Mein erster Hotspot

Das gemeine Altenheim ist zur Trutzburg gegen das Virus ausgebaut worden. Wie sich das für Bewohner und Besucher anfühlt, kann man wohl erahnen. Unser Gastautor Sascha Wuttke hat seinen ersten Hotspot besucht. Aus beruflichen Gründen. Darüber berichtet er uns.

Manchmal ist es schwierig zu erfassen, was die Medien einem vermitteln wollen. Wir kennen ja jene Bilder, die uns in Angst und Schrecken versetzen können. Wenn wir eine Intensivstationen sehen: Die Patienten im komatösen Zustand, angeschlossen an Schläuche, Kabel und Maschinen, ist das natürlich kein schöner Anblick. Jedem mündigen Bürger sollte jedoch auch bewusst sein, dass Bilder Wahrnehmungen verzerren können, und da wären wir wieder bei jenen, die angstgesteuert jede Oberfläche putzen und sich kiloweise Präparate in den Schlund werfen. Es herrscht nämlich ein absurder Aberglauben, dass uns Technik und Wissenschaft im medizinischen Sinne unsterblich machen würden.

Nun hatte ich im Zuge meiner beruflichen Tätigkeit die Gelegenheit, einen Eindruck darüber zu gewinnen, wie die Situation in einem Alten- und Pflegeheim in meinem Tagespendelbereich aussieht. Das ist – gleich vorweg – keine Situation wie auf einer Intensivstation, aber es reichte aus, eine Ahnung davon zu bekommen, wie ein betroffener Ort, in dem Bewohner positiv auf Covid-19 getestet wurden, von einer standardisiert beschaulichen Wohnanlage zu einer Form von Seuchenzentrum mutieren kann.

Überraschung!

In dieser Stresssituation konnte ich es dem Haustechniker nicht verdenken, dass er glatt vergaß zu erwähnen, dass »seine« Einrichtung von Positivtests betroffen ist. Da stand ich wie vereinbart vor der automatischen Doppelgleittür und konnte nicht eintreten. Durch die Scheiben sehe ich, wie ab und zu Menschen im Eingangsbereich vorbeihuschten. Auf der Tür war ein Zettel angepappt: »Bitte klingeln, Sie werden mit der Zentrale verbunden.« Ich klingele, es tutet, danach schaltete die Sprechanlage auf besetzt. Mehrmals. Immer noch huschen Leute vorbei, keiner fühlt sich zuständig, meine Anwesenheit wird ignoriert, als wäre ich ein Vertreter für Exklusivbestattungen.

Dann endlich trat der Haustechniker ins Bild und in den Windfang, damit der Sensor die Türen aufgleiten ließ. Sein Blick und die Bekleidung lassen schon Schlimmes erahnen, eine Mischung aus Stress- und Entschuldigungsmiene zur Begrüßung. Mit dicker FFP2-Maske, Schutzbrille und Einwegschutzkittel eingewickelt hob er die Hände zur Entschuldigung, dass er am Telefon den Befall nicht erwähnt hatte. »Kann passieren«, sagte ich ruhig, war aber trotzdem überrascht darüber. Da ich keinen Plan oder eine Vorschrift im Gepäck habe, wie ich damit zu verfahren hätte (meine Firma lässt mich da ganz eigenverantwortlich agieren), entscheide ich mich für etwas Bedenkzeit und die Möglichkeit, in eine andere Einrichtung derselben Betreibergesellschaft auszuweichen, wo alles »sauber« war.

Im Verlauf des Tages sollte ich dann den Entschluss gefasst haben, dass ich es riskieren würde – einerseits aus schierer Neugier, andererseits hätte ich so kurzfristig keine anderen Termine mehr bei anderen Kunden vereinbaren können. Einen Tag später hieß es dann: Ab in die Höhle des Löwen.

Zum Kotzen

Der Ausweichort ist zentral im Ort gelegen, inmitten kleiner Gassen und dort, wo in der Regel mehr los ist als im vorherigen Umfeld des »Seuchenpfuhls«. Rein von der Lage hätte man nicht denken können, dass ein Altenheim so schwer betroffen ist und das andere gar nicht. Da ich die Ausgangssituationen nicht kenne, will ich weder spekulieren noch nach Gründen oder gar Schuldigen suchen. Bei meiner Ankunft in Altenheim Nummer Zwei dasselbe Bild: Verschlossene Türen und der Hinweis, zu klingeln. Sofort öffnet mir eine junge Dame und fragt mich nach meinem Anliegen. Ich bete meine üblichen Begrüßungsfloskeln herunter, sie weist mich auf die mittlerweile gängigen Besucherzettel hin, die ich bitte ausfüllen soll. Und: ich werde getestet. Also ab ins improvisierte Pavillon, wo mich zwei weitere Damen erwarten und schon das extralange Wattestäbchen schwingen. Und es tief in meinen Rachen versenken. Sehr tief, bis dort hin, wo der Würgereiz »Guten Tag« wünschte. Kurz beschwere ich mich darüber, dass sie mich hätten vorwarnen können, bevor sie mir das Ding in den Hals rammen.

Gut, kleiner Stressmoment, wieder runterkommen und sich nicht unnötig aufregen. Dann wurde der Abstrich sofort auf den Teststreifen übertragen. Kurz dachte ich, in welchem Monat ich denn schwanger wäre, wollte es sogar schon aussprechen, entschied mich aber dagegen. Die Damen verschwinden mit der Erklärung, dass es nun 10 – 15 Minuten dauern würde und ich bitte auf dem Stuhl sitzen bleiben soll. »Na schön«, denke ich, zücke das Handy und lese Robertos Blogbeitrag »Der Mitmensch, ein mulmiges Gefühl«. Ein bisschen mulmig war mir dann auch zumute. Was ist, wenn der Test jetzt positiv ausfällt? Habe ich es dann echt oder schlägt die Cola an, an der ich zuvor genippt hatte? Behalten die mich dann gleich dort, fesseln mich an ein Bett und zählen die Tage, bis die staatlich verordnete Quarantäne verstrichen ist?

In diesen zehn Minuten fielen mir alle möglichen Eventualitäten ein, die bisher grassierten – die sinnigen, die unsinnigen, die absurden. Viele sind möglich, würde ich behaupten, denn bisher bin ich nicht Zeuge dessen geworden, was uns so an Infoschnipseln vorgesetzt wurde. Nur Zeugenaussagen und kein zwei Meter großes Virenmonster, das seine Spike-Tentakel nach mir ausstreckt. Einfach nichts – nur ein paar positive Teststreifen und das Unwissen darüber, was man nicht sehen kann.

Tropische Zustände

Die gute Nachricht folgte auf dem Fuße: Negativ. Allerdings mit der Bedingung verknüpft, eine FFP2-Maske zu tragen. Die Empfangsdame drückt mir sogleich eine von denen in die Hand, die mit einem dicken Nasenbügel ausgestattet sind. Der Schaumstoff quetscht mir die Nase zu – es ist verdammt unangenehm. Abgesehen davon ist nichts Außergewöhnliches passiert, außer dass ich mit dem Hauselektriker ein entspanntes Gespräch darüber führe, was an den Maßnahmen sinnvoll sein könnte und was nicht. Wir sind da scheinbar auf einer Wellenlänge. Es ist auch mal angenehm, solche Stimmen in der realen Welt zu hören anstatt das Gemecker an der Fleischtheke einen Tag zuvor, als eine ältere Dame der Fleischereifachverkäuferin ihr Leid über angebliche Heimlich-Party-People klagte. Das übliche »Die sind schuld, dass …« bekam ich noch mit.

Am darauffolgenden Tag stehe ich also wieder vor der Doppelgleittür. Dasselbe Spiel: Keiner öffnet, aber sitzen und stehen da und regen sich nicht oder sind mit sich selbst beschäftigt. Ich wusste schon, dass geimpft wird, also wuseln sie wie aufgeschreckte Hühner durch die Gänge, um sich ihre Grundrechte zu injizieren. Als mich der Haustechniker ins Gebäude lässt, ernte ich skeptische Blicke, nach dem Motto: »Oh je, einer von draußen. Kenne ich nicht, der wird den Laden bestimmt noch mehr verseuchen.« Die einzige Bedingung hier: Ich muss das volle Programm ertragen, also FFP2-Maske, dazu noch Schutzbrille, Einwegschutzkittel und Latexhandschuhe. Und das über die Dauer des Aufenthaltes.

Ich entscheide mich kurzfristig für den radikalsten Weg, so schnell wie möglich durch die Flure zu eilen, meine Arbeiten zu erledigen, Rechnung zu schreiben – und tschüss. Es dauert nicht lange, und ich schwitze wie Karl Arsch im dichten Dschungel. Das Plastikzeug hätte dazu getaugt, darunter ein Biosphärenreservat sprießen zu lassen, und mir reichen schon die wenigen Stunden. Wenn man bedenkt, dass die Belegschaft den ganzen Tag darunter zubringen muss, kann ich den Ärger und das Misstrauen in manchen Blicken nachvollziehen.

Wir Kellerkinder

Im Keller werde ich noch Zeuge eines Gespräches. Die Putzkolonne redet ein bisschen blödes Zeug, um die gedrückte Allgemeinstimmung zu verbessern, und natürlich ist auch das obige Impfgeschehen ein Thema. Schon gleich fällt der Satz: »Ich lasse mich bestimmt nicht impfen.« Kollektive Zustimmung, aber auch ein kurzzeitiger Launedrücker. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass hier die Laune eine ähnliche Verlaufsgrenze hat wie die gefühlte Grenze einer subjektiv empfundenen Infektionsfähigkeit. Im Keller befindet sich die »freie Zone«, und je weiter nach oben es geht, desto angespannter die Lage. Kein Wunder, denn die Positivtests sind ganz oben festgestellt worden, dort befindet sich auch ein hastig abgesteckter Quarantänebereich. Ein X auf den Namensschildern markiert die Zimmer der Betroffenen.

Es wirkt gespenstisch in den oberen Fluren. Vergleiche zu Zombiefilmen kommen nicht umsonst hoch, weil sich dort oben eigentlich niemand aufhält. Eine alte Dame jedoch schlurfte etwas apathisch aus ihrem »X-Zimmer« nach draußen und sah mich an, als wäre ich der erste Überlebende gewesen, den sie seit Jahren erblickt hätte. Ich grüße freundlich, beeile mich aber, meine Arbeit zu erledigen und zügig den Wohnflügel wieder zu verlassen.

Darüber hinaus wird hier auch geschrien, was die Atmosphäre nicht gerade freundlicher erscheinen lässt. Der Grund ist schlicht, dass hier vor allem Demenzkranke untergebracht sind. Und wenn die loslegen, kann es schon mal wirken wie ein Distanzschrei in einem Horrorfilm, der gespenstisch durch die Flure kriecht. Das mag schon unter normalen Umständen gruselig sein, aber mit Corona weckt es Urängste sehr effektiv. Zum Glück ist das kein Dauerzustand, weil weiter unten die Pfleger und Pflegerinnen neutral bis gut gelaunt sind oder sich zumindest Mühe geben, es zu sein und die Bewohner noch nicht ganz so befallen sind von dieser tückischen Alterskrankheit. Covid-19 scheint sich dem Niveau angepasst zu haben, kommt mir da absurderweise in den Sinn – je weiter oben, desto fortgeschrittener die Stadien der Krankheiten.

Erlösung in Sicht

Den Arbeitstag bringe ich schließlich schnellstmöglich zu Ende. Im Keller übergebe ich dem Haustechniker noch die ausgeliehenen Utensilien und unterhalte mich noch etwas mit ihm. Ich erfahre, dass er kurz vor der Rente steht. Ein raubeiniger, sympathischer Typ, der sich weniger über die Krankheit Sorgen zu machen scheint als über die bürokratischen Mumpitz, den er nun ausbügeln muss. So hackt er angestrengt Buchstaben in die Tastatur. Ein bisschen stolz erwähnt er noch, dass man ihm eine Stunde vorher die Spritze gesetzt hatte, flachst, dass sie ihm die Nadel genau in das Auge seines bunten Monstertattoos gerammt hätten.

Ich erwidere, dass ich mich erst mal nicht impfen lasse, so lange ich nicht weiß, was da an Folgen passieren können. Es gibt momentan nichts, was mich überzeugen würde, dass die Impfung wegen ihres extrem verkürzten Zulassungsprozesses ungefährlich wäre. Er schweigt – auch eine Art von Übereinkunft, Meinungen zu akzeptieren. Ich bin froh, dass er nicht ansetzt und eine Diskussion auslöst, wie man sie in letzter Zeit online immer wieder erleben muss. Von seinem Standpunkt aus kann ich die affirmative Haltung zur Impfung verstehen, aber er versucht wenigstens nicht, mir ein schlechtes Gewissen einzureden. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Realer Irrsinn

Nun, da ich endlich Abstand und Zeit von der Situation gewonnen habe und mir alle Möglichkeiten durch den Kopf gegangen sind, fühle ich mich nicht schlauer als zuvor. Natürlich war diese veränderte, greifbare Situation der getroffenen Maßnahmen vor Ort ein Szenario, das kein Hollywood-Film oder die Tagesschau mit ihren Symbol- und Archivbildern hätte besser darstellen können. Trotzdem fragt man sich, ob und wie diese unsichtbare Gefahr in dem Altenheim vorhanden war. Man geht da wegen der Unwissenheit vorsorglich vor, vermeidet, der Situation trotzen zu wollen, auch wenn man eher kritisch zu den Umständen eingestellt ist. Man tut es unter anderem aus Rücksicht auf die Betroffenen, hält aber auch dummerweise eine eventuelle Illusion aufrecht – einfach um ihnen nicht vor den Kopf zu stoßen und Anfeindungen zu vermeiden.

Oder anders ausgedrückt: Man kuscht vor der allgemein kommunizierten Meinung, verhält sich ein wenig bigott. Man weiß, man wird vielleicht an der Tür abgewiesen, es könnte auch ein Anruf an die Firma folgen: »Den braucht Ihr mir gar nicht mehr schicken!« Auch aus diesem Grund nahm ich mich der Situation an. Ein wenig Balsam für die Seele ist es dann doch, wenn man sich in den Meinungen von Kunden und Ansprechpartnern bestätigt sieht oder anders eine abweichende Meinung zumindest akzeptiert wird.

Vielleicht wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Zumindest ist dieses reale Erlebnis nicht mit der medialen und Internetdebatten zu vergleichen. Ein bisschen mehr echtes Leben würde wahrscheinlich zu der Erkenntnis führen, dass nicht alles, was im Internet kursiert, die Aufregung wert wäre. Das lässt sich aber den Bildschirmarbeitenden schwer vermitteln. Sind es doch sie, die sich bequem in die eigenen vier Wände zurückziehen dürfen, während ich – wie viele andere meiner Branche oder artverwandten – Präsenzpflicht haben und etwaige Sicherheitsvorschriften nicht dem Gesundheitsschutz unterordnen können.

Die Stunde der Putzwütigen

Vielleicht ist dieses Virus tatsächlich vor Ort gewesen, vielleicht ist der Aufwand in diesem Plastikkokon nicht umsonst gewesen. Vielleicht war es das aber auch nicht. Das bedeutet für mich, dass da draußen ein Leben vonstatten geht. Dass man mit Übersicht und Zurückhaltung dieses Leben auch ausleben kann. Und hier zeigt sich mir besonders deutlich, dass eine Entwicklung, die vorher schon zu beobachten war, durch die Pandemie besonders grell strahlend hervortritt. Zuvor hatten wir nämlich noch über andere Dinge diskutiert: über Sagrotan- und Helikoptereltern, über Mysophobie (Angst vor Viren und Putzzwang) und die neuste Abart der Political Correctness – die Wokeness.

Nimmt man alles aus der Gleichung heraus, was man unter echter Leugnung, Verschwörungstheorie, aber auch echter Besonnenheit und zielgerichteter Maßnahmenpolitik verstehen würde, bleibt eine nicht geringe Zahl solcher, die sich unter oben genannten Etiketten vereinen lassen. Diese waren vorher noch belächelt worden, wenn sie behandschuht in Bussen die Haltestangen abwischten oder drei Sandkastenkörner auf dem Gesicht ihrer Liebsten in Quarantäne schicken würden. Heute fühlen sie sich wohl bestätigt. Wer weiß, was das für die Zukunft bedeutet. Leere Regale in der Putzmittelabteilung? Weitere Diebstähle von Desinfektionsflaschen im Krankenhaus? Volle Psychiatrien werden jetzt schon gemeldet, wer weiß, wie sich dies bald noch entwickeln könnte, und sei es nur ein sekundärer Effekt der Lockdown-Politik.

Vielleicht, vielleicht auch nicht. Der alte Ausspruch »Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß« scheint seine Bedeutung verloren zu haben. All die Vorsorgemaßnahmen, ob politisch-schwammig oder sicht- und greifbar »on location«, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass unser Anspruch an Kontrolle und der Selbsterhaltungstrieb zwar menschlich sind, aber gerade in heutigen Zeiten an Verhältnismäßigkeit vermissen lassen. Ein Virus ist kein Tier, das sich dressieren ließe oder ganz ausrotten, denkt man an die #zerocovidioten, die dem Wahnsinn der totalen Krankheitsvernichtung erlegen sind. Das entgleitet unserer Kontrolle zumindest teilweise.

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Defi Brillator
Defi Brillator
29. Januar 2021 18:57

Wenn man bedenkt, dass die meisten Testcenter der größeren Städte in privater Hand sind. 100 € der Test und die DNA eingefangen. Da könnte doch mal ein Datenreichtum passieren?

Leselotte
Leselotte
29. Januar 2021 21:16

Danke für den Bericht.

Habe begonnen, mir die Corona-Ausschuss-Sitzung Nr. 37 anzuschauen, sie startet ab ungefähr der 12. Minute.
Die fast 7h kann ich mir natürlich nur in Etappen antun.
Bis jetzt wie immer sehr interessant und echt wohltuend.
https://www.youtube.com/watch?v=2ksDdWk5Nqw

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Pen
Pen
Reply to  Leselotte
30. Januar 2021 10:11

Hallo Leselotte Die Sitzung 37 informiert über Inhalt und Nebenwirkungen des Corona Impfstoffs. Niemand, der darüber Bescheid weiß und bei Verstand ist, würde sich das antun. Aber man beginnt in den Altenheimen. Die oft tödlichen Folgen kommen in unseren Leitmedien nicht vor. Dr. Wodargh und Prof. Bhakdi wurden rechtzeitig mundtot gemacht. Man kann nur hoffen, daß sich das herumspricht, und viele darauf verzichten. Der Wuhan Erreger, auf den der Stoff zugeschnitten ist, ist inzwischen einige Male mutiert. Auch die jährliche Grippeimpfung bekämpfen jeweils die Erreger des Vorjahres. Übrigens gibt es in Dänemark keine Altenheime. Die Alten bleiben integriert in den… Weiterlesen »

Last edited 10 Monate zuvor by Pen
Leselotte
Leselotte
Reply to  Leselotte
31. Januar 2021 22:17

Wohltuend – hm, kann ich nicht mehr so sagen. Gut, dass aufgeklärt wird doch was mit dem Impfprogramm läuft, ist verbrecherisch, mörderisch. Um Wahnsinn zu begreifen, muss man ihn fassen können. Dafür braucht es Bezüge, die ihn sichtbar machen. Was gegenwärtig in Berlin, in München und anderswo von der Exekutive veranstaltet wird, ist blanker Irrsinn. Ist tödlich. Vor der Erkenntnis, dass an der Spitze des Staates Irre und Mörder am Werke sein könnten, schrecken die meisten jedoch zurück. Zu unbegreiflich scheint dies, zu beängstigend auch die Erkenntnis der Wahrheit… Siehe Rubikon, Unter Mördern und Irren (ich trau mich nicht, zu… Weiterlesen »

Roberto J. De Lapuente
Admin
30. Januar 2021 9:33

Man muss sich das ja auch mal vorstellen: Das sind ja eigentlich keine Verwahrheime, keine temporären Pflegeheime – das sind Einrichtungen, in denen Menschen sich heimisch fühlen sollen. Wie soll das aber so gehen? Diese Senioren verlieren nicht nur ihre Angehörigen, die sie kaum oder gar nicht mehr sehen können – sie verlieren ihr letztes Zuhause und verbringen die Zeit in einer Hygienediktatur.

Last edited 10 Monate zuvor by Roberto J. De Lapuente
Defi Brillator
Defi Brillator
Reply to  Roberto J. De Lapuente
30. Januar 2021 11:00

Ich weiß ja nicht, auf welchem Planeten Du gerade lebst, aber in Doofistan sind Altenheime seit über einer Generation ausschließlich Verwahranstalten. Hellhörig muss man überall da werden, wo der Deutsche seine uralten Fachtermini wieder bemüht.
Haus „Sonnenblick“, Residenz „Zuversicht“, „Arbeit macht frei“.
Wie zuversichtlicher geht es denn noch, wenn Du jetzt nicht weißt, was eben noch war oder wenn Du Dich in Deiner eigenen Kacke zu Tode wälzt?
Du verreckst an der Welt, die Du selber erst erschaffen hast. Glückwunsch!

Last edited 10 Monate zuvor by Defi Brillator
Pen
Pen
Reply to  Defi Brillator
30. Januar 2021 11:16

Hat Roberto etwas anderes behauptet?

Last edited 10 Monate zuvor by Pen
Defi Brillator
Defi Brillator
Reply to  Pen
30. Januar 2021 13:16

Keine Ahnung. Sein Kopf liegt mir zur Analyse nicht vor.

Roberto J. De Lapuente
Admin
Reply to  Defi Brillator
30. Januar 2021 13:36

Stimmt, tut er nicht. Trotzdem hast du deine Schlussfolgerungen gezogen.

Defi Brillator
Defi Brillator
Reply to  Roberto J. De Lapuente
30. Januar 2021 14:17

Wenigstens das!

ShodanW
ShodanW
Reply to  Defi Brillator
30. Januar 2021 14:24

Roberto denkt wohl eher, dass diese Heime eben doch Heimat sind. Es ist schon was anderes, wenn du zwecks Quarantäne oder Homeoffice rein geografisch mal für ein paar Wochen/Monate lokal gebunden bist, dann ist das eine Sache. Aber wenn dir im Heim die Krankheit noch Maßnahmen obendrauf aufzwingt, dann sind ja nicht mal deine paar Quadratmeter Zimmer und die Einrichtung geblieben. Das engt wohl verhältnismäßig noch mehr ein, und vor allem wenn du als Nichtinfizierte(r) genauso leiden musst. Das ist strukturell dasselbe wie bei den Nicht-Alten.

Defi Brillator
Defi Brillator
Reply to  ShodanW
30. Januar 2021 14:56

Ich würde meinen: Strukturen überdenken!

„Heime sind Heimat.“ Das Stockholm-Syndrom bekommt einen Werbeslogan. Juhu! Das gibt es nur in Doofistan! Nach „Jedem das Seine!“ „Heime sind Heimat!“ Da muss man schon bis nach Ausschwitz fahren, um da noch einen drauf zu kippen.

ShodanW
ShodanW
Reply to  Defi Brillator
31. Januar 2021 5:35

Klar stimmt das, was du sagst. Aber man muss ja auch vom Status Quo ausgehen und was – gerade die Alten – an Gewöhnung einbüßen müssen. Dass es vorher schon kacke war, will auch niemand bestreiten. Aber jetzt ist es noch kacker.

t.h.wolff
t.h.wolff
Reply to  Defi Brillator
1. Februar 2021 17:47

Den Werbeslogan zum Syndrom gibt es schon etwas länger, er heißt allerdings kurz und prägnant Mutti.

A.K.
A.K.
Reply to  Defi Brillator
30. Januar 2021 19:40

Nur mit dem Unterschied, dass seit März 20 nahezu alle sozialen Kontakte unterbunden oder mindestens erschwert werdem. Kein Therapiehund, kein Musiker, keine Ehrenamtliche zum Spiele NAchmittag oder Singkreis, nichts seit 9 Monaten! Und die Plegenden unter Dauerstress, schwitztend kurzatmig, schlecht bezahlt, Pendlerquarantände und alles was das Testen und Impfen so mit sich bringt lässt sicher so manches Fass überlaufen, Burn out… DAS IST DER NOTSTAND in der Repubik, Intervention dringend geboten!

Defi Brillator
Defi Brillator
Reply to  A.K.
30. Januar 2021 22:53

Nur mit dem Unterschied, dass seit März 20 nahezu alle sozialen Kontakte unterbunden oder mindestens erschwert werdem.  Könnte es evtl. sein, dass es keinen Unterschied macht, wo Du eingesperrt bist? Ist ein goldener Käfig etwas besseres, als ein Käfig? Welcher Notstand eigentlich? Der des eigenen Kleingeistes? Nur, weil Du Dir etwas nicht vorstellen willst, ist es noch lange nicht so, dass es das nicht gibt! Wer sich indes selber kaserniert, hat auch kein Recht sich aufzuregen! Du vermisst Deine Kneipe? Dann schau doch unter #flüsterkneipe nach. Du willst wieder bumsen, ohne das es Deine Frau mitkriegt? Dann schau unter #fremdficken… Weiterlesen »

Last edited 10 Monate zuvor by Defi Brillator
Roberto J. De Lapuente
Admin
Reply to  Defi Brillator
31. Januar 2021 10:09

Ich verstehe nicht, warum du dich jetzt so aufregst. Also ich meine: Uns gegenüber so aufregst. Dir hat doch jetzt niemand von uns was getan, oder?

Lesefuchs
Lesefuchs
Reply to  Roberto J. De Lapuente
31. Januar 2021 21:20

Verstehe ich auch nicht! Ar doch alles ganz ruhig?

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