Alles Antisemiten außer Habeck?

Während Habeck und andere den deutschen Antisemitismus anprangern, begann in Leipzig der Prozess gegen Gil Ofarim, der einen antisemitischen Vorfall schilderte, den es so nicht gab.

Seit einigen Tagen scheint Robert Habeck rehabilitiert. Der Wirtschaftsminister hat eine Rede gehalten. Zur Wirtschaft? Wo denken Sie hin? Davon hat der Mann nach wie vor keine Ahnung – wobei ihm der Bundeskanzler in einem Bürgerdialog neulich bestätigte, dass sich Habeck sehr viel Mühe gebe. Er war stets bemüht: Im Zeugnis war das früher keine Auszeichnung. Im heutigen politischen Betrieb kann man offenbar mehr nicht erwarten. Was war also Habecks Redenthema? Der Antisemitismus und Israel, was sonst?

Und nun lustwandelt der Minister durch die Lande, wird von den Journalisten belobigt, als habe er neben Worthülsen irgendwas Nachhaltiges und Sinnvolles vollbracht, was für sein Ressort von Bedeutung wäre. Gesinnungsdeutschland ist wie Eiskunstlauf: Eine halbwegs gute Haltung bringt Punkte ein. In diesem Deutschland spielt Fachpolitik gar keine Rolle mehr. Habeck warnte deutlich vor dem Antisemitismus, den er eben nicht besonders islamisch gefärbt sieht, sondern als deutsches Phänomen. Ist Deutschland 2023 ein besonders antisemitisches Land?

Antisemitismus in Deutschland

Bevor man sich dazu äußert, muss man wohl erwähnen: Natürlich gibt es Antisemitismus in diesem Land. Überhaupt keine Frage. Aber ist er ein Massenphänomen? Man liest häufig, dass antisemitische Vorfälle zugenommen hätten. Das stimmt auch. Allerdings auf einem niedrigen Level. Im Jahr 2020 waren es 1.957 Vorfälle, 2021 zählte man 2.773 und 2022 sank die Zahl auf 2.480. Der Antisemitismusbericht 2022 erfasst »Angriffe, Sachbeschädigungen, Bedrohungen und Beschimpfungen« mit antisemitischen Hintergrund.

Ins Auge fällt dabei, dass der häufigste Tatort das Internet war, sprich: Jemand postete etwas, was als antisemitisch eingestuft werden kann. Wir sprechen also hier von Vorfällen, die niemanden körperlich schädigten. 1.912 von 2.480 Vorfällen beschreibt der Bericht als »verletzendes Verhalten«, das bedeutet, der größte Teil der Vorfälle entspricht keiner physischen Gewalt. Natürlich kann auch psychische Gewalt verletzen, dennoch sollte man das erwähnen und dann noch die Qualitäten, der verletzenden Verhaltensweisen betrachten.

Der Bericht von 2021 erfasste beispielsweise noch Vorfälle aus dem Corona-Protestlager, die antisemitisch gewesen sein sollen. 31 Prozent von 2.773 Vorfällen kamen laut Statistik aus diesem Milieu. Deutlicher gesagt, es handelte sich um Menschen, die aufgrund ihrer sozialen Ausgrenzung Vergleiche zogen mit der Ausgrenzung der Juden im Deutschland der Dreißigerjahre – die sich einen Judenstern anhefteten oder, wie im Bericht 2022 bildlich erfasst ist, Parolen wie »impfen = Zyklon B« skandierten. Das alles geht freilich viel zu weit, aber ist das klassischer Antisemitismus? Steckt da Judenhass dahinter? Oder war es nur der nicht ganz angemessene Rückgriff auf deutsche Geschichte, um etwas verdeutlichen zu wollen?

Noch ein Bild erfasst der aktuelle Bericht. Eine Schmiererei, auf der zu lesen ist: »Israel = Apartheid«. Mit anderen Worten, hier wird Kritik an Israel mit Judenhass gleichgesetzt. Dieses Vorgehen ist tatsächlich infam, denn es ist Gleichmacherei: Weil hier solche, die wirklich jüdische Menschen hassen und andere, die lediglich politische Bedenken beim innerpolitischen Vorgehen Israels haben, auf eine Stufe gestellt werden. Statistisch erfasst wird das als »israelbezogener Antisemitismus«: 628 Vorfälle zählte man letztes Jahr. Von 2.480 insgesamt. Den weltanschauliche Hintergrund erfasst der Bericht auch. Nur ein Prozent der Vorfälle sollen islamischen Ursprungs sein, aber 13 Prozent aus dem Verschwörungslager kommen – bei 53 Prozent der Vorfälle weiß man schlussendlich überhaupt nicht, welcher Denkschule sie entspringen.

Antisemitismus als Waffe

Das zu den Zahlen. Gleichwohl wird medial und politisch ein Bild vermittelt, wonach die Republik im Antisemitismus versinke. Daran darf gezweifelt werden, wie an allem, wenn man demokratischen Diskurs ernstnimmt. Denn Skepsis ist Bürgerrecht und ja, durchaus auch -pflicht. Dennoch kann eine solche Einordnung problematisch sein, denn der Antisemitismus wird als Waffe genutzt, wie schon die statistische Betrachtung zeigt. Die Antisemiten-Macher scheuen nicht davor zurück, unliebsame politische Einschätzungen so aus dem Diskurs zu katapultieren.

Wie oben schon angerissen, hat Robert Habeck eine Rede gehalten. In der ruft er insbesondere Muslime dazu auf, sich vom Antisemitismus zu distanzieren, so sie denn Anspruch auf Schutz vor rechter Gewalt genießen wollten. Thomas Fischer, ehemaliger Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof und Kolumnist beim Spiegel, hat diese Rede genauer betrachtet, besser gesagt, jenen zentralen Satz mit der Distanzierung. Mal abgesehen davon, dass Habeck Muslime generalverdächtigt, ist nichts von dem, was er da artikuliert, mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen. Das, so erklärt Fischer, verbiete noch nicht mal Antisemitismus – es erlaubt ja auch unsinnige Weltanschauungen. Man dürfe ja auch Rechtsanwälte nicht mögen. Oder Dicke. Solange man nicht hetzt, nicht zur Gewalt aufruft, ist die Ablehnung durchaus erlaubt. Übrigens steht jedem Menschen in Deutschland Schutz vor (rechter) Gewalt zu, nicht nur sich distanzierenden Moslems. Habeck sagte also in der Übersetzung: Wenn ihr euch nicht distanziert, Moslems, dann gucken wir zu, wenn euch demnächst mal Rechte klatschen. Dafür gab es tatsächlich breite Anerkennung. Dieses Land ist verrückt geworden.

Während man den Menschen im Lande erklärt, dass der Antisemitismus das Land überflute, ging dieser Tage der Prozess gegen Gil Ofarim los. Wir erinnern uns: Es ging um eine ziemlich sicher fingierte Geschichte. Der jetzt Angeklagte Ofarim hatte behauptet, er sei 2021 in einem Leipziger Hotel antisemitisch beleidigt worden. Wegen seiner Kette mit dem Davidsstern. Es stellte sich heraus, dass es so nicht gewesen sein kann. Ofarim erklärte der Bildzeitung jedoch aktuell, er würde es wieder ganz genauso machen. Schließlich müsse man ja auf Antisemitismus aufmerksam machen. Wie denn bitte? Indem man Vorfälle erfindet? Ob der Leipziger Vorfall, der ja ziemlich sicher keiner war, im Antisemitismusbericht 2021 zu finden ist, kann nicht eruiert werden. Die Republik war damals jedenfalls aus dem Häuschen, Medien, Politik und Kunst distanzierten sich von Antisemitismus und jenem Hotel – und verschwanden ganz eilig wieder, als klar wurde, dass es so nicht gewesen sein kann.

Michel Friedman hat die Angelegenheit kürzlich besonders verquer eingeschätzt: Den Vorfall habe es in Leipzig nicht gegeben, sagte er und erklärte dann: Aber das Schlimme sei, dass er hätte so vorfallen können. Was sagt der Mann da? In Deutschland 2023 sind Gedankenverbrechen offenbar normaler Gegenstand einer ernsten Debatte. Man muss sich wirklich und wahrhaftig Sorgen machen.

Antisemitismus: Ein zugegeben heikles Thema

Ja, na sicher, man muss es bei einem solchen Thema immer wieder erklären: Es gibt Antisemitismus in Deutschland. Ja, es gibt ihn sogar überall auf der Welt. Manche Vorfälle mögen ja Vorfälle sein, sind aber eben nicht justiziabel. Es wäre schon interessant zu erfahren, wie viele der 1.912 von 2.480 Vorfällen der Kategorie »verletzendes Verhalten« des Jahres 2022, dann auch juristisch geahndet werden konnten. Das verrät die Statistik freilich nicht, festgehalten sind die polizeilich gemeldeten Straftaten. Dass am Ende viele ohne Konsequenzen bleiben, könnten nun einige als Skandal aufbauschen. Aber die Wahrheit ist sehr viel nüchterner: Nicht alles, was gesagt wird, eignet sich zur Bestrafung. Die Grundrechte lassen, wie Fischer schon belegte, durchaus Freiräume.

Und es sind Grundrechte und keine Grundpflichten. All jene Stimmen aus der Politik, die die Menschen in Deutschland dazu auffordern, sich vom Antisemitismus und der Hamas zu distanzieren, müssen das zur Kenntnis nehmen. Sie haben dergleichen nicht zu fordern, weil der Bürger, immerhin Souverän dieses Landes, keiner Verpflichtung zum vorauseilendem Gehorsam unterliegt.

In diesen Tagen ist es nicht ganz ungefährlich geworden, sich zu diesem Thema zu äußern. Aber es ist notwendig, denn Antisemitismus, wo er wirklich geschieht, wo er Menschen ausgrenzt, verletzt und tötet, ist eine viel zu ernste Angelegenheit, um sie denen zu überlassen, die damit Stimmung machen wollen. Wie bei jeder Straftat lässt sich hier sagen: Jeder Vorfall, der gemeldet wird, ist einer zu viel. Aber andererseits muss man wohl schon erkennen: Dieses Deutschland 2023 ist eben nicht jenes von 1933 oder 1935, egal wie sehr manche das hierzulande beschwören möchten.

Nochmals zum Bericht von 2022: In ihm findet sich ein Bild eines Mannes, der auf einer Corona-Demonstration ein Plakat hochhält. Man liest: »Damals hieß es Nie wieder! Vergessen?« Daneben steht »1945« und eine Spritze mit der Aufschrift »mRNA« ist zu sehen. Das zeigt gut, wie heute geframt wird. Denn nichts davon eignet sich dazu, als antisemitisch eingeordnet zu werden. Man könnte nach diesen Zeilen jetzt auf die Idee kommen, den Autor dieses Textes als jemanden zu benennen, der den Antisemitismus nicht ernstnimmt. Er würde vielleicht erwidern: Das sei heutzutage schwierig, wenn Antisemitismusberichte so geführt werden und Demonstranten wie jenem auf dem geschilderten Foto, als Vorfälle aufgelistet werden. Wer den Antisemitismus lächerlich macht, darüber sollte man sich wirklich mal unterhalten.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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AeaP
AeaP
6 Monate zuvor

Könnte es sein, dass der Furor bewusst selbst antisemitische Klischees bedient und gleichzeitig Kritik am neoliberalen Raubtierkapitalismus mit Antisemitismus gleichsetzt? Und damit jegliche Kritik an den herrschenden Zuständen unserer Gesellschaft verunmöglichen will? Man stellt ja nur Fragen…

A. Varese
A. Varese
Reply to  AeaP
6 Monate zuvor

Ich glaube, tendenziell ja. Es fällt auf, dass vielfach Kritik, die nur im allerentferntesten mit Juden in Verbindung gebracht werden kann, aber per se mit Juden absolut nichts zu tun hat, als antisemitisch deklariert wird. Jedenfalls in Deutschland. Das ist allerdings insofern sträflich, dass dann vor lauter Antisemitismus-Vorwürfen, die als unsinnig abgetan werden können, die wirklichen Antisemitismen untergehen.
Erinnert an die Äsop-Fabel „Der Schäfer und der Wolf“.

Last edited 6 Monate zuvor by A. Varese
Clarisse
Clarisse
6 Monate zuvor

Interessant wird es wenn man den Antisemitismus in seiner Bedeutung wörtlich nimmt, und ihn damit vom Judenhass trennt. Es sind schliesslich nicht alle Juden Semiten, oder alle Semiten Juden. Wenn man das macht, scheinen plötzlich ganz andere Menschen Antisemiten zu sein. Vielleicht sollten wir mal darüber nachdenken warum man dieses Wort so benutzt, darüber wie es dazu gekommen ist, das Antisemitismus mit Judenhass gleichgesetzt wird.

N.B.
N.B.
6 Monate zuvor

Nach 80-Jahren sollte Antisemitismus kein heikles Thema mehr sein. Im Gegenteil: Dieses massive Getue von Habeck und Co. schüren Hass damit!

Und dieses Antisemitismusgefasel ist doch nur dazu da um sämtliche Kritik komplett totzuschlagen!

Robert
Robert
6 Monate zuvor

Den Leipziger Vorfall hat es nicht gegeben. Darin geht es in Prozess aber nicht. Der wird geben den Sänger geführt, weil er verdächtigt wird, den Mitarbeiter des Hotels vorsätzlich dieses Vorfalls bezichtigt zu haben.
Gehe mal sehr fest davon aus, dass der Richter, über den man schon einiges lesen konnte, noch die kleinste Chance nutzen wird, um ihn nicht verurteilen zu müssen. Und Weg hat ihn ein „Gutachter“ schon aufgezeigt, der die Videos auswertete und eine kurze Lichtreflektion, die er nicht genau bestimmen konnte, als mögliche Kette mit Stern beschrieb. Bzw., man er könne das nicht nur Sicherheit ausschließen. Dann wird man urteilen, dass im nicht widerlegt werden könnte, dass er die Kette trug und er daher seine Behandlung für antisemitisch gehalten habe. Er wird freigesprochen, da ihm ein Vorsatz zu Schädigung des Angestellten nicht nachgewiesen werden kann. Was dann medial für ein Echo folgt, kannst du sehr leicht prognostizieren.

Paranoia? Warten wir mal ab.

A. Varese
A. Varese
Reply to  Robert
6 Monate zuvor

Also Zeugen unnütz, Gutachter kennt die Wahrheit besser. Praktisch!

Rudi K
Rudi K
Reply to  A. Varese
6 Monate zuvor

Wie bei CSI?

Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
6 Monate zuvor

„Wenn ihr euch nicht distanziert, Moslems, dann gucken wir zu, wenn euch demnächst mal Rechte klatschen. Dafür gab es tatsächlich breite Anerkennung. Dieses Land ist verrückt geworden.“

Ja, Roberto, komplett verrückt geworden. Immer wieder interessant zu lesen, wie Kommentatoren des Auslands uns mittlerweile sehen (oder besser: verachten?). Bei MoA las ich diesbezüglich – sinngemäß:

Krass, der deutsche Vize-Kanzler fordert jetzt also, dass „Antisemiten“ „Antisemiten“ keulen? Kann man sich nicht ausdenken . . .

Man schämt sich eigentlich nur noch für all diese erbärmlichen „kulturellen Zerfallserscheinungen“.
Danke für den richtig guten und – gesellschaftlich – wichtigen Text, Roberto!

PS: Einen kritischen Text des palästinensischen Philosophen Bassel Al-Aray (leider im März 2017 von Israel getötet) fand ich kürzlich hier:

https://new.thecradle.co/articles/to-palestine-lessons-from-overthrowing-the-french-in-algeria

Dieser Auszug von Bassel Al-Aray spricht mir echt aus dem Herzen. Also:

„Sie, die Akademiker, haben es sich zum Ziel gesetzt, alle Dinge zu entzaubern, indem Sie sie definieren und erklären, und rechnen damit, dass Sie dadurch zur Wahrheit gelangen; In diesen bewölkten Tagen, das sage ich Ihnen, brauche ich keinen Erklärungsrahmen für Regenfälle – egal, ob es sich um Thors Hammer, Gottes Gnade oder den Konsens der Meteorologen handelt. Ich will nichts davon! Was ich will, ist mein ungebrochenes Staunen und ein albernes Lächeln, wann immer der Regen fällt. Jedes Mal wie zum ersten Mal, wie ein Kind, das von den Wundern dieser Welt verzaubert ist.“

Rudi K
Rudi K
6 Monate zuvor

Danke für diesen Beitrag. Leider wird er Begriff des Antisemitismus heute recht weit ausgelegt. Der „Angegriffene“ braucht nicht mal Jude zu sein. Etwa Anetta Kahane sprach auf einer Bundespressekonferenz davon, daß „Verschwörungsideologien alle ein antisemitistisches Betriebssystem“ hätten. Also auch im Falle von Bill Gates, wenn man ihn verdächtigt, die Welt beherrschen zu wollen.

Bernie
Bernie
6 Monate zuvor

Gut getroffen, wie immer – übrigens ich lernte vor Jahren einmal, dass es auch schon immer den Begriff des „Philosemitismus“, als Gegenpol zum „Antisemitismus“ gibt – Mensch google mal danach 😉

Ich denke wir Deutschen erleben gerade nicht einen neuen „Antisemitismus“ sondern einen neuen „Philosemitismus“ inkl. der damit verbunden Cancel-Culture israelkritischer Dokus….

Hier der Link meiner Suchmaschinen-Suche, einer Doku die bei ARTE, und den ÖRR, gelöscht wurde, die ich für sehr sehenswert erachte – was die Gründung Israels angeht, und den ersten Umgang mit den Holocaust- bzw. Shoa-Überlebenden in den ersten Tagen des israelischen Staates – nur soviel, der war keineswegs so wie heute sondern ähnlich dem Umgang der USA mit jeden Neueinwanderern, die erst nach Jahren des Militärdienstes in den Kriegen der USA US-BürgerInnen werden duften, insofern GI die überlebt hat.

Kein Witz, und dies trotz des schlimmsten Menschheitsverbrechens das diese israelischen traumatisierten Einwanderer gerade überlebt haben…..heute ist der Umgang ein ganz anderer als damals, dass wurde im Film auch gut nachvollziehbar geschildert…..mit Überlebenden der Shoa/des Holocaust…..durch Israel als Staat……:

Geschehen, neu gesehen. – ‚Wahre Geschichte‘ Les coulisses de l’histoire

Machtkampf ums gelobte Land – Israel, Palästina und die Rolle der Siegermächte

 Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 suchten die Siegermächte einen Ort für hunderttausende Überlebende des Holocausts in Europa. Viele von ihnen waren in diversen Lagern zusammengepfercht und blickten einer ungewissen Zukunft entgegen. Sie suchten nach einem Land, das sie aufnehmen konnte. Die Möglichkeit der Gründung eines jüdischen Staates in Palästina rückte wieder in den Vordergrund. David Ben-Gurion, der Anführer der zionistischen Bewegung, ergriff die Gelegenheit. Vor der Weltöffentlichkeit forderte er, die Überlebenden in das ‚Gelobte Land‘ auswandern zu lassen. Die Briten, die damals das palästinensische Gebiet verwalteten, waren dagegen um ihre Interessen in der Region zu wahren und die Beziehungen mit den arabischen Ländern nicht zu gefährden. Diese Haltung stand im Gegensatz zu der ihrer US-amerikanischen Partner, die die europäischen Flüchtlingslager fast allein verwalteten. Die Spannungen zwischen den beiden Verbündeten nahmen zu – Moskau witterte eine Chance zur Intervention. Machthaber Stalin beschloss trotz seiner antisemitischen Politik in der Sowjetunion, Ben-Gurions Plan des jüdischen Staats zu unterstützen. Er setzte auf die zionistische Bewegung, um die Briten aus ihrer Hochburg im Nahen Osten zu vertreiben. Gemeinsam mit den europäischen ‚Bruderländern‘ stimmte er entschieden für eine Aufteilung Palästinas in zwei unabhängige Staaten: einen jüdischen und einen arabischen. Doch kaum war der junge jüdische Staat geboren, entbrannte ein Krieg um das Territorium. Ein kriegerischer Konflikt nahm seinen Lauf, der bis heute nicht gelöst werden konnte.

Wiederholung W

Regie   Paul Le Grouyer, Philippe Saada

https://search.ch/tv/orfiii/2023-11-19T22:45:00-geschehen,neu-gesehen.wahre-geschichte

Für mich auch sehr aufschlußreich, dass Israel auch ein Produkt eines längst vergessenen Kalten Krieges zwischen Stalins Russland, und den USA, war – dies wird ja neuerdings ausgeklammert bzw. unter den Tisch fallen gelassen, oder eben als „Antisemitismus“ verunglimpft…..und wegzensiert, auch bei den ÖRR in Österreich, und bei ARTE……Mensch könnte ja auf andere Gedanken kommen, z.B. wie schäbig der Umgang Israels in den ersten Tagen mit Überlebenden der Shoa/des Holocaust war…..wie schon gesagt, heute ist der ein ganz anderer, und der Film schildert das gut nachvollziehbar…..;-)

Gruß
Bernie

Last edited 6 Monate zuvor by Bernie
Rudi K
Rudi K
Reply to  Bernie
6 Monate zuvor

Für mich auch sehr aufschlußreich, dass Israel auch ein Produkt eines längst vergessenen Kalten Krieges zwischen Stalins Russland, und den USA, war – dies wird ja neuerdings ausgeklammert bzw. unter den Tisch fallen gelassen.

Nur daß damals eher die UDSSR für Israel war. Allerdings war dies nach dem 6-Tage Krieg anders. Die UDSSR und auch die DDR unterstützten die umliegenden arabischen Länder.

Bernie
Bernie
Reply to  Rudi K
6 Monate zuvor

Lieber Rudi K, ich meine das kam in der Doku auch vor, aber leider kann ich die hier nicht als Video verlinken, denn wie schon gesagt die ÖRR haben die gelöscht – nur die Inhaltsbeschreibung fand ich durch eine Suchmaschine – im übrigen war es eine ARTE Geschichtsserie nicht nur über Israel sondern auch über andere Länder und Themen – Motto „Geschichte ist nicht in Stein gemeißelt – man findet ständig anderes, unbekanntes, oder neue Erkenntnisse – schade für den fehlenden Mut der ÖRR die das spezielle Thema zu Israel gelöscht haben 👎😒

Gruß Bernie

Last edited 6 Monate zuvor by Bernie
Bernie
Bernie
Reply to  Bernie
6 Monate zuvor

Ergänzung:

Schwups, weg auf einmal verschwunden, und wie schon gesagt vor dem 07. Oktober 2023 fand man das noch bei ARTE:

https://static-cdn.arte.tv/de/videos/103519-000-A/jerusalem-moskau-eine-fruchtbare-beziehung

Cancel-Culture eben…..

Sarkastische Grüße
Bernie

flurdab
flurdab
6 Monate zuvor

Den einzigen Juden den ich namentlich kenne ist Paolo Pinkel. Und dieses Spätprodukt des Erinnerungskult an die industrielle Vernichtung der europäischen Juden ist einfach nur widerlich.
Solche medialen „Kaufmichs“ repräsentieren niemals und zu keiner Zeit die Menschen, auf die Sie sich berufen. Ich weiger mich anzunehmen das die „Juden“so sind.
Das Schlagwort Antisemitismus ist in sich selbst schon leer, eine dumme Politkerfloskel, so dumm wie die, die es im Munde führen.
Wer sind diese Semiten? Wikipedia hilft hier noch weiter.
https://de.wikipedia.org/wiki/Semiten
Es sind die Nachkommen des Sem, Sohn des Noha. Ihr wisst, der erste Verschwörungtheoretiker der Literatur, zumindest bis es zu regnen begann. 😉

Semitische Sprachen sprechen heute insbesondere Araber, Israelis, Aramäer, Malteser sowie mehrere Sprachgruppen in Äthiopien und Eritrea

Es bezieht sich also auf die Sprachfamilie. Nicht auf eine Religion oder die Zugehörigkeit zu einer. Bei den Juden ist es nun so das es zwei Gruppen gibt, die Aschkenasen (europäische Juden. ca. 80%) und Sepharden (arabische Juden, ca. 20%).
Wenn man das gequälte Wort „Antisemitismus“ auf Menschen jüdischen Glaubens anwenden will geht dies nur bei den 20% Sepharden.

Was man aus meiner Sicht als gesichert annehmen kann, die Hammas ist antisemitisch und die Regierung Israels ist antisemitisch.
Wie es bei den Mitgliedern des Bundestages, der Bundesregierung und der Journaille aussieht ist ungeklärt.

Wir haben es also mit einer der mittlerweile leider üblich gewordenen „Gespenster- Diskussion“ zu tun, deren einziges Ergebnis die Ausschüttung von Steuergeld, ohne Überprüfung, an fragwürdige Organisationen mit Parteienbezug sein wird. Sowie Einengung des Meinungskorridors und Verfolgung der „falschen“ Meinungsinhaber.

Scholzens Augenklappe war ein Moment der Ehrlichkeit.

Last edited 6 Monate zuvor by flurdab
spartacus
spartacus
Reply to  flurdab
6 Monate zuvor

Denke, im großen und ganzen kann ich deinen Ausführungen zustimmen.
Nur in dem einen Punkt nicht:

„Wenn man das gequälte Wort „Antisemitismus“ auf Menschen jüdischen Glaubens anwenden will geht dies nur bei den 20% Sepharden.“

Diese Sepharden sind meißt, genau wie die europäischen Juden, aus ihrer Heimat ausgewandert und nach Gründung Israels (als Nachfahren der ca. 80sten Generation) wieder zurück gekommen.

Wenn man das Ganze von Mythologisierungen und sonstigen Spinnereien entkleidet, bleibt substanziell letztendlich, daß Antisemitismus eine Form von Rassismus ist, nicht mehr und nicht weniger.
Daß Habeck keine Ahnung hat, wovon er eigentlich redet (oder ihm das sowieso Schnuppe ist, weil es nur um die Selbstdarstellung geht), wundert sicher kaum noch jemanden.

flurdab
flurdab
Reply to  spartacus
6 Monate zuvor

Diese Sepharden sind meißt, genau wie die europäischen Juden, aus ihrer Heimat ausgewandert und nach Gründung Israels (als Nachfahren der ca. 80sten Generation) wieder zurück gekommen.

Das weiß ich nicht, das kann ich nichts zu sagen.
Die Mohamedaner behaupten aber hartnäckig das die Juden niemals drangsaliert wurden im Osmanischem Reich.
Also müssen ein paar Sepharden doch zu Hause geblieben sein. 🙂

Rassismus kann es nicht sein. Es gibt beim Menschen keine Rassen.
Es kann also nur Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sein, die zum Nutze eines monetären Vorteils gepflegt wird.
Ähnlich den Hartz- Gesetzten oder nun Hartz 5/ Bürgergeld.

Was den „Antisemitismus“ in Deutschland betrifft sieht man das die „Moslems“ nun zu den Opfern erklärt werden, weil es von denen viel mehr gibt und damit deutlich mehr Geld abzugreifen ist, als mit den popeligen vielleicht 150.000 Juden im Land.
Ich sag mal Kaddor. Mir unbegreiflich dass die im Bundestag sitzt (Grüne), aber verständlich, wenn man versteht das es Frau Kaddor nur um Frau Kaddor geht.
Also ums Guthaben.
Die Lohberger Brigade vertraut Frau Kaddor…

spartacus
spartacus
Reply to  flurdab
6 Monate zuvor

Soweit ich weiß, wollten damals die Juden einfach da weg. Einige hat es halt nach Europa verschlagen und andere in die arabisch-afrikanische Gegend. Ob da in vorzionistischen Zeiten noch Spurenelemente in ihren ursprünglichen Stammesgebieten zu finden waren, ist eher unerheblich. Die Auflösung vollzog sich auch schon zu Zeiten des römischen Reiches, an ein osmanisches war da noch gar nicht zu denken. 😉

Das mit den Rassen scheint mir schrecklich grün gedacht. Wir leugnen das Subjekt, um Vergehen gegen das angeblich nicht vorhandene Subjekt, umso nachdrücklicher zu verfolgen. Mit begrifflichen Verrenkungen ändert man an den Ursachen nichts. Ein Gedankenexperiment genügt, um sich zu vergegenwärtigen, daß es im sozialen Kontext Rassen gibt, egal wie die Biologen das heute ausdrücken würden.

flurdab
flurdab
Reply to  spartacus
6 Monate zuvor

Ui, jetzt kommst du mir mit dem sozialen Kontext?
Das ist verwegen. 😉
Ich verlasse mich da lieber auf die Biologie.
Ist die sichere Seite.
Eben weil Rasse heutzutage in jede beliebige Form umgedengelt wird, wenn es der „guten Sache“ dient.

spartacus
spartacus
Reply to  flurdab
6 Monate zuvor

I. Rassismus ist ein soziales Phänomen kein biologisches.
II. Wäre m.e. zu klären, wie und mit welchen Motiven die Biologie dazu kam, sich vom Rassebegriff zu verabschieden.
III. Wären biologische Kategorien gesellschaftlich relevant, müßten wir massiv über die Lebensumstände von Mäusen nachdenken. Die Ähnlichkeit deren Erbgutes mit dem menschlichen liegt etwa bei 99%.
IV. Die Subjektleugnung ignoriert einfach die Realität. Für die Grüninnen gibt es z.B. keine Zigeuner, aber Anti-Ziganismus. Wie soll das gehen? Der GG-Artikel, den sie ändern wollten, ist an Klarheit nicht zu überbieten. „Niemand darf wegen … seiner Rasse … benachteiligt oder bevorzugt werden.“ Was wird besser dadurch, daß man Rasse durch rassistische Motive ersetzt?
V. Stelle dir vor, ich lege dir 100 Porträtfotos vor, fünfzig von Japanern und fünfzig von Deutschen. Du sollst identifizieren, wer Japaner und wer Deutscher ist. Wie hoch wäre wohl deine Trefferquote? Bei einem Porträtfoto gibt es nur den nackten Kopp, keine Ethnie, keine Sprache, keine Kultur erkennbar. Wie erklärt sich deine vermutlich hohe Trefferquote? Alleine aus der genetischen Übereinstimmung innerhalb der Volksgruppen bzw. dem Unterschied, mag er auch prozentual noch so klein sein, zwischen den verschiedenen Volksgruppen. Ob Du das nun Rasse nennst oder mit einem anderen Begriff belegst, ist für die reale Situation völlig ohne Belang.

Last edited 6 Monate zuvor by Spartacus
flurdab
flurdab
Reply to  spartacus
6 Monate zuvor

Kommt darauf an.
Wenn du mir die Bilder von jeweils 50 schwarzen Deutsche und 50 schwarze Japaner hinlegst, werde ich wohl scheitern. 🙂

Wütender Bürger
6 Monate zuvor

Roberto: es gibt Journalisten, die behaupten, daß es hinter den Kulissen brodelt und die Oliv-Grünen aus der Ampel fliegen sollen. Wenn das stimmt, könnte das Arbeitszeugnis, das Scholz dem Kinderbuchautor und der Trampolinspringerin ausgestellt hat, sehr wohl ein Freud’scher Versprecher gewesen sein.

Was mich sehr freuen würde! 🙂

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Roberto J. De Lapuente
6 Monate zuvor

Und dann? Die reaktionäre Union?

flurdab
flurdab
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

Man könnte auch mal ein, zwei Jahre ohne Regierung aushalten.
Dem Staat wird es nicht schaden, die Finanzämter funktionieren, man braucht die eigentlich nicht.
Der Grüßaugust im Schloß bleibt uns ja als höchster Repräsentant erhalten, also alles in Ordnung.

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  flurdab
6 Monate zuvor

Sozialabbau, aber Militär aussparen, wird nicht gehen! Darf nicht gehen!

flurdab
flurdab
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

Warum nicht?
Der Film läuft doch schon seit 20 Jahren.
Bis jetzt hat auch noch niemand nachgefragt was aus den bisherigen „Wehretats“ tatsächlich an Verteidigungsfähigkeit herausgekommen ist.
Das waren bisher immer zwischen 30 und aktuell 50 Mrd. Euro in den letzten 10 Jahren.
Jedes Jahr, kein Panzer fährt, kein Schiff schwimmt, kein U- Boot taucht.
Schminkspiegel können doch nicht so teuer sein…

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  flurdab
6 Monate zuvor

Deutsche Soldaten sind privilegierter als Beamte, funktionieren aber nur an der Fleischtheke! Abschaffen, von den Amis verteidigen lassen!Feuerkraft nimmt von Jahr zu Jahr ab, aber immer mehr Kohle, bekloppt!

N.B.
N.B.
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

Wird aber so kommen. Die CDU und auch die FDP, ich glaube letztere wusste ganz genau was für Folgen diese Sonderetats + Schuldenbremse haben, freut sich sich schon genau das so zu machen… Die schießen doch jetzt schon auf die finanziell schlechter gestellten aus allen Rohren. Überall beginnt schon wieder die Diskussionen nach ZWANGSARBEIT für Arbeitslose. Natürlich alles im Namen der Gerechtigkeit! Kein Begriff ist als Beschimpfung stark genug, für dieses ***********!
Durch die Massenmigration der letzten Jahre gibt es genug Ablenkung, das die unteren Gruppierungen sich wohl kaum gegen die Regierungen stellen, sondern sich höchstens selbst auf die Fresse geben.

BSW ist meine letzte Hoffnung… Aber ich fürchte, die kommen schlicht ein bis zwei Jahre zu spät…

Mit den Woken der LINKE?… Die können Racketen schießen… Die sind vollkommen durchgeknallt…!

flurdab
flurdab
Reply to  N.B.
6 Monate zuvor

Erstmal wollen sie ja den Ukrainer das „Bürgergeld“ entziehen. Was rein rechtlich nicht zu beanstanden ist.
Die Kriegsflucht endet im ersten Land in dem Frieden herrscht. Man hätte die Ukrainer also gar nicht über die Grenze lassen dürfen…
Erstaunlich ist das dies der CDU erst jetzt auffällt. 🙂

Aber gut, die beklagen ja das es 1,9 Millionen offene Arbeitsstellen gibt und sich einfach keine „Arbeiter“ dafür finden lassen.
Bei den „Goldstücken“ haben sie die Forderung nach Arbeitsaufnahme scheinbar aufgegeben und nun müssen halt die Ukros ran.
Wenn man die Zahl der angekündigten Entlassungen und Betriebsschließungen betrachtet, kommt mir der Verdacht das Griogori Potjemkin neues Mitglied der CDU ist.
„Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken“

Danach kommen sie mit der „Zahlkarte“ für alle anderen „Asylanten“ um die wenig später auf alle Hartzer auszuweiten.
Und dann ist er da, der digitale Euro mit der digitalen Brieftasche und dem Scoring- System.
Ich freue mich schon darauf, endlich werde ich zeitnah erfahren das ich einen „Fehler“ gemacht oder das Falsche gedacht habe.
Das wird großartig11!

N.B.
N.B.
Reply to  flurdab
6 Monate zuvor

Du denkst da noch ein Stückchen weiter, als ich zur Zeit in der Lage bin… 🙁

Die Ukrainer und Co. lassen die ja mit größter Freunde ins Land, damit sich die unteren „Klassen“ sich gegenseitig selbst aufreiben und bloß nicht nach oben geschossen wird.
Die lieben in Wirklichkeit die Massenmigration!

Diese hätte aber niemals stattfinden dürfen.

Wenn wir tatsächlich einen Rechtsstaat hätten, wäre die gesamten Regierungen der letzten Jahre im Knast und würde dort verrotten…
Natürlich einen auf Gut™ machen und uns damit in den Abgrund schicken.

GEIL… Supershow!

flurdab
flurdab
Reply to  N.B.
6 Monate zuvor

Ja, ich habe schlimme Träume.
Bei der Masse und den kulturellen Unterschieden der „Zuwanderung“ drängt sich die Frage nach der Inneren Sicherheit auf. Die muss gestellt werden.
Tut aber niemand, seltsam.
Die Eritrea- Festspiele sind ja noch im Gedächtnis, die ca. 17.000 islamistischen Gefährder sind auch nicht lustig. 400.000 Afghanen mit zum Teil sehr seltsamen „Erzählungen“. Schiiten/ Suniten etc.
Kain und Abel in sämtlichen Hautfarben, Kulturen, Religionen, Sprachen und Dialekten.

Wenn man aus einer quasi homogenen und friedlichen Gesellschaft, ohne Not, binnen kürzester Zeit, einen ständig brodelnen Hexenkessel macht, muss man ein anderes und rigoroseres Herrschaftskonzept parat haben.
Das geht mit der Freiheitlich Demokratischen Grundordnung nicht.
Wir werden noch erleben wie man die Grenzen Deutschlands schließt, aber nur um die Flucht heraus zu unterbinden.

N.B.
N.B.
Reply to  flurdab
6 Monate zuvor

Bei der Masse und den kulturellen Unterschieden der „Zuwanderung“ drängt sich die Frage nach der Inneren Sicherheit auf. Die muss gestellt werden.

Wer sagt denn, dass dieses nicht so gewollt ist um garantiert einen Totalüberwachungsstaat zu etablieren…?

Im Namen der inneren Sicherheit ab sofort ein orwellscher Albtraum für alle, die nicht gerade hohe 6 oder 7 stellige Summen + Eigenheim und Co. auf ihren Konten haben.

Das hätte nicht passieren dürfen…
Aber wir Deustchen sind sooooooooooooooo GUT™ … so scheißend gut™…!

Last edited 6 Monate zuvor by N.B.
flurdab
flurdab
Reply to  flurdab
6 Monate zuvor

Ziemlich schockierend.
Ein Terrorakt in Frankreich. Da wird ein Dorffest überfallen und viele Wehr- und Arglose mit Messern niedergestochen.
Berichten deutsche die Medien?

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/frankreich-crepol/

Innere Sicherheit?

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  N.B.
6 Monate zuvor

Union und Teile der FDP (Teile) hassen Langteitarbeitslose und Bedürftige, aber hier im Blog werden vor allem die Grünen gehasst!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

@Anton InKoggnito

aber hier im Blog werden vor allem die Grünen gehasst!

Und dass völlig grundlos, wp die Grünen doch nichts mehr lieben als den Frieden und vor Nächstenliebe ggü. ihren Landsleuten nur so strotzen.

Mit Agenda 2010, Hartz4, der Verarmung der Rentner oder der Kriegserklärung gg. billige Energie für die deutsche Wirtschaft hatten die ja auch NIE etwas zu tun.

Junge, wach mal auf, statt nach deinem „grünen Rollbraten“ zu schmachten. 😉

Diese antideutsche Bande ist der Einflussagent der USA zur Vernichtung europäischer Konkurrenz.
Das war sie unter Schröder und ist es bis Heute unter der kahlen Kanzlerin.

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Robbespiere
6 Monate zuvor

Die Union ist hausbacken und vormodern. Der Hass auf Arbeitslose ist von denen wieder in die Gesellschaft getragen worden. Frau Merkel hätte nie Arbeitslose angepöbelt, heutige Schlümpfe machen dies!

N.B.
N.B.
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

Die hassen diese noch viel mehr, denn die machen genau das Gegenteil. Mit Krieg kann man keine armen Menschen ein soziales Leben ermöglichen!

Glaub man. Und ganz ehrlich ich hasse die Grünen jetzt erst recht. Absolute Kriegstreiber wie sie im Buche stehen und haben ihrem woke-faschistischen Wahn die AfD, gar Höcke, um Lichtjahre rechts überholt.

Und der letzte wirklich echte echte Grüne ist tot… (Ströbele)!

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  N.B.
6 Monate zuvor

Ströbele war sicher Kult, aber Politik und Zeiten ändern sich auch mal!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

@Anton InKoggnito

Ströbele war sicher Kult, aber Politik und Zeiten ändern sich auch mal!

Durchaus, aber grundlegende Überzeugungen wie Pazifismus sind keine Saisonartikel wie Bademode. 😉

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Robbespiere
6 Monate zuvor

Stimmt natürlich, bezog sich bei mir aber generell auf Politik! Ströbele war kein Pazifust!

N.B.
N.B.
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

Politik ändert sich, ja…
Aber wollen wir die rechtsextreme (Olive-)Grüne Faschoscheiße?

flurdab
flurdab
Reply to  Roberto J. De Lapuente
6 Monate zuvor

Die müssen noch bis in den Dezember durchhalten.
Pensionsansprüche gelten erst nach 24 Monaten. Und das nicht nur für die „Mysterien“ sondern auch für das extra eingestellte Fußvolk.
Zumindest die „Fachkräfte- Mangel“ wird dann mit einem Schlag beendet.
Endlich wieder fähiges Personal an der Leergutannahme. 😉

N.B.
N.B.
Reply to  flurdab
6 Monate zuvor

Pensionsansprüche gelten erst nach 24 Monaten

Würde mich nicht wundern, wenn dieses so abgesprochen ist…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  N.B.
6 Monate zuvor

@ N.B.

Das muss gar nicht abgesprochen werden.
Es hat sich längst herumgesprochen, dass nicht jeder Abgeordnete in der freien Wirtschaft recylebar ist.

Opportunismus ist halt eine sehr branchenspezifische Inselbegabung. 😉

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  N.B.
6 Monate zuvor

Die Frau Wagenknecht hätte gerne das altenSystem aus Sozialhilfe und Arbeitslosengeld zurück!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

@Anton InKoggnito

Und was gefällt dir daran nicht?

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Robbespiere
6 Monate zuvor

Ich bin gegen eine Trennung in Soziahilfe und Arbeitslsoenhilfe. Dies war über Jahre ein Verschiebebahnhof! Menschen wurden aufgegeben und zwischen Arbeitsamt und Kommune hin und hergeschoben!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

@Anton InKoggnito

Quatsch, die Arbeitslosenhilfe war ein Puffer, um nicht gleich in die Sozialhilfe abzurutschen, wo man sich nackt machen musste.

Ausserdem konnte man nicht gezwungen werden, jeden lausigen Job anzunehmen und sich damit die Rente zu ruinieren.

Das Ganze war nur ein Ausbeuterprogramm für Investoren, zum Nachteil der Arbeitnehmer und die Regierung hat sich echte Arbeitsmarktpolitik erspart, welche für einen hohen Beschäftigungsstand gesorgt hätte.

Eine Verbesserung der Bildung sowie Investitionen für Forschung und Entwicklung waren die Stiefkinder seit Kohl.

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Robbespiere
6 Monate zuvor

Belassen wir es dabei!

N.B.
N.B.
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

Doch das sollte man getrennt machen, da Sozialhilfe oft bedeutet das jemand aus welchen Grund auch immer komplett andere Bedürfnisse hat, und sich deswegen nicht in die Gesellschaft so einordnen kann wie dieser möchte oder kann, als das jemand der gerade mal Arbeitslos geworden ist.
Das heißt nicht dass das System so wie es damals war 1zu1 übernommen werden sollte, da es auch dort viele Fehler gab. Auch natürlich in der Bürokratie und dem Beamtenapparat, wo du letzteren ja immer komplett verteufelst.

Aber jedoch der Grundgedanke dahinter ist richtig.

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  N.B.
6 Monate zuvor

Ich verteufele nicht den Beamtenapparat, sondern die Trennung in Beamte— Tarifbeschäftigte! Gerne nur ein System! Die kommunale Sozialhilfe war doch eher auf Wohnungslose oder Drogensüchtige ausgelegt, mrd. in Großstädten. Es gab praktisch keine Arbeitsberatung usw. Fairerweise wurden auch bei Hartz 4 Menschen sehr oft in Sinnlosmassnahmen verbraten, stimmt natürlich. Passgenaue Hilfe kommt mit Coaching! Kommunen sind darauf nicht vorreitet, Flüchtingswelle und Hartz 4 beide gleichzeitig bei Kommunen, hätte diese überfordert!

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

Langzeitarbeitslose Personen, welche arbeitsfähig sind, sollten nur von einem System betreut werden! Da bietet sich die reformierte Arbeitsverwaltung an!

N.B.
N.B.
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

Positive Motivation wäre toll… Aber diese latente Existenzbedrohung die man erfahren hat, machen übel krank!

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  N.B.
6 Monate zuvor

Positive Motivation wird doch jetzt gepflegt! Dies ist doch der eine Punkt warum die Union, welch hier so gut wegkommt, am Rad dreht!

N.B.
N.B.
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

Wer das Hartz4 System erlebt hat, weiß wie menschenverachtende Scheiße da passiert ist…

Grundrechte für Arbeitslose?
Offene Aussage vom Jobcentermitarbeiter: Gibts nicht!

Passgenauses Couching? Geh weg… Entweder spurte man, oder man wurde von von Obdachlosigkeit und Hunger bedroht…!
So sah das aus!

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  N.B.
6 Monate zuvor

Warst Du in einem Coaching? Hat nichts mir normalem Verhältnis zur Integrationsfachkraft zu tun!

n.b.
n.b.
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

Ich will das nicht weiter ausbreiten. Nur eines: Auf Grundrechte der Arbeitslosen wurde schlicht geschissen!
Erniedrigungen waren an der Tagesordnung!

Last edited 6 Monate zuvor by n.b.
flurdab
flurdab
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

Und was hat sich mit Hartz geändert?
Nüscht!
Außer das eine zusätzliche Bürokratie aufgebaut wurde in der ca. 160.000 Schwervermittelbare vor der Arbeitslosenstatistik versteckt werden. Wobei die oberen Kader sicherlich neben gutem Salär noch ein Parteibuch haben.
Keine Arbeitsplätze vermittel konnte schon das Arbeitsamt sehr gut, war quasi die Kernkompetenz. Da hätte es nichts Neues gebraucht.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
6 Monate zuvor

@flurdab

Keine Arbeitsplätze vermittel konnte schon das Arbeitsamt sehr gut, war quasi die Kernkompetenz. Da hätte es nichts Neues gebraucht.

Stimmt schon, aber Dank Globalisierung ( mit Produktionsverlagerung ), EU-Osterweiterung ( mit angeschlossenem Sub-Sub-Sub-Unternehmertum ) und Automatisierung stiegen die Arbeitslosenzahlen und man brauchte bessere Verschleierungs-Instrumente wie Ich-AG, Ausweitung der Befristungen, sinnlose Weiterbildungsmassnahmen etc..

flurdab
flurdab
Reply to  Robbespiere
6 Monate zuvor

Schon richtig. Es wurde der „Arbeitsmarkt- Sandmann“ erfunden.
Eine Arbeitsplatz- Börse wurde jedenfalls nicht geschaffen. Denn sonst wäre die Anzahl echter Arbeitsplätze, also der wirkliche Bedarf feststellbar gewesen.
Fakten und Realitäten fürchtet die Politik wie der Teufel das Weihwasser.
Deshalb ja auch die ganzen „Personal- Dings Bums- Firmen“. Aus einer realen Stellenanzeige mach 5 oder 6, ist gut für die Statistik. Ich frage mich bis heute wo von diese Firmen leben bzw. wer sie finanziert.
Auch der Zinober mit der Anzahl an Mindestbewerbungen war völliger Unfug. Wieviele Unternehmen haben ob der schieren Masse an „Spontanbewerbungen“ aufgehört offene Stellen zu melden und zusätzliche Papiertonnen bestellt, um ihre Verwaltung zu entlasten.
Es war der erste Anschlag nach der Schockstrategie, danach folgten die Übrigen. Bankenkrise 2008, Invasion 2015, Corona, Ukraine, Nordstream, Israel und die ganzen Wummse.
Früher war ein totgeschlagener Politiker Gegenstand einer Straftat, heute könnte man mit Notwehr davon kommen.

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  flurdab
6 Monate zuvor

Das frühere Arbeitsamt war vormodern! Es gab keine Bewegung . Generell wird mir viel zu viel mit dem psychologischen Dienst bei der BA gearbeitet! Skandale und der internationale Maßstab gaben langweiliger Behörde den Rest!

flurdab
flurdab
Reply to  Berthold Kogge
6 Monate zuvor

Was der BA endgültig das Genick gebrochen hat war dass Einrücken der Beamten aus der Post und der DB.
Die mussten ja irgendwo unterkommen nachdem privatisiert wurde.
Was meinst du wie die Herren Beamten in einem fachfremden Gebiet gewirkt haben?
Da wirkte nicht nur fehlendes Können, sondern auch fehlendes Wollen.
Und da man den „Arbeitsscheuen“ als Universalschuldner bereits installiert hatte, war es ja billig ins Werk zu setzten.

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  flurdab
6 Monate zuvor

Welche BahnbeamtInnen!?

flurdab
flurdab
Reply to  N.B.
6 Monate zuvor

Stichtag ist der 8 Dezember.
Soll ja niemand ins Bergfreie fallen.
Der Scholz muss ja sonst mit der Grusi auskommen. 😉