Kommt, erzählt mehr von häuslicher Gewalt!

Bitte halten Sie Abstand zu mir. Ich bin ein »gefährlicher Mensch« und ein »Lebensrisiko«. Weil ich ein Mann bin. Hat neulich eine Expertin für häusliche Gewalt geschrieben. Unter uns, was das betrifft, bin ich auch Experte.

Nun habe ich einige Tage auf den #Aufschrei gewartet. Nichts. Überhaupt rein gar nichts! Ich indes will #metoo rufen. Schon wieder musste ich mich als Mann in eine Rolle drängen lassen, die ich nie in meinem Leben eingenommen habe. Weder bin ich je das Lebensrisiko einer Frau gewesen. Noch war ich für sie gefährlich. Für Dorothea Blunck vom hessischen Landespräventionsrat bin ich aber als Mann genau das: Das größte Risiko im Leben einer Frau. Ein Predator, wie man im Englischen zu so einem Typ Mann sagen würde – und was nichts anderes heißt wie »Raubtier«.

Kurz gesagt, es wurde mal wieder die ganze männliche Menschheit über einen Kamm geschert. Ganz unbeschwert und im Rahmen der von der Allgemeinheit finanzierten Hessenschau. Passend zum Weltfrauentag natürlich. Als Mann und Gebührenzahler wähne ich mich doppelt verunglimpft. Häusliche Gewalt kenne ich auch als Opfer: Daher muss ich feststellen, dass mich dieses Schurkinnenstück nochmals extra verunglimpft.

Wir sind die 99,7 Prozent – mindestens!

Der Partner bzw. der Ex-Partner: Das sei wie gesagt der gefährlichste Mensch im Leben einer Frau. Auch 2019 habe sich das wieder bewiesen. 15 Frauen sind in Hessen durch ihren Partner oder Ex getötet worden – 2018 waren es nur 7 Morde. Weitere 27 Mordversuche gab es – 2018: 28. Besonders Trennungsgeschichten seien der Auslöser. Dorothea Blunck kenne hingegen »keinen Fall, bei dem die Frau ihren Mann umgebracht hat, weil er sich trennen wollte«. Andersherum geschieht das allerdings schon. Was man durchaus glauben kann, wenn man Beziehungsdynamiken so betrachtet.

Ohne jetzt kleinkariert sein zu wollen, lohnt sich doch ein Blick auf die Zahlen: 11.949 Ehen wurden 2018 in Hessen geschieden. Die oben genannten Gewaltakte gegen Frauen in häuslicher Gemeinschaft 2018 (Tötungen und Versuche zusammen) – Trennungsgwalt laut Blunck – machen einen Anteil von nicht mal 0,3 Prozent aus. Eingerechnet sind noch gar nicht die außerehelichen Trennungen.

Man kann Mord bzw. Tötung freilich nicht kleinrechnen, aber man sollte eine Randerscheinung auch nicht dazu ausbeuten, um gegen eine Gesellschaftsgruppe aufzustacheln. Immerhin sind wir mindestens 99,7 Prozent Männer, die nicht morden oder einen Mord an ihrer Partnerin planen. Wir sind also besser, als dieser Ruf, den man uns als billige Wahrheit für den Frauenstammtisch andichten will. Der Mann ist eben nicht die schlimmste Gefahr, die es auf das Leben der Frau abgesehen hat. Er ist mitnichten ein höheres Risiko als Krebs, wie Blunck behauptet. Denn es sind etwa 12 Prozent aller Frauen in Deutschland, die statistisch gesehen irgendwann an Brustkrebs erkranken. Weitaus mehr als sich männliche Gewalt an Frauen abreagiert.

Aber Zahlen sind verpönt, wenn es darum geht, eine Botschaft zu vermitteln. Das Evangelium der Stunde wird frei von Fakten genährt, das Narrativ braucht eine toughe Story, nicht etwa sachliche Argumentation – sonst gibts Aufmerksamkeitsdefizite.

Oft wird häusliche Gewalt nicht angezeigt

Ich habe noch nie eine Frau ermordet – ich habe außerdem noch nie geplant, eine zu ermorden. Meine Beziehungen führte ich nie als gewaltbereiter Patriarch. Wie mir geht es sicherlich vielen, vermutlich annähernd allen Männern. Wir sind deswegen keine Heilige, aber wir sind nicht die Bestien, als die wir karikiert werden. Klar ist natürlich auch, dass häusliche Gewalt nicht immer angezeigt wird. Ja, es wird nicht mal darüber gesprochen. Und falls jemand blaue Flecken anspricht, verleugnet man es als Opfer gerne im Namen der häuslichen Zweckharmonie.

Übrigens wird häusliche Gewalt von Frauen an Männern viel öfter nicht thematisiert – geschweige denn angezeigt. Wobei sich da was bewegt, die Vorfälle häufen sich, Mediziner warnen vor einer hohen Dunkelziffer. Das dies nur schleppend beleuchtet wird, hat natürlich mit dem Männerbild unserer Gesellschaft zu tun. Das schwache Geschlecht kann doch nicht gewalttätig sein. Der Macho, der mit Muskeln Bevorteilten ist als Opfer schwer vorstellbar. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen: Aus persönlicher Erfahrung längst verblasster Tage kann ich da als Betroffener mitreden: #metoo damals.

War sie mein größtes Lebensrisiko? So reißerisch würde ich das nicht formulieren. Aber ja, sie machte mir das Leben ungenießbar, riss mich nach physischen Übergriffen in depressive Phasen, ließ mich an mir zweifeln. Natürlich hielt ich die Klappe, die Kratzer am Hals: Das war die Katze. Streit eskalierte schnell, bei mir als Meister der Worte, bei ihr als Meisterin physischer Argumente. Mann schämt sich, da geht man nicht eben zur Polizei oder spricht sich mit Bekannten aus. Das ist Demütigung, das tut man sich nicht an – der Schritt wäre natürlich wesentlich weniger ehrabschneidend, als man denkt. Aber man steckt halt in der Rolle, die man zugeteilt bekommt.

Kommt also nur her, ihr Experten für häusliche Gewalt und erzählt mir mehr. Mehr von dem, was ich weiß. Bei dem ich aber als Opfer nicht vorkomme, sondern nur als Tätergeschlecht. Als gefährlichste Stelle im Leben meiner heutigen Partnerin. Erzählt weiter davon, dass der Mann ein Raubtier ist, während wir die 99 Prozent sind, die nicht in diese Kategorisierung passen. Und erzählt mehr davon, dass ihr angeblich nur sachlich analysiert, während ihr nichts weiter als Ideologie verbreitet. Erzählt mehr, damit ich was habe, um bitter aufzulachen.

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Sukram71
Sukram71
27. März 2020 10:00

Habt ein Herz für weiße heterosexuelle Männer… Die haben es oft nicht leicht. 😌

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Sukram71
27. März 2020 10:19

„Auch weiße heterosexuelle Männer können ein erfülltes Leben haben. Wir beraten Sie gerne.“

Göttlich!

Franz
Franz
Reply to  Sukram71
27. März 2020 10:32

och nö, dabei fing der Beitrag so schön an – und dann doch wieder der gleiche Schnulli…

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Franz
27. März 2020 10:56
uepsilonniks
Reply to  Sukram71
27. März 2020 12:26

Die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit dieses Grüppchens, die auch schon mal ins faschistoide abgleitet (aber in echt), bleibt nicht auf weiße Männer beschränkt.

uepsilonniks
Reply to  Sukram71
27. März 2020 19:20

Lieber Sukram71, stelle dir vor, wir lebten in einer Gesellschaft, in der Frauen die meisten Obdachlosen stellen würden; die meisten Inhaftierten; die meisten Selbstmörder; die meisten am Arbeitsplatz tödlich Verunglückten; die meisten entsorgten Elternteile; eine Gesellschaft, in welcher sie schon als Mädchen in der Schule diskriminiert würden, was ihnen ihr ganzes Leben versaut, sie auf die schiefe Bahn bring, da sie nicht damit rechnen könnten, dass ein gut verdienender Mann ihnen ein Leben weit über Hartz-IV-Niveau unterhalten würde; eine Gesellschaft, in welcher sie über diese soziale Härte weitaus öfter zu Drogen greifen würden um dann zu guter Letzt Jahre früher… Weiterlesen »

niki
niki
Reply to  uepsilonniks
27. März 2020 22:15

Hi uepsilonniks, ich bin zwar nicht der Admin, Allerdings gibt es hier sporadisch ein Problem gibt mit verschwundenen Beiträgen… Das hat nichts mit Zensur zu tun, sondern ist ein Bug in der Blog-Software… Manchmal können die Beiträge durch die Mods bzw. Autoren freigeschaltet werden. Jedoch kann das ein paar Stunden dauern, da diese noch einen normalen Arbeitstag neben den Blog haben. Hier wird sehr wenig zensiert. Da muss das schon massiv gegen geltendes Recht verstoßen! Zum Thema: Gutes Argument und zeigt in der Tat wie sehr einige „Feministen“ weit übers Ziel hinaus schießen… Und genau das ist die Problematik… Sie… Weiterlesen »

uepsilonniks
Reply to  niki
28. März 2020 13:55

Danke, ich stimme dir zu, nur eins: Gleichberechtigung ja, Gleichstellung nein, aus Gründen.

niki
niki
Reply to  uepsilonniks
29. März 2020 16:36

Ich meine Gleichstellung bei Behinderung oder ähnlicher Benachteiligung…
Eine Geschlechtszugehörigkeit bedeutet absolut nicht das man nicht gleich gestellt ist…
Ich hoffe das ist damit klargestellt was ich meine.

Sukram71
Sukram71
Reply to  uepsilonniks
27. März 2020 23:27

Ich habe bloß eine Satire-Video verlinkt, dass die möglichen Folgen der Diskriminierung von Männern ein wenig auf die Spitze treibt. 😀 Ich bin sicher, du würdest dich der Diagnose anschließen, dass in dieser Gesellschaft eine massive strukturelle, institutionalisierte Gewalt gegen Frauen ausgeübt würde, was du verurteilen würdest. Es gibt Frauen (und Männer), die sehen das schon heute so. Und nu? 😉 Ich traue mir wirklich kein abschließendes Urteil zu, wer es nu schwerer im Leben hat. Es gibt da ja auch noch viel mehr Aspekte, als das Geschlecht. Zum Beispiel Einkommen und Bildungsniveau des Elternhauses, Herkunft, sexuelle Orientierung, individuelle Begabungen,… Weiterlesen »

aquadraht
aquadraht
Reply to  Sukram71
28. März 2020 6:48

Ich habe bloss .. wird man doch noch sagen dürfen ..
Vor zwei Jahrzehnten war das noch untrügliches Merkmal von Nazis und Holocaustleugnern.
Die politisch Korrekten passen sich an.

Heike
Heike
Reply to  aquadraht
28. März 2020 10:20

Man muss nicht auf jede Menschnfeindlichkeit dieser nur an Identitätsthemen interessierten 2 Cent Liberalen eingehen!
Europäische und danach weltweite Solidarität ist jetzt viel wichtiger, als sich mit diesen Personen zu beschäftigen! Die machen auch unter der Grünen Wählerschaft zum Glück nur eine Minderheit aus, lacht darüber!!

Sukram71
Sukram71
Reply to  aquadraht
28. März 2020 10:25

Vor zwei Jahrzehnten war das noch…

Jepp, und heute schreiben das Leute, die bloß eine Video-Dokumentation mit Beratungsangeboten zu den schlimmern Folgen der Männer-Diskriminierung verlinkt haben…

Das Problem vom Männern heißt aber auch nicht zuletzt Testosteron.
Deshalb sind die oft körperlich stärker, risikobereiter, häufiger gewalttätig und kriminell, deshalb setzt man die als Soldaten ein, deshalb denken die relativ häufig mit dem falschen Körperteil.

Junge Männer sind die gefährlichste Spezies auf unserem Planeten. An dieser Erkenntnis kommt man wohl leider nicht vorbei. 😌

aquadraht
aquadraht
Reply to  Sukram71
28. März 2020 11:44

Das ist genau die „Argumentation“ derNazis, Ausländerfeinde und Flüchtlingsfeinde, wenn sie die „ausufernde Ausländerkriminalität“ anprangern. Auch da werden Nachkommastellenanteile auf eine ganze Gruppe projiziert und die zu Messerstechern, Vergewaltigern, Räubern und Mördern erklärt.

Ihr merkt nix mehr.

uepsilonniks
Reply to  Sukram71
28. März 2020 13:48

Es ist einfach das Verhöhnen von Menschen in Not, da diese vermeintlich privilegierte Unterdrücker an der Macht sind; das Verhöhnen des Feindbildes auf Basis von Rassismus und Sexismus: Der weiße Mann.

Loco
Loco
27. März 2020 11:33

Warum habe ich das Gefühl, dass durch forcieren dieses „Männer sind Schweine“ Narrativs mal wieder Nebelkerzen gezündet werden sollen? Schließlich gibt es, grade in der letzten Zeit, einige gesellschaftliche Probleme, die sich nicht mit dem üblichen „Vertrauen“ auf die „Wundertätigkeit“ des Marktes wegwischen lassen… (Was ich darüber hinaus sehr interessant finde ist die Verwendung des Begriffs des „Predators“ also des Beutegreifers, der schon etwas biologistisches hat. Warum schießt mir grade jetzt die Tatsache durch den Kopf, dass viele die ihre überlegenen Werte mit Monstranz vor sich hertragen und sich als wahre Linke TM sehen den Konsum von Fleisch mit moralischem… Weiterlesen »

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Loco
27. März 2020 11:59

Nun ja, der Beitrag in der Hessenschau war vom 7. März. Da wusste die Frau Blunck vom Landespräventionsrat vielleicht noch nicht, dass sie sich mit Ihrer Art Fragen befassen soll – doch Herr De Lapuente wusste, dass man jetzt mal wieder diese Karte ziehen könnte. Möglicherweise gibt es eine Art periodischer Wiedervorlage, nach der bestimmte Themen hier angerissen und dem Kommentariat zum Fraß vorgeworfen zu Füßen gelegt werden. Bei der Begrenztheit der Themen bemerkt man halt mit der Zeit eine Art Muster.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Roberto J. De Lapuente
27. März 2020 12:22

Ich weiss! Ich werde es Ihnen dann, falls Sie Wert darauf legen, mitteilen. Aber noch sieht es nicht danach aus. Und nun zu Ihrer Behauptung bezüglich meiner Begrenztheit: Wie zeigt sie sich Ihnen? Nun sagen Sie schon! Ich komme da schon drauf klar.

Heike
Heike
Reply to  Roberto J. De Lapuente
27. März 2020 12:35

Respekt für Roberto

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Heike
27. März 2020 12:49

„Respekt für Roberto“

Und das sagt ausgerechnet der, der gar keinen Respekt kennt!

Heike
Heike
Reply to  Drunter & Drüber
27. März 2020 12:51

Ihresgleichen schwimmt immer oben

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Roberto J. De Lapuente
27. März 2020 12:45

Das klingt mehr nach Aversion als nach Begrenztheit. Aber okay. Ich wollte jetzt hier nichts eskalieren.

Loco
Loco
Reply to  Roberto J. De Lapuente
27. März 2020 12:53

und Heike:
Nicht den Troll füttern. Das führt zu nichts…

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Roberto J. De Lapuente
27. März 2020 16:46

Guude, Roberto!

Isch saach jezt emol net ? Como están usted?…

Isch bleib debei..you can say you to me!
Unn..nix meetoo..

Über so nen Driss kann man doch nur lachen!

Halt Dich wacker…und häusliche Gewalt geht bei mir n ur von der Schlagbohrmaschine aus!

Alloah Corona! Tutto bene in de Quarantäne..

Christine

Pen
Pen
Reply to  Roberto J. De Lapuente
28. März 2020 7:39

Danke für Deinen mutigen Bericht. Ich glaube, es gibt nicht viele Männer, die offen über so etwas reden würden. Meist verhindert das der „männliche Stolz“. Zurückschlagen ist bei Dir sicher auch keine Option, weder privat noch hier im Forum, und wenn Du mal protestierst, dann verlierst Du nie den Anstand.

Manchmal wünsche ich mir allerdings, daß Du hier etwas härter durchgreifen würdest, aber Anstand und Respekt vor dem Anderen sind halt angeboren, und niemand kann gegen seine Natur.

Heike
Heike
Reply to  Loco
27. März 2020 14:19

Danke, hast recht! Der will mit seiner Siezerei nur provozieren!

Pen
Pen
Reply to  Drunter & Drüber
28. März 2020 7:02

@dd

Nun ja, Ich frag mich schon geraume Zeit, ob Du überhaupt etwas anderes beitragen kannst, als Eskalation, mit der Du hier jede Diskussion im Keim erstickst.

C.W.
C.W.
Reply to  Roberto J. De Lapuente
29. März 2020 19:29

Wow, jemanden als debil bezeichnen, weil er auch im Internet das höfliche Sie verwendet und anschließend beleidigen. Ganz großes Kino.

aquadraht
aquadraht
Reply to  Drunter & Drüber
28. März 2020 6:51

Ok, Sie Arschloch. Sie merken nichts mehr.

Pen
Pen
Reply to  Drunter & Drüber
28. März 2020 9:03

@DD Troll „Nun ja, der Beitrag in der Hessenschau war vom 7. März. Da wusste die Frau Blunck vom Landespräventionsrat vielleicht noch nicht, dass sie sich mit Ihrer Art Fragen befassen soll – doch Herr De Lapuente wusste, dass man jetzt mal wieder diese Karte ziehen könnte. Möglicherweise gibt es eine Art periodischer Wiedervorlage, nach der bestimmte Themen hier angerissen und dem Kommentariat zum Fraß vorgeworfen zu Füßen gelegt werden. Bei der Begrenztheit der Themen bemerkt man halt mit der Zeit eine Art Muster.“ Dein Kommentar ist eine Frechheit, respektlos und hochmütig. Vielleicht kannst Du Dich ja mal bei Tom… Weiterlesen »

Heike
Heike
Reply to  Pen
28. März 2020 12:12

Grüße Dich Elisabeth, bleibe stark und gesund in diesen Tagen😄

Pen
Pen
Reply to  Heike
28. März 2020 12:56

Danke, Du auch!

Heike
Heike
Reply to  Pen
28. März 2020 13:32

Danke zurück
Ich bin sehr für Solidarität, warum die der Kubaner und Russen jetzt so kritisch beäugt wird, verstehe ich nicht!

schröder
schröder
27. März 2020 14:53

Die Vorkämpferin für gleichen Rechte der Frauen in Deutschland,Clara Zetkin würde sich über den Mist der von den USA als Emanzipation seit Jahrzehnten verkauft wird im Grabe drehen. Sie würde heute für Männer-Rechte kämpfen

schröder
schröder
27. März 2020 14:57

Das ist nur mal so als Anstoß zur BRD -Allgemeinbildung gedacht. Da dieser Name in keiner BRD Bildungseinrichtung aufgetaucht ist!!!

uepsilonniks
27. März 2020 14:59

Warum wurde mein Kommentar zensiert? Wegen dem Nazivergleich? Oder doch der Link? Ich bitte um eine Begründung, damit ich dem in Zukunft ausweichen kann.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  uepsilonniks
27. März 2020 17:08

Guude..jetz horsch emool!
Isch hädd des schun weesche nem hefdische Grammaddigfehlä geschberrd!! Alder Legasdeeniggä!
De Dadief us dem Gehnietief soin Dood!

Weesche DES Nazivergleiches..

Bessä Disch..seddse..sechs!

Nashörnchen
Nashörnchen
27. März 2020 18:42

Die allermeisten Menschen wußten es ja sowieso schon lange – und der Rest lernt in diesen Zeiten halt gerade, wer und was „systemrelevant“ und wer und was überflüssig oder gar schädlich ist, wenn eine Gesellschaft so halbwegs funktionieren soll. Da wird eine Dorothea Blunck genauso wie andere Luxus-HartzIVende wie eine Franziska Giffey, eine Meike Lobo, eine Jutta Ditfurth, eine Ferda Ataman und all die anderen Geschwätz-Prinzessinnen, die grad so gewaltig das Maul aufreißen, in den nächsten – ich schätze mal grob – 5 bis 10 Jahren schmerzhaft lernen, daß political correcte Sprücheklopperei und Genderklos eher werden zurücktreten müssen hinter Ärzten… Weiterlesen »

Matze
Matze
28. März 2020 10:12

Interessant ist ja, dass die Chance Opfer von häuslicher Gewalt zu werden für Frauen in lesbischen Beziehungen deutlich höher ist wie in heterosexuellen Beziehungen. Was natürlich für diejenigen, die Männer als das Allgemeinübel hinstellen wollen nicht die Bohne interessiert und einen daran zweifeln lassen kann, ob ihnen der Schutz von Frauen wirklich wichtiger ist, wie die Chance Männer als Monster hinzustellen.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Matze
28. März 2020 10:34

In heterosexuellen Beziehungen ist männliche Gewalt gegen Frauen stark tabuisiert und geächtet. „Frauen schlägt man nicht!“ lernen selbst kleine Jungs. Schon alleine das hält die allermeisten Männer davon ab, ihre Frau zu schlagen.

Wenn Frauen dagegen unter Frauen sind, ist das weniger historisch tabuisiert. Ich vermute, das liegt u a daran.

t.h.wolff
t.h.wolff
Reply to  Sukram71
28. März 2020 21:00

Ist ja wurscht, woran das liegt. Die Essenz ist: Mensch#*§+Innen üben Gewalt aus, weil sie es können, nicht weil sie einem per se bösen Geschlecht angehören. Gewaltausübung gegen Männer geht halt für die meisten Frauen nicht gut aus. Mal am Rande: 70% der Belegschaft in deutschen Frauenhäusern stammt aus Familien mit Migrationshintergrund. Food for thought.

Pen
Pen
Reply to  Matze
28. März 2020 13:00

@Matze

Zustimmung.

Alice Weidel z.B. ist zum Fürchten. Gewalt in der „Ehe“ traue ich der ohne Weiteres zu.

uepsilonniks
Reply to  Matze
28. März 2020 14:08

Aus feministischer Sicht ist häusliche Gewalt die Folge des „Patriarchats“. Deswegen wird Gewalt in lesbischen Beziehungen ignoriert (und die Opfer damit genauso im Stich gelassen wie Kinder und Männer, die unter Frauengewalt zu leiden haben), denn es ist schwierig nachzuweisen, dass das „Patriarchat“ in lesbische Beziehungen hineinwirkt. Interessanter Fakt am Rande: Man sollte nicht den Fehler machen, die „robustere“, männlich wirkende Lesbe als die Täterin anzusehen, häufig verhält es sich umgekehrt.

Sukram71
Sukram71
28. März 2020 20:31

Auf jeden Fall verunsichert mich das ganze Thema wirklich extrem und ich traue mich kaum noch Frauen anzusprechen. .. 😩
https://youtu.be/dv_lYK93YxM

Lena
Lena
29. März 2020 14:51

Wegen akuter Corona Langeweile mal wieder in diesen anlog reingeschaut. Echt traurig Herr De Lapuente, was aus Ihnen geworden ist, seit sie mit diesem Wellbrock zusammenhängen.

uepsilonniks
Reply to  Lena
29. März 2020 15:56

Echt traurig was aus einem wird, wenn ihm aufgrund femosexistischer Gülle Verleumdung, Leid und Not der halben Menschheit am Ar*** vorbeigeht.
Häusliche Gewalt

horst2
horst2
Reply to  uepsilonniks
29. März 2020 15:59

Sorry, aber wenn ihr zu feige seid euch gegen solche F*tzen zur Wehr zu setzen, dann kann man euch echt nicht mehr helfen. Werft die doofen Weiber doch einfach aus der Bude raus, wenn die sich nicht unterordnen wollen.

uepsilonniks
Reply to  Lena
29. März 2020 17:57

Und Lena, wie fühlt es sich an, wenn man Unterstützung für seine Agenda, kindliche wie männliche Opfer von Frauengewalt unsichtbar zu machen, von solchen Prachtexemplaren der menschlichen Gattung wie horst2 erhält?

horst2
horst2
Reply to  uepsilonniks
29. März 2020 18:03

Danke, das wollte ich schon immer mal hören. Ich mag dich auch. <3 <3 <3

C.W.
C.W.
Reply to  Lena
29. März 2020 19:39

Hätte ich nicht Coronabedingte Langeweile hätte ich mir die Kommentare hier wahrscheinlich auch nicht durchgelesen. Bei einigen scheint sich da schon Hüttenkoller breit gemacht zu haben.

C.W.
C.W.
29. März 2020 19:23

„Schon wieder musste ich mich als Mann in eine Rolle drängen lassen, die ich nie in meinem Leben eingenommen habe.“ Selbst schuld, wenn Sie sich in diese Rolle drängen lassen. Ich war mein ganzes Leben auch nie gegen Frauen gewalttätig, also warum soll ich mich da angesprochen fühlen? „Kurz gesagt, es wurde mal wieder die ganze männliche Menschheit über einen Kamm geschert.“ Blödsinn! Warum lesen die da so etwas raus? „Übrigens wird häusliche Gewalt von Frauen an Männern viel öfter nicht thematisiert – geschweige denn angezeigt. Wobei sich da was bewegt, die Vorfälle häufen sich, Mediziner warnen vor einer hohen… Weiterlesen »

uepsilonniks
Reply to  C.W.
30. März 2020 13:32

Selbst schuld, wenn Sie sich in diese Rolle drängen lassen. Ich war mein ganzes Leben auch nie gegen Frauen gewalttätig, also warum soll ich mich da angesprochen fühlen? Kein Ausländer muss sich von Hetze gegen „Ausländerkriminalität“ angesprochen fühlen, wenn er nicht kriminell ist. Kein Jude muss sich von antisemitischer Hetze angesprochen fühlen. Und diese männerfeindliche Hetze dominiert den Mainstream und auf ihrer Basis wird Politik gemacht. Die Folge ist, dass es für Kinder und Männer keinen Männernotruf gibt, kein Männerhaus, kein Gewaltschutzgesetz; die Folge ist, dass Frauen nahezu beliebig misshandeln dürfen, ohne dass es Hilfe für ihre Opfer gibt. nur… Weiterlesen »

Mordred
Mordred
Reply to  C.W.
30. März 2020 16:03

Frauen aus gewalttätigen Beziehungen geht es übrigens ähnlich, nur mit dem Unterschied, das sie immer die körperlich unterlegen sind. Vielleicht verstehen Sie jetzt, warum Männer das höchste Lebensrisiko sind. Alles was Sie sich darüber hinaus schönrechnen hat mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun. Denn Krebserkrankungen sind ein allgemeines Lebensrisiko. Was ist das denn für ein Schmarn? Fett von mir. Wovon am meisten sterben ist das „höchste“ Lebensrisiko. Punkt. Und was soll diese Verallgemeinerung auf Mann/Frau = 50%/50% der Bevölkerung bzw. wohl der Bevölkerung in Paarbeziehungen? Du glaubst wohl auch noch an 21% Gender Pay Gap oder wie? Die Nummer… Weiterlesen »

Frank Frei
Frank Frei
3. April 2020 10:14

90% der Gewalt gegen Kinder wird von Frauen gemacht. Das wird häufig verdrängt, wenn man Beiträge zu diesem Thema schreibt, die Männern zeigen, die Kinder schlagen.

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