Lockdown versus Lockerungen: Wir steuern auf einen Kipppunkt zu

In einem Punkt könnten sich eigentlich alle mittlerweile einig sein: Was Corona betrifft, gibt es mehr Unwissen als Wissen, mehr Diskurs als Konsens, mehr Wahlkampf als politisch sinnvolle Entscheidungen. Besonders deutlich wird das an der Frage, ob wir dringend Lockerungen brauchen. Oder ob genau diese uns endgültig dem Abgrund zuführen.
So kommen wir nicht weiter.

Die meisten Pluspunkte hat der Hardliner Markus Söder (CSU) gesammelt. Aber auch Angela Merkel (CDU), Bundeskanzlerin und durch die Medien ernannte Krisenmanagerin kann nicht klagen. Die Umfragewerte gehen seit Wochen gen Himmel, und man fragt sich, wie das sein kann ob der konfusen Politik, die wir seit ein paar Monaten erleben. Es dürfte wohl der „Mutti-Bonus“ sein.

Auf der anderen Seite mehren sich aber auch die Stimmen, die sich Lockerungen wünschen. In der Politik ist das schon eine Weile Armin Laschet (CDU), aber auch andere (vornehmlich Ministerpräsidenten) melden sich zu Wort. Dass Laschet gerne mal Merkel beerben würde (Söder natürlich unausgesprochen auch), ist ein pikantes Detail, das vor allem deutlich macht, dass wir uns darauf verlassen können, auch in der Corona-Krise Machtkämpfe der politischen Elite zu erleben.

Aber Italien!

Im Zweifel geht es immer um Leben und Tod. Und damit sind wir bei einem Teil des Problems angekommen. Die vielen Toten in Italien oder New York dienen als Beweis dafür, dass uns Ähnliches blüht, wenn wir tatsächlich Lockerungen realisieren. Von der „zweiten Welle“ ist dann meist die Rede. Aber auch die hat es in sich, denn während die einen davor eindringlich warnen, behaupten die anderen, dass es gar keine zweite Welle geben werde, geben könne.

Auch die Frage, wie genau die vielen Toten in Italien oder anderen Ländern erklärbar sind, ist eine verhärteter Fronten. Hier wird behauptet, dass die Todesursachen „kreativ“ dokumentiert werden und jeder, der nicht bei drei auf den Bäumen und gestorben ist, als Corona-Toter identifiziert wird. Dort heißt es, dass es die weisen Maßnahmen der Bundesregierung waren, die ein zweites Italien in Kiel oder Mannheim verhindert haben.

Die Aufzählung ließe sich fast ewig fortsetzen, denn zu jedem Argument gibt es ein Gegenargument, und alle ham‘se recht, wie Konstantin Wecker einst sang.

So geht es nicht

Ich denke, wir alle stecken fest, jeder mit seiner Position. Das kann ich leicht sagen, denn ich selbst habe inzwischen keine eindeutige mehr. Zu viele Informationen, gepaart mit noch mehr Desinformationen, Halbwissen, Viertelwissen und der hundertzwanzigprozentigen Wahrheit haben mich in den letzten Monaten regelrecht erschlagen.

Die Frage, ob Corona die schlimmste Seuche ist, die wir seit dem 1. Weltkrieg erleben, oder ob es sich dabei nur um eine Grippe handelt, die man vernachlässigen kann – auch diese Frage stelle ich mir nicht mehr, weil beide Seiten teils gute Gründe haben. Ich komme ja zu keinem Ergebnis, oder eben zu zweien, die beide richtig sein wollen. Es ist ein bisschen „Schrödingers Seuche“, die harmlos und verheerend zugleich ist.

Auch das Agieren der Politik kann mich lange nicht mehr überzeugen. Waren die strengen Maßnahmen zu Beginn von Corona noch (für mich) nachvollziehbar, empfinde ich sie inzwischen als nicht mehr verhältnismäßig. Die vielen Auswirkungen, sowohl wirtschaftlicher als auch psychologischer (also durchaus medizinischer) Natur lassen mich persönlich zum Schluss kommen, dass sich etwas Grundlegendes ändern muss.
Es geht so einfach nicht mehr weiter.

Politischer Lockdown

Fällig wäre ein politischer Lockdown, ein sich anschließender Neubeginn, der sich der aktuellen Situation unter allen Gesichtspunkten nähert, die bisher unberücksichtigt blieben. Denn es blieb zu viel unbemerkt und unbeachtet, teils bewusst, teils unbewusst. Jetzt wird an allen möglichen Schrauben gedreht, die Bevölkerung versteht immer weniger den Sinn und die Logik hinter dem Agieren der Politik, der Föderalismus, kombiniert mit Macht- und Grabenkämpfen in der Politik, kommt erschwerend hinzu.

Kurzum: Ich kann die Politik in dieser Krise nicht mehr ernst nehmen, schon eine ganze Weile nicht mehr. Sie verhält sich kindisch, inkompetent, narzisstisch und machtbesessen. Es ist kein klarer Weg zu sehen, kein Plan, keine Idee zu erkennen, wie wir aus der Nummer wieder herauskommen wollen und können.

Es geht den Lauterbach runter …

Als Karl Lauterbach (SPD) am 5. Mai 2020 bei Markus Lanz (ZDF) saß und Starkoch Tim Mälzer kurz davor war, in Tränen auszubrechen, waren die Reaktionen gemischt (wie immer also). Ich will mich dazu nicht äußern, aber Lauterbach sagte Mälzer ins Gesicht, dass er die Öffnung von Restaurants für das nächste Jahr vergessen könne (zumindest Öffnungen, die Umsätze ermöglichen, die so etwas wie eine Existenz garantieren könnten).

Lauterbach versuchte etwas, das ein Politiker nicht darf: Er reduzierte seine Haltung zur Corona-Krise auf den reinen (und seinen persönlichen) medizinischen Standpunkt. Sollte er sich damit durchsetzen, kann sich eine komplette Branche (und andere, die dranhängen) den bildlich gesprochenen Strick nehmen. Mit dieser Haltung wird die Gesellschaft früher oder später auseinanderbrechen, die allgemeine Aggressivität, die schon jetzt mit Händen zu greifen ist, wird eskalieren und wer weiß wohin führen, aber ganz sicher nicht auf einen Pfad, der Harmonie verspricht.

No risk, no fun

Machen wir uns doch nichts vor. Die Gesellschaft, in der wir leben, ist nicht für eine solche Krise gemacht. Und es wäre naiv zu behaupten, dass es anders sei. Alles ist auf die Wirtschaft ausgerichtet, auf ständiges Wachstum, auf Konsum, auf Export. Schon die „alte Normalität“ hat gezeigt, dass wir längst auf einem fatalen Weg sind, hin zum Menschen als „Humankapital“, weg von Gemeinschaft und Solidarität. Aus dem jahrelangen Mantra, jeder sei seines Glückes Schmied, soll jetzt eine übergeordnete Solidarität werden? Das ist Rhetorik, mehr nicht.

Wenn wir aber dennoch das zurückhaben wollen, was wir vor der Corona-Krise hatten (und allein das sollten wir uns genau überlegen), dann wird uns nichts anderes übrigbleiben, als den riskanten Weg der Lockerungen weiter zu gehen. Mehr noch, wir sollten uns zu fast 100 Prozent auf diese Lockerungen fokussieren, genau beobachten und dokumentieren, welche Lockerungen wo welche Auswirkungen haben. Die medizinischen Fragen, die können die Virologen, Epidemiologen, Biologen führen, das ist deren Job, da liegen ihre Fähigkeiten. Aber Politik bzw. Gesellschaft und Medizin müssen meiner bescheidenen Meinung nach konsequent voneinander getrennt werden.

Weiter oben war von Tim Mälzer die Rede, der bei Lanz den Tränen nahe war. Wie viele Tränen mögen bisher bei Menschen geflossen sein, die in einer weit weniger komfortablen Lage sind (und damit will ich Mälzer keineswegs abwerten, denn seine Sorgen sind ebenso echt wie die anderer Menschen, vieler Menschen)?

Die Auswirkungen dieser Krise werden mit jedem Tag schlimmer, existenz- und lebensbedrohlicher, und zwar im wahrsten Sinne, denn auch Suizide werden weiter zunehmen, je länger die Krise und der Lockdown dauern.

Ein Lockdown, der sich noch weiter in die Länge zieht, wird sich verheerend auswirken, und womöglich wird dann irgendwann, ab einem gewissen Kipppunkt, das Virus nicht einmal mehr die größte Sorge sein, mit der wir umgehen müssen. Wenn es so weit ist, wird das Wort „Solidarität“ in etwa so wirksam sein wie ein Kieselstein, den man in einen ausbrechenden Vulkan wirft.

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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Frau Wirrkopf
Frau Wirrkopf
2 Jahre zuvor

Grundsätzlich stimme ich dir zu. Vor allem in dem Punkt, dass wir Lockerungen brauchen und genau beobachten sollten, wie sie sich auswirken. Denn eines lockert sich glaube ich ohnehin schon: Die Bereitschaft, die Einschränkungen weiterhin ernst zu nehmen und dabei mitzumachen.

Ich merke das bei mir selbst. Ich hab verdammt noch mal keinen Bock mehr, unterm Mundschutz zu schwitzen und zu wenig Luft zu bekommen. Ich will auch nicht mehr angeranzt werden, wenn ich auf einem Waldweg von 2 Metern Breite in der Mitte stehe und ein Jogger für 1 Sekunde im Vorbeilauf auf 1,50 Abstand verzichten muss. Ich will auch nicht mehr Eis kaufen und dann 50 Schritte abzählen, bis ich es essen kann. Das alles hat noch nichts mit Existenzangst zu tun, weil meine Rente weitergezahlt wird. Aber ich weiß, was Existenzangst ist und dass mehr Menschen sie haben, als unserer Gesellschaft gut tut.

In einem Punkt bin ich bereit für etwas mehr Nachsicht als du sieanscheinend noch hast. Ich mag unsere Politiker genau so wenig wie du. Jedenfalls die meisten. Aber ich kann von jemandem, der selbst nicht weiß, was Sache ist, oder wovor er schützen soll, nicht verlangen zu wissen, WIE er schützen soll. Alle Entscheidungen – von denen die meisten wohl richtig waren – wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Das glaube ich schon. Noch! Und ich denke, niemand hat wirklich erwartet, dass niemand stirbt. Bei uns in Rhein-Berg hat es gut funktioniert, es kann nicht komplett falsch gewesen sein. Bleibt abzuwarten – und eben genau zu beobachten – was mit Lockerungen dann passiert. Wissen kann das ja auch beim Besten Willen niemand.

Rudi
Rudi
2 Jahre zuvor

Roberto
„Ich kann die Politik in dieser Krise nicht mehr ernst nehmen, schon eine ganze Weile nicht mehr. Sie verhält sich kindisch, inkompetent, narzisstisch und machtbesessen.“

Stimmt. Ich sehe das Gehabe nicht anders. Leider lassen wir uns von diesem Polit-Typus regieren.

Der Abgeordnete Lauterbach ist als Prof. Dr. und Arzt ein Sonderfall, der beide Rollen spielt, wie ihm die Situation passt. Wie in der letzten Sendung „Die Anstalt“ zu sehen, ist er keineswegs in einer neutralen ärztlichen Rolle – nur der Wissenschaft verpflichtet, wie es manchmal so nett und ehrfurchtsvoll heißt -, er war (ist) materiell und personell in das System der Klinikkonzerne eingebunden. Von 2001 bis 2013 agierte er als Mitglied des Aufsichtsrats der Rhön-Klinikum AG. Seine politischen Gehversuche machte er in der CDU. Er geriert sich derzeit gerne als Lock-down-Hardliner. Und so einer gilt innerhalb der SPD-Fraktion als dem linken Flügel zugehörig. Aber was soll’s. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Lauterbachs Corona-Argumente so lauter nicht sind.

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Rudi
2 Jahre zuvor

Äh, wat?

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Rudi
2 Jahre zuvor

Stimmt. Ich sehe das Gehabe nicht anders. Leider lassen wir uns von diesem Polit-Typus regieren.

Genau! Aber es gilt: Geliefert wie bestellt!

Rolando
Rolando
Reply to  Rudi
2 Jahre zuvor

Lautenbach hat in einem lesenswerten Buch die deutschen Beamten als Privilegierte bezeichnet, dies gefällt den Rudis dieser Republik halt nicht!!

Rudi
Rudi
Reply to  Rolando
2 Jahre zuvor

@ Rolando
Lauterbach ist nicht bereit, Abwägungen zu treffen, die etwa ein fortgesetzter Lockdown mit sich bringen würde. Er malt stets das Düsterste an die Wand:

Regulärer Unterricht fällt für mindestens 1 Jahr aus. Das kann jetzt als epidemiologisch sicher gelten. Daran ändern weder Apps noch Masken etwas. Es ist die Übertragung durch Aerosole und Kontakte im Klassenraum.

Dass Lauterbach in der privatisierten Gesundheitszene eng vernetzt ist, einige Jahre in USA geübt hat, sollte man erwähnen dürfen, um dessen Aussagen besser einordnen zu können. Ich muss zugeben, das von dir angesprochene Lauterbach’sche Werk ist mir unbekannt. Deshalb erschließt sich mir der Sinn deines Einwurfs eher nicht, außer dass er polemisch und argumentationsfrei ist.

Rolando
Rolando
Reply to  Rudi
2 Jahre zuvor

Rudi, auch mir kommen Lauterbachs Fernsehauftritten hart und unnachgiebig vor, als Nicht-Mediziner kann ich in solchen Fragen in erster Linie auf Virologen, und Epidemiologen, sicher noch auf Molekularbiologen allgemein vertrauen
Karl war in den USA, da lernte er, dass ein Gesundheitssystem , welche in erster Linie den Reichen dient, unbrauchbar ist!! Er ist gegen Privilegien im Gesundheitssystem und kein Fan des dt. Beamtentums, da wäre er in der Union mehr als falsch
Auf Deine besondere Nähe zum Staatsdienst werde ich noch hinweisen dürfen, war sicher polemisch, erklärt aber Deine Person, was Dich nicht zum bösen Menschen macht, jedenfalls für mich nicht😎😜 Kenne Dich nicht persönlich, so dass „Angriffe“ eh nur Posts geschuldet sind bzw. dem eigen Verständnis dieser,. Schicke Name des Buches

Rolando
Rolando
Reply to  Rolando
2 Jahre zuvor

Rudi, das Buch heißt „Der Zweiklassenstaat“
Sehr, sehr lesenswert und traurig!
Ich bin übrigens nicht für Privatisierungen im Gesundheitssektor, sollte der Staat sich aus einem Krankenhaus zurückziehen wollen, bieten sich kirchliche Träger an, Ich bin nicht gegen Privatkliniken, aber diese sollten nicht aus Privatiiserungen hervorgegangen sein! In bestimmten anderen Berichen trete ich natürlich für Privatisierungen ein, wie man hier bereits erfahren hat! Beste Zeit, bleib mir mit Deinen Lieben gesund

niki
niki
Reply to  Rolando
2 Jahre zuvor

Ich will genauso wenig die Kirche als Träger haben…
Als Hauptgrund für mich:
Die haben Sonderregeln die die Arbeitsrechte im erheblichen Maß unterlaufen!

Rolando
Rolando
Reply to  niki
2 Jahre zuvor

Grüße Dich Niki
Ich erlaube mir aber, eine von Dir unabhängige Meinung zu haben!
Mit dem dritten Weg hast Du sicher recht, außerhalb von Priestern usw. gibt es keinen Grund, arbeitsrechtlich so einzugreifen, nenne ich sogar unchristlich!

Heldentasse
Heldentasse
2 Jahre zuvor

Mindestens eines ist für ganz klar, menschliches Leben retten vor Coivid 19 um jeden Preis, ist eine Position die letztendlich Leben kosten wird. Denn leider ist die Leistungsfähigkeit eines Gesundheitssystem, und vermutlich auch der innere und äußere Frieden und einige andere wesentliche Belange, sind mittelbar mir der volkswirtschaftlichen Leistung verknüpft, und wenn die meisten „schön“ Zuhause blieben bis mal ein Gegenmittel entdeckt würde, würde auch das kapitalistische Getriebe, was m.E. schon jetzt ganz schön knirscht, global zum Stillstand kommt, gibt es wahrscheinlich mehr Tote als jede bekannte Seuche verursachen kann.

Manche fänden es gut wenn das System auf diese Weise den Bach herunter ginge, ich nicht, und zwar aus dem einen Grunde: Wir haben z.Z. leider nichts anderes!

Vielleicht sollte man es mit Erich Kästner halten, Zitat:

Wird’s besser? Wird’s schlimmer? fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!

Oder noch besser mit Herrn Ganser!

aquadraht
aquadraht
2 Jahre zuvor

Ich halte die ganze Debatte „Lockerungen vs. keine Lockerungen“ für reichlich sinnfrei. So, wie es aussieht, wird ja an allen Ecken gelockert, und es ist eine Frage der Zeit, wann das auch Schulen und Kindergärten betrifft.

Aber: Tatsache ist doch, dass das Kind im Brunnen ist, und das schon seit Ende Januar/Mitte Februar. Da spätestens hätte reagiert werden müssen, mit landes- und weltweiten Gesundheitskontrollen und Quarantänen, letztlich wie in China. Die hatten sogar kein Vorbild, wie zu reagieren, und haben es trotzdem besser hingekriegt.

Übrigens machen die immer noch landesweit Tests, Gesundheits- und Temperaturkontrollen, und Kernstück davon ist, dass jede solche Massnahme von Diagnose bis Therapie und wo nötig Quarantäne vom Staat bezahlt wird.

Warum die BRD so viel Glück gehabt hat, weiss ich nicht. Vieles ist noch unklar, Schweden, das „locker“ reagiert hat, wie auch die Niederlande, Belgien und UK, steht wirtschaftlich nicht besser da, hat aber pro Kopf rund dreieinhalbmal so viele Tote, obwohl die dortige Politik gewiss nicht darauf aus ist, willkürlich zu viel zu zählen, und das schwedische Gesundheitssystem immer noch eines der besten der Welt ist. Die Wirtschaft dort ist genauso im Keller wie hier, eher schlimmer.

In den USA sind es Trump und die GOP-Gouverneure, die jetzt auf Lockerung drängen. Die US-„Dienstleistungsgesellschaft“ wird das eher nicht retten. Die Demokraten haben ebenfalls „Öffnung oder besser nicht“ zum Wahlkampfthema gemacht, obwohl sie bis in den März mindestens genauso viel Mist gebaut haben wie die GOP und Trump.

Was nun wird? Man wird sehen. Ich halte das Gejammer über Maskenpflicht für neben der Sache, natürlich darf man die unangenehm finden, und im Freien muss man sie nicht überall aufsetzen, ebenso wie die Leugnung des Virus oder die unsägliche „an oder mit“-Debatte. Ich sehe nicht, dass bei den 1762 laborbestätigten (und auf 25.000 zurecht gerechneten) Toten der Grippe 2017/18 gross nach „an oder mit“ unterschieden worden wäre.

Die Wirtschaftskrise ist aber nun da, wie gesagt, auch in Schweden und UK. Und die wird uns noch länger beschäftigen als das Virus.

niki
niki
Reply to  aquadraht
2 Jahre zuvor

Ich halte das Gejammer über Maskenpflicht für neben der Sache, natürlich darf man die unangenehm finden,

Pfffft. Friss deinen Schnutenschlüpfer…! Gejammer… pffft…!

aquadraht
aquadraht
Reply to  niki
2 Jahre zuvor

Nö. schmeckt mir nicht.

Billy
Billy
Reply to  aquadraht
2 Jahre zuvor

„Warum die BRD so viel Glück gehabt hat, weiss ich nicht.“
Du Patent Schwätzer und übler Hetzer hast doch sonst für alles eine Erklärung. Wie allerdings der Kriegsverbrecher und lupenreine Demokrat bei 200k bestätigten Verseuchungen auf 1900 Opfer kommt, das erkläre mal. So viel Chupze hatten nicht mal die Kommunisten und Überwachungs Weltmeister

aquadraht
aquadraht
Reply to  Billy
2 Jahre zuvor

Der Faschist wieder. Du bist nicht nur ein dreckiger Antikommunist und Russenhasser wie alle Nazis, Neoconfaschinsten und ähnlicher Pöbel. Du bist obendrein noch strohdumm.

Es gibt eine grosse Varianz von Inzidenz, Prävalenz und Mortalität. Dass es – nicht nur in der Russsichen Föderation, sondern generell im postsowjetischen Raum – eine geringere Letalität als in West- und Südeuropa gibt, interessiert die Wissenschaftler nicht nur in Russland. Es liegt im Übrigen nicht an der Qualität des Gesundheitswesens, an dem wurde auch in Russland gesündigt.

Eine der verbreitetsten Hypothesen ist, dass ein Zusammenhang mit der TBC-Impfung besteht, die in der UdSSR generell durchgeführt wurde.

Aber der braune und grünbraune Abschaum weiss ja die Erklärung: Putin fälscht die Zahlen. Brunzdumm und abstossend.

R_Winter
R_Winter
2 Jahre zuvor

Lauterbach versuchte etwas, das ein Politiker nicht darf: Er reduzierte seine Haltung zur Corona-Krise auf den reinen (und seinen persönlichen) medizinischen Standpunkt.

Eben auf den Punkt von Fachidioten gebracht (und Lauterbach ist so einer) – verstärkt durch die Internet-Blasen.

Seitens „unserer“ hervorragenden Politiker wird zusätzlich Angst erzeugt, der unsere ökonomischen Grundlagen zerstört, ja, vielleicht unser Leben gefährdet könnte………
Dieses Gemisch wird genutzt, um die 99,5% der Menschen zum Schweigen zu bringen, wenn der Schuh nicht nur in den Hintern getreten, sondern dort stecken bleibt und als Begründung wird angeführt: “….es sei das Beste……“

Es ist zum Mäuse melken……

Sukram71
Sukram71
Reply to  R_Winter
2 Jahre zuvor

Früher wäre es eine links-radikale Position gewesen, das kapitalistische Wirtschaftssystem und das Profitinteresse der Konzerne mit ihren Filialen in den Innenstädten sicherheitshalber zugunsten der Gesundheit von Alten und Schwachen herunter zu fahren.

Heute ist das Mainstream und wird von Linken kritisiert und bekämpft. Linke beklagen die „Zerstörung unserer ökonomischen Grundlagen“ wie ein Lobbyverband der Industrie und wundern sich dann mitunter, wenn sie mit Rechten verwechselt werden. 🙄🤣

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

@Sukram

Also Erstens ist es etwas Anderes, ob ich am Anfang einer Epidemie den Laden für 2-3 Wochen schließe und damit dem Virus die Lebensgrundlage entziehe, oder ob ich zu spät reagiere und dann langfristig Schaden in der Wirtschaft anrichte und massehaft Arbeitsplätze vernichte.

Zweitens treffe ich damit die kleinen und mittleren Unternehmen, die über kein ausreichendes Finanzpolster verfügen, aber die Mehrzahl der Arbeitsplätze stellen.
Die Konzerne werden überleben, nur dass hochliquide Finanzkraken wie BlackRock dann billig ihre Anteile aufstocken können und es damit zu noch mehr Einfluss, Machtkonzentrationen und Gewinnabflüssen kommt, die hier dann logischerweise fehlen.
Was hier gerade vorexerziert wird, ist eine weitere Monopolisierung der Wirtschaft in privater Hand nach amerikanisch-neoliberaler Vorstellung und eine Schwächung der abhängig Beschäftigten.

Das war nie linke Position, außer vielleicht hinter deinen „Stars and Stripes-Scheuklappen“.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

@Rob

Also Erstens ist es etwas Anderes, ob ich am Anfang einer Epidemie den Laden für 2-3 Wochen schließe und damit dem Virus die Lebensgrundlage entziehe, oder ob ich zu spät reagiere und dann langfristig Schaden in der Wirtschaft anrichte und massehaft Arbeitsplätze vernichte.

Wäre man früher in den Lockdown gegangen, dann würdet ihr erst recht schreien „Es gab dafür gar keinen Grund und nur 3 Virus-Fälle in D“. 🙄

Und ich dachte die Gates-Stiftung hätte den Lockdown angeordnet. 🤣

Zweitens treffe ich damit die kleinen und mittleren Unternehmen, die über kein ausreichendes Finanzpolster verfügen, aber die Mehrzahl der Arbeitsplätze stellen.

Ach… Genau deshalb (!) rettet man in der Finanzkrise Banken und löst weder die EU noch den Euroraum auf, wie ihr manchmal fordert.

In der Krise leiden nämlich vor allen Dingen kleine und mittlere Unternehmen und deren Beschäftigte. Vermögende haben in der Krise ihre Schäfchen im Trockenen, Arme trifft es dagegen hart.

Schön dass selbst Linke das mittlerweile einsehen. Leider erst in der Praxis. ☺️

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

@Sukram

Ach… Genau deshalb (!) rettet man in der Finanzkrise Banken

Leider falsch.
Man hat die Zocker mit Milliarden gerettet.
Wäre es um die „Kleinen“ gegangen, wäre eine Bankentrennung mit Regulierung und Einlagensicherung die richtige und billigere Wahl gewesen.
So hat man die großen Investoren gerettet und zum Dank haben die gleich wieder munter weiter spekuliert, wie man an der Entwicklung der Vermögenspreise sehen kann.
Dafür spuckt die EZB massig Geld aus und verhindert das, was in einer gesunden Marktwirtschaft das Scheitern bei Fehlinvestition ist und wofür es als Prämie den Gewinn gibt, wenn man es richtig macht.

und löst weder die EU noch den Euroraum auf, wie ihr manchmal fordert.

Was hat das jetzt mit der Bankenrettung zu tun?

Sukram71
Sukram71
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

@Rib

wäre eine Bankentrennung mit Regulierung und Einlagensicherung die richtige und billigere Wahl gewesen.

Ich teile die Kritik. Aber die geretteten Banken finanzieren nicht nur Zocker und große Investoren, sondern ganz maßgeblich auch kleine und mittlere Unternehmen und deren Beschäftigte.

und löst weder die EU noch den Euroraum auf, wie ihr manchmal fordert.

Was hat das jetzt mit der Bankenrettung zu tun?

Die Auflösung der EU und des Euros würde eine ähnliche Wirtschaftskrise auslösen, wie die Finanz- und Bankenkrise und nun die Corona-Krise.
Weil kleine und mittlere Unternehmen am meisten unter solchen Krisen leiden, versucht man das zu vermeiden. 😉

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

@Sukram

Ich teile die Kritik. Aber die geretteten Banken finanzieren nicht nur Zocker und große Investoren, sondern ganz maßgeblich auch kleine und mittlere Unternehmen und deren Beschäftigte.

Und was hätte sich daran nach einer Spaltung der Universalbanken daran geändert? Exakt Null.
Diese Kredite sind ordentlich besichert, nicht mit extrem volatilen Wertpapieren wie diesen CDS.
Genau wegen dieser Risiken haben sich die Banken in der Krise gegenseitig keine Kredite mehr gegeben.
Beim klassischen Kreditgeschäft geht nichts ohne ausreichende Bonität.

Die Auflösung der EU und des Euros würde eine ähnliche Wirtschaftskrise auslösen, wie die Finanz- und Bankenkrise und nun die Corona-Krise.
Weil kleine und mittlere Unternehmen am meisten unter solchen Krisen leiden, versucht man das zu vermeiden.

Das würde v.A. mal den Exportweltmeister in den Keller stürzen, weil dann die Vorteile des billigen Euros ggü. Fremdwährungen und die innere Abwertung durch Lohndumping ggü. den Partnern obsolet wären.
Sobald jedes Mitgliedsland der EWU wieder eine eigene Währung besitzt, können die abwerten und wir müssen massiv aufwerten, was die wettbewerbsfähigkeit der Südländer wieder herstellen würde, weil es ihre Exporte verbilligt.
Dann helfen nur noch höhere Löhne zur Stärkung des Binnenmarktes und erstklassige Qualität für den Export.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Die Auflösung der EU und des Euros 

Das würde v.A. mal den Exportweltmeister in den Keller stürzen, weil dann die Vorteile des billigen Euros ggü. Fremdwährungen und die innere Abwertung durch Lohndumping ggü. den Partnern obsolet wären.

Dir ist aber schon klar, was solche Experimente für kleine und mittelständische deutsche Unternehmen und deren Beschäftigten bedeuten würde? 😎

Beschwerden werden dann an dich weitergeleitet und du übernimmst die Verantwortung? Du kannst das den Leuten ja mit dem Kampf gegen „Lohndumping“ erklären, wenn sie arbeitslos geworden sind. 🤣

Meinste nicht, es wäre etwas vielleicht klüger, sowas auf andere Weise zu verbessern? ☺️

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

@Sukram

Dir ist aber schon klar, was solche Experimente für kleine und mittelständische deutsche Unternehmen und deren Beschäftigten bedeuten würde?

Beschwerden werden dann an dich weitergeleitet und du übernimmst die Verantwortung? Du kannst das den Leuten ja mit dem Kampf gegen „Lohndumping“ erklären, wenn sie arbeitslos geworden sind.

Du vertauschst hier leider Ursache mit Wirkung.
Die wirtschaftliche Krise in Europa nebst Prügelorgie auf die Südländer hat einen deutschan Namen und der heißt Schröder, mit seiner rot-grünen Bande.
Dass die heutige Regierung dazu applaudiert hat und diese Linie fortführt, ergänzt das Elend nur.
Also wer hier die Verantwortung übernehmen muss, ist eindeutig.

Meinste nicht, es wäre etwas vielleicht klüger, sowas auf andere Weise zu verbessern?

Natürlich gibt es klügere Wege, aber wer erwartet denn von einer Regierung wie der unseren, dass sie zugibt, den Euro für ihre Zwecke missbraucht zu haben auf Kosten von Zig-Millionen EU-Bürgern, weil Lobbyisten ihr das eingetrichtert haben?
Es fehlt ja nicht an Fachleuten, welche erklären, wie man durch einen radikalen Politikwechsel, eine Stärkung des Binnenmarktes und Korrekturen der Maastricht-Verträge die Partnerländer unterstützen und den Euro retten könnte.
Sowas läßt aber ein „alternativloses Denken“ nun Mal nicht zu.

Man darf sich aber auch fragen, wieso die Bürger und Wähler dieses Landes so eine Politik immer wieder mit ihrem Votum unterstützen?
Scheinbar braucht es ein Desaster ( welches die Südländer uns Dank Schäuble und Co voraus haben ), dass sich hier mal Widerstand regt, weil die Folgen neoliberaler Politik gepaart mit Merkantilismus in Griechenland oder Italien so schön weit weg waren.

pen
pen
2 Jahre zuvor

Empfehlung: „Profiteure der Angst – Das Geschäft mit der Schweinegrippe“
.

Der schon etwas ältere Film von arte-tv ist auf youtube zu sehen, wenn er nicht gerade mal wieder gelöscht wurde. Warum wird der Film in Zeiten von Corona immer wieder gelöscht? Zum Schutz der Bevölkerung, damit sie nicht selbst denkt und abwägt, sondern brav die wirren staatlichen Verordnungen befolgt, oder gar zum Schutz der Pharmaindustrie, deren Umsätze nachweislich zurückgehen, weil mündige Bürger weniger Medikamente nehmen, und statt dessen auf gesunde Ernährung achten? Sollte es da vielleicht Parallelen zu Covid – 19 geben?
.

WARUM WIRD DAS VIDEO IMMER WIEDER GELÖSCHT?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  pen
2 Jahre zuvor

@Pen

Also ich habe es gerade hier gefunden:

https://sascha313.wordpress.com/2020/04/07/profiteure-der-angst/

Klar gibt es Akteure, die gerade jetzt nicht wollen, dass sich der Bürger mit dem Thema beschäftigt.

pen
pen
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

@Robbespiere

Guter Link, kannte ich nicht, dankeschön.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  pen
2 Jahre zuvor

@pen

Im Vertrauen: Ich auch nicht. Der ergab sich bei der Suche nach der Doku.

pen
pen
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

@Robbes

Recherche empfielt sich immer. Hier bist Du nMn auf eine wahre Goldgrube gestoßen. Man muß aufpassen, das man sich nicht „festliest“. :- ))

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  pen
2 Jahre zuvor

@Pen

Auf der Seite gibt es einen Artikel mit dem Titel “ die Pandemie war geplant“.
Das dazugehörige Video wurde auf YT gesperrt, ist aber auf BitChute zu sehen.

https://www.bitchute.com/video/PZHz1MabI5pD/

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

@ Robbes

Auch ganz wichtig, danke. Das sollte sich jeder anhören.

„Die Aufbausteine unseres Immunsystems sind Bakterien und Viren“mit denen wir ständig in Kontakt kommen MÜSSEN. Kinder mit Immunsschwäche schickt man auf Bauernhöfe, damit sie dort beim Spielen durchseucht werden.

Um das Immunsystem zu verstehen, ist Bildung wichtig, die ja überall heruntergefahren wird. Je dümmer die Schafe, desto höher der Gewinn für die Hirten. Wahrscheinlich werden wir nach diesem Lockdown alle ein geschwächtes Immmunsystem haben, und die nächste Welle, die ja auch schon vorsorglich angekündigt wurde, wird katastrophale Auswirkungen haben.

Bill Gates und Co reiben sich die Hände.

WARUM WURDE dIESES VIDEO AUF YOUTUBE WOHL GESPERRT?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

@Pen

und löst weder die EU noch den Euroraum auf, wie ihr manchmal fordert.

Wegen pornographischer Inhalte. Viren bei der Vermehrung. 😀

pen
pen
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

LOL*

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  pen
2 Jahre zuvor

@Pen

Das bezog sich natürlich auf diesen Satz:

WARUM WURDE dIESES VIDEO AUF YOUTUBE WOHL GESPERRT?

😀

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  pen
2 Jahre zuvor

Moin Pen

WARUM WIRD DAS VIDEO IMMER WIEDER GELÖSCHT?

Ich könnte mir ganz schnöde vorstellen, dass wenn die Löschungen sich nicht auf den arte- Kanal beziehen, dass es sich dann um die Reaktion auf eine Verletzung des Uhrgeberrechts handelt.

LG

pen
pen
Reply to  Heldentasse
2 Jahre zuvor

Moin Heldentasse,

und Du meinst nicht, daß es dafür inhaltliche Gründe gibt? Mir scheint die Erklärung auf dem von Robbespiere geposteten Link verständlicher zu sein.

LG

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  pen
2 Jahre zuvor

@Pen

Zudem frage ich mich, ob Urheberrechte bei den ÖR-Produktionen überhaupt eine Rolle spielen, die ja durch Rundfunkgebühren finanziert sind.
Ansonsten müssten m.M.n. die ÖR solche Produktionen dauerhaft abrufbar auf ihren Mediatheken halten.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Hallo Rob

Urheberrechte und Rundfunkgebühren sind zwei verschiedene paar Schuhe. Nur weil wie zwangsbeglückt werden, und blechen müssen, heißt das noch lange nicht, dass wir die Rechte an den Werken erwerben.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  pen
2 Jahre zuvor

Nun ja, der Betrag (THX für den Hinweis) ist von 2009. In den diversen Mediatheken der öffentlich rechtlichen Sender ist der nicht mehr, nach meiner Recherche.
Auf der Tube wird er aber sofort angezeigt.

Ich muss Dir recht geben, es findet auch m.E. eine Selektion von kritischen Beiträgen statt, aber nicht übers löschen sondern viel eher übers filtern. D.h. die Suchmaschinen zeigen es nicht mehr an. Langfristig ist das noch perfider als schnöde Zensur!

P.S.: Oben erwähnte Mediatheken sind IMO so schlecht nicht, mit dem Progi auf https://mediathekview.de/ kann man bei ganz vielen Sendern nach Beiträgen suchen.

Pen
Pen
Reply to  pen
2 Jahre zuvor

Daniele Ganser im Gespräch. „Es ging nie um die Gesundheit. Es ging immer um Macht.“

https://www.youtube.com/watch?v=b5i0jU0LMFw

Heldentasse
Heldentasse
2 Jahre zuvor

Erklärungsversuch eines Spieltheoretiker im Kontext, m.E. wertvoll.

Drei mathematische Wege aus der Krise: Reproduktionszahl und politische Ansichten

Zoppo Trump
Zoppo Trump
2 Jahre zuvor

„Lauterbach versuchte etwas, das ein Politiker nicht darf: Er reduzierte seine Haltung zur Corona-Krise auf den reinen (und seinen persönlichen) medizinischen Standpunkt.“
Dazu:
„Ich denke, wir alle stecken fest, jeder mit seiner Position. Das kann ich leicht sagen, denn ich selbst habe inzwischen keine eindeutige mehr.“

-> eben. die totale Veerwirrung. Dadurch traut sich niemand mehr einen Standpunkt zu verteten und Entscheidungen zu treffen.
Also verschanzen sich alle hinter der Unsicherheit des Unbekannten und machen mit im Spiel.
So auch Lehrer meiner Kinder, von denen ich bisher viel gehalten habe.
Alles wird abgewiegelt zum Schutze der Gesundheit, selbst wenn es noch so paradox und unpraktikabel ist.
2 Meter Abstand während des Unterrichts im Schichtsystem, Maskenpflicht auf Einbahnstraßensystemen im Gebäude, damit sich die Kinder auf dem Weg zu Toilette nicht begegnen.
Aber nach der Schule sind alle im Park und auf dem Spielplatz oder beim Einkaufen, und niemand ist bisher krank geworden, seit Wochen nicht.
Hauptsache Abstand und dumm bleiben bei 2 Tagen mit 3 Stunden Unterricht pro Woche, damit niemand sich infiziert!