Die Rechten haben verloren

Die gute Nachricht nach dem vorgestrigen Wahlabenden in Bayern und Hessen: Die Rechten haben verloren. 

Es gibt Hoffnung für dieses Land. Zögerliche Hoffnung zwar, aber immerhin einen Bruch mit dem Trend: Der Rechtsruck ist aufgehalten. Die Rechten marschieren nun doch nicht von Erfolg zu Erfolg. Stimmenverluste auf nicht ganz hohen Niveau – aber dennoch Verluste. Die Bundesländer Bayern oder Hessen zeigten sich anständig. Sie gehen den rechten Menschenfängern nicht mehr in wachsender Zahl auf den Leim.

Noch immer wählen zu viele Menschen die Rechten. Jede Stimme für sie ist eine Stimme zu viel. Rechte Parteien vergiften das Klima und schaden auch der Wirtschaft. Wer will denn in ein Land investieren, in dem rechte Umtriebe die Aussichten trüben? Dieser Abwärtstrend ist ein gutes Signal. Mehr muss folgen – Rechte wählt man nicht.

Gegen rechts!

In Bayern und in Hessen haben sie verloren. Nicht viel. Aber immerhin, nachdem es in den letzten Jahren so aussah, als würden sie die dominierende Partei in Deutschland werden. Aber zwei Jahre in der Bundesregierung haben gereicht, um die Grünen zu stoppen. Es heißt gewöhnlich in der öffentlichen Debatte, dass die Menschen in diesem Lande wieder verstärkt nach rechts tendieren. Das kann man nicht sagen: Die Landtagswahlen von heute zeigen, dass sie nicht gewillt sind, per se rechts zu stärken. Sie entscheiden sich auch mal gegen rechte Parteien, wenn die es zu wild treiben.

In Bayern büßten die Grünen 3,2 Prozentpunkte gegenüber 2018 ein. Die hessischen Grünen verloren glatte 5 Prozent im Vergleich zu 2018. Das ist zugegeben nicht viel. Aber es ist ein Hoffnungsschimmer. Denn in beiden Bundesländern sind die Grünen traditionell eine feste Bank. In den Prognosen für die Bundestagswahl liegen sie etwas unter dem Ergebnis von 2021 – was Sorgen macht, denn man wählt nicht rechts, egal für wie verzwickt man die Situation auch hält.

Gemeinhin attestiert man speziell den Ostdeutschen einen Hang zu rechten Wahlentscheidungen. Aber die Wähler der Grünen stammen nicht von dort. Im Osten des Landes kommen die Grünen nur als Splitterfraktion vor. Gutsituierte, finanziell versorgte Bürger und ihre Kinder, die meist aus dem Westen stammen, wählen gemeinhin rechts in Deutschland. Sie sehnen sich nach Verboten, Bevormundung und einer moralischen Wende, die auch gegen die Widerstände in der Bevölkerung und ja, der ganzen Welt durchexerziert werden sollen. Von dieser gesellschaftlichen Gruppe geht die größte Gefahr aus, denn sie schwanken zwischen der Absicht, den eigenen Wohlstand mit allen Mitteln zu verteidigen und einer Hoffnung auf grundsätzliche Neuausrichtung allen gesellschaftlichen Treibens. Kurz und gut, sie haben ein intellektuelles Defizit, weil beides nicht zusammengeht. Dennoch geben sie ihre Stimme jenem grünen Rechtsausleger, der genau dieses mentale Defizit zum Programm erkoren hat.

Wenn nicht rechts, was dann?

Natürlich mosern die ersten bereits: Wie kann man die Grünen als Rechte bezeichnen? Das sind doch Linke, das sind Sozialisten oder sogar Kommunisten! Sind sie das? Mag ja sein, dass sie Vorstellungen haben, die in diese Lager abdriften. Das schließt doch nicht aus, dass sie trotzdem klar rechts zu verorten sind. Die Idee des Faschismus besteht aus einem guten Teil Ideen, die vom Sozialismus entlehnt sind. Das Volk soll dort beglückt werden. Durch Arbeit, durch Ausgleich und natürlich auch durch Stolz und Nationalismus. Sehr vereinfacht gesagt.

Schauen wir in die Realität: Der Bundeskanzler hat der Lieferung von Taurus-Langstreckenraketen eine generelle Absage erteilt. Ob das nun wieder das übliche Vorgehen ist, wonach der Kanzler den guten Polizisten spielt, der am Ende den Druck der Öffentlichkeit nicht mehr halten kann, weiß man nicht genau. Die Zukunft wird es weisen. Aber gleichzeitig protestiert die Grüne Baerbock, immerhin obersten Diplomatin im Land. Sie möchte diesen Fehler der unterlassenen Lieferung nicht so stehen lassen, setzt sich für eine weitere Eskalation des Krieges in der Ukraine ein. Die, die für Krieg sind, so hat man uns über viele Jahre und Jahrzehnte gelehrt, das sind die Rechten. Und mit denen macht man an der Urne kurzen Prozess: Man wählt sie einfach nicht.

Was soll denn rechts sein, wenn es nicht diese Grünen sind? Sie wollen diesen Krieg weiterführen. Ob die Außenministerin, ob der Wirtschaftsminister, der enttäuschte Übergangene Hofreiter oder die LibMod-Meinungsmacher: Alles was grün ist, setzt sich für den Krieg ein. Sie richten die deutsche Wirtschaft auf Kriegswirtschaftskurs aus, predigen den Armen bei uns weiteren Verzicht, weitere Entbehrungen.

Ach so, Sie glauben die AfD käme mit diesem Text zu gut weg? Sie kam ja noch nicht mal vor. Aber gut, dass Sie es ansprechen. Die AfD ist, anders als viele glauben, sicherlich keine Beglückerin. Aber einen gewaltigen Unterschied zu den Grünen gibt es doch: Sie hatte noch nie Regierungsverantwortung. Erst kümmert man sich um die Rechten mit Macht – danach sieht man weiter.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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flurdab
flurdab
8 Monate zuvor

Chapeau!

Andre
Andre
8 Monate zuvor

Ich würde hier statt „rechts“ eher den Begriff „faschistisch“ oder „neo-faschistisch“ wählen. Denn all die genannten Parteien (bis auf die AfD) marschieren stramm „Slava Ukraina“ schreiend auf den Neo-Faschismus in der EU zu und zwar ganz egal, welcher politischen Richtung diese gerade angeblich angehören.

Für mich ist der Begriff „rechts/links“ bereits Geschichte und hat für mich keinerlei Bedeutung mehr. Daher war ich bei der Parteigründung der LINKE auch ziemlich enttäuscht, dass diese sich die LINKE nannten. Als Beispiel nenne ich hier einmal die Humanwirtschaftspartei. Nichts an dieser Partei ist links oder rechts, weder kapitalistisch noch kommunistisch ausgerichtet und der Name ist Programm. Die Wirtschaft soll so gestaltet werden, dass diese in erster Linie dem Mensch dient und nicht umgekehrt – mit welchen Mitteln ist eigentlich Nebensache.

Die Einordnung in „links/rechts“ ist in meinen Augen rückwärtsgewandt – Politik kann in der heutigen Zeit kein Zug mehr sein, der entweder in die eine oder die andere Richtung abfährt. Politik muss heute in die Zukunft gewandt sein und muss flexibel sein. Daher hasse ich auch diesen ständigen Glaubenskrieg: Entweder Kapitalismus oder Kommunismus/Sozialismus. Wieso nicht beides? Wieso nicht eine Zeit lang, z.B. wenn starkes Wachstum möglich/nötig ist, ein kapitalistisches Wirtschaftsmodell nutzen und wenn dieses aufgrund von natürlichen Zyklen nicht mehr möglich ist und aufgrund seiner krebsartigen Struktur zu Verelendung breiter Schichten in der Bevölkerung führen würde auf Kommunismus/Sozialismus setzen bis wieder Wachstum möglich oder nötig ist? Oder eine Mischform von beiden Systemen nutzen und daraus eine dritte Möglichkeit schaffen?

Andre
Andre
Reply to  Andre
8 Monate zuvor

P.S: Das soll übrigens keine Kritik an diesen Artikel sein, da ich verstehe, was der Autor damit bezwecken möchte: Man kann wirklich jeden als rechts bezeichnen und damit dann in eine Ecke stecken um nicht mehr über Inhalte diskutieren zu müssen. So wie es unsere Mainstream-Medien schon fast stündlich im Einklang mit unserer Regierung zelebrieren. Das Vorhalten eines Spiegels kann einem zeigen, dass man selbst auch hässlich sein kann – manchmal hässlicher, als man es seinem Gegenüber vorwirft…

Rotewelt
Rotewelt
Reply to  Andre
8 Monate zuvor

Ja, Grüne und Linke (wie auch die SPD) sind schon lange nicht mehr links, sondern machen Politik für die Besserverdienenden und man könnte sie deshalb schon als rechts bezeichnen, aber vor allem sind sie Faschisten und die gibt es in jedem politischen Spektrum.

rotewelt
rotewelt
Reply to  Rotewelt
8 Monate zuvor

bzw. kann es in jedem politischen Spektrum geben, ob links oder rechts oder Mitte.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Andre
8 Monate zuvor

„Politik muss heute in die Zukunft gewandt sein und muss flexibel sein. Daher hasse ich auch diesen ständigen Glaubenskrieg: Entweder Kapitalismus oder Kommunismus/Sozialismus. Wieso nicht beides?“

Weil mit den Begriffen Kommunismus und Sozialismus das Gegenteil vom Kapitalismus bezeichnet wird. Roberto beschreibt in diesem Artikel die real existierende Gegenwart und keine Träumereien. Und was die Flexibilität angeht, die Du herbeisehnst: Man nehme sich ein Beispiel an Exzellenz Söder. Noch flexibler geht’s beim besten Willen nicht mehr.

Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
8 Monate zuvor

Volle Zustimmung, Roberto!

Und – man kann der AfD vorwerfen was man will: für den desolaten Zustand dieses Landes sind sie definitiv nicht verantwortlich.

Die rechten Grünen schon . . .

Pentimento
Pentimento
8 Monate zuvor

Sehr guter Artikel, Roberto.

Leider zehren die Grünen immer noch von dem Naturschutzimage ihrer Anfangszeit. Es gibt Leute, die wählen seit 40 Jahren grün, und halten sich immer noch für naturverbunden, gut und links.

tomdose27
tomdose27
8 Monate zuvor

Ein herrliches Wortspiel mit den völlig entkernten Begriffen „rechts“ und „links“.
Aber die „Pointe“ war vorhersehbar.
In der Tat ist es so, dass diejenigen die alles als „rechts“ framen sehr weit rechts stehen (vulgo: pro Kapital und Krieg sind).

Clarisse
Clarisse
8 Monate zuvor

Links,Rechts,Links,Rechts,Links,Rechts. Hmm, die Grünen sollen links sein, oder rechts, oder beides ? (Grün sind sie jedenfalls genauso wenig wie die Linken links sind.) Ob die Gegensätze Links und Rechts noch zeitgemäss sind, oder man doch eher die Gegensätze Extremistisch und Gemässigt, Oben und Unten, Reich und Arm benutzen sollte ?

Jens
Jens
8 Monate zuvor

Links heißt: nach oben treten!
Rechts heißt: nach unten treten!

Während meines Wehrdienstes (DDR), Anfang der 80er Jahre, diskutierten wir im Politunterricht über die damals neue Partei „Die Grünen“ in der Bundesrepublik. Wir waren uns eigentlich in der Einschätzung einig, daß diese Partei weder grün, noch links sei, sondern daß es sich um einen Eliten- und Generationswechsel innerhalb der bundesrepublikanischen „Kapitalistenklasse“ handele.
Heute würde ich konkretisieren: es handelt sich lediglich um „Charaktermasken“ (Marx) des Kapitals, das sich ein neues Geschäftsfeld der Kapitalverwertung öffnet.

Bernie
Bernie
8 Monate zuvor

Ich teile deine Analyse – Zuerst dachte ich auch was schreibst du den da? Beim weiterlesen würde mir klarer was du meinst lieber Roberto J. de Lapuente, und seh’s genauso wie du – Die „Fischer-Gang“ (Zitat die Ex-Grüne Jutta Ditfurth) Ex-Aussenminister, und Realo Joschka Fischer, hat sich eben durchgesetzt und die grüne Partei nach rechts aussen gewendet – vergisst Mensch nur so schnell in unserer medial schnelllebigen Zeit – übrigens, die CDU/CSU hat nach dieser Logik auch ich „Christentum“ verdient – frei nach dem heiligen Motto, und Schlachtenrufes der Kreuzritter: „Gott will es!“, und sämtlicher negativer Seiten des römisch-katholischen Christentums des „mit Gott und den Faschisten“ (Zitat der bekannte, leider schon verstorbene, Kirchenkritiker Karlheinz Deschner), aber das ist ein anderes Thema – die grüne Naturschutz-Ideologie, dass sollte Mensch auch einmal erwähnt haben hat sogar von Anfang an Anknüpfungspunkte mit dem realen Faschismus gehabt, aber das ist ein sehr weites Feld, dass ich hier nur kurz als Beispiel erwähnt haben will. Gruß Bernie

Frollein Renitent
Frollein Renitent
8 Monate zuvor

Ein ausgezeichneter Artikel, Roberto. Bravo und danke!

„Aber gleichzeitig protestiert die Grüne Baerbock, immerhin obersten Diplomatin im Land.“

Sie ist halt die oberste Diplomatin für feministische Dorftoiletten auf anderen Kontinenten. Mehr sollte man in diese Toiletten nicht hineingeheimnissen.

„Sie möchte diesen Fehler der unterlassenen Lieferung nicht so stehen lassen, setzt sich für eine weitere Eskalation des Krieges in der Ukraine ein.“

Das machen die Amerikaner auch gerade. Europäische Journalisten sollen doch bittschön mehr Dampf machen, heißt es von dort, weil die Ukraine sonst Schwächeanfälle auf den Schlachtfeldern bekäme. Im Moment sei das alles so lätschert, was die schreiben. Sowas ginge gar nicht!

„Die, die für Krieg sind, so hat man uns über viele Jahre und Jahrzehnte gelehrt, das sind die Rechten. Und mit denen macht man an der Urne kurzen Prozess: Man wählt sie einfach nicht.“

Genau. So isses.

„Was soll denn rechts sein, wenn es nicht diese Grünen sind? Sie wollen diesen Krieg weiterführen. Ob die Außenministerin, ob der Wirtschaftsminister, der enttäuschte Übergangene Hofreiter oder die LibMod-Meinungsmacher: Alles was grün ist, setzt sich für den Krieg ein. Sie richten die deutsche Wirtschaft auf Kriegswirtschaftskurs aus, predigen den Armen bei uns weiteren Verzicht, weitere Entbehrungen.“

Ich wiederhole: Exzellent! Man schrieb andernorts bereits, daß die Grünen jetzt eskalieren werden, weil sie doch in Bayern & Hessen so arg abgewatscht wurden. Minus 3,2% in Bayern! Keine andere Partei hat mehr verloren als die Rechten. Hachje! Ist das alles tragisch!

Uwe Borchert
Uwe Borchert
8 Monate zuvor

Kriegsbündnis 99/Die Olivgrün*innen muss ich anders einstufen. Das ist zuerst mal eine Ausgeburt des Extremismus der Mitte. Sie stehen für eine enge Verbindung von Politik und Kapital, also Korporatismus. Korporatismus ist nach Mussolini der perfekte Faschismus. Gewisse Parallelen mit dem Austrofaschismus liegen nahe. Dieser hat den sogenannten Nazionalsozialismus, auch eine klassische Mogelpackung, also hier sehen wir eine gewisse Parallele zu Kriegsbündnis 99/Die Olivgrün*innen und andere extremistischen Bewegungen, bekämpft. Somit muss ich Kriegsbündnis 99/Die Olivgrün*innen in erster Linie als Extremismus der Mitte und kleinbürgerlichen Faschismus einstufen. Das Klein bezieht sich auch auf Geist und Intellekt. Eine genau Zuordnung ins klassische Rechts-Links-Schema ist bei extremistischen Bewegungen häufig irreführend, auch wenn diese in der von ihnen verursachten politischen Klimakatastrophe im Lauf dieser fast immer Kipppunkte überschreiten und nach Rechts kippen und dann Seit an Seit mit dem Kapital die Menschen in den Untergang marschieren lassen.

Der aktuelle Streit ist also nur ein Richtungskampf zwischen extremistischen Bewegungen. Alle stehen dem Korporatismus nahe. Da wird uns Goldman-Sachs-Weidel als Alternative zu Blackrock-Merz verkauft. Alles Mogelpackungen, überall Korporatismus, Extremismus der Mitte und kleinbürgerlicher Faschismus. Wir dürfen nur zwischen den verschiedenen Geschmacksrichtungen wählen. Ich muss da immer an Kläranlagen denken, denn auch dort schwimmt die $¢h€i§§€ immer oben.

Carlo
Carlo
Reply to  Uwe Borchert
8 Monate zuvor

Korporatismus ist das, was Mussolini, anstelle von Faschismus, begrifflich favorisierte.
Du mußt nicht jedem auf’s Auge drücken, daß in faschistischen Bürokratien und Lesezirkeln, sowas lange vor der „gewaltsamen“ materiellen Durchsetzung, Bestand der geläufigen geistigen Agenda war.
Schon 1919, in Deutschland kämpften, von der SPD bezahlte und sonst auch gänzlich alimentierte Freicorpsler gegen die Revolution. Ihr Erkennungszeichen am damaligen Deutschen Stahlhelm war allerdings das Hakenkreuz. Damals schon….Interressant war, daß das Symbol von einem schwedischen Großkapitalisten kam, der es auch an die damalige finnische Luftwaffe weitergab.
Apropos….das Hakenkreuz ist in Finnland gern gesehen…..;-((

Will mal freundlich sagen, ohne KPD sind wir alle im Arsch!

Spartacus
Spartacus
8 Monate zuvor

Leider kann ich dem positiven Grundtenor des Beitrages nicht beistimmen.
Erstens traten abgesehen von Splitterparteien nur rechte Parteien zur Wahl an, so daß es ein Nullsummenspiel ist. Zweitens finde ich die minimalen Verluste der Olivinnen in den Städten geradezu niederschmetternd. Hier hat sich ein faschistoider Kern gebildet, der nicht einfach verschwinden wird. Drittens gingen, soweit ich es überblicke, alle Direktmandate in Hessen an die CDU, mit einer Ausnahme (oliv).
Viertens geht alles so weiter wie bisher. Die suizidale „Linke“ schreit „Wagenknecht“ auf ihrem Sterbebett.
Die gemeinsame Rechte faselt von Brandmauern gegen die andere Rechte. Als Warnung verhaftet der Staat nach der Wahl schnell ein paar Reichsbürger (bei einem Hessen wurden dabei eine Armbrust und ein Luftgewehr (!) gefunden; der Staatsstreich stand demnach wohl direkt bevor).
Und der bayerische Faktenesel warnt uns vor den „echten“ Rechten:
https://norberthaering.de/propaganda-zensur/faktenfuchs-bargeld/
Fazit: Wir steuern schnurstracks auf das rechteste Deutschland seit 45 zu.

Carlo
Carlo
Reply to  Spartacus
8 Monate zuvor

Spartacus,
nee, denk ich nich mit, weil
ein Nullsummenspiel dreht sich um begrenzte Materie, bzw. Vorräte und um den Streit darum.
Sowas wie eine theoretisierte Demokratie muß doch allein schon an den Vorraussetzungen der Teilnehmer scheitern. Früher warn’s griechische Bürger über Sklaven, heute Kapitalisten über Arbeiter.
Is doch nich so schwör…;-))
Salute….wenn der der Wein alle ist, muß er neu erfunden werden….;-)))

Vietato Fumare
Vietato Fumare
8 Monate zuvor

Na sowas aber, der südtäusche Spiegelbildbürger wählt nicht mehr die Graubraunen („Grünen“)? Auch die anderen rechten Parteien wie die transatlantische Mäusefriedhofspartei (TMP), die sich aus wahltaktischen Gründen immer noch „SPD“ nennt, sind rückläufig?
Wie auch immer, Söder kann weiter durchregieren. Es gibt im Oktoberfestland zwar auch sowas wie „freie Wähler“. Die nützen ihre Freiheit eben, um den Impferator weiter an der Macht zu halten.
George Carlin hat einmal unverblümt die Ursache des ganzen Malheurs benannt: Unsere Köpfe sind massenmanipuliert bis zum Anschlag. „We are full of shit“:
https://www.youtube.com/watch?v=qXRA-RgADeg

Karl aus Oberschlesien
Karl aus Oberschlesien
8 Monate zuvor

Man, hab ich gedacht, jetzt schreiben schon die Linken/ Kommunisten/ Sozis- hier.
Aber nach intensivem lesen mußte ich über mich lachen.
Parteien sind ein Instrument der Sieger/ Besatzer; seit 1918!
Weshalb ich Parteien ignoriere- weder ihre Ansagen, noch die Ausführungen Dieser. Alles fremdbestimmt. Wenn Parteien etwas ändern würden, wären sie längst verboten. Gruß Karl