Christian Lindner und der mangelnde Kontakt mit der Realität

In einem Tweet gedenkt Finanzminister Christian Lindner dem Tod von Alexej Nawalny. Nawalny habe sich für ein freies und modernes Russland eingesetzt, meint Lindner. Sein Werk werde fortgesetzt, fügt er hinzu. Christian Lindner, Finanzminister in einem Land, in dem die Behörden noch per Fax kommunizieren, will Russland modernisieren. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.


Da hat der Minister den Kontakt zur Realität wirklich völlig verloren. Deutschland ist weder modern noch ist es frei – gerade im Vergleich mit Russland. Deutschland hinkt hinterher, die Digitalisierung ist auf einem Stand, für den sich manches Entwicklungsland schämen würde. Die Infrastruktur verrottet, es wird an der Substanz gespart. Der Sparkurs, das macht Lindner ebenfalls deutlich, wird gleich nochmal verschärft, denn die Steuereinnahmen werden laut Steuerschätzung in den nächsten Jahren zurückgehen.

Einschnitte statt Aufbauplan

Einschnitte im Sozialen hat er schon mal angekündigt. Wenn die Steuereinnahmen zurückgehen, muss man kräftig sparen, die Löhne und die Renten senken, damit die Steuereinnahmen noch weiter sinken, scheint die Logik zu sein, nach der Lindner den Haushalt gestaltet.

Da sind wir dann auch am zentralen Problem in Deutschland angelangt. Lindner meint, Deutschland habe mit einer strukturellen Krise zu kämpfen. Das ist richtig. Er verortet sie allerdings falsch. Er glaubt, man könne diese Krise mit Bürokratieabbau und Einschnitten bei den Sozialausgaben bekämpfen. Derartiger Blödsinn verdeutlicht, wo die strukturelle Krise steckt: in den Ministerien und auf jenen Posten, auf denen weitreichende wirtschaftspolitische Entscheidungen getroffen werden. Es sind Politiker wie Lindner, die mit umfassenden Defizit an Fachwissen das strukturelle Problem Deutschlands verkörpern.

Denn genauso wie Lindner über den Modernisierungsgrad in Russland im Dunkeln tappt, tappt er auch hinsichtlich von makroökonomischen Zusammenhängen im Dunkeln. Lindner behauptet beispielsweise, das Geld, das der Staat einnimmt, müsse erst vom Steuerzahler erarbeitet werden. Das ist grober Unfug. Das Geld wird geschöpft. Das macht unter anderem die Zentralbank. Das so geschöpfte Geld kann der Staat dann investieren indem er beispielsweise die Digitalisierung voranbringt oder Mängel der Infrastruktur behebt und sie ausbaut. Von dem so investierten Geld fließt ein Teil in Form von Steuern an den Staat zurück. Geld wird nicht durch Arbeit erschaffen, sondern durch Investitionen. Ein Finanzminister sollte das wissen. Es liegt nämlich in seinem Verantwortungsbereich.

Mangelndes Fachwisssen in den Ministerien

Was ein Minister noch wissen sollte, ist, dass es zur Produktion von Waren Energie braucht. Dabei gilt, je höher der Industrialisierungsgrad, desto größer der Energieverbrauch. Der Preis für Energie schlägt sich im Preis der Waren nieder, die produziert werden. Der Preis für Energie ist daher ein zentraler Standortfaktor. Verantwortungsvolle Politiker versuchen daher, den Preis für Energie möglichst niedrig zu halten  und nicht, ihn zu erhöhen. Sie verzichten nicht aus ideologischen Gründen auf Energiequellen und verteuern so die im Land hergestellten Waren.

Von diesen ganz einfach zu verstehenden Zusammenhängen will aber weder Lindner noch Wirtschaftsminister Habeck etwas wissen. Das Sanktionsregime bleibt erhalten, der Atomausstieg ist eh heilig. Man setzt auf Technologien, die noch gar nicht zur Verfügung stehen. Deutschland ist das Land der ministeriellen Traumtänzer.

Weil das aber alles nicht funktionieren kann, wird in Deutschland stattdessen über Rentenkürzungen und Einschnitte beim Sozialen diskutiert. Das ist eine Schande, aber ein systemisches Problem deutscher Politik. Die politischen Entscheider in Deutschland meinen es ausgesprochen schlecht mit den Deutschen. Statt ihre eigenen Wissensdefizite anzugehen und nach sinnvollen Lösungen zu suchen, bürden sie der deutschen Bevölkerung Lasten auf und drosseln das Wachstum. Das ist das eigentliche strukturelle Problem, das Deutschland hat: Inkompetenz.

Die russische Wirtschaft ist im ersten Quartal nach einer vorläufigen Schätzung der russischen Statistikbehörde Rosstat um 5,4 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahresquartal gewachsen – trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Sanktionen. Lindner sollte mal ab und zu seine Berliner Blase verlassen und mit der Realität in Kontakt treten. Ein Blick nach Russland würde ihm zeigen, wie man eine Gesellschaft modernisiert. Mit dem Schüren von Hass und der Verbreitung von Desinformation geht es nicht. Man muss für Wohlstand sorgen. An dieser Aufgabe aber scheitert deutsche Politik.

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Gert-Ewen Ungar

Gert Ewen Ungar legte sich kurz nach dem Abi sein Anagramm zu. Er und seine Freunde versprachen sich damals bei einem Kasten Bier, ihre Anagramme immer für kreative Arbeiten zu verwenden. Dass sein Anagramm jemals mehr als zehn Leuten bekannt werden würde, war damals nicht abzusehen und überrascht ihn noch heute. Das es dazu kam, lag an seinem Blog logon-echon.com. Mit seinen Berichten über seine Reisen nach Russland stiegen die Zugriffszahlen und es entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit RT DE. Anfang 2022 stieß er zu den neulandrebellen und berichtet über Russland, über Politik, über alles Mögliche.

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n.b
n.b
1 Monat zuvor

Mal abgesehen von dieser wahnwitzigen Verehrung von offenen Faschisten, ruiniert CL gerade unser Land in Rekordzeit. Ganz zu schweigen davon dass er gleichzeitig Mio. von Menschen in den finanziellen Abgrund treibt. Und für was?!?

Der Typ ist gefährlich… Sehr gefährlich!

Anonym
Anonym
Reply to  n.b
1 Monat zuvor

Dafür hat CL ja gleich am Anfang seiner beruflichen Anfänge
schon geübt. Mit einer Ganz- und einer Fast- Pleite. Bei der Fast-
Pleite hat er aber noch seine Partner mit auf die Schnauze
fallen lassen.

Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Ich muss Dir ein klein wenig widersprechen Gert: größere Ausgaben, die der Staat tätigt, und erst recht die sogenannten „Sondervermögen“, sind Kredite, die unsere Regierung bei privaten Banken aufgenommen haben, und die wir und unsere Ur-Ur-Ur…-Enkel in Form von Steuern begleichen müssen. Insofern ist die Aussage, der Staat könne nur Geld ausgeben, das er auch einnimmt, nicht ganz falsch. Es ist nur eine Frage der Zeitpunkte und Zeiträume: wann wird Geld benötigt und wie lange brauchen die Bürger, diese Beträge nachträglich durch Steuern auszugleichen?

Ich sehe das Steuersäckle als „Klassenkasse“, aus der auch „auf Pump“ Anschaffungen getätigt werden können. Korrigier mich bitte, wenn ich da falsch liege.

Aber die durch ahnungslose Politiker verursachten immer weiter steigenden Kosten für Energie sind schon schlimm, keine Frage! Jedoch noch viel schlimmer ist es, daß wir als friedliebende Bürger und auch noch viele unserer Nach-Nachkommen von der Regierung gezwungen werden, einen Teil unserer Arbeitskraft dafür aufzuwenden, daß in anderen Ländern massenweise Menschen getötet und ganze Landstriche verwüstet werden können, während gleichzeitig die Verursacher dieses Mordens und Plünderns stetig reicher und reicher werden, weil sie für ihren Wohlstand wortwörtlich über Leichen gehen und dabei von ahnungslosen, skrupellosen und machtgeilen Politikern unterstützt werden.

Daß wir Bürger, obwohl wir in einer immer wieder von genau diesen Politikern betonten wunderbaren und schützenswerten Demokratie leben, überhaupt kein Mitspracherecht haben, wofür unser Geld ausgegeben wird, stinkt mir gewaltig, und ich würde mich diesem perversen System sehr gerne komplett entziehen. Aber selbst, wenn ich meinen Job hinschmisse und fortan von Hartz-V, auch gerne Bürgergeld genannt, leben wollte, ja selbst wenn ich darauf verzichtete und unter Brücken schliefe, so unterstützte ich doch mit jedem Kauf eines Brotes oder einer Flasche Wasser durch die gezahlte Mehrwertsteuer dieses perverse System, denn jedes Brot, das ich kaufe, kann eventuell genau die Patrone finanzieren, die einem anderen Menschen das Leben nimmt. Kein schöner Gedanke! 🙁

Welche Möglichkeiten aber haben wir Bürger, uns gegen den Missbrauch unserer Arbeitskraft und der Abschöpfung unseres Vermögens zum Zwecke des Mordens und Plünderns zu wehren?

Ich sehe da nur drei Möglichkeiten:

Es müssten spontan eine Million oder mehr Arbeitnehmer sagen „Schluss, ich mache nicht mehr mit!“ und ihren Job kündigen. Das wäre ein Signal, das nicht zu überhören wäre.

Ebenso mächtig wäre es, wenn es viele Unternehmen gäbe, die ihre abzuführenden Steuern, inklusive der Lohnsteuern der Angestellten, auf Sperrkonten statt direkt an das Finanzamt zahlten, und die nur freigegeben würden, wenn die Regierung vernünftige Verwendungszwecke nachweisen kann. Und Kriege sind eindeutig keine vernünftigen Verwendungszwecke!

Die dritte und am einfachsten durchzuführende Möglichkeit besteht jedoch darin, unser Kreuz bei der nächsten Wahl nicht bei der Partei zu setzten, die der uralten Familientradition entspricht, sondern dort, wo uns versprochen wird, unsere Anliegen wahrzunehmen und unsere wahren Interessen zu vertreten, denn unsere wahren Interessen sind nicht die Finanzierung und Aufrechterhaltung von Kriegen in anderen Ländern, und schon gar nicht das Provozieren eines Krieges mit einem übermächtigen Gegner!

n.b
n.b
Reply to  Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Ein Staat hat anders zu handeln als ein Unternehmen. Wenn es scheiße läuft muss grob vereinfacht gesagt der Staat durch Kreditaufnahme die Wirtschaft ankurbeln.

Allerdings wenn die Wirtschaft zu heiß gelaufen ist, muss hingegen der Staat auf die Bremse treten…

Komm mir nicht mit Schuldentilgung in künftigen Generationen. Solange die ZINSEN getilgt werden können ist alles gut!

Wenn der Staat spart und die Unternehmen nicht investieren und dann die Bürger mangels sinkender Realeinkommen dann auch noch sparen…

Was passiert dann? NA? Na?? NA?!???!?!!!!

Soll ich antworten?

Last edited 1 Monat zuvor by n.b
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  n.b
1 Monat zuvor

@n.b.

Ein Staat hat anders zu handeln als ein Unternehmen. Wenn es scheiße läuft muss grob vereinfacht gesagt der Staat durch Kreditaufnahme die Wirtschaft ankurbeln.

Das sehe ich auch so.

Der entscheidende Punkt ist nur, ob der Staat die Kredite zwecks Investition oder für Konsum nutzt.

Konsum, z.B. in Rüstung, bringt kein Wirtschaftswachstum ( ausser größtenteils in den USA, von wo die meißten Waffensysteme, dazu noch überteuert kommen ).
Hinzu kommt noch der Verschleiß und die Instandhaltungskosten.
Ohne reale Kriegsgefahr wird da massenhaft Wohlstand vernichtet.

Investitionen, z.B. in die Infrastruktur, die Bildung etc. bringen dagegen langfristig einen Mehrwert, weil der Standort dadurch für Unternehmen attraktiver wird.
Dqamit lasse sich die Zinsen leicht decken.

Man könnte alledings auf Zinsen komplett verzichten, würde der Staat sich bei der eigenen Zentralbank direkt verschulden.
Ob die Zentralbank am Jahresende ihre Zinsüberschüsse an den Staat überweist oder sie gar nicht erst erhebt, ist nahezu Jacke wie Hose, weil Gläubiger und Schuldner identisch sind.

Leider hat sich die Finanzmafia das Recht erworben, die Geldnachfrage der Staaten auf dem Sekundärmarkt gg. Zins bedienen zu dürfen und dieses Privileg werden die auch freiwillig nicht wieder aufgeben.
Und natürlich wollen die Gläubiger dann auch mitreden, wofür das geliehene Geld verwendet wird, nämlich für die bereiche, wo sie beteiligt sind, wie Pharma, Kliniken, Rüstung, Klima etc..

Gast
Gast
Reply to  n.b
1 Monat zuvor

Geld schöpfen aus dem Nichts = „Modern Money theory“. Hat die EU probiert. Ergebnis: Inflation.

Investitionen zur Wirtschaftsverbesserung: „Keynes“ . Nur wird auch in guten Zeiten das Geld fuer Unsinn rausgeworfen. Ergebnis: zu hohe Staatsverschuldung.

Investitionen in Ruestung: Ergebnis: Kriegsgewinnler und die Wahl Raubzug oder Pleite. 1939 und 2023.

Das Hauptproblem bei Investitionen in Rüstung und Migranten ist, das dies im Gegensatz zu Investitionen in Schulen, Nahverkehr, Wohnungsbau, Forschung langfristig keinen volkswirtschaftlichen Nutzen bringt. Dann bleibt nur Pleite oder Raubzug.

Deshalb auch der Klamauk um Georgien und Ukraine und Balkan die EU braucht dringend neue Sachwerte.

„Gehirn ist nichts für kleine Leute.
Den Millionären geht es schlecht.
Ein neuer Krieg käm ihnen recht,
So macht den Ärmsten doch die Freude!“
(Erich Kaestner, Knigge fuer Unbemittelte, 1928)

Geschrieben 5 Jahre vor 1933.

Wütender Bürger
Reply to  n.b
1 Monat zuvor

Ein Staat hat anders zu handeln als ein Unternehmen.

Habe nie das Gegenteil behauptet.

Wenn es scheiße läuft muss grob vereinfacht gesagt der Staat durch Kreditaufnahme die Wirtschaft ankurbeln.

Richtig. Dazu aber drei Fragen zum Nachdenken:

  1. Was macht der Staat, wenn es nicht „scheiße“ läuft, es also allen Bürgern gut geht, und keine Schulden aufgenommen werden müssen? Woher kommt dann das Geld, das der Staat ausgeben kann?
  2. Ein „Sondervermögen“ von 100 Milliarden Euro ist ein Kredit von 100 Milliarden Euro, die der Schuldner, also der Staat, von einer Bank nur bekommt, weil er kreditwürdig ist, weil der Gläubiger weiß, daß er sein Geld samt Zinsen auf alle Fälle zu 150% wiederbekommt. Wenn der Staat 100 Milliarden Euro für Waren ausgibt, die nur den einen Zweck haben, zu töten, zu zerstören und zerstört zu werden, sie nach Gebrauch also völlig wertlos sind, wie zahlt der Staat dann diese Kredite zurück, von welchem Geld?
  3. Und die wichtigste Frage: wer ist überhaupt der Staat, von dem immer die Rede ist??
Gast
Gast
Reply to  Wütender Bürger
1 Monat zuvor

1. Entweder vom im Krieg geraubten Guetern.Am Ende des WW2 wurde enteignet, und die Entschädigung nach dem „Endsieg“ versprochen. Und Hitlers Berghof wurde gekauft mit dem Hinweis, daß die Altbesitzer sonst im KZ in „Schutzhaft“ kommen. Während des ganzen WW2 hat man in den besetzten Laender Aktien, Wertpapiere, Goldreservenetc etc aquiriert. Das Zahngold der Vergasten wurde in der Schweiz verhoekert.Warum verweist die bpb wohl auf die reichen Bodenschätze der Ukraine? Dann braucht die EU weniger kostspielige, handelsdefizit verursachende Importe. Noch besser waere es fuer die EU Bilanz, Russland zu teilen und das Oel und Gas zum Spott Preis zu bekommen, nebst haufenweise Land.

2. Staatspleite. Waehrengsreform nach WW1, ein Brötchen fuer 1 Milliarde Reichsmark. Waehrengsreform nach WW2, Neustart mit Deutscher Mark. Manche Industriellen haben sich dagegen abgesichert, siehe Zuendholzmonopol, „Zündwaren monopoly“, 1930-1983 (!) Angeblich laufen in der Ukraine schon Verkäufe grosser Ländereien an investmentfonds. Siehe auch „Landgrabbing“. Auch Billyboy bleibt bei einem Crash groesster Landbesitzer in Amerika. Die meisten Investmendfonds sind nicht nur in Staatsanleihen involviert, sondern eher auch Sachwerten. Und das Ausfallrisiko schlägt sich in Zinsen nieder. Geld zu fast Null bekam nur die damals prosperierende BRD. Damit die Sued EU billiges Geld ueber den Euro bekam, haben die Deutschen gebuergt. Target2 Salden. Die Hälfte vom Club Med, Immobilien und Luxusautos, sind Bundesbank Darlehen. Kredit 120 Monate, 0.5%.

Wütender Bürger
Reply to  Gast
1 Monat zuvor

Deine Antwort ist wirr:

– Du beginnst mit einem „entweder“, aber es folgt kein dazugehöriges „oder“.

– Die Reihenfolge der Punktierung ist anscheinend durcheinander.

– Und zu guter letzt wären ganze Sätze statt Telegramm-Stil hilfreich für das Verständnis.

flurdab
flurdab
Reply to  Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Ach Leute,
lasst mich doch mit eurem Scheiß in Frieden.
Ich bin jetzt Bundesfinanzminister und zieh die Nummer noch bis zum Ende durch.
Danach brauch ich einen neuen Job, der wenig Arbeit aber richtig fette Knete bringt.
Vielleicht muss ich mich dann auch noch einer plastischen Gesichtsoperation unterziehen, was das alles kostet.
Da könnt ihr mal sehen was ich für Probleme habe.
Deshalb äußere ich mich doch zu solchen Neben- Neben- Neben- Themen.
Fällt gar nicht in mein Ressort, aber das scheint niemanden zu stören.
Machen die anderen Stümper, äh Kabinettsmitglieder ja auch.
Da hat jeder zu allem eine Meinung und „twittert“ wie bekloppt, nur zum eigenen Verantwortungsbereich gilt die Omerta.

Also, dass ihr das immer noch nicht begriffen habt…

Grüße, euer Chrischi

PS: Nächste Woche plane ich einen Tweet in dem ich mein soziales Angagement
in den Vordergrund stelle. Ich werde einen 30%- Rabatt auf Porscheersatzteile, inklusive Reifen, für Bürgergeldempfänger fordern. So einer bin ich, total sozial.

Robbespiere
Robbespiere
1 Monat zuvor

Geld wird nicht durch Arbeit erschaffen, sondern durch Investitionen.

Hmmm….was würde denn z.B. mit den Investitionen in Infrastruktur wie Bahn oder Strasse geschehen, wenn auf den Baustellen niemand arbeitet?

Geld erhält seinen Wert immer durch den Faktor Arbeit, sowohl durch geistige oder körperliche Arbeit.

Eine Goldader oder Ölquelle erhält ihren Wert nicht durch die reine Existenz, sondern dadurch, dass sie mittels Arbeit einen Wert erhält, durch Förderung, Transport, Handel, Weiterverarbeitung zu einem gebrauchsfertigen Gut usw., für das eine Nachfrage besteht.

Der Denkfehler neoliberaler Makroökonomie besteht in der Vernachlässigung eben des Faktors Nachfrage.
Diese wird weiter geschwächt durch Druck auf die Einkommen in Folge einer Steuervermeidungspolitik bei den „breiten Schultern“.

Wer hat, dem wird gegeben, nur dass dieses Haben eben nicht in den allgemeinen Wirtschaftskreislauf zum Nutzen aller Bürger zurückfließt.
Wer das Hundertfache eines Medianlohns an Einkommen erzielt, futtert eben keine hundert Bratwürste oder Knödel am Abend, sondern „transformiert“ dieses Geld in Sachwerte, um noch höhere Einnahmen zu generieren, was die weniger solventen Bürger weiter verarmen läßt, z.B. durch höhere Mieten, Zinsen etc..

Die Vertreter dieser Denkrichtung versuchen nun die mangelnde Nachfrage durch Staatsschulden ausgleichen zu können, was aber auch nur begrenzt funktioniert.
Irgendwann rebelliert die Masse und ob sich diese dann wieder disziplinieren läßt, ist mehr als fraglich.

Wer nichts mehr zu verlieren hat, wird gefährlich.

Gast
Gast
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Einführung in Keynes.

http://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19777/keynesianismus/

Investitionen, um Vollbeschäftigung durch Nachfrage zu erreichen. Vollbeschäftigung zum Hungerlohn weniger.

Henry Ford soll angeblich auf die Frage nach den hohen Gehältern geantwortet haben: Autos kaufen keine Autos.

Keynes gilt in Europa in den 70ern als gescheitert, was aber eher an unsinnigen Investitionen liegt, eg Gastarbeiter, Hochhaussilos, Kernkraft, Transrapid.

Beispiel: Solarzellen Forschung in D um 1994 eingestellt, nun 2024 Fertigung. Chinesen zuerst Optimierung Material 30% Duenner, dann Lebensdauer 30 Jahre 85% (evtl. 60 Jahre 70% mit derzeitigen Zellen), dann Investition in Massenproduktion mit Skaleneffekten. Ergebnis: Extrem billige Module und weltweit wird in sonnigen Laendern (Afrika Indien China) mit schnell wachsender Nachfrage gerechnet. Erzeugungskosten dort Richtung 1 ct/kwh.

Produktion schlichtweg in D vermasselt, gerade schließen die letzten Unternehmen. Lustigerweise wollte Merkel eine „Atempause“ bei der Foerderung, hat also genau in der Krise eben nicht nach Keynes investiert, sondern abgewickelt. Völliges Chaos bei Subventionen.

Nun sindse halt da – die Kalifatisten. Nun sind se halt weg – die Solarindustrien.

Im Anwendungsbereich ist D sowieso benachteiligt, viel Regen, wenig Sonne, Probleme mit Schneelasten. Der Kostenfaktor liegt irgendwo bei Faktor 2 bis 7 höher. Das deutsche Geplaerre Pro und Contra eber die Energiewende ist weltweit voellig uninteressant, dort interessiert nur Sonne, Preis, Amortisation, Verfügbarkeit. Ob die EU nun 50% oder 500 % Zoll macht, ist auch Schnurz.

Idioten gibt es auch woanders, Suedafrika setzt trotzdem auf Kohle. Ist wohl noch zu wenig Klimawandel und zu kalt. Im Notfall Gutmenschen Klimaasyl oder brutale Refugeeinvasion?

Sonnenstunden: Kapstadt 3700, Muenchen 1700, Hamburg 1400 (Einzelfall bis 2200)

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Gast
1 Monat zuvor

Also, da muß ich mich doch gleich mal einschalten, denn München einer jahrelangen Dunkelflaute auszusetzen, ist einfach nur gemein.

Im gesamten Jahr 2023 schien die Sonne in München nämlich 2.025,7 Stunden, was ganz genau 5,549863014 Stunden pro Tag sind.

Alles klar? Prima!

Gast
Gast
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

Fuer die Amortisation ist eher der 10 bzw 30 Jahre Durchschnitt relevant.

Die Werte streuen stark, HH 1000 bis 2200 p.a.

Die Berechnung 5,549863014 auf 9 Nachkommastellen ist daher ziemlich unsinnig, wie beispielsweise Brustumfang 90.000000001 cm.

Und 3700 / 2026 = 1.83, also rund 83 % mehr Sonnenstunden.

Frolleins und Mathematik, zwei Welten treffen aufeinander. Da hilft auch Renitenz nichts.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Gast
1 Monat zuvor

Frolleins und Mathematik, zwei Welten treffen aufeinander.

Das ist nicht wahr! Mit der Mathematik bin ich noch NIE zusammengetroffen. Sämtliche Mathematiklehrer an meiner früheren Ex-Schule werden das bestätigen. Also!

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Gast
1 Monat zuvor
Gast
Gast
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

Was hat das mit der Diskussion zu tun?

Begriffe wie Streuung, Mittelwert, Standardabweichung waren zu meiner Zeit Abiturwissen. Das gilt auch fuer Messwerte und mögliche Genauigkeit.

Die Streuung, eg HH 1000 bis 2200 Stunden pa, ist erheblich.

Selbst Wenn man den Wechsel zwischen Sonne und Wolken auf 1 Sekunde bestimmen koennte, was aufgrund der Wolkengeschwindigkeit und Sonnendefinition illusorisch ist, hat man bei 365 Tagen und geschätzt 4 Statusaenderungen pro Tag schon eine Ungenauigkeit von rund 0.4 Stunden.

Daher macht es nur Sinn, die Sonnenstunden je aktuelles Jahr auf maximal 1 Nachkommastellen anzugeben, eben og München 2.025,7 Stunden.

Die Genauigkeit 0.1 Stunde dividiert durch 365 Tage ist dann 0,00027 pro Tag. Das sind dann nur 0.99 Sekunden was auch Unfug ist.

Von 5,549863014 sind die 0.000000004 dann 14 Mikrosekunden. Das macht soviel Sinn wie Gemaechtlaenge 20 cm plus 4 Mikrometer. (wers braucht)

Da sind andere Dinge beim Solarertrag bedeutsamer, zbsp Schnee auf dem Modul.

Das Muddhi hielt viel von der Leopoldina, ich nicht. Weitere Kommentare erspare ich mir mal, da die Justiz bei Kritik derzeit recht griffig ist.

Von einer Dunkelflaute in Muenchen war im uebrigen nicht die Rede, insbesondere, da HH darunter liegt.

Mache Frolleins sind allerdings immer oder zu gewissen Zeiten oder bei gewissen Umständen auf Krawall gebürstet.

Gast
Gast
Reply to  Gast
1 Monat zuvor

Muenchen hatte früher 59 Schneetage, nun 44. Macht bei rund 5 Stunden Sonne pro Tag rund 220 Stunden weniger Solarenergie. Mit 1500 Durchschnitt ist es rund 40% von Kapstadt mit 3700, dort 2.5 Fach mehr.

Gast
Gast
Reply to  Gast
1 Monat zuvor

Hier noch eine schöne Karten.

https://echtsolar.de/globalstrahlung/

flurdab
flurdab
Reply to  Gast
1 Monat zuvor

Südarfika ist ein ausgesprochen schlechtes Beispiel.
Denn die haben es geschafft eine sichere Stromversorgung unter der Apartheit, in eine „Flatterstromversorgung“ mit regelmässigen Stromlücken unter der „antirassistischen“ ANC- Regierung zu verwandeln. Trotz Kohlekraftwerken.

Gibts ne Doku dazu, bei Arte.
Ist mit ein Grund warum Jakob Zuma von der anstehenden Wahl ausgeschlossen wurde. Korruption können die Neger eben auch.

Gast
Gast
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

Die Ursache fuer die Lastabschaltungen ist einfach: Kriminelle Banden sabotieren Kraftwerke, um lukrative Reparaturauftraege zu bekommen. Die Verbindungen sollen bis in hoechst Kreise reichen. Ein Manager, des es öffentlich gemacht hatte, überlebte nur knapp eine Vergiftung.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/nach-bericht-ueber-korruption-suedafrikas-energie-manager-muss-gehen-18700327.html

en.wikipedia.org/wiki/South_African_energy_crisis

In 2024 wird der Diesel knapp…

http://www.da.org.za/2024/05/confirmed-anc-government-is-putting-political-pressure-on-eskom-to-burn-more-diesel-da-wants-answers

Schönes Neger Paradies, Durban

x.com/i/status/1791703710881755429

Suedafrika haette genug Sonne, als Beispiel. Oben im Link ist eine schöne Weltkarte, wo man die Sonnenreichen Gegenden sieht.

flurdab
flurdab
Reply to  Gast
1 Monat zuvor

Ach wenn da nicht der Sand wäre. Und eine Bevölkerung die so erbärmlich arm gehalten wird, das alles geklaut wird was ruhig steht. Und dann noch das Problem mit der Nacht und den Wanderwegen der Tiere.
Photovoltaik ist ein nettes Gimick, ebenso wie Wind, mehr aber nicht.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Und jetzt das hier:

Robbespiere schrieb:

Hmmm….was würde denn z.B. mit den Investitionen in Infrastruktur wie Bahn oder Strasse geschehen, wenn auf den Baustellen niemand arbeitet?

Und wie die arbeiten! Wenn sie arbeiten. Da las ich vorhin einen sehr langen, sehr ausführlichen und sehr detaillierten Artikel von Dagmar Henn auf RT über die rund 800.000 Wohnungen, die in Deutschland fehlen. Und warum sie fehlen.

Das paßt nun wieder wunderschön zu der Baustelle hier gegenüber. Wenn ich hier nämlich nach draußen gehe und beispielsweise Richtung Südwesten gucke, dann sehe ich dort in der Gegend die oberen Enden von sage und schreibe sechs Kränen. Daß hier nicht gebaut würde, ist gelogen! Hier bauen sie wie bekloppt. Wenn sie denn bauen.

Hier gibt es nämlich seit kurz vor Ostern 2024 (für Nichtrechnenkönnende: Ostern 2024 fand vor 50 51 Tagen statt) ein sehr hohes und sehr langes Gerüst, mit dem sie kurz vor Ostern ein sehr hohes und sehr langes Gebäude von Kopf bis Fuß eingerüstet haben. Dieses Gebäude ist derart lang, daß es sogar um die Ecke läuft. Das haben damals also sechs kernige junge Männer eingerüstet, die verkleidet waren wie Bergsteiger. Gehört sich so bei diesem Job, habe ich bei dieser Gelegenheit gelernt. Während der Osterfeiertage haben sie Pause gemacht und danach fertig eingerüstet.

Seither steht das Gerüst. Manchmal, vorzugsweise samstags, stolpert ein junger weiß gekleideter Mann auf dem Gerüst herum, und schleppt weiße Kübel von einem Stockwerk ins andere. Aus der Ferne wirkt das so, als würden die Kübel einiges wiegen. Vor zwei Wochen etwa bekam der Kübelmann Unterstützung von zwei weiteren weiß gekleideten Kübelmännern. Diese drei Kübelmänner kletterten tatsächlich einige Stunden auf dem Gerüst herum und unterhielten sich vergnügt. Dann waren sie wieder weg.

Also. Die Sache ist klar. Es gibt viel zu viele Baustellen und viel zu wenige Kübelmänner. Deshalb müssen sich die wenigen Kübelmänner auf diese vielen Baustellen verteilen und sind dann mal hier und dann mal dort.

Wenn das so weitergeht, werde die armen Tröpfe in dem Haus hier gegenüber noch jahrelang mit diesem Gerüst leben müssen. In dem Haus, in dem ich lebe, hatte man vor zwölf oder dreizehn Jahren die Fassade und die Balkone energetisch aufgehübscht. Das dafür erforderliche Gerüst stand mindestens ein halbes Jahr länger als angekündigt. Und das war vor vielen Jahren. Damals gab es noch sehr viel mehr Personal als heute.

Wer nichts mehr zu verlieren hat, wird gefährlich.

Das kann man wohl sagen! Ich habe schon lange nix mehr zu verlieren. Und die Wespen, die ich in diesem Jahr schon geschlachtet habe, sind kaum noch zählbar. Ich bitte immer sehr höflich darum, diese Wohnung schnellstens zu verlassen – immerhin zahle ich hier die Miete und nicht diese ekligen Viecher -, aber wenn sie nicht hören wollen, dann war’s das eben. Selber schuld.

Ich höre jedes Jahr das Rumgeheule, es gäbe keine Wespen mehr und wir würden allesamt allein deswegen schon bald draufgehen … Ein Schmarrn ist das! Diese Viecher sind alle hier auf meinem Balkon. Bis ich sie eben zur Strecke bringe, wenn sie nicht rechtzeitig verschwinden. Hat vor einigen Tagen tatsächlich eine gemacht. Ist wieder abgehauen, noch bevor ich sie erschlagen konnte. Sehr vernünftig. Ändert aber nichts an der Beobachtung, die ich notgedrungen seit Jahren immer wieder machen muß: Wespen sich strohdumme Viecher. Da ist nichts mehr zu wollen bei denen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

@Frollein Renitent

Und wie die arbeiten! Wenn sie arbeiten.

Das ist eine andere Baustelle, auch wenn es verwandt klingt. 🙂
Seit Kohls Kahlschlag im sozialen Wohnungsbau und der Abschaffung von Steuervorteilen für Baugenossenschaften dünnt die Baubranche immer mehr aus.
Dass die Privaten Vermieter keinen Anreiz sehen, neue Objekte zu bauen, weil ihnen das die Preise für den Bestand verhageln würde, ist nachvollziehbar.
Da müsste der Staat schon mit Zwangs-Enteignung für leerstehende Grundstücke ( oder Bruchbuden ) drohen.

Den Rest hat der Bauwirtschaft dann die Schuldenbremse unter Merkel gegeben, wie man am Zustand unserer Brücken und Straßen gut sehen ( und spüren ) kann.

Ich höre jedes Jahr das Rumgeheule, es gäbe keine Wespen mehr

Ach, bei dir tummeln die sich jetzt?
Ich hatte mich schon gewundert. 🙂

Dass es seit der Verwendung von Neo-Nikotinoiden viel weniger Insekten gibt, ist leider wahr.
Wenn man in den 80’er Jahren mit dem Fahrad bei offenem Mund durch den Rheinwald fuhr, war man in 20 Min. satt.
Heute braucht man ohne Vesperdose gar nicht erst losfahren. 😀

Last edited 1 Monat zuvor by Robbespiere
Heribert
Heribert
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Lieber Bienen!

n.b.
n.b.
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Den Rest hat der Bauwirtschaft dann die Schuldenbremse unter Merkel gegeben, wie man am Zustand unserer Brücken und Straßen gut sehen ( und spüren ) kann.

Definitiv… Ich bin heute Mal wieder meine Standardausdauerstrecke mit meinem Rennrad gefahren. Glücklicherweise kann ich es wieder. Diese fahre ich seit 35 Jahren immer mal wieder und der Zustand wird immer schlechter. Schlaglöcher ohne Ende! Es gibt zwar inzwischen einige Radwege an den Straßen, aber diese sind mittlerweile wieder zum Großteil unbefahrbar, so dass ich dann wieder die Straße nutzen muss um mich nicht selbst zu gefährden.
Wirklich gute Radwege hingegen werden gerne benutzt… Auch mit dem Rennrad.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  n.b.
1 Monat zuvor

@n.b.

Der Trend scheint dahin zu gehen, Radwege in der Stadt einfach aufzumalen.
Das macht deren Zustand weder besser, noch erhöht es die Sicherheit der Radfahrer im Geringsten.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  n.b.
1 Monat zuvor

Diese fahre ich seit 35 Jahren immer mal wieder und der Zustand wird immer schlechter. Schlaglöcher ohne Ende!

Fährst Du mit Deinem Rennradl in Kenya? Da war ich in den Achtzigerjahren eine Weile – da haben sie auch solche kraterförmigen Schlaglöcher in den Straßen. Ist besonders nachts spannend, vor allem wenn man nicht mit einem Rennradl oder mit dem Auto unterwegs ist, sondern einen Bus steuern soll. Mit Passagieren. Ohne je einen Bus gesteuert zu haben. Man muß halt wissen, wo die Schlaglöcher sind, und dann auf die andere Straßenseite wechseln. Muß man aber aufpassen, daß nicht grad was entgegen kommt. Sonst einfach stehenbleiben und waren, bis das Gegenüber vorbei ist. Ist sowieso schwierig, weil sie dort ja links – d. h. auf der falschen Straßenseite – fahren. 😉

Pen
Pen
Reply to  n.b.
1 Monat zuvor

Dafür finanzieren wir Radwege in
Peru.

n.b
n.b
Reply to  Pen
1 Monat zuvor

Und das ist nur ein Beispiel von ganz viel mehr vom übelsten Schwachsinn was unsere Regierung verbricht…

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Dass es seit der Verwendung von Neo-Nikotinoiden viel weniger Insekten gibt, ist leider wahr.

Ich hatte mich ja auch vor langer Zeit einmal für einige Wochen lang mit Neo-Nikotinoiden versorgt – das Summ-Volk hat das nicht interessiert. Dann habe ich die Nikotinerei ganz sein lassen, weil die Erfolglosigkeit gegen diese Viecher mich einfach nervte – aber sie kommen weiterhin nach hier.

Da bleibt nur noch eine Ursache übrig: Putin ist schuld.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

@Frollein Renitent

Ich hatte mich ja auch vor langer Zeit einmal für einige Wochen lang mit Neo-Nikotinoiden versorgt – das Summ-Volk hat das nicht interessiert.

Da hat sich bei dir wohl eine Population aus einem Nichtraucher-Haushalt-Nest angesiedelt.
Wirf doch mal der grünen Öko-Tussie in der Nachbarschaft faule Birnen oder Pflaumen auf den Balkon.
Da stehen die Viecher drauf und die Grüne ist per Parteibuch zur Nächstenliebe per Artenschutz verpflichtet. ;-D

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

@Robbespiere

Weiß ich nicht, ob wir hier Ökoidinnen haben oder ob nicht. Geht mich nix an, interessiert mich auch nicht.

Nichtsdestotrotz wird heute ein herrlicher Tag! Keine Wespen! Auch keine Kübelmänner. Es kübelte nämlich nächtens von oben. Ergo viel zu gefährlich, um auf glitschigen Gerüsten quietschvergnügt Kübel zu verteilen.

Außerdem soll es heute nachmittag heftigst gewittern samt Blitz und Donner und Duschwasser und Überschwemmungen und absaufenden Autos und was nicht allem. Da können die Jungs sowieso nicht kübeln. Die kübeln nur, wenn’s trocken ist. Außerdem ist heute Dienstag, also kein Kübeltag.

Was mir aber wieder einfiel, weil die Klebehysteriker doch gerade erst wieder einen Flughafen lahmgelegt haben:

Da las ich vor einiger Zeit, daß es heute mehr als doppelt so viele Menschen auf der Erde gibt als noch vor 50 Jahren. Und diese Menschen leben! Das bedeutet: Was auch immer mit ihnen ist oder auch nicht, sie haben auf jeden Fall genug zu trinken. Denn ohne wären sie nach drei Tagen tot. Sind sie aber nicht.

Diese mehr als doppelt so vielen Menschen haben also genug Wasser, um zu überleben. Und wo kommt das Wasser her? Es regnet! Und bevor es regnen kann, muß etwas verdunsten. Weil es nun also mehr als doppelt so viel Wasser braucht wie noch vor einem haben Jahrhundert, muß es auch mindestens doppelt so viel regnen wie damals. Zunächst einmal muß also mindestens doppelt so viel verdunsten wie früher, damit es anschließend wieder runterregnen kann. Und es müssen die Gletscher schmelzen, denn was da wegschmilzt, wir schon bald zu Regenwasser. Nachdem das Wasser, bevor es runterregnet, zunächst einmal verdunsten muß, muß es also deutlich wärmer werden als noch vor 50 Jahren, weil eben auch deutlich mehr verdunsten muß, um all diese vielen Mensch mit Trinkbarem zu versorgen. Wenn es winterkalt ist, verdunstet nämlich nichts. Meine Generation hat das noch in der Schule gelernt.

Meerwasser zu entsalzen ist zur Gewinnung von Regen überflüssig, denn es ist das Wasser, das verdunsten muß, um die Menschen am Leben zu halten, nicht das Salz. Mit Salz zaubert man keinen Regen herbei.

Die Weigerung, die Natur ihren Job erledigen zu lassen (CO²-Hysterie!) ist also nichts anderes als menschenverachtend.

Deshalb betrachte ich auch dieses konsequente Nichtbestrafen für Straßen- und Flughafenkleber als lächerlich, um es einmal höflich auszudrücken.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

@Frollein Renitent

Die Weigerung, die Natur ihren Job erledigen zu lassen (CO²-Hysterie!) ist also nichts anderes als menschenverachtend.

Zustimmung.

Nicht nur menschenverachtend, sondern regelrecht geschöpfeverachtend, denn es trifft ja die gesamte Natur.

Der pure Materialismus schafft erst die Probleme, welche zu Plünderung und Schädigung der Umwelt führen.

Deshalb betrachte ich auch dieses konsequente Nichtbestrafen für Straßen- und Flughafenkleber als lächerlich, um es einmal höflich auszudrücken.

Auch hier Zustimmung, obwohl ich der Meinung bin, dass diese Klima-Terroristen Teil eines Geschäftsmodells in Billionenhöhe sind.
Dessen Urheber gehören aus dem Verkehr gezogen, dann erledigt sich die Sache mit dem Verlust der Finanzierung und Organisierung von selbst.

Gast
Gast
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

“ Was auch immer mit ihnen ist oder auch nicht, sie haben auf jeden Fall genug zu trinken… Weil es nun also mehr als doppelt so viel Wasser braucht wie noch vor einem haben Jahrhundert, muß es auch mindestens doppelt so viel regnen wie damals“

Das ist insofern völliger Blödsinn, als das Trinkwasser in D der geringste Verbrauch ist, ca 3l/Person/Tag. Das meiste ist Abort/Wasserspuelung und Dusche/Badewanne nebst Waschmaschine und Spuele, zusammen in D 130l/Person/d.

2.2 Mrd Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, 190 Mil Kinder sind gesundheitsgefaehrdet. Da wird praktisch aus dem naechsten Fluss oder Schlammloch getrunken oder Kuhbiesel als Dusche benutzt.

In D faellt bei 84 Mill Einwohnern rund 830 mm/Jahr auf 360.000 km2, also rund 3E11 m3 p.a oder 9m3 pro Person und Tag, rund 9000 l/Tag und Person.

Dem renitenten Frollein wird dringend geraten, in Ihrer Anstalt, was auch immer es ist, zu bleiben und darauf Ihren Horizont zu beschränken.

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

@Robbespiere

Wenn man in den 80’er Jahren mit dem Fahrad bei offenem Mund durch den Rheinwald fuhr, war man in 20 Min. satt.

Unabhängig von der tatsächlichen Reduktion der Populationsdichte unserer heimischen Insekten ist Dir aber schon klar, dass Deine Ernährungsgewohnheiten etwas seltsam sind bzw. wären?

n.b
n.b
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

Dir aber schon klar, dass Deine Ernährungsgewohnheiten etwas seltsam sind bzw. wären?

Was denn? Heutzutage wird man von höchster Stelle dafür gelobt wenn man Insekten frisst…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

@Schwizig

Unabhängig von der tatsächlichen Reduktion der Populationsdichte unserer heimischen Insekten ist Dir aber schon klar, dass Deine Ernährungsgewohnheiten etwas seltsam sind bzw. wären?

Das war nur eine pseudo-wissenschaftliche Aussage über den Proteingehalt der Luft damals.
Fliegendes Tatar war noch nie so meines. 😉

Pen
Pen
Reply to  Schwitzig
30 Tage zuvor

In meiner Gegend gibt es noch genug Mücken, und ihre Stiche sind nicht von Pappe. Jucken tagelang.

Gutes Mittel : Nelkenöl

1- 2 Tropfen in eine Untertasse mit Wasser neben dem Bett schützen zuverlässig. Das Wasser ab und zu auffüllen.

Wütender Bürger
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Genau das meine ich: wir Bürger müssen einen nicht geringen Teil unserer Arbeitskraft und Lebenszeit dafür verwenden, um das zu erwirtschaften, was der Staat an Vermögen zur Verfügung hat.

Und der Gedanke, daß durch meine Arbeit und durch meinen Konsum, von dem ein Großteil zum Leben schlicht nicht verzichtbar ist, Mordwerkzeug finanziert wird und Menschen sterben, macht mich krank.

Wütender Bürger
Reply to  Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Nebenbei: warum heißen Einwohner eines Landes „Bürger“? Weil sie die ultimativen Bürgen für alle Kredite sind, die der Staat aufnimmt, denn Arbeitskraft steht als Produktionsfaktor immer zur Verfügung.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Oh je…
Warum habt ihr nicht den Mut, eure pathologische Umdefinition von allem und jedem Sprachlichen endlich mit einem eigenen Begriff für den verendeten Dialekt zu versehen? Wenn ich zum Kind sage, dass es flunkert, dass es lügt, und es mir antwortet, das sei nicht lügisch sondern alternativisch, liegt das dann daran, dass ihm abends die Alice anstatt des Struwwelpeters vorgelesen wurde? – Obwohl, bei dem Beispiel handelt es sich um eine ganz andere Stufe der Entwicklung! Das Kind hat was begriffen. Es kann tatsächlich märchisch und spielt mit den Möglichkeiten sprachlichen Ausdrucks. Es verhunzt ihn nicht. Genau, nennt euren verendeten Dialekt einfach verhunzisch,. Dann passt endlich alles wieder.

Ich fänd’s toll.

Rudi
Rudi
1 Monat zuvor

Ungar schreibt:

Es sind Politiker wie Lindner, die mit umfassenden Defizit an Fachwissen das strukturelle Problem Deutschlands verkörpern.

Davon gehe ich nicht zwingend aus, dass Lindner Defizite im Fachwissen hat. Er ist wegen seiner neoliberalen Einsager ideologisch stark aufgeladen. An erster Stelle steht Prof. Dr. Dr. h. c. Lars P. Feld vom Freiburger Eucken-Institut. Im Februar 2022 hat Lindner ihn zum “Persönlichen Beauftragten des Bundesministers der Finanzen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung” ernannt. Das Interesse Lindners und der FDP ist es, die Kapitalseite zu stärken. Aus deren Sicht macht der Finanzminister gute Politik.
Über Lindners engsten Berater schreibt LobbyPedia:

Lars P. Feld … ist Leiter des neoliberalen Walter Eucken Instituts sowie Mitglied diverser neoliberaler Netzwerke. … Er war von von 2011 bis 2021 Mitglied und seit März 2020 Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Wirtschaftsrats der CDU und Kuratoriumsmitglied der Impuls-Stiftung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) ist er bestens mit Vertretern der Privatwirtschaft vernetzt.

n.b
n.b
Reply to  Rudi
1 Monat zuvor

An erster Stelle steht Prof. Dr. Dr. h. c. Lars P. Feld vom Freiburger Eucken-Institut.

Also doch grober Unsinn was Lindner verbricht…

Rudi
Rudi
Reply to  n.b
1 Monat zuvor

Ich halte es für falsch, den politischen Gegner zu unterschätzen, ihm beispielsweise ein „Defizit an Fachwissen“ zu unterstellen, wie Ungar das tut. Lindners Politik mag aus einer bestimmten politischen Sicht „grober Unsinn“ sein, aus einer anderen ist sie es eben nicht, nämlich aus dem Blickwinkel der Kapitalseite.

Betrachten wir die Geschichte der Bundesrepublik, wurde aus der sozialen Marktwirtschaft, wie sie bei den GG-Erfindern erdacht worden war, eine neoliberale Ellenbogenwirtschaft. Diejenigen, die das durchgesetzt haben, hatten keine Kompetenzdefizite. Sie strebten ihrer Agenda nach und haben sie erfolgreich umgesetzt. Sie waren wohl schlauer als die Gewerkschaften annahmen.

n.b
n.b
Reply to  Rudi
1 Monat zuvor

Doch… Es sind gerade Kompetenzlücken, wenn die von vollkommen falschen Annahmen ausgehen und damit Land und Leute RUINIEREN!
Und langfristig ruinieren die sich auch selbst, weil irgendwann jagen wir die zu Teufel und zwar nachhaltig!

Rudi
Rudi
Reply to  n.b
1 Monat zuvor

Ich kann mir nicht vorstellen, dass deine Argumentation „irgendwann jagen wir die zum Teufel“ stichhaltig ist, denn neoliberale Kapitalisten lassen sich nicht unterkriegen, wie das Beispiel 2008 zeigt, als die Banken, die die Finanzkrise verursacht hatten, mit den Mitteln der einfachen Steuerzahler von der Politik wieder aufgepäppelt wurden.

Die Wählerschaft ist nicht davon abzuhalten, Parteien zu wählen, die eine neoliberale Agenda in ihrem Programm haben. Dazu mag auch der Falschsprech beitragen, weil die wahren Ziele gerne verschleiert werden. Etwa wenn mandra-artig davon geredet wird, man müsse mehr Anreize schaffen, um Leute in Arbeit zu bringen, um zu verdecken, dass das Bürgergeld gekürzt werden soll.

Panthasien, „wir“ würden die Kapitalisten samt ihren dienenden Politikern irgendwann zum Teufel zu jagen, werden nicht eintreten. Denn davor steht das Wahlrecht.

n.b
n.b
Reply to  Rudi
1 Monat zuvor

Doch, die Politik von Lindner ist grober Unsinn! Und zwar gewaltig…. Sparen obwohl Investitionen angesagt sind, sehen auch eine Vielzahl der Unternehmen! Und die Abwandern können tun es gerade und diese kommen garantiert nicht so schnell wieder.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Rudi
1 Monat zuvor

@Rudi

Ich halte es für falsch, den politischen Gegner zu unterschätzen, ihm beispielsweise ein „Defizit an Fachwissen“ zu unterstellen, wie Ungar das tut. Lindners Politik mag aus einer bestimmten politischen Sicht „grober Unsinn“ sein, aus einer anderen ist sie es eben nicht, nämlich aus dem Blickwinkel der Kapitalseite.

Es könnte aber doch auch sein, dass die „Kapitalseite“ die Expertise ( per Beratern, gar aus der Drehtür ) liefert und die politischen Umsetzer nur wg. deren ( pseudo- ) demokratischer Macht benötigt? 😉

Was die Politiker für den erfolg brauchen ist lediglich ein gerüttelt Maß an Gier, Egozentrismus und Verachtung für ihre Wähler, sowie eine gehörige Gehirnwäsche in entsprechenden Organisationen wie WEF etc..

Lasse Machen
Lasse Machen
Reply to  Rudi
1 Monat zuvor

„wurde aus der sozialen Marktwirtschaft…“
Soziale Marktwirtschaft ist nur ein anderer Begriff für Kapitalismus. Er lässt sich auch leichter „verkaufen“. Er wurde implementiert, weil mit der DDR ein Staat existierte, der Arbeitnehmerrechte und Sozialleistungen vorweisen konnte, die in der BRD – wenn überhaupt – nur ansatzweise vorhanden waren.
Nachdem, durch, in meinen Augen, eine Konterevolution, die DDR entsorgte (und nicht nur die), wurde der Kapitalismus von der Kette gelassen und zeigt sein wahres Gesicht. Es gibt keine Konkurrenz mehr, also auf wen sollte er Rücksicht nehmen?
Du nennst es „neoliberale Ellenbogengesellschaft“, ich nenne es Imperialismus in höchster Vollendung.
Gestalten, die sich in der sog. Ampel, anscheinend um die Belange des gemeinen Volkes kümmern, sind – wie alle anderen bürgerlichen, politischen Vertreter – nichts anderes als der politische Arm der bundesdeutschen Eliten. Und dafür werden alle fürstlich entlohnt.
Und muss nun mal wirklich jemand wegen totaler Unfähigkeit, oder Korruption, seinen Stuhl räumen, dann fängt ihn das Kapital mit hoch dotierten Pöstchen ab. Bei den „Neulandrebellen“ muss keine Namen nennen, oder? Kennt jeder.

Pen
Pen
1 Monat zuvor

Diese Bubis aus der FDP, früher nannte man sie die
‚Primanerriege‘.

Pen
Pen
Reply to  Pen
1 Monat zuvor

Norbert Röttgen gehörte auch dazu

Frollein Renitent
Frollein Renitent
1 Monat zuvor

Vielleicht wird das ja doch noch was mit dem neoliberalen Durchmarsch:

  1. Klaus Schwab will als Chef zurücktreten
  2. FDP, Union und Wirtschaft fordern Ende des Achtstundentags
  3. Maybrit Illner ergeht sich in Realitätsverweigerung und leugnet den Genozid

Alles gerade gelesen auf RT.

Und dann hörte ich noch während meines Mittagessens in einem Podcast – ich werde nie wieder zum Essen das Radio einschalten -, daß Rammstein plus Till Lindemann schon wieder auf Tournee sind, möglicherweise aber ohne Row Zero. Man diskutierte über das enorme Machtgefälle zwischen schwerreichen Popstars und blutjungen Fans, das diese Popstars in dem rein androkratischen Steinzeitbusiness, welches die Musikindustrie heute immer noch ist, zum eigenen Wohle ausnutzen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

@Frollein Renitent

Und dann hörte ich noch während meines Mittagessens in einem Podcast – ich werde nie wieder zum Essen das Radio einschalten -, daß Rammstein plus Till Lindemann schon wieder auf Tournee sind, möglicherweise aber ohne Row Zero. Man diskutierte über das enorme Machtgefälle zwischen schwerreichen Popstars und blutjungen Fans, das diese Popstars in dem rein androkratischen Steinzeitbusiness, welches die Musikindustrie heute immer noch ist, zum eigenen Wohle ausnutzen.

Naja, jedes Ding hat zwei Seiten.
Einer tut und Einer läßt.

Ich , für meinen Teil, habe mich nie Backstage von Madonne, Rihanna, Pink oder Gianna Nannini vernaschen lassen.

Das könnte natürlich evtl. daran liegen dass diese erfolgreichen Musikerinnen……

a.) andere Prioritäten hatten

oder

b.) ich nie auf einem ihrer Konzerte war. 😀

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

@Robbespiere

Genau darum ging es in diesem komischen Potcast:

Einer tut und Einer läßt.

Zwei Frauen und ein Mann (seinen Namen habe ich vergessen, er scheint aber irgendwie bekannt zu sein im Bereich der populären Musik) diskutierten über den enormen Altersunterschied zwischen Lindemann und den mehrheitlich blutjungen Frauen, die einen Teil seiner Fan-Gemeinde ausmachen.

Die Frauen und vor allem auch der Mann waren übereinstimmend der Ansicht, daß ein Multimillionär, der locker vierzig Jahre älter ist als die Girlies, die mehrheitlich – verstehen kann ich das ja auch nicht, aber so ging die Rede -, tatsächlich wegen der Musik dort seien. Und eben nicht wegen dieses Lindemanns.

Sie diskutierten über das enorme Machtgefälle zwischen diesem berühmten Popstar und den Girlies, die eben verglichen mit ihm komplette Nichtse seien. Das nutze er eiskalt aus und man war der übereinstimmenden Ansicht, daß diese Musikbranche ein Steinzeitbusiness sei, das sie doch nun langsam einmal ändern sollten. Vor allem, weil in den oberen Etagen fast ausschließlich Männer säßen. Das gilt auch für die Hintermannschaft der Künstlerinnen, die Du erwähntest. Weshalb sich eben nix ändert. Denen fehlt ja nix. Ganz im Gegenteil.

Im Endeffekt ging es meiner Ansicht nach schlicht um ein Verhalten, das man als verantwortungsbewußt gezeichnen könnte, und von dem dieser Lindemann nichts erkennen läßt. Das war schon vor einem Jahr meine Meinung. Und das ist sie immer noch. Ich erwarte von zwanzigjährigen Frauen ganz sicher nicht, daß sie dasselbe Verantwortungbewußtsein an den Tag legen wie ein sechzigjähriger Multimillionär. Dazu sind diese Frauen noch lang nicht in der Lage. Dazu braucht es ein gewisses Maß an Lebenserfahrung und das kann man im Alter von zwanzig Jahren noch nicht haben.

flurdab
flurdab
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

Hast du denn auch beglaubigte Aussagen zu deinen Unterstellungen?
Oder geht dir nur die Phantasie durch, wie fast allen die sich dazu äußern.
Die Show die die Rammsteiner bei jedem Konzert stemmen ist kein Spaziergang. Ob alte Männer da noch viel Energie übrig haben um Frauen sexuell zu nötigen, ziehe ich in Zweifel.
Noch doller fand ich die Geschichte von der „Blasebox“ unter der Bühne, in der Lindemann während des Konzerts von willfährigen Frauen Felatio erleben sollen gedurft haben soll.
Klar, ein Konzert in vollbesetztem Stadion. Der Sänger verschwindet mittenmang für 5, 7, 10 Minuten? Dann kommt er wieder auf die Bühne und trällert einfach weiter.
Und dann ist Lindemann und Rammstein auch noch in Russland sehr beliebt.
Aber gut die Kahane hat wenigstens 800.000 € eingesackt.
Hat sich also gelohnt.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

@Frollein Renitent

Das Tier, welches im Medienzirkus gerne gebucht wird, ist die Ente.
Leider kommt die oft ziemlich gerupft daher und ist so schwer zu erkennen.

Entsprechend kocht die Gerüchteküche.

Wer wg. der Musik auf ein Konzert geht, hat denn was genau im Bachstage-Bereich zu suchen und warum ist das Wort „NEIN“ derart aus der Mode gekommen?

Im Alter von 20 Jahren sollte man doch zumindest wissen, was man partout nicht will und dazu gehört m.M.n. ganz sicher das nuckeln an einer 60’jährigen, verschwitzten, womöglich müffelnden, maskulinen Harnröhrenausstülpung, oder? 😉

flurdab
flurdab
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Was mich an der ganzen Geschichte arg gewundert hat ist die tiefe Verbeugung der Rammsteiner im Jahr 2022.
Wenn das keine Liebeserklärung an Faeser und Paus ist, dann weiß ich das auch nicht.
https://www.youtube.com/watch?v=thJgU9jkdU4

Heribert
Heribert
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Konntest ihnen aber nur knapp entgehen!😉😜

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Heribert
1 Monat zuvor

Gianna Nannini braucht niemand zu entgehen. Selbst für Männer ist die Gefahr inzwischen vorbei. 😉

Spaß beiseite: Die Songs dieser Frau fand ich viele Jahre lang ziemlich gut. Dann bin ich davon abgekommen und begann mich mehr für Klassik zu interessieren.

Heribert
Heribert
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

Ging an Robbes

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Frollein Renitent
1 Monat zuvor

Der Artikel von Tom Wellbrock auf RT mit dem Titel „Leugnung des Genozids und Realitätsverweigerung: Propagandashow bei Maybrit Illner“ über den Massenmord, den das israelische Militär seit Oktober 2023 an den Menschen im Gaza-Streifen verübt, ist überaus lesenswert.
Wellbrock schreibt gegen Ende seines Artikels:

Es sind diese Erzählungen und Auslassungen, es sind diese Lügen und Behauptungen, die ein unvollständiges Bild der Ereignisse im Gazastreifen produzieren. Und genau das ist ihr Ziel, sie machen aus grausamen Morden eine defensive Notwendigkeit, die jede weitere Grausamkeit rechtfertigt und unterstützt. Somit erhält Israel einen Freifahrtschein, um weitermachen zu können, immer mehr Menschen sinn- und skrupellos umbringen zu können. Das rückgratlose Gestammel eines Omid Nouripour ändert daran ebenso wenig wie die Reiselust einer deutschen Außenministerin ohne diplomatische Grundfertigkeiten und politische Einflussmöglichkeiten.