Wir sind wirklich ganz harmlos

An unsere Kritiker und Hater: Wir verharmlosen gar nichts. Nicht die AfD –  und nicht Corona. Was ihr als Verharmlosung bezeichnet, meint eigentlich den Einbruch in eure selbstgerechte Komfortzone. Und das ist nichts als eine Verharmlosung eurerseits.

Solche, die es nicht ganz böse mit uns meinen, die uns nicht gleich als rechtsoffen oder Nazis bezeichnen, versuchen anders an unser Gewissen zu appellieren. Sie nennen uns schlicht Verharmloser. Denn wir würden im Grunde alles dekonstruieren, was der Mainstream an einfachen Antworten und Parolen zu bieten hat. Ob nun Corona, den Klimawandel, die AfD oder neuerdings auch ungeimpfte Mitmenschen: Wir würden alles in ein Licht der Verharmlosung stellen, so tun, als sei bei all dem gar nichts dabei.

Dass wir gegen den Strich bürsten und die Narrative der Stunde nicht einfach schlucken: Ja, das stimmt schon. Aber als Akt der Banalisierung oder Bagatellisierung werten wir das nie und nimmer. Wer uns so einschätzt, der verharmlost uns an sich harmlose Blogger aber ganz massiv. Uns geht es um etwas anderes. Die NachDenkSeiten nannten das früher immer Gegenöffentlichkeit – irgendwann wurde der Begriff unpopulär, ich weiß nicht mehr warum, aber es war so. Doch der Ansatz war nicht falsch. Wenn alle dasselbe sagen, benötigt eine Demokratie Menschen, die etwas anderes dazu zu sagen haben. Zu viel Bequemlichkeit ist nämlich ganz und gar nicht gut.

Verharmlosung: Vom Leid, von der Schande befreien

Das heißt nicht, dass man nun immer das blanke Gegenteil dessen behaupten muss, was das Narrativ gerade abspult. Man muss nicht Schwarz sagen, wenn sie Weiß erzählen. Aber andere Deutungen, Herangehensweisen und Betrachtungswinkel sind notwendig. Denn Denken und Interpretieren ist vielfältig, rekrutiert sich aus vielfältigen Lebenssmodellen, die zwangsläufig dazu führen, dass man eben nicht uniform auf Geschehnisse oder Ereignisse blicken kann. Eine Finanzkrise sieht eben für Leute, die sich ein Haus vom Mund absparen ganz anders aus, als für einen, der mit solchen Marktverwerfungen spekuliert und sie Peanuts nennt. Da kann es also nicht die eine, die unumstößliche Wahrheit geben.

Es gibt an sich eine Meinungsdiversität. Und es ist seltsam, dass jener Haltungsjournalismus, der dieser Tage stets von Diversität spricht und sie ja fast predigt, eine solche Vielfalt schmerzlich vermissen lässt – und sie sogar negiert und kleinhält. Denn du sollst bekanntlich keine Narrative neben jenem haben, das uns dieser Journalismus in enger Zusammenarbeit mit den politischen Machtzentren uns auftischt.

Ist es also Verharmlosung, was wir hier treiben? Wenn wir die AfD geraderücken, die Corona-Politik runterkochen oder damals Trump sachlicher beurteilten? Wenn wir Verständnis aufbringen für jene, die populistische Alternativen wählen und begünstigen, weil sie sonst das Gefühl haben, gar nicht mehr erhört zu werden?

Rein begrifflich betrachtet muss man zustimmen. Der Harm ist ein etwas antiquiertes deutsches Wort. Es meint Leid, Schmerz und Pein. Aber auch die Schande kann damit gemeint sein. Etwas diesem Sinne nach zu ver-harm-losen bedeutet letztlich auch: Man nimmt das Leid oder den Schmerz weg. Man enthebt von einem schändlichen Zustand. Letzteres trifft durchaus für uns zu. Wir empfinden es als schändlich, wie sehr sich der Journalismus ins Storytelling, ins Erzählen von simplen Geschichten zurückgezogen hat. Man muss Verharmloser sein, um dem etwas entgegenzusetzen. Denn der Rückzug ins Narrative ist schmerzhaft für die Gesellschaft. Der buchstäbliche Verharmloser ist somit kein Gefährder: Er ist eine Chance. Vielleicht die letzte Chance?

Ihr verharmlost die Gleichschaltung!

Der Harm, den uns eine Presse beschert, die – ja, sagen wir es ruhig – gleichgeschalteten Ansätzen nacheifert und sich immer weniger auf kritische Standpunkte versteht, die gezielten Haltungsjournalismus betreibt und so Faktenpräsentation mit moralischen Haltungsnoten verquickt, ist so jedenfalls nicht vorgesehen. Wenn Journalismus überhaupt wehtun soll, dann durch faktenbasierte Nadelstiche, durch Ausleuchtung und Aufdeckung von Ereignissen, durch eine Beurteilung, die sich von jener der politischen Entscheider abhebt. Journalismus darf keine Komfortzone sein, keine Pressestelle des Regierungsapparates.

Da gegen den Strich zu bürsten, den Journalismus wenn man ihn schon nicht korrigieren kann, ihn durch Betrachtungen auf Ungereimtheiten aufmerksam, ja ihn hier und da auch lächerlich zu machen, eben durch Mittel, die die Jünger des Mainstreams dann Verharmlosung nennen, scheint das einzige zu sein, was mündige, kritische Bürger tun können.

Eben und gerade auch mündige Bürger, die eine Website oder einen Blog führen und nicht über Außenkorrespondenten verfügen, sondern sich gewissermaßen ihr Agenda Setting aus den Massenmedien selektieren müssen – und damit ja gerade den Schwerpunkten folgen müssen, die uns dieser Pseudojournalismus unserer Zeit vorsetzt und als wichtig vermittelt. Man kann das schwerlich verhindern, aber man kann dessen Schwerpunkte beleuchten und ad absurdum führen.

Dekonstruktion ist eigentlich das Metier derer, die die Wokeness auch in den Mittelpunkt des Journalismus gebracht haben. All diese Aufmerksamkeitsreporter, die nun plötzlich Meldungen pushen, die objektiv betrachtet Auswüchse einer ideologischen Psychogruppe von Menschen sind, die das reale Leben nicht kennen. Verharmloser wie wir, Verharmloser in unserem Sinne, dekonstruieren auch. Sie zerlegen die Meldungen, hinterfragen die Bösewichter, umkreise die Guten und wollen auf diese Weise das Narrativ hinterfragbar machen. Wir haben nicht immer recht. Jedenfalls nicht in der Sache. Aber im Anliegen schon: Die Welt ist viel zu komplex, als dass wohlverordnete Erzählungen sie journalistisch umsichtig abbilden kann. Wir rücken gerade. Ihr seht also, wir sind ganz harmlos.

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tomtom
tomtom
1 Jahr zuvor

Hinterfragen mit sarkastisch ironischen Unterton ist halt gerade nicht angesagt.
Teile der Fragen könnten die Bevölkerung verunsichern.

Suzie Q
Suzie Q
1 Jahr zuvor

Narrativ“ ist nun wirklich die billigste Ausrede seit „Mein Wecker ist kaputt gegangen“.

Und darüber hinaus freue ich mich so, ein Blog gefunden zu haben, in dem Andere nicht übel gelaunt weggemobbt werden, wenn nicht gar gleich gesperrt, nur weil jemand es vorzieht, anders zu hinterfragen.

All diese Aufmerksamkeitsreporter, die nun plötzlich Meldungen pushen, die objektiv betrachtet Auswüchse einer ideologischen Psychogruppe von Menschen sind, die das reale Leben nicht kennen.

Aber ja, ihr habt nicht immer recht. Nicht in der Sache und schon gar nicht in der Haltung.

Last edited 1 Jahr zuvor by Suzie Q
Mensch
Mensch
Reply to  Suzie Q
1 Jahr zuvor

Du erinnerst ganz stark an den Geisterfahrer, der felsenfest davon überzeugt ist, der einzige zu sein, der auf der richtigen Seite unterwegs ist.

Deine einzig erkennbare Intention Dich hier zu äußern, ist die, jedem der sich hier abseits von den gängigen Mainstreammeinungen zu erkennen gibt zu sagen, welch Schwurbler, Verschwörungstheoretiker bzw Verharmlosen er doch ist.

Lässt man sich auf Dich nicht so ein, wie Du es gern hättest, gibst Du hier die Heul-SuzieQ

Wenn Du gemocht werden willst, scheint mir, dass Du in den Spiegel-Kommentarspalten besser aufgehoben bist🤔

Wenn Du weiterhin hier nur rumätzen willst, darfste Dich nicht wundern, wenn Dir das unliebsame Antworten beschert.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

Deine einzig erkennbare Intention Dich hier zu äußern, ist die, jedem der sich hier abseits von den gängigen Mainstreammeinungen zu erkennen gibt zu sagen, welch Schwurbler, Verschwörungstheoretiker bzw Verharmlosen er doch ist.

Ach… Was du nicht so alles weisst…

Wollte ich gemocht werden, würde ich doch sicher dem „Narrativ“ der Verschwörungsideologie über die Verschwörungsideologen folgen, oder?

Und du, hast du dich jetzt hier so langsam hochgedient zum echten öz Stammkommentator, Tapferle? Wunderbar!

Mensch
Mensch
Reply to  Suzie Q
1 Jahr zuvor

Als ich gerade antworten wollte, setzte hier im Radio der stimmgewaltige Klempner zu: „With a little Help from my friends“ an.

Statt Dir zu antworten, drehte ich das Radio lauter und lauschte dem Song.

Nun ist er vorbei und es laufen diesmal die Beatles. „Being for the benefit of Mr. Kite“ und mir ist die Lust vergangen Dir zu antworten.

Wenn Du olle Kratzbürste auf Krawall gebürstet bist, such Dir bitte wen anderen zum verbalen Raufen✌️🤟🥊⚔️🗡️💣🔨🏹

…kleiner Nachtrag: Wahlweise lass Dich Mal von einer Dir genehmen Person in den Arm nehmen und Dich ein wenig knuddeln. Dafür musste Dich aber trauen, die 150 cm Sicherheitsabstand und die Masken wegzulaßen😃👍

Last edited 1 Jahr zuvor by Mensch
Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

Hör mal mit deinen dümmlichen Unterstellungen auf. Besser ist das!

Mensch
Mensch
Reply to  Suzie Q
1 Jahr zuvor

Hör mal mit deinen dümmlichen Unterstellungen auf. Besser ist das!

Huch, soll das eine Drohung sein🤔

Wie nimmst Du Dich denn selbst wahr? Hälst Du Dich etwa für eine ganz liebe, höfliche und umgängliche Person und auf gar keinen Fall für eine olle, auf Krawall gebürstete Kratzbürste?

Oder darf man sich Dir grundsätzlich auch ohne Maske und Sicherheitsabstand nähern? Echt? Lass mich raten, Du bist durchgeimpft💉💉😃🤟

Brian
Brian
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

Du glaubst doch nicht im Ernst, daß der Kerl noch irgendetwas wahrnimmt ?

Cetzer
Cetzer
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

„„Being for the benefit of Mr. Kite“ und mir ist die Lust vergangen Dir zu antworten.“

Habe ich gerade auch nach langer Zeit wiedergehört – Alter Mann zum Mitreisen gesucht.
Morgen ist ein IFT (Internet-Freier Tag) fällig.

Brian
Brian
Reply to  Suzie Q
1 Jahr zuvor

Gähn. Billig rumstänkern kann jeder.
Du warst hier nicht der erste und wirst auch nicht der letzte sein.
Du fühlst dich gemobbt ? Heul‘ dich bei deinem Psychologen aus.

Jan
Jan
1 Jahr zuvor

Wenn man keine Haltung hat, kann man das so schreiben. Opportunismus nannte man das früher. Wer keinen Grundkonsens an Menschenrechten, Solidarität und Antifaschismus mitträgt, hat m.E. nichts zur Debatte beizutragen.

Mensch
Mensch
Reply to  Jan
1 Jahr zuvor

Wenn man keine Haltung hat, kann man das so schreiben. Opportunismus nannte man das früher. Wer keinen Grundkonsens an Menschenrechten, Solidarität und Antifaschismus mitträgt, hat m.E. nichts zur Debatte beizutragen.

Wer hat hier Deines Erachtens nach keine Haltung und was genau kann man dann so schreiben?

Was genau nannte man früher Opportunismus?
Wie nennt man das heute?

Was genau ist denn der Grundkonsens bei Menschenrechten, Solidarität und Antifaschismus?

Mir deucht, dass Du Dich zu einem der Auserwählten zählst, die über den einzig zulässigen und von allen zu akzeptierenden Meinungskorridor Bescheid zu wissen glauben?

Statt im Vernebeltem herumzumäandern, fände ich es angebrachter, wenn Du gerade heraus das sagst, was Du meinst.

Lamperl
Lamperl
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

Den Grundkonsens mittragen: Da musst du Regenbogenavatare haben, geimpft sein und „Maske tragen wir“ skandieren. Wenn du das nicht gut findest, hast du deine Daseinsberechtigung verloren. Ich schätze, das ist das Ergebnis einer Gesellschaft, in der sich Alt und Jung nicht mehr wirklich unterscheidet und die Jungen spießiger sind als die Alten, weil es nichts mehr gibt was sie ihnen vorwerfen können. Ausser zu tolerant zu sein gegenüber Falschdenkern.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Lamperl
1 Jahr zuvor

Gute Güte, ist das jetzt ein Trauma oder doch nur Drama?

Mensch
Mensch
Reply to  Suzie Q
1 Jahr zuvor

Gute Güte, ist das jetzt ein Trauma oder doch nur Drama?

Ich würd‘ sagen: Weder noch…

Allerdings kann Deine Frage einmal mehr nachvollziehbarer Weise, als die einer ollen, auf Krawall gebürsteten Kratzbürste gedeutet werden🙂😂

Cetzer
Cetzer
Reply to  Lamperl
1 Jahr zuvor

„die Jungen spießiger sind als die Alten“

Ja, das kommt mir auch so vor, obwohl es Ausnahmen gibt. Heutzutage scheint es normal, wenn junge Leute mit ihrem ersten (sauer) verdienten Geld zum Bankbetrügerberater gehen und einen mega-dubiosen Rentenvertrag abriestern. Eigentlich sollte das Wort Rente jungen Leuten so fern liegen, wie Gebissreiniger oder Rollator. Die ganze Gesellschaft ist übel überaltert und das nicht nur im strengen Sinne einer statistischen Altersverteilung, die es so¹ noch nicht gab. Dazu passt um sich greifende² Verkalkung, zu deren Symptomen erzwungene Intoleranz gehört – Viele Gleichschritt-Denker könnten den Kriechgang beim besten Willen nicht mehr verlassen.

¹Japan ausgeklammert
²CDU, Verkalkung zahlt sich aus!

Cetzer
Cetzer
Reply to  Jan
1 Jahr zuvor

„Solidarität“

Hurra, Bingo, Bingo. Schon wieder Bingo, besser als Lotto!

Brian
Brian
Reply to  Jan
1 Jahr zuvor

Yeah, endlich wieder ein Mensch mit ‚Haltung‘. Der sich nicht entblödet, die dümmsten
und hohlsten Phrasen runterzubeten. Brav gelernt, mein Häschen. Setzen, dafür bekommst Du eine Eins.
Die Frage, wer hier nichts (jenseits von auswendig gelernten, aber nicht mal im Ansatz
verstandenen Floskeln) zur Debatte beizutragen hat, erübrigt sich. Aber das war ja auch nie deine Absicht.

niki
niki
Reply to  Jan
1 Jahr zuvor

Wer keinen Grundkonsens an Menschenrechten, Solidarität und Antifaschismus mitträgt, hat m.E. nichts zur Debatte beizutragen.

Du weißt doch nicht einmal was das ist…

JW
JW
Reply to  Jan
1 Jahr zuvor

Jan: Und immer schön von oben herab. Das war ein schnöseliger Beitrag „par excellence“.
Wer ist „man“? Mein Gott ist das schwierig – und doch so durchsichtig. Wo, bitte, bestehen denn noch Zweifel am Betrug in dieser ganzen Corona Viren und Impf-Affäre? Pandemien sehen ganz anders aus. Das alles wäre den alten Recken tatsächlich nicht passiert. Ganz so korrupt waren die einfach nicht. Dass sich eine Vielzahl des Volkes unter dem Einfluss einer furchtbaren Kanzlerin freiwillig zum Affen, zum Lakaien macht, wäre vor Jahren noch nicht möglich gewesen. Milosz Matuschek hat da heute Willi Brandt zitiert. Ach, habe ich Sehnsucht nach echten Typen und, Jan, bitte glaube mir, Haltung von Ur-Typen, die strahlen, ist nicht vergleichbar mit Haltung von Proto-Typen, die glitzern.
Aus Milosz Matuschek „Machtexzess ohne Ende . . .“, heute:
«Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden zur Verteidigung der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint», meinte Willi Brandt einmal. Und was machen die Bürgerschafe von heute? Sie stellen sich zur zweiten Impfspritze an und planen hoffnungsvoll ihren Sommerurlaub.

Percy Stuart
Percy Stuart
1 Jahr zuvor

Vielen Dank lieber harmloser Roberto, dem kann man noch das in gleichem Zusammenhang oft erwähnte Wort des „Relativierers“ hinzufügen. Wenn ich den (ohnehin falschen) Zahlen der angeblichen Infizierten die Zahlen der Grippeerkrankten entgegensetze und damit die Coronazahlen relativiere und in einen für viele nachvollziehbaren Kontext setze dann bin ich auch plötzlich einer von den rechtsoffenen Linksnazis. Das Gleiche gilt auch für die Menschen die die gerade stattgefundene Jahrhundertflut in einen anderen Kontext als die Klimakatastrophe setzen.

Nur zur harmlosen Erklärung, eine normale Grippewelle hat eine Inzidenz im vierstelligen Bereich im Gegensatz zu den niedrigen Coronainzidenzen die ja auch nur die positiv Getesteten abbilden und nicht die Erkrankten. Wenn ich in die aktuellen Grippegrafiken die Coronagrafik einblenden würde wäre die gar nicht sichtbar, quasi nur eine Linie auf der horizontalen Achse.

Zu Risiken oder Nebenwirkungen fragen Sie besser nicht ihren korrumpierten Arzt oder Apotheker, sondern den Querdenker in ihrer Nachbarschaft !

Pen
Pen
Reply to  Percy Stuart
1 Jahr zuvor

Zu Risiken oder Nebenwirkungen fragen Sie besser nicht ihren korrumpierten Arzt oder Apotheker, sondern den Querdenker in ihrer Nachbarschaft !

Schöner, ach! so wahrer Satz. Danke dafür.

Den sollten wir auf Flugblättern verbreiten.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Cetzer
Cetzer
Reply to  Percy Stuart
1 Jahr zuvor

 „Relativierer“ 

Das ist auch jemand, dem auffällt, dass der Satz des Pythagoras¹ so nicht mehr gilt, wenn man von der Fläche abhebt und größere Dreiecke auf der Erdoberfläche abmisst.

Mutti, Mutti, der Mathelehrer hat den heiligen Satz des Pythagoras relativiert!

¹Gibt es auch gesungen von Adriano Celentano,

Last edited 1 Jahr zuvor by Cetzer
Pen
Pen
Reply to  Cetzer
1 Jahr zuvor

Celentano, gènialer komiker

Atalante
Atalante
Reply to  Percy Stuart
1 Jahr zuvor

dem kann man noch das in gleichem Zusammenhang oft erwähnte Wort des „Relativierers“ hinzufügen.

Oder auch „Whataboutism“…immer gern genommen, wenn man eben nicht über den jeweiligen Tellerrand rausgucken will.
Ich frage mich immer noch, was genau so verwerflich daran ist, Todeszahlen von „Corona“ mit denen von Grippe, Krebs, Herz-Kreislauf-Geschichten, Verkehrsunfällen etc. zu vergleichen, um die „Gefährlichkeit“ dieses neuartigen Virus einzuschätzen?

Als ich anfangs gegenüber meinem Bekanntenkreis mutmaßte, dass die Fernsehprogramme recht eintönig würden, wenn sie vor Brennpunkten und „nachgehakt“-Sendungen nur so überquellen, würde jeden Tag so über sämtliche Krankheits- und Todesarten berichtet wie über die „Corona“-Fälle, wurde mir eben dieser Whataboutism vorgeworfen.*
Dabei bin ich naiverweise(?) davon ausgegangen, dass jede Krankheit/jeder Todesfall für das jeweilige Umfeld schrecklich ist.
Und im Ernst: Jeden verdammten Tag gehe ich das Risiko ein zu sterben, das Leben ist nunmal mit dem Todesrisiko behaftet, ich gehe morgens vor die Tür und werde vom Bus überfahren, WAS tut die um meine Gesundheit so besorgte Regierung dagegen? Busse verbieten?

*“Das kannste doch gar nicht vergleichen“, das ist ja was gaaanz anderes, die Regierung will uns doch schützen“
Ähm, ja sicher das…Am Anfang hab ich viele Maßnahmen noch mitgetragen aber mittlerweile geht mir dieses ständige Bevormunden und Gängeln auf den Nerv, diesen Mist hab ich bei HaSS4 schon lang genug mitmachen dürfen, da hat es auch niemanden interessiert, wie es den Betroffenen dieses Systems dabei geht, aber bei Corona wird plötzlich an die „Solidarität“ appeliert, die vorher schnurzpieps egal war, da konnten die Ellenbogen nicht weit genug ausgefahren sein, Solidarität war ne Art „Sozialklimbim“

______________________________________________________________________

Ich sage nicht, dass man dieses Virus komplett ignorieren sollte, aber ich finde, etwas weniger Alarmismus hätte ganz gut getan.Es hatte jetzt fast 2 Jahre Zeit, Wege zu erforschen, MIT diesem Virus zu leben (wie mit der Influenza auch) und was ist passiert? Vor lauter Überheblichkeit, das Virus „besiegen“ zu können, hat man eigentlich NICHTS gemacht außer die Menschen gegängelt (und neue Überwachungsinstrumente installiert), ganze Wirtschaftszweige an den Rand der Zerstörung gebracht und sich nebenbei noch die Taschen vollgestopft (und der Pharmaindustrie satte Gewinne zugeschustert für nen Impfstoff, obwohl man auch Medikamte zur Behandlung erforschen hätte können, was langfristig sicher der bessere Weg wäre, MIT dem Virus zu leben, der bleibt nämlich, punkt, aber nicht lukrativ genaug für die Pharmakonzerne? Den Impfstoff muss man ja wegen der pöhsen Mutanten immer wieder anpassen, zack, neues Patent, neuer Schutz, hohe Geldsummen fließen weiter), während Normalbürger gucken konnte wo er bleibt mit, wenn überhaupt geflossen, Beihilfen, Kurzarbeitergeld etc.

Ich werde halt einfach das Gefühl nicht los, dass dieses „neuartige Virus“ so ungelegen nicht kam, um den Menschen weitere Grundrechtseinschränkungen unter dem Deckmantel des „Gesundheitsschutzes“ unterzujubeln, weil Überwachung im Namen des „Terrorschutzes“ ja nicht mehr so gut zieht, da man ja TROTZ Überwachung so nen Anschlag wie den vom Breitscheidtplatz NICHT verhindern konnte (der Typ wurde ja wohl bereits schon länger überwacht?)

Und jetzt dieses unsägliche Gehetze gegen die „Ungeimpften“, die dann dieses oder jenes nicht (mehr) dürfen, einer aus dem Kanzleramt blubbert das raus und der Sonnenkönig hängt sich da flugs mit dran…ratz-fatz wird wieder relativiert „So war das nicht gemeint, aber WIR können ja nicht dafür, wenn die Privatwirtschaft das für sich so entscheidet“
Die Privatwirtschaft entscheidet aber auch auf Basis politischer Äußerungen.

Jetzt haben die HartzIV-Empfänger als Sündenböcke, „dass es allen schlechter geht“, ausgedient(die machen sich auf Kosten der Steuerzahler nen lauen Lenz“), also treibt man jetzt die „Impfgegner/Ungeimpften“ als mediale Sau durchs Dorf, die dann daran Schuld sind, dass die Einschränkungen für ALLE weitergehen werden (Mir kann keiner erzählen, dass da wirklich Unterschiede gemacht werden sollen, das wird wieder ein divide et impera, also Beschränkungen für alle, weil es diese „Idioten“ gibt)

Nochmal: Grundrechte (z. B. Freizügigkeit!) sind keine Rechte, die an eine Art Wohlverhalten gebunden sind, diese Rechte hat man, weil man Bürger dieses Staates ist (zumindest theoretisch, bei HartzIV hat man das ja auch schon ausgehebelt, hat aber nicht so viele interessiert, hat ja nur die „Schmarotzer“ getroffen)
Finde die Parallele!

Mir tun die jungen Menschen und die Kinder leid, die eh schon die ganze Zeit haben zurückstecken müssen und jetzt auch noch den schwarzen Peter zugeschoben bekommen, da sie, weil NICHT geimpft, mit ihren Eltern nirgendwo mehr rein dürfen, denn ein schnöder Test reicht ja nach dem Willen der Heinis und Heininnen (?) in Berlin nicht.

Das dann zum Thema: „Es wird keine Impfpflicht geben, auch nicht „durch die Hintertür““
(das wird dann unser „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen“-Moment oder wie?)

Oder das Dummgeblubber von wegen: „Dann muss man den Test halt selber zahlen“ Gekniffen sind dann wieder die, die mangels finanzieller Möglichkeiten (Stichwort prekäre Jobs, beengte Wohnverhältnisse, in denen, oh Wunder, die Infektionszahlen am stärksten steigen, denn das Virus, wie seine Schwestern und Brüder aus den anderen Familien, lieben beengte Verhältnisse zum Verbreiten) sich sowas schlicht nicht leisten können und eben vielleicht (noch) skeptisch sind, ob man den Jüngsten so ein Zeug ohne Not in den Körper jagt, ohne zu wissen, was in 10 Jahren dadurch passieren kann oder so.
Und dann gleich wieder das Gebashe: Ja, diese Skeptiker sitzen in den bildungsfernen Schichten, die sind zu blöd zu kapieren, dass die Impfe gut für die ist…dass sie mit 7 Mann auf 50 qm hausen müssen, weil sie sich nix anderes leisten können, geschenkt, sind ja im Zweifel selbst Schuld, „hätten ja was anständiges lernen können“…

Oder dieses „Die Solidargemeinschaft kann nicht die Tests für Impfgegner bezahlen, das ist unfair“ (ist jeder, der sich nicht impfen lässt, gleich Impfgegner? Was ist mit denen, die sich aus medizinischen Gründen schlicht nicht impfen lassen können? Die landen dann auch im Topf Impfgegner oder wie?)

ist es fairer, dass ich mit meinen Steuern das (nicht unüppige) Leben von Leuten finanziere, die mir selbiges immer mehr vermiesen, indem sie mich immer mehr gängeln und diese Leute sich nicht mal schämen, hunderttausende Euros nebenbei einzustreichen, während sie gleichzeitig Gesetze ersinnen, durch die man nem Kind* von nem HartzIV-Empfänger den 50er zu Weihnachten von Omma oder die paar Kröten vom Zeitung austragen in den Schulferien gleich mal abknöpft?

*Und ich dachte immer: Kinder sind die Zukunft, kommt aber wohl auf das Elternhaus an, welche Kinder WERT sind, zur Zukunft beizutragen oder wie?

Sorry fürs Abschweifen, aber ich werde immer wütender…

Last edited 1 Jahr zuvor by Atalante
Mensch
Mensch
Reply to  Atalante
1 Jahr zuvor

Sorry fürs Abschweifen, aber ich werde immer wütender…

Bei mir ( und wohl auch den allermeisten hier) brauchst Du Dich hier für so etwas ganz bestimmt nicht entschuldigen!

Kleines Rätsel zur Ablenkung 😉

Wer hat das hier:

Diejenigen, die ihr Impfangebot nicht wahrnehmen, treffen ihre individuelle Entscheidung, dass sie das Erkrankungsrisiko akzeptieren. Danach können wir aber keine Grundrechtseinschränkung eines anderen mehr rechtfertigen […] Wenn wir jedem in Deutschland ein Impfangebot gemacht haben, dann können wir zur Normalität in allen Bereichen zurückkehren“.

…im März diesen Jahres wohl gesagt?

Cetzer
Cetzer
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

Korruptionsfreies Gegenrätsel: reuealghnb ¹

Tipp: Stipendiat der Konrad-Adenauer-StiftungTipp: Muttis LieblingTipp: Mehrfacher Sieger im Rainer-Calmund-Ähnlichkeits-Wettbewerb der Brigitte (ohne Gewähr)
Wer es jetzt noch nicht weiß, muss Suzie Q nach dem großen Poster über ihrem Bett fragen.

¹Erzeugt mit dem Linux-Kommandozeilen-Befehl shuf ~ to shuffle

Last edited 1 Jahr zuvor by Cetzer
Brian
Brian
Reply to  Cetzer
1 Jahr zuvor

Welches Poster SuZero IQ über dem Bett hängen hat, ist doch einfach :
Die Teletubbies !
Oder waren’s doch die Glücksbärchis ? Oder die Ewoks ?? Nein, jetzt habe
ich’s : Samantha Fox…

Kakapo3
Kakapo3
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

Drosten?

Brian
Brian
Reply to  Kakapo3
1 Jahr zuvor

Nee, uns Helge natürlich. Mit dem schön passenden Nachnamen.
Kleiner Tipp : „Schwarz-…. ist die Haselnuss“

Brian
Brian
Reply to  Atalante
1 Jahr zuvor

Ich halte es für sinnvoll, sich gar nicht erst auf deren Argumentationsebene zu
begeben. Weil diese völlig irrational und widersprüchlich ist und auch gar nicht
beabsichtigt, logisch zu sein. Darum geht es ja gar nicht, sondern darum, die
Menschen zu verwirren, zu spalten und gehorsam zu machen. Wenn man sich darauf einlässt, ist man im Grunde ständig in der Rechtfertigungs-Schiene.
M.E. ist es das Beste, einen guten Kontakt zu sich selber zu haben (oder
wiederzufinden), auch wenn es einem z.Zt. ziemlich schwerfällt.

Oder das Dummgeblubber von wegen: „Dann muss man den Test halt selber zahlen“

Passt. Ich habe gar nicht vor, mich irgendwann oder irgendwo testen zu lassen
😄 .
Auch wenn es noch lange dauern mag, aber irgendwann ist dieser Scheiß auch
mal vorbei. Und wenn es bis dahin nötig sein sollte, werde ich halt in kein Kino,
Restaurant oder sonstwas gehen. Das ist es mir nicht wert. Und überleben werde ich das auch.

Jau
Jau
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

@ Brian
Auch wenn es noch lange dauern mag, aber irgendwann ist dieser Scheiß auch
mal vorbei. Und wenn es bis dahin nötig sein sollte, werde ich halt in kein Kino,
Restaurant oder sonstwas gehen. Das ist es mir nicht wert. Und überleben werde ich das auch.

Das empfinde ich auch so.

Mit Katzong von nebenan.

07-07-20d.jpg
Brian
Brian
Reply to  Jau
1 Jahr zuvor

Ist also nicht deine ?
Versuch auf jeden Fall mal, ihr das Rauchen abzugewöhnen !

Jau
Jau
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

😀

Cetzer
Cetzer
Reply to  Atalante
1 Jahr zuvor

„was genau so verwerflich daran ist, Todeszahlen von „Corona“ mit denen von Grippe, Krebs, Herz-Kreislauf-Geschichten, Verkehrsunfällen etc. zu vergleichen“

Grippe, Krebs usw. haben die meisten Menschen mehr schlecht als recht in der gleichen Ecke ihres Gehirns entsorgt, wo auch ihre eigenes Sterblichkeit an die Kette¹ gelegt wurde. Corona hat diese Verdrängungsmechanismen durchbrochen und auch darum ist jeder Corona-Tote Treibstoff für die Panik. Manche Menschen leben in einer Stimmung, als würden um sie herum, Verwandte, Freunde, Kollegen usw. tot umfallen wie die Fliegen, dabei müssen die Quallidädsmedien alle Register ziehen, um ihre Angst-Pornos scharf zu machen. Darum reagiert mancher bei den obigen Vergleichen so, als würde man den Tod seines geliebten Vaters mit dem des indischen Tagelöhners Shankar Kumar Gupta auf eine Stufe stellen.

„lukrativ genaug für die Pharmakonzerne“

Der medizinisch-industrielle Komplex liebt die Pandemie².
Der militärisch-industrielle Komplex liebt den Krieg.

“ „neuartige Virus“ so ungelegen nicht kam,“

Die günstige Gelegenheit wird ausgenützt bis zum Exzess, schlimmer als Leichenfleddern.

„tun die jungen Menschen und die Kinder leid“

Dir, mir und allen, die ich kenne, nicht aber den Bonzen, selbst wenn sie eigene Elite-Kinder haben. Hinter der pisswarmen Jovialität der Politiker steckt oft sehr wenig echtes Mitgefühl.

„zu blöd zu kapieren, dass die Impfe gut für die ist“

Gesundes Misstrauen, basiert oft auf zig Vorfällen: Ärztepfusch, Ärztepfusch-Vertuschung, Gefälligkeitgutachten zum Wohle der Berufsgenossenschaft…

„immer wütender“

Das werden viele. Manche werfen die leere Schnapsflasche vor lauter Wut gegen die Wand³; Da ist ein Forum wie dieses sicher besser und es gibt noch so vieles mehr…

¹Siehe Ernest Becker: Denial of Death, Terror Management Theory
²pLandemie benutze ich eher nicht, lieber sogenannte o.ä., aber das würde hier sprachlich nicht passen
³Warum nicht gegen den Fernseher?

Brian
Brian
Reply to  Cetzer
1 Jahr zuvor

Manche Menschen leben in einer Stimmung, als würden um sie herum, Verwandte, Freunde, Kollegen usw. tot umfallen wie die Fliegen, dabei müssen die Quallidädsmedien alle Register ziehen, um ihre Angst-Pornos scharf zu machen.

Das hätte ich nicht schöner formulieren können.

 Hinter der pisswarmen Jovialität der Politiker steckt oft sehr wenig echtes Mitgefühl.

Nenn mir einen aktuellen Politiker, der noch ansatzweise so etwas wie Integrität
oder Empathie besitzt. Mir fällt da keiner mehr ein. Die Zeiten sind schon lange
vorbei. I.d.R. alles nur geheuchelt und aus politischem Kalkül.
Halt, stimmt nicht ganz, Frau Wagenknecht würde ich noch so einschätzen.
Und an der Basis gibt es sicherlich auch noch ein paar. Aber bei unseren
‚Spitzen‘-Politikern (warum kommt mir jetzt Hänschen Rosenthal in den Sinn?) –
schon allein der Begriff ist blanker Hohn – kein einziger.

Warum nicht gegen den Fernseher?

Welchen Fernseher ?

ShodanW
ShodanW
Reply to  Cetzer
1 Jahr zuvor

dabei müssen die Quallidädsmedien alle Register ziehen, um ihre Angst-Pornos scharf zu machen

Dazu letztens Johann König (abgekupfert vielleicht?):

Corona ist ein Angst-Porno, und am Ende wird gespritzt.

Brian
Brian
Reply to  Percy Stuart
1 Jahr zuvor

Ist hier etwa Querdenker-Volk anwesend ?

Olli
Olli
1 Jahr zuvor

Moin zusammen,
ich bin seit einiger Zeit ’stiller Leser‘ und muss sagen, dass mir das was ihr hier fabriziert allergrötenteils sehr gut gefällt!
Kompliment!!!

Finstere Zeiten sind das!

Cetzer
Cetzer
Reply to  Olli
1 Jahr zuvor

„stiller Leser“

In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, wieviel Stille es ungefähr gibt. Irgendwo habe ich gelesen, dass man keine allgemeine Faustregel für das Verhältnis von aktiven Kommentatoren und nur Lesenden kennt, kann wohl je nach Forum enorm schwanken.

„Finstere Zeiten“

Notfalls müssen wir Suzie Q um Erleuchtung bitten.

Brian
Brian
Reply to  Olli
1 Jahr zuvor

Dann werd‘ doch mal zum ‚lauten Leser‘ 😉

Jens Stieckenroth
Jens Stieckenroth
1 Jahr zuvor

Liebe Rebellen, bitte lasst euch von dem Gegenwind und dem Gestänker unkritischer Zeitgenossen nicht unterkriegen und macht weiter! Ich schätze Eure Anmerkungen sehr!!!

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Jens Stieckenroth
1 Jahr zuvor

Versprochen. Aber wir sind jakeine Supermänner und auch oft geknickt.

Pen
Pen
1 Jahr zuvor

Die Akte Wieler – Enthüllungenn und Verflechtungen

Hinterfragen verboten!

https://www.kla.tv/18351

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Utek
Utek
1 Jahr zuvor

Das könnte man ja noch ansatzweise gelten lassen, wenn hier wenigstens auf halbwegs intelligente Weise andere Sichtweisen zum Mainstream aufgezeigt würden.

Stattdessen werden aber die üblichen Querdenkermythen bedient und letztlich endet die Erklärung hier oft im Verschwörungsdenken.

Also egal ob Corona, Impfen, Klimawandel oder Identitätspolitik, zum Schluss werden dunkle Mächte angedeutet, die die Dinge steuern, um „einen neuen Typus Mensch“ zu „erziehen“.

Und das sind natürlich Erklärungen für Leute, denen die Realität zu komplex ist. Da kann am genausogut alles religiös mit Gott und Teufel erklären. ☺️

Da geht es dann darum Schuldige (die Verschwörer oder Sünder) zu suchen und nicht sachorientierte Lösungen. Das spielt dann nun mal eher Rechten in die Hände, die traditionell genauso argumentieren, und führt natürlich kein bisschen weiter.

Außerdem ist es wohl ausgesprochen und extrem eingebildet, zu glauben, „der Mainstream“ läge soo oft falsch, alle Leute würden nicht erkennen, dass die Medien manipuliert sind und seien doof.

Last edited 1 Jahr zuvor by Utek
Utek
Utek
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Exakt. Du schreibst von Komplexität, dabei ist das Erklären von Misständen mit Verschwörungsdenken doch das exakte Gegenteil davon.

Und wenn man dann noch regelmäßig Identitätspolitk kritisiert, dann kritisiert man gleichzeitig die Menschen, die Minderheiten, die damit ihre Rechte, ihre Identität, besser vertreten sehen möchten.

Gegen Minderheiten anzuschreiben, bloß weil man meint, die eigenen Anliegen fänden zuwenig Beachtung, finden halt viele „böse“. Da braucht man sich gar nicht groß wundern.

Mensch
Mensch
Reply to  Utek
1 Jahr zuvor

Mal ganz davon abgesehen, dass Du ne ganze Menge an Pauschalurteilen raushaust, ohne auch nur ein einziges Mal ein konkretes Beispiel zu nennen, finde ich diese Aussage:

Und das sind natürlich Erklärungen für Leute, denen die Realität zu komplex ist. Da kann am genausogut alles religiös mit Gott und Teufel erklären. ☺️

…von Dir sehr interessant 🙂

Sie soll den Eindruck vermitteln, dass Dir die Realität keineswegs zu komplex ist und Du Religiöses nicht mit Gott und Teufel erklären müsstest.

Jede Wette, nen Scheißdreck weißt Du genau. Ne Meinung hast Du. Eben nicht mehr als eine Meinung, die auf Glauben und eben auch nicht auf Wissen beruht.

Für Dich gilt der Glaube an den Mainstream der im Grunde folgendermaßen gestrickt ist: „Fresst Scheiße liebe Leute, denn Milliarden von Fliegen können sich nicht irren!“

Last edited 1 Jahr zuvor by Mensch
Percy Stuart
Percy Stuart
Reply to  Utek
1 Jahr zuvor

Huh ? Wenn du als Populist anderen vorwirfst populistisch zu sein wirkt das schon etwas seltsam. Wie sieht denn deine Einstellung zur Coronakrise aus, wo siehst du was richtig läuft und was falsch läuft ?

ShodanW
ShodanW
Reply to  Utek
1 Jahr zuvor

Da geht es dann darum Schuldige (die Verschwörer oder Sünder) zu suchen und nicht sachorientierte Lösungen. Das spielt dann nun mal eher Rechten in die Hände, die traditionell genauso argumentieren, und führt natürlich kein bisschen weiter.

Ja, klar, als im März 2020 die AfD genau das sagte, was sich heute der Mainstream angeeignet hat, hat die „progressive“ Ideologie gleich mal ihre Antennen auf „anti“ gestellt und genau das behauptet, was heute kritische Leute sagen. Nachzulesen beim Volksverhetzer mit P als SchafsPelz.

Davon mal abgesehen, dass ständig Nazis in Behörden vermutet werden, von „strukturellem Rassismus“ die Rede ist (was ja dann scheinbar zwei Drittel der Bevölkerung sein soll) und gleich alles, was nicht euer links ist, mindestens rechtspopulistisch sein soll. Sehr demokratisch…

Und was ist mit Kampfbegriffen um sich zu werfen? Inhaltliche Schnittmengen werden gleich völlig in die „rechte Querdenkerecke“ geschoben. Ist natürlich auch inhaltlich voll differenziert gesprochen. Und gar nicht abgehoben und total menschenfreundlich und lösungsorientiert. Da gefallen mir dann die Ansätze, wie man sie von der Antonio-Amadeu-Stiftung kennt. Nicht.

Also darfst du deine „Argumentation“ gerne noch mal überdenken und brauchst dich nicht hinter der Mehrheit zu verstecken. Aber gut, ich kanns verstehen, ist so schön kuschelig dort. Mit starken Führungsfiguren hat man auch den richtigen Södolf am Start.

Brian
Brian
Reply to  Utek
1 Jahr zuvor

Mensch FuckRam, geht dir dein eigenes Gesabbel nicht langsam selber auf den Geist ?
Wie eine Schallplatte mit Sprung. Inhaltsleeres und herablassendes Geschwafel in
Dauerschleife. Das ist jetzt natürlich Spekulation, aber wenn Du so mit Leuten im ‚echten‘ Leben diskutierst, wie Du hier rumsabberst, dann brauchst Du wirklich das
sprichwörtliche Stück Fleisch um den Hals, damit wenigstens die Hunde mit dir spielen…
Das ist ja wahrscheinlich auch der Grund, warum Du hier immer wieder aufschlägst.
Einsamkeit. Lieber irgendeine Aufmerksamkeit als gar keine.
Aber keine Angst, zur Not hast Du ja immer noch deine rechte Hand…

ShodanW
ShodanW
1 Jahr zuvor

Harmloser Text… 😀

Verharmlosung sehe ich heute schon eher als Kompliment, was Corona angeht. Wer verharmlost, schürt wenigstens keine Angst. Besser als dieses ständige Ernstnehmen, dauerempört sein und jedem in der Verbitterung seine Überzeugungen in den Kopf hämmern zu müssen/wollen.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

Verharmlosung der aller größten Seuche seit es Zombies gibt, ist das größte Verbrechen überhaupt! Da distanzieren sich sogar die Faschisten von den Querdenkern, so schlimm ist das!

Mensch
Mensch
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

😱😳😂🤣😂

…wobei die Sache mit den Faschisten und der Seuche dann gar solch Stilblüten treibt, dass „gestandene“ (zumindest halten sich die meisten für eben solche) Demokraten ohne mit der Wimper zu zucken zu faschistoiden Maßnahmen zu greifen, in der Hoffnung den Endsieg gegen die Seuche einfahren zu können, bereit sind😬😓

Heldentasse
Heldentasse
1 Jahr zuvor

Alles richtig was Roberto schreibt, danke sehr dafür!

Aber was ist mit den Konsequenzen die sich aus dieser guten Analyse ergeben?

Für mich sind die klipp und klar so, dass in den wichtigen Bereichen der Gesellschaft (aus sehr nachvollziehbaren Gründen) ein Propagandakrieg geführt wird, angeheizt durch Profis die die Menschen laut Herrn Mausfeld besser kennen, als diese sich selber, und den ganzen sich daraus generierten Mitläufern die meinen, sie müssten auf Seiten dieser Lichtgestalten kämpfen, und u.a. so Aufklärer wie die Rebellen bekämpfen.

Wenn die begreifen würden, dass eine freie Gesellschaft ein sehr hohes Gut ist, dass es ohne Meinungsvielfalt auch keine allen gerechten Problemlösungen geben kann, und das sie auch von heute auf Morgen niedergemacht werden können, nur weil es den Herrschaften gerade passt, wäre das Problem kein Problem.

Hier steuert nämlich gerade, wie in den ganz dunklen Zeiten, eine kleine Minderheit die große Mehrheit, m.E.!

Übrigens hatte Herr Tucholsky m.E. recht, zwar nicht in den Details, der konnte sich ja nicht die Farbe „Weiß“ vorstellen, und auch nicht diese geschickte Kaschierung (Fassaden Demokratie)von Herrschaft, trotzdem: Blick in ferne Zukunft

Mensch
Mensch
1 Jahr zuvor

@ Roberto und Tom: Wäre es Euch ohne großen Aufwand möglich, hier so etwas wie PNs (Persönliche Nachrichten) möglich zu machen?

Wolfgang Seidel-Guyenot
Wolfgang Seidel-Guyenot
1 Jahr zuvor

Wer kann euch denn ‚haten‘? Ich zumindest finde euch zum knuffeln, so wie die beiden Kätzchen. Ich bin übrigens großer Katzenfan, habe selbst drei Minitiger und habe viel von denen gelernt. Meine Tiger mischen meine ordentlich-adrette Wohnung auch mal gelegentlich ganz schön auf. Aber das ist gut so. Sie zeigen mir eine Art von Harmonie im Chaos, bzw. das es gut ist, wenn etwas mal weniger geordnet und adrett ist. Sie zeigen mir, dass eine Prise Anarchie einfach nur supergut für Geist und Seele ist. Ihr streut gelegentlich etwas Sand ins Getriebe. Das kommt bei mental totalrektangularisierten Ordnungsfanatikern halt nicht gut an. Viele denken einfach, dass nur Linien und rechte Winkel das einzig Wahre sind. Ich aber finde: Es sind gerade die inspiriertesten Momente, in denen der Sand in so manches Getriebe fliegt. Macht weiter so! Lasst ruhig weiter etwas Sand ins monoton ratternde Getriebe fliegen. Das Getriebe braucht das.

Jau
Jau
1 Jahr zuvor

Der (fliegender Biber oder so) will auch nur spielen.
Hier entnommen:
https://www.instagram.com/p/CR4PfTpjSOr/

Fliegender Biber.png
Brian
Brian
Reply to  Jau
1 Jahr zuvor

Für mich sieht das eher nach Doggy-Style aus…😄

Logos
Logos
9 Monate zuvor

Aus Sicht von Übertreibern und Opfern von Übertreibung ist Realismus Verharmlosung.
Das ist immer so. Und das ist immer falsch und immer denunziant.

Möge Euch die Civilcourage erhalten bleiben, dass Ihr Falschem und Denunziantentum immer Widerstand leistet und Kritik übt – egal wie sehr das dem meinungsdiktatorischen Mainstream nicht passt. Bzw. gerade dann besonders.