Wir brauchen mehr Leute aus der Wirtschaft im Bundestag!

Die Deutschen sind dumm, denn sie sind misstrauisch, wenn Politiker mal in der Wirtschaft Geld verdient haben. Grundsätzlich stimmt das: Wir brauchen mehr Leute in der Politik, die ihr Geld in der Wirtschaft verdienen. V-e-r-d-i-e-n-e-n wohlgemerkt.

»Wenn Politiker mal Geld in der Wirtschaft verdient haben, macht das viele Deutsche automatisch misstrauisch.« Mit diesem Satz eröffnet Tim Bartz, ein Frankfurter Spiegel-Mann, einen der vielen Artikel, die man bei SPON neuerdings zur Causa Merz wie am Fließband fabriziert. Dass da Merz-Fanboys am Werk sind, kann man nun wahrlich nicht mehr übersehen. Es ist einfach zu offensichtlich, die wollen diesen Mann als Richtlinienkompetenz etablieren. Wahrscheinlich versprechen sie sich Steuererleichterungen, Bierdeckel hat man in der Spiegel-Redaktion bestimmt schon bei Amazon bestellt. Blöd nur, dass nicht alle so mitziehen. Denn so richtig Ablösungsstimmung kommt in der Bevölkerung jedenfalls nicht auf, ganz im Gegenteil, es melden sich sogar viele Bürger kritisch zu Wort, sie glauben, dass ein Mann aus der Wirtschaft, kein BlackRock in der Brandung sein dürfte in diesen schwierigen Zeiten. Was liegt da also näher, als den Deutschen Kleinlichkeit zu unterstellen? Und so unterstellt er ihnen, dass wenn einer Geld verdient hat in der Wirtschaft, dann würden sie plötzlich albern, platt, ja typisch deutsch.

Die Amerikaner sind da freilich ganz anders. Dort gilt wirtschaftlicher Erfolg als Kennzahl für eine politische Karriere. Ganz nach dem Motto: Wer einen Finanzkonzern anführen kann, der kann auch das Weiße Haus rocken. Geld macht dort sexy. Bartz sagt das nicht explizit, aber es schwingt deutlich mit. Die doofen Deutschen, die sind ja wie immer hinterher. Die progressiven Amis haben daher immer wieder Milliardäre als Präsidentschaftskandidaten – oder als Präsidenten. Donald Trump hat bei vielen gepunktet, weil sie in ihm einen Gegner der liberalen Eliten erblickten, die ihre Lebenswirklichkeit schon lange nicht mehr wahrnahmen. Aber wie immer, wenn in the US gewählt wird, schlich sich noch ein Faktor mit ein: Wenn einer Geld hat und Geld macht, ein Imperium führt und verwaltet, egal wie schlecht und dämlich das dann auch ablaufen mag, dann hat er sich für ein Amt empfohlen. In Politics taugt man nur, wenn man was hat. Prädestination nannte sich dieses Prinzip bei Calvin – in den Staaten von heute spricht man eher von Bling-Bling.

Bartz’ Ansatz trifft ja noch nicht mal zu. Wenn er behauptet, die Deutschen mögen keine Politiker, die ihr Geld in der Wirtschaft verdienen, liegt er völlig daneben. Denn natürlich mögen sie solche Leute. Elektriker, Schlosser, Krankenschwestern, Kellner, Busfahrerinnen: Verdienen die ihr Geld etwa nicht in der Wirtschaft? Sie müssen sich jedenfalls in einer Wirtschaftsordnung verdingen, die keinerlei Sanftmut kennt und gewährt. Der Punkt ist bloß, dass es an Politikern, die aus diesem Berufsmilieu stammen, eklatant mangelt. Von den 709 Bundestagsabgeordneten sind 152 Juristen, 115 Wirtschaftswissenschaftler, 61 Politikwissenschaftler und 35 Lehrer. Elektriker, Schlosser, Krankenschwester, Kellner oder Busfahrerin hat keiner als seinen Beruf angegeben. Repräsentativ ist ein Bundestag, der sich so aufstellt, ganz sicher nicht.

Nein, die Menschen in Deutschland haben sicher ganz und gar nichts dagegen, wenn jemand seinen Lebensunterhalt in der Wirtschaft verdient. Viele andere Möglichkeiten gibt es ja ohnehin nicht. Sie werden aber misstrauisch, wenn jemand in der Wirtschaft einen Posten belegt, der nicht den Lebensunterhalt sichert, sondern einen üppigen Lebensstil garantiert. Sie haben Bedenken, dass jemand, der einen fürstlichen Lebensstil pflegen kann und dementsprechend mit Leuten verkehrt, die das ebenso handhaben, nicht ganz bei der Sache ist als Politiker. Ja, sagen wir es offen: Wenn sich jemand etwas verdient, im buchstäblichen Sinne des Wortes, sind die Leute erfahrungsgemäß nicht kleinlich – sie haben aber ein Problem damit, wenn sich jemand etwas nicht verdient, wenn er sich an der Arbeitsleistung arbeitender Menschen bereichert.

Ich bin mir relativ sicher, dass die Mehrzahl der Menschen in Deutschland wieder mehr Menschen in den Parlamenten sitzen haben wollen, die ihr Geld in der Wirtschaft verdienen – ganz anders, als Tim Bartz es beanstandet. Die eigentlichen Fragen ist doch nur: Mit was verdienen sie dort ihr Geld? Und: Verdienen sie es oder kriegen sie es nur? Friedrich Merz mag ja aus der Wirtschaft kommen, wie es in der freien Wirtschaft aber aussieht, wenn man nicht in Aufsichtsräte kooptiert wird, weiß der Mann aber nicht. Man kann mit gutem Recht behaupten, dass dieser »Wirtschaftsexperte« keine Ahnung von der Wirtschaft hat.


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RKL
Gast
RKL

Die Deutschen sind dumm, denn sie sind misstrauisch, wenn Politiker mal in der Wirtschaft Geld verdient haben.

Dass da Merz-Fanboys am Werk sind, kann man nun wahrlich nicht mehr übersehen.

Die vierte Gewalt hat sich weg von den bezahlten Verlagsschreibern,
hin zu den sozialen Medien und alternativen Informationsangeboten verschoben.
Das ist erfreulicherweise, in fortgeschrittenen Ansätzen schon so.
Wenn sich ein gruppendynamisches Gefühl des Unwohlseins durch die sozialen
Plattformen und Kommentarspalten zieht, ist die Propaganda bereits
aufgeflogen. Gefühlt ist Merz als Volksvertreter schon erledigt.

Der Kampf diverser Medien dagegen, öffnet lediglich den Blick In den
Maschinenraum der politischen Korruption.

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

OT:

Was ist eigentlich dran an diesem Thema?

https://www.rubikon.news/artikel/die-meta-zensur

RKL
Gast
RKL

Netzneutralität und Monopolstellungen stehen in Widerspruch zueinander.
Das ist nicht neu.

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@RKL

Die Monopolstellung von Youtube, Twitter oder Fratzenbuch ist durchaus ein beklagenswerter Umstand, aber bisher immerhin eine Alternative Informationsquelle ( wenn auch unter Müllbergen verborgen ), die den “Prawda-Medien” andere Sichtweisen entgegensetzt.
So wie ich das sehe, wird hier mit aller Gewalt versucht, über das Urheberrecht und entsprechende Strafen für die Plattformen die Deutungshoheit der gekauften Politik und der angeschlossenen Propagandatröten wieder herzustellen, um berechtigte Systemkritik zu unterbinden.
Gemeinhin nenne ich sowas Zensur. Gibts demnächst wieder Volksempfänger dür jeden Haushalt?

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Im Kontext wertvoll:

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Heldentasse Danke für das interessante Video. Leider ist damit immer noch nicht klar, welche Folgen das geplante Gesetz für informative Seiten hat, die z.B. auf andere Seiten verlinken und die Urheberrechte bzw. das Nutzungsrecht nicht klar sind. Youtube wird verständlicherweise kein Interesse daran haben, für unerlaubte Veröffentlichungen von den Urhebern in Regress genommen zu werden und mit großen Rechteinhabern Verträge abschließen, die kleineren aber vermutlich blockieren, um das rechtliche Risiko auszuschließen. Möglicherweise ist diese Unsicherheit ja auch Kalkül, um eine wachsende Gegenöffentlichkeit mundtot zu machen. Nachdem Heiko aus Dippelabbesland den Stein mit seinem NetzDG ins rollen gebracht hat, traue ich… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Hallo Rob,

da es drei Entwürfe sind die vorliegen, und die teilweise erheblich voneinander abweichen, kann zur Zeit kein Jurist die Auswirkungen seriös abschätzen. Eine seriöse politische Abschätzung scheint mir auch nicht möglich, es sei denn man setzt ganz einfach voraus die wollen mit Artikel 11 Zensur betreiben, aber das wäre eher eine ideologische Betrachtung, die ich ganz subjektiv auch ein wenig nachvollziehen kann.

Beste Grüße

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Heldentasse

da es drei Entwürfe sind die vorliegen, und die teilweise erheblich voneinander abweichen, kann zur Zeit kein Jurist die Auswirkungen seriös abschätzen.

Stimmt und den Punkt, den der Anwalt da als wesentlich anführt, hat keiner der Vorschläge ausreichend berücksichtigt.
Das könnte man jetzt unter Dilletantismus verbuchen, wenn man nicht wüßte, dass sich in der Politik zahlreiche Juristen tummeln.
Aber vielleicht sorgen die ja gerade für neue Mandate ihrer Kanzleien.
Mit den Übertretungen der zehn Gebote allein wird man halt nicht reich. 🙂

RKL
Gast
RKL

Die Folgen können darin bestehen, dass Musiker, die aus Spotify, den Amazon, Apple-Musik-
Geschäften und den Mainstream-Majorlabels herausfallen, weil nicht massentauglich,
wieder ein paar Dollar verdienen können. Das würde die kulturelle Vielfalt heben.
Bis dahin kann man solche Bands über ihre Merch-Shops unterstützen. Da kauft man
dann ein T-Shirt oder dergl. …..auch schön…Gratismusik plus T-Shirt…

Es geht ja nicht nur um “Print”.

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Diese Angelegenheit ist doch klar wie Kloßbrühe, und wer mir ernsthaft mit “Wir brauchen mehr Leute aus der Wirtschaft im Bundestag!” kommt, hat es nicht verstanden oder ist ein schlimmer Finger alias “Lobbyist”! Denn das Parlament funktioniert dann am besten, d.h. im Sinne bzw. Interesse der BürgerInnen, wenn es einen echten Durchschnitt der Bevölkerung darstellt. D.h. es müssten demnach sehr viel mehr u.a. Habenichtse und Malocher in den Reihen der Abgeordneten zu finden sein, dass sie es nicht sind spricht Bände über unsere Demokratie. Wer mehr dazu wissen möchte lese bitte bei Herrn Mausfeld nach. Beste Grüße P.S.: In dem… Weiterlesen »

ChrissieR
Mitglied
ChrissieR

Gute Idee, Heldentasse!
Kein “Rentenlotto” mehr, sondern Politikerlotto!!!! Das grosse Los gewinnt einen Sitz im Bundestag!
Dann lach ich mich tot, wenn die Omma da reinkommt, im Glauben, sie hätte ne Heizdecke gewonnen!!!

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Es gibt tatsächlich auch Vorteile wenn Menschen in Ämter gelost würden, und es wird sogar schon gemacht, z.B. bei den Schöffen vor Gericht, die an vielen Urteilen mitwirken.

Beste Grüße

Loco
Gast
Loco

Hier ist nichts hinzuzufügen – wunderbar herausgestellt die unheilige Verbindung zwischen Kapitalmarkt-höriger Politik und den Jubelpersern von Seiten der großen Medienhäuser.

Die fehlende Repräsentation großer Teile der Bevölkerung im Bundestag und den anderen Parlamenten sollte eigentlich jedem demokratisch gestimmten Mensch zu denken geben – scheinbar hat aber niemand an den Trögen der Macht ein Problem damit (auch wenn der eigene geschönte Armuts- und Reichtumsbericht trotzdem nicht alle Probleme verschweigen kann)…

ronaldo
Gast
ronaldo

Für manche “Linke”, zählen nur Bundesbeamte, andere Personen sollen nicht aufsteigen dürfen!!53% Steuersatz für dei Geschäftführerin mit 12.Euro im Monat, sehr clever!!

ronaldo
Gast
ronaldo

Bringt ihr auch fertig, aber natürlich für die Dame mit 12.000 Euro!!

Mordred
Mitglied
Mordred

Der einzige, für den Bundesbeamte in dem Kontext hier was zählen, bis Du 🙂 Jeder andere redet von Beschäftigten in der freien Wirtschaft.
Bei 12.000€/Monat*12=144.000€/Jahr zahlt man afaik noch nicht 53% Reichensteuer. Glaube ab 250.000€…

Ich nehme übrigens an, dass Herr Merz für 12.000€/Monat max. ne Halbtagsstelle annehmen würde 🙂 Und da liegt ja u.a. der Hase im Pfeffer: Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass der Typ fürs lumpige Gehalt der Bundeskanzlerin auf seine lukrativen Nebentätigkeiten verzichten würde?

ronaldo
Gast
ronaldo

https://www.die-linke.de/wahlen/ablage-bundestagswahlen-2017/wahlprogramm/v-ungleichheit-ist-unsozial-wir-steuern-um/
es ging um die Linkspartei, danke!Logisch dass die freie Wirtschaft für Dich schlimmer ist als die Bundesbeamten!

Mordred
Mitglied
Mordred

es ging um die Linkspartei, danke!

Es geht weder im Artikel von Roberto noch in Deinem vorigen Kommentar um die Linkspartei, bitte. Und es geht auch niemandem außer Dir darum, ob Bundesbeamte mehr zählen, eher aufsteigen dürfen oder sonstiger Dünnpfiff.
Es geht darum, dass Typen wie Merz aus o.g. Gründen ungeeigneter für Bundespolitik sind als andere Leute aus der freien Wirtschaft.

ChrissieR
Mitglied
ChrissieR

Moin , moin, gleich schon mal @ Roberto: Sehr lieb, daß Du sogar an meinen Berufsstand gedacht hast ! Zit: Krankenschwestern, Kellner, Busfahrerinnen: Verdienen die ihr Geld etwa nicht in der Wirtschaft? Ganz klar hatte ich da schon immer eine, wenn nicht sogar DIE Führungsposition, wäre also für die einfache Parteiarbeit dezent überqualifiziert… Was dabei herauskommt, wenn Politiker aus der Wirtschaft kommen, sieht man ja z.B. beim EU -Präsidenten, der dann seinen unsicheren Gang mit Ischiasbeschwerden begründen wollte ! Besser, diese Politiker gehen mal in die (nächstbeste) Wirtschaft und hören den Leuten zu, was sie wirklich über die Politik denken,… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Zit: Krankenschwestern, Kellner, Busfahrerinnen: Verdienen die ihr Geld etwa nicht in der Wirtschaft?

Viele von denen werden wohl auch relativ viel Geld, aus lauter Frust, in der Wirtschaft ausgeben. 😉

Beste Grüße

Mannomann
Gast
Mannomann

Endlich: sehr wichtige Hinweise! Ich kann diese indirekte “Neid-Debatte” die komplett an der Realität vorbei damals von Medien (noch ein Grund von Lügenpresse zu reden) nicht und noch nie vertragen! Wörter: Deswegen mag ich auch zwischen #Wirtschaft (kommt von wirtschaften) und #Ökonomie (ist in irgendeiner luftigen Scheinwelt unterwegs) unterscheiden! Wirtschaft dient -auch dem “Gemeinwohl”: es werden neue Ideen vermarkten, Lebenserleichterungen entwickelt, den Alltag unterstützende Dienstleistungen betrieben… Ökonomie macht nur Geld zu noch mehr Geld und daraus widerum noch mehr Geld und dafür braucht er den Sozialstaat und Mutter Natur zum Ausbeuten ganz dringend!! Grundlage ist Spielsucht mit all seinen Suchterscheinungen.… Weiterlesen »

Mannomann
Gast
Mannomann

Als Grüne in Bw an die Macht kamen habe ich mir z.B.erträumt, sie würden ein bisschen Künast Mut haben und allein schon mit Ministerien andere Politik vorgeben! Ich hätte mir ein Mittlstands- und KleinstgewerbeMinisterium gewünscht! Fakt ist doch: die internationalen ÖkonomieMonster brauchen keine Vertretung! Aber jede Nation, aber insbesondere auch Deutschland, braucht die Volkswirtschaft (!! Kommt von National! Volk! und nicht von Welt!) stärkende Kraft, sowohl wirtschaft als auch sozial als auch innovativ! Diese Vor-Ort KleinWirtschafter brauchen eine starke Vertretung! Justiz hätte ich in Gerechtigkeits- und Menschenrechtsministerium umgewandelt! Finanzministerium aus dem Schloß verbannt (da die Idee Milas aufgegriffen und ein… Weiterlesen »

Mordred
Mitglied
Mordred

Ich glaube Du meinst nicht Ökonomie, sondern (Raubtier-)Kapitalismus.

Mannomann
Gast
Mannomann

@mordred …wieso meinst du wissen zu müssen was ich meine?
😉
Ganz im ernst: ich denke Kapitalismus greift das heutige System nicht mehr! Es ist ein Wort des Vorgestern!
Krebsgeschwür wäre begreifbarer und damit auch besser zum “Völker hört die Signale”

Und Raubtier signalisiert: du könntest mit Lendenschurz und Speer gegen das Tier kämpfen…. auch das ist vorvorvorgestern!
Ökonomie ist so wunderbar nichtssagend. Ökonomie ist so ausserhalb jeder Verständnisform, hat keine Wurzeln in unsere Sprache, ist dadurch auch nicht genormt.
Ökonomen …was machen die eigentlich den ganzen Tag?

R_Winter
Mitglied
R_Winter

Man kann mit gutem Recht behaupten, dass dieser »Wirtschaftsexperte« keine Ahnung von der Wirtschaft hat. Da sind Merz und Spahn bestens geeignet als “Nachfolger” von Merkel – für jeden Spitzenposten Merkel hat keine Ahnung von Wirtschaft (…..von nichts hat sie Ahnung…). Hier ein Auszug der NDS vom 8.11.2018: Mythos: Angela Merkel steht für eine solide Haushaltspolitik und verzichtet daher auf steuerpolitische „Geschenke“ an die Wirtschaft und die Reichen Unter Merkel konnten sich in der EU Steueroasen bilden, die Großkonzernen dabei helfen, auf dem deutschen Markt de facto fast steuerfrei zu operieren. Merkel hat nichts gegen Cum-Cum/Cum-Ex getan. Merkel hat die… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Merkel hat keine Ahnung von Wirtschaft (…..von nichts hat sie Ahnung…).

Das wirklich schlimme an vielen Vorgängen dieser Art ist, dass man durchaus zum Eindruck gelangen kann, dass es keine inkompetenten “Failure” sind, sondern kompetent eingefädelte “Feature”, zum nutzen weniger auf Kosten von vielen.

Beste Grüße

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Heldentasse

Kaum vorstellbar, dass Merkel in den Jahren ihrer Amtszeit nicht ein Grundverständnis über wirtschaftliche Zusammenhänge verinnerlicht haben soll, selbst wenn sie “nur” Physik studiert hat.
Vielleicht sollte man ihr auf dem Handy Makroskop voreinstellen, mit dem sie im BT ständig herumspielt.

Pentimento
Gast
Pentimento

@Robbespiere

Also, das mit dem Physikstudium und dem Doktortitel ist so: Merkels Doktorvater war Herr Sauer, ihr jetztiger Ehemann. Honi soit qui mal y pense. Jedenfalls hat sie dieses Land voll an die Wand gefahren, und nun macht sie sich aus dem Staub. Widerlich!

Ungerechtigkeit ist eine Tatsache wie der Tod. (Fernando Pessoa)

Pentimento
Gast
Pentimento
Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Pentimento

Die Beien haben sich eine Datsche in Tschernobyl redlich verdient. 🙂

RKL
Gast
RKL

Das ist schön da ….. alles voller Wölfe ….

Pentimento
Gast
Pentimento

Paraguay : – (

trackback

[…] Wir brauchen mehr Leute aus der Wirtschaft im Bundestag!Die Deutschen sind dumm, denn sie sind misstrauisch, wenn Politiker mal in der Wirtschaft Geld verdient haben. Grundsätzlich stimmt das: Wir brauchen mehr Leute in der Politik, die ihr Geld in der Wirtschaft verdienen. V-e-r-d-i-e-n-e-n wohlgemerkt.»Wenn Politiker mal Geld in der Wirtschaft verdient haben, macht das viele Deutsche automatisch misstrauisch.« Mit diesem Satz eröffnet Tim Bartz, ein Frankfurter Spiegel-Mann, einen der vielen Artikel, die man bei SPON neuerdings zur Causa Merz wie am Fließband fabriziert. Dass da Merz-Fanboys am Werk sind, kann man nun wahrlich nicht mehr übersehen. Es ist einfach… Weiterlesen »

Linksman
Gast
Linksman

OT:
In der Linksfraktion wird zur Ardennenoffensive gegen Sahra getrommelt.
Der FDJ/SED/MfS-Funktionär (und zudem auch noch Ehemann von Elke Breitenbach) Thomas Nord erträgt offenbar die populärste Linken-Abgeordnete nicht mehr.
Herr Nord fiel bereits durch abwertende Tiervergleiche aus der Rolle.

RKL
Gast
RKL

Das ist sehr lustig : ” kleine, dreckige Mistmade ” :-)))

Die wissen alle ganz genau, dass es um Ökonomie geht und nicht um Fremdenfeindlichkeit,
und ihr Begriff von Internationalismus, ein Anachronismus zu den heute geforderten
“Offenen Grenzen” darstellt. So oder so ficht das die internationale Solidarität nicht an.

Wem ist denn das Politbaromter aus der Hand gefallen ? Die Kipping ist wohl beim Aufschlag
von der Skala gerutscht !? Huch !

Klartext Maschine
Gast
Klartext Maschine

Ohn nein Bloss nicht. Damit die Ausbeutung perfektioniert wird. Schon aus der Finanzkrise wissen wir wohin das führen wird: Gewinne privatisieren, Verluste auf die Gesellschaft auslagern. https://www.nachdenkseiten.de/?p=41340 Viele von Ihnen werden sicher wissen, wer oder was JPMorgan Chase, BlackRock, die Credit Suisse oder die UBS sind. Aber nur die Allerwenigsten werden mit Namen wie State Street, Vanguard, Capital Group, Harris Associates, Natixis, Wellington, Fidelity, Dodge&Cox oder Amundi etwas anfangen können. Dabei sind diese Unternehmen, deren Geschäft man früher wohl etwas verklärend als „Vermögensverwaltung“ umschrieben hätte, die neuen Herren der Weltwirtschaft. Es gibt kaum große Aktiengesellschaften in den westlichen Ländern, bei… Weiterlesen »

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