Corona und Politik: Denken, stillgestanden!

Hinterher ist man immer schlauer. Oder auch nicht. Die Politik der Bundesregierung demonstriert seit Monaten, dass wachsende Informationen nicht zwingend zu neuen Erkenntnissen und Handlungen führen müssen.

Seit Wochen wird über die Maskenpflicht diskutiert. Zunächst schien sie überflüssig oder sogar schädlich zu sein, dann unverzichtbar, und nun bewegen wir uns irgendwo in der Mitte beider Positionen. Die Maskenpflicht also, sie ist jetzt der nächste Gradmesser für den sogenannten Erfolg der „Maßnahmen“. Dabei ist sie – zwar politisch und medial hochgekocht – nur ein Nebenkriegsschauplatz.

Maßnahmen und Meinungen – in Stein gemeißelt

Die derzeitige Lockerung der Maßnahmen wird wohlweislich von der Politik als höchst riskantes Unterfangen kommuniziert. Möglich, dass das stimmt, unmöglich, dass es sich anders verhält. Die Tatsache, dass Kanzlerin Merkel schon im Vorfeld eine

Öffnungsdiskussionsorgie

verhindern wollte, spricht eine klare Sprache.

Alternativen zur Alternativlosigkeit? Undenkbar! Dabei glänzt die Bundesregierung im Wesentlichen durch Unwissenheit, Ignoranz und Planlosigkeit. Und damit sind nicht die Masken gemeint, die derzeit so leidenschaftlich diskutiert werden. Merkel und ihre Mitstreiter haben das Denken weitgehend eingestellt, sie haben sich ein paar „Lieblingswissenschaftler“ zusammengeholt und lassen diese in stetigen Wiederholungen predigen, was vor ein paar Wochen oder Monaten (womöglich) noch richtig war.

Neben dem „Star“ Christian Drosten hat sich in letzter Zeit auch die Virologin Melanie Brinkmann den Ehrentitel „Hofberichterstatterin“ erarbeitet. Um sie soll es jetzt kurz gehen, wenn auch nur stellvertretend für eine Politik, die sich für den Stillstand nach dem Lock Down entschieden hat.

Alles bleibt, wie es ist?

Am 12. Februar 2020 erklärte Brinkmann in einem Video, dass Covid-19 auch durch Schmierinfektion übertragen werden kann.

Prof. Hendrik Streeck, ebenfalls Virologe, sagte bei Markus Lanz am 31.März 2020 dagegen, dass er keinen Nachweis für die Übertragung von Covid-19 mittels Schmierinfektion nachweisen konnte.

Dieser Widerspruch ist an sich kein Problem. Zwischen Anfang Februar und Ende März lag eine gefühlte Ewigkeit, man kann also Melanie Brinkmann keinen Vorwurf daraus machen, dass sie in ihrem Video einer Fehlinformation erlag. Man kann nicht einmal unterstellen, dass es überhaupt eine solche Fehlinformation war, denn bis heute ist – zumindest meines Wissens – diese Frage nicht abschließend geklärt.

Das Beispiel zeigt aber deutlich auf, was schiefläuft in der Politik. Streeck etwa ist für die Bundesregierung offenbar kein angemessener Gesprächspartner (von anderen Wissenschaftlern, die nicht „auf Linie“ sind, ganz zu schweigen), er darf seine Haltung und seine Erkenntnisse höchstens mal bei Markus Lanz kundtun, ansonsten ist er nicht sehr gefragt. Brinkmann dagegen lächelt uns von allen erdenklichen Medien aus an und erklärt, charmant und mütterlich zugleich, dass alles so bleiben müsse wie beschlossen, dass ein Ende oder auch nur der Gedanke an ein Ende der Lockerungen fatal wäre.

Derweil ist es Streeck, der in Heinsberg viel gearbeitet hat und an der Erstellung einer repräsentativen Studie mitwirkt. Eine solche Studie, so sie denn wirklich repräsentativ ist, könnte zu Informationen führen, die uns einen großen Schritt weiter im Kampf gegen das Virus brächten.

Doch die Bundesregierung zeigt zwar oberflächlich Interesse, hat aber selbst noch nichts getan, um solche repräsentativen Ergebnisse zu liefern. Sie diskutiert stattdessen lieber die Maskenpflicht und die Frage, wie sie warum, wann und wo in welchem Umfang eingeführt werden soll. Und natürlich müssen auch die Ministerpräsidenten ihren Senf dazugeben, die ihrerseits natürlich Tag und Nacht über Schutzmasken nachdenken.

In der Zwischenzeit kommen immer mal wieder neue Informationen zum Vorschein. Aber wen schert das schon?

Die Maßnahmen haben geholfen! Die Maßnahmen haben geholfen?

Wie gesagt: Hinterher ist man immer schlauer. Zumindest, wenn es ein konkretes Hinterher gibt. Im Falle der von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen kann man auf die Idee kommen, dass ja nach deren Inkrafttreten die Fallzahlen tatsächlich zurückgingen.

Nur ist dem gar nicht so. Tatsächlich waren schon Tage vor dem Inkrafttreten der Einschränkungen durch die Bundesregierung die Fallzahlen auf einen Reproduktionswert von leicht unter 1 zurückgegangen. Der magische Wert also, den die Bundesregierung angestrebt hatte, war schon vor den Maßnahmen erreicht. Es war einmal mehr Hendrik Streeck, der darüber sinnierte, dass womöglich die Absage von Großveranstaltungen ausgereicht habe, um den weiteren Verlauf spürbar positiv zu beeinflussen.

Streeck betonte, dass er nicht weiß, ob es sich so verhält, wollte es aber auch nicht ausschließen. Man weiß es also nicht, aber man weiß so vieles nicht.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) aber wusste es, denn es waren die RKI-Zahlen, die das Magazin „Multipolar“ als Grundlage für einen sehr lesenswerten Artikel verwendet hat.

Und die Bundesregierung? Hatte sie keine Ahnung über diese Zusammenhänge? Oder hatte sie sich – was eher zu vermuten ist – so sehr in die Einschränkungen „verknallt“, dass sie damit gar nicht wieder aufhören wollte? Ein Zeichen geistiger Beweglichkeit wäre es zumindest gewesen, wenn sich die Politik einmal damit beschäftigt hätte, was da zutage trat. Und in der Folge die eigenen Handlungen überdacht hätte. Womöglich hätte das zu einer konstruktiven

Gedankenorgie

geführt. Aber lassen wir das mit den Konjunktiven.

„Wir sind gut vorbereitet.“

Das Problem der Politik im Umgang mit Corona ist der Unwille, die gedankliche Richtung zu wechseln, wenn es notwendig oder sinnvoll erscheint. Angeblich waren wir von Anfang an auf das, was da kommen würde, vorbereitet. Allein diese Impertinenz schreit zum Himmel. Niemand (hoffentlich) wusste, was da auf uns zukommt, insofern mag die Behauptung, wir seien darauf vorbereitet, psychologisch nachvollziehbar sein. Haltbar ist sie keinesfalls, und die Reaktionen der Politik untermauern das eindrucksvoll.

Es wäre in einer Situation wie der jetzigen dringend nötig, immer wieder die Informationen zu verarbeiten und das eigene Handeln zu hinterfragen. Und dabei geht es um weit mehr als die bisher genannten Zahlen. Es geht auch um die gesellschaftlichen Verwerfungen, die psychischen Belastungen von Menschen, die Einsamkeit und die Isolierung, die schon für sich genommen zu einer Schwächung des Immunsystems führen, die also krank machen. Einmal mehr stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit, und einmal mehr wird die Antwort darauf immer schwieriger. Es sei denn, man beharrt auf seinem Standpunkt und blendet alles, was an Erkenntnissen und Faktoren hinzugekommen ist, einfach aus.

Und so beschäftigen sich Spahn, Merkel und die Ministerpräsidenten weiter mit der Frage, wer welche Masken bekommt und wo sie – wenn überhaupt – getragen werden müssen. Zur Lösung der Gesamtproblematik trägt das nicht bei, eher zu weiterer Verunsicherung, zur menschlichen Isolierung und zum Denunziantentum.

Auch die repräsentative Studie, die so wichtig wäre, dümpelt in den Gedankengängen einiger weniger, die auf den weiteren Verlauf aber keinen Einfluss nehmen können. Die Bundesregierung jongliert mit Begriffen wie Fallzahlen, Reproduktionsraten, Mortalitäts- und Letalitätsraten, Dunkelziffern und – natürlich – Maßnahmen. Diskutieren will und wird sie darüber nicht, denn „Öffnungsdiskussionsorgien“ – das haben wir von Merkel gerade gelernt – will sie nicht. Und repräsentativ? Was soll das denn sein?

Auf der einen Seite hören wir fast täglich aus irgendeinem Munde „Ich bin ja nun kein Wissenschaftler, sondern Politiker“, auf der anderen Seite sind es dieselben Stimmen, die nicht bereit sind, die ganze Breite und Vielfalt der Wissenschaft, also auch andere Richtungen als der Virologie, zu nutzen. Was nötiger denn je wäre. Bis auf wenige Ausnahmen werden die Einschätzungen einiger weniger Wissenschaftler gehört, andere dagegen spielen bei den Entscheidungsfindungen der Bundesregierung keine Rolle. Dabei müssten nicht einmal alle gehört werden, es würde reichen, unterschiedliche Perspektiven zuzulassen und dann entsprechend die politisch notwendigen Entscheidungen zu treffen.

Doch dafür wäre es auch vonnöten, dass die eigene Haltung eben nicht in Stein gemeißelt ist, dass sie sich ändern kann, ja, muss, wenn die Rahmenbedingungen und die Informationslage es tun. Damit ist aber wohl nicht zu rechnen, denn – und das kann ja niemand wollen – sonst haben wir irgendwann womöglich noch

Rahmenbedingungsdiskussionsorgien.

Gott bewahre!

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Rudi
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Rudi

Richtig dargestellt. Der Eindruck drängt sich täglich mehr auf, dass die Bundesregierung sich nur auf Wissenschaftler, die eine Richtung repräsentieren, verlässt. Inzwischen wird der Unmut vieler Virologen und Epidemiologen immer größer. Zu nennen wäre hier Prof. Sucharit Bhakdi, der sich in einem Offenen Brief via YouTube an die Kanzlerin herself wandte und derzeit mehr 2,3 Mio Aufrufe verzeichnet.

Heldentasse
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Heldentasse

Diesem Kommentar von Tom kann ich gut folgen. FACK & THX Vielleicht ist meine Sicht auf die Dinge zu simpel, aber m.E. ist das alles einfach vom Prinzip her. Nämlich solange man nichts genaues weis bei dieser neuen Lungenseuche muss man vom schlimmsten ausgehen, und auch harte Maßnahmen zum Schutz der Menschen treffen. Parallel dazu muss geforscht werden bis der Arzt kommt, ganz besonders im angesprochenen repräsentativen Bereich, um gesicherte Erkenntnisse zu erlangen damit ggf. nicht verhältnismäßige Schutzmaßnahmen (besonders die, die die Grundrechte einschränken) verantwortlich aufgehoben werden können, oder auch nicht. Aber sie erforschen es nicht in der Breite wie… Weiterlesen »

Billy
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Billy

so sehr in die Einschränkungen „verknallt“, dass sie damit gar nicht wieder aufhören wollte

Motivation?
Da scheitern die meisten mit einer plausiblen Erklärung,und wenn Typen wie Horst es probieren, kannst gleich den Irrenarzt informieren.
Nein, die Nummer wollte und will keine Regierung der Welt,warum auch?

Heldentasse
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Heldentasse

Nun ja, ganz sachlich und innerhalb der System- Logik“ betrachtet, spielen die so oder so mit dem Feuer. Nicht weil sie die Grundrechte einschränken, was wohl für einige von denen ein feuchter Traum ist, sondern weil sie mit den Maßnahmen evtl. auch die Wirtschaft vor die Wand fahren, auch mit sehr bösen Folgen.

Atalante
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Atalante

Danke für deinen Artikel und den Link auf multipolar, absolut lesenswert. Langsam wird mir das auch arg übergriffig, die Masken von Anfang an und der Abstand hätten es doch auch getan, wenn ich es richtig verstehe? Stattdessen wird das öffentliche Leben fast auf NULL runtergefahren, Menschen sitzen deswegen arbeitslos oder in Zwangsurlaub (Kurzarbeit) zu Hause und wissen im Zweifel nicht, wovon sie sich was -sorry-zu fressen- kaufen oder die unter normalen Einkommenssituationen gerade so haltbare Mietbutze zahlen sollen, (fun fact am Rande: die Preise im LEH haben ganz heimlich still und leise, nicht wenig angezogen, heisst also,die Leute haben noch… Weiterlesen »

Pen
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Pen

Eigentlich kommt mir das Thema zu den Ohren raus, aber einen guten Artikel dazu liest man doch immer wieder gern.. Danke, Tom Wellbrock, auch für die Links.

„Es geht auch um die gesellschaftlichen Verwerfungen, die psychischen Belastungen von Menschen, die Einsamkeit und die Isolierung, die schon für sich genommen zu einer Schwächung des Immunsystems führen, die also krank machen.“

Es ist seit langem bekannt, daß Isolation das Immunsystem schwächt.

https://www.youtube.com/watch?v=fdXd–E6LnU&t=2s

In Wien hat es am Sonntag Demonstrationen gegen den Lockdown gegeben, und es kam zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Link auf RT deutsch.

Heldentasse
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Heldentasse

Moin Pen
In Berlin war auch der Bär los, aber

„Die Gedanken sind frei!“ (Helge Plavenieks)

Pen
Gast
Pen

Moin Heldentasse,

danke für den Link. Und bleib gesund!

LG Pen

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Du auch! LG 🙂

gmt
Mitglied
gmt

ich bin dem Hinweis auf Multipolar gefolgt. Die Darstellung dort ist falsch: In dem Abschnitt „Weiterhin Irreführung bei den Fallzahlen“ wird suggeriert: „der massive Anstieg der Fallzahlen von KW 11 zu KW 12 (eine Verdreifachung) die Folge einer ebenso massiven Ausweitung der Testmenge (ebenfalls eine Verdreifachung“. Das wäre für eine representative Testung (bei der getestete zufällig gewählt wird) richtig. Es wird jedoch nicht zufällig getestet, sondern bei einem Verdacht oder Kontaktpersonen. -> Wir sehen also zuerst ein Anstieg der Verdachtsfälle und in folge davon ein Anstieg der durchgeführten Tests. Der Anteil der positiv getesteten (6% bis 9%) sagt darüber aus… Weiterlesen »

Mordred
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Mordred

Arbeite bitte sauberer mit der Zitatfunktion und den „“. Das ist teilweise schwer zu durchschauen. Das wäre für eine representative Testung (bei der getestete zufällig gewählt wird) richtig. Es wird jedoch nicht zufällig getestet, sondern bei einem Verdacht oder Kontaktpersonen. Ne. Wenn bei einem repräsentativen Test überproportional viele positive rauskommen würden, tja dann wäre aber Holland in Not! Denn das würde ja bedeuten, dass bis dahin getroffenen Gegenmaßnahmen und auch die jetzt erfolgenden zwecklos waren/wären. Uatürlich ist es auch völlig richtig, die Verdreifachung der gezielten (!) Testungsmenge bzw. der daraus resultierenden Verdreifachung der Fallzahlen nicht als Weltuntergang, sondern als logische… Weiterlesen »

Ceryk
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Ceryk

Ne. Wenn bei einem repräsentativen Test überproportional viele positive rauskommen würden, tja dann wäre aber Holland in Not! Denn das würde ja bedeuten, dass bis dahin getroffenen Gegenmaßnahmen und auch die jetzt erfolgenden zwecklos waren/wären.

Nein, nicht unbedingt.
Es koennte genauso gut bedeuten, dass der Anteil der Infizierten, die keinerlei Symtome zeigen, hoeher ist, als bisher angenommen.

Mordred
Mitglied
Mordred

Stimmt. Danke.

gmt
Mitglied
gmt

Wenn bei einem repräsentativen Test überproportional viele positive rauskommen würden Was meinst Du mit überproportional? Überproportional zu welcher proportion? Uatürlich ist es auch völlig richtig, die Verdreifachung der gezielten (!) Testungsmenge bzw. der daraus resultierenden Verdreifachung der Fallzahlen nicht als Weltuntergang, sondern als logische Konsequenz zu kommunizieren. Und wenn das der Artikel kritisiert, hat er völlig recht. In dem Multipolar Artikel steht: Wie bereits berichtet, ist der massive Anstieg der Fallzahlen von KW 11 zu KW 12 (eine Verdreifachung) die Folge einer ebenso massiven Ausweitung der Testmenge (ebenfalls eine Verdreifachung). Erst dieser Anstieg, der, vermittelt über die Medien, die Öffentlichkeit… Weiterlesen »

Mordred
Mitglied
Mordred

Was meinst Du mit überproportional? Überproportional zu welcher proportion?

Laut Dir, dem Artikel oder wem auch immer ging von einer KW auf die andere die Positivzahl von 6 auf 9%. Das ist die Proportion.
Ich beurteile nicht, ob das Vorgehen des RKI bzgl. Infektionsketten unterbrechen etc. richtig ist. Falsch ist aber definitiv, den Leuten nicht zu erklären, dass die Anstiege (z.B. von 6 auf 9%) bei dem Vorgehensmodell eher „normal“ als Grund zur Panik sind.

gmt
Mitglied
gmt

Die 6 bis 9% ist das Verhältnis von positiven zu negativen Tests in der Testmenge des RKI, Es sagt alleine nichts über die Verteilung der Erkrankten in der Bevölkerung. Ich versuche ein einfaches Rechenbeispiel: 300 von 100.000 Menschen sind krank. Nur 10% (= 30 Personen) dieser infizierten Menschen bekommen Symtome, melden sich beim RKI und werden positiv getestet. Dann geht das Gesundheitsam jeweils 99 Kontakte dieser 30 Patienten durch. Wir haben dann 30 Tests von symptomatisch Kranker + 30*99 Tests von Kontakten = 3.000 Tests. Angenommen, dass jeder Kranke vier weitere angesteckt hat. In den 3.000 Tests sind es dann… Weiterlesen »

Rudi
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Rudi

@ gmt Das RKI testet gezielt, auf dringenden Verdacht: Wenn jemand Symptome hat oder Kontakt zu einem nachgewiesenem Corona Fall, ist die Wahrscheinlichkeit einen Kranken zu erwischen viel höher als 1 zu 1000 mit einer zufälligen, Auswahl. Das RKI kommt ja in dem realen Leben auf 6 bis 9% Trefferquote. Deine Rechnungen kann ich nur teilweise nachvollziehen. Das RKI teste nur auf „dringenden Verdacht“, wie du schreibst. Damit werden diejenigen nicht erfasst, die carona-positiv sind, jedoch keine oder nur minimale Symptome aufweisen. Theoretisch könnte das eine sehr hohe Prozentzahl sein. Deshalb ist eine repräsentative Stichprobe wichtig und erkenntnisgewinnend. Es ist… Weiterlesen »

gmt
Mitglied
gmt

Man kann davon ausgehen, das der prozentuale Anteil zwischen corona-positiven mit und ohne Symptome über die Zeit gleich bleibt. Daher reicht es die Änderung der Patienten mit Symptomen nachzuverfolgen. Wenn sich die Zahl der Kranken mit Symptomen verdoppelt, dann kann man davon ausgehen das die Zahl der Infizierten ohne Symtome auch doppelt so groß wurde. Man darf den Begriff „representative Studie“ nicht einfach so in den Raum werfen ohne dazu zu sagen für welche Parameter die representativität gelten soll , Wie juergen hier geschrieben hat Eine für die Bundesrepublik repräsentative Studie gibt es nicht und kann es auch nicht geben… Weiterlesen »

Jörg Hensel
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Bevor man über die s.g. Corona-Maßnahmen diskutiert, sollte man erst einmal prüfen, ob selbige überhaupt mit den Kriterien des § 28 (1) S. 1 IfSG, kompatibel sind. – Da könnte man sich u.U. sehr viele Randdiskussionen sparen.

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Schön wäre es ja, wenn man als juristischer Laie so eine Gemengelage überhaupt „prüfen“ kann! Ich habe davon kaum was eine „Ahnung“, weiß aber immerhin so viel, dass Gesetze und deren § durch Gerichte interpretiert werden, und da herrschen nicht sollten Widersprüche, bis denn die höchsten Gerichte sich festgelegt haben.

Und dann gibt es ja noch die Gesetzeskommentare zu den Gesetzes §, zu denen man als Laie kaum zugriff nehmen kann, geschweige denn versteht was überhaupt gemeint ist.

Ergo: Ein gemeinter Vorschlag, aber m.E. kaum praktikabel.

Evtl. sollte man das ganze besser aus eine politischen Perspektive heraus betrachten!?

Pen
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Pen

Noch einmal der Hinweis auf ein wichtiges Video. Die 20 Minuten Lebenszeit sollte eine mitdenkender Bürger sich schon nehmen. Und das am besten mehr als einmal. Was da abgeht ist ungeheuerlich! Bill Gates, den niemand gewählt hat, und seine Gang, bestehend aus ihm selbst, den Clintons, Zuckerberg, etc. und die restlichen der ein Prozent holen zum ganz großen Schlag aus. Ich hatte das weiter oben schon einmal verlinkt und auch schon im vorigen Artikel. Was hier zu Sprache kommt ist weitaus wichtiger, als das, was unsere wankelmütigen Epidemologen, Virologen und andere Tierärzte so absondern. Von unserer Kanzlerin mal ganz zu… Weiterlesen »

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Nur ist dem gar nicht so. Tatsächlich waren schon Tage vor dem Inkrafttreten der Einschränkungen durch die Bundesregierung die Fallzahlen auf einen Reproduktionswert von leicht unter 1 zurückgegangen.  Die Daten sind viel zu ungenau und zeitverzögert, um solche weitreichenden Schlüsse daraus zu ziehen. Man kann auch nicht täglich mit jeder Zwischeninfo die Politik wechseln. Außerdem gibt es doch Lockerungen. Es ist der Job der Regierung verpflichtende Vorgaben zu machen und eben nicht zuzulassen, dass 50 % der Leute auf Experten A hören, 30% auf Experten B und 20% auf Experten C. Dann kann man es gleich bleiben lassen. So wird… Weiterlesen »

Mordred
Mitglied
Mordred

Ey Suki, etwas OT: Du meintest ja, dass es keine Beschränkung von Auslandreisen durch die Regierung gäbe. Heute morgen wurde bei uns im Intranet (Stadtverwaltung) folgendes gepostet: „Es ist zwar nicht davon auszugehen, dass derzeit Reisen ins Ausland unternommen werden, dennoch sei darauf hingewiesen, dass Personen, die nach einem Auslandsaufenthalt von mehr als 72 Stunden zurückkehren, unabhängig davon, ob sie Symptome der Viruserkrankung aufweisen oder nicht, sich auf direktem Wege für einen Zeitraum von 14 Tagen (nach Rückkehr) in Quarantäne begeben müssen Gleichzeitig ist unverzüglich Kontakt zum Gesundheitsamt aufzunehmen. Sollten trotz Reisewarnungen entsprechende Auslandsaufenthalte durchgeführt werden, wird geprüft, ob die… Weiterlesen »

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Hallo Mordered,
stimmt, man kann Deutschland verlassen um zB woanders Urlaub zu machen, aber woanders gibt es idR viel strengere Maßnahmen, zB echte Ausgangssperren, Hotels und Bars geschlossen usw und es kann leicht passieren, dass man nach der Rückkehr hier in Quarantäne muss.

Da kann man auch gleich Urlaub auf Balkonien machen. ☺️

Warten wir mal ab, wie die Lage im Sommer und Spätsommer ist.

Juergen
Mitglied
Juergen

@Tom Derweil ist es Streeck, der in Heinsberg viel gearbeitet hat und an der Erstellung einer repräsentativen Studie mitwirkt. Eine solche Studie, so sie denn wirklich repräsentativ ist, könnte zu Informationen führen, die uns einen großen Schritt weiter im Kampf gegen das Virus brächten. Diese Studie ist aber nicht repräsentativ, oder genauer: nur für Heinsberg repräsentativ. Eine für die Bundesrepublik repräsentative Studie gibt es nicht und kann es auch nicht geben da sich der Virus nun mal über ein paar Hotspots und eben nicht gleichmäßig verbreitet hat. Niemand weiß welcher Mix von Personen und Regionen für die Bundesrepublik repräsentativ wäre.… Weiterlesen »

Rudi
Gast
Rudi

@Juergen Und wenn so ungefähr 99% der Länder dieser Welt dieselbe Strategie fahren (ja, Schweden nicht) dann ist es ziemlich wahrscheinlich dass Schweden der Geisterfahrer ist und nicht die 99%. Ein schlüssiges Argument ist das nicht, dass die Mehrheit aufgrund ihrer Quantität recht hätte. Angebrachter wäre eine Diskussion unterschiedlicher Auffassungen auf Augenhöhe zuzulassen. Andere wissenschaftliche Meinungen, die außerhalb des RKI sich bewegen, gibt es, und zwar von renommierten Wissenschaftlern. Doch diese werden von den Hauptmedien nicht mit einbezogen. Prof. Sucharit Bhakdi, ein Experte seines Faches, kann man nur mit bösem Willen als unseriös bezeichnen. Er hatte laut eigener Aussage nur… Weiterlesen »

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Juergen

Zum gesamten Komplex um Virologen, Politiker und Maßnahmen kann ich nur sagen: kuck auch ins Ausland, Deutschland ist keine Insel. Und wenn so ungefähr 99% der Länder dieser Welt dieselbe Strategie fahren (ja, Schweden nicht) dann ist es ziemlich wahrscheinlich dass Schweden der Geisterfahrer ist und nicht die 99%.

Geisterfahrer tragen auch oft so komische Namen wie Galileo Galilei, Leonardo da Vinci, Isaak Newton oder Albert Einstein, aber wie heißt es so schön:

Sch***e schmeckt, Millionen Fliegen können nicht irren. 🙂

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Einerseits wirfst Du der Politik vor, nicht die Richtung zu wechseln wenn es sinnvoll erscheint, wie hier:
[…]
Doch Du stellst ja selbst fest, dass die Politik gerade die Richtung wechselt, Beispiel Masken und Lockerung der Ausgangsbeschränkungen. 

Schön dass ich nicht der einzige bin, dem das völlig Offensichtliche auffällt. 😊

Und wenn so ungefähr 99% der Länder dieser Welt dieselbe Strategie fahren [dann muss wohl was dran sein]

Vergiss es. Die Leute hier wähnen sich als wahre Durchblicker, die allein kritisch denken können, und alle anderen sind blinde Schafe.
Das ehrlich aufzulösen gäbe wohl ziemliche Kratzer im Selbstbild. 🤣

Tobi
Mitglied
Tobi

Man könnte die Komplexheit der Diskussion noch beliebig erhöhen, indem man Meinungen und Studien internationaler Experten aus aller Welt miteinbezieht. Schließlich handelt es sich hier um ein globales Phänomen.
Aber hiesige Politiker, Journalisten und Bürger fühlen sich damit offenbar nicht wohl.

Genau wir jede Nation ihre eigenen Lieblings-Fernsehköche hat, gibt es eben auch Lieblings-Virologen oder bestimmte nationale Institutionen (z.B. RKI), an denen man sich gerne festbeißt.
Es bilden sich regelrechte Fan-Clubs auf der einen, und Hass-Objekte auf der anderen Seite.

Folkher Braun
Gast
Folkher Braun

Die Situation im Land ist schon bemerkenswert. Wir haben: – Corona viel gefährlicher als Schweinegrippe vs. Corona nicht mehr als normale Grippe, – Gesichtsschutz unbedingt erforderlich vs. völlig unwirksam, – Sterblichkeitsraten dramatisch vs. statistisch falsch ermittelt, – Virus stammt aus China (Wuhan-Markt) vs. Virus enthält HIV-Komponenten (Designer-Virus). Was soll man als Normalbürger jetzt annehmen? Ich bin der Meinung, dass interessierte Kreise mit uns den „lockdown“ üben. Der wird gebraucht für andere Zwecke. Zum Beispiel für den Zusammenbruch des Bankensystems. Stephan Schulmeister hat in „Der Weg zur Prosperität“ auf die Situation hingewiesen. Wir haben 2008 bezahlt und werden 2021 nochmal für… Weiterlesen »

Mordred
Mitglied
Mordred

Dazu passt die Hypothese dieses Nerds:
https://www.youtube.com/watch?v=2IcTNbSh1aI
Man hat sozusagen für die eh kommende Weltwirtschaftskrise eine nette Begründung gefunden 😉

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Mordred

Aus meiner Sicht eine treffende Analyse.
Die Weltwirtschaftskrise war ja bereits im Gange und das Ergebnis einer extrem wirtschaftsliberalen Politik ohne vernünftige Regulierung.
Jetzt hat man einen viralen Bösewicht gefunden, der sich nicht wehren , aber auch nicht verklagt oder abgewählt werden kann und dem man die restriktiven Maßnahmen zuschreiben kann, welche die Bürgerrechte beschneiden.

Gut fand ich, dass sich der Blogbetreiber gar nicht erst auf irgendwelche Theorien einläßt, sondern die Risiken für die Gesellschaft und den Nutzen für bestimmte Kreise klar erörtert.

M.M.n. ist das Viedeo allemal sehenswert und Stoff zum Nachdenken.

Mordred
Mitglied
Mordred

Ja den Kanal bzw. seinen Betreiber Wätzold kann ich nur empfehlen. Der geht meistens sehr kühl analytisch, aber vollkommen ergebnisoffen an die Themen dran.

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Mordred

Danke für den Tip.

Nur mit seiner Meinung zum Thema Grundschule war ich nicht ganz einverstanden.
Die Kinder unter zehn jahren mögen zwar für das Virus keine Symptome entwickeln, aber Träger und damit Überträger sind sie dennoch.
Das hat er wohl nicht bedacht, wäre aber m.M.n. wichtig, um den Erreger auszurotten.

Ceryk
Gast
Ceryk

Die Kinder unter zehn jahren mögen zwar für das Virus keine Symptome entwickeln, aber Träger und damit Überträger sind sie dennoch. Das hat er wohl nicht bedacht, wäre aber m.M.n. wichtig, um den Erreger auszurotten. Jein. Waetzold bezieht sich auf eine der beiden Studien aus Island. Und in der kam als Ergebnis raus, dass da alle teilnehmenden Kinder unter 10 nicht nur symtomfrei sondern sogar nicht infiziert waren, also keines davon als Uebertraeger in Frage kaeme. Leider begeht Waetzold den Fehler sich nur auf diese Studie zu stuetzen und Studien mit anders lautenden Ergebnissen zu ignorieren, wie zB die zweite… Weiterlesen »

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Ceryk Gefallen hat mir uebrigens im zweiten Teil, dass er sich dort nicht zu wilden Verschwoerungstheorieorgien versteigt, sondern immer in Betracht zieht, dass diese auch nicht stimmen koennten. Das was er dazu sagte, war sogar noch weit besser. Es sei nämlich völlig irellevant, ob die Verschwörungstheorie z.B. im Falle Gates zutrifft oder nicht. Es sei schlicht ein Unding, dass die WHO zweckgebundene Spenden von ihm annehme, denn das sei in jedem Fall Einflussnahme und damit Korruption. Falls die WHO seine Empfehlungen ( als med. Laie ) umsetzen würde, wäre er auf jeden Fall durch seine Wirtschaftsaktivitäten Profiteuer und hätte Einfluss… Weiterlesen »

Ceryk
Gast
Ceryk

Stimmt allerdings.
Wobei der eigendliche Skandal ja schon viel frueher passiert ist: Gates konnte ja nur deshalb den „weissen Ritter“ bei der WHO spielen, weil diese seit Jahr(zehnt)en permanent unterfinanziert und damit quasi angewiesen ist auf Grossspenden wie die von Gates – wie uebrigens viele UN-Organisationen (zB UNHCR).

niki
Mitglied
niki

Ein Fehler im System… Denn was gibt es noch größeres als ultrareich zu sein…? Einen Gotteskomplex auszubilden…! Und genau das tun einige der Ultrareichen. Denn immer mehr können Einzelpersonen das Geschick der Welt bestimmen. Das ist nicht mal mehr einfache Charity, sondern die komplette Abhängigkeit der Welt an den guten Willen dieser Personen…

Ceryk
Gast
Ceryk

Zum Thema „Imunitaet von Kindern bzgl CoViD“:

Neue Infektionskrankheit bei Kindern: Experten vermuten Zusammenhang mit Coronavirus

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-neue-infektionskrankheit-bei-kindern-experten.1939.de.html?drn:news_id=1125723

UJar
Gast
UJar

Irgendwo las ich einmal das schöne Zitat „Regieren ist vorausschauendes Verwaltungshandeln“. Vom Vorausschauen merkt man derzeit nicht viel, vom Handeln auch nicht. Es ist eher ein Hinterherhecheln hinter irgendwelchen „Experten“ und der öffentlichen Meinung. Armin Laschet brachte es in einer Talkrunde einmal schön auf den Punkt, als er sagte, dass sich die Politik von den Experten/Virologen im Stich gelassen fühle. Das aber ist Arbeitsverweigerung seitens des Landesvaters. Es ist schlicht Aufgabe der Exekutive, zu entscheiden, a) welche Expertise sie hinzuzieht b) welcher Darstellung, bzw. welchen Zahlen sie mehr vertraut als anderen und c) welche Maßnahmen sie deswegen trifft. Liegt sie,… Weiterlesen »

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Gut zu wissen, für was Sei „Corona“ halten. Ich wollte Sie nur auf einen klitzekleinen Denkfehler aufmerksam machen. Es geht nicht darum, wie das Virus sich in Eisdielen, Super- oder Baumärkten und der Kirche verhält, sondern es geht ausschließlich darum, wie sich Menschenmengen in diesen Umgebungen verhalten, okay? Die Bedrohung bleibt die gleiche, Sie (als Masse) nicht. Und genauso verhält es sich mit Spahn und Bouffier. Beide gehen davon aus, sich zu kennen und zu wissen, dass vom jeweils Anderen jetzt gerade auch nicht mehr Gefaht ausgeht als von ihnen selbst. Und im Übrigen ist Widersprüchlichkeit eines der Wesensmerkmale menschlichen… Weiterlesen »

Mordred
Mitglied
Mordred

Es geht nicht darum, wie das Virus sich in Eisdielen, Super- oder Baumärkten und der Kirche verhält, sondern es geht ausschließlich darum, wie sich Menschenmengen in diesen Umgebungen verhalten, okay?

Aha. Inwiefern verhalten die sich da anders?

Und wer es wirklich wissen will, kann ja Boris Johnson fragen. Der ist jetzt nicht bekannt dafür, finanzielle Interessen einer viralen Bedrohung unterzuordnen.

Ich denke nicht, dass Boris Johnson in diesen und vielen anderen Themengebieten Ihnen, mir und dem Großteil der Menschheit das Wasser reichen kann. Wobei vielleicht ist sein Getrolle analog zu the Donald pure Absicht.

Drunter und Drüber
Gast
Drunter und Drüber

Aha. Inwiefern verhalten die sich da anders?

Im Baumarkt sprühen nicht Alle gleichzeitig mit „In Dir ist Freude“ ihren viralen Nebel über den Rest der Gemeinde. Nur mal so als Denkansatz…

Und Johnson? Nun, er hat ja aufgehört mit der nervtötenden Trollerei, nachdem er aus der Intensivstation entlassen worden war. Darauf wollte ich heraus.

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Drunter und Drüber

Im Baumarkt sprühen nicht Alle gleichzeitig mit „In Dir ist Freude“ ihren viralen Nebel über den Rest der Gemeinde. Nur mal so als Denkansatz…

Wohl wahr und im Baumarkt haben die Leute auffällig einen absolut trockenen Husten, wg. der vielen Baustoffe und so.
Da verdurstet das Virus bereits vor dem Verlassen der Mundhöhle. 😀

Drunter und Drüber
Gast
Drunter und Drüber

Unbedingt! und als Virenleiche fällt es dann gleich in den Einkaufswagen. Wann haben Sie zum letzten Mal einen Link angeklickt, wenn nicht drauf stand: Klick.mich.an! ?

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Drunter und Drüber

Ich denke mal, Sie haben schon begriffen, worauf ich hinaus wollte.

In geschlossenen Räumen, egal ob nun Do-it-yurself – oder Hokus-Pokus- Kathedralen verhält sich das Virus identisch.
Bei Einhaltung der Sicherheitsregeln gibts da keinen Unterschied.
Bei der heutigen Besucherfrequenz der „Mündigkeits-Schredderanlagen dürfte das auch kein größeres Problem sein.

Sollte sich das ändern, bieten Microsoft oder SAP bestimmt ein Reservierungsprogramm für Gottesdienste und Beichten.
Den Herrschaften im Ornat kann es sicher nicht schaden, persönliche Erfahrungen im Schichtdienst zu sammeln. 😀

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Verwechseln Sie jetzt nicht irgendwas? War es nicht ich, der auf etwas hinaus wollte, und waren es nicht Sie, der das nicht ganz begriffen hat?

Aber das kennen wir inzwischen. Es ist okay.

Mordred
Mitglied
Mordred

Ja ganz toll falsch. Denn so wird man wohl momentan nicht in einer Kirche sitzen dürfen. Abstand, Masken…
In Baumärkten läuft man übrigens in Atemweite mindestens genauso vielen Menschen über den Weg.

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Ok, eingeschossen? Dann ist ja gut. Warum der Zinnober?

Führen Sie es nicht aus, bitte. ich weiss doch, wie es läuft. Danke.