Was machen die alternativen Medien falsch?

Auch bei den alternativen Medien ist nicht alles Gold, was glänzt. Doch damit ist hier nicht die Qualität von Blogs, Podcasts und Videoformaten gemeint. Vielmehr geht es um grundlegende Fragen.

Besonders progressive alternative Medien (oder wie auch immer man sie bezeichnen will) reden oft über die Leute, deren Interessen sie vertreten wollen, nur selten kommen aber Betroffene selber zu Wort.

Geht da mehr? Und wenn ja, wie soll das gehen? Wie kommt man an die sogenannten „Abgehängten“ heran? Und wollen sie das überhaupt?

Eine Vorbemerkung sei gestattet: Im ersten „unseriösen“ Teil machen wir einen kurzen „Tagespolitischen Block“. Dieser sticht weniger durch Recherchetiefe und Brillanz hervor, sondern eher durch Überspitzung und das befreiende Gefühl, unkontrollierten Nonsens zu besprechen.

Ab Minute 15 beginnt dann der „seriöse“ Teil des Podcasts. Wir erwähnen das, weil sonst der Eindruck entstehen könnte, wir würden – nachdem man die ersten 15 Minuten gehört hat – auch das eigentliche Thema ohne die notwendige Ernsthaftigkeit besprechen.

Doch das ist definitiv nicht der Fall!

Mit Roberto de Lapuente und Tom J. Wellbrock

Inhalt:

Der unseriöse Teil:

00:30 Der Tagespolitische Block

Der seriöse Teil:

15:00 Müssen die alternativen Medien immer dagegen sein?
19:00 Gegenöffentlichkeit
21:30 Die alternativen Medien und Putin
32:00 Überzeugung versus Haltung
41:00 Die alternativen Medien und Identitätspolitik
47:00 Alternative Medien und „normal arbeitende Menschen“
52:00 Arbeiten aus dem Elfenbeinturm heraus
56:00 Abschließende Worte

***

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#AlternativeMedien #Medien #YouTube #Öffentlichkeit #Gegenöffentlichkeit #Podcast #Putin #Elfenbeinturm #Identitätspolitik #Haltung #Überzeugung #wohlstandsneurotiker #neulandrebellen #Journalismus

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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30 Gedanken zu „Was machen die alternativen Medien falsch?

  • 6. August 2023 um 14:47
    Permalink

    mein erster kommentar ohne den podcast hier gehört zu haben – nur orientiert an der fragestellung,welche mich schon jahreLANG umtreibt

    die mehrzahl der blogbetreiber steht in konkurrenz zu anderen blogbetreibern und ist häufig nur an einer „zusammenarbeit“ mit ihren (bezahlenden) fans interessiert (sie brauchen ja GELD)oft möchten sie einfach gern multiplikator für ihre ganz individuell (begrenzte) botschaft sein >>> welches mit der zeit in wiederholungen fortgesetzt wird und ihre „fanbasis“ rumwandert (und sich zertreut)an REINEN informationen interessierte lesen die INTERNATIONALE presse und bilden sich ihre EIGENE meinung …die alternative medienlandschaft macht es genauso und „man“ findet sich im gegenseitigen austausch / kritischem konfliktdie autoren/blogbetreiber fördern aus meiner sicht die niveauvolle diskussion zum thema KAUM (sie sehen sich als autoren und meinungsmacher und nicht als partner auf möglicher augenhöhe)sie VERGESSEN!!! genau DIESE LEERSTELLE (4.) in der gesellschaft zu füllen (in der ddr waren das die theater oder kirchen) …außdem ist es „gefährlich“ eine ZU große fanbasis/öffentlichkeit zu haben, die einer kontrolle unterliegt und strafen mit sich bringen kanndie alternativen medien brauchen SEHR VIEL MUT um ihrer aufgabe gerecht zu werden !!!!!!!!!! >>> übrigens seid ihr neulandrebellen dabei ganzganz weit vorne >>> analysiert die vorausetzungen und stellt euch lernt aus der geschichte! 1983 erscheint Christa Wolfs Buch „Kassandra“, ein Text über eine Seherin, die vor ihrem Tod über den Untergang ihrer Heimat Troja nachdenkt: „Wann der Krieg beginnt, das kann man wissen, aber wann beginnt der Vorkrieg? Falls es da Regeln gäbe, müsste man sie weitersagen. In Ton in Stein eingraben, überliefern. Was stünde da? Da stünde unter anderen Sätzen: Lasst euch nicht von den eigenen täuschen.“

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  • 6. August 2023 um 17:02
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    hier nun mein zweiter kommentar nach dem hören des podcast.

    wie so oft – auch hier mal wieder ganz besonders unterhaltsam!!!!! auf einem niveau von hohen kulturell-sprachlichem wert,der mich an meine ddr-küchentisch-diskussionsrunden (siehe monika maron) bzw. an gespräche in der theaterkantine der volksbühne erinnern. (ich persönlich war immer gern der schweigende zuhörer und meist die jüngste in den runden …)

    >>> und dann fiel ich in ein immer größer werdendes loch, welches spätestens mit corona sehr bedrohliche ausmaße angenommen hatte

    >>>ihr könnt im internet politisch-kulturelle lücken schließen und damit als virtuelle theater- oder kabarettvariante euren sinnvollen unterhalt verdienen (wäre noch optimierbar (talent ist jedenfalls vorhanden***) …

    für roberto: es IST für die „normal arbeitenden menschen“ da die politisch-kulturelle realität mit anspruch weder für alle bezahlbar ist, falls die überhaupt noch stattfinden „darf“ >>> ich bin mir sehr sicher, dass dies sehr viele menschen betrifft!!!!

    wenn es für euch sinn und freude macht>>> so steckt das an!!!!!

    oder WAS??????? ist die „experiment-alternative“ von corona für euch???

    https://www.youtube.com/watch?v=jeRe470twRQ

    https://www.youtube.com/watch?v=h63T5SCnc80

    haut in die tasten!

    Antwort
  • 7. August 2023 um 5:42
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    Es scheinen sich momentan viele Alternativmedien diese Grundsatzfrage zu stellen: Was machen sie falsch, wo steuert das weiter hin? Ist das sinnvoll, usw.

    Man muss erst mal hoffen, dass daraus keine Selbstverleugnung und -verzwergung resultiert. Oder dass sich jetzt das auch noch aufspaltet, weil jeder für sich denkt, er wäre der Bessere, Wahrere. Bisher hat dieses Gesamtbild der Co-Existenz gut funktioniert. Im Moment dividieren sie sich zuerst nur in der Frage, wie mit dem Mainstream umzugehen sei – verbindend ihm gegenüber sein oder sich abschotten? In dem Punkt bin ich bzgl. eures Gesprächs eher bei Roberto. Sich ganz oder tendenziell „anti“ zu zeigen, würde es dem Mainstream leichter machen, sich seinerseits unnachgiebig zu zeigen. Es ist allerdings schwierig, Aktion/Reaktion zu werten. Bei der Penny-Geschichte zeigte es sich jetzt so, dass die Aktion selbst die alten Reaktionsmuster aufzeigte (die Leitmedien fanden das nicht beanstandenswert oder gar ziemlich gut), die Weiterführung, eine WDR-Tante vorm Mikro gehabt zu haben und das nicht transparent gemacht zu haben, fanden dann etliche Gazetten hingegen gar nicht so toll.

    Und wenn es stimmt, wie ich es rauslese, dann hat´s der Argo Nerd mehr oder weniger alleine herausgefunden. Der Typ ist so unglaublich effektiv in seinen Methoden. Macht sich den Mainstream zunutze und macht ihn von innen heraus nackt. Weil der allzu arglos agiert und sich offenbar sicher fühlt. Das bis dahin. Wenn dann Alternativportale wie Tom und seine Connections eine informationsbedingte Eigengeburt in die Welt setzen, wird es für den Mainstream ebenfalls leichter, sich davon zu distanzieren. Das ist eigentlich völlig blödsinnig, aber so läuft das immer, wenn Platzhirsche gegen die Nachzügler kämpfen – man wird, egal wie, kleingehalten. Ob es bzgl. der Inhalte berechtigt ist oder nicht, spielt dann keine Rolle.

    Letztlich zur Armut noch was: Ja, das Thema geht momentan auch ziemlich unter. Und ja, alles, was medial momentan so an Repräsentanz von Bevölkerungsgruppen angeht, sind Arme praktisch gar nicht sichtbar. Eigentlich alles Hochglanz und gutsituiert. Außer man zieht sie sich heraus, um sich darüber lustig zu machen (Macher wie Zuschauer) – Beispiel die Asternweg-Doku und was folgte mit den Benz-Baracken. Erste war noch eine echte Doku mit Informationswert (ich weiß das sehr genau), bei zweiter bin ich schon wieder dazu geneigt zu sagen, dass die Inhalte teils beigebogen oder simuliert sind, nach Drehbuch verlaufen statt nur nach dem, was die Kamera einfängt, also auch nur eine von vielen Endlos-Doku-Reality-Soaps sind für´s Mittagsprogramm.

    Antwort
  • 7. August 2023 um 7:19
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    Vielleicht kurz, was mir so durch den Kopf ging, als ich den Podcast angehört habe:
    Die Bedenken von Roberto bezüglich allzu unkritischer Bewertung – in diesem Fall der Person Putin – aus einer reinen Antihaltung, kann ich nicht nachvollziehen. Es ist doch vielmehr so, daß die meisten „Alternativmedien“ (die gute Frage, was das eigentlich genau ist, jetzt mal so stehen gelassen), bevor sie einen Artikel über/wider das offizielle Propagandanarrativ schreiben, sehr wohl darauf hinweisen, daß der Einmarsch in die Ukraine nicht zu rechtfertigen ist, daß das ein Völkerrechtsbruch war und so weiter, was nun durchaus eine Distanzierung auch von Putin bedeutet. Abgesehen davon, daß ich von diesem Vorgehen nichts halte (genauso wenig beim Umgang etwa mit der AfD), ist hier bereits eine Differenzierung vorhanden, wie wir sie bei den Propagandamedien seit vielen Jahren nicht mehr erleben. Ausuferndes Differenzieren macht überdies irgendwann den eigenen Standpunkt unklar und das ist aus meiner Sicht eher kontraproduktiv.
    Mit dem anderen Punkt, den Roberto aufwirft, trifft er allerdings tatsächlich einen Nerv:
    Egal welches Thema, AfD-Bashing, Ukraine-Krieg, Trans-Propaganda, Klimawandelglaube, alle Themen, an denen sich die Alternativmedien/Gegenöffentlichkeit abarbeiten, sind Themen, die die Propagandamedien setzen. In allen Fällen handelt es sich also um eine reine reaktive Berichterstattung. Der Apparat setzt die Themen (auf unsägliche Weise), an denen sich dann die „kleinen Krauter“ abarbeiten. Damit ist die Agenda gesetzt und alle anderen Themen wie Armut, Umweltschutz (ja, das ist was anderes als Klimaschutz, ganz was anderes), kulturelle Verarmung etc. gehen nahezu vollständig unter.
    Was ja nicht zuletzt einer der Zwecke etwa des LGBTQ Hypes zumindest aus Systemsicht ist. Da werden die berühmten „Nebenwidersprüche“ aufgepumpt bis zum gehtnichtmehr und dahinter werden all die anderen, teilweise bedrohlichen Hauptwidersprüche (ja, genau, die erschreckende Armut in diesem Land, der Verfall der Infrastruktur, die zunehmende Angst der Menschen vor der Zukunft) schön überdeckt. Unser „bestes Deutschland“ aller Zeiten ist in Wahrheit eines der Schlechtesten, die es je gab, wie die Älteren unter uns, die sich das schon ein halbes Jahrhundert anschauen, wissen. Aber davon wird wenig gesprochen, das wird wenig thematisiert.
    Und einer der Gründe ist eben, daß die Alternativmedien alle Hände damit voll haben, sich an den immer kruderen Propaganda-Bombardements von Regierung und Mainstreammedien abzuarbeiten und Dinge zurechtzurücken.
    Aus Regierungssicht: Mission accomplished.
    Die wehrhaften Kräfte sind somit gebunden, während die Agenda ungebremst fortschreitet.

    Um nicht falsch verstanden zu werden:
    Ich halte es dennoch für richtig, wie und was die meisten Alternativmedien tun. Mir hilft es, ein deutliches und differenziertes Bild von der Realität zu bekommen, in der ich lebe.
    Die Frage, die sich mir dabei nur immer wieder stellt:
    Was tun?

    Antwort
    • 7. August 2023 um 9:14
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      sehr wohl darauf hinweisen, daß der Einmarsch in die Ukraine nicht zu rechtfertigen ist, daß das ein Völkerrechtsbruch war und so weiter, was nun durchaus eine Distanzierung auch von Putin bedeutet.“

      Das Problem mit solchen Distanzierungen ist, dass sie nicht auf Wissen beruhen sondern auf dem sinnbefreiten Nachplappern der Main-Stream-Medien, um sich von der sog. Kontaktschuld zu befreien. Frau Wagenknecht macht dies ja auch immer wieder (und zwar in meinem Augen gegen besseren Wissens).

      Wer sich nun mit dem Völkerrecht befasst, der weiß, dass es eben kein Völkerrechtsbruch ist, was Putin tut, sondern er tatsächlich im Einklang mit den UN Statuten und dem Völkerrecht handelt. Selbst ein deutscher General AD hat dies zugegeben und den Umstand beschrieben, wieso Putin im Einklang mit dem Völkerrecht und auch den UN Statuten handelt.

      Man könnte jetzt zwar immer noch von einem brutalen Angriffskrieg sprechen, dies wäre er aber nur, wenn sich die militärischen Aktionen Russlands primäer auf die Zivilbevölkerung und die Staatsführung richten würde.

      Vergleichen wir dazu einmal das Vorgehen der USA gemäß ihrer festgelegten und fest definierten Militärdoktrin, wenn sie Angriffskriege gegen andere Länder durchführt und zwar genau in dieser festgelegten Reihenfolge:

      1. Zuerst Vernichtung der Führung des Landes
      2. Zerstörung aller kritischen Systeme des Landes (Öl-Lager, Elektrizitätswerke, etc.)
      3. Zerstörung der gesamten Infrastruktur des Landes (z.B. Brücken, Eisenbahnen, etc.)
      4. Gezielte Vernichtung von Zivilisten um die Unterstützung des Krieges und Willen der Bevölkerung zu brechen
      5. Und ja, kaum zu Glauben aber wahr, erst zum Schluss, wenn alle diese „Maßnahmen“ nichts gebracht haben, erst dann die Vernichtung des Militärs.

      Die Punkte 2 bis 4 werden uns dann in den westlichen von den USA kontrollierten Medien übrigens immer als Kollateralschäden vermittel, obwohl die USA dies ganz gezielt tun – wie schön es doch ist, wenn man die Medien kontrolliert und die Medien es versäumen, auf die Militärdoktrin hinzuweisen, in der diese Vorgehen einfach fest vorgegeben wird 😉

      Wer mir nicht glauben will, diese Tatsachen sind öffentlich über das Verteidigungsministerium der USA abrufbar.

      Russland wiederum beschäftigt sich fast ausschließlich mit der Vernichtung des Militärs und nur in Teilen mit den Punkten 1 und 3, und zwar nur da, wo es wiederum um die Vernichtung des Militärs des Gegners geht.

      Wer hier immer noch von einem brutalen Angriffskrieg redet, nun dem kann man kaum weiterhelfen. In einem brutalen Angriffskrieg würde Russland wohl ebenfalls die Militärdoktrin der USA umsetzen, soviel ist klar.

      Bereits nach nicht ganz 2 Monaten der ersten Kriegshandlungen hatte Russland bereits ein unterzeichnungsfähiges Dokument für einen Frieden und zur Beendigung der Kampfhandlungen mit der Ukraine ausgehandelt. Nur auf Verlangen Englands wurde dies nicht von Selenski unterschrieben, wohl deshalb, weil er so dumm war, den falschen Versprechungen von einem Sieg des Westens über Russland zu glauben und von den damit versprochenen Gewinnversprechen über die anschließende Plünderung der russischen Ressourcen.

      Ich persönlich erinnere mich an keinen einzigen Krieg der NATO und der USA, in dem auf eine Friedensverhandlung mit Assad, Gaddafi & Co hingearbeitet wurde. Diese hatten immer das Ziel, die Führung des Landes auszuschalten (siehe Punkt 1 der amerikanischen Kriegsdoktrin). Es gab während der Kriege nie diplomatische Treffen zwischen den Ländern. Nie. Was schon fast wieder logisch ist, fehlt doch genau dieser Punkt in der Militärdoktrin der USA – die Militärdoktrin der USA sind nur auf die bedingungslose Kapitulation des Landes ausgerichtet, und dafür muss man dann eben maximal brutale Gewalt anwenden.

      Also jeder, der hier von einem völkerrechtswidrigen, brutalen Angriffskrieg spricht, sollte doch bitte noch einmal etwas darüber nachdenken, was denn der Charakter eines solchen Krieges in Wirklichkeit ist.

      Antwort
      • 7. August 2023 um 9:26
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        P.S.: Der Historiker Dirk Pohlmann hat übrigens einen sehr schönen Vortrag zu Nagasaki und Hiroshima auch auf youtube veröffentlicht: „Der Fluch der bösen Tat – Hiroshima und Nagasaki“. In diesem Vortrag spricht er auch die Militärdoktrin der USA an (fast am Ende des Videos). Und er beschreibt, wieso die Vernichtung der Zivilbevölkerung durch England und die USA immer Absicht sind, mit schönen Kommentaren der Militärs des Landes, die dies ganz offen kommunizieren. Wer sich diesen Vortrag von Anfang bis zum Ende ansieht, der wird die USA und auch England mit ganz anderen Augen sehen.

        Antwort
      • 7. August 2023 um 9:34
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        Was soll ich sagen? Ich bin hier so ziemlich genau deiner Meinung. Die Frage nach der völkerrechtlichen Einordnung ist zwar für mich noch offen, weil es da durchaus widersprüchliche Aussagen gibt, aber ansonsten gehe ich komplett mit. Ich persönlich bin auchder Meinung (die Tom im Podcast äußert), daß Putin ein Glücksfall für alle Beteiligten ist und nur sein besonnenes Handeln bisher die Katastrophe verhindern konnte, sprich: Ich bin durchaus der Meinung, daß Putin ein großer Mensch ist, von dem ich mich überhaupt nicht distanzieren will und muß. Aber ich wollte darauf hinweisen, daß entgegen Robertos Ansicht, die meisten Alternativmedien sich durchaus distanzieren (und sei es, wie du sagst aus Gründen der Kontaktschuldvermeidung).
        Was die Kriege der USA angeht, gibt es deinen Ausführungen kaum etwas hinzu zu fügen. Und wenn die USA eines Tages fallen, ist das ein Grund für die Welt, aufzuatmen. Nur ist zu befürchten, daß sie dann vieles mitreißen werden in den Abgrund.
        Was sagst du zu dem anderen Punkt, um den es im Podcast geht, die Frage nach dem Agendasetting (auch) in den Alternativmedien?

        Antwort
        • 7. August 2023 um 10:31
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          Viele der alternativen Medien arbeiten in meinen Augen ebenfalls oft mit der Erzeugung von Angst und greifen damit wiederum in die gleiche psychologische Trickkiste wie die MSM.

          Sei es WHO, Klaus Schwaab & Co oder die grüne Agenda. Es wird oft unterschwellig suggeriert, als hätten wir es mit einer weltweiten koordinierten Verschwörung zu tun, von so klugen Menschen vorbereitet, dass wir kaum eine Chance haben, wenn wir uns jetzt nicht zur Wehr setzen und dieses oder jenes tun (wobei oft echte Ansätze, was man denn tun könnte, fehlen).

          Damit will ich nicht sagen, dass man nicht über solche teils gefährlichen Tendenzen aufklären sollte und muss, aber bitte ohne diese ständig begleitenden Kassandrarufe von einem Gott-Gegner, den es so in der Realität nicht gibt.

          alle Themen, an denen sich die Alternativmedien/Gegenöffentlichkeit abarbeiten, sind Themen, die die Propagandamedien setzen. In allen Fällen handelt es sich also um eine reine reaktive Berichterstattung. 

          Ich finde, Ihre Feststellung trifft den Nagel auf den Kopf. Natürlich muss man auch hierzu sagen, dass Gegenkonzepte eigentlich ganz gut sind und zu den Alternativen gehören (müssen).

          Wir können nun die Alternativen nicht mit den MSM gleichsetzen, da sie idR keine Milliardäre oder die CIA als Mäzene hinter sich stehen haben und kein Medienimperium bilden.

          Ich finde dafür leisten diese dann doch schon einiges an Arbeit. Es liegt jetzt auch in der Natur der Sache, dass es viel einfacher ist, gegen etwas zu sein und zu erklären, wieso man gegen etwas ist, als zu erklären, wofür man eigentlich ist und wie man die Zukunft besser gestalten könnte.

          Seien wir ganz ehrlich: Die Kommunisten und Sozialisten haben früher nicht einfach nur den Kapitalismus kritisiert sondern auch echte alternative Konzepte entwickelt und angeboten. Dies waren in ihrer Natur nicht nur rein politische, sondern auch gesellschaftliche Bewegungen (die AfD ist z.B. in meinen Augen nur eine rein politische Bewegung innerhalb des bestehenden Systems – sie fordern ja z.B. keine echte Reformen sondern nur eine Rückkehr zum Alten, von daher sind sie ja auch keine echten Herausforderer 😉 ). Dafür haben diese Bewegungen wiederum eigene Medien (zu diesen Zeiten ausschließlich in Form von Flyern, kleinen Pamphleten, kleinen Zeitungen etc.) geschaffen.

          Die Alternativen wiederum sind keine Bewegung sondern nur ein rein mediales Konstrukt – während sich die MSM eben nur vordergründig als rein mediales Konstrukt (und damit angeblich vierte Staatsgewalt) verkaufen, aber im Hintergrund durch politische und wirtschaftliche Kräfte gesteuert werden.

          Von daher dürfen wir nicht zuviel von den Alternativen erwarten und auch diese immer mit einem kritischen Auge betrachten und lesen.

          Mir fehlt heute also das Pendant zu den alten Kommunisten und Sozialsten mit entsprechenden alternativen Medien (für mich bitte keinen neuen Wein in alten Schläuchen, also kein Kommunismus/Sozalismus 2.0). Dies sehe ich aktuell nirgends in der Entwicklung.

          Von daher…

          Antwort
          • 7. August 2023 um 13:17
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            Ein paar gute Punkte.
            Die Erzeugung von Angst, auch in den Alternativmedien.
            Es stimmt, es stimmt und wirkt, auch bei mir.
            Und ja, die Erzählung von der großen, perfekt inszenierten Verschwörung wirkt, auch bei mir.
            Bzw. sie läßt mich sehr ratlos zurück, was die Handlungsmöglichkeiten angeht, gerade, weil der Zugriff der Macht in Form ihrer Handlanger in Regierung, Justiz, Exekutive etc.pp. so totalitär und vollumfänglich ist, bzw. zu werden droht.
            Ich habe hier und an mehreren Stellen schon die Frage gestellt:
            Was tun?
            Da gibt es kaum ein Rezept, der eine oder andere Autor verweist auf den Einfluß, den man auf seine unmittelbare Umgebung ausüben kann und die Möglichkeiten, damit wenigstens im Kleinen etwas zu ändern.
            Das ist hübsch, das kann man machen, aber ist das nicht letztlich der gleiche Eskapismus, den der Postmodernismus uns seit dem Zusammenbruch der gesellschaftlichen Alternativen predigt? Rückzug ins Private, weil man alle anderen Schlachten verloren hat?
            Ich habe in einem anderen Thread mal geschrieben, daß ich mir so etwas, wie das „Kommunistische Manifest“ wünsche (es muß nicht kommunistisch sein, es geht um den Entwurf einer anderen Welt, die Utopie einer menschlicheren Gesellschaft), hinter dem sich die Menschen, jene zumindest, die aus der „Matrix“ ausgestiegen sind und jene, die sich das wünschen, versammeln können.
            Derzeit ist es aber genau, wie du sagst:
            Wir erschöpfen uns im Kritisieren, Analysieroen und Widerlegen, es gibt aber (noch) keinen Gegenentwurf, der entsprechend Substanz hätte, eine Sammlungsbewegung zu befeuern.
            Auch fehlt das Personal.
            Jemand wie Sarah Wagenknecht z.B. ist aus meiner Sicht nicht geeignet für einen wirklich neuen großen Wurf, weil sie selbst sich immer wieder dafür entschuldigt, abweichlerische Standpunkte zu vertreten. Sie ist zu nahe am System.
            Es braucht die Radikalität der frühen AfD (sich nirgendwo beim Mainstream anzubiedern, nicht in die Defensive drängen lassen, eigene Standpunkte fest (und verlässlich) vertreten), vereint mit einer wahrhaft humanen Agenda. Und dazu ein Charisma wie das eines Jesus von Nazareth.
            Und es fehlt die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis.
            Womit wir wieder beiden Alternativmedien sind: Das ist alles graue Theorie und solange es keine Verzahnung mit einer eigenen – neuen, mitreißenden – Agenda gibt bleibt es maximal eine Abwehrschlacht.

          • 7. August 2023 um 14:07
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            Wie sollen das Neue wir gestalten,
            wenn nicht an der Kritik des Alten?

            Der Gegenentwurf wird kommen, nicht als Großes Ganzes sondern in vielen kleinen Schritten.
            Dafür ist Organisation nötig und da ist für mich die eigene und eigentlich wunde Stelle. Ich teile deine Meinung über Sarah Wagenknecht und wünsche mir etwas anderes als die Wagenknecht-Partei. Das kommt schon wieder „von oben“.

            Ich denke, man kann tatsächlich lokal und im Kleinen etwas bewirken. Und nicht nur mit sowieso schon gleich Gesinnten. Das ist oft aufreibend und frustrierend -bei mir sind durch die Corona-Konfrontationen alle Ansätze auseinandergeflogen-, aber eine Möglichkeit!
            Ich denke an die Zeit der Bürgerinitiativen, als sie noch nicht von NGOs gefressen waren. Die Zeit Ende der 70er, als die grün-/alternativen Arbeitskreise überall entstanden und eine Aufbruchstimmung aufkeimte. Damals(ich weiß, ich weiß) haben wir mit einer bunten Koalition aus Hausfrauen, Kleingärtnern, Autonomen, Obdachlosen, Schülern und was weiß ich … eine verlassene Fabrik besetzt und zum Kulturzentrum umgewandelt. Basisdemokratie und Diskussionen waren zwar oft furchtbar nervig, aber manchmal auch echte Sternstunden. Es hat nicht ewig gehalten, war aber eine ergreifende Erfahrung. Vielleicht wächst beim nächsten Ansatz eine wunderbare Pflanze daraus 🙂

          • 7. August 2023 um 15:11
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            Also eher eine Art APO?
            Im Kleinen, im ganz Kleinen.
            So sehr ich emotional mit diesem Ansatz sympathisiere (ich träume oft davon, mit ähnlich gestrickten Menschen irgendwo auf einem Vier-Seiten-Hof… du weißt schon), so fehlt mir doch das Systemverändernde daran.
            Die vielen Initiativen, die du oben benennst, sind ja alle früher oder später von selbst oder durch Staates Hand (eigentlich: auf Wunsch des Kapitals) zerfallen, bzw. zerschlagen worden.
            Deswegen wird man vermutlich schon „größer“ denken müssen, wenn man etwas verändern will.

            Die Gegenmedien und das Agitieren im Privaten können aber immerhin dafür sorgen, daß ein paar Menschen mehr aufwachen.
            Ein Beispiel dafür bin ich ja selbst.
            Am Anfang von Corona, bzw. von der entfesselten Politischen Furie wie vor den Kopf geschlagen. Ich spürte zwar schnell, daß da was nicht stimmt, das Narrativ war in sich nicht stimmig, der Hass auf und die Maßnahmen gegen Andersdenkende waren zunehmend verdächtig. Aber ich konnte lange nicht den Finger drauf legen.
            Wie eine Erlösung kam dann der Kontakt mit alternativen Medien (eigentlich per Zufall, weil ich nach dem Thema Impfung googelte) und damit das Bewußtsein, daß ich nicht alleine hier draußen bin.
            Und daß ich nicht spinne, wie mir meine Familie immer schonend beibringen wollte.
            Und das Gleiche gilt vermutlich für viele andere Menschen und für viele andere Themen.
            Insofern, zum Erwecken Anderer eine prima Sache.

            Wie es dann weiter geht, in Form einer Graswurzelbewegung oder in Form einer Partei, ich weiß es nicht. Parteiendemokratie… Parteiendiktatur.
            Irgendwie beschleicht mich der Gedanke, daß es vor einer demokratischen Neubesinnung hierzulande erst wieder einen Zusammenbruch braucht. Zu verklebt und korrupt sind Eliten und Bürokratie in unserer Parteiendiktatur eingerichtet. Und natürlich unser Herr im Westen, der die Daumenschrauben anzieht…
            Ob das dann der Russe für uns richtet oder die globalen Eliten selbst das Schiff so nachhaltig gegen einen Eisberg fahren, daß wir erstmal ein neues Floß bauen müssen, das werden wir sehen.
            Auch, wenn es natürlich schön wäre, das dieses eine mal aus eigener Kraft zu schaffen. Es wäre für uns Deutsche das erste mal, denke ich.

            Heute bei den NDS zum Thema Parteiengründung.
            Paßt doch ganz gut zum Thema. 😉

            https://www.nachdenkseiten.de/?p=102128

          • 7. August 2023 um 17:58
            Permalink

            Ja, eine außerparlamentarische Opposition!
            Ob die sich dann einen parlamentarischen Ableger gönnt, ist vermutlich gleich wieder ein Spaltungsgrund 🙂

            Die von mir erwähnten Initiativen für eine grün/alternative Liste waren damals mit Aktiven aus den Bürgerinitiativen bestückt, die gemerkt hatten, das sie mit ihren lokalen Anliegen immer wieder auf überregionale „Politblocker“ stießen. Das wollten sie durch Basispolitik, die auch in den Parlamenten vertreten sein sollte, ändern. Zwar ist das Fiasko-Ende(„Die Grünen“)bekannt, aber solche Diskussionszusammenhänge wie damals™ wären heute schon ein Riesenfortschritt.

          • 7. August 2023 um 21:58
            Permalink

            Ich habe eure Diskussion mit großem Interesse gelesen. Danke.

      • 7. August 2023 um 10:16
        Permalink

        genau das ist ja das problem >>> JEDER!!!! weiß es >>> und trotzdem verändert dieses WISSEN LEIDER NICHT!!!! die meinungsbildung

        ich bin mir sicher, dass musik und fairer sport die seele erreicht und kraft gibt, wo die grenzen von fakten und verstand aufgehört haben

        (sorry,von wirtschaft habe ich keine ahnung -eher von immateriellen werten)

        Antwort
    • 7. August 2023 um 10:07
      Permalink

      großen dank für diesen hinweis!!!! (aus diesem grund habe ich auch an „dancer encore“ erinnert!!!!! da ist ein EIGENES!!!!!!!!!! thema gesetzt = tanzen + freiheit >>> freie schöne menschen mit UNTERSTÜTZUNG!!!! der professionellen künstler/musiker >>> es gibt nicht wenige, die sich auch dem putin-bashing einfach verweigern >>> auch prominente sportler!!!!!)

      WARUM??????????? „vergeßt“ ihr diese prominente unterstützung?????? >>> DAS sollten eure partner werden

      „Egal welches Thema, AfD-Bashing, Ukraine-Krieg, Trans-Propaganda, Klimawandelglaube, alle Themen, an denen sich die Alternativmedien/Gegenöffentlichkeit abarbeiten, sind Themen, die die Propagandamedien setzen. In allen Fällen handelt es sich also um eine reine reaktive Berichterstattung. Der Apparat setzt die Themen (auf unsägliche Weise), an denen sich dann die „kleinen Krauter“ abarbeiten. Damit ist die Agenda gesetzt und alle anderen Themen wie Armut, Umweltschutz (ja, das ist was anderes als Klimaschutz, ganz was anderes), kulturelle Verarmung etc. gehen nahezu vollständig unter.“

      ps. das thema armut/reichtum ist eher ein globales im reichsten land der welt (MEINE ganz persönliche armut ist nicht sichtbar >>> die geistige armut vieler reicher dagegen schon gut spürbar >>> ein blick für WAHRE schönheit sollte geübt werden!!!!!)

      Antwort
  • 7. August 2023 um 13:22
    Permalink

    Herzlichen Dank für
    a) diesen erfrischenden, auch emotionalen Podcast.
    Den etwas kratzbürstigen Roberto kannte ich bisher ebensowenig wie einen Tom in der Defensive 🙂
    b) Marie, Andre, Robert und Shodan für ihre tollen inhaltlichen Kommentare!

    Ich sehe die alternativen Medien in einem Findungsprozeß(nicht alle, aber die für mich wichtigen). Solange sie sich nur mit den von anderen vorgegebenen Themen beschäftigen, bleiben sie ein zu vernachlässigendes Anhängsel. Opposition, aber beherrschbar, zur Not durch Verfolgung und Zensur.
    Erst wenn es gelingt, regelmäßig eigene Themen zu setzen, die MSM „vor sich herzutreiben“ werden sie zu den „Leitmedien“ hin zu einer neuen Gesellschaft. Ok, vielleicht etwas hochgegriffen, etwas zu viel verlangt…
    Im Moment würde es mir schon reichen, wenn sie einzelne Themen setzen könnten, so etwa wie früher Wallraff, Wikileaks etc. Ist schon klar, dann tritt irgendwann Maries Punkt 5 in Kraft: Verfolgung-Strafe-Kontrolle. Aber dieser Punkt kommt sowieso. Dieser Kampf um die Medienmacht im Staate wird auf jeden Fall ausgefochten.

    Antwort
  • 7. August 2023 um 22:17
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    Nach der ersten Viertelstunde war ich kurz davor, einen Kommentar wie

    Und die Auszeichnung für den uninformiertesten / verpeiltesten aber gleichzeitig sympathischsten / amüsantesten Podcast des Monats geht an … *Trommelwirbel* Roberto und Tom von den Neulandrebellen!

    abzugeben, aber ihr seit ja dann doch noch zum inhaltlichen Teil vorgedrungen.
    (Über die Formulierung „beginnt dann der „seriöse“ Teil“ habe ich mich sehr amüsiert.)

    Zum Thema russische Führung: Ich halte den Menschen für einen rational agierenden Machtpolitiker. Das allein macht ihn mir „sympathischer“ als emotional getriebene Moral-Predigerinnen (kein „Gendern“, ich meine eine ganz bestimmte Predigerin!). Zudem hat er für seine Bevölkerung (laut den Büchern von Gabriele Krone-Schmalz) wirtschafts- und damit wohlstandspolitisch einiges erreicht, was seine – auch laut westlichen Umfrageinstituten – hohen Umfragewerte in der russischen Bevölkerung erklärt. Da uns nunmal naturgemäß primär die russische Außenpolitik betrifft, würde ich zusammenfassen: Es könnte uns m.E. deutlich schlechter treffen.

    Zur Frage der „normalen“ Menschen – dass diese nicht vorkommen: Bilbo Calvez hatte bei KenFM ein Format namens Bärensuppe, indem sie (verhältnismäßig unbekannte, ergo nicht zwangsläufig prominente) Menschen interviewt hat, die ungewöhnliche Lebensentwürfe gelebt haben. Das fand ich damals sehr interessant. Ein Format, indem „normale“ Menschen über ihren Alltag und ihre Sorgen und Nöte – aber auch Hoffnungen und Träume – berichten, fände ich definitiv sehenswert.

    Sich thematisch davon zu lösen, immer nur den vom Mainstream gesetzten Themen hinterherzuhecheln halte ich für absolut sinnvoll. @his_frogness hatte in seinem Kommentar Günther Walraff erwähnt. Der war tatsächlich ein gutes Beispiel für Investigativjournalismus, der diesen Namen auch verdiente und deshalb Themen setzen konnte.

    Spannendes Thema, was Ihr euch da ausgesucht habt.

    PS: Habe auch am Ende nochmal herzhaft gelacht! Danke!
    PPS: Diesen Kommentar hätte ich auch ohne explizite Aufforderung geschrieben. 😀

    Antwort
    • 8. August 2023 um 9:49
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      „Sich thematisch davon zu lösen, immer nur den vom Mainstream gesetzten Themen hinterherzuhecheln halte ich für absolut sinnvoll. @his_frogness hatte in seinem Kommentar Günther Walraff erwähnt. Der war tatsächlich ein gutes Beispiel für Investigativjournalismus, der diesen Namen auch verdiente und deshalb Themen setzen konnte.“

      das kann nicht oft genug geschrieben werden!!!!!

      was jedoch DAS/DIE themen der blogbetreiber sind, MUSS (?) wohl ihre eigene kreative denk- und umsetzungsleistung sein

      ich z.b. habe viel spaß UND erkenntnisgewinn beim puppenspieler hatzius mit krokodil …steffi & co. …aber auch bei uralten opernstoffen in moderner zeitgemäßer inszenierung (WER ist die loreley HEUTE? = altbekannter historischer stoff erinnert im vergleich zu heute an die „modernen“ wiederholungen und wandlungen,welch allein durch neuinterpretationen sichtbar gemacht werden können >>> gibt es überhaupt etwas, was noch NIE da war???? … jeder darf nachdenken!!!!! >>> die „alten bewährten rezepte“ müssen NIEMALS allein der geld-macht überlassen werden (die psychologie ist KEINE GEHEIMMACHT, auch wenn ihre erkenntnisse NICHT den menschenmassen zur verfügung gestellt werden, sondern von der macht gegen diese mißbraucht werden!!!!! BEIDES!!!! ist ja möglich, genau wie die nutzung von atom u.a.anderen wissenschaftlichen forschungsergebnissen)

      meiner meinung nach haben die russen und chinesen genau dort ihre hausaufgaben gemacht … in einer ideologischen befreiung des denkens und umsetzung FÜR!!!!!! die interessen der (globalen) menschen ….jaja,natürlich mit der analyse und risiko-abwägung der menschenfeindlichen faktoren, die im alltag erkennbar und spürbar sind = WEIT über die paradisischen geschichtenerzählungen hinaus, die auch das böse sehrsehr gut kennt !

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  • 8. August 2023 um 2:54
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    Ich habe mir den Podcast nicht reingezogen (ich les‘ halt lieber), aber es werden ja in der Diskussion (und durch die Schlagworte) wesentliche Aspekte wiedergegeben bzw. gesetzt.

    Zur Titelfrage:
    Ich sehe nicht, daß die alternativen Medien prinzipiell etwas falsch machen. Vielleicht könnten sie in der Themensetzung und der Art der Bearbeitung punktuell origineller sein. Aber die Themen werden nicht von ihnen gesetzt und sie haben auch gar nicht die Reichweite, um das zu tun. De facto sind sie eine Gegenöffentlichkeit und die ist in Zeiten propagierter Einheitsmeinungen unglaublich wichtig. Robert B. hat das ja anhand von Corona schon beschrieben. Mir ging es ganz ähnlich. Ohne Alternativmedien (die meisten habe ich auch erst durch die Corona-Periode entdeckt) käme ich mir vor wie ein Monolith, der gerade noch einen kennt, der seine Einschätzung teilt. Die sog. Mainstreammedien sind doch in toto gar keine Medienlandschaft mehr, sondern eine kakophonische Dauerbeschallung im Stile des schwarzen Kanals oder des ZDF-Magazins. So gesehen sind die Alternativmedien inzwischen „die Medien“ in dem Sinne, daß sie noch eine Meinungsvielfalt widerspiegeln bzw. überhaupt erst ermöglichen.
    Einen Akzent, den sie vielleicht deutlicher setzen könnten, wäre Medienkritik. Und zwar ganz konkret die Korrumpierung des politisch-medialen Komplexes betreffend. Auf tkp habe ich schon des öfteren gelesen, daß private österreichische Medien vom Staat mitfinanziert werden. Der Spiegel hat Geld von Bill Gates bekommen. Ich habe auch mal einen ellenlangen Artikel eines Amateurschreibers gelesen, der minutiös aufgelistet hat, wer alles Mitglied der Antlantikbrücke ist. Hier wäre es vielleicht sinnvoll, Zusammenhänge durch penetrante Wiederholung darzustellen. Also immer wieder darauf hinzuweisen, daß Journalist XY, der dies und jenes geschrieben hat oder Politiker XY, der das und das gesagt hat, Mitglied einer us-amerikanischen Einflußagentur ist, also statt oder zusätzlich zu MdB MdA.
    Bzgl. der privaten etablierten Medien kann ich mir vorstellen, daß die Verschmelzung zum politisch-medialen Komplex u.a. auch dadurch begründet ist, daß ihr Geschäftsmodell sonst kaum noch funktionieren würde, wobei die Alternativmedien die Funktion eines Nagels im Sarg hätten.
    Was mich an den alternativen Medien stört, ist, daß sie die alten Zuschreibungen immer noch einfach übernehmen. Für die Rechten leben wir ja angeblich in einer Art Sozialismus und die anderen reden auch immer noch von den Linksliberalen. Grün ist das neue Rechts, wie der Herr Hofbauer sehr richtig geschrieben hat. Das letzte linke Spurenelement ist doch, wenn es Hubsi Heil gelingt, in irgendeinem Gestz eine kleine materielle Verbesserung für Benachteiligte durchzubringen. Das ist der trostlose Satus Quo. Eigentlich sehen doch alle, daß wir de facto von einer Einheitspartei regiert werden und die ist sicher nicht links und kann eigentlich definitionsgemäß nicht liberal sein, sofern sich liberal nicht ausschließlich auf die Wirtschaft bezieht.

    Gesellschaftlicher Widerstand:
    Eine gesellschaftliche Bewegung kann kaum durch einzelne Medien zustandekommen. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Gäbe es eine nicht systemkonforme Bewegung, müßten die Alternativmedien darüber berichten, da diese sonst entweder totgeschwiegen oder permanent diskreditiert würde. Die Vorab-Kritik an der Wagenknecht(partei) finde ich absurd (schon zu angepasst, kommt mir zu sehr von oben). Dann macht halt was unangepasstes von unten. Aus meiner Sicht wäre diese Partei die einzige Chance, die wir in diesem System noch haben. Eine sozialistische oder kommunistische Bewegung (am liebsten ohne Sozialismus und Kommunismus) kann es nicht geben. Im Grunde schimmert da der von Gert beschriebene liberale Narzißmus durch. Bei diesen Bewegungen ging es ums Ganze und da muß man um des Ganzen Willen auch mal Dinge mittragen, die man vielleicht selbst nicht so optimal findet. Es wird niemand eine Partei oder Bewegung finden, die 1 zu 1 genau so ist wie er selbst.
    Sähe Marx unsere Gesellschaft, würde er bei solchen Gedanken vermutlich schallend lachen. Unsere Gesellschaft ist soziologisch so ausdifferenziert, atomisiert, individualisiert, wo soll da eine gemeinsame Interessenlage mit entsprechender Solidarität herkommen und wachsen? Das Sein bestimmt das Bewußtsein. Der Klassenkampf wird von oben geführt, wie Buffet schon vor über 15 Jahren sehr richtig gesagt hat. Wir werden ausgequetscht wie Zitronen und jetzt geht es darum, eine Zwangsherrschaft zu installieren, bevor das die meisten Zitronen gemerkt haben und tatsächlich ein gemeinsames Bewußtsein entwickeln, um zu revoltieren. Wie man angesichts dessen eine „Verschwörung“ bestreiten kann, zumal ja z.B. Schwab dies in eigener Publikation beschreibt , zumal die EU mit Vollspeed die Revolution von oben betreibt, ist mir schleierhaft. Was brauchts denn noch? Ein Video, wo die alle im selben Saal sitzen und noch genauer erklären, wie sie das alles durchziehen?
    Im Zweifel hilft auch hier die Erfahrung, genauer Lenin. Wenn Du nicht weißt, wo etwas herkommt, frage dich, wem es nützt. Frage dich z.B., wie es sein konnte, daß ausnahmslos alle MSM und maßgeblichen Politiker vom ersten Moment an unisono und buchstabengleich die Formel vom vom russischen „Angriffskrieg“ gegen die Ukraine verwendet haben. Nicht Überfall, nicht Einmarsch etc. pp. Es kann doch niemand ernsthaft glauben, daß das nicht gelenkt und verabredet war. Für mich war das der Beweis, daß ich tatsächlich in einer anderen Welt lebe und zwar nicht über Nacht, wie uns die Hochstaplerin weiß machen will, sondern daß Corona kein Einzel- oder Zufall war. Ich lebe seit 2020 in einer anderen Welt und der „Angriffskrieg“ war der Beweis.

    Womit ich bei Putin wäre. Ich kann genau das sagen, was ich schon zu Beginn des Krieges in einem Mail-Disput mit einem Freund äußerte. Ich halte Putin für einen der klügsten und umsichtigsten Staatsmänner, den ich kenne und wäre froh, es gäbe hier irgendjemanden, der auch nur annähernd an ihn heranreichen würde. Natürlich hatte ich gewisse Bauchschmerzen, denn die kriegerische Eskalation ist nicht meins. Und ich denke, so geht es auch vielen, die sich in diesem Punkt distanzieren. Das ist vermutlich nicht nur Anbiederung an den Mainstream. Außerdem muß man den Leuten zugute halten, daß anderslautende Aussagen im besten Deutschland aller Zeiten inzwischen strafbewehrt sind.
    Jedenfalls gibt es in unserem Land niemanden, der überhaupt die Bezeichnung Staatsmann verdient. Wir haben nur Untertanen in den hauptamtlichen Stellen, die genau so widerlich sind wie der Protagonist im Film.
    Und ich wünsche Putin Gesundheit und ein langes Leben, da ich davon ausgehe, daß er keine weitere Eskalation anstrebt. Im Grunde ist es genau wir früher. Ich hatte eigentlich nie Angst, daß der „Iwan“ kommt, aber welche vor durchgeknallten Amerikanern. Und ich halte es für sehr wahrscheinlich, daß einer, der statt seiner käme, die Welt, zumindest Europa, an den Abgrund brächte.

    Antwort
    • 8. August 2023 um 11:23
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      Um meine Meinung zu Sarah Wagenknecht und einer eventuellen Partei einzuordnen:
      Ich habe großen Respekt vor ihr als Mensch und ihrer Leistung als Politikerin und stimme ihr in der Analyse bei vielem zu.
      Bei den Lösungen habe ich aber oft andere Vorstellungen, da überhole ich sie (alt-)links. Das macht aber nix. Disput ist gut.
      Was die neue Partei angeht, so bin ich da sehr gespalten:
      Einerseits würde das diese öde Politiklandschaft aufmischen.
      Andererseits ist es eine riesige organisatorische Arbeit eine bundesweite Partei aufzuziehen! Das kann ich beurteilen, weil ich Mitgründer und Organisator einer Wählergemeinschaft in einem Bundesland war(unglaublich lange her 🙂 ). Und das ging „von unten“ und war regional durch viele Iniativen schon vorbereitet.

      Eine Gründung „von oben“ für eine Bundestagswahl ist natürlich noch um Dimensionen aufwändiger und frißt menschliche und materielle Ressourcen in enormem Ausmaß!
      Ich habe meine Zweifel, dass das klappen kann. Mich nervt, dass das nun an einer Person hängen soll.

      Aber: Ich würde Mitglied der Partei werden, in ihr aktiv mitwirken. Weil Hoffnung gut tut.
      Oder, um auch mal Lenin zu zitieren: „Es ist nötig, an dem neuen Weg zu arbeiten. Dies ist unverhältnismäßig schwer, aber durchaus nicht ohne Hoffnung.“ 🙂

      Antwort
      • 8. August 2023 um 12:46
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        Es hängt an einer Person, insofern als das sie das Zugpferd ist. Das finde ich schon erstaunlich genug, war sie doch früher die angefeindetste Politikerin in diesem Land. Aber ich denke schon, daß es einige aus der Linken geben wird, die mitziehen. So hat die Fraktionsvorsitzende mit dem Namen of „the Greatest“ ja gerade klar gemacht, daß sie den Mist nicht mehr mitmacht.
        Neben der unglaublichen Arbeit, die die neue Partei bedeuten würde, sehe ich mittelfristig das größte Problem in der inhaltlichen Positionierung und vor allem, falls gewählt, in der strategischen Ausrichtung.
        Das mit den Inhalten ist viel schwieriger, als in deinem „historischen“ Fall, weil sich die Partei eben auf keine Bewegung stützen kann, sondern die gesammelten Unzufriedenen ansprechen würde/müßte, die natürlich recht heterogen sind.
        Andererseits ist die versammelte Einheitspartei inzwischen so abgedreht (s. meinen Post im Alternativmedien-Fred), daß es vielleicht tasächlich hinlangt, einfach eine Positionierung der Vernunft einzunehmen. Damit fährt ja auch die AfD gerade verdammt gut.
        Zwar fällt es mir schwer, Lenins Hoffnung zu teilen, doch die Wut und die Verzweiflung ist groß genug, um ein letztes Mal ins Gefecht zu ziehen. 😉
        Deswegen diesmal Brecht:
        „Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

        Antwort
    • 8. August 2023 um 11:44
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      Ich sehe das in vielen Punkten ähnlich. Mich nervt auch, dass alternative Medien wie Reitschuster, die Achse oder Tichy immer noch denken, die Ampel mache linke oder gar neusozialistische Politik und dass sie sich mehr oder weniger deulich für die AfD aussprechen. Ist das nur Naivität oder was? Die derzeitige Politik ist alles andere als links und eine AfD an der Macht würde auch nur neoliberale Politik machen und letztlich sicher genauso korrumpierbar sein. Und ich finde es auch sonderbar, dass dort und auch bei eher linken alternativen Medien wie den Nachdenkseiten einige Autoren nicht in der Lage sind, Zusammenhänge zu sehen, sondern nur Symptome, gegen die sie sich kritisch wenden. Auch ein Jens Berger scheint sich nicht genügend informiert zu haben über die Ansinnen der „Eliten“, die ja einen Teil ihrer Pläne für jeden einsehbar durchaus publik machen. Vielleicht sollte man ihm und anderen mal empfehlen, Paul Schreyer zu lesen.

      Antwort
      • 8. August 2023 um 13:09
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        Das Konzept „links“ oder „rechts“ ist in meinen Augen völlig überholt, ebenso wie das Konzept des Klassenkampfes. Wir haben heute eine völlig andere Gesellschaft, in der dieses ständige Abgrenzen keinen Sinn mehr macht.

        Aber dennoch stimme ich Ihnen vollkommen zu: Nichts von dem, was die Ampel macht, hat etwas mit dem zu tun, was man klassischer Weise unter „links“ verstehen würde. Daher geht mir dieses unreflektierte Beißverhalten mancher Alternativen ebenfalls ziemlich auf den S….

        Ganz im Ernst: Welches kommunistische/sozialistische Land hat jemals auf Massenmigration gesetzt? Die DDR? Die Sowjetunion? China? Nordkorea? Also was ist an Massenmigration sozialistisch???

        Rein gar nichts: Sozialistische Länder haben nämlich immer versucht, den armen Ländern zu helfen, während die kapitalistischen Länder, wie z.B. die USA, auf Massenmigration setzten und hierfür die Waffe der Ausbeutung, Armut und Unterdrückung nutzten.

        Wenn also, ist Massenmigration rein kapitalistisch und hat ganz allein den Zweck, die Wirtschaft mit billigsten Arbeitskräften zu überfluten um maximalen Druck auf die arbeitende Bevölkerung was die Lohnentwicklung angeht, auszuüben: „Was, du willst mehr Lohn? Da draußen wartet schon ein Heer von Arbeitslosen, die Deinen Job noch billiger machen.“

        Für mich ist die AfD auch nicht „rechts“. Man schaue sich einfach mal die Positionen der CDU von vor 30 oder 40 Jahren an. Leider entwickelt die AfD in meinen Augen auch keine Lösungen für unsere aktuellen Probleme und eine zukünftige Gesellschaft, sondern versucht da anzuknüpfen, wo die CDU mal vor der Merkel-Ära war.

        Einfach nur das Rad rückwärtsdrehen, ist keine echte Lösung. Aber auch hier muss ich dennoch leider sagen: Etwas besseres haben wir zurzeit leider nicht – und vielleicht ist es gut, wenn erst einmal nur die Handbremse gezogen wird.

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        • 8. August 2023 um 14:11
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          Naja, wenn Strauß nicht rechts war, dann weiß ich auch nicht, was rechts sein soll. Es sei denn rechts ist nur, wer Vollnazi ist.
          Ich bezweifle auch nicht, daß es rechts und links gibt und ich denke, daß man das z.B. in Südamerika auch so sieht.
          Wenn aber hier von angeblich linken Parteien gesprochen wird, ist das, euphemistisch ausgedrückt, Etikettenschwindel. Die gibt es einfach nicht mehr. Wir haben hier inzwischen amerikanische Verhältnisse. Es gibt aus meiner Sicht keine wählbare Partei mehr. Alternativlos eben.

          Antwort
        • 20. August 2023 um 21:09
          Permalink

          > Prof. Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer.

          Antwort
      • 20. August 2023 um 21:07
        Permalink

        Ne, das is vielleicht doch keene Naivität. Man weeset nich! Aber stellt auch mal vor, wäre dezt nicht super, wenn man beide Seiten zu kontrollieren könnte? . Ist natürlich bei den Medien ganz bestimmt nicht nicht so, wer würde denn sowas machen? Unvorstellbar! Höchstens im Boxsport oder so. Und auch da: wo sind die Beweise. Habt Ihr Beweise? Also ich nicht. Nur so n Bauchgefühl, von Karlheinz, der ist bei uns Kassenart, im Bowlingclub, aber der redet viel, wenn der Tag lang ist. Neulich sachte er, man soll e am besten niemandem mehr vertrauen. Irre! Ja, hmmmm, ja, ja …nöö, ach nö….

        Antwort
  • 8. August 2023 um 19:00
    Permalink

    Nur ein technischer Hinweis: Ich höre lieber den Audio Podcast und nicht die youtube Variante. Leider ist auch hier,kam schonmal vor, die Tonspur eines anderen Podcasts (Dugin, den Westen zensieren) verlinkt. Keine Kritik!
    Nur von Admin zu Admin 🙂

    Antwort
    • 9. August 2023 um 11:44
      Permalink

      Ich höre lieber den Audio Podcast und nicht die youtube Variante.

      Herzlichen Dank für den Hinweis!
      Das kommt davon, wenn man zwei Beiträge gleichzeitig vorbereitet.

      Aber dennoch als Tipp: Man kann die Audio-Version auch durch das Anklicken des Direkt-Links hören.

      Antwort
  • 20. August 2023 um 20:57
    Permalink

    Nicht soviel rummäkeln, bitte. Ich finde zB. den hintergründigen Humor der Alternativmedien sehr gut, den satirischen Aspekt, in diesem Podcast zum Beispiel gleich bei 2:50 ff den zwar anspruchsvollen, aben eben auch irgendwie genialen Gag von Tom J. Wellbrock , Trump sei eine „Gefahr für die Eliten“. Super, bitte weiter so!

    Antwort

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