Ein letztes linkes Projekt

Eine neue linke Partei von und mit Sahra Wagenknecht: Wenn sie den Wokismus nicht heraushält, dann wird sie schnell Geschichte sein. Vorsicht also! Zumal die Woken es probieren werden – als Spalter ist das ihr eigentlicher Zweck.

Einen Verein hat man im Umfeld Sahra Wagenknechts bereits gegründet. Aus diesem soll eine neue Partei von und mit ihr entstehen. Ein neuer Versuch, nachdem man vor etlichen Jahren mit der Plattform aufstehen nicht so recht Fuß fasste. Ob indes eine neue linke Partei nochmal was reißen kann, bleibt fraglich. Denn auch wenn wir eigentlich in hochpolitischen Zeiten leben, wird man den Eindruck nicht los, dass wir in einer doch ziemlich entpolitisierten Gesellschaft leben. Wähler, die sich mittlerweile wie selbstverständlich vom Wahl-O-Mat beraten lassen, stehen nicht unbedingt für den politischen Wind, der angeblich um unsere Nasen pfeift.

Ob also eine neue Partei die Misere löst, wonach immer mehr Menschen nicht oder nur noch nach Beratung einer App, die von der Bundeszentrale für politische Bildung und damit vom Bundesinnenministerium herausgebracht wird (von Nancy Faeser also!), darf durchaus bezweifelt werden. Denn vielleicht wurde diese Demokratie bereits zu Tode geritten, womit ganz egal ist, was man noch anstellt: Der Gaul bleibt ja doch liegen.

Welches links?

Das Projekt aufstehen hat 2018 kurzzeitig für Furore gesorgt. Als Sammelbewegung hatte man die Absicht, innerhalb der Linkspartei eine Plattform zu gründen, die wieder klassische linke Politik macht. Eine etwaige Parteigründung schwebte damals schon im Raum. Das Projekt kam recht schnell zum Erliegen. 2019 trat Sahra Wagenknecht aus. Im Dezember 2018 hatte man um die 167.000 Unterstützer. Aber zusehends verwässerte das, was man inhaltlich positionieren wollte.

Ich erinnere mich an die Debatten 2018/19 in den sozialen Netzwerken. Plötzlich wollten alle mit aufstehen. Gewerkschaftslinke zuerst. Für die schien das Projekt gemacht, schon damals litt die Linkspartei unter dem, was wir heute Wokeness nennen – damals wurde das Wort in Deutschland noch nicht benutzt. Die soziale Frage geriet parteiintern immer mehr zum Tand. Mit aufstehen sollten neue Schwerpunkte gesetzt werden. Im Grunde die alten Schwerpunkte wieder Betonung finden. Themen, die jene Menschen betreffen, die arbeiten oder gerne arbeiten würden, die Rente beziehen, alleinerziehend sind, kurz gesagt, die den Anschluss verlieren in dieser finanzkapitalistischen Gesellschaft.

Im Laufe der Wochen sammelten sich in den Netzwerken dann auch antirassistische Gruppen, homosexuelle Interessenszusammenschlüsse, transsexuelle Bestrebungen oder etwa Flüchtlingsinitiativen, die mit in das Projekt wollten, weil sie fanden, dass aufstehen auch in diese Richtungen eine starke Bastion sein sollte. Nicht, dass diese Interessensgruppen keine Berechtigung hätten. Aber in der Linkspartei hatten sie starke Vertretung. Bei den Grünen und den Sozialdemokraten sowieso. Selbst in der Union kamen sie vor. Wieso sollte aufstehen, das eine klassische linke Plattform sein wollte, jetzt auch Identitätsthemen in den Fokus stellen?

Die Migrationsdebatte war im Grunde das ursprüngliche Motiv für die Gründung der Bewegung. Nun wollte sie in die Bewegung eindringen. Das Linke innerhalb der Linkspartei, das zum Problem wurde, weil es keine Wähler mehr zog, wollte die sich neu formierende Plattform kapern, die die Linkspartei auf neuen Kurs bringen wollte. Welches links sollte also in der Sammlungsbewegung stattfinden?

Woke sind Spaltungsbeauftragte

Dieselbe Frage wird sich die künftige Wagenknecht-Partei stellen müssen. Wird sie offen sein für alle Themenfelder, die heute den Diskurs zu bestimmen scheinen? Braucht sie eine Plattform für Identitätsthemen? Oder zeigt sie die Stärke, die Verirrungen des Zeitgeistes zu ignorieren? Letzteres führt natürlich dazu, dass sie starker Kritik ausgesetzt sein wird. Und das nicht nur aus dem Lager der Konservativen, die natürlich kein Interesse daran haben können, eine starke linke Alternative vorzufinden.

Wobei zunächst davon auszugehen sein wird, dass die Partei um Wagenknecht sogar ein wenig hofiert wird. Denn sie kann der AfD in Ostdeutschland viele Wählerstimmen kosten. Hierfür täte gute Presse not. Aber zu gut darf sie freilich auch wieder nicht sein. Gleichzeitig kann die gute Presse dazu führen, dass die Partei bei der Stammklientel Skepsis erfährt. Eine neue Linkspartei, die gut mit den Besitzstandswahrern und ihren Hofberichterstattern kann? Da stimmt doch was nicht. In diese Richtung gehen heute schon die empörten Stimmen in den Netzwerken. Wagenknecht ist für sie eine Systemfigur, weil sie dafür sorgen könnte, die AfD – die man als antisystemisch einordnet – zu schwächen.

Wie dem auch sei, wer sich die Aktivisten der Wokeness in die Partei holt, kann eigentlich einpacken. Denn davon gibt es genug. Diese Klientel tritt ohnehin nicht mit der Absicht an, konstruktive Vorschläge für gesellschaftspolitische Fragen einzubringen. Woke sind destruktiv. Und sie sind es nicht als Nebenprodukt, sondern mit voller Absicht. Denn ihr Konzept ist die Spaltung. Das ist auch der Grund, weshalb sie politisch toleriert und hofiert werden. Sie spalten die Gesellschaft und machen sie orientierungslos. Menschen ohne Orientierung regiert man viel besser also solche, die wissen, wo es langgeht. Das ist eine alte Binsenweisheit. Sie stimmt trotzdem.

Aufstehen? Oder liegenbleiben?

Die Leitlinie, wie man sich ausrichten möchte, könnte man an der Internationalen festmachen: »Wacht auf, Verdammte dieser Erde / die stets man noch zum Hungern zwingt! […] Leeres Wort: des Armen Rechte! / Leeres Wort: des Reichen Pflicht! / Unmündig nennt man uns und Knechte, / duldet die Schmach nun länger nicht!« Das mag kitschig klingen, ist aber das Substrat, das linke Politik ausmacht. Die Geschlechtsumwandlung oder das Schwanken zwischen den beiden biologischen Geschlechtern ist eine private Entscheidung: Aber nicht der Antrieb für eine Bewegung.

Wenn die Wagenknecht-Partei das beherzigt, wenn sie nicht im Sumpf der woken Spalterei versinkt, könnte sie eine Weile eine Wahlalternative sein. Bis auch sie den Weg aller Parteilichkeit in Deutschland geht und zum Selbstzweck wird. Aber bis dahin könnte sie eine Diskursverschiebung initiieren, endlich wieder die wichtigen Themen auf die Prioritätenliste packen. Die Menschen haben genug von Diskussionen über Penisse, die Weiblichkeit bedeuten oder Vaginen, die manchem Kerl Männlichkeit zu verleihen scheinen.

In diesem Sinne lohnt es sich vielleicht nochmal aufzustehen. Aber nur dann. Sollte die sich formierende Partei in der Identitätspolitik verirren, kann sie gleich liegenbleiben. Was tragisch wäre, denn ein Umstand scheint ganz klar zu sein: Es ist das letzte Gefecht. Die letzte Chance auf eine linke Partei in Deutschland, die sich an dem orientiert, was die Bürger wollen und benötigen. Scheitert das daran, dass falsche Ideen zirkulieren dürfen, gibt es in diesem Land auf absehbare Zeit keine linke Alternative mehr. Dann sind wir endgültig angekommen in der Entpolitisierung, in einem Parteiensystem, in dem alle dasselbe anstreben.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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Schwitzig
Schwitzig
7 Monate zuvor

Der erste Fehler liegt schon im Namen: BSW, Wagenknecht-Partei etc..

Der zweite Fehler ist, dass die Partei zu spät kommt. Zu lange haben sich die Protagonisten mit ihrer Mitgliedschaft in der Linken unglaubwürdig gemacht.

Der dritte Fehler ist die Konkurrenz zur AfD. Die AfD wird zwar als antisystemisch wahrgenommen, ist aber das genau Gegenteil. Allerdings ist sie in drei Punkten allen anderen Parteien vorzuziehen:

Ablehnung Krieg
Ablehnung Faschismus und Totalitarismus.
Ablehnung unkontrollierte Migration

Aktuell ist die AfD unabhängig von der Glaubwürdigkeit die letzte übriggebliebene Notwehr, wenn man Krieg, Faschismus und ungehinderte Migration ablehnt. Wenn die BSW dort Wähler abgreift, indem sie als Konkurrent und nicht als Koalitionspartner mit der AfD auftritt, wird dadurch die andere Partei, die CXU-SPD-GRÜNE-FDP-Die-LINKE gestärkt und unterstützt, welche für Kriege, Faschismus und unkontrollierte Migration steht.

Die Linke ist zum großen Teil für die Entwicklung Deutschlands mitverantwortlich, da sie ihre Aufgabe als Korrektiv Jahrelang auf‘s übelste verraten hat.
Eine aktuelle Abspaltung wird den Schaden nur vergrößern.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Schwitzig
7 Monate zuvor

@Schwitzig

Deine Einschätzung zur AFD terile ich so nicht.

„Krieg“

Die AFD ist nicht für den Austritt aus der NATO, auch wenn sie im Programm meint, diese solle nur zu Verteidigungszwecken eingesetzt werden.
Das ist bestenfalls naiv, denn die USA als Kopf dieser Fremdenlegion werden sich das nicht vorschreiben lassen, wie man unschwer an dem Druck zur Aufrüstung sehen kann. Hier wird sich auf die „Götterdämmerung“ vorbereitet.
Wir sind seit 1945 kein souveränes Land mehr, das solche „Wünsche“ kategorisch ablehnen könnte.

„Ablehnung Faschismus und Totalitarismus.“

Die AFD ist neoliberal und bis ins Mark Markt-gläubig.
Das Endziel der Protagonisten im Kapitalismus ist immer der Faschismus ( Korporatismus ), weil sich damit der Bürger direkt über den Staat als Steuerschuldner ausplündern läßt, ohne die Angebote des Kapitals ablehnen zu können.
Unzählige Soldatengräber legen Zeugnis ab über das Ausmaß der Schuldknechtschaft in dieser Phase und etliche der heutigen Großvermögen gehen auf jene zurück.

„Ablehnung unkontrollierte Migration“

Stimmt, nur bei der AFD höre ich nichts über die Ursachen.
Deren Darstellung ist immer mit einer Schuld der Migranten verbunden.
Krieg, wirtschaftliche Ausbeutung, Lohndrückerei oder Post-Kolonialismus kommen da nicht vor.
Es ist natürlich auf Grund des Druckes aus der Bevölkeung ( z.B. Wohnungsnot ) leicht, mit diesm Thema auf Stimmenfang zu gehen.

„Die Linke ist zum großen Teil für die Entwicklung Deutschlands mitverantwortlich, da sie ihre Aufgabe als Korrektiv Jahrelang auf‘s übelste verraten hat.
Eine aktuelle Abspaltung wird den Schaden nur vergrößern.“

Ich denke, dass die potentiellen Wähler wissen, dass dies nicht auf den Wagenknechtflügel zurück geht, sondern die „rote Zora“ Kipping und ihr Gefolge.
Die Abspaltung ist spät, aber auch die einzige Chance, noch einmal linken Wind ins Parlament zu bringen.

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Robbespiere
7 Monate zuvor

@Robbespiere
Ich denke doch, dass wir die gleiche Einschätzung haben – bis auf einen kleinen Unterschied: Alles was Du geschrieben hast, trifft zu, allerdings wird es nur dann negativ zum tragen kommen, wenn die AfD in Regierungverantwortung ist. Dann wird sie die aktuelle Politik vermutlich 1 zu 1 als CXU-SPD-GRÜNE-FDP-Linke-AfD weiterführen. In der Opposition jedoch sind genügend gute Leute in der Partei, um diese Politik zu erschweren.

Träumer
Träumer
Reply to  Schwitzig
7 Monate zuvor

Die AFD kann gar nicht in Regierungsverantwortung kommen,
da die USA das schon zu verhindern weiß. Wir könnten 10 dressierte
Affen als Regierung aufstellen, es würde genauso weiterlaufen.
Wir Deutschen haben seit nun fast 80 Jahren nicht mehr über uns
zu bestimmen. Die Menschen hier sind durch den Konsum US- Amerikanischer
Dauerberieselung mit Filmen, Serien, Sportereignissen wie der jetzt
aufgezwungene Football und dem Aufdrängen von Traditionen wie
Holloween, völlig willenlos gemacht worden. Den Rest geben jetzt
die immer notwendiger werdenden Smartphones. Nicht nur, dass gerade
die Jüngeren durch die Dinger immer mehr verblöden, die Menschen
sollen damit auch unter die totale Kontrolle gebracht werden. Wie
willenlos die Menschen schon sind, hat man sehr gut an dem völlig
irren Impfwahn gesehen. An unserer Politik wird sich erst etwas ändern,
wenn es die USA in dieser Form nicht mehr gibt. Dann wird aber nicht nur
Deutschland aufathmen.
können.

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Träumer
7 Monate zuvor

„Wir könnten 10 dressierte Affen als Regierung aufstellen, es würde genauso weiterlaufen.“

Ääääh… wieso der Konjunktiv????

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Schwitzig
7 Monate zuvor

@Schwitzig

Ein klares Dilemma.

In der Opposition hatdie AFD keine Mehheiten, um Etas zu verändern, in einer Regierung vermutlich keinen Antrieb, es zu tun.

Anders als die seidenraupe will der Regierungs-Koalitionär doch gar nicht raus aus seinem „Kokon“. 😉

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Robbespiere
7 Monate zuvor

@Robbespiere
So ist es. Andererseits könnte es positive Effekte haben, wenn die Wagenknecht-Partei aufhört, eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch auszuschließen. Meiner Ansicht nach ist das die einzige Möglichkeit, die Politik zu beeinflussen.
Das Spiel-nicht-mit-den-Schmuddelkindern-Spiel ist das bekannte Teile und Hersche-Prinzip, mit dem die Wagenknecht-Partei nur das exakte Gegenteil des Gewünschten erreichen wird – nämlich eine Stärkung der CxU-SPD-Grüne-Linke-FDP-Partei. So eine Wagenknecht -Partei wäre das letzte, was dem Land gut täte.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Robbespiere
7 Monate zuvor

@Schwitzig

Nachtrag, da keine Antwort mehr möglich:

https://apolut.net/die-wahlillusion-von-felix-feistel/

Hartmut
Hartmut
Reply to  Schwitzig
7 Monate zuvor

Zitat:
„Der erste Fehler liegt schon im Namen: BSW, Wagenknecht-Partei etc..“

Da sind Sie nicht richtig informiert. Wie Wagenknecht heute bei der BPK klarstellte, heißt der Verein so. Die zu gründende Partei wird einen anderen Namen tragen.

Robbespiere
Robbespiere
7 Monate zuvor

Danke Roberto,

Das sehe ich genau so.

Eine linke Partei, zumal mit der Besetzung u.A. durch S. Wagenknecht, hätte potentiell gute Chancen sich zu etablieren und womöglich auch wieder Stimmen aus dem Lager der resignierten Nichtwähler anzuziehen, sofern sie sich nicht auf belanglose Nebengleise ziehen läßt, wie den Wokeismus oder Genderquatsch, welcher ja an der realen Situation der meißten Frauen nichts ( siehe Lohndistanz….Unterbezahlt*Innen ) ändert .

Man darf sich aber im bestehenden System, welches keine direkte Bürgerbeteiligung zuläßt, keiner Illusion hingeben.

Früher oder später erliegt jede Partei dem Reiz uneingeschränkter Machtfülle mit Haftungsausschluss.
Diejenigen, welche für die Boni für gefällige Politik zuständig sind, werden sich die Wurst nicht vom Brot nehmen lassen und über kurz oder lang jede Parteiunterhose so wenden, dass das „Braune“ nach Aussen gekehrt wird. 😉

Trotzdem könnte eine genuin linke Partei, zumindest temporär, Impulse setzen, wenn dem bestehenden Parteienkartell die Felle wegzuschwimmen drohen.

Warten wirs ab.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
7 Monate zuvor

Sehe ich genauso.

LG

AeaP
AeaP
7 Monate zuvor

So ein Schmarrn! Die AfD lehnt Krieg nur deshalb ab, weil es nicht „ihr“ Krieg ist und die Pseudo-Ablehnung Wählerstimmen bringt. Und Ablehnung Faschismus und Totalitarismus? Da schweigt des Sängers Höflichkeit… Dass sie die ungezügelte Migration ablehnt ist Legende.

AeaP
AeaP
Reply to  AeaP
7 Monate zuvor

Mein Post bezog sich auf Schwitzig. Hat sich wohl etwas verirrt…😠

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  AeaP
7 Monate zuvor

Richtig. Warum sie den Krieg ablehnt ist erstmal egal, denn die CXU-SPD-GRÜNE-FDP-Die-LINKE befürwortet ihn.
Die CXU-SPD-GRÜNE-FDP-Die-LINKE hat in jeder Beziehung verkackt, die AfD hat noch nichts gemacht und ist daher die einzige Partei, die es anders machen könnte oder zumindest die CXU-SPD-GRÜNE-FDP-Die-LINKE bremsen könnte.
Übrigens die einzige Partei, die Corona nicht mitgemacht hat.

flurdab
flurdab
Reply to  Schwitzig
7 Monate zuvor

@ Schwitzig
Kann man einen Krieg in dem man schon mittenmang ist noch ablehnen?
In der Ukraine hängen wir drin, im Nahen Osten hängen wir mit drin, Afghanistan hängt uns auch noch am Sack…
Dann haben wir auch noch dieses Energieproblem das unserer Wirtschaft das Licht ausbläst.

Wir stecken so tief im Sumpf das Wahlen daran nichts mehr ändern werden.
Es fehlen die Möglichkeiten…

Peter Müller
Peter Müller
Reply to  flurdab
7 Monate zuvor

Wir hätten Möglichkeiten wenn die revolutionäre Linke mit der AfD zusammen das Parteienkartell und dessen Staatsfinanzierung aufbrechen würde.

Das ist genau der wichtigste Punkt, die Souveränität Deutschlands, der fehlt.

Das andere Problem, die Neue Illusion von 4L.Vision könnte im öffentlichen Diskurs als Chimäre des Börsenkapitals entlarvt und überwunden werden.

Ich sehe nicht unbedingt das Problem, das Wagenknecht die Politik der Woken fortsetzt.

Ihr Hauptproblem ist die neue Partei wieder als Funktionärspartei und nicht als Plattform emanzipierter Bürger aufstellt.

Die Bürger müssen erst mal begreifen, welche Entwicklung das große Kapital geplant hat und wie wir diese Leute entwaffnen können, indem wir die Herrschaft über das digitale Geld und die Macht der falschen Bilder übernehmen können, nicht über Illusionen sondern nützliche Arbeit.

Wie die Gesellschaft unter den Bedingungen der digitalen Revolution gestaltet werden muss, werden wegen der vielen alten Stereotypen die wenigsten auf Anhieb verstehen.

Links sein, bedeutet, die Armen zu befähigen, auch geistige Armut zu überwinden.

Wer Ketten sprengen will, muss zuerst die Ketten im eigenen Kopf beseitigen.

Millionäre denken wie Millionäre, Arbeiter müssen lernen, Unternehmen zu führen in einer neuen gesellschaftlichen Eigentumsform, dem Organisationseigentum.

Dazu braucht man keine Börse mehr, da Aktien durch zinslose Anleihen der Bürger ersetzt werden.

Dann muss aber auch die Inflation überwunden und mehr im eigenen Land für die eigene Bevölkerung zu fairen Preisen bei fairen Löhnen produziert werden.

Das geht aber nur, wenn Kapital und Arbeit auf alle Bürger verteilt werden und die Bürger auch noch Zeit haben, um die richtigen politischen Entscheidungen zu treffen.

heott
heott
7 Monate zuvor

Wer etwas tut, kann verlieren. Wer nichts tut, hat schon verloren. In diesem Sinne wünsche ich Fr.Wagenknecht viel Erfolg!

Jau
Jau
7 Monate zuvor

„In diesem Sinne lohnt es sich vielleicht nochmal aufzustehen. Aber nur dann. Sollte die sich formierende Partei in der Identitätspolitik verirren, kann sie gleich liegenbleiben.“

Ja, so isses.

Karl aus Oberschlesien
Karl aus Oberschlesien
7 Monate zuvor

Das die Wagenknecht eine ’neue‘ Partei will, sehe ich aus folgendem Grund.
‚Man‘ hat damals die Kommunisten (Partei) verboten. Na ja, der kalte Krieg. Aber dadurch haben sich diese in den anderen Parteien niedergelassen.
Die NPD durfte nur bestehen, um Nationalisten einzuordnen.
Nach der ‚Wende‘ mussten die Kommunisten auch irgendwo hin. DIE LINKE sind die Kommumunisten, die man jetzt einordnen kann. Allerdings hat sich deren Einstellung schon mal so zerfranzt, das unklar ist, wer nun noch Kommunist ist. Es besteht auch die Gefahr, das DIE LINKE den cdu-spd-oliven- etc. damit Wählerpotenzial abnimmt.
Das beste, was dem System passieren kann/ soll, ist die Aufspaltung. Ergo, die Kommunisten sind im Stall, wo man sie beobachten kann; man kann sie ja später zerstäuben, wie NPD, DFU, etc., die unsichtbar geworden sind.
Das die Parteigründung ’nur‘ auf Wagenknechts Mist gewachsen ist, wage ich zu bezweifeln.
Immerhin wurde die Bundesrepublik installiert, um ein guter Vasall der USAmis zu sein. Deshalb hat ‚man‘ auch die Parteien im GG nicht vergessen.
Die amerikanischen Geheimdienste werden schon ein Auge auf der Entwicklung des Geschehens in der Kolonie haben; UND diese u.U. forcieren.
Nein, ich will es nicht immer betonen (müssen) aber wir werden gesteuert. Und wer nicht mitfährt, fällt vom Himmel, fährt gegen einen Baum, oder ertrinkt in der Badewanne, oder……., oder…… Gruß Karl.

Mordred
Mordred
7 Monate zuvor

Es wäre nett, wenn Ihr Eure Website reparieren würdet. Ich sehe überall nur 3 Punkte und ohne Login habe ich gerade einen langen Kommentar geschrieben, der dann weg war, als mir mitgeteilt wurde, dass die Mailadresse fehlt. Oder muss ich dafür meinen monatlichen Beitrag von 5 auf 10€ erhöhen? 😉

Andre
Andre
7 Monate zuvor

Im ewigen beschreiben von Problemen und deren Ursachen sind wir alle sehr gut. Im finden von Lösungen zur Beseitigung der Ursachen jedoch sehr schlecht. Es wird immer wieder gerne beschrieben, dass die Spaltung der Gesellschaft ein Ziel der Elite ist – und dann spalten sich wieder alle, die dies angeblich erkannt haben wollen, in links und rechts.

Wir brauchen kein neues, linkes Projekt. Was wir brauchen, ist ein neues, humanes Projekt. Wann wird die Menschheit endlich begreifen, dass Kommunismus und Kapitalismus, Links und Rechts nur die jeweils andere Seite der gleichen Medaille sind? Der Mensch sollte endlich erwachsen werden und aufhören, nach links oder nach rechts zu gehen, denn mit beiden Ansätzen dreht man sich im Kreis und wer nur geradeaus geht, der wird am Ende in den Abgrund stürzen.

Der Mensch sollte geradeaus gehen, wenn er geradeaus muss, links, wenn er nach links muss und rechts, wenn er nach rechts muss – nur so gelangt man sicher an ein Ziel.

Träumer
Träumer
Reply to  Andre
7 Monate zuvor

Du hast ja Recht, aber wie Du auch schreibst muß der Mensch erwachsen werden.
Das ginge aber nur, wenn man fast 8 Milliaren Menschen dazu bringt! Es klingt
jetzt sicher total bekloppt, es wäre wohl die sinnvollste Lösung für diesen Planeten,
den Menschen die Intelligenz zu nehmen. Durch unsere Intelligenz fühlen wir uns
allem Überlegen. Wir nehmen dem restlichen Leben den Lebensraum oder töten
es als Kolatteralschaden bei unseren Kriegen gleich direkt. Kein Tier würde so etwas
machen. Ein kleiner Schritt wäre aber schon die Reduzierung der menschlichen
Population um mindestens die Hälfte. Aber nicht indem wir die Menschen mit
Giftspritzen zu Grunde richten, wie ein Herr Schwaab und Herr Gates es am liebsten
tun würden, sondern durch eine gezielte Geburten Kontrolle. Ich befürchte jedoch,
dass die Menschen und alles andere Leben durch die Hand voll Schwachmaten
die sich US-Elite schimpft in den totalen Atomkrieg getrieben wird.
Eine Wagenknechtpartei ist zur Zeit überflüssig wie ein Kropf.

Peter Müller
Peter Müller
Reply to  Träumer
7 Monate zuvor

Das wir etwas anderes brauchen, als das kapitalistische Bevölkerungsgesetz der industriellen Reservearmee setzt aber gerade jene Intelligenz voraus, die in keiner Partei bisher existiert.

Keine Sorge, die Superreichen kennen das Problem und deshalb haben Sie die Macht in der UNO übernommen.

Die 30 Entwicklungsziele der UN sind die Fata Morgana, um den Großen Reset als Erlösung verkaufen zu können.

In einer Welt, wo Schwarz weiß ist und Weiss schwarz, die Grautöne aber verschwinden, kann es keine Intelligenz mehr geben. Dafür gibt es dann die KI.

Und wenn die KI die Maschinen steuern kann, braucht das Kapital keine Arbeiter mehr.

Damit hätte das Große Kapital die Chance, Stalins Maxime „Kein Mensch, kein Problem.“ in ihrem Sinne umzusetzen.

Tatsächlich wäre scheinbar das Umweltproblem gelöst.

Aber ist das eine intelligente Lösung?

Ich glaube nicht. Eine wirkliche künstliche Intelligenz müsste doch auch eine dekadente Schicht von Menschen, die nichts mehr selber reparieren kann, für überflüssig halten.

Peter Müller
Peter Müller
Reply to  Andre
7 Monate zuvor

Das Ziel des Kommunismus war es, dass es keine Klassenunterschiede mehr gibt.

Es war aber auch klar, dass man die Warenproduktion und damit das Geld nicht einfach abschaffen kann.

Der Staatssozialismus hat die Arbeiter nicht zu Eigentümern an Produktionsmitteln gemacht, schlimmer noch die Funktionäre der Partei sind im Finanzkapitalismus in die Schicht der Millionäre aufgestiegen.

Finde den Fehler.

Horst Tefke
Horst Tefke
7 Monate zuvor

Gründungsmanifest des „Bündnis Sahra Wagenknecht – Für Vernunft und Gerechtigkeit“
http://www.nachdenkseiten.de

Spartacus
Spartacus
7 Monate zuvor

Nach dem lesen der Kommentare bin ich wieder im Corona-Modus. Soll heißen, daß ich das deutsche Volk so richtig lieb habe und Wagenknecht zurufen möchte: „Let it be.“ Es lohnt sich nicht, sich für diesen amorphen Volkshaufen aufzureiben.
Die Partei gibt es noch gar nicht, ergo hat sie auch noch keinen Namen, aber der Name is Scheixxe.
Etwaige Linke, die wie Sahra keinen Bock mehr auf den Mist haben, den die verzapfen, werden mit Kontaktschuld belegt.
Alles wird von den USA gesteuert, also wird Sahra auch von den USA gesteuert.
Die AfD ist die einzige Alternative, denn die haben noch nie was falsch gemacht. Die sind zwar einfach nur neoliberal, aber man muß mit denen koalieren, sonst spielt man den anderen Neoliberalen in die Karten.

So oder so ähnlich wird es auch mit der neuen Partei laufen. Wenn die nicht genau alles das machen, was der jeweils einzelne will, werden sie nicht gewählt. So kann man jede Aufbruchstimmung unterminieren und dafür sorgen, daß es vielleicht gerade so für fünf Prozent reicht. Hauptsache, es ändert sich nichts und es stört keiner beim rummaulen.

Zum Artikel:
Ich glaube kaum, daß die Partei von der Presse hofiert wird. Die dezent positiven Artikel vor Parteigründung sind einzig der Angst vor der AfD geschuldet. Sobald es die Partei gibt, wird sie mit allen herrschaftlichen Kampfbegriffen belegt werden, die das faschistisch-kapitalistische Arsenal hergibt. So geschehen schon im Spiegel nach der Vereinsgründung, da war schon alles dabei, von populistisch bis nationalbolschewistisch.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Spartacus
7 Monate zuvor

Es ist doch eigentlich ganz einfach:

Im etablierten System der BRD sind Wahlen für die Mehrheit lediglich Hoffnung, für eine reiche Minderheit aber die Gewissheit, dass ihre Bedürfnisse befriedigt werden, egal in welcher Konstellation.
Entscheidend sind Schmiermittel und Haftungsausschluss, garantiert durch Immunität und eine politisch eingebettete Justiz.
Zusätzlich sorgt der Föderalismus dafür, dass es keinen Durchmarsch, selbst bei einer Einparteien-Regierung geben kann, egal wie sinnvoll das in der jeweiligen Situation auch sein möge.
Bissich eine sinnvolle Konstellation in den Ländern per Wahl durchsetzen kann, ändern sich die Verhältnisse im Bund und umgekehrt.

Eigentlich müßten Wahlen in Bund und Ländern gleichzeitig stattfinden, um diese Blockaden auflösen zu können.

Ich unterstelle S. Wagenknecht und ihren Mitstreitern keine schlechten Absichten, aber Jahrzehnte haben meine Illusionen auf Wandel durch Wahlen längst in Staub verwandelt.
Da auch die Bereitschaft der Bürger am Protest eher bescheiden ist, muss wohl der Leidensweg des Massenabsturzes gegangen werden , bis nachte Verzweiflung und Wut die Menschen auf die Strasse treibt.

Peter Müller
Peter Müller
Reply to  Robbespiere
7 Monate zuvor

Terrorismus als Antwort?

Wir haben keinen anderen Weg als über Wahlen.

Nur brauchen wir eine Partei oder ein Parteienbündnis, was uns den Weg in die Verfassung eines freien Deutschland ermöglicht.

Die USA haben nicht mehr die Macht, der Welt ihren Willen aufzuzwingen.

Man konnte einen Olof Palme umbringen, man konnte einen Rudolf Diesel bei der Überfahrt nach England verschwinden lassen und andere Personen, man kann aber nicht ganze Völker verschwinden lassen.

Noch nicht.

Deshalb ist die Zeit reif für ein Neues Denken über das richtige Finanz- und Wirtschaftssystem, wo Demokratie aus sich selbst reproduziert wird.

Das gegenwärtige System produziert Dummheit, Dekadenz und geistige Ohnmacht und Verirrung.

Hartmut
Hartmut
7 Monate zuvor

Zitat:
„Wähler, die sich mittlerweile wie selbstverständlich vom Wahl-O-Mat beraten lassen, stehen nicht unbedingt für den politischen Wind, der angeblich um unsere Nasen pfeift.“

Hallo Roberto, ich muss hier mal den Wahl-O-Mat verteidigen. Es geht nicht darum, dass man nun unbedingt die erstplatzierte Partei wählen soll (allerdings: Wäre das eigentlich so schlecht, wenn man die Fragen ehrlich beantwortet hat?), aber der Wahl-O-Mat hat einen unschlagbaren Vorteil: Hier werden nicht ERST die Parteien vorgegeben und man darf sich DANACH positionieren – denn dann positioniert man sich unweigerlich nach den bereits bestehenden eigenen Parteipräferenzen.
Nein, ERST werden die Positionen vorgestellt und man muss seine Zustimmung oder Ablehnung oder Indifferenz auswählen, ohne zu wissen – oder bestenfalls zu ahnen, welche Partei zu welcher Positionen welche Haltung einnimmt.
Hier wird keine Partei aus Sicht ihrer politischen Gegner madig gemacht. Erst DANACH sieht man, mit welcher Partei man am ehesten übereinstimmt. Ich habe schon häufig Forenbeiträge gelesen, wo sich die Leute erstaunt geäußert haben, welchen Parteien sie tatsächlich nahe stehen.
Auch ich habe nie die Partei gewählt, die bei mir „ganz oben“ stand, aber es hat dazu geführt, mir einige etwas genauer anzusehen und mein Wahlverhalten zu hinterfragen.
Es ist allerdings richtig, dass die Positionen der Parteien aus deren Programmatik oder aus offiziellen Äußerungen entnommen sind. Das sagt natürlich nichts darüber aus, inwieweit diese dann auch – z.B. in Regierungsverantwortung – tatsächlich verfolgt werden.
Trotzdem halte ich den Wahl-O-Mat für ein nützliches Werkzeug mit Augenzwinkern, das mir allemal sinnvoller erscheint, als Einschätzungen von Parteien durch „interesierte“ Kreise und „Freunde“.

ShodanW
ShodanW
7 Monate zuvor

Ich kann deine Bedenken gut nachvollziehen, lieber Roberto. Bzgl. „Aufstehen“ ist das einerseits richtig, aber es war auch eher eine Art Pamphlet mit Symbolwirkung, in gewisser Weise ja auch ein bisschen angestachelt vom Überraschungserfolg von „En marche“ (Macron). Zeitgeistphänomen.

Ich denke aber, wie der Wokismus sich gerade schon eingemummelt hat, dürfte die Gefahr weniger vorhanden sein, dass sie sich jetzt als Einflussagenten einschleusen. Wenn die wirklich glauben, dass Wagenknecht sowieso rassistisch, transphob und Ähnliches wäre („super“ Statement der Linksjugend kürzlich), würden die sowieso nur eine weitere Brandmauer hochziehen wollen.

Eher hat mich überrascht, wie sich AfD-affine jetzt bedroht fühlen. Dazu übrigens nur ein Vergleich: die haben Aiwanger bzgl. der SZ-Kampagne verteidigt, von „Jugendsünde“ geredet. Jetzt hauen sie Wagenknecht eine ebensolche um die Ohren. Dazu die üblichen SED-/Kommunismus-Vorwürfe. Der beste Beweis, dass man mit der AfD auch gewissermaßen Rot-Grün-Affine wählen würde, nur ideologisch gespiegelt. Die Methoden gleichen sich. Natürlich geht denen dabei eher das erste Mal ernsthaft die Düse, dass die bisherige One-Way-Reise ins Umfragehoch jetzt das erste Mal gefährdet ist.

AeaP
AeaP
Reply to  ShodanW
7 Monate zuvor

Absolute Zustimnung.👍

flurdab
flurdab
7 Monate zuvor

Erstmal steht ja der Winter vor der Tür. Und das „Energieproblem“ ist noch längsten nicht gelöst.
Es wird Strom und Gas geben, keine Frage. Nur ob man sich das noch leisten kann?
Dann wissen wir noch nicht wie sich die Russische Föderation zu den Aufrüstungsbemühungen der NATOd- Staaten stellt.
Und die Inneren Unruhen in Berlin- Gaza, Duisburg- Gaza, Essen- Gaza sind ja auch noch nicht durch gestartet.
Wo ist eigentlich die Faeser?

Sieht so aus als ob eine mögliche Parteigründung eine schöne Gelegenheit ist um von den brennenden Problemen abzulenken.
Also ein dreifaches „Haltet den Dieb“.

Lasse Machen
Lasse Machen
7 Monate zuvor
Wütender Bürger
Wütender Bürger
7 Monate zuvor

„Wir könnten 10 dressierte Affen als Regierung aufstellen, es würde genauso weiterlaufen.“

Ääääh… wieso der Konjunktiv????

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Wütender Bürger
7 Monate zuvor

Oh, irgendwie habe ich es geschafft, zwei mal auf „Absenden“ zu tippen…

KAFFE!!!! Aber schnell!!!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wütender Bürger
7 Monate zuvor

@Wütender Bürger

LOL

Berthold Kogge
Berthold Kogge
7 Monate zuvor

Die neue Partei wäre sicher interessant, aber ich befürchte

— Entprivatisierung im Post— und Bahnbereich
— Einseitige Hinwendung zu Einer Russland
— Falsche Feindbilder , wie Grundeinkommen, sexuelle Minderheiten, Europäische Partnerschaft usw.

Rente, Bürgerbeteiligung, keine Ausuferung der Kosten fürs Militär usw. natürlich positiv

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Berthold Kogge
7 Monate zuvor

@Anton inKoggnito

„Die neue Partei wäre sicher interessant, aber ich befürchte

— Entprivatisierung im Post— und Bahnbereich“

Seit der Privatisierung durch Kohl ist bei Beiden der Service mieserabel und viel zu teuer.
Vergleiche mal die staatliche schweizer Bahn mit der priv. britischen.
Dazwischen liegen Welten.
So kregen deine grünen Freunde die Leute nie auf die Schiene. 😉

„— Einseitige Hinwendung zu Einer Russland“

Wirf einfach mal einen Blick auf die Wweltkarte um festzustellen, wer auf dem Kontinent unser wichtigster Handelspartner sein müßte, wenn wir unseren Wohlstand halten wollen. 😉

Peter Müller
Peter Müller
Reply to  Berthold Kogge
7 Monate zuvor

Die Partei macht nur Sinn, wenn Sie den Bürgern die Freiheit bietet, dass diese anfangen, sich eigene Wege selbst zu erarbeiten.

Dazu muss man bereit sein, die Axt an die Wurzeln allen Übels zu legen.

Gier und Dummheit sind eigenartige Geschwister, die sich auch als Ignoranz oder Dekadenz entäußern können oder der Illusion, die Freiheit könne der eigenen Beliebigkeit entsprechen.

Berthold Kogge
Berthold Kogge
7 Monate zuvor

Weiß nicht, ob eben angenommen

Post oder die unmodern gehaltene Telekommunikation damals waren wohl kaum freundlicher, schneller oder billiger, also wirklich, altmodische Gesellen

Sanktionen gegen Russland nicht im wirtschaftlichen, sondern nur im politischen Sinne gegen FunktionsträgerInnen sinnvoll! Russland ist aber außerhalb der Rohstoffe eher unbekannt. Kannst Du Süsswaren oder Autoreifen aus Eurem Sehnsuchtsland nennen ?

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Berthold Kogge
7 Monate zuvor

Meintest du Schriftsteller, Komponisten, Maler oder Bildhauer, BalletttänzerInnen und Choreographen? Oder etwa Raumstationen und Weltraumbahnhöfe, oder echt Autoreifen wie die aus Akron oder Hannover?

Du Vollidiot, Mann, echt!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Berthold Kogge
7 Monate zuvor

@Anton inKoggnito

„Post oder die unmodern gehaltene Telekommunikation damals waren wohl kaum freundlicher, schneller oder billiger, also wirklich, altmodische Gesellen“

Wo hast du damals gelebt?

In jedem Kaff gabs eine Post, Heute nicht mehr.
Es war billiger, der Postmann kam täglich und die Briefkästen wurden täglich 2-Mal geleert.
Die gewinne flossen in den Staatshaushalt zurück und nicht in die Taschen weniger Aktionäre.

Mehr Beschäftigte und Ausbildungsplätze und damit mehr Einkommen für Staat ( Steuern )und Unternehmen ( Löhne und Gewinne ) gabs auch.

Du gehöst wohl auch zu den Trickle-Down-Spezialisten die meinen, wenn man nur die Taschen der Reichen richtig überfüllt, regnet es Manna und Ambrosia für Alle?

PS: Aaaah, endlich wieder ein nützlicher Werkzeugkasten. 😀

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Robbespiere
7 Monate zuvor

Es gibt kein Recht auf sinnlose Beschäftigung beim Staat! Die,gelbe Post war nicht tragbar und musste von der Telekom quersubventioniert werden, welche selber viel zu spät privatisiert wurde! Ich empfehle das Buch von Arne Börnesen , der als SPD Bundestagsabgeordneter die Privatisierung in seiner Partei durchsetzte! Für mich ein Held der Neuzeit, was ist er natürlich gegen die Expertenschaft hier im Blog!
Du hast in dem Punkt verloren, so einfach! Da wird sich nichts ändern! Privatisierung der Telekom war nur einige Jahre zu spät.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Berthold Kogge
7 Monate zuvor

@Anton InKoggnito

Verloren hast du, weil du nicht begreifst, dass Einkommen in Ausgaben münden, die wiederum Einkommen für Andere sind.

Die Beschäftigung beim Staat war somit nicht sinnlos, zumal der Hauptteil der Beschäftigten in der Privatwirtschaft tätig war.

Der Binnenmarkt eines Landes lebt nunmal vom Konsum seiner Bürger und ein Aktionär, futtert eben z.B. nicht so viel wie 1000 seiner Angestellten.
Von Letzteren kann ein Supermarkt leben, vom Aktionär allein aber nicht.

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Robbespiere
7 Monate zuvor

Dann kämpfe für die Reverstaatlichung! Bleibt Dir unbenommen. Du wirst dort aber keinen Erfolg haben! Der Gert genießt die staatliche Post in Russland, da könntest Du auch leben! Gute Reise

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Berthold Kogge
7 Monate zuvor

Nicht staatliche Beschäftigung war oder ist falsch, sondern die beim Schrott von Bahn und Post!
gerne mehr Beschäftigte bei Polizei, Jugendämter, Ausländerämter, Bildungsbereich usw.

spartacus
spartacus
Reply to  Berthold Kogge
7 Monate zuvor

Sieht man ja. Die Bahn geht seit Privatisierung raketenartig durch die Decke. Alles wird stetig besser und besser. In ein paar Jahren kommen dann Züge an, bevor sie überhaupt losgefahren sind. Es lebe die private Konzernwirtschaft.

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  spartacus
7 Monate zuvor

Der Staat hängt noch genug mit drin

spartacus
spartacus
Reply to  Berthold Kogge
7 Monate zuvor

Ne bessere Ausrede fällt dir da nicht ein?
Informiere dich doch einfach mal über die englische Bahn nach Privatisierung und über die staatliche schweizer Bahn.

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  spartacus
7 Monate zuvor

Schweiz hat eine andere Auffassung von Staatsdienst als die Schweiz,oder England. Es ging hier aber um die BRD

Berthold Kogge
Berthold Kogge
7 Monate zuvor

Unberührtes Stück, welches wohl die Vergangeheit der eigenen bürgerlichen Familie auf Kosten aller EuropäerInnen verarbeitet möchte!

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Berthold Kogge
7 Monate zuvor

Kam das jetzt von der berüchtigten KI, oder kann so ein Quatsch einem biologischen Menschen entstammen?

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Suzie Q
7 Monate zuvor

Stecke es Dir in den Faltigen, selbstherrliche Trulla