Anmerkungen zu einer sterbenden Art

Wir haben uns das Aussterben der Menschheit in jeder Zeit apokalyptisch vorgestellt. Dass es heimlich und leise geschieht, noch dazu in der menschlichen Hülle, hätten wir eher nicht erwartet. Aber genau das geschieht hier und jetzt; auch während Sie diese Zeilen lesen, sind wir am Aussterben.

Die Frage, die sich für uns Pessimisten stets stellte, lautete ungefähr wie folgt: Werden wir als Spezies nach einem Atomkrieg oder noch einem Klimakollaps vom Erdenrund verschwinden? Für beide Szenarien sprach einiges, den faktisch existierenden Overkill haben wir allerdings seit Jahrzehnten aus den Augen verloren, weil wir uns einflüstern ließen, dass das Ende der Geschichte erreicht sei. Und was das Klima betrifft, war schon lange vor der aktuellen Protestbewegung klar, dass da was nicht ganz so optimal läuft, der Club of Rome mahnte bereits in den Siebzigern. Aussterben: Das war in unserer Vorstellung immer nur dieser eine Weg, den die Dinosaurier eingeschlagen hatten. Einfach vom Angesicht der Erde getilgt zu werden nämlich.

Doch vermutlich kommt es anders. Die Menschheit, wie wir sie kennen, sie lieben und hassen, sie bestaunen und ablehnen, mit all ihren Makeln und liebenswürdigen Facetten, als Schöpferin von atemberaubender Architektur und architekturraubenden Massenvernichtungswaffen: Sie wird uns langsam aber sicher abhandenkommen. Nein, es werden auch dann noch Kreaturen über diesen Planeten wandeln, die menschliche Züge aufweisen. Aber das sind nur Hüllen, die aus einer anderen, aus einer menschlichen Zeit stammen. Früher oder später wird sich vielleicht auch die Verpackung wandeln; das Relikt des menschlichen Körpers transformiert eines Tages, ganz so, wie das Innere – altmodisch als Seele bezeichnet – modifiziert wird, dass es am Ende alles Menschliche einbüßt.

Internet der Körper

Es klingt vielversprechend: Wir optimieren unsere Körper, setzen Nano-Technologie ein, um uns körperlich kontrollieren zu können, medizinisch transparenter zu machen. Der menschliche Traum vom ewigen Leben scheint nur über den Umweg des physischen Upgradens verwirklicht werden zu können. So weit hat man über Jahrhunderte nicht gedacht, als man vom ewigen Leben träumte. Schrieb man Geschichten, in denen Protagonisten nicht sterben konnten, machte man sich keine Gedanken, wie genau das bewerkstelligt werden konnte. Die Figuren starben halt einfach nicht. Orlando oder der Highlander: Who Wants to Live Forever? In der Realität muss man jedoch etwas dafür tun. Was genau, lässt sich im Silicon Valley betrachten. Dort arbeitet man an der Unsterblichkeit. Sie sei definitiv möglich, erklären Geldgeber wie zum Beispiel Peter Thiel.

Smartwatches, die Schritte zählen und den Blutdruck messen, kennen wir alle schon. Interessant wird die Geschichte offenbar für einige Visionäre erst, wenn man sie mit Nanorobotern vernetzt, die durch unseren Körper gejagt werden. Dann sind wir rund um die Uhr, Tag wie Nacht, Werk- und Feiertage, im Bilde darüber, was in unserem Innersten mit uns geschieht. Wir checken dann gleich morgens vor dem Kaffee unsere Vitaldaten, so wie früher mal altmodische Menschen als erstes aus dem Fenster guckten oder einen Blick in die Zeitung riskierten. Geht es mir gut? Diese Frage kann man dann gar nicht mehr so ohne Weiteres beantworten. Vermutlich werden viele die Frage zunächst mal bejahen. So vom ersten Gefühl her wenigstens. Aber ich muss das erst checken, die Datenlage prüfen, wird es dann heißen. Vielleicht fühle ich mich ja gut, aber es geht mir ja trotzdem schlecht.

Das Internet der Dinge hat uns längst erobert. In manchem Haushalt stehen Kühlschränke, die automatisch Lebensmittel nachbestellen können. Smart-Fernseher blenden Werbung ein: Manche nennen das Fortschritt, aber so ein TV das online Werbung einblendet, während der Werbeblock im Programm läuft, ist wahrscheinlich nur für gnadenlose Schwärmer und Konsumenten irgendwie progressiv. Das Internet des Menschen ist die nächste Fortschrittsbaustelle. Wir werden gesund sein wie nie, uns besser kennen als je zuvor: Wir werden Blutdruckwerte nach einem Date auswerten und berechnen können, ob der Cholesterinspiegel einen netten Abend bei Wein und Steak mit Freunden noch erlaubt.

Internet der Seelen: Der zweifelnde, unzulängliche Mensch wird ausgemerzt

Interessant wird es, wenn das Internet der Dinge und das Internet in uns kommunizieren. Wenn die Kaffeemaschine keinen Kaffee mehr ausspuckt, weil sie Meldung erhielt, wonach heute schon genug Koffein konsumiert wurde. Oder die Autotür öffnet sich nicht, weil der Algorithmus errechnet hat, dass es jetzt besser wäre, die acht Kilometer zum Supermarkt zu radeln. Wie reagiert man eigentlich, wenn plötzlich der Notarzt vor der Türe steht, weil das Internet in uns beim Rettungsdienst »anrief«, weil gewisse Indikatoren auf einen Infarkt in drei Wochen hinweisen? Wird dieses implementierte Internet nicht nur unseren Körper verwalten, sondern auch unsere Seelen in Besitz nehmen?

Werden wir noch Herr oder Herrin über die organischen Teile unseres Daseins sein? Werden wir in unseren Körper gefangen gehalten? Und ja, wir müssen uns fragen, in diesen Zeiten totalitärer Prägung, ob es nicht sogar sein kann, dass die Nichtbefolgung auflaufender Risikomeldungen als Straftat taugt – ein bisschen so wie dazumal, als der Suizid zur Ächtung führte, weil er als eine Form des Betruges an Gott betrachtet wurde.

Vielleicht ist das ja alles zu negativ gedacht, eventuell rebelliert dieser transhomo sapiens ja gegen diese Zustände. Aber unter Umständen gibt es ja dann auch was für die entfremdete Psyche, für den rebellischen freien Willen in uns, der in einem zwangsverwalteten, einen nanotechnologisch hochgerüsteten Körpergefängnis drinsteckt – und der nur Ärger bereitet, schlechte Stimmung erzeugt und so den Organismus lähmt und behindert. So kompliziert dürfte das nicht sein, denn die Seele, dieses Konzept aus Zeiten, da die Trennung von Körper und Geist noch als Gewissheit zirkulierte, ist ja ein chemischer Prozess. Wer den Körper kontrolliert, allerlei Werte zusammenträgt und auswertet, für den ist es ein Kinderspiel, dort Einfluss zu nehmen, wo man die Stimmung aufhellt – hier beginnt das Internet der Seelen. Und so stecken wir, besser gesagt, die, die nach uns kommen, vermutlich nicht »gegen unseren Willen« fest in uns, sondern werden es als als Ausdruck unserer Freiheit sehen, einen Körper zu verwalten, aus dem das Beste herausgeholt werden kann, was organische Zellen so hergeben. Und es muss ja auch gar nicht alles organisch bleiben.

Manipulierte Uniformität

Soma war der literarische Kniff von Aldous Huxley: Ein Suchtstoff, der Uniformität erzeugt, der so glücklich macht, dass man nicht mehr hinterfragt. Als Wesen, das die Transformation von menschlicher Kreatur zu einem digitalen Hybridorganismus durchmacht, wird so eine Betäubung letzter Reste menschlicher Regungen – des Zweifels etwa? – dringender nötig sein als je zuvor. Womöglich werden wir ein inneres Ringen erleben gegen diese Entmenschlichung, die unseren Alltag zu einer reinen Datenkontrolle in jeder Lebenslage werden lässt. Ob nun Partnerwahl, Gericht fürs Abendessen aussuchen, anstehender Kinobesuch: Nicht mehr die Befindlichkeit wird die Entscheidung beeinflussen, sondern die Datenlage, die dem neuen Menschentypus als die Vernunft der neuen Zeit angedreht wird.

Keine kantische Vernunft freilich, die auf apriorische Sittlichkeitswerte baut; auch keine kleinbürgerlichen Vernunftsvorstellungen, die sich irgendwo zwischen Sicherheit, Anstand und Unterordnung einpendeln. Nein, die neue Vernunft setzt sich aus gesammelten Daten zusammen, die zur Begutachtung jeder auf sein Display werfen kann. Von dort aus trifft man Alltags- und Lebensentscheidungen. Und wer dann doch mit einem Partner essen geht, bei dem die eigenen Werte nicht so ausschlugen, wie es sein sollte im Sinne der neuen Vernunft, muss sich vermutlich kritische Fragen – oder mehr – gefallen lassen.

Die Uniformität steckt in dieser transhumanistischen Entwicklung. Noch leben wir in Zeiten, in denen sehr viel von Individualität gesprochen wird. Tatsächlich schwindet aber auch die bereits. Die postulierte Individualität setzt sich aus Worthülsen zusammen, aus leeren Plakativparolen, die nicht die Vielfalt beschwören, sondern eine Einfalt, die sich einbildet, vielfältig zu sein. Der Trend der menschlichen Entwicklung geht eindeutig zur Uniformität und Unterordnung, zur Gleichschaltung und Gleichförmigkeit. Denn das sind Werte, mit der man den neuen Menschentypus steuern, einrichten, für seine Existenz trimmen kann. Daten mögen einen Interpretationsspielraum lassen, aber der ist zuweilen eng. In dieser Enge kann man dem transhomo sapiens Freiheiten gewähren, individuelle Entscheidungsgewalt einräumen. Alles andere überfordert ihn, wie es zuweilen einen Buchhalter abseits seiner Zahlenreihen überfordert, Prozesse einordnen zu können. Das, was droht ist nicht weniger, als dass man zum Buchhalter seiner selbst wird, zum Datenfuchser, der sein Leben rein statistisch angeht.

Nach uns, das sind keine Menschen …

Das alles ist nicht weniger als das Aussterben der Menschheit. Klar, es gibt sie dann noch, die Menschen – oder solche, die so aussehen, besser gesagt. Aber sie sind es nicht mehr. Immer wieder hat sich die Menschheit verändert, neu erfunden, anders eingerichtet. Aber die Veränderungen, die jetzt mitten im Raum stehen und auch schon um sich greifen, stellen eine Singularität dar. Der Mensch verlässt die Bühne des Organischen. Er wird zum Gott seiner selbst, homo deus wie Yuval Noah Harari diese Entwicklung in seinem Bestseller nannte. Aber göttlich ist daran wenig. Eher höllisch. Das Wesen, das der Mensch war, wird vielleicht länger leben, gesünder sein: Aber frei, spontan und lebenslustig nicht. Auf der Agenda stehen dann Selbstoptimierung und Selbstüberwachung, das Beste aus seiner Existenz rausholen, sich selbst ausschlachten, Lebenszeit mit richtigen und nur richtigen Entscheidungen ausfüllen.

Anders als Harari sehe ich das nicht als Fortentwicklung des Primaten an, der sich selbst als Teil der Menschheit sieht. Es ist sein Ende. Aus dem Menschen wird ein neues Wesen, das in kaum einer Kontiuität zu dem steht, was die Menschheit und ja, auch das Menschsein vormals ausmachte. Wir verschwinden, ohne die physische Erscheinung aufzugeben. Manche werden sagen, wir gehen in was Neuem auf. Aber nein, wir gehen nicht auf, wir steuern in die Katastrophe: Dem Ende entgegen. Das was da droht, das ist keine Menschheit 2.0 – keine bessere Chance. Das ist die Versündigung an der Natürlichkeit. Und das sage ich ohne einem Gott gefallen zu wollen. Es ist die Preisgabe dessen, was uns als Menschen lieb war: Die Unberechenbarkeiten etwa, die Spontanität oder die Zufälle der menschlichen Existenz. Ohne sie sind wir ein organischer Algorithmus – und nichts weiter.

Täglich sehen wir dabei zu, wie das Menschliche – und damit mehr und mehr, früher oder später die Menschen selbst – aussterben. Wir ersticken in einer Unfreiheit der Zustände, an Bedingungen, die menschliche Reaktionen immer unmöglicher, ja immer weniger akzeptabel machen. Was an Emotion noch da ist, versuchen Staatsführungen zu lenken, zu lotsen und zu kanalisieren. Die Technik hat uns nicht befreit und unabhängiger gemacht: Sie hat uns zu Getriebenen mutieren lassen, die jeden Tag mehr vergessen, woher sie kommen und was es wirklich ist, als Mensch zwischen Menschen zu sein. Accounts sind ja auch keine Menschen. Es wird künftig noch Wesen geben, die aussehen wie wir. Aber das sind nicht unsere Nachkommen, sondern unsere Nachfolger. Die Geschichte für uns ist aus. Wir und unsere Kinder werden uns noch wehren gegen das, was Transhumanismus bedeutet. Wenn die letzten Widerständler sterben, stirbt die Menschheit. Nach uns, das sind keine Menschen …

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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Andreas
Andreas
1 Monat zuvor

Sehr schön geschrieben! „soma“ > griechisch für Körper, das sagt schon alles. Materialismus pur, entseelt, ohne Geist und Wesen. Will man dies? Ich mit grosser Bestimmtheit nicht! Dass Huxley einiges vorwegnahm macht ihn nicht zum Propheten, sondern eher zum verschiegenen Ideengeber.

Rudi K
Rudi K
1 Monat zuvor

Wenn diese „Transmenschen“ ewig leben, bräuchte es aber auch ein Geburtenkontrolle, denn sonst werden es ja immer mehr Menschen. Oder sind diese Menschen dann eher Mitglieder einer höheren Kaste oder Klasse, für die sich dieser Aufwand lohnt. Für die Anderen gibt es dann eine „Abfallverwertung“ wie im Film „Soylent Green“ oder im Buch „Brave New World“.

Horst Kevin
Horst Kevin
1 Monat zuvor

Ja, ja, die Vision vom neuen Menschen. So alt wie die Menschheit.

Diesen Wunsch nach Unsterblichkeit hab ich noch nie verstehen können. Das muß wohl so ein Ding sein, wenn man schon alles hat und es droht langweilig zu werden…

Inzwischen sehe ich das Ableben eher als eine Art Erlösung.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Inzwischen sehe ich das Ableben eher als eine Art Erlösung.

Zustimmung, es besteht wenig Aussicht auf eine friedlichere Welt und wenn man mal in die Anderswelt entschwunden ist, bleibt man für die von dir genannten Gelangweilten unerreichbar.

Dennoch würde ich denen, als höflicher Mensch, gerne den Vortritt lassen. 😉

Pentimento
Pentimento
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Auch ich sehe meinem Ende gelassen entgegen.

Bis auf ein paar nette Ausnahmen, zu denen ich auch die

Bitrebellen zähle, bin ich der Menschen einigermaßen

überdrüssig. :-))

Last edited 1 Monat zuvor by Pentimento
aquadraht
aquadraht
1 Monat zuvor

Keine Menschen, nur noch Bärböcke ..

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  aquadraht
1 Monat zuvor

Da wird der Bock zum Baertner … öhm, äh …

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

zum Landser!

Christa Meist
1 Monat zuvor

Wir wissen weder wann, noch mit welcher genau zu beschreibenden Art die spezifisch menschliche Entwicklung einsetzte, noch wissen wir, wie sie zukünftig verlaufen wird. Zu seiner eigenen Person weiß der einzelne Mensch wahrscheinlich wer seine Eltern sind, mit Sicherheit nicht, welches Leben seine Nachkommen erwartet. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die mit dieser Ungewissheit leben können. Deshalb ist die Neigung groß, sich Rationalisierungen, göttliche Fügungen, oder Kreisläufe vorzustellen, die Ordnung in das Weltgeschehen bringen.
Die Auseinandersetzung um die Evolutionsansätze von Darwin und Lamarck – Entwicklung durch Integration oder Entwicklung durch Überleben – ist noch nicht beendet. Man bemüht sich gegenwärtig anscheinend um eine Integration der beiden Perspektiven.
Das `spezifisch menschliche´ ist umstritten. Was wir an anderen Arten sehen können: Sie können aussterben, fast aussterben und sich unter günstigeren Verhältnissen wieder stabilisieren oder vermehren. Mit diesen beobachtbaren Vorgängen, die für alle Arten aufs engste verknüpft sind mit den Umweltbedingungen können „Grüne“ am allerwenigsten umgehen, denn sie behaupten implizit, dass der Mensch quasi der oberste Verantwortliche für die Natur sei. Das grüne Weltbild behauptet eine Pflicht der Menschen, ausgestorbene Arten nachzuzüchten bei gleichzeitiger Notwendigkeit sich „einzufügen“ in ein dem Menschen nicht vollumfänglich bekanntes System.
Der Mensch als Art ist jedoch Bestandteil dieses Systems, nicht sein Herr. Genuao wenig wie Bandwürmer, Spinnen, Geier oder Elefanten.Und genauso wie die anderen wird er sich entwickeln oder möglicherweise aussterben.

Rotewelt
Rotewelt
1 Monat zuvor

Dass einige Wahnsinnige die menschliche Seele abschaffen wollen, ist wohl das Perverseste, was man sich vorstellen kann. Ich denke ansonsten, dass die menschliche Spezies gerade auf vielfältige Weise Richtung Aussterben driftet: durch die Folgen der sogenannten Impfungen (die u.a. offenbar auch unfruchtbar machen), durch den enormen Anstieg von Selbstmorden, durch Hunger und Not und vielleicht durch einen dritten Weltkrieg. Am Klimakollaps werden wir meiner Meinung nach nicht zugrunde gehen, es sei denn, durch die Manipulation des Klimas (Chemtrails sind für jeden sichtbar, der nicht blind ist und auch mal nach oben schaut) und grüne Pollitik, denn z.B. Windräder lassen die Böden austrocknen und erhöhen die Brandgefahr, so wie die vielen Waldrodungen und Betonfundamente das Risiko von Flutkatastrophen erhöhen – von den negativen Folgen des Lithium-Abbaus für E-autos will ich gar nicht erst reden. Insofern sind Klima- oder Wetterveränderung und Umweltzerstörung tatsächlich menschengemacht, aber von den „Eliten“ in Wirtschaft und Regierungen.

Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass die Menschen ihr eigenes Aussterben verdient haben. Die Folgen jahrzehntelanger Ignoranz, Gleichgültigkeit, zunehmender Dummheit, Konsumdenken und Machtgier sind spätestens seit zweieinhalb Jahren nicht mehr zu übersehen. Die Empathie ist schon vielen verlorengegangen und damit auch ein Teil der Seele.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Rotewelt
1 Monat zuvor

@Rotewelt

Dass einige Wahnsinnige die menschliche Seele abschaffen wollen, ist wohl das Perverseste, was man sich vorstellen kann.

Ich denke, dass sind Kreaturen, zu deren Menschsein noch nicht mal ein Trampelpfad führt.
Wie weit muss man von der eigenen Natur entfernt sein, um seinen Zeitgenossen und dem eigenen Lebensgrund DAS anzutun?

Geschädigt sind wir Alle mehr oder weniger durch unsere Lebensweise, aber manche Exemplare, mit Macht ausgestattet, treiben es auf die Spitze.

Last edited 1 Monat zuvor by Robbespiere
Rudi K
Rudi K
Reply to  Rotewelt
1 Monat zuvor

Das mit den Chemtrails halte ich für ein Märchen. Denn diese Kondensstreifen habe ich schon vor 50 Jahren gesehen. Und damals fürchtete man sich vor einer neuen Eiszeit.

Doppelhelix
Doppelhelix
Reply to  Rudi K
1 Monat zuvor

Hmmm…

nimmt heute jemand den Begriff „Chemtrails“ in den Mund, ist ihm ein Platz unter den vermeintlichen Verschwörungstheoretikern gewiss….
Die Verdunkelung der Sonne | Rubikon-Magazin

und ja, es ist der Mensch, der das Klima verstört…ein Affe mit `ner Waffe….und hier schließe ich mich der „Roten Welt“ an….
Auf arte gab es eine „nette“ Doku zum Thema Huxley & Orwell. Zu deiner Frage ( war es denn eine?) am Anfang der Diskussion :
Oder sind diese Menschen dann eher Mitglieder einer höheren Kaste oder Klasse, für die sich dieser Aufwand lohnt. 
kann ich nur empfehlen, lese es ..die „Sache“ mit den Alphas, Deltas, Ypsilons etc….wird dir wohl Antwort genug sein….
Das Bokanowskyverfahren ist da auch sehr gut erklärt 😉
LG
Doppelhelix

spartacus
spartacus
Reply to  Doppelhelix
1 Monat zuvor

Auf arte gab es eine „nette“ Doku zum Thema Huxley & Orwell.

War die gut? Habs mir nicht angeschaut. Kenne ja beide fast schon auswendig und leider auch unsere heutige Welt. Vor allem ging meine Laune schon vorher in den Keller, da die Beschreibung in der Programmzeitschrift verkündete, Orwell habe u.a. „Fake News“ vorausgesehen. Wurde damit also auf den Kopf gestellt, da er nicht irgendwelche irrlichternden Theorien aus der Masse vorausgesehen hat, sondern die inzwischen allgegenwärtige Propaganda von oben. Ganz abgesehen davon, daß es die zu seiner Zeit schon gegeben hat.
Ach ja, im Momnt befinden wir uns mit Eurasien im Krieg, aber der Switch auf Ostasien wird auch schon vorbereitet. Die geographische Strukturierung incl. des Schlachtfeldes Afrika wird „planmäßig“ eingehalten.

Last edited 1 Monat zuvor by Spartacus
Doppelhelix
Doppelhelix
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Vor allem ging meine Laune schon vorher in den Keller, da die Beschreibung in der Programmzeitschrift verkündete, Orwell habe 

Genau das, daher die „..“
Aber ein paar Lichtblicke, zB Boualem Sansal  konnten es wett machen…und spätestens seit dem Hl. G. le Bon sind wir doch immun gegen diese ÖRR-Posaunen…es war eher belustigend von dieser Seite solche Auslegungen formuliert zu bekommen….Orwell pur….q e d!;-)
LG
Doppelhelix

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  Rudi K
1 Monat zuvor

Du findest Kondensstreifen bereits in Filmaufnahmen aus der Zeit um den zweiten Weltkrieg. Da sieht man auch sehr schön die Abhängigkeit dieser von der Höhe und damit der Temperatur. Mit etwas Basiswissen Meteorologie kann man dann bei Aufnahmen von Flugzeugschärmen in einigen Fällen sogar die ungefähre Temperatur abschätzen. So die unteren Flieger keine Kondensstreifen zeigen fliegen diese in Luft die wärmer als -40°C ist und die Flieger mit Kondensstreifen fliegen in Luft die kälter als -40°C ist. Dann macht man die Differenz zwischen Durchschnittstemperatur am Boden und diesen -40°C und kann aus dieser Differenz mal 100 m die Höhe abschätzen.

Ansonsten empfehle ich immer wieder einen Blick auf diese Kondensstreifen zu werden. Was fliegt da wie? Sind dass zusammengekuschelte Militärflieger die da rumschwirren? Ein großer Flieger und ein auf Schwanzlänge rangemachter kleiner? Bomber und Begleitschutz, wie im Irakkrieg die B2 mit B117, die ich von meinem Balkon aus nach Bagdad fliegen sehen konnte. *KOTZ*

Das mit der neuen Eiszeit basierte auf der Theorie von Milutin Milankowitsch, einem kroatischen Astronom und Mathematiker mit serbischen Namen. Das ist eine besonders interessante Geschichte. Das Buch war schon gedruckt, aber noch nicht gebunden als die Deutsche Luftwaffe die Druckerei zerstörte. Nur wenige Belegexemplare überlebten und eines ging bei der Besetzung nach Deutschland. Nach dem Krieg ging das dann über Umwege nach Israel, wurde dort an einer Universität ins Englische übersetzt und so der staunenden, anglifizierten Welt zugänglich gemacht. Schwupps, war die Eiszeitpanik in den Medien der allerwertewestlichen Welt.

Christa Meist
Reply to  Uwe Borchert
1 Monat zuvor

Wären Autos schneller, würden aus winterlichen Auspuffwolken auch Streifen.

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Christa Meist
1 Monat zuvor

Ich wusste, dass ich zuwenig PS habe!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

@Schwitzig

LOL….versuchs mal mit nem starken Lüfter vor dem Endrohr. 😀

Rudi K
Rudi K
Reply to  Uwe Borchert
1 Monat zuvor

Du findest Kondensstreifen bereits in Filmaufnahmen aus der Zeit um den zweiten Weltkrieg. Da sieht man auch sehr schön die Abhängigkeit dieser von der Höhe und damit der Temperatur.

Die Theorie der Chemtrails beruht auf der Tatsache, daß manchmal die Kondensstreifen „bleiben“ und sich verbreitern. Dies hat mit Ruß und bestimmten Bedingungen in der Atmosphäre zu tun.

Schwupps, war die Eiszeitpanik in den Medien der allerwertewestlichen Welt.

Es gab auch eine messbare globale Abkühlung zwischen 1940 und 1976. Diese wird durch den Albedo zu dem auch die Kondensstreifen beitragen sollen zu tun.

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  Rudi K
1 Monat zuvor

Das mit den Abgasen ist ein bekanntes Problem aber eher weniger eine wichtige Ursache für Kondensstreifen. Eine der Bedingungen in der Atmosphäre ist Kälte. Unter etwa -40°C bilden sich Eiskristalle, welche dann Cirren ergeben. Das sind diese länger am Himmel bleibenden Streifen. Das sind keine Wassertröpfchen sondern Eiskristalle.

Die Abkühlung nach den zweiten Weltkrieg ist eine Folge des Wirtschaftswunders. Da wurden sehr viele fossile Rohstoffe verbrannt und damit gelangte auch H2S (Schwefelwasserstoff) in die Atmosphäre. Daraus wird dann sehr schnell schweflige Säure H2SO3 und diese führt zur vermehrten Wolkenbildung und damit zu einer Abschattung. Als dann aber der Regen sauer wurde und die Wälder geschwächt hat wurden die Industrieabgase aus guten Gründen entschwefelt und die Wolkenbildung ging wieder zurück.

Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und seiner radikalen Deindustrialisierung kam das auch im Osten an. Das nennt man auch Gorbatschow-Effekt. In den Städten der ehemaligen östlichen Industriegebieten stiegen die Durchschnittstemperaturen innerhalb von weniger als eine Dekade um über 1K an. Das ist mehr als der zehnfache Effekt der mit etwa 1½K langfristig in den letzten fast zwei Jahrhunderten gemessen wurde.

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  Uwe Borchert
1 Monat zuvor

Kleiner Nachtrag: Beim Corona Lock Down konnte man auch einen leichten Rückgang des Bedeckungsgrades messen. Der wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch eine leichte Erwärmung verursachen, bisher sieht alles sehr danach aus. Das werden wir auch bei einem Klima Lock Down bekommen. Da wird dann gut gemeint das Gegenteil von gut gemacht werden.

Aber bringe das mal den freitäglichen Klimahüpfern oder den Klimaklebern von der allerletzten Generation bei. Da erkläre ich aber lieber meines Nachbarn Katze die Relativitätstheorie als einem Vollgrünen das Klima.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Rudi K
1 Monat zuvor

@all:

Während Ihr hier über Kondensstreifen filosofiert, donnern hier seit einer Woche allabendlich die Jets durch den Himmel.

Das Gute ist, daß keiner die Kondensstreifen sieht; das Schlechte ist, daß man Krieg spielt!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Das Gute ist, daß keiner die Kondensstreifen sieht; das Schlechte ist, daß man Krieg spielt!

Das halte ich nur für „dicke-Backen-machen.
Die wissen auch was ihnen blüht, wenn sie Russland angreifen.

Das völlig irre ist doch, dass sich die Masse das gefallen läßt.

ZuSpaet
ZuSpaet
Reply to  Rotewelt
1 Monat zuvor

Das Lithium ist nun wirklich nicht schlimmer als Braunkohle im Tagebau, Garzweiler, Leipzig, Tschechien, etc oder Uran in Afrika, Niger, Kongo. www gidf de. Das gibt sich alles nicht viel. In jedem Fall Hauptsache billig

Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
Reply to  Rotewelt
1 Monat zuvor

Die Empathie ist schon vielen verlorengegangen und damit auch ein Teil der Seele.

Irgendwie könnte man das denken, Rotewelt, andererseits – zimperlich waren wir Menschen uns Mitmenschen gegenüber eigentlich eher selten in unserer relativ kurzen Geschichte. Nicht einmal in Phasen der materiellen Sicherheit. Also auch heute.

Cut: Es wird arg schwer werden: ob Atomkrieg, Pleite oder Verlust der Seele. Wir hätten besser aufpassen müssen! Die Zeichen waren ja eigentlich unverschleiert deutlich: Entmündigung, Entrechtung, Enteignung – alles im Namen der „Wissenschaft“. Und – unter dem tosenden Applaus der „dauerempörten Selbstgerechten.“

Nun kommt aber noch die teuflische neoliberale Falle hinzu: Die einzige Möglichkeit, als Souverän, diesen untragbaren Zustand sofort zu beenden, wäre der Generalstreik. Wäre!
Nicht mal das würde funktionieren, denn die Investoren würden jubelnd verkünden: „Supi , Pöbel, ihr nehmt uns damit viel Arbeit ab. Wir hatten eigentlich mal vor, euch via Stromausfall in die Wüste zu schicken, so lauft ihr halt ganz freiwillig in die Insolvenz. Wir kaufen euch gerne auf, aber – zu unseren Konditionen. We love you!“

Zynisch? Ich fürchte, so ähnlich läuft das ab – derzeit, speziell in Deutschland.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

„Wie reagiert man eigentlich, wenn plötzlich der Notarzt vor der Türe steht, weil das Internet in uns beim Rettungsdienst »anrief«, weil gewisse Indikatoren auf einen Infarkt in drei Wochen hinweisen?“

Was habe ich an der Stelle gelacht – ein gut versicherter Privatpatient könnte ggf. diese Erfahrung machen, bei GKV-Mitgliedern klingelt der Notarzt eher drei Wochen nach dem Infarkt, weil vorher kein Termin frei war. Und sollte er doch rechtzeitig kurz nach dem Infarkt klingeln, sucht der RTW dann stundenlang ein Krankenhaus, das so einen Notfall noch aufnehmen kann.

Weil ja Lauterbach, Spahn und Co. alles daran setzen, das System weiter auszudünnen und den verbleibenden Rest zu privatisieren… der macht dann Knie- und Hüftgelenke, weil die viel lukrativer sind als die Notfallversorgung.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

„Die Frage, die sich für uns Pessimisten stets stellte, lautete ungefähr wie folgt: Werden wir als Spezies nach einem Atomkrieg oder noch einem Klimakollaps vom Erdenrund verschwinden?“
Wäre das nicht eine eher optimistische Frage – für alle anderen Spezies nämlich? Die hoffen doch sicher seit dem Beginn der Sesshaftigkeit mit steigender Inbrunst: weg mit dem Dreck!

ZuSpaet
ZuSpaet
1 Monat zuvor

Bis jetzt hat sich bei jeder durchs Dorf Getriebenen Sau, spricht Technologie, am Ende gezeigt, welche Gefahren bestehen. Atomkraft, Fukushima, Tschernobyl, ist nur ein Beispiel. Automobil und Klimawandel das naechste. Gentechnik und Gain of Function Erreger sind kritisch. Die Russen haben resistenten Milzbrand. Bauarbeiten, wo 1500 eine Abdeckerei stand, infizieren nach wie vor. Gegenüber Pocken, Luftzug 20m, ist Corona geradezu harmlos. Endokrine Disruptoren, vom Chemie Sex Spielzeug aus China bis zu NS Sprengstoffen, ruinieren den geschlechtlichen Unterschied, D an vorderster Front. Asbest, auch einst Wundermaterial, muss wegen Krebsgefahr beseitigt werden. Die Liste ist endlos. Und die Infrastruktur kollabiert wegen andere Dinge, Lobbyismus, Korruption, Parasitaeres Verhalten. Zu 90 % ist der Wef Experte genauso ein Spinner wie Franz Josef Strauss mit dem Atomauto, Gier frisst Hirn. Zu 10 % kriecht die alte Eugenetik, die eigentlich aus den USA und nicht NS Deutschland stammt, wieder aus den Löchern. Im Vorstand von Planned Parenthood, Magret Sängers, ein gewisser Gates Sr. Konkret wird es eher bei Gates Jr, The road ahead. Der Impfpass ist nur der Anfang.

Benjamin Franklin „Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.“

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  ZuSpaet
1 Monat zuvor

„Die Liste ist endlos.“
Wäre sie das nicht, wäre der Planet mit all seinem Leben darauf wohl längst an der „Krone der Schöpfung“ zugrunde gegangen…

Jel
Jel
Reply to  BlueLion
1 Monat zuvor

Was war nochmal 2525?

Ich fand den Song schon als Kind maximal gruselig. (Der amerikanische Englischlehrer hat übersetzt)

Carolus
Carolus
1 Monat zuvor

Macht euch nicht verrückt!

Der „Transhumanismus“ wird nicht funktionieren! Ein „homo deus“ mit lauter Artefakten im Körper, die nicht „selbstheilend“ sind wie die Organe und Glieder eines natürlichen Wesens ist nicht autark lebensfähig mit seiner reparaturbedürftigen Prothetik.

Die ganzen Spinnereien entspringen den feuchten Träumen von abartigen psychopathischen Geschäftemachern einer kollabierenden spätkapitalistischen Dystopie, denen ihre Geschäftsfelder – eines nach dem anderen – abhanden kommen.

Dasselbe gilt für die vielzitierte KI. Reiner Schmarrn. Einer KI fehlt alles, was einen Menschen ausmacht: Liebe, Sinn und Not, um Rilke zu zitieren.

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  Carolus
1 Monat zuvor

Der Frankensteinismus Transhumanismus ist eine Sackgasse der Evolution und wird auf lange Sicht wegdarwinisiert und ausgemendelt. Aber es werden viele intellektuell eher Schwerstbegabte in diese Sackgasse rennen und so schon bei noch viele Jahre langer biologischer Aktivität aus dem echten™ Leben scheiden. Die Schäden an vom Wahnsinn betroffenen Individuum sowie der Gesellschaft um diese Individuen betreffen auch die nicht direkt von dem Wahnsinn befallen. So gesehen mach ich mich zwar nicht verrückt, aber die Beeinträchtigungen durch diesen Irrglauben auf den Menschen und sein Leben sind mir sehr wohl bewusst.

Carolus
Carolus
Reply to  Uwe Borchert
1 Monat zuvor

Mit den von Dir als „Schwerstbegabte“ bezeichneten Induviduen würde ich diejenigen Funktionseliten verstehen, die ganz ingenieursmäßig immer nur einen kleinen Teil des Ganzen sehen, und also „fertig“ sind, wenn dieser isolierte Teil funktioniert.
Wenn sich zu solchen „Experten“ eine durchsetzungswütige Politeska samt geldmächtigen Hintermännern gesellt, dann wird dieser transhumanistische Wahnsinn möglicherweise ein Stück weit durchgedonnert aber er wird krachend scheitern, weil er Resultate ohne Nutzen hervorbringen wird.

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  Carolus
1 Monat zuvor

Resultate ohne Nutzen? Ja, ohne Nutzen – aber mit sehr viel Schaden.

Jel
Jel
Reply to  Carolus
1 Monat zuvor

Yup. Der Kapitalismus hat sich zu Tode triumphiert und ein paar Schlangenölverkäufer wie Harari erleichtern „das Kapital“ um einige schöne Sümmchen mit dem windigen Versprechen, sie hätten einen Plan und könnten machen dass alles so kommod weiter geht.

Last edited 1 Monat zuvor by Jel
Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Carolus
1 Monat zuvor

Eine KI, die der natürlichen überlegen ist, wird alles ihr unterlegene versklaven oder ausrotten, wenn es unnütz und/oder gefährlich ist – so, wie es die natürliche Intelligenz ja vorgemacht hat.

Pentimento
Pentimento
1 Monat zuvor

Es ist eine uralte Geschichte, daß der Mensch denkt, er könne den neuen Menschen schaffen. Von Adam und Eva, über den Golem des Mittelalters, bis hin zum Roboter reichen die Phantasien.

Dahinter steckt m.E. der Wunsch, sich zu verändern, größer zu werden, oder besser. Es ist das Prinzip der Wiedergeburt, der Erneuerung.

Das ist aber eigentlich ein geistig-seelisches Prinzip, was nur durch Selbsterkenntnis und Bewußtwerdung zu erreichen ist. Es geht um das Wachsen und Größerwerden des inneren Menschen, d.h. auch, das Ego muß kleiner werden. Dieser Prozess wird oft wie ein Sterben erlebt, dem die Wiedergeburt, die Geburt des erneuerten Menschen folgt.

Für diese alten Knacker, die den neuen Menschen wollen, ist das alles viel zu spät, sie haben ihr Leben vergeudet, indem sie Reichtümmer angehäuft haben. Nun versuchen sie das, was innerlich hätte stattfinden müssen, nach außen zu projizieren, bzw. im Außen herzustellen, und das auch noch der gesamten Menschheit aufzuerlegen.

Last edited 1 Monat zuvor by Pentimento
Christa Meist
1 Monat zuvor

„Dass einige Wahnsinnige die menschliche Seele abschaffen wollen, ist wohl das Perverseste, was man sich vorstellen kann.“
„Ich denke, dass sind Kreaturen, zu deren Menschsein noch nicht mal ein Trampelpfad führt.“
Genau diese Form der Überheblichkeit, die eigene persönliche, zufällige Ausprägung menschlicher Existenz mit all den eigenen Macken für eine überlegene, besonders kostbare zu halten, dürfte die Ursache jeglicher Gewalt unter Menschen sein. Man kann die anderen nicht ertragen, so wie sie sind. Andere werden zu Unmenschen erklärt, damit das eigene Ego sich selbst bauchpinseln kann.
Ist man sich bei den zitierten „Einfällen“ und ähnlichen anderen dessen nicht bewusst, dass man dadurch die Grenze überschreitet, die bei (fast) allem Lebendigen das Töten der eigenen Art verhindert?
Der Mensch verfügt über die Fähigkeit zu Resilienz und Empathie in unterschiedlichen Gewichtungen und kein einziger ist genau so wie der andere – nicht einmal bei eineiigen Zwillingen.

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Christa Meist
1 Monat zuvor

Wie überall, ist das nicht ganz so einfach, da auch hier die Relativität greift. Es gibt leider definitiv Unmenschen, über die ein Erheben notwendig ist, weil sie sonst ihre Unmenschlichkeit ausleben und verbreiten. Schön ist das aktuell daran zu beobachten, wie unsere Regierungsinstanzen immer mehr von Psychopathen übernommen werden, da ihnen ihre Skrupellosigkeit einen Durchsetzungsvorteil verschafft.

Robbspiere
Robbspiere
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

@Schwitzig

Schön ist das aktuell daran zu beobachten, wie unsere Regierungsinstanzen immer mehr von Psychopathen übernommen werden, da ihnen ihre Skrupellosigkeit einen Durchsetzungsvorteil verschafft.

Fast richtig.

Den Durchsetzungsvorteil verschafft ihnen ein System, welches den Souverän bei der Entscheidungsfindung völlig ausklammert.

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Robbspiere
1 Monat zuvor

@Rob
Ja, das strukturelle Problem ist die eigentliche Ursache.

Christa Meist
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

Natürlich ist jeder Mensch in seinem Beziehungsfeld zu sehen und es gibt zweifellos auch Menschen, die z. B. als gemeingefährlich angesehen werden und sicher verwahrt werden müssen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass alle Menschen in vielerlei Hinsicht weit von Vollkommenheit entfernt sind. Man kann es sich verkneifen, ohne Angabe von nachweisbaren, personbezogenen Gründen, Urteile über imaginierte Menschengruppen zu fällen.
Wer diesen Grundsatz nicht folgt, landet sehr schnell bei einem System von Menschengruppen, das die Grundlage aller Identitätspolitiken bildet. Ich halte demgegenüber dafür, dass jeder Mensch ein „besonderer“ ist. Nicht allein die Angehörigen der propagierten 50 + x Geschlechter, die mental eingeschränkten, die Suchtkranken und die Mitglieder von Mensa. JEDER! Auch der Normale´. Sonst haut´s nicht hin mit der Gleichheit.
Gute Bewertungen, Ansehen, eine herausgehobene Position können sich viele auf unterschiedlichste Art erschleichen, nicht bloß Frau Baerbock oder Herr Lauterbach. Man kann dadurch Klassenerster werden, leitender Ingenieur, Kirchendiener, Olympionike, Ortsvorsteher... . Der Wesenszug "etwas werden wollen", an "Bedeutung" zu gewinnen, ist wohl bei vielen ein ziemlich ähnlicher. Manche Menschen hingegen wollen nichts werden, höchstens volljährig, damit man sie in Ruhe lassen muss.
Die "Psychopathen" der Regierungsetage sind zu ihren Positionen auch gekommen durch Charakterzüge und Fähigkeiten um die sie mancher andere beneidet. Natürlich auch durch eine umfassende Servilität gegenüber allen, die ihnen zu diesen Positionen verhelfen konnten. Jemand wie ich kann z. B. nicht Berufspolitiker werden, sondern muss ein einfacher politischer Mensch bleiben. Ich verfüge nicht über ein Personengedächtnis, das unerlässlich ist fürs Strippenziehen, aktuell
netzwerken´genannt, . Zu der Zeit, wo ich gerne ein politisches Amt bekleidet hätte, um etwas zu bewirken – z. B. der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe zu widersprechen – gab es dafür noch keine persönlichen Trainer.

Jel
Jel
1 Monat zuvor

Funktioniert nicht.

Das Ausmaß der Entfremdung ist bereits heute so hoch, daß alle Arten von „Funktionsausfällen“ auftreten: von der Zivilisationskrankheit der 60er über Angststörung, Unverträglichkeiten und Allergien, Burnout, Depressionen zu Medikamenten/Drogenmissbrauch führt der Weg seit Jahrzehnten bergab.

Beinah zwanzig Jahre habe ich im Prenzlauer Berg die jungen, hippen Familien gestresst und freudlos an mir vorüber ziehen sehen. Deren Kindern die Kindheit genommen wurde und die heute, noch keine Zwanzig, nur mehr in Karriere – und Statuskategorien denken können.

Diese Menschen, Eltern wie Kinder, waren seelisch so unterernährt, daß sie sich mit Verve auf die Corona Erzählung von der Schicksalsgemeinschaft gestürzt haben: endlich ein Sinn, endlich eine Gemeinschaft, endlich nicht mehr nur Konkurrenz. Und Lockdown: endlich mal Ruhe!

Und nun die Schicksalsgemeinschaft gegen Putin und morgen…?

Diese armseligen Hüllen gieren ohne sich dessen bewusst zu sein nach dem Gefühl der Lebendigkeit. Nach Freude und Leichtigkeit, nach Lachen und Gesang.

Gnade ihnen Gott, wenn einer ihnen das zu geben versteht ohne daß sie ihren Status oder ihr Selbstverständnis aufgeben müssen. Er kann alles verlangen. Alles.

Aber ein weiterer so werden sie nicht überleben.

Last edited 1 Monat zuvor by Jel
Christa Meist
Reply to  Jel
1 Monat zuvor

Mir fehlt anscheinend ein Verbindungsstück. Kann mir jemand auf die Sprünge helfen? Es sind doch die vom Prenzlauer Berg, die ihre Kinder in rundum empathische Schulen schicken, damit ihnen nichts zustößt? Sind jetzt die materiell interessierten Kreise bei Corona und in der Ukraine die gleichen? Die selben? Völlig andere?
Könnte es sein, dass ALLE Vorurteile haben, nur andere? Könnte es sein, das entschiedene Materialisten ohne Seele lachende Kinder haben?
Die Vielfalt und Einzigartigkeit könnte tatsächlich so groß sein, dass die gewohnten Kategorisierungen nicht hinreichen, dass auch so mancher Skeptiker Angst vor dem Sterben hat und ganz gerne wenigstens die Art erhalten sehen möchte?

Freude!
Freude!
1 Monat zuvor

äääääh? na DU bist ja bereit, weit zu gehen! Freiheit oder Tod! Niemals werde ich mich chippen lassen! Und wenn der 3. Wehe-Engel ruft! (Offenbarung 14.9!!!) kannst du ihn dann noch hören? Oder hat dir das Gift der 7./8….Gen-Dreck-Spritze die Ohren dann verstopft??!!