Die impotente Frau

Der moderne Feminismus ist patriachal und erklärt die Frau zu einem gefallsüchtigen und lustfeindlichen Frauchen ohne Potenz. Ob nun #Aufschrei oder #metoo: Als Hashtag-Feminismus fehlt ihm ein gesunder Bezug zur Angemessenheit und damit Erdung.

Viele Frauen sind Sexistinnen in eigener Sache. Sexistinnen, die zuweilen einer seltsamen Prüderie verfallen. Um Himmels willen, das behaupte nicht ich. Die Philosophin Svenja Flaßpöhler ist dieser Ansicht. Nun ja, jedenfalls sinngemäß. In ihrer kleinen Streitschrift »Die potente Frau« – so einen Feminismus wünscht sie sich nämlich: Einen mit Potenz, mit Macht. Und nicht diese komische Chimäre, der sich zellartig aus Opfer-Abo und Beweislastumkehr zusammenschustert.

Als Mann dürfte ich mir so ein Urteil ja gar nicht erlauben. Auch wenn mir das Grundgesetz auch als Mann freie Meinungsäußerung in allen Belangen zuerkennt. Aber auch um Flaßpöhler steht es da nicht besser. Sie spricht aber ganz offenbar einen wunden Punkt an, denn dafür sprechen viele Bewertungen des Büchleins. Eine Antifeministin sei sie, die nicht weniger als »frauenfeindliche Ressentiments« schüre. Eine »alte weisse privilegierte Frau die auf andere Frauen einhackt« sei sie außerdem. Das Buch habe »nichts in der feministischen Rubrik verloren«. Da sage ich nur: Getroffene Hündinnen …

Du Opfaaa!

Das starke Geschlecht gilt gar nicht mehr als besonders stark. Der Mann wurde abgelöst, Frauenpower kann all das, was Männerstärke einst vermochte. So jedenfalls will es der Sunshine-Feminismus für den praktikablen Alltag. Frauen krempeln die Hemdsärmel hoch, können das, was Männer können – oft sogar besser. Grundsätzlich ist daran nichts auszusetzen, oft stimmt dieses Bild ja auch. Ganz so stark ist das eigene Frauenbild aber offenbar nicht. Die Debatten zu »Frauenthemen« zeigen uns was anderes. Nehmen wir nur #metoo: Dort kommen Frauen nur als Opfer vor. Als völlig unterlegene, benachteiligte, rechtlose Opfer.

Was sich unter #metoo versammelte, hatte im Grunde keinen roten Faden. Außer vielleicht jenen, dass Männer stets darauf aus seien, Frauen an die Wäsche zu wollen. Berichtet wurde von versuchten Übergriffen ebenso, wie von scheelen Blicken im Supermarkt, den einkaufende Männer auf einkaufende Frauen warfen und der objektiv betrachtet ja alles bedeuten kann: Ein Augenleiden, psychische Orientierungslosigkeit, Verwirrung oder eben – und so wurde es dann für #metoo interpretiert – plumpe Anmache und Sexbereitschaft.

Insofern kommt die Frau beim Hashtag-Feminismus nur als passive Figur vor, als Lustbewahrerin, die ziemlich Nein sagt, ganz so, wie die »Negativität des Begehrens« als Topos »unsere Kulturgeschichte seit jeher durchzieht«. Svenja Flaßpöhler weist darauf hin, dass die Frau als reines und sittliches Wesen, bedrängt von schamlosen Männern, genau das Weibchen ist, das früher als Ideal postuliert wurde. Mit zeitgenössischen Songs wie jenem von Meghan Trainor, die singt »My name is No, my sign is No, my number is No« erblüht diese antiquierte Haltung zur weiblichen Selbstverneinung erneut auf.

Auflösung rechtsstaatlicher Denkweise

Die Debatte krankt daran, dass sie die Weiblichkeit und die weibliche Sexualität an ein Ja koppelt, glaubt die Philosophin zu erkennen. Denn die Parole vom »Nein heißt Nein« ist ja genauer betrachtet mit »Ja heißt Ja« zu übersetzen – und letztlich geht es daher also ein bisschen um Unterwerfung. Laut Slavoj Žižek, dem alten weißen Mann zeitgenössischer Philosophie, hat man die Frau »in eine noch viel erniedrigendere Position gebracht […] Sie muss, überspitzt formuliert, zugeben, dass sie von einem Mann flachgelegt werden will – im Grunde muss sie das Äquivalent einer öffentlichen Erklärung hierfür abgeben.«

Die Themen Rechtsstaat und öffentlicher Raum sind aber ohnehin die Stiefkinder dieser modernen Form des Feminismus. Zu ihnen pflegt man ein schlechtes Verhältnis. Wie man im Zuge von #metoo die Unschuldsvermutung für potenzielle, vermeintliche oder aber auch nur falsch verdächtigte Sexisten aushebelte, sprach Bände. Ganz neu ist das nicht, schon vor Jahren schrieb ich dazu: »Im postulierten Geschlechterkampf gibt es keine Hemmungen (mehr), denn es ist Krieg und das andere Geschlecht ist der Feind, ein diabolischer Kontrahent, gegen den man sich auflehnen muss. In so einem Krieg darf auch mal die rechts­staatliche Praxis als unmenschlicher Akt tituliert werden – und demgegenüber, die Ent­rechts­staat­lichung als Fortschritt gefeiert werden.«

Unter dem Hashtag vereinigte sich dann ein rüder Mob, der weder die Spreu vom Weizen trennte, alles unter den Labeln »Missbrauch« oder »sexuelle Belästigung« subsumierte und dabei eines völlig außer Acht ließ: Für jeden, selbst für einen, der der Wahrscheinlichkeit nach sexuell belästigt hat, gilt die Unschuldsvermutung – bis man seine Schuld zweifelsfrei nachweisen konnte. Dass das leider nicht immer machbar ist, weil zu viel Zeit vergangen, Zeugenaussagen verblasst sind, entbindet nicht von der Pflicht, jemanden eben nicht frei von der Leber weg für einen Täter zu erklären und ihn öffentlich stigmatisieren zu dürfen.

Impotenten Feminismus ablösen

#metoo hat explizit eines bewiesen: Es gibt in zeitgenössischen Bewegungen – besonders dann, wenn sie sich auf Klickmassen berufen – ein rechtsstaatliches Manko. Und sie fördern das Anstiften zur bloßen, unhinterfragten Behauptung. Nicht, dass alles, was Frauen (und Männer) da zu Protokoll tweeteten, erfunden oder falsch war. Aber allzu oft kramte man dreckige, noch immer nicht gewaschene Privatwäsche hervor, bauschte man auf und setzte Vergewaltigung mit einem Anmachspruch gleicht. Angeheizt wurde das von Qualitätsmedien, die um Mithilfe baten: »Schicken Sie uns Ihre Erfahrungen!«

Diese hektische Stimmung, die Lust an der Skandalisierung, die sich irrtümlicherweise als emanzipativer Akt begriff, vertuschte das Grunddilemma dieses Feminismus: Er rekrutiert das Weibliche nicht in ein neues Selbstbewusstsein, sondern fundamentiert es in einem Opfermythos, der angereichert wird um die alte Wahrnehmung der Frau: Als Lordsiegelbewahrerin der Züchtigkeit, als Nein-Sagerin vor potenzstrotzenden Männern, die immer nur vögeln wollen. Die Hipsterin trägt passenderweise bis oben geknöpfte Blusen, sie gibt sich schon modisch nicht auf- und abgeklärt in puncto Sexualität, sie trägt die Genierlichkeit ihrer Großmutter neu auf.

Dass die Jugend zum Konservatismus tendiert, wie Studien zuweilen nachgewiesen haben, erkennt man besonders an dieser verschlossenen Art und Weise junger Leute. Ein eigenes weibliches Selbstbewusstsein aber, so wirft Flaßpöhler dem heutigen Feminismus vor, hat sich nie entwickelt. Ein potenter Feminismus, so urteilt sie, war schon bei Judith Butler nicht angelegt, weil der sich stets am Mann abstrampelte und die weibliche Sexualität als eine Negation zum männlichen Trieb betrachtete. Mehr weibliches Zutrauen in die eigene Kraft und Sexualität: Das wünscht sich die Philosophin allerdings. Dieser impotente Feminismus sei nicht zielführend. Dass Svenja Flaßpöhler das so sagt, werfen ihr natürlich viele vor. Netzbeschmutzerin sei sie. Diese Reaktion verrät viel darüber, wie es um den zeitgenössischen Feminismus bestellt ist.

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Mordred
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Mordred

Ohje Roberto. Zum WE wohl Bock auf Shitstorm? 😉

Ich finde den heutigen Feminismus als intelektuell minderbemittelt. Die Diskussionen um Gender Pay Gap, metoo, truefruits, Quoten usw. sind doch allesamt einfach nur dämlich.

Ronaldo
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Ronaldo

Verstaatlichungsträume sind nicht dämlich?

Pen
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Pen

@Mordred

Shitstorm? Jedenfalls ist das ein Thema, mit dem man zuverlässig in ein Wespennest sticht.

Pen
Gast
Pen

Das ganz Thema gehört m.E. in die Zeit der Suffragetten. Damals ging es um das Wahlrecht für Frauen, heute vor allem um gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Wir leben nun einmal seit 5000 Jahren in einer durch und durch patriarchalen Gesellschaft. Das läßt sich nicht in wenigen Jahrzehnten ändern. Der Mann hat Jahrtausende gebraucht, um sich von der Übermacht des Weiblichen zu befreien. Das krampfhafte Demonstrieren der Macht, wozu auch die Vergewaltigung gehört, ist nichts, als ein Zeichen der Unsicherheit gegenüber dem Weiblichen. Denn überall wo Männer sich zusammenschließen müssen, um sich stark zu fühlen, sind sie nicht wirklich emanzipiert.… Weiterlesen »

Mordred
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Mordred

Der Mann hat Jahrtausende gebraucht, um sich von der Übermacht des Weiblichen zu befreien. Das krampfhafte Demonstrieren der Macht, wozu auch die Vergewaltigung gehört, ist nichts, als ein Zeichen der Unsicherheit gegenüber dem Weiblichen. Denn überall wo Männer sich zusammenschließen müssen, um sich stark zu fühlen, sind sie nicht wirklich emanzipiert. Das sprichwörtliche Stammtischniveau ist ein gutes Beispiel.

Viel zu pauschal. Solche Männer(-gruppen) mag es geben, aber die dürften besonders heutzutage klar in der Minderheit sein.

Spahn, Merkel und co. fehlt keine Weiblichkeit, sondern die beherrschen die Klaviatur des kapitalistischen neoliberalen Systems sehr gut.

Pen
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Pen

Wenn Du meinst…hör es Dir doch an, das Gegröhle nach einem Länderspiel. Mir war schon klar, was hier kommen würde…Die Entwicklung des menschlichen Bewußtseins braucht seine Zeit. Falls Du an Literatur interressiert bist:

Erich Neumann: Zur Psychologie des Weiblichen, Über den Mond und das matriarchale Bewußtsein, Die GroßeMutter, Urssprungsgeschichte des Bewußsteins, und natürlich Bachofen.

Im Moment kannst Du beobachteen, wie die Pachamama, die Gottheit der indigenen Bevölkerung Boliviens gestürzt und durch das fundamentale Chtistentum ersetzt wird, dessen Prinzip „Macht Euch die Erde untertan“ letztlich zum Raubtierkapitalismus geführt hat.

Juergen
Mitglied
Juergen

„Wenn Du meinst…hör es Dir doch an, das Gegröhle nach einem Länderspiel. „

Oder das Gekreische nach einem Boyband Konzert. 🙂

Stimmungsbild zur Psychologie des Weiblichen?
https://img.wennermedia.com/social/rs-boy-band-4e30a1b4-e7ee-4230-8ea1-05e06d5dda8c.jpg

niki
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niki

Was Herrn Heil und Herrn Spahn fehlt ist eine gute Portion Weiblichkeit, dann könnten sie sich nämlich in die Kranken und Alten hineinversetzen. Aber so etwas sucht man ja selbst bei Merkel, VdL und AKK vergebens. Weiblichkeit? Meinst du nicht eher Menschlichkeit? Wobei es wurde Emphatie früher eher den Frauen zugesprochen… Aber abseits davon geht mir der heutige Feminismus vollkommen ab, da die Entwicklung meines Erachtens etwas mit Macht über die andere Gruppierung, in dem Fall Männer, zu generieren… Echte Gleichberechtigung? Nicht mit den Feministinnen… Die wollen Sonderrechte, welche die ‚Gegenseite‘ diskriminiert… Der Opfermythos hilft dabei enorm. Und da sind… Weiterlesen »

Pen
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Pen

Wobei es wurde Emphatie früher eher den Frauen zugesprochen…

Ja, so in etwa. Vielleicht kann man davon ausgehen, daß die vielen tausen Jahre des Gebährens und Aufziehens der der Kinder sich in den Genen der Frauen niedergeschlagen haben, und daß deshalb diese mütterlichen Eigenschaften bei ihnen stärker ausgeprägter sind, als beim Mann.

Musil
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Musil

Deswegen gibt es auch keine Kindesmisshandlung von Müttern, gell? Oder wollen gewalttätige Mütter (immerhin über 50 % der Fälle) nur den Vater ersetzen? Frauen sind – von Natur aus – genauso mies, gewalttätig, unmenschlich usw., wie Männer. Nur fehlten die Möglichkeiten. Hätten die Nazis mehr weibliches Wachpersonal eingestellt, hätten sich die Lager in Horte des Friedens und der Freude gewandelt? Mitnichten. Gib einer (nicht jeder) Frau die Möglichkeit zu quälen und sie wird sie ergreifen. Man denke an das berühmte Milgram-Experiment: „Im Jahr 2006 wurde das Experiment von Jerry Burger an der Santa Clara University unter modifizierten Bedingungen wiederholt. In… Weiterlesen »

Pen
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Pen

@Musil Du bist es, der Unfug redet. Außerdem drehst Du einem das Wort im Munde um. Ich rede nicht von Mißhandlungen oder Folterexperimentem, auch nicht von Homosexuellen Paaren, sondern von ganznormalen Menschen, die es ja auch noch gibt. Genauso, wie sich die nützlichsten körperliche Merkmale im Laufe der Evolution am stärksten herausgebildet haben – the fittest will survive! – so haben sich auch psychische Merkmale herausgebildet, die am besten für die Erhaltung der Art sind und den Fortbestand der Menschheit garantieren. Ein gut versorgtes Kind, hat nun mal die besten Chancen zu überleben. Der Männer waren derweil auf Jagd, um… Weiterlesen »

Mordred
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Mordred

deshalb diese mütterlichen Eigenschaften bei ihnen stärker ausgeprägter sind, als beim Mann.

Mütterliche Eigenschaften sind also bei Müttern ausgeprägter. Nein! Doch! Oh! Aber was hat das mit ihrem Verhalten in der Politik zu tun? Ich finde eher nix. Man beschäftigt sich mit seinem Nachwuchs doch anders als mit Erwachsenen bzw. leuten, die einem im Beruf begegnen.

MAREIKE
Gast
MAREIKE

„Der Mann hat Jahrtausende gebraucht, um sich von der Übermacht des Weiblichen zu befreien. “
Wann war die Über-Macht des Weiblichen? Gibt es fundierte historische Belege?

Pen
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Pen

@Mareike Etwa 4-5 000 vor Christus. In der Zeit des alten Testaments. https://de.wikipedia.org/wiki/Alt%C3%A4gyptische_Religion „Den Übergang zum Patriarchat erklärte Engels mit der zunehmenden gesellschaftlichen Arbeitsteilung und Arbeitsproduktivität durch die Einführung von Ackerbau, Viehzucht und Metallverarbeitung. Weil jetzt erstmals ein gesellschaftliches Mehrprodukt erzeugt werden konnte, sei es zur verstärkten Anhäufung von Privatbesitz gekommen und damit hätten die Männer einen Anreiz gehabt, diesen ausschließlich an ihre leiblichen Nachkommen zu vererben. Damit sei für sie die Feststellung der biologischen Vaterschaft wichtiger geworden. Deshalb musste aus ihrer Sicht die Sexualität der Frauen eingeschränkt und kontrolliert werden. Auch durch die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, die den Männern angeblich… Weiterlesen »

Gaby Peschel
Mitglied
Gaby Peschel

Hallo Roberto Ich mag der Frau Flaßpöhler zustimmen, zumindest dem was Du uns von ihrer Seite aus an die Hand gegeben hast. Mir ist es ehrlich gesagt „wumpe“ wie und wo andere mich sehen und was sie von mir – als Frau – erwarten oder auch nicht. Ich lebe mit den jeweils daraus entstandenen/entstehenden Konsequenzen, Punkt. Gafft mich jemand an, weil ich mit knöchellangen Röcken rumlaufen.. Cest la vi. Spricht mich jemand an, kann ich antworten. Ich bin in der Lage anzunehmen oder abzulehnen. Packt mich jemand unaufgefordert an, bekommt er/sie eine geschossen – Punkt. Ich beurteile meine Gegenüber nicht… Weiterlesen »

Gaby Peschel
Mitglied
Gaby Peschel

Weil es so schön ins Thema passt – eine Ergänzung.

„Frauenquote“
Meine Meinung: Unfug (Bullshit)
Ich will (auch als Frau) nach meiner Leistung beurteilt werden und nicht nach Geschlecht. Käme mir anderenfalls ziemlich dämlich vor.

2cent

niki
Mitglied
niki

Ich halte diese auch für vollkommen falsch. Insbesondere weil manche Frauen dann meinen vollkommen übertrieben „ihren Mann“ in den so zugesprochenen Positionen zu stehen… Das heißt diese handeln dann besonders inhuman und kalt, was ihre Unfähigkeit in dem Fall eigentlich bestätigt. Zumindest habe ich so den Eindruck. Bei Frauen die aufgrund ihrer Fähigkeiten den Posten bekamen konnte ich das nicht so beobachten.

Mein Eindruck kann aber auch vollkommen daneben liegen,…
Stichwort Cognitive bias!

Ronaldo
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Ronaldo

Frauen sind ein Geschenk,nicht jedes Geschenk will man haben!

Mordred
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Mordred

@Ronaldo: Bist Du islamist oder was? Oder was verstehst Du unter „Geschenk“?

Ronaldo
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Ronaldo

Oftmals einfach toll
Machen das Leben lebenswert!

Pen
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Pen

Niki

Insbesondere weil manche Frauen dann meinen vollkommen übertrieben „ihren Mann“ in den so zugesprochenen Positionen zu stehen… Das heißt diese handeln dann besonders inhuman und kalt, was ihre Unfähigkeit in dem Fall eigentlich bestätigt.

Da liegst Du m. E. richtig.

DasKleineTeilchen
Gast
DasKleineTeilchen

Dass die Jugend zum Konservatismus tendiert, wie Studien zuweilen nachgewiesen haben, erkennt man besonders an dieser verschlossenen Art und Weise junger Leute.

??? „die“ jugend?!? „studien“ haben auch „nachgewiesen“, daß „die“ jugend zur rebellion „tendiert“, und zwar schon immer; das ist die binse überhaupt. und konservatismus als form der „rebellion“ ist nun echt nix neues. als argument (wofür eigentlich nochmal genau?!?) in seiner absolutheit komplett untauglich, liebe Flaßpöhler.

Folkher Braun
Gast
Folkher Braun

Auf NZZ ist ein interessantes Interview mit Klaus Theweleit zur Sache.

MAREIKE
Gast
MAREIKE

Roberto, der immer mehr seine verdeckte Frauenfeindlichkeit aufploppen lässt! (aus m.Sicht klassisch für sogenenannte, sich links sehende Männer) Wie wär’s mal mit dem Vergleich, was all die Väter und ihre Vätergruppen und ihre Kommentarspalten so ablassen und ableisten? Meine Forderung seit eh und je: Männerbeauftragte und die 50%ige Männerquote! Und der längst überfälligen Beweise für die Jahrtausende alte Machteroberung des Mannes: Männer sind besser, Männer sind logischer, Männer können besser Auto fahren, Männer können besser Finanzen/mit Geld umgehen, etc pp Männer an die Macht, weil Frauen schwach sind! Ich will endlich Beweise dieser vor Jahrtausenden aufgestellten Behauptungen! a la die… Weiterlesen »

MAREIKE
Gast
MAREIKE

PS: genau wie die 68 sich haben embedden lassen, so geschah es auch mit der Frauenbewegung! Links und Frauenbewegung, Gewerkschaftsbewegung, Friedensbewegung etc ist seit Ende der 80er tot! Die Frauenbewegung wurde zuerst zum CoTäter und mittlerweile zum ‚gleichberechtigten‘ Mittäter! Aber anstatt sich -als Mann- mit Frauen auseinander zusetzen, sollte Mann doch mal die lange Geschichte des Versagens des Männlichen aufzählen! (Und ich hätte gern mal was zu WikiMannia, zum ‚Erfolg: Anspruch vs Wahnsinn‘ der Väteraufbrüche oder der Incel Bewegung oder warum gerade im wwwNetz eigentlich nur Männer mit Männern reden, um -ganz linke- zu jammern, dass ja sowenig Frauen dabei… Weiterlesen »

MAREIKE
Gast
MAREIKE

Und die -wieder- überfällige neue Frauenbewegung sollte vll diesmal von Männern unterstützt werden, anstatt wie damals bekämpft! Dann wären viele Sachen anders gelaufen. Als Frauen die care berufe geWERTschätzt wissen wollten, haben Männer das verhindert! (Der Muttertag wird seit den 80ern mit der NaziKeule verunglimpft, obwohl er von der Idee her eine linke Idee ist!) Als Frauen ob Familie und Beruf neue Arbeitszeitmodelle wollten, haben Männer das boykottiert! Frauenleistung und -arbeit wird bis heute nur anerkannt, wenn sie im Männlichen Sicht- und Bedeutungsrahmen erfolgt! Mit dramatischrn Folgen, auch für Männer! (Die Betreuung von Kind gilt als nix, die Betreuung von… Weiterlesen »

alter weißer Mann
Gast
alter weißer Mann

Hinter jedem erfolgreichen Mann liegt eine starke Frau, die er lieber noch schlafen läßt, weil er sonst gleich wieder auf die Fresse kriegt…

niki
Mitglied
niki

Die nähere Vergangenheit beweist das Frauen oder Männer nirgends besser sind und dass das ganze absolut geschlechtsunabhängig ist…
Es kommt auf den einzelnen Menschen an.
Genau dieser Schwachsinn mit der Frauenbeauftragten zementiert den Zwist zwischen den Geschlechtern… Es müsste jemand für alle Diskriminierten da sein.

Das ganze ist kein Kampf zwischen den Geschlechtern…
Wir erleben seit Jahr und Tag den Kampf der Soziopathen gegen Menschen die nicht so rücksichtslos durchs Leben streiten.

Leider befördert das System besonders leicht Soziopathen…

Loco
Gast
Loco

@Niki: Absolute Zustimmung von meiner Seite! Das Problem an dem ganzen identitätspolitischen Borstenvieh, welches bei passender Gelegenheit durch’s Dorf getrieben wird ist, dass damit wunderbar von der eigentlichen Problematik der wirtschaftlichen Ungleichheit abgelenkt wird. Der große Widerspruch zwischen arm und reich wird also zu Gunsten von Partikularinteressen in den Hintergrund gedrückt und die wesentlich interessantere Frage nach dem Machterlangungsmechanismen auf die Dichotomie von Männlein und Weiblein reduziert. (Warum wundert es eigentlich niemanden, dass grade bei den Produktionsmitteln mit der effizientesten Kapitalakkumulation – sprich Silicon Valley und Co. – indentitätspolitisches Virtue Signaling die größten Blüten treibt?) Auch ist das Vorurteil der… Weiterlesen »

Pen
Gast
Pen

@Niki

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!

Das ganze ist kein Kampf zwischen den Geschlechtern…
Wir erleben seit Jahr und Tag den Kampf der Soziopathen gegen Menschen die nicht so rücksichtslos durchs Leben streiten.

Nur würde ich sagen, das System unterstützt in erster Linie Soziopathen.

Folkher Braun
Gast
Folkher Braun

Das Theater hier verstehe ich als alter weisser Mann überhaupt nicht. Ich habe häufig mit Firmen in der Türkei zu tun. Zum Beispiel in der Anhängertechnik. Dort ist der Anteil von Frauen im Management drastisch höher als bei uns. Zum Beispiel beim größten türkischen Trailerhersteller (und auf Platz 4 in Europa) http://www.tirsansolutions.com repräsentieren sie schon die Hälfte. Das hängt damit zusammen, dass Türkinnen aus dem Mittelstand gern Maschinenbau studieren. Interessant ist, dass die Damen zwar alle in festen Beziehungen leben, aber nicht heiraten. Das traditionelle Konzept, den Alten zu bekochen und die Blagen großzuziehen, findet nicht so ihr Interesse. Bei… Weiterlesen »

Gaby Peschel
Mitglied
Gaby Peschel

An dieser Stelle meine Video-Empfehlung:
Vera Birkenbihl – Männer / Frauen

– ohne Kommentar –

LG