Unser teuerstes Jahr

Willkommen 2024. Du bist uns vielleicht nicht lieb, aber dafür teuer. Das dritte Jahr der Ampelkoalition bricht an: Der Niedergang ist ihre Erfolgsstory. Dieses Jahr: Man möchte sich leicht übergeben.

Da sind wir also: Im neuen Jahr. Es fühlt sich an wie das alte. Das ist ja jedes Jahr so, ist also nicht Außergewöhnliches. Dennoch hat man in diesem Jahr ein ganz besonderes flaues Gefühl. Denn dieses Jahr kommt uns teuer zu stehen. Nicht das Jahr selbst, sondern das, was in diesem Jahr daraus gemacht wird. Noch immer retten wir die Welt. Vor dem Klimawandel, in der Ukraine und wer weiß, vielleicht auch bald noch exzessiver in Israel.

Mein Friseur neulich: Was ist los mit euch Deutschen, ihr schickt Milliarden in die Ukraine und schickt nun auch noch Geld nach Israel und bei euch sammeln alte Menschen Pfandflaschen und wühlen im Müll! Man kann nicht sagen, dass mein Friseur einen Universitätsabschluss hat. Was sein Glück ist. Denn er lebt noch in der Realität. Er sieht die Wirklichkeit, weil er sich darin bewegt. Und nicht, wie viele Akademiker in Deutschland, in einer Parallelgesellschaft absteigt. Seit 2022 spürt man merklich, wie die Verarmung in der Mittelschicht ankommt. Man muss fürchten, dass diese Entwicklung nicht nur anhält, sondern sogar noch an Fahrt gewinnt.

Nach Terrorakt: Energie wird gewollt teurer

KiK-Jingle im Radio, Ende 2023: Das Jahr ist vorüber, das Sparen fängt erst an. Daher: Hol dir deine myKiK-Kundenkarte. Selten war ein Slogan so richtig. Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, stimmt da mit ein: Die Zeiten der billigen Energie seien vorbei. Gerade so, als sei das ein Naturgesetz, an dem man kaum rütteln könne. Ob Müller eine myKiK-Kundenkarte hat, um gut durchs Jahr zu kommen?

Dass Energie weiterhin teuer bleibt, hat mit der Sturheit der politischen Klasse zu tun. Sie boxen die Erhöhung der CO2-Steuer durch. Und nach wie vor beziehen wir Gas aus Russland, nur kaufen wir es nicht mehr direkt »beim Russen«. Wir nehmen kostenintensive Umwege und Durchleitungsgebühren in Kauf. Nebenher sind das auch die Folgen eines Terroraktes: Auch Anfang 2024 müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass noch immer nicht klar ist, wer Nord Stream sprengte. Ein einzigartiger Vorgang in der menschlichen Geschichte: Da verübt jemand einen kriegerischen Akt und die Regierung des betroffenen Landes tut so, als sei nichts geschehen. Stell dir vor es ist Krieg – und keiner geht hin. Dieser Spruch ist vom US-Dichter Carl Sandburg und die Bundesregierung beherzigt ihn. Sie geht ja nicht hin, sie schickt Ukrainer. Und dort, wo sie hingehen müsste, ignoriert sie etwaige Vorfälle.

Nein, einen vergleichbaren Vorfall hat es vermutlich nie gegeben. Das Verdrängen dieses Vorfalles ist insofern ein Akt von historischer Tragweite. Wie wohl 2070 darüber gedacht wird?

In diesen weitreichenden Kategorien denkt ja auch Wirtschaftsministrant Habeck. In seiner Weihnachtsrede salbaderte er, dass 2023 rückblickend als ein großes Jahr gesehen wird. Hybris hat schon manchem zugesetzt. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass 2023 als ein großes Jahr in die Geschichte eingeht. 1914 war auch ein großes Jahr. Und 1939 ebenfalls. 2023 war sicherlich das große Jahr der Verarmung und Verknappung. Es hat Weichen gestellt, davon darf man schon jetzt ausgehen. Wenn in den kommenden Jahren politische Unsicherheit anbricht, wenn die Gewalt im Lande anwächst und die Menschen mehr und mehr ihren Gemeinsinn aufgeben, dann wird man an 2022/23 denken müssen.

Gesellschaftliche Kohäsionskräfte verflüchtigen sich weiter

In den letzten Jahren ist es modisch geworden, von Spaltung zu sprechen. Während der Virusepoche hat man sie angemahnt und sogar herbeigeredet. Etliche fanden es gut, wenn gespalten wird. Die anderen waren für diese freudig Erregten jedoch die Spaltpilze, obgleich diese anderen die Spaltung ja als Gefahr bezeichneten. Was mit dieser Spaltung gemeint ist: Gemeinsinn, die Kohäsionskraft der Gesellschaft – there is no such thing as society, hat Thatcher einst formuliert. Das war ausgemachter Unsinn. Natürlich gab es das. Und auch wenn sie immer von gegensätzlichen Interessen geprägt war – und genau das wollte die britische Premierministerin einst zum Ausdruck bringen –, es gab Grundsolidaritäten. Gefördert wurden die an bestimmten Orten der Gesellschaft.

Soziologen nennen diese Orte »intermidiäres System«. Das gilt als Transformator zwischen Bürger und Politik. Starke Organisationen wie Gewerkschaften haben einst als Massenbewegung gewirkt und neben sozialen Errungenschaften auch kulturelle Stabilität bewerkstelligt. Die Kirche zählte übrigens auch dazu. Ihre heutige eher schwache Stellung habe natürlich auch eine Lücke hinterlassen. Man könnte diese Einrichtungen als Vermittler betrachten. Aber wer vermittelt heute noch? Die Kirchen in Deutschland biedern sich an, in der protestantischen Kirche hört man, dass Gott queer sei – und der deutsche Katholizismus versucht gerade eine woke Ersatzkirche unter dem Label »synodaler Weg« zu installieren.

Gewerkschaften haben außerdem schon längst die Vermittlung auf ein sehr bürokratisches Level gehievt, dass es in ihnen ein Gesellschaftsleben gäbe, wie vor vielen Jahren, als Arbeiter nicht nur dort den Arbeitskampf organisierten, sondern auch ein Freizeitangebot vorfinden konnten, kann man aber wirklich nicht mehr behaupten. Wie fast an allen Stellen der Gesellschaft, fand auch gerade in den Gewerkschaften Vereinzelung statt. Die fortwährende Krise, in der wir uns seit vielen Jahren unter anderen Vorzeichen bewegen, hat diesen Prozess nochmal begünstigt – und stabilisiert. Eliten haben diese Entwicklung forciert. Und leben einen dekadenten Individualismus vor, der keine Rücksichten auf die Gesellschaft nimmt.

Die Kohäsionskräfte werden nirgends mehr gebunden und erneuert. Alles driftet davon, Menschen fühlen sich ungehört und unberücksichtigt. Auch dieses Jahr wird keine Renaissance des dringend benötigten Republikanismus mit sich bringen. Der Tribalismus geht munter weiter und die Verarmung schreitet voran. 2024 wird ein verschärftes 2023.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
1 Monat zuvor

Ich sehe und lese gerade auf Nord-West-Media.de, dass die grüne Wuchtbrumme Lang in Bremen Lilienthal das Hochwasser begutachtet. Kann denn da niemand bitte mal auf die Idee kommen, diesen Fleischberg in die künstlichen Dämme irgendwie mit einzubauen ? Die ersetzt doch bestimmt einige Dutzend Sandsäcke……

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
1 Monat zuvor

Vor allem kann ein R-Lang-Damm auch dynamisch wachsen!

N.B.
N.B.
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
1 Monat zuvor

Inzwischen haben wir Not an Sandsäcken hier… Ob grüne SäckInnen auch funktionieren?

flurdab
flurdab
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
1 Monat zuvor

Vermutlich hofft Sie das sich das Wasser erschreckt und flüchtet.

Die Geschichte mit dem „Lebenden“, das beim Bau eines Deichs hineingehört, stammt von Theodor Strom (Der Schimmelreiter).
Da könnten die Politiker sooo nützlich sein…

Man fragt sich wirklich warum die sich an der Wasserkannte rumtreiben. Das erzeugt doch bloss CO².
Denkt denn keiner an die Eisbären?

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

….ja, ja….der Blanke Hans bekommt das kalte Grausen….die Novelle von Theodor Storm ist übrigens immer noch überaus lesenswert und passt in die Jahreszeit.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
1 Monat zuvor

@Brian DuBois-Guilbert

die Novelle von Theodor Storm ist übrigens immer noch überaus lesenswert und passt in die Jahreszeit.

Nicht nut in die Jahreszeit, sondern ganzjährig.
Der Ampelschimmel ( Aspergillus US-Rektal-Kriechikus ) überwuchert selbst noch die Schimmelpilzkulturen von Merkel, Schröder oder Kohl. 😉

Jau
Jau
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Passt

Cetzer
Cetzer
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Ampelschimmel

Wie soll man (andauernd) gute Witze über solche Witzfiguren wie Baerbock, Habeck, Scholz… machen; Das wäre fast so, als hätte Storm seinen Schimmelreiter entlang des Bielefelder Obersees¹ reiten lassen (müssen, Vorgabe des Verlegers ?).

¹Immerhin soll dort vor vielen Jahren ein Hund ertrunken sein, der sich vor Kummer über seine verrostete Hundemarke in den narkotisierten Teich gestürzt hatte

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Cetzer
1 Monat zuvor

Wie soll man (andauernd) gute Witze über solche Witzfiguren wie Baerbock, Habeck, Scholz… machen;

Man muss sogar, wenn man bei all dem Irrsinn geistig gesund bleiben und nicht in die „Hohle Gasse“ abdriften will.
Der „Gesslers“ sind so viele und die Wut aus Ohnmacht wächst mit jedem Tag. 😉

Rudi K
Rudi K
1 Monat zuvor

Die Streifenkarte in München ist schon teurer geworden

Cetzer
Cetzer
Reply to  Rudi K
1 Monat zuvor

Das liegt auch an den enormen Kosten dafür, alle Straßenbahnfahrer auf französisch umzuschulen, damit ‚Isartor‘ nicht mehr so halsbrecherisch hart klingt, sondern mehr wie: die Ischertör.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Rudi K
1 Monat zuvor

@Rudi K

Was ist denn die Streifenkarte?

Doch nicht etwa das Mitfahr-Billet im Peterwagen wegen Impfverweigerung oder einem Z auf dem T-Shirt? 😉

Last edited 1 Monat zuvor by Robbespiere
Rudi K
Rudi K
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Nein das ist eine Fahrkarte, in der mehrere Streifen abgestempelt werden können. Eine Fahrt innerhalb des Stadtgebietes braucht 2 von 10 Streifen.

Martina
Martina
Reply to  Rudi K
1 Monat zuvor

Was ist daran ungewöhnlich? Wird sie das nicht jedes Jahr?

Habe da etwas den Überblick verloren, seit mein Bruder nicht mehr in München lebt.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Martina
1 Monat zuvor

@Martina

„Same procedure as every year“…überall in Deutschland.

Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
1 Monat zuvor

Ich will mir mal Mühe geben und die dystopischen Gedanken zu zerstreuen versuchen: Ist schwer, ich weiß . . .

Dein Frisör, Roberto, ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich der Wind tatsächlich mal wieder drehen könnte. Dein Frisör hat Recht, indem er seiner Vernunft folgt. Dem Weg nach Gemeinsinn, denn – andere „fruchtbare“ Wege gibt es nicht.

Meine von mir heißgeliebten Eltern waren unbeschreiblich weit auseinander, wirklich unbeschreiblich. Der gemeinsame Nenner, der Kitt, der diese Polarität zusammenhielt – neben der gemeinsamen Liebe zu uns Kindern – war der unumstößliche Glaube an den Gemeinsinn.

Als mittlerweile alter Mann darf ich sagen: Diese Lektion habe ich nun endlich gelernt!

Trotz fantastischer Vorbilder habe ich diese fundamentale Lektion aber erst sehr, sehr spät (zu spät?) wirklich verstanden und verinnerlicht.

Der neoliberale Quatsch ist kompletter Irrsinn. Viele erkennen das endlich. Zu spät, wie ich – vielleicht . . . Vielleicht aber auch nicht (sehr lesenswert von Roland Rottenfußer):

https://www.manova.news/artikel/der-wind-des-wandels-2

Cetzer
Cetzer
1 Monat zuvor

Die anderen waren für diese freudig Erregten jedoch die Spaltpilze

Trotz gelegentlicher Disharmonien im Verhältnis zu ihrem langsam aber sicher flügge werdenden Zögling¹ wird die Mutter der Kompanie CDU, Angela Merkel, ihrem Kind der Liebe – voraussichtlich im April 2024 – einen letzten Dienst erweisen, Codename Erikas Spaltpilz:
Am 1.4.2024 tritt Angela Merkel mit Glanz und Gloria in die AfD ein, nachdem der für Parteieintritte zuständige Funktionär mit seiner² Stasi-Vergangenheit erpresst werden konnte.
Schon am nächsten Tag gehen in der AfD-Zentrale die ersten Postsäcke mit Austrittserklärungen ein, die aber keiner entgegen nehmen kann, weil alle Funktionäre am Kronleuchter³ baumeln. Nach kurzer Zeit sind nur ein paar (nichtzahlende) Mitglieder/Karteileichen übrig; Viele der Ausgetretenen organisieren sich zunächst in diversen Abspaltungen, die wie Giftpilze aus dem Boden schießen und ausnahmslos die alten Buchstaben im Namen tragen: Affendanz, Allah für Duitsland, LAGfBDTQ usw. (beinah so, als wäre die AfD verboten worden…).
Natürlich schafft es keine der Ausweich- und Ersatz-Gruppierungen bei der nächsten Wahl über die 5%-Hürde, tatsächlich bleiben alle weit unter den 0,5% bzw. 1%, ab denen man wenigstens ein bisschen Staatsknete bekommt (Wahlkampfkostenrückerstattungspauschalbetrag). Nach soviel Frust finden sich immer mehr Ex-AfDler am Hintereingang der CDU-Zentrale ein, wo Friedrich Merz (in seiner alten KarnevalsVerkleidung als Zuhälter:in) alle mit offenen Armen begrüßt und jeden aufnimmt, der die Parole weiß:

Wo man Merkel loswird, da lass Dich nieder, Nur Schmuddelkinder singen Merkels Lieder!

Und so schafft es die CDU bei der Bundestagswahl 2025 ganz alleine über die 50%, nimmt aber großzügig den Bayern-Ausleger CSU (nach strenger Söder-Diät) mit ins volle Boot. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann quälen sie noch heute hingebungsvoll die faulen Hartz4Bürgergeldempfänger…
Fortsetzung folgt – 2029, Erikas Spaltpilz 2.0: Diesmal muss BSW dran glauben!

¹Eigentlich hatte ich damit nicht nur den allerschönsten ihrer Zöglinge, Friedrich Merz, gemeint. Übrigens hat sich Der Mann ohne Spitznamen jetzt doch endlich an eine Werbeagentur gewandt, um ihm einen zu verpassen: Alles geht, nur Birne oder Törless (Torlos, Goal-less…) sollten es besser nicht sein – Sonst wird sich einer aus der Werbeagentur im eiskalten Flur des Jobcenters wiederfinden
²Nicht ihrer!
³Und zwar am selben! Dank der vielen Handwerksmeister in der AfD und dem Vertrauen auf Made in Germany verkraftet der Kronleuchter spielend ein Gewicht von 1050 kg (7*150kg ~ sieben gewichtige AfD-Bonzen+Zappelreserve). Ob das im Hauptquartier der Grünen auch ginge?

spartacus
spartacus
Reply to  Cetzer
1 Monat zuvor

Der Mann ohne Spitznamen …

… wurde früher in der Titanic als „Fotzen-Fritze“ benannt.

flurdab
flurdab
1 Monat zuvor

Und leben einen dekadenten Individualismus vor, der keine Rücksichten auf die Gesellschaft nimmt.

Da fällt mir gerade die ARTE- Reportage „Stopfleber als Delikatesse?“ ein.

https://www.arte.tv/de/videos/111749-023-A/re-stopfleber-als-delikatesse/

Habe ich mir angeguckt. Ich stehe neutral zum Thema da mir die finanzielle Potenz fehlt. Der Segen der Armut quasi. 😉
Aber in der Reportage werden Leute gezeigt, die versuchen mit dem Scheinargument des Tierwohls ein BASF- Stopfleberimitat zu erzeugen, aber den Preis auf selben Niveau zu halten. Es ist ja eine Delikatesse.
Da sieht man dann eine Gruppe Gourmets die sich ein Menue für 120 € ohne Getränke leistet. Und dem Koch vermutlich zustimmen werden, dass das „Würgergeld“ viel zu hoch ist und deshalb niemand mehr in der Gastro arbeiten will.

Tierwohl, sooo wichtig!11

Kanzler Scholz muss zwischenzeitlich in einer Kleiderkammer der Diakonie gewesen sein. Er trägt nun Gummistiefel im Flutgebiet.

Noch was lustiges vom Medienfuzzi.
Der Fuzzi repariert die GRÜNEN
https://www.youtube.com/watch?v=766b4_XJQqI

Kennt sich jemand mit QR- Codes aus?
Das Jobcenter meiner Stadt hat in der „Pandemie“ gelernt, dass das Leben ohne Kundenkontakt angenehmer ist. Entsprechend gibt es keine Schalter mehr und die einzige Schnittstelle ist der Briefkasten oder das Telefon.
Aus dem Fleyer:

Wenn Sie uns Unterlagen zusenden wollen, Nachrichten schicken, Veränderungen mitteilen oder einen Anruf vereinbaren wollen, nutzen Sie einfach unsere App.

Das geht schnell und bequem vom Smartphone und ist zudem ein sicherer Weg. Ihr Anliegen landet direkt beim richtigen Ansprechpartner.

Einfach scannen!

Aber was macht man wenn man kein internetfähiges Smartphone hat?
Zumal da ja nicht nur das Gerät angeschafft werden, sondern auch ein entsprechender Vertrag mit einem Provider geschlossen werden muss.
Feinkost Albrecht ruft 8,99 € pro 4 Wochen auf.
Ich bin da ziemlich ratlos…

N.B.
N.B.
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

Das Jobcenter meiner Stadt hat in der „Pandemie“ gelernt, dass das Leben ohne Kundenkontakt angenehmer ist.

Zwei Fliegen mit einer Klappe:

  1. Das Durchdrehen eines sanktionierten Kunden (Kunden sanktionieren..?!?) ist direkt im Jobcenter damit eher unwahrscheinlich.
  2. Es wird deutlich weniger Sicherheitspersonal benötigt.

Aber was macht man wenn man kein internetfähiges Smartphone hat?

Dann heißt es: Pech gehabt… Und ein besonders perfides A****l*** als Fallmanager würde dich noch (versuchen zu) sanktionieren wegen Nichterreichbarkeit!

Heribert
Heribert
Reply to  N.B.
1 Monat zuvor

Alle Integrationsfachkräfte über einen Kamm scheren und hassen, schwierig, aber Niki halt!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heribert
1 Monat zuvor

@Anton InKoggnito

Wo hast du das gelesen?

flurdab
flurdab
Reply to  N.B.
1 Monat zuvor

Ich nehme an das die sich an die neue Hauptklientel angepasst haben.
Für so einen „Asylanten/ Geflüchteten/ Fachkraft/ Geduldeten“ gehört das Smartphone ja zur Flucht dazu. Wobei ich mich frage ob die „syrische“ Verträge haben.
Ja, das Gewaltproblem ist damit weitestgehend eliminiert.
Bis irgendwann morgens, beim Arbeitsantritt, jemand mit der Axt vor der Eingangstür Amok läuft.
Die Bild wird dann titeln: „Ohne Bürgergelderhöhung hätte Einmann sich keine Axt leisten können, ihre Schuld Heil“
Übrigens ist jedes Mitglied einer terroristischen Vereinigung Terrorist, selbst wenn er nur die Brötchen holt und die Wasserpfeifen pflegt.

Heribert
Heribert
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

Hi Flurdab,

die unsozialen Besserwisser hier verstehen nicht, dass ihnen mit den Konservativen ein immer brutalerer Feind erwächst! Man kann nur hoffen, dass viele Bedürftige in diesem Land nicht den Niki machen!

flurdab
flurdab
Reply to  Heribert
1 Monat zuvor

Du redest wirr.

Heribert
Heribert
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

Euer Hass auf Grüne nicht natürlich ganz weise!

flurdab
flurdab
Reply to  Heribert
1 Monat zuvor

Hier hasst keiner die Grünen.
Wir mögen nur keine Dummköpfe.
Und wir möchten in Freiheit und im Rahmen der Möglichkeiten gut leben und trachten niemand Anderem nach dem Seinen.
Bei der Selbstmord- Sekte besteht so wenig Bezug zur Realität, das die wirklich meinen ihre „Einkommen“ kommt aus der Steckdose. So blöd darf niemand sein, außer er kehrt den Hof.
Ich kann ohne den ganzen Politzirkus leben. Ohne den Bauern, den Bäcker, den Metzger oder den Müllwerker wird es nach 5 Tagen unangenehm.
Und die von mir aufgezählten zahlen ihren Friseur aus ihrer eigenen Geldbörse.

Heribert
Heribert
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

Zum Friseur: danach dürfen BürgergeldempfängerInnen also nicht zur FriseurIn?

flurdab
flurdab
Reply to  Heribert
1 Monat zuvor

Weibliche Friseure wurden bis in die 2000 Jahre noch als Friseusen bezeichnet. Die haben in all dem Jahren hart daran gearbeitet endlich auch als Friseur benannt zu werden. Gleichstellung und so.
Deshalb gibt es unter gebildeten Mensche heute nur noch Friseure, egal wie es in deren Unterhose aussieht.
Die haben nämlich die Feinheiten der Deutschen Sprache verstanden.
Wie es bei Hakim im Babershop bestellt ist, weiß ich nicht.
Da arbeiten aber auch keine Friseure.

Last edited 1 Monat zuvor by flurdab
Heribert
Heribert
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

Und weiter? Soll nur die Person zum Friseur gehen, welche arbeitet? Da nur diese ja ihre Besuch beim Glatzenschneider selbst bezahlt!

Heribert
Heribert
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

Friseurin

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

@flurdab

Wie es bei Hakim im Babershop bestellt ist, weiß ich nicht.

Da arbeiten aber auch keine Friseure.

Hakim…..ist das nicht der Arabisch-Türkische Begriff für einen Arzt/Heilkundigen?

Na gut, in meiner Schulzeit hieß es noch „lange Haare, kurzer Verstand“.
Unter der Prämisse könnte die Arbeit eines Berber / Koyför durchaus als geistige Heilmethode durchgehen. 😉

flurdab
flurdab
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Pffft, nur weil der feine Herr mal den Roman „Der Medicus“ gelesen hat.
Angeber!11 🙂

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

qflurdab

Nö, das wußte ich schon vor dem Buch.
Wenn ich mich recht erinnere, las ich das bei Karl May und ein türkischer Arbeitskollege hat es mir bestätigt.
Nur wird der Begriff unter Türken nicht mehr verwendet.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heribert
1 Monat zuvor

@Anton InKoggnito

Zum Friseur: danach dürfen BürgergeldempfängerInnen also nicht zur FriseurIn?

Typische Anton-Antwort ohne Sinngehalt.

Natürlich dürfen auch die zum Friseur, aber die gehen schon aus Gründen des begrenzten Budgets, nicht wie unsere Politschranzen, auf Kosten der Steuerzahler zum teuersten der Republik.

Heribert
Heribert
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Stecke es Dir in den Arsch, danke

Heribert
Heribert
Reply to  Heribert
1 Monat zuvor

Zu stark, sorry

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heribert
1 Monat zuvor

@Amton InKoggnito

Da war eh kein Platz mehr. 😀

flurdab
flurdab
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

🙂

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Heribert
1 Monat zuvor

KANNST DU NICHT ENDLICH MAL DEIN BESCHISSENES GEGENDER ABSTELLEN ???
PEILST DU NICHT, DASS DAS HIER KEINER MITMACHT ?????

Heribert
Heribert
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
1 Monat zuvor

Naja, ich lasse jeden alles machen! Privat verwende ich es allerdings so auch nicht! Dir natürlich auch ein zufriedenes und möglichst gesundes neues Jahr!

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Heribert
1 Monat zuvor

Dir auch. OK

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

@flurdab

Hier hasst keiner die Grünen.

Hass ist der falsche Begriff, Wut passt besser, nämlich Wut darüber, dass wohlstands-verwahrloste Fantasten die Macht haben, das Leben von ü. 80 Mio. Menschen zu zerstören.

Beim politischen Einheitsbrei im Parlament spielt es auch längst keine Rolle mehr, welcher Partei die angehören, denn neolibeeral indoktriniert herrschen die gleichen Verhältnisse wie im Sozialismus zu DDR-Zeiten.
Da wird mit jeder Wahl nur das Staffelholz an die nächste Regierung mit gleicher Agenda weitergegeben.

Es ist die Ohnmacht, der Willkür der Parlamentarier per direkter Demokratie einen Knüppel zwischen die Beine werfen zu können, die eben jene Wut erzeugt.

Da, wo es keine Haftung für politische Willkür gibt und die Gewaltenteilung durch Korruption einer betuchten Oberschicht ausgehebelt wurde, kann es keine funtionierende, lebendiger Demokrastie geben.

spartacus
spartacus
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

Erstens werden die ja ne Mail-Adresse haben.
Zweitens hör dich mal um nach entsprechenden Hilfsinitiativen in deiner Gegend. Die schlagen vermutlich Alarm.
Wenn Du dringend was hinschicken mußt, im Zweifel per Einschreiben. Kostet natürlich, aber allemal weniger als ein Smartphone/Vertrag.
Habe vor einiger Zeit schon von ähnlichen Problemen bei und Beschwerden von Trägern bzgl. der Hamburger Sozialverwaltung gelesen.

Mit den Codes kenne ich mich nicht aus. Man muß den Dreck wohl fotgrafieren, wie es dann weitergeht, weiß ich nicht.

Und freu dich schon auf dein nächstes Rezept. Es gibt jetzt nämlich, zumindest hier, nur noch E-Rezepte. Das hat heute bei mir schon wunderbar nicht geklappt.
Wenn man den ministeriellen Psychopathen lange genug weiter zerstören läßt, wird er vermutlich die gesamte Gesundheitsversorgung digitalisieren.
Mit Pflege- und Op-Robotern, die Sprechstunde wird dann von KI ganz lässig übers Samrtphone abgehalten.

Last edited 1 Monat zuvor by Spartacus
flurdab
flurdab
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Bedankt.

Cetzer
Cetzer
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

wenn man kein internetfähiges Smartphone hat?

Dann leidet man (und die Waschmaschine) vermutlich nicht an Digitalisierungswahn…
Etwas ernster: Ich werfe schon länger 2,3 mal im Jahr Unterlagen persönlich in deren Briefkasten und wenn nach ca. einem Monat keine Reaktion kam (selten), einen Brief per Einschreiben hinterher; Das hat bisher¹ immer gereicht. Früher habe ich mich mindestens einmal im Jahr in personam blicken lassen, aber das geht, wie so vieles andere, eben den Bach runter.
Abgesehen von den Kosten (s.o.) sind solche Apps typischerweise nur über die Stores von Google² bzw. Apple beziehbar und damit unter deren Fuchtel. Meines Wissens kann dort nur Software hochgeladen werden, die mit deren Bibliotheken verlinkt wurde, und selbst das bräuchte es nicht, damit die den Store besser monetarisieren³ können (natürlich in fernster Zukunft) – Von Datenhunger und Macht ganz zu schweigen.
Übrigens ist der Druck auf Menschen, die überhaupt keinen Internet-Zugang haben, sicher noch größer, als auf die, denen nur das Smartphone fehlt.
Warum man auf die extreme Abhängigkeit vom Strom ums Verrecken eine noch größere Abhängigkeit vom Internet (+Google…) draufsatteln will, ist mir auch nicht ganz klar. Vielleicht sollte ich erstmal ein Kilo Stopfleber goutieren, damit mein Gehirn wieder auf Hochtouren kommt…

¹Allerdings gehöre ich zum zwölften Eitegeschwader
²Grundsätzlich kann man Apps auch aus freien Quellen wie https://f-droid.org/ beziehen (sideloading), aber dort sind nur wenige (halb-)staatliche Dienstleister vertreten
³Für den Store 5€ im Monat, getarnt als Identifizierungsabgabe oder so. 10€ für Premium , 15€ für Digitalisierungshelden

flurdab
flurdab
Reply to  Cetzer
1 Monat zuvor

Danke.
Insgesamt läuft es ja auf „sollen Sie doch Kuchen essen“ heraus.
„Friss oder stirb“. Total bürgernah und unbürokratisch.
Wie viele Städte, Unis und Unternehmen sind in 2023 von unfreundlichen Herren mittels Schadsoftware ausser Betrieb genommen worden?
Vor allem bringt der ganze Wahn ja keinerlei Vorteile, es wird nichts eingespart.
Es werden nur Kosten erzeugt. Vom Stromverbrauch der Serverfarmen gar nicht zu sprechen. Ebenso die Verschwendung von Resourcen und die Schäden ihrer Gewinnung.
Alles nur um die Zinsen für arbeitsloses Geld zu beschaffen.
Demnächst werden sie noch die Luft besteuern.
Ups….