Ganz beschissenes Klima

Plötzlich waren alle grün. Labels von Unternehmen wurden begrünt. Der Strom grünte. Und sogar McDonalds machte ins Grüne. Mit dem Klima ist es jetzt genauso. Alles wird zur Werbung, zur Ware – und damit zu einem weiteren Produkt, das man als gesunder Konsumkritiker verschmähen möchte.

Am letzten Mittwoch hat es geklingelt. Am späten Nachmittag. Es waren irgendwelche Christen. Die hatte ich schon lange nicht mehr an der Haustür. Früher kamen die öfter mal vorbei. Das hat sich aber irgendwie verlaufen. Es handelte sich um zwei junge Frauen, die aussahen, als hätten sie sich mit Kamillentee Mut angesoffen, bevor sie ihre Runden durch die Mietshäuser antraten. Die eine fing auch gleich an, sie erzählte etwas von den Problemen unserer Zeit, dann kam sie auf mich zu sprechen, denn ich habe doch sicherlich auch so meine Gedanken zum Klimawandel. Sie wollte wissen, wie ich das so sähe, ob ich glaubte, ein gnädiger Gott würde das … an der Stelle unterbrach ich bereits ihre Ausführungen. Jeder wie er will, gar keine Frage – aber die Sorgen, die uns das Klima bereitet, sind nun mal nicht theologischer Natur. Es lohnt sich also nicht, auf diese Weise darüber zu sprechen.

Überhaupt hielt ich den Auftritt für nicht ganz uninteressant. Früher kam ja aus dem christlichen Lager immer die Einschätzung, dass der Mensch sich die Erde untertan machen müsse. Als Krone der Schöpfung darf man ihm da nichts in den Weg legen. Man war zwar nicht gerade unter den Atombefürwortern angesiedelt, aber so ganz wollte man das Primat des Menschen über Natur und Welt lieber doch nicht ablegen. Heute ist alles verdreht, die Missionare klingeln einen heraus und nehmen über das Klima Anlauf, um dann bei einem Gespräch über Gott zu landen. Sogar die Religionen haben jetzt also das Klima als Aufhänger gefunden. Da sind sie in bester Gesellschaft.

Klimatische PR

Denn alle sind sie ganz dick im Klima. Mercedes-Benz natürlich. Und die Deutsche Bahn. Es gibt CO2-neutrale Handys und man kann umweltfreundlich fernsehen. Letztens bekam ich eine Mail von Flixbus: Die fahren mich zur nächsten Klima-Demo. Die Werbung mit Umwelt-Argumenten boomt. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt: »Immer mehr Firmen präsentieren ihre Produkte in Anzeigen und auf Plakaten als klimafreund­lich, klimaneutral oder klimaschonend. Ob es sich um ehrliche Informa­tion oder Etikettenschwindel handelt, können Verbraucher oft nicht erken­nen.«

Die Unternehmen bemühen auf Plakaten und in Spots die Natur, man sieht Bäume und Wälder, satte Wiesen und Blumen. Ein blauer Himmel ziert die Idylle, Schäfchenwolken ziehen vorüber. Familien picknicken, genießen es draußen herumzulungern: Und vor diesem Hintergrund wird das Produkt feilgeboten. Ganz unabhängig davon, ob es überhaupt etwas mit diesem Szenario zu tun hat. Einen Flachbild-TV kann jedenfalls draußen im Wald niemand benutzen. Jedenfalls nicht zum fernsehen – zum drauf sitzen hingegen schon. Aber seine Anschaffung ist natürlich trotzdem irgendwas, das irgendwie dem Klima guttut, mindestens aber keinen Schaden zufügt.

Ich verstehe das ja, mit einem lächelnden Froilein, das in die Kamera stiert und sagt, dass das Gerät wirklich, ganz ganz wirklich gut sei, weil man der Marke blind vertrauen könne, punktet heute keiner mehr bei den Verbrauchern. Vertrauen ist heute kein Kriterium mehr. Nein, Verbraucher wollen andere Gründe – böse Zungen sagen: Sie gieren nach Lifestyle. Da muss man schon was Cooleres bieten. Momentan ist es halt das Klima. Alle springen auf den Zug auf. Zugfahren ist ja ohnehin klimaverträglicher – eigentlich also nicht so schlimm, oder?

Doch verdammt, es ist schlimm! Sehr schlimm. Unerträglich geradezu! Nun steinige man mich mal ausnahmesweise bitte nicht sofort: Aber ich kann es nicht mehr hören! Wenn einer mit Klima anfängt, ist bei mir das Klima schlagartig abgekühlt. Manchmal, in politischen Debatten, okay, das ertrage ich, da gehört es hin. Aber bei jedem Furz, in jedem noch so banalen Gespräch, in der Werbung, jetzt auch noch bei den Jesus-Freaks: Leute, das ist zu viel! So sensibilisiert man nicht. So macht man verdrossen!

Der (nicht mehr ganz) so neue Geist des Kapitalismus

Ja, schon klar – so ist er halt, der Geist des Kapitalismus. Aber das ist er gar nicht. Jedenfalls nicht der alte Geist. Was wir hier erleben ist der neue Geist des Kapitalismus. So nannten Luc Boltanski und Ève Chiapello diese kuriose Entwicklung, wonach das Kapital plötzlich nicht mehr streng, autoritär und arrogant mit jenen verfährt, die es ausbeuten und abmelken will. Es habe sich von der Künstlerkritik der Sechzigerjahre befruchten lassen. Im Gegensatz zur Sozialkritik jener Jahre, die die soziale Ungerechtigkeit anprangerte, habe die Künstlerkritik damals den Kapitalismus mehr oder weniger ausschließlich als uniform kritisiert. Die zweite Variante fand man besonders bei der Bohème, in Kreisen, in denen die soziale Ungleichheit sich kaum manifestierte.

Die Künstlerkritik kam in den Medien an und überging die soziale Frage von Anfang an galant – das machte sie attraktiv für den Markt. Denn der konnte sich plötzlich besorgt und als Kümmerer aufspielen, ohne gleich in die soziale Kerbe schlagen zu müssen. Wir erleben das immer dann ganz eindrücklich, wenn die Werbung auf den Trichter kommt, solche Bobo-Themen zu verwursten. Urplötzlich warben Unternehmen mit Frauen, die nicht mehr mit feinsten Dosenspeisen auf ihren allerliebsten Gatten warten, um ihm den Feierabend zu versüßen. Nein, sie waren jetzt aufgeklärt und machten sich die Dose nach dem Arbeitstag für sich selbst auf. Danach kam die grüne Welle, die wir jetzt in Abwandlung als Klimabewusstsein wiederholen. Individualismusmotive findet man ebenfalls in der Werbung, Transsexuelle sind öfter zu sehen, Gays sowieso. Der Markt ist ja sooo aufgeklärt.

Aktiengesellschaften pimpen aber so lediglich ihr Image, sie zeigen sich als Unternehmen, mit denen man rechnen kann. Profite wirken da plötzlich nur nebensächlich. Die Künstlerkritik hat im Laufe der Jahre wirklich viel für das Ansehen der Marktwirtschaft getan. Sie hat ihr ein besseres Image verpasst.

Wenn ich nochmal persönlich werden darf: Mich ekelt dieses Gewäsch so an. Der Frühsoziologe Auguste Comte kokettierte einst, das die Menschheit aus mehr Toten als Lebendigen bestehe. Mehr und mehr bin ich geneigt, diesen Pessimismus zu teilen. Alles wirkt gekünstelt, nichts scheint mehr aufrichtig – kann es vielleicht auch nicht sein. Ich erwarte wahrscheinlich zu viel und glaube an immer weniger. Aber die Leute mit Dauerschleifen von Pseudo-Betroffenheit zuzukleistern, das kann nur kontraproduktiv sein. So verhagelt man ihnen die Laune.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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niki
niki
2 Jahre zuvor

Es gibt Neuigkeiten lieber Roberto:
Jegliche Debatte wird kapitalistisch ausgeschlachtet, sofern es den Anschein erweckt, dass es sich lohnt!
Ein Kapitalist verkauft dir alles: Auch den Strick an dem dieser gehängt wird…

Die Klimadebatte nervt dich… Und der Markt sagt Klima, Klima, Klima… Aber auch nur scheinbar,…! Die wollen dir nur irgendein Scheiß andrehen, der summiert das Klima allerdings noch weiter erheblich verschlechtert. Kapitalisten wollen nur ihr Kapital akkumulieren… Umwelt und Moral sind denen vollkommen egal!
Wenn Scheiße irgendwann in Mode kommt, verkaufen sie auch damit ihr Produkt!

Und irgendwann hat dich die Klimadebatte so genervt, dass du möglicherweise vollkommen irrational darauf reagierst…
Wie beispielsweise so mancher Ostdeutscher bezüglich der Nazidebatte und dann die Rechtsextremen wählt!

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  niki
2 Jahre zuvor

Wie jetzt? Glauben Sie, dass ohne die „Nazidebatte“ der Höcke nicht gewählt worden wäre, der NSU nicht gemordet hätte, der Thüringer Heimatschutz keine Anhänger hätte? Wollten Sie das wirklich sagen? Oder nur ein wenig relativieren und Schuldzuweisungen basteln? Gehören Sie auch zu den von den Westlinken gebeutelten Ostdeutschen?

Das’n Ding!

niki
niki
Reply to  Drunter & Drüber
2 Jahre zuvor

Gehören Sie auch zu den von den Westlinken gebeutelten Ostdeutschen?

kurz: ich bin auf halben Weg zwischen Bielefeld und Hannover aufgewachsen und da lebe ich auch heute noch…
Voll die ignoranten, ewig schlecht gelaunten und egozentrischen Holzköpfe hier… Ob es woanders besser als hier ist?

Wozu relativieren…?

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  niki
2 Jahre zuvor

Morsche, niki!

Ich denk, Bielefeld is nur ne Verschwörungstheorie…

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niki
niki
Reply to  ChrissieR
2 Jahre zuvor

Dann muss ich Teil der Verschwörer sein, gell? Ich habe gehört dass die Universität Bielefeld in Wirklichkeit das Mutterschiff der außerirdischen Reptiloiden sein soll…
hihihi….

niki
niki
Reply to  Roberto J. De Lapuente
2 Jahre zuvor

Das Muffel sein gehört hier anscheinend sehr zum guten Ton…
Gelacht wird nur wenn alle Volltrunken sind, oder halt im Keller!

Pen
Pen
Reply to  niki
2 Jahre zuvor

Moin Niki,

dies ist mal ein echt gutes Interview zur Klimadebatte.
https://videogold.de/im-gespraech-dirk-pohlmann-die-oeko-katastrophe/
Wenn nur der gute Ken seinem Gegenüber nicht ständig ins Wort fallen würde! Unerträglich.

(Hoffentlich liest er das hier!) :- ))

niki
niki
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

Danke für den Link…

niki
niki
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

Wenn nur der gute Ken seinem Gegenüber nicht ständig ins Wort fallen würde! Unerträglich.

Oh ja… In der Tat… Der konnte ja gar nicht an sich mehr halten!

Roberto De Lapuente
Reply to  niki
2 Jahre zuvor

Nein? Doch! Ah!

t.h.wolff
t.h.wolff
2 Jahre zuvor

In den Schulen hüpft gerade eine ganze Generation, die das Klima bzw. dessen „Rettung“ für die neue soziale Frage hält – das ist mächtig erfreulich für’s Kapital. Noch erfreulicher ist, daß 20% dieser Youngster gerade mal so auf Grundschulniveau lesen können. Am erfreulichsten ist, daß geneigte Kreise anregen, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken. Der absolute Geniestreich wird aber die geplante Schwarz/Grüne Koalition: man kann alle wirtschaftlichen Privilegien des Lambsdorff-Papiers, die sogar Helmut Kohl seiner Klientel nicht zu gewähren wagte, genießen (s. Agenda 2010) und gehört künftig trotzdem zu den Guten (E-Auto und Solarzellen auf dem Dach, mitfinanziert von den streng regressiven Energiesteuern der Geringverdiener).

Respekt. Das haben die Thinktanks sauber hingekriegt.

aquadraht
aquadraht
2 Jahre zuvor

Ich kann da nur einen Ben Akiba (vermutlich nur einen Gutzkow) pullen: Es ist alles schon einmal dagewesen.

In den Siebzigern wurde mit Che, Mao und mit Hammer und Sichel geworben, ganz unverkniffen.

So what.

ert_ertrus
ert_ertrus
2 Jahre zuvor

Und sogar McDonalds machte ins Grüne.

Pfui Deibel – deshalb stinkts da so ;(

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
2 Jahre zuvor

Jetzt macht die Neumayer-Station III des AWI auch schon Stress! Ja sind die denn alle verrückt geworden? Fridays For Future am Südpol? Die spinnen, die Wissenschaftler. Kein Wunder, die Chefin ist eine Frau und noch nicht mal vom Fach! Ist es denen da unten nicht kalt genug?

Schrecklich, diese Pseudoexperten!

Ähm…

aquadraht
aquadraht
Reply to  Drunter & Drüber
2 Jahre zuvor

Sunkel ist reiner Dede Dinn

Robbespiere
Robbespiere
2 Jahre zuvor

Auch auf die Gefahr hin, dass ich dafür Prügel beziehe, ein Video von Jasinna zum Thema Klima:

https://www.bitchute.com/video/2UneTv3d2vv9/

Den höre ich mir gerade an und finde Einiges darin logisch nachvollziehbar.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

@Robbes

Ich finde alles darin logisch nachvollziehbar.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

@Pen

Genau so sehe ich das auch.
jede Warnung vor Klima- und Umweltproblemen wurde seit Jahrzewhnten ignoriert und plötzlich hat man es eilig und macht Stress.
Da möchte wohl Jemand mit grüner Ökonomie das schwächelnde Wachstum ankurbeln, so mein Eindruck.

Ich bin durchaus der Meinung, dass das massive Verbrennen von Primär-Energieträgern, welche zu ihrer entstehung Mio. Jahre brauchen, Folgen für die Umwelt haben muss, aber hier werrden weitaus schlimmere Umweltsünden verschleiert und versucht, Kasse zu machen.

Für den Staat wäre eine CO²-Steuer schon mal ein gefundenens fressen, um seine gewollte Aufrüstung zu finanzieren, ohne die „schwarze Null aufgeben oder an die Börsen seiner reichen Klientel gehen zu müssen und die Klimaaktivisten liefern ihm auch noch die Berechtigung dafür.
Da hört man doch ausnahmsweise gerne aufs Volk, dessen Willen ansonsten nicht interessiert und sei er von einer Mehrheit getragen.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Hallo Robbes,

es ist 75 Jahre her, daß der „Club of Rome“ dies Problem öffentlich gemacht hat. Ein paar Farmer in New Hampshire (oder in einem anderen der Neuenglandstaaten), haben damals den Versuch gemacht, jedenfalls privat auf den Fortschritt zu verzichten. Ich weiß nicht, wie das Experiment ausgegangen ist und kann mich nur an die stöhnenden Frauen und Männer und das glücklich gackernde Geflügel in dem Film erinnern.

Der Mensch hat noch nie eine Erfindung nicht angewendet. Und da er nun mal immer weiter sucht, experimentiert und ausführt, ohne die Natur zu berücksichtigen, weil das eben seine eigene Natur ist, und weil er es KANN, wird sich die Menschheit irgendwann, wahrscheinlich schon in naher Zukunft, selbst auslöschen. Ob mit einem Knall oder langsam aber stetig, ist unerheblich. Bis dahin werden die Mächtigen die Armen noch so gut es geht mit CO2 Steuern und Ähnlichem schröpfen, was ihnen mit dem Hinweis auf die Klimakatastrophe auch gelingen wird-. Aber ich habe keine Hoffnug auf eine Umkehrung dieses Prozesses.

Eine weise, im wesentlichen diktatorische, aber wohlmeinende Staatsführung wie China etwa, hat da noch am ehesten eine Chance. Das westliche System, das auf Freiheit, sprich Gier und Raub beruht, dagegen nicht.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

@Pen

Der Mensch hat noch nie eine Erfindung nicht angewendet. Und da er nun mal immer weiter sucht, experimentiert und ausführt, ohne die Natur zu berücksichtigen, weil das eben seine eigene Natur ist, wird sich die Menschheit irgendwann, wahrscheinlich schon in naher Zukunft, selbst auslöschen. Ob mit einem Knall oder langsam aber stetig, ist unerheblich. Bis dahin werden die Mächtigen die Armen noch so gut es geht mit CO2 Steuern und Ähnlichem schröpfen, was ihnen mit dem Hinweis auf die Klimakatastrophe auch gelingen wird, aber ich habe keine Hoffnug auf eine Umkehrung dieses Prozesses.

Ja, die Chancen auf eine Umkehr stehen schlecht, weil die Wenigsten bei sich selbst anfangen möchten, etwas zu verändern.
Der Wunsch nach Status und Anerkennung sind tief eingebrannt.

In einem anderen Video greift Jasinna dieses thema auf:

https://www.youtube.com/watch?v=7kBorZDx2WA

Eine weise, im wesentlichen diktatorische, aber wohlmeinende Staatsführung wie China etwa, hat da noch am ehesten eine Chance.

Ehrlich gesagt halte ich es für ziemlich ineffektiv, den Menschen ein Sozialverhalten per Punktesystem aufzuzwängen, wie in China.
Das muss aus innerer Überzeugung wachsen und aus vorbildlicher Politik, die das auch vorlebt.
Zwang unterdrückt nur Impulse, die sich dann ein Ventil suchen.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Hallo Rob,
da hast Du natürlich recht. An das Punktesystem habe ich jetzt gar nicht gedacht.