Die LINKE: Kopflos durch die Macht

Blickt man auf die LINKE, kann man eigentlich nur noch den Kopf schütteln, wahlweise auch die Köpfin. Und damit sind wir schon beim ersten Problem einer Partei, die sich stückchenweise selbst zerlegt.

Die LINKE will Regierungsverantwortung. Irgendwie. Wie genau, ist unklar, aber so wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen. Alle anderen Parteien – sieht man einmal von der AfD ab – sind dabei, sich miteinander abzustimmen, passen ihre Wahlprogramme an und natürlich ihre Sprache. Die LINKE hat das auch getan, indem sie mit Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow zwei neue Köpfe an die Spitze gesetzt hat.

Neue Sprache bedeutet aber nicht zwingend bessere Sprache. Während Wissler zumindest nach außen Auslandseinsätze klar ablehnt, ist Hennig-Wellsow da etwas entspannter, man könnte auch sagen: opportunistischer:

Ich kann mir bestimmte klassische Blauhelmeinsätze vorstellen, wie in Zypern beispielsweise.

Und dann folgt der Satz, der grundsätzlich aufhorchen lassen sollte:

Die Linke muss ein klares Bekenntnis zur Verantwortung abgeben.

Das haben wir schon oft gehört, zum Beispiel von Steinmeier und anderen Friedensverächtern, die lieber Verantwortung sagen, wenn sie Krieg meinen. Zu Susanne Hennig-Wellsow kommen wir aber weiter unten noch einmal.

Die LINKE: Ein bisschen Frieden

Während Wissler nach außen kommuniziert, Auslandseinsätze seien grundsätzlich zu beenden und die NATO ein Kriegsbündnis, war der Bundestagsabgeordnete Matthias Höhn anderer Meinung:

Wir haben in den letzten 20 Jahren keinen einzigen Auslandseinsatz verhindert, indem wir von der Seitenlinie die immer gleiche Fundamentalkritik aufs Spielfeld brüllen.

Seitenlinie? Spielfeld? War da nicht mal was?

Genau, Steinmeier sagte schon 2018 zum Syrien-Konflikt:

Wir können einfach nicht bequem an der Seitenlinie stehen, während die Welt in unserer Nachbarschaft aus den Fugen geraten ist.

Abgesehen von der ähnlichen Wortwahl fragt man sich, was genau Höhn sich vorstellt. Regierungsverantwortung und damit die Möglichkeit, Auslandseinsätze zu verhindern? Eine hübsche, aber ziemlich absurde Idee. Der Abschied von dem, was Höhn herablassend „Fundamentalkritik“ nennt, wäre jedoch die Aufgabe an einer bisher recht klaren Haltung. Trotzdem ist es natürlich konsequent, denn Höhn will „aufs Spielfeld“, und wie es aussieht, ist er dafür auch bereit, Prinzipien, die er selbst als „Fundamentalkritik“ bezeichnet, aufzugeben.

Nun kann man sagen, dass Aussagen wie die von Hennig-Wellsow und Höhn nichts an der Grundausrichtung der Partei ändern. Doch ebenso kann man mit Fug und Recht befürchten, dass damit die Grenze aufgeweicht wird – und in Anbetracht der Vorstellung einer Rolle in einer Koalition mit wem auch immer auch weiter aufgeweicht wird.

Auch Gregor Gysi, Rhetoriker und Showmaster, sieht die Sache mit der NATO und den Auslandseinsätzen nicht so eng:

Zur Nato sagte der frühere Partei- und Fraktionschef, seine Partei halte zwar Militäreinsätze für falsch, habe aber nie den Austritt Deutschlands aus dem Bündnis gefordert. Als Nato-Mitglied könne Deutschland zum „Hauptvermittler“ in Konflikten werden.

Im Themenpapier der LINKEN klingt das allerdings etwas anders:

Die LINKE will die NATO auflösen und durch ein gesamteuropäisches kollektives Sicherheitssystem unter Beteiligung Russlands ersetzen, um auf diese Weise die Grundlagen für gemeinsame Sicherheit und somit für einen nachhaltigen Frieden in Europa zu schaffen. Ein erster Schritt hierzu ist der Austritt Deutschlands aus den militärischen Strukturen der NATO, denn schon jetzt wird durch diese auf dem Boden der Bundesrepublik bundesdeutsches Recht gebrochen – allen voran durch die Ermöglichung von völkerrechtswidrigen Drohnenmorden, die die USA über eine Relaisstation auf dem US-Stützpunkt in Ramstein durchführen.

Aber Papier ist geduldig, und es ist zu befürchten, dass die LINKE in Sachen „Verantwortung auf dem Spielfeld“ noch die eine oder andere Wendung hinlegt.

Wobei man ehrlich anmerken muss, dass Höhn mit seiner Kernaussage durchaus recht hat. Die LINKE hat es tatsächlich nicht geschafft, Auslandseinsätze zu verhindern. Die Annahme, sie könne das jedoch „auf dem Spielfeld“ schaffen, zeugt von Naivität oder ausgeprägtem Machtwillen. Letztlich ist es ein systemisches Problem, denn wer es einmal geschafft hat, „Verantwortung“ (in welcher Form auch immer) zu übernehmen, ist als Opposition einem Wertverfall ausgesetzt, der einem Neuwagen gleicht, in den man sich einmal hineinsetzt und feststellen muss, dass damit der Preis um knapp die Hälfte in den Keller gerutscht ist.

Wagenknecht, Lafontaine und die kopflosen Köpfe

Doch die NATO und Auslandseinsätze sind nicht das drängendste Problem der LINKEN. Ob, wie oder warum auch nicht sie auf diesen Feldern positionieren, ist für die potenziellen Wähler wahrscheinlich nicht „kriegsentscheidend“, um im Bild zu bleiben.

Eine LINKE, die bei den Wählern Erfolg haben will, braucht Nähe zu ihnen und ihren Themen. Und sie braucht Charismatiker. Beides fehlt der Partei.

Es war, das muss man so unverblümt sagen, Sahra Wagenknecht (und nur Wagenknecht!), die nicht müde wurde, von Talkshow zu Talkshow, von Interview zu Interview, von Buch zu Buch zu schreiten, um immer wieder auf das größte gesellschaftliche Problem hinzuweisen: die soziale Frage. Kaum ein Thema, bei dem sie nicht früher oder später bei Aspekten der ungerechten Verteilung landete, und immer wieder positionierte sie sich klar und eindeutig. Ihre innerpolitischen Gegner machten ihr das zum Teil zum Vorwurf, viel schlimmer aber empfanden sie, die Identitätspolitiker, Wagenknechts Haltung zur Flüchtlingsfrage oder der Integration.

Nun sind es aber gerade die Menschen, die in sozialen Brennpunkten leben, die sich für genau diese Themen interessieren und Multikulti nicht für ein buntes Volksfest, sondern für eine Gefahr ihres Stücks des immer kleiner werdenden Kuchens halten. Während große Teile der LINKEN diese Sorgen grummelnd als politisch nicht korrekt abtun und bei Wein und Käse über das gemeinsame Haus der Welt für alle Menschen fabulieren, sitzen Familien mit Hartz-IV-Bezug beengt in kleinen Wohnungen, die dank der unbarmherzigen Privatisierung des Wohnungsmarktes faktisch überhaupt nicht mehr bezahlbar sind.

Aber ganz abgesehen von den Inhalten der Partei, sie schießt mit jeder Menge Schrot auf deren Köpfe, die etwas bewegen könnten. Neben Wagenknecht, die regelrechte Schlammschlachten erdulden musste und muss, ist nun auch Oskar Lafontaine in den Fokus der Zeigefinger hebenden Käse-Wein-Genießer geraten.

Der soll nach Meinung der saarländischen LINKEN am besten gleich die Partei verlassen. Von Schlammschlachten ist die Rede, und wenn man sich das kurze Statement der LINKEN in Saarland durchliest, bleibt man ratlos zurück. Offenbar sind das aber Interna, die weder mir, geschweige denn den Wählern klar sind. Und mich – und womöglich auch die Wähler – nicht sonderlich interessieren.

Fakt ist, dass die LINKE jetzt also mit Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow in den Bundestagswahlkampf zieht. Und sich damit die Frage lassen muss, ob sie vorhat, die Fünf-Prozent-Hürde zu knacken oder lieber nicht.

Wissler wirkt farblos, bleibt im Ungefähren und scheint niemandem wehtun zu wollen. Und so unentschlossen wirkt sie auch.

Hennig-Wellsow dagegen glänzt durch Ahnungslosigkeit. Tilo Jung führte die LINKEN-Chefin gnadenlos vor, und er brauchte dafür nicht einmal großartige rhetorische Mittel, mit denen er ohnehin nur übersichtlich ausgestattet ist. Für Susanne Hennig-Wellsow aber reichte es (Ab 01:44:00).

Lisa Fitz sagte mir einmal, dass sie ungefähr 180 Mal ihr Programm lernen müsse, bis sie es auswendig kenne, bis es also wirklich sitzt. Bei Hennig-Wellsow muss man zuweilen eher den Eindruck gewinnen, dass sie das eigene Programm möglicherweise 180 Mal gesucht, aber dann doch irgendwie nicht gefunden hat.

Das ist aber nicht einmal der Punkt. Eine Susanne Hennig-Wellsow wird in 1.000 Jahren nicht in der Lage sein, die Menschen mitzureißen und charismatische Reden zu halten. Janine Wissler wird weniger Zeit benötigen, aber im zwei- bis dreistelligen Zeitfenster liegen wir auch bei ihr.

Nun könnte man einwenden, dass Politik aus der passenden Programmatik besteht, nicht aus einzelnen Persönlichkeiten. Doch bei etwas Licht betrachtet ist das natürlich kompletter Blödsinn. Politische Botschaften werden erhört, wenn sie von den richtigen Leuten transportiert werden. Wissler und Hennig-Wellsow brechen beim Transport dieser Botschaften zusammen, bevor der Schall ihre Worte auch nur in die ungefähre Richtung der Empfänger getragen hat.

Linke Russen und die LINKE

Wie opportun die LINKE geworden ist, sieht man auch an der Haltung zu Russland. Zwar schlägt sie sich nicht ohne Wenn und Aber auf die Seite der USA, den Ost-West-Konflikt ordnet sie aber ähnlich oberflächlich und unreflektiert ein wie etwa Robin Alexander oder Claudia Kade.

Auf der Website der LINKEN ist zu lesen:

In den deutsch-russischen Beziehungen herrscht Eiszeit. Vieles daran erinnert an Zeiten des Kalten Krieges. Wo Abrüstung geboten wäre, dominiert auf beiden Seiten verbale und militärische Aufrüstung. Diplomatie und militärische Zurückhaltung sind ins Abseits geraten. Sanktionen und Gegensanktionen bestimmen das Bild. Eine Neuausrichtung der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland, zwischen der EU und Russland ist unverzichtbar. Die Verbesserung der deutsch-russischen Beziehungen liegt im Interesse aller friedliebenden Menschen – nicht allein in Deutschland und Russland.

Das hätte Kramp-Karrenbauer auch nicht schlechter sagen können. Seit Jahrzehnten dehnt die NATO sich in Richtung Russland aus, haben die westlichen Länder aktiv in die Ukraine eingegriffen, jetzt ist zwischendurch mal Weißrussland dran, angebliche „defensive“ Militärübungen sind eine klare Bedrohung, die verbalen Attacken grenzen ohnehin schon an so etwas wie Kriegsschlachten. Russland wird verdächtigt, bezichtigt, mit Behauptungen ohne jeden Beweis konfrontiert. Und das nicht etwa seit ein paar Monaten, weil gerade ein Hardliner aus Union oder SPD medial stark präsent ist. Sondern seit Jahren, und das hetzende Personal reicht von den Grünen, über die FDP und die Große Koalition bis hin zu den Grünen und … ja, und: der LINKEN.

Hier „beiden Seiten“ verbale und militärische Aufrüstung zu unterstellen, ist unaufrichtig, man könnte auch sagen: rückgratlos. Allein ein Blick auf die Rüstungsausgaben Russlands und den USA macht deutlich, wie inkonsequent die LINKE sich hier positioniert. Im Jahr 2020 lag Russland bei knapp 62 Milliarden Dollar, während die USA sich die „Verteidigung“ 778 Milliarden Dollar kosten ließ. Dabei ist die EU noch gar nicht mit einbezogen.

Die Oberflächlichkeit der LINKEN kommt auch hier zum Ausdruck:

Die Politik des russischen Präsidenten Putin sehen wir kritisch, insbesondere mit Blick auf die inneren Verhältnisse, aber auch im Hinblick auf die Rolle Russlands in internationalen Konflikten (Syrien, Ukraine). Einseitigen Parteinahmen und Verurteilungen schließen wir uns nicht an. Aber selbstverständlich folgt auch Russland – wie der Westen – in seiner internationalen Politik wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen.

Hoppla! Russland hat geostrategische Interessen? Wer hätte das gedacht? Nun aber ausgerechnet Syrien und die Ukraine anzuführen, grenzt an bewusste Ahnungslosigkeit, da der Westen hier von Beginn an seine Finger im Spiel und am Abzug hatte. Die konkrete Kritik an den inneren Verhältnissen wäre interessant gewesen, aber sei’s drum.

Sicher, die LINKE will einen Dialog, eine neue Entspannungspolitik, und die Ausdehnung der NATO kritisiert sie ebenfalls. Es wirkt jedoch, als fürchte sie sich vor einer klaren Haltung, insbesondere gegenüber den USA. Dass die LINKE keine „einseitigen Parteinahmen“ einnehmen will, ehrt sie. Das schließt aber konkrete Kritikpunkte an den USA, der NATO und der EU nicht aus, im Gegenteil.

Wokeness und ein Vergleich mit den Grünen

Kommen wir zum letzten Punkt dieses Textes: Wokeness und alles, was sich in diese Schublade stecken lässt. Und dieser Begriff ist bewusst gewählt, denn ein schlimmeres Schubladendenken als Wokeness gibt es derzeit kaum.

Auf Telepolis war ein Satz nachzulesen, der das Drama auf den Punkt bringt:

Einer oder eine, die beispielsweise stutzig wird, wenn die Diskussion um soziale Gerechtigkeit sich nicht mehr vordergründig um Mindestlöhne und Reichensteuern dreht, sondern darum, welche Begriffe und Bezeichnungen armen Menschen am ehesten gerecht werden, ohne herabwürdigend zu klingen. Unterprivilegiert, arm, sozial schwach, bildungsfern.

Der Autor, Teseo La Marca, weiß auch, was für ihn bisher links war:

Links standen für mich diejenigen, die in ihrem Gegenüber jenseits aller Distinktionsmerkmale wie Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder Kontostand erst einmal den Menschen sahen. Während Rechte in starren Hierarchien dachten, die sie im besten Fall durch wirtschaftlichen Erfolg und im schlimmsten Fall durch Rasse begründeten, sahen Linke nur unterschiedliche Personen mit gleichen Rechten. Dahinter stand die so triviale wie folgenreiche Einsicht, dass ein Mensch auch Jude oder Afghane, weiblich oder homosexuell, beeinträchtigt oder ungebildet oder auch alles zusammen sein kann, ohne dass dies seinen Wert als Menschen schmälern würde.

Der entscheidende Satz ist jedoch im Zusammenhang mit der LINKEN dieser:

Unterprivilegiert, arm, sozial schwach, bildungsfern.

Wie also bezeichnet man Menschen (man spricht ja kaum noch mit ihnen, sondern meist über sie), denen es schlecht geht? Man will schließlich niemanden verletzen, und die Wokeness-Gemeinde steckt tief drin in der Partei. Von medialen Shitstorms ganz zu schweigen.

Das ganze Problem der Identitätspolitik ist das Benennen eines Problems, ohne an der Lösung interessiert zu sein. Denn wer arm, unterprivilegiert, bildungsfern oder sozial schwach ist, leidet weniger darunter, wie man ihn politisch korrekt bezeichnet, sondern weil es ihm schlecht geht. Wenn ich einen Fußgänger nach einem Unfall mit einem Auto auf der Straße liegen sehe, erwartet der nicht, dass ich ihn frage, ob er „verletzt“ oder „verunglückt“ ist. Er braucht Hilfe, Kleinigkeiten können später geklärt werden, womöglich sogar, ob er Mann, Frau oder Divers ist.

Letztlich erinnert die Entwicklung der LINKEN an die der Grünen, die von einer ökologischen Friedenspartei zu einer opportunen Kriegstruppe geworden ist, die die Benzinpreise erhöhen will, obwohl sie weiß, dass darunter vornehmlich die leiden, die ohnehin nichts haben.

Aber es gibt auch einen gravierenden Unterschied: Die Grünen haben ihr Klientel ziemlich sicher, und sie sind in der Lage, anderen Parteien einige Wähler erst vom und sie dann über den Tisch zu ziehen.

Für die LINKE bleibt nicht mehr viel übrig. Ihre Stammwähler wenden sich vermehrt von ihr ab, neue kommen kaum hinzu. So gesehen versuchen die anderen Parteien, ihre Klientel zu halten, während die LINKE krampfhaft versucht, überhaupt wieder eine zu finden.

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Jau
Jau
7. Juni 2021 10:15

Für die LINKE bleibt nicht mehr viel übrig. Ihre Stammwähler wenden sich vermehrt von ihr ab, neue kommen kaum hinzu. So gesehen versuchen die anderen Parteien, ihre Klientel zu halten, während die LINKE krampfhaft versucht, überhaupt wieder eine zu finden.

So ist es und Du hast es ausführlich begründet.

Denn wer arm, unterprivilegiert, bildungsfern oder sozial schwach ist, leidet weniger darunter, wie man ihn politisch korrekt bezeichnet, sondern weil es ihm schlecht geht.

Was habe ich unter sozial schwach zu verstehen?
Emotionale Verrohung findet sich doch in allen „Schichten“.
Wer finanziell schwach ist, ist nicht gleichzeitig bildungsfern.

niki
niki
Reply to  Tom J. Wellbrock
7. Juni 2021 18:08

Ich vermeide den Begriff „sozial schwach“ auch zu nutzen, jedoch weiß jeder was gemeint ist. Und nichtsdestotrotz hast natürlich recht! Eine Ablenkung vom Kern des Problems! Die Linke hat sich den „linksliberalen“ Spektrum angeschlossen, welches weder links noch liberal einzuordnen ist! Dass ist ja der Gag! Sie wollen an die Macht und verlieren ihren Markenkern, der sie im Rennen hält… Ich denke vielleicht wird die LINKE sich mit Ach und Krach über der 5% Hürde halten können und das nur wg. Wagenknecht & Lafontaine… Aber verdient hätte sie es unter der 5-Prozenthürde zu landen! Denn wenn man die Hauptgruppe der… Weiterlesen »

Schnoerch
Schnoerch
Reply to  Tom J. Wellbrock
7. Juni 2021 18:21

Hallo Tom, was ist D. E. der Kern des Problems?

Last edited 8 Tage zuvor by Schnoerch
niki
niki
Reply to  Schnoerch
7. Juni 2021 18:35

Ich antworte mal, auch wenn ich nicht Tom heiße!
M.E. die Abkehr von eigentlichen Markenkern der Sozialpolitik, also für Menschen mit niedrigen bis mittleren Einkommen, hin zu der vollkommen bescheuerten Identitätspolitik, die nun wirklich für die bisherige Kernklientel vollkommen Banane ist!
Und Identitätspolitik hat auch meines Erachtens nichts mit Gleichheit zu tun, sondern ist das genaue Gegenteil! Intoleranz und rassistisch!

Schnoerch
Schnoerch
Reply to  niki
7. Juni 2021 18:40

Vordringlich ist m. E. die Wiederherstellung der Grundrechte. Ansonsten kann man auch den Rest vergessen. Gab es „mit“ Grundrechten schon keinen Sozialstaat, so ist er ohne Grundrechte geradezu unvorstellbar. Eins nach dem Anderen. Zunächst muß die Linke zur Rechtsstaatlichkeit zurückfinden. Davon siond sie weit entfernt. Heil Corona, Heil „M….l“ Es gibt kein richtiges Leben im Falschen.

Last edited 8 Tage zuvor by Schnoerch
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Schnoerch
7. Juni 2021 19:34

@Schnoerch Vordringlich ist m. E. die Wiederherstellung der Grundrechte. Ansonsten kann man auch den Rest vergessen. Das reicht nicht. Gleichzeitig muss auch dafür gesorgt werden, dass diese Grundrechte nie wieder in Frage gestellt werden können und das geht nur über Kontrolle der Politik per Mitbestimmung. Das letzt Wort muss die Gesellschaft haben, sonst wird diese Platte bei jeder sich bietenden Gelegenheit wieder aufgelegt. Nur Mitbestimmung zwingt zu Transparenz, weil der Souverän faktenbasierte Argumente einfordern und diese dann kritisch überprüfen kann. Erst dadurch ist Politik gezwungen, das Hinterzimmer zu verlassen und an die Öffentlichkeit zu treten, um für ihre Posotionen zu… Weiterlesen »

Carola
Carola
Reply to  Tom J. Wellbrock
7. Juni 2021 18:39

Sorry, ich verachte auch seit SchröderFischer den Wortmißgebrauch ’sozial schwach‘.
denn es ist eine neofeuale/neoliberale orwellsche Wortverdrehung! (‚Man sollte den Kakao nicht trinken…‘)

Wer finanziell unterversorgt wurde/wird, braucht soziales Kapital mehr denn je!
Was aber massiver verhindert wird!

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Tom J. Wellbrock
16. Juni 2021 6:42

Hi, hi … er hat „Ken“ gesagt 🙂

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Schwitzig
16. Juni 2021 12:27

@Schwitzig

Schön mal wieder von dir zu hören. 🙂

ShodanW
ShodanW
7. Juni 2021 10:20

Bei der Wissler dachte ich anfangs noch, die hätte Schneid, ist aber richtig geschrumpft in ihrer Führungsrolle.

Die Hennig-Wellsow ist ja mal sowas von einem Totalausfall. Ich könnte mit ihr erst gar nichts anfangen bis ich dann ihren Blumenschmeißer wieder gesehen hatte. Sonst hat die Frau auch noch nix zustande gebracht. Bestes Beispiel, wie einfach man sich durch AfD-Bashing bei den Linken mittlerweile an die Spitze schmeißen kann.

Da wundert einen gar nichts mehr, leider. Da war es sehr schade, dass di Masi sich zurückzieht, der ist wenigstens noch kompetent. Kritisiert dazu die aktuelle Struktur innerhalb der Linken scharf.

Last edited 9 Tage zuvor by ShodanW
Pen
Pen
7. Juni 2021 12:30
Pen
Pen
Reply to  Pen
7. Juni 2021 14:19

Wer hat denn hier Angst vor der Basis,und wenn ja warum?

Oder sind hier einige AfD Leute unterwegs?

Schnoerch
Schnoerch
Reply to  Pen
7. Juni 2021 17:54

Mir persönich ist die Basis zu weit rechts und fdP- (oder gar Afdp) nah verortet. Ist aber für mich zur Zeit die einzig wählbare Alternative. Zunächst mussen die Reste der Grund- und Menschenrechte gerettet werden, danach kann man weiter sehen. Alles außer Corna-Faschismus.

Edit: Auch M. H. erscheint mir mehr und mehr als gesteuerte Opposition.

Last edited 8 Tage zuvor by Schnoerch
Pen
Pen
Reply to  Schnoerch
7. Juni 2021 18:57

@Schnörch.

Für mich kommt keine von den alten Parteien mehr in Frage, auch nicht die Linke.

Wer ist M.H.?

Last edited 8 Tage zuvor by Pen
niki
niki
Reply to  Pen
7. Juni 2021 18:11

Ich habe keine Ahnung. Ich habe das nicht gewertet, weil ich mir noch keine abschließende Meinung zur dieser Partei gemacht habe!
Die AfD ist für mich jedenfalls indiskutabel, ohne deren Wähler pauschal als rechtsextrem zu verurteilen zu wollen!

ShodanW
ShodanW
Reply to  Pen
8. Juni 2021 8:14

Bin jetzt nicht so der Fan von reinen Protestparteien, war auch schon bei anderen monothematischen Parteien so.

Percy Stuart
Percy Stuart
7. Juni 2021 12:46

Hmm, wen interessiert für was die Linke ist und für was nicht wenn sie (fast) keiner wählt. In Sachsen-Anhalt haben 2/3 der Wähler rechts gewählt, hätte das Wahlergebnis anders ausgesehen wenn die Linke linke Politik gemacht hätte, wohl eher nicht. Die Frage ist doch wo sind die ehemaligen Linken Wähler hin, was wählen diese heute, und warum ?

Percy Stuart
Percy Stuart
Reply to  Tom J. Wellbrock
7. Juni 2021 13:45

Ich würde deinen Optimismus ja gerne teilen, allein mir fehlt der Glaube daran; speziell wenn ich mir die Reaktion der Bürger auf die Corona-Massnahmen ansehe. Ich hätte ja auch gerne eine echte Linke die sich klar als Oppositionspartei präsentiert und eine SPD die sich mehr von Rechts und Kapitalismus abgrenzt und das Sozial in ihrem Namen plötzlich wiederentdeckt, aber wie gesagt, der Wähler entscheidet. Deswegen würde mich ja auch mal interessieren wen die ehemaligen Wähler der Linken heute wählen, oder ob sie nicht wählen, wir haben ja nach wie vor eine niedrige Wahlbeteiligung. Man sieht ja gerade an den Grünen… Weiterlesen »

Carola
Carola
Reply to  Percy Stuart
7. Juni 2021 19:13

Die Linke hätte gerade in Corona Zeiten klare Oppositionspartei sein können! Opposition heißt ja nicht ‚dagegen sein sit leicht!‘ sondern Opposition bedeutet all die unbequemen ‚querdenker-fragen‘ zu stellen, die eine Regierung im Tagesspurt nicht stellt! Gerade diese nie da gewesene Querfront, incl vorauseilendem Gehorsam von ganz links bis rechts hatte ja so viele komplett geschockt! Doch, ich glaube schon, eine Linke, die konsequent ihren Job (Regierung kritisch auf die Finder schauen!) gemacht hätte, hätte viel erreichen können! Sie hätte öfters in den Kommentaren und kritischen Blog spickeln sollen: da waren die nahezu kompletten Anweisungen für Opposition drin! (Und man sollte… Weiterlesen »

Percy Stuart
Percy Stuart
Reply to  Carola
7. Juni 2021 19:37

Da geb ich dir recht, die Möglichkeit war da, nur die Linke, und auch die AfD, haben diese Möglichkeiten leider zu wenig genutzt, es gab nur vereinzelt Widerspruch. Sicherlich gibt es mit Wagenknecht und de Masi immer noch „gute“ Linke die ihren Job ernst nehmen, nur was nutzt es wenn diese keine Unterstützung aus der Partei oder auch keine vom Volk bekommen.

Bananita
Bananita
Reply to  Percy Stuart
7. Juni 2021 20:05

Wenn linke Parteien in Bedeutungslosigkeit versinken und als Opposition ausfallen, dann hat das sehr wohl weitreichende Folgen dafür wie mit bestimmten Themem in öffentlichen Diskussionen umgegangen und OB überhaupt darüber diskutiert wird. Die AfD ist ja schliesslich auch dadurch erst gross geworden, weil man innerhalb der LINKEn den sozialen Sprengstoff, den die Einwanderung mit sich bringt, bagatellisiert und jede Kritik daran in die rechte Ecke verschoben hat. Bis heute möchte man kaum etwas darüber wissen was die gezielte Abwerbung der ausländischen Fachkräfte für die Ursprungsländer bedeutet, genauso wie über die Auswirkungen davon auf den hiesigen Arbeits- und Wohnungsmarkt. Für die… Weiterlesen »

Bananita
Bananita
7. Juni 2021 13:10

Als Mitglied der LINKEn beobachte ich diese Entwicklung mit Argusaugen und ich erwische mich oft dabei, dass ich Diskussionen über gewisse Themenkomplexe mit linken Genossen weitgehend vermeide. Mich nervt nämlich schon seit Jahren diese zwanghaft pedantische Sprachkosmetik, da sie vielfach nur dazu führt, dass Diskussionen vermieden werden, die aber dringend geführt werden müssten. Man könnte fast meinen, dass die Meisten gar keine Lust dazu haben sich mit den Abgründen der sozialen Ungerechtigkeiten in Deutschland auseinanderzusetzen und wie sich das mit dem Rechtspopulismus in gewissen Sphären verhält. Stattdessen konstruiert daraus einen „Kampf gegen Rechts“ ohne zu merken, dass man damit eigentlich… Weiterlesen »

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Bananita
7. Juni 2021 14:06

Als ehemaliges Kreisvorstandsmitglied und als mittlerweile Parteiausgetretener kann ich Dir nur voll umfänglich zustimmen, Bananita. Diese Partei ist heute Lichtjahre von dem entfernt, was sie noch vor zehn Jahren an Standpunkten hatte. Es ist nur noch zum Verzweifeln.

niki
niki
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
7. Juni 2021 18:16

Ich bin dieses Jahr ausgetreten und sehe es exakt genauso!

Stefan Becker
Stefan Becker
Reply to  Bananita
7. Juni 2021 17:43

…lieber Exgenosse, du beschreibst genau die Gründe weshalb ich wütend die Linke verließ…

Carola
Carola
Reply to  Bananita
7. Juni 2021 19:26

Das ist das erschreckende an dem Sprachchaos: m.E. schadet es massiv den sozial-demokratisch Linken als auch der Frauenbewegung! Beide und zusammen scheinen diese nicht zu bemerken, dass Sprache auch ‚Heimat‘ bedeutet! Sich verständigen können, den Anderen verstehen, Gedankenaustausch etc pp, doch je mehr nur noch ein Klüngel weiß was man sagen, meinen, schreiben darf, desto mehr ziehen sich Leute zurück!!! (Und: es fehlt, was immer schon beim Mitte-Linken fehlte: Humor!) Für die Macht genial: spalten, spalten, spalten! Entsolidarisieren, entsolidarisieren, entsolidarisieren! Übrig bleiben die nahezu komplett unhinterfragten Mächtigen! Gleichzeitig hilft es, die genialen Errungenschaften, für die Leute gestorben sind, im Gefängnis… Weiterlesen »

Cetzer
Cetzer
7. Juni 2021 13:50

Die meisten Funktionäre der Linken würden für ein schönes Pöstchen ihre eigene Mutter verkaufen. Manche Ziererei erinnert jetzt schon an das legendäre Wehgeschrei vieler SPD-Wähler vor lauter Bauchschmerzen beim Ankreuzen des Unerträglichen; Die verbliebenen SPD-Wähler haben inzwischen natürlich überhaupt gar keine Schmerzen mehr.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Cetzer
7. Juni 2021 16:01

@Cetzer

Die verbliebenen SPD-Wähler haben inzwischen natürlich überhaupt gar keine Schmerzen mehr.

Doch, Phantomschmerz, beim Erinnern an vergangene Wahlergebnisse. 😀

Last edited 8 Tage zuvor by Robbespiere
Stefan Becker
Stefan Becker
7. Juni 2021 17:36

Bravo Tom, das alles musste mal gesagt werden und dem Grunde nach muss es immer und immer wieder gesagt werden… bis die „Käse- und Wein Linken“ 👍 (wie trefflich !) endlich schnallen, um was es inzwischen geht. Eines geht ganz sicher nicht: den Grünen hinterher zu laufen, als gäbe es kein Morgen mehr…

Last edited 8 Tage zuvor by Stefan Becker
JW
JW
Reply to  Stefan Becker
7. Juni 2021 19:47

Sehe ich genauso, Stefan. Übrigens (schäm): so´n klitzekleiner „Käse- und Wein Linker“ bin und war ich auch – dann und wann. Aber für Selbstkritik sollte es ja nie zu spät sein. Ganz konkret und aktuell hier im Lande möchte ich von der Linken wissen: Wie steht ihr zu einer Corona-Zwangsimpfung, wie steht ihr zur EU-ID, wie steht ihr zur Impfung von Kindern, wie stellt ihr euch vor, den verpassten Schulbesuch auszugleichen, wie stellt ihr euch vor, Versammlungsfreiheit, Vereinsleben, Pressefreiheit, Tradition und Kultur zu reanimieren? Aber vorneweg: Könnt ihr euch eigentlich noch vorstellen, was ein Lockdown (z.B. in Köln-Chorweiler, Berlin-Marzahn etc.)… Weiterlesen »

Stefan
Stefan
Reply to  JW
7. Juni 2021 21:45

Ok, ich gebe zu : Ein Weintrinker und Käseesser bin ich auch und das nicht zu knapp😉. Ein Linker Sozi aber ganz sicher auch Es gibt keinen Grund sich dessen zu schämen… ich denke Tom meinte es nicht im Sinne des Wortes . Ansonsten kann ich Dir in allem nur beipflichten 👍

Brian
Brian
Reply to  JW
7. Juni 2021 22:29

Aber vorneweg: Könnt ihr euch eigentlich noch vorstellen, was ein Lockdown (z.B. in Köln-Chorweiler, Berlin-Marzahn etc.) für die Menschen bedeutet? Versteht ihr noch deren Sprache? Wart ihr überhaupt mal vorOrt?

Ganz klare Antwort : Nein (von einigen wenigen Ausnahmen mal abgesehen).
Sogenannte Politiker, die heutzutage vielfach vom Studium direkt in die Politik
gehen, ohne auch nur einen Tag in einem ’normalen‘ Beruf gearbeitet zu haben,
haben keinen Bezug zum ‚kleinen Mann‘. Das war mal anders. Aber diese Zeiten sind schon sehr lange her.
Und was EvH betrifft : der war noch nie komisch. Der tut nur so.

Last edited 8 Tage zuvor by Brian
Brian
Brian
Reply to  Brian
7. Juni 2021 23:09

Nachtrag : Guter Artikel von Peds Ansichten. In einem muss ich dem Autor
allerdings widersprechen : Ekki und Dr. Vollpfosten hatten noch nie ein
ausgeprägtes Ego. Im Gegenteil, das sind m.E. sehr unsichere Menschen, die
deswegen umso empfänglicher für entsprechende Aufmerksamkeit sind (und
alles dafür tun, selbige zu erhalten).

Schnoerch
Schnoerch
7. Juni 2021 17:45

Danke Tom. Aber Linke? Welche Linke? Ich sehe hier nur noch einen faschistischen Haufen, der für die Abschaffung der Grund- und Menschenrechte plädiert und sich dafür stark macht. Das ist genau das Gegenteil davon, was ich unter links verstehe. Danke. Aber nein, danke. Diese Linke kann mir, auch nach jahrzehnten, gestohlen bleiben.. Traurig ist nur, daß sich Alle, die sich für das GG und den Erhalt der Grund- und Menschenrechte einsetzen, weit rechts meines Gesellschaftsbildes befinden. Das hätte ich niemals für möglich gehalten. Leider bin ich mittlerweile politisch heimatlos und entfremdet. Offenbar ein Fall für den Verfassungsschutzl. Gute Nacht, Deutschland.… Weiterlesen »

Last edited 8 Tage zuvor by Schnoerch
Carola
Carola
Reply to  Schnoerch
7. Juni 2021 19:35

‚Traurig ist nur, daß sich Alle, die sich für das GG und den Erhalt der Grund- und Menschenrechte einsetzen, weit rechts meines Gesellschaftsbildes befinden.‘ Da ich mich auch mit dem GG beschäftige…. Ja auf auf GG Demos war…. Du solltest nicht Alle gen rechts abschreiben! Oder wo stehst du eigentlich 😉 Das Verflixte am GG ist mittlerweile: schon ab 49 wurde immer daran herumgesbastelt, sodass es schwer ist DAS GG zu meinen! Und selbst da war es keine Garant für Demokratie! (Obwohl Frauen durchaus schon als Menschen betrachtete wurden, schienen sie im Alltag noch Untertanen des Herren zu sein! )… Weiterlesen »

Bananita
Bananita
Reply to  Schnoerch
8. Juni 2021 0:26

Das geht mir ähnlich, wobei ich immer wieder die Erfahrung mache, dass es Einige im rechten Spektrum auch gibt, die ich als links-offen bezeichnen würde, nur eben nicht für den neoliberal-identitären-pseudoöko Einheitsbrei, den die Rechten gern als „links-grün“ bezeichnen. Sie sind aber offen für einen starken demokratischen Staat, der das internationale Kapital in die Schranken weist und die Belange der Bürger ernst nimmt. Sie sind per se auch gar nicht ausländerfeindlich, aber sie wollen nicht das Gefühl haben in einem Staat zu leben, der nicht mal bereit ist ihre Grundrechte zu sichern, aber scheinbar jedem offen gegenüber steht, der in… Weiterlesen »

Last edited 8 Tage zuvor by Bananita
Carola
Carola
7. Juni 2021 19:00

Der große Fehler der WASP war sich Linke zu betiteln! Damit kumulierten sie alles ‚Linke‘ auf sich, ohne die 150 Tradition des linken einbinden zu können! Links waren mal: Uniangestellte, Kulturarbeitende, Dichter und Denker, Gewerkschafter, …. all jene die von einer Demoralisierung träumten! (Die Unileute sind wech, Künstler nur noch Showsteller, Dichter und Denker (gibt es sie noch in Deutschland? Müssen wir da nicht erst die USA fragen?) Gewerkschaftsbosse sind Genossen der Bosse geworden…. Und übrigens: auch SPD und Grüne standen und stehen für Viele noch für links! Ah und Zeitungen wie die TAZ/Kontext/Konkret….. Ich denke der Platz für Linkes… Weiterlesen »

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Carola
7. Juni 2021 23:07

Guude!
Ich bin ja Mitgliederin bei der Basis…als von der Linken tief enttäuschte.
Bleibt nur zu hoffen, dass das Ganze net so im Sand verläuft wie die “ Aufstehen“-Bewegung, wenn mich jemand fragt, ob ich links oder rechts stehe, sag ich immer “ Hart backbord“

Stefan Becker
Stefan Becker
Reply to  Carola
7. Juni 2021 23:22

 

Zu Gute halte ich der Bundeslinken allerdings immer noch: die stellt viele gute Anträge! Und ist damit Sand im Getriebe! (Deswegen wählte ich sie auf Bundesebene seit SchröderFischer!)

Auch ich werde Die Linke wählen, weil ich gar keine Alternative habe. Nicht wählen geht garnicht

Last edited 8 Tage zuvor by Stefan Becker
Mensch
Mensch
7. Juni 2021 22:50

Mir wird bei den vielen, wirklich guten Kommentaren aus der „echten“ linken Ecke so richtig warm ums Herz 🙂

…passiert nicht mehr all zu oft, leider 🙁

Toller Job, den Tom und Roberto hier abliefern! Erfordert derzeit sehr viel Mut, mit realname und sich gar mit hinterlegten Adressen so frei heraus zu äußern und für seine Überzeugungen geradezustehen.

Saustark!!!

So tief kann ich meinen imaginären Hut gar nicht ziehen, um euch angemessen für eure Standhaftigkeit zu danken!!!

Brian
Brian
Reply to  Mensch
7. Juni 2021 23:10

Da isser ja wieder. Wo warst’n Du ?

Frust
Frust
8. Juni 2021 8:19

Ich hatte kürzlich alle im Bundestag vertretenen Parteinen eine mail mit der Frage gestellt, was sie in Falle einer Regierungsbeteiligung auf jeden Fall umsetzen werden.
Die wenige Antworten (von den Linken kam wenigstens eine) sagen viel aus. Ich deute das so, dass diese Parteien eigentlich nichts mehr haben was ihnen wichtig ist.
https://www.nutze-deinen-kopf.de/wahlanfrage-antworten/

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