Über die Transfrauen und andere Kleinigkeiten

Zwei Transfrauen im Bundestag. Bilder, die um die Welt gingen? Der große Wurf gegen Diskriminierung? Oder doch eher eine Nebensächlichkeit, die keine große Rolle spielt?

Fragen über Fragen, denen wir nachgegangen sind.

Hier geht es zur Vollversion auf rumble.

Inhalt:

00:02 Tessa Ganserer stellt sich vor
00:50 Tom liest etwas vor
04:30 Arbeiter im Bundestag?
06:30 Vom Totalitarismus und Moralismus
08:00 Schneid’ das raus (Diplomatie)
09:30 Die richtige Meinung
11:30 Wie wir unsere Sendung machen müssen
13:00 Die Frau im biologischen und juristischen Sinne
14:00 Wer schwimmt am schnellsten?
15:00 Ist das nicht frauenfeindlich?
16:00 Lauterbachs Ferndiagnose
17:30 Stehpinkler
20:30 Biologie
23:00 Was macht ein Bundestagsabgeordneter?
28:30 Nimm es hin!
32:00 Umgekehrter Totalitarismus
35:30 „Ich mag keine Schwulen.“
40:30 Totaler Klimaschutz
44:30 Der hohe wirtschaftliche Preis
46:00 Das politische Personal im freien Fall
51:00 Wir freuen uns mit, aber begrenzt!
53:30 Ganz nah dran an der Atombombe (2G)
55:00 Impfstoffe für Ukrainer?

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Petias
Petias
3 Monate zuvor

Man fragt sich, was euch an sowas wie Transfrauen so erregt, dass das laufend als Aufhänger genutzt wird. Die können nicht dafür, dass ihr mit euren politischen Ansichten nicht durchkommt.

Es kann ja wohl nicht sein, dass sowas häufiges wie Homo-, Bi- und Trans-Sexualität ausgegrenzt wird, solange nicht jeder andere politische Wunsch erfüllt wurde.
Nicht-Ausgrenzung und die damit verbundene Sichtbarkeit fällt halt zunächst als ungewohnt auf. Das ist alles und ein Schritt in die Normalität.

Last edited 3 Monate zuvor by Petias
niki
niki
Reply to  Petias
3 Monate zuvor

Es ist scheißegal, absolut SCHEISSEGAL, ob da Transfrauen im Bundestag sitzen! Wichtig wäre aber dass diese NICHT da sitzen, weil sie Transfrauen sind, sondern gute Politiker… Aber wie es aussieht, geht es nur um die Identität derer: Folglich haben die da NICHTS zu suchen! Wenn Identität vor Kompetenz und Können kommt, ist die Welt komplett irre geworden!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  niki
3 Monate zuvor

Selbiges gilt auch für die völlig bescheuerte Frauenquote, die sich rein am Geschlecht orientiert.

Von mir aus könnten 99% Frauen im Parlament sitzen, wenn sie eine strikt gemeinwohl-orientierte Politik durchziehen würden.

PS: Ein Prozent Quotenmänner müssen natürlich sein. 😀

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Robbespiere
3 Monate zuvor

Guude!

Also als selbst betroffene , war ja offiziell bis 2004 „Mann“ und habe das ja korrigieren lassen…muss ich mal sagen, das seh ich genau so wie Du!
Ich war ja nun auch nicht besser oder schlechter in meinem Job als vorher… Und mal ganz generell: Leute, die ihr schwul/ lesbisch/trans-sein öffentlich vermarkten, damit kann ich garnix anfangen, sowas ging mir schon immer auf den Geist! Auch diese Drag-Queens…das sind schlechte Karikaturen von Männer-Phantasie-Frauen, das war auch nie meine Welt!
Hier in Frankreich werde ich nie anders als “ Madame'“ gegrüsst..in Doofland isses mir momentan egal, ob die mich männlich, weiblich, sächlich oder als mutierten Toaster ansprechen, die “ Gesellschaft“ ist mir so zuwider, da scheiss ich drauf!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ChrissieR
3 Monate zuvor

Hier in Frankreich werde ich nie anders als “ Madame’“ gegrüsst..in Doofland isses mir momentan egal, ob die mich männlich, weiblich, sächlich oder als mutierten Toaster ansprechen, die “ Gesellschaft“ ist mir so zuwider, da scheiss ich drauf!

Da hast du eine gesunde Einstellung.

Wer seine Identität wie einen Wimpel vor sich her tragen muß, um sich in den Vordergrung zu rücken, hat ein gewaltiges Problem mit seinem/ihrem Selbstbewußtsein.

Man ist, wer man ist und nicht das, was man „darstellen“ will, um Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Gewogen wird das Herz, nicht die Feinripp-Unterhose oder oder der Schlüpfer. 😉

Last edited 3 Monate zuvor by Robbespiere
niki
niki
Reply to  ChrissieR
3 Monate zuvor

Auch diese Drag-Queens…das sind schlechte Karikaturen von Männer-Phantasie-Frauen, das war auch nie meine Welt!

Muss man auch nicht mögen… Meine Freundin schaut sich gerne diese Ru Paul’s Drag Race – Show an… Ist aber auch nicht meins! Dort sind das ganz nette Entertainer. Aber nicht mehr!

In der Clubszene gibt’s auch ein paar Drags. Sind halt ziemlich extrovertierte Menschen… Aber im Prinzip stören die mich nicht, solange die mich nicht nerven!
Wird eh nicht mehr passieren: ich bin gut 10 Jahre raus aus der (Techno-)Clubszene!

Brian
Brian
Reply to  ChrissieR
3 Monate zuvor

 Und mal ganz generell: Leute, die ihr schwul/ lesbisch/trans-sein öffentlich vermarkten, damit kann ich garnix anfangen, sowas ging mir schon immer auf den Geist! 

Danke, Chrissie !
Das sehe ich genauso. Für mich beschränkt sich das allerdings nicht auf diesen
Personenkreis, mir geht diese ewige Selbstvermarktung von was auch immer
grundsätzlich auf den Geist. Warum muss man sich immer selbst darstellen ?
Wie wär’s denn zur Abwechslung mal mit ein bißchen Ich-selbst-sein ?`Mit all
seinen Vorzügen, Nachteilen, Stärken, Schwächen, usw. ?

die “ Gesellschaft“ ist mir so zuwider,

Da kann ich z.Zt. leider nicht so wirklich widersprechen, Madame mutierter
Toaster 😄

Petias
Petias
Reply to  niki
3 Monate zuvor

Auch schlechte Politiker dürfen Trans sein. 😉

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Petias
3 Monate zuvor

@Petias

Als Privatperson gerne, aber als Politiker stimmt das Kosten/Nutzen-Verhältnis nicht, egal ob als Trans oder Hetero.

Petias
Petias
Reply to  Robbespiere
3 Monate zuvor

Also schimpft auf schlechte Politiker und nicht auf Politiker, die Trans-Menschen als sichtbares Zeichen der Normalität und es Dazugehören vereinzelt auch in Parlamenten sehen möchten, wenn sie gewählt werden. Die sind doch sehr viel seltener, als die Klagen darüber.

Last edited 3 Monate zuvor by Petias
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Petias
3 Monate zuvor

@Petias

Du argumentierst hier gg. Geister, die es nicht gibt.

Niemand hier stört sich an der sexuellen Orientierung eines Politikers, sondern an der Befähigung, ein nützlicher Vertreter unser Aller Interessen zu sein.

Schrilles Auftreten ist kein nützliches Attribut für einen Politiker und bringt keinen Gewinn für die Gesellschaft.

Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Petias
Petias
Reply to  Robbespiere
3 Monate zuvor

Niemand hier stört sich an der sexuellen Orientierung eines Politikers, sondern an der Befähigung, ein nützlicher Vertreter unser Aller Interessen zu sein.

Also sprichst du Menschen wegen ihrer geschlechtlichen oder sexuellen Identität die Befähigung ab, ein nützlicher Vertreter unser Aller Interessen zu sein … tzzzt

Niemand hat was gegen diese Leute, aber unsichtbar sollen sie sich machen… Nö!

Noch nicht mal 2 von 709 Abgeordneten dürfen Trans sein. – Wenn euch das nicht passt, dann wählt halt keine Grüne und gut is.

Last edited 3 Monate zuvor by Petias
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Petias
3 Monate zuvor

@Petias

Willst du etwa noch eine dezidierte Antwort auf deine dämliche Unterstellung?

Heul weiter.

niki
niki
Reply to  Petias
3 Monate zuvor

Es ist eben nicht ein sichtbares Zeichen der Normalität… Normalität IST wenn es scheißegal wer was ist! SCHEISSEGAL! Wenn man extra darauf aufmerksam machen muss, man wäre ja trans, homo, oder sonst etwas ist es das NICHT…
„Ach wie toll ich doch bin, weil ich trans bin…“
NEIN… Du bist nichts besonderes, genauso wenig wie ich…
Und wenn das deine einzige „Leistung“ ist, verpiss dich aus der Politik!

Petias
Petias
Reply to  niki
3 Monate zuvor

Das ist doch nur deshalb ein Thema, weil sich manche Leute künstlich darüber aufregen, um Stimmung gegen die und für sich zu machen.

Und nein, das ist mit Sicherheit nicht deren einzige Leistung.

Last edited 3 Monate zuvor by Petias
niki
niki
Reply to  Petias
3 Monate zuvor

Ich höre nichts anderes von diesen Möchtegern-Fotzen… NICHTS!

Petias
Petias
Reply to  niki
3 Monate zuvor

Die können genauso in ihrem Bundestagsausschuss mitarbeiten, wie alle anderen Abgeordneten auch.

Wenn sich nicht manchmal Leute künstlich über die zwei Trans im Bundestag aufregen und provozieren würden, hätten wir kaum was davon mitbekommen. Oder woher weißt du überhaupt davon?

Last edited 3 Monate zuvor by Petias
niki
niki
Reply to  Petias
3 Monate zuvor

Sag mal… hast du einen voll an der Waffel?
Mich interessiert es nicht ob die Trans sind…
Und das damit hausieren gehen, ist was mich so etwas von nervt…

Mich interessiert es auch nicht ob jemand homo oder was weiß ich ist… Geht mich nichts an! Dieser soll mich damit auch nicht nerven!

Petias
Petias
Reply to  niki
3 Monate zuvor

Wer geht denn damit hausieren? Ohne die künstliche Aufregung und die Provokationen von machen Leuten würdest du noch nicht mal deren Namen kennen, wenn du nicht gerade im Wahlkreis Nürnberg-Nord wohnst.

Ich hatte nur deshalb mal von der gehört, weil ein YouTuber wegen seinen Beleidigungen gegen die verurteilt wurde und zuletzt so ne AfD-Bekloppte provoziert hat.
Und wenn man die daraufhin in Schutz nimmt und die gar ein Interview gibt, heißt es, die ginge „hausieren“.

Last edited 3 Monate zuvor by Petias
Brian
Brian
Reply to  niki
3 Monate zuvor

Hey Niki,
lass dich doch nicht so provozieren. Suckie ist halt ein autistischer Heuchler, wie er im Buche steht (diese Kombination ist übrigens höchst selten).
Quasi ein unsexy motherfucker… 😄

Petias
Petias
Reply to  Brian
3 Monate zuvor

Na wieso wird ne Transfrau im Ausschuss für Verbrauchersxhutz thematisiert, ein Bauern–Seppel aus Bayern, der kaum richtig deutsch spricht und alleine bayrische CSU-Interessen vertritt, aber zum Beispiel nicht?

Last edited 3 Monate zuvor by Petias
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Petias
3 Monate zuvor

@Petias

Niemand hat etwas gg. die Fach-Kompetenz eines transsexuellen bayrischen Bauern einzuwenden. 😉

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
3 Monate zuvor

Luja, sog I !

Last edited 3 Monate zuvor by Brian
niki
niki
Reply to  Robbespiere
3 Monate zuvor

Wenn die Person wirklich kompetent wäre, würde ich mich freuen… Unwahrscheinlich…

Daniel D. Dietze
3 Monate zuvor

Würden wir den Juristenverband, pardon, Bundestag auslosen statt auswählen, bekämen wir eine ideale Verteilung der Sitze, um die Bevölkerung in Fragen des Alters, des Berufs, des Einkommens/Vermögens, des Geschlechts, der sexuellen Vorlieben, … zu vertreten. Dann könnten wir uns solche Diskussionen, die im Moment wegen der medialen Einseitigkeit erfrischend sind (vielen Dank dafür!), sparen. Anstatt der allgemeinen Wehrpflicht würde ich eine Mandatsoption für die Allgemeinheit einführen. Bitte googlen: Manifest Aleatoria Democratia 😉

Last edited 3 Monate zuvor by Daniel D. Dietze
Petias
Petias
Reply to  Daniel D. Dietze
3 Monate zuvor

Dann wären aber lauter Abgeordnete im Bundestag, die sich nicht für Politik interessierten, kein Talent haben und auch nicht reden können.

Da könnte man auch gleich Abgeordnete ganz abschaffen und über Gesetze digital anhand des Wahlprogramms abstimmen lassen. Bei Streitfragen errechnet eine KI, was dem Parteiprogramm am nächsten kommt. ☺️

Last edited 3 Monate zuvor by Petias
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Petias
3 Monate zuvor

@Petias

Dann wären aber lauter Abgeordnete im Bundestag, die sich nicht für Politik interessierten, kein Talent haben und auch nicht reden können.

Also Alles wie gehabt. So what?

Petias
Petias
Reply to  Robbespiere
3 Monate zuvor

Das ist die Kehrseite.
Abgeordnete machen Gesetze. Juristen haben Gesetze studiert. Vielleicht nicht zwingend die schlechteste Voraussetzung.

Last edited 3 Monate zuvor by Petias
Daniel D. Dietze
Reply to  Petias
3 Monate zuvor

Menschen, die sich nicht für Politik interessieren, kein Talent haben und auch nicht reden können, sind gar nicht das Problem. Das Problem sind politikinteressierte, talentierte Karrieristen, die reden können. Die sind dann raus. Und in einem gelosten Parlament sind Trolle, wie du, optimal in die Realität eingehegt.

Petias
Petias
Reply to  Daniel D. Dietze
3 Monate zuvor

Stimmt. Aber wir erwarten, dass die dennoch was für die Bürger tun. Niemand ist völlig selbstlos.

Ansonsten können wir ja spenden.
https://youtu.be/bhqJMkI5I0Q

Last edited 3 Monate zuvor by Petias
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Daniel D. Dietze
3 Monate zuvor

@Daniel D. Dietze

Das Grundproblem ist schlicht die fehlende Mitbestimmung und damit Kontrolle durch die Bürger nach der Wahl.

Damit ist der Korruption Tür und Tor geöffnet, ohne dass die Volksvertreter dafür zur Rechenschaft gezogen werden können.

Die Wahl alleine ist de facto der Kaperbrief der Lobbyisten ggü. der Gesellschaft.

Wer genug zahlt, bekommt was er will.

Hinzu kommt die volkswirtschaftliche Inkompetenz der meißten Abgeordneten, insbesondere der Regierungsmitglieder.
Deren Berater, wie der Rat der Wirtschaftsweisen, sind i.d.R. universitär fixiert auf die neoklassische Theorie, welche mikroökonomische Interessen ( schwäbische Hausfrau ) mit volkswirtschaftlichen Erfordernissen gleichsetzt.

Heiner Flasbeck nennt das die „Mikrofundierung der Makroökonomie“.

Man hat uns Jahrelang erklärt, der Staat müsse rechnen mit dem was er hat, eben wie die berühmte schwäbische Hausfrau, tatsächlich aber ist der Staat der Emitent von Geld und kann dies in jeder beliebigen Menge über die Zentralbank bereitstellen.
Der Schwindel ist spätestens mit Corona aufgeflogen ( wenn man es denn erkennen will ), als der Staat plötzlich Unsummen für Impfstoffe, Tests oder Masken aus dem Ärmel zauberte, genau wie jetzt die 100 Mio. für Aufrüstung.

Entscheidend ist nur, ob der Staat das von ihm geschöpfte Geld investiert oder (ver) konsumiert.
Impfstoffe und Waffen erzeugen keinen Mehrwert für die Gesellschaft, nur Gewinne in private Taschen, die zudem viel zu geringe Steuern abwerfen.

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Petias
3 Monate zuvor

Da könnte man auch gleich Abgeordnete ganz abschaffen 

Angesichts der Verbrechen, die die aktuelle Besetzung zu verantworten hat, eine gute Idee. Und das von einem Sukram – wer hätte das gedacht?

Rudi K
Rudi K
Reply to  Daniel D. Dietze
3 Monate zuvor

Der Lebenslauf von Politikern lautet: Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal. Dies ist seit Jahrzehnten bekannt.

Daniel D. Dietze
Reply to  Rudi K
3 Monate zuvor

Seit Jahrzehnten? Ganz sicher!?

Last edited 3 Monate zuvor by Daniel D. Dietze
Rudi K
Rudi K
Reply to  Daniel D. Dietze
3 Monate zuvor

So stand es schon 2000 oder früher im Spiegel (Print).

Daniel D. Dietze
Reply to  Rudi K
3 Monate zuvor

Dem Spiegel sei Dank! Sonst wär es heut noch keinem bekannt. Und jetzt Spaß beiseite. Was willst du mir damit sagen?

Rudi K
Rudi K
Reply to  Daniel D. Dietze
3 Monate zuvor

Einfach, daß dies, was hier über die Lebensläufe von Politikern geschrieben wird, schon länger geschrieben wurde. Früher waren das eher Beamte und Gewerkschaftler, die überproportional in den Parlamenten vertreten waren.

Cetzer
Cetzer
Reply to  Daniel D. Dietze
3 Monate zuvor

Manifest Aleatoria Democratia 

Endlich mal ein verlockendes Manifest.
Schon die alten Griechen wussten um die Gefahren¹ der parlamentarisch repräsentativen Demokratie und setzen darum auch aufs Los. Aleatorische Demokratie könnte man zaghaft in Rundfunkräten oder den Selbstverwaltungsgremien der Renten- bzw. Sozialversicherungen einführen – Zu vorgerückter Stunde werde ich immer so pragmatisch.

¹Z.B. faktische Oligarchie, Plutokratie (Parteispenden !) oder wegbrechender Minderheitenschutz –> Ochlokratie

Daniel D. Dietze
Reply to  Cetzer
3 Monate zuvor

Ein Grieche sagte: Wenn einem nichts besseres einfällt, kann man wählen. Wählen sei, vom demokratischen Standpunkt aus betrachtet, die schlechteste Methode.
Das Vertrauen ist futsch. Die Gewählten sind am Ende. Denk dran, wenn für zaghaften Pragmatismus keine Zeit mehr bleibt. Und sag’s weiter: Manifest Aleatoria Democratia 😀

Brian
Brian
Reply to  Cetzer
3 Monate zuvor

Wie wär’s denn statt einer gewürfelten mit einer olfaktorischen Demokratie ?
Das würde schon mal all jene ausschließen, die man nicht riechen kann…

Cetzer
Cetzer
Reply to  Brian
3 Monate zuvor

olfaktorischen Demokratie

Gegen den Vorschlag kann ich nicht anstinken.
Nur in einem (lustigen) Fantasy-Roman gab es etwas gleichwertiges: Nach fünf Jahren Herrschaft wird der König hingerichtet, alle Bewohner müssen sich auf dem großen Platz versammeln, der Kopf des Monarchen wird in die Menge geworfen und wen der Kopf trifft oder ihn gar auffängt, wird zum neuen Monarchen mit Ablaufdatum – Vielleicht nicht zufällig sind die Könige öfters schwachsinnig oder Fremde.

Brian
Brian
Reply to  Cetzer
3 Monate zuvor

Ah, jetzt, ja, eine Insel…

Rudi K
Rudi K
3 Monate zuvor

Also die Stimme von Tessa kam mir doch recht „männlich“ vor. Wurde er/sie denn überhaupt „umgebaut“? Ich frage ja nur als alter weißer Mann mit der Schulbildung aus dem letzten Jahrhundert. Im Übrigen ist es wirklich unerheblich, welchem Geschlecht er/sie sich zugehörig fühlt. Es gibt in der Tat Menschen, die von Geburt her nicht in die üblichen Geschlechterkategorien falle, sind aber für den Erhalt unserer Spezies recht selten. Das können auch Chromosomenschäden sein, was bei der Person, die die Verfassungsklage anstrengte, der Fall war.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Rudi K
3 Monate zuvor

Also -wieder aus eigener Erfahrung- an der Stimme ist hormonell nicht viel veränderbar. Da haben es Transmänner, oder so wie Du es formulieren würdest “ umgebaute Frauen“ besser, nach Einnahme von Testosteron wird die Stimme tiefer und die Gesichtsbehaarung setzt ein.
Auf anderer Seite haben wir zwei Freundinnen, Zwillingsschwestern, beide seit Geburt Frau…und die haben sowas von Männerstimmen…Kettenraucherinnen…

Brian
Brian
Reply to  ChrissieR
3 Monate zuvor

an der Stimme ist hormonell nicht viel veränderbar. 

Sorry Liebelein, dem muss ich widersprechen. Es gibt ja beileibe nicht nur männliche und weibliche Hormone (die übrigens in veränderlichen Anteilen bei
beiden Geschlechtern vorkommen), sondern auch solche, die v.a. Vertreter des
vegetativen Nervensystems sind, wie z.B. das u.a. im Nebennierenmark
produzierte Adrenalin. Auch da eigene Erfahrung : in Situationen mit einer ordentlichen Portion Wut wird die Stimme deutlich tiefer und bedrohlicher.
Mal ganz abgesehen davon, daß man vieles – wie in deinem Beispiel – nicht mal
eben so auf ein paar Hormone runterbrechen kann.

Andrea Zett
Andrea Zett
3 Monate zuvor

Zum Thema Transfrauen habe ich folgenden hervorragenden Spruch auf Twitter gefunden:

Society knows who is the man und who is the woman.jpg
Daniel D. Dietze
Reply to  Andrea Zett
3 Monate zuvor

Fetzt. Müsste der Spruch nicht aber, politisch korrekt, so lauten? „The fact that society believes a man who says she’s a woman, instead …“

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Andrea Zett
3 Monate zuvor

…gut, dass my english under all female pig is….

Daniel D. Dietze
Reply to  ChrissieR
3 Monate zuvor

Die Sau heißt auf englisch übrigens „sow“. 🙂

Cetzer
Cetzer
Reply to  Daniel D. Dietze
3 Monate zuvor

Etwas vornehmer: Miss Piggy.

Brian
Brian
3 Monate zuvor

Tessa Ganserer ? Ist das die Steigerungsform von Tess Ganser (Ganser war übrigens mal eine frühere Kölsch-Sorte…) ?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian
3 Monate zuvor

@Brian

Pffff….Kölsch…..fader Geschmack aber ständig Druck auf der Blase. 😀

Dann doch lieber ein Alt.

Last edited 3 Monate zuvor by Robbespiere
Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
3 Monate zuvor

Dann doch lieber ein Alt.

Ok, damit hast Du dich als völliger Kulturbanause geoutet. Schade, ich habe deine Kommentare bisher eigentlich geschätzt…😄
BTW : Solltest Du zufällig mal in Köln aufschlagen, werde ich dir ein paar Kölsch-Sorten kredenzen. Wenn dir die wider Erwarten nicht schmecken, mache
ich alles, was das Flaschendrehen hergibt…

Brian
Brian
Reply to  Brian
3 Monate zuvor

@Rob
Ach ja, eins kann ich mir nicht verkneifen : Sackjeseesch !

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian
3 Monate zuvor

@Brian

😀 😀 😀

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Brian
3 Monate zuvor

Schreckenskammer !

Robbespiere
Robbespiere
3 Monate zuvor

Gerade auf Telepolis gelesen und ausprobiert.
Es funzt.

https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Wenn-zwei-Weltmaechte-streiten/Tipp-Wie-man-den-Volksempfaenger-austricksen-und-RT-com-etc-weiter-lesen-kann/thread-7022411/
Bevor Telepolis wie so oft löscht:
Eine bislang funktionierende Möglichkeit, die staatliche Zensur zu umgehen, scheint aber darin zu liegen, DNS-over-HTTPS zu verwenden.
In Firefox bspw. ist dies möglich, indem man in den Einstellungen unter „about:config“ die Option „network.trr.mode“ auf „2“ stellt:
https://wiki.mozilla.org/Trusted_Recursive_Resolver
Auf Opera VPN scheint es auch zu gehen.

niki
niki
Reply to  Robbespiere
3 Monate zuvor

Es gibt verschiedene Methoden DNS-Sperren zu umgehen…

Ich habe in meiner Netzwerkverbindung einen alternativen DNS-Server eingetragen…

Oft nutze ich aber zusätzlich eine VPN-Verbindung von einem kommerziellen Anbieter… Ja, die kostet Geld, aber das ist es mir wert… Diese haben hunderte Server zur Auswahl weltweit… Irgendwas funktioniert dann um diese Zensur zu umgehen!

Und wenn ich mal richtig anonym sein möchte, nutze ich TOR über VPN…

Die Methode „DNS-over-HTTPS“ kannte ich bis jetzt noch nicht! Danke!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  niki
3 Monate zuvor

Nichts zu danken, ich habe nur die Info weitergeleitet, die ich beim Lesen der Telepolis-Kommentare zufällig gefunden habe.

Ich denke, es ist auch wichtig, solche Infos weiterzugeben, weil es schlicht eine Frechheit ist, unsere Quellen derart einzuschränken.

Man muss ja die Meinung von RT nicht gut finden, aber Zensur geht überhaupt nicht, wenn die Politik ständig etwas von „Demokratie“ schwafelt, sie dann aber bei erstbester Gelegenheit abschafft.

Ceryk
Ceryk
Reply to  Robbespiere
3 Monate zuvor

Hier mal ne Seite mit Anleitungen zum umgehen von DNS -Sperren fuer unterschiedlichste Browser bzw Betriebssysteme:
https://onlinefilter.org/sto-und-serienstreamsx-zensur-offline-clearingstelle-urheberrecht-im-internet.html

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Ceryk
3 Monate zuvor

@Ceryk

Danke, hab ich gespeichert.

Rudi K
Rudi K
Reply to  Robbespiere
3 Monate zuvor

Also beim Link in der Linkliste von „Zeitgeistlos“ steht der noch funktionieren Link „deutsch.rt.com“ drin.

Im Übrigen ist die Methode den Zugriff über DNS-Server zu behindern nicht besonders sicher und erfolgreich. Das hatte man ja auch bei wikipedia.de versuch, weil dort ein bestimmter Artikel nicht gefiel.

Im Übrigen erstaunt mich diese Vorgehensweise schon, weil in der Zeit des „Kalten Krieges“ „Radio Moskau“ auf Kurzwelle immer empfangen werden konnte.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Rudi K
3 Monate zuvor

@Rudi K

Im Übrigen erstaunt mich diese Vorgehensweise schon, weil in der Zeit des „Kalten Krieges“ „Radio Moskau“ auf Kurzwelle immer empfangen werden konnte.

Du meinst die Vorgehensweise gg. russische Medien?

Aus Raider wurde Twix, geändert hat sich nix.

Der Volksempfänger heißt Heute Computer, die BBC jetzt RT.

der Faschismus hat technisch aufgerüstet, aber die Methoden sind noch die selben.

Rudi K
Rudi K
Reply to  Robbespiere
3 Monate zuvor

Wie ich schrieb, gab es in der Zeit des „Kalten Krieges“ auch Radio Moskau, den man hier ungestört empfangen konnte. Umgekehrt sollen in der UDSSR „westliche“ Sender gestört worden sein.

Cetzer
Cetzer
Reply to  Rudi K
3 Monate zuvor

Inzwischen sind wohl die vielen Schaltnetzteile (Mauerwanzen), Internet über Stromleitung usw. als faktische Störsender¹ auf den niedrigen Frequenzen (KW-LW) aktiv. Auf der anderen Seite gibt es dort viel weniger Radiosender, also sollte es weniger Probleme mit der Trennschärfe geben.
Leider ist es nicht sicher, dass Radio Moskau wieder in Betrieb geht, wenn auch gut möglich.Man sollte zusätzlich Digital Radio Mondiale² im Ohr behalten:
https://www.reddit.com/r/shortwave/comments/fxsjxm/russia_returns_to_drm_on_shortwave/
aber es gibt andere Stimmen.

¹Zensursulas little helper
²Vergleichbar mit digitalem Radio DAB+, hat aber nie richtig gezündet, außer in Indien?

JW
JW
Reply to  Rudi K
3 Monate zuvor

„deutsch.rt.com“
Danke, Rudi, funktioniert tatsächlich.

Brian
Brian
Reply to  JW
3 Monate zuvor

Stimmt. Ich bin verdutzt. Die geben auf der Seite auch an, wie sie u.a. erreichbar bleiben :
https://rtde.site
https://rtde.xyz
https://rtde.team

Corinna
Corinna
3 Monate zuvor

Mir geht selbst die Frauenquote schon auf den Senkel. Warum nur drängen sich die Frauen selber in so eine Opferrolle und werten sich damit ab?
Ich bin Ingenieurin und ich behaupte mal frech und selbstbewusst, dass ich eine gute Ingenieurin bin. Schon viele Jahre. Natürlich gibt es in meinem Umfeld hauptsächlich Männer, das war aber nie ein Problem. Aber was, wenn in meinem Tätigkeitsbereich eine Frauenquote zum Zwang wird? Mein Gegenüber weiß dann nie, ist die jetzt wegen ihres Könnens hier oder wegen der Quote?
Nun bin ich dazu noch eine Frau, die gerne eine Frau ist, ziehe gern Kleider an, mag Männer usw. Denkt da nun in Zukunft erst recht jeder, so wie die aussieht, ist das bestimmt eine Quotenfrau?
Ich hoffe weiterhin, dass das nur politisches Geschwafel bleibt und an der Basis die Vernunft dominiert.

Cetzer
Cetzer
Reply to  Corinna
3 Monate zuvor

Quotenfrau

Erst im nächsten Jahrhundert gibt es dann QuotenQuerdenker. Schon bald hingegen werden QuotenFloristen für die Blumen des Bösen zuständig sein.

Brian
Brian
Reply to  Corinna
3 Monate zuvor

 Aber was, wenn in meinem Tätigkeitsbereich eine Frauenquote zum Zwang wird? 

Dann wirst Du ganz einfach zur Ingenieuse…

Nun bin ich dazu noch eine Frau, die gerne eine Frau ist, ziehe gern Kleider an, mag Männer usw.

Du bist ja abgefahren…
Damit bist Du in der heutigen Zeit schon fast ein Unikat. 😄