Klimadebatte: Aus dem Tagebuch eines Lobbyisten

„Ich mochte die Greta ja von Anfang an. Ungefähr die Hälfte der mir bekannten Mitstreiter sieht das ähnlich wie ich, die andere Hälfte war eher besorgt, als Greta ihre ‚Welt-Tournee‘ begann. Aber letztlich ist doch alles gut gegangen. Dieses Klima-Paket der Bundesregierung (was haben wir gelacht, als wir den Namen das erste Mal gehört haben!) ist noch besser, als wir uns das in der Klimadebatte erhofft hatten.

Ich muss mich übrigens korrigieren, zumindest ein bisschen. Es stimmt zwar, dass mir Greta gleich sympathisch war. Aber ein bisschen mulmig war mir schon, als dann diese ‚Fridays for Future‘ richtig Fahrt aufnahm. Und Greta immer mittendrin. ‚Das könnte eine Bewegung werden‘, sagte mir ein Kollege, ‚die uns womöglich mächtig auf die Füße treten kann.‘ Er sollte nicht recht behalten.

PR-mäßig waren die letzten Wochen einfach nur großartig! Still und leise wurde vom Thema ‚Klima‘ auf die ‚CO2-Bepreisung‘ umgeschwenkt. Und alle haben kräftig mitgemacht. Ich meine, mal ehrlich, da gehen im ganzen Land (ja, sogar weltweit) Hunderttausende, Millionen von Menschen auf die Straße, um – denkt man das mal zu Ende – für höhere Spritpreise zu demonstrieren. Wenn das keine (ich weiß, wir benutzen das Wort sonst nicht) gelungene Propaganda ist, dann weiß ich es auch nicht.

Kein Mensch spricht darüber, dass allein das Militär das Klima mehr belastet als alle anderen. Und niemand interessiert sich dafür, wie viel Schaden allein durch den weltweiten Transport von Waren entsteht. Niemand wundert sich, dass die Bahn mit jährlich einer Milliarde Euro bezuschusst werden soll, der Wehretat Deutschlands aber bei rund 45 Milliarden Dollar jährlich liegt. Und keiner fragt, wo denn die Strecken für Bus und Bahn herkommen sollen.
Ganz ehrlich, ich bin begeistert.

Und dann die Pendlerpauschale und die Prämie für Elektro-Autos. Grandios. Pendler müssen künftig mehr Geld für Sprit ausgeben, kriegen dafür aber eine höhere Pendlerpauschale. Das funktioniert aber nur, wenn sie auch genug verdienen, um sich etwas zurückzuholen. Je länger die Strecken und je geringer der Verdienst, desto dümmer der August, der jeden Tag zig Kilometer fahren muss. Das muss man sich erst mal ausdenken!

Und die gebeutelte Autoindustrie ist auch wieder auf einem aufsteigenden Ast (was mich persönlich besonders freut). Für E-Autos, die weniger als 40.000 Euro kosten, soll die Prämie ordentlich aufgestockt werden. Klar, die wenigsten können sich solche Autos leisten, die müssen finanzieren, leasen oder eben die steuerlichen Vorteile des Dienstwagens nutzen. Uns kann das wurscht sein, denn ich bin guter Dinge, dass künftig der Verkauf von E-Autos eben doch noch Fahrt aufnimmt. Autos mit Verbrennungsmotoren verkaufen wir natürlich noch zusätzlich, und wer spricht denn eigentlich noch groß über den Diesel-Skandal?

Man muss sich das vorstellen, wir haben knapp 45 Millionen Autos auf der Straße, und das Klima-Paket sorgt indirekt dafür, dass es noch mehr werden. Ich sehe schon die verdutzten Gesichter von Autofahrern vor mir, wenn die ersten im Stau absaufen, weil die Batterie leer ist. Besonders im Winter sicher ein unvergessliches Erlebnis.

Froh bin ich übrigens darüber, dass das Klima-Paket eine sehr konkrete und leicht umzusetzende Maßnahme nicht enthält, obwohl die noch vor kurzem großes Gesprächsthema war: ein Tempolimit.
Ich liebe die Freiheit, schnell zu fahren.“

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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114 Gedanken zu „Klimadebatte: Aus dem Tagebuch eines Lobbyisten

  • 22. September 2019 um 10:50
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    Ganz ehrlich? Ich habe nichts anderes erwartet… Warum hätte etwas anders sein sollen, wie schon die Jahrzehnte davor? Die Politik dient weder dem Mensch noch der Umwelt, sondern einzig einer kleinen herrschenden Schicht.

    Und wir sind süchtig nach Konsum und dazu denkfaul! Viele finden das auch noch gut, dass „maßvoll“ vorgegangen wird… So einfach sind wir zu manipulieren!
    Das ganze ist nicht mehr lustig und ich habe immer mehr das Bedürfnis durchzudrehen und den nächstbesten Reichen oder Politiker und deren Speichelleckern die Fresse zu polieren und den Idioten die diese auch noch toll finden dazu. Tue ich natürlich nicht, …

    Und noch etwas: Im Vorfeld des Klimastreiks wurde davon geredet das man ja unbedingt Urlaub nehmen müsse zum streiken. Die Menschen im Land kennen wohl gar keine Streikkultur mehr… Das ist dann auch nicht mehr lustig…

    Und zum Tempolimit… Naja: Bald ist die Verkehrsinfrastruktur eh so schlecht, dass man nicht mehr schneller fahren kann… Mit der Nebenwirkung das dann nur noch geländefähige SUVs auf der Straße herumfahren können…!
    VT: Ist das möglicherweise gewollt?

    Kein Wort zum größtem Umweltverbrechen, dem Krieg? Natürlich ist jeder einzelne von uns dagegen…
    Aber natürlich wird gerade auch von den Grünen das Thema ausgeklammert, so sind diese inzwischen fast immer die ersten die nach militärischen Konsequenzen schreien… Zumindest diejenigen die der Atlantikbrücke sich zugehörig fühlen. Und das sind fast alles die relevanten Köpfe dort…

    Antwort
    • 22. September 2019 um 11:38
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      @niki: ich kann Dich beruhigen, ich brauche auch bei kaputten Strassen keinen SUV! Meine Ente federt rückenschonend da durch und ist sp leicht mit ganz schmalen Reifen…da komm ich fast überall hin mit….

      Nebenbei: FFF dachte ich immer, sei so ein Männerding…: Fernsehen Fussball Flaschenbier…

      Alloah

      Christine

      Antwort
      • 22. September 2019 um 12:06
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        Sach nich, du fährst ne Ente ?!

        E-Autos fahren immer…man stellt ein Notstromagregat
        in den Kofferraum und kippt da …….. Benzin rein …
        …knatter-knatter….
        Wenn man während der Fahrt nicht lüftet, ist das
        gut fürs Klima….

        Antwort
          • 22. September 2019 um 12:21
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            Broder,… Das dieser Soziopath (meine persönliche Meinung) überhaupt noch eine Plattform irgendwo bekommt seinen geistigen Sondermüll zu absondern, macht mich rasend!…

          • 22. September 2019 um 16:28
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            Nein. Broder’s Polemik ist der letzte Dreck und das ist noch maßvoll gesagt…

          • 22. September 2019 um 16:47
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            Nein. Broder’s Polemik ist der letzte Dreck und das ist noch maßvoll gesagt…

            Wir verkindschen und verkitschen.

            Aufklärung krachend gescheitert.

          • 22. September 2019 um 16:54
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            Ach man…. Ich halte Broder für indiskutabel und damit Ende…!

            Seine Argumentation basiert fast ausschließlich auf persönliche Angriffe (ad hominem) und hat rein gar nichts zum Thema gesagt!

          • 22. September 2019 um 17:01
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            Könnte auch jemand anderes geschrieben haben…
            Kindlicher Trotz im Erwachsenenalter ist ein Weiser für die fortschreitende Infantilisierung dieser Gesellschaft….links neben Polen die…

          • 22. September 2019 um 19:10
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            Dir kann man dann auch den Spiegel vorhalten, gell?

          • 22. September 2019 um 21:02
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            Immer, nur zu ,-)
            Der zweite Artikel ( Link ) vertieft das Thema
            „gesellschaftliche Infantilisierung“
            und nimmt sowas wie die Bologna-Reform und
            Hartz 4 noch mit rein.
            Broders Kreis schließt sich hier erschauderlicherweise.
            War das Huhn zuerst oder das Ei ?

            Was ist noch zu erwarten, wenn wir existentielle
            Herausforderungen wie die Klimaproblematik wie Kinder zu lösen versuchen ?

            Bemerken wir die Kriegsgefahr erst dann, wenn
            die Leichenteile vom Nachbarn schon vor der
            Haustür liegen ?

            Bemerken wir die Nazifizierung
            Deutschlands erst, wenn wir um drei aus dem Bett geklingelt
            werden weil wir in Kommentarspalten schreiben ?

            Allein die politischen Lösungsvorschläge, die derzeit
            herangetragen werden, sind kindlich infantil.

          • 22. September 2019 um 18:02
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            Passt aber diesmal…
            man sollte das Thema: „Infantilisierung der Gesellschaft“
            nicht unterschätzen

            Ich nenn‘ das seit einiger Zeit die „Tussifizierung“ des öffentlichen Lebens.

            Merke: nicht jede Frau ist ein Tussi, nicht jede Tussi ist eine Frau. Allerdings: die meisten Tussis sind Frauen.

          • 22. September 2019 um 18:05
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            Es geht dabei eher um Herrschaftsstrukturen
            und ihren Erhalt.

            Ein Kind als Parlamentär der reiferen Bevölkerungsgruppe, dem die Obrigkeit
            keinen Wunsch abschlagen soll.

          • 22. September 2019 um 13:36
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            Irgendwie alberner Artikel von Broder, im Gegensatz zu Toms, der mit feinem Humor die Zusammenhänge so gut erklärt, daß ich mich nun auch von Greta abwende. Anfangs war ich doch beeindruckt.

            Bin echt platt, wie das Organisierte Verbrechen, das sich Politik nennt, es immer wieder schafft, den Bürgern die Kosten aufs Auge zu drücken. Zum Kotzen ist das. Da hilft wirklich nur Gewalt.

            Und nein, ich bin kein Antisemit.

          • 22. September 2019 um 14:39
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            den Bürgern die Kosten aufs Auge zu drücken. Zum Kotzen ist das.

            *seufz*

            Genau DESHALB ist das Klimapaket so unambitioniert. Ist der Preis für CO2 zu niedrig, hat es keine Wirkung, ist er zu hoch, sind alle am meckern. Und manche meckern sowieso immer.

            Wenn du weniger Auto fährst, dann trifft dich der CO2-Preis weniger. Von der Senkung der Strompreise profitierst du trotzdem und die höhere Pendlerpauschale bekommst du auch wenn du den Zug, Bus oder Bahn nimmst. Die allermeisten Leute, die weit zur Arbeit fahren, verdienen so viel, dass sie die absetzen können. Bahnfahren wird billiger.

            Wer sich klimafreundlich verhält wird finanziell belohnt. Wer das nicht macht, zahlt drauf. Das ist der SINN des Ganzen.

          • 22. September 2019 um 16:38
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            Man hätte das ganz einfach und sozial verträglich machen können…
            Einen Preis auf CO2 in Form von einer Abgabe oder auf Zertifikate erheben. Und am Ende eines Vierteljahres, oder ein anderer Zeitraum, die eingenommene Gesamtsumme auf alle Menschen aufgeteilt bedingungslos auszahlen!

          • 22. September 2019 um 17:30
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            @niki
            Die Einnahmen durch die CO2-Bepreisung an die Leute bedingungslos und gleichmäßig auszuzahlen war eine der Vorschläge.

            Von den selben Experten stammt jedoch der Vorschlag, stattdessen den Strom zu verbilligen, weil die Stromkosten bei Niedrigverdienern besonders viel von Nettoeinkommen ausmachen und die besonders davon profitieren.

            Leute auf dem Land, die das Auto nutzen müssen, bekommen über die Pendlerpauschale eine Kompensation. Das ist für die besser, als für jeden den gleichen Betrag.

            Wer aber den Zug nimmt, profitiert doppelt. Von der höheren Pendlerpauschale plus der Senkung der MwSt auf Bahnfahrten.

          • 22. September 2019 um 19:24
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            Leute auf dem Land, die das Auto nutzen müssen, bekommen über die Pendlerpauschale eine Kompensation. Das ist für die besser, als für jeden den gleichen Betrag.

            100km+x am Tag zu pendeln ist vollkommen irre! Wenn ein Staat so etwas auch noch fördert und großteils die Bevölkerung das auch noch gut findet, halte ich diese Gesellschaft reif für die Klapsmühle!

          • 22. September 2019 um 21:51
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            die eingenommene Gesamtsumme auf alle Menschen aufgeteilt bedingungslos auszahlen!

            Und wovon träumst du nachts? 😂

          • 22. September 2019 um 23:34
            Permalink

            @Jane Doe:
            Ich weiß, dass diesen nicht passieren wird… Weil das wäre ja sozial.
            Das geht in Deutschland nicht…

          • 24. September 2019 um 8:56
            Permalink

            Steuern durch Steuern ist in diesem Zusammenhang nur
            sinnvoll, wenn man die zentrale Energieversorgung
            durch Stromkonzerne erhalten will.
            Wenn man eine dezentrale Energieversorgung
            NICHT anstrebt und den Konzernen weiterhin
            das Geld in den Arsch schieben will, muss man das
            mit Steuern machen die nicht zweckgebunden sind,
            also so wie ihr das hier bejubelt.

            Die Energieversorgung wird erst “ sozial verträglich“
            wenn der Bürger die Energieversorgung vergesellschaftet hat, quasi Selbstversorger ist.

            Wenn überhaupt, muss die CO2 Emission beim Verursacher bepreist werden und nicht beim Endverbrauchet, der gezwungen ist CO2-kontaminierte Energie zu kaufen und gar NICHT
            ausweichen KANN.

            Rafft das endlich !

          • 24. September 2019 um 9:08
            Permalink

            Der Ansicht darf man ja sein. Wenn man dann aber am Ende seines Kommentars ein „Rafft das endlich!“ setzt, strotzt das vor Arroganz und Selbstverliebtheit. Bist du die letzte Instanz?

          • 24. September 2019 um 9:21
            Permalink

            Das ist Verzweiflung, weil tausende von Idioten ihre
            Selbstentmündigung planen, auf die Straße dafùr, und grün wählen wollen !

          • 24. September 2019 um 10:23
            Permalink

            @Schwabbel:
            Da verzweifelst du vollkommen umsonst…
            Nicht erst mit dem Wählen der Grünen werden sie sich selbst entmündigt…
            Oder glaubst du ernsthaft dass treffe nicht auf die allermeisten anderen Parteien nicht zu, selbst wenn oder die gerade von Freiheit krächzen?!?

          • 24. September 2019 um 11:07
            Permalink

            Ich verzweifele wie ich mòchte, ob gratis oder umsonst..

            Ich krame momentan nach einem .PDF-Buch von Francis Fukuyama „Das Ende der Geschichte“

            Das ist neben der ökonomischen Blaupause des Neoliberalismus, die sozio-politische Vorlage für die transatlntisch geprägte Schiene auf die wir gestellt wurden.
            Nichts kommt von Nichts.
            Was wir parteiübergreifend erleben, folgt einem Plan.
            Um diesen zu durchkreuzen, muss man ihn kennen.

            Über Symptome müssen wir uns nicht mehr unterhalten.
            Wir müssen die Ursachen suchen und ausschalten.

          • 24. September 2019 um 11:43
            Permalink

            Was macht man mit einer Fußballmannschaft
            die aufs eigene Tor spielt ?
            Spielerwechsel führen hier nicht zum Erfolg.

          • 22. September 2019 um 17:52
            Permalink

            und die höhere Pendlerpauschale bekommst du auch wenn du den Zug, Bus oder Bahn nimmst.

            Leider nur dumm wenn man Student, Arbeitsloser, HartzIV-er, Aufstocker oder Rentner ist. Den teureren Sprit darf man bezahlen und bei der „Erstattung“ kuckt man in die Röhre.

          • 22. September 2019 um 18:12
            Permalink

            Stimmt. Studenten, Arbeitslose, ALG2-Empfänger und Rentner müssen aber auch nicht zur Arbeit pendeln. 😉
            Arbeitnehmer bekommen ihre privaten Fahrten ja auch nicht kompensiert.

            Der Strom soll für alle billiger werden. (Falls die Senkung an die Kunden weitergegeben wird. Die Strompreise sind ja zuletzt schon stark gestiegen. Problem. )

          • 22. September 2019 um 18:48
            Permalink

            vorstellungsgespräche werden von den Jobcentern schon jetzt übernommen. Sollten Fahrten teurer werden, wird diese Unterstützung/Übernahme höher sein müssen!, geht nicht anders! Die größten Dreckschleudern in der Industrie müssen stärker herangezogen werden, der Bürger alleine kann und wird es nicht richten. Was er tun kann, sollte er tun! Verstehe, dass Mangerin oder Wissenschaftlerin mehrfach flogen müssen, aber die private Familienmutter muss doch nicht viermal im Jahr in Urlaub fliegen. Gerne Plastiktüten verbeiten, benutze ich eh nicht, gibt bessere Beutel! Mit dem SUV zum Bioladen zeigt, deutschen Beamtinnen geht es nicht schlecht😎😀

          • 22. September 2019 um 20:37
            Permalink

            Du hast die Niedriglöhner vergessen, welche so wenig Einkommen haben, dass die keinen Cent bekommen.
            So wie meine Person…
            Aber ich fahre ja die ~30km pro Tag auch mit dem Rad oder bei wirklich beschissenen Wetter auch mal mit dem Bus… Zum Glück ist der ÖPNV hier vergleichsweise gut aufgestellt und mit 35 Euro für ein landkreisweites und übertragbares Monatsticket ziemlich günstig!

          • 22. September 2019 um 22:00
            Permalink

            ALG2-Empfänger müssen aber auch nicht zur Arbeit pendeln.

            Das ist ein weitverbreiteter Irrtum. Ein Großteil derer im ALG II Bezug sind berufstätig.

          • 22. September 2019 um 16:30
            Permalink

            Und nein, ich bin kein Antisemit.

            Wenn ich als Antisemit gelte, nur weil ich gegen Broder schreibe, dann bitteschön… Dann bin ich gerne einer!

          • 22. September 2019 um 19:31
            Permalink

            Ich bin auch kein Frauenfeind, wenn ich Frau Merkel nicht als gute Kanzlerin betrachte,. Broder hat aber einen bestimmten Humor, keine Frage! Entweder ich bin verrückt ödet die Gesellschaft, sagte er mal sinngemäß auf einer Lesng!

          • 22. September 2019 um 19:58
            Permalink

            Nur weil die Gesellschaft so langsam im Schwachsinn versumpft heißt das noch lange nicht, dass Broder nicht dazu gehört! Er ist genau der Saftsack, als den man ihn kennt, ganz unabhängig von sexueller Orientierung und Hautfarbe (die er mit Sicherheit auch noch hat).

          • 22. September 2019 um 21:50
            Permalink

            Hey Niki, ich finde nicht, daß man jemanden, der Broder schlecht findet, ein Antsemit ist. Hallo…??

          • 22. September 2019 um 22:01
            Permalink

            Das meine ich doch gar nicht, lieber Pen…
            Nur wird jeder von ihm und seinen Anhängern als Antisemit gebrandmarkt der gegen ihn das Wort erhebt… Man muss den Jakob Augstein nicht mögen, aber er ist das beste Beispiel, was der Soziopath Broder alles so bringt…

          • 24. September 2019 um 12:57
            Permalink

            Ja, die Israelis haben es gut. Kritiker ihrer Politik, Kritiker von Herrn Broder, alle sind Antisemiten. Punkt.

            Bibi wurde ja nun abgewählt. 🙂

          • 25. September 2019 um 16:00
            Permalink

            Was haben die Israelis damit zu tun? Was hat Israelkritik damit zu tun? Ist es das, was die alte Dreckschleuder meint, wenn Broder von Antisemitismus redet? Ich meine, dass alles, wozu er und andere Juden sich äußern, immer im Kontext Juden/Israel bewertet wird, auch wenn es um was ganz was Anderes geht und weder Juden noch Israel, ja nicht einmal Palästinenser oder israelische Araber* in irgendeiner Art und Weise involviert sind? Dann hat er natürlich absolut recht!

            Ich habe es gut, ich bin kein Antisemit.

            * Oder heißt es arabische Israelis?

          • 25. September 2019 um 16:52
            Permalink

            @Drunter & Drüber

            Was haben die Israelis damit zu tun? Was hat Israelkritik damit zu tun? Ist es das, was die alte Dreckschleuder meint, wenn Broder von Antisemitismus redet? Ich meine, dass alles, wozu er und andere Juden sich äußern, immer im Kontext Juden/Israel bewertet wird, auch wenn es um was ganz was Anderes geht

            Das ist ja auch ausgesprochen praktisch.
            Gäbe es die Antisemitismus-Anklage nicht, man müßte sie erfinden.

            Israel kann mit 6 Mio. ermordeter Menschen ( die nie in Israel gelebt haben )
            im Rücken seinem Nationalismus und faschistoider Politik freien Lauf lassen und für die deutsche Seite relativiert sich mit jedem völkerrechtswidrigen Vorgehen Israels die eigene historische Hypothek, die gerade von rechtslastigen Zeitgenossen, da nicht zu verleugnen, so doch am Liebsten aus dem Gedächtnis gestrichen würde.
            So muss man hierzulande auch nicht die Geschichte gründlich aufarbeiten und die Politik danach ausrichten, z.B. durch eine strikte Verweigerung von Kriegsbeteiligung ( aktiv oder passiv durch Waffenlieferungen) und die absolute Priorität für diplomatische Lösungen auf Augenhöhe.

            Eine klassische Win-Win-Situation, unter Missbrauch der einstigen Mordopfer von beiden Seiten.

          • 25. September 2019 um 17:08
            Permalink

            Und worüber hatte sich jetzt Broder in der Weltwoche ausgelassen, was mit völkerrechtswidrigem Vorgehen Israels in auch nur irgendeinen Zusammenhang gestellt werden könnte? Gab es jetzt irgendeinen Anlass, von dem Weltwoche-Artikel in so einen ideologischen Misthaufen abzugleiten? Falls der aktuelle Anlass in der Person Broders liegen sollte, würde ich das unter klassischen antisemitischen Vorurteilen abhandeln. Oh, habe ich das? Dann ist ja gut!

            Und hören Sie auf, zu glauben, sie müssten den Retter in der Not spielen! Das wirkt ja langsam oberpeinlich!

          • 25. September 2019 um 18:19
            Permalink

            @Drunter & Drüber

            Gab es jetzt irgendeinen Anlass, von dem Weltwoche-Artikel in so einen ideologischen Misthaufen abzugleiten?

            Mit dem Artikel hat das natürlich nichts zu tun, aber da das Thema schon mal angerissen war, habe ich es genau so wie Sie gemacht und meinen Senf dazu gegeben, hier, was die grundsätzliche Antisemitismus-Frage betrifft, mit der hierzulande so gerne Kritik gekeult wird.
            Nicht mehr und nicht weniger.

            Und hören Sie auf, zu glauben, sie müssten den Retter in der Not spielen! Das wirkt ja langsam oberpeinlich!

            Wenn solche Projektionen für Ihr Selbstverständnis wichtig sind, will ich sie Ihnen nicht nehmen. 🙂

          • 25. September 2019 um 20:08
            Permalink

            Hier wurde überhaupt nichts gekeult! Spinnen Sie jetzt nicht rum! Das wird ja langsam richtig übel! Was für ein Scheiß, Himmel Herrgotts Sakrament aber auch!

            Die Antisemitismus-Debatte wurde völlig losgelöst von irgendeinem Zusammenhang in diesen Thread geworfen wie ein Stück Dreck! Verstehen Sie? So nach dem Motto: Haben wir ja schon lange nicht mehr mit rumgezündelt, wird mal wieder Zeit.

            Lesen hilft!

          • 25. September 2019 um 20:14
            Permalink

            Die Antisemitismus-Debatte wurde völlig losgelöst von irgendeinem Zusammenhang in diesen Thread geworfen wie ein Stück Dreck!

            Stimmt ! War so überflüssig wie die
            Eier vom Papst…

          • 25. September 2019 um 20:30
            Permalink

            Einerseits.
            Andererseits unterstelle ich inzwischen Absicht

            da sich die Art und Weise, wie man dieses Thema – also Israel und „Israelkritik“ – in den Kommentarbereich einführt, auffällig oft wiederholt.

          • 25. September 2019 um 20:39
            Permalink

            @Drunter & Drüber

            Einerseits.
            Andererseits unterstelle ich inzwischen Absicht

            Das könnte vielleicht an der Omnipräsenz des Themas in D. liegen, allerdings nichtr zur Aufklärung und Weichenstellung, sondern als Totschlagargument.
            Es läßt sich halt nicht Jeder gerne in diese Ecke stellen.

          • 25. September 2019 um 20:41
            Permalink

            Da war keine Ecke!
            Da war noch nicht mal keine Ecke!
            Da war noch nicht mal die Idee von keiner Ecke!

            Nach wie vor gilt: Lesen hilft.

          • 25. September 2019 um 20:56
            Permalink

            @Drunter & Drüber

            Da war keine Ecke!
            Da war noch nicht mal keine Ecke!
            Da war noch nicht mal die Idee von keiner Ecke!

            In Ihrem Umfeld mögen solche Sätze ja Eindruck schinden, aber hätten ies nicht auch eine Nummer kleiner?
            Ich mein so mit sachlichen, nachvollziehbaren Argumenten, für Doofis wie mich.

          • 25. September 2019 um 20:32
            Permalink

            @Schwabbel

            Mag ja sein, aber das ist wie bei, DDR-Konsum: Man nimmt, was gerade da ist.
            Im Übrigen ist Genosse D&D auch nicht immer Markentreu.

          • 25. September 2019 um 20:38
            Permalink

            „Im Übrigen ist Genosse D&D auch nicht immer Markentreu.“

            Stimmt. Manchmal bin ich auch straight & strong.

            (Sollten Sie auch mal versuchen!)

          • 25. September 2019 um 20:27
            Permalink

            @Drunter & Drüber

            Nehmen sies doch einfach als Vorschuss.
            Das Thema kommt garantiert wieder.

            Zudem spinne ich rum, wie es mir gefällt. Die Freiheit nehm ich mir.

          • 25. September 2019 um 21:08
            Permalink

            Die Antisemitismus-Debatte wurde völlig losgelöst von irgendeinem Zusammenhang in diesen Thread geworfen wie ein Stück Dreck!

            Darüber kann man streiten. Es wurde die URL von einem Artikel von Broder eingestellt, und ich habe mich dazu geäußert. Antisemitismus ist ein heikles Thema, daß immer präsent ist. Dennoch gibt es m.E. keinen Grund, das Thema in diesem Thread derart auszuweiten.

            Außer man will sich wichtig machen und anderen ans Bein pinkeln. Dazu eignet sich das Thema natürlich besonders gut.

          • 25. September 2019 um 21:24
            Permalink

            „Haltet den Dieb!“

  • 22. September 2019 um 14:16
    Permalink

    Kein Mensch spricht darüber, dass allein das Militär das Klima mehr belastet als alle anderen. 

    Ein Link mit belastbaren Daten dazu wäre schön…
    Aber auch das dient natürlich dazu, mit dem Finger auf andere (die man nicht mag) zu zeigen, statt sich zu fragen, was man selbst tun kann. Wenn das alle machen passiert gar nichts und genau das ist das Problem.

    Antwort
    • 22. September 2019 um 17:00
      Permalink

      Mensch Markus, das ist bereits eine Binse….

      Antwort
      • 22. September 2019 um 17:17
        Permalink

        Wenn jeder mit dem Finger auf andere zeigt, ändert sich nichts. DAS ist eine Binse, ist sehr gut erforscht und nennt man Soziales Dilemma.

        Problem: Wer sich egoistisch verhält, streicht einen Gewinn ein, obwohl alle mehr profitieren würden, wenn sie kooperieren. Das verleitet natürlich dazu, mit dem Finger auf andere zu zeigen, zB auf das US-Militär, und selber auch nichts zu tun.

        Daher muss es beim Klimawandel eine europäische und weltweite Kooperation geben. Dass das möglich ist, hat zB das Verbot von FCKW und der erfolgreiche Kampf gegen das Ozonloch gezeigt.

        Es bleibt erstmal nur, mit gutem Beispiel in Europa voran zu gehen. Das Klimapaket der Bundesregierung sind ja die Maßnahmen, die an die EU gemeldet werden. Es wird also bereits europäisch koordiniert.

        Und spätesten in 5 Jahren ist auch Donald Trump wieder weg. Falls er bis dahin nicht aus reiner Unfähigkeit einen Weltkrieg angezettelt hat. Im Iran ist er ja auf dem besten Weg dahin. Vielleicht hätte Dänemark ihm besser Grönland verkaufen sollen… Zur Ablenkung. Lol

        Und wer darauf wartet, bis die US-Armee auf klimaneutral umgestellt hat, der will natürlich, dass sich niemals was ändert. ^^

        Antwort
          • 24. September 2019 um 12:00
            Permalink

            @niki

            Konsistent isser ja…..:-)

    • 22. September 2019 um 21:07
      Permalink

      Ein Link mit belastbaren Daten dazu wäre schön…

      Quote:
      „Es ist kein Zufall, dass die militärischen Emissionen der USA in Studien zum Klimawandel eher übersehen werden. Es ist sehr schwierig, konsistente Daten vom Pentagon und von den US-Regierungsbehörden zu erhalten. Tatsächlich bestanden die Vereinigten Staaten auf einer Ausnahmeregelung für die Meldung militärischer Emissionen im Kyoto-Protokoll von 1997. Diese Lücke wurde durch das Pariser Abkommen geschlossen, aber mit der Trump-Administration, die sich 2020 aus dem Abkommen zurückziehen wird, wird sich diese Lücke wieder schließen.

      Im Jahr 2017 kaufte das US-Militär etwa 269.230 Barrel Öl pro Tag und emittierte durch die Verbrennung dieser Kraftstoffe mehr als 25.000 Kilotonnen Kohlendioxid. Die US-Luftwaffe kaufte Treibstoff im Wert von 4,9 Milliarden US-Dollar, die Marine 2,8 Milliarden US-Dollar, gefolgt von der Armee mit 977 Millionen US-Dollar und den Marines mit 36 Millionen US-Dollar.

      Wäre das US-Militär ein Land, wäre es allein durch seinen Treibstoffverbrauch der 47. größte Emittent von Treibhausgasen der Welt, zwischen Peru und Portugal.“

      Quelle:
      US military is a bigger polluter than as many as 140 countries

      Antwort
      • 22. September 2019 um 21:49
        Permalink

        Bei Telepolis ist auch ein Artikel, der sich darauf bezieht, habe ich gesehen.

        Also lassen wir alle Klimaziele und das Pariser Abkommen fallen, solange die US-Army nicht klimaneutral geworden ist? Euer Ernst? *rolleyes*

        Und Platz 47 ist nicht „mehr belastet als alle anderen“. Hätte mich auch gewundert. 😉

        Antwort
        • 22. September 2019 um 23:45
          Permalink

          Also lassen wir alle Klimaziele und das Pariser Abkommen fallen, solange die US-Army nicht klimaneutral geworden ist? Euer Ernst? *rolleyes*

          Hat doch niemand gesagt lieber Markus…

          Und Platz 47 ist nicht „mehr belastet als alle anderen“. Hätte mich auch gewundert.

          Nun… Das ist nur der Treibstoff verbrauch!
          Wenn man noch alles andere dazuaddiert, dann wird das garantiert nicht weniger… Krieg ist die allergrößte Umweltzerstörung überhaupt… Oder glaubst du, das Bombenexplosionen u.ä. Klimaneutral sind…?
          Auch die Produktion von Munition, Raketen, Panzer, Kampfflugzeuge, usw. sind bestimmt nicht ohne!

          Antwort
        • 23. September 2019 um 10:42
          Permalink

          Und Platz 47 ist nicht „mehr belastet als alle anderen“.

          Peru hat 32.17 Millionen Einwohner und die US-Army 1.4 Millionen aktive Soldaten.
          Ein GI emittiert an Treibhausgas soviel wie 23 Einwohner Perus und das relativiert Mussjöh Sukram71 als „nicht mehr belastet als alle anderen“!

          Also lassen wir alle Klimaziele und das Pariser Abkommen fallen, solange die US-Army nicht klimaneutral geworden ist?

          Typisch Sukram71: Eine rhetorische Frage ohne jeglichen Informationsgewinn zuzüglich der dümmlichen Unterstellung einer Forderung, die niemand gestellt hat

          Antwort
          • 23. September 2019 um 11:28
            Permalink

            Der Hinweis auf andere, die angeblich schlimmer sind als wir, soll Argumente dafür liefern, dass wir nichts ändern müssen. Das soll nur als Ausrede dienen.

            Das Militär wird auch mit ziemlicher Sicherheit als letztes klimaneutral (oder gar gesundheitsfördernd) werden. Wer darauf verweist, will gar nichts ändern.

            Deshalb mein völlig berechtigter Einwand. Das sind Ausreden und sonst nichts.

          • 23. September 2019 um 11:47
            Permalink

            Deshalb mein völlig berechtigter Einwand.

            Es lässt tief blicken, dass du gleich selbst entscheidest, ob dein Einwand berechtigt ist. Kannst du nicht zukünftig auch gleich Dialoge mit dir selbst führen?
            Wäre super!

          • 23. September 2019 um 11:51
            Permalink

            Na wer darauf wartet, dass „das Militär“ die Pariser Klimaverträge einhält, der sucht bloß nach Ausreden nichts ändern zu müssen. 😏

            Die größten CO2-Verursacher sind dennoch Verkehr, Energieerzeugung, Landwirtschaft, Industrie, also wir.

          • 23. September 2019 um 15:41
            Permalink

            Der Hinweis auf andere, die angeblich schlimmer … bla … bla

            Blödsinn!

            Kein „Hinweis“, sondern du wolltest belastbare Daten zu dem Fakt, dass das Militär einen enormen Beitrag zur Klimabelastung beiträgt.
            Fakt ist, dass das US-amerikanische Militär, als weltweit größter Verbraucher von aus Erdöl hergestellten Treibstoffen auch der größte Erzeuger von Treibhausgasen ist.
            Quelle: Pentagon Fuel Use, Climate Change and the Costs of War (pdf)

            … und einer der mächtigsten Akteure (Blut für Öl!) im internationalen Ölgeschäft ist.

            Das US-Militär ist unbestritten einer der größten Umweltverschmutzer in der Geschichte, verbraucht mehr flüssige Kraftstoffe und emittiert mehr klimaschädliche Gase als die meisten mittelgroßen Länder.
            Dazu gibt es jede Menge an belastbare Quellen! Davon auch nur einen Bruchteil hier anzuführen, ist reichlich sinnlos, da diese Fakten von dir eh ignoriert werden.

            Das Militär wird auch mit ziemlicher Sicherheit als letztes klimaneutral …
            „das Militär“ die Pariser Klimaverträge einhält etc. pp.

            Erspare der Allgemeinheit diesen und ähnlichen rein rhetorischen Blödsinn und aus den Fingern gelutschten Unterstellungen.

            Niemand mit auch nur einem Funken Verstand fordert eine „klimaneutrale Armee“ sondern weltweit weniger Militarismus — auf gut deutsch
            „Fuck the Army“!

          • 24. September 2019 um 12:51
            Permalink

            Fuck the Army!

            Zustimmung. Doch was ist mit Methangas? Es soll um einiges klimaschädlicher sein, als CO2. In Brasilien brennen die Wälder, damit mehr Rinder gezüchtet und FutterSoja angebaut werden kann, damit wir Fleisch essen können. Dort wird dem Klima gleich zweifach geschadet. Rinder produzieren Methangas.

            In Sibirien taut der Permafrostboden so stark daß die Häuser absacken und mit Pfählen gestützt werden müssen. Dabei werden Tonnen von Methangas freigesetzt.

            Gut, daß wir jetz ein Klimapaket haben. Die CO2 Steuer wirds schon richten.

          • 24. September 2019 um 12:34
            Permalink

            Peru hat 32.17 Millionen Einwohner und die US-Army 1.4 Millionen aktive Soldaten.
            Ein GI emittiert an Treibhausgas soviel wie 23 Einwohner Perus und das relativiert Mussjöh Sukram71 als „nicht mehr belastet als alle anderen“!

            Alles Militärgerät und die es bedienen gehören verschrottet.

            Ich fürchte, nichts wird Sukram zum Einlenken bringen. Der ist wie eine Platte mit Sprung.

    • 23. September 2019 um 13:39
      Permalink

      Hä? Redest Du gerade über Förmchenklau im Kindergarten? Ich dachte hier würden artikelbasiert politische Möglichkeiten zur Klimarettung diskutiert. Also so im großen Maßstab halt.

      Antwort
  • 22. September 2019 um 17:47
    Permalink

    Köstlicher Beitrag, Tom, klasse geschrieben! Und so wahr, die feuchten Träume der Lobbyisten werden Wirklichkeit.

    Antwort
    • 22. September 2019 um 19:18
      Permalink

      Alle wirklich guten Sachen und Bewegungen der letzten Jahrzehnte wurden von den Mächtigen ins Gegenteil verdreht und anscheinend wird die FFF-Bewegung auch ein Opfer davon…

      Antwort
      • 24. September 2019 um 13:05
        Permalink

        Niki, ins Gegenteil oder ganz im Keim erstickt. Die Occupy Bewegung ist ein anderes Beispiel.

        Glaube immer noch, daß Greta und die Jugendlichen es ernst meinen. Was können sie dafür, daß sie instrumentalisiert werden? Das durchschauen ja nicht mal alle Erwachsenen.

        Antwort
  • 22. September 2019 um 19:30
    Permalink

    Nur leider vergesst ihr die Leute auf dem Land. Für Leute auf dem Land ist auch dieses bisschen an Klimapaket ein Frontalangriff.
    Das Problem ist, dass man auf dem Land keine Alternative hat. Und das teuerste des Klimapaketes ist nicht die CO2 Bepreisung, sondern das Verbot der Ölheizung. Es gibt in vielen Dörfern einfach keine Alternative zur Ölheizung. Für diese Leute wird jetzt das jährliche Tanken Schritt für Schritt teurer, nein man muss sich drauf einstellen dass man auch noch zehntausende Euro für irgendeine Alternative zurückhalten muss, für den Fall, dass die Ölheizung nach 2026 kaputt geht.
    Auch zum Autofahren gibt es häufig auf dem Land keine Alternative. Die meisten Leute, die ein Auto fahren, dass mehr CO2 ausstößt, können sich schlichtweg kein besseres Auto leisten. Diese Leute werden sich gewiss kein Elektroauto leisten können. Den ÖPNV kann man in Deutschland auf dem Land vergessen. Die eine Milliarde zum Ausbau des ÖPNV ist ein Witz. Die angebliche Verringerung der Bahnpreise bringt auf dem Land auch nichts, hier hat man in der Regel die Bahntrassen abgebaut.

    Insgesamt zeigt dieses Klimapaket, dass die Groko sich nicht um die Landbevölkerung schert. Das schlimme ist, das die einzige Partei die sich anscheinend noch um (vorgeblich) um die Landbevölkerung schert die AFD ist. Ich befürchte, dass dieses Klimapakete noch mehr dafür sorgen wird, dass die SPD und CXU Stimmen an die AFD verlieren wird. Zu mindestens auf dem Land.

    Antwort
    • 22. September 2019 um 19:53
      Permalink

      Wovon reden Sie eigentlich?

      Inwiefern schert sich die AFD um die Landbevölkerung? Haben die ein Programm zum Ausbau des Schienennahverkehrs? Haben die ein Programm zur Versorgung der Bevölkerung mit Solarstrom oder Windkraftanlagen? Haben die ein Programm zum Ausbau der medizinischen Versorgung auf dem Land?

      Was sind denn deren Alternativen?

      Antwort
      • 22. September 2019 um 21:20
        Permalink

        Der mündige Bürger entscheidet selbst, wem er vertraut und sei es auch nur, um seinen Protest auszudrücken

        Antwort
        • 22. September 2019 um 23:28
          Permalink

          Was ist denn das für eine verblödete Argumentation, jemandem zu vertrauen, um seinen Protest auszudrücken? Sind wir jetzt hier endgültig auf Klapsmühlenniveau angelangt?

          Antwort
          • 23. September 2019 um 8:09
            Permalink

            Ich kann dem unverschämten Besserwisser Drunter..nur raten, selber mal eine Meinung zu äußern und nicht nur die anderer User anzugehen. Wer meint der arrogante Hrrr eigentlich, wer er ist? Fällt das arme Wesen niemanden sonst negativ auf?Solche Figuren flogen schon auf dem Schulhof nach 2 Sekunden aus dem Hemd, peinlich!ich werde auf die Gestalt nicht mehr reagieren, sollten alle User so handhaben!Manche Petsonen kriegen halt nur hinter dem Rechner die Fresse auf!Manches pseudolinkes Grossmaul sollte auch prüfen, ob er in seiner Familie nicht Altnazis hatte, sicher um ein Vielfaches schlimmer als die böse AFD

          • 23. September 2019 um 11:27
            Permalink

            Tatsächlich, wir sind.

          • 23. September 2019 um 12:50
            Permalink

            Der kleine Mann wird mit der bösen AFD leben müssen
            Weinen und schreien bringt da nichts

      • 23. September 2019 um 23:52
        Permalink

        @Drunter & Drüber

        Mit der AFD ist es wie damals mit dem Typen aus Hameln:
        Nur einen schrillen Migran-Ton auf der Pfeife, aber Alle rennen hinterher.

        Antwort
        • 24. September 2019 um 7:27
          Permalink

          So würden die sich vielleicht gerne selbst sehen. Sie scheinen die Geschichte nicht zu kennen.

          Antwort
    • 22. September 2019 um 20:27
      Permalink

      Es gibt in vielen Dörfern einfach keine Alternative zur Ölheizung. 

      Es gibt Holzpellet-Heizungen und Wärmepumpen. Eins davon geht fast immer. Es soll Förderung geben.

      Die Erhöhung der Kilometerpauschale gäbe es nicht, wenn man nicht an die Landbevölkerung gedacht hätte. Stadtbewohner bekommen in der Regel keine Kilometerpauschale.

      Die AfD hat für nichts davon eine Lösung. Im Gegenteil. In ner AfD-Hochburg will erst recht keiner leben.

      Antwort
    • 22. September 2019 um 20:28
      Permalink

      @PanzergrenadierBBC
      Es ist die Rede zum Verbot von Ölheizungen nur bei Neubauten… Und man glaubt es kaum: Nur noch 0,7% aller Neubauten sind derzeitig mit Ölheizung…. Also echt der Frontalangriff. Ja gegen wen?

      Und ja: Für das Auto auf dem Land gibt es kaum eine Alternative… Aber verdammt noch mal: Ich halte Pendeln von 100km+x für vollkommen Banane und massiv schändlich!

      Antwort
    • 23. September 2019 um 8:27
      Permalink

      Naja die Ölheizung auf dem Land ist natürlich praktisch, weil man das Öl auch in den Tank des Diesel kippen kann. Ob das aber ein Argument ist?

      Antwort
    • 23. September 2019 um 22:01
      Permalink

      Ich wiederhole meine Fragen:

      Wovon reden Sie eigentlich?

      Inwiefern schert sich die AFD um die Landbevölkerung? Haben die ein Programm zum Ausbau des Schienennahverkehrs? Haben die ein Programm zur Versorgung der Bevölkerung mit Solarstrom oder Windkraftanlagen? Haben die ein Programm zum Ausbau der medizinischen Versorgung auf dem Land?

      Was sind denn deren Alternativen?

      Antwort
      • 25. September 2019 um 16:46
        Permalink

        Wer kümmert sich um die Landbevölkerung? Etwa die emoblockierte Kanzlerin? Oder die Linken, welche ihre Vergangenheit leugnen? Scheiss auf Veränderungen, kommen e nicht?

        Antwort
  • 23. September 2019 um 11:32
    Permalink

    Es ist halt so wie immer:

    Alle fordern, dass was getan werden muss. Sobald es aber konkret wird und man selbst betroffen sein könnte, zeigen alle mit dem Finger auf andere und suchen nach Ausreden. 🙄 ☺️

    Antwort
    • 24. September 2019 um 22:46
      Permalink

      Der fortschreitende Klimawandel ist nicht zu betrachten als etwas das „wir“ tun oder nicht tun, sondern dass „wir“ massiv von den Profiteuren daran gehindert werden dem Klimawandel Einhalt zu gebieten.

      Du ignorierst völlig die gewaltsamen kapitalistischen Hierarchien, die natürliche Ressourcen für ihre schamlosen Profite gnadenlos ausplündern und somit dezimieren, während staatlichen Militärs und Polizeikräfte dazu beitragen, den Widerstand der Umweltschützer und der Ureinwohner zu unterdrücken.

      Des Weiteren die zig Millionen Dollars, die jahrzehntelang in Desinformationskampagnen flossen und immer noch fließen, die gekauften Wissenschaftler, korrupten Politiker usw.

      Du machst dich stark für eine unsinnige Erhöhung der Pendlerpauschale und setzt somit eine Ideologie der Wirtschaft für fossile Brennstoffe fort, die Andere versuchen zu transformieren.

      Und da wagst Du es noch, bedeutungsschwanger mit dem Zeigefinger in alle Richtungen zu wedeln – ausgenommen deiner eigenen Nase – und andere der Ausreden zu bezichtigen!

      Antwort
  • 23. September 2019 um 13:59
    Permalink

    Aus der #Umweltschutzbewegung wurde die grüne Luxusmarke #Ökologiebewegung und dann die metaakademiker Bewegung „#Klima“! Und da ging es nahezu nur noch um CO2… Kaum ein Mensch weiss und versteht das, geschweige denn kann es „fassen“. Genial!

    Und spannend ist wie der Markt passende mafiöse Korruptionsmittel ’schnell‘ auf den Markt wirft: die E-Scooter…
    Elektroschrottangebote, passend für die jungen Klimafreunde!

    (Beier Umweltbewegung warf Markt ‚plötzlich‘ die Kapsel-Kaffee-automaten auf dem Markt. Auf den AldiBaykott reagierte der Markt mit einem Überangebot von Discountern!)

    Antwort
  • 23. September 2019 um 14:11
    Permalink

    @Tom Wellbrock

    Erste Sahne, dein Artikel.
    Das ist auch der Grund, warum ich am Freitag das Angebot einer Freundin, mit auf die Demo zu gehen, abgelehnt habe.

    Man macht es der Politik leicht eine neue Steuer zu erheben, weil man ja das Argument dafür liefert.
    Der Bürger will es so.
    Gerade erst hat die Regierung den Soli, der v.A. die höheren Einkommen stärker belastet, ins Off grekickt, da kommt eine CO²-Steuer, die Bürger stärker belastet, welche sich keine Solarpanels oder einen Tesla leisten können, so richtig das Fell über die Ohren zieht, gerade recht.
    Für Umwelt werden die Einnahmen mit Sicherheit nur zum geringsten Teil eingesetzt, schließlich sind Steuern nie zweckgebunden.
    Der nächste Haushaltsplan wird schon dafür sorgen, dass US-Gouverneurin Merkel und ihr transatlantisches Balett die 2%-Forderung für Rüstung von Trump erreicht.
    Dringend notwendige Maßnahmen wie Tempolimit, Ausbau der Bahn und des ÖPNV werden da garantiert wieder unter den Tisch fallen.
    Allenfalls beschert man uns wieder so ein sinnbefreites Mammutprojekt wie S21, damit die Wirtschaft eine Anlagemöglichkeit für ihr angehäuftes Kapital bekommt, ohne z.B. den Autokonzernen weh zu tun.

    Diese ganzen Umweltdemos, so berechtigt das Thema auch ist, werden nur zu propagandistischen Zwecken und zum Nichthandeln bzw. Abkassieren ausgenutzt.

    Würden die selben Leute für direkte Demokratie auf die Straße gehen, sähe die Sache ganz anders aus.
    Nur durch Mitbestimmung lassen sich die richtigen Stellschrauben für eine erfolgreiche Umweltpolitik drehen, wenn Lobbyisten keine Chance mehr haben, unseren gesetzlichen Vormund, auch Parlament genannt, in ihrem Sinne zu manipulieren.
    Allerdings würde dann die korrupte Politik auch ihre Maske fallen lassen und massiv gg. Demonstranten vorgehen.

    Antwort
    • 23. September 2019 um 14:13
      Permalink

      Erste Sahne, dein Artikel.

      1.000 Dank!!

      Antwort
    • 23. September 2019 um 14:44
      Permalink

      Ich unterschreibe Aufrufe für die Umwelt und für mehr direkte Demokratie? Für beide Anliegen ginge ich auf die Straße, auch für Bekämpfung der Altersarmut, Gleichberechtigung, Einheitsdienstrecht im ÖD, Kinderreche , .

      Antwort
      • 23. September 2019 um 16:10
        Permalink

        @Mausi

        Unterschriften sind was ganz tolles, wenn sie etwas bewirken.
        Dummerweise wird bei uns der No-Deal-Bürgermitbestimmungs-Exit praktiziert.

        Antwort
        • 23. September 2019 um 16:18
          Permalink

          Ich gehe und ginge auch mehr auf die Straße
          Am Ende wird wieder Angie gewählt
          Selbst identitätdliberale und irgendwie kritische Personen loben die emotional nicht vorhandene Kanzlerin
          Man will es halt nicht anders

          Antwort
    • 23. September 2019 um 17:47
      Permalink

      „Erste Sahne, der Artkel“. Schließe mich an. ++++

      Antwort
    • 24. September 2019 um 1:07
      Permalink

      Wie von mir von Anfang an befürchtet:
      Sämtliche Vorschläge die auch Sinn machen täten, werden zerrupft, dass nur noch ein Skelett von übrig bleibt und der soziale Ausgleich ist vollkommen abhanden gekommen…

      Auch eine CO2-Abgabe (nicht Steuer) täte Sinn machen, wenn die eingenommene Summe komplett an jeden einzelnen Bewohner aufgeteilt in gleiche Höhe zurückgezahlt würde… Menschen mit einem niedrigen Einkommen emittieren in der Regel auch wesentlich weniger CO2 als die mit einem hohem Einkommen… So täten diese erheblich profitieren, weil die Rückzahlung erheblich höher wäre…

      So wird es nur eine Steuer werden, welche die besonders niedrigen Einkommen belastet…

      Dringend notwendige Maßnahmen wie Tempolimit, Ausbau der Bahn und des ÖPNV werden da garantiert wieder unter den Tisch fallen.
      Allenfalls beschert man uns wieder so ein sinnbefreites Mammutprojekt wie S21, damit die Wirtschaft eine Anlagemöglichkeit für ihr angehäuftes Kapital bekommt, ohne z.B. den Autokonzernen weh zu tun.

      Ja Natürlich sind deine aufgeführten Maßnahmen dringender denn je… Aber glaub nicht dass die angerührt werden: Denn die Bundesregierung ist ausschließlich nur noch der Wirtschaft verpflichtet… Keinesfalls dem Menschen, oder gar der Umwelt…
      Irgendetwas andere anzunehmen wäre realitätsfern!

      Allerdings würde dann die korrupte Politik auch ihre Maske fallen lassen und massiv gg. Demonstranten vorgehen.

      Sobald Demonstrationen irgendwie unbequem zu werden drohen, werden diese mit erheblichen, oft illegalen (false flag) und brutalen Methoden regelgerecht aufgemischt von der Staatsgewalt. Da wird auch nicht vor brutaler Gewalt gegen Kinder & Jugendliche zurückgeschreckt, wie wir schon bei den Anti-S21-Demos in Stuttgart feststellen mussten!
      Die Regierung denkt noch sie käme damit durch… Aber warte mal ab, wenn es dann wirklich schwierig wird das zu erklären und die Demos nicht mehr abflauen…
      Dann werden die Aktionen und Demos aller Wahrscheinlichkeit nach mit allen legalen und auch illegalen Mitteln und Wegen zu marginalisieren, diskreditieren, zu unterdrücken und zu zerschlagen…

      Antwort
      • 24. September 2019 um 19:05
        Permalink

        Auch eine CO2-Abgabe (nicht Steuer) täte Sinn machen, wenn die eingenommene Summe komplett an jeden einzelnen Bewohner aufgeteilt in gleiche Höhe zurückgezahlt würde… Menschen mit einem niedrigen Einkommen emittieren in der Regel auch wesentlich weniger CO2 als die mit einem hohem Einkommen… So täten diese erheblich profitieren, weil die Rückzahlung erheblich höher wäre…

        Dann würde sich aber die Landbevölkerung massiv beschweren, weil viele davon täglich mit dem Auto zur Arbeit in die Stadt fahren müssen.

        Wenn alle das gleiche zurück bekämen würde die Stadtbevölkerung bevorzugt und die Landbevölkerung bestraft. Mit der erhöhten Kilometerpauschale wird das vermieden. Weitere Landflucht will man ja gerade vermeiden.

        Egal was man macht, kritisieren kann man natürlich immer alles.

        Antwort
        • 24. September 2019 um 21:07
          Permalink

          Wenn alle das gleiche zurück bekämen würde die Stadtbevölkerung bevorzugt und die Landbevölkerung bestraft. Mit der erhöhten Kilometerpauschale wird das vermieden. Weitere Landflucht will man ja gerade vermeiden.

          Man kann bei Härtefällen Ausnahmen schaffen… Also nicht für jedermann, sondern bei Niedrigen Einkommen o.ä.
          Aber grundsätzlich bin ich dafür das man Pendeln so weit wie es geht auf ein ökologisch verträgliches Maß einschränkt.

          Antwort
          • 24. September 2019 um 22:23
            Permalink

            Aber grundsätzlich bin ich dafür das man Pendeln so weit wie es geht auf ein ökologisch verträgliches Maß einschränkt.

            Zweitwohnsitz um die Wohnraumsituation zu verschärfen ?
            Wie schränkt man das Pendeln ein ohne Jobs im näheren Wohnumfeld ?
            Warum sind weite Teile Ostdeutschlands entvölkert ?
            Ich bin derzeit Ossi in Meck-Pomm. Ich habe vorgestern
            einen Waschbären von der Straße gekratzt. Wieder ein
            Einwohner weniger.

          • 24. September 2019 um 22:40
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            Wie schränkt man das Pendeln ein ohne Jobs im näheren Wohnumfeld ?

            Genau deshalb die höhere Pendlerpauschale.

            Hinzu kommt:
            An alle Bürger die Einnahmen aufgeteilt in gleiche Höhe  zurückzahlen“ ist leichter gesagt, als getan.

            Auch an Kinder und Jugendliche? Oder nur an Leute mit eigenem Haushalt? Auto und Wohnung (also Benzin und Heizung) werden ja oft gemeinsam genutzt.

            Und was ist mit Leuten, die keine Steuererklärung abgeben müssen und es bisher keine Akte beim Finanzamt gibt?
            Dann müssen *alle*Bürger ihre Bankverbindung angeben, damit das überwiesen werden kann. Da kommt auf die Finanzämter extrem viel Arbeit zu.

            Ich zahle Guthaben nur an einige tausend Mieter aus. Selbst das klappt nicht immer gut, weil manche Leute einfach zu blöd sind, ihre IBAN mitzuteilen, aber sich beschweren, dass ihr Guthaben nicht kommt. Was das bei 80 Millionen Leuten gibt, mag ich mir nicht vorstellen. Auf jeden Fall würde ich das nicht unterschätzen. 😉

          • 24. September 2019 um 23:39
            Permalink

            Mit einer “ höheren Pendlerpauschale “ entschädigst du keine
            Lebenszeit die für sinnfreie Fahrzeit draufgeht und für Freunde und Familie abgezogen werden muss.

            Warum soll man für den Profit eines Unternehmers stundenlang durch die Weltgeschichte dödeln ?

            Erst der Mensch, dann der Profit !

            Warum sollte eine oberflächliche Verteilung von
            Kleingeld überhaupt etwas am Klima ändern ?

            Mal angenommen der Arbeitnehmer würde sich
            autark mit staatlichem Finanzierungsanschub
            mit Energie versorgen…..

            …dann muss er doch irgendwann weniger fahren
            und arbeiten, um zentral verteilte Konzernenergie
            samt deren Gewinne zu erwirtschaften..

            Er fährt weniger, schafft anderen Teilzeitarbeit,
            braucht kaum die teure Kita
            und produziert klimaneutrale Energie selbst vom
            Dach/Balkon…

            Das ist Sozial-Ökologie

            …hätte mit dem EEG ohne Schuldenbremse klappen können

          • 25. September 2019 um 7:55
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            Eine Methode wäre Zwang von Homeoffice wo es möglich wäre… Geht natürlich nur bei Bürojobs… Allerdings bei einem Anteil von ~50% aller Arbeitsplätze wäre da sicherlich noch viel möglich.
            Ich wiederhole mich eigentlich hier zum x-ten mal….

          • 25. September 2019 um 9:05
            Permalink

            Wir leben in Deutschland…………
            Homeoffice nur mit Totmannknopf wie bei den Lokführern –
            Wehe da bohrt einer während der Arbeitszeit in der Nase !

          • 25. September 2019 um 9:36
            Permalink

            ich hatte schon 2000-2002 Homeoffice gearbeitet… Hier in Deutschland. War das toll. Kein Mobbing mehr von „Kollegen“. Zumindest an 2-3 Tagen die Woche war es nicht mehr nötig in den Betrieb zu fahren.
            Zur anfallenden Datenmenge. Das hatte selbst mit einer ISDN-Leitung annehmbar funktioniert, da die Datenbank auf die ich zugreifen musste zwar riesig war, aber pro Kunde nur wenige Bytes übertragen wurden…

          • 25. September 2019 um 10:20
            Permalink

            Ich habe das „Arbeiten von der Bettkante aus “ auf Dauer als
            Belastung erlebt, eben auch, weil keine Kollegen da sind die
            man mobben könnte ( kleiner Scherz ).
            Man ist vom „Flurfunk“ abgeschnitten, hat keinen zum Blödeln und zum fachlichen Austausch.

            Es gibt aber ein Dazwischen, zwischen unterschiedlichen Homeofficeerfahrungen. Für alles gibt es Lösungen mit
            denen die Mehrheit zufrieden leben kann

            Gehen, geht alles…

          • 26. September 2019 um 10:36
            Permalink

            Wenn der Flurfunk auf 1-2mal pro Woche beschränkt werden kann, wäre das schon mal was… Wie gesagt: Ich hatte 2-3 Tage pro 5 Tage Woche von Zuhause aus gearbeitet. Für mich war das deutlich angenehmer. Und wenn Fragen und Probleme auftauchten, hat man die telefonisch, per Mail, oder das nä. mal in der Firma geklärt.
            In meinen jetzigen Job kann ich schlecht Homeoffice machen… Ich repariere und verkaufe Fahrräder/Pedelecs…
            Es sei denn ich verwalte die Homepage des Fahrradgeschäfts… Dann bleibe ich schon mal den Tag zu Hause und mache das von dort aus… Weil dann habe ich wenigstens meine Ruhe dabei.
            Pendeln tue ich heute ca. 30km pro Tag mit dem Rad oder bei schlechtem Wetter mit den ÖPNV..

          • 26. September 2019 um 13:33
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            Hauptsache du hast etwas für dich gefunden,
            einen Job der dir Spaß macht.

            Man sollte aber nicht alles annehmen nur um dem Terror vom Amt zu entgehen, denn das ist deren Strategie die so nicht aufgehen darf.

    • 7. November 2019 um 20:11
      Permalink

      Wie ist den der Stand der Dinge, bei dem Vorschlag abgaben/steuern zu Umweltschädlichen emissionen, produktionen, entsorgungen, Handel und aufgezwungenden Konsumverhalten, der Allgemeinheit zu geben?

      Antwort
    • 7. November 2019 um 20:29
      Permalink

      Wie ist den der Stand der Dinge, bei dem Vorschlag abgaben/steuern von Umweltschädlichen emissionen, produktionen, entsorgen, handel mit Müll und aufgezwungenen Umweltschädlichen Konsum wieder zurück zu geben?

      Antwort

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