SPD und Linke: Vereinigt euch!

Die SPD ist führungslos. Das ist die Chance, für die kürzlich von Oskar Lafontaine in Aussicht gestellte Vereinigung von Sozialdemokraten und Linken. #Aufstehen war ein Rohrkrepierer – die SPD ist das Vehikel für eine Linksalternative.

Vor einigen Wochen hat Oskar Lafontaine über einen Zusammenschluss der Sozialdemokratie und der Linkspartei sinniert. Neu sind seine Ansichten dazu nicht, für ihn war die Linkspartei stets ein Behelf, seiner ehemaligen Partei einen außerparteilichen linken Flügel zur Seite zu stellen. Eine Fusion des normativ linken Lagers war dabei zwar nicht erklärtes Ziel, wurde aber auch nicht grundsätzlich zu den Akten gelegt. Gerade jetzt, da die SPD darbt wie nie zuvor in den an Darben nicht armen letzten Jahren, bestehen vielleicht Anreize für ein Zusammengehen.

Man muss nichts übers Knie brechen. Aber ohne eine perspektivische Fusionsbereitschaft wird das linke Lager über Jahre keine Aussichten haben, die politische Deutungshoheit, vulgo: die Macht, an sich zu reißen. Als Stratege kann Lafontaine das Thema zu einer solch günstigen Stunde nicht unkommentiert lassen. Die Linken im Lande sollten sich langsam mit der Perspektive vertraut machen, beide Parteien zu verschmelzen. Tun sie es nicht, ist dies womöglich das Ende ihrer Geschichte.

Feindliche Übernahme – jetzt!

Die Gelegenheit ist günstig. Die SPD startet ein Casting. Wer will, darf sich als Gespann oder mit einer Gruppe für den Vorsitz anmelden. Die etablierten Sozialdemokraten, die die Partei in den letzten Jahren massiv heruntergewirtschaftet haben, lassen die Finger davon. Ob sie sich nicht trauen, endlich eingesehen haben, dass sie keinen Wählerinnen und Wähler mehr ansprechen oder einfach nur taktisch zurückhaltend sind, ist schwer einzuschätzen. Diese Gelegenheit wäre günstig, um jemanden an der Spitze zu etablieren, der sich auf die Ursprünge der Partei, nämlich auf ihre sozialdemokratische Herkunft konzentrierte.

In den letzten Wochen und Monaten sind viele Sozis ausgeschieden, die als Parteivorstand diese Wende hätten bewirken können. Marco Bülow und Nils Heisterhagen sind ausgetreten. Ralph T. Niemeyer ist nach Eintritt schon wieder ausgetreten und versuchte kurzzeitig bei den Kommunisten unterzukommen. Niemeyer hatte vor zwei Jahren genau aus diesem Grund die Partei gewechselt, ging von den Linken zu den Sozialdemokraten, um dabei zu helfen, die alte Tante wieder auf sozialdemokratischen Kurs zu bringen.

Diese Resozialdemokratisierung ist der erste Schritt dazu, das linke Lager wieder zu vereinen und es schlagkräftig zu machen. Der heutige Zustand ist ein Notbehelf, entstanden in einer Zeit, da innerhalb der SPD Verwerfungen stattfanden und linke Impulse versandeten. Diese etablierte Spaltung der Linken ist keine Chance, keine belebende Koexistenz, sondern eine Bürde. Die schwarze Republik bleibt fortbestehen, wenn sich links keine Einheit einstellt.

Spaltung ist ein künstlicher Zustand, der behoben gehört

Schon 2015 wies der Journalist und Autor Albrecht von Lucke in seinem Buch »Die schwarze Republik und das Versagen der Linken« darauf hin, dass die Teilung des linken Lagers ein künstlicher, ja unnatürlicher Zustand sei, der aufgehoben gehört. Er animierte die Linkspartei dazu, sich realpolitischer einzustellen, ihre Stellung als reine Pazifismus- oder Hartz-IV-Partei aufzugeben. Den Sozialdemokraten empfahl er indes, den Agenda-Block nicht einfach nur hinter sich zu lassen, sondern ihn so zu reformieren, dass das Label »sozialdemokratisch« wieder passt. Koalitionen mit der Union sollten die Genossen tunlichst vermeiden.

Ohne einen Zusammenschluss, ohne eine Einheitspartei, die sich unter der Fahne der SPD neu formiert, so schrieb von Lucke, könne die schwarze Republik, diese »konservative Revolution« kein Ende finden. Die Hoffnung auf eine Reunion sei demnach kein Frevel, wie das Parteigänger beider Lager teilweise sehen, sondern eine politische Grundvoraussetzung.

Oskar Lafontaine war das immer bewusst. Die Linkspartei war gewissermaßen der ausgelagerte linke Flügel seiner Sozialdemokraten. Eine Art moderner USPD, die nicht ewig Bestand haben konnte. Als Zugkraft hat sie nie die Massen mobilisiert, blieb immer ein wenig, teils stark hinter den Erwartungen zurück. Die Zeiten für linke Alternativen zum neoliberalen Konzept und zum neokonservativen Rollback, waren nie so reif wie in den letzten beiden Jahrzehnten. Während die SPD aber eine falsche Kompromissfähigkeit anbot, hielt sich die Partei der Linken in etwa bei einem Zehntel der abgegebenen Stimmen auf. Da bewegte sich nur dezent was vor oder zurück. Das Zugpferd für eine linke Renaissance kann daher nur die hoffentlich bald genesene SPD sein.

Die SPD ist das einzig Vehikel mit Erfolgsaussichten

Die SPD abhaken, sie endgültig aufgeben? Natürlich kann man diese Reaktion aus dem linken Lager verstehen. All der Spott, der Hohn und die Verkündigung des Abgesangs. Doch im Grunde ist es zum Heulen. Denn ohne Sozialdemokratie wird es keine linke Alternative geben. Auch wenn sich die SPD ständig und nachhaltig unter die 20-Prozent-Hürde katapultiert: Die Linkspartei wird deswegen nicht eins zu eins anschwellen. Sie kann nicht als der alleinige Träger einer neuen linken Perspektive betrachtet werden. Sie braucht die Sozialdemokratie und deren alte Parteistrukturen, Netzwerke und den Habitus des Traditionellen.

Mit jedem Tag, den die SPD in der GroKo vergeudet, wird einem bewusster, wie dringlich wir eine Sozialdemokratie benötigen, die sich ihrer Aufgabe bewusst ist. Die SPD abhaken: Nichts wäre im Augenblick vermessener. Wenn man aufgehört hat, um sozialdemokratische Inhalte und eine sozialdemokratische Organisation zu kämpfen, hat man aufgegeben. Dann ist da keine Alternative mehr. Nur noch eine, die sich so nennt, aber keine darstellt. Dass es momentan nicht mit und auf Dauer nicht ohne die SPD geht: Das ist unser Dilemma.

Es wird daher Zeit, dass sich die Linken als außerparteilicher linker Flügel der SPD begreift. Einer perspektivischen Fusion sollte man sich nicht grundsätzlich verweigern. Ein starkes linkes Lager ist nur so vorstellbar. Den »Narzissmus der kleinen Differenzen« (Sigmund Freud) kann es sich auf keinen Fall weiterhin leisten. Wenn es künftig »einen Großteil ihrer Energie auf Ausgrenzungs- und Abgrenzungsarbeit [verwendet], [diese] recht erfolgreiche Selbstzersetzungarbeit«, wie es Rainer Mausfeld mal auf den Punkt brachte, so wird es sich entbehrlich machen. Dabei ist eine linke Alternative unentbehrlich. Ohne ein zumindest ins Auge gefasstes Zusammengehen, werden sich beide Parteien weiterhin fremdbleiben und ihren historischen Auftrag verpassen.

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aquadraht
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aquadraht

Wie war das nochmal mit dem Wahnsinn? Immer dasselbe wiederholen und erwarten, dass etwas anderes dabei rauskommt? Seit 1914 haben sich immer wieder Linke von der SPD etwas erwartet, hatten Hoffnungen, sind aus- und wieder eingetreten, haben (auch die Kommunisten) verzweifelt Bündnis, Einheitsfront, Zusammengehen angeboten, wo die SPD mit mörderischen Rechtsextremisten paktierte, Massenmorde an Linken beging, Aufrüstung, Kriege, Kolonialismus rechtfertigte, unterstützte und vorantrieb. Ja ich weiss, alte Geschichten, und bei der neuen SPD wird alles anders .. welcher neuen? Wo gibt es auch nur einen Anschein, dass die heutige SPD, auch eine zu erwartende Kevin-SPD, besser oder anders sein wird… Weiterlesen »

Zombienation
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Zombienation

Absolut, schön hier Leutz aus Telepolis wiederzusehen..

Die Spezialdemokraten sollen mal schön sterben gehen..

Brian DuBois-Guilbert
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Brian DuBois-Guilbert

Und schwupps: da ist es wieder, das Murmeltier ! In schöner Regelmäßigkeit zerrt Püntes seinen Lieblingsfetisch aus dem Zylinder: die erneuerbare sPD… Und in schöner Regelmäßigkeit bekommt er die Hucke voll vom Kommentariat und das zurecht. Die Realitätsferne (oder sollte ich sagen „Altersstarrsinn“?) mit der er zuwerke geht ist schon fast pathologisch. Die sPD ist ein Markenschwindel, der vortäuschen will, was gar nicht mehr sein kann. Wie der Spiegel, wie die TAZ, wie die Grünen. Auch wenn er es nicht wahrhaben will: die sPD ist nicht links, schon seit Generationen nicht mehr. Nicht mal eine klitzekleine Spur ! Selbst die… Weiterlesen »

ChrissieR
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ChrissieR

Morsche zesamme!

Haste mal wieder nen Fiebertraum gehabt, lieber Roberto!

So gerne ich auch wünschte, die SPD würde zur Sozialdemokratie zurück kehren……ich glaube eher, dass die Linke mittlerweile Kurs hart steuerbord in Richtung Seeheimer-SPD und Grüne fährt….

Liebe Grüße

Christine

Hartmut
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Hartmut

Ja Roberto, Dein milder, verständnisvoller Blick auf die sPD ist bekannt. Und – im Prinzip – hast Du mit diesen Vereinigungsträumen ja nicht mal unrecht. Und noch „komischer“: So eine Vereinigung ist inzwischen durchaus wieder ein klein wenig wahrscheinlicher geworden, aber aus einem ganz anderen Grund, als die von Dir an die Wunschwand gemalte Re-Sozialdemokratisierung der sPD. Denn inzwischen sind auch die vom Kipping-Flügel geführten Linken, die man inzwischen – man glaubt es kaum – 30 Jahre lang mit Rote-Socken-Kampagnen, SED-, Stasi- und Mauergeschrei erfolgreich kleinhalten konnte, ungeduldig geworden und scharren mit den Hufen, endlich auch mal an die Fleischtöpfe… Weiterlesen »

anonym
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anonym

Lapuente empfiehlt ja – entgegen dem Anschein – nicht der SPD oder den Wähler*n irgendwas, sondern zuallererst sich selbst als Marke den Mächtigen in der SPD zum Zwecke des Zugangs zu direkter oder indirekter persönlicher Förderung von dieser Seite. Alles im Dienst seines grossen Lebensprojekts, selbst nicht mehr arbeiten zu müssen, sondern allein vom Schreiben leben zu können – und dafür am Ende hoffentlich den Literaturnobelpreis zu erhalten.

That‘s it, and thar‘s all of it.

Otto von Friedbach
Gast

Ich gebe dem vorhergehenden Kommentator recht. Die SPD hatte seit eh und je ein Glaubwürdigkeitsproblem. Nur zwei Punkte sollten positiv hervorgehoben werden. Sie stimmte am 23. März 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz von Adolf Hitler und Willy Brandt leitete die Entspannungspolitik mit der damaligen Sowjetunion ein, die es letztendlich möglich machte, dass es zur deutschen Wiedervereinigung kam. Mit der endgültigen neoliberalen Wende durch Gerhard Schröder hat die SPD ihren Markenkern aufgegeben und seitdem nähert sie sich ihrem Ende zu. Die Linke hat sich aufgrund des Wagenknecht-Mobbings selbst erledigt. Katja Kipping (auch andere Linke) ist im Vorstand des Instituts für Solidarische Moderne,… Weiterlesen »

Pen
Gast
Pen

Es ehrt Dich, Roberto, daß Du die Hoffnung auf eine, durch Vereinigung stärkere Linke nicht aufgeben magst. Das aber ist und bleibt ein schöner Traum, fürchte ich. Ganz abgsehen, davon, daß der wiederholte Verrat der Sozialdemokraten, von 1914 bis hin zum jùngsten Betrug Oppermanns, der dafür gesorgt hat, daß Europa jetzt von Leyen regiert wird, ein Wiedererstarken der SPD sehr unwahrscheinlich macht, gibt es da immer noch die englischen und amerikanischen Geheimdienste, die heute ebensowenig wie zu Sowjetzeiten einen Linksrutsch in Deutschland erlauben würden. Rußland und alles Linke müssen Feindbild bleiben. In England wird unermüdlich an der Diffamierung Corbyns gearbeitet.… Weiterlesen »

Seb78
Gast
Seb78

Ich würde das Thema „abhaken“ nicht nur auf die SPD beschränken. Die Linke ist doch ebenso mausetot. Ist das schlimm? Eher nicht. Die SPD ist am Ende weil die Wählerschaft gefühlt 60 Jahre alt ist im Schnitt. Weil sie durch die Bank inkompetente Führungskräfte hat (der letzte mit etwas auf dem Kasten war Schröder auch wenn er fatale Politik betrieben hat). Und sie ist wie viele politische Institutionen nicht reformierbar. Dazu kassieren die Obrigen viel zu gut als das sie freiwillig Platz machen. Die Linke ist spätestens nach dem Ausfall von Wagenknecht für die Tonne und wird zu nichts mehr… Weiterlesen »

jordan
Gast
jordan

DAS ist der Punkt! Institutionen sind nicht (links) reformierbar…. selbst Krieg, Not oder Druck schaffen höchstens Augenwischereien, um dann schnell die Reihen danach wieder zu schließen (s.Entwicklung der Institutionen nach 45) DAMIT sollte sich links viel mehr beschäftigen! Institutionen sind per se eher rechts-konservativ gewichtet! Obrigkeitsorientiert, patriarchal, von unten nach oben! Nach unten tretend und nach oben schleimend, netzwerkend bzw. burschenschafterisiert, eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus, man sucht die Gleichen unter Seinesgleichen, Karrieren gehen von unten nach oben, werden ‚betreut‘, u.u.) Und man sollte niemals vernachlässigen: die die sich am meisten an den und in den Institutionen… Weiterlesen »

Eschi
Gast
Eschi

Die parlamentarische Demokratur ist
durch und durch im Arsch und
überkommen. Die vierte Gewalt
ist ein gespielter Witz..palimm-palimm..

Volxvertreter müssen umgehend
abberufbar sein wenn ihr Handeln
nicht der Mehrheit der Wählerschaft
entspricht:

„Hömma Gerd ! Wie, Hartz IV ?
Hast du nen Schatten, oder was ?“

“ Münte, sach mal…Was war das fürn
Dingen, mit dem Essen und dem Arbeiten ?“

“ Jetzt geht ihr beiden aber ganz schnell
über Los nach hause!“

Alle Gewalt geht vom Volke aus, oder nicht ?

Die SPD ist kaputt und die Linke im Eimer.
Wenn die sich zusammentun, kommt ein
kaputter Eimer dabei heraus.

Robbespiere
Gast
Robbespiere
Eschi
Gast
Eschi

Mit Strooho, oh Robbes ….

Pen
Gast
Pen

Wir brauchen eine echte, direkte Demokratie!

Eschi
Gast
Eschi

Rücken die nicht freiwillig raus, ihren
Machtverlust ….

Die möchten nichtmal die 1300 bis 1400
Lobbyisten-Hausausweise für das Reichstagsgebäude
entwerten….Schnipp-schnipp -> Tonne

anton
Gast
anton

Pnen, wir kriegen nicht einmal Bürgerräte, also wirklich

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Das muss ich jetzt aber auch mal sagen:

Ich kenne kein deutschsprachiges Blog, in dem sich so viel Power geballter destruktiver Lethargie versammelt wie hier!

Eschi
Gast
Eschi

OFF aber kreativ und konstruktiv

Hier mal ein Verbraucherstück –

Für den Hausbesetzer von morgen

– Schlösser zerstörungsfrei mit der Oral B öffnen –

https://www.youtube.com/watch?v=CEdJH2tBDfo&pbjreload=10

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Aha…
Und was erwarten Sie jetzt aus den Briefkästen besetzter Häuser rauspriemeln zu können mit Ihrer Wahnsinnsmaschine? Alte Rechnungen, Räumungsbescheide, Aldi-Werbung von 2011?

Destruktive Minimalkreativität… Jeder fängt mal klein an, oder so!

Eschi
Gast
Eschi

Huch, es sollte Hausbesitzer heißen.
Jeder Hausbesitzer freut sich, wenn er nicht den
teuren Schlüsseldienst holen muss.

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Dachte ich mir’s doch. Die gemeine Hausbesetzercrew benötigt ja eher einen schnellen Mann (w/m/d) – falls Plan B notwendig wird, einen handfesten Stein sowie ein geeignetes Badezimmer- /Toilettenfenster im Erdgeschoss zum Einstieg in die Hausbesetzerszene.

Da nich für

Pen
Gast
Pen

Dont feed the troll!

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Natürlich nicht! Warum sollte ich? Und was bringt Sie auf die Idee, ich wüsste das nicht? Und überhaupt, können Sie sich bitte raushalten aus dem, wie ich mich zu Eschi verhalte?

Mein‘ ja nur!

Pen
Gast
Pen

@DDT

Wer sagt denn, daß Eschi gemeint ist?

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Öhm, Sie! Wen hätte ich denn sonst nicht füttern sollen???

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Eschi

Clevere Idee und spart glatt den Schlüsseldienst, wenn man sich ausgesperrt hat.
Lockpicking ist übrigens ein Sport, der einige Anhänger hat, auch wenn die nicht gerade in der Hausbestzerszene zu Hause sind.
Da ist eher Fingerspitzengefühl gefragt, als Maschineneinsatz.

https://www.lockpickingcenter.com/de/blogs/blog/was-ist-lockpicking/

Eschi
Gast
Eschi

Mit ner Maschine kann es jeder.
Vorher was WD 40 rein und über Nacht
drinlassen.
Blechstreifen zum Aufkleben für andere
Zahnbürstentypen findet man in alten
Scheibenwischern, ebenso Material
für den flexiblen Sperrhaken zum
Gegenhalten.

Mc Gyver lebt !

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Drunter & Drüber

Das muss ich jetzt aber auch mal sagen:

Ich kenne kein deutschsprachiges Blog, in dem sich so viel Power geballter destruktiver Lethargie versammelt wie hier!

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einer Begründung oder ist die Luft auf dem hohen Ross so dünn, dass die Synapsen kollabieren?

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Schwierig. Vielleicht gibt es das einfach nicht, ein weiteres deutschsprachiges Blog in dem sich derartig viel geballte destruktive Lethargie zum gemeinsamen Wehklagen versammelt. Aber ich kenne jetzt nicht alle deutschsprachigen Blogs. Deshalb habe ich mich da eben vorsichtig ausgedrückt. Das hat wenig mit langbeinigen Gäulen und darauf herumhüpfenden Synapsen zu tun. Sie verstehen?

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Drunter & Drüber

Das Einzige, was ich versteheist, dass Sie es vorziehen, aus dem Hinterhalt zu schießen, ohne den Mut, sich aus der Deckung zu begeben.
Das mag Ihnen ein Gefühl der Überlegenheit geben, aber es ist schlicht feige.

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Das mag Ihnen ein Gefühl der Überlegenheit geben…

Das mag Ihnen so vorkommen, dem ist aber nicht so. Doch wenn Sie meinen, dann will ich Ihnen nicht widersprechen in Ihrem Urteil über mich. So hart das ist, aber ich werde auch damit irgendwie klar kommen. Was bleibt mir denn anderes übrig?

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Drunter & Drüber

Was bleibt mir denn anderes übrig?

Offenheit, Gesicht zeigen, auch wenn das verletzbar macht.

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

In welchem falschen Film sitzen Sie gerade?

EOD

Pen
Gast
Pen

@DDT

Warum schreiben Sie denn nicht in einem anderen Blog? Will man Sie dort auch nicht haben?

Wie sagte Groucho Marx?
„Ein Club, der mich als Mitglied aufnimmt, kann nicht gut sein“. ;- ))

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Wieso? Gehören Sie zu einem Club, der Mitglieder aufnimmt oder gar „nicht haben möchte“?

Vielleicht, nur als Anregung, haben Sie ein nicht ganz richtiges Verständnis von Ihrer Rolle hier. Aber, wie gesagt, nur vielleicht – und als Anregung.

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Drunter & Drüber

Genau in dem, vor dem Sie sich drücken.

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Das ist aber jetzt aus Sturm der Liebe, Folge 510, oder? Da, wo der Eine dem Anderen, und so… Das bleibt aber unter uns, ja?

aquadraht
Gast
aquadraht

Du beschreibst Deine Beiträge schon treffend .. aber ok, mir geht es hier auch mitunter auf den Geist. Wenn Du es wirklich abgehoben und lethargisch willst, verbunden mit tiefem Wissen über das, was die Welt im innersten und so, empfehle ich feynsinn (drum bin ich da weg aber so what)

Pen
Gast
Pen

DDT & Drüber wird dem geduldigen Robbes noch nachtrauern …

Feynsinn? Du grüne Neune! Flatter macht kurzen Prozess. Das geht Ruckzuck…;- ))

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Echt jetzt? Neulich hat er auf mich ganz versöhnlich reagiert – und Sie so?

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Ein m.E. unrealistischer Artikel, der eine linke Wunschvorstellungen darbringt, ohne die von Kollegen a^2 dargelegte Historie zu beachten.

Ich halte diese Vorstellung auch für gefährlich, und geeignet DIE LINKE noch mehr zu marginalisieren als sie leider eh schon ist.

Also lässt bitte die Sozen in Ruhe verwesen, schreibt nicht mehr darüber, dieser vermeintlich rote Zombie sollte unbedingt der Vergessenheit anheim fallen.

Beste Grüße

Eschi
Gast
Eschi

Aber irgendwas müssen wir tun um
ein ausgeglichenes Kräfteverhältnis
zwischen reaktionärem Mob mit
Ökorechtsdrift, und sozialprogressiven
Restbeständen wieder herzustellen.

„….Reinen Tisch macht mit dem Bedränger.
Heer der Sklaven wachet auf…“
https://www.youtube.com/watch?v=UXKr4HSPHT8

Was macht man, wenn man eigene Verantwortung
nicht mehr zu Partei X oder Y schieben möchte ?

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Es wird Dir nicht passen, aber ich halte es diesbezüglich mit dem Humanisten Rüdiger Lenz.

Rüdiger Lenz über Links, Rechts & Demokratie | THEMA

Interessant ab ca. Minute 6:40

Nashörnchen
Gast
Nashörnchen

Ist doch eigentlich ’ne gute Idee, einen toten mit einem anderen toten Verein kopulieren zu lassen. Hat doch schon mal fast 40 Jahre funktioniert. So sehr viel länger ist so ein Leben ja nicht wirklich. Und wenn jetzt die Genossen Wilhelm und Otto nicht mehr zur Verfügung stehen, nehmen wir halt den Kevin und die Adelheid https://is.gd/JyvkKr Das wird!!! Mal im Ernst: Die haben jetzt seit Jahrzehnten gekämpft, aus einer ja durchaus seit 150 Jahren mal etablierten großen Partei unzählige winzige mit unzähligen Pöstchen zu basteln. Da sind längst weitaus mehr Häuptlinge als Indianer. Alle dick und fett und rund… Weiterlesen »

Eschi
Gast
Eschi
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Gast
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Moin Eschi

OFF, hier ,extra für Dich, noch ein interessanter link von dem „AfD Kanal“ Markmobil. ;- ))

https://m.youtube.com/watch?v=HaPWJ1sajuU

Und für Nörgler, die überall gleich rechtsaußen wittern, ein englischsprachiger Vortrag zum gleichen Thema.

https://m.youtube.com/watch?v=3T9ktfz_FfA

Ein Bericht über die investgative Journalistin Dilyana Gaytandzhieva suf deutsch. Sie berichtet über zahlreiche, chemische US Labors in der Ukraine und in Georgien die biologischen Waffen entwickeln. Genveränderte Pflanzen und mit Krankheiten infizierte Insekten dienen der Verbreitung dieser Chemiewaffen.

https://de.news-front.info/2018/02/16/news-front-im-gesprach-mit-dilyana-gaytandzhieva-uber-us-biolabore-an-der-grenze-zu-russland/

Wieder etwas, das unsere Propagandamedien uns vorenthalten, und das noch viel gruseliger ist, als das, was Markmobil über die Gelbwesten berichtet.

Freie Presse gibts hier nicht.

Eschi
Gast
Eschi

Das Labor des Tooodääs !
Warum zucken die Interviewten immer so
mit den Augen und klappern mit den Lippen ?
Weil der mobile Mark die Antworten manipulativ
schneidet ?
Was sagen medizinische Gutachten zu den
„furchtbaren Krankheiten“ ?

Guck dir nicht so eine Scheiße an !

Pen
Gast
Pen

@Eschi

Alle Deine Fragen werden in dem verlinkten englischen Film beantwortet. Hör Dir doch das englische Video an.

https://m.youtube.com/watch?v=3T9ktfz_FfA

Ist das auch Scheiß? Oder verstehst Du kein Englisch?
Für den Fall gibt es noch den verlinkten deutschsprachigen Artkel.

https://de.news-front.info/2018/02/16/news-front-im-gesprach-mit-dilyana-gaytandzhieva-uber-us-biolabore-an-der-grenze-zu-russland/

Es ist mir ehrlich gesagt völlig egal, in welchem Format die Information verpackt ist , wenn sie international bestätigt ist, und unsere ÖR nicht darüber berichten.

Es geht hier um entsetzliche Verbrechen an Menschen, die vom Pentagon mit Wissen des US Senats an den Grenzen zu Rußland begangen werden. Das ist biologische Kriegsführung.

Eschi
Gast
Eschi

Es ist Scheiße !
Ein gemeinter Bericht ohne saubere Quellenrecherche
und sich gegenseitig bestätigende Beweise ist Scheiße !

Stell so einen Müll hier nicht ein !

Es besteht ein Unterschied zwischen Meinung, Bericht
und Vermutung !

Pen
Gast
Pen

@Eschi

Die saubere Recherche mit Belegen, zum Teil aus öffentlich einsehbaren Dokumenten, findest Du in dem englischen Film !

Eschi
Gast
Eschi

Ja, vielleicht..mir ging es um die deutsche Ausgabe.
Hauptmedien greifen Themen nicht
auf, wenn eine Beisführung nicht mögch
erscheint, nicht weil sie etwas verheimlichen
wollen……aber auch das nicht immer…

Da draußen sitzen abertausende Freie
die Themen verkaufen müssen damit
nächsten Monat der Schornstein raucht.
Die lassen kein Thema liegen das
journalistisch sauber darzustellen wäre.
Manche Sachen kaufen aber Redaktionen
auch nicht, obwohl an der thematischen
Aufarbeitung nichts zu bemängeln wäre.

Man muss da keinen Komplott draus schmieden.

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Eschi Man muss da keinen Komplott draus schmieden. Den genannten Fall mal außen vor, aber hast du den Eindruck, dass unsere hauptmedien uns umfassend, neutral und aus mehreren Blickwinkeln informieren, so wie es ihre Aufgabe wäre? Ist es nicht so, dass es da eine sichtbare Übereinstimmung bei wirtschaftlichen, sozialen oder aussenpolitischen Themen gibt, bei der man nicht mehr von Informationsvielfalt oder kritischer Haltung sprechen kann, sondern einen Gleichklang der Berichterstattung mit wirtschaftlichen, politischen und transatlantischen Partikularinteressen attestiert werden muss, der sich gg. die Mehrheit der „regierten“ Bürger richtet? Ob man das jetzt als Komplott oder Verschwörung bezeichnen kann, wird man… Weiterlesen »

Eschi
Gast
Eschi

Um auf deine Eingangsfrage zu reagieren….
Ich kann keinen „Eindruck“ mehr von unseren Hauptmedien haben, weil ich diese nicht mehr nutze.
Radio und Fernsehen sind mir als Medien fremd
geworden. Ich kenne keine Serienstars,
Unterhaltungsgrößen und Fachkräfte für
Fehlinformation. Claus Kleber und Freunde
kenne ich noch von ganz früher. Seit Lemmy
Kilmistet tot ist, ist die Welt ohnehin eine andere.
Wenn du das Zeug nicht glotzt, kann dich
niemand manipulieren.
Außerdem fürchte ich mich vor Werbeinseln.
Frage mich dann:“ Welche dumme Sau
hat den Pegel da um 10dB hochgezogen?“

Einfach nicht gucken. Weil das schon Viele machen,
überdreht der Laden…greller, bunter, lauter, immer dämlicher…

Seit Betriebswirte übers Programm entscheiden,
ist alles kaputt !

Eschi
Gast
Eschi

BWLer sind die Seuche ! Ich konnte
sie schon als Kind nicht leiden.
Am zweitschlimmsten sind VWLer
gefolgt von Juristen. Wirtschaftsjuristen
sind Verbrecher !

Pen
Gast
Pen

)*

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse
Eschi
Gast
Eschi

150 Jahre Aufstieg, 150 Jahre Abschied !

Als gäbe es nichts Wichtigeres als Gerds
und Oskars Kaninchenzüchtervereine !

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Eschi

Der Vergleich hinkt etwas.
Kaninchen haben regen Nachwuchs. 🙂

Eschi
Gast
Eschi

Der Nachwuchs geht zur CDU….kommt aufs Gleiche raus,
man darf Schlips und Kragen tragen und muss nicht
so einen Blödsinn mitsingen, nur weil die Kameras
an sind:

https://www.youtube.com/watch?v=rnwg8YM56Fw

Folkher Braun
Gast
Folkher Braun

Warum wird die Rolle der SPD bei der Teilung Deutschlands nicht thematisiert? Am 6.12.1945 fand die Konferenz von Wennigsen statt. Auf der ließ sich Herr Kurt Schumacher zum Chef der SPD in der britischen und der amerikanischen Zone wählen (nachzulesen im Buch von Albrecht Kaden: Einheit oder Freiheit.) Der Exilausschuss der SPD war von London nach Berlin gekommen. Der durfte erst nach der Wahl antreten. Damit war die einzige politische Kraft in Deutschland gespalten und die SBZ-SPD konnte sich gegen die KPD nicht mehr wehren. Anschließlich entwarf Herr Schumacher das Konzept des „ökonomischen Magnetismus“ gegen die DDR, um die wirtschaftlich… Weiterlesen »

Eschi
Gast
Eschi

DIE PARTEI bei der nächsten BT-Wahl über 5 % kommen, dann können wir ein richtiges linkes Projekt aufbauen.

Lustig weil Spaßfraktion und Neuauflage der Clownarmee.
Widerstand, Besetzungen, Blockaden und notfalls Sabotage
ist aber was für ernsthafte Menschen.
Der Laden ist zu verranzt und verfilzt um an einer
APO vorbeikommen zu können.
Erste Forderung muss deshalb die Vernetzung bestehender
Alternativstrukturen sein. Mit „Parteien“ landet
man immer und immer wieder auf ausgetretenen Pfaden.
Strukturelle Innovation haben wir auf dem langen
Marsch IN die Institutionen keine erreicht.
Da hat uns Dutschke die Selbstlähmung als
revolutionäres Element eingeredet.

Wir müssen raus aus den Institutionen !

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Sie sollten jedoch nie vergessen, dass ohne diese angeblich nicht erreichten strukturellen Innovationen unser Leben doch erheblich grauer und grauenhafter aussehen würde. Sie malen sich die deutsche Geschichte nach dem 2. Weltkrieg doch ein wenig arg falsch naiv zurecht!

Ohne 68er kein pardon, keine Titanic, keine die Partei. Und Ihnen hat Dutschke ganz sicher nichts eingeredet.

Eschi
Gast
Eschi