Medien und Corona: „Geht lernen, Ihr Heuchler!“

Da sind sie! Ganz plötzlich. Scheinbar aus dem Nichts tauchen kritische Medienberichte auf, die sich mit der Corona-Politik beschäftigen. Man könnte dieses Verhalten als „Investigativ-Falle“ bezeichnen. Oder als dummen Versuch, sich reinzuwaschen.

Schauen wir uns also einmal die merkwürdige Wandlung unserer „Qualitätsmedien“ an. T-Online fragte Ende Mai 2021 besorgt:

Waren die Corona-Lockdowns überflüssig?

Später heißt es im Artikel:

Allein: War und ist der Lockdown nötig? Was bringt er wirklich? Diese Fragen zu stellen, war lange ein Tabu. Nur zu schnell galt als Corona-Skeptiker, wer etwa den Sinn von Laden- oder Kitaschließungen anzweifelte.

Und tatsächlich, so war und so ist es.
Nur: Wer ist denn in erster Linie dafür verantwortlich, dass Menschen zu „Corona-Skeptikern“ oder gleich zu „Corona-Leugnern“ gemacht wurden, wenn sie sich kritisch äußerten oder Fragen stellten? Es war unter anderem T-Online, aber natürlich nicht nur T-Online. Nahezu alle anderen Mainstreammedien bliesen in dasselbe Horn und waren ganz schnell zur Stelle, wenn es darum ging, Corona-Leugner, Verschwörungstheoretiker, Nazis, Schwurbler und Antisemiten auszumachen.

Lockdowns? Ja, bitte, aber ein bisschen härter als das, was vorgesehen ist. Das war über 15 Monate (mehr oder weniger) der Tenor der Medien, schon fast ein Fetisch. Selbst politische Hardliner wirkten zuweilen so, als sei ihnen die Vehemenz der Medien nicht ganz geheuer. Von der Inkompetenz und der Bereitschaft, sich selbst zu bereichern, einmal abgesehen, war es längst nicht immer die Politik, die Maßnahmen noch strenger gestalteten, als nötig gewesen wäre. Es waren die Medien, die die Politik vor sich hergetrieben haben. Nicht umgekehrt.

Hier geht es nicht um die Entschuldigung der Politiker, die ein ganzes Land lahmgelegt haben, und die womöglich (wahrscheinlich) dafür nicht einmal zur Rechenschaft gezogen werden. In letzter Konsequenz hat die Politik zu verantworten, was sie angerichtet hat, egal, wer sie dabei wohlwollend begleitet hat oder unbequem im Weg stand.

Das entlässt jedoch die Medien nicht aus ihrer Verantwortung.

Was stimmt nicht mit den Zahlen?

Anfang Juni 2021 (!) befasste sich das „ZDF-Morgenmagazin“ mit den Corona-Todesfallzahlen. Und kam zum Schluss, dass da womöglich etwas nicht stimmt. Das dazugehörige Video bekam den Titel:

Ungereimtheiten bei den Corona-Zahlen – Experten kritisieren Statistik

Im Filmbeitrag stellt sich heraus, dass womöglich Menschen als „Corona-Tote“ aufgeführt wurden, die im Grunde gar keine waren. Da fragt man sich als Corona-Skeptiker der ersten Stunden: Wirklich? Was für eine Überraschung!

Auch die weiteren Fragen, die das „investigative“ ZDF stellt, sind zwar nicht neu, überraschen die Crew um Dunja Hayali aber offensichtlich sehr. Hayali gehörte übrigens zu den schlimmsten Hetzerinnen, die jede Corona-Demo als Ansammlung ganz schlimmer Demokratiefeinde und Corona-Leugner einordnete. Dass ausgerechnet das „Morgenmagazin“ jetzt die Fragen stellt, die Kritiker seit mehr als einem Jahr stellen, grenzt an eine Mischung aus Infantilität und Ignoranz.

Die Labor-Verschwörung

Wer vor einem Jahr laut darüber sinnierte, ob Corona vielleicht das Ergebnis von Laborversuchen ist, musste sich warm anziehen und ein möglichst schnelles Pferd besteigen. Denn er wurde ganz schnell als Trottel beschimpft, der zu viele schlechte Filme sieht oder sich von Schwurbler-Seiten im bösen Internet verführen lässt.

Heute sieht die Sache etwas anders aus. Und Ende Mai 2021 hat sich dann auch „ntv“ des Themas angenommen:

Sars-CoV-2 in Wuhan kreiert? Weitere Studie erhärtet Laborunfall-Verdacht

Gleich in der Einführung heißt es dann:

Wie entstand der gefährliche Erreger Sars-CoV-2? Diese Frage beschäftigt seit fast anderthalb Jahren die Welt. Während die überwiegende Mehrheit in Wissenschaft und Politik davon ausgeht, dass das Virus auf natürliche Weise auf den Menschen übersprang, mehren sich die Stimmen, die an einen anderen Ursprung glauben.

Womit wir gleich wieder den ersten Fehler finden: Nein, nicht die ganze Welt hat sich mit der Frage nach einem Labor-Versuch beschäftigt. Das war lange Zeit verboten, und wer es doch versuchte, war schneller ein Schwurbler, als ein Lämmlein mit dem Schwanz wackeln kann.

Der Text von „ntv“ offenbart aber einmal mehr die unseriöse und oberflächliche Arbeit der Medien. Man erkennt das unmissverständlich am letzten Absatz des Artikels:

Die US-Geheimdienste sollen nun Präsident Biden binnen drei Monaten einen neuen Bericht zu der Frage vorlegen, ob der Ausbruch der Pandemie auf eine Übertragung des Virus von Tier zu Mensch zurückgehe oder auf einen Laborunfall. Bei den US-Geheimdiensten herrsche derzeit Uneinigkeit in der Frage, welches Szenario wahrscheinlicher sei, erklärte das Staatsoberhaupt am Mittwoch.

Sind die US-Geheimdienste eine sichere und seriöse Quelle? Nein, sie lügen als oberste Aufgabenstellung. Ist Biden es? Wohl kaum. Zudem: Selbst wenn das Virus aus dem Labor in Wuhan kam, bedeutet das nicht zwingend, dass die Chinesen dafür verantwortlich sein müssen. Es reicht in diesem Fall sogar, die Wikipedia zu bemühen, um festzustellen, dass die USA ihre Finger tief im Wuhan-Salat haben.

Und sonst so, liebe Medien?

Schön wäre es ja, wenn die hier genannten drei Beispiele nicht repräsentativ für die Wendehals-Mentalität vieler Medien wären. Aber dem ist bekanntlich nicht so. Vielmehr war es eine überwältigende Mehrheit von Medien, die flugs zur Stelle waren, um jede Regierungsmeldung in die weite Welt hinauszupusten und daran geäußerte Kritik als Schwurbelei einiger Hohlköpfe abzutun.

Die jetzt scheinbare Abkehr von diesem hochgradig manipulativen und hetzerischen Journalismus ist übrigens ganz sicher kein Zeichen von Einsicht oder einer kritischen Selbstreflexion. Es geht eher darum, den eigenen Medienkopf zu retten und jetzt noch schnell auf den Zug der seriösen und kritischen Berichterstattung aufzuspringen.

Doch die Verantwortung der Medien lässt sich nicht einfach vom Tisch wischen, selbst wenn zu befürchten ist, dass auch in diesem Fall – ähnlich wie in der Politik – niemand zur Rechenschaft gezogen wird. Die Medien haben ihren Anteil am Leid der Kinder, an wirtschaftlichen Desastern, an Insolvenzen, Suiziden, einsamen Toden alter Menschen, an Gewalt in Familien, Suchtproblemen, einer nahezu ausradierten Kunst- und Kulturlandschaft, sogar am weltweit zunehmenden Hunger durch die Corona-Politik und vielem mehr. Sie wollen es wohl, aber sie können diese Verantwortung jetzt nicht einfach wegschreiben, wiedergutmachen. Es ist wie mit dem Tisch im Restaurant, der einmal nicht besetzt werden kann. Wie viele Kunden später auch immer an diesem Tisch Platz nehmen, niemand von ihnen kann den ehemals durch Befehl angeordneten leeren Tisch wieder füllen. Der Umsatz ist weg und kann nicht wieder zurückgeholt werden.

Lauterbach wird leiser

Ohne jeden Zweifel war und ist der größte Pandemietreiber Karl Lauterbach. „Corona-Karl“ wurde nicht müde, seine steilen (und oft absurden) Thesen unters Volk zu bringen. Natürlich auch und vor allem unter Mithilfe der Medien. Als der Witz kursierte, Lauterbach sei zu Markus Lanz ins Studio gezogen, war das so lustig nun auch wieder nicht, denn man konnte diesen Eindruck tatsächlich bekommen.

Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet die BILD-Zeitung Lauterbach kürzlich ins Kreuzverhör genommen hat.

Es tut mir beinahe körperlich weh, aber es war nun einmal die BILD-Zeitung, die zumindest zwischendurch immer wieder durch kritische Berichte auffiel:

BILD bittet alle Kinder um Verzeihung!

Das Blatt wäre wohl vor zwei Jahren das letzte gewesen, dem man eine solche Überschrift zugetraut hätte. Selbstverständlich arbeitet die BILD immer nach Kalkül, und dieser kurze Text hat sicherlich das gewünschte Ziel erreicht. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass ansonsten medial und politisch das Kinderwohl seit 15 Monaten faktisch keine Rolle spielt, muss man eben nehmen, was man kriegen kann.

Und wer sich das Video ansieht, wird feststellen, dass Karl Lauterbach sich, wenn er denn wirklich mal unter Druck gesetzt wird, in Widersprüchen verstrickt, die schon fast zum Fremdschämen sind. Nichtsdestotrotz ist Lauterbach ein kleines Licht, das allerdings von allen möglichen Seiten angestrahlt wird, wodurch er im Laufe eines Jahres von einem unbedeutenden Politiker zum „Gesundheitsexperten“ der SPD wurde. Wenn ich mir vorstelle, mit meinem Schreibstil plötzlich mit Hermann Hesse auf eine Ebene gehoben zu werden, kann ich mir schon vorstellen, dass das etwas mit einem macht. Die Pandemie, die zu dieser Ehre führen würde, müsste aber in meinem Fall erst erfunden oder in einem Labor entwickelt werden. Da hatte Karl Lauterbach es besser.

Die letzten Entscheidungen wurden aber von anderen getroffen, von der Kanzlerin und ihren Komplizen. Lauterbach hat strenge Regeln befeuert, aber die Medien haben ihm ziemlich kritiklos die Bühne dafür zur Verfügung gestellt.

Geht lernen, Ihr Heuchler!

Was bleibt am Ende als Zwischenbilanz übrig, wenn wir über die Medien sprechen? Sie haben versagt, und zwar nahezu auf ganzer Linie. Sie haben Kritik vermissen lassen, haben schlampig oder gar nicht recherchiert. Sie haben Hetzjagden betrieben, die die trafen, denen man in vielen Fällen im Nachhinein Recht geben muss. Sie waren starr und bewegungslos, haben zu keinem Zeitpunkt eine Entwicklung gezeigt, und wenn, dann eine erschreckende und undifferenzierte.

Sie haben nicht deeskaliert, sondern eskaliert, und zwar ohne Unterlass. Sie haben den von Merkel auserwählten Wissenschaftlern nach dem Wort geredet, andere Stimmen ignoriert und/oder diffamiert, sie haben in keinster Weise zu einem konstruktiven Verlauf beigetragen, und wenn sie die Politik kritisiert haben (was sehr oft vorkam), dann immer, um die Botschaft zu transportieren: Länger. Härter. Strenger.

Eigentlich gehört der größte Teil unserer sogenannten Qualitätsmedien für ein paar Jahre auf die „stille Treppe“, wo sie sich einmal ein paar Gedanken machen können, wie man seriösen Journalismus betreibt. Frühestens nach einem Jahr gibt es dann abends mal ein Eis, nach zwei Jahren einen PC, aber bis zum dritten Jahr ohne Tastatur.

Es wird natürlich anders kommen. Und gnade uns Gott (oder wer auch immer), wie die schreibende und talkshowende Journalistenzunft mit der nächsten Krise umgehen wird.

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niki
niki
1 Jahr zuvor

Auf die stille Treppe? Entfernt und zum Teufel gejagt! Ich habe jedenfalls das Vertrauen endgültig verloren. Bei den privaten? Na die haben Interesse Geld zu generieren. Wenn man da der allgemeinen Stimmung nachläuft kann man das vielleicht noch nachvollziehen. Auch wenn es natürlich amoralisch hoch 10 ist! Privatisierte Krankenhäuser handeln im Allgemeinen auch nur begrenzt nach dem Interesse eines Patienten! Sie wollen im gesetzlichen Rahmen, manchmal auch darüber hinaus, ihren Profit maximieren! Und nein, ich billige das in keiner Weise, aber ich erwarte nichts anderes!

Aber bei den ÖRR sehe ich das komplett anders: Die haben den Auftrag die Bevölkerung angemessen zu informieren und aufzuklären. Geschehen ist aber das Gegenteil: Es wurde verdreht, gelogen, gehetzt auf Teufel komm heraus! Und zwar so, dass es an ganz ganz dunkle Zeiten erinnert!

Brian
Brian
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

Sehe ich genauso.
Die letzten knapp 1,5 Jahre haben dazu geführt, daß ich GAR kein Vertrauen mehr in
unsere sogenannten „Qualitäts-„Medien habe. Und zwar nachhaltig. In die Politiker ja eh
schon lange nicht mehr.

JW
JW
1 Jahr zuvor

Danke, mich macht das auch extrem sauer, Tom. Deshalb, meine eindringliche Bitte an z.B. Lobo, Blome, Mioska, Slomka und Jung: Haut ab! Haut ab und denkt nicht einmal im entferntesten daran, weiter journalistisch tätig zu sein. Ihr habt total versagt und selbst im Untergang versprüht ihr noch euren geifernden Hass der „untertänigen Angsthasen“. Euer Treiben war und ist unentschuldbar. Fine, ihr Wixxer, fahrt zur Hölle.

Micro
Micro
1 Jahr zuvor

*seufz*

Ihr stellt die richtigen Fragen, nur leider kommen die schlechtest möglichen Antworten dabei heraus. Warum das so ist? Weil Ihr Euch in zu vielen Vermutungen verliert und dabei Bezüge herstellt, die zwar augenscheinlich so vorhanden sind, aber eigentlich nichts miteinander zu tun haben.

Beispiel:
Ja, der Geheimdienste Aufgaben ist es zuerst zu lügen, zu vertuschen, zu verheimlichen usw.usf. Jedoch, sind solche Kraken nicht ebenfalls das ideale Mittel, um Informationen zu erhalten? Das Biden sich zuerst an seinen Geheimdienst wendet, ist noch lange kein Beweis dafür, dass etwas nicht stimmt oder irgend wer seine Finger ganz tief irgendwo drin hat. Der Beweis fehlt bis heute, weswegen alles andere deswegen ausschließlich nur Vermutungen sind. Zudem, wen sollte Biden alternativ fragen?

Ihr stellt im weiteren leider eine unzulässige Verbindung her, die sich zwischen Politik und Presse befindet und übt Euch dann in einem „Opfer-Status“, weil ja angeblich Ihr die guten seid, nicht jedoch der ÖR. (Ich finde dieses Beispiel in vielen Eurer Texte, weil hier der Gesamt-Kontext Eurer Aussagen wichtig ist, nicht nur dieser eine Beitrag)

Fakt ist, dass die Nähe zwischen Politik und Presse, insbesondere dem ÖR (weil er eine wichtigere Funktion als der Rest hat), inzwischen toxisch geworden ist. Das liegt aber in erster Linie nicht an den Presseleuten, es ist die Politik, die sich den Fragen entzieht und nur noch mit ihnen genehmen Leuten kommunizieren möchte. Die Filterblasen lassen eben allerorten grüßen. So auch in der Presse. Denn in einer Gesellschaft in der viel lieber Quantitative Aussagen eine Rolle spielen als Qualitative, entwickelt sich so etwas mehr oder minder automatisch. Letztendlich wird viel lieber wegen einer ganz bestimmten Wortwahl eine Aussage getroffen, statt sich den Fakten zu widmen, „Was hat die Person eigentlich gesagt?“.

Leider ist es jedoch inzwischen so, dass diese Quantität einen wichtigen Qualitätspunkt ausmacht. Denn Quantität ist, genau genommen, das lesen zwischen den Zeilen. Wer sich nun, weil auch das wurde am ÖR ja schon mehrfach bemängelt, eines bestimmten Framings bemächtigt, also die Art und Weise wie Worte in Sätzen verwendet werden, kann schnell gleichgesetzt werden mit diversen noch abstruseren Leuten. Denen einer A*D zum Beispiel. Das Wort „Klickbait“ kommt mir hier in den Sinn. Radikale Äußerungen kommen eben schneller und besser an. Aus dem Grund wird aus „Was hat die Person eigentlich gesagt, wann und in welchem Zusammenhang (wo)?“.

Salopp gesagt, Ihr sprecht die richtigen Probleme an, endet aber bei den falschen Überlegungen. Euer Framing ist dann eben genau das, „Die Presse sind alles Heuchler“ statt zu sagen, „Viele Abhängigkeiten der Presse, geschaffen aus Profitgier und Machterhalt, führen zu solchen Verwerfungen, wie wir sie heute erleben“. Alternativ könnte man auch behaupten; „Meinungsfreiheit ist käuflich“, wobei hier ein Kontext gesetzt werden müsste der da lautet: „Weil immer Existenzen daran hängen. Denn wer ausschert, muss die Konsequenzen tragen. Wer kann das, unabhängig sein?“

Versteht ihr auf was ich hinaus will?

Ja, es ist kompliziert und um Längen vielfältiger als das was Ihr hier beschreibt. Leider findet diese Komplexität hier nicht statt. Ihr vernachlässigt in sträflicher Weise den Kontext, viel lieber wird dann in allgemeingültigen Metaphern geschimpft. Zwar zurecht, aber dadurch wird alles was ihr sagt zu einer Halbwahrheit. Das ist der Preis den Ihr selbst zahlt, nur damit Ihr gelesen und verstanden werdet. Die Gesellschaft ist leider so dumm.

Aber noch etwas fällt bei Euch immer wieder weg. Es gibt angenommen 50 Leute die erzählen das eine, zwei weitere Leute etwas anderes. Was machen die Medien? Nehmen aus jeder Gruppe einen und lassen sie 1:1 miteinander reden. Ist das diese Ausgewogenheit? Ja ihr selbst fallt auf diesen dummen Trick ja herein. Das ist eben genau nicht ausgewogen. Und genau auf diesen Umstand weist Ihr hier weder hin noch wird das in irgend einer Art und Weise thematisiert. Findet Ihr den Fehler? Ach ja, genau so wurde die A*D groß gemacht.

Noch Fragen? Also ich nicht.

Micro
Micro
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Jahr zuvor

Dumm, Dümmer, Nöö.

Fakten sind ja inzwischen so etwas von irrelevant. Also die anderer.

Schade, der Selbstanstrich, den Ihr Euch hier gebt, hat leider weniger mit Eurer sonstigen „Kritik“ zu tun. Andere kritisieren ist so lange in Ordnung, bis Euch jemand anderes versucht Dinge neu bewerten zu lassen. Also doch rechte Filterblase, wie mir scheint. Wirklich schade.

Micro
Micro
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Jahr zuvor

Oh, ein ausschweifender Kommentar war das für Dich? Schade, ich dachte Ihr seid auf Kommunikation bedacht. Ich wollte lediglich eine andere Sicht auf die Dinge lenken. Mir war leider nicht bewusst, dass das zu viel für Dich ist. Ich irrte auch hier, wie mir scheint.

Zudem, ich titulierte nicht „ihr seid eine rechte Filterblase“, ich schrieb, „also doch rechte Filterblase, wie mir scheint“.

Ein Unterschied, wie ich meine. Die Behauptung stellst Du in den Raum, ich legte nur die Vermutung nahe, welche Du hättest mit etwas freundlicherem Ton ausmerzen können. Du tatest das Gegenteil. Das ist Deine Sache, beweist aber, dass Du gar nicht daran interessiert bist. Den „Opfer-Status“, den Du Dir hier zu geben versuchst, den haben die Linkshirnverwirrten etabliert und dann die rechten übernommen. Alle anderen stellen Fragen.

Sei es drum. Weil allein diese Art und Weise, Dein/Euer Verhalten, so z.B. Hass schürende Posts unkommentiert zu lassen usw., sind Zeichen einer rechtslastigen Gedankenwelt. Den Beweis lieferst Du ja letztendlich selbst. Du willst nichts rechts sein? Dann verhalte Dich auch so. Ansonsten bis Du nichts weiter als einer der rechten Filterblase. Gewöhn Dich dran oder ändere es.

Klaus
Klaus
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Jahr zuvor

Eine höflich formulierte andere Sicht wird mit „Verzieh dich einfach“ pariert. Ich finde das etwas armselig.

niki
niki
Reply to  Klaus
1 Jahr zuvor

Warum? Ich täte es auch nicht (mehr) tolerieren, dass mich ein dahergekommens Würstchen einfach in die Rechte-Ecke hinstellt. Dagegen agiert man argumentativ ein paar Mal! Aber irgendwann hat man die Nase einfach voll, weil es immer die gleiche Scheiße ist!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Klaus
1 Jahr zuvor

@Klaus

Dumm, dümmer, nöö ist ganz sicher Knigge-konform. 🙂

Brian
Brian
Reply to  Micro
1 Jahr zuvor

Du scheinst dich in ziemlich vielen Dingen zu irren…😄

JW
JW
Reply to  Micro
1 Jahr zuvor

Micro: Willst du Tom/uns belehren? Gewöhn dich mal an die Sprache wirklich Links-denkender Menschen. Was wir derzeit erleben, ist der vielleicht größte kapitalistische Frontalangriff auf die Menschheit – sowohl von Politik als auch von Medien unterstützt. Wie dumm muß man sein, das nicht zu erkennen? Du definierst dich vermutlich als Links? Überprüfe das lieber noch mal.

Mordred
Mordred
Reply to  Micro
1 Jahr zuvor

Junge, Deine Kommentare,sind implizit bis explizit beleidgend, herablassend und beinhalten steile Thesen. Inhaltlich erzählst Du dabei nahezu nix neues. Wenn Du nen sachlicheren Duktus hättest und Deinen Aussagen als Ergänzungen verkauft hättest, wäre es wohl schöner gelaufen.

Brian
Brian
Reply to  Micro
1 Jahr zuvor

Gäääääähn. Nicht schon wieder so einer. Im absolut herablassenden Duktus natürlich
wieder die einzig richtige Sichtweise und den Durchblick haben. Gott, ist das langweilig.
🥱 😴

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Micro
1 Jahr zuvor

@Micro

Beispiel:

Ja, der Geheimdienste Aufgaben ist es zuerst zu lügen, zu vertuschen, zu verheimlichen usw.usf. Jedoch, sind solche Kraken nicht ebenfalls das ideale Mittel, um Informationen zu erhalten?

Grundsätzlich richtig, nur, wer garantiert, dass die Geheimdienste kein Eigenleben führen bzw. anderen Herren dienen, als der Regierung?
Wie kam es z.B. zu der Information, der Irak verfüge über Massenvernichtungswaffen?

Das Biden sich zuerst an seinen Geheimdienst wendet, ist noch lange kein Beweis dafür, dass etwas nicht stimmt oder irgend wer seine Finger ganz tief irgendwo drin hat. Der Beweis fehlt bis heute, weswegen alles andere deswegen ausschließlich nur Vermutungen sind.

Auch richtig, allerdings impliziert die Forderung nach Beweisen ( welcher Art eigentlich ), dass grundsätzlich ein korrektes Verhalten vorausgesetzt wird.
Wo bleibt da eigentlich der Beweis für die Unschuld von Denen, für die Schuld-Beweise gefordert werden?

Es ist ja nicht so, dass Wistleblower auf Bäumen wachsen oder die Dienste bzw. deren Steuermänner nur so vor Transparenz strotzen würden.
Da ist man leider gezwungen, sich über Hypothesen auf der Basis von politischen Handlungen dem Thema zu nähern.
Die Medien scheinen mittlerweile derart „enbedded“ zu sein, dass vonderen Seite trotz besserer Kontakte und Möglichkeiten keine Hilfe zu erwarten ist.

Ihr stellt im weiteren leider eine unzulässige Verbindung her, die sich zwischen Politik und Presse befindet und übt Euch dann in einem „Opfer-Status“, weil ja angeblich Ihr die guten seid, nicht jedoch der ÖR. (Ich finde dieses Beispiel in vielen Eurer Texte, weil hier der Gesamt-Kontext Eurer Aussagen wichtig ist, nicht nur dieser eine Beitrag)

Dir ist doch aber sicher bewußt, dass speziell in den ÖR-Verwaltungsräten eben Politiker über die Inhalte der Programme befinden und bestimmen, wer die Sender in ihrem Interesse leitet?
Dass sich dies durchzieht bis hin in die Moderation einzelner Sendungen sollte doch Niemanden verwundern.

Auch in Presseverlagen läuft das nicht anders.
Deren Existenzberechtigung gründete sich auf das Wohlwollen der Siegermächte, verbunden mit einer positiven Berichterstattung in deren Sinn.
Deren Eigentümer, allesamt Mitglieder der Oberschicht, haben natürlich auch ihre eigene Agenda, die sich auch in der Wahl des Führungspersonals niederschlägt, bis hin zu Journalisten, die sich fast ausschließlich aus dem bürgerlichen Millieu rekrutieren ( wer hat die eigentlich zu der Berufswahl genötigt ?).

Fakt ist, dass die Nähe zwischen Politik und Presse, insbesondere dem ÖR (weil er eine wichtigere Funktion als der Rest hat), inzwischen toxisch geworden ist. Das liegt aber in erster Linie nicht an den Presseleuten, es ist die Politik, die sich den Fragen entzieht und nur noch mit ihnen genehmen Leuten kommunizieren möchte.

Na dann könnte die Presse das ja auch mal so darstellen.

Herr Minister soundso hat sich geweigert, uns ein Interview zum Thema XY zu geben, weil ihm unsere kritischen Fragen nicht passten.
Deshalb können wir unseren Lesern leider nicht mitteilen, was hinter dem Handeln unserer Regierung steckt.
Daher sehen wir zukünftig von Interviews mit diesem Herrn ab. Rumms.

Mal sehen, wie lange das die Politik durchhält.

Leider ist es jedoch inzwischen so, dass diese Quantität einen wichtigen Qualitätspunkt ausmacht. Denn Quantität ist, genau genommen, das lesen zwischen den Zeilen.

Ist nicht anders herum das Lesen zwischen den Zeilen Qualität, während die schiere Masse an Blabla nur Quantität darstellt?

Ja, es ist kompliziert und um Längen vielfältiger als das was Ihr hier beschreibt. Leider findet diese Komplexität hier nicht statt. Ihr vernachlässigt in sträflicher Weise den Kontext, viel lieber wird dann in allgemeingültigen Metaphern geschimpft. Zwar zurecht, aber dadurch wird alles was ihr sagt zu einer Halbwahrheit. Das ist der Preis den Ihr selbst zahlt, nur damit Ihr gelesen und verstanden werdet. Die Gesellschaft ist leider so dumm.

Es ist ja nicht so, dass das, was du hier kritisierst, nicht schon an anderer Stelle geschrieben worden wäre und womöglich hier verlinkt wurde.

Es hängt halt von jedem Einzelnen ab, wie breit er sich informiert.

Ich gebe dir aber insofern recht, dass steter Tropfen den Stein höhlt und es mit Sicherheit nicht falsch wäre, das Thema auch hier mal differenzierter auf zu dröseln.

Info:

https://www.rubikon.news/artikel/der-mythos-der-freien-presse

https://www.nachdenkseiten.de/?p=42173#more-42173

https://swprs.org/das-american-empire-und-seine-medien/

https://swprs.org/netzwerk-medien-deutschland/

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Micro
Micro
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Grundsätzlich richtig, nur, wer garantiert, dass die Geheimdienste kein Eigenleben führen bzw. anderen Herren dienen, als der Regierung?

Wie kam es z.B. zu der Information, der Irak verfüge über Massenvernichtungswaffen?

Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing. Mal ganz ab vom Eigenleben, die solche Dienste recht schnell entwickeln. Dass die „Ergebnisse“ der CIA zum Irak-Krieg führten, ist allseits bekannt. Es war politisch gewollt. Also eben kein Instrument, diverse Dinge herauszufinden? Wen sollte Biden also stattdessen fragen?

dass grundsätzlich ein korrektes Verhalten vorausgesetzt wird.

Ein Systembedinges Problem. Würde die Thematik Transparenz etwas im Fokus stehen (auch hier), würden sich viele Probleme eigentlich von selbst lösen. Theoretisch.

Die nächsten Probleme:

speziell in den ÖR-Verwaltungsräten eben Politiker über die Inhalte rer Programme befinden

Wohlwollen der Siegermächte, verbunden mit einer positiven Berichterstattung in deren Sinn.

Ist also so ein ziemlich Hausgemachtes Problem, oder? Es ließe sich ja noch fortführen. Korruption, Vetternwirtschaft und, und, und …

Fakt ist, dass die Nähe zwischen Politik und Presse, insbesondere dem ÖR (weil er eine wichtigere Funktion als der Rest hat), inzwischen toxisch geworden ist. Das liegt aber in erster Linie nicht an den Presseleuten, es ist die Politik, die sich den Fragen entzieht und nur noch mit ihnen genehmen Leuten kommunizieren möchte.

Na dann könnte die Presse das ja auch mal so darstellen.

Kann sie das denn? Ich meine, hier hat (bis auf wenige Ausnahmen) ja offenbar noch keiner bemerkt, wie oft diverse Redaktionen von Interviews ausgeschlossen werden, nur weil kritische Berichterstattung seitens der Politik erwartet wird. Ein Lehrstück für alle anderen, sich eben „Regelkonform“ zu verhalten.

Hier müsste es eine Auskunftspflicht geben, ähnlich dem Informationsfreiheitsgesetz. Das wäre zumindest mal eine kreative Antwort, auf die vielen aufgeworfenen Fragen im Artikel. Lieber schwurbelt man aber rum.

Es hängt halt von jedem Einzelnen ab, wie breit er sich informiert.

Ich gebe dir aber insofern recht, dass steter Tropfen den Stein höhlt und es mit Sicherheit nicht falsch wäre, das Thema auch hier mal differenzierter auf zu dröseln.

Ja das ist leichter gesagt als getan. „Von jedem einzelnen abhängig“. Ein schöner Satz, der hier jedoch augenscheinlich nicht auf fruchtbaren Boden fallen dürfte. Es ist eben doch nur eine weitere Echokammer, in der nur das gehört wird, was man erwartet bzw. hören will.

Und differenzierter aufdröseln? Prinzipiell wichtig und richtig. Nur wenn der Verfasser des Blogposts schon überfordert ist von meinen wenigen Zeilen zu Beginn, erahne ich nicht viele Chancen auf einen durchschlagenden Erfolg.

Und steter Tropfen … ja das ist hier mit den Machern dieser „Neulandrebellen“ auch gelungen. Viele wahre Worte, die viel Zustimmung generieren, wo am Ende nicht mehr genau hingesehen wird, welches Fazit gezogen wird. Man sieht es an der Überschrift. Eine weitere Schwurbelseite mit Buzzwords aus der rechten Ecke.

Da kannst Du jetzt nix für … nur mal so als Anmerkung. Es war nur eine finale Zusammenfassung.

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Micro
1 Jahr zuvor

„Es war nur eine finale Zusammenfassung.“

Final finde ich gut. Geh schon mal los, Pilze sammeln.

Brian
Brian
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
1 Jahr zuvor

Ja, Fliegen- oder Knollenblätterpilze 😛

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Micro
1 Jahr zuvor

@Micro

Dass die „Ergebnisse“ der CIA zum Irak-Krieg führten, ist allseits bekannt. Es war politisch gewollt. Also eben kein Instrument, diverse Dinge herauszufinden?

Eher ein Instrument, dibverse Dinge zu erfinden.

Wen sollte Biden also stattdessen fragen?

Kommt auf den Einzelfall an.
Im Fall Irak war der OPCW die richtige Adresse, den aber George Dabbelyu nicht hören wollte und man sogar deren Chef Di Mistura feuerte.

Ein Systembedinges Problem. Würde die Thematik Transparenz etwas im Fokus stehen (auch hier), würden sich viele Probleme eigentlich von selbst lösen. Theoretisch.

Mir ging es hier um die Diskrepanz, dass von Kritikern immer Beweise zu ihren Hypothesen gefordert werden, aber auf der Gegenseite Beweise für die Untadeligkeit der Kritisierten ausbleiben.
Wenn Transparenz fehlt, dann für beide Sichtweisen.

Machteliten a priori Ehrenhaftigkeit zu unterstellen, ist auf Grund bereits bewiesener gegenteiliger Handlungen ( oft genug mit zahlreichen Opfern ) auch nicht seriöser als eine Erklärungs-Hypothese wg. offensichtlicher Dissonancen, die nicht plausibel erklärt werden, zu Unfug zu erklären.

Ist also so ein ziemlich Hausgemachtes Problem, oder? Es ließe sich ja noch fortführen. Korruption, Vetternwirtschaft und, und, und …

Wenn es hausgemacht ist, könnte man ja auch mal das Rezept ändern, indem man die stärker mitbestimmen läßt, die den Zirkus bezahlen….müssen.
Das wird natürlich ohne gewaltigen Druck nicht passieren, weil es einen enormen Machtverlust für die Dirigenten des Orchesters bedeutet.

Kann sie das denn? Ich meine, hier hat (bis auf wenige Ausnahmen) ja offenbar noch keiner bemerkt, wie oft diverse Redaktionen von Interviews ausgeschlossen werden, nur weil kritische Berichterstattung seitens der Politik erwartet wird. Ein Lehrstück für alle anderen, sich eben „Regelkonform“ zu verhalten.

Welche Redaktionen wurden denn bisher ausgeschlossen?

Doch kein „Qualitätsmedium“ mit großer Reichweite, oder?

Genau diese Medien sind es, die mal einen derart großen Nagelwinschlagen müßten, nicht die kleinen, wenig frequentierten.

Hier müsste es eine Auskunftspflicht geben, ähnlich dem Informationsfreiheitsgesetz. Das wäre zumindest mal eine kreative Antwort, auf die vielen aufgeworfenen Fragen im Artikel. Lieber schwurbelt man aber rum.

Wer sollte das durchsetzen, wenn schon auf das Grundgesetz gepfiffen wird, selbst mit dem Segen des Verfassungsgerichts?

Wer sollte Moderatoren zwingen, die richtigen Fragen zu stellen, statt genehme Stichworte zu geben und wer die Politiker, korrekt zu antworten, oder sollten wir sie gesetzlich zwingen, sich ein Wahrheitsserum spritzen zu lassen? 🙂

Man kann sie nur durch aufdringliches Nachhaken indieEnge treiben, so wie das Michel Friedman in einer früheren Sendung vorgeführt hat, bis man ihn wg. privater Skandale los wurde.

Ja das ist leichter gesagt als getan. „Von jedem einzelnen abhängig“. Ein schöner Satz, der hier jedoch augenscheinlich nicht auf fruchtbaren Boden fallen dürfte. Es ist eben doch nur eine weitere Echokammer, in der nur das gehört wird, was man erwartet bzw. hören will.

Ja das ist leichter gesagt als getan. „Von jedem einzelnen abhängig“. Ein schöner Satz, der hier jedoch augenscheinlich nicht auf fruchtbaren Boden fallen dürfte. Es ist eben doch nur eine weitere Echokammer, in der nur das gehört wird, was man erwartet bzw. hören will.

Das sehe ich anders.
Hier werden, sowohl von den Autoren als auch vom Kommentariat, reichlich differenzierte Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammen getragen, die aber naturgemäß (noch) nicht Mainstream-fahig sind.
Möglicherweise ist ja auch deine Erwartungshaltung zu groß.
Wo findest du denn das, was du hier vermißt?

Es hindert dich ja auch Keiner, dich hier mit einzubringen, wenn du das ohne Holzhammer schaffst.

Gruß Rob

Eva Martin
Eva Martin
Reply to  Micro
1 Jahr zuvor

„Leider findet diese Komplexität hier nicht statt. Ihr vernachlässigt in sträflicher Weise den Kontext.“ Kontextblindheit –> Autismus. Allerdings: vielleicht geht es ja um eine ganz andere Komplexität, als die, die SIE sich aus Ihrer Erklärungsnot heraus zusammengebastelt haben, und vielleicht ist diese andere Komplexität in gewisser Weise auch wieder relativ einfach. Was, z.B. wenn die These von Geir Overskeid stimmen würde, „dass Menschen mit autistischen Zügen leichter an die Macht kommen und sich dort halten, und das durch die Geschichte hindurch“. Das würde doch verdammt viel erklären, oder?

Was, wenn Merkel, Spahn, Drosten, Bill Gates, Lauterbach sowie die Intendanten und Publizisten und Chefredakteure und Vielschreiberlinge autistische Züge hätten?
Siehe Geir Overskeid, „Power and Autistic Traits“
https://de.quora.com/Leidet-Angela-Merkel-unter-dem-Asperger-Syndrom https://www.pinterest.de/gertrud4617/corona-hype-covid-19-totalit%C3%A4rtotalitarian/

Pen
Pen
1 Jahr zuvor

Danke Tom. Die Medien und die ÖR sind bei mir endgültig unten durch. Bin sehr froh, das es Eure Seite gibt. Eigentlich sollten Spahn und Lauterbach still und ohne Aufsehen verschwinden, besonders Letzterer hat sich so blamiert, das man es nur als peinlich bezeichnen kann. Wer entschädigt jetzt die kleinen und mittleren Geschäfte? Das wären doch Peanuts für die BK. Aber dazu müsste sie so etwas wie ein Herz haben.

Einer unser besseren Ärzte, der auf youtube natürlich gelöscht wurde.

https://m.youtube.com/watch?v=9ncQYqdYlwg

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
epikur
1 Jahr zuvor

Ich will ja keine Nestbeschmutzung betreiben, aber gerade viele alternative Medien und Blogger haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert (Ich bin mal so freundlich und nenne keine Namen^^). Wie viele von denen waren jahrelang Gatekeeper von politischen Skandalen, Affären, Lügen, Korruption und haben dann auf einmal jeden Bullshit von der Regierung samt angeschalteten Experten und Institutionen völlig unkritisch nachgeplappert? Das hat mich persönlich fast noch mehr erschüttert und enttäuscht. Denn von den Mainstream-Medien ist man seit Jahren sowieso einiges gewohnt.

Nun kann man sagen, ja, sie hatten auch einfach pure existenzielle Ängste. Okay. Aber spätestens nach ein paar Monaten, wo es immer mehr belastende Hinweise, alternative Experten-Stimmen, internationale Studien etc. etc. gegeben hat, hätten sie erwachsen reagieren, in den Spiegel schauen und zugeben müssen, dass sie sich geirrt haben bzw. sich haben verarschen lassen. Das wäre eine große Geste und mutig gewesen. Ich hätte das getan. Stattdessen sind sie mit Tagesschau, Spiegel, Zeit und co. geschwommen und haben jede alternative Analyse als Corona-Leugnung beschimpft. Jeden Kritiker als Covidioten denunziert. Und das geht bis heute so.

Diese Heuchler haben für mich jede Glaubwürdigkeit vollständig verspielt. Sich zum Vertriebsbüttel von Big Pharma machen lassen und dann behaupten, man sei irgendwie „kritisch“ gegenüber Herrschaft, Macht und Kapitalismus. Ist klar.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  epikur
1 Jahr zuvor

Wenn man so ein Fass aufmacht, was was für sich hat, kann man auch gleich Herrn Kaiser zitieren, der mal die wichtige Frage im Kontext der Zeugen Coronas aufstellte: Was ist, wenn alles ein Kult ist?

Und meinte damit ganz offensichtlich das ganz „normale“ Leben, in einer an sich kranken Gesellschaft, auch vor der Krise.

Pen
Pen
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Herr Kaiser hat genug von Deutschland. Er hat es verlasssen.

kdm
kdm
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

„Wir wollen unsern alten Kaiser Wilhelm wiederha’m“
sangen wir früher als KInder, manchmal.
Inzwischen bin ich mir sicher, mit einem Kaiser wüssten wir wenigstens, was Sache ist, wer das alles verantwortet und wenn da jemand Mist baut, weiß er was sich gehört: er erschießt sich. Gell, hertr Spahn?
Und das Drumherum war viel schöner, prächtiger. Millionen von Volkseigentum wurde nicht an Auslänger verschenkt, etc. Ja, und Suffragetten waren was zum Witze reißen.
Wir wollen unsern alten….

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  kdm
1 Jahr zuvor

@kdm

Millionen von Volkseigentum wurde nicht an Auslänger verschenkt

Stimmt, die Franzosen haben unsere Geschenke aus der „Dicken Berta“ mit Warentausch abgegolten. 🙂

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Rudi K
Rudi K
Reply to  epikur
1 Jahr zuvor

Telepolis hat aber schon früh Artikel von Kuhbandner (Stefan Schleim) und Wodarg veröffentlicht. Allerdings hatte ich am Anfang die Darstellung von ZDF, SPiegel etc geglaubt.

Brian
Brian
Reply to  epikur
1 Jahr zuvor

Nur weil jemand „alternativ“ ist, liegt er ja nicht automatisch richtig. Oder ist über jeden
Zweifel erhaben. Wieviele Vollidioten habe ich in meinem Leben schon kennengelernt,
die sich in der Pose des Rebellen gefielen. Oder wieviele Menschen geben sich „solidarisch“ oder umweltfreundlich und es bleibt letzten Endes doch nur bei Lippenbekenntnissen ?
Wie ging noch der schöne Spruch aus „Batman begins“ ? „Was ich im Inneren bin, zählt
nicht; nur das, was ich tue, zeigt, wer ich bin“ (ja ich weiß, der ist nicht ursprünglich aus
diesem Film).

 Ich hätte das getan. 

Mit so einem Spruch wäre ich vorsichtig. Das musst Du im Zweifelsfall erstmal beweisen.

Jau
Jau
Reply to  epikur
1 Jahr zuvor

@ epikur

(Ich bin mal so freundlich und nenne keine Namen^^)

Ja, ich machte auch so meine Erfahrungen.
Diese Heuchler sind für mich eher „hypnotisiert“, warum sie es sind, weiß ich natürlich nicht, kann es nur am Geld liegen?
______________

Eigentlich gehört der größte Teil unserer sogenannten Qualitätsmedien für ein paar Jahre auf die „stille Treppe“, wo sie sich einmal ein paar Gedanken machen können, wie man seriösen Journalismus betreibt. Frühestens nach einem Jahr gibt es dann abends mal ein Eis, nach zwei Jahren einen PC, aber bis zum dritten Jahr ohne Tastatur.

Es wird natürlich anders kommen. Und gnade uns Gott (oder wer auch immer), wie die schreibende und talkshowende Journalistenzunft mit der nächsten Krise umgehen wird.

Tom, jetzt mach mir bitte keine Angst.
Welche nächste Krise? Noch sind wir doch drin, meine Fantasie reicht nicht aus, was uns noch so blühen könnte.

Was ich mir hingegen vorstellen kann, dass die Geimpften noch mit üblen Wirkungen zu kämpfen haben werden, manch einer diesen Kampf nicht überstehen wird.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Jau
1 Jahr zuvor

@Jau

Dann hör dir mal die Statements des „Funkenmariechens der Grünen“, Annalena genannt, an.

Diese Jung-Leaderin des WEF trommelt schon lautstark zu der „Klimakrise“.

Nicht, dass dies ein unwichtiges Thema wäre, aber dieselben Geldsäcke, die ihren Reichtum der Zerstörung der Umwelt zu verdanken haben, trommeln nach Jahrzehnten der Ignoranz jetzt lautstark für massive Einschränkunen, natürlich nicht bei sich selbst.

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Das haben sie ja eigentlich schon immer getan. Wie war das noch mit dem
Wasser predigen ?
Was ist eigentlich mit ‚Mensch‘ ? Ist der in Urlaub oder hat er sich ins Analoge
verkrümelt ?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

@Brian

Das haben sie ja eigentlich schon immer getan. Wie war das noch mit dem

Wasser predigen ?

Schon, aber bislang gabs für die Brut Klima nur an der Börse.
Womöglich läuft denen ja mittlerweile das Wasser in den Keller ihrer Strandvillen. 🙂

Was ist eigentlich mit ‚Mensch‘ ? Ist der in Urlaub oder hat er sich ins Analoge

verkrümelt ?

Dem ist eine Antwort auf einen Kommentar sauer aufgestoßen und er hat sich leider verdünnisiert. 🙁

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Dem ist eine Antwort auf einen Kommentar sauer aufgestoßen und er hat sich leider verdünnisiert.

Echt ? Wieso ? Der hat doch eigentlich immer ganz gut differenzieren können…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

@Brian

Da müßtest du auf seinen letzten Post zurückgehen ( weißjetzt nicht mehr, zu wlchem Artikel ), wo er das erklärt hat.
Ich finde es auc schade.

Rudi K
Rudi K
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Dann hör dir mal die Statements des „Funkenmariechens der Grünen“, Annalena genannt, an.

Meinst du die, die von Kobolden der SPD spricht, die den Strom im Netz speichern und die „soziale Markwirtschaft“ aufrechterhalten?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Rudi K
1 Jahr zuvor

@Rudi K

Genau die, welche immer so strahlt, als habe sie pfundweise Kobold geschnieft. 🙂

Jau
Jau
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@ Robbespiere

Dieses Funkenmariechen hat nicht alle Tassen im Schrank.

…aber dieselben Geldsäcke, die ihren Reichtum der Zerstörung der Umwelt zu verdanken haben, trommeln nach Jahrzehnten der Ignoranz jetzt lautstark für massive Einschränkunen, natürlich nicht bei sich selbst.

Weiß ich doch.

aquadraht
aquadraht
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Naja, Analena „Mein Opa und seine Kameraden von Wehrmacht und SS haben Anfang 1945 an der Oder für die Wiedervereinigung Europas gekämpft“ ist tiefere unterste Schublade als Höcke. Und die grüne Schafherde merkt nix.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  aquadraht
1 Jahr zuvor

@aquadraht

Naja, Analena „Mein Opa und seine Kameraden von Wehrmacht und SS haben Anfang 1945 an der Oder für die Wiedervereinigung Europas gekämpft“ ist tiefere unterste Schublade als Höcke. Und die grüne Schafherde merkt nix.

Wenn grün verdorrt, kommt braun hervor, nicht nur bei Pflanzen, auch bei den Möchtegern Ökogärtnern.

Der Lack ist ab und man heult mit den bürgerlichen Wölfen, zu denen man ja schließlich auch gehört.
Demnächst stellt Birkenstock wohl um auf Springerstie…, ääh Sandalen und der Elektro-SUV bekommt eine Lafette auf die Motorhaube.
Deren beste Idee war damals das Rotationsprinzip, weil längere Nähe zur Macht einfach korrumpiert.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob

Und sie trommelt zum Krieg gegen Rußkand, denn sie ist nicht auf unserer Seite, sondern sie führt US Befehle aus.

Wer in Deutschland will einen Krieg gegen Rußlaznd? Niemand. Es sind die Amis , die ein Schlachtfeld brauchen.

Zum Glück hat Putin das durchschaut und versprochen, daß bei einem Angriff auf Rußland seine neuen Raketen die USA angreifen werden. Und das sofort
Unverzüglich.

Das Schicksal bewahre uns vor den Grünen!

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

Und sie trommelt zum Krieg gegen Rußkand, denn sie ist nicht auf unserer Seite, sondern sie führt US Befehle aus.

Speziell die Grünen, aber nicht nur die, werden in Transatlantischen ThinkTanks genau darauf getrimmt, US-Interessen vor die unseres Staates zu stellen.
Wirsind schlicht fremdgesteuert und eine Kolonie der USA, die immer noch ihr Besatzungsrecht ausüben, Punkt.

Seit Mackinder 1904 gilt:
Eine enge Kooperation zwischen Deutschland und Russland ist mit allen Mitteln zu verhindern, weil sonst das Imperium ( damals GB) seinen beherrschenden Status wg. der fehlenden Landverbindung bzw. des obsoleten Seehandels ( welchen das Imperium kontrolliert ) verliert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Heartland-Theorie.

Amerikanische Strategen wie Brzezinski und Friedman ( Stratfor) schließen nahtlos daran an.

Das permanente Russland-Bashing ( Georgien, Ukraine, Krim Skripal, Nawalny ) scheint allerdings nicht die gewünschte Wirkung bei unseren Bürgern zu finden und auch die Wirtschaft sieht mehr die entgangenen Chancen durch den ganzen Propaganda-Zirkus.

kdm
kdm
Reply to  epikur
1 Jahr zuvor

Wie viele von denen waren jahrelang Gatekeeper von politischen Skandalen, Affären, Lügen, Korruption und haben dann auf einmal jeden Bullshit von der Regierung samt angeschalteten Experten und Institutionen völlig unkritisch nachgeplappert?
.
Tempus fugit. Die Zeit verrinnt, unaufhörlich, unmerklich. Die Alten (mit ihrer Erfahrung & Erziehung) sind in Rente oder längst verstorben.
Inzwischen ist eine neue Generation in den Redaktionen; eine links-grüne und noch grün hinter den Ohren. Oft mit nutzlosem Schwafel-„Studium“. Also unbeleckt von jeder ernsthaften Lebenserfahrung. Aber man will latürnich die Welt „zum Besten“ verändern. Wie alle jungen Leute, schon immer.
.
Ich kenn das. Denn ich war ja auch mal viel jünger und hab damals Ho-Ho-Ho-Tschi-Min auf den Berliner Straßen gerufen, mir die Mao-Bibel gekauft, einfach weil’s schick war. Zeitgeist. Begriffen hab ich nicht viel. Außer: Kapitalismus = schlecht. Sozialismus = gut.

Heute, reichlich älter, weiß ich (aus meiner Zitatensammlung):
Kapitalismus macht aus Luxusgütern Alltagsgegenstände. Sozialismus macht aus Alltagsgegenständen Luxusgüter. &der Unterschied zwischen dem Sozialismus und einem Märchen:: Ein Märchen fängt an mit „Es war einmal“, der Sozialismus fängt an mit „Es wird einmal“.

Spartacus
Spartacus
Reply to  kdm
1 Jahr zuvor

Tjaja, die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche.

Kapitalismus macht aus Luxusgütern Alltagsgegenstände.

Erzählst Du dein Kapitalismus-Märchen auch Leuten in Südamerika, Afrika oder der Bronx?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  kdm
1 Jahr zuvor

@kdm

Kapitalismus macht aus Luxusgütern Alltagsgegenstände.

Sozialismus macht aus Alltagsgegenständen Luxusgüter.

Na immerhin sind die Menschen im Sozialismus nicht aus Mangel ausgestorben, was zeigt, dass vieles von dem Alltagsluxus sinnloser Tand ist der zudem unnötig Resourcen frisst.
Ausserdem hat der vom Westen aufgezwungene Rüstungswettlauf derart viele Resourcen gebunden, dass diese für eine zivile Nutzung einfach fehlten.

ShodanW
ShodanW
Reply to  kdm
1 Jahr zuvor

Wie so oft geht es bei Staatsformen weniger um das Produkt sondern um den Menschen und wie man beides gewichtet. Hier kann man auch schlecht schwarz und weiß denken und glauben, damit wäre alles gesagt.

Heldentasse
Heldentasse
1 Jahr zuvor

Wenn man die Deutungshoheit im Kampf um die Köpfe der Menschen hat, und das haben sie, ist es eine der vielen möglichen Strategien auch mal das zu propagieren was davor nicht ins Bild passte. Damit zermürbt man den Widerstandswillen und verschleiert seine zukünftigen Absichten. Die Nazis waren auch darin schreckliche Meister. Machten sie z.B. doch ganz vielen Menschen, bis kurz vor dem Krieg, die Mähr vor, der Führer wolle keinen Krieg.

Vielleicht ist es auch ganz anders mit der aktuellen „Kritik“ der MSN , aber eines ist diese m.E. bestimmt nicht, eine wahrhaftige Besserung!

Last edited 1 Jahr zuvor by Heldentasse
Jau
Jau
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

@ Heldentasse

Wenn man die Deutungshoheit im Kampf um die Köpfe der Menschen hat, und das haben sie, ist es eine der vielen möglichen Strategien auch mal das zu propagieren was davor nicht ins Bild passte. Damit zermürbt man den Widerstandswillen und verschleiert seine zukünftigen Absichten.

Stimmt.

JW
JW
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor
Rudi K
Rudi K
Reply to  JW
1 Jahr zuvor

Also die Tatsache, daß in mehreren „Online-Auftritten“ dieselbe Meldung von dpa zu lesen ist, ist mir auch schon aufgefallen. Bie Medien, die traditionell nicht täglich erscheinen (Zeit, Spiegel) ist dies sicher eine Möglichkeit, Personalkosten zu sparen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Rudi K
1 Jahr zuvor

@RudiK

Bei Medien, die traditionell nicht täglich erscheinen (Zeit, Spiegel) ist dies sicher eine Möglichkeit, Personalkosten zu sparen.

Wie aus dem Artikel ersichtlich leider auch bei Tageszeitungen.
Das Verwenden von Agenturmeldungen mag zwar Kosten sparen, aber die Gleichschaltung von Information führt eben auch zu Vertrauensverlust und sinkender Nachfrage.

Hinter den Agenturen steckt gezieltes Informationsmanagement wirkmächtiger Personen und Netzwerke.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  JW
1 Jahr zuvor

Danke für den Link.

wufl
wufl
1 Jahr zuvor

Die Medien müssen ja nun ganz allmählich in das Narrativ „Die Impfungen haben uns gerettet“ überschwenken. Da müssen die Corona-Zahlen dann ja sinken, also muss man anfangen, die Covid-Toten und Infektionen richtig zu zählen. Demnächst wird man dann auch (aufgrund allerneuester Studien :-)) merken, dass ein positiver PCR-Test nicht gleichbedeutend mit einer Infektion ist; in den USA wird für Geimpfte die Zyklenzahl schon begrenzt.

Jau
Jau
1 Jahr zuvor

Eine sehr attraktive Zusammenstellung:
https://wissenschaftstehtauf.de/#video

Das angehängte Foto entstand gestern Abend, im Hintergrund die Allgäuer Alpen.

05-06-21d.jpg
Brian
Brian
Reply to  Jau
1 Jahr zuvor

Und im Vordergrund 4 Grazien…😉

Pen
Pen
1 Jahr zuvor

Alle Geimpften werden in Zukunft besonders harte Maßnahmen – Befürworter werden, denn je mehr die Wahheit über diese falsche Pandemie ans Licht kommmt – und das findet gerade vielerorts statt – desto heftiger werden sie Maßnahmen und Impfung verteidigen.

Sie werden sich nie eingestehen, das sie sich und ihre Kinder sinnlos mit einem genverändernden Eingriff in Gefahr gebracht haben, und daß sie ihre Kinder auf Jahre hinaus traumatisiert und ihnen einen großen Teil ihrer Kindheit zerstört haben.

Die jahrelange Spaltung es Landes ist garantiert.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

Pen

Alle Geimpften werden in Zukunft besonders harte Maßnahmen – Befürworter werden, denn je mehr die Wahheit über diese falsche Pandemie ans Licht kommmt – und das findet gerade vielerorts statt – desto heftiger werden sie Maßnahmen und Impfung verteidigen.

Natürlich ist das so.
Der schlimmste Feind des Egos ist die Scham.
Wer aus medial erzeugter Angst vor dem Virus den kritischen Verstand ausgeschaltet hat, oder opportunistisch seine Grundrechte (wie Gammelfleisch umverpackt) als „Privilegien durch Wohlverhalten ( Impfung) zurückkaufen will, wird das aus Scham nie zugeben, auch wenn die Nutzlosigkeit/Gefährlichkeit dieses Herdentriebs bewiesen würde.

Wer auf den Impfzug aufgesprungen ist, muß bis zum Ende der Strecke mitfahren.
Da gibt es unterwegs keinen Bahnhof, an dem man wieder aussteigen könnte. Drin ist drin, für immer, bis dass der Tod sie scheidet.

Da bleibt nur das trotzige Beharren auf der getroffenen Entscheidung, so wie beim Impfverweigerer, sollte ihn das Virus doch hart treffen, wobei Letzterer zumindest eine kritischere Abwägung getroffen haben dürfte.

Jau
Jau
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@ Rob

Wer auf den Impfzug aufgesprungen ist, muß bis zum Ende der Strecke mitfahren.

Da gibt es unterwegs keinen Bahnhof, an dem man wieder aussteigen könnte. Drin ist drin, für immer, bis dass der Tod sie scheidet.

Passendes Bild, danke.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob

Das hast Du sehr anschaulich dargestellt. Wie könnte man dieses Bild verbreiten?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

Ich hätte da spontan übelste Bilder von Menschen in Viehwaggons im Kopf, aber die kann man aus historischen Gründen nicht verwenden.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Vielleicht mit dem Lied von Chris de Burgh…wo Gott und Teufel im Spanish Train Schach spielen..
https://www.azlyrics.com/lyrics/chrisdeburgh/spanishtrain.html

Pen
Pen
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor

Liebe Chrissie,

Let’s hope that the Lord will win!

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Sehr treffend formuliert !

Brian
Brian
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen
Das denke ich leider auch.

Die jahrelange Spaltung es Landes ist garantiert.

Das war es allerdings vorher auch schon. Und zwar sehr, sehr lange. Nur wird dann
halt die Spaltung weiter aufrechterhalten.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

@Brian

Das war es allerdings vorher auch schon. Und zwar sehr, sehr lange.

Stimmt, aber nicht so auffällig, weil nicht auf ein singuläres Thema fokussiert.

Spartacus
Spartacus
1 Jahr zuvor

Obwohl die Grundaussage natürlich richtig ist, sehe ich ein paar Dinge anders.
T-Online und die BLÖD sind z.B. bei mir noch nie als Qualitätsmedien durchgegangen.

Dann kann ich mir nur ganz schwer vorstellen, daß in diesem Bereich irgendwelche Leute ihren Kopf retten, dadurch, daß sie plötzlich anfangen, kritische Fragen zu stellen. Die auch in den Blog-Kommentaren öfter geäußerte Vorstellung, daß es für viele Leute ein böses Erwachen geben werde, wenn sich vermutlich vernünftigere Einsichten durchsetzen (quasi die „Wahrheit“ ans Licht kommt), teile ich nicht.
Das wird nicht passieren. Von dieser Hoffnung sollte man sich verabschieden.
Eine ernsthafte Aufklärung des ganzen Komplexes wird es nie geben.

Als ich anfing über den Begriff „Gesundheitsexperte“ nachzudenken, empfand ich ihn zunehmend als fragwürdig. Wenn man von davon mal absieht, ist es aber m.e. nicht richtig, dem Klabauterbach die Expertise abzusprechen. Er ist Epidemiologe und ich habe in den Neunzigern wissenschaftliche Aufsätze zum Gesundheitssystem von ihm gelesen, die durchaus Hand und Fuß hatten. Wie ich erst vor kurzem feststellte, war er damals noch in der CDU. Er ist also nicht von einem unbedeutenden SPD-Politiker zum Gesundheitsexperten geworden, sondern umgekehrt. Ganz im Gegensatz zu dem Bankkaufmann, der Gesundheitsminister ist, kann man ihm Fachkenntnisse nicht absprechen. Was natürlich nicht bedeutet, daß er automatisch zu richtigen Schlußfolgerungen kommt. Seine Rolle als Karlssandra ist vermutlich einer toxischen Gemengelage zu verdanken.

Dann noch zur Überschrift:

Geht lernen, Ihr Heuchler!

Obwohl schon im Satz konterkariert, enthält sie 50% (ungewohnten) Optimismus.
Es wird nämlich Lernwilligkeit vorausgesetzt. Diese Hoffnung habe ich schon länger fahren lassen. Allerspätestens als ich irgendeine Programmische von der ARD gesehen habe, die erklärte, man habe sich wg. des ganzen Lügenpressegedöns ein Jahr lang untersucht und festgestellt, daß man alles richtig gemacht hat.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Spartacus
1 Jahr zuvor

Als ich anfing über den Begriff „Gesundheitsexperte“ nachzudenken, empfand ich ihn zunehmend als fragwürdig. Wenn man von davon mal absieht, ist es aber m.e. nicht richtig, dem Klabauterbach die Expertise abzusprechen. Er ist Epidemiologe und ich habe in den Neunzigern wissenschaftliche Aufsätze zum Gesundheitssystem von ihm gelesen, die durchaus Hand und Fuß hatten.

Ich glaube, du irrst bzgl. Lauterbachs Qualifikation als Epidemologe.

Er hat zwar Medizin studiert, aber kein Aufbaustudium „Epidemologie“ absolviert, sondern „Health Management“, so jedenfalls mein Kenntnisstand und das ist nicht das Selbe.
Praktische erfahrung als Arzt hat er offenbar auch nicht.

Spartacus
Spartacus
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Okay, lt. Wikipedia:

Von 1989 bis 1992 studierte er an der Harvard School of Public Health, wo er 1990 einen Master of Public Health (MPH) mit Schwerpunkten Epidemiologie und Health Policy and Management erlangte

Mir reicht das erstmal (neben seinem Medizinstudium), um ihm zuzutrauen, daß er weiß, wovon er spricht.
Daß er nicht als Arzt praktiziert hat, war mir klar. Arzt ist für mich im wissenschaftlichen Zusammenhang aber auch nicht zwingend ein Qualitätsmerkmal. 😉

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Spartacus
1 Jahr zuvor

Mir reicht das erstmal (neben seinem Medizinstudium), um ihm zuzutrauen, daß er weiß, wovon er spricht.

Naja, aus Büchern zu lernen, wie man einen Nagel in die Wand kloppt oder es selbst praktisch zu probieren, ohne sich den Daumen breit zu schlagen, macht schon einen Unterschied.
Allein seine Behauptung, dass jetzt die Intensivpatienten jünger werden, obwohl es bislang dafür gar keine statistische Erfassung gab, stellt seine Qualifikation in Frage.

Er wird halt in den Medien nie mit Fachkritikern konfrontiert.
Unter den Blinden ist der Einäugige König, heißt es.

Brian
Brian
Reply to  Spartacus
1 Jahr zuvor


Guter Kommentar, stimme mit fast allem überein.
Nur die Meinung über das Klabusterbärchen teile ich nicht. Der gehört für mich zu dieser
weitverbreiteten Spezies (zu der auch unser allseits beliebter Oberschwafler Dr. Vollhorst gehört) von Menschen mit theoretischem Wissen. Davon kenne ich leider zuviele. Können texten ohne Ende, aber einen wirklichen Bezug zum realen Leben haben sie nicht. Was nicht heißt, daß sich nicht auch mal ein wahrer Satz in ihre Logorrhoe verirrt. Aber ansonsten wenig brauchbar.

Spartacus
Spartacus
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

@rob
Ich hab ja niemandem angeraten, sich vom Klabauterbach behandeln zu lassen. Von wegen Nagel in die Wand schlagen und so.

Was ist in dem Zusammenhang praktisches bzw. theoretisches Wissen?
Weiß ich mehr über Epidemien und wie man sie bekämpft, nur weil ich jeden Tag ein o. zwei Patienten die Brust abhöre?

Und ich wäre froh, wenn es auf der politischen Führungsebene mehr theoretisches Wissen bzw. wissenschaftliche Denkweise gäbe. Dann einem, der wenigsten ein bißchen davon hat, die Exerptise abzusprechen, während der Bankkaufmann mit Masken und Impfstoffen handelt, die Putzfrau die Drohnen bestellt und der künftige Kanzler wahrscheinlich extra jemanden für Zahlen eingestellt hat, weil er erst nach zwei Monaten die Reproduktionszahl vorübergehend kapiert hat und sich nicht auch noch um die ganzen anderen Zahlen kümmern kann, empfinde ich halt als unproduktiven Ansatz.
Wie ich vorhin schon schrieb, verdankt er seine exponierte Rolle wohl einer ungünstigen Gemengelage. Zu der gehört vermutlich auch, daß er tatsächlich einer der ganz wenigen Politiker ist, der überhaupt eine gewisse Kompetenz in dem Bereich hat, was m.e. weniger über ihn sagt, als über die anderen.

Brian
Brian
Reply to  Spartacus
1 Jahr zuvor

Was ist daran kompetent, am laufenden Band schwachsinnige Vorhersagen zu
machen und – wie es jemand anderes so treffend formuliert hat – das Martinshorn der SPD zu spielen ? Und daß viele seiner Kollegen noch dümmer
sind, macht es auch nicht besser.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Spartacus
1 Jahr zuvor

Was ist in dem Zusammenhang praktisches bzw. theoretisches Wissen?

Weiß ich mehr über Epidemien und wie man sie bekämpft, nur weil ich jeden Tag ein o. zwei Patienten die Brust abhöre?

Na, praktisches Wissen erlange ich dadurch, dass ich das, was ich in der Theorie gelernt habe, praktisch anwende und zwar in einer Fachpraxis oder Klinik.

Rein durch Theorie wurde noch nie ein Patient geheilt, da stimmst du mir doch sicher zu.

Was den Klabauterbach betrifft, so habe ich da meine eigene Sichtweise, die du ja nicht teilen mußt.

Tatsache ist, das er fleißig über die Medien Stress verbreitet, den ich für nicht gerechtfertigt halte, weil da schlicht die Evidenz fehlt.
ER aber tut so, als sei Alles, was er vertritt, wissenschaftlich gesichert.

Spartacus
Spartacus
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Rob, es geht hier doch nicht darum, einen Patienten zu heilen, sondern eine sich rasant ausbreitende Massenerkrankung in den Griff zu bekommen. Dazu sind in jedem Fall Kenntnisse gefragt, die über die eines gewöhnlichen Arztes hinausgehen; nicht unbedingt im Sinne von besser, aber eben von anders.

Und ich frage mich, wen ihr als „Experten“ akzeptieren würdet?
Kommt mir jetzt bitte nicht mit praktizierenden Ärzten. Ich habe mich mit einem solchen, der mein Freund ist und sicher schon Patienten weitergeholfen hat, kurz nachdem Wuhan abgeriegelt wurde, über Corona unterhalten und geäußert, daß mich das Virus beunruhigt. Er war davon eher gelangweilt, is halt wieder son Virus, nur das mit der Abriegelung fand er dann schon bemerkenswert.
So im übrigen auch Spahn, RKI und der hiesige Gesundheitsamtsleiter, bis kurz vor Lockdown.
An Weihnachten war mein Arztfreund dann überzeugter Maskenanhänger und befürwortete die kommende Impfung.
Er ist Arzt, wenn auch nicht im Infektionsbereich, und ich würde ihm seine Kompetenz nicht absprechen. Aber in dem Fall habe ich trotzdem am Anfang auf jeden Fall richtig gelegen und er falsch, wie auch der Bankkaufmann, der Tierarzt und der Gesundheitsamtsleiter.
Und ich kenn mich mit Medizin gar nicht aus, habe aber einiges Wissen darüber, das bei Euch unter die Kategorie „theoretisch“ fallen würde. Und dieses „theoretische“ Wissen hat auch dazu geführt, daß ich nach der ersten Lockdownperiode wieder eine Minderheitsmeinung vertrete bzgl. des Phänomens und der Maßnahmen.

Also, wenn ich Klabauti träfe, würde ich ihm heftig Feuer unterm Hintern machen, ihm aber sicher nicht sagen, daß er überhaupt keine Ahnung hätte. Zumindest nicht am Anfang des Gesprächs. Bei z.B. Söder, Laschet oder Lindner würde das vermutlich keine fünf Minuten dauern. Bei der Baerbauch würde es schon auf dem T-Shirt stehen, in dem ich käme.
Ich denke, worums mir auch geht, ist eine gewisse Differenziertheit oder Wahrhaftigkeit. Ich will nicht so werden, wie die andere Seite – Stempel drauf und ab in die Schublade.

Last edited 1 Jahr zuvor by Spartacus
Brian
Brian
Reply to  Spartacus
1 Jahr zuvor

„Eine sich rasant ausbreitende Massenerkrankung“ ? Ist das dein Ernst ? Oder
Sarkasmus ?

Spartacus
Spartacus
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Das ist mein Ernst. Und ich weiß auch nicht, was daran falsch sein soll. Die rasche Ausbreitung des Virus war das erste, was mir aufgefallen ist. Und auch wenn die Folgen in der Masse vermutlich weit weniger drastisch sind, als uns vorgegaukelt wird, scheint es trotzdem eine schwerwiegende Krankheit zu sein, wenn man Pech hat.
Und da braucht man nicht die Pest an die Wand zu malen oder ist etwa eine Grippe keine sich rasant ausbreitende Massenerkrankung?

Veritas
Veritas
Reply to  Spartacus
1 Jahr zuvor

Die rasche Ausbreitung war eine Geschichte die aus dem Fernseher kam.

Die Videos aus Wuhan waren lächerlich. Menschen „sterben“ während die die Straße runterlaufen. Leute wurden eingesperrt in Wohnungen. Die haben überall ein mysteriöses Substanz in der Luft gespritzt auf der Autobahn — ins nichts. Die haben Leute mitten auf der Straße mit einem Lasso gefangen.

Das war Propaganda pur. Fake.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Spartacus
1 Jahr zuvor

Rob, es geht hier doch nicht darum, einen Patienten zu heilen, sondern eine sich rasant ausbreitende Massenerkrankung in den Griff zu bekommen.

Rasant ausbreitende Massenerkrankung klingt nach Pest und das ist genau das Muster, nach dem Klabauterbach seine Statements unters Volk bringt.
Da fehlt schon a priori die Ralation zur tatsächlichen Gefährlichkeit dieser „Pandemie“, die ja bis Anfang März 2020 sogar von den jetzigen Kassandras geleugnet wurde.

Und geheilt werden müssen nur die wirklich gefährdeten Personen, wenn deutlich über 90% der Bevölkerung mit dem Virus überhaupt keine ernsthaften Probleme haben.
Bei denen regelt das ihr Immunsystem ganz selbständig, wie seit Urzeiten.

Dazu sind in jedem Fall Kenntnisse gefragt, die über die eines gewöhnlichen Arztes hinausgehen; nicht unbedingt im Sinne von besser, aber eben von anders.

Wer wäre deiner Meinung nach dazu besser geeignet, universitäre Sesselfurzer, die Epidemien nur aus dem Lehrbuch kennen oder Anwender mit täglicher Praxis?

Und ich frage mich, wen ihr als „Experten“ akzeptieren würdet?

Na z.B. Epidemologen als Fachmediziner, sogenannte „Frontschweine“, sofern sie nicht der Ehrgeiz treibt, Karriere durch Gefälligkeits-Expertisen zu machen, sondern ihrem hippokratischen Eid zu folgen.
Die sind auch nicht zu vergleichen mit einem Allgemeinmediziner, wie deinem Bekannten.

Wahrhaftigkeit. Ich will nicht so werden, wie die andere Seite – Stempel drauf und ab in die Schublade.

Da gebe ich dir recht, aber man muss ihm auch nicht den Unbedenklichkeits-Stempel verpassen, wie bei einer Fleischbeschau, ohne seine „Fachmeinung“, die er bei jeder sich bietenden Gelegenheit öffentlich kund tut, kritisch unter die Lupe zu nehmen.
Hier versagen die Medien auf ganzer Länge, weil sie ihm keinen kritischen experten ggü. stellen.
Mit meiner Vorstellung von Wissenschaft hat ein derartiger Dogmatismus nichts zu tun.

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob
Mein Reden !

Jörg Hensel
1 Jahr zuvor

Nahezu alle anderen Mainstreammedien bliesen in dasselbe Horn und waren ganz schnell zur Stelle, wenn es darum ging, Corona-Leugner, Verschwörungstheoretiker, Nazis, Schwurbler und Antisemiten auszumachen.

Übrigens … Diktatur ist, wenn Beamte und Richter den Parteien und nicht dem Staat dienen und die Medien gleichgeschaltet sind.

Pen
Pen
Reply to  Jörg Hensel
1 Jahr zuvor

Viele Ärzte, Fachärzte, waren gegen den Lockdown. Nur Drosten, der RKI Typ und die üblichen Verdächtigen waren dafür. Sie alle gehören vor ein Gericht. Ein Unabhängiges.

Jörg Hensel
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Ein Unabhängiges ? Haben wir nicht … Zitat … „Deutschland hat faktisch keine Gewaltenteilung wie in vielen anderen Ländern Europas, die Staatsanwälte sind dem Justizministerium weisungsgebunden unterstellt und die Richter werden durch Einstellung, Beförderung und Beurteilung vom Justizministerium gesteuert.“ – Quelle: https://programm.ard.de/TV/tagesschau24/Startseite/?sendung=28721972088763

Pen
Pen
Reply to  Jörg Hensel
1 Jahr zuvor

Und, ja wir leben in einer marktkonformen Diktatur.

Jörg Hensel
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Ich nenne das Neoliberalismus.

Pen
Pen
Reply to  Jörg Hensel
1 Jahr zuvor

Ich auch 🙂

ShodanW
ShodanW
1 Jahr zuvor

Alles richtig, was du sagst, Tom.

Und doch habe ich die Befürchtung, dass es nur ein Strohfeuer bleibt, jetzt plötzlich die Ungereimtheiten aufzeigen zu Wollen . Jetzt, wo die Zahlen sinken, scheint sich das beständige Herunterleiern von Inzidenzen gerade nicht zu lohnen.

Im Ganzen ist es schon schwer verhöhnend, da jetzt wie auf Knopfdruck auf investigativ zu machen, und jeden, der das vorher schon angesprochen hatte, weiter in der Deppenrolle zu halten. Das größte Problem wird dann wieder so wie letztes Jahr aufkommen, nämlich dass sie sich je nach Zahlenentwicklung wieder in die alte Angstschiene reinmanövrieren und die Mehrheit dito.

Brian
Brian
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

Nix Zahlen-„Entwicklung“. Zahlen-Manipulation. Kennen wir doch schon.

Albrecht Storz
Albrecht Storz
1 Jahr zuvor

Und ganz offensichtlich fällt man auch hier voll auf die Masche rein. Natürlich dreht sich der Wind. natürlich wird der „Ausstieg“ vorbereitet. Aber das zentrale Element in den Medien ist natürlich nicht, sich heimlich vom Acker zu machen, sondern das zentrale Element ist, für die Masse eine Wendung vorzubereiten, die die Politiker (scheinbar) aus der Verantwortung nimmt.

Und wie geht das besser als eine Erzählung (wieder-)einzuführen, in der DAS Virus aus einem Hochsicherheitslabor entkommen sei – UND ALSO VOLL SUPER GEFÄHRLICH SEI. (Oder dass man das zumindest lange annehmen hätte müssen.)

Nun haben wir schon alle Versatzstücke zusammen, die auch noch hier so schön pseudokritisch als Erkenntnisse von Kritikern aufgetischt werden, die aber in Wahrheit einfach schon früher vorbereitet und in die Köpfe gepflanzt wurden:

::: ein sicherlich hochgefährliches, künstliches, also NEUARTIGES Virus sei ausgebrochen, denn ein ausgebrochenes Virus aus einem Hochsicherheitslabor MUSS doch wohl hochgefährlich sein, (so die Kurzschluss-Denke)

::: natürlich bei den „Gelben“, bei den Gefährlichen, Fremden, Verdächtigen, denen man ja alles zutrauen kann und muss

::: natürlich konnten die Politiker das damals nicht öffentlich machen. Das versteht jeder, der auch (wie durchweg die Medien und auch sehr viele Bürger) verstanden hat, dass Hans-Georg Maaßen als Verfassungsschutz-Präsident Dinge vor der Öffentlichkeit verheimlichen _musste_, weil „Teile davon die Bevölkerung verunsichern hätten können“.

::: und für den braven Bürger ergibt sich zwanglos und ohne jede Frage, dass die Politiker so und genau so handeln hätten müssen, wie sie es taten, angesichts des Hochsichtslabor-Virenausbruches.

Sag mal, seht ihr ernstlich nicht, in was für eine Falle ihr da geführt werdet? Könnte ihr nicht einen Meter weiter denken als: „das haben die (wir) Kritiker doch schon immer gesagt“?

Nein die VERNÜNFTIGEN Kritiker haben etwas GANZ ANDERES gesagt, nämlich schon immer gesagt: da ist KEIN neuartiges Virus, da ist KEIN außergewöhnliches Virus, da ist KEINE tödliche Seuche im Umlauf, da ist NICHTS neuartiges, besonderes weder von den ekligen Fledermäusen noch von den verdächtigen Chinesen im Umlauf.

Da ist nur _Eines_ im Umlauf: eine ERZÄHLUNG von einem Horror-Virus. Eine ERZÄHLUNG, und sonst nichts.

Und nun wird die Erzählung in dem Sinne gedreht, dass es die Erzählung von einem Hochsicherheitslabor-Virus ist – und ihr macht fröhlich mit beim Angst-Schüren und helft den Politikern noch aufs Podest, was sie doch für tolle Kerle gewesen wären. Seht Ihr das allen ernstes nicht? Wollt Ihr auf Eurem kindhaften: „Ätsch, wir (also irgendjemand) hatten ja recht!“ (das Euch übrigens nicht etwa selbst eingefallen ist, sondern dass man Euch ins Hirn gelegt hat, oder war jemand von Euch in dem Wuhan-Labor und dabei oder hat vor Ort recherchiert? Und was ist mit den Viren-Findungen, die auf Zeiten vor Wuhan datieren? Was ist mit den US-Militärsportlern, die angeblich krank nach Wuhan gekommen wären? Alles plötzlich ausgelöscht von der Tafel des Gewussten?)

Es ist wirklich ein Phänomen wie zielgenau man Euch steuern kann. Ein paar versteckte Berichte im Januar 2020, dann aufkommende Meldungsflut im Juni 2012, und klick: der gewünschte Schalter ist umgefallen und ihr glaubt auch noch, Ihr wärt ja besonders schlau. Traurig ist das!

Und das ist nun nicht etwa eine Einzelmeinung von mir. Es gibt noch woanders Menschen, die etwas weiterdenken können als von 1 nach 2.

https://corona-blog.net/2021/06/05/die-fauci-mails-propagierter-leak-oder-gezielte-pr-aktion/

„Die 3.234 Seiten sind gespickt voll von eben solchen E-Mails [völlig unkritischen Schmeicheleien und quasi Vergötterungen des Herrn Fauci]. Wesentlich substanziell Neues findet sich dagegen nicht – weshalb zumindest wir vom Corona Blog Team diese Informationen eher als kritisch betrachten und an eine PR Kampagne von Fauci oder der US Regierung glauben, als alles andere.“

Und von den Fauci-Mails bis zum „Wuhan-Laborvirus“ ist es wahrlich nicht weit. Echt noch nie auf die Idee gekommen, dass genau so etwas inszeniert wird?

Wer nicht lernt, vom offensichtlichen Zweck einer Sache her zu denken, hat schon verloren in dieser Zeit. Das „cui bono“ ist ja eigentlich bekannt. Aber die Anwendung scheint einigen sehr schwer zu fallen.

Brian
Brian
Reply to  Albrecht Storz
1 Jahr zuvor

Der unvermeidliche Herr Storz. Der (fast) überall seinen Senf dazugibt. Und natürlich
i.d.R. von oben herab. Sie wissen`s ja immer soooooo viel besser. Schon bemerkt, daß
Großkopferte nicht besonders beliebt sind ? Wie wär’s, wenn Sie’s einfach mal mit Respekt versuchen ? Ansonsten können Sie sich gerne vor einen Spiegel stellen und
sich an Ihren endlosen Monologen aufgeilen…

Albrecht Storz
Albrecht Storz
1 Jahr zuvor

„Wenn sie Sie dazu bringen können, sich darauf zu konzentrieren, dass der „Monstervirus“ vielleicht „aus einem Labor entkommen ist“ (wie in einem Science-Fiction-Film)… vielleicht vergessen Sie dann Schweden, Florida, Texas usw.“

https://off-guardian.org/2021/06/07/the-wuhan-lab-leak-story-is-just-more-fear-porn/

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Albrecht Storz
1 Jahr zuvor

@Albrecht Storz

„Wenn sie Sie dazu bringen können, sich darauf zu konzentrieren, dass der „Monstervirus“ vielleicht „aus einem Labor entkommen ist“ (wie in einem Science-Fiction-Film)… vielleicht vergessen Sie dann Schweden, Florida, Texas usw.“

Wohl kaum, zumindest nicht bei den ruinierten Lockdown-Opfern.
Für die zählt nicht die Herkunft des Virus, sondern der gesellschaftlich-politische Umgang damit.
Sollten sich Impfschäden häufen oder die versprochene Wirkung nicht eintreten, wird sich dieser Kreis gewaltig erweitern.

Charly Nimianu
Charly Nimianu
1 Jahr zuvor

Glaubt hier jemand dass die Politiker all den Scheiß erfunden haben, testen, Lockdown, Masken, Abstand, Impfen, nein die folgen nur den Anweisungen der WHO und wer das Sagen in der WHO hat ist ja bekannt! 

Heiko Schafberg
Heiko Schafberg
1 Jahr zuvor

Wer sich an der Diskussion um die Herkunft dieses Virus beteiligt, ist den Demagogen schon auf den Leim gegangen. Man muss schon mit der ersten Lüge anfangen, sonst verläuft man sich. Diese erste Lüge ist die Pandemie selbst. Ohne die Änderung der Pandemiedefinition 2009 wäre die Ausrufung selbiger unmöglich gewesen. Warum fragt niemand warum die Definition geändert worden ist.

ak
ak
1 Jahr zuvor

Die Medien müssten sich einfach nur an den Pressekodex halten. Sie dürfen keine Panik erzeugen. Sie dürfen keine Werbung für Medikamente machen. (also auch nicht für die „Impfung“. und auch nicht für nicht pharmazeutische Maßnahmen).

Diskussionen müssen ausgewogen laufen. nicht vier gegen einen halbseidenen Kritiker.

usw.

Das alles wurde über den Haufen geworfen. Das bringt der HAltungsjournalismus wohl zwangsläufig mit sich.

golle
golle
1 Jahr zuvor

Hab den Artikel von Dir gerade erst gelesen. Zustimmung auf der ganzen Linie, Tom Wellbrock. Ich denke auch, dass die scheinbare (aber nach wie vor sehr zögerliche) Abkehr vom Kampagnen-Journalismus kein Zeichen von Läuterung ist. Ich vermute aber auch, da spielt auch die Hörigkeit zum US-Imperium eine gewichtige Rolle. Und da dreht sich bekanntlich gerade der Wind.

Dirk Reuter
Dirk Reuter
1 Jahr zuvor

Wisst ihr eigentlich wie wohltuend dieser Beitrag für uns Kritiker ist? Danke, Danke, Danke. Meine Unterstützung ist euch sicher.

Jörg Hensel
1 Jahr zuvor

Kleine Rückmeldung. Da ich den Artikel nicht nur gut, sondern auch wichtig finde, habe ich Selbigen auf diversen Facebook Seiten von MS-Medien, gepostet. Hierbei konnte ich feststellen, dass der Artikel durch mehrfaches Shadow ban blockiert wird. Insbesondere der NDR macht hiervon regen Gebrauch, trotz Beschwerde an den NDR Rundfunkrat u.a. über die Verletzung der Meinungsfreiheit (Art. 19 ICCPR) und des MStV; hier insb. § 3 MStV.

Jörg Hensel
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Jahr zuvor

Einfach bspw. bei FB oder YT abmelden und gucken ob der zuvor geschriebene Kommentar, noch da ist. Übrigens gab es schon Anfang letzten jahres herbe Kritik an den NDR. Wurde beim Dlf. veröffentlicht und gleich wieder gelöscht. Habe eine Kopie gemacht. – … Prof. Jarren, Präsident der Eidgenössischen Medienkommission (EMEK), bis Ende 2018 Prof am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich bescheinigt der Corona-Berichterstattung von ARD und ZDF:“Die Chefredaktionen haben abgedankt“, Sendungen haben immer das gleiche Schema, „Statements, aber keine Debatte zwischen Expertinnen und Experten.

Und politische Statements kommen dazu.“ Hier werde „Systemjournalismus“ betrieben, „Exekutive, Experten und Journalistenkollegen als Eigenexperten unter sich.“ Der NDR falle hier durch eine „besondere Form der Hofberichterstattung“ auf.

Wenn die ÖR die Menschen nicht gemäß ihres Auftrags informieren, suchen sich die Menschen eben andere Quellen, um sich ein Bild über die wahren Verhältnisse zu machen.

https://menschenrechtsverfahren.files.wordpress.com/2020/04/covid-19-scharfe-kritik-an-ard-und-zdf-wegen-berichterstattung-zum-coronavirus.pdf

Last edited 1 Jahr zuvor by Jörg Hensel