Vom deutschen Geist

Es gibt so etwas wie das kollektive Unbewusste. Es gibt so etwas wie Geist. Es gibt einen kollektiven Geist. Daher gibt es einen deutschen Geist. In Zeiten der Krise kontrahiert der deutsche Geist, wird totalitär, autoritär und destruktiv. Jetzt ist die Zeit des destruktiven deutschen Geistes gekommen. Es ist die Zeit seiner Blüte. 

Ich habe mich entschlossen, vom Geist zu schreiben. Vom deutschen Geist, um genauer zu sein. Der Begriff “Geist” ist in Vergessenheit geraten, denn er ist unscharf. Er hat eine Aura und ein Fluoreszieren, wodurch eine exakte Begriffsbestimmung unmöglich wird. Aber gerade in dieser metaphysischen Ungenauigkeit liegt auch ein Vorteil, denn so lädt der Begriff ein, sich auseinanderzusetzen, sich um Verstehen zu bemühen, sich in einen Dialog zu begeben – wenn man denn will.  Mir ist klar: zur Zeit will man eher nicht. Man bevorzugt die vermeintliche Sicherheit des festen Standpunkts.

Wir fangen mit einer Feststellung an: Wer heute eine andere Meinung hat als die vom Mainstream zugelassene, merkt es ganz deutlich: Das geht nicht. Das darf man nicht sagen. Das geziemt sich nicht. So etwas muss verboten und unterdrückt werden. So einem müssen die Rechte eingeschränkt und entzogen werden. Dem Frieden der Gemeinschaft zum Wohle, musst du zum Schweigen gebracht werden mit deiner anderen, falschen Meinung.

Der reaktionäre deutsche Geist ist zurück und hat nicht einfach nur wieder etwas mehr an Einfluss gewonnen. Er ist an der Macht. Wer sich außerhalb des eng gesteckten, zugelassenen Meinungskorridors aufhält, bekommt mit zunehmender Brutalität zu spüren, zu welcher Intoleranz die Deutschen aus ihrem Geist heraus fähig sind.

Das Wesen des deutschen Geistes

Der deutsche Geist ist im Kern reaktionär. Das bedeutet nicht, dass alle Deutschen reaktionär sind. Aber es bedeutet, dass die deutsche Gesellschaft in ihrer Gesamtheit reaktionär ist und keine Freiräume gewährt. Vor allem kein freie Rede.

Auftrieb erhielt der aus dem Dunklen des Vergangene heraufsteigende reaktionäre deutsche Geist von Politik und Medien. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz erzwingt eine Zensur in bisher ungekanntem Ausmaß. Der angebliche Kampf gegen “Hassrede” dient dem ebenfalls. Hassrede ist ein propagandistischer, populistischer aber eben kein juristischer Begriff. Mit dem angeblichen Kampf gegen Desinformation macht sich Politik zum Richter über Wahrheit und Lüge. Das ist ein absoluter Rückschritt, die Wiederkehr voraufgeklärter Zeit.

Schon während Corona gab es Regeln, welche dem deutschen Blockwart und Denunzianten wieder zur Macht verhalfen. Regeln zur gegenseitigen Kontrolle. Nahm man die Regeln ernst, nach denen sich die Deutschen zu den Weihnachtsfeiertage miteinander verbringen durften, dann erforderte das die gegenseitige Kontrolle des Impfstatus. Es durften sich, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, zehn Personen gleichzeitig privat treffen. War eine Person davon ungeimpft, galten andere Regeln. Maximal zwei Haushalte durften dann zusammenkommen. Faktisch erforderte diese staatliche Vorgabe die wechselseitige Kontrolle der Bürger untereinander. Das war Ausdruck des deutschen Geistes und hat ihm gleichzeitig massiv gestärkt.

Der deutsche autoritäre Geist hält sich für links und liberal

Die neue deutsche Repression, der neue deutsche Autoritarismus kommt dabei von links, beschreibt sich selbst als liberal und offen. Die Offenheit und der Liberalismus ist dabei streng kanonisiert: Frauen in Aufsichtsräten und politischer Verantwortung in paritätischer Quote zu ihren männlichen Kollegen, Transmenschen als öffentliches Kulturgut, politisch korrekte Sprachregelungen, die sofort auf die Zugehörigkeit zu In-Group schließen lassen, kräftiges Gendern, weil das vermeintlich zu mehr Gleichheit führt. Das ist zwar Quatsch, aber jeder der das anspricht, markiert sich selbst als Outlaw – nicht zugehörig. Außerhalb dieser fest verankerten Thematiken gibt es dagegen keinerlei Offenheit und Toleranz sondern nur Ab- und Ausgrenzung. Frieden schaffen durch immer mehr Waffen? Wer dagegen ist, ist braun bis zum Hals, denn er steckt in Putins Arsch. Wird sonst ausgesprochen viel Wert auf sprachliche Korrektheit gelegt, fallen in Bezug auf das Thema Russland und Ukraine alle Barrieren und jede Form der Zurückhaltung. Es wird diskriminiert was das Zeug hält. Ein aufgeklärter und um Aufklärung bemühter Diskurs findet in der deutschen Öffentlichkeit aktuell nicht statt. Es gibt im Gegenteil eine große Angst vor dem Risiko des selbständigen Denkens. Die dumpfe Ahnung, dass die vermeintlichen Gewissheiten der Deutschen sich als Trugbild herausstellen werden, sind groß.

Statt sich auf das Wagnis des Denkens einzulassen, vertraut der vom deutschen Geist beseelte Bundesbürger den Mainstream-Medien, von denen er sich freundlich anlügen lässt. Das macht eine behagliche Atmosphäre und stiftet Gemeinschaft. Für dieses Gefühl von Gemeinsamkeit ist er gern bereit, alles Störende zu eliminieren. Der deutsche Geist erzeugt Hass. „Wir sind mehr“ ist dafür der explizit ausgrenzende Slogan, an dem sich das ablesen lässt. Ebenso bezeugt der Hasthag #unteilbar, dass dieses Land längst bereit zur Teilung und Stigmatisierung ist.

Neulich behauptete die Tagesschau mit Referenz auf den ukrainischen Präsidenten Selensky, Russland würde Donetzk bombardieren. Diese Behauptung ist nicht nur falsch, sondern geradezu absurd. Trotzdem blieb sie unwidersprochen. Lediglich ein paar vom Mainstream ausgegrenzte und aktiv diskreditierte Formate wie der Anti-Spiegel protestierten gegen die Verbreitung dieser Desinformation durch die Tagesschau. Diese kleinen und zudem massiv diskriminierten Formate schaffen jedoch keine Korrektur des deutschen Geistes. Sie sind dessen Gegenteil, sein absolutes Gegenüber.

Ein historisches Kontinuum

Natürlich ist es richtig, der deutsche Geist ist auch zu anderem fähig, zur Entwicklung großer Gedanken. Doch in Zeiten der Krise kontrahiert der deutsche Geist, wird totalitär und autoritär. Er verunglimpft jene eigene Seite, die er auch ist – Wille zur Aufklärung, Wille zur Wahrheit, Wille zum Guten.

Wir leben jetzt in einer Zeit in der sich Deutschland und der deutsche Geist wieder in sein dunkles Gegenteil wandelt. Zensur wird als Schutz der Demokratie verkauft, Ausgrenzung als Befreiung, Diskriminierung Andersdenkender als Gerechtigkeit und gesellschaftliche Notwendigkeit.

Der deutsche Geist ist das kulturelle Kontinuum in dem sich die Deutschen aufhalten. Er ist die transpersonale Individualität, die alles Deutsche eint und formt. Dieses kollektive deutsche Unterbewusstsein zwingt die Deutschen, ihre eigene Geschichte immer und immer wieder zu wiederholen, so lange bis sie als Gesellschaft diesen destruktiven Mechanismus durchschauen und in einer gemeinsamen emanzipatorischen Anstrengung durchbrechen. Bis dahin allerdings gilt, dass der deutsche Geist mit seiner destruktiven Kraft immer wieder dazu führen wird, dass auf seine Kontraktion ins Totalitäre und Autoritäre Armut und Elend folgen werden. Denn der kontrahierende deutsche Geist bewirkt den Zerfall Deutschlands. Die Deutschen bereiten jetzt erneut ihren Weg ins Elend. Denn die destruktive Macht des deutschen Geistes konnte sich erneut breit entfalten.

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Gert-Ewen Ungar

Gert Ewen Ungar legte sich kurz nach dem Abi sein Anagramm zu. Er und seine Freunde versprachen sich damals bei einem Kasten Bier, ihre Anagramme immer für kreative Arbeiten zu verwenden. Dass sein Anagramm jemals mehr als zehn Leuten bekannt werden würde, war damals nicht abzusehen und überrascht ihn noch heute. Das es dazu kam, lag an seinem Blog logon-echon.com. Mit seinen Berichten über seine Reisen nach Russland stiegen die Zugriffszahlen und es entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit RT DE. Anfang 2022 stieß er zu den neulandrebellen und berichtet über Russland, über Politik, über alles Mögliche.

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Heldentasse
Heldentasse
5 Monate zuvor

Den toitschen Ungeist als Geist zu bezeichnen, das hat schon was. Ansonsten nichts neues im Westen wo sie mit schweren Waffen Frieden schaffen.

https://www.lyrikline.org/de/gedichte/kennst-du-das-land-wo-die-kanonen-bluehn-14380

Mensch
Mensch
Reply to  Heldentasse
5 Monate zuvor

Schön, wieder von Dir zu lesen✌️🙂

…ohne Scheiß, ich hatte noch vor ner Stunde an Dich gedacht und mich gefragt, ob es Dir wohl gut gehen mag. Schon ein paar Tage her, dass Du Dich hier zu Wort gemeldet hattest, oder habe ich das nur überlesen🤔

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Dankeschön! Treibe mich zur seit als gelernter Schwubler mehr auf Telegram. Da kann man sich besser vernetzen als hier. LG

Pentimento
Pentimento
Reply to  Heldentasse
5 Monate zuvor

Dennoch, alte Freunde sind alte Freunde, Du vernetzter Schwurbler. LG

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
5 Monate zuvor

Moin mein Bester.

Den toitschen Ungeist als Geist zu bezeichnen, das hat schon was.

Naja, wenn der Ungeist zur Geisteshaltung der Massen wird……
trifft das schon zu.

Oder um Ghandi zu zitieren:

„Was die Geschichte den Menschen lehrt ist, dass die Geschichte den Menschen nicht lehrt“.

In Summe trifft das auf uns Deutsche in besonderem Maß zu.

marie
marie
5 Monate zuvor

genau!

Mensch
Mensch
Reply to  marie
5 Monate zuvor

Nee, eben nicht genau😉

Sorry Marie, nicht widersprechend gemeint und schon gar nicht Böse.

Nur bezugnehmend auf Gert-Ewens Erläuterung zu den von ihm explizit gewollten Unschärfen von Geist, die zur konstruktiven Auseinandersetzung einladen soll😉

marie
marie
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

danke für deine korrektur.

du hast recht, ich hätte analytischer antworten sollen … es reichte aber nur für eine spontane reaktion

JaSicherDoch
JaSicherDoch
5 Monate zuvor

Ich finde es immer schwierig, komplexe Systeme auf einzelne Dinge zu reduzieren. Wenn man versucht die Situation in unserem Land zu verstehen, die Reaktionen der Menschen einzuordnen, dann kann ich diese Analyse, bzw das Ergebnis schon irgendwie nachvollziehen.

Schwierig daran finde ich, das die Annahme eines „deutschen Geistes“ gedanklich einschränkt und in die falsche Richtung führt. Es erweckt den Eindruck das gewisse Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben, eben irgendwie sind. „Der Geist der Deutschen ist halt so..“

Ich denke das die Erziehung und die Bildung hauptverantwortlich sind. Wir sind ein extrem kinderunfreundliches Land. Die Bildung ist als solche nicht zu bezeichnen.
Die Kinder werden in der Schule konditioniert Anordnungen zu folgen und stupide Informationen abzuspeichern. Wer sich nicht komplett dem System unterordnet und anpasst wird ausgegrenzt.

Das die meisten Menschen nach dieser Tortur, die sich Schulzeit nennt, angepasste, keine eigene Meinung vertretende, nicht selbstständig denkende Mitläufer sind ist nicht verwunderlich. Das ist Absicht und genau so gewollt!

Brian
Brian
Reply to  JaSicherDoch
5 Monate zuvor

Dem kann ich mich nur anschließen.
Auch wenn ich einige Elemente des Textes nachvollziehen kann, so empfinde ich ihn
doch als etwas ‚verkürzt‘.

Mensch
Mensch
Reply to  JaSicherDoch
5 Monate zuvor

Irgendwie lustig, dass Du beanstandest, Gert-Ewen würde zu viel über einen Kamm scheren, um dann selbst dazu auszubilden die Bildung in Deutschland pauschal als ein Übel hinzustellen.

Genau das hat Gert-Ewen meiner Ansicht nach nicht getan.

Zumindest ich verstehe Gert-Ewens Text als Frage danach, ob es möglich ist, dass der deutsche Geist in einer Art Dauerschleife gefangen ist, die an: …und ewig grüßt das Murmeltier, erinnert🤔

…mag natürlich sein, dass ich daneben liege 😞

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Guude!

Den deutschen Geist gibt es schon lange nicht mehr…alles ist so geistlos und banal geworden! Durch den kommerziellen Zeitgeist ersetzt…
Den deutschen Ungeist, ja, den sieht man jetzt hier wieder…
Hier in Frankreich gibt es noch relativ gute Meinungsfreiheit…

Wird aber Zeit für die Ghostbusters, die den Geist von Köaus Schwab exorzieren!!!

Mensch
Mensch
Reply to  ChrissieR
5 Monate zuvor

Liebe Chrissie,
ich hatte gerade das „Vergnügen“ mich mit dem was Frankreich „Einreisenden“ abverlangt auseinandersetzen zu müssen.

Erbaulich und den spießigen Deutschen überlegen, war das leider wahrlich nicht😓

Klar, das war die Theorie und was die betrifft, mag der Deutsche an sich, der sein, der der Theorie wie kein Zweiter hörig zu sein bereit ist. Auf dem (französischen) Papier herrscht eine andere Sprache.

Als Ungeimpfter wird ein jeder, zumindest zentral aus Paris gesteuert, als maximal unwillkommen eingestuft.

Für praktische Tipps wäre ich wirklich dankbar!

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

@Mensch

Was hast Du da erlebt? Mich hat noch nie jemand nach nem Impfpass gefragt, ich fahr in meine zweite Heimat und gut is…Im Moment ist nirgendwo Zugangsbeschränkung, Maskenpflicht nur in mediz. Einrichtungen..

Mensch
Mensch
Reply to  ChrissieR
5 Monate zuvor

Konkret wollte ich mit dem Auto in die Hauptstadt fahren und habe deshalb versucht mich im Vorfeld schlau zu machen, ob und welche Auflagen bestehen.

Bei dem was ich dazu auf deutschen Seiten fand – ich bin des Französischen leider nicht mächtig😓 – habe ich Abstand davon genommen. Deshalb meine Frage(n) an Dich, die a) des Französischen mächtig und b) Frankreich regelmäßig bereist.

Pentimento
Pentimento
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Da bist Du halt der deutschen Regelwut unterlegen. Alle Welt nimmt alles lockerer.

Unsere sprichwörtliche Gründlichkeit wurde hier noch nicht erwähhnt.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

@Mensch

Ach so..ja..mit dem Auto brauchst Du in Paris ne Crit Air Plakette, etwa wie unsere grüne Umweltplakette. Und mit älteren Autos darfste nur zu ganz bestimmten Zeiten bzw. Garnicht reinfahren.Ausnahme Oldtimer mit H Nummer

Mensch
Mensch
Reply to  ChrissieR
5 Monate zuvor

Nee, das mit dem Auto war nicht das Thema. Ging um den (bei mir nicht vorhandenen) Impfstatus bei der Einreise. Das las sich so, als ob der für Touristen verpflichtend wäre. Teils sogar so, dass die letzte Spritze nicht all zu alt sein darf.

Ob’s denn kontrolliert wir, weiß ich nicht. Nur hatte es sein können, dass ich übernachten wollte und da hatte ich keinen Bock drauf meinen Impfstatus angeben und evtl. angewiesen zu werden.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

@Mensch

Quatsch…da wird nix mehr kontrolliert steht selbst auf der ADAC Info

wschira
wschira
Reply to  ChrissieR
5 Monate zuvor

Wenn ich nur wüsste, was man als „deutschen Geist“ bezeichnen könnte.

JaSicherDoch
JaSicherDoch
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Irgendwie lustig, dass Du beanstandest, Gert-Ewen würde zu viel über einen Kamm scheren, [..]

Durch welchen Teil meines Textes kommst du denn darauf ich würde etwas/das beanstanden?

Das die Dinge so laufen wie sie laufen hat viele Gründe, nicht nur ein oder zwei. Gerts Analyse ist, das das „Grundproblem“ der „deutsche Geist“ ist. Ich kann diesen Gedankengang verstehen und nachvollziehen und schreibe das ja auch.

Ich bin in der Tat der Meinung, das die Bildung in Deutschland ein großes Übel ist. Die Grundstruktur trägt maßgeblich dazu bei:

Das die meisten Menschen [..] angepasste, keine eigene Meinung vertretende, nicht selbstständig denkende Mitläufer sind [..]

Ich bin davon überzeugt, ein Fakt ist es aber nicht. Wie gesagt ist das nur meine Meinung.

Last edited 5 Monate zuvor by JaSicherDoch
Mensch
Mensch
Reply to  JaSicherDoch
5 Monate zuvor

Ich zitiere Dich Mal…

„Schwierig daran finde ich, das die Annahme eines „deutschen Geistes“ gedanklich einschränkt und in die falsche Richtung führt. Es erweckt den Eindruck das gewisse Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben, eben irgendwie sind. „Der Geist der Deutschen ist halt so..““

…und bitte nicht als Provokation verstehen!

Danke✌️😃

Ich bin nicht der Nabel der Welt und halte mich auch nicht im Geringsten dafür! Ich Versuche lediglich zu verstehen…

…und dass ich mich hier und da Mal als reichlich begriffsstützig entpuppe, kommt ganz sicher vor. Bin halt nur ein Mensch. Meist banal und leider sicher auch Mal, hoffentlich nur ab und an, zutreffend reichlich blöd rüberkommend🤪

JaSicherDoch
JaSicherDoch
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Fühle mich nicht provoziert, alles gut 😉

Ich zitiere Dich Mal…

„Schwierig daran finde ich, das die Annahme eines „deutschen Geistes“ gedanklich einschränkt und in die falsche Richtung führt. Es erweckt den Eindruck das gewisse Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben, eben irgendwie sind. „Der Geist der Deutschen ist halt so..““

Was willst du mir zu diesem Teil denn sagen? Weil etwas über den Kamm scheren bedeutet:

Wer alles über einen Kamm schert, schert sich nicht um die Unterschiede zwischen zwei Dingen. Es ist für ihn sozusagen Jacke wie Hose – zwar gibt es deutliche Unterschiede, sie werden jedoch nicht beachtet.

Möglicherweise missverstehst du ja auch meinen Punkt?

Ich möchte auf folgendes hinaus:
Für Gert scheint das Kernproblem ein deutscher Geist zu sein. Ich widerspreche ihm nicht insofern das es möglicherweise einen deutschen Geist gibt. Nur wäre das etwas „passives“, etwas das halt „einfach da ist“.
Meiner Meinung nach ist der, wie soll ich es am Besten ausdrücken, hmm, der „Zustand“ der Gesellschaft, der Menschen aktiv herbeigeführt worden. Der breiten Masse wurde und wird gezielt das eigenständige Denken „abtrainiert“.

Nach 9-13 Jahren in der Schule sind wir entsprechend konditioniert, das es jemanden gibt der einem sagt was man zu tun hat, wie man es zu tun hat und was richtig und falsch ist. Die Kinder und Jugendlichen die ihren eigenen Kopf haben bekommen da schnell Probleme. Es betrifft nicht jeden, aber, wie bei der Propaganda auch, eben die Meisten.

Mensch
Mensch
Reply to  JaSicherDoch
5 Monate zuvor

Danke für Deine Ausführung, lieber JaSicher Doch!

Mein: „über einen Kamm geschert“, was ich bei Dir in Richtung Gert-Ewen vermutete, war zumindest völlig unpräzise ausgedrückt. Sorry😓

Ich bin vor Allem gar nicht sicher, ob Gert-Ewen überhaupt in Kategorien wie passiv/aktiv gedacht hat, als er den deutschen Geist „heraufbeschwor“🤔 darüber zu diskutieren (wie wir es gerade tun), habe ich alle falls als mögliche Option verstanden🤔 Mag aber auch sein, dass ich da zu viel hineininterpretiere🤔

Bei der Bildung, muss ich zugeben, dass meine „Berührungen“ mit dem System schon ca 5 Jahre nicht mehr auf einem aktuellen Stand sind. Ich kann für mich sagen, dass ich dem deutsche Bildungssystem bis dahin nicht ein so schlechtes Zeugnis ausstellen kann, wie Du es hier – vielleicht aktuell gar völlig zurecht? – ausstellen kann.

Zu den Zeiten, in denen ich mich damit noch befassen musste, waren die Eltern der „lieben Kleinen“, nicht selten ein größeres Problem als LehrerInnen und das System.

Selbst heute, in Zeiten des Masken- und Testwahns, kommt mir hier und da, durchaus noch zu Ohren, dass es immer noch LehrerInnen gibt, die ihr Bestes versuchen, dem Wahn entgegenzutreten.

BTW: War es seit der Nachkriegszeit zu allen Zeiten nicht so, dass die Bildung viel weniger eine Systemfrage (Die war gar in der Nachkriegszeit bis in die 70er noch völlig ideogisch verpeilt) war, als sie von Einzelpersonen (den konkreten Lehrkräften, an die Schüler geraten sind) abhängig war?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  JaSicherDoch
5 Monate zuvor

@JaSicherDoch

Meiner Meinung nach ist der, wie soll ich es am Besten ausdrücken, hmm, der „Zustand“ der Gesellschaft, der Menschen aktiv herbeigeführt worden. Der breiten Masse wurde und wird gezielt das eigenständige Denken „abtrainiert“.Nach 9-13 Jahren in der Schule sind wir entsprechend konditioniert, das es jemanden gibt der einem sagt was man zu tun hat, wie man es zu tun hat und was richtig und falsch ist.

Das ist korrekt, aber beweist nicht dein Auftreten hier, dass man sich von diesen Schemata auch, zumindest teilweise, befreien kann?

Scheinbar liegen die Gründe nicht allein im (Ver) Bildungssystem, sondern auch in einer Art Bequemlichkeit, sich die Welt von Anderen erklären zu lassen, ohne den eigenen, kritischen Verstand zu nutzen.

Glauben ist offensichtlich einfacher als das Streben nach Wissen.

JaSicherDoch
JaSicherDoch
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Der erste und wichtigste Satz meines Kommentars zu Herrn Ungers Text.

Ich finde es immer schwierig, komplexe Systeme auf einzelne Dinge zu reduzieren.

Es gibt sehr viele Faktoren die einer komplexen gesellschaftlichen Struktur zu Grunde liegen. Herr Unger reduziert das auf, bzw fasst es zu einem „deutschen Geist“ zusammen. Das ist der Versuch etwas Komplexes zu beschreiben bzw zu verstehen.
Vielleicht sollte man den „deutschen Geist“ als Zusammenfassung unserer Gesellschaft verstehen..

Der wichtigste Faktor der zu diesem Zustand führt/geführt hat, ist mMn das Schulsystem. Natürlich gibt es viele Faktoren, und es ist unmöglich diese objektiv auseinander zu dröseln und eine genaue Wertigkeit zu benennen.

An dieser Stelle möchte ich mich jetzt nicht weiter über das Schulsystem auslassen, da es ein sehr umfassendes Thema ist und das den Rahmen hier sprengen würde. Nur so viel:
Natürlich gibt es Lehrer die grundsätzlich das Beste für ihre Schüler wollen und sich entsprechend einsetzen.

Das Schulsystem als Ganzes aber lehrt gehorsam und stupides Auswendiglernen. Von den Inhalten innerhalb dieser „Hauptbotschaft“, also dem was in der Schule gelernt wird, bleibt laut verschiedenen Studien ca 5% hängen.

@Mensch
Es stimmt schon das Eltern teilweise ein größeres Problem sind, und natürlich gibt es Lehrer die sich wirklich für ihre Schüler einsetzen.

Ich kann schon verstehen das es abstrakt ist und nicht leicht zu verstehen, das das System als solches die „Hauptbotschaft“ vermittelt.

@Robbespiere
Ja, es ist richtig das man sich davon befreien kann.
Das System Schule ist vergleichbar mit Propaganda. Die Meisten sind davon betroffen, die Wenigsten erkennen das sie manipuliert/konditioniert werden, manche wachen auf.

[..]die Gründe nicht allein im (Ver) Bildungssystem, [..]

Sehe ich genauso, es gibt viele Faktoren

[..] Bequemlichkeit [..] ohne den eigenen, kritischen Verstand zu nutzen. Glauben ist [..] einfacher [..]

Definitiv. Zum einen hat man keine „Arbeit“ sich mit Informationen auseinander zu setzen, und zum anderen vermeidet man gesellschaftliche Konflikte. Das „dazugehören zu wollen“ ist eine sehr starke emotionale Empfindung

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  JaSicherDoch
5 Monate zuvor

Das Schulsystem als Ganzes aber lehrt gehorsam und stupides Auswendiglernen.

Wann warst du das letzte mal in einer Unterrichtsstunde?

JaSicherDoch
JaSicherDoch
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

Wann warst du das letzte mal in einer Unterrichtsstunde?

Vor 13 oder 14 Jahren. Worauf willst du hinaus?

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  JaSicherDoch
5 Monate zuvor

Dass es so einen Unterricht meines Wissens hier nicht gibt. Gehorsam und stupides Auswndiglernen gehört irgendwo in die Wilhelm-Busch-Lehrer-Lämpel-Romantik, aber in der Pädagogik der Gegenwart hat das keinen Platz.

Last edited 5 Monate zuvor by Suzie Q
Christa Meist
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

Das ist der Hammer! Bereits die Grundschulen, sogar die Kindergärten sind bestimmt von angeblich hilfreichen Vergleichstests, die kein einziges Kind voran bringen, sondern nur klassifizieren. Die wenigsten Lehrer ziehen aus diesen Tests pädagogische oder didaktische Konsequenzen, die einem (sehr) jungen Menschen weiterhelfen könnten. Die beständigen Rankings mit einem enormen Verschleiß von Arbeitszeit der Unterrichtenden sind keine akzeptable Grundlage für eine demokratische Entwicklung öffentlicher Bildung. Auch die psychologische oder pädagogische Wissenschaft sind alles andere als frei von Herrschaftsinteressen. Nicht einmal Mathematik und Naturwissenschaften sind herrschaftsfrei – auch wenn manche das zu glauben scheinen.

wschira
wschira
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

Jo, Deines Wissens nach. Hat aber keine Aussagekraft.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  wschira
5 Monate zuvor

Meines Wissens – ohne „nach“. Hab‘ ich auswendig gelernt, anders auswendig. Was soll’s…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  JaSicherDoch
5 Monate zuvor

@JaSicherDoch

Das wirst du nie erfahren, weil du den Code der Suzie Q – Enigma nicht knacken kannst. 😉

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  JaSicherDoch
5 Monate zuvor

@JaSicherDoch

Vielleicht sollte man den „deutschen Geist“ als Zusammenfassung unserer Gesellschaft verstehen..

Ich denke, so war es von Gert auch gemeint.
Bei Corona konnte man ja sehen, dass es trotz Abweichlern einen hohen Grad an Homogenität gab.

Der wichtigste Faktor der zu diesem Zustand führt/geführt hat, ist mMn das Schulsystem. Natürlich gibt es viele Faktoren, und es ist unmöglich diese objektiv auseinander zu dröseln und eine genaue Wertigkeit zu benennen.

Zumindest wäre es ein wichtiger Korrektiv für das, was im sozialen Umfeld „verbockt“ wird.

Es gibt ja auch, wie du weiter unten schreibst, immer wieder Lehrer, die sehr engagiert sind.
Leider sind die aber gleichzeitig an die Lehrpläne aus den Ministerien gebunden.
Das ist dann wie ein Kampf gg. zwei Windmühlen.

Das „dazugehören zu wollen“ ist eine sehr starke emotionale Empfindung

Stimmt, auch wenn das, im Licht betrachtet, in einer Gesellschaft, die Individualismus und Konkurrenzdenken propagiert, völlig widersprüchlich ist.

JaSicherDoch
JaSicherDoch
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Suzie Q, es geht nicht um den Unterricht oder die Lehrer.

Es geht um das System, die Grundstruktur, wie die Schule aufgebaut ist. Runtergebrochen heisst das Informationen auswendig lernen. Je besser man auswendig lernen kann umso besser steht man da.

Kritisches Denken, seinen eigenen Kopf benutzen ist da weniger bis gar nicht gefragt. Wirkliche Bildung fürs Leben findet nicht statt. Mag ja sein das es Ausnahmen gibt, aber im großen und ganzen wird man nicht zur Eigenständigkeit sondern zum Funktionieren in der Wirtschaft gebildet.

@Robbespiere

Das wirst du nie erfahren, weil du den Code der Suzie Q – Enigma nicht knacken kannst.

Da wirst du wohl Recht haben 😉

Zum Thema Schule:

Leider sind die aber gleichzeitig an die Lehrpläne aus den Ministerien gebunden.

Und nun darf man dreimal raten wer da seine Finger im Spiel hat. Wie in der Politik, in der Gesetzesentwürfe durch Stiftungen und Lobbys (mit)geschrieben werden, ist auch der Lehrplan an den wichtigen Stellen durch (natürlich total unabhängige) Stiftungen und NGO`s beeinflusst (wenn nicht kontrolliert)

Stimmt, auch wenn das, im Licht betrachtet, in einer Gesellschaft, die Individualismus und Konkurrenzdenken propagiert, völlig widersprüchlich ist.

Auf den ersten Blick ja, doch der propagierte Individualismus geht sehr stark in die Richtung der Selbstdarstellung. Und Selbstdarsteller suchen brauchen die Anerkennung der eigenen Gruppe. Das erzeugt, so komisch es klingt, Konformitätsdruck, da man ausserhalb der propagierten „Werte“ nicht mehr zur Gruppe gehört und somit auch keine Anerkennung mehr bekommt.

Last edited 5 Monate zuvor by JaSicherDoch
Suzie Q
Suzie Q
Reply to  JaSicherDoch
5 Monate zuvor

Das ist falsch und wird auch durch ein „runterbrechen auf was auch immer“ nicht richtiger! Aber wenn es dir Vergnügen bereitet, Dinge auf deine Phantasie runterzubrechen, nur zu! Du bist hier in bester Gesellschaft. Eine Kritik an der Bildungspolitik, die nicht als ersten und wichtigsten Punkt das sogenannte gegliederte Schulsystem thematisiert, ist eh von vornherein hinfällig. Ich will diese Diskussion aber gar nicht führen, weil sie die Gräben nicht zuschüttet, nur ein weiteres Mal aufzeigt. Das haben wir hier aber zur Genüge.

Insofern, alles gut! Du hast zwar nicht recht, aber ich war auch nicht kryptisch.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

@Suzie @

Eine Kritik an der Bildungspolitik, die nicht als ersten und wichtigsten Punkt das sogenannte gegliederte Schulsystem thematisiert, ist eh von vornherein hinfällig.

Heißa, wer hätts gedacht, dass ich dir mal recht gebe.

Genau so ist es und er Grund liegt in den Lehrplänen, die eine befristete Zeit zum Erlernen eines bestimmten Pensums vorgeben.
Viele Schüler sind nicht blöder, aber langsamer im Erlernen als die Schnellchecker und bekommen einfach ncht genug Zeit.
Damit geraten sie ins Hintertreffen und werden ausgesiebt.
durch eine längere gemeinsame Schulzeit und kleinere Klassen, sprich, mehr Lehrer, könnte man deren Potential heben, was aber offensichtlich nicht gewollt ist.

Mein Verdacht ist, dass Kinder aus intellektuellen Familien da gewisse Vorteile haben und man will denen die Konkurrenz vom Halse halten.
Der umgekehrte Sputnikschock, sozusagen.

JaSicherDoch
JaSicherDoch
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

[..] Dinge auf deine Phantasie runterzubrechen, nur zu! Du bist hier in bester Gesellschaft.

Es ist ja in Ordnung wenn du meine Sichtweise nicht teilst, und es ist auch gut möglich das meine Meinung zu negativ und sehr subjektiv ist.
Es ist jedoch alles andere als meine Phantasie das Schule zu einem großen Teil aus kurzzeitigem Auswendiglernen besteht.

[..] als ersten und wichtigsten Punkt das sogenannte gegliederte Schulsystem [..]

Ein guter Punkt den du da anführst. Ich denke das wir zumindest darüber einig sind, dass das Schulsystem in seiner jetzigen Form Müll ist. Über die einzelnen Kritikpunkte und deren Gewichtung kann man diskutieren (möchte ich jetzt aber hier nicht weiter tun)

Corinna
Corinna
Reply to  JaSicherDoch
5 Monate zuvor

Ich bin zwar auch der Meinung, dass das Schulsystem nicht das beste ist, aber ich glaube, aus genau den gegenteiligen Gründen. Wenn ich sehe, was meine Jungs so in der Schule beigebracht bekommen bzw. bekommen haben (sie sind fast durch), dann frag ich mich, wieso gehen die überhaupt in die Schule. Was ist bei naturwissenschaftlichen Fächern schlecht am Frontalunterricht und am (erstmal) Auswendiglernen? Es muss doch erstmal ein Grundstock gelegt werden. Wir älteren Generationen hatten genau diesen Unterricht (zumindest ich in der DDR) und gerade das Bundesland Sachsen galt mit als das beste in dieser Ausbildung und als Ingenieursschmiede. Während heute statt der naturwissenschaftlichen Fächer die sprachlichen und so Fächer in der Art von Gesellschaftskunde hervorgehoben werden. Und dort dominieren Erzählkreise, Diskussionen und Gruppenarbeiten. Inhaltlich mit jeder Menge Bla Bla. Und die Zensuren … boah. Viel zu gut bewertet, da wird dort noch ein halbes Pünktchen vergeben und da und schon ist die Zensur nicht ganz so schlecht.Auch das mit zu wenig Zeit kann ich nicht betätigen. Es wird alles möglich gemacht, damit ja viele Schüler von der Grundschule auf’s Gymnasium wechseln, die Anforderungen werden immer niedriger. Und genau diese Gleichmacherei (jeder kann alles und alle sind gleich gut) verursacht doch hier sämtliche Probleme.
Da gibt es z.B. das Unterrichtsthema „Faktenchecker“, da wird mir schlecht, wenn ich erzählt bekomme, was da beigebracht wird. Natürlich sind die der Öffentlich-Rechtlichen wie der Faktenfuchs vom BR die beste Wahl, aber auch Correctiv ist sehr zu empfehlen, wenn man Verschwörungstheorien erkennen will. Hää?!
Ebenso Klima, alles vorgefertigt, nichts mit gegenteiligen Meinungen. Wer da keine Eltern hat, die den Kindern beibringen, dass bei allen Themen beide Seiten der Medaille betrachtet werden müssen, wird zum perfekten Staatsdiener und Untertan erzogen.
Eine einzige Lehrerin meines Großen, die sehr für die Corona-Maßnahmen war, war trotzdem gegen die Demonstrationsverbote und sehr für Meinungsfreiheit und -vielfalt. Eine einzige. Alle anderen haben sich darüber echauffiert, was das für Menschen sind, die den Tod anderer in Kauf nehmen, und dieses ganze Gekäse.

Mensch
Mensch
Reply to  Corinna
5 Monate zuvor

Als schulbegleitender Vater eines Kindes – allerdings schon ein paar Jahre (ca 5 bis zum Schulabschluss) zurück, kann ich hier in NRW was Du schreibst nicht bestätigen. Mag aber auch ein wenig an vielleicht unterschiedlichen Erwartungshaltungen liegen?

Für Dich scheint das „gedrillte“ Ingenieursstudium das non plus ultra zu sein? Dem würde ich nicht folgen. Wenn ich irgendwas an dem Schul- und Studiumssystem bedaure, ist es der Umstand, dass den jungen Menschen gar keine Zeit mehr gegeben wird. So schnell wie möglich, mit fachspezifischen Tunnelblick müssen sie zum Abschluss kommen.

Wer heute verklärend vom einstigen Land der Dichter und Denker spricht, der sollte sich auch Mal die Mühe machen und nachschauen, wie Bildung zu Zeiten von Goethe und Schiller ablief.

Heute werden junge Menschen dazu angehalten, im Schweinsgalopp ein „ausbeutbarer“ Fachidiot zu werden. An Bildung über den (fachspezifischen) Tellerrand hinaus ist zumindest das Schulsystem nicht mehr interessiert. Viel zu teuer…

Corinna
Corinna
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Deiner Meinung nach scheint ja genau der Drill da zu sein, ich sehe in den Schulen aber keinen. Warum können heute Sechstklässler kaum sinnerfassend lesen oder laut vorlesen? Warum beschweren sich Professoren an den Unis, dass oft einfachste mathematische Grundlagen fehlen? Warum wird das Niveau von Abschlüssen immer weiter heruntergeregelt? Warum sind gerade die jungen Generationen kaum gesellschaftskritisch, aber absolut regierungshörig?
Vielleicht ja genau deshalb, weil ständig Experimente mit dem Lehrplan und der Unterrichtsgestaltung gemacht werden, um allen Kindern alles zu ermöglichen, aber irgendwie kommt nichts Gescheites dabei raus? Ich kann weder erkennen, dass sie zu Fachidioten ausgebildet werden, noch dass sie lernen, über den Tellerrand zu schauen. Sie lernen beides nicht. Und Zeit wäre genügend da, aber die wird mit sinnlosem Zeug vergeudet, um die lieben Kleinen nicht zu überfordern. Zumindest nach meinem Empfinden.

Da werden in Deutsch mit Handykamera und irgendwelchen Apps Filmchen zusammengeschnitten, aber Rechtschreibung und Grammatik werden nur bewertet, wenn vorher angekündigt. Damit ja nicht zu viel auf einmal verlangt wird.

Aber du kannst durchaus recht haben, sicher war schon unser beider Schuldurchlauf so verschieden, dass wir einen extrem unterschiedlichen Blick auf das Thema haben. Ich sehe nämlich auch nicht, dass wir ein kinderunfreundliches Land sind. Nach meinem Empfinden sind Kinder heute ein regelrechtes Projekt ihrer Eltern. Die vielen Prinzen und Prinzesschen, die jetzt erwachsen geworden sind, sind doch in Politik und Wirtschaft genau unser Problem. Da ist das Wichtigste nicht der Inhalt, sondern die Äußerlichkeiten. Und die Selbstdarstellung. Das sehe ich auch an Absolventen, die sich bewerben, die können sich vermarkten, da staunt man nur. Ein wenig Demut, was das eigene Können anbelangt, ist kaum vorhanden, wäre aber oft angebracht.

Last edited 5 Monate zuvor by Corinna
Mensch
Mensch
Reply to  Corinna
5 Monate zuvor

Danke für die ausführliche Antwort!

Ich hoffe, dass es uns beiden nicht ums Rechthaben geht. Gerade das Schulwesen ist durch den Föderalismus schon Mal gar unterschiedlich in den einzelnen Bundesländern. Da sind unterschiedliche Erfahrungen eher die Regel als die Ausnahme. Du berichtest von Deinen Erfahrungen und ich von meinen. Wenn es es unbedingt Rechthaben nennen will, haben wir dann halt beide Recht.

Was ich als schulgegleitender Vater, der sich in den Schulen seines Nachwuchs auch engagiert hatte, leider feststellen musste, ist, dass Kinder mit einem finanziell schwachen Background es ungleich schwerer haben. Das ist für mich der eigentliche Skandal.

Hier in NRW hatte man ohne Sinn und Verstand G12 eingeführt. Es gab weder entsprechende Lehrpläne noch Lehrmittel dazu. Es ging natürlich nur um Geld. Neoliberaler Müll halt. Das ganze Inklusionsgedöns dient letztendlich auch nur dazu, Geld einzusparen. Entsprechende Förderschulen verschieden dafür.

Was ich außerdem festgestellt habe, steht und fällt die Schule immer mit den einzelnen LehrerInnen. Da kann das Kind Glück aber auch Mal Pech haben. Zudem waren meine nun schon viele Jahre zurück liegenden Erfahrungen, derart, dass Eltern viel öfter problematisch waren als die oft gebashten Lehrer. Sogenannte Helikopter-Eltern können echt nervig sein und wenn ich mich richtig erinnere, waren das gar nicht sooooo wenige, schon damals.

Über den Weg zum Ziel einer „besseren“ Bildung, möchte ich mich gar nicht streiten. Dazu fehlt mir schlicht die Fachkompetenz. Ich weiß gar nicht, ob all das was Dir wichtig ist, wirklich wichtig ist um Kinder gut auf das selbstständige Leben vorzubereiten? Mag auch sein, dass viele Wege nach Rom führen?

…und ja, diese ganzen Lernstandserhebungen finde ich auch fürchterlich. Damit lügen sich die Kultusministerien nur selbst einen in die Tasche. Schulen besser ausrüsten und mehr LehrerInnen (Mittlerweile gar ne Zweiklassengesellschaft. Verbeamtet oder nur angestellt) einstellen, ist der Weg zu besserer Bildung. Pisa-Studien sind es nicht.

…und augenblicklich, wo Kinder zum Maskentragen in Schulen gezwungen werden, stehe ich auch mit den LehrerInnen auf dem Kriegsfuß. Das alles ist ganz und gar nicht förderlich.

Schönes Restwochenende!

Christa Meist
Reply to  JaSicherDoch
5 Monate zuvor

Kennst du ein Land, wo es anders ist?

Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
5 Monate zuvor

Jetzt ist die Zeit des destruktiven deutschen Geistes gekommen. Es ist die Zeit seiner Blüte. 
Ich fürchte, das ist eine unglaublich gute und wunderbar artikulierte Beobachtung, werter Gert-Ewen.
Da könnte man sich die Finger drüber wund schreiben. Ich belasse es jetzt mit „meiner“ kleinen Anmerkung: Hallo Heldentasse, schön, wieder von dir zu hören!

Pentimento
Pentimento
5 Monate zuvor

Guter Artikel, danke.

Dieses Land hätte Wladimi W. Putin zum Freund und Partner haben können, aber Kanonen sind ihm lieber.

Last edited 5 Monate zuvor by Pentimento
Mensch
Mensch
Reply to  Pentimento
5 Monate zuvor

….ich hätte lieber alle Russen zu Freunden.

Ich hab’s halt nicht so mit Landesfürsten und mit denjenigen, die sich schon mehr als 20 ( Gilt nicht minder für alle, die mehr als 5 den politischen Chef geben) Jahren an das Amt klammern, schon gleich gar nicht.

Die machen mich misstrauisch. Nur verteufeln tue ich sie auch nicht pauschal.

Mensch
Mensch
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

…ach ja, sorry😓

Den Artikel finde ich auch klasse👍

Pentimento
Pentimento
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Eigentlich meinte damit natürlich „die Russen.“

Art Vanderley
Art Vanderley
5 Monate zuvor

Zunächst ist es richtig und wichtig, auf deutschen Ungeist hinzuweisen, dickes Lob für die ergebnisoffene Sichtweise, daß das meiste aktuell von grün und links kommt.
Dennoch sehe ich auch eine andere Strömung, die „irgendwas mit (werte)liberal“ ist, oder irgendwie so in die Richtung.
Vielleicht ist das jetzt zu optimistisch, aber es könnte auch sein, daß sich salonlinks und speckgürtelgrün da streberisch hervorgetan haben, um am Schluß dann doch nur ein Ticket auf der Titanic gelöst zu haben.

Jau
Jau
5 Monate zuvor

Zu den Stichworten
Aufklärung, Blockwart, Denunziant, Meinungsfreiheit, reaktionärer Geist, Repression
scheint mir, die angehängte Zeichnung zu passen.
Ich kann den Zusammenhang nicht erklären, ich will auch niemanden beleidigen, mein Geischt brachte das einfach in Verbindung.
Vielleicht wüsste der Cetzer mehr.

16-06-22y.png
Mensch
Mensch
Reply to  Jau
5 Monate zuvor

Ich setze wie Du auch auf Cetzer👍

Brian
Brian
Reply to  Jau
5 Monate zuvor

Hmm, sieht für mich ein bißchen so aus wie der kleine und – wie soll ich es ausdrücken –
mit weniger Attraktivität und Intelligenz ausgerüstete Bruder von Scrat. Und voll auf Droge (man beachte die kleinen Pupillen).
Oder ist das ein Kindheitsfoto vom Lallerbach ?

Pentimento
Pentimento
Reply to  Brian
5 Monate zuvor

Eine gewisse Ähnlichkeit ist durchaus vorhanden.

Robbespiere
Robbespiere
5 Monate zuvor

Apropos „Deutscher Geist“:

https://rtde.team/meinung/141256-fall-alina-lipp-oder-luneburg/

Der ist wieder erwacht.
Die Erbengemeinschaft Roland F. treibt wieder ihr Unwesen.

Last edited 5 Monate zuvor by Robbespiere
Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Und Assange wird jetzt natürlich doch ausgeliefert. War ja im Grunde schon fast absehbar. Ich ekel mich mittlerweile nur noch vor einem nicht unerheblichen Teil meiner Spezies.

Mensch
Mensch
Reply to  Brian
5 Monate zuvor

Schockiert mich irgendwie schon, dass die ehrenwerte Community hier auf diese Meldung Null reagiert😢

Brian
Brian
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Ehrlich gesagt irritiert mich das auch ziemlich, daß da so gar keine Reaktion kommt.

flurdab
flurdab
5 Monate zuvor

Bei einem Anteil von 25 % Menschen mit Migrationshintergrund wird es schwer für den „kollektiven deutschen Geist“.

Wollte ich nur mal einwerfen…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
5 Monate zuvor

@flurdab

Die sind größtenteils schon voll integriert und nicht zu vergessen:

Wir „Bio-Deutschen“ haben ebenfalls einen Migrationshintergrund, auch wenn unser Stammbaum / Baumstamm in Afrika schon lange abgeholzt ist. 😉

flurdab
flurdab
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Zu der „afrikanischen Herkunft“ der Europäer gibt es mittlerweile auch andere archäologische Theorien inclusive Funden.
Aber das ist nicht das Thema.
Vollintegriert?
Warum komme ich mir dann in verschiedenen Quartieren unterschiedlichster deutscher Städte so fremd vor?
Warum hört man da so wenig deutsch?
Aber auch das ist nicht das Thema.
Hartz 4- Bezug gilt bei den Grünen ja auch schon als Voll- Integration.
Aber auch das ist nicht das Thema.

Es geht ja wiedermal um die Gleichung: „Deutsche, deutscher Geist, Totalismus, Faschismus“.
Und das ist so abenteuerlich blöd, dass müsste beim niederschreiben weh tun.

Ich verweise einfach mal auf die Rote Ruhrarmee.

Oder auf den Herrn Gauck: „Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem“.

Diesen Geist den der Ungar hier zu beobachten glaubt ist der Ungeist der Eliten!
Und der hat leider alleinigen Zugriff auf die Medien, weshalb gerne, weils einfacher ist, zur Verallgemeinerung gegriffen wird.
Das politische Milieu das dahinter steckt ist das der Anywheres, nicht der Somewheres. Stellt sich mir die Frage zu welcher Gruppe sich der Autor zugehörig fühlt?
Wer weiß, vielleicht wird er sogar diese Personalie insgeheim feiern?
https://rtde.team/inland/141225-heikle-personalie-ferda-ataman-soll/
Eine sehr interessante Person, Recherche lohnt sich.

Der „Deutsche Geist“ wird Ihnen präsentiert von der Open Society, dem Zentrum Liberale Moderne und diversen anderen.

Ja, ja. Der „Deutsche Geist“…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
5 Monate zuvor

@flurdab

Eine sehr interessante Person, Recherche lohnt sich.

Sag ich doch, gut integriert, so wie Özdemir, Omnipour etc..

Du mußt dich nur an den Gedanken gewöhnen, dass der Mode-Geschmack der Faschos von Dünnpfiff-braunen Uniformen abgekommen ist und sich selbst keine „völkischen“ Bremsen mehr auferlegt. 😉

Jeder ist willkommen, der sich für die Elitenherrschaft einsetzt…..außer Putin, der sich der „göttlich-neoliberalen Ordnung“ widersetzt.

Mensch
Mensch
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Was habt ihr denn gegen die Ataman?

Gut, ich habe von der bis zumindest vor ca 3 Jahren ehrenwerten Dame nicht mehr viel mitgekriegt. Bis dahin fand ich sie stets gut. Wenn sich für mich immer noch verachtenswerte Union- und FPD-Hansel über sie aufregen, scheint mir das immer noch eher ein Ritterschlag zu sein🤔

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

@Mensch

Klingelt bei Heinrich-Böll-Stiftung oder Spiegel irgendwas bei dir?

Mensch
Mensch
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Klar, und?

Die ehrenwerte Frau Ataman, wurde beim Spiegel einst aussortiert, wenn ich mich Recht erinnere. Die HBS, na ja, mit den ganzen Stiftungen, stehe ich schon lange auf Kriegsfuß. Nur die HBS ist für mich eher nicht der Oberteufel aller Stiftungen.

Die „Welt“ wie alle Springer-Blätter, die gerade zum Rundumschlag gegen Frau Ataman aufrufen, sind für mich nach wie vor, ein wesentlich größeres Übel. Kriegstreiber vorm Herrgott übrigens…

…und der beknackte Özdemir ist einfach ein Vollpfosten. War er schon immer. Wurde einst in Richtung EU aussortiert. Das gilt nicht für Frau Ataman. Mir hatte sie immer sehr viel Respekt abgerungen. Wobei ich wie gesagt, ihren weiteren Werdegang seit ca 3 Jahren nicht mehr verfolgt habe. Kann also durchaus möglich sein, dass sie sich zu Coronamaßnahmen und zum Ukraine-Krieg in einer Form geäußert hat(te), die ich ganz sicher nicht teilen werde! Hat sie das?

Last edited 5 Monate zuvor by Mensch
flurdab
flurdab
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Na ja, wenn man sich gerne als Kartoffel beschimpfen lässt.
Wems gefällt…
Bemerkenswert ist die Förderung durch Türken- Armin und die Blitzlöschung aller Tweets der letzten Monate.

Die Stiftungen sind alle des Teufels.

Last edited 5 Monate zuvor by flurdab
Mensch
Mensch
Reply to  flurdab
5 Monate zuvor

Also wenn mich jemand als Kartoffel bezeichnet, fühle ich mich keineswegs beschimpft.

Überhaupt, immer diese Mimosenhaftigkeit, wenn’s ums Einstecken geht. Beim Austeilen – siehe Dein: „Türken-Armin“ (Wenn’s denn wenigstens zutreffend wäre) – biste selbst eher weniger zimperlich.

Wenn mir was bei Frau Ataman was nicht passt, dann ist es der Umstand, dass sie sich von den Regierungsdarstellern überhaupt vor einen Karren spannen lässt. Als Journalistin ist sie für mich damit auf ewig verbrannt.

Für mich eh ein ganz großes Übel der Neuzeit, diese Distanzlosigkeit zwischen Journalisten und Politikern.

flurdab
flurdab
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Wenn jemand den Antirassisten gibt, erwarte ich das von dieser Person keinerlei „Rassismus“ ausgeht, gegen Niemanden!
Und ein Unfug wie „Kartoffel“ als Gegenreaktion auf angeblich eigene Kränkungs-/ Rassismuserfahrung einzuführen, zeugt von Infantilität.
Was mich wirklich besorgt ist dass dieser beklagte Rassismus sich immer mit Abitur und abgeschlossenen Studium manifestiert.
So wäre ich auch gerne unterdrückt und ausgeschlossen worden. Vermutlich fehlt mir der richtige „Hintergrund“.

Türken- Armin wird immer ganz nervös wenn man Ihn auf türkischen Nationalismus und Graue Wölfe anspricht. Der hat sich seinen Spitznamen redlich verdient.

Mensch
Mensch
Reply to  flurdab
5 Monate zuvor

Na ja, Deine Anspruchshaltung ist mir fremd.

Wenn ich das zuende denke, lande ich zwangsläufig immer im Transhumanismus. Das was Du Menschen abverlangst, bevor sie sich für was auch immer engagieren, ist schlicht unmenschlich. Vergiss bitte nicht, dass Frau Ataman weiß wovon sie spricht. Sie hat das am eigenem Leib erfahren. Ich möchte gar nicht wissen, wie oft und mit welchen Worten die ehrenwerte Dame übelst beschimpft wurde und Du ziehst Dich echt an Kartoffel hoch? Na denn, wenn’s Spaß macht…

Ich olle Kartoffel bin an dieser Stelle raus aus dieser Diskussion. Nichts für ungut! Ich habe halt kein Problem mit Migranten, Asylanten und auch nicht mit Frau Ataman. Ich habe Probleme mit dem sich anbahnenden Totalitarismus und der Kriegstreiberei.

Der Herr Laschet ist zudem in der politischen Versenkung verschwunden und ich glaub‘ auch nicht, das der nochmal eine größere Rolle spielen wird.

flurdab
flurdab
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Zu Laschet:
Es ist egal ob der nochmals eine Rolle spielen wird. Er hat dies bereits getan. Das ist wie mit Gerhard Schröder, der wird auch nie wieder eine Rolle spielen, seine Taten wirken aber immer noch nach.

Was ist das für ein Unfug mit dem Transhumanismus?
Du solltest dich ernsthaft mit dem Konzept auseinander setzten bevor du darauf Bezug nimmst.
Es ist nämlich ein Unterschied ob Menschen durch äußere, auch technische Eingriffe „verbessert“ werden sollen, nach Maßgaben des WEF, oder ich die Besetzung einer staatlich finanzierten Stelle (Steuergeld) mit einer ethisch/ moralisch integeren Person fordere.
Man kann natürlich auch vorbestrafte Pädophile als Erzieher in Kitas einsetzen, wems gefällt.

Wenn ganze Karrieren nur auf angeblichen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gegründet werden, kann es mit dem Rassismus nicht weit her sein.
Dann gebe es diese Karrieren nicht!

Mensch
Mensch
Reply to  flurdab
5 Monate zuvor

Dann Mal bitte nicht um den heißen Brei geredet, sondern werde bitte einfach ganz konkret.

Was genau legitimiert Dich dazu Armin Laschet ganz unmissverständlich abwertend gemeint Türken-Armin nennen zu dürfen?

Jetzt bitte wirklich ganz konkret und nicht irgendwelche Stichworte in den Raum geschmissen oder mir das Googlen empfehlen.

Durch „äußere“ Eingriffe verbessert werden sollen, hört sich interessant, so ein bisschen nach schwarzer Pädagogik, aber im Grunde nichtssagend an. Was also genau meinst Du damit?

BTW: Technisch „verbesserte“ Menschen gehören schon lange zum Alltag, aber das nur am Rande.

Diese verkackte Personalie, die bei Dir Schnappatmung verursacht, ist eh ein Furz im Winde. Diese Stelle soll die ehrenwerte Frau Ataman nicht antreten dürfen, weil sie doch tatsächlich Deutsche als Kartoffeln bezeichnet hatte😱 Muss sowas wie das Erwähnen vonJehova sein🤔

Hast Du Dir z.B. einmal den Werdegang unseres Kanzlers angeschaut? Selbst wenn man seine Beteiligung an der Regierung Schröder außen vor lässt, bleibt da noch eine Menge, die mehr als nur ein wenig kritikwürdig ist. Der G20 Gipfel in Hamburg, bei dem er oberster Dienstherr war. Dann der Steuerdiebstahl der Hamburger Warburgbank, bei dem er noch nicht einmal auf eine Rückzahlung pochte. Beides war offensichtlich nicht so tragisch, sodass seiner Kanzlerschaft nichts im Wege stand. Seine „es wird keine roten Linien mehr geben-Rede“, die er dann als Kanzler hielt, war mehr als nur ein starkes Stück.

…und Du echauffierst Dich im Gleichklang mit der Springerpresse bei einer geschaffenen Planstelle, die von der Bedeutung her mehr symbolischen Charakter hat, darüber, dass eine Frau, die zudem wegen ihres Migrationshintergrund massivste Beleidigungen erdulden musste, weil sie Deutsche als Kartoffeln bezeichnet hatte, nun diese Stelle besetzen soll?

Sorry, mich macht das sprachlos. Ich weiß echt nicht mehr, was ich dazu sagen soll, außer das ich befürchte, dass das was im März 2020 begonnen hat, wohl leider nicht mehr zu stoppen sein wird. Es reicht völlig aus, wenn ein paar nebensächliche Planstellen geschaffen und wahlweise mit MigrantInnen, Gender-FetischistInnen und LG-Dingenskirchen-Trans-was-weiß-ich-Menschen besetzt werden.

Das wird den „Mob“ ausreichend beschäftigen, sodass ganz in Ruhe eine echte Schweinerei nach der anderen beschlossen und umgesetzt werden kann.

…und nun lass ich das Thema mit dem Hinweis, dass ich nicht Dein Feind bin für mich gut sein.

flurdab
flurdab
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Danke für den „Mob“.
Sehr elegant…

Mensch
Mensch
Reply to  flurdab
5 Monate zuvor

Der Mob bin unter anderen ich. Siehst Du Dich als die Elite?

…oder gar noch schlimmer als den sogenannten Mittelstand der zwischen Hoffen und Bangen festhängt und gar nicht mehr weiß, in welcher Richtung er auskeilen soll, um seine Pfründe zu sichern😱

Christa Meist
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Migration ist nicht dasselbe wie eine durch Vermehrung ermöglichte und gleichzeitig erzwungene Ausbreitung einer Spezies. Die Rede davon, dass „der Mensch“ von Naur aus migrantisch sei, dient in erster Linie der herrschenden Ausbeuterideologie.

Mensch
Mensch
Reply to  Christa Meist
5 Monate zuvor

Hm, was meinst Du mit erzwungene Ausbreitung einer Spezie?

Für mich gibt es, was die Menschheit betrifft nur eine Spezie.

Na ja, dass der Mensch von Natur aus migrantisch ist, ist seit tausenden von Jahren eindeutig zu belegen.

Ob dieses Phänomen, dessen Ursachen relativ schlicht sind – da wo der Mensch keine Lebensgrundlage mehr hat, macht er sich vom Acker und versucht woanders sein Überleben zu sichern – unbedingt dazu taugt Migration in der heutigen Zeit zu erklären, nun ja, das wäre dann in der Tat etwas einfach gestrickt.

…und zumindest ab und an auch Mal ein wenig an die eigene Nase fassen, als immer nur die herrschende Ausbeuterideologie anzuprangern – nicht falsch verstehen, denn auch ich meine, dass dadurchaus was dran ist – schadet sicher auch nicht.

Sorry, liebe Christa, ich bin gerade schon fassungslos genug des angestachelten Russenhasses wegen. Ich zumindest brauche jetzt keine grundlegende Migrationsdebatte, die leider viel zu oft unschön abdriften.

Ich bin dazu übergegangen mir meine Welt in Arschlöchern und netten Menschen aufzuteilen. Diese meine Welt ist völlig unabhängig vom Migrationshintergrund der einzelnen Menschen. Ich habe selbst dabei feststellen müssen, dass die Grenzen durchaus fließend sein können.

…und auch wenn’s mir unangenehm ist das zugeben zu müssen. Manchmal erwische ich mich dabei, selbst hier und da Mal ein Arschloch gewesen zu sein. Hilfreich ist diese Erkenntnis dennoch. Ich hüte mich schwer vor der Annahme: Einmal ein Arschloch, immer ein Arschloch😉

Last edited 5 Monate zuvor by Mensch
Christa Meist
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Alle lebendigen Arten vermehren sich und breiten sich aus, wenn sie gute Bedingungen haben. Irgendwann überschreitet die Größe der Population die Möglichkeiten des bisher beanspruchten Raumes, Klima und Bodenbeschaffenheit ändern sich, andere Spezies gewinnen die Oberhand. Dass die Lebensbedingungen anfänglich im erweiterten Lebensraum genauso gut sind wie im gewohnten, das ist eher unwahrscheinlich. Mit den Ausbreitungsnotwendigkeiten gehen deshalb in Übergangszeiten auch zahlenmäßige Verluste wegen ungenügenden Anpassungsvermögens einher. Deshalb gibt es in der Natur kein grenzenloses exponentielles Wachstum.
Mensch, vor allem der monotheistisch orientierte, fühlt sich gerne als Naturbeherrscher, ist es aber genauso wenig wie Sandflöhe, Feldmäuse oder der Riesenbärenklau. Die Prozesse sind komplexer, sie folgen aber unter Einbeziehung der aktuellen, der Evolution geschuldeten Entwicklungen den gewohnten Mustern des Lebendigen.
Die Gründe andere für Arschlöcher zu halten wechseln, wobei es erträgliche und unerträgliche Arschlöcher gibt. Ich behalte mir vor mein Verhalten auf diese Unterscheidung abzustellen, unabhängig davon, ob es daneben religiöse, rassische, geschlechtliche Unterschiede gibt, die andere möglicherweise für bedeutsam halten. Zudringliche Menschen mag ich nicht. Da sind mir Geschlecht, sexuelle Orientierung, Hautfarbe und Religionszugehörigkeit völlig egal.

Mensch
Mensch
Reply to  Christa Meist
5 Monate zuvor

Ich vermute zwar zu wissen was Du mir damit sagen möchtest und damit hast Du in gewisser Weise irgendwie recht.

Nur fürchte ich, dass diese Naturgesetze sich nicht sinnvoll auf die Menschheit adaptieren lassen. Der Mensch mag die einzige Spezies sein, die zu echter Grausamkeit fähig ist. Ein Löwe der satt ist, hört auf zu jagen. Der Mensch ist leider dazu fähig solange ohne Sinn und Verstand zu töten, bis niemand mehr übrig ist.

Schau Dir doch die Allmachtsfantasien so manch Herren (Das sind wirklich ausnahmslos immer Männer) der Schöpfung an.

Du kannst Dich leider drauf verlassen, dass die Erkenntnis, dass das Wachstum der Population der Menschheit ein Ende haben muss, niemals zu etwas gutem führen wird. Auch bei denen nicht, die sich all zu gern als Philantropen bezeichnen lassen.

Christa Meist
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Das stimmt nur für Tiere, die nicht unter Druck stehen. Eine Überpopulation von Ratten fängt an, sich gegenseitig zu fressen. Der Mensch ist soweit wir wissen, da gebe ich dir und vielen anderen Recht, die einzige Art, die solche Verhaltensweisen willentlich aus moralischen Gründen beenden könnte. Wohlgemerkt: könnte. Real gelungen ist es ihm bisher nicht. Im Gegenteil: er verwendet seine Fähigkeiten zur fortwährenden Ver“besserung“ von Waffensystemen und Optimierung von Drohgebärden.
Das sind keineswegs immer Männer. Weder Golda Meir noch Indira Gandhi, Madelein Albrigt, Victoria Nuland oder Ursula von der Leyen zeichnen sich durch besonderen Friedenswillen aus. Es gibt innerhalb beider Geschlechter eine enorme Bandbreite individueller Ausformungen, die unabhängig sind von geschlechtsspezifischen Ausprägungen. Ausgerechnet diesem kleinen Unterschied höchste Bedeutung einzuräumen, halte ich für falsch. Zweigeschlechtliche Fortpflanzung gibt es nicht nur beim Menschen sondern allgemein in Flora und Fauna.Mit Intelligenz hat das wenig zu tun.
Wer Frieden will, gleiche Verteilung der erwirtschafteten Güter und einen schonenden Umgang mit der Natur muss dieses politisch durchsetzen. Moralisierendes Geschwätz hilft dabei leider so gut wie gar nicht – denn auf genau dieses verlogene Gerede sind die Herrschenden seit Jahrtausenden spezialisiert. Sie sind genau in diesem Punkt den Untertanen weit überlegen und die zugehörigen Praktiken werden von einer Elite zur nächsten weitergegeben..
Nur die auf Erfahrung statt auf Moral gegründete Vernunft des „Pöbels“ könnte dem Spuk der Herrschaften ein Ende setzen, wenn der Pöbel denn wollte. Es gibt mittlerweile einen historisch begründeten Ansatz, der bisherige gesellschaftlichen Ausprägungen als vorliegende Versuche betrachtet und die menschliche Freiheit darin sieht, zwischen unterschiedlichen mehr oder weniger vollkommenen Lösungen zu wählen. Das wäre dann vielleicht als demokratische Praxis zu bezeichnen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Christa Meist
5 Monate zuvor

@Christa Meist

Migration ist nicht dasselbe wie eine durch Vermehrung ermöglichte und gleichzeitig erzwungene Ausbreitung einer Spezies.

Der Unterschied ist mir durchaus bewußt.
Die Migration, die wir Heute erleben, ist eine „Sklaven-Mobilmachung“ durch Entzug der Lebensgrundlage in deren Heimatländern.

Mich stört nur der Begriff „Migrationshintergrund“ an sich, der gerne auch von rechten Zeitgenossen abwertend genutzt wird, um die Schuld an den globalen Wanderbewegungen den Opfern der Ausbeutung anzuhängren.

Mensch
Mensch
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

…und insgesamt einfach weniger „Stock im Arsch“, wenn es um Begrifflichkeiten, geht deren Gebrauch die woken Freunde am Liebsten unter Strafe stellend verbieten wollen.

Nur weil jemand z.B. „Neger(Kuss)“ sagt ist er noch lange kein Rassist und Rassisten werden nicht dadurch zu Nichtrassisten, wenn es gelingt ihnen das Wort Neger zu gebrauchen erfolgreich zu verbieten.

Wer sich gegen Rassismus engagieren möchte, der wird mit Verboten nicht wirklich was erreichen können. Da muss man sich schon die Mühe machen, sich mit den (vermeintlichen) Rassisten auseinanderzusetzen. Klar, das ist anstrengender als pauschal jeden schon des Gebrauchs eines „verbotenen“ Worts wegen als Rassisten abzustempeln.

Wenn es gelingen soll, wem auch immer klar zu machen, dass Rassismus scheiße ist, darf man auch keine Angst haben einzugestehen, dass es durchaus Migranten gibt, die Arschlöcher sind.

…und wenn ich mir gerade in der jetzigen Zeit unsere woken Sittenwächter, die hinter jedem falschen Wort Rassismus in Reinkultur entdeckt haben wollen und das mit deren realen Sanktionspolitik und der Hetze gegen das ganze russische Volk anschaue, müsste ich eigentlich lauthals loslachen, wenn es nicht so erschreckend traurig wäre.

Rassisten sind für diese Arschgeigen immer nur die anderen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

@Mensch

…und insgesamt einfach weniger „Stock im Arsch“, wenn es um Begrifflichkeiten, geht deren Gebrauch die woken Freunde am Liebsten unter Strafe stellend verbieten wollen.

Du hast aber hoffentlich verstanden, auf welche Figuren ich da angespielt habe, oder?

Ich stehe der Massenwanderung und der deutschen Einwanderungspolitik ebenfalls kritisch ggü., aber nicht aus rassistischen Gründen, sondern weil diese aus niederen Motiven durch Partikular-Interessen gesteuert sind.

Die Existenz der AFD basiert allein auf dieser Fehlsteuerung, ansonsten sind die genauso neoliberal wie der Rest im Parlament.

Dass es unter den Zugereisten auch lichtscheues Gesindel gibt…..geschenkt.

Wer sich gegen Rassismus engagieren möchte, der wird mit Verboten nicht wirklich was erreichen können. Da muss man sich schon die Mühe machen, sich mit den (vermeintlichen) Rassisten auseinanderzusetzen. Klar, das ist anstrengender als pauschal jeden schon des Gebrauchs eines „verbotenen“ Worts wegen als Rassisten abzustempeln.

Zustimmung.

Mit unserem geschichtlichen Hintergrund ist der Rassismus-Vorwurf naturlich eine wirksame Keule, Kritiker mundtot zu machen.
Würde man sich mit den Motiven/Argumenten der „vermeintlichen Rassisten“ auseinandersetzen, wäre diese Keule nutzlos.

Mensch
Mensch
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Das war nicht auf Dich gemünzt! Das war als Ergänzung Deines Kommentars gedacht. Nicht mehr und nicht weniger.

…und die Entstehung sprich der Gründungsgrund der AfD war allerdings ein anderer. EU-Verdrossenheit. Damit waren sie aber nicht wirklich erfolgreich.

Es als lucky punch zu bezeichnen, wäre sehr zynisch, aber es war eher der pure Zufall, dass es 2015 durch den Krieg in Syrien zu einer großen Flüchtlingsströmung kam, bei dem die AfD erkannt hatte, dass das das Thema ist, mit dem man mehr als ein paar Prozent mit gezielter Hetze mobilisieren kann. Und es gab wirklich Hetze. Wenn ein Mob: „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“, rufend durch die Straßen zieht und solch Leuten gegenüber von AfD Seite Verständnis entgegengebracht wird, ist das aus meiner Sicht nicht harmlos. Genauso wenig wie brennende Asylbewerberheime.

Dass zu der Zeit ziemlich stark die CSU damit kokettiert mit der AfD eine Koalition einzugehen, ist leider schnell in Vergessenheit geraten.

Grundsätzlich stört mich die Vermischung von Migration und Asyl. Asyl ist ein humanitärer Akt, dessen geschichtlicher Hintergrund wohl jedem klar sein sollte.

Dass das trotzdem kein Tabu-Thema sein darf, dem stimme ich selbstverständlich zu zu, denn das es dabei Fehlentwicklungen gegeben hat, ist einfach nicht zu bestreiten. Ein fürchterliches Versagen von Politik und Ämtern kann nicht bestritten werden. Da ging alles drunter und drüber. Bis heute findet sich kein Flüchtlingsheim in einer Gegend wo die Betuchten, meist eh unter sich Wohnens, ihr Zuhause haben. Das: „Wir schaffen das!“, entpuppte sich schnell als das reale, ihr Pöbel habt das gefälligst zu schlucken und zu schaffen. Den dabei entstandenen Unmut kann ich schon verstehen. Nur habe ich die AfD zu derzeit als die Arschgeigen wahrgenommen, die noch Öl ins Feuer gegossen haben. Zu hetzen, um die Gunst der Wähler zu gewinnen, scheint in Deutschland einfach gut zu funktionieren. Gegen Ungeimpfte zu hetzen funktionierte auch ziemlich gut. Ich habe alle Sprüche von denen die sich für die Guten halten noch im Ohr.

Die Guten hetzen nicht (mehr, war nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei, nachdem Erdogan unliebsame Dinge tat, auch angesagt) gegen „Muselmanen“, die Guten hetzen gegen Russen, Ungeimpfte und Regierungskritiker, die allesamt als Demokratiefeinde ausgemacht wurden.

Last edited 5 Monate zuvor by Mensch
flurdab
flurdab
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Wer hat den diesen Begriff „Migrationshintergrund“ eingeführt?
Wer hat ihn geschöpft?
Der echte Nazi spricht immer noch von „Kanacken oder Bimbos“.

Diesen Sprachpanscher in Fußvolk, also die, die garnicht begreifen das hinter dem Vorgang eine Agenda steht, nehmen der Sprache ihre wichtigste Eigenschaft, die Eindeutigkeit.
Sie machen Sprache unanwendbar.

Wenn wir aufhören von „Negern, Schwarzen, Menschen mit dunkler Hautfarbe etc.“ zu sprechen, finden diese Menschen nicht mehr statt. Wir haben damit dann zum Schluß keine Möglichkeit mehr zielgerichtet über deren Belange zu sprechen.
Man radiert diese Menschen sprachlich aus.
Alles zum Lob des Anti- Rassismus.
Der Neger heißt jetzt POC, als Schwarzafrikaner würde ich mich bedanken in den selben Topf gesteckt zu werden wie Inder, Nordafrikaner oder Bangladeschis.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
5 Monate zuvor

@flurdab

Wenn wir aufhören von „Negern, Schwarzen, Menschen mit dunkler Hautfarbe etc.“ zu sprechen, finden diese Menschen nicht mehr statt. Wir haben damit dann zum Schluß keine Möglichkeit mehr zielgerichtet über deren Belange zu sprechen.

Das ist nachvollziehbar. Alle in einen Topf, sozusagen.

Man könnte sie aber auch nach ihren Herkunftsländern bezeichnen, oder?

Dann ist ein Inder eben ein Inder, ein Kongolese eben ein Kongolese, und ein Äthiopier ein Äthiopier, so wie Deutscher, Franzose, Italiener etc.. 😉

flurdab
flurdab
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Das wäre denkbar, aber ich fürchte das scheitert an der Komplexität der Welt.
Allein Afrika hat 53 (?) Staaten. Die Ivory Coast (der Staat Elfenbeinküste) hat allein bereits 60 „Volksgruppen“.
Das nächste Problem ist dann aber wieder, wie nennt man einen Äthiopier der die deutsche Staatsbürgerschaft hat?
Und woher kann ich das wissen wenn ich nicht fragen darf, weil die Frage ja angeblich schon rassistisch ist?

Und alles nur weil der BND mit viel Geld die vielleicht 5.000 echten Nazis am Leben erhält. Das fällt wohl unter den Minderheitenschutz.

Meiner Meinung nach ist das alles vollkommener Unsinn und dient nur dazu eine Menge Steuergeld in private Taschen umzuleiten, welches besser in der Entwicklung der Gesellschaft inverstiert wäre.
Also Schulen, Zurückdrängung von Ideologien (Religion) vernünftige Konzepte zur Spracherlernung. Die Sprachkurse für „Flüchtlinge“ sind ein Witz.

Aber solange man mit „Rassismus- Hatz“ und Nazigedenken leichtes Geld verdienen kann, wird das nicht passieren.

Last edited 5 Monate zuvor by flurdab
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
5 Monate zuvor

@flurdab

Das wäre denkbar, aber ich fürchte das scheitert an der Komplexität der Welt.

Allein Afrika hat 53 (?) Staaten. Die Ivory Coast (der Staat Elfenbeinküste) hat allein bereits 60 „Volksgruppen“.

Das muss man nicht unnötig verkomplizieren.
Bei uns gibt es ja auch unterschiedliche Sprach- und Volksgruppen und trotzdem werden alle Deutsche genannt.

Wer differenziert denn im Ausland zwischen Bayern, Sachsen usw.?

Das nächste Problem ist dann aber wieder, wie nennt man einen Äthiopier der die deutsche Staatsbürgerschaft hat?

Fritz Haileselassie? 😀

Und woher kann ich das wissen wenn ich nicht fragen darf, weil die Frage ja angeblich schon rassistisch ist?

Ich hatte noch nie ein Problem damit, Jemanden nach seiner Herkunft zu fragen, finde das sogar richtig spannend.

Und alles nur weil der BND mit viel Geld die vielleicht 5.000 echten Nazis am Leben erhält. Das fällt wohl unter den Minderheitenschutz.

Tja, so ein IM in der Szene kostet halt……

Meiner Meinung nach ist das alles vollkommener Unsinn und dient nur dazu eine Menge Steuergeld in private Taschen umzuleiten, welches besser in der Entwicklung der Gesellschaft inverstiert wäre

Ja und vergis nicht, wie wunderbar man damit Druck auf die eigenen abhängig beschäftigten machen kann oder die Flüchtlingsindustrie, wo ja auch irgendwer das Steuergeld einsackt.

Christa Meist
Reply to  flurdab
5 Monate zuvor

Die Erfindung des „Migrationshintergrundes“ über drei (!!!) Generationen in allen das Heranwachsen betreffenden Akten eines Kindes war einer der ersten Anschläge auf eine menschenwürdige Gesellschaft. Zu Fragen der Migration empfehle ich von Hannes Hofbauer „Kritik der Migration“. Die armutsbedingte, durch vergleichweise schlechte Lebenbedingungen ertwungene Migration ist schon immer ein Beitrag zur Erhöhung der Ausbeutung. Armutserzwungene Migration ist etwas anderes als eine durch hohe Qualifikation ermöglichte Neugier auf andere Weltgegenden.

flurdab
flurdab
Reply to  Christa Meist
5 Monate zuvor

Ja, kann man so sehen.
Wobei kaum ein Türke in der Republik leben würde, wenn nicht die USA als Hegemon Deutschlands uns diese „Gastarbeiter“, im Tausch für Atomraketen in der Türkei, aufs Auge gedrückt hätte.
Und wenn die deutsche Politik ihren anfänglichen Kurs bei behalten hätte, wären die „Gastarbeiter“ nach zwie Jahren auch wieder in die sonnige Türkei zurück gegangen. So wie es das Gros an Italienern, Spaniern, Griechen und Portugiesen auch gemacht haben.
Dann gäbe es keine „dritte Generation“ die von sich behauptet „Türke“ zu sein.

Und hätten die Arbeitgeber in die kostenintensive Rationalisierung investiert, hätte es auch keine „Rekordarbeitslosigkeit“ gegeben. Sie im wesentlichen durch ein Überangebot von Arbeitskräften entstand.

flurdab
flurdab
Reply to  flurdab
5 Monate zuvor

Die „Armutsmigration“ die wir seit 2015 verstärkt erdulden hat ein klares Ziel. Den Zusammenbruch und die Abschaffung des Sozialstaats.

Der feuchte Traum der Neoliberalen.

Dem Merz schießt bei dem Gedanken die Milch ein.
Man muss sich das Leben ohne Sozialstaat und Arbeitsgesetzgebung eben leisten können.

Mensch
Mensch
Reply to  flurdab
5 Monate zuvor

Na ja, diese Sichtweise kann ich nicht nachvollziehen. Zunächst vermischt Du für mich Asyl und Migration, was für mich zu nichts Guten führt. Klar gibt es ganz sicher auch Armutsmigration. Die gab es schon immer und war lange Zeit sehr erwünscht. Reiche Leute fahren nicht in reichere Länder um z.B. unter Tage zu schuften. Ist heute nicht wesentlich anders.

Eine Woche, in der alle „Armutsmigranten“ in Deutschland die Arbeit niederlegen, könnte lehrreich sein.

…und unsere Sozialsysteme, ach Gottchen. Kann man die guten Gewissens überhaupt noch so nennen? Ich bin mir da zumindest nicht mehr zweifelsfrei sicher.

Wo sollen wir da Anfangen, wenn es um den schrittweisen Niedergang geht? 2015 scheint mir reichlich spät zu sein? Frag Mal ein paar unverbesserliche Wessis, die die Sozialsysteme noch von vor der Wiedervereinigung kannten. Was meinste denn wer für diese ewig Gestrigen die Wurzel allen Übels waren?

Richtig. Die Ossis….

Aber all das lenkt für mich bei dem was wir gerade durchleben – das Abgleiten in einen unfreien Totalitarismus in einer explosiven Mischung mit Kriegstreiberei – viel zu sehr ab.

flurdab
flurdab
Reply to  Mensch
5 Monate zuvor

Ich vermische keineswegs Armutsmigration mit Asyl.
Das machen die Politiker vollkommen allein.

Und ja die Steuersenkungen mit anschließender Einführung der Hartz- Gesetze ist mir auch noch erinnerlich.
Ich weiß noch aus eigenem erleben wie es vorher war.

Denkst du denn das die Herrschaften, die diese Suppe angerührt haben nicht weiter gehen werden?

Marla
Marla
5 Monate zuvor

Ehrlich, Roberto, du hast ne männliche midlife Krise…. 😉
“ … Frauen in Aufsichtsräten und politischer Verantwortung in paritätischer Quote zu ihren männlichen Kollegen, …“
Die Geschichte zeigt: Männer in Aufsichtsräten und politischer Verantwortung in paritätischer 1000%MachtQuote zu Weibern (zu ihren weiblichen Kollegen gab es nahezu nicht..)
macht Millionen von Toten. … also nix besser ….
Der Emanzentraum der 80er: wenn Männer doof sind und Frauen (Thatcher) auch: wie wärs mal mit der Sucge nach den Besten: „blind“bewerbungen und Losverfahren waren damals massiv diskutierte Ideen!! (aber nicht bei Männern!)

2.ist dir als Linker mal die Idee gekommen, dass diese Fassadendemokratie sich aktiv die Fassadenweibchen suchen, insbesondere auch da, wo vorab Männer „abgewirtschaftet“ haben?

Was ich als sozial-demokratisch Gesinnte und Emanze sehe ist, dass wir einen Krieg gegen das Weibliche führen!!!
Gegen Mutter Natur und gegen das Mütterliche (das Matriachale)!!!

CM war u.a. der Test, ob „wirrr“ uns für die 75-80% (Matriachat: Mütter, Kinder, Alte, Schwache, Kranke interessieren und stark machen oder für die 20-25% (Männer zw. 25und 60, voll fit)(MM-Interessen)

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Marla
5 Monate zuvor

Bitte? Wieso ich?

flurdab
flurdab
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Monate zuvor

Wehr dich nicht.
Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen…
„Kollektiver Geist“ und so.

Christa Meist
5 Monate zuvor

Warum sollte ich einen deutschen, also einen nationalen „Geist“ für schlechter halten als andere nationale Geister? Nationale Geister verfestigen Vorurteile, gegenüber Menschen mit einem bestimmten Pass und/oder einer bestimmten Sprache. Sind die Menschen, die sich z. B. hier kritisch zur aktuellen Politik äußern, keine Deutschen oder keine Geister? Fordern sie (Sie?) keine Anerkennung als Bestandteil der deutschsprachigen veröffentlichten Meinung ein?
Weder der Antisemitismus noch die Neigung zu diktatorischen Regierungsformen oder die Gewaltneigung von Hooligans und manchen Ehemännern sind spezifisch deutsche Phänomene. Letzteres hat möglicherweise mehr mit unterdrückter Sexualität zu tun, als mit einem Nationalcharkter oder nationaler Mentalität, Identität. Auch Adornos und/oder Horkheimers Schriften lassen einen solchen Schluss aus meiner Sicht nicht zu, denn sie haben sich als Menschen deutscher Herkunft und Sprache vor allem mit den Erscheinungen der Gesellschaft des Landes auseinandergesetzt, das ihnen vertraut war. Das führt logischerweise nicht zu der Feststellung, die untersuchten gesellschaftlichen Phänomene seien in einem anderen Land nicht anzutreffen. Menschen, die ihren Ansätzen folgen gibt es – das nehme ich an – in allen alphabetisierten Weltgegenden. In keinem davon als herrschende Meinung. Ich unterstelle, dass sie nicht „zurück“ gekommen wären, hätten sie angenommen für deutschsprachige Territorien sei Hopfen und Malz verloren, weil den Deutschen der autoritäre Charakter nicht auszutreiben sei.
Der um Aufklärung – zu unterscheiden von Erleuchtung – bemühte Mensch wird sich doch zuerst um die fehlerbehafteten Annahmen zur Welterklärung kümmern und nicht um deren Zuordnung zu einer nationalen Mentalität oder einem nationalen Geist! Am Ende dieses Gedankengangs stehen nämlich – ich hoffe man erinnert sich – Tortenwürfe aus den Reihen einer selbsternannten politischen Polizei gegen alle, die aus dem Land in dem sie wohnen – Deutschland – einen Ort machen wollen, an dem es sich besser leben lässt.

Pentimento
Pentimento
5 Monate zuvor

https://m.youtube.com/watch?v=GprR3CJcor0

Hat jemand Kontakt in der Gegend, um zu helfen?

Die Russen sind die Hoffnung für eine bessere Welt.

Gert-Ewen?

Last edited 5 Monate zuvor by Pentimento
Enrico
Enrico
5 Monate zuvor

Ein praktisch nur staatliches Schulsystem, langweilig und unmodern.

Norbert Berentz
Norbert Berentz
5 Monate zuvor

„… DEUTSCH SEIN, heißt eine Impfung um ihrer selbst willen zu tun – mit oder ohne Bratwurst …“ (Richard Wagner)

„… KONFORMISMUS funktioniert wie ein Eimer, den man mit allem befüllen und dann dort ausleeren kann, wo es nötig ist. Die Manipulier- barkeit der Masse ist grenzenlos …“

(Kommentar „Zur Lage“ von Daniel MATISSEK)

https://ansage.org/die-buechse-der-pandora-wird-geoeffnet/

Norbert Berentz
Norbert Berentz
5 Monate zuvor

„… KONFORMISMUS funktioniert wie ein Eimer, den man mit allem befüllen kann und dann dort ausleeren kann, wo es nötig ist. (!!)
Die Manipulierbarkeit der Masse ist grenzenlos, und man muss gar nicht erst Gustave Le Bon lesen, um zu verstehen, dass dieselben, die jetzt eine hochexperimentelle, nur vorläufig zugelassene Impfung verherrlichen und deren Verweigerung als „kindische Rechthaberei” schmähen, ebenso gut – vielleicht sogar noch leidenschaftlicher – jetzt die exakte Gegenposition hätten vertreten können, wäre das Framing nur geringfügig anders gesetzt worden, wären die Prämissen und Prädispositionen der Meinungsmache minimal andere gewesen.
Es kommt eben immer darauf an, wer das originäre Mindset betreibt und woher der herrschende Wind weht …“

Norbert Berentz
Norbert Berentz
5 Monate zuvor

„… Tatsächlich wäre es sogar plausibler oder wahrscheinlicher gewesen, dass die Pareto-Verteilung genau umgekehrt wäre – und heute nicht 20 Prozent der Deutschen die Spritze verweigern, sondern an sie glauben, während sich die Mehrheit von 80 Prozent vehement dagegen stellte und der Impfung verschlösse.

Eigentlich müsste ein objektiv dringend angebrachter Argwohn gegen Zwangsmedikationen und -therapien – gerade bei einem Volk mit dieser Vorgeschichte – das Fühlen, Denken und Handeln der Mehrheit bestimmen und eine gesunde Impfzurückhaltung zur Folge haben, statt blinder Euphorie und Junkiementalität das Wort zu reden.
Denn alle Argumente gegen diese Impfstoffe würden tatsächlich so viel besser ins Register der ansonsten in dieser Gesellschaft mehrheitsfähigen Vorurteile passen:
Die meisten Deutschen sind gegen experimentelle Gentechnik (wie man sie etwa bei Genmais oder Monsanto-besprühten Tomatenfeldern verteufelt). Sie sorgt sich um Gluten und Feinstaub, Nanopartikel, Elektrosmog, Handystrahlung und Mikroplastik. Sie misstrauten – jedenfalls noch bis Anfang 2020 – zu Recht schamlosen Pharmaindustrie-Profiteure, die mit Arzneimitteln massenhaft Geld scheffelten und denen es nie vorrangig um Gesundheit, sondern um Profite ging …“

Norbert Berentz
Norbert Berentz
5 Monate zuvor

„… Diese deutsche Mehrheits- gesellschaft war bislang auch immer hypersensibel bei jeder auch nur künstlich eingebildeten Verletzung der körperlichen Selbstbestimmung, wenn sie etwa schon bei Zwangsuntersuchungen von Zuwanderern „Folter“ anprangerte. Doch dieselben Lifestyle-Eliten, die den Konsum von Fleisch, Zucker und Weißmehl, Alkohol und Nikotin gar nicht genug geißeln konnten, vertrauen plötzlich blind auf im Blackbox-Modus von sinistren Biotechnologie-Startups ausgespuckte Impfstoffe, die nicht nur kurzzeitig ihr Verdauungstrakt durchlaufen, sondern in ihrem Blutkreislauf landen und dort dauerhaft die natürliche Immunabwehr modifizieren – über Wirkmechanismen, die offenbar nicht einmal von ihren Entwicklern selbst verstanden wurden (sonst wäre der Praxistest der Impfkampagne nicht so fundamental fehlgeschlagen bzw. hätte nicht die Praxis in 11 Monaten alle zuvor erwarteten Wirkprognosen Lügen gestraft).

Sind wir hier eigentlich im falschen Film …? „

Norbert Berentz
Norbert Berentz
5 Monate zuvor

„… Es war ein Meisterstück der Angstpropaganda, mittels einer (für die meisten Menschen rein virtuellen) Virusbedrohung die niederschwelligst wachgehaltenen Abwehrinstinkte und misstrauischsten Vorbehalte einer ansonsten überkritischen Bevölkerung auszuhebeln und sie gar dazu zu bringen, mit geradezu religiösem Eifer das zu verherrlichen, was sie noch vor zwei Jahren, unter geistig gesunden Umständen, völlig fraglos rundheraus abgelehnt und geradezu militant bekämpft hätten.
Im Netz fordern sie schon Pogrome, Wegsperren, Ausgrenzen …“

Norbert Berentz
Norbert Berentz
5 Monate zuvor

„… Der Geist ist aus der Flasche :
Bald werden wieder Quoten gemeldet. Bürgermeister reißen sich schon darum, als erste 100 Prozent Durchimpfung zu melden. Wann sehen wir die ersten Schilder am Ortseingang: „Dieser Ort ist Umgeimpften-frei” … ?

Alles ist schonmal dagewesen. Und wer ernsthaft glaubt, das Unrecht früherer Zeiten sei nicht genau derselben inbrünstigen kollektiven Tiefenüberzeugung der Zeitgenossen entsprungen, für das unfehlbar Richtige, Hochmoralische und Alternativlose einzutreten, der hat aus der Geschichte nichts gelernt. Man muss bloß das Feindbild diffus genug halten, es mit bereits zuvor erfolgreich geschürten Ressentiments verschalten und dann den entfesselten Volkszorn in gewünschte Bahnen lenken – und die Kiste wird zum Selbstläufer …“

Norbert Berentz
Norbert Berentz
5 Monate zuvor

„… Mit Fassungslosigkeit verfolgen wir mit, wie die Entmenschlichung der neuen Außenseiter, wie ihre Entrechtung voranschreitet.

Und keiner soll damit kommen, dies (mit Nazi-Deutschland) sei ein schiefer Vergleich oder gar ein himmelschreiender Unterschied, da sich die Diskriminierung hier ja nicht an unabänderliche Eigenschaften wie Rasse, Hautfarbe, Herkunft festmache, sondern an einer Verweigerungshaltung, die durch Einsicht und „Bekehrung“ – sprich: durch die Impfung – jederzeit und augenblicklich korrigier- und damit abstellbar wäre. Diese wohlfeile Sichtweise ist großer Unfug. Denn davon abgesehen, dass es die Methoden sind, die hier den Tabubruch bedeuten: Der selbstgerechten Masse in ihrer Niedertracht ist es ganz gleich ist, ob sie ihren Gruppenrausch in der gemeinschaftsstiftenden Erniedrigung und Verfolgung von „Ungeimpften“ auslebt oder in der von Merkmalsträgern, die – je nach herrschendem Regime – durch Abstammung, Glauben, politische Überzeugung oder wirtschaftliche Situation definiert werden. Das, wofür Menschen heute geächtet werden im Kontext einer Experimentalimpfung gegen ein Virus, das nicht ansatzweise das Bedrohungspotential für eine echte Gesundheitskatastrophe hat (verglichen mit Krankheiten, gegen die wohlbegründete Impfpflichten bereits bestehen !), ist in Wahrheit das Hochjazzen einer freien Willensentscheidung zum Verbrechen, weil diese einem längst übergriffigen Staat nicht in den Kram passt …“

Norbert Berentz
Norbert Berentz
5 Monate zuvor

„… Die neuen Opfer von heute werden kriminalisiert für die Inanspruchnahme einer Freiheit, die ihnen nicht nur durch unveräußerliche Grundrechte selbstverständlich zusteht, sondern ihr von genau dem Staat und seinen Politikern immer wieder zugesichert worden ist, die sie ihnen jetzt streitig machen wollen.

Und im Zweifel geht es in diesem Land am Ende immer für den Zwang – und gegen die Freiwilligkeit. Beziehungsweise wenn Freiwilligkeit, dann wird sie nur solange toleriert, wie sie es ermöglicht, das vorgegebene Plansoll ohne Sanktionen zu erreichen. Zuckerbrot und Peitsche, Bratwurst oder Impfzwang. So wie „Meinungsfreiheit” längst nur noch bedeutet, frei das sagen zu dürfen, was mehrheitlich erwünscht ist, so ist es auch bei der „Impffreiheit”. Wenn er es sich nur lange genug einredet, fühlt sich auch der Gefesseltste frei …

Das Double bind des falschen Freiheitsversprechens gegen Impfung, das in Wahrheit sein Gegenteil bedeutete und trotz Spritze am Ende mehr Unfreiheit, mehr Unsicherheit, mehr Schaden brachte durch weiterhin bestehende ritualisierte Masken-Unterwerfung, Kontakt- und Abstandsregeln auch für Geimpfte: All dies macht ein Volk allmählich wahnsinnig. Und darum geht es. Ist ihm einmal das moralische Rückgrat gebrochen, dann kommt die große Stunde der Untertanen, der Obrigkeitshörigen, all jener, die es als Gnade empfinden, dass andere für sie das Denken und Entscheiden abgenommen haben. Freiheit ist Sklaverei …“

Norbert Berentz
Norbert Berentz
5 Monate zuvor

… „ZENSUR“ und „Zwangsimpfung“ im Freiheitlich-Demokratischen Rechtsstaat … ??

… ich sage dazu nur : „Auf dem Weg in die Regel- und Werte-basierte DEMOKRATUR“ …

… denn der angestrebten „Regel-und Werte-basierten multilateralen Ordnung“ in der Geopolitik (d.h. Abkehr vom Völkerrecht) entspricht in der Binnenpolitik die „Regel-und Werte-basierte DEMOKRATUR“ – nämlich Abkehr von „Freiheitlich-Demokratischer Grundordnung“ (FDGO) und Menschenrechten …

Sollen also in der Geopolitik die Regeln und Werte des Stärkeren (bzw. des „Freien Westens“) gelten und anderen aufgezwungen werden, so werden in der Binnenpolitik die Werte und Regeln vom (neo-) liberalen Mainstream gesetzt, von den moralisch-rigoros „Selbstgerechten“ mit totalitärem Anspruch auf Allgemeingültigkeit, vorbei an Grundrechten und Rechts(mittel)Staat – und das Bundesverfassungsgericht spielt mit … !
Wie lange noch … ?

P.S.: Unsere Werte und Regeln sind in der Verfassung und der Charta der Vereinten Nationen verankert. Und allein dabei muss es bleiben … !

Norbert Berentz
Norbert Berentz
5 Monate zuvor

… moralisch anspruchsvoll und selbstgerecht schreiben sie uns die Werte und Regeln vor, nach denen wir zu leben haben – und versuchen solches auch noch gegenüber RUSSLAND und CHINA – dümmer geht nimmer …

https://m.facebook.com/groups/109674734453232/permalink/240099464744091/

Norbert Berentz
Norbert Berentz
5 Monate zuvor

… das Konzept des „Kollektiven Unbewussten“ mit seinen Archetypen stammt übrigens von Carl Gustav Jung :

„… Das kollektive Unbewusste – ein von Jung eingeführter und theoriestrategisch gegen die Freud’sche Fokussierung auf das individuelle Unbewusste gerichteter Begriff – bildet eine allen Menschen gemeinsame Grundlage psychischer Funktionen. Auch die Strukturen des Ich entwickeln sich auf der Grundlage von Strukturen des kollektiven Unbewussten. Im individuellen Menschen zeigen sich die Archetypen des kollektiven Unbewussten durch archetypische Bilder, also Vorstellungen und Emotionen mit allgemeinmenschlicher Grundlage. Dies zeigt sich individuell besonders in Träumen und kulturell beispielsweise in mythischen Motiven, Märchenmotiven und -konstellationen oder Sagenformen …“

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gustav_Jung?wprov=sfla1

https://de.wikipedia.org/wiki/Kollektives_Unbewusstes?wprov=sfla1