Ich bin ein Nationalist – holt mich hier raus oder: Was ist am „Europäismus“ besser?

Was hat es eigentlich mit diesem Nationalismus auf sich? Muss man sich ja ständig vorwerfen lassen, wenn man hier und da mal etwas kritisch nachfragt.

Ich versteh‘ das nicht so richtig und frage mich, ob da nicht womöglich das eine oder andere durcheinander gewürfelt wird. Daher hab‘ ich mir zwei bis sieben Gedanken gemacht, die ich gern zur Diskussion stellen möchte.

Sollte ich grundlegende Dinge falsch verstehen, freue ich mich über sachdienliche Hinweise, wenn sie denn sachdienlich sind.

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Torsten
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Torsten

Zu gern unterstellen jene selbsternannten EU-Brüssel Strategen im “Nationalen“ ein “Nationalsozialismus“. Das machen diese Lügner und Täuscher ganz bewusst, weil es jene finstere Zeit des Nationalsozialistischen suggeriert.

Lügen haben aber sehr kurze Beine und im Augenblick fliegt den da in Brüssel ihre eigene Keule um die Ohren, den mehr und mehr Europäische Staaten besinnen sich ihrer Nationalität!

Einer bunten farben- und lebensbejahenden Nationalen-Vielfallt in derer kein Platz für “bevormundende Brüsseler Einfallt“ ist, denn Europa ist nicht der selbsternannte Apparat in Brüssel!

Torsten

niki
Gast
niki

Wenn sämtliche berechtigte Kritik an der EU oder gar an irgendetwas gleich mit der Nationalismuskeule angegangen wird, wissen wir welches Spiel gerade am Laufen ist… Mit Demokratie hat das ganze nichts mehr zu tun. Und nebenbei verharmlost es gezielt den Rechtsnationalismus (AfD, FPÖ, …) weil es diese so einfach als Anti-Establishment erscheinen lässt und somit deren Erfolg gar garantiert um Protestwähler dem linken Lager zu entziehen! Also das perfekte Mittel der Neoliberalen gegen Linke, da wir linke dazu neigen eher auf internationale Zusammenarbeit zu setzen und den Rechtsnationalismus traditionell als Feind sehen. Linke werden vom Tenor genötigt sich gegen Nationalisten… Weiterlesen »

Homo Ludens
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Homo Ludens

Das halte ich für ein Grundproblem. Offensichtlich haben die meisten „Linken“ vergessen, dass bereits Marx und Lenin dafür plädiert haben, sich erstmal lokal für Sozialismus/Kommunismus einzusetzen. Die waren keineswegs so klare Gegner von Nationalstaaten… Und „an der Macht“ sind ganz real nur die Bankster – was war nochmal „systemrelevant“ bei der letzten Bankenkrise? Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster: wenn die AfD das Ergebnis von „think tanks“ ist (das ist mit Sicherheit so, weil der „deep state“ ein globales Riesen-Unternehmen ist), dann sitzen diese „think tanks“ in der City of London, NYC oder Tel Aviv. So… Weiterlesen »

Pen
Gast
Pen

)*

Pen
Gast
Pen

Die Think Tanks sind uns immer um ein paar Längen voraus. Sie bedienen sich der Psychologie. Wer traut sich schon, gegen die neoliberalen Verbrecher in Brüssel zu protestieren, wenn er dann gleich als Nazionalist bezeichnet wird?

Homo Ludens
Gast
Homo Ludens

Das sehe ich nicht so. Die sind nicht „voraus“, die sind nur viel skrupelloser, als sich das der „Normalo“ vorstellen kann… ok, das kann man im Zweifel auch als eine spezielle „Kompetenz“ sehen…
Aber: wenn man mal kapiert hat, dass selbst Hitler und die Nazis von Wall Street, City of London und vielen anderen Kräften erwünscht waren, dann sollte schon der reine Wille zum Überleben dafür sorgen, dass solche billigen Taktiken der „think tanks“ durchschaut und ignoriert werden. Ansonsten ziehen uns ähnliche Kräfte in den 3.WK…

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Ich bin kein Nationalist, weil ich Nation und auch den Staat für künstliche Gebilde erachte, und u.a. der Nationalismus dazu dient diese Gebilde zu stabilisieren, von anderen Gebilden abzugrenzen und auch das Eigene zu überhöhen, um damit z.B. auch Kriege zu rechtfertigen. Das was aber der Artikel von Tom anspricht, ist viel mehr was Herr Mausfeld mal treffend ausführte: Um eine Kritik an dieser Form einer Elitenherrschaft in demokratischem Gewande zu blockieren, bedienen sich die Macht- und Funktionseliten wieder gerne einer geeigneten Strategie der Verklammerung mit Denkbereichen, die gesellschaftlich geächtet sind. Dazu eignet sich in diesem Fall besonders ein völkischer… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

IMO ein gelungener Versuch der Differenzierung Nationalismus – Patriotismus – Heimatliebe

Roberto J. De Lapuente
Admin

Einen Versuch bezüglich Heimatbegriffsdefintion habe vor über einem Jahr auch hier gemacht:
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1080200.linker-heimatbegriff-progressive-heimatgefuehle.html

Robbespiere
Gast
Robbespiere

Hi Tom,
dein Resume‘ bringts auf den Punkt.

eb
Gast
eb

Nun, ein Hinweis könnte zB. der sein, dass manche Leute eine Tendenz dazu haben, nicht über ihre gewohnten nationalen oder moderater, staatlichen Grenzen hinaus denken zu wollen, und dabei ab und zu sogar übersehen, dass die Welt um sie herum im Nationalismus versinkt und dann auch noch Fragen zu stellen, -was das mit dem Nationalismus soll. Ich erwarte übrigens gar nicht erst, das dieser Kommentar als sachdienlich empfunden wird, aber vielleicht, könnte er ein Hinweis sein.

aquadraht
Gast
aquadraht

Also ich sehe die Welt nicht in Nationalismus versinken, eher in Kriegen, die mit dem „Exzeptionalismus“ der USA und dem Imperialismus dieser und der NATO-Staaten zu tun haben, oft unter heuchlerischer Berufung auf Menschenrechte, im Verein mit Saudibarbarien und den Golftyranneien. Die Nationaltümelei von Ungarn bis Polen ist gewiss anrüchig, die „liberale“ Kriegspolitik ist es aber eher noch mehr. Und Typen wie Fücks, Beck und Harms bei den Grünen sind eher faschistischer als Gauland mit ihrem Generalplan Ost im Hinterkopf.

Pen
Gast
Pen

Das sehe ich auch so. Der Exzeptionalismus ist viel gefährlicher. Bischen mehr nationales Selbstbewußtsein würde vielleicht verhindern, daß gerade Deutschland bzw. die deutschen Eliten sich im Anus der USA so wohl fühlen.

Am Schlimmsten sind die Grünen. Katrin Göring- Eckhardts “ Deutschland verändert sich, und ich freu mich drauf“ hat auch mit der nicht aufgearbeiteten deutschen Vergangenheit zu tun. Die Angst, als nationalistisch zu gelten, ist ein Problem – nicht nur, aber vor allem – der Grünen und der Linken.

Wie sagten die Briten nach der WM in Berlin?

„It’s ok to like Germany.“

aquadraht
Gast
aquadraht

Wie sagten die Briten nach der WM in Berlin? „It’s ok to like Germany.“ ja 🙂 Immer noch aktuell nach Jahrzehnten der klassische Text: http://www.trend.infopartisan.net/trd7802/t167802.html „Antideutsch ist Amokdeutsch“ Was sollte gegen Deutschland einzuwenden sein? Seine landschaftliche Vielfalt ist reizvoll. Es ist ein Land mit gemäßigtem Klima. Es herrscht kein Mangel an Wasser. Es gibt wenig gefährliche Tiere, kaum Giftschlangen und keine Skorpione. Die Landwirtschaft ist in der Lage, die Bevölkerung zu ernähren. In Deutschland gibt es eine halbwegs funktionierende Post, und das Telefonnetz bricht nicht ständig zusammen (trotz Privatisierung). Die Straßen sind anschaulich, sinnfällig und zutreffend beschildert. Ein nennenswerter Teil… Weiterlesen »

Pen
Gast
Pen

Es gibt sehr viel gegen Deutschland einzuwenden. Man muß ja nicht dauernd erklären, was genau man damit meint, die Politik, den sprichwörtlichen Michel usw.

https://braveneweurope.com/mathew-d-rose-a-tectonic-shift-in-german-politics

anton
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anton

. In Deutschland gibt es eine halbwegs funktionierende Post, und das Telefonnetz bricht nicht ständig zusammen (trotz Privatisierung).

Hätte der Anton nicht besser sagen können!

Homo Ludens
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Homo Ludens

Die EU ist der feuchte Traum derjenigen Groß-Industriellen, die bereits hinter IG Farben, den Nazis und Hitler standen.
Ein Walter Hallstein hat bereits unter den Nazis Karriere gemacht und gilt als einer der Gründerväter der EU…

Angeblich hat Mussolini gesagt, Faschismus sei die Verschmelzung von Wirtschafts- und Politik-Macht. Was ist dann eine EU-Kommission, die Gesetze nach Lobby-Vorgaben erlässt?

Homo Ludens
Gast
Homo Ludens

Im Grunde ist die EU auch nur ein Bollwerk „des Westens“. Ansonsten müsste die selbe EU ja an einem eurasischen Großprojekt wie der „neuen Seidenstraße“ interessiert sein. Stattdessen werden Sanktionen nach U$raelischen Vorgaben erlassen… „all hail the petrodollar“…

Pen
Gast
Pen

@Homo Ludens

Stimmt, die EU ist ein Bollwerk des Westens.

Die EU Staaaten sind alle Vasallen der kriegstreibenden US Regierung. Die wiederum ist geradezu Israelhörig. Bibi N. hilft fleissig mit und liefert die allzu durchsichtigen Gründe.

Der nächste auf Lügen basierende Krieg ist schon in Vorbereitung. Mit tapferer Hilfe unserer GRoKo und vor allem der Grünen, die zu reinen Lautsprechern der USA mutiert sind.

Homo Ludens
Gast
Homo Ludens

Jaja, die Grünen, die jetzt sogar schon Frakking-Öl aus U$A begrüßen – und „freedom gas“…
Lächerlicher geht´s echt kaum noch…

Homo Ludens
Gast
Homo Ludens

Und Israel-hörig trifft wohl leider auch nicht ganz die Realität. Insgesamt schaut es leider eher wirklich so aus, als wären sie schlicht im Besitz der Zionisten – FED, Wall Street,…
Bloss, weil die Nazis das gesagt haben, ist es wohl nicht automatisch falsch… wobei die Nazis ja auch Zionisten waren und die Kolonisierung Palästinas erst ermöglicht haben. Wahrscheinlich war die Aussage bei den Nürnberger Prozessen, dass Zionisten und Nazis die Rassegesetze gemeinsam geschrieben haben, schlicht wahr. Ähnliche Gesetze hat schließlich auch I$rael – und Chabad…

MAREIKE
Gast
MAREIKE

Danke, danke…. Endlich…. Seit Jahren quält mich die Frage, warum Mitte-links sich hat einreden lassen (Und seitdem Panik hat, darüber zu reden!!) dass Nation=Nationalismus=Nationalsozialismus irgendwie alles gleich ist! Für mich war und ist Nation ein Arbeitsbegriff! Andere haben diese ‚Grenzen‘ bestimmt und festgesetzt! Trotzdem hat gerade die Zivilgesellschaft Jahrhunderte darum gekämpft bestimmte Dinge zu erreichen, also die NationHülle mit Leben zu füllen! ) Ich wurde hineingeboren, nahm aber Sprache an und adaptierte viele gute und viele blöde Nationen-spezifische Merkmale! (Jahrzehnte wurde ausschließlich deutsche Mütter als Rabenmütter deklassiert und ihre Kinder als Schlüsselkinder angezählt! Was dann ab 2000 ’schlagartig‘ -m.E. ausschließlich… Weiterlesen »

MAREIKE
Gast
MAREIKE

Was mich immer schon sauer an Mitte-Linken gemacht hat bzgl Nation: In Anlehnung an Kohls 2-5 mal im Jahr Deutsche Betroffenheit zelebrieren… auch ich MUSS mich an ‚unrechts-Nationalfeiertagen‘ als Deutsche fühlen und beschämt auf meine Vergangenheit gucken…. die restlichen 360 Tage soll ich dann wieder International und global sein! Ich ‚darf‘ also nur im Negativen deutsch sein…. warum? Meine These: Man benutzt uns…. was Hitler und seine Mannen 33-45 nicht geschafft haben, soll jetzt über Wirtschaft geschafft werden… im Auftrag der USA! Ein selbstbewusstes Völkchen hätte den USAnischen Imperialismus schon längst den Vogel gezeigt! Doch die ‚Nie wieder Ausschwitz“ Deppen… Weiterlesen »

Robbespiere
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Robbespiere

@MAREIKE Was mich immer schon sauer an Mitte-Linken gemacht hat bzgl Nation: In Anlehnung an Kohls 2-5 mal im Jahr Deutsche Betroffenheit zelebrieren… auch ich MUSS mich an ‚unrechts-Nationalfeiertagen‘ als Deutsche fühlen und beschämt auf meine Vergangenheit gucken…. Das ist ohnehin eine extrem verlogenen Nummer, einerseits Betroffenheit ggü. den Toten der Vergangenheit zu demonstrieren und im gleichen Atemzug durch Militäreinsätze und Waffenhandel ständig für neue Tote zu sorgen, oder die eropäischen Nachbarn ökonomisch an die Wand zu drücken. „Mehr Veantwortung übernehmen“ nennen sie diese schizophrene Verhaltensweise. Nix gelernt, nenne ich dieses Anwanzen an die geisteskranken Weltmachtphantasien der ach so tollen… Weiterlesen »

Homo Ludens
Gast
Homo Ludens

Lol, der „Robbespierre“ macht sich für „selbstbestimmte Bürger“ stark…
Orwell lässt grüßen…

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Homo Ludens

Orwell lässt grüßen…

….oder anton, nach seiner Metamorphose. 🙂

Homo Ludens
Gast
Homo Ludens

Hahaha, lenke ruhig weiter von Inhalten ab…
Die €U ist nur ein weiteres Kapitel in der Jahrhunderte-alten Geschichte von „Ozeanien vs. Eurasien“.
Wenn dem nicht so wäre, würde sie nicht den Anweisungen aus Fa$hington DC folgen (Russland-Sanktionen, Nah-Ost-Politik) und nicht die Imperial-Kolonie I$rael unterstützen. Und sich einem eurasischen Großprojekt wie der „neuen Seidenstraße“ zuwenden…

Knalle
Gast
Knalle

Europa ist eine Ansammlung von Staaten, die alle vertraglich zugestimmt haben, in einer ständigen Konkurrenzsituation zueinander stehen zu wollen. Wenn Kooperation nicht das gemeinsame Ziel ist, kann Europa nur eine Ansammlung von Nationalstaaten sein.
So schwer ist das nicht zu verstehen.

Der sentimental triefende Europa-Kitsch ändert daran nichts.
Wenn gemeinsame Aufrüstung, Einigkeit stiften soll, liegt die Katastrofe nicht fern.

Homo Ludens
Gast
Homo Ludens

Richtig!
Ich erinnere mich noch gut, wie im Geschichtsunterricht die Wirtschaftsform zur Zeit der absoluten Monarchien genannt wurde: „Merkantilismus“…

Dass es seitdem immer noch der gleiche Mist ist, hat weder in Schule noch Uni jemand gekümmert, alle habe sie irgendeinen Doppel-Denk- und Doppel-Sprech-Mist – am liebsten voller schwammiger Neologismen und Anglizismen – verzapft.

Kooperation kann es letztlich innerhalb des Schuldgeld-Systems gar nicht geben – genauso wenig wie eine echte „freie Presse“.
Außer im Sinne Monty Pythons: „denn die Meinungsfreiheit, die wir meinen, ist frei von jeder Meinung“… (aus „Erik, der Wikinger“)

Knalle
Gast
Knalle

Der Unterschied zwischen völkischem Nationalismus und nationaler Souveränität ist zu kompliziert, nächster Ismus. Ich möchte der Verschlagwortung der Hinterhofanarchos, mit ihrem infantilen Weltbild, nicht ständig in Scheindebatten hinterherhecheln.
Was die Neulinke da als Defitionsmacht ausgibt, ist überwiegend Bullshit.
Diese Leute stehlen einem die Zeit.

Homo Ludens
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Homo Ludens

Daran ist gar nichts kompliziert:
„Nationalismus“ ist ethnozentrisch und Souveränität ist autonome Handlungsfähigkeit.
Der komplementäre Begriff zu stumpfen Nationalismus findet sich bereits bei den Griechen:
„Volk“ als Interessengemeinschaft – und dagegen spricht jetzt erst mal nicht viel…

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Wir gauckeln uns Deutschland zurecht!

Wunderbar, endlich wieder positiv unser Vaterland, diese Patria, mütterliche Heimat, den seit spätestens 2006 optimistischen Patriotismus (er-)leben zu dürfen, ohne rot zu werden oder stottern zu beginnen, fröhlich, frank und frei. Im Frühtau zu Berge, Die Blaue Blume, LUX LUCET IN CELEBRIS. Wer würde da nicht sofort Hölderlin rezitieren wollen?
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Es war in alles schlecht! Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Nein! Nicht alles!!!

Serienfan
Gast
Serienfan

Ich habe manchmal das Gefühl, dass sich gerade die EU-Sehnsucht aus unterdrückten National-Sehnsüchten speist. Die Deutschland-Flagge im Garten zu hissen, wirkt (zu Recht) komisch. Die EU-Flagge zu hissen, wirkt modern. Hier wird National-Stolz aber nur auf eine neue Ebene gehoben. Es ist nämlich egal, wo man die Grenzen zieht. Ein fanatischer EU-Nationalist handelt nicht „logischer“ oder „moralischer“ als ein Deutschland-Nationalist. Hier scheint sich unbewusst manch progressiver Linker eine neue Möglichkeit zu erhoffen, National-Stolz endlich wieder hemmungslos ausleben zu können. Nur halt auf EU-Ebene, wobei diese EU natürlich nach deutschem Vorbild gestaltet werden soll. Dabei wird auch gerne ignoriert, dass andere… Weiterlesen »

Homo Ludens
Gast
Homo Ludens

Wer heute noch an eine „deutsche Alleinschuld“ glaubt, hat sie nicht mehr alle… George Friedman von Stratfor sagte unverblümt, um was es „Ozeanien“, also den Piraten-Nationen UK und U$ immer schon ging: ein friedliches, einiges Eurasien um jeden Preis verhindern. Der Mist scheint übrigens schon seit Jahrtausenden zu laufen: Piraten-/Handelsmächte, durch Spekulation und Schuldgeldsysteme getrieben vs. Rohstoff- und Produktions-basierte Wirtschaftsformen, bzw. Landmächte… eben „Ozeanien vs. Eurasien“ Karthago gegen Rom – wobei Karthago nur auf der Karte untergegangen ist, aber die phönizischen Städte noch heute stehen und die reichen Dynastien auch nicht verschwanden… Und so ganz „zufällig“ sind heute die skandinavischen… Weiterlesen »