Das Böse im Spiegel

Weiße Professoren, die keine Kolonialgeschichte lehren sollen. Weiße Teilnehmer von Rassismus-Studien, denen man ein schlechtes Gewissen macht. Dem weißen Teufel geht es an den Kragen.

Alleine dass ich hier mit einem Text ansetze, der sich mit Rassismus befasst: Darin lauert schon mein erster Fehler. Denn ich bin weiß. Und noch viel schlimmer: Ich bin ein heterosexueller Mann. Was Unterdrückung bedeutet, das weiß ich nicht. Mit diesen Ausschlusskriterien in die Enge getrieben könnte ich nun noch gegenargumentieren, dass ich Sohn eines Gastarbeiters bin. Ich habe sehr wohl erlebt, wie es Ausländern in Deutschland geht. Aber vermutlich müsste ich mich darauf gefasst machen, dass man die Erfahrungen meines Vaters abtut, denn auch er war weiß und kein farbiger Ausländer in Deutschland.

Schlimmer hat es Helmut Bley getroffen. Der Mann ist Professor für Afrikanische Geschichte und für Kolonialgeschichte. Er gilt als renommierter Vertreter seines Fachs. Das heißt: Er galt. Bley hat nämlich ein Problem: Er ist weiß. Daher hat man ihn als Redner einer Online-Veranstaltung der UN zum Thema Rassismus abbestellt. Ein weißer Mann, so machten Antirassismus-Aktivisten klar, könne darüber nicht sprechen. Die „Initiative für „Diskriminierungssensibilität und Rassismuskritik“ (IDiRa) verweigerte daher vorab ihre Dialogbereitschaft.

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niki
niki
1 Jahr zuvor

Wenn das Gute ™ böse wird…

Der Antirassismus agiert rassistisch, Antifaschismus (AntiFa) agiert faschistoid, der friedlich freie demokratische Westen agiert kriegsgeil und schränkt die Freiheit seiner Bevölkerung massiv ein! Ganz zu schweigen von Zensur und Meinungsspektrum!

Ich habe sicherlich noch so einige Dinge vergessen… Ist noch sehr früh am Tag! Man möge mich ergänzen!

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

Guude!

Isch glaab, weil se Fassenacht verboote habbe, sin die jetz es gonze Johr närrisch!!!
Leider kann man über diese Dinge nur noch fatalistische Witze machen, wir leben definitiv schon in Idiocracy….

By the way….wenn nur ein Schwarzer sich zu Afrika äussern darf, wieso darf dann ein Bankkaufmann über unsere Gesundheit befehlen?

Is wohl noch nicht ganz ausgereift, das Ganze!

Rudi K
Rudi K
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor

Letztes Jahr war Fassnacht ja noch erlaubt. Trotzdem kam schon damals mit BLM diese „Denkweise“ in die Medien. Übrigens die These der „weißen Privilegien“ stand nach WIKIPEDIA schon im Buch „stupid white men“ von Micheal Moore. Im Übrigen sollte man den Menschen, deren Feindbild die „alten weißen Männer“ ist, die Satire „Mein Kamm“ von Ephraim Kishon empfehlen.

niki
niki
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

kleiner Nachtrag: Jetzt aktuell agiert der Verfassungsschutz auch entsprechend auffällig verfassungswidrig… siehe die Beobachtung von KenFM!

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Ja, mittlerweile weiß man gar nimmer wo man steht, bzw wo man von anderen abgestellt wird. Nicht ohne einem gewissen Lächeln begrüße ich da zb schon ein wenig die Kontaktbeschränkungen. Ganz abgesehen davon, dass man mir das nicht mal von Oben herab diktieren muss. Als verschroben, altmodisch, Rothaarige, überwiegend sich im tiefen Wald aufhaltende Frau, mit italienischem Blut in der Ahnenreihe – was sich auch in der Pigmentierung der Haut zeigt… huch, darf ich das überhaupt sagen?… Egal, als solch‘ jemand jedenfalls ist es eh Wurscht in welche Schublade man – von wem auch immer – gesteckt wird; ändert sich sowieso von Jahrzehnt zu Jahrzehnt 🤷🏼‍♀️
Dass diese Verortungshysterie sich allerdings ausbreitet wie die Pest, hätte ich mir vor 20 Jahren allerdings nicht vorstellen können.

Pen
Pen
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor

…bevor man von anderen abgestellt wird…LOL

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor

Liebe Gaby,
einen kleinen Trost mag man Dir schenken….vor 400 Jahren wärst Du evtl. aufgrund Deiner Rothaarigkeit womöglich auf dem Scheiterhaufen gelandet….Das scheinen wir aber (voraussichtlich) überwunden zu haben…
Aber…rothaarig…das hat was….

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
1 Jahr zuvor

@Brian DuBois-Guilbert

Liebe Gaby,

einen kleinen Trost mag man Dir schenken….vor 400 Jahren wärst Du evtl. aufgrund Deiner Rothaarigkeit womöglich auf dem Scheiterhaufen gelandet….Das scheinen wir aber (voraussichtlich) überwunden zu haben…

Abwarten, mein Bester.
Die neue Signalfarbe ist „grün“, nämlich die vom Impfpass.
Wer den nicht hat……..

Aber…rothaarig…das hat was….

Absolut, außer man man versenkt diesen optischen Reiz a la Kipping. ;.)

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@ Rob
ich habe die Kipping vor Jaaaahren mal auf einem Landesparteitag kennen gelernt und lange mit ihr sprechen können. DAMALS war sie noch halbwegs korrekt drauf….heute würde ich einen sehr großen Bogen um diese Person machen.

Gaby
Gaby
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Btw Kipping:
Die faked ihre Haarfarbe. Das nur am Rande..

Wohin man schaut, Lügen bis zum Erbrechen

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor

@Gaby

So nah bin ich der Dame noch nicht gekommen,um das feststellen zu können. 🙂

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Mordred
Mordred
1 Jahr zuvor

Alleine dass ich hier mit einem Text ansetze, der sich mit Rassismus befasst: Darin lauert schon mein erster Fehler. Denn ich bin weiß. Und noch viel schlimmer: Ich bin ein heterosexueller Mann.

In meiner Kindheit und Jugend (80er/90er Jahre) gehörtest Du als jemand mit südeuropäischer Herkunft/Eltern noch zu den Ausländern, welche heute wohl nur noch Schwarze sind? Ist das eigentlich Konsens unter woken, Faschos und co.? Sind die Spaghettifresser und faulen Griechen jetzt etwa auch weiße Täter?

Last edited 1 Jahr zuvor by Mordred
Gaby
Gaby
Reply to  Mordred
1 Jahr zuvor

.. Sind die Spaghettifresser und faulen Griechen jetzt etwa auch weiße Täter?

Ich kann zu den Griechen nichts sagen, aber sei dir gewiss : alles was nicht mehr ganz wie ein Original scheint, wird eben auch nicht mehr als mitsprachewürdig betrachtet. So zumindest mein Eindruck. Was Norm ist, was nicht, bestimmen immer andere.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Ja, fuck….

wo darf ich ( ausser hier, latürnich) denn noch meinen Senf dazugeben?
Bin transsexuell, habe Studienabschluss ( was mich für die Politikerkarriere disqualifiziert) und trotzdem ein Leben lang als Busfahrerin gearbeitet. Ich lebe in D und in F, meine Eltern stammten aus Ostpreussen und Thüringen…have weisse Hautfarbe, künstliche rote Haarfarbe, höre sowohl Reggae als auch Countrymusic und esse gern Zigeunerschnitzel und danach nen Negerkuss…
Von welcher Culture werd ich denn jetzt gecancelled? Joghurt mach ich selbst….

Alloah

Christine

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

…dann wäre ich ja auf Selbstgespräche reduziert..na ja, wenigstens würde mir dann niemand widersprechen😊

ShodanW
ShodanW
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor

Bin ich eigentlich fein aus der Sache raus, weil man mich im Sommer immer für einen Spaghettifresser hält?

ShodanW
ShodanW
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor

Thüringen! Nazi! Ganz klar! Schafott!

Gaby
Gaby
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Auf dem knutscheligen Dorf hier brauch ich in politischen Fragen gar nicht erst den Mund aufmachen, „komme ja nicht von hier“ – stimmt im doppelten Sinne. Zweifach gepeinigt +die ganzen anderen fadenscheinigen Argumente die man gegen mich aufbringt – die allerdings immer nur hinter vorgehaltener Hand. Rückgratlose Wesen – lebendig und doch tot.

ShodanW
ShodanW
Reply to  Mordred
1 Jahr zuvor

Mitunter wird dieser Opfer-Täter-Baukasten immer irrer, deswegen eine legitime Frage, die du da stellst. Die Beispiele werden ja immer vielfältiger und krasser, da kommen Menschen wie wir wahrscheinlich niiiiie drauf. Aber die tuns, und dann sollen wir ihnen dankbar sein. Grunz, grins, lauter Gelächer 😀

Mordred
Mordred
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

Genau das ist mein Punkt. Durch irgendwelche Gruppen, die augenscheinlich nur auf Twitter eine lautstarke Mehrheit haben, werden jetzt Verhaltensweisen durchgedrückt (gendern, wer ist Ausländer=Opfer usw.), die nicht gesellschaftlich, geschweige denn rechtlich irgendwie legitimiert wurden. On top zeichnen sich diese Dinge noch dadurch aus, das sie völlig inkonsistent sind und keiner Logik folgen.

Percy Stuart
Percy Stuart
1 Jahr zuvor

Vielen Dank für den Bericht über die Gegenteilwelt, ich hab mich eh schon gewundert wann der Startschuss dazu gefallen ist. Links ist ja mittlerweile auch rechts und Gesunde werden eingesperrt aber Kranke und Ansteckende dürfen in vollen Zügen, und vollen Cafes, das Grundgesetz geniessen. Wann ist endlich USA Kritik antisemitisch ? Sagt mir bitte frühzeitig bescheid wenn man bei grün an der Ampel stoppen muss und bei rot weitergehen/fahren soll, danke.

Rudi K
Rudi K
Reply to  Percy Stuart
1 Jahr zuvor

Wann ist endlich USA Kritik antisemitisch ? 

Also der Begriff „Ostküste“ (der USA) gilt schon als antisemitische Chiffre.

Mordred
Mordred
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Is so. Da zieht dann übrigens auch die Hufeisentheorie: Identitäre Linke (besonders antideutsche) und Rechte sind sich in diesem Punkt einig.

ShodanW
ShodanW
1 Jahr zuvor

Offen gestanden bin ich froh, dass ich noch relativ analog lebe und ich noch nicht so sehr direkt damit konfrontiert worden bin. Auch wenn es hier noch nicht die Ausmaße wie in den USA angenommen hat, wird es immer präsenter und penetranter.

Diese woke Debatte und der aktivistische Sprengstoff verhindert nur die bisher natürliche Entwicklung und bläht das Thema nur unnötig auf. Schon vor 30 Jahren hatten Frauen und Minderheiten einen besseren Stand als in der Nachkriegszeit, und wenn man heute das Gejammer verfolgt, könnte man meinen, es wäre nie anders gewesen. Dabei sind die Woken nicht gerade älteren Geburtsdatums, oder irre ich da? Wenn nein, müsste man denen doch mal auf die Füße treten und die nicht noch in ihrem Verhalten bestärken. Das geht mir noch am meisten auf die Nüsse.

Brian
Brian
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor


Geht mir ähnlich. Ich liebe Bücher ! Und die Natur. Fernseher habe ich auch
keinen mehr und Radio höre ich auch nicht. Also ziemlich analog. Das einzige
ist wirklich der Computer. Selbst mein Handy nutze ich vorwiegend – man soll es
nicht glauben – zum telefonieren und ab und zu ’ne SMS verschicken.
Was mir in den letzten Jahren auch ziemlich auf den Zeiger gegangen ist, ist
diese Unsitte, für jeden Scheiss einen Begriff zu kreieren.Cancel Culture, Wokeness, Social Leckmichamarsch, Hashtag hier, Hashtag da…an solchen
(auch sprachlichen) Dingen kann man m.E. ganz gut ablesen, wie es um eine
Gesellschaft bestellt ist (mal abgesehen davon, daß das auf mich ziemlich
aufgesetzt und unnatürlich wirkt). Da lobe ich mir doch ein Erlebnis wie gestern : beim Kumpel Fußball geguckt, Bier war auch vorhanden und das Zimmer war
noch schön mit den guten alten Maiden-, S.O.D.- und sonstigen Alben verziert.
Ich fühlte mich an meine Jugend (in den 80ern) erinnert…😊

Pen
Pen
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

@Brian

geht mir genau so. diese neuen wörter immer..

die interessieren mich nicht. die herkömmlichen sind doch viel schöner.

Tv gerät brauche ich auch nicht. Aber PC.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Jau
Jau
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

@ Brian
Da Du Bücher und die Natur liebst und es hier um Herkunft, Antirassismus, komische neue Wörter und Aus- und Einsortieren geht, fällt mir
Arnold Vieth von Golßenau, der sich ab 1930 Ludwig Renn nannte mit seinem Buch >Der Neger Nobi< ein und auch (sehrsehr lesenswert)
>Zu Fuß zum Orient<.
So beginnt das Buch:
Schlechter Beginn
Der Plan
Der Sommer 1925 war so heiß und trocken wie selten in Deutschland. Nun, im September, wurden die Nächte kühl.
Arthur und ich mähten noch etwas Gras für die Ziegen. Nachdem wir uns gewaschen hatten, setzten wir uns im Bauernhaus in sein fast unmöbliertes Zimmer mit Petroleumlampe. Arturs Vater hatte dieses kleine Gut für ihn gepachtet, damit er bei der Arbeit im Freien ruhiger würde…

Die Reise ging durch Italien (in Neapel war er auch), Griechenland, nach Kairo und Alexandria.
______

Übrigens gab es auch in der DDR WGs.

Der homosexuelle Renn lebte seit der Rückkehr aus dem mexikanischen Exil mit dem aus Dresden stammenden Max Hunger (1901–1973) zusammen. Zu beiden stieß 1949 noch Hans Pierschel (1922–1994). Von 1952 bis zu seinem Tod wohnte Renn mit seinen Freunden in Berlin-Kaulsdorf.
Er und seine Lebensgefährten wurden in einem gemeinsamen Grab in der „Künstlerabteilung“ auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin beigesetzt, das unter Denkmalschutz steht.

Wikipedia entnommen.

Angehängtes Foto ist von vorgestern.

25-05-21d.jpg
Jau
Jau
Reply to  Jau
1 Jahr zuvor

Das auch.

25-05-21b.jpg
Gaby
Gaby
Reply to  Jau
1 Jahr zuvor

@Jau
Moooment mal… Ist die Dame dort hinten jene mit den Liebesschlössern?

Jau
Jau
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor
Gaby
Gaby
Reply to  Jau
1 Jahr zuvor

Ganz recht, ganz recht 👍🤗

Brian
Brian
Reply to  Jau
1 Jahr zuvor

@Jau
Vielen Dank !
Und ich kann es nur wiederholen : ich beneide Dich um deine Umgegend !

ShodanW
ShodanW
Reply to  Jau
1 Jahr zuvor

Tolle Gegend, bin ja auch ein bisschen neidisch 🙂

Ich musste länger suchen, hier in Stinkequadratestadt und Umgebung ein paar passende Ecken zu suchen, wo ich mich richtig wohlfühle.

Hier an einem Anglersee in Brühl

DSC02880-1-1.jpg
Jau
Jau
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

@ ShodanW
Vielen Dank.
Ja, da kann man sich wohlfühlen.
Du angelst aber nicht oder doch?

ShodanW
ShodanW
Reply to  Jau
1 Jahr zuvor

Nein, bin kein Angler. Ich Lauf lieber durch die Gegend und suche Motive 😄

Jau
Jau
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

Aha 😀

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

@ShodanW

Uuups, ein Nachbar? 🙂

Wenn du zwischen den Anglerseen hinterm Damm dem Weg folgst, in der Linkskurve rechts Richtung Wald abbiegst und dich dann links Richtung Rhein in die Büsche schlägst, findest du auch schöne Impressionen.

ShodanW
ShodanW
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Äh ups? Na wenn du mich schon so lotst, dann kommst du ja wirklich aus der Ecke? Ich entdecke die Gegend gerade für mich etwas eingehender, danke dir für den Tipp 👍

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

@ShodanW

Wenn du mit dem Fahrad unterwegs bist, kannst du von da aus auch gut bis nach Ketsch auf die Kollerinsel kommen, oder bei Brühl auf die Kollerfähre steigen und am jenseitigen Rheinufer bis nach Speyer fahren.
Dann kommst du hinter dem Dom raus, der an sich schon impossant ist und im Sommer ist die Kaiserkrypta der kühlste Platz vor Ort. 🙂

Das historische Museum ist ( wenn wieder geöffnet ) sehenswert und hat immer wieder ganz tolle Ausstellungen ( Leonardo da Vinci, altes Ägypten, Wikinger, Staufer etc.).

Der Domhof hat einen sehr großen Biergarten mit Selbstgebrautem und guter, bodenständiger Küche, was Heerscharen von Radlern anzieht.

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Brian
Brian
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

Hey, wo kommst Du her ?
Brühl liegt ja quasi bei mir umme Ecke…
Oder gibt es mehrere davon ?

Brian
Brian
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Ok, wenn ich mir die anderen Kommentare so durchlese, ist es wohl ein anderes…wieviele gibt’s denn davon ?

ShodanW
ShodanW
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

beim Kumpel Fußball geguckt, Bier war auch vorhanden und das Zimmer war

noch schön mit den guten alten Maiden-, S.O.D.- und sonstigen Alben verziert.

Herrlich! Leider ist mir das im Moment nicht vergönnt, aber ich erinnere mich gerne daran, jedes Wochenende vorglühen und Platten hören.

Brian
Brian
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

@ShodanW
An besagtem Tag war ich allerdings mit dem Auto da und konnte dementsprechend nichts trinken. Das wird morgen anders sein…
(Relegations-Rückspiel) Und da der FC bis auf wenige Ausnahmen eine ziemliche Gurkentruppe ist, wird viel Alkohol nötig sein…😉

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Oh Mann, Brian !
Weißt Du, wie gut ich jedes Wort von Dir nachvollziehen kann ? Dieser modische Sprachquatsch geht mir auch sowas von auf den Senkel !
Man gibt oft einfach zu leicht das Alte her. Als ich mich nach langen Jahren dazu durchgerungen habe, aus meiner Metalbude (Haus auf dem Land mit Schlagzeugzimmer !) aus- und mit meiner Süßen zusammen zu ziehen, war es ein einschneidender Schritt. Ich hatte in meinem Plattenzimmer den Venom-Kopf an der Wand…übergroß…nicht vorbereitete Besucher erschraken regelmäßig… 😉
Das alles vermisse ich sehr…..

Brian
Brian
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
1 Jahr zuvor

Kommt mir bekannt vor…
Bei mir waren’s ganz verschiedene Sachen, die an der Wand hingen :
der obligatorische Eddie von der ‚Live after death‘, meine über lange Jahre
Lieblingsband AC/DC, The Doors, eine alte zerfetzte Jacke (die ich solange getragen habe, bis man sie nicht mehr tragen konnte), usw.
War schön, aber alles hat seine Zeit…
Habe damals viele schöne (und auch nicht so schöne) und interessante Dinge
erlebt. Und trotzdem möchte ich die Zeit nicht zurückdrehen.

Pen
Pen
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

ich auch. es geht nichts über ein buch, der geruch, das haptische, das schriftbild, nein, da kommt das internet nicht mit.

Brian
Brian
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Was ist denn eigentlich dieses Internet, von dem alle jetzt sprechen ?

ShodanW
ShodanW
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Nun, ich nutze schon viel Technik, so ist es nicht. Aber die nutze ich eher und lieber zum Selbstzweck, aber ich sehe da schon Unterschiede zwischen nur nutzen und damit ständig leben. Falls jetzt die Frage käme, warum ich damit anfange, ist schlicht meine Einschätzung, dass wir diese ganzen dummdreisten Debatten durch das Online-sein erst so vordergründig führen müssen. Tweets absetzen, und schon hat man wieder die derbsten Shitstorms an der Backe, nur weil einerseits die Auslösenden und die Drauf-Stürzer wieder nicht die Finger stillhalten können.

Ja, da wären Couch und Buch angebrachter, rausgehen (tue ich ja als Hobbyfotograf), viel Reisen (geht ja gerade schlecht) und mal die Umwelt aufsaugen, das würde ich den Woken mal sehr ans Herz legen, damit sie mal aus ihrer Blase kämen.

Rudi K
Rudi K
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

In der „analogen Welt“ der Fernsehens bekommt man auch die „critical race theory“ mit. Etwa in ARD-Alpha, was ja eine Art Bildungsfernsehen ist. Allerdings ist bei mir nur der Fernseher „analog“ (Röhre) und muß über einen Receiver an das digitale Kabel angeschlossen werden.

ShodanW
ShodanW
Reply to  Rudi K
1 Jahr zuvor

Wir haben uns das Fernsehen mehr oder weniger abgewöhnt, da kann man im Internet besser rausfiltern, was man gucken will und was nicht. Wenn man sich mal das ganze Programm auf den elfunddrölfzig Kanälen durchschaut, wird es immer flacher und in den gängigsten Formaten vielzähliger. Und ich bin so jemand, der schnell genervt davon ist, wenn man etwas zu sehr ausschlachten will.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor


Habe meinerseits mal mein Statement zum Thema verfasst:

Come stai?
Die Großeltern meines Vaters waren Italiener. In ihrer Linie sogar aus der Aristokratie Italiens. Heute ist das alles nichts mehr wert. Meines Vaters Mutter heiratete damals ein deutsches Blaublut, mein Vater selbst dann eine deutsche Bürgerliche. Gezeugt wurde ich in Neapel, geboren nahe der ostdeutschen Grenze auf westlicher Seite. Ich bin also Deutsche, mit Restbeständen italienischer DNA.
Wann immer ich diese Abstammungsgeschichte erzähle – und das mache ich für gewöhnlich sehr selten – ist der erste Reflex meines jeweiligen Gegenübers zumeist auf irgendeinen Urlaub seinerseits beschränkt, gefolgt vom Essen, gleich danach folgt der Chianti.
Ist ja super, dass die Menschen wenigstens dahingehend etwas Schönes mit Italien assoziieren, damit hat es sich dann auch schon wieder. „Der Italiener im allgemeinen“ gilt als faule, schlemmende Socke, und als Verkehrsrowdie sowieso. Als running Gag galt lange die architektonische Unfähigkeit der Italiener – ganz offenkundig durch den Turm von Pisa bestätigt. Hakte man nach, ob der Petersdom ebenfalls dieser Unfähigkeit zu genüge reicht, wusste man diesen oftmals nicht einmal korrekt zu verorten – „aber tolles Eis machen die Italiener“, lenkte man ein. Und die Deutschen so? Bier, Bretzln, Kölner Dom, Schiller, Goethe, Luther, VW und Sauerkraut. Aha – okaaay. Nicht jeder Deutsche ist Schiller, nicht jeder Italiener ist Koch. Aber jeder Deutsche und jeder Italiener, auch wenn nur noch anteilig DNA vorhanden ist, ist ein Mensch. Lässt sich wohl kaum ändern – auch nicht durch verbale Reduktionsversuche. Wie geht es dir damit?
Mir persönlich geht es super.

Gaby
Gaby
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Ciao bello!
„Italienerinnen“ 🤣🤣🤣 Da gelobe ich mir doch das italienische „gendern“

Gaby
Gaby
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Es nervt halt irgendwann. Ich war schon froh, dass ich den Nachnamen meines Vaters nicht dauerhaft mit mir rumtragen musste und mir dadurch schon einiges erspart blieb. Hätte ich den italienischen Nachnamen meiner Urgroßeltern gehabt,.. nicht auszudenken mit was ich mich dann wieder rumschlagen hätte müssen. Allein die Nachfragen zum Wetter, Wassertemperatur an der Adria und italienischem Essen wären dann mein geringstes Problem gewesen.
Übers Menschsein reden reicht, da ist man schon mehr als genug beschäftigt.

Brian
Brian
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor

Aber das bezieht sich ja nicht nur auf die Herkunft. Wieviele Sprüche musste ich
mir schon als Vegetarier (seit über 20 Jahren) anhören oder (seit fast 3 Jahren)
als Veganer. Mit dem regelmäßigen Reflex : „Ich esse ja auch nur ganz wenig Fleisch…“. Obwohl ich nie versucht habe, irgendjemanden diesbezüglich zu
missionieren. Oder die regelmäßigen (und ewig gleichen) Fragen nach dem Grund für meine Tätowierungen. Aber niemand käme auf die Idee, jemanden zu
fragen : „Warum schminkst Du dich ?“ oder „Warum badest Du in After-shave ?“
Wobei es ja auch immer ein bißchen darauf ankommt, wie jemand einem
gegenübertritt. Für viele ist es – wenn auch manchmal ein bißchen unbeholfen –
der Versuch einer Konversation. Wenn ich da ein echtes Interesse verspüre, ist
das etwas anderes, als wenn jemand einfach nur versucht, seinen Sermon loszuwerden.

Brian
Brian
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Nachtrag : hatte ich eigentlich schon erwähnt, daß ich griechische Verwandte
habe ? Aber, was noch viel schlimmer ist, auch bayerische…😄

ShodanW
ShodanW
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Dann geh doch zu Söder!!

Brian
Brian
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

Ey, Alda, willzu ’n Shitstorm ?

ShodanW
ShodanW
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Ach nee, dann lieber doch nicht #michselberdichmachen

Gaby
Gaby
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Zeig her Deine Tattoos, zeig her Dein Abendessen. Und was ich noch fragen wollte: Wie war Dein Tag heute auf dem Olymp? 😎🤗

Brian
Brian
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor

Komm vorbei, dann zeige ich Dir das alles…😉
Mein Olymp wäre dann wohl am ehesten der Kölner Dom…

Gaby
Gaby
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Urgs, den würde ich nicht besteigen. Allerdings hätte ich mit Köln selbst schon ein Problem. Ich leide nämlich nicht nur unter Höhenangst, sondern auch an Klaustrophobie und Enochlophobie.

Brian
Brian
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor

Dann musst Du ja zumindest schon mal in Köln gewesen sein, um diese Aussage zu treffen. Aber – man höre und staune – auch in Köln gibt’s weitläufigere Ecken…
Meine eigene Höhenangst bin ich übrigens durch’s Bergwandern (das ich liebe !) ein Stück weit losgeworden.

Gaby
Gaby
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Tatsächlich war ich das und es passierte erwartbares: Kreislauf, Engegefühl, Atemnot, Ohnmacht. Mit Bergen habe ich keine Probleme, die sind schließlich nicht menschengemacht. 😎

Brian
Brian
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor

Ok, so weit geht’s bei mir natürlich nicht. Trotzdem ist das eins der Dinge, die
mich hier schon lange stören : fast alles ist so eng und dicht gedrängt. Es fehlt
die Luft zum Atmen. Und obwohl es meine Geburtstadt ist und ich den größten
Teil meines Lebens hier verbracht habe, würde ich Köln nicht als meine Heimat
bezeichnen. Aber das hat wohl auch noch andere Gründe…

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor

Wenn ich sage, dass ich aus Budenheim komme, ist die nächste Frage: Wo is das denn? – Bei Mainz!
Und dann muss ich wie oft den Spruch hören: “ Meenz wie es singt und lacht..hähä..“

Gaby
Gaby
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor

Wenn du Glück hast,
Es geht auch obszön..
Aber ist schon echt der Knaller. Ich würde zuerst nach einem Bild von der heimeligen Bud‘ fragen

Spartacus
Spartacus
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor

Wenn du Glück hast,

Es geht auch obszön..

Etwa so? Gehen zwei Nutten durch Mainz, sacht die eine…

@Brian
Endlich mal ein Kölner, der nicht behauptet, daß das der einzig lebenswerte Ort der Welt sei.
Das mit den Weißwurstverwandten ist natürlich bitter.

Insofern kommt mir auch die „ethnische“ Diskussion hier irgendwie fremd vor, weil ich z.B. mit Spaniern, Italienern und Türken schon immer zu tun hatte, und zu Jugendzeiten einen Bayern schlechter verstanden habe, als einen Österreicher.

Allerdings bin ich auch, soweit bekannt, reiner Arier und muß mich mit keinen Paltitüden rumschlagen. (Außer am Telefon, wenn die Leute meinen Namen nicht richtig verstehen und glauben, ich wäre Inder.)

Irgendwie habe ich mich nie so richtig deutsch gefühlt, weil da einiges nicht zusammenpasst. Ich habe mich aber auch nie nicht deutsch gefühlt.
Mein Lebensgefühl ist der mediterranen Art viel näher als der deutschen.
Andererseits finde ich es schon befremdlich, wenn mir ein Freund eine Karte aus seinem Italienurlaub schickt, die zwei Wochen nach ihm hier ankommt.
(Zu dem Thema italienische Post gibt es auch eine nette kleine Geschichte von Umberto Eco.)

Aber um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen, alle diese Kleinigkeiten/Klischees, die in den Kommentaren angeführt wurden, würden, wenn sie das entsprechende „En Vogue“-Klientel beträfen, als himmelschreiender Rassismus gebrandmarkt werden.

Brian
Brian
Reply to  Spartacus
1 Jahr zuvor

Als kleiner Nachtrag : ich war sogar mal mit einer Düsseldorferin zusammen.
Aber das war natürlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt…

Pen
Pen
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Du hast einen schönen Namen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor

@Gaby

Von einem Deutsch-Italiener, den Namen weiß ich nicht mehr, habe ich mal folgende Aussage über das Verhältnis beider Bevölkerungen zueinander gelesen:

„Die Deutschen lieben die Italiener, aber sie respektieren sie nicht und die Italiener respektieren die Deutschen, aber sie lieben sie nicht“.

Das beschreibt vermutlich generell das Verhältnis zwischen Deutschen und dem Süden.
In Kroatien z.B. steht man auf deutsche Technik und Organisation, hält uns aber für kalt und geizig.

Irgendwie sind da beide Seiten neidisch auf die „angeblichen“ Eigenschaften des Gegenübers.
Was der Deutsche gerne als Faulheit und „Dolce Vita“ brandmarkt, ist ein Stück weit der Neids auf südländische Lässigkeit, Geselligkeit und Lebensfreude, während die Südländer irrigerweise gerne mehr Disziplin ( eine römisch-imperiale Militärstrategie ) hätten , was deren Gesellschaften aber den Preis des „Ars Vivendi“ kosten würde.

Beide Seiten können halt nur schwer aus ihrer Haut heraus und sich von Anderen den Teil nehmen, der ihnen gut tut.

Gaby
Gaby
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Robbespiere

„Die Deutschen lieben die Italiener, aber sie respektieren sie nicht und die Italiener respektieren die Deutschen, aber sie lieben sie nicht“.

Das kann ich tatsächlich so unterschreiben. Wobei ich sagen muss, so weit ich Menschen den nötigen Respekt entgegen bringe, ist das bereits (in meinen Augen) etwas was ich zur Liebe zähle.

Da ich ja nun irgendwo ein stückweit beides in mir trage, kann ich für die italienische Seite in mir, als auch für die deutsche in mir sprechen: Die stumpfe, geradlinige Diziplin mancher Deutscher ist mir genauso ein Dorn im Auge, wie die scheinbare Lässigkeit mancher Italiener. Vielleicht liegt es aber auch genau an der Mischung aus beiden Herkunftsländern in mir, dass ich die goldene Mitte bevorzuge. 😉

Der neapolitanische Raum tickt dahingehend aber sowieso noch mal ganz anders. Liegt an der geschichtlichen Vergangenheit.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor

@Gaby

Der neapolitanische Raum tickt dahingehend aber sowieso noch mal ganz anders. Liegt an der geschichtlichen Vergangenheit.

Mit dem Vesuv im Nacken ( siehe Pompeji 79 n.Chr.) bekommt Leben noch mal eine ganz andere Qualität.

Gaby
Gaby
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Um den machen die sich weniger Sorgen. Neapel selbst ist auf einer tickenden Zeitbombe errichtet. Gucksu „Phlegräische Felder“.

Rudi K
Rudi K
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor

Wenn die „hochgehen“ dann merkt das auch ein größerer Teil von Europa. Dies soll ja ein Supervulkan sein.

ShodanW
ShodanW
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Mal abgesehen von diesem groben, kulturellen Umriss ist man dann doch wieder Gewohnheitstier. Mir ist die deutsche Mentalität mittlerweile zu viel. Ich komme ja recht einfach ins Elsass, aber die sind auch sehr gestresst von den vielen Deutschen, die gerne da drüben sind, aber sich typisch Urlauber-deutsch aufführen. Und wenn wir in Urlaub fahren, ist es ohne Scheiß öfter passiert, dass die übelsten Zeitgenossen, also die sich Beschwerenden und Extrawurstdeppen sehr oft Deutsche sind. Ich habe mich sogar in Barcelona an einer Kasse bei der Kassiererin entschuldigt für so eine Zicke, die sich minutenlang über den Eintrittspreis beschwert hat.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

@ShodanW

Offen gestanden waren mir Urlaube ohne Landsleute und fernab der Touri-Zonen immer die liebsten.
Nur so kannst du ein Land und seine Bewohner richtig kennen lernen und du wirst auch nicht als Beute betrachtet, der man jetzt unbedingt was andrehen muss.

Als Single habe ich auch schon nur Flüge gebucht und mich dann treiben lassen, ganz ohne Zimmerbuchungen.
Ein Platz zum schlafen findet sich immer, wenn man keine überkandidelten Ansprüche stellt.
Ein sauberes Bett und eine Dusche reichen mir völlig aus.

Christa Meist
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Kann man auch als Paar machen. Weiß ich aus Erfahrung.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Christa Meist
1 Jahr zuvor

@Christa Meist

Schon, aber mit kind wird das, zumindest in der Frühphase, eine riskante Nummer.

ShodanW
ShodanW
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Ja, stimmt. Wir sind auch nicht auf der All-Inclusive-Schiene oder so. Wir sind gerne mit dem Wohnwagen unterwegs und machen Etappenurlaube. Das fühlt sich nicht so an, als müsste man sich jetzt zum Animationsprogramm genötigt sehen. Dabei sind dann Landschaft und Kultur wichtiger, auch wenn man sich schon ab und an in die Hotspots wagt. Aber oft bin ich eher von den Geheimtipps oder ganz Banalem eher fasziniert als von den Ecken, wo sich jeder rumtreibt.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

@ShodanW

Aber oft bin ich eher von den Geheimtipps oder ganz Banalem eher fasziniert als von den Ecken, wo sich jeder rumtreibt.

So habe ich das in mehreren Türkei-Urlauben ( bevor Erdolf abhob ) auch gehalten.
Die besten Tips kamen von Einheimischen oder Backpackern und haben mich nie enttäuscht, wohingegen die klassischen Ziele oft ernüchternd waren.

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@ Rob
so habe ich die USA kennen gelernt auf über zwei Dutzend Trips. Heute ist es eine wunderbare Erinnerung, hin will ich allerdings nicht mehr…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
1 Jahr zuvor

@Brian DuBois-Guilbert

Da hat es mich irgendwie noch nie hingezogen, auch wenn ich die Naturparks durchaus reizvoll finde.
Da schreckt mich schon der lange Anflug ab.
Selbst auf die Kanaren vor Afrika braucht man nur ca. 4 Std..

Mir hat die europäische Vielfalt ( plus dem asiatischen Teil der Türkei ) voll ausgereicht.
Sehenswertes, auch Antikes, gibts da en masse.

Mordred
Mordred
1 Jahr zuvor

Ich habe die geringe Hoffnung, dass dieses Gedöns, weil es irgendwann keiner mehr hören kann, sich selbst cancelt. Denn labern und twittern können die ja soviel sie wollen. Aber irgendwann könnte der Zenit im Sinne von Erreichen des Maxmimums an zustimmnden Wählern überschritten sein. Man erinnere sich bspw. an J.K. Rowling und die Diskussion bzgl. Transfrauen (nicht operierte) in der Umkleide mit „richtigen“ Frauen. Da gab es einen tiefen Riss in der Community. Vielleicht verschwindet diese Community irgendwann in einer sich selbst zerfleischenden Bubble.