Interview mit Paul Schreyer: Chronik einer angekündigten Krise

Wenn wir über Corona sprechen, ist es ratsam, einen Blick weiter zurück zu werfen. Und der geht über das „Event 201“ hinaus. Denn Übungen für den Fall einer Pandemie finden schon viel länger statt.

Daran ist zunächst nichts Verwerfliches. Es ist sinnvoll, sich auf Ereignisse vorzubereiten, die verheerende Folgen haben können. Die Frage ist jedoch, wie diese Vorbereitungen aussehen, wer daran beteiligt ist und wo die Schwerpunkte der Reaktionen auf eine Krise liegen.

Ich habe darüber mit Paul Schreyer gesprochen, der mit seinem Buch „Chronik einer angekündigten Krise – wie ein Virus die Welt verändern konnte“ die Entwicklung seit 1998 nachgezeichnet hat.

Anmerkung: Offenbar hat es bei der Videoverarbeitung Probleme gegeben. Das Video dauert keine zwei Stunden, sondern nur etwas mehr als eine Stunde.

https://multipolar-magazin.de/artikel/falsche-leitsterne

https://multipolar-magazin.de/artikel/wurde-die-corona-krise-geplant

Diesen Beitrag ausdrucken
Unterstütze uns und hilf dabei, die neulandrebellen besser und wirkungsmächtiger zu machen
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

49 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
Molle Kühl
Molle Kühl
1 Jahr zuvor

Demnächst in diesem Theater: Gastautor Michael Wendler.

aquadraht
aquadraht
Reply to  Molle Kühl
1 Jahr zuvor

Rechter Dummpöbler

Molle Kühl
Molle Kühl
Reply to  aquadraht
1 Jahr zuvor

Intellektuelle Flachspaten wie Du hören sich lieber Podcast mit UFO-Spinnern an. Tut mir ja auch leid, dass der Wendler jetzt einer von Euch ist.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Jahr zuvor

Super! Ihr habt diese Pfeifen schon viel zu lange toleriert.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Molle Kühl
1 Jahr zuvor

Die Absonderungen des gebannten Echsenhirns, auf das ich mich gerade beziehe, haben es immerhin bewirkt, dass ich mir mal den Telegram Kanal des Wendlers angesehen habe.

Eins steht fest, m.E. ist der Herr Wendler scheint mir im Gegensatz zu Herrn Schreyer kein geistiger Überflieger zu sein, aber(!!!) seine da stehenden Meinungen und die Zitate/ Querverweise sind in jedem Fall einer Diskussion würdig!Das Wendler nun Persona non grata ist, ist m.E. ein Zeichen dafür, wie unsere im GG verfasste Demokratie vor die Hunde gekommen ist.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Nachtrag: Der Wendler findet erneut klare Worte
Es gibt bestimmt fundiertere, authentischere und interlektuellere Meinungen, aber es ist nicht demokratiefeindlich, m.E.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Die Sterblichkeit von Covid19 ist bzw war locker 10 mal höher als bei der Grippe. Hinzu kommt die extrem hohe Ansteckungrate von SARS-CoV-2, sofern es keine Gegenmaßnahmen gibt. Bei Millionen Infizierten werden auch aus kleinen Prozentzahlen in wenigen Monaten Hunderttausende, wie man sieht.

Allerdings ist die Sterblichkeit, zumindest bei uns, stark zurück gegangen. Warum weiß man nicht genau und ob das so bleibt auch nicht. Vermutlich ist es ne Mischung aus allem. Bessere Behandlung, jüngere Patienten und vielleicht auch weniger Viruslast zu Beginn wegen der Masken.

Es kann tatsächlich sein, dass man vielleicht irgendwann nächstes Jahr Entwarnung geben kann. Bisher ist das aber zu unsicher.
Wer an seinen Eltern oder Großeltern hängt, sollte mithelfen die Verbreitung einzudämmen. Und wer keine mehr hat, der sollte eben dennoch Rücksicht nehmen.

Und bloß, weil man überlebt, heißt das ja nicht, dass eine Infektion ungefährlich ist. Deshalb ist die Sterblichkeit ganz sicher nicht der Maßstab aller Dinge. 🙄

Last edited 1 Jahr zuvor by Sukram71
Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Das man Risikogruppen vor diesem Virus schützen sollte da gehe ich noch konform! Aber wegen diesem „Killervirus“ hier Millionen Existenzen wirtschaftlich bewusst zu vernichten, und in schwachen Ländern sogar Menschen verhungern zu lassen, in folge der künstlichen Wirtschaftskrise, blenden so Zeugen Coronas wie Du immer aus. Warum eigentlich?

Pen
Pen
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Ja, warum eigentlich? Die ökonomische Krise wäre ohnehin gekommen, da ist es doch praktisch, eine „Pandemie“ vorweisen zu können, die man dafür verantwortlich machen kann.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Moin Pen,

die bisher beste Antwort auf ein „Warum?“ habe ich in diesem Beitrag der vermeintlichen Aluhüte und Ufospinnern gefunden:

Kreative Zerstörung: Wie mit Schockstrategie Politik gemacht wird – Dr. Matthias BurchardtLG

Pen
Pen
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Ein sehr gutes Interview, vielen Dank. Kann es nur allen empfehlen, besonders denen, die manchmal die Hoffnung verlieren.

„Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen…!“

Robbespier
Robbespier
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Vielen Dank für dieses Viseo.
Das war eine sehr sachliches, unaufgeregtes un infomatives Interview, sowohl von Robert Fleischer als auch von seinem Gast, Dr. Burchardt.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

@Sukram

Wer an seinen Eltern oder Großeltern hängt, sollte mithelfen die Verbreitung einzudämmen. Und wer keine mehr hat, der sollte eben dennoch Rücksicht nehmen

Vielleicht sollte man aber auch mal akzeptieren, dass jedes Leben ein Ende hat.
Im Durchschnitt endet es für Männer mit 78,6 J., für Frauen mit 82,4 J..
Das ist genau die Altersgruppe, die angeblich am stärksten von Corona betroffen ist.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

Dass überhaupt so viele in dieser Altersklasse sterben mussten, liegt womöglich auch an der Empfehlung des RKI, nicht zu obduzieren.
Prof. Püschel aus Hamburg hat es trotzdem getan und festgestellt, dass alle Verstorbenen an Vorerkrankungen litten und über 70% eine Thrombose hatten, die erstmal medikamentös aufgelöst werden mußte, bevor man beatmete.

Wenn das Blut nicht fließt, hilft auch Sauerstoffzufuhr nichts. Der Patient stirbt trotzdem.
Ergo war das Ärzteversagen auf Empfehlung des RKI.

Das Problem unserer Ära ist, dass wir durch die Trennung von Arbeit und Familie weit weniger Zeit miteinander verbringen als frühere Generationen.
Da hilft es auch wenig, wenn wir immer älter werden.
Die verlorene Zeit kommt nicht zurück.
Früher verstarben die Menschen viel früher, hatten aber deutlich mehr soziale Kontakte als wir je haben werden.

Statt verpasste Chancen zu betrauern sollten wir dafür sorgen, mehr Zeit miteinander verbringen zu können.

Wer uns weismachen will, man könne den Tod besiegen, sei es nun der durch ein Virus, Infarkte, Krebs, Diabetes oder sonstwas, begeht arglistige Täuschung, aus welchem Motiv auch immer.
Man kann Ridikofaktoren veringern, aber nie ausschalten.

Rudi
Rudi
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Die Sterblichkeit bei Covid-19 sei 10 mal höher als bei der Grippe, schreibst du und berufst dich auf eine Quelle, die auf eine australische Untersuchung verweist. Es berichtet das RND, das rund 50 Tagesteitungen versorgt. Das RND hat sich bisher in der Corona-Berichterstattung von den Verlautbarungen der Regierung nicht unterschieden.

Damit ich gegen mögliche Einwände, ich sei ein Verschwörungstheoretiker, gar nicht reagieren muss, zitiere ich eine Quelle, die in der Mainstream-Öffentlichkeit sich diesem Verdacht nicht aussetzen muss. Das wäre von den Hauptmedien und deren Kommentatoren nicht glaubwürdig zu vermitten. Deshalb wird sie einfach ignoriert. Die Helios-Kliniken, ein Konzern, der über 86 Krankenhäuser und mehr als 120 Medizinische Versorgungszentren besitzt, schreibt zum Vergleich Grippe vs Corona:

Corona (COVID-19) weist auffällig viele Ähnlichkeiten zur Grippe (Influenza) auf. So ist sie ähnlich ansteckend, ungefähr genauso tödlich und für dieselben Risikogruppen gefährlich. Und doch ist es damit nicht getan. Wenngleich die Grippe nicht harmlos ist, ist sie für den menschlichen Organismus nicht neu. Zwar stecken sich jedes Jahr viele daran an, aber die Sterblichkeit ist mit wenigen Zehntelprozent relativ gering. Wie gefährlich die COVID-Erkrankung, also die Infektion mit SARS-CoV-2 wirklich ist, ist noch nicht klar, dazu ist sie noch zu neu. Die bisherigen Daten sehen aber so aus, als wäre sie, wenn man die Patienten gut versorgen kann, ungefähr gleich gefährlich.“

Wessen Erkenntnissen soll man nun zuneigen? Denjenigen, die die Helios-Kliniken verbreiten, oder einem jungen PhD aus Australien, der sich auch als Blogger betätigt. Wer ist dieser australische Forscher?

Gideon Meyerowitz-Katz ist ein Epidemiologe, der sich mit chronischen Krankheiten im Westen von Sydney befasst, mit besonderem Schwerpunkt auf Diabetes. Er schreibt einen wöchentlichen Blog über öffentliche Gesundheit, Politik und Wissenschaftskommunikation – vor allem dort, wo diese Dinge schief gehen. Vor kurzem hat er an der Universität Wollongong eine Doktorarbeit zur Erforschung der sozialen Determinanten von Diabetes begonnen und beschäftigt sich leidenschaftlich mit den sozialen Ursachen unserer Krankheit.

Ich vermute, dass der „Corona-Fachmann“ mit diesem Background keine Erwähnung gefunden hätte, wenn er zu dem Ergebnis der Helios-Kliniken gekommen wäre. Da wäre seine wissenschaftliche Experise sicher eher lächerlich gemacht worden.

Last edited 1 Jahr zuvor by Rudi
t.h.wolff
t.h.wolff
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

„That’s an infection fatality rate of roughly or 0.14%. Right in line with seasonal flu and the predictions of many experts from all around the world.“

Das kommt gerade von der WHO rein. Es wird eng für die Zeugen Coronas. Das größte Problem für die etablierte Politik wird sein, sich öffentlich die Deppensegel vom Gesicht zu reißen. Ich glaube kaum, daß die Panikmache bis zum kommenden Herbst durchzuhalten sein wird. Merkel braucht allerdings Panik, um im Hintergrund durchregieren zu können. Denken wir an Schäubles Interview in den Westfälischen Nachrichten, in dem er vom Nutzen der Krise für politische Ziele spricht, die (aus guten Gründen) vom Bürger kein d’accord bekommen, Stichwort: europäische Fiskalunion und ähnliche Pipe Dreams. Außerdem: ohne das Corona-Megathema geht die große Koalition wieder in den freien Fall über, weil sie politisch tot ist. Kann in Berlin ja auch niemand wirklich wollen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  t.h.wolff
1 Jahr zuvor

@t.h.wolff

Wo findet man diesen Text der WHO?

Heldentasse
Heldentasse
1 Jahr zuvor

Das akute oder langfristige Übungen vor und sogar während irgendwelcher einschneidender Ereignisse stattfinden, scheint mir genau so ein Fakt zu sein, wie die Pässe von augenscheinlich Tatverdächtigen, die man wenn es einen Sinn macht, was es hier im Kontext natürlich nicht macht, einfach mal so an Tatorten findet.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Waren die Inhaber der Pässe nicht immer bereits im Jenseits?

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Nicht unbedingt. Es fallen mir gerade ein, der Attentäter vom Breitscheinplatz und die Terroristen aus Paris wurden später durch Polizei getötet. Ich habe mich da immer gefragt, warum die nicht alles daran gesetzt haben die lebend zu bekommen, um evtl. die Hintergründe zu beleuchten.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Stimmt, aber Allen gemeinsam ist, dass sie den Fund ihrer Papiere nicht überlebt haben.

Ich habe mich da immer gefragt, warum die nicht alles daran gesetzt haben die lebend zu bekommen, um evtl. die Hintergründe zu beleuchten.

Vermutlich litten die Delinquenten am Red-Bull-Syndrom…..der verleiht ja bekanntlich Flügel. 😀

Ergo…lass die Finger von dem Zeug.
Ein Ruländer vom Kaisestuhl oder ein Dornfelder aus der Pfalz machen höchstens schwere Füße. 🙂

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Sukram71
Sukram71
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Das bedeutet, immer dann, wenn eine Gefahr absehbar war und befürchtet wurde und es deshalb irgendwann vorher eine entsprechende Übung gab, schreiben manche Leute ein spannendes Buch zu einer möglichen Planung, um damit ne Menge Geld zu verdienen.

Begründet wird das mit lauter andern Fällen in denen es vor einem befürchteten Ereignis eine Übung gab, damit dass Geheimdienst geheim und böse sind und auch Zufälle deshalb vermutlich Planung sind.

Die Welt ist unendlich komplex, mit etwas Suchen lassen sich auf jeden Fall immer mögliche Verbinden finden und spannend miteinander verknüpfen. Besonders, wenn das Thema höchst komplex ist und selbst Experten nicht alles wissen können. Im Zweifel schreibt man halt die ganze Vorgeschichte auf und regt die Phantasie der Leser an.

Die Masche ist schon lange höchst erfolgreich. Manch einer ist damit regelrecht reich geworden. Mein Glückwunsch. 🙄

Last edited 1 Jahr zuvor by Sukram71
Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Die weißt es nicht, oder Du willst es nicht wissen, meine Hochachtung vor soviel Ignoranz! Z.B.

Paris, der Terror und die Übungen

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Dir zolle ich auch meine Hochachtung, Heldentasse – ohne Scherz jetzt, meine ich wirklich so. Weißt Du warum? Weil Du das Zeug vom Sukram noch immer liest. Das muss man können – wollen. Oder können können. Jedenfalls: Mein Respekt ist Dir sicher.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

THX für die Blumen! Aber als bemühter Demokrat versuche ich andere Meinungen zu verstehen. Nicht selten stellt sich nämlich dabei heraus, dass man selber auf dem Holzweg ist.

Mittlerweile bin ich sogar bereit mit Konservativen zu diskutieren, sie müssen nur Hirn haben, wahrhaftig und authentisch sein.

In dem Sinne danke ich auch für eure Denkanstöße und natürlich auch die Möglichkeit hier offensichtlich ehrlich zu diskutieren.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Roberto, für dich in Twitter-Länge:

Die Welt ist so komplex, dass man mit etwas Suchen immer Verbindungen finden und spannend verpacken kann. Einige Leute machen daraus ein Geschäftsmldell.

Dass Bedrohungen oft ungefähr absehbar sind und deshalb Übungen und Planungen stattfinden ist normal.

Last edited 1 Jahr zuvor by Sukram71
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

@Sukram

Die Welt ist so komplex, dass man mit etwas Suchen immer Verbindungen finden und spannend verpacken kann. Einige Leute machen daraus ein Geschäftsmldell.

Man muss nicht ausgesprochen servil sein, um sowas zu posten, aber es erleichtert die Sache ungemein.
Was glaubst du wohl, wofür dieNetzwerke der „honorigen Gesellschaft“ gut sind?

Sukram71
Sukram71
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Was glaubst du wohl, wofür dieNetzwerke der „honorigen Gesellschaft“ gut sind?

Na jedenfalls nicht dazu, mutwillig Krisen zu planen und aktiv anzustoßen, die potentiell ihre Unternehmen, ihr Aktiendepot, ihren Urlaub und ihre Gesundheit ruinieren.

Last edited 1 Jahr zuvor by Sukram71
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

@Sukram

Na jedenfalls nicht dazu, mutwillig Krisen zu planen und aktiv anzustoßen, die ihre Unternehmen, ihr Aktiendepot, ihren Urlaub und potentiell ihre Gesundheit ruinieren.

Na wo ruinieren den Pharmakonzerne ihre Unternehmen oder Aktiendepots, wenn ihnen die Krise Milliardengewinne beschert?

Wo ruinieren die ihre Gesundheit, wenn sie wissen, dass es tatsächlich keine Gefahr gibt?

Wo ruinieren sich den Finanzinstitute, wenn sie von Vornherein wissen, welche Unternehmen von einer gefaketen Krise profitieren und entsprechend investieren?

Sukram71
Sukram71
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Rob, und wo haben *einzelne* Branchen so viel weltweite Regierungsmacht und Geheimwissen, was niemand herausfinden und prüfen kann? 🙄

Last edited 1 Jahr zuvor by Sukram71
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

@Sukram

Sagt dir der Begriff “ too big to fail irgendwas?

Wie schafft ees eine Bankenbranche z.B., trotz allerlei Schweinereien wie Libor ode Cum-Ex, sich mit Steuergeld retten zu lassen, nachdem die Politik sie dereguliert hat?

Wie schafft es die Autolobby, dass ihre Akteure beim Abgasbetrug nicht hinter Gittern landen und sie für den angerichteten Schaden nicht gerade stehen müssen?

Wie schafft es die Pharmalobby, die Einhalung der üblichen Testphasen für Impfstoffe derart zu verkürzen?

Wie schafft es die Agrar- und Chemielobby, dass die Regierung weitere 5 Jahre Glyphosat auf dem Acker genehmigt?

Wie schafft es die Lobby der Mastbetriebe, dass Massentierhaltung weiter genehmigt und gefördert wird, obwohl längst bekannt ist, dass die dort eingesetzten Antibiotika und andere Medikamente schädlich für Menschen sind?

Wie hat es die Atomlobby vor Fukuschima geschafft, von Merkel eine Verlängerung der Laufzeiten zu erreichen?
Wie hat es die Lobby der Wohnungsgesellschaften geschafft, die Privatisierung des sozialen Wonungsbaus durchzusetzen und die Abschaffung der Förderung von Wohngenossenschaften?

wie hat es die Wirtschaft geschafft, das Volkseigentum der DDR über die Treuhand für lau zu verramschen?

Soll ich fortfahren?

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob

Gute Zusammenfassung. Wie war das noch in Berlin? Da sollen auf einen Abgeordneten drei Lobbyisten kommen oder war es umgekehrt? Auf jeden Fall soll es in Brüssel noch schlimmer zugehen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Roberto J. De Lapuente
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Kann mir mal einer übersetzen, was Sukram meint. Ich verstehe nichts, was er von sich gibt. Geht mir schon länger so.

niki
niki
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Er meint dass es in der Regierung und bei den Konzernen nur Gute(TM) gibt und kriminelle Absichten nur von den Bösen(TM) gibt…

Sukram71
Sukram71
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Es kann nun mal auch gut sein, dass Polizei und Geheimdienste glaubhafte Warnungen haben, dass ein Anschlag stattfinden soll, aber eben nicht genau wann, wo und/oder wie. In solchen Fällen warnt man die Behörden und die setzen Übungen an.

Oder die Übung ist ein getarnter Alarm, weil man zwar weiß wann, aber nicht wo etwas passieren soll.

Last edited 1 Jahr zuvor by Sukram71
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

@Sukram

Grundsätzlich sind Notfallpläne und Übungen von staatlicher Seite sinnvoll, aber wenn da die Wirtschaftslobby mit involviert ist, wirds unappetittlich.
Dann besteht eben das Risiko, dass ein Notfall konstruiert wird, zum Vorteil eben dieser Lobby.

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Sukram71
Sukram71
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Dass die Wirtschaft von der Corona-Krise profitiert, ist mir neu.
Gut, Amazon, Netflix und die Pharmaindustrie vielleicht. 🙄
Aber habe die mehr Einfluss als der ganze Rest, wie zB Autoindustrie, Tourismus, Luftfahrt?

Last edited 1 Jahr zuvor by Sukram71
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

@Sukram

Na siehste, du bist doch gar nicht so doof, wie die Leute immer behaupten. 🙂

Robbespiere
Robbespiere
1 Jahr zuvor

Leicht OT:

https://deutsch.rt.com/inland/107674-verfassungsgerichtspraesident-sieht-funktionierenden-rechtsstaat-in-corona-krise/

Na we sagts denn….der Mann, der für die CDU im Bundestag saß, weiß eben, wie Rechtsstaat geht.

Wenn ich Samstags einen Lottoschein abgebe, sehe ich mich auch schon in einem schönen Haus mit Garten und perfekt eingerichteter Küche, nur…nach der Ziehung…..

Pen
Pen
1 Jahr zuvor

Etwas OT: Ein Psychologie warnt vor der Maskenpflicht für Kinder.

Noch nie in der Geschichte der Menschheit wurde außerhalb eines Krieges bei Kindern soviel Schaden angerichtet, wie durch die Coronamaßnahmen . Die wichtigste Aufgabe der Eltern ist die, ihre Kinder zu beschützen. Stattdessen lassen diese zu, daß eine ganze Generation traumatisiert wird. Masken und Quarantäne richten immense Schäden an. Das Beste für das Immunsystem ist Bewegung an frischer Luft. Eltern müssten klagen, um Schaden von ihren Kindern abzuwenden.

https://deutsch.rt.com/gesellschaft/107367-kindheitsforscher-michael-huter-ganze-generation/

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Roberto J. De Lapuente
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Bei RT, uiuiui – russisches Staatsfernsehen. Dazu gibt es bald was von mir zu lesen 🙂

Pen
Pen
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Lieber Roberto,

im russischen Staatsfernsehen kommen deutsche Journalisten zu Wort, die in unseren Medien keine Chance haben. Ich bringe es nicht mehr über mich, deutsche Zeitungen zu lesen. Die NDS, ein paar Blogs, Sputnik und RT und consortiumnews.com – das einzige Portal, das noch über Assange berichtet.

https://consortiumnews.com/2020/09/28/letter-from-london-the-surreal-us-case-against-assange/

Paul Schreyer gefällt mir sehr. Danke für den Podcast.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Pen
Pen
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Moin Roberto,

bin gespannt. Hoffentlich nur gutes. Es wird Zeit, daß das einzige deutschsprachige Nachrichtenportal, das den Namen Journalismus verdient, mal entsprechend gewürdigt wird.

LG :- ))

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
niki
niki
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

An den kritischen Artikeln und Darstellungen von RT und Co. bezüglich Deutschland/EU/USA/NATO ist oft was dran! Da muss man als medial-politischer Gegenpol überhaupt nichts dazu erfinden! Allerdings würde ich nicht alles für bare Münze nehmen wenn es um die Selbstdarstellung der eigenen Seite geht…

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

Ich oute mich dahingehend, dass ich die Feindsender bewusst konsumiere, um das was ich von unseren Edelfedern und Qualitätsmedien unbewusst oktroyiert bekomme, zu kompensieren.

Die Hoffnung dabei ist, dass die Wahrheit manchmal irgendwo in der Mitte liegt. Wobei man nie dabei vergessen darf, dass auch im Reich des Pösen so etwas wie Oligarchen Klicke herrscht, nur eben etwas anders als bei uns.

niki
niki
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Das schlimme daran ist das der Meinungskorridor hier im Land so eng geworden ist, dass man quasi von einer gleichgeschalteten Presse sprechen kann!
Ergo:
Wenn man eine andere Sichtweise sehen will, muss man die „Feindsender“ einschalten.

Die Hoffnung dabei ist, dass die Wahrheit manchmal irgendwo in der Mitte liegt.

Sehe ich genauso!

Pen
Pen
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

moin niki,

ist klar :- )

Heldentasse
Heldentasse
1 Jahr zuvor