Ohne Donald, wärt ihr gar nicht hier!

Bloomberg also. Er ist der neue Shooting Star in der Anti-Trump-Phalanx. Er ist nicht die Lösung des Problems, sondern die Wurzel. Die Esel von der demokratischen Partei haben nichts gelernt. Sie wollen keine Alternative zu Trump sein – der ja leider an sich auch keine Alternative für irgendwas ist.

Vielleicht also dann doch nicht Oprah Winfrey oder Dwayne Johnson, den sie »the Rock« nennen. Bitte nicht verwechseln mit BlackRock, denn das wäre dann der Fritze Merz – seines Zeichens auch Schauspieler, aber in viel schlimmeren Schmierenstücken als jener Actionheld. Man setzt also bei den US-amerikanischen Demokraten vermutlich doch auf die seriöse Schiene, ein alter Sozialist und Figuren aus der Flitterwelt haben da keine Chance mehr. Wenn ein mehrfacher Milliardär antritt, um die Vereinigten Staaten zu retten, fällt die Entscheidung nicht mehr ganz so schwer.

Michael Bloomberg tritt also an. Er will es machen. Die US von der Knechtschaft erlösen, Donald Trump aus dem Amt fegen und nebenher die Demokraten aus der Krise manövrieren. Wenn der Superreiche ins Weiße Haus kommt, so wird man das bei der Democratic Party wohl sehen, dann ist das Hillary-Desaster endlich vorüber, die Talsohle durchschritten. Die Demokraten führen nicht umsonst einen Esel als inoffizielles Logo. Sie sind mindestens so störrisch wie so ein Vieh. Manche nennen diese Sturheit auch Dummheit. Was aber nur den Demokraten, nicht aber den Unpaarhufern gerecht wird.

Ohne Trump, hätten sie kein Programm

Mittlerweile kriegt man ein Bild davon, wie die Democrats die Ära des US-Präsidenten Trump wirklich werten: Sie sehen sich nämlich als Rettungsanker. Hätten sie im November 2016 gegen einen halbwegs »seriösen« Kontrahenten die Wahl verloren, sähe die Welt der Donkey Party anders aus. Schlechter. Denn das hätte sie nicht in die Rolle des vermeintlich besseren Amerika gerückt – sie hätten sich eventuell überlegen müssen, wie sie die Krise meistern. Aber wenn die Staats- und Regierungskrise größer ist, als die im Vergleich viel kleinere Parteikrise, kann man sich bequem zurücklehnen. Denn neben einer regelrechten Katastrophe sieht man selbst dann noch gut aus, wenn man kriselt.

Donald Trump ist das demokratische Parteiprogramm. So doof das klingen mag: Aber ohne ihn wären die Democrats gar nicht hier – hier als »besseres Amerika«, als Licht in Dunkel-USA. Kaum jemand würde auch nur eine Sekunde darauf verwenden, diese Esel als Alternative zu diesem Präsidenten zu betrachten.

Weil es den Duckfacing-President gibt, hat eine an sich genauso tote Partei wie es die republikanische Konkurrenz ja auch ist, nochmal Oberwasser gekriegt. Die mauen Touren, die halbgare Rhetorik, die radikalgespielte Radikalopposition: Das gründet in Trump, im wirklichen wahrsten Programm der vermeintlich Progressiven. Warum sie die Wahlen verloren haben: Scheißegal. Das schieben sie mal ganz weit weg – man muss schließlich nach vorne blicken.

Neben der gescheitelten Staatskrise aus Manhatten scheint der inhaltliche Exkurs gar keine Rolle mehr zu spielen. Man bietet einfach hanebüchene Kandidaten auf, schiebt Donald Trump jedes Desaster, Chaos und jede Ungerechtigkeit in die Schuhe und hofft, möglichst wenig ohne inhaltliche Aufarbeitung zurück ans Ruder zu gelangen.

Die kleinen Leute und Bloomberg

Die Demokraten haben für sich entdeckt, dass der Vorwurf an Trump, alleine für den Niedergang des Landes verantwortlich zu sein, eine Art Abgrenzungsstrategie zu einer Entwicklung ist, die schon weit vor dem aktuellen Präsidenten existierte – und an der die Demokraten mindestens so beteiligt waren wie die Republikaner. Indem man so tut, als sei der US-Präsident das Einfalltor des Bösen in eine vormals gute US-amerikanische Welt, wollen sie sich als Gegenentwurf zu ihm zu stilisieren.

Aber es ist letztlich so, wie Michael Moore es in seinem Film »Fahrenheit 11/9« dokumentiert hat: Die demokratische Arroganz hat sich Trump selber eingebrockt. Über Jahrzehnte hat man mit dem Big Business gekuschelt und Elitenpolitik betrieben. Moore erzählt von seiner Heimatstadt Flint in Michigan, die in einem Prozess des Niedergangs steckt. So wie viele ehemalige Industriestädte im Rust Belt, im Rostgürtel, wie man die strauchelnde Industrieregion im Nordosten nennt. Und was trieb Hillary Clinton im Wahlkampf um? Nickligkeiten mit Donald, eigentlich einem Freund der Clintons – und natürlich Putin und die Ukraine.

Die wahren Sorgen ganz normaler Amerikaner, der Arbeiter und Arbeitslosen, der Rentner und Veteranen: Das kam bei den Eseln der demokratischen Partei gar nicht mehr vor. Und tut es auch jetzt kaum. Statt einem New Deal für diese Weltmacht, die im Inneren zu einem Entwicklungsland schrumpft, gibt es nur recht billigen Antitrumpismus, der keine eigenen Akzente setzt, der nur reagiert, wo er selbst handeln müsste. Man kokettiert mir kuriosen Kandidaten aus der Glitzerwelt und jetzt schwingt sich auch noch ein Superreicher auf, die US zu retten. Alles ganz normal, bei diesen Eseln.

Man darf befürchten, dass dieser Präsident namens Trump noch nicht die unterste Latte beim Verfallslimbo dieses Landes darstellt. Die Demokraten unterbieten ihn demnächst. Darauf darf man wetten – und gewinnen.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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Juergen
Juergen
2 Jahre zuvor

Die wahren Sorgen ganz normaler Amerikaner, der Arbeiter und Arbeitslosen, der Rentner und Veteranen: Das kam bei den Eseln der demokratischen Partei gar nicht mehr vor.

Nun, das zieht sich ja wie ein roter Faden durch alle verlorenen Wahlen der westlichen Irgendwie-Linken in diesem Jahrzehnt: die Irgendwie-Linke verachtet die Wähler die sie braucht um Wahlen gewinnen zu können. Nämlich die ganz normale Arbeiterklasse, den Otto Normalverbraucher eben.

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  Juergen
2 Jahre zuvor

Naja, ist wohl was dran, aber: Selbst die Grünen, schon seit Beginn im Kampf gegen Altersarmut, bestehen- selbst in der Wählerschaft nicht, mehrheitlich aus Sukrams
Fair soll fair bleiben, in England, USA scheinen Sozen noch stärker einseitig auf Identitätspolitik, Frauen, Homos, Multikulti zu setzen als hierzulande die alte Tante SPD
Natürlich soll dich auch für Homos, Flüchtlinge. In begrenzter Zahl usw eingesetzt werden, aber soziale und innere Sicherheit, Bürgerbeteiligung, Umwelt erscheinen mir wichtiger, gerade als die ungeliebte Masseneinwanderung, ein Luxusthema vor dem Herrn!
Die Sozen in Dänemark setzen auf Soziales, moderne und liberale Gesellschaft, strenge Ausländerpolitik, durchaus mit Erfolg
Es sollte der SPD zu denken geben, Steinbrück , Gabriel und Oppermann haben es erkannt

niki
niki
Reply to  Juergen
2 Jahre zuvor

Und was hat Bloomberg und die US-Amerikanischen Demokraten mit Linken zu tun, wenn man von wenigen Ausnahmen wie Bernie Sanders ausklammert?
Bloomberg ist wohl für einen Linken ein Ziel zur Enteignung… Das ist widerlich so viel Vermögen anzuhäufen und gehört ganz schnell rückgängig gemacht und abgestellt!

Juergen
Juergen
Reply to  niki
2 Jahre zuvor

Und was hat Bloomberg und die US-Amerikanischen Demokraten mit Linken zu tun

Eigentlich nichts, da hast Du natürlich recht. Das Gleiche gilt auch für H. Clinton und B. Obama. Trotzdem waren viele Leute, die sich selbst links nennen, von denen begeistert. Und ich vermute das wird auch bei Bloomberg passieren falls er in den Vorwahlen gut abschneidet.

Die antideutsche „Linke“ wird schnell ihre Sympathien für Bloomberg entdecken und Bloomberg-Kritiker wird dann Antisemitismus vorgeworfen werden.

Sukram71
Sukram71
2 Jahre zuvor

Ohne Donald Trump würde Präsidentin Clinton zB versuchen, die von Obama eingeführte allgemeine gesetzliche Krankenversicherung in den USA zu verbessern und auszubauen und zB den Besitz und Erwerb von Kriegswaffen etwas einzuschränken.

Das betrifft ganz sicher die Sorgen und Nöte der ganz normalen Amerikaner. Schon alleine das entlarvt den Artikel als Unsinn.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Roberto J. De Lapuente
2 Jahre zuvor

Wenn plötzlich ein 10 jähriges wütendes Kind im Körper eines 70 jährigen Mannes US-Präsident geworden ist und erst ne Mauer nach Mexiko bauen will, dann die gesetzliche Krankeversicherung abschafft, anschließend beleidigt ist, weil es nicht Grönland kaufen darf und dann (eben noch) enge Verbündete, wie die Kurden, zum (im wahrsten Sinn des Wortes) Abschuss frei gibt und sich selbst als „stabiles Genie“ bezeichnet, dann ist wohl klar, dass es mit seinem geistesgestörten psychopatischen Irrsinn im Mittelpunkt steht und die Opposition versuchen muss es aus dem Amt zu entheben, bevor es aus Trotz nen Atomkrieg anfängt.

Nachher macht es noch ne Steuerreform, die Milliadären und Großkonzernen die Steuern halbiert… *rolleyes*

Roberto De Lapuente
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Dann gibst du mir ja recht. Er ist das Programm. Sag ich doch.

Gabriele Peschel
Gabriele Peschel
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

@Markus
Schon vergessen was „Kill“ary Clinton mit Lybien zu tun hatte?

Sukram71
Sukram71
Reply to  Gabriele Peschel
2 Jahre zuvor

Gaby: Argh!

Gabriele Peschel
Gabriele Peschel
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Nur mal damit Du eventuell nachvollziehen kannst, warum ich auf Lybien hingewiesen habe :
Ich vertraue absolut niemandem der andere in Kriege drängt, anstiftet, führt, oder sie legitimiert – dabei ist der Name der Person oder die Parteiangehörigkeit völlig irrelevant. Wer dies tut, macht sich unglaubwürdig in Puncto „wir wollen Menschen was Gutes tun“.

Roberto De Lapuente
Reply to  Gabriele Peschel
2 Jahre zuvor

Krankenversicherung für die verbessern, die den Krieg überleben. Das nennt Sukram Fürsorge. Kann er machen. Ist aber einfältig.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Roberto De Lapuente
2 Jahre zuvor

Achso ich vergaß: Mit Killary als Präsidentin hätten wir längst Atomkrieg…

Roberto De Lapuente
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Populistischer Nonsens um deine halbgaren These aufzubitchen.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Roberto De Lapuente
2 Jahre zuvor

Krankenversicherung für die verbessern, die den Krieg überleben.

Ich habe das nicht geschrieben.

Roberto De Lapuente
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Wir wissen was du denkst. Krasser Mindfuck,oder? 😉

Sukram71
Sukram71
Reply to  Roberto De Lapuente
2 Jahre zuvor

Jedenfalls ist Donald Trump komplett wahnsinnig, gestört, kriminell und infantil.

Er macht ne völlig unsoziale Politik gegen die unteren Klassen, halbiert sich und seinen Milladärskumpeln die Steuern und schafft die gleichzeitig gesetzliche Krankeversicherung für Arbeiter ab und erhöht massiv die Rüstungsausgaben.

Und ihr schreibt nun, die demokratische Opposition hätte keine sozialen Konzepte, weil Donald Trump mit seinem Wahnsinn allen die Show stiehlt. Glückwunsch! ☺

Auch Bloomberg wird besser sein, als Donald Trump. Der kann erstmal nur die Scherben zusammen kehren.

Roberto De Lapuente
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Du bist das beste Beispiel für dieses liberale Justemilieu, das so tut, als seien die Einbrüche jetzt erst mit Trump in die Welt gekommen. Da empfehle ich das Buch „Die Abwicklung“ von George Packer.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Roberto De Lapuente
2 Jahre zuvor

Trump setzt dem ganzen nachhaltig die Krone auf und ist noch stolz darauf. Wenn der wiedergewählt wird, ist die Demokratie in den USA vielleicht völlig am Ende. – Selbst an früheren US-Maßstäben gemessen.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Roberto J. De Lapuente
2 Jahre zuvor

Das mag ja alles sein. Aber wenn das „Symptom“ einer Krankheit lebensbedrohlich ist, dann muss man das bekämpfen und kann nicht sagen, „der Patient war eh schon krank“.

Im Krankenhaus wird einem nach nem Herzinfarkt auch dann geholfen, wenn man Fett ist, raucht und säuft wie ein Loch. Und man selbst sollte sich dann auch helfen wollen.

Und was so verwerflich daran sein soll, dass „Geld in Wahlkämpfe fließt“, weiß ich nicht. Die Gelder werden idR öffentlich gemacht.
Schlimmer wäre es bestimmt, wenn ein Präsident heimlich abhängige Staaten dazu nötigen würde, Ermittlungen gegen politische Konkurrenten durchzuführen und das medienwirksam in einer Pressekonferenz anzukündigen… Dagegen wäre Watergate harmlos und Nixon ein Ehrnemann gewesen. 😉

aquadraht
aquadraht
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Clinton hat in ihrer geleakten Rede vor Bankiers kundgetan, dass sie sich des Risikos einer „Flugverbotszone“ in Syrien, nämlich der Tötung bis zu tausender Regierungssoldaten einschliesslich russischer Militärangehöriger, sehr wohl bewusst war, und damit bewusst mit dem Risiko einer direkten militärischen Konfrontation mit der Russischen Föderation spielte. Die Frau ist eine Sadistin, Massenmörderin und komplett verantwortungslos, mal abgesehen von ihrem vorsätzlich kriminellen Verhalten mit ihren Emailservern und der Verletzung des FOIA.

Sicher hätte es sein können, dass die RF der Gefahr eines Atomkriegs aus dem Weg geht. Aber sich darauf zu verlassen, angesichts möglicher militärischer Selbstläufe, ist verantwortungslos und wahnsinnig. Trump hat immerhin bei militärischen Konfrontationen mehrfach Augenmass bewiesen, ungeachtet seines grossen Mauls. Im Falle der Douma-Angriffe hat er die Russen über die Ziele informiert, und im Falle Iran sogar auf einen Angriff verzichtet, mit der Begründung, das werde (iranische) Menschenleben kosten. Killary hätte da nur feuchte Hosen gekriegt.

Pen
Pen
Reply to  aquadraht
2 Jahre zuvor

Bin sicher, daß Killary schon Atomwaffen eingesetzt hätte. Hat sie schließlicj mehrmals gesagt. Die Frau ist klinisch verrückt und gehört in eine Anstalt. Sie wollte Assange mitten in London ermorden – mit einer Drone.

„Can’t we drone him?“

Ohne Donald wären wir vielleicht wirklich nicht mehr hier. Ich hoffe er gewinnt die nächste Wahl. Sanders oder Gabbard werden die niemals zulassen.

Pen
Pen
Reply to  Roberto J. De Lapuente
2 Jahre zuvor

Hast Du den Clip gesehen, in dem Hillary Clinton bei der Vorführung des Films über den Lynchmord an Ghadaffi zu sehen ist? Ein Film, den anzuschauen alle Medien abraten? Ich habe mir das nicht angesehen. Schon das Foto war schwer zu ertragen.

Hillary Clinton ergötzte sich förmlich daran, wie da ein Mensch geschlachtet und gepfählt wurde.

Diese Frau ist ein Ungeheuer. Der ist alles zuzutrauen.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

@Pen
Woher weißt du, dass der Clip bzw das Foto echt ist? Und warum sollte man für sowas eine „Vorführung“ ansetzen? Das ist doch total unglaubwürdig. Das stinkt 10 km gegen den Wind nach Fake.

Ausserdem passt das gar nicht zu Clintons Auftreten, Karriere und Lebensgeschichte, als dass sie sich an sowas „ergötzen“ würde. Und was sollte die denn persönlich gegen Gaddafi gehabt haben?

Der Krieg in Lybien wurden außerdem von dem kleinen Franzosen angeleiert, der vor Hollande Präsident war, Sarkozy, oder so.

Ihr solltet einfach nicht jeden Quatsch glauben, den man euch im Internet vorsetzt. 🙄

OK, aber Clinton ist sicher auch einer der Reptilioiden und die Erde ist eine Scheibe. 😀
https://youtu.be/pO_6HZHERlE

1977
1977
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Ja genau, Schuhcreme, das Video wurde bestimmt gefälscht – wahrscheinlich steckt Putin persönlich dahinter, so wie auch hinter diesem „gefälschten“ Video:

https://youtu.be/FTFyPigtjsc

Du solltest dir ’nen Aluhut basteln:
https://praxistipps.focus.de/aluhut-selber-basteln-so-klappts_58535

Mann, Mann, Mann, was Ihr euren Lesern an Schwachsinn zumutet ist schon ganz harter Tobak…

Sukram71
Sukram71
Reply to  1977
2 Jahre zuvor

Indem von dir verlinkten Video geht es um den Iran, nicht um Lybien, und erst recht nicht um ein Video mit der Pfählung Gaddafis.

Und Hillary Clinton lacht im obigen Video deswegen über den Vorschlag des Moderators zu einen Angriff auf den Iran, weil die damalige Außenminiisterin Clinton zusammen mit den Europäern seit Jahren damit beschäftigt war, den Atomdeal mit dem Iran auszuhandeln, um einen Krieg mit dem Iran zu verhindern. Deshalb gab es ja auch keinen Irankrieg.
Damit das der Zuschauer nicht merkt, wird das Video wohl auch genau dann so schnell beendet, wenn sie dazu ansetzt das zu erklären. tzzt

Um das zu wissen, benötigt man natürlich ein minimales Hintergrundwissen. Ihr lasst euch aber von solchen aus dem Zusammenhang gerissenen und gekürzten Videos für so dumm verkaufen, wie ihr seid. OMFG! ☺

Gabriele Peschel
Gabriele Peschel
Reply to  1977
2 Jahre zuvor

In einem Punkt beneide ich Markus auch ein wenig.. der „Glaube“ an das Gute im Menschen. Den habe ich längst verloren – „Gott“ weiß warum 🤪

*/Ironie->: Blasphemie, Blasphemie /off
¼cent

Sukram71
Sukram71
Reply to  Gabriele Peschel
2 Jahre zuvor

Hillary Clinton ist bestimmt kein Engel oder irgendwie „gut“, sondern ne abgebrühte eiskalte Profipolitikerin. Aber es gibt kein Video auf dem sie der Pfählung Gaddafis zuschaut und sich an dem grausamen blutigen Schlachten ergötzt oder belustigt.
Trotzdem wird das hier behauptet und geschrieben, sie sei deshalb ein „Ungeheuer“, dem alles zuzutrauen sei.

Und bloß, weil das jemand mal behauptet hat und es ins Narrativ passt, wird das ohne jede Beleg weitergetragen. Das lässt an eurer Urteilsfähigkeit zweifeln. 🙄

Pen
Pen
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

@Sukram

Das Video war m. E. sogar auf SPON verlinkt. Vielleicht kannst Du selbst mal recherchieren?

Assange im Gespräcj mit John Pilger über Hillary Clintons Krieg gegen Lybien

https://www.youtube.com/watch?v=04MDYW1oEe0

Lybien war ein reiches sicheres Land, und es war sozusagen der Korken auf der afrikanischen Flasche. Hillary wollte die Wahl gewinnen und führte Krieg gegen Lybien. Damit startete sie u.a. die afrikanische Flüchtlingstragödie.

https://www.youtube.com/watch?v=XAThIg5fGvA

https://www.youtube.com/watch?v=mlz3-OzcExI

Kurz darauf sah Hillary Clinton sich in eben diesem Raum das Video von Ghaddafis Ermordung an. Vielleicht wurde es gelöscht? Das Video selbst ist übrigens auf Youtube zu finden.

Hillary ist frei und betreibt ihr Zerstörungswerk weiter.

Julian Assange wird in einem englischen Gefängnis gefoltert, und die westliche Welt schweigt dazu.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

@Pen
Und Clinton frisst in ihrer Freizeit auch kleine Kinder, wenn sie sie nicht in einer Pizzeria gefangen hält, um sie mit Barack Obama zu missbrauchen… 🙄

https://taz.de/Verschwoerungstheorie-ueber-Clinton/!5364337/

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

Die Regenmänner und die Franzosen waren zu dumm und schwach zum Krieg, wollten diesen aber unbedingt
Fand den Sturz auch falsch

Sukram71
Sukram71
Reply to  Gabriele Peschel
2 Jahre zuvor

Es kann nicht schaden, ab und zu mal ein paar gute Nachrichten mitzubekommen.
https://youtu.be/FNFd559dEAE

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Markus, du bist soo ein armseliger Wicht. Besauf dich mal richtig und komm klar

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  Brian DuBois-Guilbert
2 Jahre zuvor

Der kleine Sack kann nur beleidigen. Sukram als Identitätsliberaler ohne Hang zum Sozialen mag nicht jedem gefallen, mir beim Thema Sozialstaat auch nicht, aber er ist
unendlich sympathischer als diese kleine Schulkröte, die sich noch nicht rasieren muss!,
Man kann nicht den Arsch der Amis durch den der Russen ersetzen, dann doch lieber ein in den Grundzügen geeintes Europa!

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Suki, beim Thema Sozialstaat bin ich so nicht bei Dir, aber Du bist nie voll bösartig! Dir, Deinem Ehemann und Euren Lieben eine schöne Zeit und ein frohes Weihnachrsfest😀😎

Sukram71
Sukram71
Reply to  Ronaldo
2 Jahre zuvor

Danke sehr. Euch allen auch. 🙂

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Besten Dank
Habe das Gefühl, die haben Tage gestohlen, so flott ging dieses Jahr rum

Heldentasse
Heldentasse
2 Jahre zuvor

Also jetzt mal ehrlich, ist es nicht im Prinzip egal von welcher Oligarchen- Fraktion wir vermarktet (gelinde gesagt) werden? Und wer glaubt noch daran, das die oder der POTUS wirklich die Zentrale Figur ist, die die Geschicke des Imperiums maßgeblich bestimmt?

Ich nicht, und da ich darauf Null Einfluss habe, und auch vermute das vieles alles eine große Show ist für das Wahlvolk in US, empöre ich mich nicht über Mr. Trump & Co. oder Miss Clinton. Die Energie kann man sinnvoller verwenden.

Beste Grüße

Folkher Braun
Folkher Braun
Reply to  Roberto J. De Lapuente
2 Jahre zuvor

Kann man eben nicht. Als Bezieher einer Regelsaltersrente möchte ich unterthänigst darauf hinweisen, dass Euch das Fell über die Ohren gezogen werden wird. Quelle: Christoph Butterwegge: Die zerrissene Republik. ISBN 978–3-7799-6114-7.

Serienfan
Serienfan
2 Jahre zuvor

Der Hass auf Trump scheint tatsächlich der einzige gemeinsame Nenner der demokratischen Wähler und der demokratischen Partei zu sein.

Aus der Labour-Pleite in England sollte man lernen, dass das nicht reicht. Man braucht selbst klare politische Positionen und klare, politische Ziele. Ein „Trump muss weg“ reicht nicht.

Wollen die Demokraten wirklich die Superreichen besteuern? Wollen sie wirklich die Finanz-Industrie und den Bankensektor reglementieren? Wollen sie wirklich eine staatliche Krankenversicherung? Wollen sie sich wirklich geopolitisch neu aufstellen? Wollen sie wirklich mehr in die Infrastruktur und weniger in Kriege investieren? Wollen sie wirklich die Rechte der Arbeitnehmer stärken? Wollen Sie wirklich einen Mindestlohn, der Vollzeitbeschäftigten ein angemessenes Leben und private Vermögensbildung ermöglicht? Wollen sie wirklich verhindern, dass unter dem Deckmantel „progressiver Globalisierung“ die Industrie in Billiglohnländer abwandert und große Teile der USA verarmen?

Es heißt immer, Trump wolle ablenken. In Wahrheit scheint es mir so, als wollten die Demokraten verschleiern, dass sie selbst keine klaren politischen Positionen haben.

Pen
Pen
Reply to  Serienfan
2 Jahre zuvor

Der Hass auf Trump scheint tatsächlich der einzige gemeinsame Nenner der demokratischen Wähler und der demokratischen Partei zu sein.

Guter Beitrag, vielen Dank. Die Demokraten unterscheiden sich in nichts von den Reps und von Trump. Im Grunde habe die dort ein Einparteiensystem.

Durch das idiotische Impeachmentverfahren zeigen die Dems , worum es ihnen wirklich geht, und sorgen dafür, daß Trump eneut gewählt werden wird. Langsam begreifen das auch die Wähler. Die werden ihre Waffen nicht abgeben, wenn es dort zu Aufständen kommt.

https://www.zerohedge.com/political/10-self-evident-truths-we-people-have-spontaneously-come-realize

aquadraht
aquadraht
Reply to  Serienfan
2 Jahre zuvor

Ich stimme völlig zu, was die Demokraten angeht. Selbst Sanders faselt vom „Tyrann Putin“ und hat keine grundsätzlich anderen Vorstellungen zur US-Aussen- und Militärpolitik. Warren ist da eher noch schlimmer. Sozialpolitisch bieten Warren und Sanders durchaus Vernünftiges, aber leider ohne viel Chance, dass es durchkommt.

Wo ich widerspreche, ist beim UK-Wahlergebnis. Neben den recht guten Anallysen von Jens Berger noch die ganz ausgezeichnete Auswertung von Alexander Mercouris https://consortiumnews.com/2019/12/17/letter-from-britain-why-labour-lost/ .

Juergen
Juergen
Reply to  aquadraht
2 Jahre zuvor

@aquadraht

Danke für den Link, kannte ich noch nicht. Ich sehe die gegenwärtige Situation von Labour ähnlich wie der Autor in dem Beitrag in Consortium News.

Allerdings teile ich nicht seinen Optimismus über die zukünftige Entwicklung. Das ist auch der schwache Punkt seiner Analyse, nämlich dass er die Niederlage von Labour allein auf dem Hintergrund der Entwicklungen in den UK analysiert obwohl die Sozialdemokratie in vielen anderen europäischen Ländern genau die gleichen Zerfallserscheinungen zeigt.

aquadraht
aquadraht
Reply to  Juergen
2 Jahre zuvor

Es ist etwas daneben, wenn man die Unterschiede zwischen Labour und den kontinentalen Sozialdemokratien ausblendet. Die italienische und französische Sozialdemokratie sind praktisch ausgelöscht, die vormals führende deutsche Sozialdemokratie krebst vor dem einstelligen Bereich (den schafft sie auch noch). Dagegen hat Labour trotz des krachenden Verlusts von 8% der Wähler immer noch gut 32%, soviel wie die SPD nicht in den letzten 3 Wahlen, und wohl nie mehr wieder.

Bis er den Riesenfehler mit dem Brexit-Lavieren machte, hat Corbyn es recht gut geschafft, die „urban-modernen“ und „industriell-traditionellen“ Labourmilieus zusammenzuhalten. Hätte er Mays „Deal“ durch Enthaltung durchkommen lassen, wäre ihm das weiter gelungen, ohne das Vertrauen der Labour-Brexiteers zu verspielen.

Die haben ihn zuvor als zwar extravagant, aber ehrlich geschätzt. Nach dem Possenspiel der Beinahe-Koalitionen mit konservativen Remainern und neoliberalen LibDems, die ihm mit der Verweigerung der Wahl zum PM zum Dank in den Arsch getreten haben, war er für die Arbeiter nur noch ein gescheiterter Politiker der üblichen Sorte. Und verspieltes Vertrauen wiegt schwer.

Für die überwiegend jungen Aktivisten der Momentum-Bewegung mag das anders ausgesehen haben. Ob Labour nun einen würdigen Nachfolger findet und es vermeidet, den Bläiriten, die die ganze Zeit über die fünfte Kolonne Bojos in der Labour Party waren, wieder das Heft in die Hand zu geben, wird sich zeigen. Wenn das nicht gelingt, ist die Labour Party in der Tat am Arsch.

Und nein, Pen. Das Problem ist das britische Wahlsystem, zusammen mit pro-konservativ gedokterten Wahlkreiseinteilungen.

Pen
Pen
Reply to  aquadraht
2 Jahre zuvor

@aquadraht

Danke für den link. Ich kann den Optismus des Autors auch nicht teilen. Die Briten wollen Labour auf gar keinen Fall, obwohl viele Boris Johnson schlecht finden. Die werden sich schwer wundern, wenn die USA ihr gutes, altes National Health System privatisieren. Selbst Schuld muß man hier wirklich sagen.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Serienfan
2 Jahre zuvor

Man braucht selbst klare politische Positionen und klare, politische Ziele. 

Die bei den USA Demokraten wären:
– Wiederherstellung und Verbesserung der allgemeinen gesetzlichen Krankenversicherung (ObamaCare)
– Einschränkung des Erwerbs und Besitzes von Schusswaffen zur Senkung der Opfer von Schussverletzungen und Amokläufen.
– Teilrücknahme von Trump Steuerreform zur Rettung der Staatsfinanzen
– Wiederherstellung von internationalen Regeln und der außenpolitischen Bundnisfähigkeit
– Retten, was nach Trump noch zu retten ist
– Investitionsprogramm für die verottete Infrastruktur in den USA
– Militärische Anektion von Grönland. 🙂

Pen
Pen
Reply to  Sukram71
2 Jahre zuvor

Wers glaubt…Alles Versprechen vor der Wahl!

Sukram71
Sukram71
Reply to  Pen
2 Jahre zuvor

Na das sind aber eben gemeinsame Ziele. Und keine die besonders bescheiden sind. Ohne Mehrheit in beiden Kongresskammern wird die Umsetzung schwierig. Es hängt halt von den kommenden Wahlen ab.