Schönes Wetter und kaltes Bier

Eine Glosse von Ralf Stiegler

Ein Mensch in meinem engeren Bekanntenkreis verstieg sich neulich zu der Aussage, dass es jetzt mit dem Wetter wohl aufwärts ginge.

Sicher, die Temperaturen sind sommerlich, die Sonne scheint und die Vögel zwitschern.

So empörend ich es aber finde, dass dieser Zeitgenosse alarmistische Klimaveränderungen als „schönes Wetter“ missinterpretiert, so gut kann ich seine Naivität teilweise entschuldigen.

Nur aufgrund seiner mangelnden Medienkompetenz und damit einhergehender Desinformation, kann er diese sonnigen Tage (mitten im Mai!) genießen. Unwissenheit kann eine Gnade sein. Ich gönne ihm diesen Genuß. Kopfschüttelnd.

Wenn man aber, wie ich, dem Kanon der Wissenschaft folgt, dann kann man nur zu dem Schluss kommen, dass diese frühe Biergartenwetterlage ein weiteres Indiz für die menschengemachte Klimaerwärmung ist.

Diese ganzen armen Menschen, die lachend im Biergarten sitzen, mit gekühlten (!) Bieren anstossen und vermeintlich das Leben genießen…

Ihre Lebensfreude fusst auf der Missachtung von 99,93% der wissenschaftlichen Erkenntnisse, die einen Zusammenhang zwischen CO2-Emmissionen und einen menschengemachten Klimawandel quasi beweisen.

Na dann Prost, ihr seligen Biergartenbesucher! Abgesehen davon, wie klimaschädlich die industrielle Produktion von Bier ist, sollte man diese Glückseligen darauf aufmerksam machen, wie ignorant es in diesen Zeiten ist, auch noch gekühltes (!) Bier zu trinken! Gerade in Zeiten, in denen Deutschland der ganzen Welt als Vorreiter für verantwortliche Klimapolitik, also Reduzierung der CO2-Emmissionen dient, feiern Unaufgeklärte und Querdenker (vermutlich auch noch ungeimpft!) mit gekühlten Bier! Und fallen damit Habeck mit seiner visionären Klimapolitik in den Rücken!

„… und selig sind die geistig Armen.“

Wenn ihr euch über schöne Tage freut, dann seid euch gewahr, dass sonnige Tage (bereits Anfang Mai!) nichts anderes sind, als weitere Beweise für den menschengemachten Klimawandel! Ich jedenfalls – man möge mich korrigieren – kann mich an keinen Mai erinnern, in dem es so viele, schöne, sonnige Tage gab!

Wer heute noch sonnige Tage bei gekühlten (!) Bieren feiert, gehört entweder überzeugt, oder ausgegrenzt.

Ja, man sollte auf Jene mit dem Finger zeigen, die sich außerhalb wissenschaftlicher Erkenntnisse stellen und egoistisch den menschengemachten Klimawandel durch unsolidarisch-geselliges (und somit klimaschädliches!) Konsumverhalten fördern.

Diese sind – metaphorisch gesprochen – der kariöse Zahn der gezogen werden muss, um das Gesamtgebiss Deutschland zu schützen. Damit unsere Demokratie auch morgen noch kraftvoll zubeißen kann (#wegbeissen!).

All Jene, die immer noch eine Gasheizung, oder gar einen Holzofen betreiben und Autos mit Verbrennermotoren fahren – bitte wacht endlich auf!  Installiert eine Wärmepumpe und schafft euch endlich ein E-Auto an!

Nur so können wir den Klimawandel aufhalten!

Denn, wenn unsere Kinder uns irgendwann im Januar bei 45° fragen sollten, warum wir nichts gegen den Klimawandel getan hätten, dann wollen wir wohl nicht sagen müssen, dass wir trotzdem bei unserer Gasheizung blieben und weiterhin Autos mit Verbrennungsmotoren gefahren sind. Wir wollen doch alle nicht unseren Kindern und Kindeskindern erzählen müssen, dass wir (damals) auf die rechten Schwurbler hereingefallen sind.

Trotz all dieser Widrigkeiten, die nur mit der Unkenntnis und Ablehnung allgemeiner wissenschaftlicher Erkenntnisse/Fakten von Teilen der Bevölkerung zu erklären sind, bleibe ich optimistisch:

Deutschland ist und bleibt Vorreiter in der konsequenten Umsetzung klimaverantwortlicher Energiepolitik! Andere Volkswirtschaften werden daran Beispiel nehmen und in Zukunft auch wie wir auf Windkraft und Solarenergie setzen. Heute bereits, werden kaum noch Braunkohle-  und Atomkraftwerke gebaut! Der klimaverantwortlichen und wegweisenden bundesdeutschen Energiepolitik sei Dank!

Die Ampel-Regierung der BRD ist die Fackel der Erkenntnis in der Dunkelheit der globalen Außenwelt.

Diese Fackel trägt unsere Außenministerin Baerbock, trotz ihrer geringen Körpergröße, hoch in die restliche Welt. Nicht nur mit natürlicher Schönheit und Anmut gesegnet, sondern auch eloquent und allerorten respektiert, trägt sie dieses Licht an die Unwissenden. Und gibt so Ländern, die selbst 100.000de Kilometer entfernt sind, Orientierung. Viele werden diesem Licht folgen – denn der wahren, reinen Vernunft kann sich letztendlich ja wohl niemand ernsthaft entziehen wollen…

Und, liebe Leser, ein letztes Wort:

Geht bitte nicht bei vermeintlich ’schönen Wetter‘ in den Biergarten, um mit Freunden mit gekühltem (!) Bier anzustoßen. Denn das geht dann (nur meine Meinung) fast schon ein wenig in Richtung rechtsnational…

Wehret den Anfängen!

3.8 4 votes
Article Rating
Diesen Beitrag ausdrucken

Gastautor

Der Inhalt dieser Veröffentlichung spiegelt nicht unbedingt die Meinung der neulandrebellen wider. Die Redaktion bedankt sich beim Gastautor für das Überlassen des Textes.

Avatar-Foto
Unterstütze uns und hilf dabei, die neulandrebellen besser und wirkungsmächtiger zu machen
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

19 Comments
Oldest
Newest
Inline Feedbacks
View all comments
Pascal
Pascal
1 Monat zuvor

Ach, es gab schöne und sonnige Tage im Mai 2024? Für meinen Standort in der grenznahen Nordwestschweiz trifft das in dieser Eindeutigkeit jedenfalls nicht zu.

Aber zweifelsohne muss man dem Autor zustimmen. Einfach so sein Leben leben zu wollen, geht gar nicht mehr in diesen Tagen, wo wir doch alle beständig Haltung gegen Klimawandel, Milliarden von Nazis in ganz Europa und den Superschurken Putin zeigen müssen.

Und gerade wenn man sieht, wie einfach man es uns macht, auf den fahrenden Zug einfach nur aufzuspringen, um uns mit den anderen in wohlfeiler Selbstgerechtigkeit zu suhlen, wird sich dereinst niemand glaubwürdig damit herausreden können, wegen was auch immer verhindert gewesen zu sein, als man noch etwas unternehmen konnte gegen die Machtübernahme durch Krah, Höcke und den Dagobert Duck unter den AfDlern, Bystron.

Ach liebe Tagesschau, lieber Spiegel und liebe Bundesregierung, erklärt uns doch bitte auch weiterhin, was wir tun sollen, wir werden brav folgen. Wir kriegen alle immer so drückende Kopfschmerzen vom Selberdenken.

Ralf
Ralf
Reply to  Pascal
1 Monat zuvor

Hallo Pascal,
danke! Für Leute wie dich habe ich diesen Text geschrieben. Hier ist das Wetter auch eher Mau als Mai Habe aber in diesem Monat bereits gewisse Todsünden im Biergarten unter strahlender Sonne begangen…

ChrissieR
ChrissieR
1 Monat zuvor

Guude!
Also bis auf ganz wenige Tage hätte ich das Bier auch bequem über Nacht auf der Fensterbank runterkühlen können, vollkommen Bio!
Die Co2 Bilanz musste ich aber durch Gas oder Holzheizung wieder nivellieren…auch der ein oder andere Glühwein war dabei!
Auf jeden Fall lass ich mir zu jeder Jahreszeit das schmecken, worauf ich grade Bock habe!
Scheiss auf den menschengemachten Irrsinn!
Prost!

Ralf
Ralf
Reply to  ChrissieR
1 Monat zuvor

Das „gekühlte Bier“ ist ja sowieso als Metapher gedacht, alles was Spaß und Freude macht, zu stigmatisieren.
Heute ist es der Verbrennungsmotor und der Kamin im Wohnzimmer, morgen könnte es das gekühlte Bier sein.

Gut, man könnte jetzt anführen, dass ja jetzt Cannabis legaliert ist.

Dem Argument möchte ich entgegensetzen, dass es nicht legalisiert sondern reguliert werden soll. Einzige wirklich Nutznießende sind die Dealer, die jetzt (vollkommen legal) 20 Gramm mit sich rumführen dürfen.

Welcher Kiffer ist denn dumm genug, um sich registieren zu lassen? Wie blöd kann man sein? Wer hat denn heute noch Vertrauen, auf einen gelebten Datenschutz? Der heute und in Zukunft stattfindet (andere Regierungskonstellationen). Sich heute bei einem Cannabis-Club registieren zu lassen, hat eine ähnliche geistige Tiefe, wie sich eine Gratis-Bratwurst bei der Impfe abzuschnorren.

Spaß, zwischenmenschliches Zusammensein, ist seit Corona schon irgendwie „Bäh“.
Mögen die Mächtigen gar nicht, wenn man (ohne woken Meinungskorridore) undigital – und damit nicht verfolgbar – seine Meinung äußert.

Eben noch war die Übertragung des bedrohlichen Corona-Virus die (vermeintliche) Angst; heute gilt es die Übertragung von Meinungen zu unterbinden.

Nennt man: Demokratiefördergesetz. Kann man sich nicht ausdenken! Na ja, kann man wohl doch. Faeser auf Betäubung!

Ich habe einen wunderschönen Biergarten in meiner unmittelbaren Nähe. Ist angelegt um einen Teich, in dem Frösche quaken, und riesen Oschis von Fischen schwimmen (einer ist sogar orange). Auch Insekten fühlen sich dort wohl. Mir ist dort (und nirgendswo anders) ein ca. 3 Zentimeter großer Käfer über den Handrücken gekrabellt (war wohl ein ‚Moschusbock‘).

Dieser Biergarten ist ein Kraftpunkt für mich. Und mich dort unter Gequacke von Fröschen mit Freunden zu treffen und auszutauschen.

Ohne Meinungskorridore.

Meine Glosse feiert, in meiner Intension, den geselligen Austausch unter Freunden.

Im Winter der erhitzte Glühwein und im Sommer das gekühlte Bier.

Das Leben genießen – man hat wohlmöglich nur das Eine.

Und deswegen:
„Scheiss auf den menschengemachten Irrsinn!
Prost!“

Dazu eines meiner Lieblingszitate:

„Ich liebe Katzen mehr als Hunde.
Und Hunde mehr als Menschen.

Aber am meisten liebe ich mich
besoffen aus dem Fenster schauend.“
Charles Bukowski

Rudi
Rudi
1 Monat zuvor

Gruß aus dem Biergarten bei ’nem Russ´n-Maß. Es ist und bleibt eine gute Möglichkeit, Zeit mit Freunden oder Familie zu verbringen und einfach das Leben zu genießen. Keinesfalls sollte man dort über Baerbock nachdenken. Sonst verflöge die gute Laune. Also, warum nicht das sonnige Wetter nutzen – wenn’s mal da ist -, um ein paar Stunden im Biergarten gedankenleicht abzuhängen?

Für Großanschaffungen wie ein E-Auto oder eine Wärmepumpe plus Sonnenkollektoren fehlt mir die Kohle, also das Außenministerinnengehalt. Deshalb erliege ich lieber den für mich bezahlbaren Verlockungen eines Biergartens.

Anonym
Anonym
Reply to  Rudi
29 Tage zuvor

Dito!
Will eh kein Elektroauto, sondern lieber einen Ford Mustang Fastback GT 390 im klassischen Highlandgreen (Bullit, 1968).
https://www.youtube.com/watch?v=no7XR7s8Z7o
Zugegeben, ich bin ein unbelehrbarer Steve McQueen-Fan…

Und eine Wärmepumpe würde ich mir auch nicht zulegen, wenn ich Millionär wäre.

Den bezahlbaren Verlockungen meines Biergartens erliege ich auch. Hat einen unvergleichen höheren Spaßfaktor wie bspw. Hochseefischerei, aber unverbleichbar niedrigere Kosten – und kein Tier kommt zu Schaden.

Schwitzig
Schwitzig
1 Monat zuvor

Wenn die Kinder fragen, warum wir nichts getan haben, könnte man ihnen auch antworten, dass es uns darum ging, ihre Heizkosten zu reduzieren.

Pen
Pen
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

Was sollen wir denn tun?

Ralf
Ralf
Reply to  Pen
1 Monat zuvor

Alles hinterfragen und sich des eigenen Verstandes bedienen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Ralf
1 Monat zuvor

@Ralf

Das ist der Anfang aller Veränderung, nur macht das halt auch ziemlich einsam, wenn man im persönlichen Umfeld keinen Widerhall findet.

Die Vernetzung ist der nächste, wichtige Schritt.

Ralf
Ralf
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

@Robbespiere
@Pen

Vernetzung ist ein wichtiger Faktor, das stimmt.

Das C-Trauma war aber (ziemlich sicher ungewollt) auch ein Booster für kritische, oppositionelle Menschen zum Vernetzen.

Gerade sog. alternative Medien sind ein gutes Beispiel für dieses Phänomen. Manche bestanden bereits lange Zeit vor Corona, andere entstanden als Reaktion auf die Unsäglichkeiten während dieser Zeit. Ich persönlich würde ohne Corona folgende Seiten nicht kennen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und in fast willkürlicher Reihenfolge:

  • Die Neuland-Rebellen
  • BB-Talk (Wir müssen reden!)
  • Basta Berlin
  • Nacktes Niveau
  • Infrarot
  • Gunnar Kaiser (R.I.P.)
  • Exomagazin (insbesondere: Das 3. Jahrtausend)
  • Nuoflix

Ich weiß nicht ob du den NSC als Gegenveranstaltung für den ESC kennst. Die Teilnehmer speisen sich aus der Community des Formates ‚Home-Office‘, welches als Reaktion auf den C-Wahnsinn begann. 26 dieses Jahr in der Zahl mit ihren unterschiedlichsten Musik-Video-Beiträgen. Meist überraschend professionell. Mit Jury und Zuschauerwertung und nach langem Abend einen erklärten Gewinner (deren Beteiligte dann Gast in der folgenden Home-Office-Ausgabe die Gäste waren). Gleichzeitig erfahren alle teilnehmenden Musiker durch die Beliebtheit dieses Formates einen oft dringend benötigten Bekanntheitsschub.

Die Sendung hat einen wunderschönen Spirit (besonders im Vergleich zum ESC) der man sich nur schwer entziehen kann. Ich hatte bei mehreren Videos Pipi in den Augen. Aus Rührung darüber, welche Kreativität und wieviel Herzblut in der oppositionellen Community besteht.

Wer eine Dosis Nestwärme braucht, dem sei dieses Format empfohlen. Macht gute Laune – gerne auch mit Freunden und gekühlten Bier genießen.
https://www.youtube.com/watch?v=Tix8dHeQ5YY

Auch die Nachdenkseiten, die ich allerdings schon vorher kannte, machen einen guten Job.
Immer mehr alternative Medienformate finden dort Zugang – und somit Reichweitenerweiterung.

Aber wichtiger als die mediale Vernetzung ist natürlich die persönliche. Corona hat entzweit, aber auch verbunden. Manche freundschaftlichen Kontakte wurden obsolet, andere wurden tiefer und neue, wertvolle Kontakte und Begegnungen entstanden.

Ich hatte Glück, weil bereits im damals bestehenden Freundeskreis gab es illegale Treffen (Kontaktbeschränkung) bei denen wir uns (ebenfalls illegal) zur Begrüßung innig drückten und das Leben feierten, während Andere den Coronatod befürchteten.
Es gab (bei mir) viele negative Erlebnisse, aber auch ungefähr genauso viele positive, die mir Kraft gaben und geben, diesen ganzen Irrsinn relativ schadlos zu überstehen.

Vernetzung findet im Kleinen, wie auch im Großen statt.

Wobei für die psychische Gesundheit und Resilenz sicherlich Ersteres größere Bedeutung hat.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Ralf
1 Monat zuvor

@Ralf

Ich weiß nicht ob du den NSC als Gegenveranstaltung für den ESC kennst

Bisher nicht, nur das politisch völlig aufgeladene ESC.
Das hebt sich vom Original aber deutlich ab.
Danke für den Link.

Aber wichtiger als die mediale Vernetzung ist natürlich die persönliche.

Darauf wollte ich hinaus.
Medial muss ich eher auf die Bremse treten, aber privat waren die Verluste schon immens, weil ich nun mal die Klappe nicht halten kann.
Da bekommen selbst langjährige freundschaften einen deutlichen Riss.

Es sind zwar auch neue Freunde hinzu gekommen, aber ich spüre doch auch einen Drang nach Distanz, auf Grund gemachter Erfahrungen.

Der Spaltpilz zeigt durchaus seine Wirkung, wenn Mensch sich scheut, Nähe zu Menschen vertrauensvoll zuzulassen. 🙁

Last edited 1 Monat zuvor by Robbespiere
Pen
Pen
Reply to  Ralf
30 Tage zuvor

OK!

Hier ein guter Film aus Russia. Man versteht, warum Putin den großen Rückhalt in der Bevölkerung hat.

https://m.youtube.com/watch?t=476&v=CHM3xIHMf38&feature=youtu.be

Pen
Pen
Reply to  Pen
30 Tage zuvor

@Ralf

Rückhalt habe ich nicht einmal in der eigenen Familie.

Man kann sagen, wer die Tagesschau oder ZDF Heute sieht ist unerreichbar.

Ralf
Ralf
Reply to  Pen
29 Tage zuvor

„Rückhalt habe ich nicht einmal in der eigenen Familie.“

Das tut mir sehr leid für dich. Muss man erstmal verarbeiten, irgendwie.

Aber es gibt da draußen genug Menschen (ich bin einer von Ihnen), die nicht auf die Ungeimpten zeigten. Die das Grundgesetz hoch hielten. Die aufbegehrten – und dies immer noch tun.

Ein 5tel der Bevölkerung steht hinter Dir! Ein 5tel der Bevölkerung kannst Du kennen lernen als solidarisch mit Dir.

Es gibt Räume (nicht Blasen) in denen Du dich angenommen fühlen kannst.

Ich will dein Leid nicht relativieren.

Aber ich denke, wenn Du Gleichgesinnte wirklich finden willst, dann wirst du sie auch finden.

Ganz liebe Grüße
Ralf

Ralf
Ralf
Reply to  Schwitzig
1 Monat zuvor

Kreativer Lösungsansatz…

flurdab
flurdab
1 Monat zuvor

Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken,
Verderblich ist des Tigers Zahn,
Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
Das ist der Mensch in seinem Wahn.

Friedrich Schiller „Das Lied von der Glocke“

Ralf
Ralf
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

Oder auch:
„Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf“
Homo homini lupus est

Nicht Thomas Hobbes, sondern Graf von Devonshire (1642) aus „Vom Bürger“

Anonym
Anonym
Reply to  Ralf
30 Tage zuvor

Darauf noch den Sartre. Die Hölle, das sind die anderen.
(Vom plötzlich anonymen spartacus)

Last edited 30 Tage zuvor by Anonym