Die „neue Normalität“: Propaganda in Zeiten von Corona

Olaf Scholz hat es gesagt. Dann Jens Spahn. Und danach – zur Sicherheit – noch einmal Olaf Scholz. Beide sprechen von einer „neuen Normalität“, und wir werden diese beiden Worte sicher noch häufiger in Zukunft hören.
Was unterscheidet aber die alte von der neuen Normalität?

Zunächst einmal ist der Unterschied in den „Maßnahmen“ zu finden. Wir kennen sie inzwischen alle zur Genüge. Hinzu kommen nun vermeintliche „Öffnungsdiskussionsorgien“, wie Kanzlerin Merkel es – für sie untypisch radikal – ausdrückte. Und den Sommerurlaub können die Deutschen im Großen und Ganzen auch vergessen, zumindest wenn sie Deutschland verlassen wollen

Was für die „neue Normalität“ spricht

Zunächst einmal: Für die Bürger spricht überhaupt nichts für die angeblich „neue Normalität“. Was sie brauchen, ist ein Plan, sind Politiker, die nicht wirr und spontan Entscheidungen treffen, ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein. Es ist bezeichnend, dass die derzeit angestrebten und zum Teil schon umgesetzten Lockerungen keiner Logik folgen. Hier wird etwas aufgemacht, dort wird es gelassen, hier wird kleinen Selbstständigen geholfen, dort werden Künstler und Kulturschaffende ihrem Schicksal weitgehend überlassen. Hier wird über Risikogruppen schwadroniert, dort werden Pflege- und Altenheime in die dritte oder vierte Reihe der Prioritätenlisten gerückt.

Diese „neue Normalität“ ist konkret nicht zu erfassen, weil die Details in Planlosigkeit und offenkundiger Inkompetenz untergehen. Dabei spielt eine wichtige Rolle, dass die Bundesregierung bei der Auswahl der Expertenmeinungen von Beginn an auf einige wenige Vertraute gesetzt hat, bei denen sie sicher sein konnte, dass sie keine laute (oder auch leise) Kritik äußern.

Es ist müßig, aber dennoch erwähnenswert, dass die Auswahl der Spezialisten viel breiter aufgestellt hätte erfolgen müssen, dass sowohl in der Virologie, als auch im Bereich Gesundheit und auf dem Gebiet der Wirtschaft Fachleute aufeinandertreffen hätten sollen, die die unterschiedlichen Perspektiven und Optionen kontrovers (ja, kontrovers!) diskutiert hätten. Aber Kontroversen sind bei dieser Bundesregierung ebenso unerwünscht wie das Hinterfragen des eigenen Handelns. Wir scheinen uns in einer Art bizarrem Wahlkampf zu befinden, in dem sich die Politiker gegenseitig darin überbieten, darauf hinzuweisen, wie klug und weitsichtig sie handeln. Dass das Gegenteil der Fall ist, unterstreicht den Wahlkampfcharakter, denn auch zu Zeiten von Wahlen wird alles Mögliche erzählt, aber ganz sicher nicht die Wahrheit, und schon gar nicht, wenn diese eigene Fehler und Unzulänglichkeiten aufdeckt.

Was diese „neue Normalität“ ausmacht, sind tatsächlich die „Maßnahmen“. Denn sie nehmen – wohlgemerkt bei fallenden Infektions- und Todeszahlen – weiter zu. Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass die scheinbar positive Entwicklung trügerisch ist, weil die Zahlen von heute ja immer die von letzter oder vorletzter Woche sind. Eine Eskalation der „Maßnahmen“ wird dennoch immer schwerer zu vermitteln. Doch die „neue Normalität“ zeichnet aus, dass es trotzdem versucht wird. Statt spürbarer Lockerungen werden die bestehenden Aktivitäten verschärft. Und ausgebaut. Zum Beispiel durch die neuen Debatten über den Sommerurlaub der Deutschen.

Sommerurlaub adè?

Im oben verlinkten Text von Jens Berger wird darauf hingewiesen, dass ein Reiseverbot für den Sommerurlaub nicht sinnvoll und unverschämt ist. Denn erstens unterstellt eine solche Strafe, dass andere Länder offenbar nicht in der Lage sind, deutsche Urlauber wirklich zu schützen. Das ist arrogant und herablassend und zeugt von einem Gefühl der Überlegenheit bei der Bewertung der Tätigkeiten anderer Länder.

Doch diese Arroganz ist nur oberflächlich entscheidend (auch wenn sie schlimm genug ist). Der eigentliche Punkt scheint der Versuch zu sein, die deutsche Tourismusbranche auf den Beinen zu halten. Denn wenn die Deutschen nicht ins Ausland fahren können, buchen sie ihren Urlaub eben hierzulande. Auf den ersten Blick scheint das eine noble Geste zu sein, um die deutsche Wirtschaft zumindest teilweise über den Sommer zu retten.

Doch der zweite Blick ist entscheidender. Denn anders als Deutschland sind andere Länder in viel stärkerem Maße vom Tourismus abhängig, wenn die Gäste massenhaft ausbleiben, sind die Folgen verheerend. Die Bundesregierung ficht das nicht an. Für sie ist genau das die „neue Normalität“. Was interessieren uns andere Volkswirtschaften, wenn wir doch hier im Rahmen eines faktischen Ausreiseverbotes das eine oder andere retten können.

Das ist die Normalität, die wir im Grunde ja längst kennen. Die Austeritätspolitik der letzten Jahre war nichts anderes. Andere Länder wurden ausgeblutet, bis (man möge mir diesen Vergleich verzeihen, aber er passt in vielerlei Hinsicht) der Arzt kommt. Jetzt stecken wir selbst in der Krise, und die Bundesregierung kennt noch weniger Verwandte, als das schon vor der Corona-Krise der Fall war. Doch das Urlaubsverbot betrifft diesmal massiv die eigene Bevölkerung. Die allerdings hat sich ja schon geradezu enthusiastisch erregt über die bisher durchgeführten „Maßnahmen“ geäußert. Tja, und wenn das so ist, kann man auch die nächste Stufe erreichen, die einer Ausgangssperre für Urlauber, die es ins Ausland zieht. Alles kein Problem, die Deutschen haben bislang alles so brav mitgemacht und begeistert erduldet, da geht noch was.

Da gehen sie hin, die Grundrechte …

Machen wir uns nichts vor, die „neue Normalität“ heißt nichts anderes als das weitere und zeitlich nahezu unbegrenzte Beschneiden der Grundrechte. Wir sind ja schon mittendrin. Der Feind kommt von außen, er ist klein und unsichtbar, es geht um Leben und Tod. Damit punktet man immer, und so ist es auch zu erklären, dass die Umfragewerte der Bundesregierung nach einem langen Sinkflug wieder in die Höhe schnellen. Eine Bundesregierung, der es um Leben und Tod geht (die Rüstungsexporte wollen wir mal an dieser Stelle besser nicht erwähnen, denn sie führen zu unzähligen Toten) und die steif und fest behauptet, dass ihr die Gesundheit der Bürger ganz, ganz doll am Herzen liegt, die muss man einfach lieben.

Und unterstützen. Bei dem, was sie vorhat. Und durchzieht. Der Begriff der „neuen Normalität“ ist eine Propagandaübung, eine, die sich immer mehr zutraut, weil die Bürger das Leckerli dankend aufgenommen haben und frohlockend darauf herumkauen, auch wenn es zäh ist und bitter schmeckt.

Die „neue Normalität“ wird uns begleiten, sie wird immer häufiger zu hören sein, sie wird zu einem Umdenken führen, zu einem Akzeptieren eben dieser „Normalität“, weil sie ja – jetzt kommt es mal wieder – „alternativlos“ ist.

Die „neue Normalität“, sie sollte uns Sorgenfalten auf die Stirn treiben, statt die Umfragewerte der Bundesregierung in ungeahnte Höhen zu treiben. Denn eine „neue Normalität“ ist nichts weiter als ein nicht endender Ausnahmezustand.

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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Rudi
Rudi
2 Jahre zuvor

Die „neue Normalität“ ist abhängig von der Entwicklung der Infektionsraten. Das Virus ist wohl nur einzudämmen, wenn zwei Drittel der Bevölkerung die Infektion durchgemacht haben, oder wenn ein Impfstoff bzw. ein Medikament zur Verfügung steht. Das wird aller Voraussicht nach dauern. Auch wenn das Gegenmittel in einem bis anderthalb Jahren gefunden sein sollte, bedarf es anschließend der Produktion für mehr als sieben Milliarden Menschen. Auch das dürfte, bis alle Kapazitäten aufgebaut sind, noch Jahre dauern.

Drei Mathematiker, Thomas Götz, Professor für Mathematik an der Universität Koblenz-Landau (Campus Koblenz), Wolfgang Bock (TU Kaiserslautern) und Jan Pablo Burgard (Universität Trier), haben gestern ein Rechenmodell für RLP vorgestellt. Sie gehen nach der Schulöffnung und der Öffnung der Geschäfte davon aus, dass sich die Infektionszahlen deutlich erhöhen werden. Sie meinen, „eine Verdopplung der Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts führe bei einer [derzeitigen] geringen Immunisierungsrate zu einem deutlichen Anstieg der Krankheitsfälle und zu mindestens einer Verfünffachung der Todesfälle“, schreibt die Rheinpfalz.

Die „neue Normalität“ müsste quantifiziert werden. Die Politiker müssten uns sagen, wie lange diese voraussichtlich dauern wird. Sie müssten klar dazu stehen, dass es grundgesetzlich wieder eine „alte Normalität“ geben werde, auch wenn diese nicht die optimale ist, wenn man beispielsweise an die schwarze Null denkt. Dazu scheinen sie nicht fähig oder willens zu sein. Das föderale Flickwerk könnte größer nicht sein.

Dass Laschet, Söder, die Bildzeitung und Privatsender jetzt gemeinsam Stimmung für die Wiederaufnahme des Profifußballs am 09. Mai machen, zeigt einmal mehr, dass es zuvorderst nicht um die Gesundheit der BürgerInnen geht. Auch wenn die Spiele in leeren Stadien stattfinden sollen, kann bei Mannschaftssportarten kein Abstandsgebot eingehalten werden. Mit Mund- und Nasenmasken lässt sich schlecht dem Ball hinterherrennen. Die Widersprüche der politisch Handelnden türmen sich.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Rudi
2 Jahre zuvor

Auch wenn die Spiele in leeren Stadien stattfinden sollen, kann bei Mannschaftssportarten kein Abstandsgebot eingehalten werden. Mit Mund- und Nasenmasken lässt sich schlecht dem Ball hinterherrennen.

Also zum einen können die paar Profifußballer jeweils vor dem Spiel (auf eigene Kosten) getestet werden.

Und zum anderen ist die Anzahl der Beteiligten pro Fußballspiel doch überschaubar.
Wenn da zu festen Terminen (samt Trainer, Stab, Mediziner, Schiedsrichter und Ersatzspieler) circa 50 Leute zusammenkommen, möglichst Abstand halten und 25 davon auf dem Platz stehen, dann sollte das wohl beherrschbar sein. ☺️

Die Leute wollen halt Brot (Supermärkte) 🥪 und Spiele (Bundesliga) ⚽.

Rudi
Rudi
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Die Leute wollen halt Brot (Supermärkte) 🥪 und Spiele (Bundesliga) ⚽

Es muss nicht immer sinnvoll sein, was „die Leute“ wollen. Wenn Fußballer, sie sind ja oft Idole, keine Masken tragen, keinen Abstand halten und dieses Gebaren im Kommerz-TV wöchentlich übertragen wird, geht die Glaubwürdigkeit der Bundes- und Landesregierungen noch mehr den Bach runter. Gleichzeitig werden die PolitikerInnen auf immer weniger Einsicht bei WählerInnen und Jugendlichen treffen. Das Pädagogisieren des Volkes durch die Regierung würde schwieriger werden.

Inzwischen kann man den Eindruck bekommen, dass die Jungdynamiker, die Wirtschaftsfreunde und Unternehmer nur noch eines als sinnvoll erachten: keine Vorsicht mehr. Raus aus allen Maßnahmen, hinein in den Status quo ante. Dann gibt’s keine „neue Normalität“ mehr, sondern nur die Normalität wie sie im Februar dieses Jahres noch bestand.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Rudi
2 Jahre zuvor

Ja. Aber dass die Leute wieder etwas Normalität wollen, ist ja verständlich.

Den Fußball gabs sogar während des 2. WK. Wir sind mehrfacher Fußballweltmeister. Wenn es bei uns kein Fußball mehr gibt, dann ist wirklich alles aus. 😃

Rudi
Rudi
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Wenn es bei uns kein Fußball mehr gibt, dann ist wirklich alles aus.

Nicht alle sind Fußballfans. Es gibt auch solche, die wenden sich ab von der Verlogenheit, der Profitgier und Skrupelfreiheit dieses aufgeblasenen Affentheaters, das so gut wie nie eine kritische Berichterstattung erfährt. Journalisten und die Objekte ihrer Beobachtung sind fast immer beim Du. Da ist es auch ganz normal, dass der ZDF-Mann Jochen Breyer eine Jubiläumsfeier bei der TSG Hoffenheim moderiert.

Es wird Kollateralschäden in Form von Menschenleben geben, denn das Entertainment und die Wirtschaftlichkeit des Systems werden zunehmend als wichtiger erachtet. Der Artikel 1 des Grundgesetztes wird dann nicht mehr so genau genommen, weil andere Werte, die eher das praktische Zusammenleben und die Funktionalität der Gesellschaft betreffen, in den Vordergrund treten werden. Dem Hedonismus, der sich vor allem in Form von Urlaubmachen, Essengehen, Fußballgucken, Vögeln, Saufen und Benzinverbrauch inszeniert, muss Rechnung getragen werden. Man will als Politiker schließlich fast immer wiedergewählt werden.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Rudi
2 Jahre zuvor

Dem Hedonismus, der sich vor allem in Form von Urlaubmachen, Essengehen, Fußballgucken, Vögeln, Saufen und Benzinverbrauch inszeniert, muss Rechnung getragen werden.

So sind die Leute halt. Die einen nennen das Grundrechte, andere nennen das Leben. 😉

Etwas Mäßigung schadet aber mit Sicherheit nicht. Und wegen ein paar Wochen oder Monaten muss man auch keinen Aufstand machen.

Udo841
Udo841
Reply to  Rudi
2 Jahre zuvor

Ich plädiere für (ohne Ironie) Massenveranstaltungen.

Pen
Pen
Reply to  Udo841
2 Jahre zuvor

Warum?

Udo841
Udo841
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

Nach Betrachtung des Risikos sollte man zur Einsicht kommen, daß die natürliche Immunisierung immer noch das Beste ist. Dazu muss man sich natürlich est mal anstecken. Selbst mit einer Impfung wird man nur angsteckt.

Pen
Pen
Reply to  Udo841
2 Jahre zuvor

Und es sind viel mehr Leute angesteckt, als wir ahnen. Na und? Wir sind sozusagen natürlich geimpft.

Das Thema könnte langsam mal aus den Medien verschwinden. Wenden wir uns lieber dem GG zu, oder dem, was davon übrig ist.

Sukram71
Sukram71
2 Jahre zuvor

Es ist bezeichnend, dass die derzeit angestrebten und zum Teil schon umgesetzten Lockerungen keiner Logik folgen. Hier wird etwas aufgemacht, dort wird es gelassen, hier wird kleinen Selbstständigen geholfen, dort werden Künstler und Kulturschaffende ihrem Schicksal weitgehend überlassen.

Das nennt man Föderalismus und ist in Deutschland Vor- und Nachteil zugleich. Wäre es euch lieber, wenn die Bundesregierung alles zentral festlegt? Dafür müsste man nur die Notstandsgesetze aus den 1970ern aktivieren… Dann wärt ihr an rotieren. 🤣

… dass ein Reiseverbot für den Sommerurlaub nicht sinnvoll und unverschämt ist. Denn erstens unterstellt eine solche Strafe, dass andere Länder offenbar nicht in der Lage sind, deutsche Urlauber wirklich zu schützen.

Und ich würde bei dem Wetter auch sehr gerne wieder einen Kurzurlaub in Paris machen. Das ist nur wenige Stunden Zug/Autofahrt entfernt. Aber dort würden wir wohl schnell feststellen, dass es in Frankreich echte (!) Ausgangssperren gibt. Genau wie in vielen anderen Ländern.

Ich gucke mal wie es in Brüssel, Amsterdam oder Zandvoort aussieht. Das „Reiseverbot“ liegt nicht an der Bundesregierung, sondern an den potentiellen Gastgeberländern.

Die ganze Kritik am „Reiseverbot“ als „Strafe“ ist also Quatsch, weil es das garnicht gibt.
Die Bundesregierung sperrt einen doch nicht in Deutschland ein. 🙄

Mordred
Mordred
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Das nennt man Föderalismus und ist in Deutschland Vor- und Nachteil zugleich. Wäre es euch lieber, wenn die Bundesregierung alles zentral festlegt? Dafür müsste man nur die Notstandsgesetze aus den 1970ern aktivieren… Dann wärt ihr an rotieren.

Gerade Du als Verfechter pro Kampf dem Virus müsstest doch hier mit einstimmen. Es soll im Rahmen dieser angeblichen Pandemie einheitlich festgelegt werden. Da müssen sich die Länder auch einigen. Geht ja nicht um Kinkerleitzchen.

Ich gucke mal wie es in Brüssel, Amsterdam oder Zandvoort aussieht. Das „Reiseverbot“ liegt nicht an der Bundesregierung, sondern an den potentiellen Gastgeberländern.

Lol. Hat es einen besonderen Grund, warum Du nicht die typischeren Sommerziele wie z.B. Südeuropa angeschaut hast?

Sukram71
Sukram71
Reply to  Mordred
2 Jahre zuvor

Hat es einen besonderen Grund, warum Du nicht die typischeren Sommerziele wie z.B. Südeuropa angeschaut hast?

Italien oder Spanien?

Es gibt kein „Reiseverbot“ der Bundesregierung. Es gibt höchstens Einreisebeschränkungen, Lockdowns und echte (!) Ausgangssperren in anderen Ländern. 🙄

Und was dann im „Sommer“ los ist, werden wir sehen. Bis Juli, August sind es noch ein paar Monate und die Situation ändert sich laufend. In den Süden geht man sowieso besser, wenn es hier kalt ist.

Sukram71
Sukram71
2 Jahre zuvor

Es ist müßig, aber dennoch erwähnenswert, dass die Auswahl der Spezialisten viel breiter aufgestellt hätte erfolgen müssen, dass sowohl in der Virologie, als auch im Bereich Gesundheit und auf dem Gebiet der Wirtschaft Fachleute aufeinandertreffen hätten sollen, die die unterschiedlichen Perspektiven und Optionen kontrovers (ja, kontrovers!) diskutiert hätten.

Bis die sich mit alleb Kritiken einig sind, ist die Pandemie vorbei.
Und außerdem gibt es ja Diskussionen und die Maßnahmen werden von den allermeisten Experten befürwortet. Es gibt auch genug Wirtschaftsvertreter, die eine „Exit-Strategie“ einfordern. Die Diskussion ist also voll im gange.

Und den paar verbleibenden „Kritikern“, wie Dr. Wordag, geht es erkennbar nicht um Aufklärung oder einen wissenschaftlichen Dialog, sondern ganz allein um persönliche Profilierung.

Stephan
Stephan
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Meinst du damit die „Experten“ die in Deutschland zu Wort kommen. Drosten, Wieler, Merkel, Söder und Laschet ? Im übrigen die Pandemie ist vorbei….wie jedes Jahr war dies Mitte März der Fall. Das RKI hat leider die Zahlen die dies belegen wieder von ihrer Seite genommen. Genau wie die Zahlen die Merkel in ihrer PK angeführt hat und damit komplett widerlegt wurden .

Und jetzt plant Söder und Laschet gemeinsam mit der Blöd Zeitung Brot und Spiele wieder zu erlauben.

Kurzer Faktencheck. Heutige Bedeutung „Panem et circenses“ :

„Der Ausdruck bezeichnet auch heute noch die Strategie politischer Machthaber, das Volk mit Wahlgeschenken und eindrucksvoll inszenierten Großereignissen von wirtschaftlichen oder politischen Problemen abzulenken. Das Wortpaar Brot und Spiele kritisiert eine abgestumpfte Gesellschaft, deren Interesse über elementare Bedürfnisse und „niedere Gelüste“ nicht hinausgeht. Die massive Ausweitung der Sportberichterstattung führt z. B. dazu, dass wichtige politische oder gesellschaftliche Fragen in den Medien in den Hintergrund gedrängt werden.“

Jo…passt !

Sukram71
Sukram71
Reply to  Stephan
2 Jahre zuvor

Die Debatte um Covid19 und SARS-CoV-2 wird aktuell aber überhaupt garnicht „in den Medien in den Hintergrund gedrängt“. Und ein paar Fußballspiele vor leeren Rängen tun das mit Sicherheit auch nicht. ☺️

Ansonsten ist die Pandemie erst dann vorbei, wenn es einen Impfstoff gibt oder Herdenimmunität besteht. Sonst kann logischerweise alles wieder von vorne losgehen. 🙄

Ceryk
Ceryk
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Die Debatte um Covid19 und SARS-CoV-2 wird aktuell aber überhaupt garnicht „in den Medien in den Hintergrund gedrängt“.

Teile der eigendlich dringend notwendigen Debatte schon, wie zB ob und wie es moeglich oder noetig ist, die vermoegende Elite an den Kosten zu beteidigen, oder zB ob die derzeitige Strategie der Regierung, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise bzw des Lockdowns abzumildern und aufzufangen wirklich zielfuehrend ist und ob und wie sich dies verbessern liesse, oder auch, ob das Vorgehen der Regierung, Eurobonds kategorisch auszuschliessen, wirklich sinnvoll ist, um nur mal drei Teilbereiche zu nennen, wo eine breite Diskussion dringend notwendig waere, welche aber systematisch gerade auch durch solche vollkommen unwichtigen Nonsence-Diskussionen wie die um Fussballspiele in den Hintergrund gedraengt und verhindert werden.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Ceryk
2 Jahre zuvor

Alle drei von dir genannten Beispiele sind aber doch in der aktuellen Diskussion

Udo841
Udo841
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Warum sollte sich Wodarg profilieren wollen ? Der Mann ist im mit einem guten Einkommen im Ruhestand. Er hat mit seinen 73 Jahren gar keinen Grund dafür.

Pen
Pen
Reply to  Udo841
2 Jahre zuvor

Wodarg braucht sich nicht zu profilieren. Der ist ein guter, erfahrener Arzt, und es geht ihm nur um die Sache. So ganz unrecht hat er ja nicht.

Meinungsvielfalt ist seit Covid-19 out. Die Lynchbereitschaft, wenn man es wagt, eine andere Meinung zu vertreten, ist überall zu spüren. DAS ist das Gefährliche. Interessant, wie schnell sich Milionen Menschen bereitwillig in eine Richtung kämmen lassen.

Man sollte die Mauer wieder aufbauen. :- ))

Udo841
Udo841
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

Vor kurzem muss hat es mich fast umgehauen. Da sagte einer, daß Herr Wodarg unglaubwürdig ist, weil er seine Meinung nicht geändert hat. Genauso kommen einem ja die MSM.

Molle Kühl
Molle Kühl
2 Jahre zuvor

Noch einmal im Leben den G5 Wandern und dann sterben. Die Sorgen der Menschen im privilegiengewöhnten, weißen „Happyland“ – vom Autor bzw. von Berger „Volk“ (WIR!) genannt, scheint noch nicht begriffen zu haben, dass CoV19 keine Krise aus einem Hochglanzmagazin ist. Das Gleichgültigkeit hat viel damit zu tun, dass die Menschen in Deutschland nicht einfach nur daran gewöhnt sind, dass es ihnen besser geht als Milliarden anderen Menschen. Sie sehen es als ihr Anrecht an. Eben das macht Diskriminierung aus.

Es ist sehr viel komfortabler, in der Annahme zu leben, dass die Welt so geschaffen sei, dass es mir besser gehen müsse als anderen und dass ich dazu berechtigt sei, Privilegien zu genießen – als mich deswegen schlecht fühlen zu müssen. Charakteristisch für Privilegien ist, dass sie aus globalen wie lokalen Macht- und Herrschaftskonstellationen heraus ohne aktives Zutun Einzelner zur Verfügung stehen. Diese ungerechte Weltwirtschaftsordnung soll nun nicht dazu führen, solidarisch mit den seuchengeplagten, CoV19-Infizierten, hungernden und verdurstenden Menschen in den Elendsregionen dieser Welt ja nicht einmal mit den europäischen Nachbarländern zu leben sondern die globale Triage wieder real ausleben zu können. Urlaub machen in Regionen dieser Welt, in denen Mitmenschen noch ums Überleben (CoV19) kämpfen. Zynischer gehts nicht.

Jetzt kommt demnächst möglicherweise noch ein Text von T. Wellbrock über das Menschenrecht auf Fussballbundesligaübertragungen.

Um es vorweg zu nehmen: Ja, so schreibt ein Nazi oder einer, der den Text mal wieder nicht verstanden hat. Alaska.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Molle Kühl
2 Jahre zuvor

@Molle Kühl

Noch einmal im Leben den G5 Wandern und dann sterben. Die Sorgen der Menschen im privilegiengewöhnten, weißen „Happyland“ – vom Autor bzw. von Berger „Volk“ (WIR!) genannt, scheint noch nicht begriffen zu haben, dass CoV19 keine Krise aus einem Hochglanzmagazin ist. Das Gleichgültigkeit hat viel damit zu tun, dass die Menschen in Deutschland nicht einfach nur daran gewöhnt sind, dass es ihnen besser geht als Milliarden anderen Menschen. Sie sehen es als ihr Anrecht an. Eben das macht Diskriminierung aus.

Nicht,dass du gänzlich unrecht hättest, aber die Verallgemeinerung „die Deutschen“ ist fehlam Platze.
Millionen von Sozialleistungs-Abhängigen, Tafelgängern etc. haben mit Sicherheit anderes im Sinn, als einen tollen Urlaub.
Da könnte jetzt natürlich der beliebte Einwand kommen, dass man mit Hartz4 in der dritten Welt wie ein Fürst leben könne, aber der verbietet sich beim hiesigen Preisniveau, unter dem die Leute ja leben müssen.

Dank Globalisierung und einer Politik, die ausschließlich dem Kapital dient, ist die dritte Welt längst auch hier präsent.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Nein! Und Sie scheinen sie offenbar nicht zu kennen, die Dritte Welt! Sonst würden Sie mit Ihrem aufgetünchten Sozialfimmel im vhs-Format nicht ständig verwechseln, was Hunger und was eingeschränkte Auswahl ist!!

Sie müssen die Dritte Welt nicht kennen! Das verlangt niemand von Ihnen. Aber Sie müssen erkennen lernen, dass Sie immer noch in ungeheurem Luxus leben. Wände, Fenster, Dach, fließend Wasser, Strom, Kanalisation, Kranken- und Sozialversicherung deLuxe, Internet mit Flatrate, Supermarkt in jede Richtung und drinnen Alles, was Sie sich leisten können, und Sie können sich verdammt noch mal viel leisten!!!

Ihr Maßstab ist nicht nur extrem verschoben, er ist auch:
‚privileged fucking old white male‘-getönt.
Oder so

Pen
Pen
Reply to  Drunter & Drüber
2 Jahre zuvor

@Drunter

„Ihr Maßstab ist nicht nur extrem verschoben, er ist auch:
‚privileged fucking old white male‘-getönt.“

Da hat wohl jemand voll zu seinem alten Stil zurückgefunden. Dachte zwischendurch mal kurz, da hätte sich etwas geändert, und es würde von nun an, zivilisierter zugehen. Das war ein Irrtum. Der alte Haß, dieselbe Arroganz. Da war wohl die Giftdrüse einfach zum Platzen gefüllt.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

Oh, wollten Sie es noch mal als Anstandspotzilei probieren?
Wuff!

Molle Kühl
Molle Kühl
Reply to  Drunter & Drüber
2 Jahre zuvor

Drunter und Drüber: Dachte schon, ich wäre mit meiner Auffassung mal wieder allein.

Viren reisen in Körpern, die reisen. Und westliche Körper sind – bedingt durch Nationalität, Weißsein und ungleich verteilten Reichtum – weitaus mobiler als andere, die weder ein Visum erhalten noch sich Flugpreise leisten können. Insoweit ist das Argument, dass Urlaubsländer genauso gut und effizient gegen das Virus gewappnet sind, wie Deutschland, falsch. Italien? No. GB? No. Spanien? No. Österreich? In welche Touristenhochburg möchtens denn gern?

Daher schlage ich vor, Berger auf die Misantropen, Wellbrock auf die Salmonellen oder zu den meisten Franzosen in die Bredouille

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Molle Kühl
2 Jahre zuvor

Und Robbespiere in die Malaria!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Drunter & Drüber
2 Jahre zuvor

@Drunter & Drüber

Und Ihnen schönen Urlaub auf den Hamorrhoiden, oder wie die Inseln vor Schottland sonst heißen mögen. 😀

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Wen ’s juckt…

So, und jetzt ist es auch wieder gut

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Lieber Rob,
diese beiden Pappkameraden gerade dorthin zu verklappen wäre äußerst unglücklich. Die Gegend ist so schön rein und attraktiv, die brauchen keinen Sondermüll bitte. NYCity wäre der perfekte Ort !

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
2 Jahre zuvor

@Brian DuBois-Guilbert

Stimmt und es verleiht möglicherweise unserem geschätzten Getränk zur Entspannung eine unpassende „Leberwurst-Note“. 😀

aquadraht
aquadraht
Reply to  Molle Kühl
2 Jahre zuvor

„Drunter und Drüber: Dachte schon, ich wäre mit meiner Auffassung mal wieder allein.“ Nö. Die Dummen werden nicht alle.

Und die Verlogenen erst recht nicht. Jetzt bejubelt Ihr noch die Einsperre des Merkel. Immer wies passt, aber brav transatlantisch.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Drunter & Drüber
2 Jahre zuvor

@Drunter & Drüber

Na, Sie scheinen ja ein echter Experte in Sachen dritte Welt zu sein.

Dummerweise habe ich dem Kommentar von Molle Kühl durchaus zugestimmt, nur eben nicht voll umfänglich, weil „pars pro toto“ halt nie der Realität entspricht.
ergo können Sie sich das „Hyperventilieren“ schenken.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Na, Sie scheinen ja ein echter Experte in Sachen dritte Welt zu sein.

Wer weiss?

Und ich hatte mich auch explizit zu genau diesem einen Satz geäußert:
„Dank Globalisierung und einer Politik, die ausschließlich dem Kapital dient, ist die dritte Welt längst auch hier präsent.“
Ergo, nicht hyperventiliert, nur deutlich widersprochen!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Drunter & Drüber
2 Jahre zuvor

@Drunter & Drüber

Trotzdem Quark, denn auch die dritte Welt ist nicht über Nacht entstanden.
Der Kolonialismus hat sich Stück für Stück durch die Kontinente gefressen, wie Holzwürmer durch einen Riemenschneider-Altar.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

???

Lassen Sie es gut sein! Das wird ja mal wieder peinlich.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Drunter & Drüber
2 Jahre zuvor

@Drunter & Drüber

Eben, pflegen Sie Ihren guten Ruf. 🙂

aquadraht
aquadraht
Reply to  Drunter & Drüber
2 Jahre zuvor

Ich glaube Dir nicht, dass Du die Dritte Welt kennst, jedenfalls nicht, dass Du Da schonmal gearbeitet hättest. Die Leute dort haben nämlich eine Perspektive, die jenseits Deines springerlinken politisch korrekten Tunnelblicks liegt. Denen ist es auch egal ob ihre Angehörigen von weissen oder „People of Colour“ Männern oder auch Frauen an Steuerknüppeln der Drohnen und Bomber abgeschlachtet werden, oder ob die Mörder/innen schwullesbisch, bi usw sind.

Du faselst auch dumm rum bezüglich der Klassenverhältnisse, hier wie dort (exemplarisch: In einem Gesundheitsprojekt drückten Einheimische ihre Verwunderung über Westler aus, die keinen Schwarm Diener hielten und die Servicekräfte auch nicht schlugen, soviel zu den privileged men and women of color der Drittweltmittelklassen) .

Wie der typische Auspressunternehmer hältst Du noch den Ärmsten und Elendesten vor, dass es denen im Dreck der Slums der Dritten Welt schlechter gehe. Wobei es verschiedene Formen von Elend gibt, und es mag auch Menschen in schwierigen Verhältnissen geben, wie ich das in China oft erlebt habe, die gleichwohl mehr Perspektive haben als ‚privileged fucking old white male‘, die im reichsten Land der Welt am Morphin verrecken. Dein rassistischer Hass ist typisch für „feministisch bewegte“ bürgerliche Springerlinke.

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Tom J. Wellbrock
2 Jahre zuvor

Familie und Kommentatoren kann man sich doch bekanntlich nicht aussuchen, Tom 😉

Juergen
Juergen
2 Jahre zuvor

Hatte den verlinkten Text von Jens Berger auch gelesen – allerdings mit ziemlichem Kopfschütteln. Der sonst so vernünftige Jens hat auch noch keinen Kompass durch die Viruskrise gefunden. Nach dem Motto: „Leute, fahrt in Urlaub, das ist gelebte Solidarität mit den Beschäftigten in Gastronomie, Hotellerie und bei den Fluggesellschaften“. Und natürlich gleichzeitig auch gelebte Solidarität mit den Eigentümern dieser Hotels und Fluggesellschaften, aber das erwähnt er lieber nicht.

Und dass es natürlich eher die Beschäftigten als die Eigentümer sind, die sich infizieren werden: geschenkt, Verluste gibt es immer.

War es nicht Roberto, der neulich noch vollkommen richtig die „Unübersichtlichkeit“ der Krise aufzeigte? Wir fahren alle auf Sicht und die bekannten Rezepte aus der politischen Schublade funktionieren nicht mehr.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Juergen
2 Jahre zuvor

Ergänzend vielleicht, wir fahren alle auf Sicht, jedoch im Nebel und ohne Karte. Und ja, Vwl ist nicht die dafür angemessene Disziplin.

Man traut sich eben nicht, das Wort Staatsraison zu verwenden.

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Juergen
2 Jahre zuvor

Ich weiß nicht mehr, ich habe den Überblick total verloren.

niki
niki
Reply to  Tom J. Wellbrock
2 Jahre zuvor

Übersichtlicher ist es aber seitdem eher nicht geworden.

Das einzige was sichtbarer geworden ist, dass die üblichen Soziopathen mal wieder versuchen aus der ganzen Sache Profit zu schlagen… Also nichts neues an der Front…

Juergen
Juergen
Reply to  Tom J. Wellbrock
2 Jahre zuvor

Nein, das war ich. Übersichtlicher ist es aber seitdem eher nicht geworden.

Entschuldigung, Tom!

Siehe, ich habe auch den Überblick verloren.

Pen
Pen
2 Jahre zuvor

Mit dem Verbot, den Sommerurlaub im Ausland zu verbringen, setzt die Bundesregierung ihre Austeritätspolitik unvermindert fort. Warum sollten die Griechen, die Dänen und die Österreicher diese Krise nicht genausogut im Griff haben, wie Deutschland? Muß man angesichts der angeschlagenen Wirtschaft überall auch noch einen draufsetzen, indem man die Tourismuseinnahmen stoppt?

Außer der unglaublichen Arroganz der Deutschen, mit der sie glauben, alles besser zu können, als andere, zeigt sich darüberhinaus, wie sehr die Verantwortlichen den Ausnahmezustand genießen. Endlich können sie ihren diktatorischen Neigungen fröhnen. Und wehe, wenn sie losglassen!

Sukram71
Sukram71
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

Es gibt kein Verbot. Oder wo soll das stehen?

Wir können froh sein, wenn uns andere Länder überhaupt rein lassen und wir dort nicht erstmal unter Quarantäne gestellt werden, Hotels offen sind oder keine absolute Ausgangssperre herrscht. 🙄

Heike
Heike
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Frau Beamtin bleibt halt mal mit dem Hintern daheim , gibt Schlimmeres!

leo_t
leo_t
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

Warum sollten die Griechen, die Dänen und die Österreicher diese Krise nicht genausogut im Griff haben, wie Deutschland?

Ja, oder auch die Spanier, die Amerikaner oder die Lombarden, gelle?

Pen
Pen
Reply to  leo_t
2 Jahre zuvor

Nun beruhigt Euch mal alle und genießt den Sommer.

Die Coronawelle ist vorbei. Im Winter kommt die nächste.

R_Winter
R_Winter
2 Jahre zuvor

Machen wir uns nichts vor, die „neue Normalität“ heißt nichts anderes als das weitere und zeitlich nahezu unbegrenzte Beschneiden der Grundrechte.

Was wird die „neue Normalität“ sein?
Meiner Meinung nach:
– Abbau der Demokratie auf dem Level der 50er Jahre des letzten Jahrhundert (Reisen? War theoretisch möglich).
– EU als Wirtschaftsunion gestalten (Papier ist bekanntlich geduldig).
– Reduzierung der Sozialbereiche auf das Überleben notwendige.
– Drei Klassengesellschaft ( 1. abhängig Beschäftigte, 2. Staats-Beschäftige, 3. Gruppe der derzeitigen 10%-Einkommensspitze).
– Zunahme der gesellschaftlichen Macht der „ 0,1%-Oligarchen“.
– Keine echte Opposition mehr (weder in den Parteien, noch in den Medien).

Daran arbeiten die politischen Stiefellecker………..

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  R_Winter
2 Jahre zuvor

@R_Winter

Schön, wieder von dir zu hören und ja, das von dir Beschriebene ist schon längst das Ziel unserer Politik, nur dass die Corona-Krise als Turbo genutzt wird, so wie ich das sehe.
Nur, dass es in den 50ern perspektivisch aufwärts ging, während die Mehrheit Heute in Richtung Kohlenkeller unterwegs ist.

niki
niki
Reply to  R_Winter
2 Jahre zuvor

@R_Winter:
Du untertreibst…

Pen
Pen
Reply to  niki
2 Jahre zuvor

Lol

Skeptiker
Skeptiker
Reply to  R_Winter
2 Jahre zuvor

Nein, in der Geschichte ist es nie einfach „zurück“ gegangen. Selbt die Reaktion im 19Jh. hat nicht einfach den Zustand vor den Revolutionskriegen wieder herstellen können. Selbst ein Metternich war damals schlauer, als so manche Propheten die anscheinend immer der „guten alten Zeit“ verbunden sind und selbst im Negativen lieber von den alten Zeiten träumen, anstatt anzuerkennen, dass die Menschheit nicht mehr stehen geblieben ist, seitdem sie vor 10.000 Jahren angefangen hat sich weiterzuentwickeln.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Skeptiker
2 Jahre zuvor

Selbst ein Metternich war damals schlauer, als so manche Propheten die anscheinend immer der „guten alten Zeit“ verbunden sind und selbst im Negativen lieber von den alten Zeiten träumen, anstatt anzuerkennen, dass die Menschheit nicht mehr stehen geblieben ist, seitdem sie vor 10.000 Jahren angefangen hat sich weiterzuentwickeln.

Frägt sich, wohin sich die Menschheit entwickelt hat.
Technisch ging es nach vorne, aber gesellschaftlich….?
Man kann bezweifeln, dass vor Zehntausend Jahren die durch Gier und Machthunger hervorgerufene Verachtung des Lebens auch nur annähernd solche Ausmaße erreicht hat, wie in den nachfolgenden Epochen.

Skeptiker
Skeptiker
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Die Menschheit entwickelt sich nicht linear und nicht überall gleich, aber im Gegesatz zu der Zeit von vor 100 Jahren oder 200 Jahren oder 1000 Jahren würde ich schon sagen, dass es auch gesellschaftlich eher nach vorne gegangen ist. Gerade ein Robbespiere müsste doch darüber glücklich sein, dass die Herrschaft des Adels und des Klerus durch die französische Revolution in Europa gebrochen wurde.
Genauso müsste man es doch auch als Fortschritt ansehen, dass die Herrschaft der Faschisten nach dem 2. Weltkrieg in Europa zusammengebrochen ist.
Man kann sich natürlich streiten über Gesellschaftssystemen in anderen Teilen der Welt, die zum Teil von den Herrschaftssystemen hier in Europa und den USA gestützt werden.
Aber im Großen und Ganzen? Würdest du lieber in irgendeinem Land der Welt vor 100, 200, 500 oder 2000 Jahren leben als heute in einem westeuropäischen Land?
Denkst du die Gesellschaft des römischen Reichs war gerechter, besser?
Die mittelalterlichen Länder? Das Reich der Azteken? Das mongolische Weltreich?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Skeptiker
2 Jahre zuvor

Die Menschheit entwickelt sich nicht linear und nicht überall gleich, aber im Gegesatz zu der Zeit von vor 100 Jahren oder 200 Jahren oder 1000 Jahren würde ich schon sagen, dass es auch gesellschaftlich eher nach vorne gegangen ist. Gerade ein Robbespiere müsste doch darüber glücklich sein, dass die Herrschaft des Adels und des Klerus durch die französische Revolution in Europa gebrochen wurde.

Wovon ich sprach, war die auseinanderlaufende Entwicklung von technik und Gesellschaft.

Je höher die technische entwicklung, umso größer die Zahl der Opfer.
Zu keiner Zeit hat es so viele Opfer gegeben wie inden letzten großen Kriegen und die Entwicklung der Atomwaffen ist noch zu weit schlimmerem im Stande.
Dazu kommt noch die Zerstörung der Artenvielfalt und die Vernichtung unserer Umwelt als unabdingbare Basis unserer Existenz.
Was das Brechen der Herrschaft von Adel und Klerus betrifft, so wurde diesenur durch einen Geldadel und die Priesterschaft des Kapitals ersetzt.
Eine wirkliche Transformation hat nicht stattgefunden.

Nach wie vor beuten Wenige die Masse aus und zwar in globalem Ausmaß, was die Vorstellungskraft antiker Imperatoren sprengen würde.

Genauso müsste man es doch auch als Fortschritt ansehen, dass die Herrschaft der Faschisten nach dem 2. Weltkrieg in Europa zusammengebrochen ist.

Ist deren Herrschaft denn wirklich zusammen gebrochen, oder haben di nicht nach 1945 unter anderem Etikett und mit „verfeinerten Methoden“ ihr Werk fortgesetzt?
Ist deren Rassenideologie denn wirklich verschwunden, wenn man sich so die modernen Feindbilder betrachtet?
Der böse Russe mit den langen Eckzähnen, der uns aussaugen will oder di faulen Afrikaner, diees sich in unserer mit so viel Fleiß geflochtenen sozialen Hängematte bequem machen wollen?

Aber im Großen und Ganzen? Würdest du lieber in irgendeinem Land der Welt vor 100, 200, 500 oder 2000 Jahren leben als heute in einem westeuropäischen Land?</blockquote

kaum, schon weil mir da eine wesentliche Fähigkeiten zur Bewältigung der Vorindustriellen Zeit abhanden gekommen sind.
Die Vorchristliche Zeit in Deutschland wäre aber durchaus interessant, weil es da die auf Christlicher Entmündigung basierenden Herrschaftssysteme noch nicht gab.

Denkst du die Gesellschaft des römischen Reichs war gerechter, besser?

Imperien sind nie gut, drum ist ihre Zeit auch begrenzt.
Arroganz und Überheblichkeit so wie der Hang zu Selbstgerechtigkeit sind der inhärente Keim ihres Scheiterns.
Das galt für das römische, das britische und wird auch genauso für das amerikanische gelten.

Um noch einmal auf den Ausgangspunkt zurück zu kommen:

Es hat sich in den Jahrtausenden nichts Wesentliches verbessert, weil di eLehre unseres Scheiterns darin zu betehen scheint, die Anstrengungen im Wiederholen unserer Fehler zu verstärken, statt einen gänzlich neuen Weg zu beschreiten, der auf Kooperation statt auf Konkurrenz basiert.

keine Biene baut allein einen Stock, keine Termite einen Bau, kein Löwe jagt alleine.
begriffe wie Rudel, Herde oder Schwarm sind Ausdruck erfolgreicher, natürlicher Kooperation.

Rudi
Rudi
2 Jahre zuvor

Prof. Püschel (Pathologe) am 09.04.20: „Ich bin davon überzeugt, dass am Ende dieses Jahres diese Krankheit statistisch, im Hinblick auf die Gesamtzahl der Toten, überhaupt keine Rolle spielen wird. … Es sterben dieses Jahr in Deutschland nicht mehr Menschen als in den Jahren zuvor.“

Prof. Drosten (Virologe) am 22.04.20: „Die bisherigen Erfolge könnten verspielt werden … Es könne eine Situation drohen, „die wir nicht mehr kontrollieren können.“

Rudi (Träumer) am 22.04.20: „An apple a day keeps Corona away.“

Sukram71
Sukram71
Reply to  Rudi
2 Jahre zuvor

Wenn die Maßnahmen Erfolg haben und man das Virus weiterhin ernst nimmt, dann werden nicht mehr Menschen sterben, als sonst auch. Das ist ja der Sinn und Zweck aller Maßnahmen! 🙄

Aber hinterher kann man natürlich nicht mehr beweisen, was man verhindert hat.

Deshalb – genau deshalb – muss sonst immet erst was Schlimmes passieren, bevor die Politik handlt. In diesem Fall geht das aber nicht.

Das ist das Dilemma. Die meisten Leute wissen das. Deshalb die hohe Zustimmung zur Regierung. Übertriebene Kritik ist unter solchen Umständen extrem unfair.

reborn
reborn
2 Jahre zuvor

Da es so etwas im gleichgeschalteten Doofland nicht mehr gibt, so sieht es aus wenn eine funktionierende Opposition die Regierung kritisiert:

Kanzler Kurz hat Menschen bewusst in Angst und Schrecken versetzt!
https://www.youtube.com/watch?v=3gH4zH4Cp9Q#t=03m40s

Es müsste doch, nach ihrer Theorie Herr Bundeskanzler, mindestens 100.000 Tote dort in Schweden bereits geben. Es müsste doch explosionsartige Entwicklungen, was die Infektionen betrifft, geben.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  reborn
2 Jahre zuvor

Ach so, Sie sind Österreicher! Jetzt wird mir auch Ihr Nickname klarer. Doch weder aus dem Fäton noch aus dem Bonker gab es je eine Auferstehung zu vermerken. Vielleicht sprechen Sie einfach noch einmal mit Ihrem behandelnden Arzt…

reborn
reborn
Reply to  Drunter & Drüber
2 Jahre zuvor

Der Beitrag scheint dich ja wirklich zur Weißglut getrieben zu haben. 😉

homem com coração
homem com coração
Reply to  reborn
2 Jahre zuvor

Danke für diesen Link. Kanzler Kurz scheint der Rede sogar zu folgen und zuzuhören.

reborn
reborn
Reply to  homem com coração
2 Jahre zuvor

Ja, er hört sehr aufmerksam zu. Aber erst nachdem er wiederholt vom Redner diszipliniert worden ist.

reborn
reborn
2 Jahre zuvor

Zwischenzeitlich ist sogar die Springer-Presse progressiver unterwegs als die Pseudo-Opposition in Doofland:
Für den Lockdown gehen der Regierung die Argumente aus
https://www.welt.de/wirtschaft/plus207392523/Uebersterblichkeit-sinkt-Fuer-den-Lockdown-gehen-der-Regierung-die-Argumente-aus.html

Eine Woche vor dem deutschen Lockdown warnte der bekannte Gesundheitswissenschaftlicher John Ioannidis von der Stanford University unter dem Titel „A Fiasco in the Making“ vor überzogenen Reaktionen auf das Coronavirus. Er prognostizierte, rückblickend werde sich Corona wie eine schwere Grippewelle darstellen.

Juergen
Juergen
Reply to  reborn
2 Jahre zuvor

Zwischenzeitlich ist sogar die Springer-Presse progressiver unterwegs als die Pseudo-Opposition in Doofland:

Überhaupt kein Wunder, Neoliberale und Progressive arbeiten schon lange eng zusammen. Siehe Nancy Fraser: Progressiver Neoliberalismus.

homem com coração
homem com coração
2 Jahre zuvor

Was ich bis jetzt nicht verstehe, warum möchten die Machthaber die Wirtschaft total herunterfahren? Die Gesundheit der „normalen“ Menschen ist denen doch egal. Die aktuellen Berater der Regierungen geben sich als allwissende Experten aus. Keine Kritik ist mehr zugelassen. Wie sagte Merkel: Wir dürfen uns keine Sekunde in Sicherheit wiegen…… Macht ein Leben unter diesen Umständen noch Sinn? Wir sollen also permanent in Angst gehalten werden, so wie Schlachtvieh kurz vor der Tötung. Ein solcher Satz zeigt die „Empathie“ der Regierenden. Wem nutzt diese Angst? Was wird uns an Informationen vorenthalten? Was passiert mit Menschen, welche diese permanente Angstmacherei nicht mitmachen? Werden bald Fußballstadien zu Gefängnissen? Nachdenkende Menschen erschossen? Ich weiß, das klingt total übertrieben. Aber was zur Zeit geschieht ist für viele Menschen, welche noch ein Herz haben, kaum auszuhalten.

reborn
reborn
Reply to  homem com coração
2 Jahre zuvor

Wem nutzt es?
Nun, wer Angst hat und hysterisch gemacht worden ist, der tut irrationale Dinge.
Beispielsweise unterstützt so jemand einen Hitler nach einem Reichstagsbrandereignis.

Oder aktuell in Doofland: 10% mehr Zustimmung für faschistische Politik.

Gestern war es die vermeintliche Bedrohung durch Kommunisten im Rahmen eines Reichstagsbrandes.
Heute ist es die vermeintliche Bedrohung durch eine fingierte Seuche.

Über beide Sachen kann man die Diktatur installieren.

Ansonsten: Unsere Politiker sind halt auch nicht die hellsten Köpfe. In der Vergangenheit hat man solche Idioten wie Merkel, Scholz, Nahles etc installiert. Diese Trottel haben bekanntlich sehr große Probleme beim Denken. Insofern gesehen wäre sogar blanke Dummheit als Erklärungsansatz denkbar. Das dürfte allerdings eher unwahrscheinlich sein, da dieselben Damen und Herren bereits über Erfahrungswerte mit der Schweinegrippe verfügen.
Insofern gesehen ist der Erklärungsansatz ‚Staatsstreich‘ wohl realistischer.

Skeptiker
Skeptiker
Reply to  reborn
2 Jahre zuvor

Staatstreich…so ein quatsch.
Die Erklärung mit der Dummheit halte ich schon für stichhaltiger, besonders wenn man es im Zusammenspiel mit den Medien betrachtet: Die Medien treiben doch die Politiker vor sich her in der jetzigen Situation, da die Bevölkerung noch mehr Zeit zum konsumieren der Medien hat.
Es wird eher so kommen, dass sich die Menschen in einigen Monaten die Augen reiben und sich fragen werden, was eigentlich genau los war, und die Politiker werden dann sagen: „Wir konnten es doch auch nicht wissen, lieber zu vorsichtig als zu unvorsichtig!“ Und die Bevölkerung wird diesem Argument zustimmen.

reborn
reborn
Reply to  Skeptiker
2 Jahre zuvor

Dabei vergisst du jetzt aber, dass die ganze Zensurgeschichte und die Gleichschaltung der Meinung organisiert worden ist. Und das jahrelang im Vorfeld. Sogar diverse Blog-Trolle/Regierungssprecher sind dafür extra vom Staat eingekauft worden (um gegen die vermeintlichen Putin-Trolle im Internet anzutreten).
Das deutet dann wohl eher auf Planung und Organisation hin, denn auf Eigendynamik, Affekte und Dummheit.

Skeptiker
Skeptiker
Reply to  reborn
2 Jahre zuvor

Es gibt also keine Putintrolle und keine Chinatrolle, aber deutsche Regierungstrolle?
Welche Zensur? Wenn es eine Zensur gäbe, warum zensiert man dich dann nicht?
Welche Gleichschaltung? Warum gibt es dann rechte Blogs, linke Blogs? Warum kann man Internetseiten aus allen möglichen Ländern hier lesen?
Wenn es eine solche zentrale Planung und Organisation gäbe, dann sind die Ergebnisse aber ziemlich dürftig.

aquadraht
aquadraht
Reply to  Skeptiker
2 Jahre zuvor

Wo gibt es denn Putintrolle oder Chinatrolle? Und Sarkasmus bemerkst Du nicht mal wenn er dir mit nacktem Arsch ins Gesicht springt.

Ach ich gebs auf.

Pen
Pen
Reply to  aquadraht
2 Jahre zuvor

Hab den Verdacht, daß es noch andere Trolle gibt, z.B. Kirchentrolle, Big Pharma Trolle und Regierungstrolle.
Sukram ist nMn einer. Vielleicht sogar ein bezahlter.

niki
niki
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

@Pen: So wie der die offiziellen Lügen mit Halbwahrheiten einfach uns auftischt und alle bewiesenen Tatsachen als VT wegwischt…Tja…
Ich bin nur gespannt, wie es sich „nach“ der Krise verhält… Wahrscheinlich spricht er dann vom Helden Spahn, der JETZT in der Krise* alles richtig macht und dass wir uns doch nicht so anstellen sollen wegen der Zwangs-Tracing-App, ohne die wir nicht mehr Einkaufen u.ä. machen dürfen… Und es diene ja nur der Sicherheit aller…

Pen
Pen
Reply to  niki
2 Jahre zuvor

Da liegst Du sicher richtig. 🙂

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Skeptiker
2 Jahre zuvor

Welche Zensur? Wenn es eine Zensur gäbe, warum zensiert man dich dann nicht?

Stimmt, bei den Millionen Followern hier im Blog könnte er echt zur Bedrohung für unsere demokratiebefreite Demokratie werden. 😀

Wenn es eine solche zentrale Planung und Organisation gäbe, dann sind die Ergebnisse aber ziemlich dürftig.

Im Gegenteil, das funktioniert sogar sehr effektiv.
Seit NetzDG bekommst du bei einer Suchanfrage mit kritischem Inhalt jede Menge Müll aufgelistet, aber nicht das, was du suchst.
Vorher war das anders.
Nicht der Verfasser von kritischen Texten wird zensiert,sondern der Netzanbieter mit einer Strafzahlung bedroht. Dann filtern die schon selbst entsprechende Inhalte weg.

reborn
reborn
Reply to  Skeptiker
2 Jahre zuvor


Zensur: Wow, also wenn du das nicht mitbekommen hast, dann hast du echt geschlafen.
facebook, youtube und twitter haben die Zensurmaschine (im Zshg mit COVID-19) ganz stolz öffentlich zugegeben. Ganz abgesehen von den vielen Berichten die es zu dieser Sache gibt.
Aufwachen Michel! Schlafmütze runter.
Und in den Blogs wird teilweise auch schon heftigst inhaltlich zensiert.
Hier jetzt noch nicht, aber andernorts ganz extrem.

Skeptiker
Skeptiker
Reply to  reborn
2 Jahre zuvor

OK, ich muss zugeben, dass es ein wenig Zensur bzgl. COVID-19 gibt. Finde ich auch nicht gut. Da ich mich allerdings vorwiegend schriftlich informiere und fast keine Videos schaue und auch von FB nicht viel halte, habe ich es bis jetzt nicht als generelle, „richtige“ Zensur empfunden, da ich bis jetzt noch sehr viele unterschiedliche Meinungen bzgl. COVID-19 lesen kann, sowie auch sehr viele kontroverse Kommentare bzgl den politischen Entscheidungen.
„Richtige“ Zensur wäre es für mich eher, wenn der Staat wie in z.B. China agieren würde.
Aber trotzdem, ein Punkt für dich 😉
Zu sagen, dass es überhaupt keine Zensur gibt, war falsch!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Skeptiker
2 Jahre zuvor

Zu sagen, dass es überhaupt keine Zensur gibt, war falsch!

Zuzugeben, dass man falsch gelegen hat, das ist Größe und darum Daumen hoch von mir. 🙂

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Skeptiker
2 Jahre zuvor

Staatstreich…so ein quatsch.

Fällt denn nicht auf, dass sich die Oberklasse den Staat immer mehr zu eigen macht und die Masse überhaupt keine Rolle mehr spielt?
Hinter Banken, Konzernen ,aber auch Medien stehen doch nicht die Kleinanleger oder abhängig Beschäftigten, sondern der vermögende Teil der Gesellschaft.
Die haben es immerhin bereits geschafft, jedwede nennenswerte Opposition auf ihre Seite zu ziehen und ihre Wunschpolitik geliefert zu bekommen.
Zudem sitzen die über Kreuz in allen möglichen Netzwerken zusammen, bei denen es an Transparenz und demokratischer Kontrolle gänzlich fehlt.
Wo Wirtschaftsbosse, Banker, Politiker, Medienvertreter, Militärs, Gewerkschafter etc. in trauter Einigkeit und unter Ausschluss der Öffentlichkeit zusammen sitzen., kann für die normalen Bürger nichts positives dabei herauskommen.

Der Zusammenbruch des Ostblocks und damit der Zugriff auf alle Resourcen des Globus sowie die Digitalisierung haben die perfekten Möglichkeiten für das Kapital geschaffen, sich jedweden Bereich des menschlichen Lebens zu Eigen zu machen.
Fehlt bloß noch de Chip unter der Haut, der bstimmt auch noch kommt, wenn Jemand sich partout der Überwachung per Handy verweigert.

Dieses machtversessene Pack und seine Vasallen werden nicht aufgeben, bis sie die vollständige Kontrolle über 7 Mrd. Schafe erlangt haben.
Da kommt so ein Virus gerade recht, um unter dem Label „Gesundheitsschutz“ auch noch die letzten Grundrechte einzustampfen.

Skeptiker
Skeptiker
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Eine Realität die sich wenig verändert hat, ist, dass jemand der viel besitzt auch viel verlieren kann und seine Interessen wesentlich vehementer und zielgerichteter verfolgt und verteidigt, als die kleinen Fuzzies wie ich z.B., die wenig oder nichts haben.
Natürlich werden die Konzerne versuchen z.B. die „Mitbestimmung“ dazu zu nutzen die Gewerkschatfsvertreter mit Vorstandsposten zu korrumpieren, aber dass es ÜBERHAUPT eine Gewerkschaft gibt ist ein Fortschritt für die Arbeiterschaft.
Ich bin absolut dafür, dass man hier vieles besser machen müsste und dafür ist die Meinungsfreiheit ein zentraler Bestandteil.
Warum gibt es überhaupt Umweltschutz, Amnesty International, das Internet, wenn die Oberklasse alles kaufen und bestimmen könnte?
Die Realität zeigt schon meiner Meinung nach ziemlich offensichtlich, dass wir nicht in einer Diktatur leben, sondern in einer relativ freien Gesellschaft, in der noch jeder seine Meinung sagen kann.
Die Frage ist doch: Warum erreicht man die „Masse“ nicht?
Vielleicht weil die „Masse“ mit materiellem Wohlstand ruhig gestellt wird, aber nicht durch Zwang und Gewalt, dies ist eher in anderen Teilen der Welt der Fall, aber nicht in Europa.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Skeptiker
2 Jahre zuvor

Eine Realität die sich wenig verändert hat, ist, dass jemand der viel besitzt auch viel verlieren kann und seine Interessen wesentlich vehementer und zielgerichteter verfolgt und verteidigt, als die kleinen Fuzzies wie ich z.B., die wenig oder nichts haben.

Siche nicht, seit der Mensch sesshaft wurde und mehr horten kann, als ein Nomade auf dem Buckel zu schleppen vermag.

Natürlich werden die Konzerne versuchen z.B. die „Mitbestimmung“ dazu zu nutzen die Gewerkschatfsvertreter mit Vorstandsposten zu korrumpieren, aber dass es ÜBERHAUPT eine Gewerkschaft gibt ist ein Fortschritt für die Arbeiterschaft.

Die Gewerkschaften sind das Ergebnis des Arbeitskampfes früherer Generationen.
Leider sind sie selbstverschuldet zum zahnlosen Tiger verkommen,weil ihre Anführer,allesamt Mitglieder der SPD, mit Schröder gemeinsame Sache machten und immer noch machen.
Abschlüsse, die nicht mal die Inflation abdecken, geschweige denn einen fairen Anteil an den Produktivitätsfortschritten der Unternehmen an die Arbeitnehmer erreichen, sind doch jämmerlich zu nennen und den Mitgliedsbeitrag nicht wert.
Auch der Flächentarifvertrag wurde kampflos aufgegeben und ein EX-Gewerkschafter Namens Riester hat einen Teil der Rentenzahlungen in die Taschen der Finanzwirtschaft umgeleitet.

Dass dann auch noch ein Gewerkschaftsvorsitzender Namens Bsirske eine Einladung der Bilderberger annimmt, schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht.

DieGewerkschaftsführer haben schlicht für Judaslohn die Seiten gewechselt.

Warum gibt es überhaupt Umweltschutz, Amnesty International, das Internet, wenn die Oberklasse alles kaufen und bestimmen könnte?

Frag dich mal, wer da im Hintergrund die Fäden zieht und warum ganz bestimmte Staaten nie ernsthaft in die Kritik geraten.
Beim Internet dominieren Megakonzerne als Monopolisten und arbeiten bestens mit Regierungen zusammen, wie man an NetzDG un diversen Filtern für angebliche Fake-News gut sehen kann.
Außerdem lassen die sich auch munter anzapfen, um zu erfahren, was in den Bürgern so vor sich geht.
Politisch Unliebsames mit Reichweite kommt da gar nicht erst durch.

Die Realität zeigt schon meiner Meinung nach ziemlich offensichtlich, dass wir nicht in einer Diktatur leben, sondern in einer relativ freien Gesellschaft, in der noch jeder seine Meinung sagen kann.

Klar, seine Meinung kann man sagen, nur wird dafür gesorgt, dass dienicht allzu Viele hören können, oder man wird mit Titulierungen wie Verschwörungstheoretiker, Antisemit, Antiamerikaner etc. mundtot gemacht.
Bei politisch besetzten ÖR-Sendern und wenigen privaten Medienkonzernen kein Kunststück.

Diktaturen brauchen Heute keine Gestapo oder Stasi mehr, da sie die Datenflüsse quasi vom Home-Office aus kontrollieren können un ihre Waffen sind ökonomischer Natur.
Durch diese Form der Existenzbedrohung sind wir sehr einfach in Schach zu halten.

Die Frage ist doch: Warum erreicht man die „Masse“ nicht?

Weil die Hauptmedien Teil des Apparates sind, so einfach ist das und die ÖR kassieren für ihre fehlende Neutralität auch noch eine Zwangsabgabe, so dass man sie nicht mal finanziell aushungern kann.

niki
niki
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Da kommt so ein Virus gerade recht, um unter dem Label „Gesundheitsschutz“ auch noch die letzten Grundrechte einzustampfen.

Die Gelegenheit lassen die sich nicht entgehen. Und etwas dagegen zu unternehmen wird auch immer schwerer gemacht …
Ich befürchte dass so einige Grundrechtseinschränkungen einfach unter fadenscheinigen oder gar vollkommen erfundenen Begründungen nicht zurückgenommen werden… Nie wird es leichter sein, einen totalitären Staat zu zementieren…
Und die Maskenpflicht ist das Mittel, welches dazu dient die Angst aufrecht zu erhalten und sie uns ins Gedächtnis zu brennen… Dazu: „Wir dürfen uns keine Sekunde in Sicherheit wiegen“ (Zitat Merkel), bestätigt für mich das ganze.
Fehlt nur noch die Pflicht zur App zum Corona-Tracing… oder als heimliche Installation über ein Smartphone-Update…

Pen
Pen
Reply to  niki
2 Jahre zuvor

Man muß sich schon fragen, wozu man eigentlich noch wählt. Ich sehe keine Alternativen mehr. Gelbwesten wird es hier wohl nicht geben. Was Besseres, als eine Pandemie, können die Machthaber sich doch gar nicht wünschen. Wer hat uns verraten?

Pen
Pen
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

„Ehrlich gesagt, diese ganzen Verschwörungstheorien rund um Corona überzeugen nicht. Zu schwach, um wahr zu sein, was gegen Gates, WHO und Merkel vorgebracht wird. Eine Ausnahme gibt es: was Mediziner Köhnlein hier auf RT deutsch zum Besten gegeben hat: Corona-Patienten werden offenbar standardmäßig mit hohen Dosen von Cortison und Antibiotika behandelt, welche ja gegen Virus unwirksam sind. Aber Köhnlein begründet, warum das so ist:

https://www.youtube.com/watch?v=TzTr_RjtgUk&feature=youtu.be#t=890

Nebenbei macht hier Big Pharma den ganz großen Reibach. Wesentlich mehr übrigens, wie wenn sie einen Impfstoff hätte.

Und all das bei völlig isolierten Alten, deren Angehörige das nicht mitbekommen.

Das wäre mal das Thema, ob hinter allem nicht eine Abschottung dessen steht, was Big Pharma da so macht.“

https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Schutzhaft-in-Pflegeheimen/Die-Koehnlein-Verschwoerung/posting-36533497/show/

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

@Pen

Ehrlich gesagt, diese ganzen Verschwörungstheorien rund um Corona überzeugen nicht. Zu schwach, um wahr zu sein, was gegen Gates, WHO und Merkel vorgebracht wird.

Verschwörungstheorien haben halt immer das Problem, dass sie nur dann bestätigt werden, wenn die Wahrheit durch Zufall, hartnäckige journalistische Recherche oder das „Auspacken“ eines Insiders ans Tageslicht kommt.
Siehe dazu auch die Tonkin-Lüge, Brutkasten-lüge oder die angeblichen Massenvernichtungswaffen des Saddam Hussein.
Wo Regierungen ihren Bürgern Einblick mit dem Argument der nationalen Sicherheit verweigern können ( im NSU-Fall sogar für 120 Jahre ), ist die Beschaffung von Hintergrundwissen naturgemäß nahezu unmöglich.

Die „organisierte Intransparenz“ staatlicher Stellen kann daher nicht als Beweis für die generelle Absurdität einer VT gelten, von Theorien a la Däniken einmal abgesehen.
Mangelnde Kontrolle der Bürger über Politik und tiefen Staat, die symbiotische Venetzung zwischen Politik, Wirtschaft, Finanzkapital, Medien und Militär incl. Geheimdiensten sind geradezu der Turbodünger für Verschwörungen.
so ein Feld der Macht, welches man in Jahrzehnten mit viel Mühe bereitet hat, läßt man doch nicht einfach brach liegen.

Auch interessant:

https://kenfm.de/am-telefon-zur-mediale-berichterstattung-in-zeiten-der-corona-krise-albrecht-mueller/

Sukram71
Sukram71
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Siehe dazu auch die Tonkin-Lüge, Brutkasten-lüge oder die angeblichen Massenvernichtungswaffen des Saddam Hussein.

Der Tonkin-Zwischenfall war auf einem einsamen Schiff mit militärischer Befehlsstruktur. Ob ein (erfolgloser) Torpedoangriff erfolgt ist oder nicht, sehen im Grunde allein die Soldaten an ihren Mess- und Horchgeräten. Und selbst die können sich täuschen.
Einen Angriff zu behaupten ist also kinderleicht und das war auch nicht die Begründung des Vietnamkriegs. 🙄

Die „Brutkasten-Lüge“ 1990 waren bloß Zeugenaussagen über angebliche Greultaten von irakischen Soldaten die ja tatsächlich Kuwait überfallen hatten.
Das UN-Mandat für die Rückeroberung Kuwaits gab es, weil Saddam Hussein mit seiner damals sehr großen Armee völkerrechtswidrig Kuwait und deren Ölfeleder überfallen hatte und sich Saudi-Arabien zurecht Sorgen gemacht hatte, die nächsten zu sein. Mit der Brutkastenlüge hatte das nichts zu tun. Wegen solcher einzelner „Schauermärchen“ gibt es auch kein UN-Mandat zum Krieg. 🙄

Die angeblichen Massenvernichtungswaffen des Irak im Jahre 2003 waren auch damals hoch-umstritten. Z B haben damals die deutsche Bundesregierung und viele andere regelmäßig öffentlich gesagt, dass es dafür keine Beweise gibt und die UN-Inspektoren auch nach jahrelangem Suchen nichts gefunden hatten. Deshalb gab es kein UN-Mandat oder eine breite Zustimmung, sondern nur eine „Koalition der Willigen“ ohne Deutschland, Frankreich usw.. https://youtu.be/Jl1CgTmgnCo

Deine Beispiele sind alles relativ kleine Sachverhalte, die im Prinzip möglich waren und leicht vortäuschbar sind. Die VTler übertreiben deren Bedeutung maßlos, um sich damit wichtig machen, „schaut her, alles Lüge…“ und um Bücher zu verkaufen. Dabei war das alles Killefitz oder auch schon damals als unwahr oder höchst-fraglich bekannt. 🙄

Für die aktuellen großen VTs gibt es keine Beweise oder handfeste Hinweise, obwohl selbst kleine Sachen regelmäßig schnell herauskommen und richtig Sinn ergeben die auch nicht. Und *deshalb* werden die von seriösen Medien als unseriöser Quatsch abgetan.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

@sukram

Deine Beispiele sind alles relativ kleine Sachverhalte, die möglich waren und leicht vortäuschbar sind und die von ihrer Bedeutung her extrem übertrieben werden.

Auf Grund dieser „relativ kleinen Sachverhalte“ mussten Millionen Menschen in Indochina und im Nahen Osten sterben und sie dienten als gefakte Berechtigungen der USA zur militärischen Einmischung.

Das könnte man alles recherchieren, bevor man hier im Sinne der USA rumtrollt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pentagon-Papiere

Gute Infos über den Nahen Osten gibts bei Peter Scholl-Latour und Michael Lüders.

Das Alles muss man aber nicht gelesen Haben, wenn man Verbrechen auf höchster Ebene weißwaschen will, so wie du.

Die aktuellen großen VTs sind das alles nicht. Es gibt dafür keine Beweise oder handfeste Hinweise und richtig Sinn ergeben die auch nicht.

Es heißt ja eben Verschwörungs-Theorie, weil sie z.Zt. nicht bewiesen werden kann.
Sobald sich diese bewahrheitet, ist es eine Verschwörung, wie die zuvor genannten.

Die Liste der konstruierten kriegsgründe und Umstürze der USA ist derart lang, dass man ihnen jede Sauerei zutrauen muss, sobald sie einen vermeindlichen Vorteil daraus ziehen.
Kindlich-naiv ist geradezu, ihnen hehre Absichten zu unterstellen.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

@Rob

Der Vietnamkrieg wurde mit einem „Dominoeffekt“ begründet. Man hat damals gesagt, der Kommunismus breitet sich aus und wenn Vietnam kommunistisch wird, dann folgen bald auch die restlichen asiatischen Länder und dann die Welt. Das war damals für die Menschen nachvollziehbar und deshalb haben sich die Leute zum Vietnamkrieg gemeldet.

Wegen eines einzelnen Torpedoangriffs auf ein US-Schiff oder wegen Greultaten von irakischen Soldaten in Kuwait führt nicht die halbe Welt Krieg in Vietnam oder in Kuwait gegen den Irak.
Selbst wenn beides stimmt, braucht es dafür etwas mehr. So doof sind die Leute dann doch nicht. 🙄

Die Bedeutung des Tonkin-Zwischenfalls und der „Brutkasten-Lüge“ wird von den VTlern einfach völlig übertrieben, um sich wichtig zu machen. Sowohl den Vietnamkrieg als auch die Rückeroberung Kuwaits 1990/1991 hätte es mit Sicherheit auch ohne das gegeben.

Und beides war sehr leicht ohne viel Aufwand möglich, ergab damals Sinn und wurde dennoch aufgedeckt.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

@Sukram

Der Vietnamkrieg wurde mit einem „Dominoeffekt“ begründet. Man hat damals gesagt, der Kommunismus breitet sich aus und wenn Vietnam kommunistisch wird, dann folgen bald auch die restlichen asiatischen Länder. Das war damals für die Leute nachvollziehbar und deshalb haben sich die Leute zum Vietnamkrieg gemeldet.

Das ist Quatsch.

Es ging um Einflußsphären und die angeblichen Angriffe und Gräueltaten dienen nur dazu, von einer kriegsmüden bzw. kriegsunwilligen Bevölkerung das Opfer ihres Lebens oder das ihrer Kinder einzufordern, weil sich die Kriegstreiber im Hintergrund schon lange nicht mehr selbst diesem Risiko ausetzen wollen, beim Kassieren der Kriegsbeute aber als erste „hier“ schreien.

hat man je einen Präsidenten, Politiker, Vorstandsvorsitzenden etc. an der Spitze seiner Armee gesehen, wenn es ins Gefecht ging, so wie die Kaiser und Fürsten des Mittelalters?

Sukram71
Sukram71
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

@Rob

Es ging um Einflußsphären und die angeblichen Angriffe und Gräueltaten dienen nur dazu, eine kriegsmüden bzw. kriegsunwilligen Bevölkerung [zu mobilisieren]

Genau das schreibe ich doch.

Dass es sich bei „Brutkasten-Lüge“ und „Tonkin-Zwischenfall“ um mögliche Propaganda handelte, war aber auch damals schon erkennbar.
Und beides hätte nicht gereicht, um so umfangreiche Kriege zu begründen oder 1990 gar ein UN-Mandat zu erhalten. – Egal ob wahr oder unwahr. Auch nicht um dauerhaft die Bevölkerung zu mobilisieren.

Der Vietnamkrieg wurde auch ganz offiziell mit „Einfusssphären“ bzw der Ausbreitung des Kommunismus begründet.

Die VTler nehmen einzelne – einfachst organisierbare – Kriegspropaganda aus den letzten 60 Jahren, um damit angebliche Verschwörungserzählungen zu begründen, die von Aufwand und Sinnhaftigkeit kein bisschen vergleichbar sind und für die es – trotz des nötigen Aufwandes – bis heute nicht die Spur eines konkreten Hinweises oder gar einen Wistleblower gibt. 🙄

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

@Sukram

Dass es sich bei „Brutkasten-Lüge“ und „Tonkin-Zwischenfall“ um mögliche Propaganda handelte, war aber auch damals schon erkennbar.

Soso, da wurde also erst später aufgedeckt, was sowieso schon Alle wußten?

Und trotzdem haben die US-Bürger über 50.000 ihrer Söhne in den Tod geschickt sowie ein mehrfaches zu seelischen und körperlichen Krüppeln werden lassen, unter denen die Selbstmordrate signifikant hoch ist?

Heißen die alle Markus?

Sukram71
Sukram71
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

@Rob

Und trotzdem haben die US-Bürger über 50.000 ihrer Söhne in den Tod geschickt sowie ein mehrfaches zu seelischen und Körperlichen Krüppeln werden lassen, unter denen die Selbstmordrate signifikant hoch ist?

Aber nicht wegen einem erfolglosen Torpedoangriff auf ein US-Schiff in weit-weit weg, sondern wegen der angeblichen Gefahr durch die weltweite Ausbreitung des Kommunismus. Der US-Präsident brauchte bloß einen formalen Anlass zur Truppenaufstockung.

Selbst US-Bürger der 1960er schickten ihre Kinder nicht jahrelang in den Tod, bloß wegen einem erfolglosen (!) Torpedoangriff. Dafür brauchte es selbst damals mehr. ZB eine totale Kommunistenpanik.

Relevant für heute ist:
Ein Bericht über nen erfolglosen Torpedoangriff kann ganz easy befohlen werden.
Damit kann man aber nicht die aufwendigen und komplizierten Verschwörungserzählungen von heute begründen. Das ist nicht im Ansatz vergleichbar. 🙄

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

@Sukram

Aber nicht wegen einem erfolglosen Torpedoangriff auf ein US-Schiff in weit-weit weg, sondern wegen der angeblichen Gefahr durch die weltweite Ausbreitung des Kommunismus. Der US-Präsident brauchte bloß einen formalen Anlass zur Truppenaufstockung.

Leider daneben.

Der US-Präsident Johnson brauchte einen Beweis für die Absicht der Kommunisten, ihre ideologie mit militärischer Gewalt auch gegen den Westen durchsetzen zu wollen.
Das ist etwas ganz Anderes.

Auf freiwilliger Basis wäre der Kommunismus ja keine Bedrohung für den „überragenden“ Kapitalismus gewesen.
Da musste man ihm schon eine satisfaktionswüerdige Gemeinheit unterjubeln.

Relevant für heute ist:
Ein Bericht über nen erfolglosen Torpedoangriff kann ganz easy befohlen werden.
Damit kann man aber nicht die aufwendigen und komplizierten Verschwörungserzählungen von heute begründen. Das ist nicht im Ansatz vergleichbar.

Relevant für Heute ist, dass die US-Bürger dank Internet und diversen Wistleblowern wenig Bereitschaft zu einer personenintensiven kriegsteilnahme haben.
Das erledigen mittlerweile Drohnen oder Proxies wie der IS.

Zudem bieten sich mit Hilfe der ökonomischen Dominanz der USA und dem Dollar wesentlich smartere Möglichkeiten der Machtausübung.
Nicht gefügige Staaten werden da kurzerhand mit Sanktionen belegt und diese eventuellen Abweichlern unter den „Partnern“ angedroht, wie am Beispiel Nordstream , , Syrien oder Venezuela zu sehen.
Auch der Austritt aus relevanten Bündnisveträgen und das Blockieren von Zahlungssystemen werden gern als Druckmittel eingesetzt.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Wegen eines dummen „Ab heute wird zuückgeschossen“ führt nicht zwei mal die halbe Welt Krieg, und wegen eines slovenischen Attentäters schon gar nicht?

Was labern Sie da nur zusammen! Da ist mit Ihnen wohl mal wieder der Reserve-Gefreite durchgegangen!

Sukram71
Sukram71
Reply to  Drunter & Drüber
2 Jahre zuvor

Wegen eines dummen „Ab heute wird zuückgeschossen“ führt nicht zwei mal die halbe Welt Krieg, und wegen eines slovenischen Attentäters schon gar nicht?

Wir waren bei Tonkin-Zwischenfall und „Brutkasten-Lüge“. Nun kommst du mit 1. und 2. WK…

Auch ok. – All dem ist jedenfalls gemeinsam, dass es a) hätte möglich sein können und b) sehr einfach zu fälschen oder wahr war.

Alles kein Vergleich zu den komplexen und aufwendigen Verschwörungsspinnereien, die heute so kursieren.

Den heutigen VT ist hauptsächlich gemeinsam, dass sie immer komplizierter und widersprüchlicher werden, je weiter man sich hineindenkt und dass es nicht den geringsten greifbaren Hinweis oder Zeugen gibt. ☺️

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Nein, ich komme nicht ‚mit 1. und 2. WK…‘
Ich wollte damit nur zeigen, wie brüchig und daneben Ihre Argumentation „Selbst US-Bürger der 1960er schickten ihre Kinder nicht jahrelang in den Tod, bloß wegen einem erfolglosen (!) Torpedoangriff“ war. Doch, sie taten es, genau das! Sie machten das Gleiche wie Unser’n Alten Kaiser Willem’s Untertanen:

„My fellow citizens of the world: ask not what America will do for you, but what together we can do for the freedom of man.

Oh, das war ja ein ander Mal ein Anderer. Aber er war auch in Berlin.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Drunter & Drüber
2 Jahre zuvor

Selbst US-Bürger der 1960er schickten ihre Kinder nicht jahrelang in den Tod, bloß wegen einem erfolglosen (!) Torpedoangriff“
Doch, sie taten es, genau das!

Nein, eben nicht. Die Leute haben sich doch nicht teils sogar freiwillig zum Vietnamkrieg gemeldet, um den Tonkin-Angriff zu rächen. 🤣🙄

Und dass selbst die Soldaten auf dem Schiff nicht sicher wissen konnten, ob und was im Wasser an ihnen vorbeigetauscht ist, konnten sich auch schon 1964 einige aufmerksame Bürger sicher denken. ☺️

Sie machten das Gleiche wie Unser’n Alten Kaiser Willem’s Untertanen:

Zwischen der europäischen Kriegsbegeisterung 1914 und den USA 1964 gab es schon einige Unterschiede. 🙄

Außerdem wollte ich im Wesentlichen darauf hinaus, dass das keine „Verschwörung“ war, die man mit heute gängigen VT vergleichen kann. Ein paar Berichte zu biegen, ist pipi-einfach.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Es heißt ja eben Verschwörungs-Theorie, weil sie z.Zt. nicht bewiesen werden kann.

Da haben wir das Problem. Es sind nämlich oft nicht mal Theorien sondern stumpf Behauptungen – und leider öfter ganz bewusst erstunken und erlogen. Die Diskreditierung aller Sachverhalte hat zu einer unglaublichen Orientierungslosigkeit geführt, und ich habe den Verdacht, dass das von sogenannten interessierten Kreisen herbeigeführt wurde. Mein ganz persönlicher Verschwörungsverdacht!

Nur damit wir uns nicht – wie sonst auch immer – gleich mistverstehen, ich meine die mit ihren Verschwörungsbehauptungen.

Alle Anderen machen auch jeden Mist, ich weiss, selbst Fünfjährige im Sandkasten, wenn man sie lässt.

Pen
Pen
2 Jahre zuvor

Nochmal ein guter Beitrag zum Covid-19 Thema in Swiss Propadanda Resaerch. Beruhigend!

https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

Sukram71
Sukram71
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

Pen, der Link ist totaler Unsinn, weil es für die Gefährlichkeit einer Krankheit auf deren potentielle Tödlichkeit und Folgen ankommt.

Es kommt drauf an, wie gefährlich eine Infektion ist, wenn keine besonderen Maßnahmen dagegen getroffen würden und ob dann noch für alle die Behandlungsplätze reichen.

Gottseidank ergreift die Politik Maßnahmen, um die Ausbreitung zu verlangsamen und um dadurch alle Patienten auf den Intensivstationen am Leben zu erhalten.

Und dann kommen so Vollidioten und behaupten, alles sei Fake, weil es sei ja fast niemand gestorben… 🙄

Das ist soo dumm, dass es die allermeisten Leute durchschauen und deshalb die hohe Zustimmung für die Verantwortlichen. ☺️

epikur
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Deine Realitätsverdrängung in Kombination mit einem unerschütterlichen Glauben an das Killervirus Corona sind echt erstaunlich! Auf „Swiss Propaganda Research“ sind dutzende internationale Studien, Experten und Fakten zusammengetragen. Natürlich kann man die einfach komplett ignorieren und sagen „alles Unsinn“ – aber dann ist ein argumentativer Diskurs auf Basis von Fakten und wissenschaftlichen Studien nicht mehr möglich.

Sukram71
Sukram71
Reply to  epikur
2 Jahre zuvor

Auf was oben verlinkt wurde sind lauter Daten, die auf Grundlage der bestehenden drastischen Eindämmungs-Maßnahmen erhoben wurden. Dort wird außerdem suggeriert, es würde gelogen.

Es ist doch klar, dass Kontakteinschränkungen und Lockdowns einen Virus eindämmen. Was passiert, wenn man das nicht tut, sieht man nur vereinzelt auf der Welt.

Ihr beschimpft die Feuerwehr, wegen Löschwasser-Schäden, weil sich das Feuer Dank der Löschmaßnahmen nicht so schnell ausbreiten konnte, dass Menschen sterben und sammelt nun systematisch „Fakten“, wie ungefährlich Feuer sei und bezichtigt warnenden Brandexperten der Lüge. Das ist wirklich total lächerlich. 🙄🤣

Abgesehen davon (nur um einen Punkt aufzugreifen) sind Vorerkrankungen – mit denen man lebt – für Menschen über 65 völlig normal und die Regel.
Und wenn so jemand wegen der Schwächung durch Covid19 an der Vorerkrankung stirbt, dann ist er natürlich an Covid19 gestorben. Ohne Corona hätte er ja auch mit Vorerkrankung weitergelebt.
Die ganzen Maßnahmen dienen dazu Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen. 🙄

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

@Sukram

Aber genau deshalb wird die Politik von Leuten gemacht, die klüger sind als ihr und deshalb bekommen die Verantwortlichen von der Bevölkerung recht viel Zustimmung.

Quod erat demonstrndum.

Unter den Blinden ist der Einäugige König.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

Nun, das hatte ich höflicherweise wieder gelöscht, ist aber halt dicht an der Wahrheit. Gute Nacht ich schlafe jetzt.

Skeptiker
Skeptiker
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Worauf du aber gar nicht eingehen willst ist, dass die -offiziellen- Zahlen (z.B. RKI) ziemlich eindeutig zeigen, dass das Verbot von Grossveranstaltungen und die Aufforderung(!) zu einer gewissen sozialen Distanz anscheinend die einzigen (bzw. die effektivsten) Ursachen dafür waren, dass die Infektionszahlen zurückgegangen sind.
Wenn man diese Schlussfolgerung zieht, wäre es folgerichtig zu sagen, dass die nachfolgenden Einschränkungen nutzlos, wenn nicht sogar schädlich waren.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Skeptiker
2 Jahre zuvor

Wenn man diese Schlussfolgerung zieht, wäre es folgerichtig zu sagen, dass die nachfolgenden Einschränkungen nutzlos, wenn nicht sogar schädlich waren.

Das kann natürlich sein. Das weiß man aber einfach nicht. Im Zweifel ist man auf Nummer sicher gegangen. Die Zahlen sind ungenau.

Richtige Ausgangssperren gibt es ja garnicht und der Lockdown von Geschäften wird immer weiter aufgeweicht.
Restaurants, Freibäder, Biergärten, Diskotheken und Bars sind ja im Grunde Großveranstaltungen und die zu schließen ist vermutlich angemessen. Auch wenn es fur die Betreiber hart ist.

Skeptiker
Skeptiker
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

Danke für den Link. Die Seite
https://swprs.org/
scheint „relativ“ seriös zu sein, weil sie auf viele andere Seiten seriöser Medien verweist. Insofern geht der Vorwurf, dass alternative Medien Verschwörungstheorien verbreiten ins Leere, wie ich finde.
Sorry Sukram 🙂

Skeptiker
Skeptiker
2 Jahre zuvor

Seit Anfang Februar verfolge ich die Berichterstattung zum Thema „Corona“ – Ich bin kein Virologe und kein Mediziner und kein Statistikexperte, aber ich bin ein Mensch mit einem gesunden Menschenverstand, der logische Zusammenhänge erkennen kann, nicht zu Panik neigt und für den die Werte: Freiheit, Wahrheit, Liebe, Freude, Neugier am wichtigsten sind. Was ich zur Zeit sehe ist eine Massenhysterie, aus der die Menschen langsam aufwachen.
Die Sonne scheint hier jetzt schon seit einigen Wochen, es wird wärmer und alles deutet darauf hin, dass es für die Menschen, die die Angst lieben, immer schwerer wird Anhänger zu finden, da Angst ein außergewöhnlicher und kein natürlicher Zustand des Menschseins darstellt.
Es gibt starke Hinweise darauf, dass die Absage von Massenveranstaltungen das wirksamste Mittel war um diese Pandemie einzudämmen, und genauso starke Hinweise darauf, dass dieser „neue“ CoronaVirus genauso funktioniert wie die „alten“ CoronaViren, nämlich, dass ungefähr 0,05 bis 0,1% der Menschheit daran sterben, da sie gewisse Vorerkrankungen haben.
Die Politik und die Medien werden es in den nächsten Wochen schwer haben ihr Gesicht nicht zu verlieren, genauso wie die Masse der Bevölkerung, die (noch) durch Angst getrieben ist, aber es ist nur eine Frage der Zeit bis auch die Mehrheit der Bevölkerung erwachen wird und erkennen wird, dass alles nicht so schlimm ist wie gedacht: Wir werden doch nicht alle so schnell sterben, wie man uns gesagt hat.

Serienfan
Serienfan
2 Jahre zuvor

Der jetzige Zustand muss immer als Ausnahmezustand bezeichnet werden. „Neue Normalität“ entsetzt mich, scheint aber seine psychologische Wirkung nicht zu verfehlen.

Gestern hörte ich eine Sendung von Deutschlandfunk Kultur „Lakonisch Elegant. Der Kulturpodcast“, darin gab es ein Interview mit Doris Dorrie. Und ich musste dabei wirklich am Verstand von Dorrie und am Verstand der Moderatorin zweifeln, denn beide bescheinigten sich, dass sie jetzt bereits beim Betrachten von Filmen ein komisches Gefühl bekommen, wenn sich darin fremde Menschen nahe kommen und sogar berühren, während es doch ein Abstandsgebot gibt.

Nur wenn man den aktuellen Zustand als „Normalität“ anerkennt, kann man zu solchen geradezu geistesgestörten Reaktionen kommen. Es ist tatsächlich schon so weit: Die Normalität, wie wir sie noch vor wenigen Wochen ein Leben lang erlebten, gilt als „unnormal“.

Ich glaube, nicht einmal während des 2. Weltkriegs haben Menschen sich Filme angesehen und dabei permanent gefragt: Wo bleibt da eigentlich der Bombenangriff? Wieso ist dieser Familienvater zu Hause und nicht an der Front?

Wir müssen uns gegen den Begriff „Normalität“ unbedingt wehren. Und auch gegen den Begriff „Lockerung“. Eine geringfügige Rücknahme von drastischen Verboten, die menschliche Tragödien auslösen können, ist keine „Lockerung“, sondern noch immer ein schwerwiegender Eingriff.

Auch der Begriff „Vorsicht“ wird mir zu einseitig verwendet. Das Beibehalten der Maßnahmen wird mit „Vorsicht“ gleichgesetzt. Nun erzeugt diese Corona-Krankheit menschliche Tragödien, aber auch die Maßnahmen erzeugen menschliche Tragödien. Zu radikale Maßnahmen, die in ihrer Wirkung gering und daher unverhältnismäßig sind, sind genauso „unvorsichtig“ wie die vorschnelle Rücknahme von Maßnahmen, die zurzeit offenbar noch nicht einmal diskutiert werden darf, ohne dass Mutti Merkel anfängt, Bürger und Politiker zu beschimpfen.

reborn
reborn
Reply to  Serienfan
2 Jahre zuvor

Neue Normalität ist das Codewort für „Totalitarismus“.
Wir reden von tiefgreifenden perversen Eingriffen des Staates in den Bereich des Zwischenmenschlichen. Dafür gibt es, nach wie vor, in Doofland keinen Anlass. Die Seuche existiert nur in den Köpfen der Menschen.
Ein gleichgeschalteter irreführender Medienapparat hat diesen Unsinn in die Hirne der Menschen eingepflanzt. Und dort wuchert dieser Parasit.

Gute Rede im österreichischen Parlament zur „neuen Normalität“:
https://www.youtube.com/watch?v=3gH4zH4Cp9Q#t=03m40s

t.h.wolff
t.h.wolff
2 Jahre zuvor

Außer Corona ist ja scheinbar gar nichts passiert, in den letzten Monaten. Kein viertes Reich rising? Höcke jetzt doch endlich bei den Dreharbeiten zum neuen Bond? Was ist los? Oh, Mutti hat fast alle ihre Sessel im virtuellen Parlament wieder. Na, dann ist ja gut. Damit ist auch die Frage beantwortet, für wie lange der Ausnahmezustand (aka antiviraler Schutzwall) noch aufrecht erhalten wird. Und wieder wird es Merkel sein, die die Mauer einreisst, nur diesmal nicht aus der Sauna der Akademie der Wissenschaften heraus.

Pen
Pen
2 Jahre zuvor

Wenn man diese Sendung gesehen hat, versteht man nicht, wieso Merkel und ihre Regierung in der Corona Krise an Beliebtheit gewinnen.

Es geht um Pflege.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/Norddeutschland-und-die-Welt,sendung1019626.html

Mr.X
Mr.X
1 Jahr zuvor

tja, wenn man aus ddr-zeiten nichts anderes gewöhnt ist, will man nun hierzulande, die bevölkerung, nun auch damit beglücken