Sich mit einer Sache gemein machen

Als progressive Plattform sollte man lieber keine Kritik an Greta üben? Warum das denn? Weil es nicht hilfreich ist – so sehen das jedenfalls nicht wenige, die sich aber sonst meckern, dass gewisse Journalisten gewissen Interessen im Lande hilfreich zur Seite stehen.

Neulich nahm ich mit zwei Sätzen Greta aufs Korn. Der Spiegel berichtete, dass sie mit einem Segelboot nach New York reise. Klimaneutral und so. Ich lobte die gute alte proletarische Tradition des Segeltörns und riet zum Kauf einer Yacht. Natürlich war ich nicht ganz so unbedarft, da steckte nicht nur Flachs drin. Ich dachte mir auch ein bisschen was was dabei. Nämlich: Daran sieht man, woran es dem gesamten Debattenkomplex zuweilen mangelt – an Realitätsbezug und an Erdung. Natürlich blieben die Reaktionen nicht aus. Die Community ist ziemlich genau in der Mitte zerrissen. Die eine Hälfte pflichtete mir bei, die andere Hälfte rückte mich in die Nähe der AfD, der parteilichen Klimaleugnerschaft und ärgerte sich, weil es nicht hilfreich für die gute Sache sei, wenn man hier Kritik übe. Zumal als linke Plattform.

Das mit dem hilfreichen Bestreben habe ich jetzt schon ziemlich oft gelesen. Die Leute finden irgendwie, man dürfe das Mädchen aus Schweden nicht zu kritisch begleiten. Sie habe schließlich ein gutes Ziel anvisiert. Als Blogger oder Journalist sollte man da nicht zu genau hingucken. Viele Journalisten der Qualitätsmedien halten sich auch dran und bleiben gekonnt unkritisch. Nur deshalb kann man Segeltörns über den Atlantik oder Zugfahrten bis nach Davos als klimarevolutionäre Taten präsentieren. Dass man dazu auch ordentlich Zeitreserven benötigt, die ein normaler erwachsener Mensch nicht vorzeigen kann, fällt bei soviel Unkritik natürlich unter den Tisch. Und ich fange jetzt noch nicht mal an, über den entfachten Generationenkonflikt zu erzählen, den ich den Gretarianern zu Lasten lege.

Überhaupt muss ich mal arrogant festhalten: Mir ist ohnehin recht egal, was Greta und Co. da anstellen. Eine gewisse Lebenserfahrung ist Grundvoraussetzung, um politische Debatten befeuern zu wollen. Nicht immer, nicht bei jedem – aber ganz ohne geht es auf keinen Fall. Was ich daher für kritikwürdig erachte, das ist der mediale Umgang mit dem Phänomen Greta. Und der ist mindestens fadenscheinig. Er ist weltfremd, elitär und bspielt mit hagiographischen Taschenspielertricks.

Egal was nun kritisiert wird, Greta selbst oder der Umgang mit ihr: Einen Empörungsansatz vernimmt man dabei immer wieder. Nämlich jenen, dass ein solcher Umgang nicht hilfreich sei. Selbst bei Jens Berger klang das letztens an, als er fragte, woher »all die Boshaftigkeit auf etwas [komme], das eigentlich doch nur positiv ist«. Hat das Positive kein Recht kritisiert zu werden? Ist es über jede Kritik erhaben? Muss man da hilfreich zur Seite stehen und beipflichten, positiv mitmischen, ermutigen, erbauen oder wenigstens dann doch schweigen?

Falls man diese letzte Frage mit Ja beantworten möchte, kann man das machen. Aber dann soll man bitte nie wieder Journalisten kritisieren, die sich mit den Zielen von Konzernen und Datenkraken, von Bellizisten oder Sozialabbaureformern gemein machen. Die meinen es zuweilen ja auch nur gut. Wer hat schon schlechte Absichten? Der Erhalt der journalistischen Distanz zum Sujet, die sich im Trachten nach dem Positiven auflöst, stellt ein positives Gut dar. Nähe erzeugt falsches Miteinander. Als ich letztens Andrea Nahles kritisiert habe, weil sie zum Abschied leise Servus, danke für die Zusammenarbeit! gestammelt hatte, sahen das viele auch so. Viele, die jetzt allerdings glauben, dass eine gute Zusammenarbeit zwischen Schreibenden und Greta das Mindeste sei, was man jetzt leisten müsse.

Ich wurde allerdings nie mit dem Auftrag betraut, jemanden hilfreich zur Seite zu schreiben. Ob Blogger oder Journalist: Ich bin der Ansicht, dass die Distanz zu den Geschehnissen, gerade auch in einer Hypestimmung, dringlicher ist als alles, was man als positiven Beitrag zu segeln vermag. Klar, im Grundsatz sind die Ziele von Greta und ihren Jüngern ja positiv. Aber meine distanzierte Haltung als Blogger, Autor, Publizist, als jemand mit Stift halt, ist es auch. Das ist mein Beitrag zu einer besseren Welt: Nüchtern sein wollen, wo andere trunken sind. Habe ich immer recht? Vielleicht nicht. Ganz sicher nicht! Aber ich mache mich mit der Sache nicht gemein. Und nein, jetzt zitiere ich nicht Hajo Friedrichs. Denn alle sieben Minuten zitiert ein Schreibknecht in Deutschland diesen Mann. Irgendwann reicht es dann auch. Totenruhe muss auch mal sein.

Nein, ich muss nicht Hilfe leisten. Niemand hat mir dazu ein Mandat übertragen. Es geht um Vielfalt, um ein pluralistisches Bild von den Ereignissen. Es ist eben nicht alles heilig und unantastbar, was aus dem Äther der Maschinerie um Greta ausflockt. Die Symbolik ihrer Auftritte, die teils vermessen und weltvergessen auf uns eindringen, darf man ruhig hinterfragen. Und das kann man trotz aller Zustimmung zu den Zielen, »das Klima zu retten«, ohne falsche Scham und Rücksichtnahme anbringen. Eben auch und gerade als Linker. Was der nächste Vorwurf war: Als Linker so eine Haltung an den Tag zu legen, das sei beschämend. Solchen Spott kenne man doch nur von der AfD. Ich indes kenne eine so stupide, einseitige, kritikunfähige Attitüde auch nur von der AfD.

Komischerweise meinen die wirklichen Anhänger dieser Partei übrigens auch, dass sie etwas Positives bewirken. Das ist die Crux an dieser Art von Argumentation. Etwas gut meinen: Das heißt noch lange nichts. Manchmal bedeutet es sogar das Gegenteil. Es gut zu meinen und die PR dieser klimatischen Popshow nicht anzusprechen: Gut kann das auf Dauer nicht sein.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

Weiterklettern, einfach weiterklettern! Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Irgendwann werden Sie aber loslassen müssen, und dann schauen wir mal, ob Sie schwimmen können.

Noch etwas, Bösartigkeit rechtfertigt sich nicht von selbst als Kritik, egal wie oft Sie ein angesprochenes Zitat nicht aussprechen.

Was für ein Humbug!

niki
niki
3 Jahre zuvor

Jetzt mal Butter bei den Fischen…

Es ist vollkommen egal was „Greta“ macht… Von der zumeist rechten „Hasserseite“ wird sie selbst für einen leisen Furz angepöbelt. Ja sogar das sie atmet!
Linke Kritik an Greta unmöglich? Ja verdammt noch mal, was will man an Greta, der Person selbst, denn überhaupt kritisieren? Das sie für eine wirklich gute Sache kämpft? Das sie in ihrem Rahmen versucht konsequent zu bleiben?
Das andere Personen sie zu ihren Zwecken missbrauchen? Vielleicht dass sie das nicht wirklich wahrnimmt und vielleicht auch ihrer leichten psychische Anomalie geschuldet, etwas zu schwarz-weiß argumentiert.

Aber eine 16 Jährige dermaßen versuchen auseinander zunehmen, wie es die rechte Seite tut ist wirklich erbärmlich, dass ich diejenigen wirklich in die Fresse treten will und dabei nicht mehr aufhören möchte…

Das heißt nicht dass man alles gut finden muss was ihre Person angeht, nur die Kritik sollte nicht so unter die Gürtellinie gehen wie es diese asozialen Pöbelarschlöcher das fabrizieren. Und das noch oft im Schutz der Anonymität.
Letztere will ich unter keinen Umständen verunmöglichen, jedoch weiß ich wie ich solche ***** für mich bewerte.

Glücklicherweise ist die junge Frau bei weitem aufgrund ihrer psychischen Natur nicht so anfällig gegenüber den Hasstiraden wie andere es in ihrer Situation sein täten…

Pen
Pen
Reply to  niki
3 Jahre zuvor

Guter Beitrag, Niki, volle Zustimmung!

Im Übrigen ist es Zeitverschwendung, sich an diesen Kritikern abzuarbeiten.

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  niki
3 Jahre zuvor

Wir waren ja alle mal Teenies, wir haben alle mal mit der Pubertät gekämpft, wollten die Welt auf den Kopf stellen und haben allerlei dummes Zeug erzählt und manchmal sogar tatsächlich geglaubt. Das ist völlig normal so und gut und richtig und wichtig. Und wir hatten alle Mütter und Väter, die uns, wenn’s dann doch mal zu krass wurde, in den Arm genommen haben oder auch mal in den Hintern getreten und den Kopf wieder zurechtgerückt. Und spätestens als wir dann selber Kinder hatten, haben wir alle gewußt, wie gut und richtig und wichtig das war.

Selbstredend sind Menschen fassungslos, traurig, entsetzt, wütend, wenn ausgerechnet die Eltern ausgerechnet einem ohnehin gehandicapten Kind diese so wichtige Hilfe nicht nur strikt verweigern, sondern es obendrein sogar noch für ein bißchen Geld und zweifelhaften „Ruhm“ aktiv verheizen.
Daß Du uns jetzt für diese völlig normalen, zutiefst menschlichen Gefühle mit Deinen wirren Gewaltphantasien in die Sitzordnung eines Versammlungssaales einsortieren willst, zeigt mir nur, daß Du wohl offenschtlich selbst simpelste Grundlagen des menschlichen Daseins noch nicht so ganz verstanden hast. Aber keine Bange – das wird schon noch…

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Nashörnchen
3 Jahre zuvor

Eigentlich hatte ich „Knallcharge“ für jemand Anderen reserviert gehabt. Aber für den Kommentar bin ich gerne bereit, dieses Etikett Ihnen anzuhängen.

Ec
Ec
Reply to  niki
3 Jahre zuvor

„nur die Kritik sollte nicht so unter die Gürtellinie gehen wie es diese asozialen Pöbelarschlöcher “

Anderen Hass vorwerfen und selbst nicht merken genauso unter der Gürtellinie zu argumentieren?
Merkst Di selber, oder?

niki
niki
Reply to  Ec
3 Jahre zuvor

Wieso unter der Gürtellinie, ich trete die doch nur die Fresse weg?… Das ist doch deutlich da drüber!

Jetzt mal ernsthaft… Ich werde reichlich Aggro, wenn ich so etwas mitbekomme. Und so mancher musste schon das Wort zum Sonntag hören, wie erbärmlich die doch sind. Wobei zu Gewalt ist es bis jetzt noch nicht gekommen. Worüber ich letztendlich froh bin…
Aber trotzdem…

Eschi
Eschi
3 Jahre zuvor

Greta ist ein behindertes Kind, das in
letzter Zeit, oft im Zusammenhang mit
dohender Erderwärmung, auf Fotos
zu sehen ist.
Mehr weiß ich von ihr nicht.
Greta die PR-Puppe, die, die in Chemie und
Physik gar noch keinen Unterricht hatte um
uns erklären zu können, wie ein Windstromgenerator
und der Wasserstoffkreislauf funktioniert.
Sie steht da, als Personifizierung einer
versauten Zukunft und überflüssigen
Kindheit.
„Wir sind zu Viele und wenn wir weniger
werden, wirds wieder kühler!“, oder was
ist ihre Message ?

oder

„Weiter so, nur technisch irgendwie anders!“

Ist der Greta-Hype ein lösungsorientiertes
Phänomen ? Wenn nein, wer möchte mit
der problemorientierten Nebelkerze von
was ablenken, um welche Schweinerei
vorzubereiten ?

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Eschi
3 Jahre zuvor

Schade das Eisbär Knut schon tot ist, der hätte so gut zu Greta gepasst!

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Wieso? War Knut auch behindert? Also jetzt nicht Prostatavergrößerung, Atherosklerose, Niereninsuffizienz, überhöhter Blutdruck oder Diabetes, dieses Zeug, das andere Männer Ihres Alters so beeinträchtigt, dass sie auf aktivere Menschen nicht mehr mit Neid sondern hilfloser Aggression reagieren müssen, ne?

Oder wegen der Augen?

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

Wenn es pressiert, kannst Du ja hier einen Kranz niederlegen, und einige Tränen vergießen.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Ist das jetzt Hipster-Ironie oder was?

Roland
Roland
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Du hast hier doch auch Welpenschutz

jordan
jordan
3 Jahre zuvor

Also… ich finde, dass das Phänomen „Greta“ viel zu wenig kritisch begleitet wird!
Kritik bedeutet auch: gewappnet sein!

Was ich mich echt frage: warum MUSS sie da überall hinfahren ( 1 grösstes Problem unserer Zeit: die gigantischen Reisen unseren Politikkaste, der Wissenschaftskaste, der Medienkaste, etcpp wird irgendwie stillschweigend akzeptiert! über 2000 KlimaLeute, die gen Kopenhagen rasten, um 10 Blätter zu produzieren! Warum?
Schon vor 20 Jahren lästerte ich immer: die armen armen Länder, dauernd müssen sie Honorationen empfangen, die sie PR- und Reisegeil besuchen wollen! Ist es Zufall, dass viele immer wieder Brasilien anstleuern?)
(Beim Ausbruch der Bankenkrise, als Firmen schnell reagieren mussten und ihre Hotels für die Reisenden einsparten, wurde deutlich: es hat sich eine Kultur des Unnütz im mittleren und oberen Segment herausgebildet! )

Der zweite Fakt IST bemerkenswert! Wie kommt und kam es, dass Greta bei Gott und der Welt Termine kriegte? (Allein das MUSS kritisch begleitet werden! Gerade von links!)
Und gerade links MUSS diesen FÜHRER Kult, getarnt als Persönlichkeiten Status, immer wieder hinterfragen! Brauchen die Vor Ort Demos, also dezentral, Greta oder wird ihnen Greta „angeschnackt“?

Ich finde es super, was sie angestossen hat und ja, ich finde ihre asperger Art super! (Im Vergleich zu all dem mittlerweile üblichen PR, PositivVollgequatsche! I want you to panic! …Our house is on fire!)
nur irgendwas ist daran, was bei mir ein Baugrummelgefühl auslöst!

jordan
jordan
Reply to  jordan
3 Jahre zuvor

Und mich schockiert die „einseitige“ gut/böse Diskurs Stil! Erinnert total an Krieg! Und es wird ja auch Kriegsvokabular ’salonfähig‘.

Wer nicht für mich ist ist gegen mich, sagte mal Bush jun.,Mittlerweile hat sich diese Denke durchgesetzt! Sowohl rechts (da erwartbar) als auch links (da erschreckend!). Gerade in sogenannten Dichter- und Denkerkreisen sollte massivst auf das Dazwischen gepocht werden!

Beton Bock spricht übrigens von „Kritik-Würdigkeit“. Eine super WortKombination!

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  jordan
3 Jahre zuvor

In meinen Kreisen? Wir pochen nicht, und schon gar nicht dazwischen!
Und Sie so?

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  jordan
3 Jahre zuvor

Das mag daran liegen, daß die allermeisten Menschen miteinander reden, sich unterhalten, diskutieren, auch mal streiten. Ganz normal. Nur eine eher kleine Gruppe faselt ständig von „Diskurs“ und für die ist diese Art von Rhetorik alles andere als „erschreckend“. Die glauben ernsthaft, sie allein hätten das Sagen und das müßte so…

Heldentasse
Heldentasse
3 Jahre zuvor

Das linke jedes und alles, auch die Symbolfigur „Greta“ kritisch betrachten liegt doch wohl auf der Hand. Dafür muss man sich nicht entschuldigen!

Beste Grüße

jordan
jordan
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Früher….. ja ganz früher nannte man das nicht links, sondern Aufklärung/Wissenschaft/Bildung!
These, Antithese, Conclusio, Diskurs, Streitkultur …

Man lernte aus der „die Erde ist ne Scheibe“ Basta Art des Feudalsystems wie fürchterlich Einseitigkeit sein kann! Das lustige ist ja: weder Giordano Bruno noch Galileo hstten handfeste Beweise, sie gründeten ihre Aussagen auf (theoretische) Berechnungen und Beobachtungen/vielen Gesprächen mit AlltagsFachleuten a la Fischern!

Der Adel, Klerus und die Machteliten stellten Basta Behauptungen auf! „So sei es, so ist es!“
Es war eine gigantische Errungenschaft, den Gegenbeweis anzutreten, bzw antreten zu wollen!

Bzw. VOR dem Feudalismus war es m.E. normal….. in den Höhlen gehörte es zum Standard, zum Antriebsmotor, Neues zu entdecken!

Roberto De Lapuente
Roberto De Lapuente
3 Jahre zuvor

Übrigens: Olaf Scholz will SPD-Chef werden, heißt es eben.
Es ist jetzt nicht hilfreich, wenn man diese eventuelle Personalentscheidung kritisiert.

Roberto De Lapuente
Roberto De Lapuente
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Wer den Spott hat, braucht eigentlich keinen Olaf, liebe SPD!

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  Roberto De Lapuente
3 Jahre zuvor

Menno!!! Ich will aber den Pöbel-Ralle und den sterbenden Schwan!!!

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Nashörnchen
3 Jahre zuvor

Aber Achtung, mit dem Mund von Herrn Stegner hätte ein Herbert Wehner auch Pfeife geraucht!

Sukram71
Sukram71
3 Jahre zuvor

Der Kampf gegen den Klimawandel braucht PR.

Den Gegnern Gretas kann es man sowieso niemals recht machen:
Würde sie nach New York fliegen, würde es heißen, sie predigt Wasser und trinkt Wein.
Macht sie aber einen Segeltörn dort hin, heißt es, das Team fliegt deshalb nun zusätzlich und teils unnötig mit dem Flugzeug hin und zurück.

Genauso gut kann man aber sagen, dass die Flugzeuglinie auf jeden Fall nach New York fliegt, völlig egal ob der Flug ausgebucht ist, oder nicht. 😉

Greta ist natürlich eine PR Veranstaltung. Aber Greta meint es – nach allem was man hört – ehrlich und ist privat auch so, wie sie sich gibt. Sie hält das Thema Klimawandel im Bewusstsein der weltweiten Öffentlichkeit.

Wenn die Politik (mangels Wahlrecht ab 16) schon nicht auf die Friday for Futures-Schüler hört, dann hoffentlich auf das völlig berechtigte Medienprojekt Greta.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Roberto J. De Lapuente
3 Jahre zuvor

Wenn sich jemand für eine so gute Sache wie den Kampf gegen den Klimawandel und Umweltzerstörung einsetzt, dann gibt es daran nichts zu kritisieren, abgesehen von Scheinargumenten.

Und wenn man dann ausgerechnet Greta Thunberg kritisiert – obwohl einen überall andere bedeutend kritikwürdigere Missstände geradezu anspringen – dann spricht das Bände.

Donald Trump wird gleichzeitig verteidigt, weil die USA waren ja schon immer eine Hölle… 👍 OMFG!

Also Greta Thunberg wird kritisiert und Donad Trump relativiert. Das klingt eher nach AfD als Linke.

Mordred
Mordred
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Du hast immer noch verstanden, worum es in dem Artikel geht.

Nämlich: Daran sieht man, woran es dem gesamten Debattenkomplex zuweilen mangelt – an Realitätsbezug und an Erdung.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Mordred
3 Jahre zuvor

Nämlich: Daran sieht man, woran es dem gesamten Debattenkomplex zuweilen mangelt – an Realitätsbezug und an Erdung.

Und was genug Realitätsbezug und Erdung hat, bestimmt ihr, oder was?

Greta Thunberg macht auf reale, sehr wichtige Probleme aufmerksam und hält diese, als Vertreterin der jungen Generation, in der weltweiten Öffentlichkeit. Mehr kann man von ihr nicht erwarten.

Dass Politik und Medien versuchen sie zu vereinnahmen ist völlig normal und muss man dabei in Kauf nehmen. Das Greta-Team benutzt ja andersherum genauso Medien und Politik.
Und CO2 verbraucht der Rummel natürlich auch. Aber anders ist das heutzutage ja gar nicht machbar.

Musil
Musil
3 Jahre zuvor

Greta oder der FFF-Bewegung selbst einen Vorwurf zu machen, wäre nicht fair. Es geht doch darum, was daraus gemacht wird, dass sie instrumentalisiert werden und als Ablenkungsmanöver aufgebaut wurden. Denn Greta und Co. werden einzig als die Verfechter von Eigenverantwortung präsentiert: Wir „kleinen Leute“ müssen unser Verhalten ändern, dann wird sich auch das Klima verbessern. Diese Botschaft wird zumindest von den Medien transportiert. Weniger fliegen, weniger Kreuzfahrten, kein Fleisch mehr.
Die globalen Konzerne – allen voran die Schwerindustrie oder die Rohstoffgewinnung – verursachen aber über 70 %
der weltweiten Emissionen. Und so lange sich Politik, Medien und Gesellschaft auf Greta und ihre Gefolgschaft fokussieren, wird darüber nicht berichtet. Und die globale Industrie kann so weiter machen wie immer.

Ziel erreicht.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Musil
3 Jahre zuvor

Es wird auch Druck gemacht, schneller aus der Braunkohle auszusteigen und CO2 zu besteuern. Das trifft die Industrie.

Und warum wird wegen Greta nicht darüber berichtet? Das entspringt einfach nur eurer Phantasie.

Ihr sucht für komplexe Probleme einfache Antworten. Und wenn sich bei der Energiewende aus 100.000 komplexen Gründen nichts tut, ist die Ablenkung durch Greta schuld.
Ihr bastelt auch aus wirklich allem ne VT, die euer schlichtes Gemüt erfassen kann. Hallelujah! 🙂

Musil
Musil
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

CO2 zu besteuern trifft die Industrie? Das wird nicht auf die Endkundenpreise aufgeschlagen? Und ich bin das einfache Gemüt? Hallelujah. Und wer macht bitte Druck aus der Braunkohle auszusteigen? Merkeline und ihr Freundinnen Liz und Friede vielleicht?
Und es wird nicht WEGEN Greta nicht darüber berichtet. Greta und die FFF-Bewegung werden einfach benutzt, um nicht auf die Systemfrage eingehen zu müssen.
Aber wenn jemand mit „ihr bastelt euch aus wirklich allem eine VT“ anfängt, dann will der/die/das ja keinen ernsthaften Diskurs. Dann will der/die/das nur seine Meinung um jeden Preis durchdrücken.

Juergen
Juergen
3 Jahre zuvor

Musste mich nach langer Zeit lesen mal hier anmelden. Klasse Text, Roberto, wie eigentlich fast immer! Und hallo!

Generell find‘ ich Greta auch Klasse, nun, das Mädchen Greta (oder die junge Frau oder wie immer sie genannt werden möchte). Leider gibt es inzwischen jedoch auch das Symbol Greta – und da wird’s schon schwieriger. Denn diejenigen, die aus dem Mädchen Greta die Symbolfigur Greta gemacht haben, verbinden damit auch ganz andere Interessen. Und wenn die Herrschenden ihre Interessen umsetzen wollen wird’s für die einkommens- und vermögensschwache untere Hälfte der Bevölkerung üblicherweise schwierig.

Natürlich ist das nicht, was das Mädchen Greta will – aber das Symbol Greta ist gerade deshalb so ausgezeichnet geeignet, den Interessen der Herrschenden zu dienen.

Man sieht’s bereits daran, welche Maßnahmen gegen den CO2-Ausstoß diskutiert werden. Man könnte ja schon morgen damit beginnen, z.B. keine großen privaten Autos mehr zuzulassen, ein Tempolimit einzuführen oder keine mit Schweröl befeuerten Kreuzfahrtschiffe in Deutschland anlegen zu lassen. Gibt einen ganzen Haufen kleiner aber effektiver Maßnahmen, die schnell wirksam werden könnten. Natürlich wird keine dieser Maßnahmen ernsthaft diskutiert da sie nicht im Interesse der Herrschenden sind – stattdessen diskutiert man lieber wie man Otto Normalverbraucher mit einer CO2-Steuer mehr Geld aus der Tasche ziehen kann – als wäre das CO2 weniger schädlich wenn man mehr dafür bezahlt.

So wird die Symbolfigur Greta eben benutzt und kommt es da für die Herrschenden nicht ganz praktisch daher, dass man sie – wegen der „guten“ Ziele – nicht kritisieren darf?

Sukram71
Sukram71
Reply to  Juergen
3 Jahre zuvor

Keine großen privaten Autos mehr zuzulassen, ein Tempolimit und auch ein Hafenverbot für dreckige Kreuzfahrtschiffen betrifft genauso Otto Normalverbraucher, wie eine CO2-Steuer.
Seht doch nicht ständig und überall einen großen Plan von finsteren Mächten… 🙄

Große Autos bauen hauptsächlich deutsche (!) Automobilhersteller, wie Daimler-Benz, BMW, Audi oder Porsche, mit vielen dort beschäftigten Wählern und gut organisierten Gewerkschaften.
Kreuzfahrtschiffen die Hafeneinfahrt zu verweigern verbietet vermutlich EU-Recht.
Und ein Tempolimit trifft natürlich wirklich jeden und besonders wieder eher Besitzer von großen deutschen Autos.

Die Regierung hat zudem Angst vor dem Verhetzungspotential einer CO2-Steuer. – Vermutlich nicht ganz zu Unrecht. FDP und AfD haben ihre Kampagne sicher schon fertig geplant.

Deshalb diskutiert man, lieber den Handel mit CO2-Zertifikaten einzuführen. Das hat den Vorteil, dass die Kosten zwischen der Industrie verhandelt und nur indirekt auf die Verbraucher umgelegt werden. Die Parteien können ihre Hände dann in Unschuld waschen.

Mordred
Mordred
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Meine Fresse Markus. Der Jürgen hat es doch selbst für extra Blöde wie Dich super auf den Punkt gebracht.

Seht doch nicht ständig und überall einen großen Plan von finsteren Mächten… 🙄

Das sind keine finsteren Mächte, sondern die von Dir benannte milliardenschwere Industrie verwoben mit der Politik (z.B. Land Niedersachsen und VW). Frei nach meinem Ex-Geschäftsführer:“Wenn VW hustet, bekommt Niedersachsen Schnupfen.“

Oder auch sowas hier:

Kreuzfahrtschiffen die Hafeneinfahrt zu verweigern verbietet vermutlich EU-Recht.

Ja und jetzt? Kann man dagegen als größte Volkswirtschaft der EU nicht gegen angehen? Hast Du nicht bspw. bei den NDS die Studien/Artikel gelesen, wo minutiös vorgerechnet wurde, dass bspw. sowas wie Katalysatoren extrem viel bringen würden, aber jeden Passagier pro Fahrt nur 5€ extra kosten? Der liebe Jens mit seinem Faible für Beflaggung…was der da erläutert hat…

Ja und dann kommst Du noch mit CO2-Steuer vs. CO2-Zertifikaten.

Die Parteien können ihre Hände dann in Unschuld waschen.

Schön. Was bringt das sachlich?

Sukram71
Sukram71
Reply to  Mordred
3 Jahre zuvor

Jürgen hat geschrieben, Greta würde benutzt, um sinnvolle Maßnahmen zu verhindern, die der Industrie weh tun und man stattdessen diskutiert wie man Otto Normalverbraucher mit einer CO2-Steuer das Geld aus der Tasche ziehen kann.

Das ist kompletter Unsinn. Zum einen weil Greta keine politischen Maßnahmen verhindert und zum anderen, weil eine CO2-Steuer bei der Industrie mindestens genauso bzw noch unbeliebter ist, wie die anderen genannten Maßnahmen.

Jürgen ist in Sorge, er könnte von einer CO2-Steuer betroffen sein, und macht dafür Vorschläge, von denen er nicht betroffen ist. (dicke Autos, Kreuzfahrten, Tempolimit) 😀

Ihr tut so, als wollten finstere Mächte bzw „die Herrschenden“ Greta benutzen, um von ihren Interessen abzulenken und diese durchzudrücken.
Das wird teilweise so sein und lässt sich auch gar nicht verhindern. Das ist normal.

Aber trotzdem lenkt Greta die Diskussion auf das Thema Klimawandel und die Bürger müssen natürlich auch wirksame Maßnahmen von der Politik einfordern. Mehr als dafür werben kann Greta nicht. Mehr als das kann man nicht erwarten oder verlangen.

Juergen
Juergen
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

und zum anderen, weil eine CO2-Steuer bei der Industrie mindestens genauso bzw noch unbeliebter ist, wie die anderen genannten Maßnahmen.

Eh? Wovon träumst Du nachts? Der Bundesverband der Industrie fordert – und das schon seit Jahren – einen CO2-Preis.

Zum Beispiel: https://bdi.eu/artikel/news/erfolgreicher-klimaschutz-braucht-wirksame-co2-bepreisung/

oder

https://meta.tagesschau.de/id/142715/wirtschaft-sympathisiert-mit-co2-steuer/

Sukram71
Sukram71
Reply to  Mordred
3 Jahre zuvor

Ihr sucht für komplexe Probleme einfache Erklärungen. Und wenn sich bei der CO2-Reduktion aus 100.000 komplexen Gründen nicht viel tut oder Maßnahmen ergriffen, die euch nicht passen, ist die Ablenkung durch Greta schuld.

Ihr bastelt auch aus wirklich allem ne VT, die euer schlichtes Gemüt erfassen kann. Hallelujah! 🙂

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Du scheinst deine Rübe echt nur für den Gang zum Friseur zu haben.

Die Klimadebatte ist richtig und wichtig, aber eine CO²- Steuer wird von der Industrie einfach an die Kunden weitergereicht und beslastet sie überhaupt nicht.
Da müßten eher Gesetze her, die den Ausstoß von CO² begrenzen, welche die Wirtschaft nicht umgehen kann und die dafür investieren muss.
Forschung und Entwicklung müssen vorangetrieben und nicht ständig Uralt-Technologie subventioniert werden.
Das hätte auch starke wirtschaftliche Impulse und würde verhindern, dass am Ende andere Länder die Vorreiterrolle in Sachen Umwelttechnik einnehmen und wir bei denen kaufen müssen, während hier die Räder still stehen.
wir waren auf dem Gebiet einmal Spitze und wohin hat uns die Regierung Merkel gebracht?
Diese Lusche bedient die Interessen der oberen paar Prozent nach sicherem Profit und ruiniert dabei den Standort für zukünftige Generationen.
Der Gewinn ist in einer gesunden Marktwirtschaft der Preis fürs unternehmerische Risiko einer Investition, welches aber Merkel und Co. eliminieren, indem sie der Wirtschaft risikolose Einnahmen garantieren und dem Bürger / Steuerzahler, also dir und mir, das Wagnis des Scheiterns aufbürden.

Mit VT hat das alles nichts zu tun, sondern mit handfesten Interessen der Investoren, welche sie mittels Lobbyismus und Korruption bei den Abgeordneten / Parteien mit Vormundschafts-Charakter in dieser Schein-Demokratie gg. die Mehrheit durchdetzen.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

++++ Daumen hoch, Robbespiere, Du sprichst mir aus der Seele.

Es wird Generationen brauchen, um das zu reparieren, was diese Oberlusche zerstört hat, falls wir das überhaupt jemals wieder hinbekommen. Vielleicht hat man der einen Chip eingepflanzt, während sie nach ihrem Skiunfall in der Klinik war? Die reagiert doch wie ein Automat immer im Sinne der Konzerne und der Amis. Und verletzt ständig ihren Amtseid. Aber das nur nebenbei.

Sukram71
Sukram71
3 Jahre zuvor

Ohne Worte. 🙂
https://youtu.be/W9y9P8F5sKA

Mordred
Mordred
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor
Sukram71
Sukram71
Reply to  Mordred
3 Jahre zuvor
durable
durable
3 Jahre zuvor

Es ist einfach widerlich! Wir, die zwischen 1950 und 1980 Geborenen haben uns voll und ganz auf unser eigenes Leben konzentriert und uns einen Scheißdreck um irgendwas auf diesem Planeten gekümmert, was die Zukunft negativ beeinflusste (hätte Greta noch die nicht weniger schlimmen Bereiche Müllmafia, Mikroplastik, Ausbeutung erwähnt, sie stünde vermutlich auf einer Todesliste) und suchen jetzt permanent nach einem Argument, weiterhin nicht handeln zu müssen. Wie auch immer man Greta sehen mag: sie kämpft für die Zukunft der Menschheit. Wer das nicht gut findet ist entweder dumm (was ich eher weniger glaube) oder hat ein Interesse daran, dass es so weitergeht wie bisher.
Dass Greta vereinnahmt, missbraucht, benutzt wird ist in unserer Zeit die Regel – dass (auch in meinem Umfeld) immer mehr Menschen eine eher abfällige bis lächerlich machende Meinung zu Greta haben ist das Resultat unseres Nicht-Handelns, also (wie stets) die völlig verblödete Manipulation der Öffentlichkeit, wenn es um wirklich Wichtiges geht.
Nundenn: zum Glück gibts die Neulandrebellen und viele andere kritische Sites, die sich der Realität aus einer anderen Perspektive annähern. Danke

Pen
Pen
Reply to  durable
3 Jahre zuvor

Wie auch immer man Greta sehen mag: sie kämpft für die Zukunft der Menschheit. Wer das nicht gut findet ist entweder dumm (was ich eher weniger glaube) oder hat ein Interesse daran, dass es so weitergeht wie bisher.
Dass Greta vereinnahmt, missbraucht, benutzt wird ist in unserer Zeit die Regel – dass (auch in meinem Umfeld) immer mehr Menschen eine eher abfällige bis lächerlich machende Meinung zu Greta haben ist das Resultat unseres Nicht-Handelns, also (wie stets) die völlig verblödete Manipulation der Öffentlichkeit, wenn es um wirklich Wichtiges geht.

Sehe ich auch so. Hauptsache, die Leute werden langsam wach, und es ändert sich endlich etwas.

Man fragt sich wirkich, ob die massenhafte Kritik an Greta einfach eine Ausrede ist, um nicht handeln zu müssen.

Es wäre denkbar, daß Gretas Kritiker genauso benutzt und manipuliert werden wie Greta, denn die Konzerne wollen, daß alles so bleibt.

Sukram71
Sukram71
Reply to  durable
3 Jahre zuvor

Wie auch immer man Greta sehen mag: sie kämpft für die Zukunft der Menschheit. Wer das nicht gut findet ist entweder dumm (was ich eher weniger glaube) oder hat ein Interesse daran, dass es so weitergeht wie bisher.
Dass Greta vereinnahmt, missbraucht, benutzt wird ist in unserer Zeit die Regel […]

Dem kann ich nur zustimmen.
Du drückst es besser aus als ich.

Greta ist aufgrund ihrer selbst gewählten Prominenz sowieso das Hassobjekt aller Rechten und Klimawandelleugner.

Und wenn linken VT-lern die vorgeschlagen Maßnahmen nicht passen, dann wird das ebenfalls auf „Greta“ projiziert, weil sie angeblich von den finsteren Plänen „der Herrschenden“ ablenkt. … Hallelujah! 🙄😂

Roland
Roland
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Sukram, man muss wenigstens nicht über ihre Krankheit herziehen, widerlich!

Sukram71
Sukram71
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor

Jemand anders in ihrem Alter würde ihre Rolle als personifizierte Heilsbringerin und gleichzeitiges Hassobjekt vermutlich gar nicht so einfach wegstecken. Sie macht das Beste aus ihrer Krankheit.

Roland
Roland
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Niemand muss die junge Dame gut finden, logisch. Man muss auch nicht ÖKo sein, mir geht es darum, dass die Behinderung, für die sie nichts kann, negativ mit ihr in Verbindung gesetzt worden!

Sukram71
Sukram71
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor

mir geht es darum, dass die Behinderung, für die sie nichts kann, negativ mit ihr in Verbindung gesetzt werden!

Das sagt halt mehr über diese Leute, als über Greta.

Und ansonsten ist mir völlig unverständlich, warum man unbedingt darauf beharrt, auch eine Greta Thunberg kritisieren zu dürfen, wenn die sowieso schon dermaßen zur weltweiten Zielscheibe geworden ist und man der, bei genauem hinsehen, garnicht viel vorwerfen kann.

Roland
Roland
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

In einer Demokratie darf man alles und jeden/jede kritisieren, mir geht es um die Angriffe auf die Krankheit, ekelhaft!Mehr ist für mich dazu nicht zu sagen .Wer meint, dass er einem jungen Mädchen die Behinderung vorwerfen soll, möge damit glücklich werden!!Dies sagt in der Tat mehr über die Personen als über die Greta aus, wohl wahr,Schade, dass man heute über Grundfragen des Anstands und damit Selbstverständliches reden muss!!

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor

Aber Sie wissen schon, in was für einem Blog Sie gerade kommentieren, oder? Hier wurde mit ihrer Verfassung auf übelste Weise rumgedealt, und das nicht von KommentatorInnen begonnen…
…welche das teilweise aber auch gerne aufgenommen haben und jetzt – und hier – so tun, als wäre das nicht geschehen und hätten sie nichts damit zu tun!

Das ist eine elende Heuchelei hier, das ist nicht mehr zu fassen!

Sukram71
Sukram71
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

Aber Sie wissen schon, in was für einem Blog Sie gerade kommentieren, oder?

Ja. 😉 Ich habe die Autoren aber noch nicht völlig aufgegeben. 😂

Sukram71
Sukram71
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor

In einer Demokratie darf man alles und jeden/jede kritisieren

Das wird ja auch ausführlich und überall gemacht. In jedem Mainstream-Medium stand zB geschrieben, dass Gretas Segeltörn mit den Flügen des Teams mehr CO2 verbraucht, als wäre sie einfach geflogen. Das zu schreiben ist völlig ok.
(Aber warum sollte man ihr das Abenteuer und die mediale Aufmerksamkeit für ne gute Sache nicht gönnen wollen? Und kommt es auf die paar Sitzplätze im Flieger wirklich an?)

Journalistische Kritik muss immer auch im Kontext gesehen werden.

Bei Greta, die bereits überall und ausführlich, sebst wegen Belanglosigkeiten, kritisiert wird und zum regelrechten Hassobjekt mancher Kreise geworden ist, muss man nicht noch oben drauf hauen.

Das darf und kann man natürlich machen, aber gemessen daran, dass es an „Greta“ gar nichts wirklich wichtiges zu kritisieren gibt, stellt man sich damit dann – gewollt oder nicht gewollt – gegen deren Anliegen.

Und deren Jugend, mangelnde Lebenserfahrung oder Krankheit zu thematisieren, ist natürlich unterste Schublade.
Gesunde Leute mit Lebenserfahrung haben uns erst in diese schwierige Lage gebracht und junge Leute wie Greta müssen die ganze Scheiße ausbaden!

Roland
Roland
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Denke,wir sind nicht weit auseinander. Mir geht es darum, bin aber eigentlich damit durch, dass das Mädchen ziemlich oft aufgrund ihrer Krankheit angemacht wird, dies finde ich schäbig!Die BRD ist eben nicht behindertenfreundlich genug,!Lindner wollte, dass alles den Profis überlassen wird, wurde lange so gehandhabt, Ergebnis sichtbar!Öko, Rente, der hier im Blog so geschätzte Staatsdienst usw alles wurde Profis, oftmals nicht betroffen überlassen!Ich glaube aber mehr an die Politk, wollen ja gewählt werden ,als an Unternehmen oder den hier geschätzten Staatsdienst!Gerade auch in der Klimafrage!Zivilgesellschaft, auch und gerade kritisch eingestellt, ist aber unabdingbar!!

Roland
Roland
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor

Würde ich fordern, dass man verstaatlichst, würde ich ein Plus erhalten, sehr bezeichnende!

Roland
Roland
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor

bezeichnend, blödes IPad

Jane Doe
Jane Doe
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

sie kämpft für die Zukunft der Menschheit.

Tut sie das? Ich denke eher nicht. Denn wer medienwirksam zwar Tränen über Bäume und aufgerissene Erde bei deren Anblick vergießt, jedoch keine einzige Träne ob der Not und des Leids und Elends der Menschen hat, der kämpft nicht für Menschen, nicht mal für einen und schon gar nicht für die Zukunft der Menschheit.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Jane Doe
3 Jahre zuvor

Wer tut das denn? Also ich meine, „mdienwirksam Tränen über Bäume vergießen aber keine einzige Träne ob der Not und des Leids und Elends der Menschen haben“? Ist Alexandra wiederauferstanden? Obwohl, für den „Zigeuner“*** hatte sie ja was übrig, das muss man schon sagen.

***Historische Bezeichnung für das fahrende Volk, egal welcher Herkunft.

Mordred
Mordred
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Und wenn linken VT-lern die vorgeschlagen Maßnahmen nicht passen, dann wird das ebenfalls auf „Greta“ projiziert, weil sie angeblich von den finsteren Plänen „der Herrschenden“ ablenkt. … Hallelujah!

Keiner hat hier irgendwas gegen Greta als Person, noch gegen IHRE (!) EIGENEN (!) Forderungen und Gedanken. Checkst Du das immer noch nicht?

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  durable
3 Jahre zuvor

Wir, die zwischen 1950 und 1980 Geborenen haben noch Rhein und Elbe praktisch ohne Fische erlebt, wir, die zwischen 1950 und 1980 Geborenen hatten noch Autos ohne Kat aber dafür Kühlschränke mit FCKW, wir, die zwischen 1950 und 1980 Geborenen haben noch in einem Industrieland mit Bitterfeld und Leverkusen und Ruhrgebiet gewohnt. Und so vieles vieles mehr.
Inzwischen werden die meisten „deutschen“ Autos längst in China gebaut, die Textilindustrie wurde quasi komplett nach Bangladesch „outgesourced“, die Elektronik nach Korea und und und – ein bissl Maschinenbau ist grad noch übrig, der Rest ist „Dienstleistungsbranche“ und das muß jetzt auch noch alles weg – nur um „nicht handeln zu müssen“….

Selbstverständlich ist es viel „klimafreundlicher“, Millionen um Millionen Tonnen Ramsch und Tinnef und Sondermüll in Fernost produzieren zu lassen und über abertausende Kilometer mit schwerölbetriebenen Containerschiffen rund um die Welt zu schippern. In Deutschland nur noch schnell verkaufen, wieder einsammeln und dann können die den ganzen Kram auch gleich auf dem Rückweg wieder mitnehmen und bei sich zuhause im Meer verklappen und schwupps – unser „ökologischer Fußabdruck“ ist gerettetetet. Ganz sicher!!! Völlig undenkbar, daß hier irgendjemand mit stumpfer Propaganda einfach nur ein paar eher schlichte Gemüter verarschen und ihnen das letzte Geld aus der Tasche ziehen will.

Wer so aufopfernd „für die Zukunft der Menschheit kämpft“, muß über gar nichts mehr nachdenken. Laßt den Pöbel einfach „klimaneutral“ leben wie in Afrika, dann „flüchten“ wir alle ins gelobte Land und dann wird schon alles gut. Deutschland hat ja schon zweimal die Welt gerettet. Aller guten Dinge…

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Nashörnchen
3 Jahre zuvor

@Nashörnchen: So isses!!!!👍

niki
niki
Reply to  Nashörnchen
3 Jahre zuvor

@Nashörnchen:
Der ganze Dreck den wir in unserer Jugend noch hatten wurde halt outgesourct… Nun ist dieser, wie du so schön sagst, samt der „schönen“ Arbeitsplätze in Fernost oder sonst wo…
Ist nur echt schön bezeichnend dass der ganze Dreck nun in Form des Klimawandels zu uns zurückkommt… Und da nützt es auch NICHTS das es hier nun vergleichsweise zu früher schön sauber ist…

Im Prinzip hilft nur noch sich global gesehen sich massiv zu mäßigen… Und zwar besonders unsere Wirtschaft (inkl. der Kriegswirtschaft).
Arbeitszeitabbau aufs nötigste ohne großartigen Wohlstandsverlust ist möglich… Nur nicht im diesem System!

Pen
Pen
Reply to  niki
3 Jahre zuvor

Niki,

Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis die verantwortlichen Obertrottel merken, daß wir alle miteinander verbunden sind, und daß alles, was sie tun, irgendwann unweigerlich auf sie zurückkommt.

durable
durable
Reply to  Nashörnchen
3 Jahre zuvor

Ok, sieht so aus, als hätten Sie meinen Einwurf verstanden: Chemie ist manchmal langsam, was unsere Athmosphäre betrifft sogar elendig langsam – deshalb werden uns die Jahre auf den Kopf fallen, in denen wir uns mit nichts anderem auseinander gesetzt haben als mit unserem eigenen kleinen verschissenen Dasein. Nagut, damals gabs natürlich schon ein paar „Ökos“, die überzeugt waren, dass das alles nicht sehr lange gut gehen würde.
Es will mir einfach nicht in den Kopf, warum auf allen Kanälen (Telepolis, gleiches Thema: ein Gemetzel gigantischen Ausmaßes) total am Thema vorbei-beleidigt wird.
Vermutlich alles russische Bots, die ( mitUnterstützung der neulandrebellen) erst unsere wunderbare Demokratie zerhacken und anschliessend den gesamteuropäischen Raum heim ins russische Reich holen wollen….
Meine Güte: das Land der Dichter und Denker ist ein Irrenhaus geworden.

Pen
Pen
Reply to  durable
3 Jahre zuvor

Ohje, nun sind wir endlich wieder bei Putin. :- ) Wurde ja auch Zeit.

Und was die Dichter und Denker betrifft, das ist lange her. Jede Kultur verschwindet irgendwann. Auch Deutschland nähert sich mit Riesenschritten der Bedeutungslosigkeit. Dank der schwarzen Null gibt es hier nicht einmal mehr genug Lehrer. Dafür haben wir Quereinsteiger, die in den Ferien jobben müssen. Merkel wird bis zum letzten Atemzug ihren transatlantischen Auftrag ausführen: alles Vermögen aus Deutschland zu entfernen.

Roland
Roland
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

Man kann gerne in Russland leben

durable
durable
Reply to  Nashörnchen
3 Jahre zuvor

So isses dann eben doch nicht. Wer seinen Arsch nicht hochkriegt und werweisswieviele Jugendliche für bescheuert hält, der ist kein Diskussionsteilnehmer sondern jemand, der das lieber kleinredet als sich damit auseinander zu setzen (ist ja auch doof, wenn ich nach Faktenlage eine Entscheidung treffen müsste, die mich zum Handeln zwingen würde). Also lieber weitermachen wie bisher und ab und zu mal irgendwo Frust ablassen.
Danke, reicht.
Achso: in den 1950er bis 1980er Jahren haben wir dermaßen viel Stint aus der Elbe geholt, dass wir manchmal einfach frei gemacht haben. Heute ist das etwas anders…

Durable
Durable
Reply to  durable
3 Jahre zuvor

LOL nur vollpfosten hier, die Glücksspiel betreiben???? 3 x Minus = unbedeutend? Hier herrscht die Pest.
Danke und trotzdem: auch diagnostizierte Idioten habe Zweifel, ob ihr Leben in der Realität stattfindet. Wars der Seemann oder der Kohleschöpfer, der sagte: Glückauf! ? Leute: Achterbahn muss man nicht berechnen können. Man muss sie FAHREN können, ohne zu kotzen.
Am Thema vorbei ihr Alpträumer. Ich wünsche euch eine gute Fahrt. Alternativ ein frühes Erwachen.

Rudi
Rudi
3 Jahre zuvor

@ Roberto

Überhaupt muss ich mal arrogant festhalten: Mir ist ohnehin recht egal, was Greta und Co. da anstellen.

Stimmt, das ist arrogant. Und wem es „recht egal“ ist, was Greta und Co. da anstellen, hat vermutlich nicht die meiste Ahnung davon. Aber warum nimmst du dir dann heraus, Kritik an Greta und Co. zu üben? Das riecht dann mehr nach, „Das wird man wohl noch sagen dürfen.“, statt nach journalistischer, also fundierter Argumentation. Deshalb ist deine Schlussfolgerung:

Aber dann soll man bitte nie wieder Journalisten kritisieren, die sich mit den Zielen von Konzernen und Datenkraken, von Bellizisten oder Sozialabbaureformern gemein machen.

falsch. Das Phänomen Greta, nicht die Person, hat in Sachen Umwelt mehr bewirkt als die versammelte Linke in den letzten Jahren zustande gebracht hat. Allerdings ist die „versammelte Linke“ selbst eine Erscheinung, ein Fata Morgana. Denn ohne Kritik geht dort nix. Nicht zufällig herrscht bei den Partei-Organisierten ein Hauen und Stechen, weil die Kritik, die zum Selbstzweck gesunken ist, nicht fähig macht, einigermaßen sozial miteinander umzugehen. Kritik an Konzernen, Datenkraken oder Bellizisten ist nicht mit der Kritik an denjenigen gleichzusetzen, die daraufhin arbeiten, diese zu schwächen. Wer dies wie du als zwingend erachtet, arbeitet den Drahtziehern des Kapitalismus zu, outet sich als Teil der sich selbst schwächenden „versammelten Linken“.

P.S.: Ihr Blogbetreiber solltet euch mal überlegen, ob es einer fairen Kommunikation dienlich ist, den Plus-Minus-Button eingeführt zu haben.

Rudi
Rudi
Reply to  Roberto J. De Lapuente
3 Jahre zuvor

Was ist daran unfair, wenn Leute deine Meinung gut oder schlecht finden? Das kann man durchaus aushalten, finde ich.

Natürlich kann man das aushalten. Aber: Wenn ich als Leser ein Post lese und zuvor zur Kenntnis nehme, dass es, um ein Beispiel zu nennen, sieben Minus-Klicks erhalten hat, lese ich dieses mit großer Wahrscheinlichkeit anders. Ich werde, ob ich will oder nicht, beeinflusst. Das ist der Punkt, der mich bei der Beurteilung die Fairness infrage stellen lässt.

Außerdem, wenn ich das richtig sehe, ist es so, dass 5 Plus-Votings und 5 Minus-Votings eine Null darstellen lassen, gerade so, als hätte niemand ein Voting abgegeben. Dass es da einen Unterschied gibt, der mir als Mitdiskutant verborgen bleibt, liegt auf der Hand.

Ich finde es zwar schade, wenn manche Dinge Entwicklungen nehmen, die ich nicht möchte, aber der Preis, den ich dafür bezahlen muss, ist mir dann zu hoch: Nämlich Kritik runterschlucken, wo ich sie angebracht finde.

Ich sehe das anders. Wer ist schon in der Lage, stets Kritik nur der Sache wegen zu üben? Jeder sollte einbeziehen, wie Kritik voraussichtlich aufgenommen wird. Oft ist es Praxis, dass mittels (vermeintlicher) Sachkritik die Person diskreditiert werden soll. Deshalb gibt es für mich Situationen, in denen ich Kritik zurückhalte, um dem gedeihlichen Zusammenleben keinen nicht notwendigen Schaden zuzufügen. Abwägen ist schon wichtig.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

@Rudi:

Da ist was Wahres dran! Ich bin schon so konditioniert, dass ich bei gewissen Nutzern , bevor ich den Beitrag gelesen habe, denke:“ Wieso hat der noch null Punkte?“

….ohne Kommentar jetzt…

😂

Pen
Pen
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Rudi,

das sehe ich genauso. Wer liest denn einen Kommentar, der 7 Minuspunkte hat.

Drunter & Drüber
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Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Ihr Blogbetreiber solltet euch mal überlegen, ob es einer fairen Kommunikation dienlich ist…

Es geht schon lange und auch sehr konkret ausgesprochen nicht mehr um faire Kommunikation, wie auch immer man jetzt „fair“ definieren mag, sondern ganz gezielt um Zugehörigkeit und Ausschluss. Hier gibt es verschiedene Formen des Mobbings, wenn man darunter das gemeinsame informelle Wegekeln, Wegbeißen direkt als unerwünscht markierter Nicknames versteht. Irgendwie ein noch nicht mal schlechter Witz, das Ganze. Nur formal wird der Ausschluss verständlicherweise kaum vollzogen.

Als ob da jemand an seiner Abschlussarbeit bastelte…

Pen
Pen
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

D&D

„Es geht schon lange und auch sehr konkret ausgesprochen nicht mehr um faire Kommunikation, wie auch immer man jetzt „fair“ definieren mag, sondern ganz gezielt um Zugehörigkeit und Ausschluss. Hier gibt es verschiedene Formen des Mobbings, wenn man darunter das gemeinsame informelle Wegekeln, Wegbeißen direkt als unerwünscht markierter Nicknames versteht.“

Also, da hast Du nicht ganz unrecht. :- ))

Drunter & Drüber
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Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

Der schlechte Witz an der Angelegenheit ist allerdings, dass Sie, ja, genau Sie! nicht einmal wissen, wen Sie da weg gemobbt haben wollen.

Die Neulandrebellen als Homöostat einer virtuellen KommentatorInnengemeinschaft

Pen
Pen
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

@ D&D

Wegmobben gehört nicht zu meiner Agenda.

Sie aber bleiben sich treu, und zielen weiterhin auf Schienbeine.

Sei’s drum. Was kümmert’s mich?

Sukram71
Sukram71
3 Jahre zuvor
Drunter & Drüber
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3 Jahre zuvor

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jordan
jordan
3 Jahre zuvor

Fassungslos macht mich die Bootsfahrt der Greta….
Damit hat sie sich, den Ihren und ihren Anliegen keinen Dienst erwiesen.
Sie ist damit endlich im embeddeten Mainstream angekommen!

Segelt sie in einem Schiff mit, dass klar für die ‚überflüssigen‘ Rennautos der Meere steht! Die Schumachers auf dem Wasser heissen nun Herrmann und Casiraghi (!!) und der RennautoInvestor heisst nun Immobilieninvestor Senft!
Ziel beider: wie bekloppt durch die Gegend zu heizen und bei ‚kleinen Jungs Bedarfe zu wecken!
Sind schweineteuer, verhunzen Umwelt, haben keinen Sinn…. werden als Spielzeug missgebraucht!

Die früher übliche Frage: wie kann ein Investor mehrfacher Millionär werden…. wird weder von Medien noch von links gestellt! (5 Millionen für ein Boot, dann den Unterhalt, jetzt die Tour… dat ‚verdient‘ Erna nicht in der Altenpflege)
Und dann der Wasserraser! Wozu braucht man das? Wer sponsert und warum?

Für Senft und Herrmann war es schon vor dem Start ein Riesen Erfolg!
Bessere goodwashing PR können sie gar nicht kriegen!
Aber fürs Klima einfach Sch… denn was da für die PR Aktion verbraten wird, davon hätte sie lieber a)bei den Laberkongressen wechbleiben oder b)kurz fliegen sollen!

Sorry Greta, aber da frage ich mich wirklich: bist du du, oder ein Produkt deiner Eltern, die dich haben, damit sie auch berühmt werden.(das nicht seltene Phänomen von VIP Kindern Eltern!)
Denn kann es nicht sein, dass dein Vater geil auf diesen Luxusschlitten war?

jordan
jordan
3 Jahre zuvor

Ich denke ein wichtiger und richtiger Weg der ‚älteren Semester‘ wäre ein Rückschau!
74: Erdölkrise
74: Club of Rome
Darauf eine der größten, längsten und innovativsten Bürgerbewegungen aller Zeiten!

Und dann die Gegenteilspolitik!
Allein der Gelbe Sack ein Umweltpolitischer und Fiskales Desaster! (Plastik in Fernost produzieren, um nochmehr Plastik einzusammeln! Wow!
Leider wird hier wenig aufgezeigt: ist doch das Duale System ein geniales Markrradikales Verlogenheitssystem, das einige Wenige richtig reich gemacht hat und die Mafia zum Blühen brachte!)

Aus der ‚mit der Natur leben‘ #Umweltbewegung wurden Sonderformen: #Ökologiebewegung und dann eine #Klimabewegung und heute Greta und FFF)

Die Klimawandelleugner sind die bösen, obwohl Klimawandel seit Erdknall belegt ist!
Aber die Meta-Intellektuellen-Verdrehtheitswelt ist genial, denn sie lässt den ‚Einfachen‘ alt aussehen und alles auf so einem hohen Co2 Niveau debattieren, damit kaum noch jmd folgen kann.

(Verwirrt fragte ich mich auf einem Uni- Klimawissenschaftsevent: warum jetzt die pupsende Kuh schuld sein soll…. gab es nicht schon lange vor den Menschen pupsende Tiere, sogar Riesentiere?)

Der Unterschied zur Umweltbewegung und zum Co2Bewegung m.E.: da wurden handfeste Ideen, Projekte, Alltagspraktiken entwickelt! Heute reden CO2 AntiFans wie die Kirchen von Ablasshandel!

Co2 und Greta sind geniale Ablenker, um in der realen Welt nix tun zu müssen!

jordan
jordan
Reply to  jordan
3 Jahre zuvor

Was selten, bzw nur isoliert betrachtet wird:
Die Gewinner von Klima und gg Rechts!
Die #Grünen kamen von einer 6-8 Prozent Partei, Tendenz abfallend, schlagartig auf 25 %, Tendenz steigend!
Warum? Obwohl sie nix bahnbrechend Neues aufgelegt haben, obwohl sie erwiesenermaßen im Alltag nicht nur versagten, sondern verschlimmbessern werden sie gehypt! Warum? Wozu, bzw wer braucht diese Barbie Barbies und Barbie Kens? Diese begeisterten Transatlantiker, diese Wendehälse, dass es weh tut?
Was für ne Demokratie: da wird ne Partei, die Wasser predigt, selber Champagner säuft, zur Heilsbringerin!

Dann die nächste Gruppe, die -Zufall?- besonders gern Grün wählt, die #Akademiker, die #Wissenschaft. Auch hier eine Gruppe, die ihren eigenen Ruf selber zerstört hat, die den Hals nicht voll kriegen konnte, die auf jedes MachtelitenStöckchen springt, die die Wissenschaft schon länger zur Ware deklassiert hat, die gelogen hat, wenn’s dem Portemonaie diente … nun erhebt sie sich : gg rechte Fakes (bauchkrümmvorlachen) und Klimawandel (allein „um die Welt reisen“ der Wissenschaftler sollte man mal zusammen rechnen!)
Aber der Standesdünkel gebietet: Sie, die einzig wahren Wisser!
Wo waren eigentlich die 26 000 Wissenschaftler VOR Greta? Wer genau guckt: Sie saßen auf den Schößen der Mächtigen!
Ihr Ruf ist ruiniert und nun wird mit Nachdruck am Wiedererstarken des Feudal begründeten: wir sind die Guten, die genialen Wisser …. gearbeitet!
(Es ist noch nicht lange her, da sprachen diese Orakel von neuer Eiszeit!)

Und das was ich für Politiker o.k. finde, politische Einseitigkeit seh ich bei Wissenschaftler höchst problematisch! Große Teile ihrer Handlungsanweisungen (wenn Wissenschaftler Pädagogen sein wollen) sind einseitig, Rücksicht nehmend auf die Machteliten!
Aber wenn man vom Lidl die Professur bekommt, kann man schlecht den Lidl kritisieren, oder?

Ich sehe die überraschenden, mit nichts zu rechtfertigenden Gewinner des Greta Hypes als große Gefahr!

Was ich wahrnehme ist: der Kern wird nahezu nicht berührt: der speziell weiße Mensch ist ne Drecksau, und hat zu wenig Fressfeinde, die ihn in Schach halten. Während Heuschrecken -relativ gesehen- eine kurzfristige lokale Plage werden können, wo sie dann absterben…. scheint der weiße MenschHeuschrecke immer weiterzuziehen: ein Feld leer gefressen, nächstes anvisieren!

jordan
jordan
Reply to  jordan
3 Jahre zuvor

Der Snob spricht:
„Diskussion außerhalb der Wissenschaft
Seit einigen Jahren ist die Klimaproblematik immer mehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Auch außerhalb der #Wissenschaftsgemeinde laufen deshalb Diskussionen, unter anderem in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet. Häufig stammen die Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer nicht aus der Klimawissenschaft, sondern aus anderen Fachgebieten, die teilweise auch konkrete Interessen vertreten (beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter der Ölindustrie). Sie beteiligen sich meist nicht an der eigentlichen wissenschaftlichen Diskussion, da ihre Thesen einer Überprüfung durch die Fachwelt in der Regel nicht standhalten. Dieser Personenkreis wendet sich von der Wissenschaft ab und baut eine eigene Gemeinschaft auf, die ihrerseits die wissenschaftlichen Ergebnisse kritisiert.

Grundlagen: wissenschaftliche Diskussion und Qualitätskontrolle in der Wissenschaft
Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Fortschritt in der Wissenschaft ist der Austausch von Wissen, Resultaten, Hypothesen, Messdaten usw. innerhalb der #Forschergemeinde. In der Wissenschaft, besonders in den Naturwissenschaften, hat sich über Jahrzehnte hinweg ein System der Kommunikation und der Qualitätskontrolle entwickelt, das sicherstellt, dass die verbreiteten Informationen sowohl inhaltlich als auch bezüglich der zugrunde liegenden Ideen und Kenntnisse bestimmten Qualitätsansprüchen genügen. Die folgenden Abschnitte enthalten Erläuterungen zu wichtigen Teilen dieser Qualitätskontrolle.“
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/klimawandel-skeptiker#textpart-1