Respekt, Olaf Scholz!

Die Medien wundern sich dieser Tage, denn trotz der von Bundeskanzler Olaf Scholz versprochenen »Politik des Respekts«, gewinnt die AfD kontinuierlich hinzu.

Im Dezember 2021 sprach Olaf Scholz in seiner ersten Regierungserklärung von einer »Politik des Respekts«, mit der er Deutschland zu regieren gedenke. Die Medien schwärmten und berichteten damals ausgiebig von den Worten des Neuen: Es war das Schlagwort jener Tage im Winter. Schon damals war der in Aussicht gestellte Respekt jedoch nichts als eine Worthülse.

Denn zeitgleich sprach sich jener neue Bundeskanzler der Bundesrepublik für eine allgemeine Impfpflicht aus. Die einrichtungsbezogene Impfpflicht war am Tage der Erklärung schon beschlossene Sache, obgleich zu dem Zeitpunkt schon evident war, dass die als Impfstoff bezeichnete mRNA-Lösung gar nicht steril mache. Scholz schwadronierte außerdem, er war noch gar nicht Kanzler, von »roten Linien«, die seine Regierung nicht mehr kennen würde. Die Spaltung der Gesellschaft wurde bewusst in Kauf genommen und schritt voran – und kaum stolperte man aus der Corona-Episode, zeichneten sich neue Respektlosigkeiten ab.

Respekt nicht richtig kommuniziert?

Mit Beginn des Ukrainekrieges zeigte sich, dass die Respektsregierung gewillt war, die wirtschaftlichen Grundlagen unserer ohnehin schon darbenden Mangelwirtschaft zu gefährden. Preissteigerungen wurden als unumgänglich deklariert, auch wenn hier und da ein Wumms verteilt wurde: Selten mit nennenswerter Wirkung. Krone der Respektlosigkeit ist vermutlich jenes Heizungsgesetz, das das Zeug dazu hat, vielen im Land den ökonomischen Todesstoß zu versetzen.

Und nun schielen regierungsnahe Medien auf die prognostizierten Zahlen einer möglichen Bundestagswahl und geben sich fassungslos. Die AfD gewinne und gewinne, die Sozialdemokraten stehen in den Prognosen schlechter da als unter Martin Schulz. Wäre heute Bundestagswahl, würde Kanzler Scholz das schlechteste Bundestagswahlergebnis der SPD aller Zeiten einfahren. Und das trotz seiner »Politik des Respekts«? Wie gibt es denn das? Das kann doch gar nicht sein!

In der Berliner Blase merkt man offenbar gar nicht, dass es von Anfang an an Respekt gemangelt hat. Die Respektlosigkeit dieser schlechtesten und dümmsten Bundesregierung aller Zeiten, lagen auf dem Tisch. Und wie begegnet man dem Umstand, dass sie in den Prognosen die Quittung einfährt? Man erklärt lapidar, die Parteien hätten ein Kommunikationsproblem, weswegen die Leute der AfD auf dem Leim gingen.

Kommunikationsproblem? Früher sagte man dazu Vermittlungsproblem. Wenn die Wähler die Agenda 2010 an der Urne abstraften, kam irgendein Politiker um die Ecke – meinst war es Franz Müntefering – und erklärte, man habe die Reformen nicht richtig vermittelt. Übersetzt: Die Wähler sind zu dumm, sie verstehen nicht, was wir wollten, man muss es ihnen ganz langsam, wirklich gaaanz langsam erklären. Dann macht es klick und sie stimmen für die Reformisten und Sozialkahlschläger.

Auf der Suche nach dem Respekt

Hat die Scholz-Regierung tatsächlich den Respekt nicht richtig kommuniziert? Sind die Wähler zu blöd, um zu erkennen, wer es wirklich gut mit ihnen meint, wer sie schätzt und wer sie aus tiefsten Herzen achtet?

Die Sozialdemokratie hatte über Jahrzehnte die Chance, eine Alternative für Deutschland zu sein. Sie hat die Möglichkeit verstreichen lassen, als sie den Sozialstaat abwickelte. Später legte sie sich in unschöner Regelmäßigkeit mit einer Kanzlerin ins Bett, die an der neoliberalen Agenda ihrer Politik keinen Zweifel ließ. Die SPD wollte also keine Alternative sein. Und nun, da eine Partei dieses Namens in das Vakuum vorstößt, das ganz besonders die Sozialdemokraten erzeugt haben, guckt sie belämmert in jedes Kameraobjektiv, das man ihnen vorhält.

Man muss an die AfD wahrlich nicht glauben. Aber darauf kommt es den Wählern vermutlich auch nicht an. Sie suchen Respekt. Würden ihn gerne wieder spüren. Am eigenen Leib. Als Souverän, so glauben sie, stehe ihnen der zu – kein ganz abwegiger Gedanke. Es muss doch in diesem Land irgendwen geben, der sie respektiert? Ist es die AfD? Darüber kann man wahrlich streiten. Aber man kann nicht darüber streiten, dass Respektsverweigerung dazu führt, dass man sich Alternativen sucht. Ob die gut oder schlecht sind, interessiert bei der Suche eher nicht. Auch das ist nur zu menschlich.

Respekt ist in diesem Falle ja keine bloße Floskel. Viele sehnen sich nach Gerechtigkeit, nach Aufarbeitung, einer sicheren Wirtschaftslage, höheren Löhnen, neuen Investitionen und weniger Bevormundung. Der kostenfreie Respekt, der sich im korrekten Gendern und dem Hissen bunter Farben äußert, ist nicht geeignet, um von einer »Politik des Respekts« zu sprechen. Eine solche Politik ist das Gegenteil von Respekt. Die Regierung scheint das nicht zu verstehen, vielleicht ist es ja ein Kommunikationsproblem, das viele Wähler nur noch mit der Wahl von gewissen Alternativen zu beheben hoffen. Man müsste es dieser Politik mal gaaanz langsam erklären.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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n.b.
n.b.
11 Monate zuvor

Respekt? Dieser Typ, eigentlich die gesamte Regierung, hat null Respekt vor dem Souverän! Und entsprechend sollten wir diese Regierung entsprechend behandeln und diese zum Teufel jagen. Diese vertritt nur noch die Interessen von einer vollkommen irren und größenwahnsinnig gewordenen Elite!
Ist eigentlich nur die Frage ob wir uns das noch lange gefallen lassen! Aber wir sind deutsch! Eigentlich mussten wir in unserer Geschichte immer von dritten gewaltig auf die Fresse bekommen, damit sich etwas zum Guten ändert!

Last edited 11 Monate zuvor by n.b.
Bernie
Bernie
Reply to  n.b.
11 Monate zuvor

@N.B.

Ja, aber es gab ja schon einmal einen Kanzler, namens Helmut Kohl (CDU/CSU), der korrupt war, und sein „Ehrenwort“ gegenüber einem bislang immer noch Unbekannten höher stellte, als seinen Amtseid….ja, der CDU-Spendenskandal, längst vergessen, aber bei mir Opa noch in Erinnerung.

Seither ist die Richtung in Sachen moralisch-ethischem Verfall eben noch um eine Stufe gewachsen, heute haben wir einen Kanzler, der den jurstistischen Trick „sich an nichts zu erinnern“ an den „Vize-Kanzler“ Habeck weitergibt, und einen Landwirtschaftsminister, der ebenfalls korrupt ist, und seiner Frau „half“, die Journalistin ist – vorgestern im Web gelesen.

Und wo ist die politische Kraft, die dagegen angeht? Die fehlt, weil alle das mittlerweile „für normal“ halten…..

….seit „Birne“ alias Helmut Kohl, der hat diesen moralisch-ethischen Verfall eingeleitet, der heute parteienübergreifend grassiert – leider auch bei so Parteien wie der AFD, oder der Linken…..wählen? In diesen Zeiten? Da hat man nur die Wahl zwischen korrupter, unmoralischer „Pest“ und „Cholera“….

Ach, und bevor ich es vergesse, als jemand der schon einmal auf Arbeitsuche war, bevor er Rentner wurde, einen Lebenslauf zu fälschen galt früher einmal – ja, lange ist es her – als ein Kündigungsgrund für den jeweiligen, zukünftigen Arbeitgeber……an welche Personen denke ich jetzt, die ihren jeweiligen Lebenslauf gefälscht haben, und im Außen- sowie im Gesundheitsministerium jeweils sitzem? Tja, es scheint so, dass diese unsägliche Praxis bei PolitikerInnen eben keine Konsequenzen hat, und meine mich zu erinnern, dass das für einen normalen Bewerber auch 2023 noch gilt…..

Tja, moralisch-ethischer Verfall eben, und PolitikerInnen sind eben die „besseren Menschen“, die sich alles erlauben dürfen – außer einen Mord begehen, und damit ohne juristische Konsequenzen durch kommen…..

Sarkastische Grüße
Bernie

PS: Wie hieß es früher einmal mit einem zeitlos gültigen Satz?;

„Wenn Wahlen etwas ändern würden wären Sie verboten“ – oder so…..;-)

Last edited 11 Monate zuvor by Bernie
Bernie
Bernie
Reply to  Bernie
11 Monate zuvor

Eine Idee 💡 noch als Ergänzung dazu, sollte die nicht schon ein Autor als Buch veröffentlicht haben 😉:

Wie wäre es einmal eine kritische Geschichte der bundesdeutschen Korruption seit den Tagen der deutschen Einheit zu schreiben?

Wäre doch ein interessantes, sehr aufklärendes Thema? Oder etwa nicht? In diesen medial schnelllebigen Zeiten halt ich das für überaus wichtig, da viel zu oft schnellstens „vergessen“ wird wer korrupt – oder auch einfach nur korruptionsanfällig ist, was zu solchen Auswüchse wie einer deutschen, ungewählten EU-Chefin namens Von der Leyen führt.

Abschließend noch der Hinweis, dass viele Normalmenschen ohne Berufsausbildung und mit Lücken im Lebenslauf keine Chance haben je eine feste Anstellung in einem sozialversicherungspflichtigen Job haben, auch hier gelten ja, seit Jahren schon, in der deutschen Politik andere Regeln – und bei einer solchen Apartheid gegenüber Normalmenschen wundern die sich noch das ihre Zustimmung in der Mehrheitsbevölkerung, die auch nicht völlig verblödet ist – entgegen der Politikermeinungen – immer mehr abnimmt?!👎🙄

Und komme mir ja keiner damit, dass es in anderen Ländern schlimmer ist als in .de, oder ich als Opa, bzw. Ur-Opa, die Vergangenheit zu rosig sehe. Nein, das tue ich nicht, und der Vergleich mit anderen korrupten Ländern hinkt sowieso, und dient, auch in diesem Fall nur zur Ablenkung vom ethisch-moralischen in der deutschen Politik seit Birne alias BK Helmut Kohl.🙄👎

Gruß
Bernie

Last edited 11 Monate zuvor by Bernie
Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Bernie
11 Monate zuvor

„Wie wäre es einmal eine kritische Geschichte der bundesdeutschen Korruption seit den Tagen der deutschen Einheit zu schreiben?“

Das solltest Du unbedingt als Lose-Blatt-Sammlung planen… 😉

wschira
wschira
Reply to  Draussen vor der Tür
11 Monate zuvor

Ja, und 25 Ordner vorsehen.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Bernie
11 Monate zuvor

„…Helmut Kohl (CDU/CSU), der korrupt war, und sein „Ehrenwort“ gegenüber einem bislang immer noch Unbekannten höher stellte, als seinen Amtseid…“

Falsch, Kohl hat sein Ehrenwort nicht nur über seinen Amtseid, sondern über die Gesetze gestellt: Ein Aussageverweigerungsrecht steht ihm nur zu, wenn er sich selbst oder nahe Angehörige belasten würde. Die Spender waren alles andere als aus dem direkten Familienumfeld von Helmut Kohl.
Der Staat hätte ihn zur Aussageerzwingung in Beugehaft nehmen können und mE auch müssen, wie er das bei jedem anderen Delinquenten wohl getan hätte.

Pascal
Pascal
Reply to  Draussen vor der Tür
11 Monate zuvor

Ja gut, das mit der Beugehaft ist in Bezug auf jemanden wie Kohl oder andere in ähnlicher Position nur reine graue Theorie.

Mit von den jeweiligen Justizministern weisungsgebundenen Staatsanwaltschaften wird keiner der dort Verantwortlichen seine Karriere aufs Spiel setzen, eine solche Aktion zu starten.
Das wäre beruflicher Selbstmord.

Pascal
Pascal
Reply to  Bernie
11 Monate zuvor

Ach Bernie, da bist du aber sehr streng, wenn du von gefälschten Lebensläufen sprichst.
Das nennt man heute euphemistisch ‚frisierter‘ Lebenslauf, das gehört mit zum guten Ton in diesen Kreisen.
Selbstdarsteller müssen nichts können, ausser sich gut in Szene zu setzen; mit Petitessen wie Fähigkeiten, Kompetenzen und Begabungen mag man sich nicht abmühen, verlangt auch niemand mehr.

Das aktuelle politische Personal widerspiegelt sehr gut den Verfall im Bildungswesen, da müssen die Betreffenden schon mal hier und dort kosmetisch eingreifen, damit ihre Inkompenz nicht zu offensichtlich wird. Nicht dass plötzlich noch Fragen gestellt werden.

Und wenn es doch mal offensichtlich wird, hat man willfährige Medien an der Hand, die alles abbügeln.
Die sind alle medial teflon-beschichtet; da bleibt nichts haften.

Vermutlich hat Frau Baerbock nicht nur ein teuren Friseur für ihre Haare, sondern auch einen für ihren Lebenslauf. Gewiss fehlt ihr aber ein fähiger Spindoctor

Last edited 11 Monate zuvor by Pascal
Bernie
Bernie
Reply to  Pascal
11 Monate zuvor

Hast auch wieder Recht, und kann ja nicht jeder Politiker werden – es soll noch Menschen geben die gesunden Menschenverstand haben, und zudem noch ein ausgespraegtes Ehegefühl im Bauch – PolitikerInnen, mit wenigen lobenswerten Ausnahmen, zähle ich eben nicht mehr dazu – übrigens Lauterbach soll nicht allein seinen Lebenslauf frisiert haben sondern auch Unterlagen über seine Tätigkeiten – Arbeitszeugnis selber ausgestellt 🤔.

Sein Dr. Titel soll auch nichts wert sein, aber wie schon gesagt – Regierungspolitiker können sich mittlerweile alles erlauben – sie kommen damit durch – ohne jegliche Sanktionen 🙄👎

Bernie
Bernie
11 Monate zuvor

   AFD AUF HÖHENFLUG: Stefan Aust spricht Klartext – „Deswegen schleimt die CDU hinter den Grünen her“

   In einer neuen Umfrage zieht die AfD mit der SPD gleich. Der CDU-Generalsekretär sieht den Grund für die jüngsten AfD-Zugewinne in der „Chaos-Politik“ der rot-grün-gelben Regierung. WELT-Herausgeber Stefan Aust hat zur aktuellen Lage in Deutschland eine andere Meinung und spricht Klartext.

Link:

https://www.youtube.com/watch?v=OAEm1xlLenM

Tja, es scheint einen Meinungsumschwung zu geben, sogar bei Stefan Aust – bemerkenswert ist, dass – ich wies schon darauf hin – bestimmte Vorwürfte in Richtung AFD – jetzt mal dahingestellt ob berechtigt, oder nicht – völlig fehlen, die jeder „Coronaleugner“; „Querdenker“, „Friedensschwurbler“; „Lumpenpazifist“ und „Putin-Troll“ kennt, und mit denen man immer rechnen muss wenn man SPD-Kanzler Scholz, „GRÜNEN“ Vizekanzler Habeck völlig zu recht kritisiert. Ob das euch auffällt was für ein Narrativ hier völlig fehlt, dass man auch Sahra Wagenknecht, und Alice Schwarzer als „rechtsoffen“ bzw. „afd-nah“ aufdrücken wollte? Hat das juristische Gründe? Oder warum fehlt das bei Herrn Stefan Aust in diesem Interview mit ihm völlig?!

Bin kein Wähler der AFD, und will nur noch einmal auf das interessante Interview eines SPIEGEL-Chefredakteurs hinweisen, wo mir bestimmte Wörter, gegenüber Andersdenkenden, als fehlend aufgefallen sind – Gründe? Ich weis es nicht, aber vermute eventuell solche, dass Mensch von der AFD verklagt werden könnte, wenn man die in Richtung AFD verwendet – und wie schon gesagt, die „Vokabeln“ – oder „Narrative“ die fehlen kennt jeder, der nicht einer Meinung mit der Ampel-Regierung in Berlin, und der CDU/CSU – und, ja leider muss ich es schreiben, auch Teilen der Linkspartei ist……*augenroll*

Gruß
Bernie

Last edited 11 Monate zuvor by Bernie
ChrissieR
ChrissieR
11 Monate zuvor

Guude!
Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dassbis zur nächsten BTW die AfD verboten werden wird…oder eben andere Wege gefunden werden…dass der ganze Mist so weitergeht….

Lasse Machen
Lasse Machen
Reply to  ChrissieR
11 Monate zuvor

Nein, die AfD wird nicht verboten, die AfD wird gebraucht. Die AfD ist zwar in der Opposition, und brüllt besonders laut, sobald es gegen die „Grünen“ und deren Heizungspläne geht. Sehr viele der Redebeiträge der AfD zu dieser Thematik sind schlüssig und nachvollziehbar.
Geht es um soziale Dinge, ich erwähne z.B. Kindergrundsicherung, Migration, Erhöhung der HartzIV Sätze usw. dann fordert diese Partei ebenso asoziale Politik wie all die anderen bürgerlichen Parteien.
Bei der Abstimmung – Sondervermögen 100 Milliarden für die Rüstung – war die Partei gespalten. 35 Ja und 33 Nein. Rest enthalten.
Wer sich das Parteiprogramm der AfD durchliest stellt fest, dass es eine erzkonservative, neoliberale Gruppierung ist, die eben z.Zt. knallharte populistische Politik vertritt. Das ist legitim, sollte aber nicht aus den Augen verloren werden. Wer sich die Funktionärsriege dieser Partei anschaut, kommt aus dem Staunen nicht heraus:
Weidel……… ehemalige Goldman Sachs Direktorin,
mehr als 50% der Funktionäre kommen aus der CDU, einige aus der FDP. Gauland war Jahrzehnte die rechte (im wahrsten Sinne des Wortes) Hand des, am äußersten rechten Rand der CDU angesiedelten, Dregger.
Das diese Partei jetzt in Umfragen zulegt hängt sicherlich auch, aber nicht nur, mit der unsäglichen Politik der (H)Ampelmänner zusammen.
Meine These: verboten wird die AfD nicht, aber irgendwann wird sie toleriert und geht mit den Parteien zusammen, die die AfD brauchen.
Der Deutsche hatte schon immer einen Hang zu rechten Gruppierungen, zu rechter Politik, so im Sinne von: Ausländer raus (ärgerlich, aber im Moment werden Fachkräfte gebraucht, da sind diese Kanaken billige Arbeitskräfte. Also, die nehmen wir, der Rest muss weg), mehr für BW und Polizei, weniger für Sozialklimbim. Dafür steht AUCH die AfD.
Deshalb: die Partei wird nicht verboten.

wschira
wschira
Reply to  Lasse Machen
11 Monate zuvor

Da kann ich jedes Wort doppelt unterstreichen.

Bernie
Bernie
Reply to  Lasse Machen
11 Monate zuvor

@Lasse Machen

Sehe ich ähnlich 😉

Übrigens das Vorgehen gegen die AfD, und einzelne Vertreter dieser Partei fängt heute wohl an:

Anklage gegen Thüringer AfD-Chef Höcke wegen NS-Vokabular

Aktualisiert am 05.06.2023, 15:37 Uhr

Er soll dort vor rund 250 Zuhörern eine verbotene Losung der Sturmabteilung (SA) der nationalsozialistischen NSDAP benutzt haben. Nach Auffassung der Ermittler wusste der Beschuldigte um die Herkunft und Bedeutung des Ausdrucks. Höcke bestritt demnach über seine Verteidigung die strafrechtliche Relevanz seiner Äußerung.

Link:

https://www.gmx.net/magazine/politik/anklage-thueringer-afd-chef-hoecke-ns-vokabular-38289156

Das mit dem NS-Vokabular sollten die von der Staatsanwaltschaft aber 2023 gleich richtig krass durchziehen, und gleich den Duden der Deutschen Sprache deswegen verbieten bzw. entnatzifizieren/entmilitarisieren/entwilhelmisieren/entbismarckisieren *sarkasmus*

Ihr würdet euch wundern was für harmlose Begriffe der heutigen Sprache ursprünglich in Goebbels, Himmlers, Görings und Hitlers Hirnen und Mündern rumspukten….sind so „harmlose“ drunter wie „Betreuung“; „asozial“; und „Sonderbehandlung“ bzw. „Umsiedelung“……die ursprünglichen massenmörderischen Zwecke dieser Vokabeln sind längst vergessen, aber egal Hauptsache die Staatsanwaltschaft – die ja so unabhängig von der „Ampel-Regierung“ ist, oder der thüringschen Landesregierung 😉 – hat einen Anklagegrund gegen einen AfDler gefunden….

Sarkastischer Gruß
Bernie

Last edited 11 Monate zuvor by Bernie
Lasse Machen
Lasse Machen
Reply to  Bernie
11 Monate zuvor

Man muss diesen Staat und seine Organe nicht angreifen, nur weil ein Herr Höcke eventuell einer Anklage in Auge sehen muss. Höcke ist Faschist, nicht weil man ihn so nennen darf, wie ein hohes Gericht bestätigt hat, sondern weil er ein Faschist ist. Man kann von diesem Staat – BRD und seinen kapitalistischen, politischen Untertanen – halten was man will, aber faschistisch ist er NOCH nicht. Höcke schon, und man sollte sich hüten, solche Figuren in politische Gesamtverantwortung zu wählen. Das Deutschland auf keinem guten Weg ist, darüber gibt es keinen Streit, aber faschistisch ist dies Republik nicht, und die Bürger sollten alles in die Wege leiten, dass dieses Land es auch nicht wird. Schwer genug, aber immer noch machbar. Aber nur, wenn endlich die Menschen den Arsch – sorry – aus dem Sessel erheben.

Bernie
Bernie
Reply to  Lasse Machen
11 Monate zuvor

@Lasse Machen

Bei aller Zustimmung, ich will nicht mißverstanden werden, es geht mir nicht um die Verteidigung eines „Faschisten“ sondern um das um sich greifende stalinistische Wort-Vokabel-bashen…..und muss mich entschuldigen, unsere „Staatsanwalt“ könnte auch die deutsche Sprache „Ent-DDR-Fizieren“, um mal bei der Gerechtigkeit zu bleiben….ansonsten sehe ich es wie Sie, bin auch kein Freund der Rechtsextremisten/-radikalen, aber ein Feind des Mißbrauchs dieses Rechtsextremismus bzw. Nazi-Vorwurfs an jeden Regierungskritiker wenn er bei fünf nicht auf dem Baum ist…..nichts für ungut, aber das halte ich für absolut unqualifiziert von unseren „Eliten“ diese berechtigten Begriffe für eigene, miese, politische Zwecke zu mißbrauchen – Nordkorea könnte es nicht besser machen *sarkasmus* – frei nach dem uralten Kalten Kriegs Motto „Rot=Braun“….oder so….*sarkasmus*

Bernie
Bernie
Reply to  Bernie
11 Monate zuvor

Zunächst einmal als Vorwort, ich teile nicht alle Ansichten des Schweizers Roger Köppel von Weltwoche Daily DE, aber was er über die AfD sagt, finde ich für interessant, da er ähnliche Schlüsse wie ich zieht warum diese Partei immer mehr Zulauf erhält (auch ohne das zu wollen):

Sex-Vorwürfe gegen Rammstein: Ich habe da so meine Zweifel – Weltwoche Daily DE, 05.06.2023

Link:

https://www.youtube.com/watch?v=zby9pncQfeM

…ein Grund ist auch, dass der arrogante Ex-Blackrock-Manager Merz immer noch nicht gelernt hat wie Opposition geht bzw. denkt die CDU ist immer noch „Regierungspartei“, und das treibt eben auch die Umfragewerte der AfD in die Höhe – eine interessante Schweizer Sicht, aus dem Lande der Eidgenossen, die man als Bundesdeutscher einmal überdenken sollte;-)

Gruß
Bernie

Last edited 11 Monate zuvor by Bernie
Lasse Machen
Lasse Machen
Reply to  Bernie
11 Monate zuvor

Das Bürger und Institutionen der Bundesrepublik Deutschland schon immer mit dem Vorwurf konfrontiert wurden, man sei Antisemit oder gehöre dem Rechtsextremismus an, sobald berechtigte Kritik an Regierung und Medien geübt wird, ist an sich nichts Neues. Es wird nur in der heutigen Zeit, seit dem Erstarken der grünen Gutmenschen, bis zum Exzess durchgezogen und all diejenigen, die anderer Meinung sind, werden zu „Persona non grata“ erklärt, müssen sich vor Gericht verantworten und werden hart bestraft. Deutschland entwickelt sich immer schneller zu einem – ja, zumindest faschistoidem Gebilde.
Was ich an Ihrem Kommentar bedenklich finde ist folgendes:
Meiner Meinung gehen Sie mit Bemerkungen wie „stalinistisch“, oder „Nordkorea“ der hiesigen Propaganda auf den Leim. Was weiß der Deutsche über Stalin? Was ist wahr, was ist erlogen? Wahr ist auf jeden Fall, dass ohne Stalin eine Befreiung Europas vom Faschismus, mit dem Deutschland den Kontinent überzogen hatte, nicht möglich gewesen wäre.
Wenn Stalin nun seit mehr als 60 Jahren von deutschen Politikern und MSM als Massenmörder und Diktator bezeichnet wird, dann sollte das jedem zu denken geben. Zu glauben, ausgerechnet in diesem Fall würden Politiker und MSM zur Wahrheit tendieren, ist Bullshit.
Nordkorea. Was wissen Sie über Nordkorea zu sagen? Anscheinend nur das, was man Ihnen in den Medien erzählt.
Alle Nationen, alle Politiker, die sich nicht an die amerikanischen Vorgaben zur Ausbeutung ihrer Länder halten, werden gnadenlos bombardiert, sanktioniert und zu Staaten des Bösen erklärt.
Ein letzter Satz:
Ich ziehe meinen Hut vor Stalin. Ich ziehe meinen Hut vor der Parteiführung Nordkoreas….. und das ist kein Sarkasmus.
Hätten wir Politiker solchen Kalibers, wir bräuchten uns nicht Sorgen, dieses Land würde in den Faschismus abdriften. Höckes würden nicht geduldet.

QuerdenkerOhnePLZ
QuerdenkerOhnePLZ
Reply to  Lasse Machen
11 Monate zuvor

Man kann von diesem Staat – BRD und seinen kapitalistischen, politischen Untertanen – halten was man will, aber faschistisch ist er NOCH nicht.

Spannende Aussage nach zwei-einhalb Jahren Maßnahmenstaat, in welchem Forderungen nach massenhaftem Wegsperren einer gesellschaftlichen Minderheit wieder salonfähig wurden.

Ich habe mit „normalen“ Menschen (keine „Journalisten“ o.Ä.) gesprochen, die mir unironisch Aussagen wie z.B. Folgende entgegnet haben:

Wieso diskutieren wir eigentlich noch darüber, ob man Ungeimpfte noch in Krankenhäusern behandeln soll? Während der Vogelgrippe hat man doch auch hundert-tausende Tiere gekeult.

https://de.wikipedia.org/wiki/Keulung
In der an diesem Gespräch beteiligten Gruppe (5-10 Leute) hat niemand an dieser Aussage ausreichend Anstoß genommen, um zu widersprechen.

Wird es nach deiner Definition erst dann wieder faschistisch, wenn ein schwarz-bescheitelter Östereicher mit Oberlippenschnäuzer den Bau von KZs befehligt?

Last edited 11 Monate zuvor by QuerdenkerOhnePLZ
Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Lasse Machen
11 Monate zuvor

„…ärgerlich, aber im Moment werden Fachkräfte gebraucht, da sind diese Kanaken billige Arbeitskräfte…“

Dazu passt ein Beitrag im ÖRR, den ich vor kurzem zum Thema „Fachkräftemangel in der Gastronomie“ gesehen habe, wo unser aller Arbeitsminister (Heil, Hubertus!) eine Rede in Norddeutschland gehalten hatte, worin er alles erdenkliche aufzählte, wie dort Fachkräfte gewonnen werden könnten: Von Kinderbetreuung, Stellung von (günstigem) Wohnraum, flexible Arbeitszeiten usw war alles dabei in der fast schon ermüdenden Aufzählung – nein, warte, eines hat dann doch gefehlt: höhere Löhne!
Denn das wäre ja noch schöner, wenn die Marktgesetze von Angebot und Nachfrage auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt gelten würden… da fährt man lieber nach Südamerika und wirbt dort für hiesige Hungerlöhne die auch dort gebrauchten Leute ab!

Wütender Bürger
Reply to  Lasse Machen
11 Monate zuvor

Nein, die AfD wird nicht verboten,… 

Da wäre ich mir nicht so sicher:

Menschenrechtsinstitut hält AfD-Verbot für möglich

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  ChrissieR
11 Monate zuvor

„Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dassbis zur nächsten BTW die AfD verboten werden wird…“

Offenbar wurde der erste Testballon gestern gestartet:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-verbot-menschenrechtsinstitut-100.html

Sicher keine Partei, die ich nur ansatzweise für ein Kreuz auf irgend einem Stimmzettel in Betracht ziehen würde – aber offenbar haben langsam genug Leute in den „etablierten“ Parteien die Hosen voll.
Anstatt einfach mal über die eigene Politik nachzudenken und vor allem darüber, warum die Umfragewerte dieser so gar keinen Alternative für die allermeissten darstellenden Mixtur aus überwiegend rassistischen Sozialdarwinisten und völkischen Nazis permanent nach oben gehen, wird nach über 70 Jahren wieder über ein Parteiverbot nachgedacht…
So geht wertegeleitete Demokratie heute!

Berthold Kogge
Berthold Kogge
11 Monate zuvor

Roberto, vielleicht gewinnt die AFD, weil sie eben keine Verantwortung tragen muss. Die SPD wird sicher in der Flüchtlingsfrage realistischer werden müssen. Bekämpfung der Altersarmut, mehr Bürgerbeteiligung, Bekenntnis zum bösen alten Europa (die Unionschristen haben ja nur noch USA und Osteuropa im Kopf) wäre meiner Ansicht nach auch wichtig
Hier muss es aber die Überbetonung Russlands sein, was Euch die Sozen nicht geben werden!

Berthold Kogge
Berthold Kogge
Reply to  Roberto J. De Lapuente
11 Monate zuvor

Ich sehe gerade, wird nie erwähnt, die völlige Distanzierung der Union von einer ihrer beiden außenpolitischen Grundprinzipien. Nämlich der Nähe zu Frankreich (Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Spanien, Portugal) zu Gunsten der reinen Hinwendung zu USA, Nordeuropa und den Osteuropäern. Sehr schwierig. Die SPD scheint mir noch normaler zu sein, die Union nennt nur Bosse, Bonzen und Beamte
Auch ich war vor dem Krieg für eine Annäherung an Russland, jetzt sehr schwierig, wird nicht durchsetzbar sein

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
11 Monate zuvor

Scholz hat auch gesagt, wer bei ihm Führung bestelle, bekomme diese auch; was er dabei nicht sagte: dass er diese Bestellungen nur als Kurier nach Washington vermitteln würde, um dann die US-Führung hier zu exekutieren.
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„Wenn die Wähler die Agenda 2010 an der Urne abstraften, kam irgendein Politiker um die Ecke – meinst war es Franz Müntefering – und erklärte, man habe die Reformen nicht richtig vermittelt.“

Müntefering hat die Reformen doch selbst unmissverständlich vermittelt, als er am 12.05.2006 im Rahmen einer Fraktionssitzung äusserte: „Wer nicht arbeitet, braucht nichts zu essen“. Was kann man daran noch missverstehen?
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Der Gifel der Resespektlosigkeit in einer Demokratie ist übrigens dann doch nicht von Bundeskanzler Scholz, sondern von der Ministerin des Äussersten, die alles für ein fremdes Land tun will, „egal was ihre deutschen Wähler denken“.
So geht respektvolle Politik heute: sie hätte den „german voters“ nonverbal auch einfach den Mittelfinger zeigen können!

Pascal
Pascal
11 Monate zuvor

Hoi Roberto

Hmm, wenn du sagst ‚Die Spaltung der Gesellschaft wurde bewusst in Kauf genommen‘ – kann es sein, dass da bei dir bereits eine gewisse Altersmilde durchschlägt?

Ich weiss nicht mehr, welcher jounalistische Vollpfosten es damals vom Stapel gelassen hat, dass nun in der Impffrage gezielt ein Keil in die Gesellschaft getrieben werden müsse.
Aber sowohl das Merkel-Kabinett wie auch das von Scholz waren von Beginn an von diesem Geist beseelt. Es wurde bloss etwas zahmer mit Roten Linien umschrieben – der Geist dahinter war aber von Beginn an derselbe. Einen besseren Beweis für diese Auffassung und den Mangel an Respekt gegenüber den Bürgern als die Ernennung von Lauterbach hätte Scholz nicht liefern können.

Die Geschichte mit dem ‚Erklär-Bär‘ zieht sich auch schon seit mehr als 20 Jahren. Wenn ich mich recht entsinne, kam das Thema, man habe die Regierungsposition dem Pöbel nicht ausreichend gut erklärt, zum ersten Mal hoch, als es um die aktive Kriegsbeteiligung Deutschlands im Kosovo/Serbien ging; also bereits 1999.

Münte war sowieso der ungeschlagene Meister im Erklären, Verklären oder Propaganda machen, je nach Auffassung. Und wenn es die dummen Bürger dann immer noch nicht verstanden haben, spielt man die beleidigte Leberwurst. Dazu lieferte damals Kurt Beck ein gutes Beispiel, als er bei einer Veranstaltung ausgebuht wurde und so gekränkt selbst grob unflätig wurde.

OK, Scholz hat das neulich auch so gemacht. Mit Krakeelern muss man sich eben nicht unterhalten, die haben sich selbst bereits disqualifiziert – genau so wie die AfD-Wähler; wie bequem…

ich frag mich bloss, wie weit die dieses Spiel zu treiben bereit sind…

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Pascal
11 Monate zuvor

„Aber sowohl das Merkel-Kabinett wie auch das von Scholz waren von Beginn an von diesem Geist beseelt.“

Solange ich denken musste, dass die Impstoffe auch wie versprochen wirken würden (will heissen, insbesondere davor zu schützen, andere anzustecken) war ich das durchaus auch. Erst als sich abzeichnete, dass die Plörre eben weder den eigenen als auch den Schutz anderer bewirkt, hat sich bei mir der Schalter umgelegt.

Da aber selbst vorerkrankt und derartige Viren für mich lebensbedrohlich sein können, habe ich mich selbst sehr frühzeitig impfen lassen – und bereue das auch nicht. Aber auffrischen lassen werde ich zukünftig nur noch mit dem einzigen regulär zugelassenen Totimpfstoff.

Schwitzig
Schwitzig
11 Monate zuvor

Respekt? Der Typ ist noch nicht einmal meine Verachtung wert!

Andre
Andre
11 Monate zuvor

Scholz ist ein „dead man walking“. Ich meine, er hat über den Genozid im Donbass gelacht, das war laut Maria Sacharova sein größter Fehler. Wenn man so etwas sagt, will man auch etwas damit andeuten. Also was interessiert mich das Geschwätz eines Mannes, der nach seiner Amtszeit wahrscheinlich nicht mehr lange zu leben hat.

Aber aufgrund seiner grenzenlosen Dummheit, ist er sich dessen nicht einmal bewusst, ganz im Gegensatz zum polnischen Präsidenten, der kürzlich gegenüber Putin ja schon eine regelrechte Charme Offensive in einem Interview mit einem amerikanischen Schmierblatt gemacht hat, dass dem Journalisten die Kinnlade heruntergefallen ist – er hat den Wink mit dem Zaunpfahl von Medwedew anscheinend verstanden. Nicht so unser Herr Scholz, der glaubt, dass es keine roten Linien für ihn und Deutschland gäbe.

Sorry, aber die Russen meinen es ernst mit der De-Nazifierung. Die wird nicht in der Ukraine enden, und man wird hier wohl zu Mossad Methoden greifen, wenn ein Land sich der Auslieferung von Kriegsverbrechern und Unterstützern von ausländischen Terroristen wie Scholz, Baerbock und Co. verweigert. Ich möchte echt nicht in der Haut von Herrn Scholz stecken. Und wie in Israel wird man auch in Russland sagen: Wir wissen von nichts…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Andre
11 Monate zuvor

@Andre

Sorry, aber die Russen meinen es ernst mit der De-Nazifierung. Die wird nicht in der Ukraine enden, und man wird hier wohl zu Mossad Methoden greifen, wenn ein Land sich der Auslieferung von Kriegsverbrechern und Unterstützern von ausländischen Terroristen wie Scholz, Baerbock und Co. verweigert.

Glaubst du das wirklich?

Für die Mehrheit der Staaten ist Russland als Partner attraktiv, weil es eben nicht so handelt wie der Westen oder Israel.
Darauf basiert das Vertrauen.

Den Ruf wird sich Putin doch nicht selbst kaputt machen, in dem er ungenehme ausländische Politiker abräumen läßt.

Das Problem löst sich für ihn womöglich von alleine, wenn der Wohlstand im Westen rapide zusammenbricht und das wird er.

Der Westen wird für den überwiegenden Rest der Welt zunehmend bedeutungslos und stirbt von ganz allein.
Warum also derart primitiv nachhelfen?

Andre
Andre
Reply to  Robbespiere
11 Monate zuvor

Kann gut möglich sein, dass Russland niemals zu dieser Methode greifen wird – ist auf jeden Fall wünschenswert (wobei ich den Mossad/Israel schon manchmal gut verstehen kann, auch wenn ich solche Methoden dennoch nicht gut heiße). Also ich möchte nicht darauf wetten, dass es so kommt, aber ich würde an der Stelle von Scholz dennoch nicht zu weit gehen. Denn ohne Konsequenzen wird es für ihn nicht enden, davon bin ich wiederum mehr als überzeugt. Wie diese aussehen werden, kann nur die Zukunft zeigen.