Rettet die gute, alte Verschwörungstheorie!

Keine Sorge, um den Brand von Notre-Dame wird es in diesem Text nicht hauptsächlich gehen. Eher um die Frage, was man so alles tut, um einer wichtigen Idee, der Idee der Verschwörungstheorie, nach und nach die Grundlage zu entziehen.

Ich bin ein großer Freund von Verschwörungstheorien. Weil es genügend bewiesene Verschwörungen gibt und weil die Vorstellung einer Verschwörung den gedanklichen Horizont erweitern kann. Auf den Kampfbegriff „Verschwörungstheorie“ lasse ich mich konsequent nicht ein, weil er einzig darauf abzielt, Kritiker einer welcher auch immer gearteten Fragestellung zu diffamieren, bloßzustellen und jede Diskussion mit dem Argument des Absurden abzuwürgen.

Mir ist natürlich klar, dass es (mindestens) zwei Versionen von Verschwörungen gibt. Die, die sich als wahr herausgestellt oder das Zeug dazu haben, als wahr entlarvt zu werden. Und die, die so absurd sind, dass eine Diskussion sich erübrigt. Ich meine etwa die Theorie, die Erde sei eine Scheibe (vielleicht kombiniert mit der Annahme, Scheibletten seien Kugeln).

Es geht hier ums Prinzip, nicht um Notre-Dame

Nun kursieren ja nach dem Brand der Notre-Dame haufenweise weitere Verschwörungstheorien im Netz. Macron selbst habe den Brand gelegt oder zumindest legen lassen, zum Beispiel. Oder die, dass die Brandstiftung (etwas anderes kommt natürlich überhaupt nicht in Betracht) nur deshalb stattgefunden habe, damit Macron seine ursprünglich geplante Rede an die Gelbwesten nicht halten musste (man weiß ja, dass das beste Mittel, eine Rede nicht halten zu müssen, das Anzünden historischer Gebäude ist). Oder die, dass die ganze Brandstiftung (wir erinnern uns: etwas anderes ist undenkbar!) den Gelbwesten angehängt werden sollte, um sie zu diskreditieren und der Bewegung endgültig den Todesstoß zu versetzen.

Ich höre an dieser Stelle auf, weil ich nämlich über den Brand der Notre-Dame gar nicht in erster Linie schreiben will, sondern darüber, wie aus einem berechtigten Zweifel eine Lachnummer werden kann.

Was ist glaubwürdig?

Mir geht es um etwas anderes. Um Glaubwürdigkeit. Auch um die Glaubwürdigkeit von Verschwörungstheorien Denn sie verdienen es, ernstgenommen zu werden, sie verdienen – wenn die richtigen Fragen gestellt werden zu den richtigen Ereignissen – Aufmerksamkeit.
Selbst die „Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)“ (nicht gerade bekannt dafür, einen Hang zu Verschwörungstheorien zu haben) schreibt:

Wer im Jahr 2010 behauptet hätte, dass westliche Geheimdienste die Internetkabel im Atlantik anzapfen, um illegal Daten über alle Erdbewohner abzugreifen, der wäre wohl als Spinnerin oder Spinner abgetan worden. Der Whistleblower Edward Snowden enthüllte 2013, dass genau das der Fall war. Der NSA-Skandal zeigt: Misstrauen ist durchaus angebracht.

Aus dem Misstrauen folgte bekanntlich nichts weiter, es sei denn, man möchte die inbrünstige Entrüstung Merkels, dass Abhören unter Freunden ja gar nicht gehe, als Konsequenz bezeichnen (aber wer kann das tun, ohne mit Fug und Recht als Spinner abgetan zu werden?).

Wie mit Verschwörungstheorien gemeinhin umgegangen wird, lässt sich auch bestens bei der „bpb“ nachlesen (alles in allem ist dieser Text aber eher nicht zu empfehlen, wenn man sich mit dem Thema befassen will). Doch zunächst ein Satz, der von ungeheurer Bedeutung ist:

Eine wichtige Rolle bei den meisten Verschwörungstheorien spielt der Zweifel.

Das ist in der Tat so. Ohne Zweifel keine Verschwörungstheorie, ohne Theorie keine Überführung der Täter. Das wusste schon Columbo. Aber bereits hier wird es kompliziert. Und ziemlich nervig.

Denn beim Brand (pardon: der Brandstiftung) der Notre-Dame wurden zwar Zweifel ob des tatsächlichen Ablaufs angemeldet (und das nicht zu knapp). Doch aus diesen Zweifeln heraus entstanden keine kritischen Fragen (zumindest wenig, viel zu wenig). Stattdessen schossen Behauptungen in den Raum, wurden Annahmen als Fakten kommuniziert, die nicht bewiesen werden konnten. Das ist aber nicht der Sinn einer Verschwörungstheorie. Schließlich handelt es sich um eine Theorie, und wer seriös vorgehen will, muss zumindest einräumen (ich weiß, das tut weh zuweilen), dass die eigene Annahme oder der eigene Zweifel zunächst einmal nichts ist, was der offiziellen Schilderung erfolgreich das Wasser abgraben kann.

Und damit sind wir beim Grundproblem von Verschwörungstheorien, wie wir es immer wieder erleben.

Theorien, die Wahrheit, die reine Wahrheit

Die Kritik an Verschwörungstheorien ist deshalb so effizient, weil die Theorien oft gar nicht als solche bezeichnet werden, zumindest nicht von denen, die sie aussprechen. Notre-Dame hat einmal mehr gezeigt, dass dem Zweifel nicht weitere Zweifel folgen, nicht etwa unbequeme Fragen, sondern Unterstellungen und (noch viel häufiger) Behauptungen, die als wahr angepriesen werden. Damit sind jene, die so vorgehen, keine Zweifler, sondern Behaupter.

Doch damit tut sich der Zweifler selbst keinen Gefallen. Der „Job“ eines Zweiflers ist das Zweifeln, nicht das Behaupten, und schon gar nicht der Anspruch auf das Wissen der einzig wahren Wahrheit. Wer seriös zweifelt, greift ein Ereignis auf und hinterfragt es, vielleicht bietet er auch alternative Erklärungen an, jedoch ohne sie als in Stein gemeißelt anzupreisen.  Er sieht sich also die offizielle Darstellung an und stellt dazu kritische Fragen. Die gilt es zu beantworten, aber nicht durch den Zweifler, sondern durch die, denen die Fragen gestellt werden.

Notre-Dame hat aber gezeigt, dass eine Vielzahl der Zweifler die Antworten gleich mitgegeben hat. Das ist genau genommen nichts anderes als Aussage gegen Aussage. In dem Moment, da eine Aussage gegenüber der anderen für sich in Anspruch nimmt, die Wahrheit zu verkünden, ist aus Zweifel ruckzuck Gewissheit geworden. Eine Gewissheit allerdings, die nicht belegt ist, sondern lediglich als folgerichtig interpretiert wird und die gegnerische Aussage der Lüge bezichtigt.

Mal ganz ernsthaft: Wenn zwei Aussagen nicht belegt sind, beide aber für sich in Anspruch nehmen, den tatsächlichen Abläufen zu entsprechen, dann verhalten sich beide Parteien gleich dumm. Und im Falle der Verschwörungstheorie hat das dann auch nichts mehr mit (womöglich berechtigten) Zweifeln zu tun, sondern mit einer Arroganz ohne Belege, die keiner Überprüfung standhalten kann.

Der womöglich bessere Umgang mit einer Theorie

Es ist der Job eines Verschwörungstheoretikers, die offizielle Version anzuzweifeln und dazu kritische Fragen zu stellen. Stattdessen eine inoffizielle-offizielle Version zu entwerfen und als Fakt darzustellen, führt in die Irre und ins Nichts.

Kehren wir das doch mal um: Wenn die offizielle Version die ist, dass die Erde eine Scheibe sei (von mir aus auch Scheibletten eine Kugel), dann tue ich gut daran, den, der das behauptet, nicht brutal mit der absurden Theorie zu konfrontieren, die Erde sei eine Kugel. Er wird mich auslachen und als Verschwörungstheoretiker hinstellen. Was aus seiner Sicht nachvollziehbar und herrlich einfach ist.

Frage ich ihn aber, ob er schon einmal am Rand der Scheibe gewesen sei, kommt er womöglich in Erklärungsnot. Zeige ich ihm Bilder, die aus dem All aufgenommen wurden und bitte ihn um eine Erklärung, muss er sich schon ziemlich ins Zeug legen, um meine Frage zu beantworten. Kann ich ihm dann noch belegen, dass es Menschen gab, die auf einem Motorroller in Castrop-Rauxel losgefahren sind, die Richtung nie geändert haben, und die dann irgendwann (je nach Motorleistung des Rollers) wieder in Castrop-Rauxel angekommen sind, wird es immer schwieriger, meine Verschwörungstheorie, die Erde sei eine Kugel, zu widerlegen.

Nun wird der kritische Geist anmerken, meine Methode sei sinnlos, weil der Verschwörungstheoretiker ja sowieso nicht offen sei für sachliche Argumente. Schließlich habe er sich so sehr in seiner Theorie verfangen, dass er für derlei Argumentation gar nicht offen sei.

Und damit hat dieser kritische Geist womöglich auch recht.
Aber dann bleibt doch die Frage im Raum, wer denn nun der kritische Geist ist, wer der Verschwörungstheoretiker und wer derjenige, der alle Fakten in der Hand hält.

Ein Zweifler jedenfalls ist jemand, der nicht als ersten Schritt die Wahrheit für sich in Anspruch nimmt. Sondern jemand, der das, was als Wahrheit bezeichnet wird, hinterfragt. Zweifler sind also extrem wichtig.

Wenn er es aber anders angeht, will er ein Wissender sein. Doch dann sollte er auch die Mühe auf sich nehmen, dieses Wissen zu erlangen und zu belegen. Ansonsten kommen ganz schnell andere Zweifler um die Ecke, die das Wissen des Zweiflers anzweifeln. Und dann wissen wir irgendwann gar nichts mehr, und es ist zum Verzweifeln.

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Rudi
Rudi
3 Jahre zuvor

Ein Zweifler jedenfalls ist jemand, der nicht als ersten Schritt die Wahrheit für sich in Anspruch nimmt. Sondern jemand, der das, was als Wahrheit bezeichnet wird, hinterfragt. Zweifler sind also extrem wichtig.

Für mich ist das die zentrale Aussage des Artikels. Analysiert man als Zweifler das Behaupten und systematisiert es, sind mindestens drei Komponenten zu beobachten, die auf der Ebene der Behaupter immer wieder auftreten. Erstens: Eine Behauptung wird mit einer weiteren Behauptung „begründet“, die ihrerseits einer Begründung bedarf. Dies führt zwangsläufig zu einer unendlich langen Begründungsspirale und ist deshalb nicht tauglich. Zweitens: Man verfällt in einen Zirkelschluss, dass man auf Begründungen zurückgreift, die schon zuvor schon einen Begründungsbedarf hatten. Und drittens: Man bricht das Verfahren des Begründens ab und verfällt in eine dogmatische Haltung. Ein sehr verbreitetes Phänomen, das insbesondere in religiösen Zusammenhängen auftritt. Auf der Website der Kapuziner steht: „Die dogmatische Theologie ist die Disziplin der systematischen Theologie, die den inneren Zusammenhang der Glaubensinhalte für den zeitgenössischen Hörer des Wortes darlegt. Sie gibt den überlieferten Glauben so weiter, dass er heute verstanden werden kann.“

Zweifeln ist da nicht angesagt. Eher das Gegenteil: Immunisieren der eigenen Position gegen Kritik. Der Schritt zu meinen, Gewissheit zu besitzen, vermeintliche Wahrheiten erkannt zu haben, ist dann nicht mehr groß.

Schweigsam
Schweigsam
3 Jahre zuvor

Bravo digger;-), wie ich finde eine gute Erklärung rund um die sogenannten „Verschwörungstheorien“.
Für mich gilt auch, dass ich zuweilen meine Zweifel, die ich zu gewissen Themengebieten aufgestellt habe, weit überschritten habe. Der Mensch erklärt sich lieber groben Unfug als „nackt“ dazustehen (siehe Religion) oder sich einzugestehen: „Hey, darauf habe ich einfach keine Antwort“.

Roberto J. De Lapuente
Admin
3 Jahre zuvor

Wobei ich zugeben muss, dass die unter Progressiven oft so verbreitete Theorie zum WTC, für mich überhaupt keinen Reiz bietet. Dass die Dienste was ahnten: Geschenkt. Aber alles andere, inklusive der Ansicht, die Türme seien gesprengt worden, halte ich für nicht zielführend. Wir hatten in einem Podcast schon mal das Thema: Natürlich können Stahlkonstruktionen einknicken bei dieser Hitzeentwicklung. Die Mirkostruktur des Materials gerät ja durcheinander. Im Grunde ist das ja das Prinzip, dass wir beim Schmieden und viel mehr noch beim Gießen haben. Den ganzen Quatsch habe ich als Schlosser ja mal in einem anderen Leben gelernt. Was die chemische Zusammensetzung betrifft, war ich relativ schlecht – aber ein bisschen was bleibt ja dann hängen. Und das reicht dann schon, um manche Verschwörungstheorie für irrelevant zu erklären.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Roberto J. De Lapuente
3 Jahre zuvor

Jo! Ich hab auch schon beim Schweissen an meiner Ente Löcher ins Blech gebratzelt….aber…wieso war denn beim WTC nur Feinstaub übrig und das dritte Gebäude ist dann so- sagen wir aus Solidarität- zusammengestürzt? Und die hohe , kurz vorher neu abgeschlossene Versicherung? …geschenkt…

Ich trau den Eliten alles zu, die haben js schon immer ungestraft Massenmorde begangen!!!

…..und wenn Du ein Meterstück ST 37 im oberen Drittel weissglühend machst,wird es sichhöchstens verbiegen aber net mach unten wegschrumpfen….

Alloah

Christine

Pen
Pen
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

„Ich trau den Eliten alles zu…“

Ich auch. Der dritte Turm machte mich zweifeln, ebenso die gefundenen Ausweise, und vor allem, daß es in Zukunft verboten sein soll, Zweifel zu äußern.

Pen
Pen
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

Es mußte schließlich ein Grund für den War on Terror gefunden werden.

https://www.youtube.com/watch?v=zImgaKEPk8E

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

Deine Zweifel teile ich auch geradee wg. WTC 7, in das kein Flugzeug geflogen war.
Dieses War breiter und tiefer als die Türme unfd stand mit der Südseite z uden Türmen.
Das Feuer, welches lt. offizieller Meldung für den Einsturz verantwortlich sein sollte, war aber in der rechten Ecke der Nordseite, wo es durch das Nachgeben eines Trägers den symetrischen Zusammenbruch auslöste.

Weitere Punkt:
Warum kam der Untersuchungsausschuss erst auf Drängen der Opferfamilien ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod von fast 3000 Menschen zustande? Ist das die juristisch korrekte Untersuchungsweise bei einem Kapitalverbrechen?

Oder:
Warum wurden kurz vor dem Unglück in bedeutender Höhe Optionsscheine auf fallende Kurse der beteiligten Fluggesellschaften und der Versicherung abgeschlossen, die Namen deren Profiteure aber geheim gehalten?

Oder:
Warum zweifeln über 2000 Bausachverständige ( Architekten, Statiker ) an der offiziellen Version und warum wurden die Trümmer so eilig entsorgt, so dass sie einer neutralen Überprüfung nicht mehr zur Verfügung standen?

Oder:
15 der 19 ttentäter waren Saudis und wurden ein 3/4 Jahr lang nebst Flugschule von Saudi Arabien aus finanziert.
Hatte das Konsequenzen für das Verhältnis seitens der USA und wenn ja welche?

All diese Fragen blieben unbeantwortet und es gibt an der offiziellen Darstellung sowie der Vorgehensweise reihenweise Zweifel.

aquadraht
aquadraht
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

Ja, diese ganze WTC-Geschichte stinkt zum Himmel, aber Roberto hat wieder mal Gewissheit.

Es hat viele Hochhausbrände gegeben. Aber weltweit sind nur drei Gebäude nach einem Grossbrand vertikal eingestürzt, ratet mal, welche. In Beirut hat während des Bürgerkriegs das ganzen Banken- und Büroviertel gebrannt, darunter Hochhäuser, etliche höher wenigstens als WTC 7. In Beijing ist vor ein paar Jahren das neue CCTV-Gebäude komplett ausgebrannt, da ist nur eine Neujahrsrakete reingeflogen (oder mehrere). Da stand die ganze Stahlskelettstruktur stundenlang im Feuer und ist nichtmal eingeknickt. Aber klar, Araber und Chinesen bauen stabiler als Amis.

Nee Roberto. Ok mich interessiert die WTC-Geschichte nicht. Selbst wenn Cheney (GWB wär zu doof dafür) das persönlich geplant und durchgeführt hat, ist das eher eines der kleineren Verbrechen. Und unter den „Truthern“ gibt es nach meinem Geschmack zu viele Spinner und Romantiker. Allerdings schliesse ich – ganz verschwörungstheoretisch – nicht aus, dass einige davon, wenn nicht eingeschleust, dann gezielt gefördert werden. Denn sie bieten klasse „Argumente“, jeden Zweifel zu diffamieren.

Kopfschüttel
Kopfschüttel
Reply to  aquadraht
3 Jahre zuvor

WTC sollte uns alle interessieren! Denn diese wurden zum Anlass des never ending 3.Weltkrieges benutzt!
„Krieg gegen den Terror“ wird seitdem pausenlos geführt!

( Ob die Steinhaufen zusammengekracht sind ist mir egal, die 3000Tote betrauere ich….. Nur die Schlußfolgerung incl Dauerbekriegung finde ich abartig!)

Übrigens: deswegen tourt ja auch Ganser: WTC muss untersucht werden, weil er Weltkrieg ausgelöst hat!

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Kopfschüttel
3 Jahre zuvor

@Kopfschüttel: Aber hallo! Hundertpro!

Deshalb frag ich mich, wieso Roberto, den ich ansonsten sehr mag, das WTC – Ereignis so bagatellisiert!

Das hat ja schliesslich die gesamte Expansion des US-Terrorismus eingeleitet!!!

Aber Roberto glaubt ja auch noch an die SPD…

Alloah

Christine

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Kopfschüttel
3 Jahre zuvor

Und wie nennen Sie das, was vor dem 11. September 2001 so passierte? Was macht Sie so sicher, dass irgendwer die Wolkenkratzer von Manhattan gebraucht hätte, um den Krieg zu führen, der die ganzen Jahrzehnte vorher schon auf der Welt gewütet hatte? Um im völlig desolaten Afghanistan einzufallen, brauchte es jedenfalls nicht einer solchen Katastrophe mitten im Herzen des amerikanischen Kapitalismus – mit absoluter Sicherheit!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

@Drunter & Drüber

Und wie nennen Sie das, was vor dem 11. September 2001 so passierte? Was macht Sie so sicher, dass irgendwer die Wolkenkratzer von Manhattan gebraucht hätte, um den Krieg zu führen, der die ganzen Jahrzehnte vorher schon auf der Welt gewütet hatte?

Was macht Sie so sicher , dass die Supermacht USA keine „Anlässe“ konstruiert, um die eigene Bevölkerung zum Krieg zu motivieren und sich ggü. der Weltöffentlichkeit für ihr aggresives Verhalten zu rechtfertigen?

Was war mit den Karikaturen in Zeitungen vor dem Kriegseintritt in WWK1, in denen die Deutschen als Unmenschen dargestellt wurden, die sich angeblich barbarisch ggü. der Zivilbevölkerung in eroberten Gebieten verhielten, weil die Amerikaner keine Lust auf Kriegsabenteuer hatten?

Was war mit dem Atombombenabwurf auf Japan, dass bereits geschlagen war, um Stalin einzuschüchtern?

Was mit dem angeblichen Angrifft nordvienamesischer Schnellbote auf die USS Maddox in der Tonkin-Bucht, bereits 1971 als Fake für den Kriegseintritt der USA gg. Vietnam unter Präsident Johnson ientlarvt?

Was war mit den nie gefundenen Beweisen für Massenvernichtungswaffen des Saddam Hussein durch Colin Powell vor der UN?

Was war mit der angeblichen Krankenschwester, dieunter Tränen von irakischen Soldaten berichtete, die angeblich kuweitische Babies aus Brurkästen gerissen und an die Wand geworfen hatten?
Später wurde dies als eine Inszenierung einer Werbeagentur bekannt und idee angebliche Krankenschwester war die Tochter des kuweitischen Botschafters in den USA.

Natürlich ist der Beweis einer Absicht heute fast unmöglich, weil die Spuren shnellstens beseitigt wurden, aber Zweifel sind auf jeden Fall berechtigt.

Selbst die großen USA benötigen eine Legitimation für die „Verteidigung der Menschenrechte und die Förderung der Demokratie“, wie sie ihre Raubzüge nennen, v.A. bei den eigenen Bürgern, die ihren Kopf dafür hinhalten sollen.
Die Anstifter solcher Verbrechen kommen nämlich nie in Zinksärgen nach Hause.

Der Freedom of Information Act hat schon einige solcher Inszenierungen ans Licht gebracht und auch die geheimen Akten zu 9/11 werden irgendwann frei gegeben werden müssen.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Die USA kontruieren Anlässe für was auch immer nach Belieben. Das war nicht der Punkt. Wann lernen Sie endlich, im Zusammenhang zu lesen und zu verstehen, Himmel Hergott noch mal?

Sie werden mir doch sicher zustimmen, dass es einen Unterschied zwischen einer Karikatur und dem Sturz von (im großen Ganzen zeitgleich) vier! Verkehrsflugzeugen (2 in das World Trade Center, eines in das Pentagon, eines auf die grüne Wiese) gibt.

Vielleicht bereitet es Ihnen auch keine großen Probleme zu erkennen, dass der Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki zwar Massenmord auf widerwärtigstem Niveau war, aber im sogenannten Feindesland und nicht mitten in die eigenen symbolischen und realen Zentren an den eigenen Leuten vollzogen.

Natürlich stinkt die Sache zum Himmel, jedoch nicht so primitiv auf dieser Ebene. Das kann nicht sein! Irgendwo muss doch noch ein Rest Logik oder Rationalität sein, wenn man sich auf die Suche nach Akteuren und Motiven begibt, Mann, echt jetzt!

Für den 2. Golfkrieg benötigten die USA nur ein wenig Propaganda, für den 3. auch (Massenvernichtungswaffen im Irak, my ass!), okay?

El Guapo
El Guapo
Reply to  Roberto J. De Lapuente
3 Jahre zuvor

Ich als Laie hätte da mal eine Frage. Mit Hitze lässt sich Stahl giessen und verformen. Also wenn man Stahl giesst ist das ja schon mal verdammt heiss um den Stahl flüssig zu kriegen. Wie lange dauert es bis kalter Stahl sich im Topf verflüssigt und wie heisst müsste es sein, dass sich der Stahl urplötzlich pulverisiert?
Meine Theorie zum WTC ist folgende. Die beiden Hütten waren in einem maroden Zustand und eine Sanierung würde so viel Mehrkosten verursachen als zwei neue Türme. Auch ein Abriss wäre enorm teuer und logistisch schwierig.
Und so hat sich WTC angeboten, einen anderen Plan umsetzen zu können. Und allen Beteiligten in der Eliten Loge war gedient. Die Flugzeuge waren bloss Show a la Hollywood, um weltweit eine Schockstarre auszulösen und gleichzeitig diese Flugzeuge als Argument zu benutzen es anderen in die Schuhe zu schieben. Und während wir in der Schockphase sind, haben andere grossen Handlungsspielraum uns zu beeinflussen und manipulieren. Und wem die Wahrheit aus den Medien entgangen ist wird bekämmpft. Und genau hier ist der springende Punkt! Wer nichts verbrochen hat, reagiert nicht so! Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst! Man könnte dies auch so sagen, wer uns eine Wahrheit aufzwingt erklärt uns den Krieg, denn wenn wir diese Wahrheit nicht akzeptieren werden wir bekämpft.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  El Guapo
3 Jahre zuvor

Sind Sie jetzt extra aus Neverland angereist, um den Nachweis anzutreten, dass Verschwörungstheorien von Leuten mit Sprung in der Schüssel verbreitet werden? Aber das wussten wir doch längst. Eigentlich ginge es eher darum festzustellen,
dass nicht nur Leute mit Sprung in der Schüssel
Verschwörungstheorien formulieren können. Finden Sie nicht auch?

Carlo Sponti
Carlo Sponti
Reply to  Roberto J. De Lapuente
3 Jahre zuvor

Olla, Roberto, weil Du Schlosser bist, kannst Du sagen das WT7 dem allgemein verbreiteten Gespräch nach abgesunken ist……..grins…..;-)

aquadraht
aquadraht
3 Jahre zuvor

Kennt überhaupt noch jemand Brechts „Lob des Zweifels“?

https://www.gupki.de/index.php/literatur/gedichte/lob-des-zweifels

Guter Artikel.

Energetische Verhaltenstoene
Energetische Verhaltenstoene
Reply to  aquadraht
3 Jahre zuvor

Ein Viertel Lernunwillige, „arbeitsscheue“ flüchtet sich in Altersarmut.

^^

Hans-Peter
3 Jahre zuvor

Geheime Verabredungen oder öffentliche aber andere Menschen ausschließende Verabredungen sind Grundlage der Zivilisation. Warum sollten Theorien dazu schlecht sein? https://kinesiologiewordpress.wordpress.com/2019/02/06/warum-sollten-verschwoerungstheorien-schlecht-sein/

Pen
Pen
3 Jahre zuvor

Nicht OT, denn es gehört zum War on Terror

Die kommunistische Partei der Schweiz ersucht den Bundesrat, Julien Assange Asyl zu gewähren.

scharf-links.de/44.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=69293&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=266a27638e

Pen
Pen
3 Jahre zuvor

Die Realität übertrifft alle Verschwörungstheorien.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=51122

pen
pen
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor
wolfgang fubel
wolfgang fubel
3 Jahre zuvor

In meinen langen Leben habe ich gelernt, das nichts Unmöglich ist, auch das,von Allen als
Unmöglich gehaltene! Kein Mensch ist in der Lage so Abartig und Schlecht zu denken,
wie Andere handeln! Es giebt keine Grenzen des Handelns und „Moral“ kommt in diesen
Wesen nicht vor. Moral ,Anstand und Menschenwürde, wird am meisten von Denen
ein gefordert, die Das jeden Tag durch Verachtung mit den Füssen treten!
Verschwörungstheorien?? Die giebt es nicht1 Aber Verschwörungen in rauen Mengen!
Und Die in Ihrer Durchführung so Grauenhaft, das es Unseren Verstand überfordert!!

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  wolfgang fubel
3 Jahre zuvor

Na ja, das kommt immer noch auf den Verstand an, ob er sich davon überfordern lässt. Und schlecht handeln tun sowieso immer nur Die Anderen! Dafür haben wir sie ja!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

@Drunter & Drüber

Ja, wir sind alle keine Engel, aber die Meißten von uns haben doch zumindest eine ethische Erziehung genossen, die das Schlimmste verhindert, sofern man uns diese nicht wieder abtrainiert, in dem man uns künstlich erhöht bzw. unsere Mitmenschen als minderwertig definiert, um unsere eigene Erniedrigung zu relativieren.