„Störgefühl“ Bürgergeld

Seit Wochen wird über die Höhe des Bürgergelds diskutiert, und natürlich ist die Erkenntnis zahlreicher Politiker und Medien, dass es zu hoch sei. Tatsächlich wird die Thematik bewusst von der falschen Seite angegangen.

Wer seinen Job wegen Bürgergeld kündigt, bekommt nicht zu viel Bürgergeld, sondern zu wenig Lohn. Es war ausgerechnet der SPD-Politiker Ralf Stegner, der das kürzlich sinngemäß in der Talkshow „Hart aber fair“ sagte. Nachhall erfuhr seine Aussage aber nicht, denn das würde die spaltende Wirkung gefährden.

Tagesspiegel-Autorin mit Störgefühl

Die Autorin Karin Christmann vom Tagesspiegel ist wahrlich nichts Besonderes. Sie schiebt eine erneute Spaltung an, die einen weiteren Keil in die Gesellschaft treiben wird, wenn sie schreibt:

„In jedem Supermarkt, in jeder Tankstelle wird Personal gesucht. Gleichzeitig leben Millionen Menschen, die grundsätzlich sehr wohl arbeiten könnten, vom Bürgergeld. Das ist Kern des Störgefühls. Und es ist der große sachliche Unterschied zu den Debatten der frühen Hartz-IV-Jahre, die in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit geführt wurden.“

Selbstverständlich gibt es nicht den geringsten Unterschied zu den früheren Hartz-IV-Jahren. Auch damals schon galten Millionen „Hartzer“ als Faulpelze, die sich auf Kosten der Gesellschaft ein feines Leben erlauben. Und schon damals blieb die Frage offen, wer diese Millionen sind. Auch Christmann unterfüttert ihre Behauptung nicht mit Daten und Fakten, sie haut sie einfach mal so raus, prüft ja eh keiner nach.

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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N.B.
N.B.
2 Monate zuvor

https://www.welt.de/politik/deutschland/article248854712/Linnemann-Vorstoss-CDU-will-jungen-Arbeitslosen-Buergergeld-um-50-Prozent-oder-mehr-kuerzen.html

Man lese sich die Kommentare durch, und man bekommt echt dass Gefühl das viele NICHTS aber auch GAR NICHTS gelernt haben.

Wieder einmal lassen sich viele aufhetzen, obwohl die es eigentlich besser wissen müssten. Das ist strunzdumm! Und ganz ehrlich.
Ich bin es echt leid.
Wenn einer das in meiner Gegenwart diese Forderungen nach einer Kürzung für die ach so faulen Bürgergeldbezieher, kriegt der so verbal auf die Fresse das der danach nicht mehr weiß ob dieser Junge oder Mädchen ist.

Die Forderungen der Politiker wieder Menschen die eh schon zu wenig zum Leben haben, noch weiter tiefer in Armut zu stürzen ist für mich das asozialste und kälteste was man machen kann. Mein Vokabular ist, wie Suzie Q öfters erwähnt, nicht gerade das eloquenteste und ab und an Pöbel ich auch mal gerne herum. Aber ich finde einfach kein Ausdruck der angemessen genug wäre um mein Entsetzen und Ekel gegenüber diese Forderungen der Sozialkürzungen.

Menschen das Existenzminimum wegzunehmen ist für mich Mord auf Raten! Entsprechend sind diese Verbrechen für mich so werten!

Als der soziale Sprengstoff dahinter, inkl. weit höherer Kriminalität, was mit Sicherheit die „Einsparungen“ wieder auffressen täte, wollen wir mal so kommentieren: Die CDU will rechnen können? Nein, dass können die NICHT!

Nicht dass die Ampel besser wäre…
Aber es ist zu befürchten, dass nach einer BT-Wahl tatsächlich die CDU an die Macht kommen täte, und mit diesem Irrwitz der Schuldenbremse und Sozialkürzungen das Land endgültig in den Untergang schickt. In Sachen USA, Russland und Co., Kriege inkl. Flüchtlingskrisen wird sich mit Merz oder wen auch immer NICHTS ändern…

Es gibt eigentlich nur eine Hoffnung. Dass dank BSW und AfD keine reelle Koalition eine absolute Mehrheit holen kann…

Nachtrag:
Natürlich müssen Menschen die zu uns geflüchtet sind ein Existenzminimum erhalten!
Allerdings wenn kein Fluchtgrund mehr besteht, oder die Not dort abgestellt ist, sollten die eine einmalige angemessene Unterstützung bekommen + Reisekosten, ist auf Dauer weit billiger, damit die ganz schnell wieder in ihre Heimat zurück können! Dort diplomatisch vermitteln zwischen den Kriegsparteien, sollte oberstes Gebot unsere Außenpolitik sein.

Reine Wirtschaftsflüchtlinge sind nicht zu tolerieren und es sollte verunmöglicht werden, dass diese erst einreisen können. Wir können nicht jeden retten!

Last edited 2 Monate zuvor by N.B.
Andre
Andre
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

100% Zustimmung zu jedem von Ihnen angeführten Punkt. Sie schreiben mir von der Seele. Daher werde ich die Liste Sarah Wagenknecht wählen, denn wir brauchen dringend einen gerechten Sozialstaat.

Heribert
Heribert
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

Natürlich ist die Ampel deutlich sozialer! Mit denen bleibt es bei 30:Prozent Sanktionen! 50 Sanktionen, der Ukraine bis zur Selbstaufgabe Geld geben, passt ja nicht, aber bei Liberalkonservativen alles möglich!

N.B.
N.B.
Reply to  Heribert
2 Monate zuvor

Nein… Weil es aufs gleiche hinausläuft! Die werden es nur entsprechend anders begründen… Schuldenbremse, notwendige Aufrüstung, Russland und so weiter.

Die Grünen und SPD heucheln ohne Ende…
Es diejenigen die HARTZ4 und deren Schweinesystem verbrochen haben!
Das vergiss bitte NIEMALS!

Heribert
Heribert
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

Hartz 4 ist überwunden! Massnahmenterror, um es so auszudrücken, ist vorbei! Union hasst Arbeitslose, vergiss Du dies bitte niemals!

N.B.
N.B.
Reply to  Heribert
2 Monate zuvor

Raider heißt jetzt Twix…

Mehr muss nicht gesagt werden…

Und wer das nicht mal im Ansatz erkennt, sollte sich mal die Augen untersuchen lassen!

Heribert
Heribert
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

wähle, was Dir dabei ein besseres Gefühl gibt!

N.B.
N.B.
Reply to  Heribert
2 Monate zuvor

Sahra W.’s Partei, die hoffentlich bald zur Wahl steht ist für mich die einzige, die für mich in Frage kommen täte…

Seit Corona war ich schlicht NICHTWÄHLER!
Es gab keine Partei mehr die ich mit meinen Gewissen hätte wählen können!

Diese minimale demokratische Mitbestimmung der Bevölkerung dieses Landes ist eine Farce… Da müssen unbedingt Reformen passieren.
Mindestens im Rahmen wie es die Schweiz gemacht hat.

Mit einer einzigen Ausnahme:
Grundgesetzänderungen von Art GG. 1 – 20 sollten auch nicht angetastet werden dürfen!

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

Deine Pöbeleien sind nichts im Vergleich zu der geistigen Verwahrlosung von ca. 80% unserer Mitbürger.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

@N.B.

Reine Wirtschaftsflüchtlinge sind nicht zu tolerieren

Wie recht du hast, allerdings muss man auch tiefer graben und fragen, wer da für die Fluchtursachen verantwortlich ist.

Die Leute, vorwiegend aus Afrika, aber auch aus Osteuropa, kommen ja nicht, weil ihnen zuhause die Sonne aus dem Axxxx scheint, sondern weil ihre wirtschaftliche Entwicklung verhindert wird und zwar vom „Wertewesten“.

Dessen Weigerung, auf sein Kolonialgehabe zu verzichten, bringt erst die Massen in Bewegung, was di Ziel-Staaten und ihre mehrheitlichen Steuerbürger teurer zu stehen kommt, als Hilfe vor Ort welche allerdings für die Kapitaleigner lukrativer ist, wenn man die Migrationswirtschaft und den Druck auf die Löhne betrachtet.

Analog gilt das auch für die Kriegsflüchtlinge, weil sich der Weltterrorist Nr.1 nebst seinen Vasallen nicht an die UN-Charta halten, was das Nichteinmischungs-Gebot in die Angelegenheiten souveräner Staaten betrifft.

Man nutzt oder verwirft die Charta einfach, als ob dort ein US-Exceptionalismus a la „quod licet iovi, non licet bovi“ verankert sei.

N.B.
N.B.
Reply to  Robbespiere
2 Monate zuvor

Logisch… Es gibt diese Wirtschaftsflüchtlinge fast ausschließlich begründet durch die Außenpolitiksdoktrin des „Wertewestens“, insbesondere der USA!

Wertebasierte Außenpolitik… ARGH… Wenn ich das höre, würde ich am liebsten die Baerbock auf den Mond schießen. Vielleicht findet die ja dort die Länder die mehrere 100000km weg sind

flurdab
flurdab
Reply to  Robbespiere
2 Monate zuvor

Die würden nicht kommen wenn sie sich die Reise nicht leisten könnten.
Die würden auch nicht kommen wenn für sie das Geld hier nicht an den Bäumen wüchse. Und vor allem wächst das Geld für die „Helferindustrie“ ja auch ganz gewaltig.
Da ist nirgendwo ein humaner Gedanke dabei, da geht es nur um Kohle.
Die Kirchen beweisen es jeden Tag.

Nur mal so
Nur mal so
Reply to  Robbespiere
2 Monate zuvor

👍

flurdab
flurdab
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

Die eigentliche Unverschämtheit ist ja das verschweigen der eigenen Gesetzes-/ Verfassungsbrüche.

Da ist nun mal das Asylrecht, welches nur für politische Verfolgte gilt und nur für diese geschaffen wurde. Dann gibt es den Masstrichvertrag, der es verhindert in Deutschland Asyl zu beantragen wenn der Asylsuchende sich bereits in einem sicheren Drittstaat befindet.
Dann gibt es auch noch das Völkerrecht welches die Flucht vor Krieg als beendet erklärt, sobald der Flüchtling die Grenze zu einem unbeteiligten Staat überquert.
Dann ist da noch die Nummer mit der Bevorzugung der Ukrainer durch ihre direkte Aufnahme ins Bürgergeld/ Hartz 5.
Im Übrigen stellt sich noch die Frage nach dem Gleichheitsgrundsatz der GG. Denn der Deutsche, der das Bürgergeld/ Hartz 5 beantragt, wird ja einer Bedürftigkeitsprüfung unterzogen, dies wurde bei den „Syrern“ und ebenso bei den Ukrainer nicht vollzogen.

Und bei all diesen Gesetzes-/ Verfassungsbrüche hat wer in der ersten Reihe gesessen?
Wie hieß nochmal diese schreckliche Frau und welcher Partei hat sie angehört?

Man könnte ja mal dem Verursacherprinzip folgen und auf die Parteivermögen zugreifen.
Mich würde eh brennend interessieren wie reich die Parteien sind.

Der Ukrainekrieg. Was geht der uns überhaupt an?
Kein NATO- Mitglied, kein EU- Mitglied. Keine Bündnissverpflichtung.
Laut Sahra Wagenknecht hat uns dieser Wahn bisher rund 60 Mrd. € gekostet.
Mal abgesehen von Wohnungsmangel, Mieterhöhungen und Abschmieren der schulischen Bildung.
https://www.youtube.com/watch?v=qe5T8EXybf0

Wenn man Geld sparen wollte könnte man die Pensionsansprüche von Bundestags- und Landesparlament- Abgeordneten abschaffen. Ich verstehe nicht warum jemand nach 4 Jahren Bundestag einen Pensionsanspruch von rund 1000 € Brutto haben soll.
Bei monatlich rund 10.000 € Diät und 5000 € „Bedarfspauschale“ kann der Abgeordnete sich doch in die gesetzliche Rentenversicherung einkaufen oder an der Börse sein Glück suchen.
Da wird von freien „Arbeitsplätzen“ schwadroniert, während gleichzeitig die Betriebsaufgaben und Insolvenzen durch die Decke gehen.
Was im Übrigen bei Kleinunternehme auch an der mangelnden Kaufkraft in der Bevölkerung seine Ursache findet. Die mit den „Arbeitsmarktreformen“ der Bertelsmannstiftung, die unter tosendem Applaus der CDU/ CSU und den Gewerkschaften von Schröder/ Fischer beabsichtigt und ins Werk gesetzt wurden.

Ekel, Ekel ist der richtige Begriff wenn man über politisches „Spitzenpersonal“ spricht.

N.B.
N.B.
2 Monate zuvor

Warum ist mein Beitrag als Spam markiert worden?

Weil ich mit VPN arbeite?

N.B.
N.B.
2 Monate zuvor

Mein Beitrag der im wahrscheinlich wg. meiner VPN und entsprechender kleiner Korrektur im gelandet Spam gelandet ist, enthält folgende Punkte zusammengefasst.

Meine Verachtung für die erneute Hetze gegen Arbeitslose und den Explizit dummen Menschen die sich durch diese aufhetzen lassen.

Eine Zusammenfassung von den negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen.
Der Folgen falls die CDU wieder an die Macht im Bund kommt, und das es die Ampel nicht besser macht.
Die Hoffnung das durch die AfD und BSW es keine reelle Koalition mit einer absoluten Mehrheit zustande kommt…

Und zum Schluss eine Anmerkung zur Einwanderung ins Sozialsystem, der Unmöglichkeit Wirtschaftsflüchtlinge weiterhin aufzunehmen.
Die Fluchtgrunde auch für Kriegsflüchtlinge, welchen natürlich das Existenzminimum zusteht, abstellen und nach letzteren wieder unterstützen dass diese in Ihre Heimat zurückkehren können.
Dazu ein wiedereinführen der Doktrin das Diplomatie an allererster Stelle steht in Sachen Außenpolitik und eine UNBEDINGTE Vermeidung von Konflikte wir an erster Stelle stehen wenn es darum geht zwischen Konfliktparteien zu vermitteln, egal was dritte dazu meinen und sagen!

N.B.
N.B.
Reply to  Tom J. Wellbrock
2 Monate zuvor

Vielen Dank

B.Recht
B.Recht
2 Monate zuvor

Warum geht niemand die Diäten der Volksverrä äh treter an.Diese sollten auf das unterste Niveau abgesenkt werden, daß nur wahre Idealisten und keine faulen Taugenichtse am Regieren sind.

flurdab
flurdab
Reply to  B.Recht
2 Monate zuvor

Aber Bitte?
Wenn man die Mandatsträger schlechter entschädigen würde, würden diese Gescheiten und hochausgebildeten Menschen doch in die Wirtschaft gehen, weil dort besser bezahlt wird.
Das weiß man doch… 🙂

Heribert
Heribert
Reply to  B.Recht
2 Monate zuvor

Nein, ich wäre sogar für 14 Monatsgehälter für Abgeordnete

N.B.
N.B.
Reply to  Heribert
2 Monate zuvor

Bist du auch für 14mal Bürgergeld und Rente im Jahr?

Last edited 2 Monate zuvor by N.B.
Heribert
Heribert
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

Gehälter gerne! Zu Weihnachten gerne Kleidergeld für EmpfängerInnen von Bürgergeld!

Rudi K
Rudi K
2 Monate zuvor

Zu dem Thema folgende Anmerkungen:

Wie realistisch ist es denn, daß jemand kündigt und dann ohne Weiteres Bürgergeld bekommt? Denn eigentlich sollte zuerst das AlG1 greifen, daß aber erst nach einer 3-Monatigen Sperre ausgezahlt wird (weil er/sie gekündigt hatt).Wie Tom schon richtig beschrieben hat, wurden auch in der Zeit von 1995 bis 2000 die These vertreten, daß die Arbeitslosen nicht arbeiten wollten und man daher H4 eingeführt hat.

Rudi K
Rudi K
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

Danke für die Info. Dann kommt also dieser „Arbeitslose“ bis knapp 6 Monate Bürgergeld, aber dann das sicher niedrigere AlG1, wenn sie/er bis dahin keinen Job bekommen hat. Oder ist das wieder anders geregelt?

N.B.
N.B.
Reply to  Rudi K
2 Monate zuvor

So sieht das aus… Also ein bis zu sehr monatelang 30% sanktioniertes Bürgergeld statt Arbeitslosengeld I. Erst danach gibt es dann das volle zustehende Arbeitslosengeld. Aber auch entsprechend befristet.

Inzwischen ist es ja sowieso, dass sehr viele die ALG I beziehen auch einen Anspruch auf Bürgergeld hätten.

Selbst ich mit meinen Krankengeld + Rente meiner Lebensgefährtin hätten Anspruch auf Bürgergeld. Glücklicherweise habe ich eine großartige finanzielle Unterstützung durch meine Verwandten, dass ich mir diesen Jobcenterstress zusätzlich zur meiner Krebserkrankung nicht antun muss!

flurdab
flurdab
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

Eine spannende Frage sind dann ja auch noch die KdU.
Die Kosten der Unterkunft.

Da sollte der zukünftige Schmarotzer äh, Bürgergeldempfänger sich tunlichst kundig machen, ob er nicht eventuell über seine zukünftigen Verhältnisse lebt. So Quadratmeter technisch.
Sonst folgt recht schnell die Aufforderung zum Umzug ins preiswertere „Idyl“.
Gott sei Dank ist der Wohnungsmarkt ja komplett entspannt und die Brücken in einem tadelosen Zustand. 😉

jemp1965
jemp1965
2 Monate zuvor

Ich warte ja immer auf die millionenfachen Kündigungen der ganzen BILD- und RTLII-gestählten Stammtischgroßmäuler, die sich permanent vollsabbern, dass die ganzen arbeitslosen „Faulpelze“ doch ein prima Leben mit dem Bürgergeld haben.

Warum nur wartet man darauf vergeblich??

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  jemp1965
2 Monate zuvor

@jemp1965

du hast ja vielleicht schräge Ideen.

Soll der Wirt vom Stammtisch etwa auch noch Insolvenz anmelden? 😉

Rudi K
Rudi K
Reply to  jemp1965
2 Monate zuvor

Oder die „Stammtischbrüder“ sind selber Unternehmer.

flurdab
flurdab
Reply to  Rudi K
2 Monate zuvor

„Es ist besser glücklich zu reisen als anzukommen!“
Die Herrschaften, die sich derart dümmlich äußern hoffen darauf das der Krug an ihnen vorüber geht. Macht er natürlich nicht, weiß eigentlich auch jeder.
Aber die eigene Dummheit einzugestehen ist sehr, sehr schmerzlich.

Man denke an die Apotheker, die mit dem Maskendeal rund 100.000 € zusätzlichen Umsatz machten, pro Apotheke, scheinbar ungeprüft.
Die haben gedacht der Lauterbach hat sie ganz doll lieb, und nun?
Nun werden sie rasiert. 🙂

Uwe Borchert
Uwe Borchert
2 Monate zuvor

Also wer jetzt keinen Arbeitsplatz hat ist zu faul zu arbeiten. Da muss ich mich als Arbeiterhalter gar nicht um Bewerbungen von Arbeitslosen kümmern. Aber wer ein Arbeitsplätzchen hat bewirbt sich her seltener. Da versaut der Glauben an den eigenen Unsinn nun die Chancen auf neue, frische, bilige und willige Arbeitskräfte.

Richtig rechnen und messen können diese Neoliberalen Mietmäuler auch nicht? ich würde ja nie bewusstes Lügen unterstellen. Wenn man sich in die Daten von DESTATIS und BA genauer ansieht fand man schon vor der Coronoia um die 5 Mio. erwerbslose Erwerbspersonen. Denen gegenüber gab es irgendwas um die 1½ Mio. Stellenanzeigen. Und dann sind davon viele auch nur zur Werbung, also HR-Image-Anzeigen, oder nur nach interner Vergabe pro forma ausgeschrieben worden. Vollbeschäftigung wäre bei irgend was um die 1,3 Mio. Arbeitslosen. Wenn man den Satz von Beverage bemüht hat man etwa 4 mal so viele Arbeitslose. Das bedeutet auch nur 1/4 so viele offene Stellen, also irgend etwas über 300 Tsd. Damit ist weniger als ein Viertel der Stellenanzeigen ernst gemeint. Auf ähnliche Quoten kommt man auch auf andere Rechenwege.

Noch mal langsam zum Mitmeiseln: Es gibt nicht genug Arbeitsplätzchen für alle Erwerbslosen. Das Überangebot an Menschenmaterial für die bedrückende und handgewrungene Fachkräftemangel war auch der Grund warum mit Hartz-IV die Löhne abgestürzt sind und viel Menschen standortflüchtig wurden. Der zu spät eingeführte Mindestlohn war nur der pfuschige Versuch das wieder gerade zu rücken. Zu spät, der Arbeitsmarkt ist aus Arbeitskräftesicht zerstört und dysfunktional. Das Sozialsystem ist da nur das letzte, löchrige Netz für Millionen.

N.B.
N.B.
Reply to  Uwe Borchert
2 Monate zuvor

Noch mal langsam zum Mitmeiseln: Es gibt nicht genug Arbeitsplätzchen für alle Erwerbslosen.

In meiner Branche (E-Bike-Service & Reperatur) werden fähige Fachkräfte gesucht ohne Ende. Deswegen habe ich auch schon annehmbare Angebote von der Konkurrenz bekommen, welche ich eines davon ggf. wahrnehmen werde.
Jedoch ganz viele Unternehmen in dieser Branche beuten ihre Angestellten aus, Überstunden im 100+x h/Jahr bereich ist nicht unüblich… Oftmals dazu weit weit unter Tarif, manchmal gar nicht mal Mindestlohn + Überstunden schwarz(!!!).
Und das in Läden wo mehrere Mio. im Jahr problemlos umgesetzt werden. Mit 5 Mann Personal!

Ein etwas seltsamer Trend hier in der Gegend ist, dass viele Angestellte kündigen nun selbst einen kleine Laden aufmachen und sich genau ausrechnen wie diese mit weit weniger Arbeit das dreifache oder noch viel mehr verdienen und sich davon für die Rente was beiseite legen!

Folge davon ist, dass mein Chef wohl in 1-2 Jahren selbst seinen Laden dicht machen kann, weil Personal fehlt… Wir sind zur Zeit 4 man, wo ich mindestens bis Mitte nächste Jahr ausfalle… Eigentlich haben wir Bedarf für min 10 Mann!

Kurz zusammengefasst:
Viele Unternehmen wollen für einen Hungerlohn die eierlegende Wollmilchsau! Die gibt’s natürlich nicht. Des weiteren gibt es einen Fachkräftemangel. Selbst verursacht, da niemand mehr richtig ausbilden will und gleichzeitig die Schulpolitik fast ausschließlich auf Abitur/Studieren und das auf einen schrecklich niedrigen Niveau, ausgelegt ist. Das Handwerk wird fast NULL gefördert…

Das Menschenmaterial, was du meinst sind zumeist die (Wirtschafts-)Flüchtlinge. Die können wir nirgends mehr unterbringen. Und das sind schlicht zu viele. So leid es mir für diese tut, es klappt nicht! Diese konkurrieren mit den relativ schlecht ausgebildeten einheimischen Arbeitslosen.

Und wenn ich mir so die Baustellen auf der Straße ansehe, sehe ich häufig alte Bullis mit bulgarischen oder rumänischen Kennzeichen davor parken. Die Menschen dort leisten meistens sehr harte Arbeit. Aber was soll das: Die bekommen den Lohn der in Bulgarien bezahlt wird, also weit unter den viel zu niedrigen deutschen Mindestlohn!…

Alle Probleme sind hausgemacht …

So.. Und nun nochmals: Unter dem Existenzminimum darf man hier die Menschen nicht drücken. Das ist für mich Mord auf Raten!
Das gilt auch für die hier anwesenden Flüchtlinge. Nur vollkommen legtim ist es diese wieder loswerden zu wollen, wenn in ihrem Land die Probleme auch mit Hilfe von der deutschen Regierung durch Diplomatie und einer freundlichen wirtschaftlichen Beziehung, ohne Ausbeutung, dort abgestellt worden sind!

Last edited 2 Monate zuvor by N.B.
flurdab
flurdab
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

Hallo N.B.,

wo holt dein Arbeitgeber denn das Schwarzgeld her?
Im Dienstleistungsbereich mit Bargeld ist vieles möglich, aber bei einem Händler muss der Wareneinkauf doch über die Bücher laufen.
Oder verlässt sich der Arbeitgeber darauf das die Finanzämter die Prüfungen wegen Überforderung und Personalmangel zwecks Bürokratieabbau ausgesetzt haben?

N.B.
N.B.
Reply to  flurdab
2 Monate zuvor

Reparaturen und Service kann mal schnell irgendwie unter der Hand machen, gell…?

Und wir haben kein Warenwirtschaftssystem…

Da ist viel möglich.

Andre
Andre
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

Natürlich fehlen überall Fachkräfte und werden händeringend gesucht. Aber dennoch wird Deutschland niemals alle Arbeitslosen in regulärer Arbeit unterbringen können. Viele Arbeitsplätze sind auf Dauer durch Automatisierung weg und werden auch nicht mehr entstehen. Im Gegenteil, durch Automatisierung wird es in Zukunft noch weniger Arbeit für alle geben. Das werden wir nur in den Griff bekommen, wenn wir Arbeit neu definieren.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Andre
2 Monate zuvor

Eine neue Definition von Arbeit wird das Problem nicht lösen. Die einzige Lösung bestünde in der Verteilung des Reichtums, der hier erwirtschaftet wird, unter den Kommunen und BewohnerInnen.

Andre
Andre
Reply to  Suzie Q
2 Monate zuvor

Ja, natürlich. Vollkommen richtiger Ansatz zur Lösung des Einkommensproblems.

Mit „Arbeit“ neu definieren meinte ich z.B., dass viele Tätigkeiten, die heute Gesellschaftlich erledigt werden, z.B. die Pflege der eigenen Eltern, Kindererziehung, etc. pp. tatsächlich Arbeit sind aber nicht als solche betrachtet werden.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Suzie Q
2 Monate zuvor

@Suzie Q

Die einzige Lösung bestünde in der Verteilung des Reichtums,

Korrekt, aber nicht durchführbar in einm System, wo Eigentum als heilige Kuh gilt, die nicht mal sanft gemolken werden darf.

Weder die Ampel noch eine GroKo würde da rangehen.
Letztere hat unter Merkel sogar den EU-Ansatz boikottiert, Konzerne wie Google mit Sitz in Steueroasen nach Umsatz je EU-Land zu besteuern.

Erbschaftssteuern auf Leistungslose Vermögenszuwächse sind ebenfalls tabu.

flurdab
flurdab
Reply to  Andre
2 Monate zuvor

Ich weiß nicht wie lange es schon her ist, 10 oder vielleicht 15 Jahre, da machte eine Uni mit der Vorhersage das in naher Zukunft 60% der bestehenden Arbeitsplätze verschwinden würde Schlagzeilen.
Das gab ein lautes Hallo.
Und heute läuft gerade die „Einsparung“ dank „KI“ in den Redaktionen und Anwaltskanzleien an. Die Ärzte werden die nächsten sein.

Hat das Hallo damals irgend etwas genützt?
Hat sich irgend ein Politiker mit dem aufziehenden Umbruch beschäftigt?

Man konnte es wissen.

Last edited 2 Monate zuvor by flurdab
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
2 Monate zuvor

@flurdab

Hat das Hallo damals irgend etwas genützt?

Hat sich irgend ein Politiker mit dem aufziehenden Umbruch beschäftigt?

Aber sicher doch.

Sie haben dafür gesorgt, dass sie zu den 40% gehören , die es nicht trifft. 😉

flurdab
flurdab
Reply to  Robbespiere
2 Monate zuvor

Da hast du vermutlich recht.
Mir zeigt es aber auf das ich ein anderes Model im Kopf habe.
Ich gehe immer von einem Gesellschaftsmodel aus in dem alle gut leben können.
Andere sehen scheinbar die „Gesellschaft“ immer nur in ihrem „Finanzrahmen“.
Ein dummer Fehler meinerseits.
Danke das du mich darauf hingewiesen hast.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
2 Monate zuvor

@flurdab

Ich gehe immer von einem Gesellschaftsmodel aus in dem alle gut leben können.

Ein erstrebenswertes Ideal für die Masse, aber nicht für die Profiteure des aktuellen Systems.

Seit der Gründung größerer Gesellschaften in Mesopotamien gibt es Sklaverei, welche sich nur in ihrem Erscheinungsbild geändert hat.

Die Sklavenkette im Kapitalismus ist das unantastbare Privateigentum in beliebiger Höhe.

Der Eigentümer hat das Recht, Andere vom Mehrwert/Gewinn aus dem Eigentum auszuschließen, also ihnen ein Einkommen und damit Wohlstand zu verweigern.

Da sich im Laufe der Zeit immer mehr Eigentum auf wenige Personen konzentriert, sinkt die Chance aller übrigen Menschen, selbst Eigentum und damit Wohltand zu erwerben.

Automatisierung und Digitalisierung beschleunigt diesen Prozess und hinterläßt ein Heer von ( aus Sicht der Eigentümer ) überflüssigen Habenichtsen.

Da liegt der Wunsch nach Eugenik/ Euthanasie doch recht nah und wer weiß, ob die Corona-Genbehandlung nicht ein Testballon war. 😉

N.B.
N.B.
Reply to  Robbespiere
2 Monate zuvor

Der Eigentümer hat das Recht, Andere vom Mehrwert/Gewinn aus dem Eigentum auszuschließen, also ihnen ein Einkommen und damit Wohlstand zu verweigern.

Dann ist da noch das Modell einiger (nicht nur) US-Konzerne, dass man den Gegenstand gar nicht sein Eigen nennen darf, den man käuflich erwirbt!
(„Im Jahr 2030 werden Sie nichts besitzen und glücklich sein.“ schreibt Klaus Schwab.)
Sehr interessanter Talk (und YT-Channel) darüber.
https://www.youtube.com/watch?v=w8NqBXT6Kos

Man muss nicht nicht mit allem einverstanden sein, was der Kanal-Inhaber so von sich gibt. Ist mir teils zu libertär, aber interessante Denkansätze sind durchaus vorhanden.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

@N.B.

Schade, das Video ist auf Englisch und mein Wortschatz leider nicht ausreichend.
Gibts dazu einen text, den man mit DeepL übersetzen kann?

Wenn Klaus Schwab von „Nichts besitzen“ spricht, meint er aber garantiert nicht Seinesgleichen.

Die wollen natürlich weiterhin die Kontrolle über die Resourcen behalten.

N.B.
N.B.
Reply to  Robbespiere
2 Monate zuvor

Leider nicht.

Aber es geht darum:

Es geht darum, dass Konzerne sich vorbehalten, dass Autos, Traktoren, Züge(!!!), Computer und vieles mehr, nicht von dritten gewartet und repariert werden dürfen, und den vollkommen überteuerten Service nutzen müssen. Ansonsten legt der Konzern dieser die schlicht lahm…

Das ganze geschieht über Ortung der Geräte via GPS und so. weiter…

Letztens ein Fall in Polen. Loks, einfach abgeschaltet, weil ein Servicetechniker der Bahnbetreiber dort diese nach einem einfachen Defekt auf der Strecke wieder fahrbereit machen wollte…

Unbrauchbar per Fernabschaltung gemacht…

Interessant wer hinter dieser Idee steckt:
U.a. Scientology…

N.B.
N.B.
Reply to  Andre
2 Monate zuvor

Gerade im Handwerk fehlen so viele! Und genau diese Branchen wurden in der Bildungspolitik gefühlt die letzten 30 Jahre komplett vernachlässigt. Und nun haben wir den Salat.
Auch der gesellschaftliche Status von Handwerkern ist bei weitem nicht so hoch wie dieser eigentlich sein sollte. Vielleicht allenfalls die Handwerksmeister. Das war ein großer Fehler!

Aber alles was digitalisiert werden kann, durch KI und ähnlichem, wird nun mittel- bis langfristig wegfallen. Na das wird noch sehr unschön werden.

Heribert
Heribert
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

30 Prozent Sanktionen im Höchstfall möglich

N.B.
N.B.
Reply to  Heribert
2 Monate zuvor

Du weißt was ich davon halte… Ich wiederhole mich nicht nochmal!

Heribert
Heribert
Reply to  N.B.
2 Monate zuvor

Rechtlich einwandfrei, alles Andere ist politisch

flurdab
flurdab
Reply to  Uwe Borchert
2 Monate zuvor

Man fragt sich eh woher die ihre Zahlen holen.
Man könnte ja bei einem so hochtechnisierten und fortschrittlichen Industrieland wie dem unseren erwarten, eine vorbildlich gepflegte Stellenbörse seitens der Arbeitsagentur zu finden. Auch durchaus mit der Pflicht der Meldung offener Arbeitsplätze seitens der Arbeitgeber. Das hätte ja auch Vorteile für sie.
Nur das gibt es leider, leider nicht. Dafür eine Stellenbörse in der Zeitarbeitsfirmen dominieren, wobei ich mich frage wovon die eigentlich leben, und ob das nicht staatlich bestellte Trollfarmen sind?

Man weiß so wenig…

jjkoeln
jjkoeln
2 Monate zuvor

In der Tat, wenn es nur 300-500 Euro mehr im Monat gibt bei 40h/Woche dann ist eindeutig der Lohn zu miedrig. Da müssen sich die AG fragen lassen, warum sie den !ehrwert soweit auffressen, oder ob ihr Unternehmen ein tragfähiges Geschäftsmodell hat.

Eine deutloche Erhöhung der Löhne (DE hinkt in der Lohnentwicklung um25-330% hinterher ₩ ist auch Triebfeder für Innovation und Produktivitätsstwigerung. .
Aber das satte Schönwetterunterneh,ertum hat es sich mit dem Niedriglohn bequem gemacht und ist fettgefressen unfähig, soch ais dem Sessel zu erheben und zu bewegen.

s.i.
s.i.
2 Monate zuvor

Grundsätzlich stimme ich mit dem Artikel überein. Man sollte Menschen anständig bezahlen und für eine finanzielle Grundausstattung sorgen, wenn sie nicht am Arbeitsleben teilnehmen können und das, ohne irgendjemanden zu diskriminieren.

Was mir an solchen Artikeln aber immer sauer aufstößt ist, dass dabei nie die Frage gestellt wird, wie die ganze Sache finanziert werden kann.

Da wir derzeit eine Regierung haben, die immer mehr Menschen ins Land holt, die eben nichts zum allgemeinen Wohlstand beitragen und da es für diese Regierung wichtig ist, Kriege zu finanzieren und eine Energie- und eine Klimapolitik hochzuhalten, die vor allem eines bedeutet, nämlich unglaublich hohe Kosten, sind wir inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem das vorhandene Geld oftmals nicht mehr ausreicht, um vernünftige Löhne bzw. Lohnersatzleistungen zu bezahlen. Irgendjemand muss diese Gelder ja auch erwirtschaften und man sollte nicht vergessen, wir bezahlen (sofern ich das richtig gelesen habe) alleine an den Bund derzeit eine Billion EUR an Steuern pro Jahr, die Länder sind da noch gar nicht mit dabei. Solch ein hohes Steueraufkommen wirkt sich nicht ganz unerheblich auf die Preise aus.

Und wenn man glaubt, dass man solche Probleme lösen kann, indem man immer mehr Kredite aufnimmt, dann führt das nur zu einem, einer steigenden Teuerung. Es stehen ja nicht automatisch mehr Waren zur Verfügung, wenn man die Geldmenge ausweitet.

Das Bürgergeld wird diese Probleme ganz sicher nicht lösen, denn irgendwo fehlen ja all diese Leute in der Wirtschaft. Die Folge wird sein, dass viele Firmen entweder schließen oder abwandern. Mehr Waren werden dadurch wohl eher nicht zur Verfügung stehen und Geld kann man bekanntlich nicht essen. Sinnvoller wäre es meiner Meinung nach, Zuschüsse zu bezahlen, damit die Leute weiterhin produktiv bleiben. Wenn die Firmen einmal weg sind, dann können sie hier nichts mehr produzieren und nur die Verteilungskämpfe werden an Intensität zunehmen.

Sind diese Zusammenhänge wirklich so schwer zu verstehen?

Last edited 2 Monate zuvor by s.i.
N.B.
N.B.
Reply to  s.i.
2 Monate zuvor

Ich sehe das genau andersherum!

Wir sehen ja gerade wohin der Quatsch der PERVERSEN Lohndrückerei aka „Race to the Bottom“, der letzten Jahrzehnte geführt hat.

Wer soll das finanzieren? Die Ultrareichen, weder du, noch ich, noch der Mittelstand…

Geht nicht? Gibt’s nicht!

Mehr Waren werden dadurch wohl eher nicht zur Verfügung stehen

Als ob es einen echten Warenmangel hier gäbe. Wenn überhaupt ist etwas sehr künstlich dumme Sanktions- & Krisenpolitik verknappt. Die Inflation die wir haben wäre niemals in der Form passiert, wenn es keine wirtlich selbstmörderische Sanktionen gegen Russland gegeben hätte. Die Merkel und die Schulzregierung sind sofort abzusetzen und sollten sich dafür vor Gericht verantworten müssen.

Wir brauche die günstige Energie aus Russland. Deswegen meine Grundforderungen.

Sofortige Aufnahme der diplomatischen Verhandlungen mit den Kriegsparteien.
Sofort den direkten Start der Nordstream-Reperaturen und mit Russland verhandeln dass diese schon die verbliebene Röhre so bald wie möglich in Betrieb nehmen.

Eine Reichensteuer einführen und den Mittelstand entlasten…

Konzerne wie Amazon, Starbucks und Co. zu zwingen endlich vernünpftig Steuern zu zahlen.

Von vollkommen Wahnsinn mal eben 100 Millarden + x in die Rüstung zu stecken halte ich für höchst verbrecherisch gegenüber der Bevölkerung hier im Land…

u.v.m.

Nun ist das KInd in den Brunnen gefallen und müssen die vollkommen schwachsinnige Schuldenbremse halt wieder abschaffen…

Wer auch nur bis 3 zählen kann, weiß dass ohne diese wichtigste Investition getätigt werden können, gerade auch für die Wirtschaft, sehr wichtig ist!

N.B.
N.B.
Reply to  s.i.
2 Monate zuvor

Sind diese Zusammenhänge wirklich so schwer zu verstehen?

https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-deutsche-milliardenvermogen-superreiche-54381.htm

Zusammenhänge? Any where? Some how?

An die Kohle müssen wir ran…!