Wer waren die Linken?

Heute löst sich Die Linke als Fraktion im Bundestag auf. Seit 2015 steuerte die Partei auf die eigene Bedeutungslosigkeit zu. Den Bundestag wird sie wohl nicht mehr von Innen zu sehen bekommen.

Eine Gruppe soll aus den verbliebenen 28 Abgeordneten der Linkspartei werden, nachdem mit dem heutigen Tag der Fraktionsstatus eingestellt wurde. Die Partei ist an einem gravierenden Tiefpunkt angelangt. Vielleicht sogar an ihr Ende geraten. Nach Jahren interner Auseinandersetzungen haben Sahra Wagenknecht und acht weitere Bundestagsabgeordnete die Die Linke verlassen, um eine eigene Partei zu gründen. Eine konservative Linke, die nicht jeder Mode hinterherrennt. Die Linken, die nun ohne Fraktionsansprüche im Bundestag sitzen, wie die gesamte Restpartei, schieben die Schuld für die Misere weiterhin den Abgängern in die Schuhe.

Nicht alles war schlecht an der Linkspartei. Aber fast alles, was nicht schlecht war, ist schon Jahre passé. Man kann ihre Existenz in vier Phasen unterteilen. Es ist die Geschichte eines Niederganges – und einer Kaperung. Denn irgendwann gaben in der Partei Köpfe den Kurs vor, die mit der Spaltungsideologie der Wokeness hantierten.

2005/2007 bis 2015: Die guten Jahre

2005 kandidierte die Partei erstmals für den Bundestag – wobei diese Formulierung falsch ist, die Partei gab es noch nicht. Es gab eine Wahlliste, die sich aus der PDS und der Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit (WASG) zusammensetzte – letzteres waren enttäuschte Sozialdemokraten, die nach der Agenda 2010 Schröders eine neue Heimat suchten. 8,7 Prozent erlangte diese »Alternative für Deutschland« in der Bundestagswahl jenes Jahres. Sie traf also durchaus den Zeitgeist, die soziale Schieflage war deutlich spürbar, Deutschland wurde kälter, der Finanz- und Turbokapitalismus wurde politisch dereguliert und Armut wie Reichtum wuchsen in entgegengesetzte Richtungen. Die Parteigründung 2007 war nur noch eine Formalie.

Schon vorher liefen diese neuen Linken durch ein mediales Jammertal. Medien wie Altparteien – ja, so sagten die Linken zu den anderen Parteien schon damals, bevor man der AfD unterstellte, sie würde mit diesem Begriff rechtsextreme Rhetorik etablieren – schossen sich auf sie ein. Oskar Lafontaine wurde hier und da als Populist im Stile Adolf Hitlers tituliert. Darunter machte es die Propaganda in Deutschland selten. Der gute alte Hitler ist das Patentrezept der Diffamierung. Die Kampagne gegen die Linke war nicht verwunderlich. In jenen Jahren stellte sie eine Gefahr dar, sie stand für einen sozialpolitischen Schwenk. Aber genau der war in jenen Reformjahren nicht erwünscht. Den Sozialstaat zu schwächen: Lange genug hatten die neoliberalen Kreise in Deutschland darauf gewartet. Sie wollten sich ihren Augenblick nicht kaputtmachen lassen.

Die Linke versammelte durchaus fähige Köpfe an ihrer Spitze. Alleine die erste Doppelspitze mit Oskar Lafontaine und Lothar Bisky vereinte das, was eine Linke mit Bodenhaftung ausmachen sollte. Hier schwadronierten nicht zwei Köpfe aus einem Elfenbeinturm heraus. Sie wussten, wovon sie sprachen, wenn sie für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen plädierten. Später kam Klaus Ernst an die Parteispitze, ein Gewerkschafter, der die Basis sehr wohl kannte und dem der Spagat zwischen intellektueller Betrachtung und praktischer Forderung gelang.

2009 gelangen der Partei dann auch knapp 12 Prozent bei der Bundestagswahl. Aufbruchstimmung machte sich breit. Die Linke war wer, sie wuchs, sie überzeugte. Und das trotz all der Attribute, die die Presse ihr verlieh: Sozialromantiker, Kommunisten, Ex-SED. Die Partei zog in Landtage ein. Auch in westliche Landtage. 2014 wurde ein Linker – Bodo Ramelow – sogar Ministerpräsident Thüringens. Sahra Wagenknecht war das Aushängeschild, sie wurde auch von Leuten respektiert, die eigentlich im konservativen Lager heimisch waren. Ihr analytischer Verstand überzeugte jedoch parteiübergreifend. Und vielen schien damals klar: Diese Linkspartei steht für soziale Gerechtigkeit, lehnt den Neoliberalismus ab. Sie möchte den Menschen im Lande keine soziale Kälte zumuten.

2014/2015: Der überschrittene Zenit

Was damals keiner ahnte: In diesem Jahr 2014 war der Zenit bereits überschritten. Bei der Bundestagswahl im Jahr zuvor hatte man zwar ein wenig eingebüßt, aber man stellte neuerdings ja einen Ministerpräsidenten und war daher guter Dinge. Noch immer saß man in neun Landesparlamenten, auch wenn man hier und da schon wieder aus ihnen herausgewählt wurde. Dennoch fühlte es sich so an, als sei die Linke mittlerweile etabliert, als sei sie nicht mehr wegzudenken aus der Parteienlandschaft. Sie hatte sich ganz offenbar eine Nische erkämpft, in der sie existieren und Politik anschieben konnte.

Und dann war da ja auch noch der Mindestlohn. Die Sozialdemokraten schrieben sich 2014/15 auf die Fahnen, sie hätten ihn in der Großen Koalition durchgesetzt, der ewigen Kanzlerin geradewegs abgetrotzt. Es waren aber die Linken, die ihn forderten – und das schon über Jahre hinweg. Damals haben die Sozialdemokraten müde abgewunken, das sei doch nicht machbar, sagten sie. Aber die Linken ließen den Mindestlohn nicht ruhen. Irgendwann nahm sich die SPD dieser Forderung an und tat so, als habe sie eine zündende Idee gehabt. Kurz gesagt, es fühlte sich 2014 und mit Beginn des Jahres 2015 so an, als sei Die Linke voll und ganz angekommen. Sie wurde nicht ganz zu unrecht als Anti-Hartz-IV-Partei wahrgenommen und benötigte daneben mehr Profil, andere Schwerpunkte – aber sonst schien alles rosig. Auch wenn sie die allgemeine Politverdrossenheit in der Gesellschaft nicht zu bremsen vermochte.

Dann kam der September 2015, der unkontrollierte Zustrom von Flüchtlingen, die ins Land gelassen wurden. Ohne Kontrollen, ohne Ausweise – ohne Sinn und Verstand. Der Staat gab seine Hoheit ab, er wurde zum Getriebenen. Hier wollte Die Linke wohl eine neue Kontur formen. Und sie versuchte sich als Willkommenspartei. Was zunächst nicht ins Gewicht gefallen wäre. Was aber auffiel: Jeder, der es innerhalb der Partei kritischer hielt, wurde jetzt pathologisiert, wurde zum Problemfall umetikettiert. Sahra Wagenknecht war recht früh als Kritikerin dieser Flüchtlingspolitik aufgefallen. Sie hielt diese Form der potenziellen Zuwanderung für problematisch, schließlich gehe es um Verteilungsfragen. Sie nahm in dieser Zeit eine per se linke Position ein, denn sie fragte nach Verteilung, nach Kapazitäten und sozialer Teilhabe, während sich die Partei unter der Führung von Katja Kipping und Bernd Riexinger sehr für flüchtlingspolitische Symbolpolitik einsetzte.

In jenem Jahr begann die sozialpolitische Alternative, die Die Linke sein wollte, sich neu zu definieren. Noch war die Zukunft offen, noch hätte man die Partei auf einen Kurs bringen können, der die Menschen anspricht. Die Flüchtlingskrise übertünchte den überschrittenen Zenit etwas. Für einen Augenblick hatte Die Linke eine neue Aufgabe gefunden. Sie war aber der Anfang ihres Endes.

2015 bis 2020: Der Abstieg

Noch schien die Erfolgsgeschichte weiterzugehen. 2017 gelangen der Partei kleine Zuwächse bei der Bundestagswahl. Das Plus suggerierte den Genossen, dass sie noch Kurs hielten. Intern gab es erste Spaltungsbewegungen. Sahra Wagenknecht stellte weiter die Flüchtlingspolitik in Frage. Und damit auch ihre Partei, die zwar nicht verantwortlich war für diese Art der Politik, die sie aber auch kaum kritisierte. Wenn, dann forderte sie weiter offene Grenzen – oder rief laut nach Forderungen, die wie One World klangen, also wie die Abschaffung des Nationalstaates. Ist Grenzenlosigkeit linke Politik? Diese Fragen stellten sich manche Genossen an dieser Stelle.

Wer sich in jenen Jahren kritisch mit der Flüchtlingsdebatte auseinandersetzte, wurde vom Parteivorstand der Linken in die rechte Ecke gestellt. Unter Applaus meist junger, urbaner Menschen, die sich ausmalten wie schön es sei, wenn noch mehr Menschen aus dem Ausland in deutsche Städte kommen würden. Aber wie unterbringen? Und wie den kulturellen Schock, unter denen viele Deutsche litten, mildern? Schwächte man nicht auch die Länder, denen diese Menschen fehlten? Und wie war das mit der eskalierenden Gewalt in den Großstädten, die nicht selten von jungen Männern aus dem arabischen Raum ausging? Fragen wie diese wurden links verurteilt. An dieser Stelle überließ Die Linke das Thema den konservativen Kräften im Lande, insbesondere der noch recht neuen Partei Alternative für Deutschland (AfD).

Im Zuge dieser Debatten suchte die Partei weiterhin nach einer neuen Ausrichtung. Irgendwie stand sie sicherlich noch immer für soziale Themen, aber die Fokussierung darauf wurde trüber. Nun sprach man viel von identitätspolitischen Themen, sprach über LGBTQ, bediente plötzlich einen Feminismus, der wenig mit dem ursprünglichen Feminismus zu tun hatte, als es durchaus noch weibliche Unterdrückung gab. Man kokettierte mit Greta Thunberg und denen, die sich mittels Klimawandel einen Verbotsstaat imaginierten. Die Linke war auch Abwegen, sie verlor »den kleinen Mann« aus den Augen. Gendern war nun ein wichtiges Thema. Und natürlich der »Kampf gegen rechts«. Man warb bei Wahlen sogar damit, das Gegenteil von rechts zu sein. Brauchte man wirklich ein Feindbild, um sich selbst zu überhöhen? Hatte man keine eigenen Qualitäten mehr? Dazu der stets kokett wirkende Antirassismus, mit dem man auch zu unpassenden Momenten hausieren ging. Die Partei schien in sich verrückt zu werden.

Im September 2018 gründete Sahra Wagenknecht, etwa zwei Jahre, nachdem man ihr auf einem Parteitag eine Schokoladentorte ins Gesicht warf, weil sie angeblich ein Menschenfeind sei, eine neue parteiinterne Plattform. Sie nannte sich Aufstehen und sollte den Fokus wieder auf sozialpolitische Themen legen. Zunächst sah alles nach einem Erfolg aus, viele strömten dem Projekt zu. Auch jene, die man eigentlich klein halten wollte und die das Konzept verwässerten. Wagenknecht verließ Aufstehen recht bald wieder. Die Neuausrichtung ins Alte: Sie war gescheitert. Noch schien es, als habe auch diese neue Linke eine Zukunft vor sich. Die nächste Staatskrise machte aber deutlich: Das Spiel war aus – die Linken wollten es nur nicht einsehen.

Seit 2020: Das Ende

Bereits im August 2020 warnten die Linken auf Bundesebene vor Protesten gegen die Maßnahmenpolitik der Bundesregierung in Sachen Corona. Man sollte sich nicht mit Rechten gemein machen, erklärte die Parteivorsitzenden. Das sprach Bände. Während die Bundesregierung erst kopflos, dann mit Vorsatz Grundrechte außer Kraft setzte und Phantasieregeln etablierte, die jeden vernünftig tickenden Menschen bedenklich erscheinen mussten, zog sich Die Linke zurück. Hier und da sprach sie von sozialem Ausgleich. Aber den Kern dieser Notstandsgesetzgebung focht sie nicht an. Sie kritisierte Menschen, die die Maßnahmen nicht einhielten und rief später gar zur Impfung auf.

Mitten in der Impfdebatte, Ende September 2021, wurde ein neuer Bundestag gewählt. Die Linken waren formal draußen, die Fünf-Prozent-Hürde wurde nicht genommen. Drei Direktmandate retteten die Partei. Und so hatten die Linken nochmal Glück. Zwei Monate nach dieser Wahl äußerten sich führende Linke zur Impfpflicht: Sie seien dafür. Nicht nur der neue Bundeskanzler Olaf Scholz kannte keine roten Linien mehr, wie es schien. Die Linke machte weiter, den Schuss vor den Bug ignorierte sie. Sie mache gute Arbeit, ließen die Vorsitzenden – Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow – bei Interviews die Öffentlichkeit wissen. Die schüttelte meist nur noch den Kopf.

Ganz besonders Hennig-Wellsow stand für eine Linke, die sich der Wokeness, wie man jetzt Identitätspolitik in Deutschland nannte, verschrieben hatte. Bekannt geworden war sie, weil sie dem Kurzzeitministerpräsidenten Thüringens, Thomas Kemmerich von der FDP, einen Blumenstrauß vor die Füße warf. Das war in etwa das gesamte politische Programm dieser Dame. In Interviews glänzte sie durch Wissenslücken, sie konnte beispielsweise nicht einen einzigen Ort für einen Auslandseinsatz der Bundeswehr nennen, sprach aber im fordernden Ton davon, dass keine solchen Einsätze mehr stattfinden dürften. Die Partei war ein Schatten ihrer selbst geworden, sie spülte Karrieristen nach oben, die über keinerlei Basiswissen mehr verfügten, die sich mehr und mehr in die eigene Blase verkrochen und die Zeichen der Zeit nicht sehen wollten. Und die lauteten: Die Linke verlor den Anschluss.

Stattdessen beschäftigte man sich mit Sahra Wagenknecht und machte sie zur Verantwortlichen für den Niedergang der Partei. Sie schade ihr, weil sie anders denke als die Partei selbst. Während Die Linke Carola Rackete für die Europawahl nominierte, eine Aktivistin, die schon in Aussicht stellte, selten in Brüssel sein zu wollen und die strikt woke Ansichten vertritt, gaben Wagenknecht und weitere Abgeordnete im Bundestag ihren Austritt bekannt. Sie gründen demnächst eine neue Partei. Die Linken lösen heute ihre Fraktion auf. Sie sind am Ende. Jutta Ditfurth schrieb in ihrem Buch über die Grünen mal, dass die neue grüne Partei „»vielleicht acht bis 15 Jahre« hätte, »bevor die Anpassungsmechanismen dieser Gesellschaft das Projekt verschluckt haben würden«. Vielleicht ist das eine Konstante. Bei den Linken hätte diese Prognose nämlich auch gestimmt.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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Robert
Robert
2 Monate zuvor

Als ich dereinst noch Mitglied war, was sehr lange her ist, war mediale Anfeindung das Übliche. Persönlich habe ich das als durchaus bekennender Linker kaum erlebt. Aber wenn über uns in den Mainstreammedien, die man damals noch nicht so nannte, berichtet wurde, dann konsequent abwertend. Egal worum es ging. Ich will jetzt nicht so tun, als ob ich es wüsste. Aber vielleicht haben unsere späteren Wahlerfolge was damit zu tun. Ein Effekt, wie ihn – man möge mir den Vergleich verzeihen – die AFD erlebt. Eine Wahlentscheidung gegen schmierige Pressenutten und etablierte Politik. Aus Trotz.

Trotz war natürlich auch das, was am Anfang die Partei zusammen gehalten hat. Wir waren viele, die ihr Leben lang davon überzeugt waren, dass Kapitalismus nicht die Lösung aller Probleme der Menschheit bringt und die diese – im übrigen richtige – Überzeugung nicht über Nacht ablegten.
Gab auch viel Nostalgie und unangenehme Rechtfertigung der DDR-Bonzen-Herrschaft. Und schon sehr früh machten sich Leute bemerkbar, die später durchaus erfolgreich im Politikgeschäft waren. In Berlin waren wir immer im Abgeordnetenhaus, oft auch an der Regierung beteiligt. Bisky nannte das mal den Streit um die GENEX – Posten. DDR-Bürger verstehen es, alle anderen ahnen was gemeint ist.
Den Rest dessen, was Roberto beschreibt, habe ich nur noch von „außen“ erlebt. Ich habe gegen diese Beschreibung keinen Einwand, habe die Entwicklung auch so gesehen und wundere mich nur über mich selbst, dass ich meine Stimme Leuten wie Wissler oder Lehderer gegeben habe.
Trotzdem kann die stürmische Übernahme der Partei durch opportunistische Wokeschisten nicht die Erklärung allein sein. Wir erleben überall in Europa den Niedergang, die Zerstörung und Selbstzerstörung der organisierten linken Kräfte. Was dann noch als „links“ firmiert, ist dieser modische Unfug, diese umangehme Melange aus Spinnerei, Kitsch viel schlechtem Geschmack und Aufdringlichkeit. Aber eben nicht nur in Berlin.

flurdab
flurdab
Reply to  Robert
2 Monate zuvor

Trotzdem kann die stürmische Übernahme der Partei durch opportunistische Wokeschisten nicht die Erklärung allein sein. Wir erleben überall in Europa den Niedergang, die Zerstörung und Selbstzerstörung der organisierten linken Kräfte

Die Zerstörung liegt in der Wirkkraft des Neoliberalismus. Dieser wirkt nun bereits seit 30 Jahren zersetzend auf alle europäischen Gesellschaften und wird als die einzig gültige Wahrheit in Endlossschleife von den Propagandisten der Medien in den Äther geschrien.
Der einzelne Mensch ist klug, die Masse ist blöd.
Dazu kam die Zerstörung vieler „öffentlicher Plätze“ wie Kneipen und Vereine durch den Zeit- und Geldmangel der Arbeitnehmer.

Das woke Theater gab dem gesellschaftlichen Zusamenhalt nur den Rest.
„Teile und herrsche“

Publicviewer
Publicviewer
2 Monate zuvor

Die Linke hätte sich im Sommer 2012, zur Zeit als Edward Snowden seine Enthüllungen veröffentlichte vernünftig positionieren sollen.
Das wäre es m.E nach das richtige Zeitfenster bis 2015 gewesen.

Pascal
Pascal
2 Monate zuvor

Die politische Linke, nicht nur in Form der Partei DIe Linke, sondern darüberhinaus erweitert die Sozialdemokratie hatte immer diese unsägliche Fähigkeit, sich auseinander dividieren zu lassen, sowohl von inneren wie von äusseren Kräften.

Für mich exemplarisch ist immer noch die Beschreibung genau dieser Vorgänge, die George Orwell in seinem Homage to Catalonia festgehalten hat. Das Scheitern der Republikaner im Spanischen Bürgerkrieg ist meiner Auffassung nach das Fanal schlechthin, wenn es darum geht aufzuzeigen, wie die Linke immer wieder, aus eigenem Antrieb wohlverstanden, in dieselben Fallen tappt und offenbar zu keinem Erkenntnisgewinn fähig ist.

Etwas unterkomplex und polemisch könnte man sagen, die politische Linke springt wirklich über jedes Stöckchen, das man ihr hinhält.

Volker Pispers bezog dies einst auf die SPD, die einmal einen Fehler macht, und diesen dann einfach immer und immer wieder wiederholt. Aber das gilt gleichermassen auch für alle anderen linken politischen Kräfte. Die Partei Die Linke hat dazu über die Jahre bekanntlich genug Anschauungsmaterial geliefert.

Gert Ewen Unger hat hier auf den Neulandrebellen vor einiger Zeit einmal die Identitätspolitik genauer analysiert und schlüssig aufgezeigt, dass es sich dabei nun eben in keiner Weise um eine emanzipatorisch egalitäre linke Idee handelt, sondern im Gegenteil um eine mit totalitären Ambitionen, die sich auch nicht wesentlich vom als rechts aufgefassten Milieu der Identitären unterscheidet.

Dass die Linke genau diesen Köder mit Begeisterung geschluckt hat, ist natürlich nicht erstaunlich bei Personal wie Kipping, Riexinger, Wissler et. al. Das sind alles Personen mit einer unglaublichen intellektuellen Schlichtheit, die weder die soziale Frage an sich wirklich verstanden haben, auch weil ihnen der Bezug zum Milieu gefehlt hat, noch waren sie in der Lage in ihrer Kleingeistigkeit zu erkennen, wie wenig progressiv die ganze Identitätspolitik im Kern eigentlich ist – im Gegensatz etwa zu Lafontaine, Bisky oder Ernst.

Das könnte durchaus auch ein Generationenproblem sein, denn bei Kipping war das schon sehr gut zu erkennen, bei Hennig-Wellsow, Wissler, Schirdewan ist das mittlerweilen schon zu einer hässlichen Fratze entartet, dass es vorallem um Selbstdarstellung geht, und nichts eignet sich besser dafür als die ganze Wokeness. Solange man sich im eng abgesteckten woken Diskurskorridor bewegt, kassiert man vom Mainstream keine Prügel, kann sich laut in Szene setzen, ohne dass dies wirklich Einsatz kostete und natürlich hält man sich damit regierungsfähig.

Einfach ausgedrückt: Hauptsache jung und hip. Immer fleissig mit den gängigen Buzzwords hausieren gehen, kein Mikro und keine Kamera auslassen, um die richtige Haltung zur Schau zu stellen, schon macht sich Politik wie von selbst.

Was richtige Opposition kostet, konnte man bei Wagenknecht bekanntlich sehr gut beobachten. Da war und ist kein Vorwurf zu lächerlich, zu infam, um nicht dennoch in die Arena geworfen zu werden.

Wagenknecht hat mit ihrem Buchtitel ‚Die Selbstgerechten‘ schon die ganze Misere aufgezeigt. Die Linke als eine Latte Macchiato Fraktion, die sich in ihrem korrekten moralischen Habitus ständig von aussen und unter Ihresgleichen bestätigen lassen muss, weil persönlich wie inhaltlich ansonsten schlicht nichts vorhanden ist.

Was geben Leute wie Wissler oder Schirdewan, etwa als Persönlichkeit her, wenn man sie ohne die woken Sprechblasen betrachten würde?

Nichts!

Ohne all das wohlklingende Geblubbere ist an diesen Personen nichts, was einem irgendwie fesseln würde. Sie sind amorph und farblos, man kann sie gegen andere Gesichter austauschen, die denselben Sermon absondern, und niemand würde den Unterschied merken.

Abgesehen von den inhärenten gesellschaftlichen Problemen, die durch die gezielte Polarisierung mittlerweilen kaum mehr sachlich zu diskutieren sind, will man nicht unmittelbar gecancelt und diffamiert werden, was für die Linke schon so schwer zu schultern wäre, fehlt auch schlicht geeignetes Personal. Und die wenigen Charakteren, die diese Konflikte nicht nur aushalten, sondern auch austragen könnten, werden parteiintern dann noch kaltgestellt.

Art Vanderley
Art Vanderley
Reply to  Pascal
2 Monate zuvor

„. Das sind alles Personen mit einer unglaublichen intellektuellen Schlichtheit“
Wichtiger Punkt.Oft wird einem verkauft, es ginge um intellektuelle Idenditätspolitik gegen einfach gestrickte Arbeiterklasse. Blödsinn. Es gibt überall kluge Leute und idioten, egal ob eher akademisch oder intellektuell orientiert, oder ob „einfacher“ Arbeitnehmer oder sonstwer.

was für'n name
was für'n name
Reply to  Art Vanderley
2 Monate zuvor

„. . . , egal ob einer akademisch oder intellektuell ornaniert, . . .“
hatte einfach zu schnell gelesen

Nur mal so
Nur mal so
Reply to  was für'n name
2 Monate zuvor

klingt spannend, wusste gar nicht das es hier um Pornografie geht.😉

Robbespiere
Robbespiere
2 Monate zuvor

Bereits im August 2020 warnten die Linken auf Bundesebene vor Protesten gegen die Maßnahmenpolitik der Bundesregierung in Sachen Corona. Man sollte sich nicht mit Rechten gemein machen, erklärte die Parteivorsitzenden. Das sprach Bände.

Das spricht in der Tat Bände, denn welche Partei im BT ist denn nicht neoliberal und damit Rechts?

Staatlicher Kontrollwahn ist mitnichten Links, nur weil ein Stalin den auch praktizierte, Rechts dagegen immer die enge Verflechtung zwischen Staat und privatem Groß-Kapital, auch Korporatismus oder besser Faschismus genannt.

Wenn die Linke also vorgibt, sich nicht mit Rechten gemein machen zu wollen, dann aber einem neoliberalen Parteien-Konglomerat nach dem Mund redet, ist das nur noch als kognitive Dissonanz zu bezeichnen.

Wer braucht sowas?

Last edited 2 Monate zuvor by Robbespiere
N.B.
N.B.
Reply to  Robbespiere
2 Monate zuvor

Das war die Gelegenheit, wo die Wokisten der Partei die moralisch übernommen hatten. Davor wo Sahra Wagenknecht in ihrem Buch „Die Selbstgerechten“ maßgeblich gewarnt hatte ist eingetreten.
Und mit linkem Gedankengut hat die Partei eigentlich wirklich nichts mehr zu tun… Vielleicht noch irgendwo in der Walachei, wie hier, wo die Parteimitglieder vor allem aus alten Gewerkschaftshaudegen bestehen. Aber auch die erwägen offen zu Sahra’s Partei zu gehen…

Ich war selbst bis 2020 Parteimitglied. Die Corona-Politik der Partei war der letzte Punkt, wo ich meinen Parteiausweiß denen auf den Schreibtisch gepfeffert habe und denen totalitäres Gedankengut vorgeworfen habe!

Der Treppenwitz der Geschichte, dass sich diejenigen die sich Antifaschisten nennen, nicht davor zurückschrecken selbst faschistische Methoden anzuwenden… Natürlich nur im Namen des Guten™.

Der Mainstream lobt in letzter Zeit DIE LINKE immer öfters und alleine deswegen sollten allen wirklich links denkenden Menschen… Dieser ist nicht sozialer oder links geworden. Im Gegenteil.! Das eindeutigste Signal, dass DIE LINKE hat fertig und sich der faschistisch-woken NEOCON der USA ergeben hat. Alles wirklich soziales wird weggewischt FÜR Gender- & Identitätsirrwitz, Klimaquatsch, Krieg gegen Russland und natürlich alles REIN nach Deutschland mit den Ziel der faschistischen Führung durch den Deepstate der USA: NEW WORLD ORDER!

Die feindlichen U-Boote in der Partei haben diese nun endgültig im Griff!

Eine Frage hab ich aber noch: Wird Gysi langsam senil? Ein paar helle Augenblicke hat er ja noch… Aber in letzter Zeit?

Sahra Wagenknecht hätte eigentlich spätestens mit der elenden Corona-Politik der Bundespartei selbst ihre Partei gründen sollen. Ich denke fast, dass es nun zu knapp wird, um ggf. genügend Impact bis zu den nä. BT-Wahlen zu bekommen…

Aber Hoffnung stirbt zuletzt!

Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

Wichtig bei der Wagenknecht-Partei: Vergesst bloß nicht, Corona schon jetzt aufzuarbeiten. Auch viele der jetzigen Wagenknecht-Getreuen haben sich da ziemlich daneben benommen. Das ist alles hinreichend dokumentiert und könnte einigen mal heftig auf die Füße fallen. Der politische Gegner (AfD) wäre ja dumm, diese Karte nicht auszuspielen . . .

Und doch: Ja, ich unterstütze diese neue linke Kraft, aber – mit starkem Grummeln in der Bauchgegend. Und – das hat nicht nur mit dem Umgang der seinerzeitigen Corona-Maßnahmen zu tun.

Ich habe ’ne „Woke-Allergie“ . . .

N.B.
N.B.
Reply to  Juergen Wehrse
2 Monate zuvor

Ja natürlich: Bin ich voll dafür!

Ich habe das Gefühl dass sich gerade Frau Amira Mohamed Ali (u.a.) da ein bisschen wegduckt.
Ich hoffe doch mindestens auf eine persönliche Entschuldigung diesbezüglich von der eigentlich doch ansonsten recht annehmbaren Politikerin!

Sahra Wagenknecht dagegen ist ja selbst diesbezüglich glücklicherweise quasi unangreifbar!
Und sie ist das Zugpferd der Partei.

Ich habe ’ne „Woke-Allergie“ . . .

nicht nur du…

Last edited 2 Monate zuvor by N.B.
Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

„Woke“ ist großer barbarischer Mist. Bsp.: Die „Mainstream-Soldaten“ haben sich offensichtlich entschieden, das „Gendern“ kategorisch abzulehnen, um bei allen anderen Themen umso mehr dem – neoliberalen – Gebieter zuzujubeln. Pro und kontra bleiben so – quasi – gewahrt. Diese banale Kritik ist erlaubt. Von Faschisten offensichtlich sogar erwünscht. Kleiner Diskursrahmen.

Was denen aber schon nicht gefällt? Bitte:

https://test.rtde.xyz/meinung/189010-stardirigent-frantz-fliegt-von-allen-aemtern-wegen-russland-aktivit%C3%A4ten-raus-spiegel-tritt-nach/

Auch das „Gendern“ scheint eine Nebelkerze der Faschisten zu sein, um von den wirklichen Respektlosigkeiten abzulenken. Von den widerwärtigen Gräueltaten ganz zu schweigen. So infam . . .

N.B.
N.B.
Reply to  Juergen Wehrse
2 Monate zuvor

Kann ich nur zustimmen… Das ist alles nur noch komplett irre!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

@N.B.

Der Mainstream lobt in letzter Zeit DIE LINKE immer öfters und alleine deswegen sollten allen wirklich links denkenden Menschen…

Lobt der Mainstream nicht auch Wagenknecht?

Da geht es lediglich drum, der AFD Stimmen abzujagen, wobei die doch neoliberal auf dem gleichen Gleis fährt wie der Rest im BT.

Da werde ich das Gefühl nicht los, dass hier eine gewaltige Farce auf der politischen Bühne abgezogen wird.
Wirtschaftspolitisch passt doch zwischen AFD, FDP und Union keine Briefmarke.

Wenn es für andere Konstellationen nicht reicht, um den Schein zu wahren, machen die hemmungslos einen flotten Dreier. 😉

Sahra Wagenknecht hätte eigentlich spätestens mit der elenden Corona-Politik der Bundespartei selbst ihre Partei gründen sollen. Ich denke fast, dass es nun zu knapp wird, um ggf. genügend Impact bis zu den nä. BT-Wahlen zu bekommen…

Um im bestehenden System überhaupt etwas ändern zu „können“, müßte diese Partei in Bund und Ländern über 50% der Stimmen bekommen, was einfach unrealistisch ist.

Dann bleibt da noch die Dritte Säule der Gewaltenteilung, die Judikative, welche faktisch ein Abbild der derzeitigen, politischen Verhältnisse ist und dann sind da auch noch die Medien, welche entscheiden, was dem Bürger an Information bereitgestellt wird oder nicht.

Dieser Augiasstall braucht eine gründliche Spülung und die gibts nicht durch Wahlen.
Demokratie muss, wenn sie mal auf den Hund gekommen ist, robust zurückerobert werden, von der Strasse aus.

N.B.
N.B.
Reply to  Robbespiere
2 Monate zuvor

Der Mainstream sieht Wagenknecht vor allem dazu nützlich diese der AfD stimmenanteile kosten könnte.

Definitiv!…

Aber das Nichtwählerpotenzial wird durch die neue Partei gewaltig reduziert werden. Und selbst bei enttäuschten Konservativen-Wähler hat Sahra Wagenknecht ein gewisses Potenzial.

Also im Prinzip aus dem gesamten Spektrum, mit Ausnahme der Wokies und ähnlichem rechtsextremen Neolib/Neocon-Mist.

Demokratie muss, wenn sie mal auf den Hund gekommen ist, robust zurückerobert werden, von der Strasse aus.

Hatten wir wirklich jemals hier eine echte Demokratie?

Aber du hast recht: Wir müssen uns sehr wahrscheinlich darauf einstellen, dass wir ohne die Straße nichts in Sachen einer Verbesserung der demokratischen Mitbestimmung erreichen können.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

@N.B.

Aber das Nichtwählerpotenzial wird durch die neue Partei gewaltig reduziert werden.

Prinzipiell ja, sofern sich diese Gruppe noch mobilisieren läßt, nach all den Enttäuschungen aus Jahrzehnten.

Und selbst bei enttäuschten Konservativen-Wähler hat Sahra Wagenknecht ein gewisses Potenzial.

Dann eher die AFD, welche denen das „Blaue“ vom Himmel verspricht und eine ähnliche Blutgruppe hat.

Hatten wir wirklich jemals hier eine echte Demokratie?

Nein, aber zumindest mehr Politpersonal, das nach bitteren historischen Erfahrungen mehr nach dem Prinzip “ Leben und leben lassen“ agierte.

flurdab
flurdab
Reply to  Robbespiere
2 Monate zuvor

Hier sind Hakenkreuz und SS- Runen verboten, in der Ukraine sind sie völlig OK.
Wer darüber nicht von selbst stolpert gehört in eine betreute Wohngruppe.

Aber beider nächsten Bundestagswahl wird die Restlinke mit einem überwältigenden Ergebnis wieder in den Bundestag einziehen.
Wenn alle Transen, Schwule, Schwarze, sexuell Unentschlossene, unterdrückte Musel und die Pronomen ihre Stimme abgeben, sind 40 Prozent erwartbar, mindestens. 🙂

Das wird Großartig!

Robert
Robert
Reply to  flurdab
2 Monate zuvor

Ich verstehe! Sie werden sich an der Mehrheit orientierten. Und das muss ja diese Gemeinde mit den vielen Buchstaben sein, sonst wäre die nicht immer im Zentrum jeder Erörterung.
Klar, es wird, wie du schreibst, großartig.
Haben sie Linken schon einen Kanzlerkandidaten?

flurdab
flurdab
Reply to  Robert
2 Monate zuvor

Die schwarze nonbinäre Traumkanditatin ziert sich noch ein wenig.
Sie möchte gerne beide Beine behalten, wohingegen die Spin- Doktoren aus dem Prenzelberg auf die Amputation bestehen.
Mal sehen wer sich durchsetzt. 🙂

Heribert
Heribert
Reply to  flurdab
2 Monate zuvor

Aus welche Gegend in Deutschland stammt flurdi eigentlich und will er auch keine EUBürgerInnen hier haben?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
2 Monate zuvor

@flurdab

Hier sind Hakenkreuz und SS- Runen verboten, in der Ukraine sind sie völlig OK.

Wer darüber nicht von selbst stolpert gehört in eine betreute Wohngruppe.

Hast recht, die Heuchelei ist nicht zu überbieten auch wenn man weiß, welche Parteien in den 50’ern Nazis großzügig Asyl gewährt haben. 😉

Aber beider nächsten Bundestagswahl wird die Restlinke mit einem überwältigenden Ergebnis wieder in den Bundestag einziehen.

Wenn alle Transen, Schwule, Schwarze, sexuell Unentschlossene, unterdrückte Musel und die Pronomen ihre Stimme abgeben, sind 40 Prozent erwartbar, mindestens. 🙂

Streich die Null, denn speziell der unterdrückte Musel mit deutschem Pass ist in der Überzahl und hat eine extrem niedrige Toleranzschwelle ggü. dem Rest deines Angebots. 😉

flurdab
flurdab
Reply to  Robbespiere
2 Monate zuvor

Es gab keine Nazis in Deutschland.
Hitler, Goebbels. Göring, Himmler waren alles geistig gestörte Einzeltäter.
Hörst du: Einzeltäter11!

Streich die Null, denn speziell der unterdrückte Musel mit deutschem Pass ist in der Überzahl und hat eine extrem niedrige Toleranzschwelle ggü. dem Rest deines Angebots

Mich deucht du hast da völlig unberechtigte Vorurteile.
Der Muselman ist ganz anders als uns die Einmänner immer beweisen wollen.
Ich habe früher ja auch gedacht das die Ehe mit vier Frauen dazu dienen sollte, den Verlust von Männern in den diversen Kriegen zu kompensieren.
Aber mittlerweile tendiere ich zu der Erklärung das 75% der Mohamedaner vielleicht gar nicht so viel für Frauen übrig haben.
Das geht ja soweit das Frauen sich in der Öffentlichkeit verhüllen müsssen damit die „Männer“ sich nicht beleidigt fühlen.
Es wird auch seine eigenen Gründe haben das es keine gemischten Hamams gibt. 😉

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
2 Monate zuvor

@flurdab

Ich habe früher ja auch gedacht das die Ehe mit vier Frauen dazu dienen sollte, den Verlust von Männern in den diversen Kriegen zu kompensieren.

War das vor oder nach 9/11?

Aber mittlerweile tendiere ich zu der Erklärung das 75% der Mohamedaner vielleicht gar nicht so viel für Frauen übrig haben.

Das geht ja soweit das Frauen sich in der Öffentlichkeit verhüllen müsssen damit die „Männer“ sich nicht beleidigt fühlen.

Da sind uns die Orientalen mindestens eine Nasenlänge voraus.
So eine Faeser- Baerbock – oder vdL-Burka könnt auch hier recht nutzstiftend sein. 😉

Es wird auch seine eigenen Gründe haben das es keine gemischten Hamams gibt. 😉

Klarer Fall, der Blutdruck der Männer muss nicht medikamentös reguliert werden, weil eine der Damen die Aleppo-Seife einsackt. 😀

Schleichfahrt
Schleichfahrt
Reply to  flurdab
2 Monate zuvor

Wenn du hier ein entsprechendes Truppenbild der von uns unterstützten verteilst, bekommst du ganz zackig einen Strafbefehl wegen Verbreitung von Nazi-Symbolen.
Ist das noch geil oder schon pervers?

flurdab
flurdab
Reply to  Schleichfahrt
2 Monate zuvor

Ich glaub das ist das neue Fanzy- Nanzy- Normal.
Das mit den 100.000 Meldestellen und dem Verfassungsschutz der auch mal persönlich beim Vermieter, Arbeitgeber oder Kunden nachfragt. Und bei deren Vermietern, Auftraggebern oder Kunden.

Insgeheim geht es aber nur darum Deutschland Klimaneutral zu machen in dem man jegliche Wirtschaft tötet.
Für die Gehälter und Pensionen kann man ja „Sondervermögen“ bilden.

Jetzt machst du mir aber doch Angst…
Darf man Hakenkreuz noch schreiben?
Oder muss man ausweichenz.B. : II iiii
Zwei große Balken und vier kleine => Hakenkreuz zum selber basteln. 😉

pamino777
pamino777
2 Monate zuvor

Danke für diese Chronolgie des Niedergangs der sogenannten „Linken“. Aber sagen Sie mir Herr Lapuente: Wie soll es jetzt weitergehen? Gleicht dies nicht des Niedergangs der „Grünen“? Alle sogenannten etablierten Parteien wurden von höheren Mächten gekauft,so das sie deren Ziele unreflektiert nachplappern. Wenn wir deren Köpfe nicht im Sinne der Französischen Revolution behandeln werden wir allesamt untergehen. Ich weiß, die französische Revolution „fraß“ Ihre eigenen Kinder. Aber anklagen reicht nicht. Machen Sie doch einmal eigene Vorschläge dazu. Wir haben jede Menge Menschen in Deutschland, wozu Sie meiner Meinung nach auch zählen, die wissen wie die aktuellen Probleme zu lösen sind. Ihre Mitstreiter in diesem Sinne brauche ich wohl nicht zu nennen.Diese sind den Usern in Ihrem Blog hinreichend bekannt.

Andre
Andre
Reply to  Roberto J. De Lapuente
2 Monate zuvor

Ich war mal überzeugt von den Linken. Bis die in Berlin an die Macht kamen und den städtischen Wohnungsbestand eiskalt mit privatisiert haben. Ab da war für mich die Linke als Partei so gut wie gestorben.

Aber ich finde es gut, immerhin hat die Linke – so wie alle Parteien, die mal an der Macht waren/sind – selbst Probleme erzeugt, für die sie dann anschließend selbst Lösungen angeboten hat. So ähnlich wie ein Arzt, der seinem Patienten Medikamente verschreibt, die ihn krank machen sollen um ihm dann anschließend Medikamente zu verschreiben, die die Nebenwirkungen des anderen minimieren sollen um so eine schöne Abhängigkeit zu erzeugen. Und Corona hat dann für mich endgültig die Nägel in den Sarg der Linken geschlagen.

Von daher werde ich dieser Partei der superfeinen Scheinheiligen keiner Träne nachweinen, außer vielleicht Freudentränen (aber auch die wären für mich für so eine Partei eine reine Verschwendung). Mögen sie im Abgrund verrotten und an ihrer eigenen Scheinheiligkeit ersticken.

Andre
Andre
Reply to  Roberto J. De Lapuente
2 Monate zuvor

Zumindest für mich eine Alternative für Deutsch. äh die Linke 😉

Ein Chance hat sie zumindest für mich verdient. Ohne eine echte Linke Alternative würde ich echt sehr, sehr pessimistisch in unsere Zukunft sehen. Und bis zur Gründung der BSW sah ich bisher schwarz – oder wie man heute sagt: Regenbogenfarben sind das neue braun…

Nur mal so
Nur mal so
Reply to  Roberto J. De Lapuente
2 Monate zuvor

Es kommt Sahra, aber nur halblinks. BSW wird sowas wie alte SPD und Glauben an ein Wirtschaftswunder a la Erhard. Mal schauen, BSW stellt sich auch kleinbürgerlich auf. Ich denke die Partei wird viele Stimmen anfangs bekommen. Was daraus wird ist nicht abzusehen.
So als Einschätzung.
Im Moment ist alles etwas schwammig und man keine Prognose geben.

Nur mal so
Nur mal so
Reply to  Roberto J. De Lapuente
2 Monate zuvor

Wenn sie mich fragen, sollten sich die „Linken“ jetzt lieber „ldentiäre“ nennen. Der Pfeil im neuen Logo zeigt ja auch dahin. Also rechts. Der linke flügel geht mit BSW, um den Mittelflügel ist es teilweise schade.

flurdab
flurdab
Reply to  Roberto J. De Lapuente
2 Monate zuvor

Das Problem ist die Machtanhäufung der Parteien.
Eigentlich haben die nur den Auftrag an der Meinungsbildung teilzuhaben.
Nicht den Auftrag die Meinung zu bestimmen.
Parteien werden wie Firmen geführt. Es geht immer um Gewinnmaximierung.
Da liegt der Fehler, das verhindert Demokratie.

Nur mal so
Nur mal so
2 Monate zuvor

Früher waren sie links, dann unterwandert, dann bürgerlich rechts. Interessanter Weise nach 2012, dem Erfurter Programm(links) wechselte die Führung…
Mal schauen was mit BSW wird.

Jens Knorr
Jens Knorr
2 Monate zuvor

Das theoretische Grundproblem der Partei „Die Linke“ war und ist, dass sie die Transformations-Ideologie, die im Mittelbau der Berliner Humboldt-Universität, des Instituts für Gesellschaftswissenschaften und anderer Institutionen der DDR entwickelt wurde (Klein, Gebrüder Brie u.a.) und die nachholende Modernisierungsdiktatur der DDR „demokratisieren“ wollte- dass sie diese Ideologie einfach in bundsrepublikanische Verhältnisse überführte. Das „real“politische Ergebnis ist nichts anderes als „Partizipation“ und Umverteilung, ohne die basalen gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus irgend mehr infrage zu stellen.
Aus der Rosa-Luxemburg-Stiftung kommt lediglich ideologisches Gewäsch… Es fehlt das Instrumentarium, beispielsweise die radikale Demokratiekritik Giorgio Agambens, die Wertkritik und Wertabspaltungskritik und damit verbunden die Kritik an der neoliberalen Wokeness und des Antisemitismus als strukturelles Problem der Warenproduktion selbst usw.usf. überhaupt zu verstehen, um daraus Folgerungen zu ziehen.
Das Marx-Verständnis ist rudimentär. Deshalb könnte das Ende der Partei „Die Linke“ den Beginn grüner Theorie markieren, da des Lebens ehemals goldner Baum längst grau geworden.

Art Vanderley
Art Vanderley
2 Monate zuvor

Zustimmung, insbesondere zur Entgrenzung.
Da geht es um weit mehr als um nationale Grenzen, Entgrenzung ist ein wesentlicher Bestandteil der neoliberalen Denkweise.
Es ist kein Zufall, daß Ausbeutung, Mobbing, Stalking, das Recht des Stärkeren, Lauteren und Fieseren Zeichen unserer Zeit sind und ich fürchte wir werden da auch Ikonen schlachten müssen.
Auch Linke haben prominent beigetragen zu dieser Entwicklung.
„Imagine there were no borders“, diese fürchterliche Dystopie kam bekanntlich von einem gewissen Lennon, um nur ein Beispiel zu nennen.
Grenzen sollten immer mal wieder auf den Prüfstand, braucht man sie noch, muß man sie modifizieren oder brauchen wir irgendwo sogar neue Grenzen?
Hier unterscheidet sich die vulgäre Linke von der werteliberalen, beides steht sich unvereinbar gegenüber.

Uwe
Uwe
2 Monate zuvor

Was im Beitrag noch vergessen wurde: „zero covid“ durch die Linken. Das schlug dem Fass den Boden aus und war an Grundrechtsmissachtung nicht mehr zu überbieten. Seitdem sind die Linken für mich nicht mehr wählbar.

N.B.
N.B.
Reply to  Uwe
2 Monate zuvor

Kurze Antwort: JA! Den dämlichsten und faschistoiden Mist haben die mitgemacht.

Das verzeihe ich denen NIEMALS!

Nur mal so
Nur mal so
2 Monate zuvor

Kicher:
Die gesamte Fraktion des Stadtrat Ückermünde(Meckpom)ist zu BSW gewechselt.😉
Sind zwar nur 6 Leute, aber halt alle.