Russland, das deutsche Trauma

Die russische Mondsonde Luna 25 ist auf dem Mond aufgeprallt und zerschellt. Das ist schade, denn das Experiment war ganz groß angelegt. Würde die Sonde tatsächlich Wasser finden und damit den nächsten Schritt zur Besiedelung des Mondes einleiten? Wenn ich richtig informiert bin, ist das Vorhaben aus dem Wasser mittels Elektrolyse durch Sonnenenergie Wasserstoff und Sauerstoff zu erzeugen, um so den Kraftstoff zu haben, den es braucht, um mit auf dem Mond gebauten Raumschiffen tiefer in den Weltraum vorzudringen.

Russland hat auf dem Mond ganz Großes vor. Der Absturz von Luna 25 stellt einen Rückschlag dar, beendet das Vorhaben aber nicht. Inzwischen ist Indien das gelungen, woran Russland gescheitert ist. Eine indische Raumsonde landete erfolgreich auf der Südseite des Mondes. Dass die Inder ihre Erkenntnisse geheim halten werden, ist unwahrscheinlich. Wissenschaft basiert im Kern auf Zusammenarbeit und Kooperation.

Der nächste Start einer russischen Sonde ist übrigens für 2027 vorgesehen. Das russische Experiment ist missglückt, die Inder hatten Erfolg, das Projekt der Besiedlung des Mondes geht weiter, lassen sich die Ereignisse zusammenfassen.
Interessant ist nun, was in Deutschland aus dem Absturz der Sonde gemacht wurde. Das lässt auf eine manifeste Störung der kollektiven deutschen Seele schließen.

Deutschland voller Häme

Das Land, das seine Außenministerin nicht von A nach B geflogen bekommt, in dem der Bau einer 1,2 Kilometer langen Brücke zehn Jahre dauert, war voller Häme. In die sozialen Netzwerken ergoss sich erneut die ganze Niedertracht einer über Russland vollkommen desinformierten, vor allem jungen, vor allem westdeutschen, komplett verblödeten Community. Unter einem Artikel der Wochenzeitung Die Zeit zum Absturz der Sonde fanden sich hunderte von abfälligen Kommentaren, die tief in die deutsche Seele blicken lassen.

Die junge, vor allem westdeutsche Internet-Community wertet Russland ab, behauptet tatsächlich, in Russland würde ein relevanter Teil der Bevölkerung noch auf dem Donnerbalken kacken, weshalb russische Soldaten in der Ukraine neben Waschmaschinen und Kühlschränken auch Toilettenschüsseln klauen würden. Der entsprechende Teil der deutschen Community ist davon so überzeugt, dass er kein Gegenargument gelten lässt. Gerade noch zugestehen mag man, dass es in Moskau eventuell ein bisschen anders sei. Das sei schließlich die Hauptstadt, da würde das ganze vom korrupten Regime ergaunerte Geld hinfließen, aber schon dreißig Kilometer außerhalb würden völlig unzivilisierte Zustände herrschen, ist sich die inzwischen twitternde Generation PISA sicher.

Dazu ist eins zu sagen: Selbst wenn es so wäre, dass es in Russland lediglich in der Hauptstadt einen Glanz von Wohlstand geben würde, dann schaut euch mal bitte die deutsche Hauptstadt an. Die heißt Berlin und trägt ńicht ohne Grund den Spitznamen “Hautstadt-Slum”. In Berlin suppt die Armut aus jeder Ritze, im Zentrum der Stadt lagern die Obdachlosen, in Ermangelung von russischen Donnerbalken riecht es an jeder Ecke nach Pisse und Fäkalien. Drogensucht und Bettelei sind überall gegenwärtig.

Deutsche und russische Zustände

Derartige Zustände sucht man in Moskau, aber auch in irgendwelchen russischen Provinznestern völlig vergeblich, kann ich euch versichern. Deutschland bekommt zivilisierte Zustände, wie sie eine russophobe Internetcommunity in Russland lediglich der Hauptstadt Moskau zugesteht, in der eigenen Hauptstadt nicht hin. In anderen deutschen Städten sieht es zudem nicht viel besser aus. Aber wen interessieren schon Fakten?

Niemanden, denn es geht der gekränkten deutschen Seele natürlich nicht um Fakten. Die kollektive Psyche Deutschlands hat, wenn es um Russland geht, den Kontakt zu der Realität längst verloren. Sie arbeitet sich an alten Traumen ab.

“Russland! Ausgerechnet Russland!”, stöhnt die deutsche Seele, die sich so gern überlegen sehen würden. Die einmal, nur ein einziges Mal gern einen Sieg über Russland erringen möchte. Nur einmal Russland völlig am Boden sehen, ist der tief sitzende Wunsch der deutschen Seele, der mit jedem Tag klarer wird, dass sie auch diesmal wieder nichts wird, sie auch diesmal wieder verliert. Die kollektive deutsche Seele verliert erneut gegen das, was sie als Untermenschen empfindet, als minderwertig, oder einfach als das, was noch immer auf dem Donnerbalken kackt. Deutschland hat seinen Himmler gut gelernt und kann ihn jederzeit reaktivieren.

Deutschland fehlt jede Leichtigkeit und Würde

Und jetzt hat der Russe, der Untermensch trotz aller Sanktionen, trotz aller deutschen Absicht, das Land zu ruinieren und ins Elend zu schicken, eine Raumsonde gebaut und ins All geschickt. Zum deutschen Glück ist sie abgestürzt. Ätsch! Und nicht nur das. Der Untermensch hat trotz aller Sanktionen Deutschland den Rang abgelaufen und das Land hinsichtlich des BIP nach Kaufkraftparitäten überholt. Der Untermensch baut und schafft und schöpft, während der deutsche Herrenmensch nichts auf die Reihe bekommt. Der Standard ist in Russland höher, das Land ist fortschrittlicher als Deutschland. Das Land plant seine Zukunft und hat eine positive Vision davon. Deutschland hat nur Verzicht für seine Bürger in petto, nur Bitterkeit und Krieg und Niedergang.

Das bleibt nicht folgenlos. Die deutsche Missgunst kotzt sich in den sozialen Netzwerken aus, sie kotzt sich in den deutschen Medien aus, die so tun, als wäre Deutschland ein großes, helles, lichtes Land und Russland dunkel, unterentwickelt und minderwertig. Die deutsche Seele, das drückt sich in all dem aus, was gerade geschieht, ist klein, voller Niedertracht und Missgunst. Es fehlt ihr jede Leichtigkeit, jeder Anstand, es fehlt ihr geistige und moralische Größe. Sie will besser sein, dominieren, Überlegenheit demonstrieren, und bekommt im eigenen Land noch nicht mal ein halbwegs geschlossenes Mobilfunknetz hin. Zum fairen Wettbewerb unfähig greift sie zu zum Mittel der Niedertracht.

Was Deutschland nach außen abbildet

Natürlich sind nicht alle Deutschen so. Aber das, was sich nach außen abbildet, was man außerhalb von Deutschland über Deutschland mitbekommt, das kollektive Deutsche, das, was man deutsche Seele nennen könnte, das ist eben leider genau so: geistig klein, missgünstig, niederträchtig.

Indiens Sonde ist auf dem Mond gelandet. In den russischen Nachrichten gab es eine ausführliche Dokumentation und Würdigung. Russland gönnt Indien diesen Erfolg, denn es weiß, welche Arbeit und Anstrengung sich hinter diesem Erfolg verbirgt. In Deutschland weiß man das nicht. Da weiß man nur alles besser. Dort war die Berichterstattung über den indischen Erfolg spärlich.

In Deutschland dauert der Bau einer Brücke zehn Jahre, eines Flughafens zwanzig und eines Konzerthauses sechzehn. Deutschland hält sich für überlegen. Man glaubt in Deutschland, in Russland kackt man auf dem Donnerbalken und macht sich darüber lustig. Das ist eigentlich alles, was man über den geistigen Zustand Deutschlands zur Einordnung wissen muss.

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Gert-Ewen Ungar

Gert Ewen Ungar legte sich kurz nach dem Abi sein Anagramm zu. Er und seine Freunde versprachen sich damals bei einem Kasten Bier, ihre Anagramme immer für kreative Arbeiten zu verwenden. Dass sein Anagramm jemals mehr als zehn Leuten bekannt werden würde, war damals nicht abzusehen und überrascht ihn noch heute. Das es dazu kam, lag an seinem Blog logon-echon.com. Mit seinen Berichten über seine Reisen nach Russland stiegen die Zugriffszahlen und es entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit RT DE. Anfang 2022 stieß er zu den neulandrebellen und berichtet über Russland, über Politik, über alles Mögliche.

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82 Gedanken zu „Russland, das deutsche Trauma

  • 25. August 2023 um 9:17
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    Das war schon vor dem Krieg so, da hat man die Verachtung von Russland nur nicht so offensichtlich raushängen lassen.
    Jedesmal wenn ich aus dem Urlaub aus der RF zurückkam, hörte ich mir die seltsamsten abwertenden Bemerkungen an. Als sei ich gerade aus einem hochgefährlichen Dritteweltland, in dem die Infrastruktur noch auf Steinzeit-Niveau ist, zurückgekommen. In Moskau kenne ich nur den Flughafen Scheretmetjewo. War aber sonst schon in vielen Gegenden bis einschließlich Wladiwostok – und alles auf eigene Faust.

    Antwort
    • 25. August 2023 um 15:43
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      Russland und China, aber auch USA, Serbien, Ukraine, Polen, Pakistan, Cuba haben Italien und Spanien in der Corona Zeit geholfen, darf nie untergehen. 2 oder3 Horrorfilme aus Russland sind gut gemacht

      Antwort
  • 25. August 2023 um 9:33
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    Fairer Weise muss man aber dazu sagen, dass die deutschen nicht zu dumm sind, Infrastruktur zu bauen sondern dass es an der völlig falschen Organisationen solch großer Bauvorhaben liegt. Es sind einfach zuviele kleine Unternehmen beteiligt, die sich folglich nicht mehr vernünftig koordinieren können. Und das wiederum liegt daran, dass man sparweltmeister sein möchte, am Ende wird es dann mindestens doppelt so teuer, wie veranschlagt. Ein Blick in die Niederlande genügt um zu sehen, wie es richtig gemacht wird. Dort wird man oft sogar vor der veranschlagten Zeit fertig wofür es dann als Belohnung einen Aufschlag für die Unternehmen gibt. Also statt auf billig zu setzen, setzt man auf Qualität und am Ende bleibt es dann wesentlich günstiger als im Vergleich zu Deutschland.

    Was die Sonde anbelangt, soll Deutschland bitte mal selbst in vollständiger Eigenregie versuchen. Alle Komponenten von der Rakete bis zur Sonde inklusive der Ausrüstung sind zu 100% made in Russland. Keine ausländischen Komponenten. Das tritt nicht auf die indische toll gelungene Mission zu und Deutschland könnte so etwas niemals allein hinbekommen, sondern nur auf europäischer Ebene.

    Antwort
    • 27. August 2023 um 10:59
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      Ich behaupte ja das niemand die Absicht hatte einen Flughafen, einen Bahnhof oder ein Opernhaus zu bauen.
      Diese Projekte haben sehr viel Geld gekostet, von dem man nicht so genau weiß und auch nicht wissen will auf welche Konten es gelangt ist.
      In Russland würde man das Korruption nennen, in Deutschland sind das Erinnerungslücken. 🙂

      Antwort
  • 25. August 2023 um 10:08
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    Bei all dem Spot und Häme bleibt eigentlich nur eine Antwort dazu:

    Was ist mit der deutschen Raumfahrt? Gibt es da irgendwas wirklich relevantes? Die ESA? Die hat sich in der nahen Vergangenheit auch nicht mit Ruhm bekleckert….

    Antwort
    • 25. August 2023 um 14:06
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      Deutschland wird auch nie eine eigene Raumfahrt bekommen, die diese Bezeichnung auch verdient, denn mehr als ein paar Sonden und Satelliten gesteht der Hegemon USA uns nicht zu!

      Antwort
  • 25. August 2023 um 10:40
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    Guude!
    Leider war ich in meinem Leben noch nie in Rußland, kenne aber russischr Arbeitskollen und Kolleginnen, die alles andere als unzivilisierte Barbaren waren! Ich schäme mich angesichts unserer “ Regierung“ und vieler überheblicher Landsleute nur noch, Deutsche zu sein.
    In Frankreich, wo ich die meiste Zeit lebe, denken die Leute immer noch, dass Deutschland super sei und sind dann geschockt, wenn ich ihnen erzähle, was in D wirklich Sache ist!
    Übrigens sind hier in F die Strassen fast durchweg in vielbesserem Zustand als in D, Blumengeschmückte Anlagen statt Unkraut und Dreck am Strassenrand, die Leute begrüssen sich freundlich, hier ist nicht alles so verbiestert und dogmatisch wie in D! Kann sein, dass die Ideologie des Protestantismus , die ja hauptsächlich in D entstand, ein entspanntes Leben torpediert hat?
    Ach ja, und typisch deutsches – jetzt ja auch staatlich legitimiertes und gefördertes Denunziantentum ist z.B. dem Franzosen total fremd!
    Und: „Schadenfreude“ ist glaub‘ ich auch so ein Wort, das es nur im Deutschen gibt….

    Antwort
    • 25. August 2023 um 15:32
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      Wenn Du in Koblenz jemanden grüßt, glotzen dich die Leute an, überspitzt jetzt, als wärst du ein Triebtäter
      Dennoch sollte man Russland hier nicht überhöhen
      Was in den Läden kommt wirklich aus Russland? Welche Kekse usw.
      Ich bin da beim italienischen Außenminister:“Wir sind nicht im Krieg mit Russland.“
      Irgendwann, wenn der Krieg beendet ist, ich gehe von einer Aufspaltung der Ukraine aus, wird es wohl wieder gegenseitige Annäherung geben, da eng beieinander gelegen. Ich würde aber Albanien jederzeit Russland oder Ukraine als Reiseziel bevorzugen, dieses Land scheint zu rocken

      Antwort
    • 26. August 2023 um 8:55
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      Ich sehe da weniger den Protestantismus als Ursprung sondern ein konsequentes Doppeldenk seit der „geistig moralischen Wende“ von Kohl.
      Seit dem ist hier immer alles Super.

      „Wie viele Finger, Winston?“

      Antwort
  • 25. August 2023 um 10:51
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    Ja, ich schäme mich mittlerweile wieder, wenn ich als Deutscher erkannt werde.

    Antwort
    • 25. August 2023 um 15:39
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      Schwitzig: ich sehe keine Fortschritte beim Thema „Bekämpfung der Altersarmut“ und der asozialen Trennung in Beamte—Tarifbeschäftigte im Staatsdienst, auch ist mir die Ampelregierung teilweise viel zu naiv bei den Vorstellungen zur Zuwanderung und die Union würde teilweise morgen gerne in den Krieg mit Russland und China eintreten (mindestens gefühlt) Sehe ich als sehr kritisch hierzulande an!

      Was stört Dich konkret besonders, ernste Frage, zum Verständnis wichtig!?

      Antwort
      • 26. August 2023 um 5:35
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        @Kogge
        Im Detail auszuführen, was mich konkret stört, wäre zu aufwendig und ich müsste ein paar Jahre selbst einen Blog betreiben, um es anzukratzen. Es ist in Deutschland mittlerweile so weit gekommen, dass man überlegen muss, ob es noch etwas Gutes an dem aktuellen Regime und denen, der jüngeren Vergangenheit gibt.
        Wenn Du aus einem anderen Land hierher zurückkommst, bedrücken Dich als erstes die Unfreiheit, die Denkverbote, die Selbstüberschätzung der Insassen in Bezug auf die Klasse und Entwicklung dieses Landes. Der ganze Hass – speziell von denen, die vor Hass warnen und und und.
        Ich bin mittlerweile der Meinung, dass es sich nicht lohnt, sich Gedanken darüber zu machen, was man hier gut machen könnte. Es kann mit den verfügbaren Regimes und dem Bürgerpersonal hier nur noch bergab gehen, bis die Indoktrination von außen zerstört wird. Dann kann man wieder mit „ das konnten wir nicht wissen“ anfangen, irgendwem anderes in den Arsch kriechen und kurzzeitig mal nicht strunzdumm sein.

        Antwort
        • 26. August 2023 um 8:08
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          Danke!
          Unfreiheit bei bestimmten Themen, wir sehen wahrscheinlich unterschiedliche, sehe ich leider auch!

          Antwort
          • 26. August 2023 um 8:18
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            Von außen zerstört? Es ist ja heute schon möglich, sich über das Rentensystem usw. in anderen Ländern zu informieren! Wie sollte etwas von außen zerstört werden?

  • 25. August 2023 um 15:12
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    Taurig aber wahr.

    Was kann man von einem Land erwarten, das seine Kinder nicht liebt sondern durch Prügel erzieht? Martin Luther berichtete, daß er einmal wegen einer einzigen Nuß so verprügelt wurde, daß ihm „das helle Blut“ herunterlief.

    Es entstehen Denunziantentum und Faschismus wie er hier gehabt. Menschen, die sich nicht mitfreuen können, sondern mit Neid und Schadenfreude reagieren, sind ganz klar verbiestert und schaden anderen.

    Antwort
    • 25. August 2023 um 15:20
      Permalink

      Möglicherweise ist da ja was dran.
      Aber wie erklären wir uns dann, daß die ganzen antiautoritär erzogenen Menschen, die heute um die dreißig, vierzig sind, diese von dir genannten Eigenschaften fröhlich weiter tradieren?
      Für den deutschen Denunzianten braucht es offenbar noch weitere Komponenten.
      Klar, solche „Werte“ werden von und in Familien weiter gegeben. Aber warum passt das Portrait des Untertans aus dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann noch heute so gut auf den Deutschen, der doch ziemlich anders aufgewachsen ist?
      Nach oben kuschen und nach unten treten ist doch immer noch oder sogar mehr denn je Volkssport in unserem Land.
      Während ehemals deutsche Tugenden (Fleiss, Ehre, Mut, Zuverlässigkeit, Genauigkeit u.v.m…) eher auf dem absteigenden Ast sind.

      Antwort
      • 25. August 2023 um 18:34
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        @Robert-B.

        Kann mir das auch nicht erklären, obwohl ich es immer wieder versuche.
        Genauso wie die Nazis, die schrecklichen Lager, die Menschenversuche, alles rätselhaft und unerklärbar.

        Vermutlich ist das deutsche Volk ein genetisches Monstrum, das es so nur einmal gibt, dem anzugehören ein großes Unglück ist, mit dem man leben muß.

        Antwort
        • 26. August 2023 um 9:06
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          Liest du auch manchmal was du da schreibst?

          Vermutlich ist das deutsche Volk ein genetisches Monstrum, das es so nur einmal gibt, dem anzugehören ein großes Unglück ist, mit dem man leben muß.

          Das könnte aus dem Poesiealbum von Josef Fischer oder Karin Göring- Eckert stammen.

          Was man feststellen muss ist das die Bevölkerung dieses Landes ab 1933 kontinuierlich gehirngewaschen wurde.
          Erst die Nazis und danach die Anglo- Amerikaner.
          Das sind also stolze 90 Jahre Indoktrination.
          Hier wirst du vermutlich weniger „Eigenes“ finden als bei jeder anderen kolonisierten Ethnie auf dem Erdenrund.

          Antwort
          • 27. August 2023 um 9:49
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            Ich verlinke mal zu punkt-preradovic.
            Ein interssantes Interview mit Prof. Dr. Michael Meyen.

            „Unis sind Pfeiler des Wahrheitsregimes“ – mit Prof. Dr. Michael Meyen

            https://punkt-preradovic.com/unis-sind-pfeiler-des-wahrheitsregimes-mit-prof-dr-michael-meyen/

            Der erklärt sehr anschaulich wie Indoktrination an den Unis funktioniert und was Pisa und die Bolonga- Reform für einen negativen Umbruch im Bildungssystem bedeuteten.

            Denken muss man lernen, wenn das unterbunden wird, wird nicht mehr gedacht.

        • 26. August 2023 um 19:26
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          Es gibt keine „genetischen Deutschen“. Der Fleck Erde in Europa, den wir heute Deutschland nennen, war schon immer ein Schmelztiegel verschiedener Völker und Kulturen: Goten, Franken, Sachsen, Friesen, und noch viele mehr.

          Antwort
      • 25. August 2023 um 18:52
        Permalink

        @Robert-B.

        Aber warum passt das Portrait des Untertans aus dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann noch heute so gut auf den Deutschen, der doch ziemlich anders aufgewachsen ist?

        Was hat sich denn seither verändert?

        Egal ob eine Kontrolle durch einen Monarchen, einen Diktator oder durch Parteien stattfindet…echte Souveränität und Mitbestimmung waren bis Heute nie gefragt.
        Das, was unter der „Schirmherrschaft“ der Besatzer hier installiert wurde, kann doch nicht ernsthaft als gelebte Demokratie bezeichnet werden.

        Wer permanent auf Grund der Geschichte nieder gehalten wird, entwickelt unterschwellig Wut, Hass und Neid und diese suchen sich ein Ventil, welches von den Unterdrückern gezielt präsentiert wird, egal ob nun Russen, angebliche Sozialschmarotzer oder Migranten.

        Das ist ein Kapitalverbrechen der Verantwortlichen in unseren Parlamenten und Medien, allen voran aber der Hegemon, welche ihren Arsch damit retten und dabei auch noch fette Beute machen, während der gemeine Bürger wie üblich die Rechnung zahlen muss.

        Antwort
        • 25. August 2023 um 19:38
          Permalink

          Pentimento, Robespierre: Kennt ihr das Konzept der „strukturellen Gewalt“ von Johan Galtung? Ich finde das total Spannend, auch und gerade im Bezug auf unser Land und die (a)sozialen Strukturen, die die Insassen des Staates in so vielerelei Hinsicht daran hindern, auch nur einen Hauch ihres Potenzials zu entwickeln. Was rauskommt ist dann halt eine verkrüppelte Gesellschaft von Gewaltopfern im Sinne der strukturellen Gewalt. Was der Begriff strukturelle Gewalt aber leider auch mit sich bringt, ist eine Opferhaltung. Was mir so oft fehlt, sind Möglichkeiten, sich zu befreien. Aber schon der Ansatz, die ganze Gesellschaftsstruktur einmal als eine Art geronnene Gewalt zu erkennen, ist interessant.

          Antwort
          • 25. August 2023 um 20:36
            Permalink

            @Robert-B.

            Das Konzept kenne ich nicht, aber ich vermute, dass es sich um die hierarchische Gesellschaftsordnug handelt, mit der Unterdrückung schwächerer Mitglieder.

            Also das, was man als Klassengesellschaft bezeichnet, in der es keine Gleichberechtigung und gleiche Teilhabe gibt..

          • 25. August 2023 um 21:42
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            Prinzipiell ja.
            Aber die strukturelle Gewalt, bzw. Das Konzept geht tiefer, bzw. weiter. So ist es bspw. in einer so reichen Gesellschaft, wie der deutschen (oder sollte ich sagen, wie es die Deutsche war) schon eine Form der Gewalt, dass Kinder armer Eltern nicht so gefördert werden, wie es der Staat eigentlich leisten könnte. Das ist nicht nur mangelnde Förderung und damit keine wirklich offene klassendurchlässige Gesellschaft, sondern das ist eine Form echter Gewalt.
            Das klingt vielleicht kleinlich, weil wir gewohnt sind, in dieser unfairen Struktur zu leben und wir erkennen teilweise kaum noch, dass das nicht normal ist. Aber es ist, wenn man es recht bedenkt, tatsächlich eine Art Gewalt gegen jene, die durch diese Unterlassung um ihr Recht auf gleiche Chancen gebracht werden. Es sind keine unterbliebenen Almosen, mein es ist Gewalt.
            Wäre Deutschland arm, wäre das ggf. keine strukturelle Gewalt. Aber dieses Land könnte all das (und noch mehr) locker leisten, wenn unsere Strukturen nur nicht so immanent gewalttätig wären. Gewalt einer Klasse ja, aber eben teilweise mittels Strukturen, die vermeintlich „neutral“ sind und damit schwerer zu sehen.
            Und das betrifft praktisch alle Lebensbereiche. Ich hoffe, das war jetzt einigermaßen verständlich erklärt. 😊

          • 26. August 2023 um 2:24
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            @Robert-B.

            Über dieses Thema, ohne es begrifflich so einordnen zu können, habe ich mir auch schon edanken gemacht.

            Ich denke, es hat etwa mit „dynastischem Denken“ des Bürgertums zu tun.

            Wer Oben auf der sozialen Leiter angekommen ist, will diesen Status für die Nachkommen sichern und Konkurrenz von Unten verhindern.

            Wie ich einmal gelesen habe, sollen 8 von 9 Studenten z.B. aus einer bürgerlichen Familie kommen un der Status der Eltern ( Herkunft ) bestimmt oft auch den Erfolg der Kinder.

            Man kann das evtl. mit der Heiratspraxis des Adels in früheren Zeiten vergleichen, unter sich bleiben zu wollen, nur dass an die Stelle der „Blaublütigkeit“ Bildungsniveau und Einkommen/Vermögen getreten sind.

            Mit ensprechender „Dressur“ übernehmen die bürgerlichen Kinder nach einer Phase der Aufmüpfigkeit i,d,R. die Haltung der Bezugspersonen un zementieren sie in der Gesellschaft.

            Märchen wie das vom Aschenputtel entstehen sicher nicht in diesen Kreisen.

            Ich halte das auch nicht für ein rein deutsches Phänomen, wie man international an dem Adelsschlag durch den Besuch von Elite-Universitäten sehen kann.

          • 26. August 2023 um 9:15
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            Da kommen ja auch noch die ganzen „Aufsteiger“ dazu, die ihren persönlichen Aufstieg den Reformen Willy Brands zu verdanken hatten. Aber nichts eiliger zu tun wussten, als die Leiter, auf der sie selber aufstiegen, kaputt zu machen.

          • 27. August 2023 um 18:00
            Permalink

            @flurdab

            Aber nichts eiliger zu tun wussten, als die Leiter, auf der sie selber aufstiegen, kaputt zu machen.

            Einer davon war Sohn einer Putzfrau ( eine durchaus ehrenwerte Tätigkeit ), studierte Jura und wurde dann Kopf der Sozial-Demonteure.

            Manche nennen ihn Gas-Gerd, wobei ich diesen Teil seines Wirkens durchaus als positiv sehe, jedenfalls besse als das, was US-Mastdarm-Olaf so abliefert, auch wenn Gerds „Reformen“ die gleichen darmzoten fütterten. 😉

          • 27. August 2023 um 16:37
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            Ich erlebe, dass auch linke BeamtInnen leugnen, dass sie privilegiert sind. Insofern ist an Deiner Gesamtaussage schon etwas dran

          • 26. August 2023 um 9:09
            Permalink

            „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ war mal ein Begriff bei Einführung der „Arbeitsmarktreformen“.

          • 25. August 2023 um 21:31
            Permalink

            Kenne es nicht, aber es kommt auf meine Liste.

    • 25. August 2023 um 17:45
      Permalink

      Die Frage würde eher zu dem Artikel über den Hausarztrausschmiß passen, aber ja, ich frage mich das auch gelegentlich. Nicht nur bei den NDS.
      Ich denke, neben einer Portion Naivität ist hier eine gute und noble Absicht enthalten: Nicht alle Brücken abbrechen, immer wieder an das Gewissen und den Verstand des Anderen appellieren. Immerhin sitzen in den ganzen Mainstramredaktionen Menschen mit teilweise privat abweichenden Meinungen. Da könnte es schon mal zum einen oder anderen Abweichler kommen, der ausnahmsweise mal auf sein Gewissen hört. So zumindest das Kalkül, könnte ich mir denken.
      Es ist vermutlich nicht zielführend. Aber die totale Abgrenzung ist es auch nicht. Insofern… und wenn es nur für das gute eigene Gefühl hilft, ist das sicher kein Fehler, ab und an die Hand auszustrecken.
      Zumal in Zeiten, wie diesen, wo es langsam um die Wurst geht…

      Antwort
      • 25. August 2023 um 18:34
        Permalink

        @Robert-B.

        Ich denke, neben einer Portion Naivität ist hier eine gute und noble Absicht enthalten: Nicht alle Brücken abbrechen, immer wieder an das Gewissen und den Verstand des Anderen appellieren.

        Ich denke, du hast recht.

        Bis auf die ganz verbohrten, merken die Journalisten doch auch, das die Nachfrage nach ihren Elaboraten seit Jahren im Sinklug ist un die wären eine Basis für guten Journalismus, jenseits des Mainstreams, der ihnen auf Dauer kein Auskommen mehr garantieren kann.

        Die NDS sind mit Sicherheit nicht so naiv zu glauben, dass sie bei den transatlantischen Hardlinern oder gar den Medieninhabern einen Gesinnungswandel hervorrufen können.

        Antwort
        • 26. August 2023 um 5:45
          Permalink

          @Robbespiere
          Ich denke, dass die Journalisierenden sich um die Auflagen nicht kümmern, solange sie von Philantropierenden Gelder geschenkt bekommen und genau wissen, welche Gewissensbefreiung sie zu betreiben haben, damit das Philantophierenden-Geld auch weiter fließt.
          Und bei den NDS denke ich, dass dort eine sehr große Portion Naivität vorhanden ist, was keine Abwertung sein soll – es ist ja charmant, wenn man in seinen Erwartungen nicht so verdorben ist, wie das, was einen umgibt.
          Aber das Potential, etwas zu bewirken, gibt es in dem Rahmen nicht.

          Antwort
          • 26. August 2023 um 6:52
            Permalink

            @Schwitzig

            Ich denke, dass die Journalisierenden sich um die Auflagen nicht kümmern, solange sie von Philantropierenden Gelder geschenkt bekommen und genau wissen, welche Gewissensbefreiung sie zu betreiben haben, damit das Philantophierenden-Geld auch weiter fließt.

            Möglich, dass die so ticken, aber das nützt halt nichts.
            Wenn Keiner den Schmonz mehr käuft, ist das Werkzeug für die Philanthropen nutzlos und die Quelle versiegt.

            Und bei den NDS denke ich, dass dort eine sehr große Portion Naivität vorhanden ist, was keine Abwertung sein soll – es ist ja charmant, wenn man in seinen Erwartungen nicht so verdorben ist, wie das, was einen umgibt.

            Aber das Potential, etwas zu bewirken, gibt es in dem Rahmen nicht.

            Wie gesagt, glaube ich nicht, dass die NDS in Bezug auf die Medien naiv sind, was in Albrecht Müllers Büchern ja auch zum Ausdruck kommt.
            Die spielen eben auf der Klaviatur der Kritik leisere Töne und ihre Zielgruppe sind weniger die Medien als die Leser.

            Am Ende mag das sogar wirkungsvoller sein als eine brachiale Wortwahl, weil es Leser nicht vor den Kopf stößt, sondern zum Nachdenken bringen kann.

          • 26. August 2023 um 8:20
            Permalink

            Mag sein, dass Du Recht hast. Meine persönliche Erfahrung lässt mich annehmen, dass die leisen Töne überhört werden, aber womöglich liege ich falsch.
            In Sachen Naivität haben sich die NDS allerdings speziell in der Corona-Anfangszeit jedoch stark ins Zeug gelegt.

          • 26. August 2023 um 9:22
            Permalink

            Wenn ich sage daß mich mit „Arschlöchern“ nicht mehr unterhalte, ist die Unterhaltung kaputt.
            Das ist nicht sinnvoll.
            (Auch wenn es manchmal Spaß macht 😉 )

          • 26. August 2023 um 10:11
            Permalink

            Korrekt, aber wenn man im Vorhinein weiß, dass eine Untersuchung keinen Gewinn in irgendeiner Art bringen wird – warum sollte man sie dann führen?

          • 26. August 2023 um 11:21
            Permalink

            Ich war nie verheiratet.
            Deshalb kann ich dir die Frage nicht beantworten. 🙂

          • 26. August 2023 um 19:30
            Permalink

            Journalisierenden…

            Du meinst sicher die Journalie…

          • 26. August 2023 um 20:01
            Permalink

            @Wütender Bürger

            Nein, er meint genau die, welche so tun als ob. 😉

          • 26. August 2023 um 20:05
            Permalink

            Es sei denn, du verknüpst mit Journaille Journalisten und Kanaille. 😉

  • 25. August 2023 um 18:55
    Permalink

    Man glaubt in Deutschland, in Russland kackt man auf dem Donnerbalken und macht sich darüber lustig.

    Deutschland ( nebst EU ) IST der Donnerbalken und wer darauf kackt ( nebst Hilfspersonal ) ist bestens bekannt.

    Antwort
    • 25. August 2023 um 18:57
      Permalink

      Schon wieder di Meldung bei Korrektur:

      Du schreibst zu schnell

      Antwort
    • 26. August 2023 um 5:48
      Permalink

      Es ist sogar noch schlimmer: Deutschland ist das Areal unter dem Donnerbalken.

      Antwort
      • 26. August 2023 um 6:58
        Permalink

        @Schwitzig

        Selbstredend.

        Zum Donnerbalken gehört die Grube mit dazu, sofern eben Jener nicht über dem Rhein schwebt.
        Dann wären die Holländer die Besch……n. 😉

        Antwort
      • 26. August 2023 um 19:33
        Permalink

        Der große Horst Schimanski hat es einmal so gesagt: „Die Amis sind die eine Arschbacke, die Russen die andere, und Deutschland ist das Loch dazwischen.“

        Kann man es poetischer ausdrücken?

        Antwort
        • 27. August 2023 um 5:41
          Permalink

          🙂 ja, die Szene war legendär.

          Antwort
  • 26. August 2023 um 8:50
    Permalink

    Bei den Leserkommentaren in den „Qualitätsmedien“ bin ich unschlüssig.
    Gibt ja auch Bots und eine Menge „Hochschulprekariat“ welches einer „Verwendung“ hart.
    Aber so eine deutsche Weltraumrakete wäre schon schön, wir haben hier so viele Astronauten in der Politik…

    Aber so schlecht ist das Land dann doch nicht.
    Hier kann man mittlerweile straffrei für nur 6500 € ein Dreizehnjährige als zukünftige Ehefrau einkaufen.

    „Deutschland wird sich verändern und ich freue mich darauf…“

    Antwort
  • 26. August 2023 um 11:10
    Permalink

    Bei aller Zustimmung zu dem Text, und etlichen Kommentaren hier, frage ich mich doch woran es liegen könnte, dass Menschen, die im kapitalistischen Russland Wladimir Putins Ganz Unten abgekommen sind, durch.schwere Schicksalsschläge, oder aus anderen Gründen, im öffentlichen Straßenbild nicht vorhanden sind 🤔

    Ich hoffe einmal stark für diese russischen Menschen es ist nicht derselbe Grund warum man diese Menschen, und zwar Ideologie übergreifend, in früheren totalitären Systemen, aus dem Straßenbild entfernte, wo die auch damals schon das vermeintlich schöne Ortschaftsbild verschandelten, nach Ansicht der Täter – sie landeten eben im KZ oder im Gulag.☹️👎

    Zynische Grüße
    Bernie

    Antwort
    • 26. August 2023 um 11:31
      Permalink

      Interessante Frage.
      Ich denke das der größte Teil dieser Menschen bereits in den Jahren der Perestroika und des Zusammenbruchs verstorben sind. Quasi einer kapitalistichen Säuberung zum Opfer fielen. Die Lebenserwartung soll in den 1990igern rasch fallend gewesen sein.

      Und das Gert- Ewen in Moskau das „Lumpenproletariat“ nicht findet, es in Berlin aber überall, könnte an der Suchmethode und der Größe der Städte hängen.
      Jede Großstadt hat ihre Elendsquatiere, jede.

      Antwort
      • 26. August 2023 um 12:48
        Permalink

        @flurdab

        Und das Gert- Ewen in Moskau das „Lumpenproletariat“ nicht findet, es in Berlin aber überall, könnte an der Suchmethode und der Größe der Städte hängen.

        Könnte!

        Es könnte aber auch sein,

        -dass die Arbeitslosenquote in Russland deutlich ( trotz Sanktionen ) niedriger ist als in Deutschland,

        -dass genügend preiswerter Wohnraum zur Verfügung steht

        -dass es in dem Riesen-Land immer Möglichkeiten zur Selbstversorgung gibt ( anders als im dicht besiedelten Deutschland )

        -dass die Lebenshaltungskosten generell viel niedriger sind als hier 8 z.B. Energie, Lebensmittel )

        -Dass es womöglich in Russland keine Pfandflaschen gibt, dafür aber viele Sondertarife und Gratisangebote für Rentner. 😉

        https://www.anti-spiegel.ru/2018/die-hohe-deutscher-und-russischer-renten-ein-vergleich-mit-uberraschendem-ergebnis/

        Antwort
        • 26. August 2023 um 14:28
          Permalink

          Altersvorsorge der BeamtInnen in beiden Ländern mal vergleichen

          Antwort
          • 26. August 2023 um 20:04
            Permalink

            Man gibt es Thema „Russland“ in diesem Blog einen sehr großen Raum! Da würde mich die Heimat von Robertos Papa eigentlich auch mal interessieren. Wie gesagt, weder Hass auf noch Überbewertung der RussInnen ist sinnvoll

          • 27. August 2023 um 11:41
            Permalink

            Die Heimat von Robertos Papa ist der Freistaat Bayern.

          • 27. August 2023 um 12:33
            Permalink

            Auch über Bayern könnte man sich mehr auslassen, wichtiger als Russland!

          • 27. August 2023 um 15:57
            Permalink

            Ja, aber der Roberto will da noch weiter leben. 😉

          • 27. August 2023 um 16:23
            Permalink

            Anders als im Westerwald ist da die Esskultur ausgeprägter, gerade in Frabken
            Roberto wohnt in Frankfurt am Main

          • 27. August 2023 um 17:41
            Permalink

            @Anton inKoggnito

            Anders als im Westerwald ist da die Esskultur ausgeprägter

            Woher kennst du deren Esskultur?

            Meinst du, die haben keinen Zugang zu Kochbüchern und Internet-Rezepten?

            Jede Region in Deutschland hat ihre Traditionsgerichte, aber eben auch fremde Einflüsse und das seit den Römern.

          • 27. August 2023 um 17:46
            Permalink

            Der Rob kommentiert aber auch alles😎😎

          • 27. August 2023 um 17:57
            Permalink

            Den Westerwald. kenne ich natürlich viel besser, halte das Essen aber nicht für prägend. Auch sind die Restaurants oftmals nicht besonders.
            Zu Franken und Westerwald im Vergleich höre ich von FreundInnen, welche in beiden Regionen schon wohnten!

        • 26. August 2023 um 14:32
          Permalink

          Ja sicher. Und vermutlich haben die Moskowiten auch endlich ihre Suchtprobleme (Alkohol und Heroin) erfolgreich überwunden.
          Wobei, man müsste mal nachsehen welche Staatsbürgerschaft die Problemfälle in Berlin haben.
          Sollen ja viele Ost- Europäer dabei sein. Hat Moskau etwa outgesorct?

          Antwort
          • 26. August 2023 um 17:35
            Permalink

            @flurdab

            Ja sicher. Und vermutlich haben die Moskowiten auch endlich ihre Suchtprobleme (Alkohol und Heroin) erfolgreich überwunden.

            Gut möglich, aber da ist Gert deutlich dichter dran, um mehr zu erfahren.

            Grundsätzlich hat Sucht auch etwas mit Perspektivlosigkeit zu tun wie es sie in der Soviet- oder Jelzin-Ära gab.
            Die Zeiten dürften aber längst vorbei sein.

            Wobei, man müsste mal nachsehen welche Staatsbürgerschaft die Problemfälle in Berlin haben.

            Sollen ja viele Ost- Europäer dabei sein. Hat Moskau etwa outgesorct?

            Da müßtest du mal Berliner fragen, in welchem Akzent die so auf der Straße angepumpt werden. 😉

          • 26. August 2023 um 21:41
            Permalink

            @Robbespiere

            Gut möglich, aber da ist Gert deutlich dichter dran, um mehr zu erfahren.

            Seh ich ganz genauso, und warte auf die Antwort von Gert auf meine Frage – ich hoffe nicht, dass es die stalinistische Lösung ist. Wie schon gesagt, damals verschwanden solche Menschen in Gulags, oder anderen Einrichtungen. Wo übrigens heute noch Obdachlosigkeit, in der Öffentlichkeit, strafbar ist, dass ist das Ungarn des Herrn Orban. Ich habe hier unter einem anderen Thread mal was dazu gepostet, und kein Wunder, dass dort keine Obdachlosen, oder Bettler, im Straßenbild vorhanden sind – die müssen mit schlimmen Strafen rechnen sollte dem so sein. Kein Witz, dass ist das Ungarn des Herrn Orban, wenn Mensch armutsbetroffen ist – gab dazu mal einen sehr interessanten ARTE-Bericht den ich hier – zugegeben zu einem anderen Thema – gepostet habe.

            Was die deutschen Bettler, Süchtigen, und Obdachlosen angeht – über Berliner Zustände kann ich nichts sagen, da ich die nicht kenne, aber bei uns sind die nächsten größeren Gemeinden, und Städte, dazu gegangen die outzusourcen – in die nährere dörfliche Umgebung, oder entlegenere kleinere Orte – so mancher vor dem örtlichen Penny kommt mir, der ab und an in der nächsten Großstadt zu tun hat, verdächtig bekannt vor – wenn ich denn einmal in meiner kleinen Nachbargemeide, die an einer vielbefahrenen Bahnlinie liegt (!), mal bei REWE, ALDI oder Penny einkaufen gehe….

            Nur mal so wie etliche deutsche Städte die Armutsbetroffenen loswerden……2023…..tja, zu Adolfs Zeiten, würde mein Opa sagen, den ich nie kennenlernen durfte, da wurden die eben weggesperrt – als sogenannte „asoziale Elemente“ mit dem „Schwarzen Winkel“ – DDR-Zustände kenne ich nicht, aber ich hab da so einen Verdacht, dass diejenigen Betoffenen, die ich meine, dort auch weggesperrt wurden – so erklärt sich dann auch warum es solche Bilder wie in Berlin weder beim Adolf noch beim Honecker je gab…..

            Sarkastische Grüße
            Bernie

          • 27. August 2023 um 0:36
            Permalink

            @Bernie

            Seh ich ganz genauso, und warte auf die Antwort von Gert auf meine Frage – ich hoffe nicht, dass es die stalinistische Lösung ist.

            Stalin ist lange tot.
            Warum der als Schablone für westliches Denken über Russland reflexhaft immer noch taugt, wäre auch mal einer Betrachtung wert.

            Viel wichtiger wäre m.E.n. eine Analyse, warum es in Deutschland, das wirtschaftlich derart erfolgreich war, dieses Phänomen der Obdachlosigkeit gibt, mit steigender Tendenz.

            Da scheint Gert wohl gleich mehrere Finger in die Wunde gelegt zu haben. 😉

          • 27. August 2023 um 10:36
            Permalink

            Die steigende Tendenz (nicht nur in Deutschland) ist einfach erklärt. Reaganomics (USA 1981), Lambsdorff- Papier (BRD 1982), Zusammenbruch der Systemkonkurrenz 1989, Verfassungsbruch durch Einschränkung des Sozialstaatsgebot ab 1999 durch Schröder/ Fischer im Einklang mit CDU/ FDP/ Grünen.
            Dazu noch unbegrenzte Geldschöpfung die durch den Cantillion- Effekt immer auf dem dicksten Haufen landete,etc. etc.

            Und ausgelöst hat diese Entwicklung Erich Honecker mit seiner 1981 getätigten Aussage: „Aus unseren betrieben ist noch viel mehr raus zuholen“.
            Das haben sich die Reichen (Shareholder) dann auch gedacht und ihren Millionärssozialismus eingeführt.

            Erich Honecker ist also der Begründer der Trickle Down- Theorie und des Millionärs- Sozialismus. 😉

            (Die beiden letzten Absätze sind reine Satire!) 🙂

          • 27. August 2023 um 14:07
            Permalink

            @flurdab

            Die steigende Tendenz (nicht nur in Deutschland) ist einfach erklärt. Reaganomics (USA 1981), Lambsdorff- Papier (BRD 1982), Zusammenbruch der Systemkonkurrenz 1989, Verfassungsbruch durch Einschränkung des Sozialstaatsgebot ab 1999 durch Schröder/ Fischer im Einklang mit CDU/ FDP/ Grünen.

            Klar, man hat sich zwecks Förderung „verarmter Kapitalisten“ dem Jelzin-Niveau angenähert. 😉

            Dazu noch unbegrenzte Geldschöpfung die durch den Cantillion- Effekt immer auf dem dicksten Haufen landete,etc. etc.

            Müßte der nicht eigentlich „Mephisto-Effekt heißen, weil der teufel bekanntlich immer auf den größten Haufen sch………? 😉

          • 27. August 2023 um 11:40
            Permalink

            Stalin ist lange tot.

            Warum der als Schablone für westliches Denken über Russland reflexhaft immer noch taugt, wäre auch mal einer Betrachtung wert.

            Hitler auch lieber Robbespiere, aber in Zeiten wo deren Kriegsenkel, mit teils ideologischem Vergangenheitsbezug, in der Ukraine Krieg führen – seit 2014 – kann man das durchaus vergleichen. Der Krieg fing ja nicht im Februar 2022 an, und ich hab die Sache schon seit 2014 verfolgt, und es ist echt abartig, dass die „Separatisten“ sich positiv auf Stalin beziehen, während die Gegner, seit Anfang an, sich auf Hitler und Bandera – der ebenfalls schon lange tot ist – beziehen.

            Was die Betrachtung angeht, da schließe ich mich dir gerne an, siehe mein obiger Text – es wäre echt mal eine extra Diskussion wert warum die Hausgeister Stalin und Hitler immer noch – obwohl die längst Staub sind – in deutschen, ukrainischen, und russischen Hirnen, rumspuken…..

            Gruß
            Bernie

          • 27. August 2023 um 12:01
            Permalink

            Gerade frage mich ob das nicht der Hauptgrund ist warum Russland so länge gezögert hat den „Volksrepubliken“ zu helfen?

            Putin will ja auch nicht zu Stalin zurück, ganz im Gegensatz zu so manchem russischsprechenden „Separatisten“ in Donesk oder Luhansk……

            We schon gesagt, ich verfolge die Sache schon seit 2014. 😉

            …und die Berichte, auf beiden Seiten, zeigen da sind Menschen am Werk, die eine vergangene Epoche noch einmal duchleben wollen – als Kriegsenkel von Stalin und Hitler…..

            Zynische Grüße
            Bernie

          • 27. August 2023 um 13:54
            Permalink

            @Bernie

            Gerade frage mich ob das nicht der Hauptgrund ist warum Russland so länge gezögert hat den „Volksrepubliken“ zu helfen?

            Das ist recht einfach erklärt:

            Russland brauchte Zeit, sich auf den vom Westen gewollten Krieg vorzubereiten, sowohl durch wirtschaftliche Unabhängigkeit, um sanktionen zu widerstehen, als auch militärisch.

            Meine Vermutung ist zudem, dass es Russland vor der Weltgemeinschaft sehr genutzt hat, dass die vo westen völlig abhängig gemachte Ukraine den Agressionspoker eröffnet.

            Es ist ja offensichtlich, wieviele Staaten sich nicht an den Sanktionen beteiligen.

            Dazu interessant folgendes Video auf Punnkt.Preradovic mit Jaques Baud zum Thema:
            Der Westen verhindert den Frieden.

            https://media.publit.io/file/230809-Baud-1.mp4

            Putin will ja auch nicht zu Stalin zurück, ganz im Gegensatz zu so manchem russischsprechenden „Separatisten“ in Donesk oder Luhansk……

            Woher weißt du denn, dass eine „signifikante“ Anzahl der Donbass-Bewohner zum Stalinismus zurückkehren will?

            Einen autoritätshörigen Bodensatz gibt es ja in jedem Land, erst recht, wenn wie im Falle des Donbass die Menschen einem totalitären System ( wie den Banderisten ) ausgeliefert sind.
            Man kann das sogar hier am Ergebnis der AFD beobachten.
            Deren Existenz beruht ausschließlich auf der Ohnmacht vieler Bürger ggü. Parteien, die gg. ihre Interessen durchregieren, auch wenn sie genauso neoliberal getaktet sind wie der Rest des Parteienkartells.

            …und die Berichte, auf beiden Seiten, zeigen da sind Menschen am Werk, die eine vergangene Epoche noch einmal duchleben wollen – als Kriegsenkel von Stalin und Hitler…..

            Prinzip Hoffnung!

            Ich glaube nicht, dass sich jene Menschen über die tatsächlichen Zustände dieser Epochen bewußt sind.

            Niemand wäre mehr sicher vor Denunziation und Verfolgung, bis hin zu Lagerhaft, Folter und Tod.

            Hier macht sich die fehlende Aufarbeitung der Geschichte bemerkbar.
            Man will vergessen, ganz besonders unter den einstigen Tätern und ihren Nachfahren oder aus Scham bei den Mitläufern.

          • 27. August 2023 um 16:07
            Permalink

            Da habe ich was für dich.
            Das Hinweisgeberschutzgesetz und seine seltsamen Blüten.
            Ist auf Achgut erschienen, verfasst vom ehemaligen Direktor der (Stasi) Gedenkstätte Hohenschöhnhausen.

            https://www.achgut.com/artikel/deutschland_eifrig_spitzelland

            (Den Link habe ich auch unter „beim Hausarzt rausgeworfen“ angehängt. Ich halte den Vorgang für dramatisch)

          • 28. August 2023 um 14:47
            Permalink

            @flurdab

            flurdab

            https://www.achgut.com/artikel/deutschland_eifrig_spitzelland

            Erinnert irgendwie an die Berichte der Oma über die Zustände im 3. Reich mit der Gestapo.

            Aber hey….sowenig wie unsre Regierung Nazis in der Ukraine unterstützen würde, käme sie auf die Idee, Denunziantentum wie zu Zeiten des Reichssicherheits-Hauptamtes zu fördern. 😉

          • 27. August 2023 um 10:53
            Permalink

            Berlin ca. 3,5 Mio. gemeldete Einwohner.
            Moskau ca. 13 Mio. Einwohner.
            Da wird sich schon was finden. Wenn man die Villen- Bezirke verlässt. 🙂
            Perspektivlosigkeit ist ein Markenzeichen des Kapitalismus.
            Die mag es im Kommunismus/ Sozialismus auch gegeben haben, hatte aber wohl weniger mit Materialismus sondern mehr mit politischer Unfreiheit zu tun.

            Bestes Beispiel sind die USA. Dort sind viele Menschen so frei das Sie auf den Gehwegen campen. 🙁
            Gibt da beeindruckende Bilder auf Youtube, Los Angeles, San Francisco, Detroit, auch die Hillbillys in den Appalachen sind sehr frei.

          • 27. August 2023 um 11:46
            Permalink

            Bestes Beispiel sind die USA. Dort sind viele Menschen so frei das Sie auf den Gehwegen campen. 🙁

            Gibt da beeindruckende Bilder auf Youtube, Los Angeles, San Francisco, Detroit, auch die Hillbillys in den Appalachen sind sehr frei.

            Ja, das ist die us-amerikanische Lösung des Problems, die aber immer noch besser ist als Betroffene via „Arbeit Macht frei“ zu vernichten…..

            Man kann es übrigens nur noch mit einen absoluten Portion aus Zynismus gepart mit gesundem Sarkasmus verstehen was gegenüber Armutsbetroffenen so abläuft….

            Apropo „Arbeit macht frei“, die Devise wir zwar in den USA nicht via Parole über KZs geschrieben, aber in US-Gefängnissen ist es durchaus üblich sklavereiähnliche Arbeitsbedigungen für die Kriminellen durchzuführen…..

            Sarkastische Grüße
            Bernie

          • 27. August 2023 um 16:12
            Permalink

            Das ist ein Geschäftsmodel.
            Deshalb haben die USA ja auch international die größte Anzahl von Gefangenen, bevorzugt Schwarze.
            „Black lives matter“ und so. 😉

            Die Gefängnisse sind schlicht Sweatshops, wie soll man auch sonst gegen Asien bestehen können.

          • 27. August 2023 um 15:52
            Permalink

            @flurdab

            Berlin ca. 3,5 Mio. gemeldete Einwohner.

            Moskau ca. 13 Mio. Einwohner.

            Da wird sich schon was finden. Wenn man die Villen- Bezirke verlässt.

            Es findet sich immer etwas, wenn man nur lange genug sucht.
            Nur glaube ich aus den zuvor von mir genannten Gründen, dass das Ausmaß nicht annähernd anteilig so hoch ist wie im Westen, z.B. in Berlin oder in Rust-Belt der USA.

          • 27. August 2023 um 16:20
            Permalink

            Das ist eben der Unterschied zwischen aufsteigender und absteigender Gesellschaft.
            Und der Unterschied zwischen einer dem Gemeinwohl verpflichteten und einer dem Reichtum huldigenden Politik.

            In den USA, GB, Australien, Südkores und der EU ist das Elend gewollt.

          • 27. August 2023 um 17:17
            Permalink

            @flurdab

            In den USA, GB, Australien, Südkores und der EU ist das Elend gewollt.

            wenn das die Masse endlich begreifen würde, wären Mistgabeln schnell ausverkauft. 😉

          • 28. August 2023 um 14:49
            Permalink

            Es sollte natürlich Südkorea heißen.
            Das gelobte Land für Liebhaber „gereifter“ Asiatinnen.
            Da gehen die Omas auf den Strich weil die „Rente“ nicht reicht.
            Ich weiß nicht ob oder wie weit diese „sozialen“ Teilhabe bei Ü70 Frauen in Deutschland verbreitet ist, also als Neueinsteigerinnen. Ich finde es jedenfalls beschämend.

          • 28. August 2023 um 14:51
            Permalink

            Eure Korrekturfunktion benötigt eine Korrektur.

  • 27. August 2023 um 11:27
    Permalink

    @Gert: Hast Du denn schon eine Wärmepumpe?

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  • 27. August 2023 um 21:16
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    Tja, warum ist der Deutsche im allgemeinen kleingeistig, missgünstig und niederträchtig? Und dass das so ist, kann ich leider nur bestätigen. Ich hatte schon zu oft mit wahren Prachtexemplaren dieser Art zu tun. Vielleicht liegt es an der späten Einigung und Nationswerdung 1871 und der gescheiterten Demokratiebewegung Mitte des 19. Jahrhunderts? Danach gab es nur noch die bürgerliche Nachahmung der Aristokratie und die Simulation von Demokratie. Im Grunde ist der gemeine Deutsche ein kleiner Ackerbürger geblieben, allerdings mit großen Rosinen im Kopf.

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