Ringsherum Barbaren

Jetzt auch noch Italien: Langsam aber sicher ist Deutschland das letzte anständige, aufrichtige, ehrliche Land auf Erden. Ein Zustand, den Medien und Politiker seit Jahren auskosten.

Wir sind umzingelt. In Schweden die Schwedendemokraten, Italien hat Meloni, die Türken seit Ewigkeiten ihren Erdoğan. In Polen haben wir stockkoservative Hardliner am Werk, in Ungarn Orbán. Und in Russland, tja, wir wissen es ja – die Amerikaner hatten Trump und taumeln jetzt auf DeSantis zu. Johnson ist weg, aber Liz Truss soll noch schlimmer sein. Österreich gehört immer wieder Populisten. Es kristallisiert sich heraus, dass Deutschland der letzte Hort anständiger, aufrechter Politikerinnen und Politiker ist. Der Platz, an dem nicht Egomanen und Despoten walten, sondern warmherzige Menschen, die sich für die Allgemeinheit einsetzen und ihr Mandat noch ernstnehmen.

Daher wird es für dieses Deutschland ja auch zunehmend schwieriger, mit der Welt Geschäfte zu machen. Denn alle sind so viel schlechter, so viel unmoralischer als wir. Mit Anrüchigen handelt man nicht. Oder so wenig es geht. Den Bürgerinnen und Bürgern vergisst man nicht zu vermitteln, dass hier, in diesem Home of the Braven, noch alles richtig läuft, während die Welt um uns herum zusammenfällt. Wer hier lebt soll Gott oder wem auch immer auf Knien danken: Denn hier drängt die Vernunft ins politische Amt und nicht das Böse, so wie im Ausland, so wie fast überall um uns herum.

Die Politiker der Anderen

Diese launige Auflistung des vermeintlich global-politischen Niedergangs, ist eigentlich etwas ganz anderes: Nämlich das Kapital der deutschen Politik. Es hat sich speziell in der letzten Dekade eine Haltung im politisch-medialen Komplex herauskristallisiert, die nicht mehr mit nüchterner Distanz die politischen Geschehnisse im Ausland abhandelt, sondern mit chauvinistischer Überbetonung hantiert. Neben diesen zugegeben teilweise recht zweifelhaften Herrschaften, gelingt es fast spielend, die grotesken politische Kader Deutschlands als einen Segen an die Rezipienten zu bringen. Indem man deren Eskapaden richtig betont oder ihnen gar welche andichtet und dazu synchron deren berechtigte Anliegen ausblendet, hübscht sich unser politisches Personal auf.

Neben so ausgefransten Figuren sieht mancher unserer unübertrefflichen Funktionäre plötzlich so aus, als hätte er Kontur und Profil. Und natürlich Haltung, denn Haltung ist in Deutschland die halbe Miete und die ganze Karriere. Mit diesem billigen Kniff arbeitet hierzulande die Aufhübschungspresse, so kaschiert sie die Unzulänglichkeiten der hiesigen politischen Kaste. Denn es gibt im Ausland immer noch jemanden, der womöglich ein schlimmerer Finger ist, als die schlimmen Finger, die in unserer zentraleuropäischen Bananenrepublik wüten. Und wenn es dort ad hoc keinen gibt, schraubt man lange genug an den Stereotypen, bis der ausländische Vertreter seiner Zunft wie eine Witzfigur aussieht. In dem Moment hat dann sogar der stiere Blick aus dem Gesundheitsministerium halbwegs eine Chance, als vernunftbegabter Primat durchgewunken zu werden.

Die fehlende Kompetenz, die ökonomische Ahnungslosigkeit, diese Politik nach Haltungsnoten und nicht nach Inhalten, der moralistische Eifer oder einfach nur die brutale Verschlagenheit derer, die sich in der hiesigen Politik tummeln: All das wird in diesem Deutschland gar nicht zum Thema gemacht, solange im uns umgebenden Ausland Modelle dieser Zunft zu bewundern gibt, die recht einfach zu mahnden Beispielen stilisiert werden können.

Umgekehrter Tacitus

Ob an diesen Beispiel ein Wahrheitsgehalt ist oder nicht, hinterfragt kaum noch jemand. Es fühlt sich ja auch gut an zu wissen, dass es andernorts noch viel unfähigere, schlimmere Politikerinnen und Politiker gibt, als es hierzulande der Fall ist. Die Aufgabe des Journalismus ist es, dieses Gefühl zu nähren. Er nimmt damit die Rolle eines modernen Tacitus ein. Nur quasi umgekehrt. Denn er mahnt nicht, er wertet auf.

Der römische Historiker hat in seinem Werk Germania die Völkerschaften jenseits von Rhein, Donau und Limes in ein verklärtes, positives Licht gerückt. Die Germanen – Stämme jenseits der römischen Außengrenzen, die er so nannte – stellte er seinen römischen Lesern idealisiert vor. So wollte er seinen dekadenten Landsleuten einen Spiegel vorhalten. Der edle Wilde aus den Wäldern des Nordens lebe viel naturverbundener, sei den Werten von Natur und Leben viel stärker verbunden, als der wohlstandsverwahrloste Bürger der Urbs, der sich in Toga schmiss und mit Brot und Spiele abfertigen ließ. Noch war nicht die spätrömische Dekadenz ausgebrochen, aber Tacitus ahnte wohl, dass sie eines Tages um sich greifen würde. Heute läuft das andersherum – heute hübscht der Journalismus in Deutschland die Anderen nicht auf, er macht sie, das heißt ihre Volksvertreter, möglichst hässlich.

Neu ist so eine Konturierung, die mit dem Wir und den Anderen hantiert, freilich nicht. Zu allen Zeiten hat es das gegeben. Viele Völker gaben sich Namen, die in ihrer Bedeutung nichts weiter als Mensch meinen: Die afrikanische Khoikhoi lassen sich als die wahren Menschen, die bolivianischen Runakuna und die Kanaken aus dem Südpazifik schlicht als Menschen und die Slawen als Menschen des Wortes übersetzen. Sie sahen sich als Menschen – die anderen Völker jedoch nicht so ganz. Die alten Griechen nannten jene Völker Barbaren, Stotterer bedeutet das übersetzt, ihre Sprachen klagen für griechische Ohren wie Br-Br.

Auf der Insel der Anständigen spricht man Deutsch

Das Prinzip ist alt: Man sieht den Splitter in Augen der Anderen, das lenkt vom Balken ab, der im eigenen Auge steckt. Sind die anderen schlecht, wirken unsere Schlechten gleich etwas besser. Und wahrlich, wir haben auch ganz schlechte, halbseidene, boshafte Figuren in der Politik. Man nehme nur mal das Narrativ-Paper, das den NachDenkSeiten zugespielt wurde: Das ist ein Generalangriff auf die Pressefreiheit, die Meinungsfreiheit, auf die Gewaltenteilung und sogar auf das Kindeswohl, so sehr, so umfangreich, das könnte man einem Orbán zutrauen, einem Putin sowieso – oder einer Giorgia Meloni. Aber nein, es sind keine dieser Gestalten, die durch unsere Medienlandschaft als Abziehbilder des Satans gehuscht kommen: Es sind Politikerinnen und Politiker von hier, aus diesem Lande – aus unserer aller Mitte.

Es kann ja durchaus sein, dass die Gestalten aus anderen Ländern es auch faustdick hinter den Ohren haben. Ganz sicher sogar. Wer weiß, vielleicht sind einige von ihnen sogar verbrecherisch. Unter Umständen auch alle. Kann alles sein. Aber was kümmert mich der Kehricht vor meines Nachbarn Haustür? Habe ich nicht selbst genug Dreck vor meiner Wohnung? Doch es ist ja klar, dort wo man nachbarschaftlichen Schmutz zum Thema macht, fährt jemand ein Ablenkungsmanöver. Wir sollen auf die anderen schauen, uns über die echauffieren, während wir die schlimmste Sorte Mensch unsere Bundesregierung nennen.

Eine der größten Aufgabenfelder der Medien in diesem Land ist, Politikerinnen und Politiker aufzuhübschen, sie adrett zurechtzumachen, glänzen zu lassen. Eine schwierige Aufgabe, der man gerecht werden kann, indem man die Häßlichkeit der Anderen ausleuchtet. Sie zeichnen ein Bild von einer Insel der Anständigen, die mitten in der Welt liegt, umgeben von tosenden Wellen von fremdländischer Boshaftigkeit und welscher Sittenlosigkeit. Auf dieser Insel spricht man Deutsch. Unsere antirassistischen Ausschnittsdienste, die das was sie tun Pressefreiheit nennen: In ihnen ruht noch immer der plumpe Rassismus der Großväter, der alle Jahre mal durchbricht. Nur subtiler eben. Aber er ist noch da, um in Dosen eingesetzt zu werden.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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Karsten
Karsten
1 Monat zuvor

Super geschrieben, ich habe schön gefeixt.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

„Wir sind umzingelt….“

Ach was… wir müssen uns mit u.a. Baerbock, Habeck und Strack-Zimmermann nicht hinter unseren Nachbarn verstecken. Die sind nur anders lackiert, innen drin ticken die alle sehr ähnlich… oder wie sonst sollen wir Baerbocks „egal, was die deutschen Wähler denken“ interpretieren?

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

„…die Amerikaner hatten Trump und taumeln jetzt auf DeSantis zu…“

Waren denn die anderen US-Präsidenten der letzten Jahrzehnte um soviel besser? Ich wüsste jetzt keinen, an den ich mich erinnern könnte, der nicht als Kriegsverbrecher vor den IGH gehörte. Friedensnobelpreis hin oder her!

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Ich habe damals meinen Friedensnobelpreis zurückgegeben.
Jetzt warte ich darauf einen zu bekommen, damit ich wie vorher keinen habe. 😉 🙂

Last edited 1 Monat zuvor by Horst Kevin
Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Als Bürger der EU hast Du anteilig tatsächlich bereits einen bekommen… 2012!
Und der sollte tatsächlich zurückgegeben werden!

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Bei dieser inflationären Preiserei kann man schon mal durcheinander kommen.

Heute geb ich meinen Wirtschaftsnobelpreis zurück http://blog.fefe.de/?ts=9dbd37a0 und morgen den Gas- und Benzinpreis.

Was mir noch fehlt ist der Preis für die beste Klofrau oder Pflegekraft…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Was mir noch fehlt ist der Preis für die beste Klofrau oder Pflegekraft…

Die goldene Klobürste geht an Botschafter Melnyk.
Ach nee, der rührt ja nur in der Sch…e. 😉

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Also eher Kotschafter?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

@Draussen vor der Tür

Genau, ein waschechter Di-Klo-mat.

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

😅

Elo
Elo
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Melnyk ist ja richtig angefressen, wenn er darauf hingewiesen wird, warum denn sein Sohn nicht an der Front kämpft. Stattdessen studiert sein Söhnchen lieber auf Kosten des deutschen Steuerzahlers in dem von Melnyk meist gehassten Land: Deutschland.
Schon lustig 😂.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Elo
1 Monat zuvor

@Elo

Er liebt Deutschland, nur eben das einer vergangenen Epoche. 😉

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Nicht ganz getroffen: Aus dem kommt das Braune heraus.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

@Schwitzig

Aber in breitem Strahl.

Cetzer
Cetzer
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

„beste Klofrau“
Meister Proper als graue Eminenz im Hintergrund

spartacus
spartacus
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Bernanke wäre eigentlich nur durch Greenspan zu toppen gewesen.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Nächstes mal…

spartacus
spartacus
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Guter Artikel von Häring zum Nobelpreis.
https://norberthaering.de/geldsystem/nobelpreis-bernanke-ezb/
Gabs eigentlich den für Frieden schon?
Kriegt den Selenskyj? Oder ist die EU wieder dran? Oder irgendein schwules, behindertes, iranisches Mädchen?

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Danke für den Link. Dem Häring hab ich in letzter Zeit zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet.

Und jetzt kannste vielleicht verstehen, warum ich neulich auf deinen Link mir dem Zölibat und dem Papst reagierte.

Vergiss beim Friedenspreis nicht die Grünen und Rheinmetall!

spartacus
spartacus
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Da sachste was. Die EU-Legehenne mit Betonfrisur und das Trampel(ina) kämen natürlich auch in Frage.

P.S. Oder Pelosi wg. Taiwan und überhaupt.

Last edited 1 Monat zuvor by Spartacus
Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Das wird ein Kopfankopfhennen. 🙂

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Oh, da drängelt einer in den Hühnerhaufen: http://blog.fefe.de/?ts=9dbb7f24

Jetzt sag mir doch mal jemand, warum Putin mit dem, aber nicht mit mir redet.

spartacus
spartacus
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Vielleicht will der ja dort eine Fabrik bauen.

Sag mir lieber mal, warum Du immer bei diesem Schwachmaten vorbeischaust.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Ganz gewiss nicht, weil ich mit dem übereinstimme. 🙂
Das ist nur eine von vielen Quellen und dessen Seitendesign empfinde ich als angenehm.

Tyler Durden Volland
Tyler Durden Volland
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Man ist dort keinesegs so verblödet, wie mancher annimmt… Der Preis kommt von Leuten, die ihre riesigen Vermögen irgendwann im Mittelalter zusammengeraubt und gemordet haben. Die haben also etliche Generationen hinter sich die die Vertretung der Eigeninteressen aus den effeff beherrschen. Wie sich gezeigt hat, haben sie den Friedens Nobelpreis denn auch nicht Frau Baerbock oder ähnlichem Gesindel gegeben, sondern Organisationen, die alles Mögliche, aber auf jeden Fall gegen Putin und „seinen“ Krieg sind. Also Frieden nach einem Sieg über Russland!

Es ist Teil des Problems, dass die meisten „Hohlbirne, Hetzer, Schwurbler, Pack, braunes Gesindel, russischer
Propagandatroll, Vollidiot, Abschaum, Nazi, bösartig, krank, verbitterter alter Mann, Putinversteher“ die Leute unterschätzen die diese erschreckende Zeitenwende gerade veranstalten…

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Tyler Durden Volland
1 Monat zuvor

Es ist doch eher die Frage, wer sich von dieser Art Propaganda beeindrucken lässt.

Tyler Durden Volland
Tyler Durden Volland
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

GANZ OFFENSICHTLICH DIE MEHRHEIT DIE AUCH DEINE REGIERUNG WÄHLT !!!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Tyler Durden Volland
1 Monat zuvor

@Tyler Durden Volland

GANZ OFFENSICHTLICH DIE MEHRHEIT DIE AUCH DEINE REGIERUNG WÄHLT !!!

Aber auch nur, eil die Gruppe der Nichtwähler im BT nicht vertreten ist.

Marion
Marion
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Wieso auch?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Marion
1 Monat zuvor

@Marion

Wieso nicht?

Macht Nichtwählen zum Nichtbürger?

Warum sollte das Parlament nicht um den Anteil der Nichtwählerstimmen schrumpfen, die keines der Parteiangebote für wählbar halten, statt stetig zu wachsen?

Sind die Wahlberechtigten verantwortlich für die Parteikonzepte, die sich faktisch nicht mehr unterscheiden?

Marion
Marion
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Welches Land macht dies. Italien, Niederlande, Portugal?
Parlament wird durch Wahl abgebildet
Niemand muss wählen. Entscheidung fällt auch mir teilweise schwer
Mehr direktdemokratische Elemente durchaus

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Jo Biden geht leer aus… sein Ex-Chef hatte voreiligst einen bekommen, und dann ging sein Drohnenmorden erst richtig los.

Aber dass eine russische und eine ukrainische Organisation sowie ein Weissrusse ihn in 2022 bekommen würden, konnte man nach dem ESC-Sieg der Ukraine – bei wohl ähnlich schlechten Quoten – drauf wetten.

spartacus
spartacus
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

konnte man nach dem ESC-Sieg der Ukraine – bei wohl ähnlich schlechten Quoten – drauf wetten.

Hast Du da ne Adresse für?
Der einzige Anbieter, den ich kenne, bei dem man auch auf nicht-sportliche Ereignisse wetten konnte, hat das wohl eingestellt.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

In den richtigen Kreisen kann man ganz bestimmt auf alles wetten… selbst auf das Datum des Weltuntergangs 😉

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

BTW, gilt der ESC etwa als „sportlich“? Da konnte man nämlich durchaus drauf wetten… jedenfalls in UK.

Spartacus
Spartacus
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Da kann man eben auch auf alles wetten. Aber mein englischer Anbieter macht das in Deutschland nicht mehr.
Früher konnte ich da auch auf Wahlen wetten.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Spartacus
1 Monat zuvor

Shit and brexit happens…

flurdab
flurdab
1 Monat zuvor

Es sind Politikerinnen und Politiker von hier, aus diesem Lande – aus unserer aller Mitte.

War gerade auf der Toilette und habe meine Mitte entleert.
Ich habe dann nochmal geguckt, Du hast tatsächlich recht.

Nino
Nino
1 Monat zuvor

Liebe Neulandrebellen, Kiew brennt, dem Anschlag auf die Krimbrücke könnte ein katastrophaler Krieg, welcher ganz Europa in Schutt und Asche legt, folgen. Und ihr schreibt weiterhin dagegen an oder sucht neue Themen um was zu bezwecken? Welche Menschen in der Neulandrebellen Blase wollt ihr noch begeistern oder bekehren? Dies wird meine letzte Meinungsäußerung sein, geschrieben ist echt genug. Ich habe so was von genug, auch von den Nicht-Mainstream-Medien. Weil immer mehr und mehr Informationen und Kritiken ändern meiner Meinung nach absolut nichts. Auch dieser Nicht-Mainstream verkommt meiner Meinung nach zu einem religiösen Kult, wo sich diese “speziell Religiösen” gut fühlen können und in ihrem geistigen Sud garen. Gehandelt, in Aktion, etwas getan wird nichts, nichts. Aber der “gute” kritische Narzissmus wird bedient und sich darin eingerichtet. Ich melde mich mit dieser, meiner letzten geschriebenen Meinungsäußerung definitiv ab. Meine Kritik richtet sich keineswegs persönlich an die Macher dieses wirklich sehr guten Blogs. Bevor ein Krieg abgewandt ist, werde ich persönlich Handlungsweisen angehen, die nicht in einer Schreibsuppe köcheln. Alles Liebe und alles Gute und vor allem Frieden wünsche ich euch und uns allen.

Last edited 1 Monat zuvor by Nino
Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Nino
1 Monat zuvor

Was machste denn jetze?

Kiew löschen?
Bomben werfen?
An die Front melden?
(Erweiterten) Suizid?
Oder doch lieber nen Joint rauchen und „give peace a chance“ singen?

Florian S.
Florian S.
Reply to  Nino
1 Monat zuvor

Ganz so einfach abtun kann man diese Kritik leider nicht. Auch in meinen Augen passiert nach wie vor zu wenig was den Widerstand gegen diese Politik angeht.

Das Problem ist leider, dass wir (die aufgeklärte Minderheit) in dieser Hinsicht schlecht bis gar nicht organisiert und damit nicht gerade gut aufgestellt sind, z.B. wenn darum gehen würde, einen größeren Volksaufstand (im Rahmen von §20 GG Abs. 4) gegen diese Regierung erfolgversprechend umsetzen zu können. Wie schon an anderer Stelle vorgeschlagen, müssten sich hier alle Alternativmedien in ein Bündnis begeben, dass über die rein journalistische Begleitung und Aufklärung hinausgeht, und sich dadurch endlich als Speerspitze einer demokratischen Widerstandsbewegung positionieren. Das widerum ist aber auch brandgefährlich, weil es entsprechende Regierungsorgane auf den Plan ruft.

Letzten Endes besteht die Gefahr, dass wir am Ende auf ein RAF-ähnliches Szenario zusteuern: eine kleine Gruppe lässt die Lage irgendwann eskalieren und die Regierung sieht sich sofort legitimiert in ihren Plänen, beispielsweise jetzt die Bundeswehr gegen das eigene Volk einsetzen zu müssen. Gesetze werden weiter verschärft, Freiheiten weiter eingeschränkt.

Aufgeklärt sind wir alle hier zu genüge, das steht außer Frage. Die große Hürde ist nun, dieses Wissen in ein Handeln umzusetzen, das wirklich etwas bewirken kann. Weil: sonst sind wir auch nicht anders als diejenigen, die jahrelang kopfnickend im politischen Kabarett sich selbst bestätigt und trotzdem außerhalb des Theaters nie etwas verändert haben.

Nino
Nino
Reply to  Florian S.
1 Monat zuvor

Herzlichen Dank Florian S.

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Nino
1 Monat zuvor

Du wolltest doch abhauen?

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Florian S.
1 Monat zuvor

„Letzten Endes besteht die Gefahr, dass wir am Ende auf ein RAF-ähnliches Szenario zusteuern…“
Daher meine Frage nach möglichen alternativen Handlungsoptionen, hier: „Bomben werfen?“

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Jo, mach mal! Das will ich sehen, Papiertiger, Bettvorleger, Turnbeutelvergesser! Bislang werft ihr hier alle nur mit verbalem Mist um euch, und der macht niemanden zur „aufgeklärten Minderheit“, auch nicht zum seriösen Gesellschaftskritiker oder gar Speerspitze einer demokratischen Widerstandsbewegung. Was für eine Hybris all überall, echt jetzt!

Mahn, mahn, mahn…

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Suzie Q
1 Monat zuvor

Ich hab nur gefragt. Fürs „mach mal“ bin ich zu alt und zu bequem…

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Das ist ein Argument.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Suzie Q
1 Monat zuvor

Das sind zwei Argumente.

Pentimento
Pentimento
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

🙂

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Suzie Q
1 Monat zuvor

Laber ´ne Parkuhr voll, du kleine Heulsuse…

spartacus
spartacus
Reply to  Florian S.
1 Monat zuvor

Letzten Endes besteht die Gefahr, dass wir am Ende auf ein RAF-ähnliches Szenario zusteuern: eine kleine Gruppe lässt die Lage irgendwann eskalieren und die Regierung sieht sich sofort legitimiert in ihren Plänen,

Selbst ohne die kleine Gruppe, die diesmal zweifelsohne braun sein würde, wird bei massiven Protesten die Regierung selbst für die gewünschte Eskalation sorgen, um die Wehrmacht gegen die eigene Bevölkerung in Marsch zu setzen.

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Wird doch schon längst gemacht. Agent Provocateur auf Demos gibt es schon seit vielen Jahrzehnten. Das Bundesamt und die Landesämter für Verfassungsschutz haben auch viele Virtuelle Agenten in den asozialen Medien. Diese Ämter haben schon den Überblick verloren und versuchen nun sich zu koordinieren damit sie nicht die eigenen V-Leute verfolgen. In den Zeiten der Coronoia mit den Versammlungsverboten wurden von diesen virtuellen Agenten virtuelle Versammlungen ausgerufen, die dann von der Polizei zum realen Eingreifen genutzt wurden.

Hier in Waschlappen-Württemberg waren die Maßnahmen recht stramm. In Karlsruhe war es interessant. Da wurde in den asozialen Medien ein Schlüsselsuche erfunden um die Polizei aufreiten zu lassen. Der Ursprung dieses Hoax lag nach meinen Kenntnissen bei den Freien Sachsen und dem sächsischen Landesamt für Verfassungsschutz? Die Polizei war also passend da, um sich um eine angeblich fehlerhaft angemeldete Demonstration zu kümmern. Ich bin leider als Passant, der den Aufzug gerade mal aus Abstand für ein oder zwei Minuten sehen konnte, in der FuZo in eine polizeiliche Maßnahme geraten. Ich soll an einem verbotenen Aufzug teilgenommen haben. Also lief das Übliche ab: Anhörungsbogen, Bußgeldbescheid, Einspruch, Weitergabe der Akten ans Amtsgericht, Verhandlung und dann wurden aus unberechtigeten Euro 250 überraschend und unerwartet 300. Ein Anwalt kümmert sich jetzt um die Rechtsbeschwerde und alles weitere.

Falls es im Winter soziale Probleme gibt werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die bewährten und erprobten Mittel und Wege wieder aktiviert.

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Florian S.
1 Monat zuvor

Mit RAF hat das nun wirklich nichts zu tun, weil die sich einzelne Verantwortliche – in Ihrer Ideologie Täter – geschnappt haben. Das mit der Krimbrücke ist profaner Staatsterrorismus ohne das Rechenschaftsziel. Und dann dieses „Kiew brennt“-Geblähe …. hat Nino (GrooveX) seit 2014 ähnlich über den Donbass gebläht? Sicher nicht.

Leute wie Nino sehe ich mittlerweile als Kriegsunterstützer.

spartacus
spartacus
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

Mmh, weil er Angst davor hat, daß ganz Europa in Schutt und Asche gelegt wird?

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Vorgegeben. Er unterstützt das Schlächternarrativ und fördert das gut-böse-Denken. Die Betroffenheit wird erst eingeimpft und dann benutzt.

spartacus
spartacus
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

Das sehe ich eben erstmal anders.

Kiew brennt, dem Anschlag auf die Krimbrücke könnte ein katastrophaler Krieg, welcher ganz Europa in Schutt und Asche legt, folgen.

Nino sieht, m.e. zu Recht, in dem ukrainischen Anschlag den Auslöser für eine weitere Eskalation des Krieges. Er ist wohl noch nicht ganz so fatalistisch und zynisch drauf wie wir.
Deine Analyse ist natürlich generell richtig, aber für mich ist nicht ausgemacht, daß er so einzuordnen ist.

Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
Reply to  Nino
1 Monat zuvor

Alles Liebe und alles Gute und vor allem Frieden wünsche ich euch und uns allen.

Das wünsche ich dir auch, von Herzen.

Kleine Anmerkung zu deinen Kritikpunkten: Es ist immer verdammt leicht, anderen Untätigkeit vorzuwerfen, nur – wie ich schon mal angemerkt habe – vielleicht wird von den „Tratschen“ hier und in anderen Blogs fleißig und sozial am „Guten“ gewerkelt? Ist doch z.B. nicht zu übersehen, dass die Menschen zahlreicher ihre Kritik am Führungsstil unserer „hochtalentierten“ Regierung bekunden. Was las ich? Über 70% der Deutschen lehnen die Sanktionen gegen Russland mittlerweile ab? Zumindest ein Hauch von Hoffnung – bei dieser Propaganda.
Mehr als kritische Zeichen zu setzen (dem System tüchtig an’s Bein zu pinkeln und auch mal kräftig abzulästern) kann diese Seite eigentlich auch nicht leisten. Wie denn? Die Entscheidung über politische und gesellschaftliche Aktivität oder Passivität muss jeder selber treffen. Belehrung hilft da wohl eher nicht weiter. Glaube ich zumindest.

Ansonsten teile ich aber voll und ganz deine konkrete aktuelle Besorgnis. Auch ich habe die Lügen und den Hass so satt. Und wie! Deshalb geht es jetzt zur Demo . . .

Brian
Brian
Reply to  Nino
1 Monat zuvor

Dem kann ich (vielleicht nicht in allem, aber doch weitestgehend) nur beipflichten.
Vor allem :

Gehandelt, in Aktion, etwas getan wird nichts, nichts. Aber der “gute” kritische Narzissmus wird bedient und sich darin eingerichtet.

Wobei es sich m.E. gar nicht immer um ‚politische‘ Aktionen (wie Demos, etc.) – die zwar auch wichtig sind – handeln muss, sondern m.M.n. vielmehr um die sogenannten ‚kleinen‘ Dinge, wie eben private Vernetzung, Unterstützung, ziviler Ungehorsam und vielleicht den Aufbau einer sogenannten ‚parallelen‘ Gesellschaft, womit aber keinesfalls
etwas gemeint ist, was sich auch nur wieder als Feind von etwas oder jemandem begreift, sondern v.a. dem eigenen Leben verpflichtet fühlt und sich nicht alles im Leben vorgeben lässt und nicht einfach nur alles nachplappert.
Aber ehrlich gesagt hält sich mein Optimismus (auch nach den Erfahrungen der letzten Jahre) diesbezüglich doch sehr in Grenzen,da es m.M.n. auch bei ‚uns‘ mit der Selbstreflexion (die für eine wie auch immer geartete Weiterentwicklung unerläßlich ist)
und der Entwicklung von wirklich alternativen Lebensweisen nicht so weit her ist.

spartacus
spartacus
Reply to  Nino
1 Monat zuvor

Naja, Schreiberlinge schreiben halt, das ist/darin sehen sie ihre Aufgabe.
Deine Kritik finde ich leider gar nicht so verkehrt. Falls tatsächlich mal jemand mit einem irgendwie aktivitatsgerichteten Vorschlag um Ecke kommt, findet der keine Resonanz.

Mensch
Mensch
Reply to  Nino
1 Monat zuvor

Andere Meinungen zuzulassen, ist echt schwer. Auf allen Seiten. Was war es bei Dir konkret?

Bei mir hat es hier nicht gereicht, die Russen ganz bestimmt nicht zu Hassen, aber trotzdem Putins Machtbesessenheit für problematisch anzusehen. Der Stalinismus, der bis in die 60er hinein menschenverachtend mit Millionen von Toten in der ehemaligen Sowjetunion wûtete, ist leider ein nicht gern gesehenes Tabuthema😰

Nebelkerzen wie Genderkacke, Winnetou oder eine Ferda Ataman als Migrationsbeauftragte, dürfen hier nicht als Nebelkerzen bezeichnet werden.

https://youtu.be/cFU-FJzPE80

Bitte verrate mir, was Du nun gedenkst konkret zu tun?

Mensch
Mensch
Reply to  Mensch
1 Monat zuvor

..und das ist nicht anklagend gemeint!

Mir fällt es selbst immer noch sehr schwer, mich mit “ konservativer Kacke“ auseinanderzusetzen.

Der „Kontrafunk“ z.B., tötet mir immer noch von Zeit zu Zeit den letzten Nerv!

Ne Gloria von Thurn und Taxis zuzuhören, fällt mir schwer! Das ist dort bei Weitem nicht die einzig Ultrakonservative, die dort Gehör findet.

Es gibt bei mir Tage, an denen ich nach solch Hineinlausch-Erlebnissen ein paar Tage Pause brauche. Mir kommt es nicht selten vor wie ein Verrat an meiner linken Gesinnung. Im Kontrafunk kommen zudem auch Leute zu Wort, die die Waffenlieferungen an die Ukraine begrüßen, was mich auch regelmäßig verstört.

Ja, auch ich habe hier und da das Gefühl, dass eher religionsgleicher Eifer auf „beiden“ Seiten vorhanden ist😰

Pentimento
Pentimento
Reply to  Mensch
1 Monat zuvor

Waffenlieferungen in Kriegsgebiete – das wollten wir ja eigentlich nie wieder.

Aber seit der fette Grüne Joschka umgefallen ist, und die extrem ungebildete Grüne Annalena Bärbock Russland ruinieren will, halte ich von denen überhaupt nichts mehr.

Übrigens halte ich Putin nicht für machtbesessen. Der Mann war lange so geduldig und besonnen, daß die Ukrainer und ihre Hexenmeister glaubten, sie können sich alles erlauben.

Gasleitungen und Brücken sprengen sind Kriegshandlungen. Was denkt sich dieser Abschaum? Was haben der gernegroße Zelinsky und der windeltragende President der US denn sonst erwartet?

Die spinnen doch!

Last edited 1 Monat zuvor by Pentimento
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
1 Monat zuvor

@Mensch

Bei mir hat es hier nicht gereicht, die Russen ganz bestimmt nicht zu Hassen, aber trotzdem Putins Machtbesessenheit für problematisch anzusehen.

Wo? Hier?

Der Stalinismus, der bis in die 60er hinein menschenverachtend mit Millionen von Toten in der ehemaligen Sowjetunion wûtete, ist leider ein nicht gern gesehenes Tabuthem

Hmm, gibt es da eine Verbindung zwischen damals und Russland heute?

Mensch
Mensch
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Zu 1: Ja, wo sonst!

Zu 2: Soll das witzig sein?

Oder wie würdest Du darauf reagieren, wenn wer auf die Idee kommt, bei Deutschen von heute die Verbindung zu Deutschen bzw Deutschland aus bzw in der Zeit zwischen 33 und 45 in Frage zu stellen?

Dass die deutschen, derzeit politisch Verantwortlichen, des Massenmordes an Russen in der Nazivergangenheit wegen, derart mit Russland umgehen, wie sie es tun, ist schlicht und ergreifend mehr als nur beschämend. Russland hatte nicht nur die meisten Toten im WK2 zu beklagen, sie wurden von den Deutschen zudem bestialisch behandelt. Während Kriegsgefangene anderer Nationen, noch einigermaßen menschlich behandelt wurden, hatten die Deutschen russische Kriegsgefangene nicht selten einfach ihrem Schicksal überlassen, sprich: Man hat sie verhungern lassen.

Das Wissen hält mich aber nicht davon ab, das Schicksal der nicht russischen Nationen der Sowjetunion, die noch lange nach dem WK2 unter dem Stalinismus teils gar grausam zu leiden hatten und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sich von Russland abgewendet haben, aus deren Sicht zu betrachten. Dass die den „Russen“ nicht über den Weg trauen, halte ich durchaus für verständlich und eben auch, dass sie sich lieber heute als morgen einem westlichen Bündnis zugehörig sehen wollen.

Dass Russland bzw Putin der Böse ist, ist selbstverständlich vollkommen blödsinnig. Den Spieß, wie es hier leider nicht selten geschieht, einfach umzudrehen und Putin zum Guten und den Westen zum wahren Reich des Bösen zu erklären, ist bestenfalls kindisch. Geeignet um auch nur ein klitzekleines Bisschen beim augenblicklichen Konflikt besser zu machen, ist es ganz sicher nicht.

Mehr hab’s ich dazu nicht zu sagen. Jeder der will, kann da gern drüber nachdenken, oder es auch lassen. Mir mittlerweile echt völlig wurscht. Nur lasse ich mich auch hier nicht gleichschalten um gemocht oder zumindest akzeptiert zu werden.

Ich mach mich dann Mal wieder vom Acker, denn ich bin nur ein Mensch, der mit dem was hier zum Teil bei Diskussionen abgeht nicht klar kommt. Liegt nur an mir selbst, denn mir gelingt es nicht sicher genug angemessen zu reagieren. Das tut mir nicht gut. Deshalb bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, dem Ganzen hier zwar verbunden zu bleiben, aber nur noch in homöopathischen Dosen eher selten bis gar nicht mehr meinen eh völlig unmaßgeblichen Senf dazuzugeben. Ist eh schon nahezu in allen Lebensbereichen alles nicht mehr ganz so einfach, wenn man nicht bereit ist sich dem Zeitgeist zu fügen.

Kommt gut durch den Herbst! Mag sein, dass ich im Winter wieder gefestigt genug bin, um mich hier Mal wieder zu Wort zu melden?

Pentimento
Pentimento
Reply to  Mensch
1 Monat zuvor

Ach Mensch!

Das finde ich aber sehr schade.

LG

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
1 Monat zuvor

@Mensch

Oder wie würdest Du darauf reagieren, wenn wer auf die Idee kommt, bei Deutschen von heute die Verbindung zu Deutschen bzw Deutschland aus bzw in der Zeit zwischen 33 und 45 in Frage zu stellen?

Das kommt auf die Art der Verbindung an, die angenommen wird.
Pauschalurteile treffen nie die Realität.

Dass Russland bzw Putin der Böse ist, ist selbstverständlich vollkommen blödsinnig.

Aber leider politisch-medial absoluter Usus.

Den Spieß, wie es hier leider nicht selten geschieht, einfach umzudrehen und Putin zum Guten und den Westen zum wahren Reich des Bösen zu erklären, ist bestenfalls kindisch.

Das mag dir so erscheinen, aber so wie ich das sehe, gibt es eine Kontinuität im westlichen Handeln, welches gg. Russland bzw. Putin gerichtet ist.
Von der Gegenseite sehe ich kein vergleichbares Agieren, allenfalls ein Reagieren bzw. spiegeln, was ich ihr schwerlich zum Vorwurf machen kann, wenn ich sie als gleichwertig/gleichberechtigzt ansehe.

Darin liegt eigentlich auch der Kern des Problems, die vermeindliche höhere Stellung einer Seite, welche sich zu agressivem Handeln berechtigt fühlt, während die andere Seite das gefälligst zu erdulden hat.
Genau das zieht sich wie ein roter Faden seit dem Zerfall des Warschaer Paktes und der UDSSR durch die jüngere Geschichte.

Der Hochmut dieser Periode einer Seite findet nun jäh seinen Rammbock.

Mit dem ehrlichen Willen zur Kooperation, statt die temporäre Schwäche Russlands genüßßlich auszuweiden wäre es meiner Ansicht nach nie zu diesem tragischen Konflikt gekommen, den wir jetzt erleben und an dem wir alle leiden werden.

Ich mach mich dann Mal wieder vom Acker, denn ich bin nur ein Mensch, der mit dem was hier zum Teil bei Diskussionen abgeht nicht klar kommt.

Schade, denn ich für meinen Teil schätze deine Beiträge sehr.

LG Rob

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

„Der Hochmut dieser Periode einer Seite findet nun jäh seinen Rammbock.“

Ja, so ist das, wenn Lemminge auf einen Abgrund zurennen: Irgendwann ist er da, und dann gehts ganz plötzlich ganz steil nach unten.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

@Draussen vor der Tür

Der wichtigste Teil beim Bungee-Jumping wird gerne vergessen:

Das Seil.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Das Seil vergessen die wenigsten – manche binden es sich halt um den Hals.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

@Drausen vor der Tür

Hauptsache die Adidas werden geschont. 😉

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Was willste machen mit zwei Raucherbeinen? 😉

Cetzer
Cetzer
1 Monat zuvor

„Aufhübschungspresse“
Erinnert mich an ein lokales Märchen (~Tischlein Deck dich) mit einer verzauberten Obstpresse, in die man total verfaulte Äpfel füllen konnte und leckerer Most heraus kam.
All diesen Märchen, die sich von leeren Mägen und kalten Fingern wegträumen, sage ich ein großes Revival voraus; Als Bösewichter kommen der böse Vogel Habeickt oder die Schrillhexe Annabock in Frage.
Oder ein Atomkrieg bedeutet das Ende aller Einkommenssteuererklärungen…

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Cetzer
1 Monat zuvor

Aufhübschungspresse und das Ende aller Einkommensteuererklärungen …

Da wüßte ich jetzt gerne, wie das laufen soll. Da schrieb heute eine Aufhübschungspresse aus dem Süden des Landes über die Gaspreisdeckelung:

Diese Deckelung gilt aber nur für ein Grundkontingent. Das soll bei 80 Prozent des Verbrauchs liegen, darüber sollen Marktpreise gezahlt werden. „Wer sparen kann, profitiert davon“, sagt die Wirtschaftsweise Veronika Grimm, die die Kommission ebenfalls leitet.

https://www.sueddeutsche.de/politik/gasbreisbremse-massnahmen-2-stufen-modell-1.5671957

Bis zu 80% des Verbrauchs gilt der Deckel, dann nimmer. Okay. Aber wessen 80% denn bitteschön?

Wenn es 80% meines eigenen aktuellen Verbrauchs sind, bekomme ich den Preisdeckel nie. Logisch. Sparen nützt dann überhaupt nix, denn egal, wieviel ich spare – mein Verbrauch beläuft sich immer auf einhundert Prozent.

spartacus
spartacus
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

Gemeint wird wohl der Vorjahresverbrauch sein. 😉
Ist aber eine Bevorzugung derer, die vorher noch nicht sparen mußten. Typisch Wirtschaftsweis halt.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Dazukommt, daß es wieder per Gießkanne auch den Reichen in den nimmersatten Schoß pladdert.

spartacus
spartacus
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Das ist natürlich richtig, halte ich aber nicht für grundsätzlich verkehrt. Einerseits, weil es das Solidaritätsgefühl stärkt, andererseits wg. des Aufwandes, den ein Berechtigungsnachweis mit sich bringen würde.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Stimmt!
Es war mir entfallen, daß ich mit dem Dahlemer Villenbesitzer, der über Erwerb italienischer Inseln nachdenkt, solidarisch sein soll. Schließlich hat der ja viel mehr Fläche und Pools zu beheizen. Gar nicht auszudenken, was der leiden muß, wenn er nur 80%…

Wie ist das wohl mit den Heizkosten für die Dritt- oder Viertvilla? Solln die etwa nebst den ganzen gehorteten Kunstwerken friern?!

Gut, Sylt ist egal. Das kann vom Personal warmgepfurzt werden.

Last edited 1 Monat zuvor by Horst Kevin
Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Wobei das natürlich mal wieder absoluter Unflat ist, weil damit die sog. Übergewinne gesichert werden und dem Plebs vorgegaukelt wird, daß er etwas geschenkt bekäme.

Mal sehn, was passiert, wenn bemerkt wird, daß die vermeintlichen Geschenke bitter und vielfach von den „Beschenkten“ zu zahlen sind…

spartacus
spartacus
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Es geht mir darum, das Solidaritätsgefühl bei den Wohlhabenden zu erhalten. Ganz abgesehen davon, daß der Vogel wahrscheinlich soviel Energie einsparen kann, wie es drei von deiner Sorte nicht könnten. Aber die wesentlichere Frage ist doch, wo ist die Grenze und wie wird sie ermittelt? Auf die ganze Schnüffelei, die dann stattfinden müßte, kann ich gerne verzichten.
Und warst Du schon mal in der Situation, einen Einkommensnachweis vorlegen zu müssen, als Du gar keine aktuelles Einkommen hattest? Wenn das mal passiert, wünsche ich dir viel Spaß.

Last edited 1 Monat zuvor by Spartacus
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Es geht mir darum, das Solidaritätsgefühl bei den Wohlhabenden zu erhalten.

Wen bezeichnest du als Wohlhabende?

Meinst du den Personenkreis, der „solidarisch“ von der Prekarisierung der Arbeit ( Agenda 2010, Hartz4 ), der Verlängerung der Lebensarbeitszeit, der Teilprivatisierung der Rente, Wuchermieten oder Steuer-geschenken und deren großzügigen Vrmeidungsmöglichkeiten profitiert hat?

Hältst du es nicht für masochistisch, da noch einen Schlag Sahne oben drauf zu geben?
Nehmen würden die es, ohne Frage, nur, was geben sie zurück?

Was ist unser „Return of Investment“?

Last edited 1 Monat zuvor by Robbespiere
spartacus
spartacus
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Dann sag mir doch mal wo und wie genau Du die Grenze ziehst. Und rechne mal aus, wieviel (in Arbeitsstunden * Geld) es kostet, das alles korrekt zu ermitteln.
Außerdem kann ich schon das Gejammer irgendwelcher „Leistungsträger“ im TV hören, daß sie auf Grund ihrer Leistungsbereitschaft nur noch abgezockt werden, während der Hartzer angeblich alles geschenkt bekommt (und hemmungslos die Umwelt verpesten darf). Dann sind wir ganz schnell wieder da, daß einfach nur nach unten getreten wird.

Last edited 1 Monat zuvor by Spartacus
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Dann sag mir doch mal wo und wie genau Du die Grenze ziehst.

Da gab es z.B. bei der Erbschaftssteuer schon mal den Vorschlag, die Grenze bei 1 Mio. zu ziehen, weil da die überwiegende Mehrheit nicht drüber kommt.

Und rechne mal aus, wieviel (in Arbeitsstunden * Geld) es kostet, das alles korrekt zu ermitteln.

Mit solchen Argumenten wurde auch schon die Vermögenssteuer in die Besenkammer verschoben.
Seltsamerweise hat man aber genug Manpower, um den Hartzer bis auf die Unterhose zu durchleuchten.
Außerdem muss man auch immer die Erträge solcher Maßnahmen gegenrechnen.
Allein durch die gängige Steuerhinterziehung gehen dem Staat rund 50 MRD. Euro durch die Lappen.
Du kannst das ja mal auf Arbeitsstunden umrechnen, sofern dein Taschenrechner so viele Stellen vor dem Komma hergibt. 🙂

spartacus
spartacus
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Eine Erbschaft ist aber ein ohnehin dokumentierter Vorgang. In dem aktuellen Fall müßte man alles erstmal ermitteln. Dann die üblichen Fragen beim Vermögen. Zählt das Haus dazu? Wieviel ist es wert? Etc.
Und warum glaubst Du, daß die Steuerhinterzieher dann plötzlich nicht profitieren würden?
Ich halte die amerikanische Methode da für wesentlich zielführender. Jeder kriegt einen Scheck und gut is.
Hier ist es doch so, daß immer irgendwelche Hilfen versprochen werden, die dann oft gar nicht oder zu spät ankommen. Und alles wird extrem kompliziert gemacht. Alleine als ich lesen wollte, wie das bei Mietern laufen soll, ist mir schon so wirr im Kopf geworden, daß ich gar nicht zu Ende lesen konnte. Die veranstalten ein Riesenchaos und ihr regt euch drüber auf, daß einer, der vielleicht 100.000€ Steuern im Jahr hinterzieht, noch 300 oder 1000 geschenkt bekommt. Das sind dann wirklich Peanuts. Das eine hat mit dem anderen eigentlich gar nichts zu tun.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Eine Erbschaft ist aber ein ohnehin dokumentierter Vorgang. In dem aktuellen Fall müßte man alles erstmal ermitteln. Dann die üblichen Fragen beim Vermögen. Zählt das Haus dazu? Wieviel ist es wert? Etc.

Unbestritten ist das Aufwand, aber der ist das Ergebnis Jahrzehntelanger Versäumnisse bzw. Begünstigungen zu Lasten der Gesellschaft.
Die genannten 50 Mrd. p.a. sind schließlich auch kein Pappenstiel, das summiert sich und am Ende sieht es doch so aus, dass man dem normalen Bürger wieder in die Tasche greift.

Hat sich erstmal ein funktionierendes System etablert, sinkt der Aufwand ja auch wieder, bei gleichzeitigem Ertrag.

Es bringt mich halt immer wieder auf die Palme, dass, wenn ich mir den Zustand unseres Landes so ansehe, mir bewußt wird, dass die einen sich die Taschen schamlos mit Hilfe willfähriger Politiker vollstopfen, während man der Masse die letzten Federn ausreißt.

Auch wenn ich mich hier wiederhole, liegt das Kernproblem doch darin, dass Lobbyismus wg. der fehlenden Mitbestimmung und der Verknüpfung sämtlicher Gewalten so gut funktioniert.
Dein Vorschlag mit der „Gieskanne“ stabilisiert das System nur und die USA sind ja nun wirklich kein Beispiel für gelungene Sozialpolitik, den zu kopieren es sich lohnt.

Last edited 1 Monat zuvor by Robbespiere
spartacus
spartacus
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Es geht hier aber nicht um das Kernproblem, sondern eine ganz konkrete Maßnahme. Hier wird monatelang über akute Dinge diskutiert, bevor irgendjemand überhaupt erstmal einen Finger rührt. Das hat doch Methode. Die Schecks mit der allgemeinen Abwesenheit amerikanischer Sozialpolitik zu diskreditieren, finde ich absurd. Und nicht alles in USA ist schlecht. Mir ist immer wieder aufgefallen, insbesondere im wissenschaftlichen Bereich, daß dort Diskussionen stattfinden, Statements abgegeben werden, für die man hier als Kommunist oder Vaterlandsverräter (=Desinformation) von seinem Posten enthoben würde.

Robbspiere
Robbspiere
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Es geht hier aber nicht um das Kernproblem, sondern eine ganz konkrete Maßnahme.

Das Gieskannenprinzip IST eines der Kernprobleme, weil es die Ungleichheit geradezu stabilisiert,statt sich am tatsächlichen Bedarf zu orientieren.

Die Schecks mit der allgemeinen Abwesenheit amerikanischer Sozialpolitik zu diskreditieren, finde ich absurd.

Das ist nur ein Beispiel dafür, wie weit wir uns schon vom Sozialmodell früherer Zeiten entfernt haben, mehr nicht.
Übrigens hast du das hier als Vergleich ins Spiel gebracht. 😉

Und nicht alles in USA ist schlecht. Mir ist immer wieder aufgefallen, insbesondere im wissenschaftlichen Bereich, daß dort Diskussionen stattfinden, Statements abgegeben werden, für die man hier als Kommunist oder Vaterlandsverräter (=Desinformation) von seinem Posten enthoben würde.

Das mag sein, aber am Ende setzen sich auch da die Lobbyisten wie Fauci durch, welche wie ein Pilzgeflecht Politik, Behörden ( wie FDA ) oder int. Organisationen ( wie die WHO ) durchdringen.

Was nützt denn die „Freiheit der Rede“, wenn auch die besten Argumente im Treibsand der Macht und Korruption versinken?

Last edited 1 Monat zuvor by Robbspiere
Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Ja, die Situation kenne ich. Es gibt genügend Gelegenheiten bei denen es eines „Einkommensnachweises“ bedarf. Wenn man sich dann mal die Freiheit genommen hat, eine Zeit lang einfach nix zu machen und auf jede Zuwendung verzichtet, wirds eng.

Ich frag mich gerade, wie das Procedere wohl aussieht, wenn man einen Gastank hat (da zahlt man je nach Lieferung und eher keine monatlichen Abschläge) und z.B. im letzten Jahr gar nicht getankt hat.

Ich würde sagen, daß es nix gibt, was in Dummland halbwegs einfach und unbürokratisch läuft. Einzige mir bekannte Ausnahme das Kindergeld, zumindest solange Schulpflicht besteht und befolgt wird.

Last edited 1 Monat zuvor by Horst Kevin
Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Ihr habt noch nicht den Horror mitgemacht, Nummernschilder zu bekommen, die nicht der deutschen Norm entsprechen. Es geht, aber was für ein Aufwand …

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

Mir hamse mal die Nummernschilder an einer Leasingkarre geklaut. Das war ein Spaß!

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Mein Wagen hat jetzt sogenannte „Ackerschlepper“-Schilder 🙂

Cetzer
Cetzer
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

Da wüßte ich jetzt gerne, wie das laufen soll.

Bei den Nachdenkseiten wird es etwas aufgedröselt, aber ich habe den Artikel nur flüchtig (wie ein Gasmolekül) überflogen, denn ich habe den Verdacht, dass die Gaspreisdeckelung¹ den Weg der Gasumlage gehen wird – Ein Rohrkrepierer jagt den nächsten und kein Schaumschläger muss auf Talkshow-Entzug.
Übrigens können Gaspreisdeckel gemäß Christian Lindner (FDP) atmen und wer atmet muss bekanntlich Propagandasteuer² (GEZ) zahlen; Also wird von den GaspreisdecklungsErstattungen pro Monat 18,36€ abgezogen, zuzüglich 13,72€ Solidaritätsabgabe Raketenschutzschirm Berlin Regierungsviertel (Iron Dome).

¹Soweit es Rückerstattungen durch die Vermieter für den Monat Dezember geben soll, wird man wohl ein Computerprogramm brauchen, das aber noch nicht existiert und vom (bald) ehemaligen BSI-Chef Schönbohm höchstpersönlich programmiert werden soll, als Buße für seine zu engen Kontakte mit russischen Sicherheitskreisen, insbesondere mit Olga und Irina, auf die Nancy Faeser besonders eifersüchtig ist.
²Propangassteuer ?

Last edited 1 Monat zuvor by Cetzer
Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Cetzer
1 Monat zuvor

🙂 🙂 🙂

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Cetzer
1 Monat zuvor

„Aufhübschungspresse“

„Scheinnachrichten“

Was die mit Referenden können, kann ich auch mit deren Nachrichten: neue, im Duden nicht enthaltene Worte in die deutsche Sprache einführen!

Frollein Renitent
Frollein Renitent
1 Monat zuvor

Denn hier drängt die Vernunft ins politische Amt und nicht das Böse, so wie im Ausland, so wie fast überall um uns herum.

Ringsherum Barbaren. Oja, besonders in Berlin, wo sie die restlos versemmelten Bundestagswahlen mehr als ein Jahr später immer noch nicht auf die Reihe bekommen haben. Ist nicht zu fassen! Und das meine ich ernst! Soll das Demokratie sein?

Da hatte ich mich doch tatsächlich, sehr wahrscheinlich aber nicht gedrängt von Vernunft, sondern eher aus Ablenkungsgründen, weil ein Jahr zuvor meine Mutter gestorben war, im Frühjahr 2014 für das „politische Amt“ einer Wahlhelferin für die bayerischen Kommunalwahlen gemeldet. Und wurde auch noch mit Freuden angenommen, obwohl der Wahlsonntag keine 14 Tage mehr entfernt war. Personalmangel? Wahrscheinlich. Vorhin las ich, daß man bei Wahlen, bei denen in ganz Bayern gewählt wird, 100.000 bis 150.000 Wahlhelfer braucht. Soweit ich mich entsinnen kann, waren wir damals in dem Wahllokal, in dem ich arbeitete, zu neunt. Wir bekamen damals 90 Euro pro Nase für diesen Job. Diktatur ist wahrscheinlich billiger als Demokratie.

Das mit der Ablenkung hatte funktioniert. Aber sonst? Auwehzwick! Diese Wahlhelferei ist dermaßen simpel, dermaßen primitiv, ein derartiger Kinderkram, daß ich beim besten Willen nicht verstehen kann, was die da vor gut einem Jahr in Berlin nicht hinbekommen haben. Es ist mir ein absolutes Rätsel! Wie kann man nur so dämlich sein?!

Und das Problem sind definitiv nicht die Heerscharen von Wahlhelfern, sondern deren Chefs eine bis zwei Etagen weiter oben.

Für uns war der Job fürchterlich simpel: Am Wahltag hatten wir so gegen 7:30 h im Wahllokal zu erscheinen. Dort sollten wir die Wahlkabinen aufbauen; soweit ich mich erinnern kann, waren es in jenem Wahllokal damals sechs oder sieben Stück, bei jeder Kabine mußte der Sichtschutz aufgebaut werden, Bleistifte rein und fertig war die Laube.

Die Hälfte von uns haben wir dann wieder nach Hause geschickt. Die durften Urlaub machen bis gegen eins, dann gingen wir nach Hause und alle mußten dann um kurz vor sechs wieder anwesend sein zum Zählen.

Und bei uns war das Wahllokal tatsächlich um kurz vor achtzehn Uhr ratzeputz leergeräumt, wie sich das gehört. Anschließend ging die Zählerei los. Die dauerte etwa bis neun, dann sind wir heim, und am nächsten Morgen um acht wurde weitergezählt bis gegen Mittag, und das war’s.

Diese Zählerei war ziemlich nervig, weil auch der Stadtrat gewählt wurde. In unserem Stadtrat sitzen 80 Spaßvögel und jeder einzelne konnte handverlesen ausgewählt werden. Von jedem Wähler.

Falls wer Lust hat auf diesen Wahnsinn … nächstes Jahr sind drei Wahlen in Deutschland: eine in Bremen, eine in Hessen und eine in Bayern.

spartacus
spartacus
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

90€ sind ordentlich. Bei uns gibts höchstens die Hälfte und es sind auch nur 6 oder 7 Leute pro Wahllokal. Dafür ist bei uns die Auszählung i.d.R. schon am gleichen Tag beendet. Das Problem in Berlin war ja nicht das zählen, sondern die Gesamtorganisation. Völlig überraschend gab es wohl, natürlich vorher angemeldete, Großveranstaltungen in der Stadt. U.a. gab es dann in manchen Wahllokalen keine Stimmzettel. Da hättest auch Du mit dem auszählen Probleme gehabt. Der Job des Wahlhelfers ist oft langweilig, aber nicht belanglos. So hat z.B. bei meinem ersten Helfereinsatz der Vorsteher einen Wähler mit dem Satz „Heute sei doch herrliches CDU-Wetter“ begrüßt. So etwas ist ein no go.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

So hat z.B. bei meinem ersten Helfereinsatz der Vorsteher einen Wähler mit dem Satz „Heute sei doch herrliches CDU-Wetter“ begrüßt. So etwas ist ein no go.

Wer hat eigentlich den Rohrstock abgeschafft? Der muß dringend wieder her!

Was dieser Wahlfuzzi da gemacht hat, ist ganz klar gesetzwidrig. Mindeststrafe drei Jahre Zuchthaus. Aber auch das hat irgendwer abgeschafft. Die haben es immer alle so eilig.

Das Problem in Berlin war ja nicht das zählen, sondern die Gesamtorganisation.

Ja, sowas in der Richtung schrieb ich ja. Es ist mir komplett unverständlich, wie man bei einer solchen Veranstaltung so dermaßen danebenhauen kann.

Und dann auch noch die zahlreichen anderen Großveranstaltungen genehmigen! Was um alles in der Welt soll das? Wenn Bundestagswahl ist, dann weiß man das spätestens zwei Wochen vorher. Und dann muß halt alles andere wieder gecancelt werden. Ist doch wirklich ganz einfach.

Wann die Auszählungen bei uns normalerweise beendet sind, weiß ich nicht. Habe diesen Wahlhelferjob ja bisher erst einmal gemacht. Damals war es halt vor allem dieser Endlospapyrus für den Stadtrat, der das Zählen dermaßen in die Länge zog. Bundestagswahlen ohne irgendwas mit dabei gehen hier wahrscheinlich auch schneller.

spartacus
spartacus
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

Endlospapyrus

Kumuli und Panaschi, verstehe.
Was da in Berlin passiert ist, ist mir ehrlich gesagt unerklärlich. Erstens war der Wahltermin natürlich Monate vorher bekannt. Zweitens kann mir keiner erzählen, daß wegen irgendwelcher Großveranstaltungen, die Wahllokale nicht versorgt werden können.
Natürlich ist das alles in einer Kleinstadt wie hier weniger komplex. Aber es gehört schon eine Menge Unfähigkeit dazu, ein solches Debakel wie in Berlin hinzubekommen.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

„Diese Wahlhelferei ist dermaßen simpel, dermaßen primitiv, ein derartiger Kinderkram, daß ich beim besten Willen nicht verstehen kann, was die da vor gut einem Jahr in Berlin nicht hinbekommen haben. Es ist mir ein absolutes Rätsel! Wie kann man nur so dämlich sein?!“

Nicht das Wahlhelfen bedingt ein Minimum an Intellekt – die Organisation der Wahl war das Problem in Berlin. Wenn in den Wahllokalen zu wenig oder die falschen (anderer Wahlbezirk) Wahlzettel vorhanden sind, machste als Wahlhelfer nix – ausser vielleicht ein blödes Gesicht.

Die Demokratie ist nur am Wahltag teuer, in der Diktatur brauchste die Knäste samt Personal jeden Tag. Das wird die Bundesregierung noch merken, wenns mit den Protesten erst richtig los geht.

spartacus
spartacus
1 Monat zuvor

im politisch-medialen Komplex

Wieder eine sehr schöne und treffende Formulierung, Roberto.

Solaris Post
Solaris Post
1 Monat zuvor

Sehr interessant:
https://rtde.website/meinung/151030-geopolitik-der-elefant-im-raum/

Dass die russische politische Kommunikation, die im Vergleich zur westlichen extrem offen ist, ständig mit der Unterstellung unbenannter Absichten versehen werden muss, hat aber noch einen weiteren Grund. Es ist schließlich mitnichten so, dass im Westen geopolitische Ziele nicht geäußert werden. Man kann die Debatten darüber bei den entsprechenden Denkfabriken finden; da werden wirtschaftliche Interessen und machtpolitische Ziele durchaus offen benannt. Aber diese Debatten werden nur in kleinen Häppchen der breiten Öffentlichkeit verabreicht, beispielsweise, wenn davon die Rede ist, China „einhegen“ zu müssen. Das Motiv dafür wird allerdings verkleidet. Das allgemeine Publikum bekommt eine Werteerzählung vorgesetzt, während es in der echten Debatte um Absatzmärkte, Rohstoffe und koloniale Kontrolle geht“

Dave
Dave
1 Monat zuvor

Was man immer im Hinterkopf behalten sollte ist die Erkenntnis der Farbentheorie: Wenn man Rot und Grün mischt, ergibt das Braun

Horst Kevin
Horst Kevin
1 Monat zuvor

Bei dem ganzen Mist mal ein Hochlicht: https://twitter.com/i/status/1579590593231360001
Serdar, ich will ein Kind von dir!

Wütender Bürger
Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Es kristallisiert sich heraus, dass Deutschland der letzte Hort anständiger, aufrechter Politikerinnen und Politiker ist. Der Platz, an dem nicht Egomanen und Despoten walten, sondern warmherzige Menschen, die sich für die Allgemeinheit einsetzen und ihr Mandat noch ernstnehmen.

Ich hatte keine Ahnung, daß Du zu derart zynischer Satire fähig bist. 🤔👍

Richtig liebenswert!😁

Tyler Durden Volland
Tyler Durden Volland
1 Monat zuvor

Gut gebrüllt und treffend wie immer !
Aber leider, ebenfalls wie immer, fehlt auch hier ein klitze-kleiner Hinweis auf die Eigenverantwortung der über 60 Millionen deutschen Wahlberechtigten.
Sogar hier, am anderen der Welt, musste ich lesen, dass die Grünen, also diese jetzigen sich „Grün“ Nennenden, noch mehr Stimmen bekamen als bei der Bundestagswahl. Das heisst also, noch mehr Leute finden die Politik dieser Grünen so toll, dass sie von CDU/SPD/FDP zu den Beaerbock/Habeck Grünen übergelaufen sind? Dass diese neue Elite von gut gebildeten und hoch verdieneden Politiker lediglich die Interessen der eigenen kleinen privilegierten Klasse durchsetzt, das fällt ja mittlerweile mehreren Leuten auf.
Aber, wenn diese Politik trotzdem bei den Wähler so erfolgreich ist, warum um alles in der Welt sollten diese sie dann ändern?
Dieselbe Frage zu den Medien. Die schreiben doch nichts anderes, als das was die ZAHLENDEN Leser, also nicht die, die sich im Internet kostenlos informiere, lesen und hören wollen, oder?
Wir sind im Zeitalter der sozialen Medien, und wer gegen die dort verbreitete Mehrheitsmeinung in den Bezahl-Medien anschreibt, der kann dabei nicht wirklich gut verdienen und wird seinen Laden ohnedies bald zumachen müssen, falls er zu viel Erfolg hat. Haben wir ja an Ken Jebsen gesehen, wie sowas läuft. Man hat von den Chinesen gelernt, wie wichtig die Kontrolle der Bankkonten ist, und hat die Methode erfolgreich gegen ihn angewendet!

Du bist doch eigentlich viel zu intelligent um immer wieder den Gut-Menschen zu spielen, der der durch eigene Schuld verblödeten Masse Honig ums Maul schmieren muss, statt ihr in den Hintern zu treten, oder?

Last edited 1 Monat zuvor by Tyler Durden Volland
Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Tyler Durden Volland
1 Monat zuvor

oAlexander?

Ja, die Schuld der 60 Millionen ist danach die Ich-habe-nichts-gewusst-Doktrin.
Und zum Nicht-Geld-bekommendem-Blogger: Es ist im Clanregierten Wertewesten nicht wichtig, was Du sagst, sondern wie viele der Schafe Du zu selbstständigen Denken bewegen könntest. Hier darf man alles sagen, wenn es keine nennenswerte Zahl an Personalausweisinhabern mitbekommt. Und da beginnt das Blogger-Paradoxon: Wird der Blogger mit Elitengefährdenden Inhalten zu erfolgreich, wird er zumindest finanziell dekonstruiert. Je höher der Verdienst, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit des Verlustes des Verdienstes :-).

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Tyler Durden Volland
1 Monat zuvor

@Tyler Durden Volland

Aber, wenn diese Politik trotzdem bei den Wähler so erfolgreich ist, warum um alles in der Welt sollten diese sie dann ändern?

Bei einem Teil der Wähler, die sich derartige Politik meinen leisten zu können, auf jeden Fall. Ob das so bleibt, wird sich im Abschwung, der uns bevorsteht, zeigen.
Allerdings wird dann der mit Grünspan überzogene SPD-Kupfernagel die Deutsche Eiche ( Ökonomie und Gesellschaft ) zu Fall gebracht haben.

Dieselbe Frage zu den Medien. Die schreiben doch nichts anderes, als das was die ZAHLENDEN Leser, also nicht die, die sich im Internet kostenlos informiere, lesen und hören wollen, oder?

Nun, die Zahl der „zahlenden Leser“ ist im Printbereich seit Jahren stark rückläufig.
Das Kernproblem sind die ÖR. die man zwar nicht nutzen, aber dennoch zwangsweise finanzieren muß.
Bei denen spielt es keine Rolle, ob die Leute das, was ihnen dargeboten wird, wollen oder nicht.
Mitbestimmung oder Kündigung leider ausgeschlossen.

Last edited 1 Monat zuvor by Robbespiere
Schwitzig
Schwitzig
1 Monat zuvor

Witzig: Jetzt wollen die Machthaber (das sagt man doch so im Westen?) die AfD verbieten :-).
Ob es wieder klappt, wie bei der KPD, wo Jahrzehnte später zugegeben wurde, dass das Verbot illegal – also ein schweres Verbrechen – war; selbstverständlich ohne jegliche Folgen?
Ob die Leute wieder nicht raffen, dass es gar nicht um die Partei, sondern um deren Wähler geht, die den Ablauf der OK stören könnten?

Corinna
Corinna
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

Dazu noch die Zahlen aus der letzten Landtagswahl in Thüringen: SPD = 8,2 Prozent, AfD = 23,4 Prozent.
Und nun will eine von der dortigen SPD die AfD verbieten. Wenigstens für Thüringen, sagt sie. 🙄

Ich glaube, die Leute raffen es nicht.

Schwitzig
Schwitzig
1 Monat zuvor
Corinna
Corinna
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

Ich. Das war mein erster Gedanke nach dem Lesen heute früh.

Corinna
Corinna
1 Monat zuvor

Nach Habecks Weinen über die „Mondpreise“ beim Gas unserer Handelspartner jammert nun auch Frankreich über viermal höhere Preise von LNG aus den USA.
aus RT:
„Der Konflikt in der Ukraine darf nicht in einer wirtschaftlichen Dominanz der USA und einer Schwächung der EU münden“, sagte er am Montag vor der französischen Nationalversammlung. Le Maire empörte sich, dass es inakzeptabel sei, wenn Washington „sein verflüssigtes Erdgas zum vierfachen Preis an die EU verkauft, den es für seine heimischen Industrien festlegt“ und fügte hinzu, dass „die wirtschaftliche Schwächung Europas in niemandes Interesse ist“.

Ha, ha … Ich hab mich fast verschluckt vor Lachen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Corinna
1 Monat zuvor

@Corinna

Ha, ha … Ich hab mich fast verschluckt vor Lachen.

Ein bitteres Lachen, allerdings.

Was denken sich solche hochbezahlten Idioten eigentlich, wenn sie solche Sprüche vom Stapel lassen?

Sie waren es doch, die Europa mit der Erfüllung amerikanischer Sanktionspläne in die Sackgasse getrieben haben.

Ich wünsche diesen Cretins juckende Quaddeln am gesamten Körper, dass sie keine Nacht mehr schlafen mögen, ob ihrem Verrat.

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Diese Leute denken wahrscheinlich folgendes: „Kauf mich. Ich bin käuflich, Gewissen- und Hirnlos.“

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

@Schwitzig

….und das Leben ist zu kurz, um mein Haus, mein Boot, mein Auto etc. mit ehrlicher Arbeit zu verdienen. 😉

spartacus
spartacus
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Aber ein interessanter Unterschied ist doch, daß der französiche Präsident etwas sagt, was hierzulande sofort zu Ausgrenzung führen würde. Die Franzosen haben es eben nicht so mit suizidalem Kadavergehorsam gegenüber der Führer- äh Führungsmacht.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Die Franzosen haben es eben nicht so mit suizidalem Kadavergehorsam gegenüber der Führer- äh Führungsmacht.

Worte sind Schall und Rauch.

Die Sanktionen müssen in der EU wie alle Entscheidungen einstimmig beschlossen werden.

War da was mit französischem Widerstand????

Das Macrönchen ist halt auch ein „Young global Leader“ aus dem Hause WEF, wie so Viele aus dem Führungszirkel der EU.

https://www.younggloballeaders.org/community?utf8=%E2%9C%93&q=&status=&class_year=&sector=&region=a0Tb00000000DCLEA2#results

Tyler Durden Volland
Tyler Durden Volland
1 Monat zuvor

So… are we back to censoring?
No problem I am already gone again…

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Tyler Durden Volland
1 Monat zuvor

Das Zensieren ist wohl mehr WP – nicht die Administration.