Kriege: Warum Geschichte ausgeschaltet wird

Hier soll es nicht um die Rechtfertigung des aktuellen Krieges in der Ukraine gehen. Gleichsam ist dies der Versuch, in diesem Konflikt die Geschehnisse nicht auf Russland zu reduzieren. Es soll darüber hinaus darum gehen, den Blick über aktuelle Ereignisse und Bewertungen hinaus zu richten.

Scharfschützen, die auf Kinder schießen, baufällige Häuser armer Familien, die bombardiert werden, Museen und andere Kulturstätten, die – fernab von irgendwelchen militärischen Einrichtungen – dem Erdboden gleichgemacht werden … diese Dinge sind in Donezk geschehen. Das war 2016. Und in den folgenden Jahren geschahen diese Dinge weiterhin, bis einschließlich heute. Mit mindestens 14.000 Toten als Folge.

Doch begonnen hat es schon früher, als Donezk sich entschied, nicht der ukrainischen Regierung im Westen des Landes zu folgen, sondern sich in Richtung Russland zu orientieren. 2014 hatte die Krim in einer Abstimmung mit einer überwältigenden Mehrheit entschieden, zu Russland gehören zu wollen. Unter dem Eindruck dessen, was im Westen der Ukraine geschah, ist das nachvollziehbar. Ob es sich – wie in der westlichen Erzählung behauptet – bei der Krim um eine Annexion handelte oder nicht, ist auch unter Völkerrechtlern umstritten.

Donezk und Luhansk suchten ebenfalls den Anschluss an Russland, doch Putin ließ das nicht zu. Möglich, dass er darauf hoffte, durch das Minsker Abkommen werde es auch ohne sein Eingreifen zu einer friedlichen Lösung kommen. Doch daraus wurde nichts. Das lag zum einen an der Westukraine und deren ständigen Angriffen auf Donezk und andere Städte, zum anderen an der Untätigkeit der westlichen Länder, die nichts taten, damit das Abkommen realisiert wurde. Kritiker werfen Putin heute vor, dass er viel Leid und Tod in den Volksrepubliken hätte verhindern können, wenn er sie früher anerkannt und zu Russland gehörend akzeptiert hätte.

Wen interessiert es?

Das Leid der Menschen in Donezk begann in seiner jetzigen Form 2014. Heute, acht Jahre später, hat sich daran faktisch nichts geändert. Wenn man sich die beiden Dokus „Der verschwiegene Krieg“ und „Die unerwünschte Republik“ ansieht, bekommt man ein Bild dessen, was dort seit Jahren passiert. Doch auch wenn man über diese Region hinausblickt, zeigt sich ein Bild von Kriegen und kriegsähnlichen Konflikten:

1. Kolumbien seit 1964
2. Mali seit 2012
3. Nigeria (Boko Haram) seit 2009
4. Kamerun (Ambazonien) seit 2018
5. Zentralafrikanische Republik seit 2006
6. Demokratische Republik Kongo seit 2005
7. Burundi seit 2018 (bewaffneter Konflikt)
8. Äthiopien (Tigary) seit 2020
9. Südsudan seit 2010 (bewaffneter Konflikt)
10. Libyen seit 2011
11. Ägypten seit 2013
12. Somalia seit 1988
13. Mosambik seit 2019
14. Ukraine seit 2014
15. Türkei (Kurden) seit 2004
16. Syrien seit 2011
17. Irak seit 1998
18a. Jemen (Al-Quaida) seit 2010
18b. Jemen (Huthi) seit 2014
19. Armenien/ Aserbaidschan seit 2020
20. Afghanistan seit 1978
21. Pakistan (Taliban) seit 2007 (bewaffneter Konflikt)
22a. Indien (Kaschmir) seit 1990
22b. Indien (Naxaliten) seit 1997
23a. Myanmar (Ostmyanmar) seit 1948
23b. Myanmar (Westmyanmar) seit 2016
24. Thailand (Südthailand) seit 2004 (bewaffneter Konflikt)
25a. Philippinen (Mindanao) seit 1970
25b. Philippinen (NPA) seit 1970
In Klammern: Region oder Konfliktpartei

Hin und wieder schafft es ein Konflikt in die Medien. Allerdings ist die Voraussetzung dafür nicht, dass er besonders schlimm ist, besonders viele Opfer fordert oder sonst wie aus der Reihe der anderen Konflikte herausfällt. Es kommt darauf an, wer daran beteiligt ist und wer davon profitiert oder Verluste erleidet.

Die CIA, Deutschland und die Ukraine

Man muss sich das bewusst machen, und man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Ukraine für den Westen nichts weiter als eine Möglichkeit darstellt, Russland noch näher zu rücken und seine Einflussgebiete weiter einzugrenzen. Würde es um das Leid der Menschen gehen, müsste beispielsweise der Jemen schon seit Jahren in ein Land, wo Milch und Honig fließen, verwandelt worden sein – vom Westen und einzig, um den Menschen zu helfen.

Auch das Demokratie-Argument sticht nicht. In der Ukraine herrscht keineswegs eine Demokratie, auch wenn wir das täglich lesen. Das Regime ist korrupt, faschistische Gruppen dominieren das Geschehen, der Westen hat nicht erst seit 2014 seine Finger, Finanzen und Waffen im Spiel, sondern sogar deutlich länger. Die CIA war schon in den 1950er Jahren an der Ukraine interessiert, und auch der Bundesnachrichtendienst (BND) in Deutschland spielte eine Rolle. In dem Heise-Artikel „Falsche Freunde“ von 2014 ist nachzulesen:

Ende der 1950er Jahre reaktivierte dann der deutsche BND seine Kontakte zu Stepan Bandera, dem die CIA nicht vertraute. BND-Chef Reinhard Gehlen knüpfte dabei nahtlos an seine eigene Arbeit in der Nazizeit an, als er für Hitler die Spionage im Osten organisiert hatte. Schon damals hatten Gehlens Leute argumentiert, dass die Sowjetunion zerschlagen werden könnte, wenn man sich mit den einzelnen nichtrussischen Nationalitäten verbündete. Bandera war an westlicher Unterstützung interessiert und so trainierte und finanzierte der BND 1959 ein Team, das über die Tschechoslowakei in die Ukraine eingeschleust wurde und von dort aus nach Westdeutschland berichtete. Doch der KGB hatte Banderas Organisation zu dem Zeitpunkt bereits unterwandert und ermordete ihn im gleichen Jahr.

Nun kann man sich vortrefflich darüber unterhalten, ob und inwiefern die heutige Ukraine und ihre politische Führung ihre eigenen Entscheidungen getroffen haben. Man muss sich fragen, wie das, was seit 2014 auf dem Maidan passiert ist, als Demokratiebewegung dargestellt werden kann. Und es ist ohne Zweifel nicht so, dass der Westen als Unbeteiligter zugesehen hätte, was schon deutlich wird, wenn man bedenkt, wer sich alles auf dem Maidan hat sehen lassen, also etwa Frank-Walter Steinmeier oder Victoria Nuland, um nur zwei Namen zu nennen.

Pikant ist die Tatsache, dass der BND mit Stepan Bandera zusammengearbeitet hat, einem Faschisten durch und durch, der schon mit den Nationalsozialisten zusammengearbeitet hat. Und mit dem BND in einer Form, die aus jetziger Sicht ganz offen der Schwächung und möglichst Zerschlagung der Sowjetunion galt, und zwar aus der Ukraine heraus.

Ein neuer Blick

Um es nochmals zu betonen: Das Leid der Menschen, die jetzt in der Ukraine unter dem Krieg leiden, ist mit nichts zu rechtfertigen. Es hätte unbedingt verhindert werden müssen, und es muss – da das nicht gelungen ist – so schnell wie möglich beendet werden.

Dennoch, aus analytischer Sicht ist es wichtig, die Hintergründe zu kennen, die zu dem geführt haben, was wir heute erleben. Und es ist kurzsichtig, Putin als alleinigen Aggressor zu bezeichnen, wenn man weiß, wie lange Geheimdienste bereits in der Ukraine daran arbeiten, die Sowjetunion bzw. Russland zu schwächen und zu stürzen.

Das Problem, mit dem wir heute zu tun haben, ist das bewusste Auslassen geschichtlicher Zusammenhänge, um eine einfache und schlichte Schuldzuweisung vornehmen zu können. Jedes Leid in jedem kriegerischen Konflikt auf der Welt muss beendet werden, jedes einzelne ist hier wie dort tragisch. Damit relativiert man überhaupt nichts, und damit verurteilt man auch niemanden, der jetzt zu Spenden für die ukrainische Bevölkerung aufruft. Jede Hilfe in jedem Konflikt ist gut und richtig (sofern sie auch dort ankommt, wo sie ankommen soll).

Auf der anderen Seite wird gerade der Ukraine-Konflikt dazu benutzt, eine weitere kriegerische Eskalation durch den Westen vorzunehmen. In Anbetracht der hier geschilderten Zusammenhänge mutet das noch zynischer an als es ohnehin schon ist. Auch die verlogenen Hinweise darauf, dass weiterhin auf diplomatischen Wegen nach einer Lösung gesucht werden muss, ist nicht nur Heuchelei, sondern eine glatte Lüge. Denn vom ersten Tag des russischen Angriffs an spielte die Diplomatie schlicht keine Rolle, schon vorher nicht. Das ging so weit, dass Sanktionen als Präventivmaßnahme gefordert wurden, Nord Stream 2 war in aller Munde, und all jene, denen dieses Projekt sowieso schon ein Dorn im Auge war (beispielsweise unserer frisch gebackenen Außenministerin), leckten regelrecht Blut für einen weiteren Versuch, es zum Scheitern zu bringen. Die ersten Sanktionen nach dem russischen Angriff waren schneller formuliert, als man ein Gewehr auseinandernehmen kann, und das „Sondervermögen“ in Höhe von 100 Milliarden Euro für Rüstung war ganz sicher kein diplomatischer Schachzug. Ebenso wenig die stehenden Ovationen bei der Bekanntgabe im Bundestag.

Emotionen herunterfahren

Es mag herzlos klingen, wenn man erwartet, die aktuelle Situation pragmatisch zu betrachten. Doch auch hier stellt sich die Frage, warum all die anderen Kriege und kriegerischen Konflikte entweder gar nicht oder geradezu emotionslos geschildert und bewertet werden. Beim Ukraine-Konflikt geht es weder bei den politischen Akteuren noch bei der medialen Berichterstattung um Analysen für die Gründe des Konflikts oder um diplomatische Auswege, sondern ausschließlich um Schuldzuweisungen durch emotionale Argumentation. Das kann man sich als Privatperson leisten, es ist sogar natürlich und nachvollziehbar, auch wenn es der gesamten Thematik nicht gerecht wird. Als politischer Verantwortungsträger ist diese Haltung jedoch unverzeihlich und letztlich erklärbar, wenn man vom Wunsch nach einer Eskalation ausgeht. Wäre der Wunsch nach einem Ende des Konfliktes der Vater des Gedankens, wäre die Diplomatie ein Mittel der Wahl, das bis zum letzten möglichen Moment favorisiert werden müsste. Und selbst, wenn man als politischer Entscheidungsträger der Meinung ist, Putin allein sei für den Krieg verantwortlich – was durch Fakten zu untermauern praktisch unmöglich ist -, wäre auch dann das Ausschöpfen aller diplomatischen Optionen das Gebot der Stunde.

Wer anders und so agiert, wie wir es seit dem russischen Angriff erleben, kann selbst keinen Frieden, sondern nur Konflikte, Eskalation und Krieg im Sinn haben.

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Clarisse
Clarisse
5 Monate zuvor

Vielen Dank für den Artikel, Tom. Das unsere Politiker so agieren wie sie agieren ist nicht sonderlich verwunderlich, gerade unser Klassensprecher Olaf hat ja schon in der Vergangenheit in Hamburg deutlich gezeigt das ihm Menschen egal sind und er derjenige ist der rote Linien ignoriert, zum Beispiel die rote Linie Grundgesetz. Es ist erschreckend zu sehen wie dumm unsere Politiker heute sind. Wenn ich mich erinnere wie es vor ein paar Jahrzehnten noch war, dort wollten Länder die im Krieg miteinander waren zu Verhandlungen immer in die Schweiz und ein deutscher Minister sollte die Verhandlungen führen weil damals deutsche Aussenminister einen guten Ruf hatten. Heute schicken wir Waffen für den Frieden und schauen von Weitem zu wie sich die Menschen gegenseitig umbringen bis wir deren Bodenschätze ohne Widerstand abtransportieren können.

Und wie kann es sein das das deutsche Volk plötzlich so geil darauf ist andere Menschen abzuknallen, möglichst noch sauber mit Drohnen von der heimischen Couch aus ? Wie kann es sein das wir nicht alle bei dem Kriegsgetrommel unserer Politiker auf die Straße gehen und gegen unsere Regierung demonstrieren, nicht nur weil es unsere eigene Sicherheit bedroht (Stichwort Totalitarismus) sondern auch weil es andere unschuldige Menschen betrifft. Seit Jahrzehnten nimmt Deutschland an völkerrechtswidrigen Kriegen teil und kaum jemanden interessiert es, der Mainstream kann ungestraft Lügen verbreiten oder noch besser gar nichts davon erwähnen. Für viele scheint Krieg nichts anderes zu sein als Bundesliga oder Europapokal, Unterhaltung für ein ansonsten langweiliges Leben.

So, jetzt brauche ich erstmal eine Schokolade zur Beruhigung, und ein Tässchen Kaffee, beides aus ausgebeuteten Ländern nach Deutschland herangeschafft 😉

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Clarisse
5 Monate zuvor

Es ist erschreckend zu sehen wie dumm unsere Politiker heute sind.

Ein weiser Mann hat einmal gesagt: „Dumm ist nur, wer dummes tut.“

Da unsere Politiker nicht vom Fach sind (siehe meinen Beitrag hier), sind sie dazu verdammt, ständig politische Dummheiten zu begehen.

Die größte ihrer Dummheiten aber ist die Unfähigkeit, Fehler einzugestehen und dann gegenzusteuern.

Clarisse
Clarisse
Reply to  Wütender Bürger
5 Monate zuvor

Naja, was heisst schon Politiker sind nicht vom Fach, es geht ja darum das Sie delegieren und Informationen sammeln und dann erst in den Umlauf bringen, sie sind quasi Manager. Vom Fach müssen sie nicht sein, sie müssen ihren Job als Volksvertreter nur ernst nehmen.

Wo es richtig schlimm aussieht ist bei den Wortmeldungen die sie verbreiten. Wenn man mal Reden von Scholz oder Steinmeier mit Reden von Putin vergleicht dann sind das komplett andere Qualitäten. Putins Reden sind so wie ich mir Reden von einem Staatsoberhaupt vorstelle, erklärend mit viel Sachkenntnis und die Bürger ernst nehmend. Noch größer ist der Unterschied zwischen unserer Proll-Else Baerbock und der Sprecherin der russischen Aussenamtes Maria Sacharowa. Frau Sacharowa ist eloquent und gut gebildet und für das Amt geschaffen, Frau Baerbock könnte beim Edeka hinter der Fleischtheke stehen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Clarisse
5 Monate zuvor

@Clarisse

Frau Baerbock könnte beim Edeka hinter der Fleischtheke stehen.

Hmm, ob sie den Unterschied zwischen einer Lammkeule und einem Putenschlegel kennt?

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Wenn du erklärst, was ein „Putenschlegel“ sein soll, vielleicht…

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Wütender Bürger
5 Monate zuvor

@Wütender Bürger

Du hast mich zwar nicht gefragt, was eine gute Idee war, da ich keine getöteten Tiere essen muß (habe glücklicherweise eine Blutgruppe, die ohne tierisches Eiweiß bestens gedeihen kann – wovon die Veggiefanatiker natürlich wieder keine Ahnung haben; gibt nämlich eine Blutgruppe, die tierisches Eiweiß sehr wohl zum ÜBERLEBEN braucht), aber ich vermute mal, daß Putenschlegel so etwas ähnliches wie Putenschenkel sein könnten. Und was Schenkel von Tierlein oder Menschlein sein sollen, das haben wir ja wohl alle in der Schule gelernt.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wütender Bürger
5 Monate zuvor

@Wütender Bürger

Schlegel ist nur ein anderes Wort für Keule, Schenkel.

https://www.duden.de/rechtschreibung/Schlegel_Keule

Brian
Brian
Reply to  Wütender Bürger
5 Monate zuvor

Vermutlich ein Schreibfehler. Es muss Putin-Schlegel heißen. Und das ist der
Prügel, mit dem alle sich dazu berufen Fühlenden auf ebenjenen eindreschen
dürfen…

Cetzer
Cetzer
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Frau Baerbock könnte beim Edeka hinter der Fleischtheke stehen

Nach dreimonatiger Umschulung schafft sie auch die neue Schlussformel:

Darf’s viel weniger sein?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Cetzer
5 Monate zuvor

Darf’s viel weniger sein?

Die Formel hat sie als Grüne schon längst drauf…..für Andere, versteht sich.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Clarisse
5 Monate zuvor

@Clarisse

Putins Reden sind so wie ich mir Reden von einem Staatsoberhaupt vorstelle, erklärend mit viel Sachkenntnis und die Bürger ernst nehmend.

Ja, so war es einmal. Diesen zwanzig Meter langen Tisch, an dem Putin mutterseelenallein an einem Ende sitzt, und seine Unterlinge sitzen am anderen – diesen Tisch kann man halt auch nicht mehr vergessen.

Ich denke, man sollte nicht ins Kleinkindalter zurückfallen und alles toll finden, was Papi und Mami machten, sondern differenzieren. Es ist alles ambivalent. Es gibt leider einen früheren Putin, und es gibt einen heutigen. Zwischen diesen beiden Männern liegen Welten. Meine ich.

Was ist zum Beispiel mit Noam Chomski?!? Das ist doch genau dasselbe. Dieser Mann hat sich jetzt als jemand geoutet, den er früher bekämpft hätte.

Es wäre dumm, solche Fakten zu ignorieren.

Frau Baerbock könnte beim Edeka hinter der Fleischtheke stehen.

Das glaube ich nie und nimmer! Baerbock und KEINE Veganerin? Der traue ich noch nicht einmal eine Vegetarierin zu. Immerhin müssen die Leute, an die sie das Fleisch verkaufen würde, das Zeug hinterher essen.

Obwohl … waren nicht die Grünen vor vierzig Jahren schon gnadenlose Bellizisten? Hmmm … Muß ich wohl nochmal genauer drüber nachdenken. Bin heilfroh, daß ich diese Bande noch nie im Leben gewählt habe. Schlafe sehr viel ruhiger auf diese Weise.

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Ja, so war es einmal. Diesen zwanzig Meter langen Tisch, an dem Putin mutterseelenallein an einem Ende sitzt, und seine Unterlinge sitzen am anderen – diesen Tisch kann man halt auch nicht mehr vergessen.

Äh…. Corona… Putin… Alter… Risikogruppe… 😷

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Wütender Bürger
5 Monate zuvor

Wie meinen? Sprich Dich ruhig aus. Hier sind wir ganz unter uns.

Ach so, Du meinst … aber … isser etwa nicht gedopt?!?

Aber Moment, das kann nicht sein. Die anderen Jungs nämlich, seine Unterlinge, die standen da zwanzig Meter entfernt im Pulk ganz eng beisammen – so eng, daß man schon wieder auf dumme Gedanken kommen könnte, wäre man keine hochanständige Frau. Und Du meinst, die Jungs waren gedopt und er nicht? Das ist ja kaum zu glauben. So dermaßen viel jünger sahen diese Jungs nämlich nicht aus.

Und weil wir gerade beim Dopen sind, eine ganz hochgradig friedliche Replik meinerseits hätte ich noch auf Lager, einige andere Doper betreffend, die aber jetzt nicht mehr dopen dürfen. Oder dopen müssen. Wie man’s nimmt.

Ich weiß ja nicht, ob die Betreiber dieser Website sich hierzu schon geäußert haben … es war im letzten Sommer, und ich bin ja erst seit dem Winter hier gelegentlich zugange. Ob ja oder ob nein, kann ich also nicht wissen.

Auf jeden Fall hatte im Sommer 2021 ein gewisser Franziskus, von Berufs wegen der derzeitige Papst, seinen katholischen Gott abgeschafft. Ich fand diese Aktion gar nicht mal schlecht, wunderte mich allerdings, daß alle Massenmedien diese doch bemerkenswerte Aktion ignorierten. Tun sie ja sonst nicht. Komisch.

Auf jeden Fall hatte dieser Papst, dessen Gott dem Vernehmen nach allwissend, allmächtig und allgütig sein soll, sämtlichen Angestellten des Vatikans (es sind gar viele von ihnen vorhanden) befohlen, sich subito gegen einen unsichtbaren Geist mit Chemikalien „impfen“ zu lassen, ansonsten sie gefeuert würden.

Wie kann dieser allwissende, allmächtige und allgütige Gott ein derart teuflisches Virus erfinden, fragt sich die unbedarfte Leserin, das dermaßen tödlich ist, daß man sich dagegen alle paar Wochen „impfen“ lassen muß?

Rein logisch betrachtet kann es nur eine einzige Antwort auf diese Frage geben: Es gibt diesen allwissenden, allmächtigen und allgütigen Gott gar nicht, denn ein solcher Gott hätte niemals ein solches Virus erschaffen.

Und der Papst hat sein fulminantes Eigentor nicht bemerkt, und alle seine Catholoiden auch nicht. Wir leben in merkwürdigen Zeiten, das muß man echt sagen.

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Ach so, Du meinst … aber … isser etwa nicht gedopt?!?

Doch, er hat sich ja als einer der ersten mit V5 spritzen lassen. Aber wie wir nun alle wissen, müssen die Gespritzen ganz besonders vorsichtig sein, da sie sich viel leichter infizieren.

Rein logisch betrachtet kann es nur eine einzige Antwort auf diese Frage geben: Es gibt diesen allwissenden, allmächtigen und allgütigen Gott gar nicht, denn ein solcher Gott hätte niemals ein solches Virus erschaffen.

Du weißt doch genau so gut wie ich, was fundamentale Christen darauf antworten, daher setze folgende Worte selber zu einem sinnvollen Satz zusammen: „Gottes, Wege, unergründlich, ständige, Prüfung“

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

@Frollein Renitent

Wie kann dieser allwissende, allmächtige und allgütige Gott ein derart teuflisches Virus erfinden, fragt sich die unbedarfte Leserin, das dermaßen tödlich ist, daß man sich dagegen alle paar Wochen „impfen“ lassen muß?

Rein logisch betrachtet kann es nur eine einzige Antwort auf diese Frage geben: Es gibt diesen allwissenden, allmächtigen und allgütigen Gott gar nicht, denn ein solcher Gott hätte niemals ein solches Virus erschaffen.

Seit wann hat die Kirche ein Problem damit, das Virus als Strafe Gottes für sündiges Leben zu verkaufen?

Das hat doch auch schon bei der Pest im MA bestens funktioniert.
Selbst sein „Aufsichtsrat auf Erden“ blieb nicht versvchont, außer der Vorsitzende in Avignon.

Selbst die Flagellanten gibt es wieder , wenn auch ohne klassische Geißel, dafür ganz zeitgemäß mit der Spritze.

Die Kirche ganz egal welche, käme doch nie auf die Idee, ihren Arbeitgeber in irgendeiner Weise der Nichtexistenz zu überführen.
Dann wär sie ja nur noch ein ganz gewöhnlicher Trachtenverein ohne Einfluß.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

@Robbespiere

Seit wann hat die Kirche ein Problem damit, das Virus als Strafe Gottes für sündiges Leben zu verkaufen?

Ich bitte um Nachsicht, aber diese Frage kann ich nicht beantworten. Sie fällt nicht in meinen Zuständigkeitsbereich.

Die Frage wirft allerdings eine weitere Frage auf: Wie läßt sich das Dope hier einordnen, zu dem der Oberchef seine Unterlinge gezwungen hat für den Fall, daß sie ihren Arbeitsplatz behalten wollen?

Das hat doch auch schon bei der Pest im MA bestens funktioniert.

Hier möchte ich widersprechen. Fand doch die Pest nicht im MA statt, sondern bereits in der Neuzeit. Dreizehnhundertirgendwas, nicht wahr? Das ist bereits Neuzeit, nix mehr Mittelalter.

Selbst die Flagellanten gibt es wieder , wenn auch ohne klassische Geißel, dafür ganz zeitgemäß mit der Spritze.

Auch wenn’s nicht mehr jugendfrei ist, so empfinde ich die Flagellanten um eine gehörige Portion erotischer als diese Spritzenorgien.

Die Kirche ganz egal welche, käme doch nie auf die Idee, ihren Arbeitgeber in irgendeiner Weise der Nichtexistenz zu überführen.

Das hat der Papst doch gerade erst gemacht im Sommer. Lies einfach meinen Beitrag nochmal ganz in Ruhe und entspannt.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

@Frollein Renitent

Die Frage wirft allerdings eine weitere Frage auf: Wie läßt sich das Dope hier einordnen, zu dem der Oberchef seine Unterlinge gezwungen hat für den Fall, daß sie ihren Arbeitsplatz behalten wollen?

Hmm, das fällt vielleicht unter ds Kapitel „der Herr verschont die Seinen“….mit Mitteln aus dem Klostergarten der „Pfizer-Abtei“.

Hier möchte ich widersprechen. Fand doch die Pest nicht im MA statt, sondern bereits in der Neuzeit. Dreizehnhundertirgendwas, nicht wahr? Das ist bereits Neuzeit, nix mehr Mittelalter.

Nicht, dass ich drauf bestehe, aber m.W.n. umfasst der Begriff Mittelalter die Zeitspanne zwischen dem Ende der Antike bis zur Renaissance, also bis zum 15 Jhd..

Auch wenn’s nicht mehr jugendfrei ist, so empfinde ich die Flagellanten um eine gehörige Portion erotischer als diese Spritzenorgien.

V.A sind die Nebenwirkungen deutlich erkennbar.
Da schönt auch kein RKI dran.

Das hat der Papst doch gerade erst gemacht im Sommer. Lies einfach meinen Beitrag nochmal ganz in Ruhe und entspannt.

Das hat der doch aber sicher nicht so kommuniziert,
Ansonsten betriebe er ja Insolvenzverschleppung. 😉

Last edited 5 Monate zuvor by Robbespiere
Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Tom J. Wellbrock
5 Monate zuvor

@Tom J. Wellbrock

ROFL!!!

Ich werde mich inständigst bemühen, diesen Touch beizubehalten. Versprochen!

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Die Kirche ganz egal welche, käme doch nie auf die Idee, ihren Arbeitgeber in irgendeiner Weise der Nichtexistenz zu überführen.

Leider hat noch niemand einen Babelfisch entdeckt, dann wäre die Nichtexistenz Gottes sofort bewiesen.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Wütender Bürger
5 Monate zuvor

@Wütender Bürger

Niemand muß beweisen, daß es in Deutschland keine grünen Giraffen gibt. Nämliches gilt auch für alle anderen erfundenen Phantasieobjekte.

Daniel D. Dietze
Reply to  Wütender Bürger
5 Monate zuvor

Nicht direkt. Der Babelfisch würde die Existenz Gottes dann wohl lediglich mit „42“ übersetzen.

Daniel D. Dietze
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Das Verhalten von Franziskus sagt mehr über Franziskus aus, als über Gott. Es sagt zudem mehr über Franziskus aus, als es das über andere Menschen tut, die sich mit Gott befassen. Das Verhalten von Franziskus sagt allenfalls etwas über die institutionelle Beschaffenheit der katholischen Kirche aus.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Daniel D. Dietze
5 Monate zuvor

Das Verhalten von Franziskus sagt mehr über Franziskus aus, als über Gott.

Als über wen?

Das Verhalten von Bergoglio erzählt ausschließlich über Bergoglio. Das war noch nie anders.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Merkspruch des Tages: Erotik ist, wenn man vormittags schon weiß, was man abends lesen wird.

Und so las ich gerade einen Artikel auf Telepolis mit dem zünftigen Titel:

Helm auf zum Gebet!
Wenn es um einen antirussischen Krieg geht, steht die katholische Kirchenführung in Deutschland Gewehr bei Fuß

Darinnen das Sprüchlein, das zwar in grauenvoll verstümmelter deutscher Sprache daherkommt, aber doch irgendwie ganz nett ist:

Schlimm soll dabei auch sein, dass der amtierende Bergoglio-Papst wegen seines Interesses, mit dem östlichen Kirchenführer eine Art ökumenische Versöhnung hinzubekommen, dem Patriarchen (der zudem noch ziemlich patriarchalische Ansichten vertritt) nicht zu nahetreten will.

„Bergoglio-Papst“ … so drücke nicht einmal ich mich aus.

Darüber hinaus erlaube ich mir hier anzumerken, daß es nicht „banalisch“ heißt, sondern banal. Entsprechend natürlich auch patriarchal und nicht „patriarchalisch“.

Es ist nur eine unverbindliche Meinung von mir – aber Journalisten sollten doch wenigstens einigermaßen fehlerfrei mit der deutschen Sprache umgehen können. Sie brauchen ja sonst nichts zu können. Aber wenn sie wenigstens in der deutschen Sprache einigermaßen fit wären, das wäre schon nicht schlecht.

Mit der Anrede „Geliebte Diözesanen!“ beginnt dann eine Predigt vom 14.9.1941, in der es heißt:

Das deutsche Heer, das an der Küste des Atlantischen Ozeans und an den Ufern des Mittelmeeres die Wacht für Deutschland hält und alle Einbruchsversuche feindlicher Mächte in tapferer Ausdauer abwehrt, ist in unverbrauchter Kampfbereitschaft auch dem bolschewistischen Gegner im Osten entgegengetreten, hat ihn in zahlreichen Schlachten und Gefechten geschlagen und weit in das russische Land zurückgedrängt.

Über die Frühjahrsversammlung der deutschen Bischöfe vom 10.3.2022 lesen wir:

Auch Waffenlieferungen halten sie für gerechtfertigt. „Rüstungslieferungen an die Ukraine, die dazu dienen, dass das angegriffene Land sein völkerrechtlich verbrieftes und auch von der kirchlichen Friedensethik bejahtes Recht auf Selbstverteidigung wahrnehmen kann“, seien „grundsätzlich legitim“, heißt es in einer Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK).

Kurz und gut: Der Katholizismus ist nichts für Weicheier.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

@Frollein Renitent

„Bergoglio-Papst“ … so drücke nicht einmal ich mich aus.

Das war sicher ein Schreibfehler im bürgerlichen Namen des Papstes.
Es sollte sicher „Berg-Olio“ heißen, das Öl am Hang wachsender Oliven.

Ist wohl ein Synonym für die Gleitfähigkeit der Katholen bei der Auslegung des Christentums.

Den Switch zwischen altem und neuem Testament macht denen so leicht keiner nach. 😉

Last edited 5 Monate zuvor by Robbespiere
Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Darüber hinaus erlaube ich mir hier anzumerken, daß es nicht „banalisch“ heißt, sondern banal. Entsprechend natürlich auch patriarchal und nicht „patriarchalisch“.

Das ist ja fürchter, und es erinnert mich an einen vorgeblichen Buchhändler, der Herrn Haller mit einem erzreaktionärischen Westerndarsteller verwechselte und das noch nicht mal merkte.

Wie kann man nur glauben, ohne des Deutschen wirklich mächtig zu sein, man könne so tun als ob und Keiner merkte es? Ne?

Daniel D. Dietze
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Mit dem „Gottvertrauen“ des Papstes war es übrigens spätestens bei Johannes Paul II. vorbei, der sich im panzerverglasten Papamobil durch die Menge fahren ließ. Und auch das lässt keine logischen Schlüsse (du schriebst: „rein logisch betrachtet… einzige Antwort“) in Bezug auf die Existenz gewisser Entitäten zu.

Clarisse
Clarisse
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Ich meinte den aktuellen Putin, speziell seine letzten Reden zum leider nicht mehr vermeidbaren Krieg, im Gegensatz zu Scholz’s kriegsgeilen Reden.

Den Tisch benutzt Putin ja nur zum Shuffleboard spielen mit Gerhard Schröder. 😉

Brian
Brian
Reply to  Clarisse
5 Monate zuvor

Es geht ja auch nicht darum, Putin (oder wen auch immer) in irgendeiner Weise
zu glorifizieren, sondern einfach anzuerkennen, daß er in vielerlei Hinsicht deutlich mehr auf dem Kasten hat (was z.B. Sprache, Geschichtsbewußtsein und selbst – so absurd sich das auch anhören mag – diplomatische Fähigkeiten
anbelangt) als ein großer Teil der in unserem Lande vertretenen Politdarsteller.
Denn mehr als (noch nicht mal besonders fähige) Darsteller sind diese mittlerweile einfach nicht mehr.

Clarisse
Clarisse
Reply to  Brian
5 Monate zuvor

Das sagt aber auch gleichzeitig etwas über das Volk aus das die jeweiligen Politiker regieren, egal ob die Politiker gewählt wurden oder wie in Deutschland eingesetzt wurden. Ein Volk das mehr oder weniger ernst genommen wird wird sich sicherlich weiter entwickeln als ein Volk das ähnlich wie die Tiere auf einem industrialisierten Bauernhof gehalten wird. Das kann einem ja jeder gute Kindergärtner erklären, dort gilt ja das gleiche Prinzip.

Brian
Brian
Reply to  Clarisse
5 Monate zuvor

Jein. Welche ‚Regierung‘ hat denn jemals ‚ihr‘ Volk wirklich ernstgenommen ?
‚Die da oben‘ haben sich doch seit jeher für etwas Besseres und die Bevölkerung in weiten Teilen für dumm gehalten, denen man erstmal die Welt
erklären und ihren Platz zuweisen muss.
Und ich persönlich habe mittlerweile auch keine Lust mehr, mich mit Leuten
auseinanderzusetzen, die mich weder ernst nehmen noch mir auf Augenhöhe
begegnen wollen. Dafür ist mir meine Zeit mittlerweile zu schade.

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Clarisse
5 Monate zuvor

es geht ja darum das Sie delegieren und Informationen sammeln und dann erst in den Umlauf bringen, sie sind quasi Manager.

Zum einen hilft eine gewisse Fackkenntnis auch beim Delegieren und Sammeln von Informationen enorm weiter. Zum anderen sind Juristen damit aber auch bereits überfordert, es gehört nicht zu ihren Denkweisen, denn sie „managen“ Dinge nicht, sondern beurteilen Dinge danach, ob sie rechtlich sein dürfen oder nicht, unabhängig davon, ob sie sein können oder nicht.

Ich habe nichts gegen Anwälte im Allgemeinen, sie sind wichtig, wenn es darum geht, Recht von Unrecht zu unterscheiden. Aber ich möchte nicht von Anwälten regiert werden!

Detlef Schulze
Detlef Schulze
5 Monate zuvor

Sie wollen mir tatsächlich erzählen, dass die CIA in den 50er Jahren versucht hat die Sowjetunion zu destabilisieren, und dass für die BRD arbeitende (ehemalige) Nazis versuchten Kontakt mit Faschisten in der Ukraine aufzunehmen?

Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Tom J. Wellbrock
5 Monate zuvor

Entweder war Detlefs Beitrag satirisch gemeint, oder „Sukram“ hat ein neues Pseudonym.

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Wütender Bürger
5 Monate zuvor

ne, nee….der Deti hat sich schön öfter mal in der Tür geirrt….

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Detlef Schulze
5 Monate zuvor

@Detlef Schulze

Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!

Dass man sich solche Dinge nicht vorstellen kann heißt nicht, dass es sie nicht gibt:

https://www.deutsches-spionagemuseum.de/2021/04/01/gehlens-geheimdienst-vor-65-jahren-wurde-der-bnd-gegruendet

Detlef Schulze
Detlef Schulze
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

@Robbespiere

Mensch, mein Weltbild bricht gerade zusammen. Was kommt als naechstes, etwa dass Nazis fuer die NASA die Mondraketen gebaut haben?

niki
niki
Reply to  Detlef Schulze
5 Monate zuvor

Haben se…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Detlef Schulze
5 Monate zuvor

@Detlef Schulze

Mensch, mein Weltbild bricht gerade zusammen.

Gut so, ein Reset schafft Platz für neue Erkenntnisse. 😉

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Bei dem nicht mehr…
Es gibt eine ganze Reihe an Leuten, die wurden ganz offensichtlich zu oft
geblitzdingst. Da sind ein paar Drähte zuviel verschmort. Man kann nur hoffen,
daß sie noch alleine auf die Toilette finden…

Frollein Renigent
Frollein Renigent
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

@Detlef Schulze schrieb:

Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!

@Robbespiere schrieb darauf:

Dass man sich solche Dinge nicht vorstellen kann heißt nicht, dass es sie nicht gibt:

Es handelt sich bei solchen Äußerungen längst um Literaturgeschichte.

Im Januar 2022 veröffentlichten nämlich ein ganzer Pulk von Juristen und Juristinnen ein in jeder Hinsicht schweres, vom Erzbistum München und Freising höchstselbt beauftragtes und bezahltes Konvolut über die sexuelle Gewalt katholischer Priester gegen männliche Kinder und pubertierende Mädchen.

Darinnen schrieben die Autoren auf der Seite 1176:

Im Rahmen der nun eingeleiteten Voruntersuchung wurde eine weitere männliche Person als Zeuge befragt. Diese berichtete, dass sie ihrerseits im Alter von zwölf Jahren durch den Priester im Rahmen eines gemeinsamen Urlaubs sexuell missbraucht worden sei. Zudem erfolgte durch Offizial Dr. Wolf eine erneute Befragung des Priesters. Ausweislich des Befragungsprotokolls reagierte Offizial Dr. Wolf auf die Einlassung des Priesters, er könne sich die gegen ihn erhobenen Vorwürfe nicht vorstellen, wie folgt:

„[…] ‚Das kann ich mir nicht vorstellen‘ heißt nach Ihrer Diktion, dass es unvorstellbar ist ‚ich kann mich weder erinnern noch glaube ich, dass es so war?‘ […]“

Daraufhin antwortete der Priester:

„[…] Bei Bewusstsein kann ich mir das nicht vorstellen. […]“

Bescheidene Frage einer Nichtkatholikin:

Weshalb schreiben diese Juristen von einer „männlichen Person“, wenn sie einen Mann meinen? Worin besteht der Unterschied zwischen einem Mann und einer männlichen Person, die unverwechselbar als Erwachsener bei diesen Juristen auftaucht?

Rätsel über Rätsel … … …

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renigent
5 Monate zuvor

@Frollein Renigent

Weshalb schreiben diese Juristen von einer „männlichen Person“, wenn sie einen Mann meinen? Worin besteht der Unterschied zwischen einem Mann und einer männlichen Person, die unverwechselbar als Erwachsener bei diesen Juristen auftaucht?

Das mag ja typisch für Juristensprache sein, aber auf jeden Fall klingt es verniedlichend.

Dazu auch….

Daraufhin antwortete der Priester:

„[…] Bei Bewusstsein kann ich mir das nicht vorstellen.

….soll wohl heißen:

Ich kann nichts dafür, dass mir das Testosteron gelegentlich das Hirn vernebelt.

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Und Mossadegh und die dazugehörigen mittlerweile von der CIA veröffentlichten
Papiere sind natürlich auch eine ganz üble VT…😂

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Detlef Schulze
5 Monate zuvor

@Detlef Schulze

Sie wollen mir tatsächlich erzählen, dass die CIA in den 50er Jahren versucht hat die Sowjetunion zu destabilisieren

Also, ich bin ja nur ein dummes Huhn, ein restlos dummes Huhn sogar, so dumm, daß ich mich nicht einmal in die Politik hineintraue, bin einsprechend natürlich auch nicht vom Fach, allerhöchstens noch vom dummen Hühnerfach, und bin entsprechend unausweichlich dazu verdammt, ein Leben lang politische Dummheiten zu begehen, die aber niemand bemerken kann, weil … siehe oben. Ich kann nicht einmal das.

Und als ein solches bis ins Knochenmark dummes Huhn möchte ich in die Runde oder sonstwohin fragen, ob denn die CIA während der Jahrzehnte bestehen habenden Sowjetunion irgendwann einmal keine Versuche unternommen hat, die Sowjetunion zu destabilisieren. Als kreuzdummes Huhn, das ich nun einmal bin, kommt mir die gesamte Geschichte des letzten Jahrhunderts so vor, als sei sie ein andauernder Destabilisierungsversuch der CIA gegen die Sowjetunion gewesen.

Nannte man das früher nicht einmal den Kalten Krieg? Der auch, als ein gewisser Edward Snowden das Licht der Welt erblickte, immer noch heiß genug war, um Eddie in seiner Zwanzigern ins Exil nach … oh du liebe Güte! … nach Rußland! … zu jagen?!?!

—————————————————-

@Wütender Bürger

Da unsere Politiker nicht vom Fach sind (siehe meinen Beitrag hier), sind sie dazu verdammt, ständig politische Dummheiten zu begehen.

Ich bin zwar nur ein kreuzdummes Huhn, aber diese Replik würde ich nicht so ohne weiteres unterschreiben.

Nicht alle Politiker, die nicht vom Fach sind, sind Idioten. Das sind sie nur in Deutschland. In Österreich zum Beispiel trauen sich manche sogar, sich hin und wieder als Intelligenzbolzen zu outen. So hat Österreich gerade erst ein untaugliches Gesetz in den Orkus gejagt.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

@Wütender Bürger

Nicht alle Politiker, die nicht vom Fach sind, sind Idioten. Das sind sie nur in Deutschland. In Österreich zum Beispiel trauen sich manche sogar, sich hin und wieder als Intelligenzbolzen zu outen. So hat Österreich gerade erst ein untaugliches Gesetz in den Orkus gejagt.

Wenn das so ist, fordere ich den sofortigen Anschluß Deutschlands an Österreich und für mein Bundsland BW einen Germknödel im Wappen.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

@Robbespiere

Ungeachtet der Tatsache, daß mein Beitrag mutmaßlich Dein Weltbild zertrümmern wird, bin ich trotz allem nicht der Wütende Bürger, wenn überhaupt, bin ich die wütende Bürgerin, aber auch das bin ich im Moment nicht, vielmehr fühle ich mich derzeit ganz unwütend. Habe nämlich gerade entdecken dürfen, daß ich mein Weltbild behalten darf. Männer sind gerade auf dem Egomanen-Trip. Die Süddeutsche schreibt im Moment auf der Einstiegsseite ihrer Website:

„Es ist unsere Pflicht dort zu sein, wo Geschichte geschieht“

Unter diesem Titel abgebildet drei mir glücklicherweise unbekannte Männer. Die offenbar definiert haben, was Geschichte zu sein hat. Größenwahn halt.

Also, ich will ja nix sagen, mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber es gibt ja immerhin inwischen viele Tausend Tote. Und dann solche Fotos von diesen Männern auf die Einstiegsseite zu kleben – nun ja, ich finde das einigermaßen deplaziert.

Schrieb ich gerade, ich sei unwütend? Das nehme ich hiermit zurück.

Wenn das so ist, fordere ich den sofortigen Anschluß Deutschlands an Österreich

Das hatten wir schonmal. Meinst Du, das klappt dieses Mal? Sind die Deutschen schon reif dafür?

und für mein Bundsland BW einen Germknödel im Wappen.

Ich eß ja nix, was Arbeit macht, aber gehören diese Dinger nicht auf den Teller?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

@Frollein Renitent

Sorry, irgendwas ist mir da verrutscht und es war als Ironie gedacht.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

@Robbespiere

Sorry, irgendwas ist mir da verrutscht und es war als Ironie gedacht.

Was war als Ironie gedacht?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

@Frollein Renitent

Na meine Antwort auf dein „@Wütender Bürger“, die ich fälschlich als seine Aussage wahrgenommen habe.

Anschluß an Österreich, wg. der „intelligenteren Politiker“ oder den Germknödel im Wappen, war nicht ernst zu nehmen.

Daniel D. Dietze
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Auch ein kreuzdummes Huhn findet mal ein Korn. 🙂
Spaß beiseite. Im Orkus ist das Gesetz in Österreich nicht. Es wurde „ausgesetzt“. Und was „ausgesetzt“ ist, ist leider schnell wieder „eingesetzt“.

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Daniel D. Dietze
5 Monate zuvor

Die Impfpflicht wurde in Österreich genau so „ausgesetzt“ wie bei uns die Wehrpflicht!

Last edited 5 Monate zuvor by Wütender Bürger
Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Daniel D. Dietze
5 Monate zuvor

@Daniel D. Dietze

Auch ein kreuzdummes Huhn findet mal ein Korn.

Das auf jeden Fall. Insbesondere, wenn das blöde Huhn mindestens fünf Stunden lang die Körner bei leuchtend ORANGEfarbenem Himmel suchen darf. So war das heute den ganzen Nachmittag lang. WOW!!! War Staub aus der Sahara. Aber so was von! Geil! Einfach nur Geil! Und jetzt isser wieder weg, der Staub. Und der Himmel ist wieder grau. Schade.

Ja, ist schon klar, was man ruckizucki aussetzen kann, kann man genauso ruckizucki auch wieder einsetzen. Die Wehrpflicht in Deutschland ist inzwischen seit elf Jahren ausgesetzt – und sie wieder einzusetzen würde viele Milliarden kosten.

Vielleicht klappt dieser Trick in Österreich auch. Ich wünsche es unseren Nachbarn.

Daniel D. Dietze
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Der Wunsch ist da nicht unbedingt Vater meines Gedankens. Ich bekomme nur in letzter Zeit zunehmend das Gefühl, dass Geld und Unvorstellbarkeit keine Rolle mehr spielen.

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Nicht alle Politiker, die nicht vom Fach sind, sind Idioten.

Das habe ich auch nicht behauptet. Zwischen „Idiot“ und „Dummheiten mangels Sachkenntnis begehen“ gibt es noch genügend Abstufungen.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Wütender Bürger
5 Monate zuvor

Ich werde in Zukunft Ironie stets explizit als Ironie kennzeichnen. Ironie scheint im Internet wirklich niemand mehr erkennen zu können. Sorry!

Meine Pointe steckte im Satz, der dem von Dir zitierten Satz folgte. Ich war der Meinung, das müßte reichen, um der Ironie auf die Schliche zu kommen. War ein Irrtum meinerseits. Nochmal Tschuldigung!

Daniel D. Dietze
Reply to  Detlef Schulze
5 Monate zuvor

Vorstellungskraft ist eine nicht unerhebliche Ursache sowie Wirkung jeden Denkprozesses. Bei allem Respekt, ein bisschen Fantasie gehört schon dazu. Und wahrscheinlich auch Mut zu der unbequemen Wahrheit, dass wir nicht die Guten sind.

Brian
Brian
Reply to  Daniel D. Dietze
5 Monate zuvor

 dass wir nicht die Guten sind.

Doch ! Ich schon !
Ich hatte es schon mal erwähnt : Ich bin so schön, ich bin so toll,… 😄

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Brian
5 Monate zuvor

@Brian

 dass wir nicht die Guten sind.

Doch ! Ich schon !

Und ich erst! Tom hat’s schon kapiert. Blöderweise fällt mir jetzt grad nix Erotisches ein. Aber ich denke weiter drüber nach. Unablässig. Unermüdlich. Pausenlos. 😉

Brian
Brian
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Doch, hast Du doch oben hingeschrieben : „Steht. SEXplizit.“
Oder muss ich mir jetzt doch eine Brille anschaffen (anschaffen…wieder so
etwas subtil Erotisches…) ?

JW
JW
5 Monate zuvor

Danke, Tom. In diesem Zusammenhang möchte ich gerne auf folgendes Video verweisen, ein Video eines russischen Botschafters, der – weiß Gott – nicht auf Putin-Linie agiert oder agiert hat. Nikolai Platoschkin sieht sich als Oppositioneller und schildert glaubhaft, welche Gefahren der enorme Rechtsruck der Ukraine birgt. In fließend deutsch:
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=O9F4I0ZbqAg&cbrd=1

Gestern beim Spaziergang fiel mir auf, dass das Theater in Blau/Gelb erstrahlt war – als Zeichen der Verbundenheit. Auch diese einseitige Form der Haltung hat mich eher angewidert, denn, man hätte ja auch eine „Friedenstaube“ an die Wand projizieren können. Dieses Zeichen hätte jeder verstanden. Bei einseitiger Blau/Gelb Unterstützung wird man natürlich schnell mal stolpern über die Verbindung zu wirklich extrem rechten Seilschaften, die von „our puppet“ Selenskij definitiv – zumindest – geduldet werden. Zum Haare-raufen . . .

Cetzer
Cetzer
Reply to  JW
5 Monate zuvor

Blau/Gelb

Bei den Farben musste ich sofort an Yellow Submarine denken, mit den Blue Meanies als Bösewichten. Im Sinne dieses Films sollte man in der Ukraine statt MGs besser LSD-Trips verteilen; sind zwar auch nicht harmlos, aber wenn Leute auf’m Trip hängen bleiben, leben sie wenigstens noch und können sich bei der ZDF heute-show nützlich machen.

Brian
Brian
Reply to  JW
5 Monate zuvor

 als Zeichen der Verbundenheit.

Wohl eher der Heuchelei.

stb
stb
Reply to  JW
5 Monate zuvor

.. Theater in Blau/Gelb erstrahlt ..

Was brauchts im Hirn (oder braucht eher weniger bis nichts?) um solche Konformitätsgesten in die Welt zu blasen? Will man nur „Bienchen“ sammeln fürs Betragens-heftchen bzw. haben die Leute nur ihre Verhaltensauffälligkeiten aus Kindertagen kultiviert? …oder wollen die mich nur trollen? 😉

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  JW
5 Monate zuvor

Gestern beim Spaziergang fiel mir auf, dass das Theater in Blau/Gelb erstrahlt war – als Zeichen der Verbundenheit.

Hier gibt’s noch mehr Blau/Gelb zu begucken:

https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/panorama/saharastaub-ueber-deutschland-warum-der-himmel-so-gelb-ist-e717120/

Und die Oper leuchtet so herrlich Blau/Gelb:

In der Münchner Oper wurde am Dienstagabend „Le nozze di Figaro“ gespielt, ein Stück, in dem Zimmertüren immer größer und größer werden. Vor dem Nationaltheater hingegen wurde der Himmel immer gelber und gelber. Es passte aber gut zu den Tischen des Gasthauses am Max-Joseph-Platz, zum goldenen Opern-Giebel und zum Gelb der auf dem Dach wehenden ukrainischen Flagge.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Und überhaupt. Die Zimmertüren werden immer größer und größer? Das muß dann das LSD sein.

Wenn der Friseur Hochzeit feiert mit LSD. Die Friseure müssen eine lustige arbeitsfreie Zeit erlebt haben in den letzten Jahren. Sapperlot! Da wird man ja richtig neidisch!

JW
JW
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Hallo Frollein Renitent, danke. Übrigens: Ein, wie ich finde, erstaunlich guter Text eines jungen Kollegen von Roberto zum Thema im Rubikon sei empfohlen: Echt frech und zynisch, ich mag´s. Dieser, sein Ansatz wäre doch eigentlich (na so tendenziell) das Pflichtprogramm eines jeden Kabarettisten, oder?
https://www.rubikon.news/artikel/der-russophobe-kult

Wütender Bürger
Wütender Bürger
5 Monate zuvor

Um es nochmals zu betonen: Das Leid der Menschen, die jetzt in der Ukraine unter dem Krieg leiden, ist mit nichts zu rechtfertigen.

Es ist schon sehr entlarvend für die gesellschaftlichen und noch viel mehr für die medialen und journalistischen Zustände, daß man dieses ständig und bei jeder Äußerung zu dem Thema extra betonen muss.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Tom J. Wellbrock
5 Monate zuvor

J. Wellbrock

Es ist die pure Heuchelei, wenn Kriegsgeile Anderen vorwerfen, kriegsgeil zu sein, wenn die nicht öffentlich ihren Pazifismus verkünden.
Und immer schön die „Richtigen“ anklagen, gell. 😉

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

@Robbespiere

Es ist die pure Heuchelei, wenn Kriegsgeile Anderen vorwerfen, kriegsgeil zu sein, wenn die nicht öffentlich ihren Pazifismus verkünden.

Das ist einfach nur die verständliche und absolut nachvollziehbare Angst von Tom, sich selbst aus Versehen in die Schußlinie zu manövrieren. Es ist nun mal leider so, daß es eine solche Schußlinie derzeit gibt. Diese feuerrote Linie zu ignorieren, wie das ja unser hochwohlgeborener Olaf macht, wäre schlicht idiotisch. Diese Schußlinie heißt ja nicht umsonst so.

Was hätte ich früher gemacht, wenn ich vor 90 Jahren schon gelebt hätte? Selbstverständlich hätte ich jedem, der es wissen wollte, verkündet, daß ich selbstverständlich mit dem einverstanden bin, was die Nazis veranstalten. Wenn mich solche dämlichen, verlogenen Sprüche vor der Gaskammer bewahrt hätten – selbstverständlich, dann wäre ich die erste gewesen, die solche Sprüche von sich gibt. Ich bin keine Heldin und mir ist mein Leben wichtiger als alles andere. Daran wird sich zu meinen Lebzeiten auch nie etwas ändern.

Heute braucht es keine Gaskammern mehr. Man macht das heutzutage sehr viel eleganter. Das Ergebnis ist dasselbe.

Und, Wütender Bürger, ja, man muß es betonen. Das ist leider so im Moment.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

@Frollein Renitent

Das ist einfach nur die verständliche und absolut nachvollziehbare Angst von Tom, sich selbst aus Versehen in die Schußlinie zu manövrieren.

Das jabe ich durchaus verstanden und werfe es Tom auch nicht vor.

Mein Kommentar bezog sich auf die Saubande, die ein Weglassen solchen Statements als Rechtfertigung brandmarkt, weil sie ihr Narrativ durch kritische Betrachtung und der Frage nach den Ursprüngen des Handelns der anderen Seite bedroht sieht.

Fehler bzw. Verantwortung/Schuld darf es auf der eigenen Seite nicht geben.
Das passt nicht ins selbstgestrickte Weltbild von den „Guten“.

Last edited 5 Monate zuvor by Robbespiere
Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Tom J. Wellbrock
5 Monate zuvor

Weiß ich, und ich mache dir ja auch keinen Vorwurf. Ich finde es nur schrecklich, daß man sich selber mittlerweile so sehr zensieren muss. 🤬

Karin Potass
Karin Potass
5 Monate zuvor

Danke, Tom! Sie sprechen mir aus der Seele! Differenziertes Betrachten und „Verstehen“, unterschiedliche Perspektiven ein- und ernst zu nehmen, um diplomatische Lösungen zu finden, wird sofort diskreditiert und ist derzeit nicht erwünscht – im Kleinen wie im Großen.
Mich kotzt diese Doppelmoral und Scheinheiligkeit unserer „Wertegemeinschaft“ in der Zwischenzeit zunehmend an und zehrt ordentlich an den Kräften. Aber nicht aufgeben – dafür DANKE!

Last edited 5 Monate zuvor by Karin Potass
R_Winter
R_Winter
5 Monate zuvor

 
Was will uns der Artikel denn vermitteln?
….und wann ging/geht es bei Auseindersetzungen um „Menschen“?
 
Die Behauptungen….
 
„Doch begonnen hat es schon früher, als Donezk sich entschied, nicht der ukrainischen Regierung im Westen des Landes zu folgen, sondern sich in Richtung Russland zu orientieren.
 
Donezk und Luhansk suchten ebenfalls den Anschluss an Russland, doch Putin ließ das nicht zu.“
 
….sind steil (um es vorsichtig auszudrücken).
 
„2014 hatte die Krim in einer Abstimmung mit einer überwältigenden Mehrheit entschieden, zu Russland gehören zu wollen.
Ob es sich – wie in der westlichen Erzählung behauptet – bei der Krim um eine Annexion handelte oder nicht, ist auch unter Völkerrechtlern umstritten.“
 
Diese Sätze wären sicher als Fragen sinnvoller. Auch Dänemark ging früher bis Altona oder sind Deine Großeltern jemals gefragt wurden? Sonst wäst Du heute Däne.
 
 
„Und selbst, wenn man als politischer Entscheidungsträger der Meinung ist, Putin allein sei für den Krieg verantwortlich – was durch Fakten zu untermauern praktisch unmöglich ist -, wäre auch dann das Ausschöpfen aller diplomatischen Optionen das Gebot der Stunde.“
 
Diesen Satz kommentiere ich besser nicht. Du hättest ab 1942 in Hamburg leben müssen, dann würdest Du anders denken. Dir fehlt Empathie.

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  R_Winter
5 Monate zuvor

Diesen Satz kommentiere ich besser nicht. Du hättest ab 1942 in Hamburg leben müssen, dann würdest Du anders denken. Dir fehlt Empathie.

Daraus schließe ich, daß du 1942 schon auf der Welt warst. Dann kennst du sicher auch die Geschichte der Ukraine *vor* 2020 sowie das Verhalten des Westens seit 1990 gegenüber Russland.

Wenn nicht: dringend Geschichtsbücher lesen, dann Artikel kommentieren!

Brian
Brian
Reply to  R_Winter
5 Monate zuvor

Diesen Satz kommentiere ich besser nicht. Du hättest ab 1942 in Hamburg leben müssen, dann würdest Du anders denken. Dir fehlt Empathie.

Sich in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen zu widersprechen, ist schon eine Leistung.
Man könnte fast auf die Idee kommen, Du wärst Politiker.
Das Ausschöpfen von diplomatischen Optionen ist also etwas Schlechtes ? Und Du redest von Empathie ? Mit deinen Äußerungen passt Du sehr gut in unsere heutige Zeit.
Nur nicht unbedingt auf diese Seite. Bei Zwitscher & Co. wärst Du wahrscheinlich besser
aufgehoben.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian
5 Monate zuvor

@Brian

Nur nicht unbedingt auf diese Seite. Bei Zwitscher & Co. wärst Du wahrscheinlich besser aufgehoben.

Nana.

R.Winter gehört hier faktisch zum Urgestein aus Spiegelfechter-Zeiten und seine Kommentare waren immer lesenswert.

Seine Kritik an Toms Artikel verstehe ich allerdings auch nicht so ganz und wäre erklärungsbedürftig.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Wenigstens 1 Ernstzunehmender!

Auch wenn ich seine politische Haltung nie geteilt habe, hat er den Eindruck einer Seriosität vermittelt, die dem hier übrig gebliebenen Bodensatz inzwischen völlig abgeht.

Schön, dass du hier die Eintrittskarten verwaltest!

Daniel D. Dietze
Reply to  Suzie Q
5 Monate zuvor

Dass du hier kaum jemanden ernstnimmst, schwingt in jeder deiner Wortmeldungen mit. Zuweilen zwischen den Zeilen, häufig unter der roten Gürtellinie und manchmal auch ganz direkt, also mitten in die Fresse. Susi, ich bin heilfroh, dass du hier nicht die Eintrittskarten verwaltest.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Daniel D. Dietze
5 Monate zuvor

Ich habe keinerlei derartige Ambitionen. Obwohl, zweimal in den vergangenen 15 oder so hätte ich schon gerne (und war im Nachhinein froh, dass nicht), einmal (permanent) bei dhk und einmal bei Carstensen, der plötzlich komplett aus dem Ruder geloffen war.

So viel zur Gatekeeperei.

Und das Andere? Nee, nicht schon wieder…

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Daniel D. Dietze
5 Monate zuvor

Das liegt bei der susikuh höchstwahrscheinlich am häuslichen Frust, den die Trulla täglich erfährt. Irgendwo muss dat Gör dann eben Dampf ablassen. Und das geht hier in der Anonymität wohl am besten…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Tom J. Wellbrock
5 Monate zuvor

J. Wellbrock

Schade drum, aber wenigstens sollte er dann seine, auch gerne abweichende Meinung, mit Substanz unterlegen.

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Ebent.

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
5 Monate zuvor

Ich kenne ihn nicht und kann nur von seinem aktuellen Kommentar ausgehen.
Bei den ersten Zeilen dachte ich auch noch, das kann man so sehen.
Nur, wenn’s dann wieder sehr schnell auf die persönliche Schiene geht (und das
völlig ohne Grund), dann reicht’s mir. Davon habe ich mittlerweile die Schnauze
gestrichen voll.
Wenn man nicht in der Lage ist, sachliche bzw. konstruktive Kritik anzubringen,
dann ist man bei Zwitscher & Co. besser aufgehoben.

Cetzer
Cetzer
5 Monate zuvor

Perspektivenwechsel: Putativnotwehr
Wir lassen es unbestraft¹, wenn ein Polizist jemanden erschießt, der mit einer Spielzeugwaffe auf ihn zielt; Nach einigem hin und her wurde sogar ein Hells Angel freigesprochen, der einen SEK-Polizisten bei einer Hausdurchsuchung (Polizei hatte sich nicht angekündigt, siehe obigen Link) erschossen hatte.
In diesem Sinne könnte man auch der russischen Führung (um das P-Wort zu vermeiden) zumindest mildernde Umstände zubilligen, wenn sie glaubhaft machen kann, dass sie die Existenz Russlands z.B. durch slawisierte Bio-Waffen-Labore gefährdet sah. Eine Bedrohung der Kernexistenz eines Staates würde nach Meinung mancher Völkerrechtler (internationaler Gerichtshof ?) sogar den Einsatz von Atombomben rechtfertigen.
Desweiteren ist mir unklar, womit man der Großmacht Russland das von der Großmacht USA seit fast 200 Jahren praktizierte Gewohnheitsrecht eines Hinterhofs/Pufferzone (Monroe-Doktrin, z.B. Kuba-Krise, Panama…) absprechen will – Wenn man überhaupt das Gewohnheitsrecht eines Hinterhofs (~ Halber Kontinent im Falle der USA) akzeptiert².
Natürlich liegt hier ein extremer Fall von Fiat iustitia et pereat mundus vor. Wenn wir mit dem dubiosem, weil durch Gewohnheitsrecht begründetem, Völkerrecht und UN-Sicherheitsrat³ weiter machen, werden wir die Hölle auf Erden erschaffen – Die wird sogar den Teufel beeindrucken.
Sicher ist es keine Lösung, das Land mit dem längsten Vorstrafenregister bzw. den mächtigsten Mafiaboss zum Polizeichef, Richter und Henker in Personalunion (Judge Dreaded USA) zu erheben.

¹Jedenfalls juristisch, manche Polizisten kommen mit so etwas nicht klar und finden die Strafe in sich selbst.
²Das tue ich nicht
³Monströse Wiedergeburt des Kurfürstenkollegs, Wasserstoffbombe = Ständiges Mitglied mit Vetorecht

Last edited 5 Monate zuvor by Cetzer
Der Antikanzler
Der Antikanzler
5 Monate zuvor

Danke Tom. Sehr guter Artikel. Unaufgeregt sachlich konstruktiv. Das lese ich gerne. Auch wenn ich nicht in allem mit dir einer Meinung bin, ist die Antwort aber trotzdem: Mich kleinem Menschen im großen Weltgeschehen interessiert es sehr wohl ein breites Bild zu bekommen.

kjuelo
kjuelo
5 Monate zuvor

Ich blättere morgens echt die Regionalzeitung durch, die mein Vater jeden Morgen liest.
Und mir wird richtig schlecht dabei zur Zeit. Ernst nehme ich die sowieso nicht, sondern blättere analytisch (medienwissenschaftlich)…
Ist Funke Mediengruppe.

Und es ist Kriegspropaganda und personifizierte Verteufelung pur. Richtig zum Bauchschmerzen kriegen.

Und ich frage mich die ganze Zeit: Wie kann man das stoppen? Also, dass Menschen wie mein Vater sowas echt glauben und sich ins Unterbewusstsein brennen lassen.

Bin ratlos.

Last edited 5 Monate zuvor by kjuelo
Dominik
Dominik
Reply to  kjuelo
5 Monate zuvor

Bei all deinen zutreffenden Beobachtungen und berechtigten Bauchschmerzen, die du hast, musste ich beim Lesen deiner Ausführungen ein wenig schmunzeln. Denn auch mein Vater blättert jeden Morgen in der Zeitung. Ich konnte mir jahrelang den Mund fusselig reden. Wie es das Schicksal so wollte, bestellte mein Vater ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch die Wochenendausgabe. Mit dem Ergebnis, dass ihm von der betreffenden Zeitung ein Tablet angeboten wurde, wenn er wieder die volle Woche aboniert. Seit dem mein Vater via Tablet Zugang zum Internet hat, erweiterte sich sein Medienspektrum und seine Medienkompetenz in ganz erheblichem Maße gewissermaßen von allein, sodass er nun ironischer Weise jeden Morgen über das Blatt schimpft, dem er sein erhöhtes Medienbewusstsein zu verdanken hat.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  kjuelo
5 Monate zuvor

@kjuelo

Und ich frage mich die ganze Zeit: Wie kann man das stoppen? Also, dass Menschen wie mein Vater sowas echt glauben und sich ins Unterbewusstsein brennen lassen. Bin ratlos.

Vielleicht sollten wir die Dinge einfach so sehen, wie sie sind, und nicht, wie wir sie uns vorstellen.

Die Medienkonsumenten werden keineswegs kriegslüstern gemacht, weil die Medien Kriegspropaganda übers Volk ausgießen. Tatsächlich wird die Kriegspropaganda übers Volk ausgegossen, weil das Volk auf diese Weise bedient werden will.

Die Medien sind Wirtschaftsunternehmen. Sie wollen und müssen Geld verdienen. Dies können sie nicht erreichen, wenn sie den Leuten Geschichten vorsetzen, für die sich kein Mensch interessiert. Die Leuten WOLLEN Kriegspropaganda hören und lesen. Deshalb bekommen sie die auch von den Medien.

Vor allem sollten wir nicht vergessen, daß die Leute erwachsen sind. Es ist unangemessen, Erwachsene zu behandeln wie Kleinkinder und zu versuchen, sie vor sich selbst zu beschützen.

Im letzten Jahrhundert waren sicher 80 Prozent unserer Landsleute glühende Verehrer der Nazis. Was bringt uns auf die Idee, die Verhältnisse wären heute andere? Sie sind nicht anders. Wer das glaubt, ist ein Träumer und belügt sich selbst. Wie ich gestern schon schrieb: Man braucht heute keine Gaskammern mehr. Unsere Landsleute haben dazugelernt und erledigen diese Jobs heute sehr viel eleganter als damals.

kjuelo
kjuelo
Reply to  Frollein Renitent
5 Monate zuvor

Ist ja richtig, was Du schreibst. Aber ich meine die Wort-Bild-Kombinationen und die Bildmotive(-auswahl). Das ist nochmal ’ne große Schippe Propaganda drauf, die unbewusst voll ins Unterbewusstsein haut. Für jemanden, der sich damit etwas auskennt, ist es echt erschreckend zu sehen, wie simpel es doch immer wieder ist und welche erschreckende Wirkung es hat.
Andererseits nehme ich auch vermehrt wahr, dass doch einige auch hinterfragen und andere Seiten hören wollen. Macht ’n bisschen Hoffnung. …bisschen.

@Dominik …das mit dem Tablet hat leider nicht funktioniert 😉