Letzte Regeneration für die Klimaaktivisten?

Die Auftritte, Forderungen und Demonstration der Gruppe „Letzte Generation“ entwickeln sich zu einem gesellschaftlichen Katz- und Mausspiel, das viele nicht mehr verstehen, andere nur noch verärgert und inzwischen auch eine Menge Wut und Aggressionen erzeugen. Hört man einzelnen Mitgliedern der „Letzten Generation“ beim Reden zu, trägt das auch nicht gerade zu mehr Verständnis bei. Wo also führt der Weg die Klimaaktivisten?

Ohne Zweifel gibt es einen Widerspruch zwischen den eher unspektakulären Forderungen der Aktivisten (Tempolimit, 9-Euro-Ticket und ein spezieller „Gesellschaftsrat“) und der Form des Widerstands. Aber auch die allgemeine Prioritätensetzung der Gruppe ist nur schwer nachvollziehbar. Um den CO2-Gehalt spürbar zu senken, wäre beispielsweise eine konsequente Anti-Kriegs-Haltung nicht nur wichtig, sondern unverzichtbar. Davon ist jedoch nichts zu spüren.

Letztlich muss man die Frage stellen, warum zu großen Teilen illegale Aktionen auf offener Fernsehbühne ausdiskutiert werden, im Gegensatz dazu die Demonstrationen während der Corona-Episode als Aktivitäten von Verschwörungstheoretikern, Rechten und Antisemiten diffamiert wurden. Obwohl es das „nur“ um Grundrechte und nicht um „das Überleben“ ging.

Und überhaupt: Zieht man Parallelen zwischen den kritischen Geistern während der Corona-Maßnahmen und den Aktivisten der „Letzten Generation“, fällt auf, dass die einen in Watte gepackt und die anderen „geteert und gefedert“ wurden.

In dieser Folge des „wohlstandsneurotikers“ begleite ich eine Diskussion zwischen Philipp Amthor (CDU) und Carla Hinrichs („Letzte Generation“), die bei „Maischberger“ geführt wurde.

Inhalt:

01:00 Lange wird sich die „Letzte Generation“ nicht mehr halten
01:30 Der strenge Blick der Carla Hinrichs
02:30 Die Bewahrung der Schöpfung
05:00 „Ich bin 26, und es sollte mir vergönnt sein …“
07:00 Bei Maischberger eingeladen, bei Maischberger nicht eingeladen
10:00 Illegal, aber im Recht (Klimanotstand?)
20:00 „Alles ist monokausal.“
21:00 Hungernde Kinder
25:00 Die drei Forderungen der „Letzten Generation“
27:00 Krieg und CO2
30:30 Der Gesellschaftsrat
31:30 Der Publikums-Joker
34:00 Geschult von „der“ Wissenschaft
36:30 „Fahrt ruhig weiter schnell!“
39:00 Gesellschaftliche Akzeptanz
41:00 Worte danach

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#Letzte Generation #CarlaHinrichs #FridaysForFuture #Klima #Klimawandel #Bundesregierung #Erderwärmung #Politik #Gesellschaft #wohlstandsneurotiker #neulandrebellen #Podcast

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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A. Varese
A. Varese
9 Monate zuvor

Das Anwenden zweierlei Maße bei der Behandlung von Corona-Maßnahmengegnern und Letzter Generation ist schon evident!
Ebenso auffällig ist – wie erwähnt -, dass keinerlei Opposition gegen jede Art von Krieg bei letzterer Klientel zu vernehmen ist, d.h. es scheint diesbezüglich eine stillschweigende Übereinstimmung mit der Regierungspolitik zu bestehen. Bemerkenswert. Na, ja, und Panzer fahren ja auch langsamer als 100 km/h.

AusdieMaus
AusdieMaus
Reply to  A. Varese
9 Monate zuvor

M.E. ist die pseudo-linke “letzte Generation“ eine der vielen Inszenierungen, um von den wirklich drängenden Fragen abzulenken, damit der faschistoide Neoliberalismus sein Zerstörungswerk vollenden kann.

Wütender Bürger
9 Monate zuvor

Tom, ich bestaune wieder mal Deinen Mut:

Eine Diskussion zwischen einem Kind im Anzug, das immer noch verzweifelt seinen Platz in der Politik sucht, das alle vor sich hertreiben, und einem Kind, das glaubt, andere vor sich hertreiben zu können und versucht, alt und klug zu wirken.

Sich das anzutun, muss bestimmt noch anstrengender sein, als eine Sendung mit Markus Lanz.

Warum muss ich bei diesen beiden Diskutanten an Alfred E. Neumann und Sailor Moon denken?

Diese Ausgabe Eures Podcast von Euch werde ich aus gesundheitlichen Gründen lieber überspringen. 😉

Robert-B.
Robert-B.
9 Monate zuvor

Irgendwie ist das erschreckend: Da sitzen sich zwei Laienschauspieler gegenüber und liefern sich einen schlecht inszenierten Schaukampf; das erinnert mich an Reality TV.
Geht das nur mir so oder haben die beiden tatsächlich prektisch nix zu sagen?
Also, bei einem Thema, von dem zumindest Carla behauptet, es ginge um Leben und Tod und für das der Arbeitsalltag von Zehntausenden Lohnsklaven mit sinnlosen Blockaden erheblich erschwert wird, da hätte ich doch mehr als nur das bißchen lauwarme Gesülze erwartet. Wir reden hier dochj angeblich von nichts geringerem als dem Überleben der Menschheit (so they say) und da fällt denen nix besseres als ein Tempolimit und Neun-Euro-Ticket?
Das ist doch gerade mal Klassensprecherniveau. Und zwar Grundschule.

PS: Das verhältnismäßige Wohlwollen, mit dem die „Letzte Generation“ von Medien und Politik behandelt wird, ist im Übrigen schon sehr auffällig und legt nahe, daß diese Gruppierung in Wirklichkeit eine enorme Staatsnähe hat, bzw. sehr einflussreiche Leute dahinter stehen.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robert-B.
9 Monate zuvor

„Das ist doch gerade mal Klassensprecherniveau. Und zwar Grundschule.“

Kann mich nicht erinnern, dass es bei uns in der Grundschule schon sowas wie „Klassensprecher“ gegeben hätte… aus guten Gründen, denke ich!

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robert-B.
9 Monate zuvor

„…daß diese Gruppierung in Wirklichkeit eine enorme Staatsnähe hat, bzw. sehr einflussreiche Leute dahinter stehen.“

Auf jeden Fall stehen sehr reiche Leute dahinter. Neubauer und Reemtsma zB müssen sich in ihrem Leben keine Geldsorgen machen – kein Wunder, dass die möglichst lange und im Luxus leben wollen.
Wenn hingegen meine Heizung demnächst kaputt geht, kann ich mir gleich einen Strick nehmen!

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

@Draussen vor der Tür
….Strick hat net genug Brennwert!
Geh lieber zum Brennholzverleih!

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  ChrissieR
9 Monate zuvor

Ach, Holzheizung ist dann noch erlaubt, Gasheizung nicht? Wegen der schnuckeligen Kamine und Kachelöfen in den Villen unserer Politiker?

flurdab
flurdab
Reply to  Robert-B.
9 Monate zuvor

Da du Klassensprecherin gesagt hast. 🙂
Neues von der Energieerzeugung.

https://odysee.com/@RTDE:e/baerbock-will-wind-und-solala-energie-f%C3%BCr-die-ganze-welt:0

Robert-B.
Robert-B.
Reply to  flurdab
9 Monate zuvor

Danke für den Link. Tatsächlich musste ich beim Schreiben von Klassensprecherin auch an die Annalena denken.
Die Frau karikiert sich immer wieder selbst.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

Während heute im Landtag NRW nach einem Wochenende mit ein paar Messerstechereien (bei insgesamt rückläufigen Zahlen) direkt die Forderung laut wird, das Mitführen von Messern jeder Art komplett zu verbieten, habe ich noch keine einzige Forderung gehört, das Mitführen von Klebstoffen jeglicher Art verbieten zu wollen…

flurdab
flurdab
Reply to  Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

Hahaha, das bist du den Medien aber auf den Leim gegangen.
Die Paar waren insgesamt 9 Stück, einige wohl auch tödlich.
Die Zahlen sind angeblich rückläufig, es wird das Jahr 2019 mit 2022 verglichen.
Was war noch mal in 2022?
Gab es da nicht so ominöse Ausgangssperren, geschlossene Gastronomie und manches mehr?
Als Lösung für das Problem wird wohl wieder nur der Lockdown in Frage kommen.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  flurdab
9 Monate zuvor

Nein, die Zahlen beziehen sich auch ausdrücklich auf die Vor-Corona-Zeit, sind schon seit vielen Jahren konstant rückläufig. Während Corona mangelte es natürlich zusätzlich hie und da an Gelegenheiten… in den Schulferien finden ja auch äusserst selten Amokläufe in Schulen statt, nicht wahr?

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  flurdab
9 Monate zuvor

BTW,die Forderung kam aus Reihen der SPD – und ausgerechnet die law-and-order-CDU bremste direkt ein, man solle mit solchen Vorschlägen nicht am rechten fischen. Soviel Vernunft kennt man von der CDU sonst gar nicht – aber ein Messer ist ein Werkzeug, das man u.a. auch zur Nahrungsaufnahme benötigt. Wie willst Du sowas verfassungskonform verbieten?

flurdab
flurdab
Reply to  Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

Diese Deliktgruppe „Messergewalt“ oder so wurde erst vor einigen Jahren in die Kriminalitätsstatistik eingeführt, ich meine ab 2018. Vorher wurde das wegen Seltenheit gar nicht erfasst.
In 2022 soll es zu ca. 8000 erfassten Delikten in der gesamten Republik gekommen sein. Bummelig 22 taten pro Tag.
Ich könnte mich nicht erinnern das dies jemals vor 2015 als normal galt.

Ein Link:
https://www.achgut.com/artikel/zuwanderer_kriminalitaet_wir_haben_ein_problem

Last edited 9 Monate zuvor by flurdab
Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  flurdab
9 Monate zuvor

„In 2022 soll es zu ca. 8000 erfassten Delikten in der gesamten Republik gekommen sein. Bummelig 22 taten pro Tag.“

Wie wird denn die „Messergewalt“ definiert? Wenn statistisch 22 „Taten“ pro Tag die Regel sein sollen, warum dann so ein Aufhebens um nur 9 an einem verlängerten 1.-Mai-Wochenende?
Ist es nicht eher so, dass da aus eben der rechten Ecke Stimmung gegen ein bestimmtes Klientel gemacht werden soll?

Das Problem sind nicht, dass „Messer“ mitgeführt werden – das Problem ist, dass Messer, die schon jetzt eher als Waffen denn als Werkzeuge gelten und daher nicht mitgeführt werden dürfen (zB Einhandmesser), hier frei und auch ohne jeden Hinweis, dass das Mitführen nicht statthaft ist, verkäuflich sind und jedes Kind auch völlig problemlos dran kommt (während Du bei Amazon zB für jedes Likörchen einen Altersnachweis beibringen musst, bekommst Du selbst taktische Einhandmesser ohne jeden Nachweis!).
Ich (biodeutsch!) hab immer ein Messer dabei, ob nun ein SAK oder ein grösseres Zweihand hauptsächlich zur Nahrungsaufnahme, oft auch beides

Und wer es wirklich auf eine Waffe anlegt, der hat ein Küchenmesser aus dem 1-€-Laden dabei, das er bei Kontrollen einfach wegwirft – und niemals wegen des Mitführens auffällig wird.

flurdab
flurdab
Reply to  Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

Du darfst in Deutschland keine Einhandmesser führen.
Die Dinger sind bereits verboten.

https://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/__42a.html

erläuternd:
https://www.bussgeldkatalog.net/waffengesetz/messer/

https://www.otter-messer.de/service/wissenswertes/welche-klingenlaenge-ist-erlaubt/

Wo kann man den Einhandmesser ohne Altersprüfung frei kaufen? Das halte ich für Humbug.

Das Klientel, dass sich derzeit eines Messers als Waffe bedient dürfte eh schon über 18 Jahre alt sein. Sonst dürften die sich ja nicht spät abends oder gar Nachts in der Öffentlichkeit aufhalten.
Wenn man die befragt, haben die ihre Messer auch nie dabei um Straftaten zu begehen, sondern nur um sich „verteidigen“ zu können. Vor wem, wird nicht gefragt.
Das Gewaltmonopol liegt beim Staat. Das ist der Grund warum man in diesem Land bis vor wenigen Jahren keine „Selbstverteidigungswaffe“ benötigte.
Da scheint sich irgendwas verändert zu haben, warum nur?

Du gibst übrigens gerade zu das es gesetzliche Regelungen gibt, diese nur nicht angewandt werden. Warum eigentlich nicht?

Ist es nicht eher so, dass da aus eben der rechten Ecke Stimmung gegen ein bestimmtes Klientel gemacht werden soll?

Der Einwand ist so doof…

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  flurdab
9 Monate zuvor

„Wo kann man den Einhandmesser ohne Altersprüfung frei kaufen? Das halte ich für Humbug.“

Von wegen „Humbug“:
Hier zB – zum taschengeldfreundlichen Preis:
https://www.amazon.de/Troja-Tactical-Taschenmesser-Multifunktionsmesser-Rettungsmesser/dp/B0BWS6C19Z/ref=sr_1_9?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=2UF84OFURIPTH&keywords=taschenmesser&qid=1683373303&sprefix=taschenmesser%2Caps%2C283&sr=8-9
Und hier wie in jedem anderen deutschen Onlineshop in nahezu unerschöpflicher Auswahl.
Musst nur nach Klappmesser suchen, dann wirst Du mit Angeboten totgeschmissen – übrigens in aller Regel ohne jeden Hinweis, dass man die Dinger zB in D nicht mitführen darf.

Und hier zum Vergleich ein Erdbeerlikör – beachte den Altershinweis unten neben dem gelben Warndreieck unter „Info“ (übrigens grundsätzlich bei „ab 18“-Produkten nur gegen Preisgabe der persönlichen Daten inkl. BPA-Nummer vor der Bestellung):
https://www.amazon.de/Xuxu-41348-Erdbeerlik%C3%B6r-0-5/dp/B0033HPZ1Q/ref=sr_1_6?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=2RJRJ91JLFPL&keywords=lik%C3%B6r&qid=1683373459&rdc=1&sprefix=lik%C3%B6r%2Caps%2C154&sr=8-6&th=1
Und selbst Bier wird im Gegensatz zu Einhandmessern nur gegen Altersnachweis abgegeben
https://www.amazon.de/Holsten-Pils-Dose-24-0-5/dp/B00H72UBGC/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=2LL3NR1L5T5YI&keywords=bier&qid=1683373641&sprefix=bie%2Caps%2C228&sr=8-5

„Der Einwand ist so doof…“

Warum dann der explizite Hinweis auf „vor 2015“?
Und vorher „wegen Seltenheit“ nicht erfasst – und dann aus dem Stand von „selten“ auf über 20/Tag (denn wegen konstanter Rückläufigkeit muss es ja dann vor Jahren bei Einführung der Statistik noch mehr gewesen sein)? Was wird da als „Gewalt“ erfasst? Bereits das blosse Mitführen eines Einhandmessers?

Und nein, auch unter Jugendlichen ist ein Messer oft in der Hosentasche – das war auch Gegenstand des Radioberichts. Und ja, die denken, die könnten sich damit „verteidigen“ – und ein normales „Messer“ ist ein Werkzeug und noch lange keine Waffe, zu einer solchen macht es im Einzelfall erst der Nutzer. Aufklärung vielleicht sinnvoll, zB verpflichtend beim Kauf?
Und die, die es darauf anlegen, werden bei einem kompletten Verbot eben Schraubendreher oder ähnliches mitführen, was sich wie ein Messer auch missbrauchen lässt. Wo soll da eine Grenze gezogen werden? In der Aussengastronomie nur noch mit Stäbchen essen, damit sich keiner vom eingedeckten Tisch ein Messer greifen kann?

Lächerlich, diese Verteufelung eines Kulturguts, ohne das der Mensch sich nie hätte entwickeln können!!

flurdab
flurdab
Reply to  Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

Die Altersnummer hatte ich bereits dargestellt.
Mit Amazon kenne ich mich nicht so aus, aber ich glaube da braucht es eine Kontoverbindung, ob Minderjährige darüber verfügen weiß ich nicht.
Hier ein Absatz:

Messerangriffe werden zwar seit Anfang 2020 vom BKA erfasst. Doch wurden und werden die Daten zugleich analysiert, um mögliche Defizite in der Erhebung festzustellen. Frühestens für 2023 seien bundesweit valide Daten zu erwarten, heißt es im September in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage aus dem Bundestag.

Quelle:
https://www.rnd.de/politik/messerangriffe-in-deutschland-zahlen-und-fakten-im-ueberblick-ZKGBZIIK2DZSEKWGTBNKXC26XA.html

Das angeführte Troja- Messer hat übrigens einen integrierten Gurtschneider und unterliegt damit nicht dem Waffengesetz.
Aber zumindest ist ein Altersspektrum angegeben: Erwachsene

Da möchte ich schon eine Alterskontrolle durch den Verkäufer erwarten.

Ansonsten:
„Alles gut, gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen“

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  flurdab
9 Monate zuvor

„Mit Amazon kenne ich mich nicht so aus, aber ich glaube da braucht es eine Kontoverbindung, ob Minderjährige darüber verfügen weiß ich nicht.“
Warum dann die Unterscheidung bei Alkohol (Altersnachweis!) und Messern (kein Nachweis), wenns doch so einfach wäre?

„Das angeführte Troja- Messer hat übrigens einen integrierten Gurtschneider und unterliegt damit nicht dem Waffengesetz.“
Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung; nur einfach was daherblöken reicht nicht aus! Mein Tipp: § 42a Abs. 1 Nr. 3 WaffenG. Im Handschuhfach eines Autos könnte ein spezielles Rettungsmesser im Einzelfall vielleicht noch als „anerkannter Zweck“ durchgehen, in der Hosentasche eher nicht!

flurdab
flurdab
Reply to  Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

Worum geh es dir eigentlch?
Ich bin auch dafür Alkohol ohne jegliche Altersbegrenzung auch an Minderjährige abzugeben.
Also Alkohol für Alle, Messer für niemanden.
Und nix gegen unser Goldstücke und eine verfehlte Migrationspolitik–> „Wir haben Platz, aber keinerlei Zukunft für die Menschen“

Brian
Brian
Reply to  Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

Ich denke, daß die Vorgehensweise uneinheitlich ist. Und häufig logisch nicht nachvollziehbar.
Man darf zwar keine Einhandmesser (mit dem Argument, man könne dies ja versteckt hinter dem Rücken oder in der Hosentasche einhändig in böser Absicht öffnen) oder Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm mit sich führen, Schweizer Taschenmesser (deren einzelne Komponenten arretierbar sind und die als Werkzeug gelten) und feststehende Messer mit einer Klingenlänge unter 12 cm allerdings schon. Eine weitere Ausnahme bilden sogenannte Notfallmesser (zum Gurt-durchschneiden, etc.).
Als ob eine Klingenlänge unter 12 cm im Zweifelsfalle weniger tödlich wäre. Wer will, kann auch einen Bleistift zur tödlichen Waffe umfunktionieren. Und als ob ein Mensch mit zweifelhaften Absichten sich um irgendwelche Gesetze scheren würde.
Nein, ich denke auch, daß es bei diesen ganzen ‚öffentlichen‘ Diskussionen in aller Regel um Stimmungsmache geht und nicht selten um Nebelkerzen. Um die Leute wieder mal mit irgendwelchen Nebenschauplätzen zu beschäftigen.

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

Ist es nicht eher so, dass da aus eben der rechten Ecke Stimmung gegen ein bestimmtes Klientel gemacht werden soll?

Sicher nutzen „Räääächte“ die tatsächlichen Zahlen für ihre Zwecke. Allerdings ist es auch so, dass die netten ISler – sorry Freiheitskämpfende Flüchtierende – , die seit 2015 hier willkommen geheißen wurden, die Hetzreden der „Räääächten“ durch ihre Handlungen wenig überraschend bestätigt haben. Diese Bereicherungen sind der Grund, weshalb ich aus dem Ruhrgebiet auf‘s Land geflüchtet bin.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Schwitzig
9 Monate zuvor

Haben sie?
Signifikant mehr als (rechte) Hooligans mit Baseballschlägern, Schlagringen etc. zB?

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

Ja. Signifikant.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Schwitzig
9 Monate zuvor

Kommt wohl immer drauf an, mit wem man unterwegs ist, nicht wahr?

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

Nein.

flurdab
flurdab
Reply to  Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

Vorschlag zur Güte:
Ich weiß nicht wo du wohnst und es geht mich auch nichts an, aber nenne uns doch mal die nächste größere Stadt in deiner Umgebung.
Dann gockeln wir mal und sehen den Ergebnissen offen entgegen.
Mal sehen wie nah die Wirklichkeit an dein Bullerbü schon herangerückt ist.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  flurdab
9 Monate zuvor

Bin regelmässig auch in Grosstädten abends und nachts unterwegs, und mir ist in vielen Jahrzehnten erst einmal jemand aggressiv begegnet, und der hatte offensichtlich keinen Hintergrund, der dafür immer wieder ursächlich sein soll.
Vielleicht wärs in manchen Gegenden ja auch ratsamt, selbst weniger provokant aufzutreten?

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

Du hast natürlich Recht. Sie hätte keinen Minirock tragen sollen.
EOD – Leute wie Du müssen die Konsequenzen erst selbst erfahren. Bis dahin erübrigt sich eine Diskussion.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Schwitzig
9 Monate zuvor

Wie billig… jeder Kulturkreis bringt seine spezifischen Arschlöcher hervor!

flurdab
flurdab
Reply to  Draussen vor der Tür
9 Monate zuvor

Das Problem der SPD und der CDU ist die Unmöglichkeit einer gesetzlichen Regelung. Der Kaiser ist nackt.
Denn nur jemanden anzuzeigen weil er ein Messer bei sich trägt ist das eine, das andere ist die Strafverfolgung. Wie soll die aussehen?
Zumal dann auch „Täterstrukturen“ erkennbar werden würden, die niemand sehen will. Nebenbei könnte das auch zu Zahlen führen wie groß bestimmte Klientelgruppen in der Alterskohorte tatsächlich sind.

Das Fass macht weder CDU noch SPD auf, es würde auf sie zurückfallen.

Lasse Machen
Lasse Machen
9 Monate zuvor

Lieber Tom, bitte verschone mich in Zukunft mit solchen Vollpfosten wie diese beiden. Bei der Maischberger – was hat die eigentlich mal beruflich gemacht – scheinen solche Typen gut aufgehoben, aber die „Neulandrebellen“ sollten sich mit Menschen, die zum Kotzen reizen, nicht abgeben. Es sei denn, du willst einige Leser – also besonders mich – zum Amoklauf animieren. Den Gefallen tue ich dir aber nicht. Amthor ist lustig und doof, die andere Schnepfe ist doof und nicht lustig. Also bitte, reiß dich in Zukunft zusammen. Solche Vögel will ich hier nicht mehr sehen.

Wütender Bürger
9 Monate zuvor

Moin, liebe Rebellen!

Kleine Info zum Thema Zensur am Rande:

Ich wunderte mich heute morgen, warum auf einem meiner mobilen Geräte das Vorschaubild des Videos sowohl auf dieser Seite als auch direkt auf yt durch den Hinweis ersetzt wurde, daß dieses Video eingeschränkt sei und ich meinen Netzwerk- oder Workspace-Administrator fragen solle. Da ich diese Person sehr gut kenne und 24/7 mit ihr zusammenlebe, fragte ich mich also selber, und fand den „Fehler“ schließlich: ich habe auf allen meinen Geräten „DNS over HTTPS“ aktiviert, bei Android nennt sich das „Private DNS„.¹ Auf dem betroffenen Gerät hatte ich „dnsforge.com“ eingetragen, auf allen anderen Geräten jeweils einen anderen Anbieter. Kaum hatte ich den Anbieter gewechselt, sah ich auch auf diesem Gerät wieder das Vorschaubild².

Es scheint also, daß jetzt auch dnsforge sich auf die Dunkle Seite Der Macht ziehen lässt. 🙁

Es würde mich nicht wundern, wenn sich auch dort bereits Mitarbeiter finden, die entweder von Robert persönlich dort hinbeordert wurden, oder die sich aus freien Stücken³ von der olivgrünen Ideologie verblenden ließen.

___________
¹ Damit klappt’s auch mit dem Nachbarn aus dem Osten! (Dafür ohne Maria Bachmann…)

¹ Was ästhetisch gesehen eindeutig eine Verschlechterung war, aber das ist ein anderes Thema.

² Andere nennen es Gedankenlosigkeit und/oder Dummheit.

Wütender Bürger
Reply to  Wütender Bürger
9 Monate zuvor

Mist: Fußnoten falsch nummeriert. Aber die Leser der Neulandrebellen sind schlau genug, da mache ich mir keine Sorgen. 🙂

Schwitzig
Schwitzig
9 Monate zuvor

Die Körpersprache dieser Hinrichs spricht eine deutliche Sprache. Sie erinnert mich an Leute, welche für ihre Ziele foltern und morden lassen bzw. ließen.

Schwitzig
Schwitzig
9 Monate zuvor

Wer ist denn eigentlich diese heulende Witzfigur am Anfang? Ich finde die lustig, denn schließlich ist sie ein valides Argument pro Klimawandel: Wenn solche dann aussterben, hat sich der Wandel gelohnt.
Warte … vielleicht ist das der geheime Letze Generation-Plan: Das mit letzter Generation ist ernst gemeint. Sie wollen sich so lächerlich machen, dass die Mehrheit den Planeten in die Wüste schickt, nur um diese Generation ein für alle mal loszuwerden.