Zusammen gespalten

Sascha Wuttke über die tragischen Auswirkungen des Seuchenschutzes auf den ohnehin bröckeligen Gemeinsinn.

Als die Corona-Krise zu schwelen begann, versuchte die Politik an unser Zusammengehörigkeitsgefühl zu appellieren. Abstand halten, Maske tragen – wenn ein jeder sich daran hielte, dann hätten wir eine kollektive Großleistung geschafft. In dieser Zeit war noch niemandem bewusst, welche Auswirkungen das Virus auf den Menschen haben könnte, und in dieser Unwissenheit war ein Handeln unabdingbar gewesen. Das Momentum siegte über die dürftige Erkenntnislage, und schon früh wurde klar: Wir konnten nur durch diesen Kraftakt des Verzichts dazu beitragen, das Virus an einem Durchmarsch zu behindern. Der Kitt, der diesen Kraftakt zusammenhalten sollte, war die Solidarität.

Dieses neue Wir-Gefühl schienen die Bürger als neue Chance zu verstehen. Gruppenzugehörigkeit entfaltete eine neue Dynamik im Denken der Menschen wie eine tot geglaubte Person, die plötzlich lebendig auftaucht. Vor der Krise herrschte noch eine kollektive Tristesse vor – »Spaltung« war das Schlagwort der Stunde, als die Gesellschaft noch exklusiv um die allseits präsenten Themen wie Klima oder Flüchtlinge rang. Das Gefühl von Solidarität schien nur den Linken und Linksliberalen anheim, allen anderen, vom Kritiker aus der Mitte bis zum rechten Rand, sollte der »böse« Part zukommen. Sie alle wurden immerhin noch differenziert etikettiert, von »Populismus« bis »Nazi« war alles dabei.

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Heldentasse
Heldentasse
10. März 2021 8:42

Da es bekanntlich kein richtiges Leben im Falschen gibt, erachte ich diesen Beitrag als leider gar nicht wertvoll, aber geeignet den Versuch zu starten die kognitiven Nebel zu durchdringen. In erster Näherung ist wirkliche Solidarität, getragen von echter Toleranz anderen Menschen und Meinungen gegenüber ein Widerspruch in sich. So funktioniert die moderne Profitmaschine „Gesellschaft“ nicht! Im Gegenteil, dass was sie uns verkaufen als sogn. „Solidarität/ Toleranz“ unterliegt Kriterien, die m.E. gar nichts mit menschlichen Werten an zu tun haben, sondern dienen als Bausteine von Herrschaft. Und dies kommt gerade in der „Corona“ Krise ganz eindeutig zu Tage. Im Namen der… Weiterlesen »

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
10. März 2021 9:18

@Heldentasse Und der Wind drehte sich immer mehr im Lande Der Meinungskorridor wurde immer enger Die einen freuten sich drüber, auf, auf zur Hetzjagd Und manch‘ Gesicht wurd immer länger Wir sind wieder im Mittelalter gelandet, wo man massenhaft Juden verbrannt, weil sie angeblich die Brunnen vergiftet und damit die Pest ausgelöst hätten und die unsäglichen Hexenverfolgungen, die zu 80% Frauen das Leben kostete, weil sie anders waren, oder Neid und Habsucht sie zu geeigneten Opfern machten. Dabei gibt es tatsächlich Hexen. Die schlimmste von ihnen wurde gesehen, als sie auf einem Besen zum Veitstanz auf den WEF-Gipfel flog. Man… Weiterlesen »

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Robbespiere
10. März 2021 9:45

Moin Rob, bekanntlich ist es laut Herrn Mausfeld dem Profite nicht zuträglich, dass wie wie z.B. im Mittelalter die Gewalt unmittelbar von den Herrschern ausgeübt wird. Viel effizienter ist ein System, wo sich sich Schafe gegenseitig indoktrinieren und überwachen, und so im Grunde auch selber die schwarzen Schafe aussondern, und knechten. Verkauft wird das ganze dann noch als TINA, und nun wohl auch noch als „Solidarität“. Wenn es in 700 Jahren, in einer weiter entwickelten Gesellschaft so etwas wie Historiker gäbe, wäre es interessant deren Beurteilung über die Jetztzeit zu erfahren. P.S.: Aber im Mittelalter ging es schon recht zünftig… Weiterlesen »

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
10. März 2021 10:42

@Heldentasse Moin Rob, bekanntlich ist es laut Herrn Mausfeld dem Profite nicht zuträglich, dass wie wie z.B. im Mittelalter die Gewalt unmittelbar von den Herrschern ausgeübt wird.Viel effizienter ist ein System, wo sich sich Schafe gegenseitig indoktrinieren und überwachen, und so im Grunde auch selber die schwarzen Schafe aussondern, und knechten. Verkauft wird das ganze dann noch als TINA, und nun wohl auch noch als „Solidarität“. Das lief auch schon im Mittelalter so, egal ob bei der Zwangs-Christianisierung der Thüringer, Sachsen oder Friesen, bei den Kreuzzügen und Judenprogromen, oder der Hexenverfolgung. Man hat „die Hunde“ von der Kette gelassen, ihnen… Weiterlesen »

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Robbespiere
10. März 2021 11:03

Als interessierter Laie begebe ich mich jetzt mal auf dünnes Eis. Aber m.E. war der mittelalterliche Feudalismus wesentlich anderes ausgerichtet, als das was wir heute an Gesellschaft haben. Der wesentliche Unterschied ist m.E. der, dass früher ein komplexes System von Rechten/ Pflichten und Abhängigkeiten herrschte was die Gesellschaft über lange Zeit stabilisierte. Heute hingegen erscheint mir alles beliebig, und wenn nützlich, sind die Helden von heute die A*l*cher von Morgen, gerade so wie es gefällt. Fast alles ist höchst „dynamisch“ und schnelllebig, und immer dem schnöden Mammon untertan. Und früher wussten die Beherrschten ganz genau um ihren niederen Status, heute… Weiterlesen »

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
10. März 2021 13:06

@Heldentasse Als interessierter Laie begebe ich mich jetzt mal auf dünnes Eis. Aber m.E. war der mittelalterliche Feudalismus wesentlich anderes ausgerichtet, als das was wir heute an Gesellschaft haben. Das denke ich eher nicht. Der Unterschied war sicher, dass die Feudalherren damals bekannt waren und mit ihrem Wohlstand protzten, während die Profiteure von Heute gerne im Dunkeln bleiben und man sich bezahlter Prügelknaben bedient. Der wesentliche Unterschied ist m.E. der, dass früher ein komplexes System von Rechten/ Pflichten und Abhängigkeiten herrschte was die Gesellschaft über lange Zeit stabilisierte. Mag sein, aber es schwelte auch immer ein Konflikt mit den Geknechteten,… Weiterlesen »

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Robbespiere
10. März 2021 17:46
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
10. März 2021 17:59

Grandios treffender Text.

wolli
wolli
Reply to  Heldentasse
11. März 2021 12:34

Aber m.E. war der mittelalterliche Feudalismus wesentlich anderes ausgerichtet, als das was wir heute an Gesellschaft haben. Was wird im neuen Feudalismus anders sein als im Mittelalter? Es braucht keine Burgen und Schlösser um sich vor dem Pöbel zu schützen. Heute reicht eine totale Überwachung, ein 5G/6G Netz und vernetzte Drohnen und KI gesteuerte Kampfmaschinen um jeden Widerstand/Aufstand zu brechen. Wie viele „Untertanen/Leibeigene“ braucht der „GELD“ Adel um seinen Stand weltweit zu sichern, 100-200 Millionen? Der Rest sind nur unnütze Esser die die Ressourcen der Elite verbrauchen. Da kommt mir die Analyse von Carl Friedrich von Weizsäcker als Prognose für… Weiterlesen »

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  wolli
11. März 2021 18:24

Was wird im neuen Feudalismus anders sein als im Mittelalter? Vielleicht dass, dass man dem neuen ein falsches Etikett aufklebt, wenn man es mit dem Begriff „Feudalismus“ versieht? Das es Teilmengen gibt, z.B. bei totale Abhängigkeit des Fußvolks, und das Feudalismus nichts ist, was man anstreben sollte, dürfte klar sein. Aber es gibt auch große Unterscheide, z.B. hatte das damalige Wirtschaftssystem kaum was mit dem Kapitalismus gemein. Feudalismus war m.E. höchstes eine Vorstufe des Kapitalismus, funktionierte aber anders. Ohne die Quelle jetzt zu finden, sagte Kabarettist Georg Schramm mal, dass die frühen Banker durch den Hintereingang vorgelassen wurden, und auch… Weiterlesen »

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
11. März 2021 19:10

Ohne die Quelle jetzt zu finden, sagte Kabarettist Georg Schramm mal, dass die frühen Banker durch den Hintereingang vorgelassen wurden, und auch mal einen Kopf kürzer gemacht wurden, wenn es den feudalen Herrschern gefiel. Heute scheint mir das genau anders herum!

Das dürfte sich spätestens mit Jakob Fugger (1459 – 1525 ) grundlgend geändert haben.
Ohne den hätten die Habsburger ihre Ambitionen begraben können und der hat sich das auch reichlich „versilbern“ lassen.

Last edited 2 Monate zuvor by Robbespiere
Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Robbespiere
11. März 2021 19:34

THX! Das passt!

Ich bin übrigens kein Fan des Feudalismus, sondern nur dafür Gesellschaften möglich genau zu beschreiben. Es könnte nämlich durchaus sein, dass die Herrscher heute, viel mehr Unfug anrichten als es die feudalen Herrscher je konnten, und das nicht nur weil sie heute die Technologie dazu haben.

Nureinmensch
Nureinmensch
Reply to  Heldentasse
11. März 2021 20:24

Es könnte nämlich durchaus sein, dass die Herrscher heute, viel mehr Unfug anrichten als es die feudalen Herrscher je konnten, und das nicht nur weil sie heute die Technologie dazu haben. Sondern? Ernst gemeinte Frage! Sorry, es ist gewiss nicht so, dass ich die heutigen Geschehnisse nicht genauso sorgenvoll betrachte, wie vermutlich Du. Anspielungen zu Lebensverhältnisse vergangener Jahrhunderte, ohne genauere Beschreibungen, was genau gemeint sein soll, haben eher verklärenden Charakter, als das sie erhellen können. Meine zumindest ich und ich hoffe Dir damit nicht zu nahe getreten zu sein? Dass sich die hochherrschaftliche, obere, adelige Gesellschaftsschicht rührend ums Fussvolk kümmerte,… Weiterlesen »

wolli
wolli
Reply to  Heldentasse
11. März 2021 22:03

Das es Teilmengen gibt, z.B. bei totale Abhängigkeit des Fußvolks, und das Feudalismus nichts ist, was man anstreben sollte, dürfte klar sein. Können wir als normale Bürger/Menschen (Fußvolk) das was angestrebt wird beeinflussen bzw. verhindern? Ich denke nicht, dazu fehlt uns nicht nur Kapital und Macht, auch die Bereitschaft sich diesen Veränderungen in den Weg zustellen und mit zu entscheiden. Die Politik ist korrumpiert, verlass auf Polizei und Militär ist fraglich, die Justiz fällt hanebüchende Urteile oder ist System konform und die Presse auf Regierungslinie. Es wird sich also was ändern, aber nicht in unserem Sinne. Als Beispiel: Wie ich… Weiterlesen »

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Heldentasse
10. März 2021 10:46

Guude! Danke Dir für den Tip mit der Ballade von Christoph Holzhöfer! Den kannte ich noch nicht…aber der macht sehr gute Lieder! Hab ich direkt mal runtergeladen!

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  ChrissieR
10. März 2021 10:51

Ich finde diesen Barden sehr auch gut. Für viele wird der von der Stimme und den Themen her zu eckig und unbequem sein, aber wahre Kunst sollte so sein, m.E.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Heldentasse
10. März 2021 11:46

…erinnert mich bissl an Hannes Wader..

Schnoerch
Schnoerch
11. März 2021 15:34

„In dieser Zeit war noch niemandem bewusst, welche Auswirkungen das Virus auf den Menschen haben könnte, und in dieser Unwissenheit war Iein Handeln unabdingbar gewesen“

Ab diesem Zeitpunkt war es schon nicht mehr nötig hier weiterzulesen. Den Link habe ich mir daher erspart. Wer heute noch an das allmächtige Virus glaubt…..

Last edited 2 Monate zuvor by Schnoerch
Roberto J. De Lapuente
Reply to  Schnoerch
11. März 2021 15:51

Ähm – der Autor glaubt nicht an das allmächtige Virus. Du zitierst einen Satz, aus dem sich das gar nicht herleiten lässt.

Schnoerch
Schnoerch
Reply to  Roberto J. De Lapuente
11. März 2021 16:32

Ich gebe es zu: Überfliegen ist nicht unbedingt sinnerfassend. Trotzdem kann ich kaum zustimmen. Der realistischen Einschätzung der Lage durch die Politik folgte von einem Moment auf den anderen die Panikmache durch die Politik. Mit zunehmender Verschärfung der Drangsalierungen folgte zunehmendes Nachdenken eines Teils der Bevölkerung. Währenddessen folgte die zunehmende Radikalisierung des Regimes und der Regimtreuen, die im Laufe der Zeit die Realität und Vernunft vollkommen aus den Augen verloren und das Grundgesetz demontierten. Irgendeine Art der Solidaridät existiert schon seit der Jahrtausendwende in diesem Land nicht mehr.

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Schnoerch
11. März 2021 17:11

Ich kann nur für mich sprechen: Ich war in den ersten zwei, drei Wochen auch sehr unschlüssig. Ich wusste nicht, was richtig oder falsch ist. Das hat sich dann erst im Laufe der Wochen und bei Beobachtung des Staats- und Medienversagens bei mir so ausgeformt, dass ich zumindest starke Zweifel am herrschenden Narrativ bekam. Die habe ich – auch wenn ich nicht alles für erfunden oder dergleichen halte – auch bis heute so beibehalten. Eigentlich sagt unser Gastautor ja nichts anderes. Und zumindest was die ersten Wochen betrifft, möchte ich die Politik nicht zu arg rüffeln. Rückblickend halte ich natürlich… Weiterlesen »

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Schnoerch
11. März 2021 17:24

Außerdem stimme ich dir ja in deiner Einschätzung zu, Schnoerch. Ob denn Solidarität überhaupt ein Wert ist, mit dem sich Gesellschaft organisieren lässt, ist ja eh zweifelhaft. Rechtsansprüche sind ja kein Solidarakt: Das ist Folklore. Der soziale Friede organisiert sich nach ganz einfachen Vorstellungen: Man lässt leben, um leben zu können. Das ist Kalkül und nichts Humanitäres. Das beanstande ich nicht, ich sehe es ganz leidenschaftslos. Wenn ich krank werde, möchte ich nicht Solidaritätsalmosen sondern das erhalten, was ich als Anspruch erwirkt habe.

ShodanW
ShodanW
Reply to  Schnoerch
11. März 2021 18:11

Der Text soll nicht als Appell verstanden werden, sondern als Zustandsbeschreibung und wie es sich in Bezug auf Solidarität (noch weiter) auseinander dividiert hat. Ich würde mir nur wünschen, man lese sich Texte ganz durch, bevor man umgehend von etwas getriggert wird, was einem nicht passt, und dann mit Lesen aufhören. Eigentlich sind die User hier sehr auf Kontext aus. Danach darf man dann Kritik außern.

Last edited 2 Monate zuvor by ShodanW
Pen
Pen
11. März 2021 17:47

@Schnoerch Da geht es mir ähnlich wie Dir. Anfangs war ich recht beeindruckt von der schnellen, weltweiten Ausbreitung des Virus, aber das dämliche, wirre Verhalten der Regierung, die übertriebenen Maßnahmen, zusammen mit der bewußten Bevorzugung gerade der Experten, die sich verglichen mit den Ds Reiss, Bhakdi, Johannidis, und Wodarg als nicht besonders helle erwiesen, haben mich sehr mißtrauisch gemacht. Dazu kam das Wissen um – und das Vertrauen in – das geniale Immunsystem, mit dem die Natur den Menschen im Laufe der Jahrtausende ausgestattet hat, und das mangelnde Vertrauen in einen Impfstoff, der in gerade mal fünf Monaten statt der… Weiterlesen »

Last edited 2 Monate zuvor by Pen
Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Pen
11. März 2021 18:08

Liebe Pen, danke für die Blumen. Ob ich die verdient habe weiß ich nicht, für meinen Teil bin ich auch sehr froh, dass sich hier im Blog offensichtlich ganz normale Menschen „sprechen“. Und dann kann man ja auch ab und an mal einen Gedanken weiter spinnen. LG

Pen
Pen
Reply to  Heldentasse
11. März 2021 21:11

Doch, tust Du!

Pen
Pen
Reply to  Pen
11. März 2021 18:08

OT – Karin Leukefeld in einem sehr guten Interview über Israel.

https://m.youtube.com/watch?v=ChgffELVHwk

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
11. März 2021 18:58

@Pen Wenn man dann noch die früheren, vergeblichen Versuche, uns eine Schweine – oder Vogelgrippe als Pandemie zu verkaufen in Betracht zieht, wachsen die Zweifel ins Unermeßliche. Die Krankheit ist bestimmt nicht ohne. Ich bedaure ihre Opfer, aber es ist nicht zu übersehen, daß die Pharmaindustrie und die Politiker aus einer Mücke einen Elefanten machen, um im ersten Fall Kohle und im zweiten eine Diktatur zu generieren. Zum letzten Satz passt ein Vortrag vonrainer Mausfeld: https://www.youtube.com/watch?v=-S5WhBxQUHg bemerkenswert ist sein Resumee, dass die Eliten die Demokratie abschaffen wollen, weil die Kosten der Repression mittlerweile Dank elektronischer Möglichkeiten für sie günstiger sind… Weiterlesen »

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
11. März 2021 19:01

@Pen

Nanu, mein Kommentar mit Link zu Mausfeld ist zum zweiten Mal verschwunden.
Habe ich mein Kontingent für März bereits erreicht? 🙂

Brian
Brian
Reply to  Pen
11. März 2021 19:44

„Dazu kam das Wissen um – und das Vertrauen in – das geniale Immunsystem, mit dem die Natur den Menschen im Laufe der Jahrtausende ausgestattet hat.“ Ein zentraler Satz !! Warum der Mensch nach wie vor glaubt, er wüsste es besser als die Natur, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Vor allem, wenn man sich den aktuellen Zustand der Welt anguckt. Das größte – und m.E. auch einzige – Problem auf dieser Welt ist der Mensch.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Brian
11. März 2021 19:51

Nun ja, die Natur hat schon viele Experimente angestellt, und die meisten Arten des Homo schon das das Klo runter gespült. Nur die nackten Raubaffen, die sich selber „klug“ nennen, glauben das sie was besonders wären.

Dazu ein Lied schönes Lied: Yok – Der Mensch an sich

Pen
Pen
Reply to  Brian
11. März 2021 21:07

Des Menschen Hybris. Wir erinnern uns an Ikarus.

Brian
Brian
Reply to  Pen
12. März 2021 16:37

Habe ich leider gerade gestern wieder mit einem Menschen aus meinem näheren Umfeld erlebt. Es ist v.a. diese Besserwisserei und Auseinandersetzungsresistenz, die mir unglaublich auf die Nerven geht. Viele folgen den sogenannten „Qualitäts-„Medien (der Begriff fiel gestern wirklich), wiederholen das ewig gleiche Mantra der Aussagen aus Politik und Medien (das erschreckt mich so : z.T. decken sich die Argumente 1:1), hauen einem diverse Studien (von denen man viele – wenn man genauer hinguckt – völlig zerpflücken kann) um die Ohren und das dann gerne auch noch von oben herab. Ist auch völlig egal, daß ich seit über 15 Jahren im… Weiterlesen »

Pen
Pen
Reply to  Brian
11. März 2021 21:10

So ist es. Der Mensch ist per se ein Feind alles Schönen und Lebendigen.
Es gibt Ausnahmen, Künstler etc, aber die gelten meist als verrückt.

Brian
Brian
Reply to  Pen
12. März 2021 16:18

Genauso verrückt wie die NeulandRebellen-Macher und -leser…;-)

Leselotte
Leselotte
Reply to  Brian
11. März 2021 21:54

@ Brian

Das täte passen, Echsenteam-Viecher, vom 11.03.2021, fast drei Minuten.
Falschinformationen rechtzeitig erkennen – aber wie?https://www.youtube.com/watch?v=YBA08uZXgE0

Anlässlich des ersten Jahrestages der Warnung vor der Verbreitung von Falschinformationen über möglicherweise anstehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens, entflammt die Diskussion erneut. Wie kann man Falschinformationen am besten frühzeitig erkennen? Und vor allem: Sind Augen dafür notwendig?

Robbespiere
Robbespiere
11. März 2021 19:21

nicht ganz OT:

https://de.rt.com/europa/114226-schwere-faelle-von-blutgerinnseln-daenemark-setzt-astrazeneca-fuer-14-tage-aus/

Mit dem Vertrauen in den Impstoff verhält es sich wie mit der Religion.
Man muss dran glauben……im doppelten Wortsinn. 🙁

Last edited 2 Monate zuvor by Robbespiere
Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
11. März 2021 19:36

Danke. Schönes Wortspiel.

Unfaßlich, also, die Pharmakonzerne…mir fehlen die Worte.

Leichen pflastern ihren Weg.

Last edited 2 Monate zuvor by Pen
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
11. März 2021 20:04

Da bin ich doch sehr beruhigt!

Und ich erst, so komme ich vielleicht doch noch zu einer Villa, wenn Spahn sich impfen läßt. 😀

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
12. März 2021 16:40

@Rob
Hast Du etwa entsprechende Connections ? 🙂

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian
12. März 2021 17:26

@Brian

Nur Geduld, bis die Antreiber der Impfolympiade an ihrer eigenen Medizin verenden. 🙂

Pen
Pen
Reply to  Heldentasse
11. März 2021 21:04

Die werden sich noch wundern.

Pen
Pen
Reply to  Heldentasse
11. März 2021 21:30

Übrigens – Angst vor Corona hatte ich nie. Das hat wohl mit meinem Vertrauen in das uns geschenkte Immunsystem zu tun.

Brian
Brian
Reply to  Pen
12. März 2021 16:50

@Pen
Danke für diesen Satz !!
Das geht mir ganz genauso.
Aber wirkliches Vertrauen gibt es in dieser Gesellschaft offensichtlich nicht mehr
viel. Genausowenig wie eine tief empfundene Spiritualität (jenseits von oberflächlichem Gottesglauben, extremer Esoterik oder religiösen Dogmen).
Wenn man sich ständig von irgendwelchen Feinden umzingelt sieht (egal, welcher Natur) und sich von allem anderen getrennt erlebt (und daran auch häufig aktiv mitbeteiligt ist), kann man ja auch kein Vertrauen entwickeln.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Robbespiere
11. März 2021 19:45

Vielleicht fällt es ihnen nun auf die Füße. Sie haben nicht wenige systemrelevante Menschen geimpft, und wenn das die schlimmen Wirkungen nach ein paar Wochen sind, könnte sich bis zur Wahl ein Tsunami entwickeln.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
11. März 2021 20:06

schon richtig, nur welche Relevanz hat das, wenn die ganze Mischpoke im BT den gleichen Schwachsinn vertritt?

Pen
Pen
11. März 2021 21:24

Zum Foto.

Wer denkt sich eigentlich so eine Bank aus? So kalt von unten. So einladend.

Hier auf den Bahnhöfen im nördlichen Niedersachsen stehen auch solche Stühle. Die reinsten Folterinstrumente. Das nur mal so Ot.

Last edited 2 Monate zuvor by Pen
Pen
Pen
Reply to  Pen
11. März 2021 21:28

Und hier weht immer ein kalter Wind.

Leselotte
Leselotte
Reply to  Pen
11. März 2021 21:35

Auch im August? 🙂

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Leselotte
11. März 2021 22:06

@Leselotte

Auch im August?

Aber hallo, da schmoren die Hot-Pants regelrecht durch die heißen, niedersächsischen Fallwinde, bei solch luftigen Bänken. 🙂

Pen
Pen
Reply to  Leselotte
11. März 2021 22:52

Nein. 😉

ShodanW
ShodanW
Reply to  Pen
12. März 2021 4:35

Die Bänke sind wohl was für Netzstrumpffetischisten. Draufhocken und du hast den Abdruck für ein paar Stunden – sexy 😉

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Pen
12. März 2021 6:19

@pen

Spontan fällt mir für diese komische Parkbank aber auch was ein:
Darunter ein gescheites Feuerchen machen und dann Steaks auf die Sitzfläche legen! Gibt ein schönes Grillbild auf dem Fleisch!!!

Brian
Brian
Reply to  ChrissieR
12. März 2021 16:55

@Chrissie
Ich fühle mich hier als vegan lebender Mensch diskriminiert…
Demnächst bitte mit * Steak/Tofu/Seitan/Gemüseburger (-bürger ??) gendern…
😉

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