Babyschritte in die Diktatur

Das ist keine Diktatur, weil wir hier auch was gegen die Regierung schreiben können, weil es Formate wie den »Rubikon« gibt? Wir sollten mal über den Begriff der Diktatur sprechen.

In den sozialen Netzwerken scheint eine Sache ziemlich klar zu sein: Diktatur ist das hier nicht. Punkt. Ganz egal, wie sehr Lobbyisten auf die Gesetzesbildung einwirken oder seit Beginn der Pandemie Grundrechte abgebaut wurden: Von einer Diktatur könne man nun wahrlich nicht sprechen, behaupten dort viele. Wäre es eine, dann wären Twitter oder Facebook schon lange verboten.

Wer eine solche Aussage macht, ignoriert mehrerlei: Zum einen, dass die Betreiber sozialer Netzwerke schon längst dazu übergegangen sind, gewisse Meinungsbeiträge auszusortieren – um es mal galant zu umschreiben und das Wort Zensur zu vermeiden. Zum anderen wird unterschlagen, dass es verschiedene Formen diktatorischer Systeme gibt. Man muss nicht gleich immer an die klassische Haudrauf-Diktatur denken, die mit uniformierten Misanthropen ihre Geschäfte abwickelt.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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65 Gedanken zu „Babyschritte in die Diktatur

  • 15. April 2021 um 7:08
    Permalink

    Ich kann das ganze nur unterschreiben!

    Problematik ist in der Tat dass der Übergang in eine Diktatur in unserer Gesellschaft nur schleichend und in „Notzeiten“ stattfinden kann. Und genau das passiert für mich deutlich sichtbar. Aber nur weil ich (meistens halbblind durch die Gegend wankend) das erkennen kann, heißt das noch lange nicht dass jedermann das kann! Dieser führt Punkte die noch von einer Nichtdiktatur zeugen sollen, vergisst aber welche Zwangsmaßnahmen schon im Gang gebracht wurden. Die natürlich, wenn überhaupt in der Zukunft sehr wahrscheinlich nur in Teilen zurückgenommen werden.
    Und wenn der totalitäre Staat „geschickt“ agiert, braucht man gar nicht die Demos gegen Andersdenkende gar nicht niederprügeln. Im Gegenteil!
    Nur all zu gut in Kassel und Stuttgart in den letzten Wochen zu erkennen. Man macht die Demos mitverantwortlich für die Not im Land, aber tut nichts aktiv etwas um diese zu bekämpfen um als Milde darzustehen. Viele würden lieber Blut der Demonstranten sehen und werden dadurch weiter aufgehetzt…
    Verräterisch!

    Antwort
  • 15. April 2021 um 8:12
    Permalink

    In der Diktatur der Zukunft verwendet man einen freundlichen Marketing-Duktus; es laufen keine fratzenhaften Schergen auf, sondern wie Stewardessen im Flugzeug wird ohne Unterlass gelächelt.

    Der totale Markt hat auch die Umgangsformen geprägt: Man buhlt um den Untertanen wie um einen Kunden, übt den Angriff auf bürgerliche Freiheitsrechte mit freundlichem Antlitz.

    Dass ich das hier so schreiben kann, ist auf alle Fälle kein Zeichen, dass alles unbedenklich wäre — denn ein bisschen Feigenblatttoleranz steht dem smarten Totalitarismus gut zu Gesicht, lässt ihn harmloser erscheinen.

    Ich will es mir sehr ungern eingestehen aber es stimmt.

    Läuft nun alles so weiter oder mehren sich die vernünftigen Entscheidungen, die auch noch ansteckend sein könnten?:

    Rückendeckung bekommt der sture Corona-Richter vom Hausherren des Gerichts. Amtsgerichtspräsident Dr. Hans-Michael Borgas hat alle Mitarbeiter von der Testpflicht und dem Tragen einer FFP-2-Maske befreit. In einem Schreiben (liegt der B.Z. vor) stellt er fest, dass es fraglich sei, ob er in seinem Hause „Kunden“ und „Gäste“ habe. Deshalb gelte die Infektionsschutzverordnung mit der Test- und FFP-2-Maskenpflicht nicht.
    Dr. Hans-Michael Borgas (61) salopp: „Im übrigen dürfte diese Vorschrift für uns nicht einschlägig sein, da wir kein Gewerbe ausüben.“
    Hier entnommen:
    https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/richter-sorgt-fuer-chaos-im-prozess-weil-er-keine-maske-will

    Antwort
    • 15. April 2021 um 10:28
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      Hoffen wir, daß bald noch mehr Leute aufwachen. In England und Frankreich wird gefeiert. Wir werden eingesperrt. Wie lange noch?

      Antwort
      • 15. April 2021 um 10:46
        Permalink

        @Pen

        In Frankreich wird zwar gesungen und getanzt…aber die haben auch noch Ausgangssperre und Lockdown( 10 km Radius etc…)

        Antwort
  • 15. April 2021 um 10:27
    Permalink

    Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.

    Antwort
    • 15. April 2021 um 12:09
      Permalink

      @Alex

      Echte Demokratie sicher nicht, oder nur begrenzt, aber wäre dir eine Diktatur einer Minderheit lieber?

      Antwort
    • 15. April 2021 um 12:09
      Permalink

      Naja. Bedingt. Die Definition mag ja richtig sein. Es ist aber auch eine Frage des Praxisbezuges. Wie sonst als durch Mehrheit bleiben Gemeinwesen handlungsfähig? Aber eine Ararchismus-Debatte will ich echt nicht anfangen an dieser Stelle.

      Antwort
      • 15. April 2021 um 14:25
        Permalink

        @Roberto
        Dann kann ich Dir nur „Anarchie !“ von Horst Stowasser ans Herz legen (wenn
        Du’s nicht schon kennst). Anarchie bedeutet im Ursprung mitnichten Chaos o.ä.,
        sondern einfach nur Herrschaftsfreiheit. Und die finde ich durchaus erstrebenswert 😊

        Antwort
        • 15. April 2021 um 16:13
          Permalink

          In jungen Jahren, als ich noch schwulstige Texte schrieb, habe ich Stowasser gelesen. Lesenswert – auf alle Fälle. Aber für mich vollkommen unrealistisch. Es läuft ja auf Räte hinaus: So ein System geht im Kleinen gut – im Großen muss es scheitern und Gemeinwesen/Verwaltungseinheiten bleiben immer ein Flickenteppich, weil – wie Stowasser sinngemäß schreibt – jeder seine eigene Organisation nach seinen Vorstellungen etablieren können muss.
          https://ad-sinistram.blogspot.com/2009/09/er-war-mir-lehrer.html

          Antwort
          • 15. April 2021 um 22:02
            Permalink

            Du hast mal schwulstige Texte geschrieben ? Kann ich mir gar nicht vorstellen…😉
            Du schreibst es ja selbst : Anarchie ist kein System. Und zitierst : „Anarchie ist
            für mich eine andere Grammatik des Lebens, eine andere Struktur“. Und sie meint Freiheit. Freiheit von jeglichem Herrschaftsgebahren oder -ansprüchen.
            Ich weiß nicht, ob es immer auf Räte hinausläuft oder ob es nur im Kleinen gut
            geht. Wenn ich mir unsere Politik (in allen Bereichen : Wirtschaft, Gesundheit,
            Bildung) so anschaue – und das schon weit vor Budweiser – habe ich das Gefühl, daß es im Großen erst recht scheitert. Ich halte dementsprechend eine
            Reduktion (in vielerlei Hinsicht) im Grunde für unerläßlich. Gute Ansätze findet
            man m.A.n .z.B. bei der Tiefenökologie (z.B. gleichnamiges Buch von Elisabeth Loibl). Und ich halte es auch nicht grundsätzlich für unrealistisch, nur weil es sich im Moment nicht realisieren lässt. Ab und zu ein paar Visionen sind vielleicht auch nicht so verkehrt…(in dem Zusammenhang kann ich Helmut Schmidt nicht beipflichten… 😉)

          • 15. April 2021 um 22:08
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            Puh, alleine das was du von mir zitierst: So ein Scheißschwulst. So würde ich heute nicht mehr schreiben.

          • 15. April 2021 um 23:25
            Permalink

            Ok, über die Formulierung kann man streiten. Den Gedanken, der dahintersteckt, finde ich allerdings nicht so falsch. Ein grundsätzliches Begegnen auf Augenhöhe würde uns schon ein gutes Stückchen weiterbringen.
            Letzten Endes geht es doch darum, niemanden als Herrn zu akzeptieren. Und
            auch niemandes Herr sein zu wollen. Also quasi selbstverantwortlich zu sein (ja,
            ich weiß, erst ab einem gewissen Alter und es gibt Ausnahmen; das stellt das
            Ganze aber nicht infrage). Das ist doch gerade die Crux in unserer Zeit : daß so
            wenige Menschen Verantwortung für ihr Leben übernehmen wollen.

      • 15. April 2021 um 18:44
        Permalink

        In einer parlamentarischen Demokratie, wie bei uns, bestimmt im Prinzip die Mehrheit im Parlament was gemacht wird und kann die Regierung jederzeit zur Änderung ihrer Politik zwingen.
        Dass Minderheiten- und Grundrechte nur nur so lange wie nötig und in verhältnismäßiger Form eingeschränkt werden überwachen die Gerichte.

        Aus der Diktatur der Mehrheit wird also nur dann eine Demokratie, wenn die Gewaltenteilung vorhanden ist.

        Und wenn die große Mehrheit der Bevölkerung, des Parlaments, aller Wissenschaftler und aller Regierungen auf der Welt z. B. Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und Impfprogramme für nötig halten, dann spricht wohl einiges dafür, dass das tatsächlich sinnvoll und nötig ist.

        Antwort
        • 15. April 2021 um 20:55
          Permalink

          @Alex

          In einer parlamentarischen Demokratie, wie bei uns, bestimmt im Prinzip die Mehrheit im Parlament was gemacht wird und kann die Regierung jederzeit zur Änderung ihrer Politik zwingen.

          Nette Theorie aber was machst du, wenn das Parlament überwiegend an einem Strang zieht?

          Dass Minderheiten- und Grundrechte nur nur so lange wie nötig und in verhältnismäßiger Form eingeschränkt werden überwachen die Gerichte.

          Super Idee, aber was machst du, wenn die Gerichte, zumal die höchsten, selbst politisch handeln?

          Aus der Diktatur der Mehrheit wird also nur dann eine Demokratie, wenn die Gewaltenteilung vorhanden ist.

          Korrekt und wo siehst du die Verwirklichung der Gewaltenteilung?

          Wenn Regierungsmehrheit gleichbedeutend ist mit Parlamenstsmehrheit, wo ist dann die Gewaltenteilung zwischen Legislative und Exekutive?

          Wenn Politiker bestimmen, wer Richter an einem Bundesgericht wird, wo ist denn da die Gewaltenteilung?

          Und wenn die große Mehrheit der Bevölkerung, des Parlaments, aller Wissenschaftler und aller Regierungen auf der Welt z. B. Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und Impfprogramme für nötig halten, dann spricht wohl einiges dafür, dass das tatsächlich sinnvoll und nötig ist.

          Und wenn hinter den Regierungen ( mit Ausnahmen ) Regierungen stehen, die Niemand gewählt hat, die aber über Macht und Einfluss verfügen, dann spricht Einiges dagegen, dass die Maßnahmen sinnvoll und nötig sind.

          .https://multipolar-magazin.de/artikel/der-tiefenstaat

          Antwort
          • 16. April 2021 um 9:15
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            @Rob

            Eine Regierung hat im Parlament idR die Merheit, aber halt nicht völlig egal, was sie tut. Meist ist es ja auch eine Koalition aus verschiedenen Parteien, die durchaus auch auseinander gehen können.

            Gerichte entscheiden oft gegen die Regierung. Es gibt aktuell viele Beispiele. Auch dann, wenn Politiker die höchsten Richter ausgewählt haben. Danach können die Richter machen was sie wollen. Frag mal Trump. 😉

            Man kann mit Propaganda ein Land oder einen Kulturkreis manipulieren, aber nicht die ganze Welt in USA, UK, Frankreich, Russland, China Israel und Iran gleichzeitig. Und in Zeiten des Internets erts Recht nicht.

          • 16. April 2021 um 12:19
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            @Alex

            Eine Regierung hat im Parlament idR die Merheit, aber halt nicht völlig egal, was sie tut. Meist ist es ja auch eine Koalition aus verschiedenen Parteien, die durchaus auch auseinander gehen können.

            Können ja, aber wie oft hast du erlebt, dass eie Koalition innerhalb der laufenden Legislatur verlassen wurde?
            Denkmal an die GroKo und die Aussage von Schulz nach der letzten Wahl, man wolle mit dem Ergebnis diese nicht weiter fortsetzen.
            Was ist bis Heute Realität?
            Oder denk an Müntefehrings “ Opposition ist Mist“.
            Wenn es um die Fleischtöpfe geht, verläßt keine Partei das Schiff mit den Delikatessen an Bord.
            Ohnedies gibt es ja keine echte Opposition mehr im Parlament und die Unterschiede sind marginal.
            Hier ein bißchen Heimat, dort ein wenig Grün oder Sozial, aber im Grunde allesamt neoliberal, dem Kapital Zucker in den A…. blasend und die Masse ausbeutend.

            Gerichte entscheiden oft gegen die Regierung. Es gibt aktuell viele Beispiele. Auch dann, wenn Politiker die höchsten Richter ausgewählt haben. Danach können die Richter machen was sie wollen. Frag mal Trump.

            Höchste Gerichte entscheiden da gg.die Regierung, wo es dieser am wenigsten weh tut.
            Bei wirklich elementaren Themen kommt es entweder zu Bestätigung der Politik oder zu wachsweichen, auslegbaren Urteilen,wie beim Einsatz der BW im Inneren, der aus gutem Grund im GG ausgeschlossen wurde.

            Man kann mit Propaganda ein Land oder einen Kulturkreis manipulieren, aber nicht die ganze Welt in USA, UK, Frankreich, Russland, China Israel und Iran gleichzeitig. Und in Zeiten des Internets erts Recht nicht.

            Das ist eine recht naive Vorstellung, denn wenn die Herren des großen Geldes sich entsprechend vernetzen, ist Alles möglich.
            Schau die nur diverse Netzwerke wie Think-Tanks und Stiftungen an, wo man sich die Unterstützer heranzieht.

            Hier mal ein Beispiel:

            https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlantik-Br%C3%BCcke

            Schau dir einfach nur an, welche Leute, mit eigentlich konträren gesellschaftlichen Aufgaben da gemeinsam an einem Tisch sitzen und denk daran, dass viele dieser Leute in mehreren solcher Netzwerke über Kreuz miteinander verbunden sind.

            Und denk auch daran, dass Informationen Heute in sekundenschnelle rund um den Globus ihr Ziel erreichen.

            Wenn man es über Jahrzehnte schafft, ein derart enges Netz zwischen Politik, Medien, Finanzwirtschaft, Weltorganisationen, Wissenschaft, Militär, Geheimdiensten, ja sogar Gewerkschaften zu knüpfen, dann ist NICHTS unmöglich.

            Es gibt halt immer noch Leute, welche die Funktion solcher Netzwerke wie Weltwirtschaftsforum, Münchner Sicherheitskonferenz, Atlantikbrücke, Bilderberger, CFR, Rand-Corporation nur als Spleen der „Geldeliten“ ansehen, aber man schafft es nicht in diese Klasse, wenn man Geld nutzlos verschwendet.
            Reich wird man durch clevere Investitionen und welche Investition ist schlauer als die in Netzwerke, in denen man die eigene Agenda zum Kernanliegen machen kann?

            Milliardäre gibt es übrigens auch in China, die meißten davon sitzen in deren Parlament, dem nationalen Volkskongress.

          • 16. April 2021 um 13:05
            Permalink

            Das ist eine recht naive Vorstellung, denn wenn die Herren des großen Geldes sich entsprechend vernetzen, ist Alles möglich.

            Eben grade nicht.

            Erst Recht nicht bei wissenschaftlichen und medizinischen Themen, die zichtausende Wissenschaftler auf der ganzen Welt selbst überprüfen können.

            Und wenn dir jemand sagt, alle Mainstream-Medien seinen manipuliert, und man solle stattdessen nur noch auf ihn hören, dann nennt man das „Sekte“.

          • 16. April 2021 um 15:58
            Permalink

            @Alex

            Eben grade nicht.

            Wie begründst du das?

            Erst Recht nicht bei wissenschaftlichen und medizinischen Themen, die zichtausende Wissenschaftler auf der ganzen Welt selbst überprüfen können.

            Hast du schon mal davon gehört, dass Wissenschaftler evtl. Weisungsgebunden oder abhängig von Forschungsaufträgen sind?
            Der Satz “ Weß Brot ich ess, deß Lied ich sing“ dürfte dir auch bekannt sein.

            Was meinst du wohl, woher die Expertisen kamen, mit denen Tabakkonzerne oder Firmen wie Monsanto jahrelang Schadensersatzansprüche abweisen konnten?
            Etwa von Wissenschaftlern, denen Ethik wichtiger war als ihre berufliche Existenz?

            Es gibt allerdings immer noch kritische Wissenschaftler, nur, die werden gerade öffentlich gegrillt und als Scharlatane dargestellt.
            Frag mal Ioanidis, Streek, Baghdi oder Wodarg.

            Und wenn dir jemand sagt, alle Mainstream-Medien seinen manipuliert, und man solle stattdessen nur noch auf ihn hören, dann nennt man das „Sekte“.

            Natürlich sind die Mainstream-Medien manipuliert, aber das bedeutet ja nicht, dass man sich auf eine Alternativ-Quelle im Netz allein stützen kann.
            Kritische Mediennutzung ist immer Pflicht.
            Ansonsten wechselt man nur von einer Sekte zur nächsten.

    • 15. April 2021 um 23:46
      Permalink

      Ich gebe dir bloß teilweise Recht.

      Demokratie ist die Diktatur der manipulierten, indoktrinierten, eingeschüchterten Mehrheit. Da die Mehrheit seit geraumer Zeit aus Biedermeiern und Spießern sowie Duckmäusern besteht, ist das Manipulieren, Indoktrinieren und Einschüchtern für die Machthaber recht einfach.

      Dabei wäre ich wieder ganz bei dir.

      Antwort
    • 15. April 2021 um 13:14
      Permalink

      …Robert Fleischer

      Das ist Journalismus wie er sein sollte. Vielleicht er letze in diesem Land, außer der Bitrebellen.

      Antwort
    • 16. April 2021 um 7:37
      Permalink

      Inhalt u.a.: der Präsident von Tansania, seines Zeichens Biologe, der in der westl. Presse barfuß mit Schild und Speer dargestellt wird, mußte sterben, weil die Rohstoffe in seinem Land für Elektroautos gebraucht werden.

      Wie Mossadegh das Öl, so wollte er Nickel u Graphit dem eigenen Land zugute kommem lassen. Das ist mit dem Westen nicht zu machen.

      Und dann hat er sich noch über Corona mockiert, hat Viren auf Papaya u anderen Früchten nachgewiesen, sich nicht an die Maßnahmen gehalten u so die globale Coronaverarsche aufgedeckt.

      Darauf steht die Todesstrafe – ganz klar, owohl er einer der beliebtesten u meistgewählten Präsidenten Afrikas war, der seiner Bevölkerung wachsenden Wohlstand gebracht hat.

      Solange es die US und UK gibt, welche die schlimmsten Raubmörder des Planeten sind, wird es keine Gerechigkeit auf der Weltl geben.

      Sie lassen nicht mal die ganz kleinen Fische frei. Assange lassen sie sterben. Diese Politiker sind keine Menschen.

      Antwort
  • 15. April 2021 um 12:32
    Permalink

    Ganz klar um Kontext! Der Herr Reitschuster bringt es aktuell im Interview mit dem Herr Kaiser auf den Punkt! Nämlich wir leben in einer an die internationalen Konzerne ausgelagerten Diktatur. Dabei erhalten wir das schlechteste aus zwei Welten, nämlich die Repressalien und Sanktionen, vieleicht sogar bis hin zum Gulag, der udssr, und als „Belohnung“ für systemkonformes Verhalten des Individuums, darf dieses sich im Raubtierkapitalismus a la USA durchschlagen.

    Generalangriff auf die Pressefreiheit! – Boris Reitschuster im Gespräch

    Antwort
    • 15. April 2021 um 18:12
      Permalink

      Herr Reitschuster gehört auch zu den guten Journalisten. Vier sinds im Ganzen, oder gibts noch mehr.? Von Roberto und Tom mal abgesehen?

      Antwort
      • 15. April 2021 um 18:25
        Permalink

        Es gibt viel mehr wahrhaftige als Pohlmann, Fleischer, Bröckers, Kaiser, und die Rebellen. Eine gute Auswahl bietet KenFM. Könnte leicht ein dutzend aufzählen, wo ich glaube das die gute Arbeit machen.

        Vom Witz her gefällt mir der Fiedler am besten, der Roberto von Wikihausen. 🙂

        Antwort
        • 15. April 2021 um 20:50
          Permalink

          Danke Tasse, man hört so wenig von denen.

          Weiß jemand, ob morgen der Corona-Untersuchungsausschuß tagt?

          Antwort
  • 15. April 2021 um 23:31
    Permalink

    „Babyschritte in die Diktatur?“ Oder „Die anschleichende Diktatur?“, wie es im Titel zum Artikel bei „Schwurbelpresse“ heißt. Na, ja …

    „Babyschritte“ glaube ich nicht, und „anschleichende“ auch nicht. Wenn ich mir so das letzte Jahr in Erinnerung rufe waren es eher Siebenmeilenstiefeln und galoppierende Agilität in Richtung Diktatur.

    Was heißt jetzt im gelebten (nicht im historischen [Historie ist interpretierbar] Sinn und auch nicht im aktuellen, geopolitischen Sinn) überhaupt Diktatur, und zwar so wie ich es empfinde. Ich habe jetzt nicht irgendwo nachgeguckt was irgendjemand, irgendwo unter dem Begriff Diktatur versteht. Oder wo irgendwo von irgendjemandem verfasst steht, wo schon überall eine Diktatur zu verorten gewesen sein soll.

    Mir reicht meine eigene Interpretation des Begriffes Diktatur um für mich eine zu erkennen. Zunächst frage ich mich also was bedeutet das Wort Diktatur überhaupt. Okay, also diktieren bedeutet Bestimmen! In der …tur steht demnach der Nachdruck. Das heißt (für mich): Wenn ihr (die Masse) nicht den Bestimmungen folgt, die wir (ein paar Hempels) euch auferlegen, dann gibt es Sanktionen, die sich gewaschen haben (denn wir haben die Exekutive hinter uns und ihr nicht, äääätsch). Das ist für mich Diktatur. Das heißt bis auf eine Kleinigkeit: Im selben Maße wie diese paar Arschlöcher die Mehrheit unterdrückt, fröhnen sie teilweise den Dingen, die sie der Mehrheit vorenthalten.

    „Farm der Tiere“, „1984“, „Schöne, neue Welt“. Die Liste der Werke vorausschauender Autoren kann sicher nicht nur im Genre „Sience Fiction“ zu finden sein, sondern auch bei z.B. „Psychologie der Massen“ von Gustave Le Bon einem ziemlich konservativem Genossen der damaligen Zeit.

    Antwort
    • 16. April 2021 um 8:06
      Permalink

      So richtig lustig wird es hier vermutlich aber dann, wenn die pösen Russen die friedliebenden Ukrainer und die Nato überfallen.

      Im übrigen erkennt man eine freiheitliche demokratische Gesellschaft (nach Art des Hauses), auch noch ein solchen Freiheitskämpfern.

      Antwort
    • 16. April 2021 um 8:08
      Permalink

      Meine Güte, die sind ja alle ein fressen für die englische Mutante! Das wird dem Michel nicht passieren!

      Antwort
      • 16. April 2021 um 13:54
        Permalink

        Schade, vielleicht sollte der Michel es ihnen gleichtun. Wir sind doch längst alle durchseucht und der Rest durchimpft. Aber das dumme Merkel hört beharrlich auf die falschen Leute.

        Antwort
        • 16. April 2021 um 15:49
          Permalink

          Moin Pen, dass Problem ist, dass der Michel auf Mutti Merkel hört, und nicht Mutti auf den Medial-Politischen-Komplex.

          Antwort
  • 16. April 2021 um 11:34
    Permalink

    Sehr treffender Artikel, Roberto.

    Die „smarte Diktatur“ von Heute brüllt nicht mehr wie die Einpeitscher einst im Sportpalast, sie „säuselt“ uns ihre Parolen ins Ohr, auf der Basis von Scheinvernunft, so wie die Werbung, die uns suggeriert, wir bräuchten Dies oder Das zum Glücklichsein.
    Selbst im Umgang mit Kritikern wird nicht mehr ins Lager abgeführt, sondern einfach nur medial mundtot gemacht, die Existenz ruiniert und der dreiste Kritiker im Bewußtsein der Gesellschaft auf dem Laufwerk für irelevante Spinner plaziert, die im demokratischen Meinungsstreit keine Rolle mehr zu spielen haben.

    Antwort
  • 16. April 2021 um 11:39
    Permalink

    Diktatur ist, wenn das Volk gewzwungen wird, die Politik der Tyrannei als Erfolg zu feiern.
    Demokratie ist, wenn die Politik ohne das Volk seine Tyrannei als Erfolg feiert.

    Antwort
  • 16. April 2021 um 19:01
    Permalink

    Anlassbezogen ziehe ich mich zurück in süd-östlichere Gefilde. Märtyrertum konnte ich noch nie etwas abgewinnen und der Begriff „Held“ ist auch nicht mehr der der er einst war. Wann und ob ich wieder den Weg zurückgehe, vermag ich nicht vorhersagen zu können. Ich drück euch alle ganz fest – es war mir eine Ehre. Ich halte es wie Gunnar „ich mach da nicht mit“ und „viel Glück“.

    Bye
    Gaby

    Antwort
    • 16. April 2021 um 19:23
      Permalink

      @Gaby

      Anlassbezogen ziehe ich mich zurück in süd-östlichere Gefilde.

      Wo soll es denn hingehen und gibts da kein Internet?

      Ich wünsch dir eine gute Zeit.

      Antwort
      • 16. April 2021 um 19:46
        Permalink

        In die rumänischen Karpaten.
        Dankeschön

        Antwort
        • 16. April 2021 um 21:07
          Permalink

          @Gaby
          Wenn’s machbar ist, meld‘ Dich doch mal. Ich hoffe, daß es da für Dich angenehmer ist. Alles Gute

          Antwort
        • 16. April 2021 um 23:14
          Permalink

          @Gaby

          Nicht schlecht und viel Natur, aber wohnt da nicht Merkels Patenonkel Vlad Tepes? 🙂

          Was wirst du dort machen, um zu überleben?

          Antwort
          • 18. April 2021 um 0:30
            Permalink

            @Rob
            Na, Blut trinken natürlich…

          • 18. April 2021 um 0:39
            Permalink

            @Brian

            Könnte auf die Dauer aber zu extremer Mangelerenährung führen. 🙂

          • 18. April 2021 um 18:05
            Permalink

            @Rob
            Nö, das ist doch der Saft des Lebens. Und Dracula konnte damit ja immerhin
            einige Jahrhunderte überleben…😝

    • 16. April 2021 um 21:05
      Permalink

      Alles Gute!

      Ich hoffe, dass Du Dich hier ab und an trotzdem beteiligst 🤔

      Antwort
    • 16. April 2021 um 22:45
      Permalink

      @ Gaby,

      Du ziehst in eine Gegend, die Dichter wie Paul Celan, Joseph Roth und Hilde Domin hervorgebracht hat, wo jeder sieben Sprachen sprach, und die heute noch zu den schönsten, urwüchsigsten Landschaften Europas gehört. Gute Wünsche und viel Glück! Eine Art Heimweh erfaßt mich. Das Flüßchen Ruth war damals die Grenze zu Rußland, und die Menschen dort nannte man die Ruthenen.Die schauspieler Harvey Keitel und Edward G. Robinson stammen auch von dort.

      LG

      Antwort
    • 17. April 2021 um 22:14
      Permalink

      Mein allergrößter Respekt, Gaby!

      Antwort
    • 17. April 2021 um 21:55
      Permalink

      @Jau
      Ich wollte ja auch schon mal Bilder posten. Aber ich glaube, ich bin zu blöd dafür…🤔

      Antwort
      • 17. April 2021 um 23:51
        Permalink

        @ Brian
        Das bekommst Du bestimmt raus.
        Mit der rechten Maustaste kopierst Du Dir ein Foto z.B. erstmal zum Üben aus dem Internet und fügst es auf die Festplatte des PCs unter Bilder z.B. ein.
        Ist das geschehen, klickst Du auf das Symbol hier im Kommentarkästchen und fügst das Kopierte ein.

        Da Dein Name keltischer Herkunft ist und laut www in Irland anhaltend populär, dachte ich, ich klebe hier mal Irland von oben rein.
        Wenn Du raus hast wie das geht, kannst Du auch Fotos, die Du gemacht und die Du auf die Festplatte gezogen hast dann hier einfügen.

        Antwort
        • 18. April 2021 um 0:29
          Permalink

          Liebelein, ganz so dumm bin ich ja auch nicht. Ein paar Handgriffe schaffe ich ja
          schon…😉 Wollte letztens eins meiner Bilder posten, aber dann sagte mir die
          Seite hier : zuviel Datenmenge. Aber trotzdem danke ! 😊
          Und was die Herkunft meines Namens betrifft : mitnichten keltisch. Eher galiläisch. Bzw. von der „Volksfront von Judäa“. Oder war es die „judäische
          Volksfront“ ?

          Antwort
          • 18. April 2021 um 10:07
            Permalink

            Entschuldigung, ich wollte Dir natürlich nüscht unterstellen 😀
            Wenn die Datenmenge zu groß ist, läge es nahe, sie zu verkleinern, oder?
            Wüsstest Du, wie man das macht?

          • 18. April 2021 um 18:10
            Permalink

            Nee, da wäre ein wenig Unterstützung hilfreich…
            Bin in manchen Dingen halt noch ein wenig Oldschool…🧐

          • 18. April 2021 um 21:16
            Permalink

            Vielen Dank !
            Mal sehen, ob ich das hinbekomme…🥴

  • 18. April 2021 um 12:14
    Permalink

    Es kommt nicht darauf an, ob es nun Demokratie oder Diktatur etc ist, sondern auf das Wie an.
    Wenn es in einer Diktatur für den Einzelnen stetig aufwärts geht, ist man nun mal zufrieden. Hätte es in China so eine Entwicklung unter „demokratischen“ Verhältnissen geben können ? Ich fürchte eher, daß sich der ach so demokratische Westen alles einverleibt hätte.

    Antwort
    • 18. April 2021 um 12:16
      Permalink

      Ps
      Auch der Westen lebt bin einer Diktatur, Man nennt das Diktatur des Geldes.

      Antwort
  • 20. April 2021 um 8:33
    Permalink

    Vom 19.04.2021
    Partei „Die Basis“ gehackt
    Es gibt Hacker und Hacker. Solche, die sich einen guten Ruf erworben haben, wenn sie Skandale großer Firmen oder staatlicher Stellen aufdeckten, indem sie Beweisstücke leakten. Solche, die Schwachstellen in der IT von Betrieben und Ämtern veröffentlichten, um sie zu schließen. Irgendwie gehörte es zum Ethos der AktivistInnen, keine gemeinsame Sache mit den Mächtigen zu machen. Inzwischen gibt es aber auch die, die Verfassungsschutz und anderen Spitzeldiensten die Drecksarbeit abnehmen. anonleaks.net ist eine solche Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, „Corona-LeugnerInnen“ zu entlarven. Das ist so, als ob Robin Hood die Bauern ausgeraubt und den Raub den Edelleuten angeboten hätte. Einige Themen, mit denen sich das Portal beschäftigt, sind weiter unten zu sehen…

    https://www.corodok.de/partei-die-basis/#more-16327

    Antwort

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