Der Mann im Kinde: Wenn Fremdbestimmung mit Selbstbestimmung verwechselt wird

Wieder einmal feiert sich die Bundesregierung selbst. Diesmal für das Selbstbestimmungsgesetz, das uns als Meilenstein für Freiheit und Toleranz verkauft wird. Tatsächlich ist es aber das Gegenteil.

Haben Sie ein 14-jähriges Kind? Dann hoffen wir für Sie, dass es nicht – durch wen auch immer ermuntert – auf die Idee gekommen ist, die Probleme der Pubertät durch einen neuen Geschlechtseintrag beheben zu wollen. In diesem Fall haben Sie nämlich demnächst keine Chance mehr, Ihrem Nachwuchs diesen Unsinn auszureden.

Doch der ganze Wahnsinn rund um das Selbstbestimmungsgesetz hat eine lange Geschichte, die ihr Finale nicht in Freiheit und Toleranz, sondern in Fremdbestimmung und Intoleranz finden wird.

Tom J. Wellbrock im Gespräch mit Anke Behrend.

Inhalt:

00:10 Intro (mit Sven Lehmann, die Grünen, Queer-Beauftragter der Bundesregierung)
02:30 Das Selbstbestimmungsgesetz und das Thema …
03:00 … postmoderne Identitätspolitik aus den 1960er Jahren
04:30 Abschied von linken Themen
06:00 Bevorteilung statt Benachteiligung
09:00 Falsch abgebogen
13:00 Das Jahr 2010
15:00 Eliten versus „Normalos“
18:30 Ein kurzer Ausflug in die DDR
19:00 Das Selbstbestimmungsgesetz
20:30 Was ist das Geschlecht?
26:00 Was ist non-binär?
28:00 Die Größe des Gehirns
31:00 Einmal im Jahr: Ich bin ein Mann/eine Frau
32:30 Mit Puppen spielen und Wasserleichen
35:30 Der Mann im Kinde
44:00 Wieso eigentlich?
45:30 Stereotype „Frauen“
49:30 Trans-Eichhörnchen
52:30 Transhumanismus, Wirtschaft und Politik
54:00 Traue nie einem Trend, den die etablierte Politik unterstützt
55:00 Ablenkung von den sozialen Problemen

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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54 Gedanken zu „Der Mann im Kinde: Wenn Fremdbestimmung mit Selbstbestimmung verwechselt wird

  • 30. August 2023 um 10:56
    Permalink

    Auch wenn ich den Podcast noch nicht angehört habe:

    Es geht bei dem Thema wie üblich um ein Bombengeschäft für gewissenlose Geschäftemacher.

    Dazu passend der Artikel auf RT

    „Das lukrative Geschäft mit dem Trans-Hype“.

    Antwort
    • 30. August 2023 um 17:25
      Permalink

      Leider habe ich den Artikel nicht gefunden, weil RT ja staatlich zensiert ist, aber etwas vielleicht Vergleichbares auf emma.de:
      https://www.emma.de/artikel/trans-das-geschaeft-der-pharma-branche-340493

      Ich sehe das Thema nicht primär als durch Kapitalinteressen gesteuert. Ich vermute eher einen gesellschaftstransformatorischen HIntergrund. Ziel dieser gesellschaftlichen Transformation könnte es sein, bis in die Schlafzimmer hinein die Menschen zu spalten und zu verunsichern.
      Und ihnen dann jeweils eine Lösung gegen das Problem anzubieten. Sie es profitabler pharmazeutischer „Geschlechtswechsel“, sei es auch nur die Anrufung von Gerichten, weil der geheime frühere Name eines Transmenschen ausgesprochen wurde. Überall schießen Denunziationsportale aus dem Boden.

      Die elementare Verunsicherung wird zu einer permanenten Anrufung des Staates führen, der sofort eine Lösung in Form eines Selbstbestimmungsgesetzes, einer mRNA-Injektion, einer Rationierung von Strom für die warme Dusche oder ein Dieselfahrverbot parat hat. Diese „Lösungen“ wirken zwar alle weitgehend albern, aber der dahinter steckende Mechanismus ist die staatliche kollektivistische Übernahme intimster Lebensbereiche.

      Es kommt doch nicht von ungefähr, dass massive staatliche Kontrolle und Zensur die Informationsfreiheit und die Freiheit der Meinungsäußerung einschränken sollen.
      Dahinter steckt nicht das Kapital, zumindest bei uns in D nicht – sonst würden wir wirtschaftlich nicht dermaßen abrauchen.

      Antwort
      • 31. August 2023 um 12:50
        Permalink

        @Beweis

        Der RT-Artikel verweist auch auf Emma und ein Buch der schwedischen Journalistin Kajsa Ekis Ekman mit dem Titel „On the Meaning of Sex“.

        Ich sehe das Thema nicht primär als durch Kapitalinteressen gesteuert.

        Kapitalinteressen sind Machtinteressen.

        Gibt es mehr Macht als zu bestimmen, welches Thema gerade en vogue ist, die Menschen damit zu spalten und ganz nebenbei das eigene Vermögen noch drastisch zu steigern?

        Es kommt doch nicht von ungefähr, dass massive staatliche Kontrolle und Zensur die Informationsfreiheit und die Freiheit der Meinungsäußerung einschränken sollen.

        Dahinter steckt nicht das Kapital, zumindest bei uns in D nicht – sonst würden wir wirtschaftlich nicht dermaßen abrauchen.

        Versuch es mal so zu sehen:

        In einer globalisierten Welt sind die Kapitalinhaber nicht mehr an die Nationen gebunden, die ihnen ihren Wohlstand durch stabile Rahmenbedingungen erst ermöglicht haben.

        Seit dem Wegfall des eisernen Vorhangs ist Kapital ein Wanderzirkus, welcher stetig auf der Suche nach optimalen Vermehrungsbedingungen ist.

        Hat sich eine Investition amortisiert und satte Gewinne erbracht, wird schon an der nächsten Tür geklingelt, die noch höhere Profite verspricht.

        Das Problem ist, dass mit zunehmender Sättigung die Nachfrage sinkt bzw. dass viele Produkte mangels Kaufkraft nicht erworben werden können.

        Ergo weicht man auf Felder aus, wo man an öffentliche Mittel herankommt, wie Gesundheit ( siehe Corona, Privatisierung von Kliniken, Geschlechtsumwandlungen als Kassenleistungen, etc.), Rüstung ( siehe NATO-Kriege, Ukraine etc.), PPP-Projekte usw..

        Kapitalismus ist keine humanistische Veranstaltung und nimmt auf Opfer keine Rücksicht, wenn nur der Profit stimmt.
        Die fehlende Obergrenze bei der Akkumulation von Kapital hat dazu geführt, dass sich ein paar Superreiche Politik nach Gusto, ja sogar internationale Organisationen kaufen können, wenn sie ihre Interessen ( trotz gegenseitiger Feinschaft/Konkurrenz ) zumindest temporär bündeln.
        Jedweder Widerstand von Unten muss gebrochen werden, egal wie.
        Da spielt es auch keine Rolle, aus welchem Land der Akteur stammt, denn die Intention ist immer gleich.

        Antwort
        • 31. August 2023 um 16:56
          Permalink

          Ich teile deinen Blick auf den Kapitalismus durchaus.
          Nur bin ich der Meinung, dass inzwischen machtpolitisch eine Ebene über ihm eingezogen ist, die sich nicht mehr primär durch Habgier und Wachstumsdrang kennzeichnet, sondern eher durch pseudoreligiöse Weltmodellierungen.
          Diese Zirkel entwerfen transformatorische Pläne, von denen sie meinen, dass die Welt entsprechend umgestaltet werden müsste. Natürlich verlieren sie dabei nicht ihre Kapitalinteressen aus den Augen.

          Diese Zirkel haben ihre Ideen maßgeblichen globalistischen Institutionen übergeholfen wie UN, WHO, UNICEF, EU bis hin zu vielen nationalen Regierungen.

          Die neuen Pläne sind nicht nur antidemokratisch, sie sind weitgehend auch intransparent. Eben erst habe ich erfahren, dass gemäß UNICEF unter Billigung meiner Regierung mein zehnjähriges Kind jetzt zu einem „Agent des Wandels“ ausgebildet wird in der Schule.

          Kapitalismus war zwar in vieler Hinsicht böse, er war aber auch stets durchschaubar und berechenbar.
          Diese neuartigen, in meinen Augen postkapitalistischen Entwicklungen zu einer totalitären Transformation sind es eben nicht mehr.
          Die sind nur dystopisch.

          Und deswegen auch die vielen Lügen, Umdeutungen und Einschränkungen der Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit.
          Die Transformation erfolgt paternalistisch und komplett undemokratisch.
          Darf aber keiner merken…

          Antwort
          • 31. August 2023 um 17:46
            Permalink

            Mal so als Beispiel Bill Gates: Der ist inzwischen der weltweit größte Grundbesitzer und hat durch Aktien-Deals an den Corona-Impfungen abermals Milliarden gemacht.
            Trotzdem setzt er sich seinerzeit auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor die Kameras und sagt, die Impfstoffe seien schlecht, die Omikron-Variante habe viel größere Erfolge gebracht als die Gen-Suppe.
            Warum macht der das als Mega-Kapitalist?

            Weil er Gutes tun will und daran echt glaubt (hier ist dieser pseudoreligiöse Aspekt beheimatet). Der will nicht irgendwann den Löffel abgeben und in seinem Lebensfilm kommen nur Geldpakete, Ferraris und Immobilien vor. Der will stolz sein, mit seinem Geld (auch) anderen geholfen zu haben.

            Und genau das macht diese Transformationsbestrebungen so gefährlich und undemokratisch.

            Bill soll gefälligst seine übergriffigen Finger von meinem Körper oder dem meines Kindes lassen. Macht er aber nicht. Denn er ist fest überzeugt, nur Gutes zu tun, weil er Gutes will.

          • 31. August 2023 um 18:42
            Permalink

            @Bewweis

            Der will stolz sein, mit seinem Geld (auch) anderen geholfen zu haben.

            Oha!

            Der Gates will also Gutes tun und entzieht deshalb der Menschheit Zig-Milliarden, den Hungertod so vieler in Kauf nehmend, um dann der Menschheit zu helfen??????????

            Und dafür gründen solche Leute „philantrhropische Stiftungen“ mit Steuerspar-Effekt und spenden, wofür dann ein mehrfaches an sie zurückfließt ??????

            Über den Aspekt des Nährwertes habe ich Scheiße noch nie betrachtet.
            Man lernt doch nie aus. 😉

          • 31. August 2023 um 19:38
            Permalink

            Du scheinst die Hintergründe der Transformation offenbar ausschließlich in Habgier zu sehen. Ich halte diese Ansicht für zu schlicht.
            Denn Habgier und Machtgier sind meiner Meinung sehr unterschiedlich.

            Solange ich denken kann, waren „Machtpolitiker“ negativ geframt. Das hat sich verändert. Ricarda Lang hat in einem Podcast mal geäußert, wie geil doch diese Macht sei, wenn man sie doch „richtig“ einsetzen würde. Das hat mich schwer alarmiert.

            Es ist eben nicht mehr so einfach – sondern viel schlimmer. Weil Macht eben nicht mehr der Habgier dient, sondern der Steuerung und Gängelung von Menschen.

          • 31. August 2023 um 20:03
            Permalink

            @Beweis

            Es ist eben nicht mehr so einfach – sondern viel schlimmer. Weil Macht eben nicht mehr der Habgier dient, sondern der Steuerung und Gängelung von Menschen.

            Du wirst aber doch verstehen, dass Haben ( in Form von Geld ) der Transmitter ist, mit dem die Steuerung von Menchen stattfindet?

            Macht bedeutet eben, mir für Geld die Leute kaufen zu können, welche meine Interessen durchsetzen, weil sie dazu von den Ohnmächtigen durch meine Intervention legitimiert wurden. 😉

          • 1. September 2023 um 11:44
            Permalink

            Ja, Geld oder Haben ist _ein_ Transmitter. Ein anderer ist zum Beispiel die Verbreitung von Angst, mit dem man Menschen instrumentalisieren kann.
            Hinter all dem steckt aber der Motor, sie instrumentalisieren, eben Macht ausüben zu wollen.
            Und dort sehe ich die neuartige Wurzel des Übels und nicht so sehr in den Methoden, die sie wählen.

          • 1. September 2023 um 18:58
            Permalink

            @Beweis

            Hinter all dem steckt aber der Motor, sie instrumentalisieren, eben Macht ausüben zu wollen.

            Und dort sehe ich die neuartige Wurzel des Übels und nicht so sehr in den Methoden, die sie wählen.

            Möglicherweise sehen sich diese superreichen Personen ja als gottgleich an, weil sie die Fäden in der Hand halten, über Krieg und Frieden, Leben und Tod, über Glück und Unglück von Mrd. Menschen entscheiden können?

            Ein wichtiger Grund, wenn nicht der wichtigste, persönlichen Reichtum so zu deckeln, dass diese Form der Machtausübung in Zukunft unmöglich wird.

            Gehobenen Wohlstand als Lohn für Engagement und Risikobereitschaft ja, aber keine absurd hohen Vermögen mehr.
            Im Vordergrund muss das Gemeinwohl stehen, nicht der destruktive Egoismus.

      • 31. August 2023 um 14:34
        Permalink

        Als kleiner Service:
        https://gegenzensur.rtde.live/international/179084-lukrative-geschaeft-mit-trans-hype/

        Zu den „Meldestellen“ im Rahmen der Hinweisgeberschutzgesetzes hat Hubertus Knabe einen Artikel Achgut veröffentlicht.
        Die ganze Nummer widerspricht jeglicher Rechtsgrundlage, da wird eine Nebenjustiz geschaffen.
        https://www.achgut.com/artikel/deutschland_eifrig_spitzelland

        In Deutschland raucht nur die Wirtschaft ab, an der keiner der drei großen amerikanischen „Vermögensverwalter“ beteiligt ist. Also Klein- und Mittelstandsunternehmen.
        Man könnte es auch Marktbereinigung nennen.
        Das scheint aber so gewollt.

        Antwort
    • 31. August 2023 um 16:42
      Permalink

      Du kannst essen, weil Andere daran verdienen wollen! Alles ist ein Geschäft — oder fast alles. Keine BäckerIn backt, damit Du essen sollst ohne Verdienst. Ohne ihren Verdienst sitzt niemand normal irgendwo

      Zum eigentlichen Thema: jede Person hat eine Würde, welche sich auch darin ausdrückt, das Geschlecht selbst wählen zu können. Es sollte aber sicher nicht mit der Auswahl der Eissorten vergleichbar sein! Wohl überlegt.
      14 Jahre erscheint etwas früh!

      Antwort
      • 31. August 2023 um 19:09
        Permalink

        @anton InKoggnito

        Zum eigentlichen Thema: jede Person hat eine Würde, welche sich auch darin ausdrückt, das Geschlecht selbst wählen zu können.

        Nö, eben nicht.

        Du hast eben keinen Einfluß auf deine Zeugung und auf die Biologie.
        Noch nicht mal deine Eltern hatten eine Wahlmöglichkeit.
        Da leuchtet eben kein Hoden Rosa für Mädchen oder Blau für Jungs, um den optimalen Zeitpunkt für das Wunschkind zu nutzen.
        Und wenn dein alter Herr sich wg. der Sportschau ein paar Bier zuviel gegönnt hat, war das Thema eh passee. 😉

        Würde heißt eben auch, Realitäten zu akzeptieren, die man nicht ändern kann, sei es nun ein Schniepel oder eine Mumu.
        Jeder Eingriff in die Natur mag gut überlegt sein, denn er könnte irreversibel sein und sich der Reue entziehen.

        Antwort
        • 31. August 2023 um 19:20
          Permalink

          Damit spricht Du Dich gerade gegen Eure tolle Busmausinaus! Es geht ums gefühlte Geschlecht, nicht um das der Geburt
          Ich bin ja auch gegen so frühe Entscheidung, aber niemand soll leiden müssen!
          Ja, wohl überlegt , keine Modeerscheinung und lockere Laune
          Wer sich aber Jahre geprüft hat….

          Antwort
          • 31. August 2023 um 19:33
            Permalink

            Es ist für mich kein wahlentscheidendes Thema

          • 31. August 2023 um 19:53
            Permalink

            @Anton InKoggnito

            Damit spricht Du Dich gerade gegen Eure tolle Busmausinaus!

            Ganz und gar nicht, weil das bei Chrissie eine wohlüberlegte, persönliche Entscheidung war, ohne Hype im Hintergrund.
            Was hier gerade passiert, ist faktisch schon Nötigung.
            Es wird ein Bedürfnis erzeugt, welches im Grunde gar nicht existiert.
            Im Prinzip kann ja Jeder bereits nach seiner Fasson glücklich werden, oder ??

          • 31. August 2023 um 19:57
            Permalink

            Ich sage ja, keine Modeerscheinung, sondern echtes Bedürfnis
            Keiner soll sich so beengt fühlen, dass er an Selbstmord denkt

          • 2. September 2023 um 12:48
            Permalink

            Die Impfung ist sicher und Nebenwirkungsfrei!

            Entschuldigung fürs schreien, aber so lief das Marketing.

  • 30. August 2023 um 11:55
    Permalink

    Den für mich spannendsten und wichtigsten Aspekt habe ihr ganz am Ende angesprochen. Das wäre wichtig, das noch mal in der Tiefe anzuschauen: Transhumanismus, Geschlecht als Geschäftsmodell, Beschäftigung und Ablenkung des Plebs von den tatsächlichen Problemen. Und natürlich Spaltung und Überforderung der Gesellschaft.
    Das relativiert ja ganz stark die gesamte vorangegangene Diskussion und Bedeutung und moralische Bewertung der Sache an sich; auch wenn das natürlich auch wichtig ist und bleibt, mal zu schauen, was man einem Kind da antut, wenn man es zu allen anderen Problemen noch damit konfrontiert, dass sein Geschlecht vielleicht das falsche ist…
    Der menschliche Körper ist in einem Kapitalismus, der alte äußeren Grenzen bereits überwunden hat, nur noch Geschäftsmodell und ‚final frontier‘, sprich: der ultimative, letzte und größte zu erschließende Markt. Deshalb Impfung, deshalb Trans-Trend, deshalb die Umstellung der Medizin von Heilung auf dauerhafte Dienstleistungen.
    Deshalb kommt irgendwann auch noch die Steuer aufs Atmen.

    Mir steht das Thema an sich Oberkante Unterlippe, aber das, was es mit der Gesellschaft macht, und das wofür es Symptom ist, geht uns alle an und ist bedrückend.

    Viele Grüße

    PS: Es ist eigentlich interessant – und bezeichnend – dass tatsächlich niemand die Frauen fragt, ob sie so einen Transmann überhaupt am Frauentag im Hamam haben wollen. Aber naja, es ist halt verordnete Diversität, fast ein Oktroy. Ampel eben.

    PPS: Mein Kollege hat vor ein paar Wochen seine neugeborene Tochter bei der Kita angemeldet. Er musste dabei festlegen, ob seine Tochter männlich, weiblich oder divers ist!
    Irre…

    Antwort
    • 30. August 2023 um 12:56
      Permalink

      Den für mich spannendsten und wichtigsten Aspekt habe ihr ganz am Ende angesprochen. Das wäre wichtig, das noch mal in der Tiefe anzuschauen: Transhumanismus, Geschlecht als Geschäftsmodell, Beschäftigung und Ablenkung des Plebs von den tatsächlichen Problemen.

      Ja, das Thema verdient eine eigene Sendung.

      Antwort
  • 30. August 2023 um 14:56
    Permalink

    Auch wenn ich viele dargebotene Ansichten teile, die anfangs geäußerten zur Herkunft des Queer- und Trans-Hypes sehe ich vollkommen anders.
    Der Ursprung der geschlechtlichen Identitätspolitik ist eindeutig der Feminismus – und nicht irgendeine Critical-Race- oder Affirmative-Action-Entwicklung
    Natürlich laufen die ideologischen Kampfrichtungen gleichermaßen bei Rassismus wie bei Sexismus darauf hinaus, auf Unterschiede zu fokussieren. Damit wird Antirassismus zu einer Form des Rassismus und eben Feminismus zu Sexismus und gesellschaftlicher Spaltung aufgrund biologischer Vorgaben und Zufälle.

    Der Feminismus erlebt nun mit dem Trans-Hype bis hin zum Selbstbestimmungsgesetz, geschlechtsorientierte Gruppen den weiblichen Supremismus auch für sich einfordern. Und das nicht zu unrecht. Denn dieser Supremismus lässt sich nicht begründen. Kein Geschlecht ist höherwertiger als ein anderes.

    Warum gibt es Schutzräume für Frauen, aber nicht für alle schützenswerten Menschen? Warum gibt es die Istanbul-Konvention, die keinen Schutzstatus für Jungen und Männer vorsieht. Warum gibt es keine gesetzliche Quoten in Berufsbereichen, in denen Männer unterrepräsentiert sind? Warum müssen nur Männer an die Front, wenn die feministische Außenpolitik das will?

    Liebe männliche und weibliche Feministen. Ihr habt über Jahrhunderte die Büchse der Pandora aufgemacht und vielleicht dabei sogar den Deckel abgerissen. Jetzt seht zu, wie ihr diesen spalterischen identitätspolitischen Geist wieder reinbekommt.

    Am besten gleich zusammen mit dem Feminismus und dem Rassismus, damit Menschen eben nicht nach Geschlecht, Hautfarbe oder Herkunft bewertet und behandelt werden.

    Gerne helfe ich euch dabei. Aber ihr müsst wenigstens erkennen, was ihr angerichtet habt. Ihr müsst nicht bereuen, aber ihr solltet euch künftig gegen Sexismus bekennen.

    Antwort
    • 30. August 2023 um 15:24
      Permalink

      ich habe mich in meinem Studium sehr ausgiebig mit dem Thema Feminismus auseinander gesetzt (ich war immer der einzige Mann in den Seminaren und ja, ich war in meiner Eigenschaft als Mann anfangs nicht gerade wohlgelitten bei den Frauen, was man durchaus kritisieren könnte, wofür ich aber gleichzeitig Verständnis hatte und habe).
      Dabei durfte ich lernen, daß es „den Feminismus“ nicht gibt, daß es diverse feministische Ansätze gibt, die sich dem Thema (der sozialen und der Geschlechterungleichheit) durchaus sehr unterschiedlich nähern. Manche bringen tatsächlich, durch einfache Umkehrung der Wertigkeiten, eine Portion Sexismus mit.
      Die fand ich nicht unbedingt zielführend.
      Einige andere Ansätze aber, fand ich sehr ausgewogen und eine enorme Bereicherung nicht nur für den langen Kampf der Frauen, sondern für die Sozialkritik/Kapitalismuskritik allgemein. Und zwar ohne allzu wertende Schuldzuschreibungen gegenüber dem männlichen Geschlecht: Im Gegenteil wird teilweise das männliche Geschlecht selbst als Opfer einer tradierten (und u.a. aus einer kapitalistischen Wirtschaftsweise herzuleitenden) Rollenverteilung gesehen.
      Der langen Rede kurzer Sinn: Nein, aus meiner Sicht ist es nicht „der Feminismus“, der hier eine grobe Mitschuld an dem trägt, worum es in diesem Podcast geht. Es ist vielmehr eine Pervertierung eines emanzipatorischen Ansatzes durch interessierte Kreise, die ihre eigene absolut nicht emanzipatorischen Ziele verfolgen und eine, bzw. mehrere Bewegungen dafür instrumentalisieren.
      Das macht die Sache nicht besser, aber den Feminismus per se zu verdammen, für etwas, das mit Feminismus nichts zu tun hat, das führt meiner Meinung nach in die falsche Richtung und von den eigentlichen Tätern weg.

      Antwort
      • 30. August 2023 um 16:52
        Permalink

        Das sehe ich komplett anders. Ich bin zwar kein studierter Feminist, habe aber durchaus auch Expertise. Meine Mutter hat maßgeblich die zweite Feminismuswelle mitgeprägt, und nicht nur einmal habe ich als ihr Sohn befremdet an mir heruntergeschaut auf meinen Penis.

        Es gibt so viel Feminismen, wie es auch Rassismen oder queere Spielarten gibt. Sich darauf zurückzuziehen, empfinde ich als Whitewashing. Fakt ist, wir haben eine feministische Staatsräson, dokumentiert unter anderem durch feministische Außen- oder Entwicklungspolitik. Wir haben eine Reihe weiblicher Privilegien, die nicht basieren auf Vulnerabilität, Marginalisierung und Benachteiligung – sondern ganz alleine und ganz sexistisch auf dem Kriterium Geschlechtszugehörigkeit.
        Mit Penis keine Quote, mit Penis in den Schützengraben, als Mann kein Parken in der Tiefgarage direkt am Fahrstuhl auf dem Frauenparkplatz.
        Kein gesamtgesellschaftliches Gejammere über das Eindringen von Transmännern in meine Umkleidekabinen. Keine Schutzrechte nach der Istanbul-Konvention.
        Männer haben eine erheblich kürzere Lebenszeit, sterben viel häufiger gewaltsam in Konflikten, bei der Rettung anderer oder bei Arbeitsunfällen.

        Staatsdoktrinierter Feminismus unterstützt das und schreibt es fest. Daher interessiert es nicht, wieviel Shades of Feminism es geben mag.

        Und genau dieser Spiegel wird dem etablierten Staatsfeminismus durch den Trans-Hype vor die Augen gehalten.

        Entweder wir sind alle Menschen, begegnen uns auf Augenhöhe, haben alle die selbe Wertigkeit, die selben Rechte – oder wir führen den gesellschaftsspaltenden geschlechtsidentitären feministischen Kampf fort, wer wohl die besten Privilegien exklusiv für seine Gruppe durchsetzen kann.

        Ich bin dagegen und möchte, dass wir wieder zusammenfinden und gemeinsame Interessen entwickeln, uns optimal ergänzen statt zu konkurrieren. Nur so können wir uns gegen einen zunehmend paternalistischen (dieser Begriff bezieht sich nicht auf Männer) Staat zusammenschließen und enden nicht in der fremdgesteuerten Vereinzelung.

        Meiner Ansicht nach liegt der Ball im Feld des Feminismus. Er kann ihn aufheben, und Männer und Frauen können gemeinsam diesem Selbstgerechtigkeitsspuk ein Ende bereiten, der letztlich keinem hilft außer einem übergriffigen Staat, der versprengte Seelen viel besser steuern kann und will.

        Antwort
        • 30. August 2023 um 17:17
          Permalink

          Das wäre jetzt eine Diskussion für einen ganzen Abend, wenn wir das zuende besprechen wollten. 😉

          Ich glaube auch, daß wir gar nicht so weit auseinander liegen, wie du denkst.
          Wenn man das, was unsere Sprechpuppe „feministische Außenpolitik“ nennt, als irgendwie feministisch bezeichnet und wenn man den sturen Quotenfeminismus mit Feminismus gleichsetzt – was durchaus nahe liegt, weil das ja der „Feminismus“ ist, mit dem wir uns im täglichen Leben immer wieder konfrontiert sehen – dann verstehe ich dich gut.
          Zumindest, was die Auswirkungen dieser Politik angeht.

          Dennoch finde ich, sich hier auf Feminismus als das Problem zu kaprizieren, geht in die falsche Richtung.
          Denn auch, wenn es feministische Ansätze gibt, die ich für kontraproduktiv halte (sofern mir dieses Urteil als Mann zukommt), gilt das nicht allgemein.
          Und ich möchte noch einmal betonen: Was die Regierung betreibt, hat doch nur wenig mit Feminismus zu tun. Und das gilt auch für diesen komischen Begriff der „feministischen Außenpolitik“.
          Behaupte ich mal, denn die Praktikantin hat bisher noch wenig Konkretes dazu geliefert, was sie eigentlich mit ihrem Gestammel von „feministischer Außenpolitik“ meint.

          Unterm Strich:
          Ich meine nicht, daß wir eine feministische Staatsraison haben. Ich meine genauso wenig, daß wir heute (noch) in einer Demokratie leben. Und unser Staat ist inzwischen auch alles andere als liberal.
          Deshalb würde ich weder dem Feminismus, noch der Demokratie an sich oder dem Liberalismus als politische Theorie die Katastrophe anlasten wollen, in der wir seit ein paar Jahren angekommen sind.

          Antwort
          • 30. August 2023 um 17:56
            Permalink

            Aber feministische Außenpolitik ist doch klar umrissen: Frauen geben vor, wo die Toiletten im afrikanischen Dorf aufgestellt sein sollen.
            Das geben nicht die Bewohner dort vor, sondern Frauen. Damit ist doch das Prinzip feministischer Politk genau erklärt. Über das Geschlecht definiert sich im Staatsfeminismus die Kompetenz.

            Wenn es eine Blaupause gibt für den geschlechtsidentitären Trans-Hype, dann ist das doch eindeutig der Feminismus.

            Ob das Frauenstatut der Grünen oder der Frauenparkplatz, die omnipräsente Fokussierung auf das Geschlecht ist Wesenskern jeglicher „Feminismen“.

            Womit kann man das begründen? Wenn 15 Frauen und zwei Männer ungerecht behandelt werden, dann ist das doch kein feministisches Thema. Dann geht es darum, dass 17 Menschen gerecht behandelt werden müssen. Und nicht darum, dass für 15 Frauen Privilegien geschaffen werden und die zwei Typen wegen Penis weiter ungerecht behandelt werden.

            Ich weiß, diese radikale Ablehnung von Feminismus mag verstörend wirken, und bestimmt bin ich schön längst in den Highscores von antifeminismus-melden.de gelandet, aber ich halte die Rückbesinnung auf humanistische Werte für notwendig und die Verabschiedung von geschlechtsidentitärem Gezänk.

            Frauen gegen Männer, Männer gegen Frauen.
            Bellizisten gegen „gefallene Friedenstauben“.
            Vaxxer gegen Unbehandelte.
            Klimaschockierte gegen Sommergenießende.
            Gefühlt Linke gegen gefühlt Rechte.

            Und für alles gibt es jeweils ein Denunziationsportal, eine neuartige Gesetzgebung und sonstige Maßnahmen, „die man nicht ablehnen kann“.

            Das führt letztlich zu einer solidarischen Schnittmengengruppe von 1. Und wenn die etwas bewirken will oder politische Teilhabe einfordert, dann bekommt diese einsame Seele genau 0.

            So kann die Transformation beliebig und ungestört weitergehen.

    • 31. August 2023 um 9:50
      Permalink

      Guude!
      Ich hab neulich in einem Buch von Pierre Desproges nen geilen Satz gelesen, den ich mal frei Schnauze übersetzt hier reinstelle:
      „Ich hasse eigentlich alle Menschen.Ich hasse Rassisten, aber mehr noch hasse ich die Neger!“
      Ersetze “ Neger“ durch “ Deutsche“ und schon versteht man die aktuelle Politik!

      Antwort
      • 31. August 2023 um 16:45
        Permalink

        Nur RussInnen und BusfahrerInnen sind toll😎😁

        Antwort
  • 30. August 2023 um 15:35
    Permalink

    Also speziell für die jungen Männer ist das Gesetz doch super! Sollte es
    demnächst wieder den Wehrdienst geben, dann wechselt der Junge Mann
    kurzfristig auf „Weiblein“. Wenn dann doch auch hoffentlich die Frauen
    zum Barras müssen, weil sie ja nicht diskriminiert werden wollen, dann
    wechselt der weibliche Mann auf „neutral“. Um diese Geschichte weiter
    zu spinnen, müßte ich jetzt wissen, wie die, ich glaube, noch 69 weiteren
    Geschlechter beschaffen sind. Wenn die Unterscheidung an den Orten
    der äußeren Geschlechtsteile festgemacht wird, gibt es für jemanden der
    seine Genitalien in den Nacken hat transferieren lassen, Probleme einen
    Panzerkombi zu tragen. Der Kragen würde scheuern, also untauglich.
    Mich würde interressieren, was der Mitvorsitzende der Grünen, Omnipor,
    dazu sagt. Er steht ja direkt hinter Frau Lang, weswegen man ihn nie sieht.
    Wie will er die Scharia, die er ja schnellstens einführen möchte, mit diesem
    neuen Gesetzt vereinbaren? Darf dann eine Frau, die zwischenzeitlich ein
    Mann war und jetzt ein Wrzzlutdingsbums ist, bei einem Ehebruch noch
    gesteinigt, oder dürfen nur noch Wattebäuschchen geworfen werden?

    Antwort
  • 30. August 2023 um 16:18
    Permalink

    Vergessen sollte man doch nicht den folgenden positiven Aspekt der wiederholbaren Geschlechtsänderung beim Standesamt – für bestimmte Institutionen jedenfalls:
    In bestimmten Gremien wird eine Quote verlangt, beispielsweise sollen/ müssen in Aufsichtsräten möglichst 50% Frauen sein. Meist wird diese Quote nicht erreicht. Wie einfach ist doch diese Lösung: eine bestimmte Anzahl der Herren geht zum Standesamt und lässt sich als Frau eintragen. Nach 1 Jahr kann ja wieder das Original Geschlecht angenommen werden.
    Problem gelöst. Auf diese Weise wird jede Quote erreicht!!

    Antwort
    • 30. August 2023 um 16:39
      Permalink

      Wieso sollte sich ein „Herr“, der sich das Frausein von Amts wegen bestätigen lässt, sich nach einem Jahr wieder umentscheiden?

      Das wäre nur sinnvoll, wenn er meint schwul (geworden) zu sein. Ich gehe davon aus, dass die allermeisten biologischen Männer, die sich als Frau definieren, sich bei der sexuellen Orientierung als lesbische Frauen mit Penis, die gerne Männersachen tragen definieren werden.

      So werde ich das jedenfalls machen!

      …und wehe jemand, der erkennbar einer Regierungspartei anhängt, spricht mich dann als Mann an! Dann gibt es sofort ne Anzeige und ich klage obendrein auf Schmerzensgeld!

      Antwort
      • 30. August 2023 um 18:11
        Permalink

        Die Absurdität und Dummheit unserer Regierung und dieses “Gesetzes“ gut auf den Punkt gebracht.

        Aber leider sind sich Ideologen oft nicht der Konsequenzen ihrer dummen Taten bewusst, die sie wiederum für geniale Ideen halten, dank dem Dunning Kruger Effekt. „Du bist so dumm, so dumm bist du, dass du dir über die Konsequenzen deiner Handlungsweise gar nicht bewusst bist!“ würde heute ein Klaus Kinski unserer Kindergarten Regierung an den Kopf werfen, wenn er noch unter uns weilen würde.

        Antwort
  • 30. August 2023 um 17:58
    Permalink

    Im Kriegsfall gelten aber Männer weiterhin als Männer, egal was im Pass steht. Damit gibt diese Regierung ja direkt zu, dass sie den Schwachsinn vom Geschlechtswechsel selbst nicht glaubt. Und mit Sicherheit kommen die auch nicht in ein Frauengefägnis. Aber man könnte es auch besonders als Mann sehr positiv sehen, denn da bei Stellenausschreibungen im öffentlichen Dienst immer steht: “Frauen werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt eingestellt“ werden wohl bald nur noch Männer im öffentlichen Dienst arbeiten. Und die Frauenquote im Bundestag und in den Vorständen wird dann wohl auch ganz neue Blüten treiben. Diese Regierung merkt nicht mehr, dass sie Dumm ist und dummes tut und ihre eigenen Gleichstellungsgesetze ad absurdum führt. Andrei Martianov hat vollkommen Recht, wenn er die westliche Elite besonders in der EU als absolut ohne Bildung bezeichnet. Und er hat wohl recht, wenn er sagt, dass die EU dank diesen Vollidioten am Ende ist und höchstens noch die USA die Reißleine gezogen bekommt.

    Antwort
    • 30. August 2023 um 18:27
      Permalink

      Ich weiß nicht. Alle lachen immer über die Absurdität und die angebliche Dummheit der Herrschenden mit ihren Kobolden und 360-Grad-Wenden..
      Mir ist spätestens unter Corona das Lachen vergangen, als ich unter 2G keine Winterkleidung für mein Kind kaufen durfte. Ich konnte die wirklich nicht kaufen und musste meine 83-jährige Mutter schicken.

      Wer so etwas durchsetzt, handelt nicht unbedingt absurd oder vollverblödet. Denn sonst hätte ich die Sachen kaufen können.

      Seither frage ich mich immer wieder, was dahinter stecken könnte, wenn man strafbewehrt den Menschen da drüben nicht mehr mit seinem Namen ansprechen darf, weil der ihn vielleicht geändert hat. Wenn es keine Verbindlichkeiten mehr gibt – weder Namen noch Geschlecht. Wenn Frieden nicht mehr gut ist. Wenn gentechnische Veränderungen bei Pflanzen böse, bei Menschen aber richtig ist. Wenn ein feuchter und kühler Sommer unzählige Hitzetote fordert.

      Dann frage ich mich, ob nicht irgendwer ein Interesse daran haben kann, dass ich komplett verwirrt und desorientiert in dieser Welt nur noch „funktioniere“.

      Antwort
      • 30. August 2023 um 18:56
        Permalink

        „Dann frage ich mich, ob nicht irgendwer ein Interesse daran haben kann, dass ich komplett verwirrt und desorientiert in dieser Welt nur noch „funktioniere“.“

        Genau das ist das Ziel von alledem. Das ist das, was uns zugedacht ist.

        Es gibt da einen guten Artikel zu auf Manova. „Warum Schweden in die NATO muss“ oder so ähnlich.

        Antwort
      • 30. August 2023 um 21:25
        Permalink

        Auch dumme Menschen können Pläne schmieden und dabei unheimlich viel Leid anrichten. Dumme Menschen sind aber nicht in der Lage, ihre Pläne zu Ende zu denken. Ich persönlich glaube nicht, dass unsere Elite in der Lage sein wird, ihre Pläne für uns zu verwirklichen. Leider erkennen aber sehr viele Menschen nicht, und wegen Ihrem Kommentar gehe ich davon aus dass Sie ebenfalls zu diesen Menschen gehören, dass unsere Elite nur aus falschen Hornissen besteht, deren einzige Macht darin besteht, dass Menschen Angst vor ihrer Macht haben, die sie gar nicht besitzen sondern nur vorgaukeln. Googlen sie mal nach Ludger K. und Biene Maja und die falsche Hornisse, dann verstehen Sie besser, was ich meine. Aber ja, dank Psychologie kann man zum Scheinriesen werden und Menschen vorgaukeln, man habe einen unheimlich ausgeklügelten fast schon göttlichen Plan, dem wir alle so hilflos ausgeliefert sind und dagegen ja doch nichts tun können, und es ist für die Elite ganz wichtig, dass wir diesen Schwachsinn ganz doll und fest glauben. Man will Ihnen Angst machen, um bei Ihnen das Gefühl von Hilfslosigkeit zu erzeugen. In Wirklichkeit ist das aber alles nur Schall und Rauch und die Welt, die Ihnen heute noch Angst macht wird sich schon “morgen“ mit einem großen Knall von uns verabschieden.

        Antwort
        • 2. September 2023 um 12:59
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          Zu dem ganzen Irrsinn gibt es eine Entsprechung im Alten Testament.
          Der Turmbau zu Babel und Gottes Reaktion.

          Siehe, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, wenn sie es sich zu tun vornehmen.7 Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.8 Der HERR zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen.9 Darum gab man der Stadt den Namen Babel, Wirrsal, denn dort hat der HERR die Sprache der ganzen Erde verwirrt und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut.

          Teile und herrsche, ist die Frage wer sich heute als Gott wähnt.
          Aber Gewerkschaftsarbeit wird schwer wenn jeder erstmal seine ganz persönliche Individualität in den Vordergrund stellt.

          Antwort
  • 30. August 2023 um 22:53
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    hmm, ja, an sich stimme ich den beiden zu

    …allerdings sind hier einige Aspekte zu kurz gekommen, die für das Thema durchaus relevant sind.

    ich würde sagen, es gibt auf beiden Seiten falsche Vorstellungen zu dieser Thematik.

    Auf der einen Seite gehen die Transleute ganz klar von einer zentralen, falschen Prämisse aus, nämlich dass es mehr als 2 Geschlechter gibt.
    Das ist unbestreitbar Nonsense, und dazu ist es eine grobe und folgenschwere Vereinfachung eines komplexeren, gesellschaftlichen Konstrukts – nämlich, wie wir als Menschen mit 2 Geschlechtern definiert und in bestimmte Schemata gepresst werden.

    Und hier gehen die Kritiker der ganzen woken Transgeschichte einem eigenen Missverständnis auf den Leim, nämlich der Vorstellung, dass unsere Gesellschaft nicht in diesen starren Schemata denkt. Im Deutschen fehlt in der Tat die entsprechende Nuance, die es im Englischen mit ’sex‘ und ‚gender‘ gibt.

    Gesellschaften verwenden den biologischen Marker ’sex‘ zur Schaffung von ‚gender‘, also von 2 zueinander komplementären biologischen Geschlechtern (sex), denen jeweils bestimmte, eigenständige Rollen (gender) zugewiesen werden.

    Die Abstraktion von ’sex‘ und ‚gender‘ ist also mitnichten ein neumodisches Konstrukt der Genderaktivisten, sondern eines, das der Gesellschaft in ihrem Funktionsmodus selbst innewohnt. Sie dient nicht nur zu biologischen Identifizierung, sondern auch als gesellschaftlich konstituierendes Merkmal; denn egal wie sehr nun im 21. Jahrhundert ein Modus operandi wie zu Jäger-und-Sammlerzeiten, als die Männer zur Jagd und die Frauen den ‚Haushalt‘ inkl. Kinderbetreuung erledigt hatten, berechtigterweise zum völligen Anachronismus geworden ist, hat dieser Funktionsmodus trotzdem in der gesellschaftlichen DNA überlebt.

    Und hier greift die Analogie, die die beiden hier im Gespräch aufgreifen – dem Jungen, der mit Puppen spielt – zu kurz.

    Denn genau damit beginnt das Problem, nämlich dass unsere Gesellschaft auch heute noch die Welt so definiert, dass ein Junge nun eben nicht mit Puppen spielt.
    Dieselbe Geschichte ist das Stereotyp, dass ein Junge nicht weint (ein Indianer kennt keinen Schmerz etc. pp).

    So wie es damals physisch überlebensnotwendig war, alle verfügbare Nahrung zu sich zu nehmen, um genug Reserven für schlechte Zeiten zu haben, ist diese genetisch in uns verankerte Verlagung heute die Ursache für alle möglichen Zivilisationskrankheiten.
    Nicht anders ist es mit dem gesellschaftlichen Rigorismus der geschlechtlichen Rollenbilder von damals. Sie waren überlebensnotwendig zu jener Zeit, heute fallen sie uns selbst auf die Füsse.

    Diese Geister der Vergangenheit sind heute immer noch da.

    Wenn ich jetzt, als Erwachsener, sage, ich komme mit meinem Mann-Sein nicht klar, ist die Ursache genau diese Phrase: ‚Ein Junge weint nicht!‘. Dieser Satz, den ich in meiner Kindheit so oft gehört habe, hallt bis zum heutigen Tag schmerzhaft in meinem Kopf nach, immer weiter; das hört nicht auf.

    Was kann ich nun dafür, dass meine Genetik mich als Junge, bzw. als Mann definiert, wenn ich aber aufgrund meiner emotionalen Verfasstheit nicht imstande bin, die gesellschaftliche Erwartung an einen Jungen bzw. Mann – eben nicht zu weinen – schlicht nicht erfüllen kann?

    Warum sollte ich das überhaupt? Denn ich muss heute nicht mehr als Jäger in den Wald ziehen, um das Überlebensnotwendige zu erjagen oder zu sammeln.

    Mir ist es nie gelungen, dieser Mann, dieser Jäger zu sein, der stark ist und den Schmerz seiner bei der Jagd erlittenen Verletzungen stoisch erträgt, der seine Emotionen hinter allem zurückstellt – und ich will dieser Mann und Jäger auch gar nicht mehr sein. Ich will diesem überkommenen, gesellschaftlichen Anspruch nicht mehr gerecht werden, ich verweigere mich ihm aktiv – ich habe damit nichts zu tun, ich will nicht nur nicht zur Jagd gehen, ich will auch nicht dieses Vaterland mit der Waffe verteidigen (diese, mir ebenfalls gesellschaftlich aufgenötigte Auseinandersetzung mit einer weiteren, typischen Erwartung an Männer und Vorstellung von Mann-Sein hat ebenfalls zu einer schlimmen Traumatisierung geführt).

    Und hier wird die Diskussion von Seiten der Kritiker des ganzen Trans-Hypes extrem verkürzt. Denn wir leben eben nicht in dieser Welt, in der es egal wäre, ob ein Junge weint oder mit Puppen spielt; ebenso wenig ist es egal, ob ein Mädchen nun mit Autos spielt oder Elektriker werden will.

    Wenn Frau Behrend sagt, wir seien heute weiter mit dem Aufbrechen dieser Vorstellungen, dann stimmt das so nicht. Gewiss sind dies nicht mehr die 1980er wie zu Zeiten meiner Kindheit, als ein Junge eben nicht weinen durfte, aber diese Geschlechterdefinitionen sind auch heute immer noch da, in unterschiedlichem Ausmass, die Stereotypen selbst haben bis heute überlebt.

    Das Problem ist, dass eine differenzierte Auseinandersetzung, die imstande wäre, diese Stereotypen abschliessend zu durchbrechen, nicht möglich ist, weil sich einerseits die Genderdebatte in ein Kleinklein von beliebigem ‚Anders-Sein‘ erschöpft, während diejenigen, die diesen Hype mit völlig berechtigter Kritik anprangern, sich selbst oft nur das aus dem gesamten Pool an Problemen herauspicken, was für die eigene Mission am passendsten ist. Missionarischer Eifer lässt sich nämlich durchaus auch bei den Kritikern finden, die statt mit sachlichen Argumenten zu arbeiten oft lieber mit falsch-pauschalisierenden Verunglimpfungen wie ‚links-grün versifft‘ um sich werfen.

    Hier hat sich bereits auf beiden Seiten ein Fundamentalismus hochgeschaukelt, der nicht hilfreich ist, die Dinge wieder vom Kopf auf die Füsse zu stellen – wenn dies wirklich das beabsichtigte Ziel der Genderkritiker ist.

    Dass die Transbewegung mit einem unglaublichen missionarischen Eifer unterwegs ist, kann niemand bestreiten. Ich selbst habe in einem anderen Artikel bei den Neulandrebellen bereits geschrieben, froh zu sein, dass es zu meiner Jugendzeit diesen Transaktivismus so nicht gegeben hat. Ich hadere bis heute mit dem Mann-Sein, ich finde innerlich keinen vollen Ausgleich dieser einander widerstrebenden Tendenzen, aber der Status quo ist mir immer noch lieber als damals in einer jugendlichen Blindheit unter dem Einfluss irgendwelcher Sektierer etwas getan zu haben, was ich heute gewiss bereuen würde.

    Mit Gewissheit sage ich aber auch: sollte es dereinst in der Schweiz möglich sein, selbst zu entscheiden, was im Pass im Feld ‚Geschlecht‘ steht, dann werde ich dafür sorgen, dass dieses ‚M‘ dort verschwinden wird. Ich will aber auch kein ‚W‘ dort stehen haben. Ich will gar nichts sein müssen. Ich will weder die Erwartungen an eine Frau noch die an einen Mann erfüllen müssen – ich will einfach nur Mensch sein, ohne weiter auf das reduziert zu werden, was sich zwischen meinen Beinen befindet.

    Das mag für die meisten absurd sein. Ja gut, vielleicht ist es das. Ich bestreite nicht, biologisch ein Mann zu sein, ich will auch gar nicht mehr etwas anderes sein, das habe ich hinter mir gelassen. Ich zweifle die Biologie nicht an, aber ich verwehre mich der Absicht, aufgrund meiner Genetik auf bestimmte Erlebens- und Verhaltensmuster reduziert zu werden, weswegen es für mich persönlich ein emanzipatorischer Akt wäre, dieses ‚M‘ aus meinen Dokumenten loszuwerden, weil sich durch meine Prägung zuviel angesammelt hat, womit ich mich versöhnen kann.

    Damit sage ich auch ganz klar: Transsexualität existiert, sie ist kein Massenphänomen, aber für die Betroffenen ist sie mit erheblichem Leid verbunden. Allerdings ist Transsexualität meinem eigenen Verständnis nach, als eine ‚Art‘ Betroffener ein soziales und gesellschaftliches, aber ganz klar kein biologisches Problem.

    Würde man es ernst meinen mit dieser radikal geforderten Toleranz für jeden noch so partikulären Individualismus, müsste man endlich damit beginnen, auch die letzten tradierten Rollenbilder von Mann und Frau zu verwerfen und jedem Menschen, unabhängig von irgendwelchen individuellen Kriterien und/oder biologischen Merkmalen dieselbe Existenzberechtigung zuzusprechen – und zum Anrecht auf die eigene Existenz gehört vor allem anderen: gerechte soziale Verhältnisse; alles weitere würde sich ohne jeglichen Extremismus entwicklen können. Denn das wird von den ganzen Transaktivisten konsequent verschwiegen: Transsexuelle leben in ihrer Mehrheit in sehr schwierigen sozialen Verhältnissen. Dabei spielt nicht nur die gesellschaftliche Ächtung, die es zweifelsohne gibt, eine Rolle, viel mehr massgebend ist der meist lebenslang anhaltende Leidensdruck.

    So wie meine eigene Persönlichkeit oder Identität (nicht nur Geschlechtsidentität) im reaktionären Beharren meiner Umwelt zu Kindheitstagen der 80er auf ein für ein Junge adäquates Verhalten (Ein Junge weint nicht!) Schaden genommen hat, wird heute kindliche, von Natur aus zunächst ambivalent veranlagte Geschlechtsidentität in einem nicht minder grossen Ausmass von einem Mob pseudoprogressiver Gender-Aktivisten beschädigt. Was früher strikte Massgaben für das erwünschte geschlechtsspezifische Verhalten war, ist heute die Förderung von Beliebigkeit und damit die Verstärkung ambivalenter Gefühle, die irgendwann im Laufe der Entwicklung in Kindheit und Jugend nicht mehr emotional reguliert und in eine eigene Persönlichkeit integriert werden können.

    Der Schaden wird zum Schluss derselbe sein. Beide Vorgänge, sowohl die Durchsetzung reaktionärer fixer Rollenbilder wie auch die Förderung einer totalen Beliebigkeit, die keinerlei persönlichkeits-stabilisierenden Bezugsrahmen mehr kennt, sind intrinsisch auf die Schaffung von Psychotraumata angelegt, indem sie innere Widersprüche in Bezug auf die Frage, wer man selbst ist, weiter mit der gezielten Vermittlung ambivalenter oder einander widersprechender Gefühle verstärken und damit in letzter Konsequenz zu einer Wesensspaltung führen können, die im späteren Leben nur sehr schwer wieder zu einem integralen Selbst zusammenzufügen ist. (Interessierte zu diesem Thema sollen einmal bei google nach ’strukturelle Dissoziation‘ suchen)

    Den ganzen reaktionären Duktus bezüglich Frauenbild/Männerbild hat man stillschweigend über Jahrzehnte hingenommen und ihn bis heute weder abschliessend aus den Köpfen der Menschen, noch aus dem Wesen der Gesellschaft eliminieren können.
    Und bevor nun dieser zwingend notwendige emanzipatorische Schritt abschliessend vollzogen werden könnte, kommt ein neuer Autoriarismus mit seinem inversen reaktionären Duktus daher, der mit den ihm eigenen Mitteln schlussendlich denselben Schaden verursachen wird.

    Noch einmal: die Kritik am Transaktivismus ist dringend notwendig und muss geführt werden; denn in seiner Radikalität ist der mögliche Schaden derzeit noch kaum abschätzbar.
    Aber man sollte nicht in der Irrigen Annahme verweilen, die alten Rollenbilder – was ist ein Mann, was ist eine Frau – seien eine abgeschlossene Episode der Vergangenheit und hätten nicht zu ebensolchen Schäden bei Kindern und Jugendlichen geführt, wie das nun mit der ganzen woken Ideologie droht. Das wäre eine schlimme Beschönigung der damaligen Verhältnisse und es versperrte den Blick auf das Wesentliche, was nun geschehen müsste.

    Wie so oft ist es nicht gelungen, wahrhaft emanzipatorisch diese Denkschemata zu durchbrechen und zu einem Status quo zu gelangen, wo es eben wirklich egal wäre, ob ein Junge weint oder ein Mädchen statt mit Puppen mit Autos spielt.
    Dort sind wir als Gesellschaft ganz klar nicht angekommen, und nun schlägt das Pendel vom Extremum der einen reaktionären Position in die Gegenrichtung zum Extremum der anderen reaktionären Auffassung um.

    Hier kann man mit Fug und Recht erneut sagen, dass sich Geschichte immer zweimal wiederholt, einmal als Tragödie und ein zweites als Farce. Aber die aktuelle Gender-Farce wird ebenfalls in eine Tragödie münden, sollten diesem Spuk nicht enge Grenzen gesetzt werden.

    Antwort
    • 31. August 2023 um 8:31
      Permalink

      Starker Kommentar. Danke dafür.
      Ich bin jetzt nicht in allem deiner Meinung, aber du hast mich doch zum Nachdenken gebracht.

      Antwort
    • 31. August 2023 um 9:58
      Permalink

      Nicht anders ist es mit dem gesellschaftlichen Rigorismus der geschlechtlichen Rollenbilder von damals. Sie waren überlebensnotwendig zu jener Zeit, heute fallen sie uns selbst auf die Füsse.

      Was fällt uns auf die Füße? Wegen einem Gleichheits-Dogma? Das sich biologische Männer von biologischen Frauen erheblich unterscheiden allein schon aufgrund hormoneller Prozesse, ist doch unbestritten.

      Warum haben wir also offenbar das Ziel, diese Ungleichheit zu beseitigen? Meiner Ansicht nach liegt an dieser Stelle das Problem. Warum kann nicht eine Frau regionale Meisterin im Kartoffelschälen sein und der Mann Meister im Kartoffelschleppen? Wo ist bitte das Problem dabei? Warum soll der Mann grobschlächtig und langsam schälen und die Frau nur kleinere Säcke von Kartoffeln heranbringen?

      Männer und Frauen werden durch diese Gleichheitsfanatismus zu Konkurrenten gemacht, anstatt sich gegenseitig zu ergänzen und so ein viel besseres Outcome zu erreichen.

      Warum ist Kartoffelschälen unterdrückerisch, Kartoffelschleppen aber nicht? Diese Frage kann mir der spaltenden Staatsfeminismus nicht schlüssig beantworten.

      Ich verstehe auch nicht, warum das Geschlecht/gender-Thema so unglaublich hoch gehängt wird. Körpergröße oder Linkshändigkeit sind doch auch relevante Unterschiede.
      Der Geschlechtlichkeit wird ein immenser Wert beigemessen. Leute glauben, sie könnten ihre Probleme durch eine Veränderung ihrer Geschlechtlichkeit lösen. Sie meinen wirklich, sie fühlten sich in einem Körper des anderen Geschlechts.

      Die muss man doch mal rütteln: Leute, es ist faktisch unmöglich, sich als biologische Frau wie ein Mann zu fühlen oder umgekehrt, da dieser Mensch gar nicht wissen kann, wie sich ein Mann oder eine Frau fühlen.

      Meiner Meinung nach liegt das Grundproblem in dem gigantischen Hype rund um Geschlechtlichkeit. Und den müsste man herunterfahren, weil es dann auch viel einfacher wird für die Menschen, ihre Geschlechtlichkeit zu akzeptieren wie ich mein Linkshänderdasein.

      Das würde aber die Grundfeste des Feminismus angreifen, der bei uns zu einer erheblichen gesellschaftlichen Größe geworden ist. Von der Gleichstellungsbeauftragten über das Frauenministerium bis hin zum Frauenstatut der Grünen. Die wären alle überflüssig, wenn das Kriterium „Geschlecht“ an Wert verliert und wieder durch das Kriterium „Mensch“ überragt wird.

      Antwort
      • 31. August 2023 um 14:48
        Permalink

        „Die wären alle überflüssig, wenn das Kriterium „Geschlecht“ an Wert verliert und wieder durch das Kriterium „Mensch“ überragt wird.“

        Das ist genau die Aussage, die ich damit ausdrücken wollte.

        Vielleicht war es zu Jäger- und Sammlerzeiten sinnvoll und notwendig, dass die bis heute tradierten Vorstellungen und Definitionen von ‚was ist eine Frau‘ und ‚was ist ein Mann‘ damals bestimmendes gesellschaftliches Dogma waren.

        Wir können die Frage, warum dies so war, nicht beantworten, da wir zu wenig Einblick in diese archaischen Strukturen von damals haben. Auch können wir nicht sagen, ob dies aus welchen Gründen auch immer gerechtfertigt war und nicht schon damals Frauen ebenso gut wie die Männer hätten Jäger sein können.

        Wir wissen, dass es offenbar so war und dass diese für die damalige Gesellschaft konstituierenden Merkmale essentiell waren und bis heute in der einen oder anderen Form fortbestehen.

        Und in der Tat wäre das Ziel, die Bedeutung der Geschlechtlichkeit zu reduzieren oder gänzlich zum Verschwinden zu bringen, das wäre wahre Egalität, während heute gleichzeitig ein absurde Mischung von Gleichmacherei einerseits mit der dazu in völligem Widerspruch stehenden individuellen Abgrenzung von allen anderen in Form der Betonung der jeweiligen Einzigartigkeit, sei es aufgrund der sexuellen Orientierung/Identität, etwaiger Handicaps, der Hautfarbe oder was auch immer, andererseits, die öffentliche Debatte regiert.

        Das ist das Kleinklein, in dem wir uns verlieren und gerade zum Gegenteil der ursprünglich vielleicht noch intendierten Absicht, nämlich der Überwindung des Denkens in Geschlechtlichkeiten führt.

        Denn es geht wie gesagt um Egalität und weder um Gleichmacherei noch um Uniformität. Und dazu ist Egalität ein stark sozial konnotierter Begriff, womit wir wieder bei einer massgebenden Problematik der Genderdebatte sind: die Betonung und Förderung von Partikularinteressen bei gleichzeitiger Eliminierung der sozialen Frage.

        Das Spannungsfeld zwischen Individualität (nicht Individualismus) und Egalität wird immer fortbestehen, und eine Gesellschaft, die nicht nur die Gräben zwischen oben und unten, also die der sozialen und wirtschaftlichen Stellung der Menschen untereinander, sondern auch die zwischen den Geschlechtern überbrücken will, wird sich ständig neu genau darum bemühen müssen.

        Diese Fragen sind ebenso verfasst wie die der Freiheit; eine freie Gesellschaft muss sich ständig um diese Freiheit bemühen, um ihren Fortbestand kämpfen, ansonsten wird sie durch die dem Individuum Menschen von Natur aus innewohnenden Begehrlichkeiten nach Macht, auch auf Kosten anderer, irgendwann zum Totalitarismus mutieren.

        Und im Totalitarismus sind wir zweifelsfrei, gleich auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen mittlerweilen angekommen.

        Antwort
    • 31. August 2023 um 11:26
      Permalink

      Ein schöner differenzierter Kommentar.

      Es sollte auch bedacht werden, dass es einfach Fälle gibt in denen das Geschlecht nach der Geburt so uneindeutig ist, dass man es nicht korrekt bestimmen kann und es dann falsch ermittelt wurde. Um diese Menschen geht es.

      Antwort
      • 31. August 2023 um 12:34
        Permalink

        Mach Dir bitte Gedanken darüber, auf wie viele Menschen von den ca 82.000.000 hier Lebenden das zutrifft.

        Um die geht’s eben nicht nur. Es geht genauso auch um jeden „Spinner“, der einfach meint, dass es cool wäre den Namen und das Geschlecht von Amts wegen ändern zu lassen.

        Die überschaubare Menge derer, um die Du meinst um die es ginge, werden die Minderheit sein und werden dann schnell mit den Nervköppen, die sich ’nen Spaß draus machen werden in einen Topf geschmissen.

        Mag ja gut (von Dir) gemeint sein, nur das Potenzial, dass sich das gerade für die wenigen wirklich Betroffenen eher zum Nachteil entwickeln kann, darf nicht außer Acht gelassen werden Ebenso wenig das Potenzial, dass gewissenlose Arschlöcher das zum Reichwerden missbrauchen können und aller Wahrscheinlichkeit nach dann auch werden.

        Momentan läuft auf Netflix „Painkiller“. Schau Dir das an.

        Antwort
  • 31. August 2023 um 10:55
    Permalink

    Vielleicht sollte man sich zunächst mal darüber informieren, wie ein Geschlecht entsteht und dass das schon allein auf biologischer Ebene nicht immer eindeutig ist.
    https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/sexualitaet-wie-unser-biologisches-geschlecht-entsteht/

    Und wenn das Geschlecht nach der Geburt – aus welchen Gründen auch immer – falsch festgelegt wurde, habe diese Menschen die Möglichkeit das für sich selbst zu ändern. Das ist alles.

    Es geht also nicht um euer Geschlecht, sondern um das von anderen, die das fur sich selbst selbst bestimmen. Die künstliche Aufregung ist mal wieder komplett für den Eimer und außerdem wie immer völlig ignorant und faktenresistent.

    Antwort
    • 31. August 2023 um 12:14
      Permalink

      Bei quarks.de informierst Du Dich also und gehst dann damit auch noch belehrend hausieren.

      Du hast echt Chuzpe!

      Ob das dann alles ist, wird sich ab dem 1.1.24 zeigen. Das Potenzial die Einwohnermeldeämter und Verwaltungen lahmzulegen und später dann berechtigte Personensuchen bzw das Zustellen von allem Möglichen massiv zu erschweren ist dann durchaus vorhanden.

      Ich tippe drauf, dass es ’ne Menge schräger Vögel – geschlechtsunabhängig – dazu bringen wird Name und Geschlecht regelmäßig zu ändern.

      Das wird bestimmt lustig!

      Antwort
      • 31. August 2023 um 13:28
        Permalink

        Vergleichbare Gesetze gibt es in Argentinien, Chile, Malta, Dänemark, Luxemburg, Belgien, Irland, Portugal, Island, Neuseeland, Norwegen, Uruguay und der Schweiz. Und irgendwie scheinen sich die Probleme damit im Rahmen zu halten. Offenbar stehen auch keine pubertierenden Jugendliche Schlange, um ihr Geschlecht zu wechseln.

        Antwort
        • 31. August 2023 um 13:42
          Permalink

          @Sukram alias Wolfgang

          Vergleichbare Gesetze gibt es in Argentinien, Chile, Malta, Dänemark, Luxemburg, Belgien, Irland, Portugal, Island, Neuseeland, Norwegen, Uruguay und der Schweiz.

          Lemminge springen auch kollektiv über die Klippe.

          Kann man machen, muss man aber nicht. 😉

          Antwort
        • 31. August 2023 um 15:23
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          Das Menschsein ist angeboren, ebenso das Geschlecht. Man kann als Mensch zwar entscheiden, wie ein Löwe zu leben, aber spätestens im wilden Löwenrudel wird man als Beute enden, da man, egal was für Vorstellungen man von sich hat, nicht zudem wird, was man sich vorstellt, und kein Löwe einen Menschen als seinesgleichen ansieht, selbst wenn er sich äußerlich umgestaltet lässt. Kein Mann wird zu einer Frau nur weil er denkt eine zu sein und umgekehrt ebenfalls nicht. Dass natürlich nicht immer während der Entwicklung eines Menschen im Körper einer Frau glatt läuft, ist natürlich schon richtig. Daher kommen auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen zur Welt. Dies kann aber nicht zur Norm erhobenen werden. Es wäre doch verrückt, wenn man Kindern eine Behinderung als völlig normal verkaufen würde, und ihnen anböte, dass sie sich auch ein Bein amputieren lassen können, wenn sie wollen um ebenso eine coole Protese zu erhalten. Und wenn ein Erwachsene so etwas tut, dann wissen wir, dass er irgend eine psychische Störung haben muss und nicht, dass er ein Gesetz benötigt, dass ihm erlaubt, sich einmal im Jahr ein gesundes Bein auf Kosten der Krankenkasse amputieren zu lassen um Protesen tragen zu können.

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    • 31. August 2023 um 13:40
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      Du bist sehr, sehr lustig, Wolfgang!

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      • 31. August 2023 um 14:14
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        Spanien habe ich vergessen.
        Lustig ist eher, wie sehr Wissenschaft abgelehnt und der Teufel mit lauter Stuss an die Wand gemalt wird. Trotz aller, teils jahrzehntelanger Erfahrungen in andern Ländern.

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        • 31. August 2023 um 18:05
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          In welchen Ländern gibt es denn jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Transsexualität?

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          • 31. August 2023 um 20:09
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            Vietnamm, Thailand und in einigen anderen asiatischen Ländern.
            Auch Brasilien hat eine lange Tradition im Transsexuellen. Mal beim
            Karnevall (wenn er einmal im Fernsehen zu sehen ist) genau hinsehen.

  • 1. September 2023 um 12:43
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    „Der Mann im Kinde: Wenn Fremdbestimmung mit Selbstbestimmung verwechselt wird“
    … dann ist man bei den neurotikern des wohlstandes gelandet …

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