Faeser Fußballgöttin, Kopfpandemie & Unterwerfung: Die Alternativmedienschau

Wieder neigt sich eine Woche voller Wärme bei gleichzeitiger Kälte dem Ende zu. Denn so wie wir ob der Temperaturen schwitzten, so froren wir bei mancher Aussage, mancher Dummheit und etlichen geistigen Offenbarungseiden. Wir hörten vom »Wärmeverzicht« und Wahlrecht für Kleinkinder. Wir wiederholen uns, wenn wir festhalten: Oh ja, das ist eine Zeitenwende. Und was für eine!

  • Wann war Frau Faeser eigentlich letztmals bei einem Spiel der Frauen-Bundesliga? Eben! Da sind an sich nur sehr wenige Menschen. Zuletzt lag der Schnitt bei rund 800 Zuschauern pro Spiel. In der Männer-Bundesliga war der Schnitt coronabedingt auch schlecht: 21.000 kamen durchschnittlich zu jeder Partie. Doch schon vor der Corona-Krise waren die Zuschauerzahlen bei den Damen rückläufig. Die beste Zeit erlebte die Liga um 2012 herum: Damals kamen durchschnittlich über 1.100 Zuschauer – bei den Herren lag der Schnitt (von Corona abgesehen) letztmals 2005 unter 40.000 Besuchern. (Roberto De Lapuente)
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  • Kaputte Gleise, kaputte Brücken, kaputte Mitarbeiter. Bei der Deutschen Bahn liegt so viel im Argen, dass selbst die Verantwortlichen Besserung geloben. Mit Milliardeninvestitionen wollen DB-Chef Lutz und Bundesverkehrsminister Wissing schnellstmöglich ein »Hochleistungsnetz« aufbauen. Aber wie passt das mit den Regierungsplänen zusammen, Infrastruktur und Betrieb zu trennen? (Ralf Wurzbacher)
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  • Ein Klinikarzt berichtet für Multipolar, wie er die Corona-Krise, die Impfkampagne und den mangelhaften Umgang mit schweren Nebenwirkungen erlebt hat. Er spricht von »Angstinduktion« und einer »Pandemie in den Köpfen«. Seine Identität ist der Redaktion bekannt. (multipolar-Redaktion)
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  • Es gab ja schon recht früh in der Corona-Krise Mahnungen, wonach der stetige Notstand die demokratische Wehrhaftigkeit zersetzen könnte. In dieser Zeitenwende, in der Aufrüstung Sondervermögen, Arroganz Diplomatie und Bürgerunmut Volksaufstände heißen, spürt man nun recht deutlich, in welches Szenario eine Notstandsrepublik abdriften kann. Oder muss? Die politische Klasse modifiziert das Land auf rechtlich fraglicher Grundlage, erklärt aber gleichzeitig das grundgesetzliche Recht auf Demonstration für eine Gefahr, die man im Auge behalten wird. Es ist schon längst ein Aufstand in Gange: Einer, der von der Politik betrieben wird. Und zwar gegen die eigene Bevölkerung. (Roberto De Lapuente)
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  • Am Düsseldorfer Flughafen bricht der Betrieb fast zusammen, das 9-Euro-Ticket sorgt für erwartbare Überlastungen, allerlei Branchen rufen um Hilfe und um Fachkräfte, die nicht kommen. Lieferketten sind unterbrochen, Personalausfall bedroht zusätzlich unsere Infrastrukturen. (Sascha Wuttke)
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  • Wie kam SARS-CoV-2 in die Welt? Diese Frage wurde sehr früh beantwortet, mit einer Dogmatik, die nicht wenige Wissenschaftler überraschte. Zum Ursprung des Virus gab es lange Zeit nur eine Erklärung: Es handle sich um eine natürliche Zoonose, hieß es. Jede andere Hypothese wurde von Anfang an abgewehrt und als »Verschwörungstheorie« bezeichnet – auch die Überlegung, das Virus könnte auf einen Laborunfall zurückgehen. Nach über zwei Jahren Ausnahmezustand nimmt man diese Annahme nun ernst und diskutiert sie in den Leitmedien. Einen großen Beitrag dazu leistete der Biologe Günter Theißen, der in seinem neuen Buch »Das Virus« beschreibt, wie er der Laborunfall-These mit detektivischer Ausdauer nachging.(Eugen Zentner)
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  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nutzt eine Rede in Paderborn dazu, die Ukraine in den Mittelpunkt des europäischen Wollens und der europäischen Werte zu rücken. Wussten die meisten Europäer vor dem Ukrainekrieg nicht einmal genau, ob die Ukraine überhaupt zu Europa gehört, soll jetzt das europäische Schicksal an dieses Land und seinen Krieg gebunden werden. (Alexander Wallasch)
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  • Alternativmedienschau der letzten Woche.

Buchempfehlung der Woche:
Landschaftsmalerei, Provo-Bewegung, Kunst, Architektur – und Fußball. Nämlich der beste Fußball, der vielleicht je gespielt wurde. Gemeint ist jener der Oranje-Mannschaft unter der Regie von Johan Cruyff: Das alles bringt David Winners Buch »Oranje brillant. Das neurotische Genie des holländischen Fußballs« zusammen. Das Buch ist nicht mehr ganz jung, eine überarbeitete, um zwei Kapitel erweiterte Fassung erschien 2008. Winner zeichnete ein Sitten- und Zeitbild der Niederlande der Sechziger- und Siebzigerjahre. Die Gesellschaft liberalisierte sich. Und der holländische Fußball löste sich von starren Taktiken und bescheidenen Fußballern. Der britische »Observer« hält das Werk für eines der besten Sportbücher aller Zeiten. Das ist wahrlich nicht übertrieben. Es ist heute noch in Bücherbörsen gebraucht erhältlich. Und es lohnt sich wirklich, sich auf die Suche nach einem Exemplar zu machen.

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flurdab
flurdab
8 Tage zuvor

Ein sehr schöner Service, gute Idee, bedankt!

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Reply to  flurdab
8 Tage zuvor

Stimme zu!

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Pen
8 Tage zuvor

OT
Re Ukraine. Sind das Menschem?

https://www.bitchute.com/video/iZs2scf4rA5x/

Cetzer
Cetzer
8 Tage zuvor

Seine[Klinikarzt] Identität ist der Redaktion[Multipolar] bekannt

= Don’t stand up¹ and be anonymized

¹Eigentlich: Stand up and be counted