Hausmeister-Service sucht Kollegen

Vor einigen Jahren, da suchte ein Herr J. von einem Hausmeister-Service einen Mitarbeiter. Zur Ergänzung des Teams, wie es in der Annonce hieß. Ich hatte keine Ahnung von der Hausmeisterei, rief allerdings trotzdem an und bekam prompt einen Vorstellungstermin.

Mir saß dann ein Mann gegenüber, dem aus der Nase Härchen wie schwarze Brummerbeine lugten.
»Schon mal einen Rasen gemäht?«, fragte er und stütze seine Ellenbogen auf den wackeligen Schreibtisch vor ihm.
»Nein, so richtig eigentlich noch nie.«
»Was meinen Sie mit eigentlich noch nie?«
»Manchmal habe ich als Kind Grashalme aus der Erde gerissen.«
»Das ist nicht dasselbe. Für einen Arbeitsantritt ist das sogar ein bisschen wenig, finden Sie nicht?«
»Ich weiß nicht, ich bin bisher auch ohne Rasenmähen durchs Leben gekommen. Besitze ja keinen Rasen.«

Der nasenbehaarte Mann überlegte eine Weile und blätterte dabei in einem Taschenkalender.
»Kommen Sie am Montag vorbei. Ich schicke Sie mal mit einem Kollegen mit. Wir haben mehrere Objekte und Sie schauen sich mal an, ob das was für Sie ist.«
»Können wir so machen.«
»Können wir so machen? Wollen Sie nun oder nicht? Sie sind doch zu mir gekommen, also nehme ich an, Sie wollen die Stelle haben. Ist doch so, oder?«
Ich grinste nur dumm. Der Kerl ging mir auf die Nerven, aber er hatte recht, ich wollte die Stelle – als Übergangslösung. Man sollte Idioten immer dann angrinsen, wenn man nicht gleich was findet, was man ihnen an die Stirn donnern kann. Das hat auch den Nebeneffekt, dass es ohne Gerichtsverfahren abgeht.
»Da lassen wir Sie mal einen Rasen mähen. Ich sage es Ihnen gleich: Bei uns müssen sie richtig klotzen – und leiden.«
Das mit dem Leiden setzte er nach einer kurzen Pause an den Schluss. Es wirkte ein bisschen einstudiert.
»Leiden? Haben Sie leiden gesagt?«
»Haben Sie ein Problem damit?«
»Mit Leiden schon. Ich wollte Arbeit – kein Leid.«
Er lachte. Kapos von Strafkolonnen lachten in schlechten Filmen meistens, wenn sie ihre Leute bluten lassen.
»Wir hatten hier mal einen Kollegen, der war schon lange dabei. Aber irgendwann ging ihm die Kraft aus und wir können es uns hier nicht leisten, jemanden mitzuziehen, der nicht die volle Leistung bringen kann.«
Er nickte mir verschwörerisch zu und ich schüttelte nur ratlos den Kopf, stand auf und vertagte mich auf Montag.

Am Montag war ich pünktlich. Der Kollege, mit dem ich über die Objekte tingeln sollte, war auch schon da. Er war genauer gesagt eine Kollegin. J. war allerdings noch nicht zugegen. Also standen wir vor verschlossenen Türen.
»Warum hast Du keinen Schlüssel? Und wo ist der Kerl überhaupt?«, fragte ich die junge Frau.
»Keine Ahnung. Kommt manchmal vor, dass er zu spät ist. Schlüssel bekomme ich erst, wenn ich fest angestellt bin.«
»Ach, du hast nur einen Zeitkontrakt?«
»Nein, ich mache bei ihm Probearbeit. Das Jobcenter bezahlt mich und ich bewähre mich gewissermaßen beim ihm.«
»Das heißt, mir zeigt heute mal jemand all die Arbeiten und Aufgaben, der selbst noch gar nicht offiziell zur Firma gehört. Das ist ja interessant. Du musst aber schon lange auf Bewährung sein, dass du so gut Bescheid weißt.
»Seit knapp vier Monaten jetzt. Heute Nachmittag will er mit mir über meine Zukunft reden. Ich bin guter Dinge.«
Ich schüttelte nur den Kopf und zündete mir eine Zigarette an. Was bei dem Geschüttel übrigens gar nicht so einfach war.

Nach einer Weile fiel mir das Firmenschild auf.
»Sag mal, warum steht hier an der Türe zum Büro M. & G. und nicht J.?«
»Herr J. hat den beiden den Laden abgekauft. Er war früher bei denen angestellt und dann hatten die zwei Vorbesitzer keine Lust mehr und J. war zur Stelle.«
»Wie lange ist das jetzt her?«
»Das war kurz bevor ich mit der Probearbeit bei ihm angefangen habe.«
»Wie viele Hausmeister hat er denn?«
»Harry und mich. Harry ist schon was älter, aber cool. Vorher gab es da noch einen, ich weiß nicht mehr, wie der hieß, aber den hat J. gefeuert. Der Mann hat jahrelang für M. & G. gearbeitet und war der Kollege von J. Die beiden konnten sich nicht riechen und dann hat er ihn wegen Arbeitsverweigerung rausgeworfen.«
»Ich glaube, ich kenne die Geschichte schon. Ich vermute, er war nicht leidensfähig.«
Die Kollegin auf Abruf guckte mich nur ratlos an.

Nach einer weiteren halben Stunde und einigen Zigaretten bog J. endlich um die Ecke. Er trug ein heftgroßes Schild bei sich, auf dem Rechtsanwalt S. stand.
»Ah, Fräulein Susanne, schön Sie zu sehen«, sagte er zu meiner potenziellen Kollegin für diesen Tag und starrte ihr auf die Brüste. Mich beachtete er hingegen nicht. Vermutlich wegen zu wenig Brust.
»Schau mal, was ich hier habe.«
Er zeigte ihr das Schild und sie gaffte ihn ratlos an.
»Kannst du lackieren und pinseln?«
Sie antwortete, sie könne es ja versuchen.
»Dann lackieren Sie das Ding mal hellgrün und schreibe mit dem Pinsel Hausmeister J. & Kollegen drauf. Soll ich es Dir aufschreiben? Und schreib ordentlich, ja …«
Er lavierte vom Du zum Sie und Susanne tanzte nach seiner Pfeife.

»Sie sind ja auch da«, sagte er, nachdem er mich dann doch endlich wahrgenommen hatte.
»Die Fahrt mit Susi muss heute ausfallen. Es sei denn, Sie wollen warten, bis sie ihren künstlerischen Auftrag erledigt hat.«
Ich schüttelte den Kopf und bewegte mich langsam rückwärts weg.
»Warten Sie bitte noch einen Moment«, rief er mir nach.
»Was ich vergessen habe Sie zu fragen: Beziehen Sie eigentlich Arbeitslosengeld?«
»Nein«, log ich. »Wieso?«
»Das ist schlecht. Ich hätte Sie mal für zwei oder drei Tage auf Probe arbeiten lassen. Aber wenn Sie keine Sozialleistungen beziehen, werden Sie ja wohl kaum bereit dazu sein, oder?«
»Nie und nimmer«, sagte ich energisch.
»Verstehe … ich rufe Sie diese Woche an, dann machen wir nochmal einen Termin aus. Vielleicht geht ja trotzdem was. Und Sie freuen sich doch sicherlich auf eine Ausfahrt mit Frau Susanne.«
Er lächelte zu ihr hinüber, als er das sagte. Und sie lächelte zurück. Sie sahen aus wie ein verliebtes Paar auf Stunden- und Honorarbasis. Ich wollte mir nicht vorstellen, dass es dieser eigenartige Arsch noch näher an sie heran schaffte.
»Melden Sie sich einfach«, sagte ich und zog fort.
Ich hörte noch, wie er Susanne Komplimente machte und wie sie kicherte und mir tat es leid um das naive und ausgebeutete Ding.
Von J. und seiner Praktikantin hörte ich nie mehr was. Bis heute bin ich nicht darüber hinweg …

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Wirrkopf
21. Juni 2019 9:07

*lol* Was für eine Geschichte. In deinem Kopf gehts auch ganz schön rund, manchmal. Ich dachte, ich sei der „Wirrkopf“. Wenns nicht realistisch wär, könnte man auch drüber lachen. Bei uns arbeitet dieser Mann auch. Mäht den Rasen bis in die Erde und schneidet alles ab, von dem man evtl. mal ein Beerchen pflücken könnte. Sie haben keine Ahnung, was da wächst, sie schneiden einfach ab. Neuerdings schneiden Sie die Büsche nur noch an den Seiten und lassen sie in die Höhe schießen, bis sie oben gar nicht mehr dran kommen. Unkraut, sorry, Beikraut darf wuchern.

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Wirrkopf
21. Juni 2019 12:40

In der Beobachtung, wie die mit Pflanzen umgehen, steckt noch viel mehr: die meisten Menschen sind so von der Natur entfernt, dass sie gar nicht mehr richtig mit Pflanzen umgehen können. Jahrtausende-alte Kulturtechniken des Beschneidens, Pflanzens, Bodenbearbeitung – alles weg. Stattdessen wird erwartet, dass Lebewesen funktionieren – so wie die Leute das von sich selbst erwarten. Die Unfähigkeit im Umgang mit anderen Lebewesen – egal ob Tieren, Pflanzen oder anderen Menschen – ist leider nur der Spiegel der verinnerlichten Selbst-Domestikation. Wer sich selbst nur noch als Instrument des Lohnerwerbs sieht, tut sich schwer, in anderen irgendwas anderes zu sehen… „Zivilisation“… Weiterlesen »

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Roberto J. De Lapuente
21. Juni 2019 13:42

Wer hat Dir eingeredet, dass wir dann nur 35 Jahre alt würden? Abgesehen von einer hohen Kindersterblichkeit konnten auch Steinzeitmenschen schon über 60 oder gar 70 Jahre alt werden – fossile Skelette belegen das. Der „Knick“ in der Lebenserwartung kam mit der „neolithischen Revolution“, weil die Arbeitslast massiv stieg und die Kalorien-Zufuhr und Nahrungszusammensetzung sich verschlechterte – immer nur Hafer oder Ur-Weizen ist halt nicht so gesund… die Werke, wo ich diese Zahlen her habe, kann ich jetzt nicht aufzählen, da müsste ich erst mal recherchieren… Und die Frage nach „Was hat man von dem Wissen“ zeigt das ganze Dilemma… Weiterlesen »

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Roberto J. De Lapuente
21. Juni 2019 13:54

„politische Debatten bereichert das nicht“ Ja, wenn Dein Bezugsrahmen bestenfalls die letzten paar Hundert Jahre sind, dann nicht. Ich frage mich halt, wie eine Menschheit überleben kann, die gegen die Natur arbeitet – und zwar, wie geschrieben gegen sowohl Umwelt als auch sich selbst. Diese Menschheit hat keine Perspektive – und das, was Du „Politik“ nennst, ist nichts als narzisstisches Geschwafel ohne reale Auswirkungen, weil das ursächliche Schuld-Geld-System rühren ja nur „Nazis“ oder „Kommunisten“ an… Ich würde lieber in die Steinzeit zurück als auf Grund der „System-Dynamik“ einen 3.WK erleben (gut, der wäre schnell vorbei angesichts der ganzen U$-Atomwaffen hier)… Weiterlesen »

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Roberto J. De Lapuente
21. Juni 2019 13:54

„So fängst Du keine Wähler“….
Lol, das sagt leider, in welchen vorgegebenen Bahnen DU denkst….

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Roberto J. De Lapuente
21. Juni 2019 14:50

Nichts als Ausreden…
Diese Menschheit schafft sich selbst ab, ob durch Naturzerstörung oder durch Degeneration und Total-Versklavung – oder halt atomaren 3.WK. Wo ist Dein Lebenswille?
Und wenn nicht für Dich selbst, wärest Du nicht mal für die Zukunft Deiner Tochter bereit, das Risiko einer echten Rebellion zu wagen?

Offensichtlich sind bestimmte Dinge für Dich völlig Tabu.
„die Kapitalismus-Debatte tue ich mir nicht an. Sie führt zu nichts“…

Sorry, aber dass DU Dich „Rebell“ nennst, ist ein Hohn. Arbeitstier…

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Roberto J. De Lapuente
21. Juni 2019 14:56

Roberto,
gleiche Diagnose wie bei „Nashörnchen“:
Du scheinst auch nur ein umlackierter Neoliberaler zu sein, der gern meckert und gern „ein größeres Stück vom Kuchen“ hätte.

Wundert Dich da noch, dass „linke“ Parteien nicht mehr Wähler ziehen können?
Tagsüber „Politik betreiben“, Hauptsache abends warten Lasagne und Rotwein zu Hause oder im schicken „alternativen“ Restaurant…

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  Homo Ludens
21. Juni 2019 15:13

Auf der Autobahn kommt Ihnen ein umlackierter Neoliberaler entgegen, bitte fahren Sie äußerst vorsichtig.

Einer??? HUNDERTE!!!

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Nashörnchen
21. Juni 2019 15:19

Na, du Arbeitstier „Nashörnchen“, haben Dich meine Worte arg getroffen?
Ganz offensichtlich… die billigste Polemik, die Du hier auspackst, zeigt nur Deine Scheuklappen und Dein narzisstisch-gestörtes Ego…

Ronald Lienshöft
Ronald Lienshöft
Reply to  Roberto J. De Lapuente
22. Juni 2019 15:22

Wer die AfD nicht mag muss ja nicht mit ihnen reden das zeigt leider die intolerants der jeniegen die Friede Freude Eierkuchen spielen alles für umsonst haben wollen.
Den Trauer gibt es nicht im wahren Leben warum dürfen die meisten Staaten National stolz zeigen der deutsche immer artig alles Zahlen
Das kann nur schief gehen

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Ronald Lienshöft
22. Juni 2019 16:25

Nur Geduld, der Herr kümmert sich gleich um Sie.

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Roberto J. De Lapuente
21. Juni 2019 13:48

„hätten wir die nicht, würden wir bestenfalls 35 Jahre alt“
Jeder TaiChi-, KungFu-, AlexanderTechnik-, Yoga-,… -Lernende lacht Dir ins Gesicht angesichts solcher Vorurteile…
https://www.youtube.com/watch?v=UhnB44Wmep0

Und wo werden Leute besonders alt – egal ob in Japan oder Griechenland?
Dort, wo sie in Subsistenz-Wirtschaft von den „Früchten ihrer (Land-)Arbeit“ leben können…

Irgendwie habe ich den Eindruck, du hast es Dir in deinem „Leid“ schon sehr gemütlich gemacht – sorry, eben gut „domestiziert“.
Genau wie der „Robbespiere“, der zwar den „großen Knall“ will, aber gleichzeitig alle 80 Millionen Menschen in D retten will – „wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“…

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Roberto J. De Lapuente
21. Juni 2019 14:06

Ich mache es mir nicht zu einfach, Du liest zu selektiv, was ich schreibe.
Ich schrieb ja nicht, dass es dort allen toll geht.
Sondern nur, dass auf der ganzen Welt die am ältesten werden, die noch am Ehesten eine „natürliche“ Lebensweise führen und in Subsistenz-Wirtschaft leben.

Offensichtlich willst DU diesen Inhalt gar nicht erst denken.

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  Homo Ludens
21. Juni 2019 14:34

Sondern nur, dass auf der ganzen Welt die am ältesten werden, die noch am Ehesten eine „natürliche“ Lebensweise führen und in Subsistenz-Wirtschaft leben.

Ja, Swasiland, Botswana und Lesotho liegen da derzeit ganz vorne. Da ist im Schnitt mit Anfang 30 Schluß mit dem ökobionatürlichgrünen Landleben…

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Nashörnchen
21. Juni 2019 14:39

@Nashörnchen:
Lol, billiger Spott und unsinnige Vergleiche…
Als wären all diese Länder nicht schon seit Jahrhunderten kolonisiert und versklavt…

Toll, wie all Ihr „kritischen“ „Linken“ Eure Domestikation verteidigt.
Kein Wunder, dass ich nicht daran glauben kann, dass es mit Euch irgendwie besser werden kann… Ihr seid nur umlackierte Neoliberale, die gern meckern und nach mehr gieren…

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  Homo Ludens
21. Juni 2019 15:11

Wenn man von irgendwas keine Ahnung hat, kann man jemanden fragen.
Da lernt man was.
Und wenn man Bildung prinzipiell ablehnt, muß man eben viel wirres Zeug faseln.

Soooo warm isses doch heute gar nicht…

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Nashörnchen
21. Juni 2019 15:15

@Nashörnchen:
Noch mehr billigste Polemik – und nicht ein Hauch von „Bildung“ bei Dir erkennbar…
Wer „lehnt Bildung ab“? Noch irgendwas, was Du mal eben herbei erfindest?

Mordred
Mordred
Reply to  Homo Ludens
21. Juni 2019 21:06

Toll, wie all Ihr „kritischen“ „Linken“ Eure Domestikation verteidigt.
Kein Wunder, dass ich nicht daran glauben kann, dass es mit Euch irgendwie besser werden kann… Ihr seid nur umlackierte Neoliberale, die gern meckern und nach mehr gieren…

Hach ja, andere bashen, die nicht auf der gleichen Linie sind. Sich über sie erheben, sie ins „gegnerische“ Lager stecken. Faschistoide Tendenzen? 🙂

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mordred
21. Juni 2019 22:05

Vielleicht auch nur Frust aus Kohldampf wg. Flaute im Wald.
Bärlauch „isch over“, die Brennnesseln werden langsam zäh und für Pilze isses es noch zu früh. 😀

aquadraht
aquadraht
Reply to  Homo Ludens
22. Juni 2019 23:43

Die Behauptung, Subsistenzwirtschaft wirke sich positiv auf die Lebenserwartung aus, ist Quatsch. Und „natürlich“, hmpf. Hygiene ist nicht natürlich, erhöht aber die Lebenserwartung dramatisch.

Steffi
Steffi
Reply to  aquadraht
23. Juni 2019 10:10

Die Behauptung, Subsistenzwirtschaft wirke sich positiv auf die Lebenserwartung aus, ist Quatsch. Selbstversorger arbeiten täglich ca. drei Stunden. Drastisch länger wird die Arbeit bei Tierhaltung ( Eier, Milch, Fleisch ) nicht. Besser als sich im Büro mit Spacken zu ärgern. Das fehlen von Stress, Existenzangst, fehlender Perspektive und Planungssicherheit verlängert das Leben. Bund und Länder haben riesige Ackerflächen privatisiert. Die Äcker waren schon alle bezahlt. Wer möchte, sollte mit staatlicher Unterstützung Teilversorger sein dürfen. Solche Projekte müssen als Pilotprojekte staatlich angestoßen werden, z.B. rund um Hambach, Ramstein und Garzweiler. Macht die ganze Scheiße einfach zu und gebts den Bürgern zur… Weiterlesen »

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  Steffi
23. Juni 2019 10:54

Selbstversorger arbeiten täglich ca. drei Stunden.

Ja, das könnte so ungefähr hinkommen.
Und den restlichen Tag ärgern sie sich dann mit den Spacken rum, weil der Mensch neben ein paar Eiern und Milch und einem Schnitzel vielleicht doch auch noch ein Haus braucht. Und eine Jacke. Und ein Paar Schuhe. Und noch so ein paar andere Kleinigkeiten…

Steffi
Steffi
Reply to  Nashörnchen
23. Juni 2019 11:41

Für deine überzogenen Konsumwünsche muss die Allgemeinheit nicht aufkommen.
Alte Regel: Erst Hirn einschalten, dann posten !
Über die Verteilung der Produktionsmittel ( Boden z.B.) für die existentielle Versorgung ( Ernährung, Energie, Mobilität, Gesundheit, Kommunikation, Wohnen ) entscheidet der Bürger.

Wenn jemand klein und bescheiden im Seecontainer wohnen möchte, muss das baurechtlich möglich sein ohne die Natur zu zersiedeln.

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  Steffi
23. Juni 2019 19:09

Herrje…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Steffi
23. Juni 2019 20:17

@Steffi

Also ein Dach über dem Kopf und Kleidung sind überzogene Konsumwünsche?

TsTsTS

Steffi
Steffi
Reply to  Robbespiere
23. Juni 2019 20:31

Brauchst du hunderte davon ?
Warum willst du einem Arschloch
überzogene Mieten bezahlen ?
Die wollten alle bloß ihr Geld krisensichet anlegen und haben sich mit steigenden Immopreisen verspekuliert.
Für deren Gier und Doofheit willste denen jetzt überzogene Mieten nachschmeißen.
Ein Dach über dem Kopf bedeutet was anderes als mindestens zwei Wochen pro Monat nur fūr die Miete arbeiten zu gehen.
Du hst es wohl dicke ? Bist bestimmt so ein linker Fatzke.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Steffi
23. Juni 2019 21:44

@steffi

Brauchst du hunderte davon ?

Hat das Jemand geschrieben?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Homo Ludens
23. Juni 2019 8:18

Wohin sind meineKommentare verschwunden?

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Roberto J. De Lapuente
21. Juni 2019 15:53

@ Roberto:
Und hast Du nicht vor ein paar Tagen den Artikel bezüglich Sterben geschrieben?
Sind all diese Inhalte jetzt schon wieder passé, weil das hier ein „anderes Thema“ ist?

Das ist ganz offensichtlich „Kompartmentalisierung“, ja keine erkennbaren Zusammenhänge übrig lassen…

Schlumpi
Schlumpi
21. Juni 2019 12:34

Mehr Suff, Dreck, Sex, mehr Literatur statt Groschenroman und die Jokes besser pointieren ( Kippe kopfschüttelnd angezündet ).. Das wäre dem Buko dann noch näher..

Schreib Romane, Journalismus und Sachbuch ist für dich nix

vorher

Sol Stein, “ Über das Schreiben “ besorgen und lesen

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Schlumpi
21. Juni 2019 12:44

Und wer braucht eine Bukowski-Kopie? Niemand!
Kunst braucht Originale!

Schlumpi
Schlumpi
Reply to  Homo Ludens
21. Juni 2019 13:20

Dich braucht auch keiner und du nervst trotzdem rum

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Roberto J. De Lapuente
21. Juni 2019 14:03

Das „deutsche Erbe“ wäre aber eher ein Friedrich Schiller, erklärter Gegner eines „deutschen Reichs“! Und ein „deutsches Volk“ ist eine Erfindung der Nazis, genau wie die Nationalität „deutsch“.
Bis in die 30er stand in den Pässen bei Nationalität: „Bayer“, „Sachse“, …

Und der Nützlichkeits-Gedanke ist klar ein Produkt der angel-sächsischen Philosophie, die hat Leute wie Hume hervorgebracht – „Utilitarismus“.
Die deutschen Philosophen haben sich lieber an großen Welt-Deutungs-Versuchen verhoben wie ein Hegel – Vordenker auch eines Marx – oder auch ein Schopenhauer. Oder an Begriffen gearbeitet wie ein Kant…

Steffi
Steffi
Reply to  Roberto J. De Lapuente
22. Juni 2019 13:19

Hobbyfreaks die ernsthaften Journalisten
die Preise kaputtmachen und mit minderwertigem Klatsch und Tratsch
die Ausschüttungen der VG-Wort plündern,
braucht keine Sau.
Es werden auch keine Abstauber gebraucht,
die sich mit ihren Driss einen Presseausweis
ergaunern um billig shoppen zu können.

Schlumpi
Schlumpi
Reply to  Roberto J. De Lapuente
21. Juni 2019 13:41

Musst zugeben, dein Buch über rechts und links bei Westend ist scheiße. Dazu gehört keine Berufung um das zu erkennen.

Mach halt was du kannst. Erfundene Gegebenheiten, fiktionale Texte.

Schlumpi
Schlumpi
Reply to  Roberto J. De Lapuente
21. Juni 2019 16:09

Als Hobby O.K. – Manche möchten/müssen davon leben, dann zählen die Interessen der Leser. Schön, wenn man sich dem nicht aussetzen muss und niemand einen ernst zu nehmen braucht.
Schreiben ist heute Hobby oder Vergeuden von Lebenszeit.

Schlumpi
Schlumpi
Reply to  Roberto J. De Lapuente
21. Juni 2019 17:08

Was kriegste denn fürn Blogeintrag beim ND ?
60 € ?
Fállt das für dich unter „verdienen“ ?

ChrissieR
ChrissieR
23. Juni 2019 14:08

Un de Fleck an de Deck….

Katschmarek! Huusmeesta!!!

Alloah

Christine

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