiben.

    Die auf dem Sofa sind ja gar keine Menschen mehr, die sind ja Kartoffeln, die man einfach mal so in die Pfanne hauen kann. 🙁

    https://www.youtube.com/watch?v=AhtFr6P1LGs

    Antwort
  • 3. Dezember 2018 um 22:30
    Permalink

    WEIL, DAS HIESSE DANN, DAS „ANGELEITETE“ LEUTE EHER EIN BESTIMMTES ERGEBNIS ABLIEFERN, ALS WÜRDEN SIE ZUFÄLLIG UND EINFACH NUR SO…“

    > LYSENKOISMUS-PREDIGTEN …?

    Antwort
  • 4. Dezember 2018 um 0:49
    Permalink

    „….die Pervertierer des Gedankens taten jedoch so, als gäbe es Gesellschaft gar nicht,…..“
    Sie schafften es, sozial als asozial zu deklarieren. Sie schafften es ferner so zu tun als sei „sozial“ eine Unter-Abart! (Und erschreckend, unglaublich Viele sangen dieses schräge Lied!)

    Während der Mensch überglücklich erforschte, dass sogar Pflanzen sozial sind, Tiere auch….und ja sogar dem Neandertaler wurde soziales Verhalten zugetraut…. trainier(t)en es die wirklich Asozialen den Menschen ab!
    Als dann der Bankenskandal kam dachte ich jetzt muss da umgesteuert werden…
    Doch Fehlanzeige!
    Da werden und wurden Spielsüchtige von der Solidargemeinschaft aufgefangen…..
    Aber keiner thematisiert es!
    (Weil Geld für männliche Systeme gut, während Geld für Gedöns und für unwerte Leben schlecht ist?)

    Sozial ist die Grundlage allen Lebens!
    Nur auf dieser Basis kann Innovation oder auch Risiko unternommen werden, nur so kann etwas wachsen und entstehen!

    Antwort
  • 4. Dezember 2018 um 19:46
    Permalink

    OFF – Wieder nur die Hälfte erzählt

    Nato wirft Russland Bruch des INF-Abkommens vor

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/streit-ueber-inf-abkommen-nato-wirft-russland-vertragsbruch-vor-a-1241970.html

    Das INF-Abkommen ist kein multilaterales Abkommen weshalb China beispielsweise unbehelligt Mittelstreckenraketen
    bauen und testen darf. Das INF-Abkommen wurde in den 80ern ausschließlich zwischen den USA und Russland abgeschlossen.
    Für den Fall, dass es überhaupt einen Bruch geben sollte, ist offen ob die USA ihn nicht zuerst begangen haben, denn
    das INF-Abkommen sieht auch die Abschaffung langestützter Raketen mit Reichweiten zwischen 500 und 5500 Kilometern
    vor. Die Amerikaner haben jedoch Raketen und Marschflugkörper mit den unteren Reichweiten nachgebaut die sie in Kriegen
    abgeschossen haben.Es geht also auch um konventionell bestückte Rakten, nicht um welche die Atomsprengköpfe tragen.
    Einige Artikel hinterlassen den Eindruck, als plane Russland einen Atomkrieg. Selbstverständlich ist das Humbug.

    Antwort
  • 5. Dezember 2018 um 7:51
    Permalink

    Leider zeigt es sich, das es ohne Harz 4 nicht geht. Es mag manchen nicht gefallen, aber jeden sollte man fragen warum er Harz 4 braucht und warum man es so weit hat kommen lassen?

    Autsch, das will man nicht hören. Diese Frage zu stellen ist verpönt. Warum? Weil man sich ungern mit den Problemen auseinander setzt die man hat. Lieber schiebt man die Schuld auf andere.

    Unschuldig bei Harz 4 gelandet. Ja, das sind viele und das Stelle ich auch nicht in Frage und das finde ich schlimm. Aber es gabe bedeutend mehr Harz 4-Empfänger wenn man aufhören würde diesr unbequeme Fragen zu stellen.
    Und vielen tut es letztendlich sehr gut das sie es von Harz 4 weg geschafft haben oder dort nicht landen.

    Antwort
    • 5. Dezember 2018 um 8:39
      Permalink

      @ EinFragender:
      Das ist wirklich ein Ernst…?
      Die Schulddebatte ist so ziemlich das abartigste was es gibt…! Schuld, der Arbeitslose hat schuld, ist nur Faul….

      Hau ab!

      Antwort
    • 7. Dezember 2018 um 17:52
      Permalink

      EinFragender – kaum ein Nick ist bei deinesgleichen verfehlter: du hinterfragst nix und übernimmst alle vorgegebenen Antworten aus dem neoliberalen Katechismus als absolute Wahrheiten. Du gäbest einen prima Evangelikalen ab – in
      Brasilien hättest du bestimmt Jair B. gewählt … P.S.: Weg von H IV oder nicht erst dort gelandet zu sein – fühlt sich nur dann gut an, wenn man nicht im Niedriglohnsektor gelandet ist und wg. Aufstockerei eben dennoch mit H IV involviert. Versteht mancher Viertklässler besser als deinesgleichen.

      Antwort
  • 5. Dezember 2018 um 14:09
    Permalink

    *Braucht der Mensch Anreize oder nicht?*
    Warum unten die Peitsche und oben das Zuckerbrot?
    Die Neofeudalisierung, bzw Mittelalterisierung:
    Verkäuferin wird entlassen, wenn sie Geld nicht in die Kasse gibt, Kohl kriegt Ehrenauszeichnungen!
    (Allein die ‚Arbeitsanreize‘ für Politiker sind enorm!)

    Mein Spruch: damit Ackermann überhaupt zur Arbeit fährt kriegte er 3 Millionen, wenn er dann was tat kamen Millionen dazu!
    Nach 60-80ern haben wir die Pädagogik wieder gespalten: oben wird gefördert, unterstützt, aufmerksam auf den Menschen zu gegangen, kreative Räume geschaffen…. Champagner und Wohlfühlstimmung erzeugt!
    Unten wird getreten und die alte patriachale schwarze Pädagogik angewendet! „Ein Stockhieb hat noch nie jemanden geschadet!“ „Da muss der Hosnboden stramm gezogen werden!“

    Antwort
    • 5. Dezember 2018 um 15:44
      Permalink

      Was hatt der Herr Ackermann damit zu tun

      Antwort
  • 6. Dezember 2018 um 8:31
    Permalink

    „Mitten in die aufkommende politische Debatte um Hartz-IV-Sanktionen testet ein Verein erstmals wissenschaftlich begleitet und in großem Stil, was ein Wegfall bedeutet: 250 Hartz-IV-Empfänger wird auch dann der volle Satz garantiert, wenn das Jobcenter die Unterstützung teilweise oder komplett kürzt. Das wäre dann eine Form des bedingungslosen Grundeinkommens.
    Das Experiment des gemeinnützigen Vereins „Sanktionsfrei“ soll Erkenntnis bringen, ob Vertrauen nicht bessere Ergebnisse bringt als Bestrafung. „Der Grundgedanke ist, dass man Menschen nicht mit Druck behandeln muss“, sagt Claudia Cornelsen von Sanktionsfrei zu t-online.de. „Wir denken, dass Misstrauen demütigt und keine positiven Effekte hat. Der Druck muss weg.“

    https://www.t-online.de/finanzen/geldanlage/id_84883804/sanktionsfrei-verein-uebernimmt-mit-hartzplus-sanktionen-fuer-250-hartz-iv-empfaenger.html

    Antwort

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