Aufstehen, aufgeben oder liegenbleiben? (inklusive Outing)

Und? Wie geht es so? Bereit zum Aufstehen, um Besserungen zu erzwingen? Oder doch eher in der Stimmung des Aufgebens, weil man eh nichts (mehr) ändern kann?

In unserem aktuellen Podcast sprechen wir über diese Fragen. Wir thematisieren Resignation, Empörung und fragen uns, ob und wo es ein Licht am Ende des Tunnels gibt.

Zum Schluss gibt es ein Outing, das wir gleich noch mit einem Rätsel verbinden.

Mit Roberto De Lapuente und Tom J. Wellbrock

Inhalt:

01:00 Aufstehen oder aufgeben? (II)
04:00 Wo ist das Licht am Ende des Tunnels? (I)
09:30 „Ich liebe doch alle Menschen!“
11:00 Filme (Grüße an Wolfgang M. Schmitt)
13:00 Ziele und Resignation
17:00 Café Habeck
20:00 Liegenbleiben
24:00 Kinderblut und Empörung
31:30 Zu groß zum Empören
36:00 Müdigkeit
39:00 Wo ist das Licht am Ende des Tunnels? (II)
44:00 Wahlen
46:00 Das Outing
52:00 Aufstehen oder aufgeben? (II)
57:00 EMMA
59:30 Ratespiel
01:01:00 Diverses und die USA
01:04:00 Wo ist das Licht am Ende des Tunnels? (III)

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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73 Gedanken zu „Aufstehen, aufgeben oder liegenbleiben? (inklusive Outing)

  • 10. September 2023 um 16:51
    Permalink

    Mein Tipp: Brasilien.

    Aber egal wo. Wir sind alle am Arsch, wenn die Menschen sich nicht weltweit solidarisieren und eine gloablistische Transformations-Agenda 2030 aktiv verhindern.
    Denn dahinter steckt eine bislang einzigartige paternalistische Machtübernahme von Staatsführungen und sog. Institutionen, die sich eine neue Welt modellieren. Und da sind leider so gut wie alle dabei.

    Daher kann man auch bleiben, wo man ist und da dem Pfeffer beim Wachsen zusehen.

    Die Transformation wird begründet mit willkürlichen und nicht greifbaren Zielen wie Gesundheit, Gerechtigkeit, Klimaschutz. modRNA wird global eingesetzt, um die Kapillare in den Köpfen der Menschen zu verengen – und damit auch ihre Kritikfähigkeit. Ihre Identität wird angegriffen durch Genderhype und Geschlechtstransition. Die Lebenserwartung geht zurück, junge Menschen lassen sich aus Angst vor Klima sterilisieren.

    Wenn wir dagegen nicht aufstehen, sind wir 2030 im Arsch und eine Menschheit von willenlosen Sklaven, die nichts mehr hat, aber auch nicht glücklich ist.

    Antwort
  • 10. September 2023 um 18:15
    Permalink

    „5-Jahres-Plan“, als Perspektive hinzustellen, ist mit ziemlich gewagt nicht wirklich treffend zu beschreiben. Das was sich diese Verbiegerei des Kommunismus, der mit der Theorie von Marx und Engels nie was gemein hatte, vornahm, war nichts was einer wirklichen Anstrengung bedurfte. Das war absoluter Minimalismus, der den Menschen ne Wohnung im Plattenbau in den nächsten 10 Jahre in Aussicht stellte und der Trabbi dazu konnte schon locker mal doppelt so lange auf sich warten lassen.

    Egal, ich höre trotzdem weiter, vielleicht stellt sich das ja als Satiere heraus?

    Antwort
  • 10. September 2023 um 18:26
    Permalink

    Okay, da war ich eindeutig voreilig. Das ist Satiere vom Feinsten..

    Nur das mit der Wärmepumpen habt Ihr nicht kapiert! Ihr müsst nur Ende Oktober, Mitte Dezember und Mitte Februar einen grünen Lokalpolitiker zu Euch nach Hause einladen. Die produzieren so viel heiße Luft, dass Ihr damit locker und kuschelig warm durch den Winter kommt!

    Antwort
  • 10. September 2023 um 18:37
    Permalink

    Der Österreicher hatte laut Medien viele seiner gespeicherten Kinderpornos mit „verstörenden“ Kommentaren versehen. Mit „verstörend“ sind übelste Gewaltfantasien gemeint.

    Wie man damit umgehen soll? Da bin ich genau so ratlos wie ihr…

    Antwort
  • 10. September 2023 um 19:17
    Permalink

    Ärzte und Kernkompetenz , echt jetzt? Die letzten drei Jahr eventuell komplett verdrängt🤔

    Ohne das Wohlwollen der Ärzte wäre nichts davon möglich gewesen! Es hatte völlig gereicht, dass den Ärzten (und Apothekern):die Möglichkeit gegeben wurde unverhältnismäßig viel Geld verdienen zu können, wenn sie das Spielchen mitspielen.

    Dass das selbstverständlich nicht pauschal für alle gilt, geschenkt. 95% dürften realistisch sein.

    @ Tom: Dir und Deiner Lieben von Herzen alles Gute, egal wo es Euch hin verschlägt!!!

    Antwort
    • 11. September 2023 um 15:27
      Permalink

      @Mensch
      Guude! Ja, Kernkompetenz..ich hab mir während des FFP2 Zwangs an den Kopp gegriffen als ich mit einer Baumarkt FFP2 Maske mit Ventil in ne Apotheke gegangen bin. Da sacht die Apothekerin, die sei aber net zulässig, weil ich ja die Viren ausatmen könnte! Hab nur mal gefeagt, wofür sie denn so n Teil anhätte und wozu die Plastikscheibe gut sein soll..

      Antwort
  • 10. September 2023 um 19:31
    Permalink

    Echt, Russland? Ich hoffe, dass Eure Sprachkenntnisse schnell auf ein Niveau kommt, mit dem Ihr dort klar kommen könnt.

    Apropos aufstehen oder liegen bleiben.

    Von nun an den Rest des Lebens unabhängig von Arschgeigen genießen. Halt meist immer wieder aufstehen und ab und zu mal liegen bleiben. Zum Schluss legt’s mich eh nieder😬

    Antwort
    • 10. September 2023 um 21:58
      Permalink

      Ihr? Ist Tom König, dass er den Majestätsplural gewährt bekommt?

      Antwort
      • 10. September 2023 um 22:23
        Permalink

        Mit Frau auszuwandern, wie Tom selbst zum Besten gegeben hat, ist es bei mir Ihr und nicht Du😉

        Antwort
      • 12. September 2023 um 13:15
        Permalink

        Nein, er ist Kaiser… OH geht ja gar nicht… MIst!

        Antwort
  • 10. September 2023 um 20:40
    Permalink

    Das Licht am Ende des Tunnels ist der entgegenkommende Zug!

    Tom, zu Deinem Erlebnis mit Deinem Arzt fällt mir wieder die Studie der Uni Wien ein, die als Ergebnis besagt, daß eine Mehrheit der Gentherapierten (von einigen auch „Geimpfte“ genannt) Putin und Russland die alleinige Schuld am Krieg geben, während eine Mehrzahl der Nichtverseuchten dem Westen eine Mitschuld gibt.

    Da Dein Arzt eben Arzt ist, muss er ja mehrfach gespritzt worden sein, damit er als „vollständig geimpft“ gilt und Patienten behandeln darf. Sein Verhalten passt zu 200% zu dieser Studie.

    Ich kann Deine / Eure Entscheidung, auszuwandern, sehr gut verstehen und wünsche Euch ein gutes Gelingen und eine gute Ankunft an Eurem Ziel!

    Ich habe noch ein wenig Hoffnung, daß wir vor Eurem Auswandern vielleicht doch noch ein Bierchen zusammen schlürfen können. Vielleicht führt Euch Eure Route ins Zielland ja irgend wie in meiner Nähe vorbei. 🙂

    Antwort
    • 10. September 2023 um 20:49
      Permalink

      „Da Dein Arzt eben Arzt ist, muss er ja mehrfach gespritzt worden sein, […]“

      Hier würde ich meinen Sch***** verwetten, dass gerade Ärzte sich vorn „Impfen“ am besten erfolgreich drücken konnten, bzw wie Politiker wie Promis Spezialimpfstoffe auch bekannt als Kochsalzlösung oder ähnliches erhalten hatten.

      Antwort
      • 10. September 2023 um 21:33
        Permalink

        Der extreme und offenbar nicht nachvollziehbare Ausbruch dieses Arztes über Putin lässt eher vermuten, dass er doch modRNA-behandelt ist. Jeder nicht modifizierte Mensch würde doch irgendwann denken: Was mache ich hier für einen Affen über Putin?

        Ich erlebe das seit der Impfkampagne sehr oft, dass Menschen entweder einen Rant ausstoßen und komplett unempfänglich für normale Debatten sind, oder eben mit nichts mehr etwas zu tun haben wollen. Die sind dann weitgehend entpolitisiert – und damit ein perfektes Fressen für jede Infiltration.
        Sie holen sich abends im ZDF die Regeln für den nächsten Tag ab und funktionieren dann entsprechend.
        Das ist gruselig.

        In diesem Kontext ist noch gruseliger, dass der Impfdruck auf die Bevölkerung aufrecht erhalten wird, obwohl Corona eingehegt, endemisch ist und außer einem Schnjpfen nicht mehr viel bewirkt.

        Antwort
        • 10. September 2023 um 22:28
          Permalink

          Bei dem Arzt würde ich eher drauf tippen, dass er meint für Putin-Bashing noch belohnt zu werden 🤔😉

          …aber Dein Ansatz dürfte leider auf nicht wenige zutreffen😥

          Wo bleiben nur die russischen Hacker, die den ÖRR mal für zwei-drei Monate lahm legen🤔🤪😳😱😉

          Antwort
          • 10. September 2023 um 23:54
            Permalink

            Mein Tip ist Weissrusland, Türkei, Tanzania, Namibia, Kambodscha, Uruguay. Meine Entscheidung fiel auf Italien, die Italiener sind aufmüpfig und haben auch bei Corona nicht wirklich mitgespielt. Für mich selber würde der Iran oder Russland, als letzter Zufluchtsort in Frage kommen.

          • 11. September 2023 um 15:33
            Permalink

            @Prateek
            Mir gehts schon im Exil in Gallien besser, selbst wenn das hier alle Imofjunkies sind…aber wenigstens gendern die net und gehen öfter uff die Gass und man darf seine Meinung sagen ohne Konsquenzen fürchten zu müssen…

        • 11. September 2023 um 8:20
          Permalink

          Man sollte diesem Arzt eine Gewissensfrage stellen:

          „Angenommen, Sie sind Notfallarzt und werden zu einem Unfall gerufen. Vor Ihnen liegt der russische Präsident Putin auf der Straße und droht zu verbluten. Wie reagieren Sie?“

          Auf die Antwort wäre ich echt gespannt!

          Antwort
  • 11. September 2023 um 7:31
    Permalink

    Ich hatte gestern einen – zunächst sehr schönen – Nachmittag mit alten Bekannten (noch aus der Grundschule), in einem wunderbaren Garten irgendwo in Berlin. Die beiden Damen aus meiner alten Klasse: eine Künstlerin, die andere ehemalige Richterin, heute Mitarbeiterin im Stab des wissenschaftlichen Dienstes der Bundestags, sowie der Freund der Künstlerin. Alle ungefähr Mitte Fünfzig.
    Ich habe das Thema Politik eine Weile gemieden, es war doch gerade so schön, in der Abendsonne… aber irgendwann konnte ich nicht mehr, als die Künstlerin allen Ernstes darüber schwärmte, wie gut wir es in Deutschland doch hätten, daß wir eine funktionierende Demokratie und Rechtssicherheit hätten und wirtschaftliche stünden wir ja auch ganz gut da. Sie wäre wirklich froh, in Deutschland zu leben.
    Ich war so fassungslos, daß ich darauf einfach reagieren mußte und so kam eins zum Anderen und die brennenden Themen auf den Tisch.
    Mit meiner Meinung, Deutschland sei kein demokratisches Land mehr und eher bereits im Totalitarismus angekommen, war ich selbstredend alleine und so stand ich in der folgenden Diskussion ziemlich mit dem Rücken zur Wand. Es ging viel um Corona und um die abartigen Maßnahmen, die in Deutschland am Recht vorbei und gegen wissenschaftliche Erkenntnisse durchgezogen wurden, einfach auch, um die Grenzen des Machbaren auszuloten.
    Oje, da war ich der Verschwörungstheoretiker und die Mitarbeiterin des juristischen wissenschaftlichen Dienstes stellte sich hin: Sie kenne sich ja ganz gut in der Regierung aus und sie könne ihre Hand dafür ins Feuer legen, daß niemand in der Regierung zu irgendeinem Zeitpunkt Maßnahmen geplant habe, die nicht gut abgewogen und für sinnvoll gehalten wurden. Sie sei ja nun als Rechtsberaterin der Regierung ziemlich nahe dran.
    Ich kam dann mit den offensichtlichen Lügen, die teilweise heute nachweisbar sind, die Impfstofflügen etc. und da mußte ich mir allen ernstes anhören, daß es nicht richtig sei, die Regierung der Lüge zu bezichtigen, das wären teilweise quasi Notlügen gewesen, um die Menschen zum Impfen zu bringen. Denn Impfen sei immer besser als nicht Impfen… und so weiter und so fort.
    Der einzige, der gelegentlich auch mal Bedenken über die Rechtmäßigkeit von Maßnahmen äußerte war der Freund der Künstlerin, die anderen waren absolut wie gleichgeschaltet und keinerlei Argumenten oder Information zugänglich. Ich merkte richtig, wie sie mich für krankhaft mißtrauisch und irregeleitet hielten.
    Wir sind am Abend in Freundschaft auseinander gegangen, ohne böse Worte, weil wir uns schon fast fünfzig Jahre kennen und einander lieben unabhängig von unseren Meinungen.
    Aber diese Unterhaltung wirkt dennoch nach und macht mich sehr, sehr traurig. Denn es hat mir gezeigt, wie tief die Propaganda sitzt und wie wenig man selbst mit Beweisen (Pfizer Papers z.B.) dagegen tun kann.
    Standhalten – aufgeben? Ich weiß es nicht, aber solche Begegnungen stärken einem nicht gerade den Rücken.

    Antwort
    • 11. September 2023 um 14:35
      Permalink

      Das muss jeder für sich selbst entscheiden – ich habe solche „Freundschaften“ wegschlafen lassen. Solche „Freunde“ sind nicht meine Freunde, sondern als Mittäter eher Feinde und Teil des Problems.

      Antwort
      • 12. September 2023 um 15:27
        Permalink

        Ich weiß. Und in Anlehnung an einen Spruch aus einem sehr bekannten Film: Wer noch in der Matrix ist, ist Teil der Matrix und uns damit potentiell feindlich gesonnen. Dafür gibt es ja auch zunehmend Meldeportale, bei denen man Andersdekende verpfeifen kann.
        Aber die Meisten kommen mit Sicherheit nicht ohne Anstoß und ohne Hilfe aus der Matrix raus.
        Insofern, und da „wir“ mehr werden müssen, führt kein Weg an den „Mühen der Ebene“ vorbei.

        Antwort
    • 12. September 2023 um 13:14
      Permalink

      Ich hatte vor ein paar Tagen mit meiner Mutter diskutiert. Sie meine, eine deutsche Regierung hätte noch nie so schwere Zeiten gehabt und dafür hätte diese es doch gut gemacht.
      Darauf hin habe ich ihr für wirklich jedes Beispiel was sie brachte einen hieb- und stichfesten Gegenbeweis erbracht. Also dass unsere Regierung an diesen schweren Zeiten und die Ursachen dafür selbst schuld wären

      Interessant ist immer die Reaktion:
      „Woher ich dass denn das alles wisse, denn im TV wäre das ja nicht gewesen…“

      Ich darauf: „Genau…!“

      ^^

      Antwort
  • 11. September 2023 um 7:45
    Permalink

    Ďas Licht am Ende des Tunnels wäre, Bewußtsein.

    Daß wir alle zu Bewußtsein kommen.

    Daß die Menschen merken,

    daß sie die Vielen sind,

    und daß Corona nur Grippe ist

    Antwort
    • 11. September 2023 um 8:05
      Permalink

      Corona Grippe und Pentikowa La Lopez😂🥰

      Antwort
    • 11. September 2023 um 8:43
      Permalink

      Ich verstehe jeden, der dies Land verlassen will, habe aber großen Respekt vor denen, die es bewußt nicht tun.

      Danke, Roberto, daß Du hier bleibst. Gute Leute werden hier dringend gebraucht.

      Antwort
  • 11. September 2023 um 8:48
    Permalink

    Alles drei sind keine Optionen: Die einzige Option, die wir haben, die jeder Einzelne hat und rein gar nichts kostet, ist: Aufeinander zugehen, dem Anderen respektvoll zuhören und die Meinung des Anderen ertragen, wenn sie nicht der eigenen Meinung entspricht.

    … und bei der Spaltung der Gesellschaft in „Rechts“ und „Links“, „Geimpft“ und „Ungeimpft“ sowie „Gehorsam“ und „Schwurbler/Querdenker“, die unsere Regierung im Auftrag der Elite forciert, einfach nicht mitzumachen. Das ist der Anfang und wie ich hier in den Kommentaren gelesen habe, hat ein Robert-B hiermit schon angefangen.

    Lasst Euch nicht gegen Eure Mitmenschen aufhetzen, selbst wenn sie noch so (in Euren Augen) krude Ansichten haben, denn genau das beabsichtigt man.

    Antwort
    • 11. September 2023 um 8:59
      Permalink

      @Andre

      Da kann ich Dir nur zustimmen. Guter, ermutigender Kommentar. Danke dafür.

      Antwort
    • 11. September 2023 um 10:19
      Permalink

      Aus meiner Sicht machst Du einen entscheidenden Denkfehler!

      Z.B. ich habe nicht mitgemacht, hab‘ mir teils den Mund fuselig geredet. Letzten Endes muss ich aber leider feststellen, dass ein nicht unbeträchliche Menge Leute dermaßen ignorant ist bzw den Hetzern der „anderen“ Seite dermaßen auf den Leim gegangen ist, dass sie sich nicht einen Millimeter von ihrer scheinbaren Siegerseite wegbewegen werden. Das einzige was sie zur Wahl stellen, ist, dass z.B. ich den Xavier Naidoo mache. Ich war und bin bis heute immer ein sehr hilfsbereiter Mensch. Nur ein Arschkriecher war und werde ich nie.

      Auch für mich ist der Fall, dass ich als der Ungeimpfte, Querdenker und Putin-Versteher, der zum Rechten wurde zwar nicht wirklich schön, aber auf Grund meines Alters noch vergleichsweise einfach. Der Mob kann mich mal am Arsch lecken! Soll er meinen was er will, soll er glauben bzw vertrauen wem er will. Ich muss eh nicht die ganze Welt zum Freund haben. Eine Hand voll Menschen mit denen ich engeren Kontakt pflege, denen ich vertrauen kann und die mir vertrauen, sind mir allemale genug.

      Sorry, zudem wüsste ich nicht, warum ich Zugeständnisse machen sollte? Wie sollten die denn Deiner Meinung nach aussehen? Ihr habt vielleicht doch Recht damit, dass Corona die gesamte Menschheit gefährdet hat und all die Maßnahmen waren vielleicht doch gerechtfertigt obwohl sie ohne Wenn und Aber gegen das GG verstoßen haben? All die Hetze gegen Ungeimpfte und Menschen mit eigenen, begründeten Meinungen waren gar nicht so tragisch, Hauptsache ihr habt sie jetzt wieder lieb?

      Nochmal: Die sollen mich am Arsch lecken!

      Klar, es gibt auch ne breit Masse, die sich lediglich „arrangiert“ und nicht gehetzt hat. Der ist der ganze Scheiß allerdings eh unangenehm und die vermeiden das Reden darüber ebenso wie der Teufel das Weihwasser. Die wollen eh nur verdrängen und einfach zur Tagesordnung übergehen. Gegen diese Menschen hege ich keinen Groll. Die gibt es halt und gab es schon immer. Mit denen kann man leben. Nebeneinander. In Frieden. Nur beim nächsten ähnlich gelagerten Fall werden sie sich wieder „arrangieren“. Die werden niemals dazu taugen an welchem System auch immer was zu ändern. Das kann ich verstehen und auch akzeptieren! Es wäre völlig sinnlos sich an diesen wirklich normalen Leuten abzuarbeiten oder sie gar mitverantwortlich zu machen. Nicht selbst Opfer werden zu wollen, ist nicht verwerflich. Denunzieren, hetzen, sich aktiv dafür einsetzen und denen mit Überzeugung nach den Mund reden, das ist verwerflich! Von denen erreichst Du mit Deiner gut gemeinten Masche niemanden. Da hilft nur die natürliche Abhilfe Zeit. Irgenswann sind sie alle verstorben, wie auch der letzte überzeugte Nazi..

      Antwort
      • 11. September 2023 um 10:37
        Permalink

        Kann es sein, daß du Andre vollkommen falsch verstanden hast?

        Versuch doch mal deinen Haß aufzulösen, oder kriege raus, woher der kommt, denn er macht dich unfrei.

        Der Mob tut mir leid.

        Antwort
        • 11. September 2023 um 14:55
          Permalink

          @Liebe Pen

          Verlangst du da nicht etwas zuviel?

          Die wenigsten von uns sind Heilige oder geborene Märthyrer.
          Vergebung kann man nur gewähren, wenn darum gebeten wird, weil Jmd. einsieht, dass er mit seinem Verhalten einen Mitmenschen zutiefst gedemütigt hat.
          Wer nicht dazu bereit ist, kann mir offen gesagt auch gestohlen bleiben, denn er wird mir meine Versuche der Wiederannäherung als Schwäche auslegen und bei nächstbester Gelegenheit gleich „gnadenlos“ handeln.

          Die Hexenjagd auf Andersdenkende, egal ob bei Corona, dem Ukrainekrieg oder dem „angeblich menschengemachten Klimawandel“ ist ein Verbrechen aus niederen Motiven und erfordert Sühne.

          Antwort
        • 11. September 2023 um 17:48
          Permalink

          Nein, kann nicht sein.

          Ich tippe allerdings drauf, dass Du mich völlig missverstehst.

          Welcher Haẞ eigentlich? Warum mich der Mob am Arsch lecken kann, sollte auch Dir klar sein. Dass Dir der Mob leid tut, das wird den Mob gaaaaanz bestimmt beeindrucken und noch gaaaaanz bestimmter umstimmen.

          Antwort
  • 11. September 2023 um 8:56
    Permalink

    Tom, Dir und Deiner Gefährtin wünsche ich Glück und Zufriedenheit in dem von Euch gewählten anderen Land. Heimweh nach Deutschland kann ich mir nicht vorstellen.

    Meine Wahl wäre Rußland.

    Heimat ist dort, wo man Freunde hat. (Karl Jaspers)

    Antwort
    • 11. September 2023 um 13:07
      Permalink

      Aaah Russland, Musterland des WEF. Ich hab aber gehört, Tom hat günstig ein Haus in der Ukraine gekauft 😉

      Antwort
      • 11. September 2023 um 13:25
        Permalink

        wie schön für ihn 😉

        Antwort
        • 11. September 2023 um 13:27
          Permalink

          Warum macht er so ein Geheimnis daraus?

          Antwort
          • 11. September 2023 um 15:49
            Permalink

            Das Problem ist, je nach Lage des Krieges steht das Haus mal in der Ukraine, und mal in Russland … wenn es noch steht.

    • 11. September 2023 um 18:11
      Permalink

      Was genau zöge Dich nach Russland? Ich für hte, dass Deine Sicht auf Russland reichlich verklärt ist.

      …und was Karl Jaspers meint, gilt selbstverständlich nur in einer idealen Welt. Nur ist die Welt leider nicht ideal, sodass überall annähernd gleiche Bedingungen herrschen.

      Tom z.B. muss hier befürchten, dass er über kurz oder lang mächtig Ärger kriegt und zudem, dass ihm obendrein sein Lebensunterhalt verdienen zu können bald erschwert, wenn nicht sogar unmöglich gemacht wird. Freunde dürfte Tom hier genügend haben. Die sind also nicht das Problem. Es sind die, die ihn als Feind ausgemacht haben.

      Antwort
      • 12. September 2023 um 20:43
        Permalink

        Man hört immer wieder, daß dort viele gute Menschen lebe.

        Die Russen oder Rußlanddeutschen, die ich hier kenne, sind durchweg besonders nett.

        Antwort
        • 12. September 2023 um 20:51
          Permalink

          Und alle Amis, NiederländerInnen und KenianerInnen sind ganz ätzend und böse

          Antwort
    • 11. September 2023 um 20:00
      Permalink

      Ich dachte Pentikowa möchte nach Portugal

      Antwort
  • 11. September 2023 um 13:31
    Permalink

    Tom, ich sehe das mit dem Auswandern genau wie Du. Und ich denke, es ist ein Aufstehen. Nicht wegen des Aufwands, sondern wegen des Drucks, der aktuell dazu führt, dass Du nur geduckt Deine eigene Meinung veröffentlichen darfst, weil missliebige Meinungen von dem aktuellen Regime ganz profan kriminalisiert werden.
    Wenn Du auswanderst, kannst Du die gebückte Haltung ablegen.

    Antwort
  • 11. September 2023 um 13:43
    Permalink

    In Bezug auf die USA: Alaska ist komplett anders als die loser states. Meine Mutter und mein Stiefvater waren letztens zwei Wochen bei mir zu Besuch: Sie konnten kaum glauben, zu was für ein Shithole Country Deutschland mittlerweile degeneriert ist und haben endgültig ihre Pläne begraben, irgendwann zurückzukehren.
    Ach übrigens: Die Krankenkassenvorstellungen, welche hier in Deutschland grassieren, speziell zu dem Verbrechen „Obama Care“, haben rein gar nichts mit den Realitäten in den USA zu tun.

    Antwort
    • 11. September 2023 um 13:58
      Permalink

      Daher mein Hinweis, dass wir USA-Anti-Spezialisten sind 😉

      Antwort
      • 12. September 2023 um 14:04
        Permalink

        USA-Anti-Spezialisten oder Anti-USA-Spezialisten? 😀

        Antwort
    • 11. September 2023 um 15:02
      Permalink

      @Schwitzig

      Mag ja sein, dass wir so Manches in den USA falsch einschätzen, aber mit dem Wissen, dass deren Machteliten an der globalen Misere schuldig sind, würde ich niemals dorthin auswandern wollen.
      Die machen ja nicht mal vor der eigenen Bevölkerung halt.

      Antwort
      • 11. September 2023 um 15:08
        Permalink

        Verstehe ich, mir käme das ein bißchen wie vom Regen in die Traufe vor.
        Für mich ist Lateinamerika ein heißer Favorit, gegen Russland spricht ziemlich heftig das Problem des Spracherwerbs. Zumindest in meinem Fall. 😉

        Wenn/falls Tom das mal durchgezogen hat, wäre es schön, wenn man sich etwas mehr darüber austauschen kann. Wie/was und so, es gibt ja viel zu bedenken, bei so einem Schritt.

        PS: Ich kenne kaum jemanden, eigentlich niemanden, der es jemals bereut hat, Deutschland den Rücken zu kehren. Das spricht doch Bände.

        Antwort
        • 11. September 2023 um 21:30
          Permalink

          @Robert-B.

          Für mich ist Lateinamerika ein heißer Favorit, gegen Russland spricht ziemlich heftig das Problem des Spracherwerbs. Zumindest in meinem Fall.

          Russisch habe ich auch nicht drauf, dafür aber etwas serbokroatisch und das ist ebenfalls slawisch.
          In Lateinamerika käme mir die Sprache ziemlich „Spanisch“ vor. 😉
          Das Klima wäre dann auch noch so ein Punkt.

          Wenn/falls Tom das mal durchgezogen hat, wäre es schön, wenn man sich etwas mehr darüber austauschen kann. Wie/was und so, es gibt ja viel zu bedenken, bei so einem Schritt.

          Ja, man kriegt leider zu wenig Info, wie es sich für Aussteiger in Russland lebt und wie man das Leben finanziert bekommt.

          Antwort
          • 11. September 2023 um 21:43
            Permalink

            Auch an Dich: Es ist eine Sache, zurecht drauf aufmerksam zu machen, dass Putin nicht der Leibhaftige ist! Russland hier verklärt darzustellen ist allerdings voll daneben!

            Hier zu schreiben dass der Scholzomat lügt und das nicht nur bei Cum-Ex sondern auch bei wirecard, was wahrscheinlich gar die größere Sauerei ist, ist hier zumindest momentan noch möglich. Mach das mal mit Putin auf die ebenso derbe Art in Russland…

            „Putin ist ein toller Staatsmann“ zu sagen ist einfach. Putin ist ein machtbesessener Drecksack, dazu braucht es in Russland viel Mut. Den bringt weder Gert-Ewen noch der Röper in seinem Anti-Spiegel auf. Warum wohl?

          • 11. September 2023 um 23:29
            Permalink

            @Mensch

            Auch an Dich: Es ist eine Sache, zurecht drauf aufmerksam zu machen, dass Putin nicht der Leibhaftige ist! Russland hier verklärt darzustellen ist allerdings voll daneben!

            Ich weiß nicht, ob man das als Verklärung betrachten kann, wenn man Putin einfach an seinen Handlungen misst und dem westliches Handeln gegenüber stellt.

            Hier zu schreiben dass der Scholzomat lügt und das nicht nur bei Cum-Ex sondern auch bei wirecard, was wahrscheinlich gar die größere Sauerei ist, ist hier zumindest momentan noch möglich. Mach das mal mit Putin auf die ebenso derbe Art in Russland…

            Wo bei Putin die Schmerzgrenze liegt, können wir wohl Beide nicht beurteilen, aber hier liegt die Latte schon sehr tief, sobald man eine gewisse Präsenz erreicht bzw. über entsprechende Populrität verfügt.

            Corona und der § 130 StGb lassen grüßen.

            „Putin ist ein toller Staatsmann“ zu sagen ist einfach. Putin ist ein machtbesessener Drecksack, dazu braucht es in Russland viel Mut. Den bringt weder Gert-Ewen noch der Röper in seinem Anti-Spiegel auf. Warum wohl?

            Möglicherweise gibt es wenig Grund dafür, zumindest für die Bevölkerung in Russland.
            Ich frage mich, ob die Russen mehrheitlich je besser gelebt haben, als seit Putins Amtsantritt?

            Das Bild, welches unsere Medien von Russland vermitteln, erscheint mir sehr propagandistisch gefärbt.
            Natürlich hat jedes Land seine Schwachstellen, aber man müßte fairerweise auch in Betracht ziehen, unter welchen Voraussetzungen es gestartet ist.
            Da macht Deutschland mit seinem Wirtschaftswunder keine gute Figur.

            Deutschland war auch noch nie so massiven Sanktionen ausgesetzt, wie Russland seit 2014, welche massenhaft Substitutionen derer Wirtschaft erfordern.
            Nochmal:

            Das was Putin unterstellt wird in Puncto Meinungsfreiheit, ist hier längst Realität, sobald man an den erwünschten Narrativen kratzt.

            Wers nicht glaubt, kann sich ja mal fett den letzten Buchstaben des Alphabets auf die Mororhaube pinseln. 😉

          • 11. September 2023 um 23:31
            Permalink

            Du bist ein Vollidiot, Mensch. Was masst du Dir an, solche Urteile zu fällen? Wer bist Du? Der Heiland?

            Nein, der frustrierte Depp! Merk dir das! (Zitat von dir)

            Du schreibst und schreibst und schreibst und scheibst:

            Was jetzt, genau?

          • 12. September 2023 um 0:37
            Permalink

            Üb‘ mal zitieren!

            Nur was genau maße ich mir an? Festzustellen, dass Russland nicht das Paradies bist? Oder das Putin auch nur ne machtgeile Arschgeige ist, mit der nicht zu spaßen ist?

            …ach so, wer das nicht zu erkennen vermag, der mag durchaus ein Vollidiot sein😊

          • 12. September 2023 um 1:09
            Permalink

            Echt jetzt😱

            Wurcht! Diese Blase hier, in der jeder der Putin nicht als den Heilsbringer ansieht niedergemacht wird, ist im Grunde auch nicht besser als der woke Mis.
            Ich bin dann mal in meinem Häuschen….😊

            ….und immer schön weiter auf die anderen eindreschen, die Andersdenkende niedermachen!

          • 12. September 2023 um 8:14
            Permalink

            Das Spanische ist genau meine lateinamerikanische Eintrittskarte. Ich habe in einem anderen Leben Spanisch und Portugiesisch studiert. 😉
            Und das Klima… hey, immer Warm, da kommt dir keiner mit ner Wärmepumpe, ha, ha.

            Die Frage ist natürlich immer auch die Finanzierung des Lebens: In Lateinamerika einen Job zu finden, von dem du leben kannst, ist eben auch kein Zuckerschlecken.

            Momentan und für die nöchsten ein, zwei Jahre habe ich hier noch einiges zu regeln. Danach wird die Frage für mich virulent…

            Zu Tom: Es ist Aufgeben, ganz klar. Aber es steht jedem zu, sich den Irrsinn nicht anzutun, dem man sich hier aussetzen muß und ja, ich finde das schon auch vergleichbar mit dem Exodus im dritten Reich. Es mag noch nicht so schlimm sein, wie damals, aber wir eilen mit Riesenschritten darauf zu und ich habe nur ein Leben und ich habe das Recht, in diesem Leben glücklich zu sein.
            Wenn man mir das in einer Form nimmt, wenn man mir alle Alternativen entreißt der ich nicht mehr viel entgegenzusetzen habe, dann muß ich gehen. Und da Widerstand hierzulande zunehmend kriminalisiert wird… dann ist es Zeit zu gehen.

          • 12. September 2023 um 17:21
            Permalink

            Robert fühlt sich im Vierten Reich! Diese Personen sind einfach zu geil! Wo ist eigentlich der,die,das Carlo?

          • 12. September 2023 um 17:53
            Permalink

            @Robert-B.

            Und das Klima… hey, immer Warm, da kommt dir keiner mit ner Wärmepumpe, ha, ha.

            Sicher, aber mir wird schon unangenehm warm beim Gedanken an das viele Krabbel-Getier in diesen Breitengraden.

            Zudem:

            Wenn ich friere, lege ich bei der Kleidung noch einen drauf, aber um wieviel läßt sich so ein südamerikanischer Bastrock noch reduzieren, wenn man körperlich am Kochen ist? 😉

            Die Frage ist natürlich immer auch die Finanzierung des Lebens: In Lateinamerika einen Job zu finden, von dem du leben kannst, ist eben auch kein Zuckerschlecken.

            Eben, wenn du genug Erspartes mitbringst, welches bis zum Lebensende reicht, läßt es sich überall leben.

            Zu Tom: Es ist Aufgeben, ganz klar. Aber es steht jedem zu, sich den Irrsinn nicht anzutun, dem man sich hier aussetzen muß und ja, ich finde das schon auch vergleichbar mit dem Exodus im dritten Reich. Es mag noch nicht so schlimm sein, wie damals, aber wir eilen mit Riesenschritten darauf zu und ich habe nur ein Leben und ich habe das Recht, in diesem Leben glücklich zu sein.

            Toms Entscheidung ist völlig korrekt, schließlich wissen wir zu gut, wieviele Menschen ihr Zögern vor 1945 teuer bezahlt haben.
            Wenn ich recht erinnere, ist seine Frau Medizinerin und er schreibt auch für RT, ergo sind seine Chancen gar nicht so schlecht, sollte Russland sein Ziel sein.

            Über RT bleibt er uns auch erhalten, ohne dass ihn die Totalitarismus-Fans hier belangen können.

          • 12. September 2023 um 17:57
            Permalink

            Italien, Niederlande oder Spanien könnten auch Ziele sein!

          • 12. September 2023 um 18:00
            Permalink

            Das Klima finde ich eigentlich perfekt :-). Spanisch lernen werde ich auch können, aber letztendlich zählt auch die Rechnung, ob es den Aufwand lohnt. Ich musste auch lernen, dass die eigene Energie mit dem Alterungsprozess spürbar abnimmt.

          • 12. September 2023 um 19:37
            Permalink

            @Schwitzig

            aber letztendlich zählt auch die Rechnung, ob es den Aufwand lohnt. Ich musste auch lernen, dass die eigene Energie mit dem Alterungsprozess spürbar abnimmt.

            Ja, das Älterwerden und die damit verbundenen Probleme haben wohl viele Auswanderer nicht auf dem Schirm.

            Wohl dem, der sich schon früh die entsprechenden Netzwerke geschaffen hat.
            Versorgung im Alter ist in vielen Ländern der Erde abhängig von Familie, welche man i.d.R. als „Migrant“ dort nicht hat.

            Ohne entsprechende Kohle als Gegenleistung für Hilfe ist man dann schnell aufgeschmissen.
            Da bleibt am Ende nur noch der finale Sprung zu den Piranhas und Kaimanen. 😉

            Das Klima finde ich eigentlich perfekt 🙂

            Kommt wohl auf die Gegend an.
            Schwüle Dschungelhitze ist Gift für mich, höhere Lagen wären wohl geeigneter.

            Spanisch lernen werde ich auch können

            Sicher, wenn man will, kann man fast Alles lernen.
            Ich habe halt zu Spanien keinen Bezug, nicht mal kulinarisch.
            Einmal Lanzarote….das wars.

          • 12. September 2023 um 20:56
            Permalink

            Ich ehre die Existenz Russlands und der Ukraine, aber ich liebe die SpanierInnen.Alleine Real Madrid., einfach geil!

      • 11. September 2023 um 19:45
        Permalink

        Muss Dz auch nicht, Rob! Niemand würde Dich zwingen können oder wollen

        Antwort
      • 12. September 2023 um 17:57
        Permalink

        Okay, aber wo sind die Machteliten unschuldig?

        Antwort
    • 12. September 2023 um 13:01
      Permalink

      Ach übrigens: Die Krankenkassenvorstellungen, welche hier in Deutschland grassieren, speziell zu dem Verbrechen „Obama Care“, haben rein gar nichts mit den Realitäten in den USA zu tun.

      Nun ja… Ein sehr gut befreundeter Musiker-Kollege aus Phoenix-Arizona meinte, er könne sich die Krankenversicherung nicht leisten. Nur seine Kinder wären krankenversichert…

      Und so weit ich weiß, wäre für den typischen US-Durchschnittsbürger meine derzeitige Erkrankung (Lungenkrebs Stadium 2b N1 M0) mehr oder weniger ein Todesurteil, weil dieser sich eine Behandlung kaum leisten könne…

      Für den Besserverdiener ist die USA das Land mit der absolut besten Gesundheitsversorgung. Aber wehe dein Einkommen ist nicht hoch genug, dass man sich eine vernüpftige Krankenversicherung nicht leisten kann! Dann kann schon ein simpler Armbruch dich quasi RUINIEREN!

      Bitte kläre uns auf, was da nun ist… Kann ja auch durchaus im jedem US-Bundesstaat unterschiedlich sein….

      Antwort
      • 12. September 2023 um 18:06
        Permalink

        Also, Medicare ist kostentechnisch durchaus vergleichbar mit einer GKV. Leistungstechnisch da, wo wir in wenigen Jahren sein werden.
        Eine vergleichbare Versicherung für Arbeitslose wie in Deutschland gibt es nicht.
        Obamacare ist unbezahlbar und hat dafür gesorgt, dass alle anderen noch teurer geworden sind.

        Antwort
      • 12. September 2023 um 18:16
        Permalink

        Für jedem den es interessiert:

        meine derzeitige Erkrankung (Lungenkrebs Stadium 2b N1 M0)

        ist frisch operiert… (Keilresektion unterer Lungenlappen links)
        Nun kommt nach der Wundheilung noch die Chemokeule oder andere medikamentöse Nachsorge, je nach dem was die finale Histologie ergibt, um die (evtl.) im Körper verbliebenen Krebszellen zu zerstören.

        Antwort
        • 12. September 2023 um 19:41
          Permalink

          @N.B.

          Viel Glück und Erfolg.

          Gruß Rob

          Antwort
        • 12. September 2023 um 20:30
          Permalink

          Viel Glück und Kraft!

          Ganz liebe Grüße,

          Pen

          Antwort
  • 11. September 2023 um 15:35
    Permalink

    Servus Tom, servus Roberto. Hallo alle zusammen.

    Hier ist krokette. Ich habe mich schon länger nicht mehr hier zu Wort gemeldet (min. 2 Jahre). Dennoch bin ich euch treu geblieben und habe eure Inhalte weiterhin regelmäßig verfolgt, wie ihr seht, auch weil ihr euch selbst und uns gegenüber treu geblieben seid und in der Coronazeit (und auch danach) kritisch geblieben seid. Das mag rückblickend irgendwie selbstverständlich klingen, war es zu Beginn von Corona jedoch nicht. Ich kann mich noch sehr gut erinnern (selbst mit Roberto habe ich mich ganz zu Beginn diesbezüglich gestritten), dass es eine zeitlang höchst unklar war, welche Richtung linke (ich betone: linke!, denn dazu zähle ich euch) Alternativmedien einschlagen würden. Viele haben die Kurve nicht gekriegt (gerade im französischsprachigen Raum), die ich dementsprechend entweder deabonniert habe oder einfach seither ignoriere. Ihr habt in meinen Augen die Probe bestanden.
    Dafür zunächst einmal Danke an euch beide und auch an Anke und Gert, die inzwischen mit von der Partie sind.

    Dass ich mich schon lange nicht mehr hier gemeldet habe hat u.a. damit zu tun, dass auch ich Deutschland seither (noch in der Coronazeit) verlassen und mein Leben komplett umgekrämpelt habe: Umzug, Umfeldwechsel, Umschulung. Deshalb dachte ich mir, gebe ich mal meine Sichtweise auf die Sache wieder.

    Für mich war es nicht das erste Mal, dass ich Deutschland ungewollter Maßen verlassen musste. Das erste Mal als ich 11Jahre alt war und lag daran, dass wir uns das Leben in Deutschland nach dem Tod meines Vaters nicht mehr leisten konnten. Also zogen wir ins Heimatland meiner Mutter, nach Belgien, wo der Rest meiner Familie lebte (väterlicherseits kenne ich niemanden). Ich wurde hier jedoch niemals wirklich heimisch, auch wenn ich manche Dinge (u.a. die Gastronomie) hier mag, ich bin nunmal in Deutschland geboren und aufgewachsen und der belgische (intellektuelle) Horizont ist mir zu eng, kleinbürgerlich und indifferent (Gert und Roberto regen sich immer über die Apathie der Menschen in Deutschland auf?! Das ist noch gar nichts im Vergleich zur belgischen Gleichgültigkeit). Deutschland, genauer gesagt Bayern, ist meine Heimat. Für mich war, und ist es auch jetzt wieder, ein Verlust, der mich tief in meinem Herzen schmerzt. Weshalb ich mir vorgenommen hatte, wieder nach Deutschland zu gehen. Das habe ich auch getan. Ich habe in Deutschland studiert. Nach einem gescheiterten Dissertationsantrag in den Sozialwissenschaften (der mir auch die Augen dahingehend öffnete, dass selbst „linke“ Organisationen systemkritische Menschen nicht fördern wollen) fiel ich in die Perspektivlosigkeit. Von meinen früheren Studienkollegen „links“ liegen gelassen, Bullshitjobs und Hartz IV.

    Dann kam Corona und alles wurde noch schlimmer: Freunde, Gewerkschaftskollegen und Pfarrgemeinde waren weitgehend dem Mainstream verfallen. In der ganzen Zeit rief mich nicht mal ein einziger meiner Freunde an. Unterstellungen, Diffamierungen, Beleidigungen, Bußgelder, Schikane, Pöbeleien, Intrigen und Diskriminierung schlugen mir entgegen. Und trotz regelmäßiger Demobesuche fühlte ich mich im Alltag sehr allein. Als die ersten Stoffe auf den Markt kamen und die Gefahr der Injizierungen konkret wurde erlitt ich einen Nervenzusammenbruch, sodass ich den Entschluss fasste, dass ich nicht mehr alleine in Deutschland in einer kleinen Dachzimmerwohnung leben wollte. Also verließ ich das Land abermals, teils leichten Herzens, weil der Druck nun wegfiel und ich ein Deutschland verließ, dass nicht mehr meins war/ist, teils schweren Herzens, eben weil das Wesen dieser Heimat wieder verloren gegangen war.

    Ich weiß nicht, wie ich beide Male, als ich Deutschland verließ beschreiben würde. Wirtschafts- oder Arbeitsmigration (im ersten Falle) würde ich es nicht nennen, denn diese geschieht für mich im Wesentlichen aus freien Stücken, und hier waren durchaus materielle Zwänge mit im Spiel. In einer funktionierenden Gesellschaft sollte niemand aus materiellen Gründen gezwungen sein, seine Heimat verlassen zu müssen, nur um woanders über die Runden zu kommen.
    Und auch wenn es im zweiten Fall schon eher einer Flucht ähnelt, weiß ich nicht, ob ich dieses Wort verwenden würde, denn es ist stark an die Idee einer aktiven Verfolgung gebunden. Exil trifft es wohl am besten, weil es sowohl multiple Beweggründe, als auch die Dimension der politischen Opposition des Exilanten zum System seines Herkunftlandes umgreift.

    Dennoch ist eines für mich klar: ich will irgendwann wieder nach Deutschland zurück, um am liebsten dort zu sterben und neben meinem Vater begraben zu liegen. Dieses Verlangen liegt erstens darin begründet, dass es meine Heimat ist. Sie ist in mir verwurzelt und ich trage sie in mir mit und möchte sie nicht allein denen überlassen, die dieses Land in den geistigen, politischen und materiellen Ruin treiben/ getrieben haben (werden). Zweitens, habe ich schon die Hoffnung, dass es langfristig nochmal besser wird. Und wenn es so weit ist, bin ich bereit wieder nach Deutschland zurückzukehren und das Land, im Rahmen meiner Fähigkeiten, wieder mitaufzubauen. Alles andere käme für mich tatsächlich einer Aufgabe gleich. Und wenn ich auch niemandem den Fluchtakt vorwerfe, so werfe ich jenen Geflohenen, die von sich aus sagen, nie mehr zurückkehren zu wollen, selbst dann, wenn dass System, vor welchem sie geflohen sind, nicht mehr existiert, sehr wohl den Akt der Aufgabe oder gar der politischen Feigheit oder zumindest Bequemlichkeit und des Opportunismus vor. Auch würde ich ihnen vorwerfen, nichts dafür getan zu haben, ihr Land dann zu verbessern, als die Einflussmöglichkeiten am größten waren.

    Ich möchte dies so begründen. Man darf eines nicht vergessen, diejenigen, die es schaffen zu fliehen gehören meist entweder der wirtschaftlichen oder geistigen Elite eines Landes an. Und wenn es heutzutage oft nicht gelingt von Kriegen verwüstete Länder (Syrien, Irak, Afghanistan, Ukraine, Lybien, etc.) wiederaufzubauen, dann ist einer der Gründe die mangelnde Bereitschaft der geflüchteten Bevölkerungen zur Rückkehr und eine neue Vereinnahmung und Kaperung (Hegemonialisierung) zu verhindern. Viele sagen immer, „ja aber Deutschland wurde nach dem Krieg wiederaufgebaut“. Der Unterschied ist, dass die Deutschen Vertiebenen größtenteils nie außerhalb, sondern nur innerhalb Deutschlands flohen. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung (notfalls auch weiblich) war noch da. Die, die ins Ausland flohen, das waren meistens Wissenschaftler und Ingenieure, Politiker, Künstler und Intellektuelle, die meist noch vor dem Krieg flohen und von denen die wenigsten je wiederkehrten (Adorno, Bloch, Brecht und Horkheimer sind vielleicht die mit Abstand prominentesten Rückkehrer). Insofern sehe ich die nicht zurückgekehrten Intellektuellen und Wissenschaftler als mitverantwortlich für die heutige intellektuelle Misere (inklusive den Import von spezifisch US-amerikanischen Gesellschaftsdebatten und identity politics, die so gar nicht auf Deutschland zutreffen aber einfach drübergestülpt werden) sowie für die (blinde) West- bzw. EU- und USA-Bindung Deutschlands an. Denn damals (nehmen wir mal die DDR aus) wurde der intellektuelle Grundstein eines konservativen, konsumeristischen und korporatistischen Nachkriegsdeutschlands gelegt, in dem die Bildung eines effektiven, authentisch linksintellektuellen Gegengewichts, das an originär linke Traditionen von vor dem dem 1. Weltkrieg hätte anknüpfen können, fehlte. Stattdessen gab es eine SPD, die sich (jenseits der lobenswerten Ostpolitik Brandts, der in 80 Jahren immerhin, das muss man sich mal vorstellen 4 bzw. 5 Staatsformen in Deutschland miterlebt hat: Kaisserreich, Weimarer Republik, NS-Staat, Bundesrepublik/DDR und Wiedervereinigung, was ihm vielleicht auch eine gewisse historische Weitsicht gab) mit der „Sozialen“ Marktwirtschaft anfreundete und satte Gewerkschaften, die auf Sozialpartnerschaft statt auf Richtungskampf setzen. Oder aber es gab die Neue Linke, die jedoch m.E.n. den Keim der heutigen Irrungen „linker“ Politik in sich trug. Für die DDR gilt was anderes. Zwar war sie ein Gegenpol zur westdeutschen Gesellschaft, die zum Glück so weit nachwirkt, dass die menschen in Ostdeutschland kritischer sind, als die Westdeutschen. Jedoch stellte die DDR schon an eine realsozialistische Farce wahrer linker Überzeugungen dar, die es u.a. schaffte, dissidente Künstler wie Wolf Biermann hervorzubringen, dem nichts besseres einfiel als 1976 durch die neulinken Kreise der BRD zu tingeln (was später zu seiner Ausbürgerung führte) und dort „Die BRD braucht eine KP“ zu singen, nur um Jahrzehnte später für Merkel und die CDU einzutreten, den kritischen Stimmen in Deutschland zum Nahostkonflikt blanken Antisemitismus vorzuwerfen und die NSA-Massenüberwachung als hysterische Propaganda zu bezeichnen.

    Genau um die Wiederholung solcher Abläufe zu verhindern, möchte ich irgendwann nach Deutschland zurück.

    Und wer mir vorwirft, dass es meinerseits bequem oder opportunistisch sei, den Moment abzuwarten, dass alles vorbei ist und sich dem Widerstand zu entziehen, dem entgegne ich nur, dass ich sowohl vor als auch im Exil aktiv am Widerstand beteiligt war/bin und ich morgen getrost in den Spiegel schauen kann.

    Zu allerletzt möchte ich eines klarstellen: ich bin links und werde mich stets so einordnen, weil ich weiß, was zum authentisch linken Erbe gehört und was nicht. Das heißt aber nicht, dass ich meine Heimat nicht liebe oder weil ich sie liebe, ich nicht links sei. Im Gegenteil, eben weil ich sie liebe, will ich sie zum Besseren wenden. Mit der Heimatliebe halte ich es daher wie Kurt Tucholsky oder bertolt Brecht.

    P.S.: Das war jetzt doch länger als gedacht.
    PP.S.: @Tom, wie wäre es mal mit einer Sendung zum Thema Heimat oder zu den Ursprüngen linker Bewegungen (ab Ende 18./ Anfang 19. Jahrhundert) zur Begriffsklärung, was ist links?

    Antwort
    • 11. September 2023 um 20:10
      Permalink

      Puh, liebe „krokette“,

      jetzt mache ich mich ganz bestimmt wieder unbeliebt, aber das ist und bleibt mir wurscht.

      Komm‘ bitte erst einmal mit Dir selbst klar! In welchem Widerstand meinst Du Dich aktiv zu beteiligen?

      …und diese ganze Links-Rechts-Kacke, hör mir auf mit dem Schmarrn! Das Linkssein hat so gut wie immer genau dann geendet, wenn „dolce vita“ als greifbare Option auftauchte.

      …und so zu tun, dass Linke die Freiheit erfunden hätten, ist leider auch daneben. Aus der Reihe ausscheren wurde selten von einem linken Überzeugungstäter geduldet. Auf Linie bringen ist durchaus auch ein linkes Anliegen.

      Ich scheiß auf links und rechts mittlerweile nen großen Haufen! Sobald es um welche Ideologie auch immer geht, wird’s scheiße.

      ….und dieses Gelaber von Intellektuellen, die angeblich sooooo wichtig sind, geht mir auf den Sack! Das ist bullshit! Intellektuelle lieben „dolce vita“. Merk Dir das! Das sind all zu oft die ersten Umfaller. Auf die kannste Dich nie verlassen. Wenn’s Dir scheiße geht, hilft Dir eher eine arme Sau, der es selbst scheiße geht.

      Antwort
      • 11. September 2023 um 21:13
        Permalink

        Merk Dir das!

        ist genau der Tonfall der Bevormundung, den die Grünen (Braunen) anschlagen, Mensch. Geht’s noch?

        Ich habe gerade erfahren, dass mein Patenkind gestern abend erstochen wurde. In der norddeutschen Pampa. 17 Jahre. Erst Schlag vor den Kopf, noch keine Information über Vergewaltigung. Ich bin furchtbar traurig und gebe meinen Aggressionen jetzt erst mal Urlaub . . .

        Antwort
        • 12. September 2023 um 20:33
          Permalink

          Wie schrecklich!
          Mein Mitgefühl habt Ihr.

          Antwort
  • 11. September 2023 um 18:05
    Permalink

    Oh, wie gut ich die Option der Auswanderung verstehe! Denke selber drüber nach und werde wohl doch – bleiben.

    Das, was Robert B beschrieben hat, habe ich quasi im „täglichen Einerlei“ ebenso erlebt. Nicht schön, eine sehr, sehr schwere seelische Belastung und dabei – überaus anstrengend. Habe das letztendlich aber relativ schadlos überstanden. Nicht nur das. Mit Verwunderung stelle ich plötzlich fest: „Du bist ja stärker geworden, alter Freund gleichen Namens“. Ooops, das hatte ich nun wirklich nicht erwartet!

    Nach lähmenden Jahren der puren Verzweiflung (zum Haare raufen, grrrr) verspüre ich plötzlich eine wiederkehrende gesunde Aggressivität, die ich eigentlich schon – altersbedingt – abgeschrieben hatte. Dieser „Biss“, den braunen Spießern auch mal ein deutliches „Nein“ entgegenzuhalten (sowas kennen die gar nicht mehr . . .), tut mir im Moment richtig gut. Auf potentielle Ablehnung: geschissen. GESCHISSEN HOCH DREI! Mit Fakten ist den „Biedermännern“ leider eh nicht beizukommen, so meine Erfahrung. Ein deutliches „Nein“ aus den Tiefen des Selbstbewusstseins bewirkt deutlich mehr.

    Der ultimative Tipp meines heißgeliebten Posaunen-Profs gilt also vielleicht auch hier:
    „Du musst viel mehr Theater machen, Juergen, erst dann wirst Du die Bühne lieben. Es reicht übrigens, wenn Du dich selber spielst!“

    Dieser Rat eines ungemein guten Musikers und fantastischen Menschen hat mir die Bühne tatsächlich zum Paradies gemacht. Bis jetzt. Danke dafür, auf ewig!

    Bleibt zu hoffen, dass dieser gesunde aggressive Schub anhält und die Bahnen des Erlaubten nicht gänzlich verlässt. Weiß man nie so genau . . .

    Antwort
  • 12. September 2023 um 17:27
    Permalink

    @Tom Ich kann euren Entschluss absolut nachvollziehen, beneide euch um die dafür nötige Entschlossenheit und finde es dennoch sehr schade. Ich wäre dir gerne mal irgendwo über den Weg gelaufen und hätte mit dir gesprochen. Das wird dann wohl eher nichts mehr werden. Ich wünsche euch alles gute für die Zukunft!

    In der Einschätzung des Auswanderns bzw. Flüchtens bin ich bei Roberto: Sein Land resigniert zu verlassen, da es keine Hoffnung auf absehbare Besserung gibt, ist sicher ein Aufgeben der eigenen Heimat, wobei der Umkehrschluss nicht zwangsläufig zutrifft: Wer hier bleibt, kann durchaus ebenfalls jede Hoffnung auf Besserung in diesem Land verloren haben.

    Ich für meinen Teil habe während des Corona-Faschismus mit dem Gedanken gespielt, das Land zu verlassen, habe aber leider recht schnell resigniert feststellen müssen, dass die für mich interessanten Länder mangels passender Sprachkenntnisse nicht in Frage kommen. Auch finanziell wäre es ein riskantes Wagnis. Insofern werde ich wohl oder übel in und mit diesem Land zu Grunde gehen. Womöglich komme ich ihm zuvor.

    Ich hoffe jedenfalls, dass Ihr weiterhin gemeinschaftlich „Ostfernsehen“ für die Menschen produziert, welche hier bleiben (müssen). Jedenfalls bis man euch als vermeintlich „russischen“ Feind- bzw. Auslandssender EU-weit zensiert. Es sind ja dann schon nur noch zwei von euch (Roberto und Anke) in Deutschland.

    Edit: Das „Kommentariat“ ist ein sehr schöner Begriff.

    Antwort
  • 13. September 2023 um 2:01
    Permalink

    Respekt und viel Glück, Tom, diesen Weg zu gehen. Mein absoluter Tipp in Blaue wäre im ersten Moment Paraguay gewesen. Nach deiner Andeutung würde ich dann doch Russland vermuten. Wobei ich mir die sprach- und behördlichen Hürden für einen Daueraufenthalt dort relativ hoch vorstelle.

    Ich beneide dich, ganz ohne Neid. Als jemand, der am untersten Ende der Pyramide vor sich hinkrebst, heimatlos im eigenen Land und ausgegrenzt, bleibt mir der Schritt, dieses Land zu verlassen und andernorts Fuss zu fassen, leider verwehrt. Wobei auch hier gilt: Die sich globalistisch abzeichnenden Veränderungen relativieren das Ganze ein wenig: Vielleicht ist der Ort nur nebensächlich.

    Zum Aufstehen und hier etwas auf die Beine zu stellen fehlt mir zwar nicht der Mut, aber neben all den überbürokratischen Schwachsinnigkeiten und dem fehlenden Kapital derzeit einfach die Perspektive. In einer Welt der Zeugnisse und Bescheinigungen umso mehr, da man ja ohne Nachweis automatisch als jemand gilt, der ohnehin nichts kann und/oder gelernt hat. Und ich verweigere mich einem Hamsterraddasein. Das kann nicht das Ziel sein. Also eine Teilresignation meinerseits. Für jemanden, der noch keine vierzig ist, ein beklagenswertes Fazit. IT möchte ich nicht mehr beruflich machen, diese Branche ist für mich mittlerweile genauso verdorben und überflutet von überflüssigen Produkten wie die Finanzindustrie. Das ist auch nicht verwunderlich, Daten sind das neue Gold.

    Ich merke jeden Tag mehr: Das ist nicht mehr das Land, das ich mal kannte. Veränderungen finden immer statt, aber das hier hat Qualitäten (besser: Absurditäten) angenommen, die gehen über all das hinaus, was ich bis vor kurzem für möglich gehalten habe.

    Aber ich möchte nicht so negativ zum Schluss kommen. Die positiven Aspekte sind für mich ganz klar die Musik und das Handwerk, an dem ich mich rein privat mit meinen beschränkten Mitteln begeistern kann.

    Antwort

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