Mensch, Jutta!

Mensch, was habe ich diese Frau geliebt. Also nicht als Frau: Nein, als Publizistin, als Autorin, als rebellischen Geist. Hat Jutta Ditfurth sich so verändert – oder liegt es an mir? Ich mag sie einfach nicht mehr leiden.

»Durch unsichtbare Mauern«: So hieß die Autobiographie von Jutta Ditfurth aus dem Jahre 2002. Der Zufall spielte mir das Buch in die Hände. Es lag prominent in der Stadtbücherei meines bayerischen Heimatortes aus. Der Buchrücken versprach Interessantes; die Autorin kannte ich indes nicht. Ich war 24 Jahre alt, politisch wenig interessiert, um ehrlich zu sein war ich zu früh Vater geworden, hatte ebenso zu früh geheiratet, um mich dezidiert mit Politik auseinandersetzen zu können. Geldverdienen war angesagt. Dass diese Ditfurth die Grünen mitbegründete: Das habe ich erst aus diesem Buch erfahren.

Und dieser Schmöcker war eine Offenbarung für mich jungen Kerl. Da war eine rebellisch, erzählte von Rockmusik und Aufstand, wie sie gegen alle Widerstände was aus ihrem Leben machte. Das imponierte mir. Auch wie sie auf ihren Adelstitel verzichtete: Was für eine starke Person! Nach der Lektüre suchte ich im Internet nach ihr. In einer Aufzeichnung einer Elefantenrunde nach der Bundestagswahl gerät sie mit Franz-Josef Strauß aneinander. Das gefiel mir. Kurz und gut, diese Frau war mein Star.

Talkshow mit dem Weihnachtsmann

Wenn man jünger ist, hat man halt zuweilen Stars. Die einen kleben sich deshalb Poster ihrer Helden an die Wand. Die anderen wittern Seelenverwandtschaft und kommen ohne Konterfei an der Mauer aus. Ich erinnere mich noch, es waren die Anfangsjahre meines ersten Blogs ad sinistrams, 2008 muss es gewesen sein: Da berichtete ich davon, wie Jutta Ditfurth aus dem Römer ging, weil ihre Fraktion ÖkoLinX dort sehr  schlecht behandelt wurde. Wie sie das anprangerte: Mensch, die hatte doch Eier.

Heute sehe ich das anders. Sie hatte ein Mandat – und das beinhaltet keine Rücktrittsshow. Wann genau der Moment war, als ich diese Frau stärker hinterfragte, weiß ich nicht mehr. Ging es mit den Protesten zu TTIP los, die sie für Naziaufmärsche hielt? Wahrscheinlich war es schon früher. Ich erinnere mich an einen Talkshowauftritt, sicher schon zehn Jahre her, da saß sie neben dem Autoren Manfred Lütz. Das Thema war das Weihnachtsfest. Jutta feiert es nicht, sagte sie. Lütz schreibt recht sonderbare Bücher, zuletzt saß er bei Lanz und erklärte, dass er auch alleine im Wald die Maskenpflicht einhalten würde: Aus Respekt vor dem Staat. Lanz war fassungslos. Aber das nur nebenbei. Dieser Lütz, so sagte sie in der Runde, sehe doch schon aus wie der Weihnachtsmann selbst. Das kam einfach so, völlig unvermittelt.

Wenn alles schweigt und eine lacht, hat Jutta einen Witz gemacht. Sie war die einzige, die das lustig fand. Die anderen waren irritiert. Das hätte es jetzt echt nicht gebraucht, dachte ich mir. Warum macht man sowas? Von dem Moment an fiel mir auf, dass Jutta Ditfurth komisch ist. Nicht lustig-komisch, sondern linkisch-komisch. Hatte ich das vorher ausgeblendet? War ich zu jung, um es richtig einzuschätzen? Kann sie eigentlich Humor? Als sie vor Jahren mit einigen Frauen in einer Talkshow – man sieht schon, früher wurde sie öfter eingeladen – zu sehen war, traf sie auf Nina Hagen, die schrill fragte, was die dicke Frau von ihr eigentlich wolle. Dabei zeigte sie auf Ditfurth. Und die? Die lachte herzlich. In den letzten Jahren hat sie offenbar nichts mehr zu lachen, sie wirkt zunehmend so, wie jene, die sie bekämpft hat in ihrem langen Leben: Spießig und humorbefreit nämlich.

Die Straßenkämpferin meldet: Nachbarn nicht zu Hause

Seitdem es soziale Netzwerke gibt und sie dort aktiv ist, wirkt la Ditfurth noch weniger so, als habe sie Spaß am Leben. Ihre Meldungen sind verdruckst und empörungsschwanger. Spielerische Leichtigkeit? Gibt es nicht. Sie gleicht da dem deutschen Professorentum, gibt sich seriös und ohne Esprit. Da werden Wortmeldungen dann ganz schnell zu Diktaten oder Aufsätzen, zu einem Studium bornierter Langeweile und überkandidelter Großfraussucht, wie der verkniffene Versuch, endlich wieder zu denen zu gehören, die mindestens einen Sitzplatz in einer Talkshow angeboten bekommen. Noch einmal neben dem Weihnachtsmann sitzen dürfen – das wäre es doch!

Zuletzt forderte sie stärkeren Polizeieinsatz gegen Menschen ohne Maske. Sie, die alte Straßenkämpferin, die über den brutalen Polizeistaat in ihrer Biographie »Durch unsichtbare Mauern« berichtete. Jetzt sollte der Schlagstock zucken, der Knüttel fliegen: So wie damals, als sie gegen die Atomkraft aufbegehrte. Aber jetzt trifft es endlich mal die Richtigen, schlechte Menschen. Der deutsche Professor: Er ruft doch so gerne nach seiner Polizei. Sie soll das professorale Weltbild wieder begradigen, Ordnung walten lassen und endlich mal für Ruhe sorgen. Demonstrierende Bürger sind doch ein Graus, die bringen ja alles durcheinander. Ja, in ihrer Meinhof-Biographie hat sie die auf Abwege geratene Autorin von Konkret noch gelobt, als die meinte »dass es außerordentlich demokratisch [sei], wenn es Leute gibt, die die einzige Öffentlichkeit, nämlich die der Straße, benutzen und davon öffentlich Gebrauch machen.« Das war doch was gaaanz anderes.

An Weihnachten unterrichtete Jutta Ditfurth ihre Followerschaft bei Twitter von ihren ausgeflogenen Nachbarn, wobei man die Empörung schon deutlich herauslesen konnte. Sind die doch echt zum weihnachtlichen Beisammensein gegangen? Das versteht sie freilich nicht, in der Sendung mit dem Weihnachtsmann stellte sie einst klar, wie sie Weihnachten feiert: Gar nicht. Da hat sie es freilich ein bisschen einfacher, wenn die eigene Traditionalität für den Heiligabend nur Mikrowellen-Krautwickel vorsieht. Bei so viel Weihnachtsverdrossenheit ist schon mancher zum Blockwart geworden. Auch die, die es nie werden wollten.

Ethisches Bankwesen: Die Lichtgestalt des deutschen Dualismus

Und dann war da noch dieser gespreizte, irgendwie dadaistische Tweet, man möge bitte jeden Walldorf-Lehrer, der bei einer Demo der Querdenker zu sehen sei, direkt an den Pranger stellen – und gleich noch nebenbei die Genossenschaftsbank GLS meiden. Diese Bank sei nämlich nicht ethisch, sondern unterstütze grüne Querdenker. Die Postbank, bei der sie und ihre Partei ein Konto haben, ist da sicher die weitaus ethischere Alternative. Genauso wie es sehr ethisch ist, bei einem persönlichen Zivilprozess um Geldspenden zu bitten, die dann aber direkt auf das Parteikonto überwiesen werden sollen. Speziell bei dieser Ethik schimmert er wieder auf, der gute alte Bekannte Ditfurths: Der strikte Dualismus. Das Gute und das Böse: Was will man denn mehr? Das reicht doch zur Welterklärung aus.

Es macht ja auch übersichtlicher – vereinfacht das Denken. Denn wenn ich weiß, was richtig und gut ist und mir alles andere, was ich nicht dahin verbuchen kann, als falsch und schlecht gilt, dann hat der Tag doch gleich Struktur. Mittendrin, zwischen diesen Extremen ist doch eh nicht, oder? Grauzonen? Moralische Dilemmata? Das alles stört nur. Man muss wissen, wo man steht – und dort, an dieser Stelle ist alles richtig. Einen Schritt weiter aber, ganz egal in welche Richtung, steht man grundsätzlich falsch. Jutta Ditfurth ist sozusagen der Udo Lattek des Moralismus; der Erfolgstrainer sagte mal, dass da, wo er sei, immer oben ist: Da wo Ditfurth ist, da ist immer richtig, da ist immer gut.

In den letzten Jahren hat sie dieses Betätigungsfeld des Guten nochmals drastisch eingeengt. Neben ihr kann es nichts Gutes geben. Sie ist die Lichtgestalt. Als solche stützt sie aktuell die Corona-Politik, will mehr Polizeiknüppel sehen und die Überwachung fördern. Das sei jetzt das Gute des Augenblicks, jeder Kritiker, jeder, der mal die Nase aus der Maske lugen lässt, stellt für sie einen Agenten des Bösen dar. Das bisschen Differenziertheit, das sie hier und da mal durchschimmern ließ, hat sie in den Lockdown geschickt. Die Selbstgerechtigkeit hat obsiegt. Bei jungen Leuten dockt Jutta Ditfurth natürlich immer noch an. Sie wissen es nicht besser. Die Frau ist eine Art politische Bravo, der Starschnitt für Teenager und angehende Twens, die Dr. Sommer für junge Fragensteller. Es ist ja auch schön, wenn alte Leute mit jungen Menschen im Kontakt bleiben.

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niki
niki
1 Jahr zuvor

Hört sich für mich an wie eine Person mit einer schweren narzisstischen Persönlichkeitsstörung.

Pen
Pen
1 Jahr zuvor

Gut gezeichneites Porträt. Danke. Ich bewunderte sie damals vor allem, weil sie respektlos war, und ihren Gesprächspartnern schlagfertig
Paroli bot. Unsereins hatte ja noch gelernt, den Mund zu halten, wenn die Erwachsenen redeten. –

Und dann die Grünen. Natürlich wählten wir die Grünen, nachdem Willi Brandt, der Liebende, zum Rücktritt gezwungen worden war. Viele von denen waren ja noch echte, Grüne, die in Jeans, Turnschuhen und Riesenpullovern strickend im Bundestag saßen, und für Frieden waren. Ihr Plakat zierte eine Sonnenblume und das „Atomkraft? Nein Danke.“

Die Dame änderte sich dann aber schnell und zeigte schamlos ihre autoritäre Seite. Ihr VEHEMENTES „Ihr MÜßT, du MUßT,“ war legendär. Sie fragte nie, sie bat auch nie, sie befahl, sie führte.

So war ihr Nymbus sehr schnell verblaßt. Und nun? Die etwas angestaubte, dicke Dame ist schon lange erledigt, ebeno wie die Grünen. Das waren alles durch und durch autoritör erzogene Leute, die, sobald sie selbst Macht hatten, ihrErbe nicht mehr verleugnen konnten. Einmal ein Deutscher, immer ein Deutscher – bis hin zum angestrebten Angriffskrieg.

Und dann kam der Steine werfende Taxifahrer dazu, der zuerst mit der Albright und dann mit den Amis ins Bett stieg. Jetzt streben die Grünen als gute US Marionetten einen Krieg mit Rußland an. Und Frau von Dittfurt ist sogar für Maskenpflicht und Knüppel. Da kommt eben doch die Gutsherrrin zum Vorschein, die zu verbergen sie ihr ganzes Leben lang bemüht war.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Pen
Pen
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Und dann waren da ja noch Petra Kelly und der General A.D. Denen war es bitterernst mit dem Erhalt der natürlichen, gesunden Umwelt und dem Frieden. Verliebt ineinander wurden sie eines Tages erschossen in ihrem Haus aufgefunden. Für unsere freien, US geführten Medien war es natürlich Selbstmord. Daran gab es massive Zweifel, aber der verebbte schnell. Die Amis waren nie zimperlich. Die heutigen Grünen tun was ihnen gesagt wird, hetzen gegen Rußland und haben nichts zu befürchten.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

Du hast das sowas von auf den Punkt gebracht! Kompliment!!! Mir gings genauso…SPD und Grüne gewählt…dann kam Schröder….und die Agenda 2010. Da war ich dann erst mal politisch Heimatlos…hab dann WASG und später Linke gewählt….seit Sahras Rückzug und dem Rammelow aber auch nicht mehr wählbar…jetzt bin ich schon wieder soweit….

niki
niki
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor


Das könnte ich auch mit meiner Unterschrift versehen…

Flore
Flore
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor

Wie sich die Bilder gleichen: Mit 18 habe ich SPD gewählt, danach die Grünen, bis Joschka in Afghanistan einzog, sogar noch ein bisschen länger. Dann habe ich mal gar nicht gewählt, schließlich einmal die Linke und seit der letzten Wahl gar nicht mehr. Momentan gibt es für mich auch keine wählbare Partei, neu gegründeten muss ich erst beobachten bzw. mich näher informieren.

Pen
Pen
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor

Chrissie,
wir haben eben keine Opposition mehr.

Ich höre mir nach und nach alle Sitzungen des Corona Untersuchungsausschuß‘ an. Da lernt man so gute Leute kennen, daß man Hoffnung schöpfen kann. Die Initiatoren haben eine eigene Partei gegründet. Auch der Sieber ist dabei, den die Grünen ausgeschlossen haben. Es müssen halt die ersten beiden Riegen unserer Politik komplett verschwinden vorher. Da könnte etwas Neues entstehen. Und es wird etwas neues entstehen! Ruhig mal reinhören. Man erfährt erstaunlich viel nie Gehörtes, und es meldet sich dort eine neue, andere Politikergeneration zu Wort. Man beginnt wieder zu glauben und zu hoffen

https://diebasis-partei.de/

gerne verbreiten.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Pen
Pen
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Nur mal ein Beispiel. Die Sitzungen beginnen gewöhnlich erst nach 4 bis 7 Min. Hier zum Beispiel haben sie Hermann Ploppa auf dem Schirm. Manchmal sind die Leute persönlich mit am Tisch, manchmal sind sie auf dem Schirm zugeschaltet. Durchweg gute Leute. kann das nur empfehlen. Inzwischen sind es 37 Sitzungen, manchmal 4 bis 5 Stunden lang, aber man kann es sich ja einteilen. Für mich das Beste und Wichtigste, was es derzeit gibt.

https://m.youtube.com/watch?v=89gFxDbqtgs&t=1163s

Nochmal: Gern verbreiten.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Leselotte
Leselotte
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Danke, Pen und natürlich auch danke, Roberto. Von dieser Frau bekam ich nicht viel mit, immer nur indirekt. Kein guter Charakter, unredlich…

Pen
Pen
Reply to  Leselotte
1 Jahr zuvor

@Leselotte,

Du hast nichts verpaß und sie gut erkannt. 🙂

t.h.wolff
t.h.wolff
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Jetzt streben die Grünen als gute US Marionetten einen Krieg mit Rußland an. Und Frau von Dittfurt ist sogar für Maskenpflicht und Knüppel.

Das sind die Kinder des gehobenen Bürgertums: der alte Herrschaftsanspruch, nur verbrämt mit dem Anschein neuer Sittlichkeit.

Pen
Pen
Reply to  t.h.wolff
1 Jahr zuvor

Genauso sehe ich die.

Stefan Becker
Stefan Becker
1 Jahr zuvor

Ja sicher, da war doch mal was. Jutta Ditfurth. Das du dich noch an sie erinnerst Ich hatte sie komplett vergessen, nein eher verdrängt. Und du beschreibst so wunderbar den Grund dafür.

Gracias Roberto 

Last edited 1 Jahr zuvor by Stefan Becker
Robbespiere
Robbespiere
1 Jahr zuvor

Die Dame ist wohl vebiestert, weil die Realos die grünen Anfangsideale verraten haben und nun wie die Altparteien zum Establishment gehören.
Dass sie die mittlerweile selbst über Bord geworfen hat, fällt der in ihrer Verbitterung gar nicht mehr auf.
Das klare Denken ist ihr gründlich abhanden gekommen.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob

Ihren Zorn über die Realos konnte ich damals gut nachempfinden.
Realos – ein feiner Name für Verräter.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

Ihren Zorn über die Realos konnte ich damals gut nachempfinden.

Durchaus, aber muss man deshalb die ganze Welt zum Feind erklären?

Wer mal an den Fleischtöpfen ders Parlamentes geschuppert hat, versenkt leicht seine Ideale, sofern die jemals vorhanden waren.

ShodanW
ShodanW
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Also wenn die Jutta tatsächlich gegen ihre einstigen Mitstreiter ist, dann hat sie wohl ein kleines Trauma davon mitgekriegt. Anders kann ich mir diesen extremen Kurswechsel nicht erklären.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob

Nein, das muß man nicht, scheint aber ihre Natur zu sein: radikal und schwarz-weiß Denken. Und Fressen kommt halt immer vor der Moral.

LG

Pen
Pen
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Rob,
laß Dich nicht durch Masken und Lockdown deprmieren. Nichts währt ewig! LG

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

Keine Sorge.
Bis auf die Tatsache, dass mein Junior keinen geregelten schulunterricht hat, trifft mich die Regierungsshow bisher noch nicht besonders.
Für den Fall, dass sich das ändert, ist die Axt schon geschliffen. 🙂

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

🙂

Brian
Brian
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Als radikal wurde ich gerade heute wieder von einem Familienmitglied bezeichnet. Weil ich es nach wie vor ablehne, eine Maske zu tragen.

Wagner
Wagner
1 Jahr zuvor

Ein sehr guter Artikel.
Leider ist Ditfurth aber mehr als unwichtig und die Mühe daher umsonst.
Ich habe gerade gelesen, dass die ersten Kraniche zurück sind: good news!

Pen
Pen
Reply to  Wagner
1 Jahr zuvor

Wohne direkt unter einer Flugschneise. hab aber noch nichts gehört.

lut
lut
1 Jahr zuvor


Hm…als Bildungsferner 57 j. kann ich alles auch Unterschreiben ….wie oft ich doch falsch lag…gg dies hier ist mein erster Kommerntar ever ..sorry

Last edited 1 Jahr zuvor by lut
Pen
Pen
Reply to  lut
1 Jahr zuvor

Willkommen!

Brian
Brian
1 Jahr zuvor

Ganz am Anfang habe ich auch mal etwas von dieser Frau gehalten, aus den schon
genannten Gründen (lässt sich nicht so leicht beeindrucken, etc.).
Mir ging sie allerdings ziemlich schnell auf die Nerven, wegen ihrer ständig nach außen
getragenen Verbitterung (nicht, daß eine gewisse Verbitterung in unserer Gesellschaft nicht verständlich wäre), ihrer penetranten Humorlosigkeit, ihrer Besserwisserei und dem ewigen moralischen Zeigefinger. Auf solche Menschen bin ich grundsätzlich nicht gut zu sprechen.

ShodanW
ShodanW
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Wer ist das schon? Okay, ich ziehe die Frage zurück. Alle Befürworter werden ihr jetzt wohl die Stiefel küssen…

Johnny
Johnny
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

wegen ihrer ständig nach außen
getragenen Verbitterung (nicht, daß eine gewisse Verbitterung in unserer Gesellschaft nicht verständlich wäre), ihrer penetranten Humorlosigkeit, ihrer Besserwisserei und dem ewigen moralischen Zeigefinger. Auf solche Menschen bin ich grundsätzlich nicht gut zu sprechen.

du hast die mehrzahl der user hier perfekt analysiert👍😏

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

@Johnny

Dies hier ist kein Gefängnis. Was hält dich?

Johnny
Johnny
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Verstehe ich nicht. Und ganz Unrecht habe ich ja nicht. Nach außen getragene Verbitterung zeigen die meisten. Die eine denkt nur am Suizid.,die andere hat nur Depris,der andere lebt seine Gewaltphantasien aus, und möchte alle die ihm Widerspruch leisten in die Fresse hauen. Penetrante Humorlosigkeit trifft aus 98 %aller Beiträge. Und ein größerer Besserwisser als dich gibt’s nicht. 😏
Aber lotte ist in Ordnung, wegen ihr bin ich gerne hier.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

@Johnny

Was erwartest du hier, etwa Bombenstimmung wg. kapitaler Volksverarsche?

Und nochmal:
Wenn hier Alle so bescheuert sind, warum gehst du dann nicht zu den Schlauen, die deiner Meinung sind?

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Pen
Pen
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

Hier darf und soll Kritik geäußert werden. Wenn Du zu denen gehörst, die gut und gerne in diesem Land leben, mit Maske, versteht sich, abonniere doch die Zeit oder die FAZ, Süddeutsche oder Abendblatt, kurz die Merkel Medien, da findest Du Gleichgesinnte. Die Kommentare werden Dir auch gefallen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Johnny
Johnny
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Hier darf und soll Kritik geäußert werden.

Wirklich?
Wenn man sich die Mühe machen würde, einzelne Passagen deiner Beiträge der letzten Monate zu zitieren, wäre es die Pinnwand des Wahnsinns. Was du dir schon an Widersprüche und Lügen geleistet hast geht auf keine Kuhhaut.

Pen
Pen
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

Ad Hominem Kommentare? Schon?

Du hast dich ja schnell geoutet.

😉

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Johnny
Johnny
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Ad Hominem Kommentare? Schon

Siehste, und schon hast du dich wieder geoutet. Von wegen Kritik ist erwünscht. Wer soviel Unsinn (nicht nur) verzapft,der muss das auch aushalten können.

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

Ist Johnny eigentlich die männliche Form von Jutti?

Pen
Pen
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Könnte sein. Molle Kühl ist auch verdächtig still. 😉

Pen
Pen
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Molle Kühl hat auch schon geraume Zeit geschwiegen.

Molle – johnny Kühl?

niki
niki
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

Bist schon ein Vollidiot: Kackt hier herum und meint das wäre konstruktive Kritik…

niki
niki
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

Was denn?! Du verspürst bei dieser Scheiße keine extreme Regung?
Was bist du denn für einer?
Humorlosigkeit wirfst du uns auch noch vor?
Und dann noch eine Person loben, als Spaltungsversuch…
Echt geil!

Pen
Pen
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

Das wird sie freuen. 🙂

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
niki
niki
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

Gewaltphantasien ausleben… Ich frage mich wie das in einem Blog funktionieren soll… Wenn sagen würdest, dass es ein Ventil wäre um Dampf abzulassen, täte ich dir recht geben… Aber so ist das nur selten bescheuert…
Obwohl das wäre mal was tolles: Diejenigen die es verdienen via Internet die Fresse polieren! Aber noch würde ich mir meine Hände an dir nicht schmutzig machen…

Last edited 1 Jahr zuvor by niki
Johnny
Johnny
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

Denjenigen die es verdienen via Internet die Fresse polieren!

Dann würdest du Vollpfosten nur mit ne Matschbirne rumlaufen

niki
niki
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

Geh sterben, aber geh…

Brian
Brian
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

Gähn…hattest Du gerade etwas gesagt ?

ShodanW
ShodanW
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Wer ist „Du“?

Brian
Brian
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

???
Steht doch immer oben in der Leiste, an wen das gerichtet ist.

Flore
Flore
1 Jahr zuvor

Danke für den interessanten Artikel! Jutta Ditfurth ist mir schon sehr lange suspekt, sie hat so was Dogmatisches, fast Besessenes, jedenfalls kennt sie wohl nur Schwarzweißdenken. Ihre neuerlichen Entgleisungen, wenn ich es so sagen darf, kannte ich nicht. Ich bin schockiert und gleichzeitig doch nicht. Es passt zu ihr und außerdem ist sie ja nicht die einzige ehemalige „Linke“, die jetzt auf radikales Obrigkeitsdenken steht und das selbstständige Denken aufgegeben hat.

Mutant77
Mutant77
1 Jahr zuvor

Das unerträgliche (vor allem auf Twitter) ist es, dass die ganzen bellenden und beissenden Claquere vermutlch niemals eine Zeile von dieser Frau gelesen haben, um zu verstehen um welchen Irrsinn sich diese Frau selbst dreht.
Ich habe meine Konten anfang 2020 gelöscht, bis dies auch beim thema corona deutlich wurde.
Danke für diese zusammenfassung und die Mühe aus ihren Büchern zu zitieren, damit dies deutlich wird.
Ich habe das tatsächlich erst selbst richtig erkannt, als sie bei Twitter aufschlug und später als klar wurde, dass der berüchtigte Kopilot von wikipedia (hat sich umbenannt in EinBeitrag https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/EinBeitrag) Mitglied in ihrer Partei ist.

Ahornkugel
Ahornkugel
1 Jahr zuvor

Auf Corona-Leugner einknüppeln und Demos verbieten? Mal abgesehen von allen schon genannten Gegenargumenten im Artikel:

Was ich persönlich an der Argumentation solcher angeblich tolerant-gebildet-aufgeklärten Mittelstandsschickeria nie verstehe ist, dass sie bei ALLEN anderen „Gestrauchelten“ nie so auffallend bissig reagiert.

Jeder Kindermörder, Vergewaltiger oder Terrorist ist ihnen zufolge ein unschuldiges Opfer, weil schlechte Kindheit/in Armut aufwachsen/durch sonstige Wehwehchen benachteiligt. Und in solchen Fällen sind sie sich dann unisono einig, dass „die Gesellschaft“ diesen bemitleidenswerten Geschöpfen doch helfen muss, quasi sogar für deren Fehlentwicklung allein verantwortlich ist.

Warum, zum Deibel, gilt dieses Mantra dann eigentlich nicht auch für die armen, geistig umnachteten „Covidioten“? Warum schaffen es diese Leute nicht, hier auch ihr übliches Muster vom „Erniedrigen durch geheucheltes Mitleid“ durchzuziehen?

Psychologisch gäbe es einige gute Erklärungsansätze. Aber ich lasse die Frage trotzdem mal gerne zur Diskussion offen im Raum stehen.