Das Volk, das man hat oder Minimiert Moralia!

Es liegt von jeher eine schwere moralische Decke über Themen, die die Linke betreffen. Wer könnte an die guten Absichten einer ethischen Grundhaltung zweifeln? Das sollte man aber manchmal – jedenfalls im politischen Kontext. Es wird Zeit, dass das auch speziell die westdeutschen Linken kapieren. Denn wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Neulich hatten wir den Duke von Feynsinn und (mittlerweile Ex-)Blogger Hartmut Finkeldey für einen Podcast zu Gast. Es ging um Herrn Dukes neues Buch, »Das deutsche Narrativ« heißt es. Ihr werdet diesen Podcast nie zu hören bekommen. Leider. Nein, keine Bange, wir haben uns nicht überworfen oder so. Es gab schlicht technische Probleme, sodass man das Ding nicht publizieren kann. Man darf nie vergessen, all unsere Podcasts laufen über deutsche Internetleitungen. Da ist ein potenzieller Ausfall schon vorprogrammiert. Würden wir woanders sitzen, sagen wir mal in Ulaanbaatar, wäre die Planungsgenauigkeit unter Umständen höher. Ein deutsches Narrativ unter anderem: Wir haben ein leistungsfähiges Internet. Das muss Duke in seinem Buch vergessen haben. Vielleicht ist er aber auch nicht genug online, um das wissen zu können.

Nun jedenfalls schloss der Mann, der hinter Feynsinn steht, den verschollenen Podcast mit einem Zitat von Konrad Adenauer. Das hätte er gerne auf dem Klappentext gehabt, sagte er, weil das alles über die Bundesrepublik und ihre Geschichte erzählt. Ich glaube, es handelte sich um das hier: »Man soll aber die Parteimitglieder, die nichts Derartiges [Anm.: gemeint sind die Verbrechen der Nazis] getan haben, die irgendeinem Druck gefolgt sind, doch jetzt endlich in Ruhe und in Frieden ihrer Arbeit nachgehen lassen.« Gesagt hat das Adenauer im September 1946 in Pulheim, ein bisschen mehr als ein Jahr nach Kriegsende also. Duke meinte, die Öfen waren kaum erkaltet, schon wollte man zur Tagesordnung übergehen. Gewissermaßen war in diesem Weitermachen das Narrativ zur Gründung der Bundesrepublik angelegt.

Nicht hören werdet ihr außerdem, dass ich noch anriss, dass man das so sehen könne. Von einer ethischen Warte aus sowieso. Nun war aber der Alte aus Köln kein Moralphilosoph sondern Politiker. Noch dazu einer, der einen Auftrag hatte: Es ging um die Gründung einer neuen Republik. Und dabei konnte man nicht wählerisch sein. Man hatte nur ein Volk, dummerweise dasselbe, das auch schon die Nationalsozialisten hatten. Darauf wollte dann keiner mehr eingehen, der Podcast war ans Ende geraten, wir waren abgekämpft und müde, das Bier ging zur Neige, aber Duke bekundete noch lautmalerisch (ein Stöhnen) seinen Unwillen ob meiner Aussage – und dann schon verabschiedeten wir uns, um im Mülleimer von Tom Wellbrocks Schneideraum zu landen. Was wir freilich erst einige Stunden später wussten.

Eigentlich liegt in dem Zitat mehr als einfach nur Empörungspotenzial. Sicher, der Bundeskanzler in Lauerstellung wollte einfach weitermachen, ja auch vergessen. Erinnerungskultur war seine Sache offenbar nicht. Wenn man das Zitat aus der Sicht derer heranzieht, die die weitere Geschichte kennen, wie der Globke ins Kanzleramt einzog zum Beispiel, dann kann man es geradezu als skandalös betrachten. Andererseits muss man sich in die Lage versetzen. Der Krieg war am Ende, ein neuer Staat gründet sich mit Menschen, mit Arbeitern, Angestellten und Spezialisten. Wenn nun jeder Mitläufer verurteilt worden wäre, hätte man die Gründung eines neuen Staates wegen Personalmangel verschieben müssen. Man stand also vor einem Dilemma zwischen Praxis und Ethik, mit böser Zunge gesagt, zwischen Praxis und Ideologie. Und so traurig das auch ist, wenn Unbegreifliches geschehen ist: Das Leben geht dennoch weiter. Und es muss organisiert werden. Da heißt es abwägen zwischen ethischer Integrität und praktischer Machbarkeit.

Ja, ich glaube, in dem Zitat steckt ein weiteres Dilemma verborgen, auch wenn ich mir sicher bin, dass Adenauer das nie und nimmer beabsichtigte: Ein linker Staatsgründer, jedenfalls ein linker Aktivist unserer Tage, hätte das so nie gesagt und er hätte weiter auf den Ausschluss von Mitläufern gesetzt. Lieber nicht regieren, als falsch regieren, hätte er auch dann gesagt, wenn er nicht Christian Lindner gewesen wäre. Ob das zu einer Staatsgründung gereicht, ob man so die Wiederherstellung des öffentlichen Lebens garantiert hätte, darf ziemlich bezweifelt werden. Da sind die Rechten (und ich meine jetzt nicht den Typus Prolo-AfDler) den Linken einen Schritt voraus. Sie sind bereit die moralische Perspektive aufzulockern, um einen praktikablen Ansatz zu finden. Das mag man auch ein bisschen geschichtsvergessen, auch ein bisschen widerlich finden, aber am Ende ist es kein Zufall, dass man bei Linken oft den Eindruck hat, dass sie sich selbst im Weg stehen.

Man kann das in diesen Tagen ja immer wieder beobachten. Die ethische Haltung, die sich eine weiße Weste bewahren will, verbietet es ja sogar, sich an den Teil der Bevölkerung zu wenden, von dem man glaubt, er habe die AfD bei einer Landtags- oder bei der Bundestagswahl gewählt. Wenn man auf diese Leute eingeht, gilt das ganz schnell als Einknicken vor dem Feind. Dass man nur dieses eine Volk hat, nur diesen einen Souverän, blendet man im moralischen Eifer aus. Wird schon gutgehen. Nur geht es nicht gut. So kappt man sich den Zugang zu den Parlamenten – macht sich entbehrlich. Wer sich die Finger nicht beschmutzen will, sollte in die Reinigung gehen, da arbeitet man mit Handschuhen. Politik geht leider anders. Man hadert im linken Kosmos sehr oft mit dieser Wahrheit. Da wird aus Tsipras dann zum Beispiel ein Volksverräter, weil er lieber falsch als gar nicht regieren will und weil er keine linke Politik gegen alle Widerstände durchprügelt. Als hätte der Mann eine Wahl!

Bekanntlich gibt es ja für die neuen Linken kein richtiges Leben im falschen. Man tut dabei gerne so, als habe man die Möglichkeit, das angeblich falsche Leben optional abzubestellen. Wer aber auf dem falschen Kanal bleibt und versucht, sich dort was Richtiges einzurichten, macht es auch wieder nicht recht. Sorry, wenn ich Frevel übe, aber die Frankfurter Schule, Adorno und Horkheimer, waren teilweise ziemlich weltfremde Spinner. Wer sich sein politisches Empfinden aus der Minima Moralia zusammenzimmert, hat schlechte Chancen einen sachlichen Beitrag in der Tagespolitik zu leisten. Ich gebe zu, dass einige Abschnitte aus der Textsammlung der Altvorderen herausragend klingen, manches hat sogar Substanz. Aber letztlich baut es auf Moral – und die ist in dieser Welt leider nicht immer gewährleistet. Ich sage nicht, dass man unmoralisch sein muss. Was ich sage« ist: Manchmal darf Moral nicht im Wege stehen.

Minimiert Moralia! Das würde ich den Linken öfter gerne zurufen. Nicht, weil sie dann die Rechten rechts überholen können. Einfach nur, um etwas bewegen zu können. Der gute Duke, der übrigens kein schlechtes Buch schrieb, zitierte den Adenauer schon so ein bisschen auf Empörung abzielend. Als Rezipient sollte man dann sagen: »Oh, was, der Adenauer hat das gesagt? Jetzt bin ich aber ein bisschen fassungslos!« Das würden dem Duke gut gefallen, glaube ich. An sich ist das eine Haltung, die ich nicht recht begreife. Warum? Den Göring oder den Kaltenbrunner, die übrigens zum Zeitpunkt der Pulheimer Wahlrede noch lebten, wollte der Alte ja nicht zurückhaben. Es ging ihm um die Mitläufer, um diese Bezeichnung, bei der wir immer so sicher sind, dass uns dieses Label nie verpasst worden wäre. Schließlich sind wir alle Widerständler auf Abruf. Das lässt sich hernach leicht behaupten, aber wer weiß, wo ich gelandet wäre! Der Mensch ist schwach und Menschen sind wir alle.

Nun gut, das ist eine andere Geschichte. Darüber sprechen wir vielleicht ein andermal. Ebenso darüber, dass ich Dukes Buch eigentlich mehr oder weniger nur eine Sache vorwerfe: Irgendwie hatte ich phasenweise den Eindruck, bei aller auch berechtigten Kritik an den Narrativen der Deutschen, dass er glaubt, ein gesellschaftliches Leben ohne Narrativ sei möglich. Und das glaube ich eben gar nicht. Die Leute brauchen Geschichten und ja, sie benötigen auch Märchen. Irgendwie ist das im menschlichen Wesen angelegt. So ein Mythos gibt der ganzen Sache eben Sinn. Aber wie gesagt, auch das besprechen wir nicht heute. Sondern demnächst, bei einen neuerlichen Podcastversuch. Wenn der dann auch noch technisch funzt, dürft ihr ihn hören. Kauft euch am besten »Das deutsche Narrativ« schon vorab – dann könnt ihr mitlesen. Falls die Technik dann doch versagt, empfehle ich dem guten Duke, sich hinzusetzen und für die zweite Auflage ein weiteres Kapitel hinzuzufügen: Die Mär vom digitalen Deutschland. Vielleicht findet er sogar ein passendes Adenauer-Zitat.

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Hartmut
Gast
Hartmut

Lieber nicht regieren, als falsch regieren Und weil man den Rechten diesen Vorwurf nicht machen kann … Da sind die Rechten den Linken einen Schritt voraus. … haben wir auch immer die gleiche neoliberale Politik, könnte man jetzt sarkastisch anmerken. Jetzt ist Roberto doch wieder auf dem „Kompromiss-Trip“. Ich glaube, wenige Linke bevorzugen die Pflege einer heilen Lehre gegenüber einer Regierungsbeteiligung. Sie meisten wollen durchaus gestalten und sind sich bewusst, dass es dazu Kompromisse bedarf. Aber es ist wohl nicht verkehrt, sich vorher klar zu machen, wo rote Linien überschritten sind, dass man selbst nicht mehr erkennbar wird, sich dafür… Weiterlesen »

pen
Gast
pen

Das Verhalten der SPD hat nichts mehr mit einem Kompromiß zu tun, das ist pure Anscheißerei um der Pöstchen willen.

Ein Kompromiß hätte bedeuted, die eigene Agenda anzupassen, aber nicht, sie völlig aufzugeben. Wer kann denn die heutige SPD noch als links bezeichnen?

anton
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anton

Beteiligt die Rechten an der Macht. Die sollen zeigen, was sie können!

fmod
Gast

Oder lasst das Los zu und wir haben ein zufällig zusammengesetzes Parlament auf das keine Parteioberen einwirken können, wo Korruption und Korumpierung schwer wird. Wo die Leute direkt aus dem normalen Berufsalltag kommen und danach wieder hineingehen- ohne Sonderprivilegien in der Rente – Sie werden sich um ein gutes Rentenkonzept bemühen. und sie werden nicht gekauft sein, was man von den Parteien, den Parteispenden und Drehtürkarrieristen nicht sagen kann. Links und Rechts wird hier egal sein. Alles, was zählt wirklich nur das Gewissen.
https://pad.systemli.org/p/gemeinwohlorientiert

Rudi
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Rudi

@fmod Es ist richtig, dass das reale Parteiensystem, das das Wesen der Demokratie ausmachen soll, deutlich in Frage zu stellen ist. Im Grunde ist es eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, finanziert von den Bürgerinnen und Bürgern. Jede Wahlstimme bringt Geld, jede Fraktion bekommt Kohle, die Berufsabgeordneten leben davon, wenn sie nicht, wie viele, einer Nebenbeschäftigung nachgehen, die oft die eigentliche Hauptbeschäftigung ist. Die parteifreien Wählenden haben keinen Einfluss auf die Parteilisten. Wer oben steht, zieht ins Parlament ein. Festgelegt haben dies wenige hundert Delegierte von den etwas mehr als einem Prozent der Parteimitglieder, gemessen an der Gesamtbevölkerung. Die meisten davon sind Karteileichen. So… Weiterlesen »

ChrissieR
Gast
ChrissieR

Guude!

Passend dazu bei Rubikon:

https://www.rubikon.news/artikel/dienstbare-geister

Also kein Grund zur Hoffnung…

Vive l’alcool!

Christine

pen
Gast
pen

@ChrissieR, sehr guter Artikel, aber auch etwas verallgemeinernd. Es gibt viele Intellektuelle, die den Mund aufmachen, aber die Merkelmedien geben ihnen keine Plattform und die Bertelsmännet auch nicht. Die meisten sind allerdings gekauft, weil sie sehr gut von und mit diesem Verrat leben können, deswegen besteht wenig Grund zur Hoffnung, da stimme ich Dir zu, und es ist überall im Westen das Gleiche. Max Frisch bezeichnet die Intelllektuellen als Menschen, die immer auf der Suche nach der Wahrheit sind. Davon gibt es viele, nur nicht in unserer Schweinepresse. Da wird gelogen, daß sich die Balken biegen. Nach dieser Definition sind… Weiterlesen »

fmod
Gast

Ich glaube oder mehr befürchte ich, dass wer zu lange die Dystopie der Gegenwart geschaut, erblindet sein könnte und unempfänglich für einen positiven Gegenentwurf. Das ist der wahre Sieg des Systems, wenn selbst seine sog. Gegner dieses als alternativlos ansehen.
Und dann wenn man hoffnungslos geworden ist – die Hoffnung los geworden – dann wird man sich an Alles krallen, was man hat und das ist das System, sei es auch noch so verhasst, es ist Gewissenheit, das Unbekannte ist ungewiss.

Folkher Braun
Gast
Folkher Braun

Was ich nicht glaube, ist, das bundesdeutsche Sozialwissenschaftler, Kleinknecht und Mausfeld mal ausgenommen, irgendetwas zum Fortgang der bürgerlichen Produktionsweise „in diesem unserem Lande“ (frei nach Kohl-Höchst-Chemie) beitragen können. Auch Herr Erdmann nicht. Weil keiner in der Lage ist nachzusehen, was in der Produktion abgeht. Die so großartig beschworene Vernetzung der Maschinerie, die haben wir seit 33 Jahren durch den von Bosch und Intel kreierten CAN-Bus. Mit der Billig-Version LIN-Bus. Die funktionieren derzeit noch per Draht, Mit bluetooth geht aber auch schon einiges. Allerdings störempfindlich. Ich bin ab Dienstag bei Haldex in Heidelberg zwei Tage auf einem Lehrgang über elektronisch geregelte… Weiterlesen »

Rösner & Degowski
Gast
Rösner & Degowski

Zudem hat die akademisch gebildete Sozialwissenschaft keine Erklärung mehr, warum unsere DGB-Gewerkschaften so zahnlos sind. Vermutlich, weil unsere Sozialwissenschaftler selber gewerkschaftlich auch zahnlos sind. Oder sehe ich da etwas falsch? Lasse mich gern belehren.

Dein Problem: Du kennst zu wenige Sozialwissenschaftler

https://www.youtube.com/watch?v=hZUXNpbR6g8

Rösner & Degowski
Gast
Rösner & Degowski

Hier haste noch den Oskar Negt …..

Arbeit als Lebensbedürfnis ( eigentlich mit Fragezeichen )
http://denk-doch-mal.de/wp/oskar-negt-arbeit-als-lebensbeduerfnis/

Rösner & Degowski
Gast
Rösner & Degowski

Alt aber aktuell „In dieser Gesellschaft brodelt es“ Der Philosoph Oskar Negt über die Risse in der Sozialordnung, die Notwendigkeit politischer Bildung und die Spannung zwischen Wirklichkeit und Utopie http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73107913.html „Die Probleme unserer Arbeitsgesellschaft spitzen sich derart krisenhaft zu, dass der innere Zusammenhalt des demokratischen Gemeinwesens nicht mehr gesichert scheint. In dieser brisanten Lage zwischen einem Nicht-Mehr und einem Noch-Nicht müsste die gesellschaftliche Phantasie eigentlich alle Kräfte darauf konzentrieren, Auswege zu suchen und zu finden. Stattdessen bildet sich eine zwiespältige Wirklichkeit, eine Aufteilung von Wirklichkeitsschichten.“ „Ludwig Marcuse hat in seiner wunderbaren Studie „Der Philosoph und der Diktator“ über Platon geschrieben:… Weiterlesen »

Rösner & Degowski
Gast
Rösner & Degowski

OFF – Die Fotoredaktionen der Verlage schmücken sie mit besonders schmeichelhaften Fotos *eiskalter Schauer den Rücken runter*

„Linken-Chefin fordert Recht auf Sabbaticals
Katja Kipping will, dass Beschäftigte bis zu zwei Jahre im Job pausieren können.
In dieser Auszeit sollen sie 65 Prozent des Nettolohns bekommen, aus Steuern finanziert.“

https://www.zeit.de/arbeit/2019-03/katja-kipping-die-linke-sabbatjahre-auszeit-sabbatical-finanzierung

„Träger der Sabbatical-Leistung könnte demnach eine Abteilung „Qualifizierung und Muße“ bei der
Bundesagentur für Arbeit sein.“

Für so einen platten Quatsch wollte die Kipping die Sahra aus dem Weg räumen *böse*

Energetische Verhaltenstoene
Gast
Energetische Verhaltenstoene

Kurz zusammengefasst: Automatisierung heilt Alles !

Warum sollte niemand über dich herrschen ?
Dich unterwerfen, als eine Freiheit der Entscheidung ?

Worauf der Tyrann antwortete, „Das ist es doch was Tyrannen tun!“

Und führest mich nicht in Versuchung…

…Ja, ja, -Jetzt seid aber doch mal nich sooo politisch korrekt,
und bitte wieder zurück an die Arbeit, ihr Sklaven…

^^

Rösner & Degowski
Gast
Rösner & Degowski

Was soll das mit dem Auf und Zu ? Willst du mir ein A verkaufen oder deinen Pimmel zeigen ?

aquadraht
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aquadraht

Ich will zu „Duke“ etc. jetzt nichts weiter sagen. Aber die Verharmlosung des Adenauerregimes ist völlig inakzeptabel. Adenauer hatte Massenmörder und Schreibtischmörder wie Oberländer und Globke im Kabinett und den Massenmörder „von Manstein“ (Lewinski) als Militärberater. Er hat den ganzen Mörderdreck systematisch gefördert, und die BRD-Justiz hat dann eine der Verfassungsparteien, die KPD, verboten, eine Rechtsbeugung und ein judizieller Putsch durch ein Richtergremium aus der NS-Blutjustiz. Das kann man nicht schönreden. Sicher muss man nach einem drastischen Wechsel des Regierungssystems, wie es die Zerschlagung des Nazistaats war, Wege finden, auch ehemalige Anhänger zu integrieren. Das wurde auch in der DDR… Weiterlesen »

Folkher Braun
Gast
Folkher Braun

Und Robert Pferdmenges von Sal. Oppenheim als Parteispender.

pen
Gast
pen

Chapeau, Roberto J. De Lapuente, und danke für den klugen – nein, weisen Text mit einem geistreichen TItel und dem sehr passenden Foto.

Ich kann mir vorstellen, daß selbst Adorno Dir inzwischen zustimmen würde. ; -)

Bernhard
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1. April ?

Rösner & Degowski
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Rösner & Degowski

Mimimi Moralia .-)