„Sind wir eigentlich noch links?“ oder: Wer darf was und warum?

X ist ein Nazi, Y rechtsoffen, V ein Verschwörungstheoretiker und Z ein Antisemit. In der Corona-Episode werden Vorwürfe ohne faktische Untermauerung noch schneller ausgesprochen als vor der Krise.

Wir fragen uns daher: Sind wir eigentlich noch links? Wir fragen uns aber auch, wer das Recht hat, darüber ein Urteil abzugeben. Und wir sprechen über Kontaktschuld und die Grenzen der Toleranz.

Inhalt:

00:05 „Bist du eigentlich ein Nazi?“
00:50 Politisierung in der SDAJ
03:30 Wo sind die Bomberjacken hin?
07:30 Politische Korrektheit über alles!
08:00 Mord am Wort
10:00 Nazi werden ist nicht schwer …
12:00 „Bist du eigentlich rechtsoffen?“
15:00 Sahra Wagenknecht
17:20 Ist Boris Reitschuster (k)ein Journalist?
23:30 Auf dem Weg in den Totalitarismus?
26:00 China als Vorbild?
31:00 Weniger komplex ist mehr
36:00 Der gute Mensch und die AfD
39:00 Sind wir eigentlich noch links (Sahra Wagenknecht, Teil II)?
44:00 Den Randgruppen ein gutes Gefühl geben
49:00 „Es gibt eine zunehmende Intoleranz …“
50:30 Auf Distanz zur reinen Lehre

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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Loco
Loco
1 Jahr zuvor

Wieder einmal ein sehr hörenswerter Podcast von Euch beiden – hat mal wieder sehr viel Spaß gemacht zuzuhören.
Das Problem was wir wirklich haben ist, dass politische Ausrichtungen auf bloße Labels ohne tatsächlichen Inhalt reduziert wurden und ähnlich, wie die Begriffe „Fortschritt“ oder „Reform“ in einem neoliberalen Sinne umdefiniert wurden. Dadurch ist es möglich auch für Akteure, die eigenlich nicht viel mit Emanzipation oder klassischen linken Themen zu tun haben sich selber als scheinbar progressiv zu positionieren. (Wenn man mal schaut, wie viele Großkonzene sich jetzt als „pro-queer“, „antirassistisch“ oder „liberal“ dar zu stellen…) Selbstverständlich bleiben in diesem inszenierten „linken“ Mainstream klassische wirklich linke Themen, wie soziale Gerechtigkeit, die Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums oder die Frage, warum die Wirtschaft als Teil der privaten Sphäre anstatt der Politischen angesehen wird, auf der Strecke.
Das Ganze hat zu einer Dynamik geführt, die politische Koordinaten komplett ausgehöhlt hat und es auch nicht mehr möglich macht Inhalte klar zu benennen. Grade der Umgang mit der „A“fD ist hier ein gutes Beispiel:
Statt sich auf die inhaltliche Ebene zu konzentrieren, welche in ihrer Oligarchen-Hörigkeit sich wenig von den etablierten CDUsPDFDPGrünen (und leider mittlerweile auch Teilen der Linken…) unterscheidet, wird eine simple gut-böse-Dichotomie eröffnet. Wenn man den Anderen dämonisiert steht man trotz 90%iger inhaltlicher Übereinstimmung immer noch gut dar…
Darüber hinaus fällt mit auch ein, durch die vorherschende Simplifizierung und Infantilisierung hervorgerufene, theoretischer Analphabetismus vieler Bauchlinker auf, von dem mit Lautstärke und Verbalradikalität abgelenkt wird. Dabei wird komplett außen vor gelassen, dass es wichtig ist sich mit Gedanken und Denkschulen unterschiedlichster Art auseinanderzusetzen, um die eigenen Fähigkeiten in einer komplexen Welt nicht komplett überfordert zu sein auszublilden.
Was euch angeht:
Ich würde euch beide immernoch als politisch links einordnen – alleine deswegen, weil euch noch klassische linke Themen, wie Bürgerrechte, Verteilungsgerechtigkeit und Friedenspolitik am Herzen liegen. Das ist etwas, das man von vielen selbsternannten „Linken“ in der jetzigen Zeit nicht sagen kann…

ChrissieR
ChrissieR
1 Jahr zuvor

Ich sach nur wie vereits bei telegram…
“ Besser recht (be) soffen als Arsch offen!!!

aquadraht
aquadraht
1 Jahr zuvor

Manchmal nerven Robertos platte Vorurteile, seine Ignoranz und Uninformiertheit, und sein Antikommunismus. „Rotlackierte Nazis“, so hat Schumacher die Kommunisten beschimpft. Nur mal angemerkt.

Und kreisch, keine Ahnung von China, aber klar, was man davon zu halten hat. In WeChat gelesen ist natürlich zu viel verlangt, müsste man ja Chinesisch können oder wenigstens nen Translator anwerfen,

Zum chinesischen Beispiel gehört auch, dass ein Lockdown nach ein paar Wochen aufgehoben wurde, und nur noch Stadt-, Stadtteil, oder sogar Gebäude bezogen neu verhängt wurde. Und dass die Gelockten von hunderttaisenden Freiwilligen versorgt wurden, vom Einkauf, der Übermittlung von Nachrichten und Paketen, der Betreuung von Alten und Kranken.

Dafür werden Betriebe wo nötig geschlossen, haben aber Löhne fortzuzahlen.

Chinesisches Vorbild? Schön wärs.

Last edited 1 Jahr zuvor by aquadraht
aquadraht
aquadraht
Reply to  aquadraht
1 Jahr zuvor

Auch wenn es, angesichts der lebhaften Reaktion, wohl keine Sau interessiert, hier mal die Analyse eines in Island lehrenden Ökonomen über die chinesischen Massnahmen und wie sie sich von den westlichen unterscheiden:
https://doi.org/10.1080/21598282.2020.1869993

Und noch ein Wort zu den Spekulationen und mit Verlaub Faseleien Robertos üeber die durch die Kulturrevolution dressierten Chinesen: Die Kulturrevolution endete 1967. Ihre Aktivisten, die Roten Garden, waren damals zwiscehn 16 und 25, ihre Opfer (ausser der Bilderstürmerei), meist Parteifunktionäre und andere „verbürgerlichte Etablierte“, waren natürlich viel älter. Die Generation der Roten Garden ist also im Alter unserer „68er“ und „Babyboomer“, zwischen Anfang siebzig und Mitte achzig, Die meisten Chinesen haben die Kulturrevolution eher traumatisch erlebt und ihre Ablehnung seit der Öffnungspolitik war sehr einhellig. Das weiss jeder, der mal in China war und nicht nur billig gegessen und gesoffen und die chinesische Mauer und den Kaiserpalast gesehen hat. In China geht auch eher die Meinung um, viele der Rote-Gardengeneration hätten Anpassungsprobleme gehabt und neigten zu schlechtem Benehmen. Auch ein Stereotyp.

Die „autoritätshörigen“ Chinesen lassen sich aber von ihren Regierenden weniger Gefallen als unsere Sheeple.

Last edited 1 Jahr zuvor by aquadraht
Mordred
Mordred
Reply to  aquadraht
1 Jahr zuvor

Beruflich hatte ich bisher 2mal mit Chinesen zu tun. Die signifikantesten Unterschiede zu uns: Die setzen das 2-3 fache an Personal ein, kennen keinen Feierabend, sind extrem hierarchisch organisiert, stehen auf show and shine und rauchen alle wie die Schlote.
Jenseits dieser anekdotischen halb ernstgemeinten Evidenzen frage ich mich basierend auf Deine Erläuterungen (besten Dank!), ob „freiwillig“ bei denen nicht auch was mit WeChat bzw. deren Social Scoring zu tun hat. Oder sind die medialen Berichte dazu übertrieben? Ich könnte mir das sehr gut vorstellen, weil die Daten dafür von irgendwem eingepflegt und ggf. zur Sakntionierung ausgewertet werden müssen.

aquadraht
aquadraht
Reply to  Mordred
1 Jahr zuvor

Sorry für späte Reaktion. Erstmal kann ich grob Deine Beobachtungen bestätigen. Vor allem das mit dem Rauchen 😉 im „autoritären“ China wurden und zum Teil noch werden Rauchverbote zwischen grosszügig ignoriert und grummelnd „im Prinzip“ eingehalten.

Was die Hierarchie angeht, vor allem in Firmen ist das so. Andererseits: Die Chinesen hier sind auf Auslandseinsatz. Schon durch die Sprachbarriere, und zunehmend durch die Verdächtigungen als Spione, Krankheitsüberträger, Kommunisten, Raubkopierer etc. sind die reichlich abgeschlossen.

Und dann: Ich habe jahrzehntelang als Selbständiger ITler gearbeitet und kenne die „Bohrinselatmosphäre“, wenn du wo für ein paar Wochen, Monate, mitunter durchaus für ein Jahr und länger zu zun hast. So viel ausser Arbeit ist da oft nicht, und man schleppt gern die zusätzliche Beute von Mehrarbeit heim. Das geht Chinesen, bei denen jeder verdiente Euro zu Hause das mehrfache wert ist wegen der niedrigeren Preise in China, noch viel mehr so.

Was das „social scoring“ angeht, hier mal ein Artikel aus der bürgerlichen Presse; Chinas Sozialkredit-System: Wahrheit und Mythos – Digital – SZ.de
Ich unterschreibe nicht alles, aber im Prinzio ist das so, es werden Firmen und Behörden dem Scoring unterworfen, bei den Bürgern gibt es ein sich langsam verbreitendes Belohnungssystem, und wo die Überwachung ausufert, gibt es Widerstand.

Richtig ist aber, dass die Mehrheit der Chinesen (übrigens wie die Mehrheit von Asiaten und Afrikanern) auch naiv technikbegeistert ist. Sicher ist das nicht unproblematisch. Aber es ist eher deren Problem und auch da gibt es Gegentendenzen.

Last edited 1 Jahr zuvor by aquadraht
aquadraht
aquadraht
1 Jahr zuvor

Nachdem ich abgemeckert hab, danke für den Podcast 🙂 . Bezüglich der Meinungsfreiheit stimme ich zu.

Rechtsoffen, sogar scharfrechtsoffen, sind die, die mit SSler- und Kopfabschneiderfans, Kriegstreibern und Atlantikern koalieren wollen. Rechter als die Grünen ist die AfD auch nicht.

niki
niki
1 Jahr zuvor

Ich könnte so ziemlich alles unterschrieben…
Nur eines als Anmerkung zu links und rechts:
Ich täte die politische Achse liberal und autoritär noch zusätzlich einbauen.
Wobei sich diejenigen die sich linksliberal selbst einordnen, kaum links, aber auch gar keinen Fall liberal sind… Analog zu den Neoliberalen, die liberal eigentlich nur im Sinne von sich rücksichtslos bereichern dürfen um jeden Preis (auf Kosten der Umwelt und der Allgemeinheit) meinen…

ShodanW
1 Jahr zuvor

Also, ohne Übertreibung: das ist der bisher beste und tiefsinnigste Podcast, den ich in der kurzen Zeit, seit ich hier aktiv bin, von euch gehört habe! Auch ich habe mich da oft schon gefragt, was sich da politisch in der Gesellschaft tut und wo passe ich da überhaupt rein?

Ich hatte irgendwie die schwimmende Ahnung, dass ich mit zunehmendem Alter immer konservativer werde. Ja, wahrscheinlich, aber man verliert auch mit dem Alter ein wenig den jugendlichen Starrsinn, auch wenn man wahrscheinlich sich nie komplett von einer politischen Ecke wegbewegt, nur vielleicht ideologisch offener wird. Also auch rechtsoffener, obwohl ich das weniger als rechts im Sinne von Nazi sehe, sondern im Sinne von konservativ, traditionsbewusster, Altes erhalten wollend, was ich mal als gut wahrnahm und was heute von der heutigen Jugend (sag ich mal pauschal) als Mist dargestellt wird.

Nun ist welches Links das richtige Links? Das „richtige“ gibt es gar nicht. Politik ist immer Meinung. Und Demokratie vereint fast alle politischen Meinungen, wenn nicht strafbar, in sich zusammen. Und seit geraumer Zeit hat sich das, was uns vor allem die Medien so als legitimen Demokratierahmen eintrichtern will, sehr verändert.

Euer Fazit am Schluss fand ich sehr gut, und auch passend dazu, dass eine Bekannte sich letztens auf Facebook bitter über die Debattenkultur beschwert hatte. Sie vermisse die Zeiten, wo man sich zusammen auf ein Bier in der Kneipe an den Tisch setzen konnte und diskutieren. Es war immer respektvoll, wenn auch mal kontrovers. Heute geht das wohl kaum noch. Auch ich hatte Freunde, die sich als rechts outeten, haben mir Hitler-Bildchen im Geldbeutel gezeigt. Ich habe dankend verneint, aber nicht wirklich den Kontakt zu ihnen unterbrochen, weil sie auch mich akzeptierten. Auch das scheint heute kaum noch möglich.

Heldentasse
Heldentasse
1 Jahr zuvor

Ich höre es mir gerade an und denke, dass es wieder mal ein schöner Podcast ist, vielen Dank dafür.

Man kann sich ganz klar auf diese unterhaltsame und m.E. vorsichtige Weise dem Thema „Nazi im Kontext links-rechts“ nähern, allerdings finde ich dieses Herangehen zu vorsichtig, denn:

Nazi (besser Rechtsextremer, Antisimit), und andere Diskriminierungen, ist in dieser fatalen Krisenzeit ganz überwiegend ein klarer Kampfbegriff, um Menschen in den Schmutz zu ziehen, die eine andere Meinung im Kontext „Corona“ sind als die MSM. Und da reichen schon kleinste Abweichungen, oder oft auch nur Bedenken aus, damit man „Nazi“ wird.

Das ist aus einigen gewichtigen Gründen fatal für unsere Gesellschaft, denn diese Gruppe ist groß und man stempelt sie als Unmenschen ab, obwohl doch eine Demokratie, und analog auch die Wissenschaft im Grunde vom Widersprechen des gültigen Narrativ, bzw. Theorien leben.

Gebraucht werden diese kritischen Menschen später auch noch, ich denke nicht, dass man viele davon nach der Krise zurückholen kann. Der Vertrauensschaden ist bei denen immens, und wohl nicht mehr reversibel, was ich sehr gut nachvollziehen kann.

Jetzt darf unter dem Aluhut mal spekuliert werden, ob die MSM und die Politik zu dumm sind diese Art der gesellschaftliche Schäden zu erkennen, oder ob es denen egal ist, weil es eh nicht mehr drauf ankommt, wenn hier Morgen ein totalitäres Regime das sagen hat?

Ich tendiere ganz klar zum zweiten. Und dann darf man weiter spekulieren, wer denn dann der eigentliche „Nazi“ ist?

Im Kontext: Die Antisemitenmacher | #51 Wikihausen

Last edited 1 Jahr zuvor by Heldentasse
Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Nachtrag: Die tolle Sendung von Servus TV, immerhin nur ein privater Sender, heißt „Talk im Hangar 7„.

Das das Format von einer privaten Anstalt produziert wird, finde ich beachtlich!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Das ist das einzige Format, auf dem das Thema Corona kontrovers diskutiert wird…..ohne Zwangsgebühren.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob

So ist es.

Zum Beweis auf diesem Format eine gute Diskussion mit Prof. Sucharit Bhakdi und Dr. Wegschneider von Servus TV.

https://www.servustv.com/videos/aa-25fuzpcws2112/

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Johnny
Johnny
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Es gibt weder in meiner Familie noch in meinem Umfeld einen einzigen Menschen, der meiner Meinung ist oder das Ganze ernsthaft hinterfragt.(user Brian)

denn diese Gruppe ist groß und man stempelt sie als Unmenschen ab,

Das zum Thema groß. Du bist ein Außenseiter, du bist gefangen in deinem Kopfgefängnis.

Last edited 1 Jahr zuvor by Johnny
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

@Johnny

Das zum Thema groß. Du bist ein Außenseiter, du bist gefangen in deinem Kopfgefängnis.

Reichlich anmaßend, deine Aussage, zumal hier ja ersichtlich ist, dass enige Leute offensichtlich Außenseiter sind.

niki
niki
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Er sucht nur etwas um rumzustinken… Ist halt ein Arschloch, welches nachtritt!

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Robbespiere

Ein bischen sind wir alle Außenseiter. Deswegen sind wir hier. Mancher ist sogar Außenseiter unter Außenseitern.

Sehr unterhaltsamer und gutgelaunter Podcast, herzlichen Dank.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

So langsam scheint sich das umzukehren.
Je länger der planlose ( bezogen auf die „Pandemie“) Aktivismus andauert, umso mehr geraten die Beführworter und Panikschürer ins Hintertreffen zu geraten.
Auf Telepolis z.B. kann man das in den Kommentaren ganz gut beobachten.

ShodanW
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Ja und diese Entwicklung macht doch Hoffnung. Auch wenn man sich draußen mal mit Leuten unterhalten kann, ist da viel Unterschiedliches. Und immer mehr Promis melden sich etwas kritischer zu Wort. Langsam, aber sichtbar.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

@Shodan

Auch wenn man sich draußen mal mit Leuten unterhalten kann, ist da viel Unterschiedliches.

Ja, das habe ich gerade gestern im Gespräch mit einem Nachbarspaar erlebt.
Es bewegt sich was.

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Ich bin da nach wie vor zwiegespalten. Man möchte zwar hoffen, daß sich etwas bewegt, aber – wie ich schon mal geäußert habe – in meinem Umfeld tut sich da
Narrativ-mäßig 🙂 nichts. Ich war eben im Park spazieren. Es hat mich auf der einen Seite gefreut, daß da ein paar Grüppchen waren, die miteinander gespielt
oder getrunken haben (ohne Berührungsängste). Auf der anderen Seite an einem Spielplatz und Eltern und Kinder gesehen, von denen die meisten eine Maske trugen. Und diverse Menschen, die sich beim Spazierengehen (!) die meiste Zeit mit ihrem Handy beschäftigen. Und auf dem Rückweg den unvermeidlichen Volldeppen gehört, der einen „Witz“ über Verschwörungstheoretiker gemacht hat. Gott, war der Kerl billig…
Ich bin da eher skeptisch, was eine Entwicklung betrifft. Vor allem, wenn man sich die ganzen letzten Jahre mal so betrachtet…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

@Brian

Ich mache beiderlei Erfahrungen, aber das ckritische denken scheint in gang zu kommen.
Im engeren Kreis gibt es die Hardcore-Phobiker, von denen ich mich mittlerweile ziemlich gelöst habe.
Die haben mitr auch schon vor Corona das Etikett “ Verschwörungstheoretiker “ angeheftet.
Man sieht aber auch zunehmend Leute, die sich in der Öffentlichkeit immer weniger an die konfusen regeln halten.
Spielplätze werdenb z.B. zu Non-Pandemie-Inseln.
Das macht Mut.
Die Phobiker scheinen ins Hintertreffen zu geraten.

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob
Wäre schön. Trotzdem bleibt es abzuwarten. Ich habe in meinem Leben schon zu oft auf Veränderungen gehofft (und hingearbeitet), die sich dann aber auch
langfristig nicht ergeben haben.
Zumindest habe ich in der letzten Zeit wieder mehr gelacht…wenn man sich so
einige Nachrichten während dieser Trottel-Olympiade anguckt, geht das manchmal gar nicht mehr anders…:-)

Johnny
Johnny
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Auf der anderen Seite an einem Spielplatz und Eltern und Kinder gesehen, von denen die meisten eine Maske trugen.

Das halte ich für eine glatte Lüge. Dein Motiv dafür ist natürlich klar, aber selbst ein @Rob hat diesbezüglich was anderes geschrieben, und das deckt sich auch mit meinen Eindrücken. Weder auf Spielplätzen noch Radfahrer. Spaziergänger tragen in Mehrheit dabei eine Maske. Ich sitze gerademit ca. 100 Leuten am Baldeneysee auf der Tribüne und keiner trägt was vor dem Gesicht. Aber Hauptsache, die dummen deutschen diskreditieren

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

@Johnny

@Rob hat diesbezüglich was anderes geschrieben,

Wo habe ich was von Maskenfrei geschrieben?

Es gibt Beides, mal mit, mal ohne, auch auf Spielplätzen.
Spaziergänger allerdings trifft man jetzt meißt ohne Maske im Wald.
Wozu auch, an der frischen Luft, wo es in aller Regel nicht zu Ansammlungen kommt.

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Hey Rob,
lass den Deppen doch rumdeppern, lohnt nicht. Der entlockt mir nur ein müdes
Gähnen…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

@Brian

Es wäre doch fatal, wenn er am Ende noch glaubt, was er schreibt.
Auch als eingefleischter Atheist ist mir das Sellenheil meiner Mitmenschen nicht egal.

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

:-))

niki
niki
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Es stimmt, dass eine Tendenz zu beobachten ist. Alleine aus der Tatsache, dass mit immer abwegigeren Methoden versucht wird Panik zu streuen und selbst ein seitwärtsgehen des deutschlandweiten Inzidenzwertes, der sowieso kaum Aussagekraft hat, von den üblichen Verdächtigen als Anfang einer dritten Welle gedeutet wird, kann man ableiten, dass die Menschen langsam anfangen die ganze Sache zu hinterfragen…
Die wollen pünktlich erst kurz vor der BTW wirklich Lockerungen und dann es als ihren Verdienst verkaufen. Alles andere würde extremen Machtverlust bedeuten! Also wird das möglicherweise so durchgezogen… Und wenn dabei Millionen Menschen in Depressionen verfallen, ist denen vollkommen egal!

Und die Maskenpflicht werden wir nie wieder los, wenn wir nicht aktiv dagegen vorgehen!
Diese ist für mich das Angstsymbol Nummer 1… Damit macht man einen Teil der Bevölkerung gefügig!

Last edited 1 Jahr zuvor by niki
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

Und die Maskenpflicht werden wir nie wieder los, wenn wir nicht aktiv dagegen vorgehen!

Wenn das Corona-Lügengebäude zusammenbricht, erledigt sich das gleich mit, da bin ich mir sicher.

Pen
Pen
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

Die Kommentare auf Telepolis zu einem Coronaartikel sprechen eine eindeutige Sprache. Die „Pandemie“ wird richtig eingeordnet und als Fake veurteilt.

niki
niki
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Ich bin selbst bei heise… Sobald du außerhalb von Telepolis diskutierst sieht das anders aus. Du kannst daraus was bei Telepolis passiert nicht als Maßstab nehmen. So sehr man sich das auch wünschen täte…

Pen
Pen
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

🙂

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

Telepolis allein genommen ist sicher kein Maßstab, aber in der Summe bewegt sich durchaus was.
Meine Kontakte sind durch die „Pandemie“ zwar deutlich geschrumpft ( z.T. ganz bewußt ), aber es ergeben sich doch immer wieder Gespräche durch Zufall und die sind häufiger kritischer Natur als noch vor Monaten.

Da geht wohl so Manchemmittlerweile ein Licht auf, dass dierisiken durch den politischen Aktivismus größer sind als durch das Virus.
Die Frage nach dem eigentlichen Zweck der Panikmache stellt sich allerdings nur selten bei denen.
Dazu müßte man sich abseits der MSN darüber informieren, was abseits von Corona so im Hinergrund politisch abläuft.

niki
niki
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Dazu müßte man sich abseits der MSN darüber informieren, was abseits von Corona so im Hinergrund politisch abläuft.

Genau das ist der Knackpunkt! Warum werden am laufenden Band die alternativen Medien diskreditiert, inzwischen gar zensiert, wenn letzteres nicht zieht?

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob

Ich glaube wirklich, mit dieser Nummer sind die „Eliten“ zu weit gegangen. Das Volk wird wach.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Nur muss man aus der Nummer auch die richtigen Konsequenzen ziehen, damit sich derartiges nie wieder wiederholen kann. Stichwort: Direkte Demokratie.

ShodanW
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Es wird wach und es reicht ihnen auch. Gerade gelesen: „Kindergeburtstag mit 20 Teilnehmern aufgelöst.“ Wahrscheinlich hat das jemand gemeldet.

DIE machen unser Zusammenleben kaputt, nicht die, die mal ausnahmsweise über die Regeln hinwegsehen.

Pen
Pen
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

@ShodanW

Die machen alles kaputt. In den Altenheimen werden Demente wie vor 75 Jahren totgespritzt. Wenn nach Todesfällen das Impfen nicht eingestellt, und trotz heftiger Gegenwehr der Patienten, die zu dem Zweck von Pflegekräften festgehalten werden müdsen,die zweite Impfung verabreicht wird, ist das m.E. vorsätzlicher Mord. Wozu bei dieser unfaßlichen Veranstaltung zwei Bunďeswehrsoldaten in Fleckuniform zugegen sein müssen, ist nicht geklärt. Tatsache ist aber, daß die sehr alten Patienten, die noch Erinnerungen an WW2 in sich tragen, mit großer Angst auf die Soldaten reagierten. Schämt Euch! Deutsche Ärzte und Pflegepersonal, deutsche Ämter, schämt Euch! Abspritzen hieß das damals. Schämt Euch. Aber Ihr habt wohl Eure „Befehle“.

https://2020news.de/category/gesundheit/

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Johnny
Johnny
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Schämt Euch! Deutsche Ärzte und Pflegepersonal, deutsche Ämter, schämt Euch! Abspritzen hieß das damals. Schämt Euch. Aber Ihr habt wohl Eure „Befehle“.

Bravo, Bravo!!
Trinkst du morgens statt ne Tasse Kaffee, einen ordentlichen Schluck Rinderblutvom vom Schlachthof? Du wirst ja immer seltsamer, wie ein falsch gehaltener pit bull. Leider weisen dich weder die Administration noch deine Fan boys in die Schranken. Echt jetzt, komme mal ein wenig runter.

Leselotte
Leselotte
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor
Pen
Pen
Reply to  Leselotte
1 Jahr zuvor

@Leselotte

Lust auf eine Parteiengründung?

https://www.team-freiheit.net/

Pen
Pen
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor
Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

man könnte meinen, dieseien keine Bürger dieses Landes, noch dazu von eben jenen finanziert.
Schändlich.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob

Was mich zusätzlich wundert ist, daß die Umstehenden nichts tun. Sie könnten die Polizisten und deren Opfer eng einkreisen, so wie es in Wien häufig geschieht. Nein, sie pöbeln zwar, aber sie sehen zu und lassen es geschehen. Besonders die Situation auf dem ersten Video lädt dazu ein, aber niemand traut sich. Eine junge Frau schreit um Hilfe und NIEMAND hilft ihr. Und die Welt schaut zu, und sieht die Parallelen zu 1939.

https://m.youtube.com/watch?v=9RfvtwfMjys

Shame! Shame on you , Germany!, lautet einer der englischen Kommentare auf youtube.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
niki
niki
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Würden wir in einem Rechtsstaat leben, würde diese Beamten achtkantig aus dem Dienst entfernt und müssten sich vor Gericht für diese schändlichen Taten verantzworten… Das sind keine Polizisten für mich, sondern gewaltgeile Subjekte. Und ich kann mirt vorstellen warum die Verantwortliche solche kranken Schweine zu Bullen machen!

Johnny
Johnny
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

Das sind keine Polizisten für mich, sondern gewaltgeile Subjekte

Nun ja, wenn ich an deine verbalen Aussetzer denke, würdest du perfekt in einer Uniform passen.

niki
niki
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

Sowas… hat der kleine Pisser auch was zu sagen? Jetzt haste deinen dummen Satz abgegeben… Und nun verpiss dich wieder…

Johnny
Johnny
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

hat der kleine Pisser auch was zu sagen?

Lass dich bitte von deinem Onkel Doktor vernünftig einstellen. Anders lassen sich die peinlichen, billigen, Aussetzer nicht erklären. Hoffentlich haste die kurze Zündschnur nicht auch bei deiner Partnerin. Mag mir gar nicht ausmalen, was die sonst mit dir mitmacht.

niki
niki
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

Das Pisserchen hat gestrullt…

Pen
Pen
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

😉

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob

Stimmt.

Hoffentlich trauen sich die Leut bald, die Geschäfte zu öffnen und die Masken zu entsorgen.

Wir sind das Volk.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Wenn die Menge aus solchen Spacken besteht, bin ich froh, ein Außenseiter zu
sein. Insofern ist das ja eher ein Kompliment. Dumm gelaufen…:-)

Pen
Pen
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

,

leider hast Du recht. Ich fürchte, die Schäden sind den „Eliten“ egal, denn sie holen gerade zum letzten Rundumschlag aus, um danach ihre Weltregierung zu errichten. Diesmal sind sie allerdings zu weit gegangen. Sieht man sehr schön im Corona Ausschuß.

Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
1 Jahr zuvor

Klasse Gespräch, Roberto und Tom. Ja, die Digitalisierung, die digitale Revolution sehe ich auch als DEN zentralen Aspekt dieser Zeit. Das geht alles so rasend schnell. Durch die rasante Vernetzung sind Framing und Propaganda natürlich auch „Tür und Tor“ geöffnet. Die Eliten wären ja bescheuert, wenn sie das nicht nutzen würden, logisch. Also, was tun – fragile Netzwerke analog unterbrechen? Wie Don Quichote, nicht gegen Windmühlen kämpfen sondern gegen Verteilerkästen, Rechenzentren allüberall? Gar nicht so abwegig.

Brian
Brian
Reply to  Juergen Wehrse
1 Jahr zuvor

Ich bin ja nach wie vor für den globalen EMP…:-)

Stefan Becker
Stefan Becker
1 Jahr zuvor

Ein toller Podcast lieber Roberto, lieber Tom.

Er bestärkt mich darin, meine Konsequenzen bezüglich der Partei dieLinke und vieler sich links Verortender zu ziehen:

Für mich ist z.B. angesichts eines Bashings ( https://www.spiegel.de/politik/deutschland/sachsen-anhalt-linke-rebellieren-gegen-auftritt-von-sahra-wagenknecht-a-dfb70464-f5c0-4a7f-9a23-e06371bccbda?fbclid=IwAR1K9Af2OBw086wSwt12XeHPQi9lbGXCzaFQmbfNNAHVLV2vr8wwrGPxUfQ ) gegen Wagenknecht dieLinke keine Wahloption mehr. Des Weiteren werde ich diese Partei verlassen. Dumm, dümmer, #DieLinke
Strategischer Dilettantismus macht sie zur Nullnummer.
Ich bin „nur“ ein ganz normaler Arbeiter, Pazifist, Sozi ,Humanist und stinkesauer auf diejenigen, von denen ich glaubte, sie würden meine Interessen am besten vertreten.

Sorry, Mir reichts 😥

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Stefan Becker
1 Jahr zuvor

Im Grunde müsste es uns ja auch ein bisschen leidtun, dass wir Dich darin jetzt bestärkt haben. Aber was soll ich sagen? Ich bin ja selbst ausgetreten vor längerer Zeit schon. Als ich mein Buch herausbrachte, 2018 war das, da habe ich mich manchmal gefragt, ob ich es nicht übertreibe – aber drei Jahre später ist klar, dass ich richtig lag. Richtiger als mir lieb sein kann.

Stefan Becker
Stefan Becker
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Das Problem ist, ich sehe kaum eine Wahlalternative. Und es kann einem wahrlich nicht lieb sein. Ich bin politisch heimatlos geworden 😫

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Stefan Becker
1 Jahr zuvor

@Stefan Becker

Das Problem ist, ich sehe kaum eine Wahlalternative

Priorität hat eine Macht-Alternative.

Solange im Parlament am Bürger vorbei entsvchieden werden kann, ohne eine Möglichkeit des Vetos, wird jede neue Partei den gleichen Weg gehen wie die Grünen. Das Establishment vereinnahmt sie.

Danach kann man sich Gedanken über die Inhalte von Parteien machen.
Ohne direkte Demokratie, ohne Transparenz und Kontrolle werden wir weiter verarscht wie bisher.

Man muss doch endlich mal registrieren, dass die parlamentarische ( Schein ) Demokratie der ideale Nährboden für Einflussnahme durch das Kapital ist, weil der Wähler seine Macht völlig abgibt.

Stefan Becker
Stefan Becker
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Das hilft mir (uns ?) nicht weiter und eine Revolution halte ich für unverhältnismäßig, weil selbst sie am Ende nicht weiterführen würde. Siehe George Orwells Animal Farm. Und mal eben eine direkte Demokratie einzuführen ist kurzfristig und vermutlich auch langfristig utopisch, obwohl sie absolut wünschenswert wäre 🤔

Brian
Brian
Reply to  Stefan Becker
1 Jahr zuvor

Nicht nur wünschenswert, sondern notwendig !
Es geht ja auch nicht darum, die direkte Demokratie „mal eben“ einzuführen.
Damit könnten die meisten Menschen z.Zt. gar nicht umgehen. Das hieße ja,
Verantwortung übernehmen zu müssen, Entscheidungen zu treffen. Und auch
wenn es deshalb utopisch erscheinen mag, muss es trotzdem das Ziel bleiben.

Stefan Becker
Stefan Becker
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Keine Sorge, dass sehe ich ja genauso, aber es braucht eben dazu auch Mehrheiten, die so eine direkte Demokratie wollen. Die aber sehe ich leider nicht. Ich fürchte, das ich sie nicht erleben werde mit meinen 62 Jahren 😩

Brian
Brian
Reply to  Stefan Becker
1 Jahr zuvor

Diese Mehrheiten sehe ich z.Zt. allerdings auch nicht.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

@Brian

Leider ist das so.
Viele lassen sich einreden, die Materie Politik sei zu komplex und würde die Bürger überfordern.

Weißwurst-Horstl gibt sogar zu, Gestzestexte bewußt zu verkomplizieren:

https://www.youtube.com/watch?v=sD288bB83RI

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob
Das Gleiche gilt ja für jede Form von sogenanntem „Expertentum“. Und es wird
von beiden Seiten bekräftigt. Von den Menschen, die sich einreden lassen, sie würden es ja sowieso nicht verstehen und den völlig abgehobenen, ignoranten
und arroganten W*#%&§/?! die sich für so unglaublich intelligent halten, aber
einer Amöbe nicht mal das Wasser reichen können…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Stefan Becker
1 Jahr zuvor

@Stefan Becker

Das hilft mir (uns ?) nicht weiter und eine Revolution halte ich für unverhältnismäßig, weil selbst sie am Ende nicht weiterführen würde.

Das kommt drauf an, was man unter „Revolution“ versteht.
Mir schwebt da ein friedlicher Massenprotest vor.
Die Mistgabel ist wirklich die Ultima Ratio, wenn gar Nichts mehr geht, immer mit dem Risiko verbunden, das wieder einzufangen.

Und mal eben eine direkte Demokratie einzuführen ist kurzfristig und vermutlich auch langfristig utopisch, obwohl sie absolut wünschenswert wäre

Es gibt keinen anderen Weg, aus dem Dilemma der Unmündigkeit der parl. Demokratie heraus zu kommen.

Aller Anfang ist schwer, aber jeder Weg beginnt nunmal mit einem ersten Schritt.
Der wird naturgemäß holprig, weil so Etwas hier noch nie ausprobiert wurde, aber es stellt den Weg als solchen nicht in Frage.

Direkte Demokratie ist ein Lernprozess, der vermutlich nie zu einem perfekten Ergebnis führen wird, aber sie schafft die Möglichkeit, sich aus alten Zwängen zu befreien und Macht zu begrenzen.
In einer direkten Demokratie ist es nahezu unmöglich, sich Politik nach Wunsch zu kaufen, so wie das derzeit geschieht.
die Korruption von Millionen ist schlicht nicht lukrativ.

Pen
Pen
Reply to  Stefan Becker
1 Jahr zuvor

@Stefan Becker

Wagenenknecht rauszumobben, war nicht in Ordnung und sehr schade. Die Linken wähle ich seitdem nicht mehr.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Stefan Becker
Stefan Becker
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

… naja sie ist nicht rausgeworfen worden von den weichgekochten Linksschwurblern. Gefühlt jedoch schon .

Pen
Pen
Reply to  Stefan Becker
1 Jahr zuvor

@Stefan Becker

Ihre Partei hat sie so behandelt, daß sie krank geworden ist.

Für mich ist die Partei Die Basis interessant.

Stefan Becker
Stefan Becker
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

klein, klein somit irrelevant

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@pen

Mir gehts da genauso…die Linke ist für mich auch nimmer wählbar! Die Basis oder, wo das net geht..Die Partei…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor

Aber nicht als Machtoption, sondern damit die bekannten Verbrecher nicht durch Mangel an Gegenstimmen zuviel Prozente kassieren ( was leider erst ab 5% Stimmanteil für die kleinen passiert ) und ihnen die Wahlkampfkosten abgehen.

Pen
Pen
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor

@Chrissie

Die Partei DIE PARTEI ist meine zweite Wahl 🙂

Leselotte
Leselotte
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@ Pen
Anbei eins ihrer neuen Plakate,
im Kleingedruckten steht:
Grau wählen für eine Senkung des Höchstwahlalters.

Überm See bei Meersburg lag übrigens fetter Nöbel, schön grau!!! Nüscht Grün oder so.

21-02-21a.jpg
Pen
Pen
Reply to  Leselotte
1 Jahr zuvor

@ Leselotte

Grün ist wohl endgültig out. Die haben ihre Wähler doch perfekt verarscht.

Die Partei DIE PARTEI ist den Amis einfach nicht wichtig genug, um sie zu unterwandern. Die Basis sicher auch nicht. Kleinklein ja, aber warum nicht?

Jede Stimme, die der CxUSPDAFDP fehlt ist ein Gewinn. :-))

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

Das Dumme ist nur, dass sich die Etablierten die Stimmen der Parteien, welche die Hürde ins Parlament nicht schaffen, zurechnen dürfen.

Die 5%-Latte liegt einfach zu hoch.
Oder man müßte sagen, dass sich die Sitzzahl um die Nichtwähler und die Kleinparteien reduziert.

Leselotte
Leselotte
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Noch eins.

Die Partei.jpg
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Leselotte
1 Jahr zuvor

@Leselotte

Zum Schreien. 😀

Leselotte
Leselotte
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Ja 😀
Im letzten Jahr gab es welche in NRW zur Kommunalwahl, da konnte man lesen:
Hier könnte ein Nazi hängen.
Mir erzählte heute jemand, dass er eins (bei Bad Saulgau ?) gesehen hatte, dort stand: Hier könnte ein Nazi drauf sein.

Also, inzwischen praktisch Du oder ich.

Pen
Pen
Reply to  Leselotte
1 Jahr zuvor

@ Leselotte

Die Partei hat immer die besten Ideen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Pen
Pen
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor
Leselotte
Leselotte
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Leider in BaWü noch nicht dabei.
Heute die Briefwahlunterlagen bekommen. 12 Parteien stehen zur Auswahl, Nummer 8 ist nicht besetzt, die Nummern 11 bis 16 ebenfalls nicht, insgesamt 21.
Im Wahlomat sind noch alle dabei:
https://www.wahl-o-mat.de/bw2021/app/main_app.html

Last edited 1 Jahr zuvor by Leselotte
ShodanW
Reply to  Leselotte
1 Jahr zuvor

Ich werde jedenfalls keine große Partei wählen. Zu dicht ist der Filz bei denen eingewachsen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Leselotte
1 Jahr zuvor

@Leselotte

Hast du eine Ahnung, wie dei Linke in BW zu Sahra Wagenknecht steht? Sind die auf Kipping-Linie?
Ich finde dazu nichts im Netz.

Leselotte
Leselotte
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@ Robbespiere
Nein, habe ich keine Ahnung, tut mir leid.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Leselotte
1 Jahr zuvor

@Leselotte

Macht nix, ich werde deren Spitzenkandidatin dazu anschreiben.
Die Linke ist die ais meiner Sicht derzeit einzige Partei, welche die 5%-Hürde knacken könnte, um dem „grünen Bischof“ und der Union Stimmen abzugraben.
Wenn die allerdings genau so borniert sind, wie die Bundespartei, pfeif ich drauf.

Leselotte
Leselotte
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Interessiert mich auch. Gern hier die Antwort veröffentlichen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Leselotte
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Leselotte
1 Jahr zuvor

@Leselotte

Mach ich 😉

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Nachtrag:

Habe soebenmeine Anfrage an Fr. Mirow gesendet und bin auf die Antwort gespannt.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob

Das sind sie leider. Dazu bedarf es doch keiner Beweise mehr. Die Kipping hat kein linkes Anliegen. Alles Show. Die will geseheh werden, sonst nichts. Wenn die links wäre, hättte sie nicht die wichtigste Linke Wagenknecht rausgemobbt. Das war ein reiner Zickenkrieg, aber nur von Kippings Seite. Nein, von den Linken im Bundestag kannst Du nichts erwarten, außer natürlich die Guten Reden von Wagenknecht (bei denen die Kanzlerin guckt, als würde sie grad in der Ecke stehen, zur Strafe.)

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
ShodanW
1 Jahr zuvor
Pen
Pen
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

Schnelltests für alle? Kommt nicht in Frage! Ansonsten 😉 😉 😉

Pen
Pen
1 Jahr zuvor

Sicher landet die Kanzlerin bald im Aufsichtrat bei Big Pharma.

https://de.rt.com/international/113399-merkel-pandemie-nicht-vorbei-bevor/

Pen
Pen
1 Jahr zuvor

Sind wir eigentlich noch links, sind wir Antisemitem, Nazis oder Verschwörungstheoretiker? Müssen wir mit unsererm GEZ Gebühren dafür bezahlen, diffamiert oder belogen zu werden?

Marcus Fiedler im Corona Ausschuß.

https://m.youtube.com/watch?v=0TnkssBBEtI

Pen
Pen
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Dr.Reiner Füllmich zur Sammelklage gegen die Corona Maßnahmen

https://www.bitchute.com/video/a71CBPblkUYT/