Eine ziemlich enge Angelegenheit

1,5 Millionen Zuwanderer braucht das Land im Jahr, erklärt eine, die man Wirtschaftsweise nennt. Nur so könne man den Fachkräftemangel stemmen. Das heißt, im Jahr 2035 leben hier um die 100 Millionen Menschen.

Monika Schnitzer ist eine Wirtschaftsweise. So nennt man jene Ökonomen, die sich ein Plätzchen im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ergattern können – eine meist recht einseitig angebotsorientierte Kaffeerunde, die recht eindimensionale Berichte abliefert. Hin und wieder gibt es ein Minderheitsvotum eines »Irrläufers«; Peter Bofinger war so ein Ökonom, der manches anders sah als seine keyneshassenden Kollegen. Anders als beim Corona-Expertenrat werden Berichte aber nicht geschwärzt, was für diese Republik fast schon fortschrittlich erscheint.

Also zurück zu Schnitzer, sie hat neulich einen Diskussionsanreiz gesetzt: 1,5 Millionen Menschen müssten nach Deutschland kommen, damit wir den Fach- und Arbeitskräftemangel auffangen können – ach so, nicht insgesamt, sondern pro Jahr. Nur wenn wir diesen Schritt wagen, kann der Standort Deutschland leistungsfähig bleiben. Ob Monika Schnitzer bei der etwaigen Erfüllung ihres Rettungsversuches dann davon abweichen würde, die Rente ab 70 für unumgänglich zu erachten (für die sie plädiert), weiß nur die Weise aus dem Sorgenland selbst.

Es wird eng, noch enger als ohnehin schon

15 Millionen Menschen in den nächsten zehn Jahren: Das ist es ja, was Monika Schnitzer da als Notwendigkeit formuliert. Wir sind fast 84 Millionen im Augenblick. Ohnehin schon stark angewachsen in den letzten Jahren; man hat oft den Eindruck, dass die Infrastruktur nicht Schritt gehalten hat. Wie auch? Zumal dann, wenn es wenig Innovationsbereitschaft gibt, der soziale Wohnungsbau darbt, allen Versprechungen zum Trotz. In zehn Jahren sollen wir hier ein Hundertmillionenvolk sein? Da muss die Übersterblichkeit aber lange dran stricken, um diese in Aussicht gestellte Übervölkerung zu verhindern.

Klar doch, man könnte die ins Land kommenden Leute ja in Landstrichen platzieren, die ohnehin verwaist sind. Aber wem sollen die Fachkräfte dort ihre Leistungen anbieten? Mecklenburg-Vorpommern hat viele fast menschenleere Orte und Weiler. Aber es fehlt dort zwangsläufig ja auch an Patienten, die die ins Land strömenden Pflegekräfte versorgen könnten. Am Ende streiten sich die neuen und alten Bürger in strukturell verkrusteten Metropolen und Regionen um knappe Ressourcen. Wobei von Seiten der Regierenden immer wieder betont wird, dass Zuwanderer niemanden etwas streitig machen.

Das klingt schön, fast zu schön. Doch bevor man so einen Plan ins Auge fasst, müsste man materielle Fragen klären. Im wesentlichen haben sie mit existenziellen Grundlagen zu tun. Wo wohnen? Und wie heizen? Man sagt uns, dass die nächsten fünf Winter hart werden, Habeck stellt in Aussicht, etwaige Gasknappheit im Ausland mit einem wirtschaftlichen Lockdown zu beantworten: Vielleicht geht uns das Gas aus, wenn der nächste Winter dann doch mal kälter wird. Es reicht also offenbar für 84 Millionen schon nicht. Und dann auch noch jedes Jahr 1,5 Millionen neue Deutschland-Tickets: Nicht, dass wir zu viel Plätz im ÖPNV hätten. Aber weiß die Wirtschaftsweise sowas überhaupt?

Mach dir die Welt untertan: Die Fachkräfte der Anderen

Deutschland ist da ganz ungeniert, bedient sich an den Volkswirtschaften der Anderen, entzieht ihnen die Kräfte, die von ihnen jeweils ausgebildet wurden. Das Geld, dass andere Gesellschaften investierten, um Fachkräfte auszubilden, wird letztlich also dafür ausgegeben, um sie an Deutschland zu verlieren. Entschädigt wird das selbstverständlich nicht, die neoliberale Parole von der Freizügigkeit erlaubt dieses Wildern in anderen Revieren ja geradezu. Kann doch die Bundesrepublik nichts dafür, dass die Fachkräfte der Anderen weg wollen aus ihrem Land!

Die Volkswirtschaften der Anderen bleiben hingegen auf ihren Kosten sitzen. Als Sahra Wagenknecht vor vielen Jahren bereits genau diesen Umstand aufs Tapet brachte, zerriss man sie in der Luft. Es war der Beginn des Schismas der Linken, könnte man sagen. Die Linken, die heute eine Fachkräftezuwanderung im großen Stil für eine tolle Chance halten, nehmen in Kauf, dass Deutschland sich durch eine ziemlich perfide Ausbeutung anderer Wirtschaften schadlos hält. Ein kontinentales Gleichgewicht ist jedenfalls nicht vorstellbar, wenn man in den Volkswirtschaften der Anderen wildert. Werben die Anderen dann hier Fachkräfte ab? Wem nützt das am Ende?

Dahinter steckt die Losung, dass man sich die Welt untertan macht. Deutschland, da wollen doch alle hin. Das mag für viele Flüchtlinge gelten, natürlich schauen sie, wo sie die besten Sozialleistungen finden. Wer das leugnet, hält geflüchtete Menschen für dumm. Doch auch sie können rechnen. Bei Fachkräften sieht die Lage anders aus. Aus dem europäische Umland will kaum noch jemand nach Deutschland, die Arbeitsbedingungen sind zu schlecht, dass es hierzulande ein besonders gutes Lebensgefühl gäbe, spricht sich dort auch nicht herum. Wie auch? Es stimmt ja auch nicht. Man rekrutiert Fachkräfte aus gänzlich anderen Weltregionen. Das Repertoire an Arbeitskraft ist auch da begrenzt. Insofern ist Schnitzers Vorstellung nicht mehr, als plumpe Großmannsphantasie.

Immer mehr Overlookers

Haben wir überhaupt einen Fachkräftemangel, müsste man an dieser Stelle ohnehin fragen. Die Antwort ist komplex. Man kann sagen: Ja und nein. Natürlich fehlen unzählige fleißige Hände in vielen Bereichen. In der Pflege, im öffentlichen Nahverkehr, seit Corona auch in der Gastronomie. Gleichzeitig haben wir Heere von Angestellten im Marketing und dort, wo an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigearbeitet wird – oder gar Bedürfnisse entworfen werden, die heute noch gar keiner hat.

An der Stelle sei an den wunderbaren Podcast »Wohlstand für alle« von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt verwiesen. In ihrer Ausgabe vom 21. Juni 2023 beschäftigen sie sich genau mit diesem vermeintlichen Fachkräftemangel. Sie wagen dabei einen Rückgriff auf Marx, der von den Faux Frais schrieb, den Nebenkosten. Gemeint war bei Marx dabei jene Legion von Menschen, die von den Kapitalisten angestellt und bezahlt wurden, ohne dass diese produktiv arbeiten mussten. Die Overlookers etwa, also Aufseher, die in den Fabrikhallen nicht schufteten, sondern nur dazu da waren, die Arbeiter zur Arbeit anzuhalten.

Die Faux Frais von heute sind weniger Kapos, schlussfolgern Nymoen und Schmitt. Aber sie sitzen in Bereichen, in denen sie nicht produktiv im Sinne der Wertschöpfung sind. Sie machen etwa Werbung, erfinden Werbesprüche für Waren, die andere produzieren. Nymoen wirft die Zahl von 500.000 Beschäftigten im Marketing in den Raum. Er bezieht sich auf das Statistische Bundesamt. Etwa 500.000 Menschen fehlen in Deutschland auch in der Pflege. Es sei nun die Konsequenz der kapitalistischen Arbeitsteilung, dass es an Fachkräften mangelt, denn diese orientiere sich ja nicht an den Bedürfnissen, sondern an den Profiten. Insofern haben wir natürlich eine Fachkräftemangel. Allerdings unter kuriosen Umständen.

Deutschland, ein Sommernachtstraum

Was schwingt eigentlich mit bei der Forderung der Wirtschaftsweisen Schnitzer? Ist das Expertise? Eine, die sich rein auf Ökonomie fokussiert? Vielleicht angereichert durch Moral, denn wer dergleichen in die Welt setzt, erhält von vermeintlich progressiven Geistern tosenden Beifall. Oder steckt da Weltvergessenheit dahinter? Die Weigerung, die Umstände und den Lebensalltag normaler Bürger auch nur im Ansatz berücksichtigen zu wollen?

Das ist schwer zu sagen. Was man jedoch schon herausdeuten kann: Die Eliten im Lande leben in einer völlig anderen Welt. In der ist Deutschland noch immer das Paradies für alle anderen, die Stelle, die Gott geküsst hat, nachdem er das Erdenrund erschuf. Hier wollen alle her und hier lässt sich auch alles friedlich regeln. Wir haben unerschöpfliche Ressourcen – und jeder, der das anzweifelt, weil die Lebenserfahrung, die er in seiner Gesellschaftsschicht gemacht hat, ihm sagt, dass es eng werden könnte, wird nazifiziert und zu einem Menschen erklärt, der immer noch in 1936 feststeckt.

Deutschland ist für diese Kreise ein Sommernachtstraum, ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten, während weite Teile des Volkes längst auf die Grenzen verweisen. Schnitzer kann nicht sagen, woher man Millionen Menschen nehmen will, wie man sie integrieren, woher Arbeitsplätze und Wohnraum kommen sollen. Sie muss es auch nicht tun, sie ökonomisiert vor sich hin und gibt die Expertin. Dafür wird sie in den Sachverständigenrat gerufen. Und der ist sachverständig in Zahlenspielerein, interpretiert und rechnet etwas umher. Was solche Forderungen für eine Gesellschaft bedeuten, zumal für eine Gesellschaft, die unter ökonomischen Prämissen geführt wird, die ein Ausweichen kaum möglich macht, weiß sie nicht. Dass der Medienbetrieb ihre Forderung nur aufgreift, aber nicht kommentiert und nach Realismen abklappert, sagt viel darüber aus, wie man sich hierzulande die Welt als Wille und Vorstellung ausmalt.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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Andre
Andre
10 Monate zuvor

In Frankreich hat das mit den ausländischen Fachkräften wunderbar funktioniert, wie man aktuell sieht.

Träumer
Träumer
Reply to  Andre
10 Monate zuvor

Die sorgen sogar ohne ein Gehalt für neue Aufträge bei Glasern, Autoherstellern,
Elektrikern……..

ShodanW
ShodanW
10 Monate zuvor

Das Fachkräfteproblem ist sowieso zwiespältig zu sehen. Einerseits kriegen die Branchen Schnappatmung, weil ihnen alles über den Kopf wächst, andererseits sind sie nicht bereit, ihre bequemen marktwirtschaftlichen Dogmen, die sie sich im Neoliberalismus angewöhnen durften, über Bord zu werfen. Sie ködern also mit Dringlichkeiten und verheizen trotzdem weiter, als würde man bei Verwerfungen mit dem dysfunktionablen Mitarbeiter schnell Ersatz finden.

Jetzt haben sie aber schon seit Jahren dafür gesorgt, dass sich die Leute enttäuscht und/oder überarbeitet abwenden. Also ist das potentielle Personal schon durch dieses Gebaren nicht mehr reichhaltig verfügbar, was uns jetzt wohl notgedrungen ins Ausland schielen lässt. Was dann noch mehr zum Problem werden wird, da bin ich mir sicher.

Träumer
Träumer
10 Monate zuvor

Unsere Wirtschaft hat kein Fachkräftemangel, sie hat ein Billigkräftemangel.
Der wirkliche Fachkräftemangel herrscht im Bundestag. Bei den Stümpern
dort, spielt aber Geld keine Rolle. Dort werden Ungelernte, die im Wirtschafts-
leben nicht im Supermarkt Regale auffüllen könnten, mit Traumgehältern
verwöhnt. Deswegen glaubt Frau Baerbock auch, dass Fachkräfte gerne mit
Schlauchbooten nach Deutschland kommen, um dem neuen Arbeitgeber
die Fahrtkosten zu sparen.

tschira
tschira
10 Monate zuvor

Ich glaube kaum, dass wir anderen Ländern Fachkräfte wegnehmen. Im Gegenteil. Bei uns landen die überflüssigen Söhne, die man zu Hause nicht mehr ernähren kann, die nichts können und nichts gelernt haben. Die Mehrzahl der zu uns kommenden, wandern in die Sozialsysteme ein. Da können die sogenannten „Regierenden“ (Frage: wann regieren die, wenn man schon das Partizip Präsens verwendet) und Wirtschafts“weisen“ erzählen, was sie wollen. Außerdem gibt es bei uns bis jetzt schon genügend Leute, die als Fachkräfte jedes Unternehmen heranziehen kann. Da unser Land sich deindustrialisiert, benötigen wir sowieso keine ausländischen wirklichen Fachkräfte hier. Und was sollen die außerdem in einem Land, welches keine adäquaten Wohnungen anbieten kann und – das Wichtigste: keine innere Sicherheit.

flurdab
flurdab
10 Monate zuvor

die Welt als Wille und Vorstellung

Damit ist alles gesagt.
Das man selber Fachkräfte ausbilden könnte, das eine vernünftigen Familienpolitik auch zu ausreichend Nachwuchs führen könnte. Das der Fremde selten „Fachkraft“ ist. Das die Agenda 2010 gesellschaftspolitisch komplett gescheitert ist.
All das kommt den Experten nicht in den Sinn.

Muss es aber auch nicht. Die Zukunft ist derzeit so wackelig, da hilft auch eine Glaskugel nicht weiter. Die Industrie die es sich leisten kann verlagert die Produktion, kleineren Unternehmen werden die Vorprodukte entzogen, VW wundert sich über eine innerdeutsche Kaufzurückhaltung bei ihren Lithiumhobeln. Das sich ein potentielle Käufer zwischen energetischer Sanierung + Wärmepumpe und Neuwagen entscheiden muss, kommt ihnen nicht in den Sinn. Das der Tsunami an neuen „Sondervermögen“ auch ein Ende findet, ist ihnen auch nicht verständlich.
Wie das im kommenden Winter mit dem Gas ausgeht bleibt nebulös bei Menge, Herkunft und Preis.
Da kann man schon mal in eine ganz andere Richtung weisen und ob des aufziehenden Paradieses frohlocken. Nichts ist schöner als dichter Nebel.

Das einzige was noch sicher ist, ist das Professorengehalt und die Pension.

Last edited 10 Monate zuvor by flurdab
Träumer
Träumer
Reply to  flurdab
10 Monate zuvor

Das ist ja schon unfair. Du hast mit Deinem Kommentar eigentlich alles
gesagt, was dazu zu sagen ist. Nur eins noch. Wir werden bald Fachkräfte
im Überfluss haben, wenn immer mehr große Unternehmen abwandern.
Wie es aber jetzt schon aussieht, werden von denen wohl viele in die
Länder des Bricks Zusammenschlusses auswandern.

flurdab
flurdab
Reply to  Träumer
10 Monate zuvor

Glücklich ist wer wandern kann.
Aber ob dem deutschen Chemie- Facharbeiter in China wirklich ein besseres Leben erwartet? Oder auch in den USA?
Im Neoliberalismus ist der Mensch ein Wegwerfprodukt.
Im gestrigen Podcast wurde ja viel Verwunderung über die Eskapaden der deutschen Politik geäußert. In anderen europäischen Staaten sieht die Politik aber nicht besser aus. Mir kommt es so vor als ob eine unbekannte Kraft alles daran setzt die Idee der Demokratie und die Idee des Staates komplett zu ruinieren, so dass die „Bürger“ diese mit Freude von sich werfen werden.
Und dann lande ich bei Schwabs Great Reset und der UN Agenda 2030.

Der Spätzletürkeund seine Gefolgschaft will in die Ernährung eingreifen und gleichzeitig wird die Stickstoffdüngerproduktion wegen der Energiepreise in Deutschland eingestellt. Mir kommt es so vor als ob da eine große Lebensmittelkrise geradezu mit Absicht provoziert wird.
Oder wissen die etwas was uns unbekannt ist?
Der Bedarf an Nahrungsmitteln hängt ja von der Anzahl der Esser ab.

Das ist alles so widersprüchlich und aus meiner Sicht unlogisch, da wird mir Bange.

Träumer
Träumer
Reply to  flurdab
10 Monate zuvor

So unbekannt ist diese Kraft die die Idee der Demokratie ruinieren will
gar nicht. Wie Du schon schreibst, ist es einmal Schwab mit seinem WEF
und, wohl noch gefährlicher, die Newcons in den USA. Die haben sich längst
ein Reich im Reich etabliert. Sie sorgen dafür, dass nur die richtigen
Amerikaner wählen dürfen und das die Wahlautomaten den richtigen
Gewinner ausschütten. Da Chaot Trump mit seinen Milliarden unabhängig
war, konnten sie ihn nicht steuern und haben ihn über ihr Medienmonopol
klein gemacht. Ohne ihn und mit der Wachsfigur Biden, konnten sie den
Krieg in der Ukraine endlich anzetteln. Vorher half Schwab, vor allem in
Europa, willige Regierungen zu installieren. Ich befürchte, dass die im Moment
noch relativ leichte Übersterblichkeit durch die RNA Spritzkur, sich bald
in ein Massensterben verwandeln könnte. Dieser Druck, unbedingt dieses
Zeug in die Menschen zu bekommen kann nur mit Geldgier allein nicht erklärt
werden. Ob es Absicht ist, dass die vermutlich meißt ungeimpften Migranten
dann überleben? Dann hätten wir ungeimpften Deutschen ein richtiges
Problem.

spartacus
spartacus
Reply to  Träumer
10 Monate zuvor

Dieser Druck, unbedingt dieses

Zeug in die Menschen zu bekommen kann nur mit Geldgier allein nicht erklärt

werden.

Da kennst Du Pfizer und Co. aber ganz schlecht.

Ob es Absicht ist, dass die vermutlich meißt ungeimpften Migranten

dann überleben? Dann hätten wir ungeimpften Deutschen ein richtiges

Problem.

Naja, mal abgesehen davon, daß sie ja am liebsten alle geimpft hätten, sehe ich das Problem nicht.

spartacus
spartacus
Reply to  flurdab
10 Monate zuvor

die Welt als Wille und Vorstellung

Damit ist alles gesagt.

Find ich nich. Das is eigentlich Schopenhauer und wie ichs drehe und wende, kriege ich hierzulande da nicht rein.

flurdab
flurdab
Reply to  spartacus
10 Monate zuvor

Ich dachte eher an „Triumph des Willens“ von Leni Riefenstahl.
Schopenhauer ist mir als Philosoph bekannt, sein Werk leider nicht.
Wobei man fragen muss ob „Die Welt als Wille und Vorstellung“ nicht mehr Schaden als Nutzen in die Welt trug.
Es ist ja bei jeder Idee, jedem Gedanken so, das er erstmal in der Welt ist, sich immer jemanden findet der ihn missversteht oder zu seinem eigenen Nutzen missbraucht.
Der Philosoph hats nicht leicht…

Es stellt sich natürlich auch die Frage ob Roberto J. De Lapuente Schopenhauer gelesen hat, und wenn nicht, ob er so eine Überschrift überhaupt wählen durfte.
Ich mein, das ist ja ganz knapp am Gedankenverbrechen.
Wir leben in spannenden Zeiten und die „Gerechtigkeit“ lauert hinter jeder Ecke.

Pentimento
Pentimento
Reply to  flurdab
10 Monate zuvor

Die Welt als Wille ist das was die Welt tut, und sie tut, was sie will, das ist inzwischen das, was die 300 Superreichen wollen, plus CIA, plus MIT. Dazu zählt auch das, was die Natur macht. Ihr Wille. Kann man auch als Schicksal bezeichnen.

Die Welt als Vorstellung ist, was wir Naiven und Guten -und zu denen zähle ich auch Herrn Arthur Schopenhauer – uns wünschen. Was wir uns vorstellen, d.h. auch Ideale, Wünsche, eben Vostellungen.

Schopenhauer hatte noch keine Ahnung, davon, daß Konzerne mal so mächtig werden würden. M.E.

Aber letzten Endes sind die Konzerne ja das, was wir „Die Welt“ nennen.

„Die Welt als Wille und Vorstellung“ gibt es für 9,90 € als Reclam Bändchen. Lohnt sich.

Last edited 10 Monate zuvor by Pentimento
flurdab
flurdab
Reply to  Pentimento
10 Monate zuvor

Bedankt.

Pentimento
Pentimento
Reply to  flurdab
10 Monate zuvor

O gern.

Warum nicht weitergeben, was man lange studieren mußte, um es zu verstehen

flurdab
flurdab
Reply to  Pentimento
10 Monate zuvor

Ha, und du meinst das mir ein Reclamheft dann weiter hilft?
Ich bin nicht die Außendingens, ich kenne meine Grenzen.
🙂
Ich werde mich aber bemühen.

Pentimento
Pentimento
Reply to  flurdab
10 Monate zuvor

Ja, das meine ich!
🙂
Und das freut mich.

spartacus
spartacus
Reply to  Pentimento
10 Monate zuvor

Jep, wobei Wille und Vorstellung zwei Kategorien sind, nach denen unterschieden wird. Der Wille ist die Natur an sich (auch in uns), während die Vorstellung das Bild ist, das wir uns davon machen.

Pentimento
Pentimento
Reply to  spartacus
10 Monate zuvor

Fein verdichtet.

Pentimento
Pentimento
Reply to  Pentimento
10 Monate zuvor

Man kann auch sagen, der Wille der Welt ist das Unbewußte, der Instinkt.

Der Mensch handelt – wenn er unbewußt handelt – instinktiv, und bedenkt auch selten die Folgen, aber er handelt schnell.

Im Ggensatz dazu steht das bewußte Handeln, das Überlegung voraussetzt, das oft menschlicher ist, weniger spontan, aber eben etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pentimento
10 Monate zuvor

Der Mensch handelt – wenn er unbewußt handelt – instinktiv, und bedenkt auch selten die Folgen, aber er handelt schnell.Im Ggensatz dazu steht das bewußte Handeln, das Überlegung voraussetzt, das oft menschlicher ist, weniger spontan, aber eben etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Da bin ich mir, ehrlich gesagt, nicht so sicher wie du.
Der Instinkt ist das, was den naturgegebenen Teil des Menschen ausmacht und damit konstruktiv.

Dem entgegen steht der Verstand, welcher sich seine eigene Welt kreiert und zu destruktiven Exzessen a la Gates, Rockefeller, Soros und Co führt, welche dem, an sich sozialen, Wesen des Menschen völlig zuwider laufen.

Ich persönlih halte das Streben nach Dominanz zur Selbsterhöhung keineswegs für eine Primäreigenschaft unserer Spezies, sondern für deren Entartung.
Historisch betrachtet war die Auswahl von Führungspersonen immer gemeinwohl-orientiert und kein Selbstzweck.

Der Fehler im System liegt darin, dass man solche Fehlbesetzungen Heute nicht mehr los wird.

Pentimento
Pentimento
Reply to  Robbespiere
10 Monate zuvor

@Robbespiere

Weiß nicht. Instinkt ist Trieb.

Er kann konstruktiv und destruktiv sein.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pentimento
10 Monate zuvor

Destruktiv sind Triebe m.M.n. nur dann, wenn sie durch Schranken in ihrem natürlichen Fluss blockiert werden und es zu einem Ungleichgewicht bzw. Triebstau kommt.

spartacus
spartacus
10 Monate zuvor

Eigentlich lohnt es nicht die Tinte. also heutztage den Strom, um zu diesem Thema was zu schreiben.
Die Wirtschaftsweisen = Stalinistische Propagandisten aus der monetaristischen Vorhölle. Eine der nutzlosesten Institutionen dieser Republik. Der Fachkräftemangel betrifft auch die deutschen Ökonomen, rein qualitativ, nur daß diese Religionsgemeinschaft das natürlich nicht erkennt.
Fachkräftemangel beruht in erster Linie darauf, daß Unternehmen seit Jahrzehnten nicht genug ausbilden. Und wenn die nicht von ihrem hohen Roß herunterkommen, tun sie mir kein bißchen leid. Erst kürzlich hat die Diskriminierungsbeauftragte darauf hingewiesen, daß es auf dem Arbeitsmarkt massive Altersdiskriminierung gibt. Habe kein Echo vernommen, die Thematik ist wohl nicht woke genug. Wenn sich die Unternehmen nicht die Mühe machen, auch mal fünzigjährige Arbeitslose einzuarbeiten, schauen, wen man wo einsetzen könnte und nur young and fresh wollen, kann es ja nicht so schlimm sein.
Im Grunde ist das alles hausgemacht. Die Bildung scheint ja auch nicht so recht zu funktionieren. Dann auch die Entwertung bzw. Geringschätzung körperlicher Arbeit, durch die alles auf billig getrimmte Konkurrenzökonomie haben wir uns nach und nach gewisser gesellschaftlicher Ressourcen beraubt. So frage ich mich z.B. schon, warum wohl eine Firma aus Österreich (Wiener Kennzeichen) nach Rhein-Main kommt, um am Gebäude eines Supermarkts eine Verschalung anzubringen.
Natürlich gibt es auch ein demographisches Problem, vor dem die Politik seit zwanzig Jahren versagt, genau wie beim Thema Zuwanderung generell. Schon unter Schröder hatten sie doch irgendeine Blue(?) Card, wo sie nicht mal die projektierten 80.000 zusammen bekommen haben. Damals waren, glaube ich, Computer-Inder der letzte Schrei. Den meißten war das wohl aber nicht reizvoll genug.
1,5 Mios, da muß ich lachen. Die Trulla zwitschert für irgendwen Propaganda.
Und wenn die deutsche Industrie abwandert bzw. eingeht wird sich zum dann geringer werdenden Fachkräftemangel noch eine Menge Arbeitsloser dazugesellen, die dann wieder niemand sinnvoll umqualifizieren will.

aquadraht
aquadraht
Reply to  spartacus
10 Monate zuvor

Das auch vermeintlich kritische Geister ein verkotetes Hirn haben, zeigen Begriffsbildugnen wie „Stalinistische Propagandisten ..“. Man kann ja mit gutem Grund Einwände gegen die historische Gestalt Stalin, die UdSSR, oder den Ostblocksozialismus anmelden. Aber wozu diese antikommunistische Scheisse?

Antikommunismus ist die Kernideologie des Faschismus, und nicht anders als Antisemitismus eine auf Ausrottung zielende „Alltagsreligion“, Hass und Feindbild für Dumme und von Bösartigen.

Lasse Machen
Lasse Machen
Reply to  spartacus
10 Monate zuvor

„Stalinistische Propagandisten“……….
Ich frage mich ernsthaft, was der ein oder andere Deutsche machen würde, hätte es Stalin nicht gegeben. Nur zum mitschreiben:
Stalin hat Europa und somit auch Dummland vom Faschismus befreit.
Aber in dem besten Dummland aller Zeiten gilt er bei den meisten dieser Kretins als Massenmörder und Widerling.
Wir sind schon ein seltsames Völkchen, oder Spartacus?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Lasse Machen
10 Monate zuvor

@Lasse Machen

Stalin hat Europa und somit auch Dummland vom Faschismus befreit.

Das hat der aber nicht aus christlicher Nächstenliebe getan oder weil er der netto Onkel von Nebenan war, sondern weil der deutche Angriff seine Machtposition im Falle einer Niederlage der Roten Armee bedeutet hätte.
Man sollte den historischen Stalin schon realistisch einordnen und nicht heroisieren.

Und das von Spartacus verwendete „Stalinistische Propagandisten“ ist unvollständig zitiert ohne den Reset des Satzes

Die Wirtschaftsweisen = Stalinistische Propagandisten aus der monetaristischen Vorhölle.

Für mich liest sich das so, als ginge es Spartacus nicht um eine Gleichsetzung der Wirtschaftsweisen mit Sozialismus stalinscher Prägung, sondern der Anwendung seiner Propaganda-Methoden unter neoliberalen Bedingungen.

spartacus
spartacus
Reply to  Lasse Machen
10 Monate zuvor

Stalin war also kein paranoider Massenmörder?
Die ganzen Genossen sind in den dreißiger Jahren einfach so irgendwo verschwunden? Und Trotzki hatte dann wohl in Mexiko nur einen unglücklichen Unfall.
Man lernt doch immer wieder dazu.
Ich hatte ihn so wahrgenommen, daß er der Verfechter der einzig wahren Lehre war, die auf seiner persönlichen Einschätzung/Ideologie beruhte.
Genau wie die Wirtschaftsweisen, die als Gralshüter neoliberaler Ideologie berufen werden und kein Iota davon abweichen.

Lasse Machen
Lasse Machen
Reply to  spartacus
10 Monate zuvor

„Stalin war also kein paranoider Massenmörder?“

Nein, war er nicht!

In keinem anderen Land wird die „StalinismusKeule“ auf eine so hasserfüllte Art und Weise geschwungen wie in Deutschland. In keinem!!
In Frankreich gibt es bis HEUTE eine Metrostation mit Namen Stalingrad.
Wäre hier undenkbar. Da würden die Deutschen aus ihren Löchern kriechen und schreien: Massenmörder, Massenmörder. Du wärst, vermute ich, dabei. Bitter!

Das deutsche Volk muss schon bei dem Wort Kommunismus Brechreiz verspüren. Und wer eignet sich da besser als Stalin um genau diesen Reiz auszulösen.

Wer hat sich schon 1949 für ein wiedervereinigtes Deutschland starkgemacht? Dein Massenmörder Stalin! Einzige Voraussetzung: Deutschland muss neutral bleiben. (Schweiz als Vorbild). Adenauer lehnte mit den Worten: „lieber das halbe Deutschland ganz, als das ganze Deutschland halb“, ab.

Wer wollte bei Gründung der Nato in derselben aufgenommen werden? Dein paranoider Massenmörder. Ablehner: USA.

Wer hat auf Hiroshima eine Atombombe abwerfen lassen, obwohl der Krieg längst entschieden war? Stalin, der Schweinehund war es nicht.
Und falls du Trotzkist bist…… Friede seiner Asche. Mit Trotzki als Führer der Bolschewiki (Lenin würde sich im Grab umdrehen), hätte sich der deutsche Faschismus nicht besiegen lassen. Trotzki war ein Verräter der Revolution. Verräter haben es schwer. Du merkst ich drücke mich vorsichtig aus. Besser iss es.
Dir noch einen schönen Tag.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Lasse Machen
10 Monate zuvor

@Lasse Machen

In Frankreich gibt es bis HEUTE eine Metrostation mit Namen Stalingrad.

Da war mir zwar neu, aber ist das explizit ein Zeichen der Verehrung Stalins oder nicht eher ein Gedanken an den Anfang vom Ende der deutschen Dominanz, auch in Frankreich? Ich weiß es nicht.

Wer hat sich schon 1949 für ein wiedervereinigtes Deutschland starkgemacht? Dein Massenmörder Stalin! Einzige Voraussetzung: Deutschland muss neutral bleiben. (Schweiz als Vorbild). Adenauer lehnte mit den Worten: „lieber das halbe Deutschland ganz, als das ganze Deutschland halb“, ab

Es stimmt, dass Stalin bereits 1952 in der „Stalin-Note“ die Wiedervereinigung Deutschlands als neutralen Staat vorschlug.

Allerdings sind seine tieferen Motive nicht bekannt.

Mag sein, dass er sich damit die USA auf Distanz halten ( siehe neutrales Österreich ) und/oder den Sozialismus der sowj. Besatzungszone für ganz Deutschland etablieren wollte.
Darüber kann man nur mutmaßen.

Last edited 10 Monate zuvor by Robbespiere
spartacus
spartacus
Reply to  Robbespiere
10 Monate zuvor

Vor allem hat das eine mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Da werden ja lauter Dinge aufgeführt, über die ich gar nicht gesprochen habe.
Du hast ja in deinem anderen Post sehr gut dargestellt, worauf es mir ankam.
Im übrigen hat uns auch nicht Stalin vom Faschismus befreit, sondern unter großen Opfern die Rote Armee, die vom „Verräter“ Trotzki gegründet wurde.

Lasse Machen
Lasse Machen
Reply to  spartacus
10 Monate zuvor

Wir müssen wirklich nicht weiter um Begrifflichkeiten streiten. Das bringt nichts. Jeder von uns hat eine andere Sicht auf den Staatsmann Stalin. Ich habe nur anmerken wollen, das – wie schon „aquadraht“ es in einer wunderbaren Art deutlich gemacht hat – der Stalinismus als antikommunistisches Synonym gebraucht wird. Kritische Geister, und ich nehme mal an, auf dieser Seite schreiben nur nachdenkende Zeitgenossen, die noch nicht völlig den MSM verfallen sind, sollten auf solche Vergleiche nicht zurückgreifen.
Sollte sich hier jemand durch meine Kommentare beleidigt fühlen, würde es mir leid tun, aber ändert nichts an der Tatsache, dass ich Stalin für einen weitvorausblickenden Politiker halte. Am besten ist sein Weitblick daran zu erkennen, dass er sofort nach Abwurf der Atombomben durch die USA, seine naturwissenschaftlichen Institute aufforderte, mit Vehemenz daran zu arbeiten, erstens auch solche Waffen zu schaffen und zweitens durch den sog. Sputnikschock die Amis davon zu „überzeugen“, dass ab sofort auch ihr, bisher von großen Kriegen verschont gebliebenes Territorium, Ziel von russischen Waffen sein könnte.
Würde die heutige russ. Föderation nicht über Atomwaffen verfügen, na, ich glaube hier auf dieser Seite muss ich nicht näher erläutern was das für Russland bedeuten würde. Das Land gebe es nur als Kolonie.
All das sollte man trotz allem Hass, der diesem Mann entgegen schlägt, nicht aus den Augen verlieren.

spartacus
spartacus
Reply to  Lasse Machen
10 Monate zuvor

wie schon „aquadraht“ es in einer wunderbaren Art deutlich gemacht hat – der Stalinismus als antikommunistisches Synonym gebraucht wird

Diese wunderbare Art besagt, daß jeder der den Stalinismus nicht gut findet, chronischer Antikommunist ist. Da geht es mir wohl wie vielen, die dort ins Lager oder nach Schauprozessen aufs Schafott gekommen sind. Die wußten vorher oft auch nicht, daß sie Antikommunisten waren.

Lasse Machen
Lasse Machen
Reply to  spartacus
10 Monate zuvor

Du scheinst dich in der Geschichte sehr gut auszukennen. Da kann ich nicht mithalten. Trotzdem treibt mich eine Frage um:
Die ist mit absoluter Sicherheit der sog. Matrosenaufstand in Kronstadt bekannt. Einige würden es Konterrevolution nennen, aber sei es drum. Also, weiß du was Lenin, nicht Stalin!! nach Niederschlagung befahl: keine Gnade den Verrätern.
Lenin und Stalin sind sicherlich für dich zwei der schlimmsten Verbrecher. Dann oute dich als Antikommunist und alles ist gut. Arbeite dich nicht nur an Stalin ab.
Ich glaube, beide, Lenin genauso wie auch Stalin, hätten bei Gefangennahme der Asow-Faschisten nicht lange gefackelt. In die Türkei ausreisen hätten sie diese Bastarde mit Sicherheit nicht.
Lass uns den Streit beenden. Unsere Positionen sind in dieser Frage zu weit voneinander entfernt.

flurdab
flurdab
Reply to  Lasse Machen
10 Monate zuvor

Ohne mich einmischen zu wollen, kein Machtpolitiker dieser Epoche war ein Lamm.
Alles Blutsäufer, auch ganz ohne Karl Marx.
Und das hat sich bis heute nicht geändert, zu unserem Schaden.

Clarisse
Clarisse
10 Monate zuvor

Wenn man angeblich soviele Fachkräfte braucht, warum schmeisst man sie dann raus ? Als Beispiel nur mal Airbus (es gibt da noch mehr Beispiele): vor zwei Jahren haben sie 2000 Fachkräfte rausgeworfen, mittlerweile stellen sie sogar Rentner ein und suchen händeringend neue Fachkräfte. Das passt doch wohl nicht so ganz zum Fachkräftemangelmärchen.

Ansonsten bin ich dafür jedes Jahr 1,5 Mio Flüchtlinge, deren Heimatländer wir völkerrechtswidrig bombardieren, zu uns zu holen. Wenn man sämtliche günen Politiker durch syrische Fachkräfte ersetzt (hitzeresistenter !), und das Kriegsministerium durch ukrainische Fachkräfte, dann wäre das schon einmal ein grosser Fortschritt für Deutschland.

Karl Rheißwolf
Karl Rheißwolf
Reply to  Clarisse
10 Monate zuvor

Spätestens wenn der Ukrainekrieg vorbei ist,werden die dort reichlich vorhandenen Fachkräfte mit den ´folkloristischen`Tatoos nach Deutschland strömen.Die bringen
sogar gleich ihr Werkzeug mit,was da sind Kalaschnikofs,Panzerfäuste,Javelins und
ähnliches Mordgerät.Da werden die ihren Frust über die unvermeidliche Niederlage
hier an den ihrer Meinung nach Minderwertigen aus dem Süden und uns als vermeint –
lich Schuldigen auslassen.Schließlich haben wir durch zu zögerliche und zu geringe
Waffenlieferungen ihr Desaster verursacht.Die ersten Stimmen in dieser Richtung sind
schon zu hören.Da werden die Unruhen in Frankreich wie ein Kindergeburtstag dagegen
aussehen.Ein Teil des im schwarzen Loch Ukraine verschwundenen Kriegsgeräts ist
garantiert auch schon im Lande,wie auch schon Interpol vermutet.

Juergen Wehrse
10 Monate zuvor

Über die Qualifikation sogenannter „Expertenrunden“ gibt es ja nun seit Corona hinlänglich genug Material – kritischen Inhalts. Der Gesellschaftsrat wird eingesetzt, um demokratisch-legitimierte Prozesse geschickt zu umschiffen. Ich, persönlich, wehre mich vehement gegen diese furchtbare Entwicklung.

Per se gegen Einwanderung habe ich überhaupt nichts. Es muss nur gewährleistet sein, dass eine Integration – ähm – überhaupt möglich ist. Das ist in einem Land mit starkem Trend nach unten (Deindustrialisierung) doch gar nicht möglich.

Mein größter Einwand gegen solche Forderungen der Einwanderung ist aber der, dass genau diese Forderung dazu benutzt wird, den Folgen weiterer, möglicher Kriege um Ressourcen vorzugreifen und diese Kriege quasi vorab schon zu legitimieren, bzw. abzusichern. Das ist so unfassbar bizarr – wie fast alles im Neoliberalismus.

Bizarr ist aber auch folgendes: Wir können alle beobachten, wie LGBTQ Einlass gefunden und an Einfluss gewonnen hat in unserer „wertebasierten“ westlichen Welt. Die Sprache in eine bestimmte Richtung radikal zu lenken ist ein enormer Kraftakt. Diese Nötigung wird aber nur in Kreisen funktionieren, die den „Regenbogen“ anbeten oder ideologisch – im Fahrwasser des Mainstream – blind tolerieren. So irrsinnig viele sind das nun aber auch nicht.

Die meisten Christen, Muslime, Hinduisten, Buddhisten und Juden werden – auch als gefragte und willkommene Einwanderer – großen, sehr, sehr großen Abstand von LGBTQ nehmen, da es der eigenen verinnerlichten Kultur widerspricht.

Die (gewollte) weitere Spaltung der Gesellschaft wird so langsam also zum Steckenpferd unserer „hoch-talentierten“ politischen Vertreter. Sie haben offensichtlich richtig Gefallen daran gefunden, die Distanz zu erhöhen, um tief auf den gemeinen – allseits zerstrittenen – Bürger herab zu sehen, also wieder: nach unten. Kann das funktionieren?

Meine „Erkenntnis“: Den Bürgern erklärt man den Wandel der Gesellschaft als dynamisch (was ja auch stimmt), ganz im Gegensatz zum Klima – das hat sich gefälligst statisch zu verhalten . . .

Berthold Kogge
Berthold Kogge
10 Monate zuvor

Wo ist das dicke Rob? Doch nicht in Urlaub, er ist doch so arm.

spartacus
spartacus
Reply to  Berthold Kogge
10 Monate zuvor

Ist das jetzt Dauer-Tourette oder hört das auch mal wieder auf?

Pentimento
Pentimento
Reply to  Berthold Kogge
10 Monate zuvor

BLÖDMANN, Dürres Gerippe, ihhh!

Last edited 10 Monate zuvor by Pentimento
Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Pentimento
10 Monate zuvor

Faltenmaus

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Berthold Kogge
10 Monate zuvor

@Anton

Möglicherweise hatte ich ja eine Infektion mit Berthold-Koggen.
Die sind gefährlicher als Gonokokken, welche man zumindest mit Antibiotika behandeln kann. 😉

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Robbespiere
10 Monate zuvor

Dieses Leiden wird Dich immer verfolgen, da hilft kein Hausmittel

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Berthold Kogge
10 Monate zuvor

@Anton

Doch, doch, Abstinenz hilft vortrefflich.
Offenbar bist du Robbespiere-Sucht -gefährdet, da du mich so vermisst hast. 😉

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Robbespiere
10 Monate zuvor

Der Kogge-Mann möchte halt gerne etwas dazulernen und vermisst daher seinen insgeheim hochverehrten Lehrer. Dann lässt er seinem Frust freien Lauf und tourrettiert völlig enthemmt.

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Schwitzig
10 Monate zuvor

Hast Du aus den Debatten mit Frau Lehrerin. Da ist schon der Lehrerbegriff heilig

Pentimento
Pentimento
Reply to  Berthold Kogge
10 Monate zuvor

KOGGE, dein Niveau ist ganz eindeutig auf dem absteigenden Ast.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Pentimento
10 Monate zuvor


KOGGE, dein Niveau ist ganz eindeutig auf dem absteigenden Ast.
.. schon fast auf Aussenministerinnen/aussen/jwd-Niveau!

Pentimento
Pentimento
Reply to  ChrissieR
10 Monate zuvor

Jawohl, soll heissen extrem niedrig, sozusagen bärbockmäßig.

Last edited 10 Monate zuvor by Pentimento
Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Pentimento
10 Monate zuvor

Penti kennt niemand

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Pentimento
10 Monate zuvor

Die Außenministerin ist natürlich dümmer als die Gestalten im Blog

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Berthold Kogge
10 Monate zuvor

@Anton

Hätte nie gedacht, dass ich dir mal zustimme. 😉

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  ChrissieR
10 Monate zuvor

Du bist ja noch unsympathischer als Deine KollegInnen in Koblenz

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Berthold Kogge
10 Monate zuvor

@Anton

Irrtum, bei Chrissie bleibt der Kotzeimer leer, den du regelmäßig zum Überlaufen bringst.

Außerdem fährt sie stilecht einen 2CV und Velosolex.
Womit bewegst du deinen Kadaver? 😉

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Robbespiere
10 Monate zuvor

Was geht Euch mein Auto an?

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Pentimento
10 Monate zuvor

Penti , lieber Spanien als Russland oder Ukraine

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Pentimento
10 Monate zuvor

Liebe Pen,

dieses „Wesen“ hatte noch nie Niveau und wird nie welches haben. Es ist eine Ansammlung nutzloser Zellen mit vermutlich halbwegs menschlichem Antlitz.
Wie dieses Wesen es geschafft hat, so alt zu werden, dass es eine Tastatur bedienen kann ist schier unbegreiflich.

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
10 Monate zuvor

Du verkommene Gestalt, angeblich Buchhändler, bist natürlich ganz wertvoll

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Berthold Kogge
10 Monate zuvor

@Anton

Sicher, selbst du bist wertvoll.
Was wäre deine Darmflora ohne ihren Wirt? 😉

Wütender Bürger
10 Monate zuvor

Es ging bei diesen Diskussionen und Forderungen nie um „Fachkräfte“, es ging und geht nur darum, „dem Markt“ mehr billige Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen, ein Heer von überwiegend nicht gewerkschaftlich organisierten Arbeitslosen, alias „Arbeitssuchende“, aus dem sich Industrie und Wirtschaft nach Belieben bedienen können, weil niemand widersprechen darf, wenn ihm eine Arbeit angeboten wird.

Alleine der Begriff „Fachkraft“ in diesen Diskussionen und Forderungen ist eine Unverschämtheit, ein Schlag ins Gesicht all der wirklichen Menschen vom Fach, die von ihren Betrieben aussortiert wurden, weil sie zu alt geworden sind, und die aufgrund ihres Alters keine neue ihren Qualifikationen entsprechende Stelle finden und stattdessen vom Arbeitslosenverwaltungsamt, von seinen Schöpfern verniedlichend auch gerne „Agentur für Arbeit“ genannt, von einer „Qualifizierungsmaßname“ zur nächsten verdonnert werden und zwischdurch Müll im Stadtpark aufsammeln dürfen.

Träumer
Träumer
Reply to  Wütender Bürger
10 Monate zuvor

Es wird dazu noch von einigen Medien verbreitet, dass die heutigen
Bürgergeld Empfänger nur arbeitsverweigernde Schmarotzer sind.
Die Zunft der gutbetuchten Rentner und Leute die glauben nur ihnen
steht die Welt offen, geilen sich daran dann auf. Ich mußte selbst
erleben, wie ich mit 45 durch Kranheit erst arbeitslos und dann
Harz IV wurde. Bis ich die Rente durchgeklagt hatte, bekam ich
oft zu hören, wie ich mir als Harz IV ´ler denn ein Haus leisten
könne. Ein netter Nachbar hat mich sogar beim Amt angezeigt.
Auch da mußte ich mich mit Anwalt vor der Staatsmacht retten.
Ich habe 3 Berufe erlernt und über Jahre bis zu 14 Stunden am
Tag gearbeitet. Dann schrieb ein Gutachter, ich hätte keine Lust
zu arbeiten, weil ich lieber mit meiner Katze spielen wollte.
Danke Deutschland!

Wütender Bürger
Reply to  Träumer
10 Monate zuvor

Das war ja auch der Plan des Bertelsmann-Projektes der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld 2 Anfang der 2000er Jahre.

Ein kleiner geschichtlicher Exkurs gefällig? Bitte sehr:

Es gab bis Ende der 1990er Jahre Arbeitslosengeld (ALG), Arbeitslosenhilfe (ALH) und Sozialhilfe (SH). Wer seine Arbeit verlor bekam für eine befristet Zeit (? 2 Jahre ?) ca 68% (?) des letzten Nettolohnes als ALG. Danach gab es AH, das waren ca 60% des letzten Nettolohns. (Wer noch die genauen Zahlen weiß: bitte korrigieren!)

Daneben gab es auch noch die Sozialhilfe. Die war für Menschen gedacht, die aus den verschiedensten Gründen noch noch nie gearbeitet hatten und/oder nicht arbeiten konnten, z.B. Alleinerziehende, Drogensüchtige, entlassene Straftäter, Behinderte, kurzum: Menschen, die der Arbeitsmarkt nicht haben wollte! Und es gab natürlich auch damals Menschen, die einfach nicht arbeiten wollten. Das war und ist aber stets eine kleine Minderheit, und Anspruch auf Sozialhilfe hatte eben jeder, der kein sonstiges Einkommen hatte. („Aufstocken“ war damals übrigens noch nicht nötig: wer Arbeit hatte, konnte sich und seine Familie ohne zusätzliche Almosen ernähren!)

Es war für einen Sozialstaat, wie es Deutschland einmal war, keine Frage, auch Schwache und „Verlierer“ des Systems mit durchzuziehen!

Dann kam Bertelsmann und flüsterte den Regierenden ein, wie geil es doch wäre, den Staat wie ein Unternehmen zu führen, also durch Kürzung von immer mehr Leistungen soviel Kosten einsparen, wie es nur geht, und als erstes könne man doch Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zusammenlegen, denn wer ein Jahr nach einer Kündigung noch keine neue Stelle gefunden hat, könne auch wie ein Sozialhilfeempfänger behandelt werden.

Gesagt, getan! Nachdem mit einem Federstrich Gerhard Schröders diese soziale „Reform“ also beschlossen und umgesetzt war, stürzten sich Medien auf die eben genannte Gruppe Menschen, die einfach nicht arbeiten wollten, und präsentierten sie der gaffenden Öffentlichkeit als den Bezieher von „typischen Hartz-IV“: arbeitsscheu, im Park betrunken und kettenrauchend, ungepflegt.

Und ich gehe jede Wette ein, daß diese mediale Schlammschlacht von denselben Interessensgruppen initiiert und gesteuert wurde, die am meisten von dieser „Reform“ profitierten und immer noch profitieren.

Ich muss Schluss machen, denn ich rede mich schon wieder in Rage. Das tut meinem Blutdruck nicht gut!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wütender Bürger
10 Monate zuvor

@Wütender Bürger

Meine volle Zustimmung.

Kleine ergänzung:

Unser heutiger Bundespräsident und Arbeiter-Veräter Steinmeier saß damals mit am Steuer.

spartacus
spartacus
Reply to  Wütender Bürger
10 Monate zuvor

Die Zahlen sollten stimmen. Du hast aber noch ein nicht unwesentliches Bauteil vergessen. Früher gab es in der Arbeitslosenversicherung eine Art Bestandsschutz. Du mußtest also nur Jobs annehmen, die in etwa deinem Qualifikations-/Tätigkeitsnivau entsprachen. Du konntest also einen Banker oder Facharbeiter nicht einfach zum Wachdienst schicken.
Heute ist das kein Problem, sobald deine ALG-Zeit abgelaufen ist.
Es wurde also eine Durchlässigkeit nach unten geschaffen.
Aber versuche das mal umgekehrt (nach drei Jahren Wachdienst wieder in die Bank). Da lachen ja die Hühner.
Wo sind sie nur hin, die Fachkräfte?

flurdab
flurdab
Reply to  spartacus
10 Monate zuvor

Früher wurde für Arbeistlosengeld und Arbeitslosenhilfe auch noch in die Rentenkasse eingezahlt.
Heute bleibt nur die Grusi.

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  flurdab
10 Monate zuvor

Altersarmut ist die große Schande, Hartz 4 ist humaner als die kommunale aktivierende Sozialhilfe in Schweden und Dänemark

n.b.
n.b.
10 Monate zuvor

Ich habe auch den Podcast mit O. Nymon und W.M. Schmitt gesehen und kann der Analyse zustimmen. Dazu kommt der Punkt einer komplett verfehlten Schul- und Ausbildungspolitik in den letzten Jahrzehnten. Jeder der nicht gerade intelektuell auf dem Baum sitzt, oder viel Pech hat, versucht zu studieren und den typen Berufen in denen die Arbeitsverhältnisse so perfide schlecht sind, um jeden Preis zu vermeiden.
Dazu die Neigung der Arbeitgeber nicht ins Personal investieren zu wollen um diese wirklich Auszubilden.
Ergo wird natürlich im weit ärmeren Ausland geschaut wie man Menschen von dort abzuwerben kann… Aber am Beispiel Brasilien kann man sehen: Es hat sich bereits dorthin herumgesprochen wie beschissen es hier läuft. Die Abwerbungsversuche in der Gesundheitsbranche laufen dort weitestgehend fehl.

Ergo bleiben nur noch die Flüchtlinge. Also könnte man vermuten deswegen trommeln die immer weiter herum um die Kriege und Krisenherde weiter anzuheizen.

Es ist also aufs Messersschneide. Kein Wunder dass keiner die etablierten Parteien mehr wählen will. Alles was denen einfällt ist die Kritiker als Nazis zu diskreditieren. Na gut… Ein paar Jährchen während und auch teilweise vor Corona hatte es ja so wunderbar geklappt.
Aber nun sieht man deutliche Anzeichen dass so langsam die Bevölkerung die Nase schlicht voll hat und die Mainstreammedien und anderen üblichen Verdächtigen handeln immer panischer….

Natürlich ist mein kurzer Text unterkomplex und mir würden sicherlich noch ein paar weitere Aspekte einfallen, aber ich habe schlicht keine Zeit das näher auszuführen…

Utzinger
Utzinger
10 Monate zuvor

An dieser Stelle möchte ich doch einmal meiner Verzweiflung Ausdruck verleihen.
Von der Flutkatastrophe an der Ahr betroffen, bin ich zur Zeit noch im Asylheim in einem kleinen Dorf an der Ahr untergebracht. Der Mietvertrag mit der Verbandsgemeinde endet definitiv im Oktober.
Ich setzte alles in meinen Kräften stehende ein um in einer anderen Region, meiner alten Heimat, eine Wohnung zu finden.
Aussage vom Sozialamt; „Das wird schwierig, wir bekommen sehr viele Kriegsflüchtige aus der Ukraine zugewiesen und sind verpflichtet denen Wohnraum zu beschaffen“.
Und ich kann sehen wo ich bleibe, mir graut jetzt schon vor dem kommenden Winter. Den Sommer geniessen kann ich in Anbetracht meiner Lage nicht.

Mahlzeit

Art Vanderley
Art Vanderley
10 Monate zuvor

„Was schwingt eigentlich mit bei der Forderung der Wirtschaftsweisen Schnitzer?“
Eine sehr gute Frage, man hat sofort das Gefühl, daß da keine ökonomische Sachlichkeit stattfindet.
Klingt eher nach dem Bündnis aus einer faschisierten Ökonomie und faschisierten „Progressiven“.
Die einen haben den Boden der Marktwirtschaft längst verlassen und sehen Wirtschaft seit 30 Jahren unter sozialdarwinistischen Gesichtspunkten.
Die anderen suchen mal wieder den neuen und besseren Menschen und meinen, nachdem sie ihn bei den Arbeitern und Bauern nicht gefunden haben, ihn (auch) bei den Migranten zu finden.
Beide jubeln dann über möglichst viele Migranten im Land, für die ist das ein Heilsversprechen, das deutlich pseudoreligiöse Züge trägt.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Art Vanderley
10 Monate zuvor

@Art Vanderley

Beide jubeln dann über möglichst viele Migranten im Land, für die ist das ein Heilsversprechen, das deutlich pseudoreligiöse Züge trägt.

Würde man Beiden ihren üppig sprudelnden Wohlstand entziehen, wären die ganz schnell Atheisten.
Nur mit abgesicherter Existenz kann man sich solche kruden Philosophien leisten.

spartacus
spartacus
Reply to  Art Vanderley
10 Monate zuvor

„Was schwingt eigentlich mit bei der Forderung der Wirtschaftsweisen Schnitzer?“

Habe inzwischen eine konkrete Vermutung, nachdem ich gestern von einem Arbeitgeberfuzzi gehört habe, wir müßten die Arbeitszeiten verlängern.Man fordert etwas, was gar nicht geht, um dann durch die Hintertür die nächste Attacke zu reiten.