Tschüss, Mainstreammedien!

Nach der pandemischen Erfahrung und dem, was jetzt in der Berichterstattung um die Ukraine zu beobachten ist, muss ich endgültig Farbe bekennen: Ich habe mich jahrelang getäuscht und die Mainstreammedien aus reiner Naivität noch immer mal in Schutz genommen.

In den letzten Jahren war ich bei der Frage nach der Zukunft der Medien stets gespalten. Alternativmedien sah ich immer nur als Zusatzangebot an, als Ergänzung zum etablierten Medienbetrieb. Letzterer sei unverzichtbar, weil er natürlich ganz anders ausgestattet ist, als die Angebote die es im alternativen Spektrum gibt. Für mich schien logisch, dass Alternativmedien bestenfalls als eine Art Korrektiv wirken. Dass sie die Mainstream nur flankieren würden, schien mir das höchste der Gefühle zu sein. Zu mehr waren meiner Ansicht nach Alternativmedien nicht in der Lage.

Ich habe mich getäuscht. Nach den letzten zwei Jahren hat sich meine Einstellung grundlegend verändert. Ich bin noch immer nicht völlig davon überzeugt, dass Alternativmedien die besseren Medien sind. Aber dass die Qualitätsmedien einen Vorsprung hätten, den man nicht auffangen kann als kleiner Konkurrent, das glaube ich eben nicht mehr. Was hilft es denn, wenn sich ein öffentlich-rechtlicher Sender einen Auslandskorrespondenten leisten kann, ganz im Gegensatz zu einem Online-Portal beispielsweise, dieser Korrespondent jedoch nur wenig weiß oder – schlimmer noch – vieles nach seiner Fasson verdreht und einseitig berichtet?

Glaube wenig? Ich glaube zunächst gar nichts, bis ich es selbst geprüft habe!

Wenig zu glauben, rät Albrecht Müller ja immer wieder. Das ist meiner Meinung sogar schon eine sehr milde Empfehlung. In den letzten Jahren bin ich dazu übergangen, überhaupt nichts mehr zu glauben, was mir über den etablierten Medienbetrieb vermittelt wird. Wenn irgendein Anchorman mir einen »Guten Tag« wünscht zu Beginn seiner Ausführungen, zweifle ich schon, ob nicht auch dieser Gruß Teil der Unwahrheit sein könnte.

Aha, jetzt hat er die Paranoia, werden einige nun feststellen. Man nenne das wie man will, von mir aus auch Paranoia. Ich bevorzuge ja die Erkenntnis, dass jeder das Produkt seiner Erfahrungen ist. Wie könnte ich als Rezipient nach zwei Jahren Ausnahmezustand, als Rezipient, dem schon vor diesen Ausnahmesituation klar war, dass wir uns medial in einen quasitotalitären Zustand manövrieren ließen, nicht von diesen Erfahrungen geprägt sein? Vor Jahren verteidigte ich noch die Rundfunkgebühren, mittlerweile bin ich der Ansicht, dass das System sich so pervertiert hat, man sollte es schnellstmöglich abschaffen. Zwar glaube ich nicht, dass Privatsender es besser machen, aber die Verarsche selbst zu bezahlen, halte ich für unethisch. Wer mich linken will, soll es bitte zunächst auf seine eigenen Kosten tun, bevor ich am Ende die Zeche bezahlen muss.

Vor einigen Jahren prägte der Politikwissenschaftler Ulrich Teusch den Begriff den »Lückenpresse« – er erklärte mit einigem Recht, dass die Lügenpresse, von der viele im Land sprachen, eigentlich besser damit erklärt sei, ihr Lücken in Wahrnehmung und Berichterstattung zu attestieren. Eine Weile glaubte ich, dass das ein adäquater Terminus ist. Heute tue ich das nicht mehr. Viel zu oft war und ist eine tatsächliche Lügenpresse am Werk, die Qualitäts- sind eigentlich Quantitätsmedien, sie ist keine Presse, sondern eine Erpresse. Tut mir leid, dass ich nicht sachlicher sein kann – ich habe mich diesem Medienbetrieb angepasst, man kann von ihm nicht nüchtern sprechen: Er ist ja an sich ein hoch emotionalisiertes Unterfangen geworden, macht Druck, schlechtes Gewissen, fordert in Dauerschleife Bekenntnisse ab.

Der Journalismus ist zu guten Anteilen nicht mehr als der Arbeitsbereich von Aktivisten. Daher glaube ich zunächst gar nichts, bis ich es selbst geprüft habe. Zugegeben, das gelingt mir nicht immer. Kein Mensch kann alles prüfen, was ihm thematisch begegnet, manchmal muss man einfach glauben – oder besser gesagt hoffen, dass es so oder wenigstens so in etwa stimmig ist. Wenn aber der Wetterbericht – eine Prognose, von der man gemeinhin ausgeht, dass sie bestenfalls eine 25-prozentige Wahrscheinlichkeit birgt, am Ende auch einzutreten – die vielleicht letzte Bastion im Medienbetrieb ist, der man gewillt ist schonungslos zu glauben, dann drängt sich schon der Gedanke auf, man befinde sich auf journalistischen Abwegen.

Alternativmedien können es mindestens so gut

Wie gesagt, ich glaubte lange – und verfocht diesen Gedanken auch -, dass Alternativmedien ein gutes Parallelangebot sein könnten. Mehr aber auch nicht. Sie könnten zwar sehr wohl korrigierend im Kampf um einseitig ausgerichtete Deutungshoheiten sein, aber niemals eigene Akzente setzen. Oft sind sie nur Zweitverwerter, weil sie sich an dem abarbeiten, was die Mainstreammedien ihnen durch ihre Weigerung, handwerklich korrekt zu berichten, vor die Füße werfen. Zwar ist diese Einschätzung der Zweitverwertung nicht ganz falsch, auch ich betätige mich ja oft in diesem Metier, aber eines darf man dabei nicht aus den Augen verlieren: Die großen Medien tun das auf ganz ähnlich Weise.

Sie hangeln sich als Zweiverwerter an Agenturmeldungen ab – oder sie kommentieren das, was Politikerinnen und Politiker via Parteikanäle ausstoßen oder irgendwelche Personen öffentlichen Interesses, die wichtigtuerisch als Very Important People kategorisiert werden, bei Twitter, Facebook, Instagram oder sonst wo absondern. Sie hängen sich an vorgefertigte Meldungen, von Unternehmen bezahlte Scheinmedien, Scheinstudien und Scheintransparenzangebote und tun dabei so, als hätten sie journalistisch den ganz großen Schatz gehoben. Das kann auch jeder lumpige Blogger. Mag dem Mainstream noch so viel Technik, Arbeitskraft und Geld zur Verfügung stehen: Wenn man diese Ressourcen nicht – oder nicht richtig – einsetzt, dann ist ein alternativmedialer Alleinkämpfer am Ende wirklich kein Jota schlechter als ARD, ZDF, FAZ und Spiegel.

Einen Podcast aufnehmen, bei dem nur Vertreter einer Sichtweise zu Wort kommen: Das kann das alternative Spektrum auch – nicht nur Anne Will und Konsorten. Nur, wenn es die Alternativmedien so handhaben, geht ein Raunen durch die arroganten Reihen des etablierten Journalismus. Wie überhaupt immer, wenn etwas aus der Alternativangeboten in den offiziellen Betrieb hinüberschwappt. Aber mehr als eloquente Verlustängste, aufgeblasener Dünkel und vorverurteilendes Inszenieren auf Kosten derer, die man lächerlich macht, steckt selten hinter dem Bashing.

Ich bin mir des Risikos bewusst, dass ich auch bei Alternativmedien in die Scheiße fassen kann. Auch sie sind nicht frei von Fehlern. Das sage ich als Teil des alternativen Medienangebotes im Internet, als Blogger, Publizist oder wie auch immer ihr mich schimpfen wollt. In Schutz nehmen kann ich die Mainstreammedien nicht weiterhin, ob es sie gibt oder nicht gibt, macht meines Erachtens keinen Unterschied mehr, denn wenn sie von heute auf morgen einfach weg wären, gäbe es immer noch die, die alternativ berichten: Manche gut, manche handwerklich gewieft gar – andere schlecht und tendenziös. Aber ich kann sie ja wegklicken – bei ARD und ZDF geht das nicht. Und wenn der Spiegel massiv berichtet und damit Bürgerinnen und Bürger derart manipuliert, dass sie jeden Unfug glauben, dann betrifft mich das auch. Der Mainstream ist in großen Teilen keine vierte Säule der Gewaltenteilung mehr, kein Korrektiv: Doch die Alternativmedien wollen es sein. Und das zählt für mich.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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Schwitzig
Schwitzig
5 Monate zuvor

Interessant – ich meine, wir hätten uns schon beim SF um genau diese Thema gefetzt, wobei ich damals Deine jetzige Position vertrat.
Es wäre besser, wenn Deine damalige Position zutreffend und meine falsch gewesen wäre. Nicht, weil jemand Recht und jemand anderer Unrecht gehabt hätte, sondern weil der aktuelle Zustand das Potential für unermessliche Leid-Schöpfung hat.

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Monate zuvor

Ich habe das „Vertrauen“ in die systemrelevanten Medien bereits seit über zwei Jahrzehnten verloren. Es gab nur noch wenige Feigenblätter und diese sind in den letzten Jahren auch noch verdorrt und abgestorben. Selbst das als seriös eingestufte Arte betreibt in seinen „Dokumentationen“ Fake Science und manipuliert, wenn auch auf recht hohem Niveau.

Tyler Durden Volland
Tyler Durden Volland
Reply to  Uwe Borchert
5 Monate zuvor

Ich bin mit Süddeutscher und Spiegel aufgewachsen und kann nur bestätigen, dass ich das genau wie Du seit ungefähr 20 Jahren beobachte.
Es ging Hand in Hand mit der Digitalisierung und dem Rückgang der Auflagen einher. Die Verlage mussten drucken was verkauft werden konnte, Qualität oder gar Wahrheit und Fakten lassen sich nicht in grossen Auflagen verkaufen und das Ende des Journalisten Berufs, wie es ihn einmal gab, war vorgezeichnet. Mit den jetzt zu nicht mehr zu übersehenden, verheerenden Folgen….
Die Ursache dieses Problems ist wie bei so vielen anderen Problemen, die Digitalisierung. Tatsachen, Fakten und Wahrheit wurden durch Meinungen ersetzt, die Meinungen einer verdummten, manipulierten Mehrheit, mit all den katastrophalen Konsequenzen die sowas für die Demokratie nur haben kann.
Es ist kaum zu fassen, aber sogar Die Linke hat sich lieber von Wagenknecht und Lafontaine getrennt, als Wählerstimmen zu verlieren. Hat natürlich ganz toll funktioniert… und die einzige Partei mit einer tatsächlich eigenen Meinung ist die AfD.
Gibt es irgendwo einen Lichtblick? Leider nein.
Man muss einsehen, wir stehen erst am Anfang einer kommenden Katatstrophe

JaSicherDoch
JaSicherDoch
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Monate zuvor

Tja, was soll man machen?

Mehr solche Artikel schreiben und unverblümt sagen was man für richtig (und „Wahr“) hält.

Political correctness ist doch auch nur eines von vielen Tools um die öffentliche Meinung unter Kontrolle zu halten. Und bitte nicht den woken Müll mitmachen wie gendern etc.

Wir werden belogen und verarscht. Krieg gegen „den Terror“, gegen ein Virus, gegen Russland.. wir sind in einem gigantischen Theather und die Politiker sind die Darsteller. Die Politiker/Parteien „kämpfen leidenschaftlich“ für oder gegen etwas, bis aus Opposition Regierung wird oder umgekehrt. Dann dreht sich das in sehr vielen Fällen und wer vorher „Nein“ wollte will jetzt „Ja“ und andersrum..

„Wir“ müssen ein neues System schaffen, und nicht am vorhanden falschen versuchen zu drehen. Kein negativer, sinnloser Abnutzungskampf, sondern ein positiver, nach vorne gerichteter, kreativer Neuanfang.

Suzie Q
Suzie Q
5 Monate zuvor

Einer, der den First Class Meinungsbildnern sein Leben lang gedient hat und nicht zu den Dumpfbacken im Stile eines J.R. zählt, meinte im Interview:

Herr Wickert, sind Journalisten noch die Vierte Gewalt im Staat?

„Dieser Anspruch war immer schon falsch. Es gibt keine demokratische Legitimierung der Presse. Stattdessen sind Medien in größten Teilen ein Teil der Wirtschaft.“

Wie meinen Sie das? Die Pressefreiheit steht im Grundgesetz.

„Medien sind geprägt durch wirtschaftliche Interessen. Verlage müssen sich überlegen: Wie verkaufe ich mein Blatt? Wie viel Gewinn mache ich? Das ist in meinen Augen schon eine Beschränkung der Vierten Gewalt.“

Welchen Anspruch haben Sie an Journalisten?

„Sie sollen aufklären, jedoch nicht im Sinne der Polizei, sondern eher nach der Definition von Aufklärung des Philosophen Immanuel Kant: Wissen vermitteln, damit sich Leser kraft ihres Verstandes eine Meinung bilden können. Wichtig ist, dass Fakten von Meinungen klar getrennt werden.“

Das lernt man bereits in der Journalistenschule.

„Ja, aber es ist aktueller denn je. Unsere Aufgabe ist, Dinge klar zu benennen, ohne zu überlegen: Schade ich damit irgendwem, oder liefere ich bestimmten Gruppen Argumente?“

„Dieser Anspruch war schon immer falsch“ ist eigentlich seit dem 20. Jahrhundert Konsens. Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, was dieses Schattenboxen bewirken soll. Und ganz grundsätzlich finde ich, dass alleine schon der Begriff „Medien“ die Publikationsfabriken zu Wahrsagern umlabelt. Okay, sie sagen wahr, und sie unterscheiden sich darin in Nichts von Jenen, die alternativ wahrsagen. Die einen ziehen immer noch mit dem Planwagen nach Westen, die anderen versuchen, ihren Esel anzutreiben auf dem Weg ins gelobte Land.

Alles nur ein schlechter Witz

Last edited 5 Monate zuvor by Suzie Q
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

@Suzie Q

„Dieser Anspruch war schon immer falsch“ ist eigentlich seit dem 20. Jahrhundert Konsens. Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, was dieses Schattenboxen bewirken soll.

Ist der Anspruch falsch oder die reale Umsetzung?

Es geht dabei ja nicht um eine Konstituierung der Medien wie die drei anderen Gewalten, sondern um die Umsetzung der Meinungsfreiheit und Kontrolle des Staates im Sinne aller Bürger gleichermaßen mir dem Ziel der politischen Willensbildung.

Dazu sind Medien notwendig, die sachliche, möglichst vielfältige Informationen bieten statt Meinung, aus welchen der Bürger dann einen politischen Willen entwickeln kann.

So doch zumindest die Idealvorstellung nach der NS-Propaganda.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Du redest von Konsumangeboten für Bürger. Okay, die hast du doch! Nimm sat1, RTL, VOX, ndrinfo, taz, FAZ, Münchner Merkur, BR1, Hamburger Abendblatt. Da ist dein Konsumangebot, das ja wesentlich vielfältiger ist (die üblen Schmierblätter der Springerpresse lasse ich ja sicherheitshalber außen vor – aus ideologischen Gründen, versteht sich), als ich es hier darstellen könnte. Und was wolltest du da noch? Sachlich? Dein sachlich oder mein sachlich?

Und dann kommt da noch hinzu, was du alles unter „Alternativmedien“ subsumierst, die es ja auch schon immer gab und hin und wieder filmisch belächelt bzw thematisiert wurden. (Taxi Driver, 12 Monkeys, Watchmen usw.)

Wer nicht beizeiten gelernt hat, zwischen den Zeilen das zu lesen, was nicht geschrieben wurde, der ist eh auf verlorenem Posten. Und das sind halt sottene, die deutsch lernen mussten, weil es ihnen nicht zu eigen war. Das ist hart, aber grausame Klassenregel (Klasse im Sinne von Klasse).

Dann war da noch was mit „Willensbildung“… Vielleicht bist du ja aus einer Parallelwelt, aber die allermeisten Menschen, denen ich in meinem Leben begegnet bin, haben sich ihren Willen von der BILD-Zeitung formen lassen.

Und zuschlechterletzt müsstest du deine Anfangsfrage eigentlich von Wickert beantworten lassen. Ich stimme ihm ja nur zu. Aber was meinst du mit Umsetzung der Meinungsfreiheit? Wer soll die denn umsetzen, wenn nicht Der Freie Meinungsbürger? Dafür gibt es sogar eine Partei! Also beschwer‘ dich nicht! Um das Kuddelmuddel perfekt zu machen, „Kontrolle des Staates im Sinne aller Bürger“ ist nicht mal eine Utopie, weil es ein „im Sinne aller Bürger“ nicht gibt und nicht geben kann. Wenn es in meinem Sinne ist, dann wirst du stumm geschaltet. Und nun? Was ist in deinem Sinne? Wer fängt womit an, wer hört wann auf?

Wenn es wenigstens illusorisch wäre!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

@Suzie @

Du redest von Konsumangeboten für Bürger.

nein, ich rede nicht von Konsumangeboten, das ist deine Interpretation, sondern von Information, wobei ich zugeben muß, dass die Grenzen da fließend sind.
Informationskonsum vs. Informationsverarbeitung, wo du mit dem Thema „BILD’ung“ natürlich recht hast.
Zu meiner Schande muß ich gestehen, dass ich dieses Blatt in frühen Jahren auch konsumiert habe, wenn auch nur als Zweitverwerter von Kollegen.
Bilder von Samantha Fox auf der Titelseite waren damals durchaus so ne Art Matura für einen jungen Bock und zeigten die „Wahrheit“, wenn auch uerreichbar. ;-D

Und dann kommt da noch hinzu, was du alles unter „Alternativmedien“ subsumierst

Alles, was nicht als Mainstream bezeichnet werden kann und es nicht mit deren Reichweite aufnehmen kann.
Wobei ich hier reine Selbstdarstellungs-Plattformen wie Facebook oder Twitter ausnehme, an denen ich mich bewußt nicht beteilige, wenn es auch da die eine oder ander gute Quelle geben mag.

Und zuschlechterletzt müsstest du deine Anfangsfrage eigentlich von Wickert beantworten lassen. Ich stimme ihm ja nur zu. Aber was meinst du mit Umsetzung der Meinungsfreiheit? Wer soll die denn umsetzen, wenn nicht Der Freie Meinungsbürger?

Da bist du an einem wichtigen Punkt.

Welchen Einfluß hat denn der Bürger auf die freie Meinungsbildung?

Wo sitzt er an den Eintscheidungsstellen, an denen darüber bestimmt wird, was an Information in die Öffentlichkeit gelangt oder nicht?

Darf er z.B. in den Gremien des ÖR, die er zwangsfinanzieren muß, mitbestimmen, was gesendet wird oder auch nicht?

Also, wo ist der Meinungsbürger denn frei?

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Natürlich mit seiner Meinung. Die äußert er als Zeichen seiner Emanzipation, wo er es halt für nötig hält. Seh‘ ich doch! Les‘ ich doch! Hör‘ ich doch! Jederzeit, überall, ohne Unterlass! Und das einschließlich der freien Meinung, er dürfe seine freie Meinung nicht äußern! Das hat er sich jetzt eingebrockt, da muss er jetzt durch.

Der freie Meinungssumpf ist unüberschaubar und ziemlich giftig geworden. Frag‘ mich jetzt nicht, wer dran schuld ist, es ist mir nämlich egal. Total egal!

Und jetzt kommen wir zum Punkt. Meinungsbildung ist ein fürchterlicher Begriff für eine völlig bescheuerte Vorstellung. Als ob Meinung irgendetwas zu einer besseren Lebensqualität beitragen könnte. An die Öffentlichkeit gelangt immer und überall veröffentlichbares Zeug. Ob man das noch Information nennen soll, weiss ich nicht. Da wird nur gesellschaftlicher Kitt geschaffen. Brauche ich nicht, brauchte ich nie, werde ich nie brauchen. Gesellschaftlicher Kitt ist was für Leute, die beim besoffenen Schunkeln von Sssammhallt lallen und mit aller Gewalt diejenigen von ihrem Kreis fernhalten, die nicht so aus dem Maul stinken wie sie – also ganz arg vorsichtig gesagt. Meine Meinung, nur meine Meinung.

Weder veröffentlichte Informationen noch freie Meinungen können Tatsachen und Geschehnisse ersetzen. Und Kräftemessen ersetzt keinen Diskurs. Mehr fällt mir jetzt dazu auch nicht ein.

Tyler Durden Volland
Tyler Durden Volland
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Er könnte, wenn er wollte, aber kann, und will auch gar nicht wollen….
Die Qualität der Medien, entspricht der Qualität der Bürger. Das ist dien traurige Wahrheit. Und die Medien, das heisst heute Facebook & Co, noch tiefer geht es nicht. Die Folge für die Demokratie sehen wir ja gerade

Zur Zeit gibt es nirgends einen Ausweg aus em Dilemma und sollte die beginnende massive Wirtschaftskrise sogar in Armut umschlagen, wird dies das Problem noch sehr viel mehr anfeuern. Dann wir NUR noch die blanke Macht entscheiden.

Wie gesagt, wir stehen noch am Anfang dieser Entwicklung.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Tyler Durden Volland
5 Monate zuvor

@Tyler Durden Volland

Er könnte, wenn er wollte, aber kann, und will auch gar nicht wollen….

Die Qualität der Medien, entspricht der Qualität der Bürger.

Dem stimme ich soweit zu, nur, was hat ihn dazu veranlasst, nicht zu wollen?
Wo lag die Initialzündung für die Apathie, aus diesem Kreis zwischen Verdummung und deren Akzeptanz nicht ausbrechen zu wollen?

Ich erlebe in meinem Bekanntenkreis, selbst bei gebildeteren Personen, eine regelrechte Agressivität, wenn ich dem öffentlichen narrativ widerspreche.

Woher kommt das?
Was riskieren die, wenn sie den Standpunkt wechseln?

Last edited 5 Monate zuvor by Robbespiere
Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Das liegt inzwischen in den Genen. Es ist noch nicht so lange her, da bist du für den Ausspruch „Gott ist tot“ wegen Gotteslästerung verdammt und verurteilt worden. Und Schwule hatten einen eigenen Paragrafen im StGB. Da gibt es noch unendlich viel, das zur Disziplinierung der Massen eingesetzt und von Allen akzeptiert wurde. Sammle selber mal die Beispiele für unmögliche Meinungsäußerung (- aber abseits der Problematik des Dritten Reiches. Das ist eine andere Geschichte). Es ist nicht Apathie und nicht neu. Es ist Angst, berechtigte, und auch deine.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

@Suzie @

Es ist nicht Apathie und nicht neu. Es ist Angst, berechtigte, und auch deine.

Angst wovor?

Ausschluss aus der Gemeinschaft, Eisamkeit?

Dass geht vermutlich tiefer.
Pentimento hat hier vor Kurzem auf eine Sitzung der Stiftung Coronaausschuss verwiesen:

https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/Sitzung-106-Prof.-Dr.-Franz-Ruppert-Odysee-final:f

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Hast du ’ne Ahnung, warum man von Markus nichts mehr hört?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

@Suzie @

Nachdem er hier immer wieder mit neuem Nick und den selben abstrusen, mediengetriebenen Gegenpositionen aufgetaucht ist?

Nein.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Vielleicht, weil er gesperrt wurde? Vielleicht weisst du das ganz genau. Jedenfalls wurde er nie ausfällig. Doch es geht nicht um ihn. Er ist nur ein Vehikel, um den Meinungsraum eingrenzen zu können. So was geschieht oftmals nicht zweckgerichtet, vielmehr eingeübt. Und an dem Vorgang orientieren sich alle, weil sie Angst haben. Die Reaktion ist jedoch nocht ängstliches Zittern und Zagen sondern apathisches (im Gegensatz zum empathischen) Schweigen – und im Nachzug bei Nachfrage selbstverständlich Leugnung und Abspaltung. Das sind eigentlich klassische Mechaniken, über die man keine Worte verlieren müsste. Die korrekte Antwort lautet also, man hört nichts mehr von ihm, weil er wiederholt gesperrt wurde. Warum kannst du so eine einfache Sache nicht in Worte fassen?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

@Suzie @

Vielleicht, weil er gesperrt wurde?

Ja, er wurde mehrfach gesperrt, aber das hat ihn nicht abgehalten, immer wieder hier zu erscheinen und zu praktisch jedem Thema den offiziellen narrativ des Mainstreams nachzubeten.

Wer das lesen will, braucht aber keinen Sukram auf einem Blog, der genau diese Sichtweisen des Mainstreams hinterfragt.
Das bekommt man überall sonst geliefert und es nervt einfach, wenn Jemand ganz offensichtlich aus „Prinzip“ eine Gegenmeinung zu Allem und Jedem hat, hinter der keine überzeugenden Argumente stecken.

Und wenn man dann im Laufe einer Diskussion die Kommentatoren hier allesamt für bekloppt erklärt, schafft das auch keine Sympathie und ist keine Grundlage für eine sachliche Diskussion.

Sowas mag auf Facebook oder Twitter üblich sein, aber die Betreiber dieses Blogs haben da eben ihre Grenzen der Toleranz und das ist ihr gutes Recht.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Was jetzt? Nein, wie oben oder ja, wie oben? Verhedder dich jetzt nicht in deinen eigenen Antworten. Das ist mir nicht wichtig. Ich wollte nur etwas aufzeigen, das mit ihm selbst nur ganz am Rande zu tun hat. Und der Motivation von wem auch immer galt nur insofern mein Interesse, als sie an den Reaktionen beziehungsweise ihrem Fehlen deutlich wurde. Eigentlich ging es ja um die hehre Wahrheit und nichts als sie. Ach ja, und die n-te Gewalt natürlich.
4. Gewalt: Verlautbarungsjournalismus
5.Gewalt: „Bürger“journalismus, sprich Internet ersten, zweiten und dritten Grades
6. Gewalt: Meinungsfreiraum all Jener, die sich in 4, 5 und 6 als KommentatorInnen aufhalten, also eine gewisse Selbstbezüglichkeit und Kreisdingens unter 6.

Last edited 5 Monate zuvor by Suzie Q
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

@Suzie Q

Was jetzt? Nein, wie oben oder ja, wie oben?

„Ja“, er wurde gesperrt und „nein“, ich weiß nicht, ob das sein Motiv ist, hier nicht mehr aufzukreuzen.

Bislang hat ihn das ja nicht davon abgehalten, mit neuem Nick aber gleicher Penetranz immer wieder zu erscheinen.

Zum Rest deines Kommentares:

Wie wäre es denn, wenn du dich sprachlich auf normales Bürgerniveau begeben würdest, damit man dir auch folgen kann?

Nicht jeder hier ist so ein talentierter Philosoph wie du. 😉

Was z.B……

Eigentlich ging es ja um die hehre Wahrheit und nichts als sie.

…ist denn deine Wahrheit?

Und was verstehst du unter…..

Selbstbezüglichkeit ???

Worin siehst du diese manifestiert?

Brian
Brian
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

Man könnte dich ja glatt ernst nehmen, wenn Du dir auch ab und zu mal an die eigene Nase fassen würdest. Und respektvoller (genauso wie der von dir Erwähnte & Co.) mit
den Kommentatoren hier umgehen würdest. Was Du mit
schöner Regelmäßigkeit unterlässt.
Dir geht es mitnichten um irgendeine wie auch immer geartete ‚Wahrheit‘ oder darum, Dinge aufzuzeigen. Du stänkerst hier fast immer nur rum und versuchst, die Kommentatoren hier gegeneinander aufzubringen oder ihnen
eine (von dir offensichtlich sehr wirr durchdachte) ‚Schuld‘
zuzuschreiben.
Wenn Du wirklich so hohe moralische Wertvorstellungen hättest, wie Du hier immer vorgibst, dann müsstest Du sie
zuallererst bei dir selbst anwenden. Tust Du aber nicht.
Und insofern bleibst Du für mich – ich weiß, ich wiederhole
mich – ein verlogener Heuchler.

Defi Brillator
Defi Brillator
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

Man muss doch einfach mal schauen, wie Medien entstanden sind. Einst waren Sie lediglich PR-Mittel der Konzerne.

Tyler Durden Volland
Tyler Durden Volland
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

Wickert weiss eigentlich ganz genau, dass ohne die „Macht“ der Medien und ihrem Einfluss auf die 68er Generation, Brandt nicht hätte Kanzler werden können und auch die Ost-Politik niemals statt gefunden hätten.
Aber es gibt keinen Henri Nannen oder Rudolf Augstein mehr. Leute die für die Meinungsfreiheit ind Gefängniss gehen würden. Heute gibt es die Döpfners die bei den Bilderbergern ein und ausgehen.
Das Ende der Möglichkeit einer Denk-, Rede- und Meinungsfreit verdanken wir sinnigerweise vier Damen, Springer, Burda, Merkel und vdLeyen. Die auf der Welle der Verdummung zum Erfolg geschwommen.
Ein Ausweg ist momentan noch nirgends zu sehen….

Brian
Brian
5 Monate zuvor

Die Gedanken und Erfahrungen, die hier beschrieben werden, teile ich größtenteils.
Aber was, bitteschön, soll die „pandemische Erfahrung“ sein ?
Die Tatsache, daß wir uns in der größten Test-Seuche aller Zeiten (GröTaZ) befinden ?

Mensch
Mensch
Reply to  Brian
5 Monate zuvor

Ich würde immer von Erfahrungen mit den (durchaus regional und national sowieso unterschiedlichen) „Pandemie“-Maßnahmen reden und auch schreiben.

Ich selbst hatte nach 28 Monaten für ein paar Tage das Glück, mich in die Vorpandemiemaßnahmenzeit zurückversetzt gefühlt haben zu dürfen Niemand der von mir irgendeinen Test- oder gar Impfnachweis sehen wollte – ganz egal wo. Auch niemand der mir das Tragen einer Maske abverlangt hatte und noch nicht einmal irgendwer weit und breit der eine solche trug. Einfach so z.B. den ÖPNV benutzt und Museen betreten.

Das tat verdammt gut. Leider ist das jetzt erstmal in ca einer Stunde vorerst vorbei. Dann betrete ich wieder das Staatsgebiet in dem Wahnsinnige das Sagen haben.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Warum?!

Warum hast Du 28 Monate irgendwas mit dir machen lassen?

Am Anfang hab ich mir noch wie der Cowboy ein schwarzes Tuch vor den Rüssel gehängt. Das war noch witzig, weil man kurz vorher wohl vom SEK aus der Bank geholt worden wäre.

Der Test mit der OP-Maske ging leider daneben. Nach ein paar Minuten wurde mir darunter unwohl. Also hab ich die halt weggelassen, unnütz ist sie ja ohnehin. Die paar Mal, wo ich „MASKEAUF“ abgeblafft wurde, waren erträglicher, gut zu ignorieren und mehr (ihr erinnert euch: schwimmen bis zum Umfallen… ;-)) erlaubt man sich mir gegenüber offensichtlich nicht so leichtfertig.

Einrichtungen, bei denen mir klar war, daß meine Verweigerung auf ernstzunehmenden Widerstand treffen würde, hab ich gemieden.
Witzig war, daß ich mal zu den Bullen musste und dort das Maskengebot außerhalb des öffentlichen Bereiches nicht mehr galt…

Es ist eine individuelle Entscheidung, bei offensichtlichem Unfug oder gar Unrecht mitzumachen.

Wer mitmacht, macht sich mitschuldig!

Klingt doof, ist aber so.

Es ist mir z.B. völlig unerklärlich, wie es heute möglich sein kann, daß man maskiertes Publikum in diversen Fernsehsendungen sehen muß. Die Darsteller sind unmaskiert und umarmen sich und das Klatschvolk trägt brav Maske.
Bekloppter gehts doch nicht mehr.

Mensch
Mensch
Reply to  Horst Kevin
5 Monate zuvor

Soso, Deiner Meinung nach habe ich mich also schuldig gemacht, weil ich im Supermarkt Maske trug und mich habe ein paar Mal testen habe lassen müssen, damit ich an ein paar mir wichtigen Dingen teilnehmen durfte?

Interessant Du Superheld!

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Warum so dünnhäutig?

Ich nehme mich da nicht aus, da ich ja auch gelegentlich Maske trug. Nur eben bis zu einem Punkt, ab dem ich für mich beschlossen habe, nicht mehr mitzumachen.

Mein Sohn, eher schmächtig, trug lieber die Maske, als in Konflikte zu gehen.

Mir geht es darum, daß man sich bewusst sein sollte, daß es auch an einem selbst liegt.

Ich habe mich so durchgemogelt und bin ohne jeden Test ausgekommen.

Das bedeutete natürlich auch Verzicht. Außer zum Lebensmitteleinkauf habe ich keinen Einzelhandel betreten, der Masken oder Eintragungen in irgendwelche Listen forderten.
Als man im Drive-In eines Baumarktes von mir verlangen wollte, schon ab der Schranke im Auto und dort im Außenbereich Maske zu tragen, hab ich eben den Rückwärtsgang eingelegt und dem Wachmann einen angenehmen Lebensabend gewünscht. Im Fachhandel hat keiner eine Verkleidung gefordert.

Als ich mich im letzten Winter beruflich veränderte, verlangte einer von mir, daß ich zum Bewerbungsgespräch einen Test mitbringen sollte. Ich hab dem netten Herrn darauf mitgeteilt, daß er dann wohl weiter ohne mich auskommen muß.

Kürzlich sollte ich in einer Einrichtung Montagen ausführen. Der Laden war gesichert wie Fort Knox und als man mich endlich bemerkte wurde ich nach Impfung und Test gefragt.
Ich erklärte, daß ich beides nicht habe und auch nicht wolle, es den Damen aber freistünde, mir das Material abzunehmen und selbst zu montieren. Das wolltense dann doch nicht und ließen mich ohne weiteres ein.

Mein Chef ist geimpft und geboostert und dem gehts nicht gerade gut. Bei dem hätte ich wegen der Weigerung keinen Ärger gehabt.

Jeder soll es so halten, wie er es für richtig hält und es liegt mir fern, anderen Vorschriften zu machen.
Aber wundern, daß es ist, wie es ist, wenn man mitmacht, muß man sich eben nicht.

Brian
Brian
Reply to  Horst Kevin
5 Monate zuvor

Guter Kommentar. Gerade die letzten 2 Sätze hätte ich genauso formulieren können.

Mir geht es darum, daß man sich bewusst sein sollte, daß es auch an einem selbst liegt.

Stimmt. Es ist allerdings eine immer wiederkehrende Erfahrung, daß es bei den meisten mit dem Bewußtsein doch
ziemlich hapert. Kein Wunder, wenn offensichtlich mindestens jeder Zweite (u.a. auf der Straße) selbiges auf
sein Smartphone transferiert hat…

Mensch
Mensch
Reply to  Brian
5 Monate zuvor

Lieber Brian,

im krassen Gegensatz zu mir völlig unvollkommenen Menschen, wirst Du, in hoffentlich sehr ferner Zukunft als perfekter, makelloser Mensch sterben👍

Brian
Brian
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

???
Muss ich das jetzt verstehen ? Fühlst Du dich wieder in irgendeiner Form persönlich angegriffen ?
Mann, das geht bei dir echt schnell. Erst schießen, dann
fragen, richtig ?

Mensch
Mensch
Reply to  Horst Kevin
5 Monate zuvor

Alles gut, lieber Mitforist!

Das klingt, zumindest für mich, schon wesentlich nachvollziehbarer.

Für mich ist Dein: „Wer mitmacht, macht sich mitschuldig!“

…in dem Zusammenhang völlig deplatziert.

Ich, für meinen Teil halte mich weder durch’s Virus selbst, noch durch das, was inkorrekter Weise Impfung genannt wird, für sonderlich gefährdet. Ich hätte mich also auch „Impfen“ lassen können. Das hätte mir das Leben in vielerlei Hinsicht wesentlich einfacher gemacht.

Ich hab mich ganz bewusst dagegen entschieden und das hat mein Leben in vielerlei Hinsicht auf den Kopf gestellt. Ich habe gute Freunde verloren und ich gehör(t)e nun zu den „Geächteten“.

Mich dann als dünnhäutig hinzustellen, weil ich nicht akzeptieren kann als Mittäter hingestellt zu werden, ist schlicht und ergreifend völlig deplatziert.

Tyler Durden Volland
Tyler Durden Volland
Reply to  Horst Kevin
5 Monate zuvor

Das ist zwar richtig… nichts desto trotz wirst auch Du einen abgefahrenen Zug nicht aufhalten können.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Tyler Durden Volland
5 Monate zuvor

Das erwarte ich auch gar nicht.

Wo möchte man aber die Grenze persönlicher Verantwortung oder Einflusses ziehen?

Ich versuche so durch den Tag zu gehen, daß sich der Brechreiz beim morgendlichen Blick in den Spiegel in Grenzen hält.
Das ist doch (ganz egoistisch) auch schon was.

Die Welt werde ich nicht verändern können. Gelingt es mir aber wenigstens ein paar Mitmenschen zum Nachdenken anzuregen, ihr eigenes Handeln zu hinterfragen oder zu zeigen, daß sie nicht allein sind, ist viel mehr als nix erreicht.

Die schönste Diktatur taugt nichts, wenn keiner mitmacht.

Tyler Durden Volland
Tyler Durden Volland
Reply to  Horst Kevin
5 Monate zuvor

Was genau hindert dich denn daran den Lacher in deiner Argumentation einzusehen?
Wenn dú ein paar Menschen zum Nachdenken anregst, so ist, bzw. so wäre das besser als nix. Also letztlich gemessen an dem Problem: ganz sicher eben doch: gar nix!
Dass du dann auch noch in das kindische „wenn keiner mitmacht“ zurückfällst zeigt, dass du am reflektieren nicht wirklich Interesse hast, sondern einfach nur ein „Guter“ sein willst.

Die Realität interessiert dich einen Dreck!

Mensch
Mensch
Reply to  Tyler Durden Volland
5 Monate zuvor

Puh, noch so ein Obersuperbesseroptimalmensch.

Belehrende Menschen wegen ihres Belehren anzuprangern, aber selbst belehren ist nichts Anderes als ne Arschkrampennummer.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Tyler Durden Volland
5 Monate zuvor

Ich habe den Lacher nicht einzusehen. Ich habe ihn bewusst gemacht!
Wenn Du meinst Probleme nur anzugehen, wenn Du meinst „die Lösung“ zu haben oder den „Endsieg“ schon vor Augen hast. Wirste genau nie etwas tun.

Ich unterstelle dir mal, daß Du entweder „Wessi“ oder „Spätgeborener“ bist.

Was meinst Du, wie ich Ende der 80er gekotzt habe, ob der Lethargie in der DDR. Aber offensichtlich haben die vielen großen und kleinen Nadelstiche den Haufen zum Zusammenbrechen gebracht.

Deine Meinung, daß man am großen Problem nix ändern könne, war allgegenwärtig und ich gebe zu, daß ich daran auch gern verzweifeln wollte.
Dennoch hab ich auch damals genau das getan, was ich auch heute bevorzuge.

Was daran kindisch sein sollte, zu erkennen, daß der Diktator ohne Mitmachende nichts wäre, kannste mir gern erklären.

Ich bin mir sehr sicher, daß der Herr Hitler ohne Hilfe der vielen Mitmacher nicht Millionen Menschen hätte in Tod und Elend hätte bringen können.

Die Frage, wie das damals hat möglich werden können, halte ich inzwischen für geklärt. Die neue Frage ist, wie man es eventuell künftig verhindern könnte.

Und ja! Selbstverständlich möchte ich ein „Guter“ sein. Befremdlich fänd ich es, wenn Dein Ziel das Gegenteil sein würde.
Was wär das dann?

Brian
Brian
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Ich reagiere einfach nach wie vor allergisch darauf, wenn das P-Wort so benutzt
wird, als würde es eine unwiderlegbare Tatsache darstellen. Man kann die letzten 2 Jahre klar als Krise bezeichnen, man kann von den widerlichen
‚Maßnahmen‘ (obwohl mir auch bei diesem Wort nur noch die Galle hochkommt)
schreiben, aber für ein angebliches Ereignis, das uns seit Ewigkeiten mit dem
Holzhammer eingetrichtert wird, sind für mich Anführungszeichen das Mindeste.
Gerade in den sogenannten ‚Alternativmedien‘.

Mensch
Mensch
Reply to  Brian
5 Monate zuvor

…wobei mir im persönlichen Umfeld das P-Wort eher selten bis gar nicht begegnet. Da ist es zu 99,9% das C-Wort, was als Begründung benutzt wird.

Da bleibe ich ne korrigierende Nervensäge, die stets drauf hinweist, dass das eben nicht an C liegt, sondern an den Maßnahmen.

Das hat mich letztendlich isoliert und die paar, die übrig geblieben sind, vermeiden es C oder P anzusprechen. Was es auch nicht besser macht.

Wirklich konsequent ist diesbezüglich bei den alternativen Medien kaum jemand. B&B sind da recht konsequent, wenn auch stets so, dass sie sich juristisch nicht angreifbar machen.

…aber man muss da als meist anonymer Blog-Kommentator den alternativen Medien zugestehen, dass sie für Ihre geschrieben Worte ganz allein zur Verantwortung gezogen werden. Wer heute schreibt, dass Corona zu keinem Zeitpunkt eine Pandemie war, der muss leider damit rechnen angeklagt zu werden und gar, dass morgens um fünf von einem MEK die Tür eingetreten wird. Das ist alles kein Spaß mehr 🙁

All das ist leider auch keine rein deutsche „Spezialität“. Egal wo Du hinkommst, musst Du verdammt aufpassen, dass Du letztendlich nicht nur vom Regen in die Traufe kommst. Das was woanders augenblicklich lockerer ist, kann sich ganz schnell als eine Momentaufnahme entpuppen, die morgen schon ganz anders gehandhabt werden kann. Als „Zugereister“ biste überall auf der Welt gut beraten, Dich dem offiziell Beschlossenen und Abverlangten unterzuordnen. Zudem ist das Beherrschen der Landessprache unabdingbar. Es sei denn Du hast richtig viel Asche. So läuft es leider so ziemlich überall auf dem ganzen Planeten.

Als gefragter Experte, mag auch noch was gehen, aber eben keine Sonderlocken beim nationalen „Seuchenschutz“ oder bei militärischen Angelegenheiten.

Egal, jetzt erstmal gute Nacht!

Horst Kevin
Horst Kevin
5 Monate zuvor

Meine Theorie dazu:

Das, was wir heute in der Medienlandschaft erleben sind die, die in den 90ern ff tagsüber im Prenzlberg in den Kneipen hockten und verkündeten, „irgendwas mit Medien“ machen zu wollen.

Hinzukommt, daß Recherche mit gooooogeln gleichgesetzt und abschreiben zur Normalität geworden ist.

Konformismus (ich staune, daß ich so ein Wort überhaupt kenne und verwende, so fremd ist es mir) scheint mir Haupttriebfeder zu sein. Das ersetzt mühe- und geräuschlos jede Stallorder. Die paar mal, wo es wirklich lautstark knallt, sind doch zählbar. Unzählbar sind Opportunismus, Faulheit und Linientreue.

Herzliche Grüße

Tyler Durden Volland
Tyler Durden Volland
Reply to  Horst Kevin
5 Monate zuvor

Nein… es war die Illusion demokratischer Macht. Die Macht lag SCHON IMMER bei der Finanzwelt und den Gross-Kornzernen. Und letztere sind heute halt Digital-Konzerne. Gegen Facebook& Co kommt keiner an, weil sie den Massen das geben was sie in unserer schönen neuen Welt als Ersatz für ein selbstbstimmtes Leben wollen

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Tyler Durden Volland
5 Monate zuvor

Ich bezog mich auf den einzelnen Mitarbeiter. 🙂

Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
Reply to  Horst Kevin
5 Monate zuvor

Das mit dem Konformismus sehe ich genau so, Horst Kevin. Eigentlich befremdlich, denn: Wer wünscht sich schon eine digitale Welt, wie sie so in Davos offen kommuniziert wird? Diese Pappnasen sprechen ganz offen über „verpatzte“ Tyrannei und Diktatur und wir „Hansel“ dulden dies? Unfassbar. Das Video ist frech gemacht, sehr manipulativ – und ein Muss (auch für Sukram), denn: Sie meinen es verdammt ernst, unsere fleißigen, kapitalistischen und menschenverachtenden „neureichen“ – immer lächelnden – Despoten. Natürlich „auch“ mit Hilfe aller Medien und „der“ Wissenschaft.
https://laufpass.com/gesellschaft/der-faschistische-great-reset-kurz-erklaert/

Art Vanderley
Art Vanderley
5 Monate zuvor

Wer profitiert von der Abschaffung der Gebühren, ist es Zufall, daß es v.a. Rechte und Neoliberale sind, die das vehement fordern?
Hört man überhaupt auf, für die Propaganda zu zahlen, denn die Alternative sind steuerfinanzierte Modelle und Privatisierung, für die man auf Umwegen genauso zahlt, nur dann komplett ohne Zweckbindung.
Daher mein Vorschlag:
Ja, die Gebühren sind ein Zwangsbeitrag, aber sie sind noch etwas Anderes, sie sind auch ein Mitgliedsbeitrag, und Mitglieder dürfen mitbestimmen.
Also laßt und das tun und ihnen nach Kräften in den Arsch treten, eine spezielle Plattform dafür braucht es nicht, denn es gibt sie bereits mit dem Internet.
Überall kann das Thema angesprochen und diskutiert werden, bis in die letzten Details des Tagesprogramms, und überall im Netz kann Druck aufgebaut werden.

Tyler Durden Volland
Tyler Durden Volland
5 Monate zuvor

So erfreulich es ist, dass Du nach vielen Jahren Deine Meinung zu dem Thema endlich änderst, so muss ich Dich daran erinnern, dass Du diejenigenzensiert hast, die Dir schon damals bei dem Thema widersprochen haben, zensiert hast, und sie dann irgendwann auch ganz gesperrt hast. Auch Jens Berger bei den nds hat das so gemacht und auch er hat mittlerweile, also viel zu spät, seine Meinung geändert.
Und auch heute belässt Du es auch jetzt wieder bei der längst offensichtlichen Diagnose und wagst(?) keinen Blick in die Zukunft.
Wie das zwischen Mainstrem und Alternativ-Medien künftig laufen wird, das haben wir ja schon an Ken Jebsen gesehen, der es wagte im März 2020 bereits die Banalität auszuspechen, dass Covid NUR eine Gefahr für Alte und Vorerkrankte ist. Zwei Jahre später bestätigt dies sogar ein Clown wie Bill Gates. Und obwohl selbst letzterer jetzt sogar zugibt, dass die Impfstoffe nicht wirklich das tun, was man sich von ihnen versprochen hat, wird ein absurder Geisteskranker in Deutschland zum Gesundheitsminister. Ein Irrer, der die Bürger mit völlig unzulänglichen Seren, zu Impfungen zwingen will.

Grundlage, nicht nur des Problems der Entwicklung die die Massenmedien genommen haben, sondern JEDES Problems der Gesellschaft und der Demokratie, ist die verblödete Masse. Die politisch korrekte Gut-Menschen Weigerung sich dieser Tatsache zu stellen, wird uns alle noch sehr viel tiefer in Sch…. reinreiten.

Es wäre schön wenn man von Dir mal so eine Art Zukunftsausblick zu lesen bekäme, ich gebe zu, ich gehe davon aus, dass Du weiter zensieren wirst.
Denn das ist ja so viel einfacher…
Überrasch uns doch mal….

Mutant77
Mutant77
5 Monate zuvor

Danke!

Der Artikel beschreibt auch meine Entwicklung. Ich vor der Berichterstattung über den Syrienkrieg in Foren vor allem bei Heise immer die öffentlich rechtlichen verteidigt und wegen ihrer Vielfalt gelobt. Mir kam die Kritik daran unfundiert vor und ich hatte das Gefühl, die Kritiker sahen die Vielfalt nicht, die das Angebot bietet. Und das es vermutlich damals auch gab.

Seit Journalisten des ÖRR wie Restle oder Reschke sich zum „Haltungsjournallimus“ bekannten, hat sich das massiv geändert. Es ist bei mir der Eindruck entstanden, dass wir – als Untertanen – von den Lautsprechern der Obrigkeit erzählt bekommen, was zu denken richitg und falsch ist.

Es gibt in der Mainstreampresse kaum noch Berichterstattung, die den Wortsinn erfüllt, es steckt in jeder Reportage die Intension des belehren dahinter. Aber man erfährt nicht mehr, „was ist“.

Das die „Alternativen“ Quellen massiv bekämpft werden, zeigt auch wie groß die Gefahr ist. wenn die dann von „unseren Werten“ sprechen, ist damit gemeint, dass andere keine Rolle mehr spielen dürfen.

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  Mutant77
5 Monate zuvor

In Heise/Telepolis war es sehr interessant zu sehen wie auf der einen Seite kritische Berichte veröffentlicht wurden aber auf der anderen Seite kritische Poster in den Foren von der übergriffigen und haltungsstarken Forenmoderation mit herbeigeschwurbelten, -gekreischten und -gehüpften Anschuldigungen angegriffen und zum Schweigen gebracht wurden. Nach dem die Impflamisten von den Zeugen Corona im Reichstag ihr Stalingraderlebnis bei der misslungenen Abstimmung für die Zwangsspritzungen bekamen, wurden noch am gleichen Tag das Forum aufgeräumt.

Das Forum von Heise/Telepolis ist kaputt und taugt nix mehr für eine objektive und faktenbasierte Diskussion. Da geht es nur noch um Haltung, Haltung, Haltung. Die goldenen Zeiten sind vorbei und das Forum ist nur noch ein blaser Schatten seiner selbst. Aus, vorbei! Die „Guten“ haben dort die Macht ergriffen. Systemrelevanz ist nun das Einzige das zählt. Fakten sind irrelevant. Viele der vorgeblich alternativen Medien sind schon unterwandert, gestört und nicht mehr funktionsfähig. *fiesgrins*

Tyler Durden Volland
Tyler Durden Volland
Reply to  Uwe Borchert
5 Monate zuvor

Ja, das kann ich nur bestätigen, ich war lange dort aber währed Corona hab ich natürlich aufgehört.
Irgendwann wird man halt von der Realität eingeholt, dass dies eine Computer Webseite ist und bei solchen Leuten läuft mit „Denken“ nicht so viel. Man muss sich nur an die absurden Diskussion zu der App erinnern, da blühten die Deppen wirklich auf… und schon war auch heise nicht viel besser als mainstream. Ich wage es gar nicht mal nachzuschauen was da so zu USA/Nato gegen Russland in der Ukraine an Meinungen zugealssen ist! Man ärgert sich nur….

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  Tyler Durden Volland
5 Monate zuvor

Also ich wurde dort „aufgehört“. Bei Berichten über die Influenzschutzimpfung habe ich auf deren erwiesenen Mängel hingewiesen, dabei auch einige anerkannte Belege gebracht und das wurde dann mal als themenfremd und mal als trollig ausgelegt. Und dann waren plötzlich die Schreibrechte weg. Das war am Nachmittag nach der verbärbockten Abstimmung über die Zwangsspritzungen. Da war der Zensator wohl ziemlich sauer und musste sich abreagieren.

Ähnliche Übergriffe gab es aber schon vorher bei den Klimadiskussionen. Da wurden einige Poster bei Hinweisen auf die Causa Arrhenius /vs/ Angström gekickt. Das war ein Disput um 1900 in den Angström darauf hingewiesen hat, das in einer Atmosphäre mit Wasserdampf CO2 nur wenig am Treibhauseffekt rumschrauben kann und der Wasserdampf dominierend ist. Satellitenmessungen Ende der 1970er bis Anfang der 1980er haben das dann bestätigt. Das Märchen vom Killer-CO2 ist schon sehr lange widerlegt, wird aber im Forum von Heise tapfer aufrecht erhalten. Der Klimawandel funktioniert aber erwiesenermaßen etwas anders als die Freitagsschulvermeider schwurbeln, kreischen und hüpfen.

Josef St.
Josef St.
Reply to  Uwe Borchert
5 Monate zuvor

Auch von Fräulein Drebbin rausgekickt worden? ;-))

Brian
Brian
Reply to  Mutant77
5 Monate zuvor

Dir auch danke !
Die von dir (bzw. Roberto) durchgemachte beschriebene Entwicklung dürften wohl die
meisten hier gemacht haben.

Es gibt in der Mainstreampresse kaum noch Berichterstattung, die den Wortsinn erfüllt, es steckt in jeder Reportage die Intension des belehren dahinter.

Jep, selbst in diversen Dokumentationen griff das immer mehr um sich. Ich bin heilfroh,
daß ich meinen Fernseher vor gut 1,5 Jahren entsorgt habe. Und habe es keine Sekunde bereut.